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10.09.2017 01:00    |    nick_rs    |    Kommentare (221)    |   Stichworte: C, C-Klasse, Mercedes, S204, Spritsparen, Spritspartipps, Startstopp

Die Segelfunktion hilft beim SparenDie Segelfunktion hilft beim SparenHallo liebe Leser,

 

Beim Verbrauch gibt es immer Optimierungspotential, deswegen teste ich immer wieder ein paar Tricks und werde sie in meiner Reihe "Spritsparen" vorstellen.

 

 

Heute: Was bringt Start-Stopp?

 

Es wird mal wieder Zeit diese Blogreihe wiederzubeleben. In letzter Zeit bin ich quasi durchgängig mit unserer C-Klasse unterwegs. Da ich in den Semesterferien Vollzeit arbeite und jeden Tag die selbe Strecke zur Arbeit fahre bietet es sich doch an ein paar "Langzeit"-Experimente zu machen.

Im C-Klasse Forum sind immer wieder Stammtischweisheiten über die Start-Stopp Automatik zu lesen und so möchte ich in diesem Artikel ein wenig damit aufräumen und das ganze mit einer Statistik untermalen.

 

Meine Erfahrungen

 

Zuerstmal bin ich ein großer Fan der Start-Stopp Automatik. Ich mag die Ruhe im Stand und das gute Gewissen, dass ich gerade nicht unnötig Abgase in die Unwelt schieße. Das geht sogar so weit, dass ich auch das Cabrio (kein Start-Stopp) bei längeren Rotphasen ausschalte. Das lohnt sich ab 10 Sekunden, sagt der TÜV Nord. Bei Start-Stopp Systemen schon im Schnitt ab 3 Sekunden. Nichtsdestotrotz fordert das Fahren mit Start-Stopp Konzentration. Zum einen, müssen sich die "Ampelroller" diesesen Schwachsinn abgewöhnen - da es zu Missverständnissen kam: mit Ampelrollern sind die Leute gemeint, die mit schleifender Kupplung oder kriechendem Wandler an der Ampel stehen und Millimeter für Millimeter vorrücken –, zum Anderen muss man auch in normalen Situationen wachsam sein: Fährt man beispielsweise an eine Schlange an der Ampel ran während die Lichtzeichen schon wieder grün zeigen lohnt das Abschalten nicht, ebenso beim Abbiegen an Stoppschildern. Mercedes hat es in dem Fall gut gelöst und der Motor geht nur aus, wenn man das Bremspedal fest drückt. Dann nutzt man auch die praktische "Hold" Funktion. Überhaupt hat Mercedes laut Autobild das beste Start-Stopp System, da eine elektrische Getriebeölpumpe den Druck im Wandler der 7G-Tronic "Plus" aufrecht erhält und so keine Verzögerung beim Start mit ausgeschaltetem Motor messbar ist. Aber auch wenn man ein Auto eines anderen Herstellers fährt sind die Verzögerungen so gering, dass sie im Alltag kaum relevant sind. Also stellt sich die Frage: Warum nicht abschalten?

 

Und der Verbrauch?

 

Die Werte entnehme ich dem Boardcomputer. Eine interessante Auffälligkeit ist, dass das Auto auf dem Weg zur Arbeit mit einem Kaltstart am Morgen im Schnitt 0,5L mehr verbraucht als auf der Rückfahrt, auf der sogar dank der sonnigen Tage die Klimaanlage ordentlich arbeitet. Wenn ich nach 8h Arbeit ins Auto steige hat das Kühlwasser noch ~60°. Es ist schon erstaunlich wie lange ein V6 Diesel die Wärme hält.

 

HinfahrtHinfahrtRückfahrt (selber Tag)Rückfahrt (selber Tag)

 

Aber zurück zum eigentlichen Test. Mein Weg zur Arbeit ist 25km reiner Stadtverkehr mit roten Ampeln alle 100-300m. Da Hamburg das System der grünen Welle noch nicht ganz verstanden hat steht man wirklich viel, daher erhoffte ich mir eine klare Ersparnis durch das Start Stopp System.

 

KW 34 Start-Stopp aktiv

 

 

KW 35 Start-Stopp inaktiv

 

 

Unterm Strich haben wir also eine Einsparung von 0,91 L/100km.

