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14.01.2009 10:38    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (996)    |   Stichworte: Abwrackprämie, Umfrage, Umweltprämie, Verschrottungsprämie

2500 Euro Abwrackprämie - jetzt verschrotten?

Gestern Nacht konnte sich die SPD mit der Abwrackprämie, auch als Verschrottungsprämie bekannt, durchsetzen. Um als Autofahrer in den Genuss dieser Prämie von 2.500 Euro zu kommen, muss man sein mindestens 9 Jahre altes Auto, welches wenigstens 1 Jahr auf einen zugelassen ist, stilllegen und einen Neu- oder Jahreswagen kaufen. Diese Prämie soll jedoch nur bis Ende dieses Jahres gewährt werden.

 

Ziel dieser Aktion ist es unter anderem den Absatz von Neuwagen anzukurbeln und damit der deutschen Automobilindustrie unter die Arme zu greifen. Diese „Umweltprämie" soll auch als Beitrag zum Umwelt- bzw. Klimaschutz verstanden werden.

 

Wie sinnvoll ist nun diese Prämie wirklich? Ist sie Anreiz genug, um das alte geliebte Auto zu verschrotten und sich einen Neuwagen zu kaufen? Hilft es der Umwelt und der Automobilindustrie wirklich, oder sind die dafür geplanten 1,5 Milliarden Euro falsch angelegt? Wieviel Autofahrer unter Euch gibt es, die ein Modell fahren, welches älter als 9 Jahr ist, mal abgesehen von Young- und Oldtimern?


27.01.2009 20:26    |    Tigerkralle

Ich schließe mich mal meinen Vorrednern an. Interessant ist die Verschrottungsprämie nur bei wenigen, deren Auto mal gerade noch 300-500€ Wert haben. Die werden aber kaum Geld haben um sich einen neuen zu kaufen.

 

Mein Mondi ist jetzt 13 Jahre alt, hat aber gerade mal 70.000 Km gelaufen und ist sehr gepflegt und sieht selber noch (fast) wie ein Neu-Wagen aus. Angebliche Wertschätzung eines Ford-Freundlichen... pi mal Daumen fast 3000.-€.

Verschrotten??? Viel zu Schade.

Händler wiegeln ab und wollen nur noch 1000.- geben, lecken sich aber ins geheime die Finger nach solchen gepflegten Fahrzeuge. Also verramschen will ich das Auto auch nicht.

 

Bei Besitzern solcher Fahrzeuge wird die Gefahr groß, das die Unfallzahlen drastisch steigen werden. Mal eben einen hinten rein fahren lassen oder nen wirtschaftlichen totalschaden erzeugen...Versicherungsprämie kassieren...Verschrottungsprämie kassieren, also mal eben 3000.- plus 2500.-, so hätte ich den wert meines Wagens verdoppelt.

 

Und für nen neuen Dacia würden mir nur noch 2000.-€ fehlen. Naja und nen Preisnachlaß läßt sich sicherlich auch noch aushandeln...

 

Da haben sich die Politiker was einfallen lassen... :confused:


27.01.2009 23:56    |    Killer_1984

Erstmal ist es totaler Quatsch, das die Händler wegen der Abwrackprämie die Preise angezogen haben.

 

Wer so was behauptet, der sollte sich mal richtig informieren und vergleichen.

 

Wie es auch schon in Beiträgern zu vor steht, kümmern die Händler sich um die Prämie, die schreiben beim Neuwagenkauf die 2500€ gut.

 

Was ich zum kotzen finde, ist die C02 Besteuerung.

Alleine die Diesel, dir vor paar Jahren neu verkauft wurden, würden mit dieser Steuer erheblich mehr zahlen.

So was kann nicht sein, das man für ein 3 Jahre altes Auto haufen C02 Steuern zahlt.

 

Die sollten die Steuerberechnung der Fahreuge so lassen wie gehabt.

Nach Hubraum und Schadstoffklasse.

Da zahlen die Dreckschleudern ja auch schon mehr.

 

Da sollte die Regierung noch mal drüber nach denken.


