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24.02.2024 18:34    |    jennss    |    Kommentare (55)

E-Auto lieber gebraucht oder neu?

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In der Preisklasse um 50000 € herum kann man schon schöne Neuwagen bekommen, aber auch feine Gebrauchte. So gibt es gebraucht z.B. einen Mercedes EQE300 (29.800 km, 10/2022), manchmal angeboten mit großem Schiebedach, etwa 90 kWh Akku, 210 km/h, 245 PS, 10 Jahre/250.000 km Akkugarantie ab EZ. Oder den EQE350 ab ca. 52000 € (06/2023, 18.900 km). Oder einen Audi e-Tron55 mit 408 PS (10/2020, 28000 km) oder einen BMW i4 eDrive40 mit 340 PS und 590 km nach WLTP (02/2020, 48.610 km) oder einen Mercedes EQC mit 408 PS (19.722 km, 09/2020, 402 km) oder ein Tesla Model S Model S Maximale Reichweite (112.664 km, 11/2019) oder Model X 100D (135.299 km, 08/2018) oder Kia EV6 GT (585 PS, 27000 km, 12/2022, 424 km nach WLTP, 3,4 s. auf 100, 260 km/h).

 

Einen gebrauchten Taycan 4s oder E-Tron GT habe ich jedoch erst ab ca. 63000 € gefunden.

 

Neu gibt es dagegen inkl. Rabatte z.B. einen ID.4 GTX ab 45520 € (340 PS, Allrad, 515 km) oder einen ID.7 mit 286 PS ab 52235 € (621 km, RWD) oder einen Hyundai Ioniq 6 mit 77 kWh (614 km, 18 Min. bis 80%, 229 PS, 47000 €) oder Smart #3 Brabus (428 PS, 3,7 s. auf 100, 415 km nach WLTP, 50990 € abzgl. Rabatt?) oder ein Tesla Model 3 Max. Reichweite (51990 €, 4,4 s. auf 100, 629 km).

 

Bei großen Reichweiten kann man davon ausgehen, dass so ein Akku auch sehr lange hält, aber kalendarisch wohl bis ca. 15 oder höchstens 20 Jahre und nach km bei z.B. 600 km nach WLTP geschätzt 600.000 km (400 km real x 1500 Zyklen). Ab etwa 50000 km würde ich beim Kauf einen SoH-Test machen lassen. Damit hat man viel Sicherheit. Beim E-Auto gibt es ja viel weniger Teile als beim Verbrenner (Katalysator, Kupplung, Getriebe, Luftmassenmesser, Zylinderkopfdichtung, Zahnriemen/Steuerkette, Keilriemen, Zündkerzen, Auspuff, AGR, Benzinpumpe etc.), so dass ein E-Auto-Kauf weniger "Katze-im-Sack-Effekt" hat.

 

Bei einem Neuwagen hat man die aktuelle Technik der Preisklasse. Allerdings kommt neue Technik ja meist aus oberen Preisklassen, so dass diese nicht unbedingt neuer ist.

 

Würdet ihr ein E-Auto bei 50000 € eher gebraucht oder neu kaufen?

j.

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24.02.2024 19:00    |    LF-X

Ich werf mal den Mach-E mit großer Batterie (99kWh) als Tageszulassung in den Raum. Die bekommt man auch für knapp unter 50.000.

 

Und 50k-Fahrzeuge lieber immer neu. Egal welcher Antrieb.

24.02.2024 21:17    |    tomcat092004

Eine nicht leicht zu beantwortende Frage.

Ich bevorzuge Neukauf, allerdings könnte so mancher Gebrauchter ein Blick wert sein und durchaus einen Neuwagen ausstechen.

Allerdings muss man sich 50k für ein Fahrzeug schon leisten können. Das ist nicht wenig Geld.

24.02.2024 22:47    |    Steffen_i4

Der Markt ist noch nicht groß genug um wirklich frei zu funktionieren. Ich bin in der glücklichen Lage alle 4..5 Jahre neu kaufen zu können. Ich kenne aber viele die in der 25.000+-€ Klasse 3 Jahreswagen kauften. Je nach Wunsch und Platzbedarf C-Klasse, Passat, Mondeo, Tikuan… Ausgangspunkt ist die Nittelasse mit 40..60k Neupreis.

Der e-Gebrauchtwagenmarkt entsteht erst. Die Käufer brauchen Vertrauen und ein Händlernetz. Die iD-Modelle und Derivate, i4 und Ioniqu5..6.. kia sind die Pioniere. Aber erst ab 25..26

25.02.2024 10:20    |    louk

Wegen dem Preisverfall bei neuen E-Mobilen sind die gebrauchten dazu in Relation zu teuer. Die Neuen kommen zudem mit der neuesten Technik, verbesserter Schnelllademöglichkeit, können Strom auch liefern, haben eine verbesserte Zellchemie und verbessertes Mutimediasystem.

Man muss aber zuerst für sich beantworten, ob ein E-Mobil für einen das richtige ist. Hat man mehrheitlich die Möglicheit bei sich zuhause und am Besten über Solar Strom zu laden? An den öffentlichen Ladesäulen ist der Strom sehr teuer und wird noch weiter im Preis ansteigen und um die 500g CO2/kWh erzeugt man auch.

Fährt man ausreichend viele km, um den CO2 Rucksack von 70-100.000 km rauszufahren?

Reicht die Akkugröße für die benötigte Reichweite auch im Winter und nach einer Degradation von mindestens 10% noch aus?

Und man müsste sich gedanken machen, wie das mit der Akkuentsorgung ist. Technisch ist zwar eine Verwertung möglich aber die wird nicht wirtschaftlich sein, da die Akkupreise weiter fallen.

Höhere Kosten sollte man bei den Reifen einplanen, die sich zudem schneller abnutzen.

Und da die Akkutechnik sich immer noch weiter entwickelt, sorgt das für einen Preisverfall bei gebrauchten und somit höheren Wertverlust.

 

Tendenziell würde ich mir wenn überhaupt eher ein neues E-Mobil kaufen aber wenn man sich bei einem gebrauchten alle Aspekte angeschaut hat und die passen und der Preis stimmt, dürfte es auch ein gebrauchter sein.