 

Fazit

 

Das Start-Stopp System drückt den Verbrauch im Stadtverkehr also auf rund 7.5L, was ich für einen schweren 3.0L Diesel wirklich gut finde. 0,9L Ersparnis wären in meinem Fall nur für die Strecken zur Arbeit und zurück eine Ersparnis von 130€ pro Jahr. Mit zusätzlichen Freizeitfahrten dürfte die Ersparnis pro Jahr auf geschätzte 160-200€ ansteigen, je nach Nutzung und Fahrprofil.

 

Nun behaupten die Start-Stopp Gegner, dass der Verschleiß den Verbrauchsvorteil ja wieder wett macht. Anlasser, Batterie, Turbos,... alles würde frühzeitig kaputt gehen.

Dann schauen wir uns ein modernes Start-Stopp System mal genauer an:

Start Stopp Systeme besitzen verstärkte Anlasser. Zum einen, damit die Motoren schneller anspringen, aber auch um die vielen Starts zu verkraften. Außerdem halten Motoren beim "Start-Stopp-Stopp" so an, dass der Anlasser nur 60° drehen muss - sprich 1/6 Umdrehung - bis der Motor wieder läuft. Einspritzung, Zündung & co. stehen ja noch wartend bereit. Mit einem vorzeitigem Verschleiß des Anlassers ist also nicht zu rechnen. Dazu haben die meisten modernen Autos garkeinen Anlasser mehr sondern starten über einen Elektromotor wie bspw. die Lichtmaschine. Elektromotoren arbeiten verschleißfrei. Desweiteren haben Start-Stopp Systeme (zumindest das von Mercedes) eine extra Start-Stopp Batterie die für viele kurze Stromstöße um das Auto zu starten ausgelegt ist. Außerdem umgeht man so einen Spannungsabfall im Boardnetz und damit ein flackern der Lampen beim Starten an der Ampel. Eine elektrische Wasserpumpe sorgt weiterhin für ausreichend Kühlung der Komponenten und das Argument, die Kette sei nicht gespannt ist bei solch kurzen Stopp-Phasen im warmen Zustand auch hinfällig, so schnell sackt der Öldruck nicht ab. Höchstens die Lager werden durch die geringen Drehzahlen beim Starten und Stoppen höher belastet. Das ist allerdings so marginal, dass es wohl kaum messbar ist. Und sind wir mal ehrlich: wie viele Autos erleiden einen Lagerschaden?

Fakt ist: Start-Stopp Systeme sind seit 10 Jahren häufig anzutreffen und seit 5 Jahren in praktisch jedem Neuwagen vorhanden. Von besonderen Ausfällen der Komponenten die die Start-Stopp Technologie auch nur im geringsten betreffen ist immer noch nichts zu hören. Sollten die Bauteile stärker belastet werden, müsste man doch irgendwann von einer Reihe von Defekten Wind bekommen?

 

Wir merken uns also: erhöhter Verschleiß ist nicht messbar, auf der "Haben" Seite steht aber ein deutlich geringerer Verbrauch. Damit verbunden eine deutliche Geldeinsparung und der Umwelt tut man auch was gutes. Mein Start-Stopp-System bleibt also eingeschaltet!

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19.09.2017 08:48    |    JimmyGlitchy

Danke an nick_rs für diesen ausführlichen Blog. Ich habe mit zwei meiner Freunde schon häufiger über das Thema SSA diskutiert. Bei dem einen funktioniert es mittlerweile nicht mehr, weil wohl ein Update der Bordelektronik irgendeinen Fehler hat aber sein Bruder ist wehementer Gegner der vermeindlich spritsparenden, automatisierten Abschaltung.

 

Ich selbst bin Befürworter und fahre einen A4 Avant Ambiente der 2013er Baureihe. Und hier kann ich auch gleich was zu einem der Vorredner sagen: Die VAG Gruppe, die ja auch AUDI überdacht, hat ebenfalls die "sensible SSA" verbaut. Ich hab keine Ahnung, seit wann und in welchen Ausstattungsvarianten das der Fall ist, aber mein A4 hat die oben beschriebene Funktion, mit der man als Fahrer über den ausgeübten Druck auf das Bremspedal selbst steuern kann ob die SSA anspringen soll oder eben nicht.

