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07.02.2024 18:12    |    jennss    |    Kommentare (40)

taycankonfiguratortaycankonfigurator

Der neue Taycan wurde jetzt vorgestellt und er liegt so nah am Verbrenner, was die Fahr- und Pausenzeit angeht, wie noch kein E-Auto zuvor: Laden in 18 Minuten von 10-80% bei 678 km Reichweite nach WLTP bei bis zu 320 kW Ladeleistung und auch bei niedrigen Temperaturen schnelles Laden durch neue Zellchemie. Das ist m.E. nicht nur auf Langstrecken ein Thema, sondern noch viel mehr im Alltag für Leute, die nicht zuhause laden können.

 

So reicht ein kurzer Stopp von 15 Minuten beim Supermarkt, um mal eben von 10% auf ca. 70% aufladen zu können, was im Alltag real so um die 400 km entspricht (im Sommer in der City noch mehr) oder in 5 Minuten um die 150 km. Klappt das wirklich? Nur, wenn es eine sehr starke Ladesäule ist. Und da kommt der Punkt mit der Infrastruktur. 2023 hätte ich den Supermärkten eigentlich immer 150 kW empfohlen. Aber der Taycan zeigt, was die Zukunft bringen wird und insofern bin ich ganz froh, dass der Ausbau in 2023 enttäuschend langsam voranging. Denn jetzt könnte man vielleicht gleich auf 300 oder 350 kW gehen. Der Taycan hat schon vor der Überarbeitung sehr gut performt (270 kW, 22 Min. bis 80% bei ca. 500 km nach WLTP), aber der neue liegt nochmals deutlich darüber, vor allem bei der Effizienz und Reichweite.

 

Ich erinnere mich noch an die Anfangszeiten der Digitalkameratechnik, die ich ja gerne mit E-Autos vergleiche. Damals kostete Vollformat von Canon um die 8000 €. Heute bekommt man eine Kamera mit noch besserer Sensortechnik (jedoch nicht Haptik) für 1000 €. Will sagen: Die Taycan-Technik zeigt uns was die Zukunft bringen wird und in den nächsten Jahren wird sukzessiv die Top-Technik nach unten durchgereicht, d.h. vor allem 800 V-Akkus und größere Kapazitäten durch kompaktere Zellen. Damit werden Wünsche nach H2 und Akku-Swap-System (Nio) obsolet. Ich gehe davon aus, dass auch der Hyundai-Konzern seine zweite Generation der 800V-Technik verbessern wird. Mercedes will in 2025 mit 800 V kommen und andere sicher auch bald. Es wird, es wird... :)

Und bitte, liebe Infrastruktur, versucht es gleich mit >300 kW-Ladesäulen. Die sind die Zukunft.

j.

 

PS: Im Konfigurator stehen beim Basis-Taycan und 4S die Reichweiten für den kleinen Akku. Mit Plus-Batterie liegt die Reichweite bei bis zu 678 km.

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07.02.2024 18:15    |    Karle

alles schön und gut - ich glaube nicht dass diese Infrastruktur in näherer Zeit flächendeckend vorhanden sein wird - für die meisten Anwendungsfälle ist das sowieso irrelevant.

07.02.2024 18:18    |    jennss

Definiere "in näherer Zeit" :). Wie weit kann die Infrastruktur bis 2035 kommen?

j.

07.02.2024 19:06    |    Karle

wenn ich mir anschaue wie lange es in Deutschland für Stromleitungen von Nord nach Süd oder andere Infrastrukturprojekte braucht - dann ist 2035 morgen ;-)

 

Das ist auch gar nichts gegen Elektromobilität - ich sehe nur, dass vieles in Bezug auf Infrastruktur viel zu lange dauert.

 

Andererseits muss man auch sagen wie oft braucht der Otto-Normal-Verbraucher diese Ladegeschwindigkeit?

07.02.2024 22:03    |    miko-edv

das Problem im Ausbau des Hochleistungs-Ladenetzes dürfte weniger die Bereitschaft der Ladesäulenbetreiber sein, als die Verfügbarkeit der "dicken" Zuleitungen ... und vielleicht auch ein Wenig die Kaufleute der Betreiber, die sich sagen, daß zwei 150kW-Säulen den doppelten Umsatz bringen wie eine 300kW-Säule.

07.02.2024 22:07    |    Karle

ja definitiv - der Strom muss ja irgendwo erzeugt werden und dann auch dahin kommen wo er gebraucht wird (mit all seinen Verlusten auf dem Weg).

 

350 kW ist schon eine Nummer da braucht es viel Kupfer im Boden - und meistens ist das ja nicht die einzige Last.

 

Man hat ja heute schon in Wohngebieten das Thema, das stellenweise 22 kW Wallboxen nicht möglich sind weil das Verteilnetz nicht genug Luft hat.