25.02.2024 12:36    |    jennss

Zitat:

@louk schrieb am 25. Februar 2024 um 10:20:04 Uhr:

Wegen dem Preisverfall bei neuen E-Mobilen sind die gebrauchten dazu in Relation zu teuer.

In einer Marktwirtschaft ist das das Ergebnis der Nachfrage.

 

Zitat:

Man muss aber zuerst für sich beantworten, ob ein E-Mobil für einen das richtige ist. Hat man mehrheitlich die Möglicheit bei sich zuhause und am Besten über Solar Strom zu laden?

Ist tatsächlich wertvoll. Aber je nach Wohnort nicht mehr essentiell nötig, denn ich sehe gerade, wie bei Rewe immer mehr Schnelllader aufgebaut werden. Ich denke, da tut sich gerade was.

 

 

Zitat:

An den öffentlichen Ladesäulen ist der Strom sehr teuer und wird noch weiter im Preis ansteigen und um die 500g CO2/kWh erzeugt man auch.

Ich denke, das kann man den Regierungen überlassen. Wenn so viele Länder die E-Mobilität fördern, kann das nicht so falsch sein.

 

Zitat:

Fährt man ausreichend viele km, um den CO2 Rucksack von 70-100.000 km rauszufahren?

E-Autos sollten sehr viel mehr km als 100.000 halten. Und mit den Jahren wird der Strommix auch besser. Die km/Jahr sind nicht entscheidend.

 

Zitat:

Reicht die Akkugröße für die benötigte Reichweite auch im Winter und nach einer Degradation von mindestens 10% noch aus?

Ja, das ist zu überlegen, insbesondere, wenn man nicht zuhause laden kann. Da ist ein großer Akku nämlich echt nützlich, bringt Freiheit.

 

Zitat:

Und man müsste sich gedanken machen, wie das mit der Akkuentsorgung ist. Technisch ist zwar eine Verwertung möglich aber die wird nicht wirtschaftlich sein, da die Akkupreise weiter fallen.

Ist die Recyclingindustrie nicht bereits im Aufbau? Ich meine, es gibt auch schon Vorgaben für die Zukunft, einen Mindestanteil von Rohstoffen aus Recycling verwenden zu müssen.

 

Zitat:

Höhere Kosten sollte man bei den Reifen einplanen, die sich zudem schneller abnutzen.

Kann ich bisher nicht bestätigen. Naja, hab erst 91 tkm runter, wobei die Sommerräder geschätzt 55000 km und die Winterräder 35000 km runter haben. Mal abwarten.

 

Zitat:

Und da die Akkutechnik sich immer noch weiter entwickelt, sorgt das für einen Preisverfall bei gebrauchten und somit höheren Wertverlust.

Ja, das wird man sehen. Aber soo schnell geht es dann doch nicht voran. Einen heftigen Schritt gab es beim ID.4 beim Motor: 286 PS statt 204 PS ohne Mehrpreis. Das ist aber eher selten der Fall, denke ich. Gespannt bin ich auf die Gebraucht-Taycan-Preise, nachdem der neue Taycan deutlich mehr Reichweite bekommen hat.

 

Zitat:

Tendenziell würde ich mir wenn überhaupt eher ein neues E-Mobil kaufen aber wenn man sich bei einem gebrauchten alle Aspekte angeschaut hat und die passen und der Preis stimmt, dürfte es auch ein gebrauchter sein.

Ein EQE hat 250.000 km Garantie auf den Akku und viele haben gebraucht nur 20000 km runter. Da bleiben immer noch viel mehr als bei neuen anderen Autos (zumeist 160.000 km). Allerdings kann man davon ausgehen, dass die anderen die 250.000 km wohl auch locker überschreiten werden.

j.

25.02.2024 13:31    |    Schwarzwald4motion

Gebraucht wird jeden Tag interessanter. Wer abwarten kann, sollte das tun. Voraussetzung aber OtA muss funktionieren!

 

Wer nicht abwarten konnte und für denen kein Verbrenner mehr infrage kam, hat hoffentlich während der Förderung zugeschlagen.

25.02.2024 13:39    |    jennss

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 25. Februar 2024 um 13:31:38 Uhr:

Wer nicht abwarten konnte und für denen kein Verbrenner mehr infrage kam, hat hoffentlich während der Förderung zugeschlagen.

Aktuell macht das praktisch keinen Unterschied aus, weil viele Hersteller das selbst ausgleichen (z.B. Hyundai 7000 €, VW 7735 €). Aber abwarten, wie es sich nach Ende der Rabattaktionen auswirken wird.

j.

25.02.2024 15:27    |    louk

Innerhalb einer Zeitspanne von 10 Jahren, würde ich mir was die km Leistung eines Akkus angeht keine Gedanken machen. 1 Million km machen die Locker mit aber natürlich nicht ohne Degradation, die von vielen Faktren abhängt, die man aber selber im Griff hat (mit sanftem Strompedal beschleunigen, viel AC laden, immer wieder zwischendurch aufladen, selten ganz leer fahren und ganz woll laden bei langen Standzeiten, Wagen nicht in der Hitze stehen lassen und tiefe Temperaturen meiden).

 

Es gibt zwar extreme viel Fahrer aber aber auch viele, die nicht auf so viele km kommen und das werden eher mehr werden. Die alten Personen fahren nicht mehr so viel und der Trend zum Fahrradfahren reduziert auch den Bedarf, so dass die hohe km Leistung die ein Akku abkann, nicht so ausschlaggebend sind.

Meine Fahrleistung beträgt 6.500 km im Jahr, ich fahre 2/3 Langstrecke und nutze das Fahrzeug 10 Jahre lang. Mit Biogas ist derzeit kein E-Mobil umweltfreundlicher, dass an öffentlichen Ladesäulen lädt. Wenn man sich den (https://odysee.com/@Corona-Ausschuss:3/s195de-1:3) Experten anhört, wird das nichts mit der Energiewende, da die nicht finanzierbar ist und weder von Personalbedarf noch den Materialien zu stemmen ist. Wenn die Regierung jetzt schon wegen 60 Milliarden rumeiert, wie soll das Land bis 2030 1,9 Billionen € (https://www.bayern-innovativ.de/.../...de-erfordert-hohe-investitionen) und die reichen nicht mal stemmen?