 

Ich habe auch einen Fahrweg von knapp 23 Kilometern, einfacher Strecke. Dabei habe ich zu ca 60% eine leider zu selten wirklich freie Stadtautobahn und zu 40% normalen Stop & Go Stadtverkehr zurückzulegen. Ich habe keine ausführlichen Statistiken erhoben, wie nick_rs. Dennoch kann ich alles unterschreiben, was er hier für uns aufbereitet hat: Ich selbst merke auch einen signifikanten Unterschied bei den Verbrauchszahlen. So bin ich bei ausgeschalteter SSA bei ca 7,6 bis 8 Litern, je nach Verkehrslage. Bei aktiver SSA liege ich zwischen 6,8 und 7,2 Litern auf 100 Kilometer.

 

Was ich aber immer gern als Konterargument gelten lasse ist, die dezente Verzögerung bei der Gasannahme, nachdem der Motor wieder angesprungen ist. Ich bin mittlerweile deutlich entspannter auf der Straße unterwegs und daher stört mich das nicht wirklich. Zumal Audi eh sehr großzügig mit der sogenannten "Denksekunde" umgeht, wenn man nicht grad im Sportmodus schalten lässt oder sogar einen RS fährt. Wer aber gern der erste an der Ampel sein will, der wird die SSA deaktivieren müssen.


19.09.2017 08:50    |    Scorpio 94

Habe nach gut zwei Jahren schon eine neue Starterbatterie gebraucht (AGM) und bin damit nicht der einzige im Bekanntenkreis.

 

Aber das kommt ja nach der Aussage einiger Schlaumeier hier im Thread nicht von der SSA.

 

0,8l halte ich nicht für signifikant, das ist ja grade mal ~1,-€ - wer´s braucht.


19.09.2017 09:14    |    clafis

@Scorpio 94

Zitat:

Habe nach gut zwei Jahren schon eine neue Starterbatterie gebraucht (AGM) und bin damit nicht der einzige im Bekanntenkreis.

 

Aber das kommt ja nach der Aussage einiger Schlaumeier hier im Thread nicht von der SSA.

Provokant gesagt: Wenn allein die SSA daran schuld wäre, müssten die Starterbatterien massenhaft ausfallen, richtig? Tun sie aber nicht. Hast du die SSA überhaupt extensiv eingesetzt?


19.09.2017 09:42    |    nick_rs

@Paradroid wenn man bedenkt, dass ein 3L Diesel wie in meinem Beispiel etwas mehr im Stand verbraucht, sagen wir mal 0,7L/h dann kommt das hochgerechnet schon hin. Bei ~50min pro 25km wäre ich 3,33h für 100km unterwegs. Mehr als eine Stunde davon Standzeit dürfte die Regel sein, wenn nicht sogar noch mehr.

 

 

Eine AGM Batterie die nach 2 Jahren kaputt geht ist mMn nicht verschlissen sondern ein Produktionsfehler. Nicht umsonst sollte das bei allen Herstellern auf Garantie getauscht werden.

 

Die Frage ist ja auch, ob eine solche, auf Startströme ausgelegte Batterie bei den Starts wirklich verschleißt. Oder haben sogar die panischen Nicht-SSA-Benutzter Probleme damit, da die Batterie sich langweilt? ;)


19.09.2017 11:00    |    JimmyGlitchy

@Scorpio 94

Zitat:

0,8l halte ich nicht für signifikant, das ist ja grade mal ~1,-€ - wer´s braucht.

Wenn ich mal den Durchschnittspreis von 1,32 € pro Liter Super nehme, komme ich auf 1,056 € für die besagten 0,8 Liter. Rechne ich das mal auf 13.000 km fürs ganze Jahr hoch, sind das 137,28 €, die ich dadurch sparen kann. Ne Autowäsche (und jetzt bitte keine Diskussionen über Vor- und Nachteile von Waschanlagen ^^) kostet mich mit Feierabend Tarif nur 16 €. Mit dem gesparten Geld kann ich also 8 Monate umsonst waschen fahren! Und da ist "nur" der reguläre Arbeitsweg enthalten, nicht die Fahrten zu Famile, Freunden oder in den Kurzurlaub im Umland.

 

Wenn jemand das Geld locker sitzen hat, dann ist das Ersparnis dann wohl egal aber ich freu mich drüber :D


19.09.2017 11:08    |    LF-X

Geld sparen sollte auch nicht das Primärziel der SSA sein. Es soll die knappe Ressource Öl einsparen und dem Umweltschutz dienen. Wenn es dabei Geld spart um so besser.

