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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

19.11.2013 14:48    |    Andi2011    |    Kommentare (29)    |   Stichworte: Sicht der Dinge

Im Internet stolperte ich letztens über folgende Zeilen aus dem Brief einer älteren Dame:

 

„Könnte ich mein Leben nochmals leben, dann würde ich das nächste Mal riskieren, mehr Fehler zu machen. Ich würde mich entspannen, lockerer und humorvoller sein als dieses Mal. Ich kenne nur sehr wenige Dinge, die ich ernst nehmen würde.

 

Ich würde mehr verreisen. Und ein bisschen verrückter sein. Ich würde mehr Berge erklimmen, mehr Flüsse durchschwimmen und mir mehr Sonnenuntergänge anschauen. Ich würde mehr spazieren gehen und mir alles besser anschauen. Ich würde öfter ein Eis essen und weniger Bohnen.

 

Ich hätte mehr echte Schwierigkeiten als eingebildete. Müsste ich es noch einmal machen, ich würde einfach versuchen, immer nur einen Augenblick nach dem anderen zu leben, anstatt jeden Tag schon viele Jahre im Voraus.

 

Könnte ich noch einmal von vorne anfangen, würde ich viel herumkommen, viele Dinge tun und mit sehr wenig Gepäck reisen. Könnte ich mein Leben nochmals leben, würde ich im Frühjahr früher und im Herbst länger barfuß gehen. Und ich würde öfter die Schule schwänzen.

Ich würde mir nicht so hohe Stellungen erarbeiten, es sei denn ich käme zufällig daran. Auf dem Rummelplatz würde ich viel mehr Fahrten machen, und ich würde mehr Gänseblümchen pflücken.“

 

(Quelle unbekannt)

 

 

Ein netter Text, der auch nachdenklich macht und mich zu meinem heutigen Blog brachte...

Was will ich eigentlich? Was will ich vom Leben? Worum soll es gehen? Was will ich erreichen, tun, lernen, können und sein? Was brauche ich, um glücklich und zufrieden zu sein?

Ein spannendes Thema finde ich, das mich zu folgender hypothetischer Frage an euch bringt:

 

Wenn du die Möglichkeit hättest einem Zeitreisenden einen Zettel mitzugeben, den er deinem noch jungen Ich geben würde, welchen Satz oder Rat würdest du darauf schreiben und dir somit selbst in der Vergangenheit geben?

 

Ich habe diese Frage in den letzten Tagen spaßeshalber einigen Leuten gestellt und die Antworten verblüften mich teilweise sehr!

Einer meiner Freunde (geschieden) hätte geschrieben: „Heirate nie!“

Ein Anderer: „Hab mehr vertrauen in dich!“ und ein Dritter meinte humorvoll: „Kaufe nie einen BMW, er wird dich arm machen!“

 

Ich glaube ich würde mir selbst schreiben: „ Versuche Fehler nur einmal zu machen und lerne aus ihnen!“…wahrscheinlich hätte ich aber nicht auf mich gehört!;)

 

Was würdet ihr schreiben?

 

Danke für`s lesen!

Hat Dir der Artikel gefallen?

19.11.2013 14:53    |    Dortmunder 65

Puhhhhhhhhhhh

 

Such nicht zu oft den schnelleren Weg!


19.11.2013 15:10    |    italeri1947

Zitat:

Wenn du die Möglichkeit hättest einem Zeitreisenden einen Zettel mitzugeben, den er deinem noch jungen Ich geben würde, welchen Satz oder Rat würdest du darauf schreiben und dir somit selbst in der Vergangenheit geben?

Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird!

 

Übrigens, in eigener Sache, ist das eine schöne Blog-Idee, die sehr gut zu dir und deinem Blog passt, lieber Andi. Danke für diese schönen Berichte und Handlungswege aus dem Leben. Das ist sehr wertvoll!


19.11.2013 15:25    |    Christian8P

Interessanter Gedanke. Wahrscheinlich stünde bei mir: "Du musst es nicht immer allen Leuten recht machen wollen!"

Das habe ich mir vor ein paar Jahren abgewöhnt, aber so ganz bekommt man das wohl nie aus mir raus.