28.01.2009 00:23    |    DooMMasteR

die CO2 steuer wird nur fuer NEUZULASSUNGEN ab inkrafttreten gelten, also nicht fuer alte autos, nichteinmal fuer autos die schon heute zugelassen sind, seien sie noch so sparsam oder umweltfreundlich


28.01.2009 09:09    |    E36 323i Coupe

Trotzdem werden diese "alten" Autos auch teurer werden. Euro2+3 ab Jan.2009, Euro4 ab 2011:

 

www.welt.de/.../Wer_grosse_alte_Autos_faehrt_soll_mehr_zahlen.html


28.01.2009 09:32    |    El Marge

"Die Mittelverteilung steht unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit der veranschlagten Haushaltsmittel und erfolgt erschöpfend nach der Reihenfolge des Eingangs der vollständigen Anträge (Windhundverfahren) im BAFA."

 

Windhundverfahren, eine SPITZENIDEE. Oder anders gesagt, wenn ich heute einen Neuwagen bestelle ist vollkommen unbekannt, ob ich die Prämie noch bekomme da der Antrag erst nach Zulassung gestellt werden kann.


28.01.2009 11:16    |    E36 323i Coupe

Würden die doch wenigstens die Reihenfolge des Antragseingangs berücksichtigen und eine eine bestimmte Frist zur Nachreichung der nötigen Unterlagen,also Kaufvertrag+Verschrottungsbeleg,einräumen,wäre die Sache für alle viel sicherer.Dann könnte man in Ruhe noch einen Neuwagen bestellen und einen verbindlichen Liefertermin vereinbaren (auch wenn dies kein Händler gerne macht). Aber auch wenn der Wagen pünktlich eintrifft ,weiss man erst in letzter Sekunde ob man was vom Topf abbekommt.


28.01.2009 14:33    |    mb850

Man muß schön dumm sein, beim Kauf eines Neu- oder Jahreswagen dem Händler die Abwickung der Abwrackprämie zu überlassen. Der hat das nämlich in seiner Kalkulation längst berücksichtigt. Besser ist Kauf und Verschrottung separat vorzunehmen, dann bestehen bessere Chancen, Abwrackprämie u n d Händlerpreisnachlaß herauszuhandeln. Um dem Händler das Argument zu nehmen, ihm "vorweinen", daß man kein Altwagen zum Abwracken besitzt !

Viel Spaß beim verhandeln !


28.01.2009 15:20    |    go_modem_go

So isses.

 

Am besten lääst es sich mit Cash auf den Tisch verhandeln - ohne Inzahlungsnahmen und sontige Lauferei für den Händler ;)


28.01.2009 17:13    |    mungojerrie

Das ganze System ergibt irgendwo keinen Sinn mehr. Wir erleben gerade die Kombination aus Gerechtigkeitswahn und der Vorstellung unserer Politiker, wie das Wirtschaftssystem funktionieren soll.

 

Die Deutsche KFZ Steuer soll Dreckschleudern bestrafen, einen Ausgleich zur Diesel-Subvention bieten, höheren Verbrauch berücksichtigen und dann noch Anreize zum Neuwagenkauf bieten. Das ist doch viel zu kompliziert! Wir besteuern derzeit nach Hubraum, Schafstoffklasse und Benzinart. Das sind schon drei Faktoren. In Zukunft nehmen wir dann CO_2 und bauen irgendeinen Faktor ein, um wieder die Diesel-Subvention reinzupacken. Das kapiert doch keiner mehr.

 

Dazu kommt jetzt die Abwrackprämie, die dafür sorgen soll, dass es der Industrie besser geht. Retten wird man damit wohl vor allem die Autohändler, die Tonnenweise Vorführwagen und Jahreswagen haben. Das ist doch verrückt. Die Rettung der Händler an sich finde ich positiv, aber dann soll man es auch so verkaufen.

 

Der Grund für diese Massnahmen ist meines Erachtens nach ursprünglich ein völlig anderer: in ein paar Jahren werden die ganzen Golfs, Passats und Co. ins Rentenalter kommen. Dann sind sie 30 und sind offiziell Oldtimer. Schlagartig wird dann die Besteuerung billig und der ganze Umweltplakettenkram ist kein Thema mehr. Das wird dann für die Finanzminister heiss.