 

Hier im Thread hatte ja bereits ein Radfahrer vom positiven Auswirkungen der SSA Systeme an ampeln für Radfahrer berichtet. Auch Anwohner in Städten dürften sich über den fehlenden Lärm und Gestank freuen.


19.09.2017 11:18    |    XuQishi

Zitat:

Es soll die knappe Ressource Öl einsparen und dem Umweltschutz dienen. Wenn es dabei Geld spart um so besser.

Das gilt aber nur, wenn dadurch tatsächlich kein zusätzlicher Verschleiß auftritt. Sonst geht das Öl einfach durch die Produktion von Ersatzteilen anderswo durch.

 

Zitat:

Auch Anwohner in Städten dürften sich über den fehlenden Lärm und Gestank freuen.

Für mich als Anwohner in der Stadt ist das total uninteressant. Ob die jetzt im Leerlauf vor sich hin ötteln oder alle 3 Minuten die ganze Schlange nacheinander aus- und angeht, spielt von der Lärmbelästigung her nicht wirklich ne Rolle. Mich nervt das ständige Anlassen eher mehr als regelmäßige Geräusche von einem laufenden Motor; ich mag's nicht, wenn das Umfeld sich unregelmäßig verhält. Deshalb vertrage ich auch keine Musik oder bohrende (entweder bohren oder nicht. Nicht 10x in unregelmäßigen Abständen ansetzen!) oder schreiende Nachbarn. Hab aber auch nen recht hohen Autismus-Quotienten, für andere mag das anders sein.


19.09.2017 12:02    |    Neoctavianer

@FWebe

In welchem modernen Fahrzeug findet sich kein Anlasser mehr? Das sind nur wenige "Mild Hybride", alle anderen haben konventionelle Starter. Die dauernde Unterbrechnung der Ölversorgung ist aber noch viel kritischer und betrifft alle. SSA ist Prüfstandsverbrauchskosmetik


19.09.2017 12:08    |    FWebe

Das betrifft die Motoren, welche sich die Ausgliederung der Lichtmaschine und des Anlassers durch einen Elektromotor am Getriebe ersparen.

Im Gedächtnis dürften da vielen aktuell die RSG oder halt das schon mehrere Jahre (~20?) alte HSD von Toyota sein.

Eigentlich müsste man sich letztlich fragen, wieso heutzutage immer noch Fahrzeuge gebaut werden, welche auf einen Anlasser und eine Lichtmaschine angewiesen sind und warum es nicht schon seit Jahren zumindest Mildhybride gibt. Die Technik dazu ist bekannt, schon länger erprobt und wirksam obendrein.


19.09.2017 14:19    |    komford

Bei der Betrachtung, ob es sich lohnt oder nicht, sollte man zwei Fälle unterscheiden:

 

Wenn man eh eine verbaut hat, dann lohnt es sich vielleicht, sie auch zu nutzen.

Wenn man beim Kauf die Wahl hätte, eine zu nehmen oder nicht, dann wäre es höchstwahrscheinlich wirtschaftlicher, keine zu nehmen und weniger für das Auto zu bezahlen. D.h. ohne verstärkte Komponenten, ohne Zusatzbatterie, ohne Software (die man ja letztlich auch bezahlen muß).


19.09.2017 15:53    |    Luke-R56

Die Unterbrechung der Ölversorgung sehe ich jetzt nicht kritisch. Bei so kurzen Stopps wird immer genug Öl in den Lagern bleiben, bis der Motor wieder anspringt (im Gegensatz zu echten Kaltstarts). Jedenfalls scheinen sich Lagerschäden in den letzten ~10 Jahren nicht gehäuft zu haben...


19.09.2017 16:32    |    Pistensau1

Ich fahre zwei Autos mit Start-Stopp Anlage. Einen VW Beetle 2.0 mit DSG und einen Mazda CX-5 Beniner mit Schaltgetriebe. Dazwischen liegen Welten. Der Mazda geht einfach unspektakulär aus sobald man im Leerlauf die Kupplung loslässt und ist schon wieder nahezu vibrationsfrei angesprungen, wenn die Kupplung durchgetreten ist. Dazu geht der Motor nicht sofort nach 1m Rollen wieder aus, sondern erst nach einer Fahrstrecke von ein paar Metern.