Da schaue ich mir lieber das Treiben noch an, bevor ich übereilt auf die E-Mobiliät umsteige. Bin eh noch gut versorgt.

 

10 Jahre wird ein Akku auch halten, was danach kommt, wird man sehen. Sollte die Degradation einen Knick bekommen, wäre das nicht so ideal für den Restwert und ebenso für die Nutzbarkeit des Fahrzeugs, da die schon bei 30 Jahren liegen sollte.

 

Die auf Akkus gegebenen Garantien sichern gegen untypische Defekte in 8-10 Jahren ab, sind aber sonst eher augenwischerei. Wenn die nach 15 Jahren dann doch massenweise ausfallen sollten, egal ob bei 150-250.000 km, dann führt das doch zum Totalschaden, was schade wäre.

 

Ein EQE mi 20.000 km ist quasi noch ein Neufahrzeug. Wenn Preis und Ausstattung stimmen, kann man da nicht viel falsch machen.

25.02.2024 15:40    |    jennss

BMW sagte mal, dass die Akkus mindestens 15 Jahre halten:

https://ecomento.de/.../

Das setzt aber sicher voraus, dass nicht gleichzeitig sehr hohe Kilometerleistungen gefahren werden.

 

Öffentliche Ladesäulen haben immer Ökostrom, oder? Sind also eher umweltfreundlicher als zuhause laden, wenn man da nicht gerade Ökostrom oder PV hat.

 

Ich bin auch gespannt, wie sich die Infrastruktur weiterentwickeln wird bzw. wie lange es dauert bis alles super läuft.

j.

25.02.2024 15:43    |    PIPD black

Zitat:

Ich denke, das kann man den Regierungen überlassen.

Auweia. Dir gehts anscheinend zu gut. Aber was soll man auch von jemanden erwarten, der über den Kauf eines E-Fahrzeugs von 50 k€ fabuliert, dass innerhalb kürzester Zeit massiv an Wert verliert, wie Blei in den Regalen liegt und somit massiv Geld vernichtet. Meist Leasingkarren, die vorher ordentlich Steuern gespart haben und somit mal wieder zu Lasten der steuerzahlenden Allgemeinheit. So geht Nachhaltigkeit und Energiewende.:p

 

Zum Thema andere Regierungen: die fördern massiv den AKW-Bestand und -Neubau.;)

25.02.2024 15:50    |    jennss

Zitat:

@PIPD black schrieb am 25. Februar 2024 um 15:43:26 Uhr:

Zitat:

Ich denke, das kann man den Regierungen überlassen.

Auweia. Dir gehts anscheinend zu gut.

Du willst sagen, du weißt besser Bescheid als die ganzen Regierungen auf der Welt, die E-Mobilität fördern? Ich traue mir das nicht zu. Dazu sind Vergleiche zu aufwendig.

 

Zitat:

Aber was soll man auch von jemanden erwarten, der über den Kauf eines E-Fahrzeugs von 50 k€ fabuliert, dass innerhalb kürzester Zeit massiv an Wert verliert, wie Blei in den Regalen liegt und somit massiv Geld vernichtet.

Also regelt nicht die Marktwirtschaft den Preis? Die E-Autos bleiben einfach ungekauft zu teuer angeboten und fertig?

 

Zitat:

Zum Thema andere Regierungen: die fördern massiv den AKW-Bestand und -Neubau.;)

Zum Glück werden AKWs in Deutschland nicht mehr gefördert. Das Geld kann man genauso gut in Erneuerbare Energie stecken.

j.

25.02.2024 17:06    |    louk

@jennss

 

"BMW sagte mal, dass die Akkus mindestens 15 Jahre halten."

Das wäre eben nicht so toll. Verbrenner haben eine Gesamtnutzungszeit von 30J.

 

Was liefern öffentliche Ladesäulen für einen Strom, wenn die Sonne nicht scheint und kein Wind bläst? Also wohl doch kein Ökostrom. Die hängen genau so am Energiemix wie alle anderen auch.

Ein großer Knackpunkt an der Energiewende ist das Backupsystem. Das wird völlig ignoriert was das bedeutet.

 

Ich befürchet das mit dem "Super laufen" wird ein Rohrkrepierer. Die Regenerativen erhöhen die Blackout Gefahr. Man sieht es an der Anzahl der Dispatch Maßnahmen die mit dem Ausbau der Regenerativen notwendig wurden. Wo früher wenige Leute notwendig waren, sitzen heute 1000de Experten daran, dass Netz stabil zu halten und wenn immer mehr der Generatoren wegfallen, die die Sicherheit gewährleistet haben, kommt der Tag, wo das Netz bei einer kleinen Störung zusammenklappt.

Hoffentlich muss keiner mal die Erfahrung machen 5 Tage im Fahrstuhl festzustecken, eine dringende OP oder die Hilfe von Einsatzkräften zu benötigen, die dann nicht mehr erreichbar sind. Das ist alles keine Spaßveranstaltung. Mir ist jedenfalls mulmig zumute. Wir haben bisher eine Stromversorgung gehabt die seines gleiche sucht und tauschen die mit gigantischer Geldsummen in eine, die systematische Instabilität birgt.

Man könnte mit weniger Geld und einem anderen Ansatz viel mehr erreichen.

 

Und nein, Kernkraft ist nicht so teuer wie bebauptet wird. Würde man die Dual Fluid Reaktoren zum Einsatz bringen, könnte man Strom ab E-Werk für 2,5c anbieten und da ist schon der Rückbau und die Endlagerung enthalten. Abgesehen davon, dass die Eigensicher sind, könnte man die ausgebrannten Brennstäbe die endzulagern wären, um über 90% abbrennen und wir hätten noch für 300J Brennmaterial im Land, dass final statt 10.000J Halbwertszeit nur 300J hätte bei kleineren Mengen.

Wir hätten CO2 freien, stabilen, konkurrenzlos günstigen Strom und einen Exportschlager dazu statt die Solar- und Windkraftanlagen aus China zu beziehen. So geht Energiewende.