 

Was mich wundert ist, warum nicht ein einfaches System einführen möchte:

 

Die KFZ Steuer kann man so gestalten wie z.B. der Kanton Aargau in der Schweiz. Dort wird nur nach Hubraum besteuert. Schadstoffklasse, Benzinart etc. sind völlig egal. Umgekehrt wird bei Neuzulassungen nur die bestmögliche Schadstoffklasse akzeptiert. Die restlichen Anteile werden auf den Treibstoff umgelegt. Ende. Damit hat man auch eine CO_2 Steuer einbegriffen.

 

Den restlichen Kram würde ich weglassen. Das ist doch alles viel zu kompliziert und nicht zu verstehen. Der Spritsparstar von heute morgen als"Stinker" zu denunzieren ist krank. Jetzt eine Umweltprämie einzuführen, bei der man einen Golf Ecomatic verschrotten, einen Bugatti Veyron kaufen kann und dafür 2500 Euro erhält, ist vollkommen absurd.


28.01.2009 17:34    |    go_modem_go

Zitat:

Die KFZ Steuer kann man so gestalten wie z.B. der Kanton Aargau in der Schweiz. Dort wird nur nach Hubraum besteuert.

Deswegen fahren im Aargau auch nur getunte Turbo-Kompaktwagen mit Spoilern rum - alles Benziner, Durchschnittsverbrauch der Aargauer Autobestandes, na, ich behaupte mal 10l/100km oder über 200g/CO²/km... :D

 

Am besten ist das französische Modell:

 

GAR KEINE KFZ STEUER.

 

Nur Treibstoff und die Autobahn wird besteuert.

 

Als Anreiz für CO² einsparen: ZUSCHUSS für Autos unter 120g/km, bzw, unter 100g/km, und STRAFGEBÜHR für Autos über 160g/km - einmalig bei der Zulassung bzw. jedesmal bei Ummeldung zu entrichten.

 

Strafzulassungsgebühr für Q7 / X5 / ML SUV's finanzieren den bis zu €2000 hohen Zuschuss für Kleindiesel, LPG Umrüstungen und Hybridautos.

 

Das Ganze ist ganz einfach, und entledigt sich komplett der ganzen Steuierbürokratie - keine Steuer, keine Beamten. Basta. Trotzdem haben die mehr Geld für neue Strassen, und fast perfekte Autobahnen (krasser Gegensatz wenn man aus F hier in DE auf die Schlaglochpisten ankommt).

 

In Deutschland geht es nicht, weil 100.000 Finanzbeamte nichts anderes machen als die 4- Faktoren KfZ-Steuer für die Länder einzutreiben, und sich mit zig-Millionen Ausnahmen beschäftigen (H-Zulassung, Pickup, 2.81 Tonner SUV's - LKW oder nicht?, Landwirte-Sonderregeleung, Umschlüsselungen per Minikat / Leerlaufregler, etc. pp)

 

Die Beamten gehören alle rausgeschmissen, und die KfZ Steuer wie in Frankreich vor 10 Jahren einfach abgeschafft. Damals gab es bei denen einen Generalstreik mit LKW Blockaden - das Half den Idioten in Paris etwas auf die Sprünge. :D

 

Deutschland ist aber so dermassen pleite, und der Deutsche Michel so dermassen passiv und Obrigkeitshörig, das das gar nicht ginge. Unsere Treibstoffe sind eh schon viel teuerer als in fast allen Nachbarländern... Bliebe nur die Autobahngebühr, aber die ist Bundessache und keine Ländersache... Und schon wieder gescheitert. Ausserdem, gibt es in DE gar keine Alternative zur Autobahn, in Frankreich schon. Denn die wurden nicht mit Steuergeldern gebaut, sondern privat - der Staat unterhält paralell ein sehr gut ausgebautes Nationalstrassennetz, 10x besser als unsere durch jedes Dorf führenden Bundestrassen, zumindestens hier. Wo es in Frankreich keine Alterenatoive zur Autobahn gibt (z.B. Elsass, alle Ballungszentren), ist diese auch Umsonst.