So weit so gut:

Der VW ist das absolute Gegenteil. Der Motor geht sofort beim Anhalten und getretener Bremse mit spürbaren Vibrationen aus und geht beim Loslassen der Bremse mit kräftigen Vibrationen wieder an. Dabei kommt der Blinker aus dem Takt, die Leuchten flackern kurz und das Verdeck bleibt stehen, wenn es gerade in Bewegung war. Danach kuppelt das DSG immer ruckartig ein, ein sanftes anfahren ist somit unmöglich. Ich umgehe das immer, in dem ich kurz die Bremse lüfte wenn ich grün absehen kann. Dann läuft der Motor schon ein paar Sekunden und man kann sanft starten. Dazu kommt, dass der Motor sofort wieder ausgeht, wenn man die Bremse tritt, auch wenn man nur 1/2 m gerollt ist. Das führt dann dazu, dass man, wenn man beim Linksabbiegen nochmal kurz stoppen muss, erst mal wieder auf den neuen Motorstart warten muss und das kurze Zeitfenster des fehlenden Gegenverkehrs (Städter wissen was ich meine) ist wieder vorbei. Leider vergesse ich immer noch, das System einfach auszuschalten.


20.09.2017 11:23    |    artvandalay

Ich habs mir überlegt, verdammt :/


20.09.2017 11:40    |    nick_rs

:D:D:D:D

 

Da ist aber ein grober Denkschnitzer bei dir drin. Überleg bitte nochmal.


21.09.2017 10:40    |    Joschh

Lasst uns mal eine Rechnung aufstellen: Mein Auto verbraucht warm 0,4-0,5l/h. Nehmen wir 0,6l/h, lässt sich besser rechnen. Das sind 600ml/60Min = 100ml/10Min. = 10ml / Min = 1ml/6 Sekunden.

 

Ich fahre öfters mit einem Freund der SSA mit. Da kommt es schon mal an der Ampel beim Linksabbiegen vor, dass innerhalb von wenigen Metern (Großstadt) der Motor 10 Mal aus- und wieder angeht. Jeweils für 1-2 Sekunden. Nehmen wir obige Rechnung, spart er wenige Tröpfchen für x-Mal den Motor starten.

 

Vom langfristigen Mehr-Verschleiß ganz abgesehen (den kann ich objektiv nicht bewerten - und Vermutungen bringen nichts) stört mich das Ruckeln beim Anlassen mehr als das minimale Geräusch im auf Standgas.

 

Es mag Routen geben, da lohnt sich SSA (z. B. Bahnübergänge, welche lange sperren). Für mich keinesfalls.


22.09.2017 13:02    |    Guzzi97

..mann darf auch nicht vergessen, dass bei jedem Startvorgang mehr Sprit verbraucht

wird, als wenn der Motor im Standgas daherbrummelt..

 

In meinen Augen ist so ein SS System nur für den Prüfstand entwickelt worden..

Im wirklichen Leben bringt es eher Nachteile, denn, wie schon andere erwähnt haben,

dass was mann an Spritkosten einspart, gibt mann an andere Seite (Anlasser, Batterie, etc.)

wieder aus..Somit, ein Teufelskreis, denn auch für die Produktione der Ersatzteile wird

Öl & Energie benötigt.


22.09.2017 13:29    |    draine

Zitat:

..mann darf auch nicht vergessen, dass bei jedem Startvorgang mehr Sprit verbraucht wird, als wenn der Motor im Standgas daherbrummelt..

Das ist so nicht ganz richtig, denn bei den meisten Systemen wird ja gar kein vollständiger Start durchgeführt. Die Systeme halten den Motor quasi startbereit, da das Steuergerät über die OT-Sensoren die aktuelle Kolbenposition kennt.

 

Bei Mazda ist es z.B. grob vereinfacht so das der Motor abgeschalten wird und zum Start nur ein minimaler Anlasser-Drehimpuls benötigt wird, da der eigentliche Start über die "gespeicherte" Verbrennungsenergie erfolgt - ein Kolben steht im Prinzip mit zündfähigen Gemisch kurz vor OT. Der Neustart dauert lt. Mazda 0,35 Sekunden. Die Japaner haben hier meiner Meinung nach auch das ausgereifteste herkömmliche Start/Stopp-System (wenn man von den Hybriden mal absieht).

 

Das einzige was mich stört ist, das man manchmal wirklich in die blöde Situation kommt und der Motor genau dann ausgeht, wenn die Ampel gerade Grün wird. Man will quasi genau in dem Moment Gas geben, wo das System gerade die Zündung weggenommen hat. Das ist mir jetzt in 4 Monaten aber erst 2x passiert). Da muss man dann kurz (<1 Sekunde) mit getretener Kupplung warten, bis er wieder läuft.