Andere Länder haben in der Cop28 Veranstalltung angekündigt die Kernkraft bis 2050 zu verdreifachen. Die Welt lacht D wegen der ruinösen Energiewende und Infolge Deindustrialisierung aus und wird höchsten als Beispiel genommen, wie es nicht geht.

 

Wäre mir nicht so sicher, dass wir mit dem ganzen Energiewendeklimbim und der Agenda 2030 uns schnustracks in den Ruin bewegen und viel Zeit bleibt nicht um aufzuwachen. Da werden Fakten geschaffen, die sich nicht mehr so leicht umkehren lassen.

25.02.2024 19:43    |    jennss

Zitat:

@louk schrieb am 25. Februar 2024 um 17:06:39 Uhr:

"BMW sagte mal, dass die Akkus mindestens 15 Jahre halten."

Das wäre eben nicht so toll. Verbrenner haben eine Gesamtnutzungszeit von 30J.

Die meisten Autos werden aber eh kaum älter als 15 Jahre. Akkus können auch 20 Jahre alt werden. Soo groß ist die Erfahrung in dem Bereich noch nicht. Und im Gegenzug haben die E-Autos den Vorteil, im Schnitt höhere Kilometerleistungen zu schaffen bei vergleichbarem Instandhaltungsaufwand. Also Vorteil bei hoher Jahreskilometerleistung: E-Auto. Bei geringer Jahreskilometerleistung: Verbrenner.

 

Zitat:

Was liefern öffentliche Ladesäulen für einen Strom, wenn die Sonne nicht scheint und kein Wind bläst? Also wohl doch kein Ökostrom.

Es gibt doch Speicher. In 2023 waren es 56% Ökostrom. Mit zunehmendem Anteil wird auch der Bedarf an Speichern größer, wenn es gegen 100% geht.

https://www.ise.fraunhofer.de/.../...rom-und-waerme-in-deutschland.pdf

Zitat vom Fraunhofer Institut:

Zitat:

6 Zusammenfassung und Ausblick Die Bereitstellung von 100 % erneuerbaren Energien im Strom- und Wärmesektor Deutschlands ist technisch möglich und nach erfolgter Umstellung des Energiesystems sind die jährlichen Gesamtkosten nicht höher als die Kosten unserer heutigen Energieversorgung.

.

 

 

Zitat:

Ein großer Knackpunkt an der Energiewende ist das Backupsystem. Das wird völlig ignoriert was das bedeutet.

Du meinst, das System, wie man es plant, funktioniert nicht? Bist du gut involviert?

 

Zitat:

Ich befürchet das mit dem "Super laufen" wird ein Rohrkrepierer. Die Regenerativen erhöhen die Blackout Gefahr.

Definition Blackout? Wenn ein Windrad ausfällt? Ich meine, bei Blackout geht es doch eher nicht um die Stromproduktion, sondern eher um die Verteilung. Das Stromnetz muss schrittweise überarbeitet werden. In England ist das besonders akut und überaltert.

 

Zitat:

Man sieht es an der Anzahl der Dispatch Maßnahmen die mit dem Ausbau der Regenerativen notwendig wurden.

Hast du da einen Link?

 

Zitat:

Wo früher wenige Leute notwendig waren, sitzen heute 1000de Experten daran, dass Netz stabil zu halten und wenn immer mehr der Generatoren wegfallen, die die Sicherheit gewährleistet haben, kommt der Tag, wo das Netz bei einer kleinen Störung zusammenklappt.

In der EU gibt es doch so ein Gesetz, dass die Länder einander aushelfen, z.B. brauchte Frankreich im Sommer viel Strom aus Deutschland, weil die AKWs zu heiß wurden und abgeschaltet werden mussten.

https://taz.de/Atomkraft-in-Frankreich/!5930241/

j.

25.02.2024 22:31    |    jodi2

Unabhängig davon, dass bei mir 50k die Obergrenze für einen Neuen wäre und ein Gebrauchter bei mir dann eher 30k kosten sollte, würde ich einen Gebrauchten am ehesten nehmen, wenn der Neuwagen schon "gut abgehangen" war...

 

Positivbeispiel: Bei unserem i3s hat sich von 2018-2022 kaum mehr was getan, da wäre ein Gebrauchtkauf auch 2020-22 (als es ihn noch neu gab) eine gute bzw. sorglose Alternative gewesen.

Negativbeispiel: Bei vielen aktuellen Fahrzeugen hat sich noch so viel die letzten Jahre getan bzw. war vieles die ersten Jahre so holprig (z.B. Ladenplanung, Akku für CCS vorkonditionieren, stabile&schnelle SW, OTA, echte bzw. beleuchte Tasten, usw.), da sind die Autos für MICH oft jetzt erst in der aktuellen Version wirklich gut und die könnte ich mir dann auch gebraucht vorstellen, also so ab in zwei Jahren...

26.02.2024 16:57    |    AgilaNJOY

Ich denke auch, dass die E-Mobile so lange halten wie Verbrenner.

Dass jeder Verbrenner locker 15-30 Jahre problemlos schafft, ist ein grosser Mythos!

Wenn ein aktueller Direkteinspritzer verkokt , dann ist das auch sowas wie die Degradation beim Akku wenn man nichts reinigen lässt...

Ich würde eher das gebrauchte Top Modell mit unter 50.000km nehmen als den kleineren Neuwagen.

26.02.2024 20:52    |    louk

@jennss , selbst bei uns fahren noch rund 20% an Autos die älter als 15 Jahre sind (https://www.kba.de/.../2021_b_kurzbericht_fz_alter_pdf.pdf?...) und nur weil die restlichen nicht bei uns fahren, heißt das nicht, dass die verschrottet sind. Die werden in der Regel exportiert und fahren im Ausland weiter. Der Golf 4 von meiner Mutter ist z.B. 24J alt.

 

Akkus können 20J alt werden aber die Frage ist dann, ob die noch brauchbar sind.

 

Wie Du schon richtig feststellst, ist ein E-Mobil nicht für alle sinnvoll und was von verschiedenen Faktoren abhängt. Im Moment wird ja heftig das Aus des Verbrenneraus diskutiert.