 

Gruß

 

Karl

07.02.2024 22:18    |    miko-edv

apropos Verteilungsnetze:

ich weiß von einem 4geschossigen Neubau in Köln, wo der Aufzugbauer etwas kleiner konstruieren mußte, weil sonst die vorgeschriebenen Wallboxen in der TG nicht eingesetzt werden konnten - oder es mußte ein zusätzlicher Hausanschluß beantragt und gelegt werden, was das ganze Projekt ein halbes Jahr verzögert hat.

Und in Oberhausen konnte ein Garagenvermieter keine Wallboxen für seine Mieter anbieten, weil die "Restkapazitäten" der E-Versorgung dieser Straße durch die Ladeleitungen bei der Mercedes-Niederlassung an der Ecke aufgebraucht waren.

 

Diese dicken Leitungen haben allerdings einen Vorteil: die Stadt kann durch diese "Fußbodenheizung" am Winderdienst sparen - ist also auch eine Art Umweltschutz ;)

07.02.2024 22:40    |    jennss

Klar, zur Infrastruktur gehören auch "dicke Leitungen". Es ist schwierig für uns, das einzuschätzen und hängt sicher auch von der Gegend ab. 350 kW wäre aber im Hinblick auf die Zukunft von Vorteil, weil man solche Ladesäulen später dann nicht mehr austauschen muss. Hier bei Rewe wurde schon mal eine 50 kW-Ladesäule abgebaut und dafür eine mit 150 kW aufgebaut. Auf jeden Fall ist eine hohe Ladeleistung nicht nur an Autobahnen wertvoll.

j.

08.02.2024 06:32    |    CivicTourer

Also in meiner Stadt (130000 Einwohner) haben wir tw Leitungen die sind knapp 100 Jahre alt. Investitionsrückstau von ca 400 Mio. Hier lädt kein Taycan in 18 Min auf 80%. Deshalb sind diese Hardwareangaben oft wertlos.

08.02.2024 08:38    |    Lewellyn

Mein Model Y SR mit LFP-Akkus lädt in ~10 Minuten von 30 auf 80% und für den Preis des Einstiegstaycans könnte ich mir noch ein Model Y Performance dazu kaufen und hätte noch Geld für ein schickes Elektromotorrad über.

 

Die reinen Daten des Taycans sind schon beeindruckend, aber a) muss er das erstmal beim Verbraucher nachweisen und b) ist die Zukunft für die „Massen“ mit Sicherheit nicht der im Taycan verwendete Li-Ion-Akku, sondern LFP oder Natriumakkus.

 

Die im Taycan verwendete Technik wird immer „Oberklasse“ sein.

08.02.2024 08:59    |    vozidlo

Ich denke dass bei solchen Ladeleistungen der Akku recht rasch die Grätsche macht. Gelegentliches schnellladen ja, aber reelmäßig Nein. 22kW geht sich in den meisten WOhngebieten und Häusern nicht aus, deswegen hat Tesla den Doppellader aufgegeben.

08.02.2024 13:04    |    jennss

Entscheidend ist wohl die Temperatur der Zellen. Die Leistung alleine sagt nicht genug aus über die Belastung der Zellen. Kühlung hilft und 800 V sicher auch (auch wenn manche meinen, die Spannung an der Zelle sei gleich und es sei nur anders verschaltet, was ja stimmt. Aber das Drumherum macht sicher auch einen Unterschied bei der Temperatur aus).

j.

08.02.2024 17:23    |    hornmic

Solange die Ladesäulen an den Supermärkten von Hybridfahrern belegt werden, braucht es dort keine 150kW oder noch mehr Ladesäulen. Bei zwei Ladesäulen a 150/300 kW wäre es bestimmt sinnvoller 25-50 11kW Ladesäulen aufzustellen, das bringt insgesamt mehr. Und anstelle vom Supermarktparkplatz, der Nachts vielleicht abgesperrt ist, sollte man diese Ladeleistung für die Laternenparker an den „Laternen“ zur Verfügung stellen.

 

Elektromobilität wird sich nur durchsetzen, wenn an „jedem“ Straßenparkplatz eine Ladesäule zur Verfügung steht. Für mich als Doppelhausbesitzer mit zwei Ladepunkten auf meinem privaten Grundstück benötige ich nur auf der Langstrecke eine öffentliche Infrastruktur. Und meiner Meinung nach muss genau dieser „Luxus“ auch für die Laternenparker geschaffen werden …

 

Und die Technik des Taycan ist zwar ganz nett, brauchen tuen die wirklich nur sehr wenige Leute (losgelöst vom „leisten können“) Ich selbst besitze einen Tesla M3 LR und war in den letzten Wochen mit dem M3 SR meiner Eltern unterwegs, u.a. über Weihnachten im Urlaub: Meine „Reichenweitenangst“ ist auskuriert, der kleine „langsame“ Akku des SR reicht für mich vollkommen aus. Da man den immer auf 100% laden kann, ist man im täglichen Betrieb auch nicht eingeschränkt im Vergleich zu einem 80% LR-Akku …

08.02.2024 22:01    |    jennss

Zitat:

@hornmic schrieb am 8. Februar 2024 um 17:23:38 Uhr:

Solange die Ladesäulen an den Supermärkten von Hybridfahrern belegt werden, braucht es dort keine 150kW oder noch mehr Ladesäulen.