 

In Frankreich kann man soviele Autos besitzen und Zulassen wie man will, kostet keinen cent mehr an Jährlichen Kosten (keine Steuer, Privat-Fuhrpark Sammelversicherung, nur das teuerste Auto wird als Prämie angesetz).

 

Trotzdem hat Frankreich einen um mehr als ein Drittel besseren CO² Ausstoss im Schnitt des nationalen Autobestandes als Deutschland, mit deren total überbürokratisiertem KfZ-Steuersystem, Grünen Zonen mit Fahrverboten und Mega-Treibstoffsteuern.

 

Bananenrepublik Teutschland, und täglich wird es schlimmer...


28.01.2009 17:40    |    DooMMasteR

willkommen in detuschland

das land der ordnung und auch der willkür


28.01.2009 18:24    |    hungryeinstein

Wie lange ist das jetzt mit der ersten PISA-Studie her, als Deutschland mit zu den Dümmsten der Dummen gehörte?

 

Die Trottel von damals haben jetzt doch genau das richtige Alter um Politiker zu sein, oder??

 

Aber so lange sich hier immer noch genügend Leute finden, die diesen Schwachsinn durchblicken erhalte ich meine Hoffnung aufrecht.


28.01.2009 18:26    |    TheShortOfIt

In Frankreich is das Straßennetz teilweise privatisiert und es gibt auch Maut für normale Autofahrer.. also erstmal Ball flach halten


28.01.2009 18:29    |    go_modem_go

@TheShort: Dann lese meinen Beitrag nochmal ausführlich durch... ;)

 

Wer viel fährt, soll zahlen.

 

Wer ein neues, sauberes Auto kauft, nicht.

 

Ganz einfach!


28.01.2009 19:36    |    klaus201

Wo findet man denn die Abwrackpraemien Ampel?


28.01.2009 20:18    |    C0br4

für 2500€ bekomm ich kein neues auto. das wird nix. und wenn ich seh, dass 200PS karren teilweise 8L Brauchen, dann kauf ich mir kein Kleinwagen unter 100PS der 6L braucht.


28.01.2009 22:25    |    kara melek

Also hier oben steht nix mit verschrotten nur still legen und einen neu oder jahreswagen kaufen.... so.... gilt das auch für die autos die seit 4 monaten still gelegt sind? wenn ja ist das optimal für mich da ich ein auto hab der ein motorschaden hat und auch wenn er ein motor hätte keine 2500 wert ist... und den, den ich jetzt habe,verkaufe ich dann auch, weil der nur probleme hat und kaufe direkt einen neuen.....


28.01.2009 22:34    |    muckely

Die Abwrackprämie kam für mich genauch richtig! Vorletzte Woche ist mein ´91 Nissan Micra, für den ich am 19.01.2008 350 Euro bezahlt hatte, abgebrannt. Das war dann meine 4. (Schrott-)karre bei vier Jahre Führerschein (2x Motoschaden, 1x abgebrannt, 1x war ich schuld) Jetzt bekomm ich dafür 2.500 Euro!!!! Schnell gehandelt und schon letzte Woche Freitag einen Hyundai Getz gekauft (11/08 für 6.100 Euro!!!!).

Besser gehts doch nicht!


28.01.2009 22:38    |    kara melek

was ist wenn ich das auto schon vorher abgemeldet habe halt am 10.11.2008? baujahr 93... gilt dieses angebot dann immer noch? hast den verschrottet?


28.01.2009 22:41    |    DooMMasteR

solange es auf dich zugelassen ist, kannst du es auch endgueltig stilllegen lassen :) es steht dir also nichts im wege


28.01.2009 22:47    |    kara melek

ich eusste jetzt nicht ob das bei mir funktionieren würde weil ich das in oktober november schon abgemeldet habe..... das wäre ja sau geil wenn ich für die kiste noch die 2500 bekommen würde dann hab ich wenigstens das geld raus was ich reingesteckt habe.... das wäre wirklich super.... wie funktioniert das? wo bekomme ich mehr infos?