19.11.2013 15:39    |    Andi2011

Moin,

 

schön,das euch der Blog gefällt!Ich denke es kommt nicht darauf an,immer alles richtig gemacht zu haben oder zu machen (wer schafft das schon),sondern sich letztlich im Spiegel in die Augen blicken zu können.

 

@dorti, das ist ein schöner Satz! Der schnellst Weg ist nicht immer der Beste und auch nicht immer der Kürzeste (weiss jeder der ein Navi hat:D)

 

@Hans,vielen Dank! Grade du als ein Vertreter der Generation die in einer anderen Zeit groß wurde hast einen sehr treffenden Satz gewählt! Es ist oft gut, über Dinge einfach mal eine Nacht zu schlafen/etwas Zeit vergehen zu lassen, dann erscheinen sie in anderem Licht.

 

@Christian, man muss es nicht immer allen Leuten recht machen, das stimmt absolut!Das schwierige ist wohl seinen Weg zu gehen und dabei die richtige Waage zu finden zwischen dem was einem selbst und was anderen gut tut.


19.11.2013 15:41    |    Goify

"Lerne, Nein zu sagen." Müsste auf meinem Zettel stehen.

 

Tolle Idee und ich befasse mich schon länger mit dieser Sinnfrage und auch der Frage, wie man glücklich werden kann, wenn man es nicht längst ist, aber noch nicht bemerkt hat.

Alte Menschen und deren Erfahrungen spielen eine große Rolle, aber auch so nette Blogs, die sich mit diesen Fragen beschäftigen.


19.11.2013 15:48    |    Andi2011

Vielen Dank goify!

Ja,das NEIN sagen fällt schwer!

Man hat oft Angst dann egoistisch zu wirken oder weniger gemocht zu werden und nicht selten nutzt ein Gegenüber ja auch bestimmte Strategien (bewusst oder nicht) in dem Schuldgefühle ausgelöst werden,die Mitleidstur gefahren wird usw.

 

"Jeden Tag setzt dir jemand seinen Affen auf die Schulter und will das du ihn fütterst, mit ihm spielst und ihn pflegst!Ab und an muss man sagen,nein,das ist dein Affe,mach es selbst!"

sagte mal ein früherer Chef zu mir den ich sehr mochte - er hatte recht!


19.11.2013 15:54    |    Christian8P

Zitat:

Ja,das NEIN sagen fällt schwer!

Man hat oft Angst dann egoistisch zu wirken oder weniger gemocht zu werden und nicht selten nutzt ein Gegenüber ja auch bestimmte Strategien (bewusst oder nicht) in dem Schuldgefühle ausgelöst werden,die Mitleidstur gefahren wird usw.

Oh ja! Das kenne ich zur Genüge. Man fällt aber trotzdem immer wieder mal auf die Nase. Dem Gegenüber geht das dann nämlich oft nicht so.


19.11.2013 15:55    |    Goify

Bestes Beispiel ist heute, ich arbeite erst im Büro bis 16 Uhr, radel dann ins nächste Büro und arbeite dann bis 19 Uhr um anschließend weiter in Büro C zu radeln um dort noch ein paar Dinge zu erledigen. Hätte ich nein gesagt, müsste ich vielleicht einmalig auf 50 € verzichten, hätte aber nicht den Arsch voll Arbeit.


19.11.2013 16:08    |    Andi2011

Zum "Nein sagen" habe ich ein paar Tipps wenn ihr wollt, das sind auch keine Geheimnisse oder Selbstentwürfe, sondern "Praxis" aus dem Coaching, z.B.:

 

Was kostet dich das "ja"?

Zu überlegen was es einen kostet ist nicht egoistisch,sondern hilft zu lernen für sich einzuschätzen,welche Motivation eigentlich bei einem selbst dahinter steckt.Im Beispiel von goify können das 50€ sein,wenn es "genug" Motivation ist.

Wenn mich diese Motivation aber viel Zeit und Energie kostet,mich sogar noch ärgert,dann läuft was falsch.

 

Nein sagen kann man schliesslich auch nett verpacken!Wenn mich jemand um etwas bittet,ich es aber nicht kann oder will,macht es einen Unterschied wie ich ablehne:

 

"Herr xy, ich bin heute furchtbar unter Zeitdruck und ...muss noch fertig werden,könnten sie das wohl noch übernehmen?"