Nur ganz wenige PlugIn-Hybride können DC laden. Insofern besteht da kaum eine Gefahr. Die 150er Ladesäulen haben meistens kein AC. Ich sehe hier bei Rewe keine Hybride an den Ladesäulen.

 

Zitat:

Bei zwei Ladesäulen a 150/300 kW wäre es bestimmt sinnvoller 25-50 11kW Ladesäulen aufzustellen, das bringt insgesamt mehr.

Wer kauft denn so lange ein? So einen AC-Ladepark sollte man lieber woanders machen. Beim Supermarkt sehe ich dafür keinen Sinn.

 

Zitat:

Elektromobilität wird sich nur durchsetzen, wenn an „jedem“ Straßenparkplatz eine Ladesäule zur Verfügung steht.

Sehe ich anders. Ich halte die Lösung über Schnelllader für praktischer. Aber kann man durchaus anders sehen. Kommt letztlich auch darauf an, wie und wo es realisiert wird. AC-Lader sollten schon in Wohnungsnähe stehen. Ich finde schon das Handeln mit den eigenen AC-Kabeln umständlich. Bei DC ist das Kabel ja immer an der Ladesäule, finde ich praktischer.

 

Zitat:

Ich selbst besitze einen Tesla M3 LR und war in den letzten Wochen mit dem M3 SR meiner Eltern unterwegs, u.a. über Weihnachten im Urlaub: Meine „Reichenweitenangst“ ist auskuriert, der kleine „langsame“ Akku des SR reicht für mich vollkommen aus. Da man den immer auf 100% laden kann, ist man im täglichen Betrieb auch nicht eingeschränkt im Vergleich zu einem 80% LR-Akku …

Ja, das ist tatsächlich ein Vorteil des LFP-Akkus.

j.

09.02.2024 06:56    |    AgilaNJOY

@jennss:

Digitalkameras waren zu der Zeit Luxusteile, die nur ganz wenige Leute wirklich "brauchten" (weil sie in ihrem Beruf profitierten) und für die normalen Leute gab es analogen Film in guter oder (immer noch teure) digitale Kameras in schlechter Qualität.

Es dauerte aber sehr lange, bis die Top-Technik für die Masse erschwinglich wurde und ausreichte um auch den anspruchsvollen Amateur zu überzeugen...

Autos sind aber für viele nötig, um das Leben zu bestreiten, dabei aber so teuer, dass man sie nicht einfach mal gegen ein neues austauscht - wenn also heute ein Porsche für grob 150.000 € in den Bereich "super-praktisch für den Alltag" vorstösst, dauert es wohl noch, bis jedermann ein E-Auto wirklich will, da es viel besser ist als ein Verbrenner.

Was man heute erlebt, ist der Versuch, die Menschen von den digitalen Kameras zu überzeugen, weil damit viel Chemie der Umwelt erspart bleiben würde - das war damals auch schon so.

Die digitalen Kameras haben die analogen aber erst abgelöst, als sie so viel besser waren, dass die analogen einfach nicht mehr relevant waren...

Ich war auch seit der Fuji DX-5 dabei, kann aber eher nicht als "normal" gelten, was Kameras betrifft... :rolleyes:

09.02.2024 08:28    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@miko-edv schrieb am 7. Februar 2024 um 22:03:29 Uhr:

… daß zwei 150kW-Säulen den doppelten Umsatz bringen wie eine 300kW-Säule.

Hä? Nur einen Anschluss der die doppelte kW verkauft bringt genauso viel, dazu ist die Teile Zahl der Säule gegenüber einer doppelten geringer; ob das Kosten relevant ist, kann ich nicht beurteilen. Schließlich müssen dann die Teile etwas mehr aushalten, aber meistens ist dem so.

Schließlich ist die Zeit der zeitgesteuerten Abrechnung vorbei, oder?

09.02.2024 08:33    |    Schwarzwald4motion

So so, NMC-Akkus und immer HPC-laden, Porsche freut sich schon auf die Ersatzakkus in den kommenden Jahrzehnten; schließlich halten Porsche ja länger, weil die Betreiber das nötige Kleingeld besitzen.