 

Die Speicher die wir haben, reichen nur für wenige Stunden und sind ohne weiteres nicht ausbaubar. Zum Endenergiebedarf tragen Windkraft und Fotovoltaik etwa 9% bei, zum Strom etwa 33%.

Auf dem Papier ist technisch viel möglich nur ist die Frage ob das bezahlbar und umsetzbar ist?

Die Gaskraftwerke würde Habeck gerne von Dummies bauen lassen, die gerne Verluste machen mit Anlagen die nur zu 18% ausgelastet würden. Leider finden sich keine.

Von den 1,9 Billionen die für die Energiewende benötigt werden, müssen 1 Billion von den Hausbesitzern gestemmt werden für Wärmepumpen die so viel CO2 einsparen, wie China in 2 Tagen raushaut. Und auch da wird Habeck in die Röhre gucken. Im letzten Jahr wurden Rekordzaheln von Gasheitzungen verbaut. Soviel zur Bereitschaft, Habecks Kröte zu schlucken.

Die übringen 900 Milliarden wird Habeck wenn, dann auch unter maximalem Zwang wie man es von totalitären Regimen kennt, locker gemacht bekommen. Er hat das Geld nicht. Da wünsche ich Ihm viel Spaß dabei.

 

Blackout bedeutet ungeplanten Netzzusammenbruch. Ein erneuter Anlauf dauert mehrere Tage. Das Netz tolleriert nur geringe Abweichungen von eingespeißtem und abgenommenen Strom. Kritisch an den erneuerbaren ist, dass die sich über die vorhandene Netzfrequenz sysnchonisieren. Wenn es da zu einer Störung wie Biltz oder beschädigte Leitungen kommt, kann das zum schlagartigen Ausfall des gesamten Netzes führen. Hingegen haben die bisherigen Generatoren aufgrund ihrer trägen, großen Masse sich nicht vom Kurs abbringen lassen und für Sicherheit und Stabilität gesorgt.

 

Zu den ausufernden Dispatchmaßnahmen hatte ich ja im vorletzten Post den Link drin: https://odysee.com/@Corona-Ausschuss:3/s195de-1:3

 

Früher waren wir Stromexporteur. Inzwischen importieren wir dank der abgeschalteten AKWs wieder Strom. Die 3 haben übrigens fast so viel Strom produziert wie alle Windkraftanlagen zusammen aber dafür planbar und verlässlich.

Frankreich hatte wegen den Coronamaßnahmen einen Rückstand bei der Wartung der AKWs. Das ist natürlich kein Dauerzustand. Die werden ihre Produktion hochfahren und selber genug reserven haben, um Hitzeperioden zu überstehen.

Die Leitungen aus FR zu uns sind für 3GW ausgelegt. Wir sollten uns daher nicht erhoffen, dass die uns im Winter in einer Dunkelflautephase die bis zu 20 Tage dauern kann, aus der Patche helfen. Und deswegen wird es wie in einem Dritteweltland zu großflächigen Abschaltungen und zu Rationierungen kommen, ausser wir werden deindustrialisiert. Dann können sich alle auf die Schulter klopfen und sagen: Operation geglückt, Patient tot.

 

Man möge sich mal den CO2 Ausstoß von D im Vergleich zur Welt anschauen und erklären, was wir da eigentlich treiben und was das bezwecken soll, wenn sich in den letzten 50J so gut wie keiner danach gerichtet hat.

Welches Ziel wird da mit welchem Zeithorizont, zugunsten von wem und mit welcher Wahrscheinlichkeit für die Erfüllung verfolgt?

https://ourworldindata.org/.../annual-co2-emissions-per-country?...

26.02.2024 21:28    |    Steffen_i4

Auch wenn wir uns hier mittlerweile komplett off topic bewegen noch ein paar Gedanken.

Elektisch fährt man nicht wegen CO-irgendwas, sondern weil es Spaß macht. Mein BMW i4 ist ein waschechter BMW und der fremderregte Synchronmotor ist der bessere 6Zylinder. Das lokale emissionsfreie Fahren ist gut für die Heimatstadt. Im Sommer mit „Vollstrom“ an sich drehenden Windrädern vorbei zu fahren lässt grinsen.

Atomstrom ist das V100/ultimate der Elektromobilität.

Der Klimaschutz wäre mit einem Mix aus EE und 20..30% Atom viel, viel einfacher. Die komplette Umstellung auf Elektromobilität wäre trotzdem nicht der Energiekiller, sondern würde den Stromverbrauch „nur“ um 20% im Vergleich zu jetzt erhöhen. In dem Zeitraum, in dem das passiert… Kindergarten.

Killerkriterium für die reine EE ist a) der dauerhafte immer präsente Stromverbrauch von 50GW zu jederzeit, sichtbar am Verbrauch in jeder Nacht Samstag auf Sonntag.

Und b) die Heizung - Verbrauch e-Auto bei 20.000km p.a. ca. 4000kWh, Verbrauch Einfamilienhaus (nur im Winter) 10..20.000kWh.

PS: wenn im Winter die Sonne über PVA genügend Energie zum Heizen bereitstellen würde, müssten wir gar nicht heizen.

27.02.2024 23:57    |    louk

Was das Fahren angeht, finde ich E-Mobile super. Ordentliche Beschleunigung, wenig Motorgeräusche und keine Vibrationen. Weniger Teile und bis auf den Akku der sein Standing noch unter Beweis stellen muss entsprechend weniger zu warten. Von daher zukunfstweisend.

 

Aber es werden auch viele Dinge verdrängt. Der Flächenverbrauch und Materialeinsatz für die regenerativen ist hoch. Die gigantischen Betonfundamente belasten ebenfalls die Umwelt. Bei mir erzeigen über 200m hohe Windkraftanlagen die die Gegend verschandeln kein Grinsen. Die werden immer Dichter an Wohngebiete gebaut, was zu hohen Wertverlusten der Immobilienbesitzer sorgt. Was die Windgiganten für das Klima und Wohlbefinden bedeuten ist noch nicht abschließend geklärt. Erste Untersuchungen zeigen an, dass Sie für Austrocknung und Erwärmung sorgen und der Infraschall ist doch nicht so harmlos.