28.01.2009 22:59    |    DooMMasteR

du musst es verschrotten/entsorgen

der entsorger gibt dir dann eine engueltige stillegungsbescheinigung

dann kaufst du nen neuen oder 12Monate alten beim :)

und mit bescheinigung unf kaufbeleg musste dann irgendwo hin......o.O da hakt es bei mir


28.01.2009 23:06    |    kara melek

:D also im fahrzeugschein steht bei mir nicht nur vorübergehend stilllegung sondern entgültige ausserbetrieb setzung.... dann lass ich jetzt mein auto verschrotten und bezahle was dafür damit die das tun jaaa....? ok..... ich hoffe nur das das noch geht wenn ja hab ich mega glück...... weil so kriege ich höchstens 300... in einzelteile zwar mehr aber keiner hat intresse..... ich frage dann man ein autohändler vielleicht wissen die inzwischen mehr.....


28.01.2009 23:16    |    go_modem_go

Stichtag war der 14.1.2009

 

Ein an diesem Tag 9 Jahre altes Auto, das am 14.1.2009 noch auf deinen Namen angemeldet war (und das seit mindestens 12 Monaten, also seit 14.1.2008), kann verschrottet werden und kommt in den Genuß von €2500.- wenn du dir einen Neu- oder Jahreswagen kaufst.

 

Wer später verschrottet, für den verschieben sich die Daten.

 

19.01.08 passt also!

 

Schau mal unten im Anhang, Flyer vom Bundesministerium für Wirtschaft



28.01.2009 23:22    |    DooMMasteR

wenn deiner schon endgueltig außer betrieb ist, dann geht da nix mehr

nur wenn er erst stillgelegt waere


28.01.2009 23:22    |    kara melek

ja aber das auto ist seit november 2008 nicht mehr angemeldet deswegen..... wenn das bis zum 14.01.2009 angemeldet sein soll hab ich pech..... danke ich schaue ma rein


28.01.2009 23:25    |    kara melek

ich verstehe auch nicht warum das da so steht... die haben mich nur gefragt von wegen wollen sie den auf ihren namen anmelden dann sagt ich nein der soll nur abgemeldet werden.... als ich paar wochen später einfach mal reingeguckt habe und mit dem jetztzigen fahrzeugschein verglichen habe ist mir das aufgefallen das da sowas steht.... aber warum keine ahnung....


28.01.2009 23:34    |    lariluma

falls einer die formulare für die prämie

braucht da habt ihr se



28.01.2009 23:40    |    kara melek

irgendwie funktioniert hier nix...


29.01.2009 00:14    |    go_modem_go

Auschlaggebend ist wohl der Verschrottungstag (14.01. bis 31.12.2009).

 

Es besteht durchaus eine Chance. In dem Flyer steht nicht, daß das KfZ auch zum 14.1 angemeldet sein musste.

 

Nur das der KfZ Halter des Schrottfahrzeuges ein Jahr in DE der letzte Halter des Kfz war, und auch 1 Jahr in DE zugelassen war (WAR! Nicht IST ;))

 

Man kann also demnach seine vor 10 Jahren abgestellte und bereits ausgeschlachtete Ersatzteilehure aus der Scheune ziehen, offiziell Schreddern lassen, und sich nach einem Neukauf €2500.- ziehen.

 

Den Gesetzestext werden die garantiert nochmal nachbessern...


29.01.2009 09:35    |    blausteiner

hallo zusammen,

 

mich würde mal interesieren, wieviele anträge schon gestellt worden.

hat da jemand eine info für mich???

 

oder anderst gefragt, denkt ihr das die 1,5 mrd. euro aufgebraucht werden???

 

thx


29.01.2009 09:37    |    Golf G70

Der Staat bescheißt sich selbst


29.01.2009 09:46    |    Starsilber157

Ich weiß nur eine Sache. Ich habe Ende November einen Jahreswagen gekauft und muss Steuern für das Jahr 2009 zahlen, obwohl er die Vorraussetzung zur Befreiung erfüllt. Laut FA haben die noch keine "Arbeitsanweisung". Wenn das dann bei der Verschrottung auch so wüst weiter geht, wie soll man dann Sicherheit haben?

 

Ich finde auch, das es einfach verschlafen wurde in den letzten Jahren mal daran zu denken, was wäre wenn auf einmal nicht jedes Jahr ein Rekordjahr ist?