 

Für mich einfach kein Thema, der AC-Ladesäulen Ausbau sollte jetzt nicht politisch als Umgehbar dargestellt werden, Schließlich werden es in 10-20 Jahren die Geldbeutel des kleinen Mannes sein, welche alte E-Auto fahrbereit halten müssen. Link

09.02.2024 17:18    |    SerialChilla

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 8. Februar 2024 um 08:38:56 Uhr:

Mein Model Y SR mit LFP-Akkus lädt in ~10 Minuten von 30 auf 80%

Wie?

 

Bei 60 kWh Kapazität sind das 30 kWh. Wenn ich Ladeverluste ausklammere, bleibt eine durchschnittliche Ladeleistung von 180 kW. Angegeben ist das MY SR mit maximal 170 kW, die aber bei 30 Prozent aber nicht mehr anliegen.

Wie lädst Du Deinen Akku also so schnell?

 

Zum Thema: Der Taycan war schon vor dem Facelift beeindruckend, vor allem fahrerisch. Allerdings denke ich, dass ein Ioniq 6 RWD mit 18" das bessere Langstreckenauto ist.

09.02.2024 19:11    |    pcAndre

Zitat:

@Karle schrieb am 7. Februar 2024 um 18:15:42 Uhr:

alles schön und gut - ich glaube nicht dass diese Infrastruktur in näherer Zeit flächendeckend vorhanden sein wird - für die meisten Anwendungsfälle ist das sowieso irrelevant.

Morgen...!

Die EU hat zumindest folgendes beschlossen[1]

 

Die Abgeordneten handelten aus, dass entlang der Strecken des TEN-V-Kernnetzes bis 2026 mindestens alle 60 Kilometer Ladestationen für Elektroautos mit einer Mindestladeleistung von 400 kW aufgestellt werden müssen und dass die Ladeleistung des Netzes bis 2028 auf 600 kW steigen soll. Für Lkw und Busse müssen alle 120 Kilometer Ladestationen bereitstehen. Sie sollten bis 2028 auf der Hälfte der Hauptverkehrsstraßen der EU installiert werden und je nach Straße eine Ladeleistung von 1400 bis 2800 kW haben. Die EU-Staaten haben außerdem dafür zu sorgen, dass bis 2031 entlang des TEN-V-Kernnetzes mindestens alle 200 Kilometer Wasserstofftankstellen eingerichtet werden.

 

MfG André

 

[1] https://www.europarl.europa.eu/.../...nachhaltigere-schiffskraftstoffe

09.02.2024 23:57    |    jennss

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 9. Februar 2024 um 08:33:36 Uhr:

So so, NMC-Akkus und immer HPC-laden, Porsche freut sich schon auf die Ersatzakkus in den kommenden Jahrzehnten; schließlich halten Porsche ja länger, weil die Betreiber das nötige Kleingeld besitzen.

Bei häufiger Schnellladung bin ich mir nicht so sicher. Ich laden mein altes Huawei Mate 20 Pro Smartphone seit >5 Jahren fast immer mit Schnellladung 40 W und das hält noch sehr gut, obwohl es bestimmt schon 2000 Vollzyklen runter hat. Auch nach manchen Berichten scheinen die Unterschiede bei Autos in der Degradation zwischen AC und DC nicht sehr groß zu sein. Die Zeit wird es zeigen.

j.

10.02.2024 03:26    |    Schwarzwald4motion

Sagen wir 1000, das könnte hinkommen.

10.02.2024 08:30    |    25plus

Klar kann jeder Supermarkt eine Säule mit 350 kW hinstellen. Soll der Fahrer, der meint, er müsse alle 10 km laden (bei einer theoretischen Reichweite von mehr als 600 km) dann doch gerne 70 Cent je kWh zahlen.

 

Ich verstehe es wirklich nicht. Die meisten Autofahrer fahren selten weiter als 150 km. Ich etwa 10 mal im Jahr. Am Ziel bleibe ich mehrere Stunden. Mir würde ein Elektroauto mit 300 km Reichweite völlig ausreichen. Leicht, kleiner Akku (also auch viel Platz im Innenraum), die 20 kw/h, die ich tagsüber verbrauche lade ich an der 220 Volt Steckdose oder von mir aus mit einer Ladedose mit 2-3 kW über Nacht problemlos nach. Nach 300 km auf dem Weg in den Urlaub 30 Minuten warten - na und?

 

Ich weiß, der Taycan ist das Auto für die Elite. Morgens in München, Mittags in Hamburg ein Termin. Am nächsten Tag in Salzburg. Aber bitte, für 99 % der Kunden ist das doch irrelevant und macht die Autos massiv teurer, wenn am Stammtisch auch der "Normalo" fordert, sein Elektroauto müsse doch - wie sein Diesel-Kombi - auch 1000 km am Stück fahren und in 5 Minuten wieder geladen sein.