 

Mit 20% mehr Stromerzeugung ist es nicht getan. Das erfordert einen Ausbau der Infrastruktur, die sehr teuer ist. Mehr regenerative wird den Strompreis erhöhen, weil die den Strom nicht bedarfsgerecht erzeugen und die garantierte Abnahme finanziert werden muss. Im Gegenzug lässt sich das Backupsystem nicht wirtschaftlich betreiben.

Der irgendwann fällige Rückbau der Windkraftanlagen wird ebenfalls sehr teuer und die Rückstellungen die dafür gebildet werden, werden nicht ausreichen.

Und in 20-30 Jahren sagt man dann Erneuerbare brauchen wir nicht mehr. Jetzt nutzen wir Fussionsreaktoren, hat aber 10% der Landesfläche mit Erneuerbare voll gestellt, die gigantische Müllberge hinterlassen.

 

Und die Frage die man sich auch beantworten muss ist, was soll das Ziel sein und bis wann wird das erreicht und ruinieren wir uns nicht dabei? Wenn die abgewanderte Industrie im Ausland mit mehr CO2 weiterproduziert ist nichts gewonnen.

Wie viel ppm weniger CO2 wird in der Luft bis 2050 sein? Wird sich wenigstens der Anstieg abflachen?

Mit einer CCS Abscheidung würde man für einen Bruchteil und viel schneller ausreichend viel erreichen.

28.02.2024 00:13    |    LF-X

Falscher Thread.

28.02.2024 05:53    |    Schwarzwald4motion

Kompletter Blödsinn, wer sagt denn, das Die erneuerbaren bald nicht mehr gebraucht würden, Kernfusion dauert mit Sicherheit noch 50 Jahre eher 100 Jahre bis daraus wirklich in vertretbaren Maße Energie erzeugt werden kann.

 

Also wenn dann gibt es kein Rückbau, sondern ein Ersatz wegen Verschleiß.

Natürlich kann auch mal der Platz aus diversen Gründen nicht mehr genutzt werden, dann gibt es seit Ende 2020 eine Regelung.

Gigantische Betonfundamente, im Verhältnis zu bitteschön was?

Also ich freu mich immer wenn ich ein Windrad sehe, Windmüller ist doch eine zukunftsträchtige und halbwegs erträgliche Energiezeugung im Verhältnis zu fast allem anderen.

 

Bedankt dich lieber bei Söders 10H, Warum wir jetzt ein massives Problem beim Nord-Südlink haben.

28.02.2024 17:22    |    windelexpress

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 28. Februar 2024 um 05:53:34 Uhr:

 

Also ich freu mich immer wenn ich ein Windrad sehe,

Auch nur weil der scheiß nicht vor Deinem Schlafzimmer steht.

Freust Dich,dass die Dinger anderen auf den Sack gehen und Du vermeintlich sauberen Strom bekommst

28.02.2024 17:25    |    Schwarzwald4motion

Das ist eine reine Einstellungs-Sache; oder was meinst du wie sich ein Großstadtbewohner neben dem Kernkraftwerk fühlt; die Kühltürme verhindern großflächig vernünftige Sonneneinstrahlung.

28.02.2024 17:43    |    louk

@Schwarzwald4motion, die Betonfundamente müssen mit den Windrkaftanlagen eh regelmäßig erneuert werden. Da bekommst Du schon das Problem. Die halten nicht ewig, bekommen Risse und müssten ereuert werden.

 

Ich darf noch mal an https://ourworldindata.org/.../annual-co2-emissions-per-country?... erinnern und auch daran, dass wir unseren CO2 Ausstoß in den letzten 30 Jahren um 50% verringert haben, während der in der Welt explodiert ist. Es wäre ohnehin überhaupt nicht erforderlich auf 0 zu reduzieren, da die Natur das CO2 schon von selber wegbunkert.

 

Wenn wir wieder auf 270ppm runter kommen, wird es weniger Nahrungsmittel geben und der Wasserbedarf für das Pflanzenwachstum steigen. Aber ich vergass, die Agenda 2030 sieht vertikale Landwirtschaft in Hochhäuser mit Kunstlicht und Nährlösungen vor und synthethisches Fleisch. Deswegen sollen die Bauern auch weg, damit die Konzerne übernehmen können. Das fördert man dann mit, wenn man erneuerbare als Teil der Agenda 2030 beführwortet. Wohl bekomms.

 

So lange die Windräder nicht vor Deiner Haustür stehen, magst Du Dich darüber freuen aber vielleicht änderst auch Du mal Deine Meinung, wenn die Dir auf die Pelle rücken.

 

Söder wird die Krise kriegen, weil man Ihm das weltweit beste, preisgekrönte AKW abgeschaltet hat, dass Ihm Energie günstig, zuverlässig, mit geringstem Platz-und Materialbedarf ("Gigantische Betonfundamente, im Verhältnis...") geliefert hat und der sich jetzt dafür mit Bürgerinitiativen rumschlagen darf, die zurecht von diesem ruinösen Klimaklimbim nichts halten. Die Schweden sind überigens aus den Erneuerbaren ausgestiegen und setzen wieder auf AKWs.

Um ein AKW zu ersetzen, braucht man um die 820 Windkraftanlagen neuer Bauart. Da stelle ich mir lieber 1 AKW hin, dass ein Bruchteil der Fläche und des Materials braucht und dazu noch sicheren Strom liefert.

 

Und die Fragen hat mir auch noch keiner beantwortet. Was ist das konkrete Ziel? Wie viel ppm weniger CO2 wird in der Luft bis 2050 sein? Wird sich wenigstens der Anstieg abflachen?

Ließe sich das nicht günstiger, sicherer, schneller und mit weniger Ressourcenedarf erreichen?

Wird unsere Versorgung sicher bleiben?

28.02.2024 18:03    |    windelexpress

Zitat:

@louk [url=https://www.motor-talk.de/.../...to-gebraucht-vs-neu-t7604691.html?...]schrieb am 28. Februar 2024 um 17:43:55

 

So lange die Windräder nicht vor Deiner Haustür stehen, magst Du Dich darüber freuen aber vielleicht änderst auch Du mal Deine Meinung, wenn die Dir auf die Pelle rücken.