 

In den 70er gab es das Problem schon mal, wirtschaftlich ging es Deutschland gut, aber man hat schlicht vergessen ein Polster anzulegen.


29.01.2009 09:53    |    nissan_w10

Ich kommentiere an dieser Stelle mal nicht die "Vorredner", sondern schreibe einfach mein Statement.

Ich halte die Verschrottungsprämie für großen Quatsch! Zwar war ich im ersten Moment auch feuer und Flamme für einen Neuwagenkauf, habe mich aber dagegen entschieden. Meinen treuen Nissan Kombi, mit sehr hohem Nutzwert, hätte ich allenfalls gegen einen Kleinwagen tauschen können. Da ich kein Vielfahrer bin, glaube ich, dass die Herstellung eines Neuwagens mehr CO² generiert, als in den kommenden Jahren einsparen würde ;-)

Letztendlich wird uns derzeit ein "Geschenk" suggeriert, dass meine Kinder später bezahlen müssen.

 

Wenn schon die große Steuerschleuder angesetzt wird, bitte in Projekte mit mehr Nachhaltigkeit.

 

Was vielleicht einen positiven Effekt bringt, ist das Erlebnis der deutschen Industrie, die das Steuergeschenk am Horizont vorbeiziehen sieht, Richtung Asien und in den europäischen Nachbarländern. Vielleicht kommt da die Einsicht welches die Bedürfnisse der Verbraucher sind. Ist nicht unlängst in den USA die wirtschaftliche Katastrophe passiert, wegen Autos die plötzlich keiner mehr haben will.....


29.01.2009 13:22    |    Omega-OBA

Diese Brüder in Berlin sind doch ganz große Schlitzaugen. Machen jetzt einen auf Panik, Prämie ist gedeckelt und wenn alle, dann Pech gehabt - und schon geht der RUN des MOB los. Und im Herbst, wenn der RUN abflacht, dann läßt man die Katze aus'm Sack und schießt noch mal eine Milliarde nach, zeitlich unbegrenzt - bis diese Zusatzmilliarde auch alle ist. Und eventuell gibt es danach dann noch ein Nachzüglerangebot - vielleicht eine halbe Milliarde LAST-MINUTE-Prämie. Das sind einfach Supergenies in Berlin und Bonn und überall in den Parlamenten.

 

Ich bin gespannt, wann die Haushaltgeräte-Industrie in Berlin klingenl geht. Staubsaugerabwrackprämie. Geschirrspülerabwrackprämie. Bügeleisenabwrackprämie.

 

Oder einfach nur Utensilien - es soll Leute geben, die haben 9 Jahre alte Klobürsten oder gar noch ältere. Also auch eine Klobürstenabwrackprämie.

 

Eigentlich ist es Zeit für die ultimative Abwrackprämie, Null Steuern auf alles und vom Staat noch den gesamten Kaufpreis zurück. Laßt uns Deutschland abwracken, von vorn bis hinten, von oben bis unten, von rechts bis links. Es lebe die Schrottpresse! :D


29.01.2009 15:25    |    fidelkastro

nun ist es leider wieder soweit, mit Bekanntgabe der Richtlinien zum Verfahren der Verschrottungsprämie, ist man als Bürger wieder geneigt, das allgemeinübliche Vorurteil über die Beamten zu verfechten.

 

Wer hat sich über die Verteilung der Gelder Gedanken gemacht? Vermutlich niemand, zumindest aber völlig an der Realität vorbei!?