 

Ich schaue mir das noch 10-15 Jahre an, fahre meinen sparsamen Verbrenner (mit 3-4 l/100 km kostet der Sprit kaum mehr als der Strom für ein Elektroauto) und dann schaue ich weiter. Entweder gibt es dann ein brauchbares Elektroauto, oder ich kaufe mir wieder einen sparsamen Verbrenner.

10.02.2024 15:24    |    Twinni

Dem kann ich nur zustimmen.

10.02.2024 15:39    |    Lewellyn

Zitat:

@SerialChilla schrieb am 9. Februar 2024 um 17:18:33 Uhr:

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 8. Februar 2024 um 08:38:56 Uhr:

Mein Model Y SR mit LFP-Akkus lädt in ~10 Minuten von 30 auf 80%

Wie?

 

Bei 60 kWh Kapazität sind das 30 kWh. Wenn ich Ladeverluste ausklammere, bleibt eine durchschnittliche Ladeleistung von 180 kW. Angegeben ist das MY SR mit maximal 170 kW, die aber bei 30 Prozent aber nicht mehr anliegen.

Wie lädst Du Deinen Akku also so schnell?

 

Zum Thema: Der Taycan war schon vor dem Facelift beeindruckend, vor allem fahrerisch. Allerdings denke ich, dass ein Ioniq 6 RWD mit 18" das bessere Langstreckenauto ist.

Meiner lädt bis über 60% mit 175kW. Und fällt dann erst langsam ab. Wenn der Akku vortemperiert ist ist das M YSR (deutsches Model) ein echtes Lademonster.

11.02.2024 08:09    |    Andreas4

Zitat:

@SerialChilla schrieb am 9. Februar 2024 um 17:18:33 Uhr:

Zitat:

@Lewellyn schrieb am 8. Februar 2024 um 08:38:56 Uhr:

Mein Model Y SR mit LFP-Akkus lädt in ~10 Minuten von 30 auf 80%

.

Wie lädst Du Deinen Akku also so schnell?

Gar nicht. Aber hier und da etwas rosarote Brille hilft ungemein. :D

 

 

Zum Thema, jetzt müsste man noch die exakte wirkliche Bruttokapazität des Taycan-Akkus kennen um zu wissen wie hoch der echte C-Wert beim Laden ist, bei der 800V E-GMP-Plattform, ausgehend von Genesis bei denen die tatsächliche Gesamtkapazität (gut 87kWh) angegeben ist liegt der C-Wert in der Spitze bei 2,7, im Schnitt bei 2,2 (ca.1000km/h) mit Akku auf Temperatur. Das ist imho mit aktueller Technologie alles noch im beherrschbaren Bereich.

 

Wenn man jetzt noch bedenkt, daß Porsche auf dem Gebiet der Akkukühlung Fortschritte gemacht hat, wovon auszugehen ist, halte ich die erreichbaren 1350 bis 1500km/h nicht für gewagt, die wissen schon was sie tun.

11.02.2024 22:29    |    jennss

Meine Tochter hat ein Xiaomi 13 T Pro, das serienmäßig mit 120 Watt-Ladegerät ausgestattet ist und in 19 Minuten auf 100% lädt. Das geht ungemein schnell auf 50% und 80% und ich bin sicher, dass der Hersteller das Ladegerät nicht beilegen würde, wenn das eine SoH-Gefahr für den Akku sein sollte. Bei Apple haben Schnellladegeräte 20 Watt, wenn ich mich nicht irre. Die Chinesen (und Porsche) dürften die Akkutechnik am besten im Griff haben. Ich bin sicher, das wird in der Zukunft bei Autos noch schneller werden.

j.

12.02.2024 08:19    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@jennss schrieb am 11. Februar 2024 um 22:29:11 Uhr:

...und ich bin sicher, dass der Hersteller das Ladegerät nicht beilegen würde, wenn das eine SoH-Gefahr für den Akku sein sollte...

Klar ;)

 

Nun ja, mein Magsafe lässt sich viiiieeel Zeit über die Nacht, Kann aber auch sein dass er versucht den 100% Zustand bis zum Morgen zu vermeiden.

12.02.2024 08:22    |    25plus

Ist doch außerdem egal, ob der Akku nach 6-10 Jahren auf 60-80% Kapazität ist. Autos werden allein durch die Software zu schnelllebigen Wegwerfprodukten. Und Leasingnehmern ist es völlig egal, wie lange das Auto hält. Kenne einige in meinem Umfeld, die bei schlimmsten Softwareproblemen und Getriebeschäden nach wenigen Monaten immer wieder die gleichen Hersteller leasen, weil sie die Schäden nicht bezahlen müssen. Für Gebrauchtwagenkäufer heißt es in Zukunft umso mehr, die Augen offen zu halten. Der Markt wird den Preis von gebrauchten Elektroautos schon regeln.