Antwort: "Es tut mir sehr leid,dass sie heute so belastet sind,dafür habe ich wirklich Verständnis! Leider geht es mir aber im Moment ähnlich daher ist es mir nicht möglich ihnen so kurzfristig zu helfen!"

 

...nur ein Beispiel, wie man nett nein sagen kann!;)


19.11.2013 16:27    |    V8-Junkie

Ich würde auf meinen Zettel schreiben:

 

Viel Spass in deinem Leben!

PS: Sag nicht immer was du dir denkst!!

 

Ich habe mir noch nie Gedanken über die Zukunft gemacht, wozu auch. Wie ein führerloses Boot lass ich mich von der Strömung durch den Ozean des Lebens treiben, nur manchmal greif ich in den Kurs ein um die gefährlichsten Klippen zu umschiffen.


19.11.2013 18:35    |    cookieMD

Eine Frage, die ich mir schon in meinen bereits 21 Jahren oft gestellt habe.

 

Was würde auf meinen Zettel stehen?

Dieser Zettel würde sich oft ändern, da ich einfach nicht weit voraus plane und auch nicht darüber nach denke was auf einen Zettel stehen könnte den ich vielleicht meinen Nachfahren geben könnte.

 

Ich lebe den Moment, lebe spontan und denke doch noch viel zu viel nach. Ich riskiere nicht viel, was wären denn die Folgen?

Und doch will ich spontaner werden, aber auch mein Leben genießen. Reisen, etwas sehen und möglichst einfach ohne Last wie Kind und Kegel die einen binden an Wurzeln die ich nicht haben möchte.

 

Vielen Dank für den netten Blog,

 

Michael


19.11.2013 22:15    |    scorpiodriver1

Wer kennt die Antwort auf alle Fragen?

Wer weiss heute schon, was morgen ist?

jeder braucht die Zeit, die Zeit zum lernen.

man kommt nicht auf die Welt, und sieht die Dinge, wie sie sind.

Jeder macht mal Fehler, große oder kleine.

Nichts ist so hart wie das Leben.


20.11.2013 08:04    |    Diesel73

Hui, das ist ein interessanter Blog. Schwere Kost.

 

Bei mir würd stehen: "Mach!" Manchmal überlege ich zu lange und verpasse dadurch viel Gutes.

 

Mein Sinn des Lebens:

gesunde und glückliche Tiere,

eigene Gesundheit,

Fahrzeuge laufen,

Doofheit im Betrieb langsam abbauen :D.

 

Eigene Gesundheit rückt immer weiter nach oben, ist die Grundlage für alles.

 

Ich bereue keinen der Einschüsse, die ich im Leben abbekommen habe. Sie gaben mir Weisheit.

Ich bin glücklich mit meiner Lage, ich habe alles, was meine kleine (Tier-)Familie und ich brauchen.

 

Verbesserungswürdig:

eigene Gesundheit,

mehr Zeit mit meinen Tieren,

mehr Zeit für meine Fahrzeuge,

mehr Zeit Neues zu lernen.

 

Wünsche:

ein eigener kleiner Hof (als Single nicht erfüllbar),

eine S-Klasse W126 als "im-Sommer-auf-dicke-Hose-machen" Fahrzeug :D


20.11.2013 09:52    |    Andi2011

Zitat:

Ich habe mir noch nie Gedanken über die Zukunft gemacht, wozu auch. Wie ein führerloses Boot lass ich mich von der Strömung durch den Ozean des Lebens treiben, nur manchmal greif ich in den Kurs ein um die gefährlichsten Klippen zu umschiffen.

@V8-Junkie, diese Einstellung finde ich auch spannend!Heisst "treiben lassen" für dich du hast keine konkreten Ziele die du verfolgst?

 

@cookieMD auch eine sehr interessante Ansicht und es spricht für dich, dass du auch in jungen Jahren Gedanken zu solchen Themen hast,viele machen sich erst konkrete Gedanken über das was sie wollen,wenn sie deutlich älter sind.Meinungen zu Familie und BEruf usw. dürfen sich ja auch ändern,mit den Erfahrungen die man macht,ändern sich auch Meinungen.