 

Ich sage Ihnen auch warum: in den letzten zwei Wochen ist ein Run auf die Automobilhäuser ausgelöst worden, den man wohl in der Regierung überhaupt nicht erwartet hat (komisch)! Es sind im Kleinwagenbereich, und ausschließlich um diesen geht es hier, in kürzester Zeit die Lagebestände verkauft worden. Die Autoverkäufer haben dann natürlich den Kunden Neuwagen angeboten bzw. anbieten müssen. Dies macht ja auch Sinn, denn es soll ja der Automobilbranche unter die Arme gegriffen werden. Das geht nicht über den Abverkauf von Lagerbeständen, sondern mit der Ankurbelung der Produktion von verbrauchsgünstigen Fahrzeugen. Bei der Neubestellung von Fahrzeugen gibt es aber Wartezeiten, die in der Regel bei 8-12 Wochen liegen. Der Kunde kann aber erst frühestens bei Lieferung des PKW und der anschließenden Verschrottung des Altfahrzeuges den Antrag auf die Prämie stellen. Hier stellt sich nun jeder Neuwagenkunde die Frage, und dazu gehöre ich nun leider auch, komme ich noch in den Genuss der Prämie, soll ich den Kaufvertag anullieren? Die Chance ist groß, den neuen Wagen zu bekommen, den alten Wagen zu verschrotten und nach einiger Zeit kommt das Autohaus mit der Mitteilung, dass es ihnen sehr leid tut, aber der Staat die Pramie nicht zahlt, weil man den Antrag zu spät eingereicht hat. Jetzt muss der Bürger die vom Autohaus vorgestreckte Prämie zurückzahlen, kann einen gegebenenfalls vom Hersteller gewährte zusätzlichen Bonus ebenfalls zurückerstatten und hat seinen Altwagen ohne einen Cent Erlös verschrottet.

 

Hat man dies bedacht??? Ich habe den Eindruck nein, natürlich nicht! Es handelt sich ja nur um Bürger mit kleinem Einkommen, die dieses Verfahren trifft!

 

Ich denke, ich stehe mit dieser Meinung nicht alleine.

 

Hier sollte/ muss dringend ein zweistufiges Antragsverfahren aktiviert werden.

 

Damit der Eingang der Antrages auch weiterhin die Reihenfolge für die Bewilligung der Prämie bestimmt, aber auch Neuwagenkäufer in den Genuss derselben kommen, muss das Verfahren zweistufig erfolgen. Das heißt, dass nach wie vor Käufer von sofort verfügbaren PKW-Modellen natürlich den Antrag komplett abgeben können. Beim Kauf eines nicht sofort lieferbaren PKW`s muss der verbindliche Kaufvertrag mit den Kopien des verschrottungsberechtigten Altfahrzeuges eingereicht werden können, um in der entsprechenden Rangliste "eingereiht" zu werden.

 

Jetzt muss natürlich der komplette Antragszeitraum abgewartet werden, um die nach und nach eintreffenden fehlenden Nachweise der zugelassenen Fahrzeuge auszuwerten. Erst dann ist die Bewilligungsreihenfolge gerecht. Es bleibt für den Käufer ja nach wie vor noch ein nicht kalkulierbares Risiko, ob der Geld-Pool noch ausreichend gefüllt ist. Das Verteilungsverfahren sollte auf dieses Risiko beschränkt bleiben

 

mfg

Klaus Klappert


29.01.2009 18:01    |    FalscherProphet

Das mit dem wer zu erst kommt malt zu erst ist doch echt ein schlechter Witz. Ich bezweifle zwar das die 1,5 Milliarden komplett verbraucht werden aber sicher kann man sich da ja nie sein.

Wen es ein vermeintliches Schnäppchen geht sind die Menschen ohne Verstand und rennen wie die bekloppten los.

 

Mit den 2500€ ist für mich ein Kleinwagen bezahlbar und ich will mir auch einen kaufen. Nur möchte ich die 100%tige Sicherheit haben, das ich die 2500€ auch bekomme. Ich mein 2500€ ist für mich ne Menge Geld.

 

Bei Seat soll ich im moment 2 Wochen auf ne PROBEFAHRT warten, weil die sämtliche Wagen abverkauft haben. Lieferzeiten für ein Bestellfahrzeug sind dann auch nochmal minimum 6-8 Wochen. Das wird mir alles zu unsicher.

 

Mein jetziger Wagen ist zwar Schrott auf vier Rädern aber gehört mir und steht vor der Tür. Wen die Regierung bei der Prämie nicht nachbessert dann behalte ich meinen alten vielleicht doch noch 2 Jahre bis der TÜV den Daumen nach unten zeigt.