12.02.2024 08:27    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@25plus schrieb am 12. Februar 2024 um 08:22:17 Uhr:

...Autos werden allein durch die Software zu schnelllebigen Wegwerfprodukten.

Wohl kaum, schließlich gibt es Updates. :cool:

 

Wenn jedoch an der Sensorik oder der Performance Grenzen aufzeigt werden wird das Thema interessant ob ein Austausch machbar ist und sich lohnt.

 

Und das ist beim Auto viel wahrscheinlicher als bei einem Handy

13.02.2024 23:59    |    Gravitar

Der neue Taycan ist wirklich gelungen, kompetitiv und chic, dazu ausreichend praktisch. Im Hochpreissegment funktioniert also Elektromobilität schon einigermaßen gut und auch dem Auge wird geschmeichelt. Ob die Schönheit von vergleichbarer Dauer wie die dauergepflegten Oldtimer der Marke sein wird, bleibt abzuwarten. Aber der solvente Porsche-Kunde verzieht wohl auch bei einer Akku-Erneuerung von 30.000Euro+ nicht einmal die Miene, weil der Werterhalt des Fahrzeugs auch nach 30 Jahren Nutzung größer als diese Investition sein wird. Ach was ist das Leben der Millionäre doch einfach, es regnet immer dahin, wo es schon nass ist....

 

Scheinbar ist es nicht allzu schwierig, gute Mobile für außerordentlich hohe Summen zu entwickeln und zu verkaufen. Bei guten Fahrzeugen für erschwingliche Preise tut man sich allenthalben noch erheblich schwerer. Musste man für einen durchschnittlich teuren neuen PKW vor 40-50 Jahren noch unter 40% des Familienjahresnettoeinkommens aufwenden, so ist dieser durchschnittlich teure PKW Anno 2023 schon mindestens das Doppelte, also 80% des Familienjahresnettoeinkommens teuer. Schöne neue Zeiten, in denen ein Porsche Taycan für seine zweifellos guten Eigenschaften gelobt wird. In welcher Welt leben wir, wo gute und erschwingliche Autos für immer weniger Menschen entwickelt und produziert werden. Mobilität für eine elitäre Minderheit...

 

Gruß

 

Gravitar

14.02.2024 05:38    |    Schwarzwald4motion

Zitat:

@Gravitar schrieb am 13. Februar 2024 um 23:59:06 Uhr:

Der neue Taycan ist wirklich gelungen, kompetitiv und chic, dazu ausreichend praktisch. Im Hochpreissegment funktioniert also Elektromobilität schon einigermaßen gut und auch dem Auge wird geschmeichelt. Ob die Schönheit von vergleichbarer Dauer wie die dauergepflegten Oldtimer der Marke sein wird, bleibt abzuwarten. Aber der solvente Porsche-Kunde verzieht wohl auch bei einer Akku-Erneuerung von 30.000Euro+ nicht einmal die Miene,...

So ist es also überhaupt kein Thema!

Im übrigen hat dieser Segment das Feigenblatt dringendst nötig.

Die schwülstigen Worte kannst du dir also sparen.

14.02.2024 15:51    |    Steffen_i4

Der Taycan zeigt doch, was jetzt schon geht. Neben dem Taycan steht der Macan der zeigt was für 95k schon möglich ist und in 5..6 Jahren werden 100kWh und knapp 300kW Ladeleistung in der Businessklasse ab 60..70k Standard sein. Die Ladezentren werden dann eher Tankstellen ähneln, weil 10..15min Laden näher an 5min Tanken ist, als an 1h Einkaufen im Supermarkt. Für den Säulenbetreiber ist es sicher effektiver mit hoher Auslastung 200kW je Stunde zu verkaufen und nebenbei noch Miete von einem Schnellrestaurant zu erzielen als selbst Pacht für den Supermarktparkplatz zu zahlen und dann im besten Fall 50kW zu verkaufen.

AC wird es nicht an der Lampe sondern wie jetzt nur mehr an größeren Parkplätzen im Wohngebiet geben. Vor allem aber werden Pendler nicht zu Hause sondern beim Arbeitgeber laden. Ich kann nur jedem empfehlen schon jetzt nachzufragen und die Möglichkeit einzufordern.