Es sind doch immer die Plattenbewohner, die darüber sinnieren, das WKA oder Solarparks nicht stören.

Ja sie nicht, bei denen kommt der Strom aus der Steckdose

28.02.2024 18:06    |    LF-X

Den Materialverbrquch Atomkraftwerk vs. 800 Windkraftanlagen würde ich gerne mal genauer sehen. Wenig wird ein Atomkraftwerk nicht brauchen.

 

Ich freue mich über die WKA, die ich aus meiner Küche sehen kann, jedes mal wenn ich sie sehe.

Stört exakt Null.

28.02.2024 19:20    |    tomcat092004

Dann stehen sie also weit genug weg?

 

BTT

Hier geht es um E-Fahrzeuge und nicht die Erzeugung ihres "Treibstoffs".

28.02.2024 19:41    |    Schwarzwald4motion

Es hängt alles miteinander zusammen ;)

28.02.2024 20:15    |    Steffen_i4

Googelt mal nach Plan B zum Klima, nach Badewannenmodel, oder mit ein bisschen Zeit und Offenheit

 

https://youtube.com/@GrenzendesWissens?si=1a7H0qAvFfzCnRxc

28.02.2024 20:34    |    tomcat092004

Zitat:

@Schwarzwald4motion schrieb am 28. Februar 2024 um 19:41:39 Uhr:

Es hängt alles miteinander zusammen ;)

Wenn du meinst, dass dieser Exkurs zur Entscheidung Neu oder gebraucht hilfreich ist, nur zu.

28.02.2024 20:38    |    Schwarzwald4motion

Ganteför ist mir ein Begriff, er macht halt immer Riesen Wind um einen Sachverhalt der in sich nach seiner (immer etwas relativierten) Einschätzung Etwas anders darstellt Als seine Meinung nach publiziert.

 

Wir haben auch noch nicht den endgültigen Beweis dass fettes Essen Cholesterin im Herzen ablagert, oder das zuviel Zucker Diabetes macht, oder das Rauchen Lungenkrebs erzeugen kann.

 

Das sind alles bloß empirische oder angrenzende Annahmen. Würdest du deshalb empfehlen, nichts zu tun?

29.02.2024 00:16    |    Steffen_i4

Nichts tun? Im Gegenteil. Wenn man aber anerkennt, dass es reicht, den CO2 Ausstoß nicht auf null sondern „nur“ die Hälfte zu reduzieren, sind ganz andere Maßnahmen möglich, die jetzt ausgeschlossen werden, um das große Ziel noch zu gefährden. Wir könnten so viel leichter auf die Hälfte kommen aus auf dem Weg zu Null

Wir müssen ehrlich sein, das es nur eins von 13 Nachhaltigkeitszielen ist, und wir beim Versuch es zu erreichen, die anderen nicht völlig vergessen dürfen.

Und es kommt auch nicht auf 2..3 Jahre an. Mehr fehlen uns auch nicht, wenn wir uns die Zielkurven seit den 90ern anschauen. Das sind weniger als 10% Zielabweichung. Das ist ein Riesenerfolg.

29.02.2024 05:52    |    Schwarzwald4motion

Null schaffen wir eh nicht, aber wenn man sich das nicht einmal vornimmt, dann ist eh Hopfen und Malz verloren. Abgesehen davon haben wir noch eine Bringschuld aus der Vergangenheit.

 

Jetzt würde mich aber doch mal interessieren, was du unter „ganz andere Möglichkeiten“ verstehst.

29.02.2024 06:37    |    Steffen_i4

Wir haben keine Bringschuld aus der Vergangenheit. Wenn wir das so aufrechnen dürfte der globale Süden oder Osten auch von keiner Entwicklung profitieren die mit der Energie angestoßen wurde.

Selbst wenn hätten wir sie schon mit dem stopp des Bevölkerungswachstum vor 50 und dem CO2 Peak vor 40 Jahren erfüllt.

Der 200m Läufer, läuft die ersten 100 schneller, wenn er es nicht auf 200 anlegt. Lasst uns einfach jetzt im März die Hälfte unserer Kohle KW ab und im Oktober wieder anschalten und nächstes Jahr alle KKW. Nur als kleines Beispiel. Wenn wir uns keine Gedanken über die Null machen, fallen uns viele billige Maßnahmen für 0,5 ein

29.02.2024 06:57    |    Schwarzwald4motion

Na dann mach dir mal Gedanken, Kohle ist halt nun mal nicht schnell regelbar das ist die nächste Dekade auch im Sommer noch erforderlich.

 

Natürlich haben wir so etwas wie eine Bringschuld, zumindest sehen es die anderen so und wenn sich etwas ändern soll müssen alle in einem Boot sitzen; schließlich ist das Problem seit 30 Jahren bewiesen.

04.03.2024 11:34    |    Profi58

Ich kaufe meine Autos neu, meist nach ca. 100.000 km oder 5 Jahren. Da ich in den letzten Jahren nicht mehr so viel gefahren bin, wird die Haltedauer auch mal länger. Meinen SQ5 habe ich 8 Jahre gefahren und mein jetziger Hybrid ist, da Technik- und Wertentwicklung nicht absehbar, erstmals geleast.

 

Und bitte - woher sollen denn die Gebrauchtwagenkäufer ihr "Futter" bekommen, wenn keiner mehr Neuwagen kauft?