29.01.2009 18:29    |    Passat 32B

Ich werde meinen BMW E30 318IS ganz bestimmt nicht abwracken lassen. Ich liebe dieses auto, das ist mit geld fast nicht zu bezahlen - jedenfalls nicht bei den summen und wenn ichs nicht bar auf tatze kriege schonmal garnicht. Er ist zwar teuer in der versicherung - 120 € im MONAT ( Fahranfänger, unter 23, auf meinen opa versichert) 132 € Steuern im jahr sind gegen meinen ersten (Passat 32B, RIP) echt n lacher (400€). Der BMW hat die Grüne (4) Umweltplakette bekommen, hat Euro 2 Norm und ist noch ein wirkliches Qualitätsauto - wobei ich sagen muss das der Passat mich auch nie im stich gelassen hat... bis auf diese sache mit der kurve und der wand, aber da war der fahrer schuld.

 

Ausserdem würde ich keinen kleinwagen fahren, da geh ich lieber zu fuß!

 

Hinzu kommt noch das Ich Alte Autos von der Form her generell lieber mag als Neuere. ABS, ASR, ESP und diese ganzen weichspüler sind bestimmt in manchen situationen nützlich, aber ich will Auto fahren, nicht Taxi. Navigationsgeräte, Bordcomputer und andere Spielereien kann man auch in ein altes Auto einbauen.

 

Also für mich wirklich kein ansporn, im gegenteil, werde mir dieses Jahr noch ein Auto für den nächsten Winter kaufen, und es wird garantiert ein ein Auto das weit über 10 Jahre alt ist, warscheinlich schon an der 20 kratzt oder drüber ist. Passat 32B 5 Zylinder Syncro, BMW E30 325IX, also höchstwarsacheinlich n Deutsches Fabrikat mit Allrad.

 

Über das Umweltthema brauchen wir net reden, andere Länder fahren noch ältere gurken, ausserdem ist die produktion von neuen autos auch nicht gerade umweltschonend.


29.01.2009 22:16    |    E36 323i Coupe

Gerade lief in Monitor auf ARD ein Bericht über die Verschrottungsprämie.Sie soll die reinste Einladung zum Betrug sein,weil der Fzg-Brief nicht eingezogen wird.Somit ist es problemlos möglich den,eigentlich in D verschrotteten Wagen, ins Ausland zu verkaufen.Sogar eine Wiederzulassung in D sei problemlos möglich.Antwort der Regierung,warum denn der Brief nicht eingezogen wird: damit es unbürokratischer abläuft. Langsam denke ich,daß sogar meine 4 jährige Tochter diese Prämienregelung nicht schlechter planen würde

 

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Verscheuern statt Schreddern - Wie die Abwrackprämie zum Betrug einlädt

Die Bundesregierung verkauft ihre Abwrackprämie gerne auch als „Umweltprämie“. Ein Etikettenschwindel, wie sich jetzt zeigt. Denn die Regelung lädt ein zum Betrug. Polizei und Umweltschützer warnen: Viele Alt-Autos, für die der Staat die Abwrackprämie zahlt, werden danach wieder auf den Straßen rollen. MONITOR machte die Probe aufs Exempel und verkaufte zum Schein ein zur Verschrottung vorgesehenes Auto gleich dreimal wieder. Sogar die Wiederzulassung in Deutschland war möglich. Dabei wäre ein wirksamer Betrugs-Schutz eigentlich ganz einfach."


29.01.2009 22:31    |    DooMMasteR

naja, mit der in D gesperrten VIN kann man ein Auto noch fast ueberall außerhalb der EU zulassen

schon in weißrussland geht es

auch Afrika und Asien sind kein ding

aber wenn der Brief garnich eingezogen wird, kann die VIN ja nicht gesperrt werden, denn solange hat es einen besitzter (und sei es nur der Schrotthaenlder)

im grunde muesste der Alte besitzer der Brief behalten und dann mit bei der beantragung der prämie abgeben, dann muesste man dem fahrzeug eine neue zulassung verpassen und dass ist meist zu teuer, zumindest in D

das er in sonstwo wieder gefahren wird, will man vermutlich bewusst nicht verhindern, denn davon leben auch aber hunderte menschen


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