16.02.2024 07:30    |    25plus

Zitat:

@Gravitar schrieb am 13. Februar 2024 um 23:59:06 Uhr:

Der neue Taycan ist wirklich gelungen, kompetitiv und chic, dazu ausreichend praktisch. Im Hochpreissegment funktioniert also Elektromobilität schon einigermaßen gut und auch dem Auge wird geschmeichelt. Ob die Schönheit von vergleichbarer Dauer wie die dauergepflegten Oldtimer der Marke sein wird, bleibt abzuwarten. Aber der solvente Porsche-Kunde verzieht wohl auch bei einer Akku-Erneuerung von 30.000Euro+ nicht einmal die Miene, weil der Werterhalt des Fahrzeugs auch nach 30 Jahren Nutzung größer als diese Investition sein wird. Ach was ist das Leben der Millionäre doch einfach, es regnet immer dahin, wo es schon nass ist....

Sehe ich tatsächlich nicht so. Cayenne oder Panamera der 1. Generation sind doch aich keine Sammlerautos mit hohem Werterhalt, genau das Gegenteil ist der Fall. Und schön anzusehen sind die meisten auch nicht mehr.

 

Wer also soll für einen 30 Jahre alten Taycan noch eine Batterie kaufen, vielleicht schon die zweite, wenn das Auto technisch doch komplett abgehängt ist. Entweder bieten die Elektroautos dann die doppelte Reichweite in der Realität und die doppelte Leistung oder sind mehrere 100 kg leichter bei gleichen Leistungswerten. Und Software fürs Museum... bin mir da nicht sicher, ob in 30 Jahren das alles noch funktioniert oder die Online-Dienste nicht einfach gekappt werden. Passt da dann eigentlich noch eine DIN Radio rein?

 

Wer nicht die Probleme von Millionären haben will, kann doch wie ich einen alten Daihatsu Cuore weiter fahren. Wertverlust 0 €, ein Kleinstwagen mit neuem TÜV und überschaubaren Unterhaltskosten dürfte mittelfristig sogar wieder an Wert zulegen. Das Auto hatte bereits 2011 mit einem Streifschaden (Stoßstange und Seitemwand hinten links zerkratzt, Beule in der A-Säule vom nach vorne umgeklappten und abgerissenen Rückspiegel) einen unreparierten Restwert von wenigen hundert €, der Wiederbeschaffungswert lag aber noch hoch genug, dass sich die Reparatur gelohnt hat (hat die gegenerische Versicherung übernommen). Und einen Zahnriemen oder eine neue Kupplung (ist aber ein Freiläufer und die Kupplumg mit mehr als 300000 km noch die erste) kann man einkalkulieren in die laufenden Kosten.

16.02.2024 07:38    |    Schwarzwald4motion

Noch mal, die Software ist nur ein Problem wenn es keine Updates mehr gibt.

 

Und was jetzt ein "Daihatsu" in diesem Thread zu suchen hat erschließt sich mir nun wirklich nicht; das sind olle Kamellen von vorgestern, schließlich hat der Europa Vertrieb seit 2013 Schicht im Schacht.

16.02.2024 07:53    |    25plus

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 16. Februar 2024 um 07:38:07 Uhr:

Noch mal, die Software ist nur ein Problem wenn es keine Updates mehr gibt.

 

Und was jetzt ein "Daihatsu" in diesem Thread zu suchen hat erschließt sich mir nun wirklich nicht; das sind olle Kamellen von vorgestern, schließlich hat der Europa Vertrieb seit 2013 Schicht im Schacht.

Ein 30 Jahre alter Porsche ist auch eine "olle Kamelle". Und "Schicht im Schacht" ist für mich erst dann, wenn ich im Umkreis von 25 km nicht mehr mehrere Vertragspartner von Daihatsu habe, die alle Teile für den Service und Reparaturen am gleichen oder nächsten Tag lieferbar haben für ein 20 Jahre altes Auto. Davon können die meisten mit komplexeren Autos doch nur noch träumen.

 

Wer bitteschön soll für ein 30 Jahre altes Auto dann noch Software schreiben? Softwareentwicklung dürfte mittlerweile das teuerste bei der Entwicklung sein. Diejenigen, die sich mit der Softwarearchitektur dann noch auskennen, sind in Rente und kompatibel dürfte so gut wie gar nichts sein. Da bleibt dann nur noch "diese Funktion steht leider nicht zur Verfügung".

16.02.2024 08:00    |    Schwarzwald4motion

Das sind zum großen Teil Erfahrungen aus der Vergangenheit, als noch vieles nicht geregelt war.

Ich sehe das größere Problem in einem dann irgendwann doch erforderlichen Hardwaretausch.

Aber auch da gibt es ja mittlerweile für "modernere" Alte Hardware gute Simulationen. Wahrscheinlich wird das dann eine Kl Zusammenschustern.

 

Und alles mit direkter CO2-Erzeugung ist eine olle Kamele ;)

19.02.2024 19:03    |    jennss

Es kommt jetzt ein neues Auto von Xiaomi, dem Handyhersteller, der schon bei Handys extrem hohe ladeleistungen ermöglicht.

https://www.auto-motor-und-sport.de/.../

Scheinbar liegt das Auto noch schneller als der Tai kam.