 

@dieselchen,danke! "Mach" find ich sehr pragmatisch und es bringt vieles auf den Punkt!Dinge einfach machen ohne groß zu überlegen zeugt auch immer von einer Art Neugier finde ich!

 

Grüße

Andi


20.11.2013 15:19    |    Miep87

Das ist aber mal wirklich ein spannendes interessantes Thema. :)

 

Ich bin zwar mit 26 auch noch ziemlich jung aber trotzdem fällt mit etwas ein, was ich schreiben würde: Sei mutig, die Welt wartet auf dich. Ja das hätte wirklich in vielen Situationen geholfen. :)


20.11.2013 15:51    |    Syaoran

Sehr interesantes Thema philosophischer Natur.

Bin schon länger stiller Mitleser deines Blogs und bin von der Vielfalt an Themen darin begeistert (Daumen hoch;)) und möchte mit meinen 25 Jahren auch meinen Senf dazugeben :

Als erstes würden auf dem Zettel Lotozahlen stehen (ohne Datum :eek::p) gefolgt von : Nimm nicht alles so ernst, es lohnt nicht sich an allem aufzuhängen


20.11.2013 15:55    |    Andi2011

@Miep, danke schön!

Ich stand eigentlich immer auf dem Standpunkt,das Alter an sich eher unrelevant ist. Es gibt genug Menschen die haben mit und in jungen Jahren mehr erlebt als manch über 70 jähriger. ;)

 

Sei mutig, die Welt wartet auf dich ist ein toller Satz, ein früherer Freund (wir haben leider keinen Kontakt mehr) von mir hatte diesen Mut auch erst spät, er träumte immer davon nach Thailand auszuwandern weil ihm Land, Leute und Mentalität so gefallen, tat es aber nie aus den üblichen Gründen: gut bezahlter Job hier, kleines Eigenheim usw. Dann bekam er mit 45 einen Herzinfarkt, irgendwie krempelte er danach alles um, er kündigte seinen Job, nahm das Ersparte und ging mit seiner Frau ein Jahr nach Thailand um zu sehen ob es klappt...es klappte und dann verkaufte er hier sein Häuschen und blieb mit ihr dort. Mein letzter Kontakt zu ihm war vor etwa 2 Jahren durch eine Postkarte (E-Mail und ähnliches hat er nicht mehr und will er nicht mehr) auf der er schrieb, dass er noch nie so glücklich war und seine Heimat gefunden hat!

Wer nicht mutig ist...

 

Grüße

Andi


20.11.2013 15:59    |    Andi2011

@Syaoran, vielen Dank für das Lob und das du dich als sonst stiller Leser hier zu Wort meldest freut mich besonders!

Das mit den Lottozahlen (ohne Datum;)) ist eine geniale und witzige Idee!:)

Ich habe letztens von einer Studie zum Thema Glück gelesen, dass dummerweise Geld doch nicht glücklich macht, Leute die immer Geld hatten sind nicht glücklicher als Andere und Leute die plötzlich zu Reichtum kommen, sind es höchstens für ein Jahr, danach haben alle wieder die gleichen großen und kleinen Sorgen des Lebens an der Backe.


20.11.2013 16:17    |    Miep87

Das ist auf jeden Fall eine tolle Geschichte. :)

 

Leider ist es nicht immer einfach, die Träume zu erfüllen, es braucht Zeit und oft dann auch finanzielle Mittel.


20.11.2013 16:25    |    Goify

Wenn ich so überlege, wovon ich träume, ist das eigentlich alles nicht sonderlich teuer. Am teuersten ist da noch Wohneigentum, aber das erfüllt sich eh nächstes Jahr. Bleiben noch ein paar sehr lange Reisen in ferne Länder, die bei meiner Art des Reisens nicht teuer sein müssen (Schlafen im Zelt, PKW, selbst Essen zubereiten).

Also eine Geldfrage ist es bei mir sicher nicht, die mich daran hindern, meine Ziele zu erreichen. Eher brauche ich öfter mal nen Anschubbser, loszulegen. Beispielsweise würde ich gerne mal wieder an einem Architekturwettbewerb teilnehmen. Dazu muss ich mich nur anmelden, die Unterlagen herunterladen und anfangen.