05.03.2024 09:52    |    StefanLi

Ich denke die Frage war eine nach der Individualentscheidung und keine gesellschaftliche Problemdiskussion, es ging wohl auch nicht um die eigentlichen Generationen- oder Globalverantwortung oder die Aussicht was passiert, wenn alle so reagieren. Es ging um die Frage: Würdet ihr bei einem Budget von 50k€ neu oder gebraucht kaufen. Ich hatte bisher auch immer neue Fahrzeuge bezogen (Leasing/Kauf egal). In meiner Betrachtung schließe ich Tesla aus meinen Gründen für mich aus. Sehe aber die Frage @Jenss aktuell auch in einem vielleicht für viele verwunderlichem Licht:

 

Wenn man sich den GW-Markt anschaut und die luxuriösen BEVs der ersten Generation (EQC, e-Tron, I-Pace) nimmt, sieht man, dass die eher günstig zu haben sind. Schaue ich mir den Neuwagenmarkt an, sehe ich weiterhin ausufernde Listenpreise, die mit Rabattaktionen und manchmal Leasingsonderangeboten versucht werden rauszuhauen. Dann schaue ich mir die neuen BEVs an und versuche den Mehrwert der letzten 5 Jahren zu erkennen. Da sehe ich ausser vereinzelt besser Ladegeschwindigkeiten oder partiell geringerem Verbrauch nicht viel. Eher sinkende Batteriekapazitäten oder schlechte Verarbeitung, resp. Materialauswahl. Auch im Bereich Infotainment gibt es nicht so viel, wenn man schon mal CarPlay/AAuto kabellos hat und das Auto bislang alles OTA bekam.

 

Im Konkreten bedeutet das für mich, dass man seinen Einsatz und die BEV-Bedürfnisse klar hinterfragen und für die Argumente abdecken muss. Ich stehe in Kürze vor der Frage des Ende des Leasings meines I-Pace (4 Jahre/80 Tkm). Was habe ich, was brauche ich, was sind preisliche Alternativen?

 

Ich habe aktuell ein super verarbeitetes Auto mit einem passenden Raumkonzept, höchstwertig ausgestattet und vorzüglichen Fahreigenschaften. Manko: Etwas zu hoher Verbrauch und zu geringe Ladegeschwindigkeiten. Vergleichbare Fahrzeuge liegen zwischen 30-40 T€ bei mobile. Preisliche Alternativen im Neuwagensektor (ich benötige Allrad) wären -für meinen Bedarf- z.B. Mach-E, EC40, Enyaq 85x, ID7 (noch nicht verfügbar) oder EV6. Reine Stufenhecklimos fallen weg, da mein Hund den Kofferraum als Abteil benötigt, also kein i4, EQE o.ä. und eigentlich will ich kein reines SUV (iX-Reihen oder EQA/-B, ID4/5, Q4)

 

Bringe ich jetzt die o.a. Komponenten zusammen, könnte ich z.B. schnellere Ladegeschwindigkeiten erreichen (EV6). Ich lade aber zu 80% zu Hause, im letzten Jahr stand ich ca. 7 Stunden am HPC, davon 60% ohne Zeitdruck, da Laden mit anderen Tätigkeiten verbunden war. Eine Verdoppelung der Ladegeschwindigkeit würde also 84 Minuten im Jahr bringen. Wenn man sich die Probleme mit Infotainmentausfälle oder schlechte Bedienbarkeit, die Ausstattungen etc. anschaut, kommt man ins Grübeln. Geringer Verbrauch hilft auch nur begrenzt - wenn er denn da ist. 70% meines BEV-Stroms an der heimischen WB kommen aus der eigenen PV, mit 0,06€/kWh, und Reichweiterelevant ist das meist auch nicht.

 

Im Gegenzug stellt sich beim Gebrauchten die Frage nach dem Risikofaktor Batterie: Über alle BEV-Threads lese ich ganz wenig Beiträge zu dramatischen Entwicklungen. Die ersten BEV-Reihen waren dazu noch recht vorsichtig ausgelegt oder haben sehr robuste Zellchemie, da man konservativ an die Entwicklungen herangegangen ist. Dazu interessiert mich die begleitende Forschungsarbeit zu Akkus, z.B. Tim Böttcher, hat einen interessanten YT-Kanal dazu. Auch er erwartet aufgrund aktuelle Studie, allerdings von Tesla Modellen, nicht die oft herbeigesehnten Leistungseinbrüche, selbst bei häufigem HPC Einsatz. Ist das weitestgehend eine Art "German-Angst"?

 

Also: Mit Blick auf das eigene Fahr- und Nutzungsverhalten sollte man sich mal die neuen Wagen anschauen und mit dem vergleichen, was man tatsächlich im hochwertigeren GW-Markt angeboten bekommt. Und dann kann sich zu einer Entscheidung hinreißen lassen. Vielleicht ist die dann anders, als bisher. Es gibt allerdings auch Menschen, die sich um diese Dinge viel weniger Gedanken machen und einfach einen Wagen von irgendwo nehmen und dann überrascht feststellen, dass man das E-Auto auch laden muss. Diese Hürde gilt es dann zunächst zu überwinden. ;)

05.03.2024 10:36    |    Profi58

Zitat:

@StefanLi schrieb am 5. März 2024 um 09:52:28 Uhr:

Ich denke die Frage war eine nach der Individualentscheidung und keine gesellschaftliche Problemdiskussion, es ging wohl auch nicht um die eigentlichen Generationen- oder Globalverantwortung oder die Aussicht was passiert, wenn alle so reagieren.

Bitte nicht falsch verstehen.

Natürlich ist das eine Individualentscheidung.

Ich kaufe immer neu und fahre das Auto dann eine Weile. Ich würde das auch in dem Fall des 50 TEUR E-Auto tun, wobei sich höchstens die Frage Kauf oder Leasing stellt, nicht aber Neu oder Gebraucht.

Der Hinweis "wenn keiner mehr Neuwagen kauft..." war eher ironisch gemeint.

 

Andererseits - du hast einen Riesen-Post geschrieben und Faktoren aufgeführt, die in deine Individualentscheidung einfließen, aber um eine klare Antwort hast du dich gedrückt.

06.03.2024 22:22    |    PIPD black

Nach dem Aus für das Verbrennerverbot, werden die Wertverluste bei den E-Fahrzeugen wohl rapide zulegen.

https://www.bild.de/.../...jetzt-das-verbrenner-aus-87422876.bild.html

06.03.2024 22:30    |    StefanLi

Nach dem Aus der …. Schreibt die BILD in Adaption eines Berichtes von Krone.AT, der eine Entwicklung sieht.

 

merkst du was????

Deine Antwort auf "50000 €: E-Auto gebraucht vs. neu"

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