 

Zitat:

Hier zapfen die E-Maschinen aus einer 101 kWh großen Qilin-NMC-Batterie von CATL, die bis zu 800 Kilometer Reichweite ermöglicht. Ladeströme werden nicht genannt. Xiaomi verspricht aber, dass in nur 10 Minuten Strom für 390 Kilometer nachgeladen werden kann. 5 Minuten reichen für 220 Kilometer, 15 Minuten für 510 Kilometer.

j.

21.02.2024 09:52    |    knolfi

Zitat:

@Gravitar schrieb am 13. Februar 2024 um 23:59:06 Uhr:

Der neue Taycan ist wirklich gelungen, kompetitiv und chic, dazu ausreichend praktisch.

 

Gruß

 

Gravitar

Schon mal Taycan gefahren?

 

Der Taycan ist zwar die evolutionäre EV-Speerspitze von Porsche und bekommt durch das Facelift nun eine halbwegs alltagstaugliche Reichweite, ist aber von ausreichend praktisch weit entfernt. Bei dem 5m-Schiff sitzen die Fondpassagiere wie in einem Golf und der Kofferraum hat ebenfalls die Größe eines Mittelklassefahrzeuges vom Schlage eines 3'er BMW (Kombi), C-Klasse (Kombi) oder A4 (Avant). Für die Urlaubsreise mit einer vierköpfigen Familie inkl. Gepäck völlig unbrauchbar. Hinzu kommt die geringe Bodenfreiheit, so dass steile Zufahrten oder Rampen beim Taycan mit Kratzern im unteren Bereich der Front oder Heckschürzen quittiert werden. Es sei denn, man nimmt den sündhaft teuren Vorderachslift....oder eben gleich dem CT mit höherer Bodenfreiheit.

 

Und wer nach dem E-Macan schreit, da gilt das Gleiche: das Platzangebot eignet sich nur für vier Personen mit Wochendengepäck oder für einen maximal 3 Personen großen Haushalt. Die Reichweiten und Ladegeschwindigkeiten liegen unter dem Niveau des Taycan, weil der E-Macan ja auf den Entwicklungs-Erkenntnissen Anfang der 20'er-Jahre basiert und aufgrund der verspäteten Einführung schon wieder veraltet ist.

 

Bleibt also abzuwarten, wann Porsche sein erstes voll familientaugliches EV rausbringt: ausreichend Platz für vier Personen plus Urlaubsgepäck, ordentliche Bodenfreiheit, garantiere Reichweite (nicht nach WLTP-Theorie) von mind. 600 km ohne dass man mit 120 km/h auf der AB rumschleichen muss und das Ganze in Abmessungen, die unter 5m Länge bleiben.

24.02.2024 07:12    |    25plus

Zitat:

@knolfi schrieb am 21. Februar 2024 um 09:52:12 Uhr:

[...]

 

Bleibt also abzuwarten, wann Porsche sein erstes voll familientaugliches EV rausbringt: ausreichend Platz für vier Personen plus Urlaubsgepäck, ordentliche Bodenfreiheit, garantiere Reichweite (nicht nach WLTP-Theorie) von mind. 600 km ohne dass man mit 120 km/h auf der AB rumschleichen muss und das Ganze in Abmessungen, die unter 5m Länge bleiben.

Aber dafür gibt es doch schon den ID. Buzz. Dass "familientaugliche" (oder eben nicht taugliche) Elektroautos den Verkehrsraum eines Hummer H2 beanspruchen (ID. Buzz, Kia EV9) ist definitiv die falsche Entwicklung.

 

Ich habe es noch nicht verglichen, aber beim Thema Familientauglichkeit wird es kaum Elektroautos geben, die deutlich besser wären als ein Zafira B (1,8 m breit und 4,5 m lang), der noch zwei umgeklappte Sitze der 3. Reihe spazieren fährt.

 

Ich wäre aber eher dafür, die Batterien kleiner zu machen und dafür alle 300 km zu laden. Spart ein paar hundert Kilogramm Gewicht und dann funktioniert es auch eher mit dem Platzangebot.

 

Aber gut, 600 km Reichweite auf der linken unbegrenzten Spur und das Platzangebot eines Touran - wird noch ein bisschen dauern...

24.02.2024 07:47    |    Andreas4

Wenn Du den ID Buzz als Platzverschwender bezeichnest wäre ein Dreier-BMW o. Ä. noch schlimmer.

Der EV9 ist ein wirkliches Monster, ok. Selbst wenn man berücksichtigt, dass das Auto wirklich opulente Platzverhältnisse bietet...

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