20.11.2013 16:32    |    Andi2011

@goify

*Schubs*:)


20.11.2013 17:23    |    V8-Junkie

Zitat:

@V8-Junkie, diese Einstellung finde ich auch spannend!Heisst "treiben lassen" für dich du hast keine konkreten Ziele die du verfolgst?

Konkrete Ziele wie z.b Haus bauen, Familie gründen, beruflich etwas bestimmtes erreichen hab ich tatsächlich nicht!

 

Mein Ziel ist so viel wie möglich von dem was auf meiner Route liegt zu sehen und zu erleben, meine Neugierde und meinen Wissensdurst zu befriedigen. Diese Ziele erfüllen sich für mich jeden Tag aufs neue, aber nicht weil ich sie bewusst verfolge, sondern weil ich so bin!


20.11.2013 22:34    |    Andi2011

Zitat:

Diese Ziele erfüllen sich für mich jeden Tag aufs neue, aber nicht weil ich sie bewusst verfolge, sondern weil ich so bin!

So habe ich mir das auch vorgestellt,wenn jemand so "gestrickt" ist, dass er die Dinge die ihm begenen einfach bewusst erleben kann und aus ihnen einen Sinn zieht,finde ich das eine tolle Eigenschafft!

Ich für mich denke nicht ganz so,habe auch bestimmte materielle Ziele,achte aber darauf das diese nicht den Zweck von Selbstdarstellung haben oder einfacher gesagt,ich mich nicht (nur) darüber definiere.

Im Berufsleben war ich früher z.B. sehr auf Karriere aus,heute übehaupt nicht mehr - merkwürdigerweise (oder auch nicht) sah ich dadurch aber sich öffnende Türen da wo sich andere schlossen und ging hindurch,was letztlich immer gut war!So habe ich heute auch einen Job den ich gern mache und mit dem ich auch gut verdiene,trotzdem glaube ich,wenn das morgen alles vorbei wäre,könnte ich auch wasganz anderes machen mit weniger auskommen und nicht unglücklich sein,da bestimmte Dinge die ich als "Wert" in meinem Leben betrachte eben nicht materiell sind.

 

Grüße

Andi


21.11.2013 13:00    |    Antriebswelle238

Ich habe schon öfter darüber nachgedacht, wie mein Leben verlaufen wäre, hätte ich dieses oder jenes anders gemacht.

Was würde ich dem Zeitreisenden auf den Zettel schreiben?

Ich würde ihm keinen Zettel mitgeben.

Es ist so wie es ist, und ich möchte daran nichts mehr im nachhinein verändern, denn jede Änderung zieht weitere nach sich.

Gute Zeiten habe ich genossen, aus schlechten habe ich gelernt, mit ihnen klar zu kommen.

Das alles gehört zu mir und meinen Lieben.

Ich möchte das nicht aufs Spiel setzen, indem ich einem Zeitreisenden einen Zettel gebe ...

 

 

 

 

... zumal ich selbst jahrelang mit dem F45 Zeitreisender gewesen bin. Eine tolle Zeit, die ich nicht missen möchte.


21.11.2013 20:57    |    Andi2011

@HanOmag,

Zitat:

Es ist so wie es ist, und ich möchte daran nichts mehr im nachhinein verändern, denn jede Änderung zieht weitere nach sich.

Da ist was Wahres dran und diese Einstellung würde ich grundsätzlich teilen,der Gedanke ist aber verführerisch!Der geschiedene Freund von mir aus dem Text, der schrieb „Heirate nie!“ hätte so vieleicht seine damalige Frau nie geheiratet und auch wenn die Ehe scheiterte,ihn viel Geld,Gesundheit und Nerven kostete,so hätte er heute wohl nicht seine mittlerweile 16 Jährige Tochter die er über alles liebt!

 

Zitat:

... zumal ich selbst jahrelang mit dem F45 Zeitreisender gewesen bin. Eine tolle Zeit, die ich nicht missen möchte.

Das kann ich mir lebhaft vorstellen!Wenn ich mal mit einem Young/Oldtimer unterwegs bin,geht es mir ähnlich!Der Hanomag F45 gehörte in den späten 70er Jahren als ich ein kleiner Junge war zum Strassenbild.Auf der Strasse meiner Eltern gab es noch einige Leute die mit Kohlen heizten und der "Kohlenmann" kam immer mit genau so einem F45,beladen mit Kohlesäcken,danke für die Erinnerung!:)

 

Grüße

Andi


21.11.2013 21:06    |    Antriebswelle238

Ich fühle mich deshalb als Ex-Zeitreisender, weil ich ihn von 1998 bis 2006 gefahren habe, so wie andere ihren VW Golf. ;)

Mit nem 4,3 Tonner zum Einkaufen zum Supermarkt - das hat doch was ... :D

Bild


22.11.2013 13:57    |    Maius

Ein Thema, das mich oft beschäftigt. Klasse, danke dafür!

 

Im automobilen Bereich hätte ich mich sicher vor einigen Fehlern gewarnt, aber Schwamm drüber.

 

Für alles andere hätte kein Zettel gereicht, da hätte ich schon mehrere Seiten schreiben müssen...;)

 

Vielleicht hätte ich mir aber auch nur diesen einen Rat gegeben:

Sei offen für alles und hab keine Angst vor Unbekanntem, auch wenn Du dafür die Komfortzone verlassen musst!

 

 

Grüße

Maius


22.11.2013 21:07    |    Andi2011

@Maius

im automobilen Bereich hätte ich mich glaub ich vor nichts gewarnt was ich bisher gefahren bin, es gab Autos die ich mehr mochte und welche die ich weniger mochte,aber sonst....gut,ich hätte mir vieleicht geschrieben "Wenn du mal einen Camaro besitzt,behalte ihn auf jeden Fall und geb ihn nicht mehr her!":)

 

Grüße

Andi


23.11.2013 01:04    |    backbone23

Was auf meinem Zettel stehen würde, ist ähnlich der Aussage "Mach!" von Diesel73 ...

 

"Nutze jede Chance!"


Deine Antwort auf "SICHT DER DINGE: Ein Experiment..."

Countdown bis...

Es ist soweit...

:D

Ex-Winner

Mein Blog hat am 28.06.2011 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

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Auf MT findet ihr mich vorrangig im Focus MK3, MK4 und C-Max Forum wie auch im Forum für den Ecosport/B-Max.

Ausserdem betreibe ich auf MT den "Feel The Difference" Blog.

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Es gibt 1000 gute Gründe...

Gründe warum du dir mal ein neues Auto kaufen solltest:

 

1. Die Azubis in deiner Vertragswerkstatt kennen dein Modell nicht mehr

 

2. Der Tüv Prüfer holt erst einen Hammer und geht dann erst unter dein Auto

 

3. An der Heckscheibe klebt noch ein Texaco Aufkleber

 

4. An der Tankstelle füllst du Öl voll und du kontrollierst nur den Spritstand

 

5. Ersatzteile für dein Modell gibt`s nicht mehr beim Schrotti sondern nur noch bei "Ebay-Africa"

 

6. "Jetzt helfe ich mir selbst" gibt es für dein Modell nicht mehr zu kaufen

 

 

Gründe warum ein Auto besser ist als eine Frau

 

1. Autos haben keine Migräne, wenn man mit Ihnen was vor hat

 

2. Autos brauchen nur zwei paar Schuhe, eins für den Winter und eins für den Sommer.

 

3. Autos machen keine Szene, weil man zu spät kommt.

 

4. Im Fahrzeugbrief steht deutlich, wie viel Vorbesitzer ein Auto hatte.

 

5. Wenn man das alte Auto nicht mehr sehen kann, kauft man sich einfach ein Neues, ohne Unterhalt für das alte zu zahlen.

 

6. Autos stehen nicht vor dem Kleiderschrank und jammern, dass sie nichts anzuziehen haben

 

7. Autos jammern nicht, dass sie zu dick sind und wenn sie dick sind, dann bekommst du nur Anerkennung dafür.

 

8. Du kannst bedenkenlos jedem Auto hinterher starren, ohne das dein Auto rumzickt

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