 

Ich war auch immer skeptisch aber die Ruhe im Stand ist wirklich entspannend. Bei Leuten die behaupten davon gingen die Batterien kaputt, fahren bestimmt allgemein eher Kurzstrecke und bräuchten so oder so öfter eine neue Batterie.


22.09.2017 13:36    |    XuQishi

Dann macht Mazda das besonders gut, viele Autos orgeln mehrmals durch, bis die mal an sind.

 

Zitat:

Bei Leuten die behaupten davon gingen die Batterien kaputt, fahren bestimmt allgemein eher Kurzstrecke und bräuchten so oder so öfter eine neue Batterie.

Naja, auf Langstrecke bringt das System ja auch nichts, da ist ne Zylinderabschaltung ein Wunderding. Macht bei meinem Dickerchen locker 5-6 Liter Unterschied auf den Stadtverkehr aus.


22.09.2017 13:42    |    draine

Richtig, auf Langstrecken bringt es natürlich nichts und je sparsamer der Motor im Betrieb ist desto geringer wird auch der Effekt. Wenn es aber so oder so verbaut ist und man keine Wahlfreiheit hat (wie z.B. noch bei Opel), kostet es aber eben auch nichts wenn es verbaut ist.


22.09.2017 19:16    |    pnobbe

Doch, es kostet Nerven - zumindest bei BMW, wo ich es (eigentlich) nicht dauerhaft abstellen kann.


22.09.2017 19:27    |    draine

Zumindest bei Mazda kann man das System "austricksen". Am Fallschloss der Motorhaube ist ein Schalter. Ist die Haube "offen", dann funktioniert kein Start/Stop. Bei BMW gibt es sicher auch Tricks. Mit der Motorhaube wird da aber nicht funktionieren, war da nicht mal was bei BMW mit einem zweiten Motorsteuer-Programm mit weniger Leistung wenn die Haube offen ist?


22.09.2017 23:57    |    pnobbe

Ein zweites Motorsteuer-Programm mit weniger Leistung wenn die Haube offen ist fände ich jetzt keine ganz so tolle Option;)

Man kann es auscodieren, ist dann aber eben illegal, sprich BE erlischt- und das kann drastische Fall folgen haben


23.09.2017 08:12    |    notting

@pnobbe: Meine Eltern haben wohl ein Fahrzeug mit zweitem Motorsteuerprogramm mit weniger Leistung - ab Werk! Da ist so ein mech. Schalter wo "Eco" draufsteht, d.h. anders als beim S&S muss man den nicht jedes Mal nach dem Motorstart aktivieren, sondern der bleibt so.

 

notting


23.09.2017 09:23    |    LF-X

Hat Honda auch. Begrenzt die Leistung, stellt die Pedalkennlinie flacher, Tempomat und Klimaanlage erlaubt höhere Schwankungen, Energierückgewinnung wird aggressiver, CVT übersetzt höher.

 

SSA kann man hier noch nicht mal ausschalten.

Das sollte meiner Meinung nach in keinem Fahrzeug möglich sein.

Ist nunmal politisches Ziel den CO2 Ausstoß zu reduzieren - und zwar auf Dauer in Richtung Null.

Da können sich die Benzin Junkies und Klimaleugner drehen und wenden wie sie wollen.


23.09.2017 09:59    |    notting

@LF-X: Mal wieder ein typ. Umweltschänder- bzw. Fan-Posting von sparen um jeden Preis (bzw. das Paretoprinzip kann man hier genauso gut anführen), diesmal von dir :rolleyes:

Wie gesagt, es belastet das Material deutl. stärker, was dann mit mehr Energie hergestellt werden muss (=auch CO2-Ausstoß uvm.!) oder eben öfters ausgewechselt werden muss. Ist beim Auto meiner Eltern was S&S hat bereits während der Garantiezeit passiert (Anlasser).

Oder wenn ich nun z. B. plötzl. merke, dass mein Akku nicht mehr so toll ist (ist mir letztes Jahr erst passiert), kann ich AFAIK nicht mehr so einfach in den nächsten Laden gehen und einen Akku mit ungefähr der (bzw. etwas mehr) Kapazität des alten Akkus nehmen, sondern das muss aus "Energieeffizienzgründen" genau passen, so wie ich das an div. Stellen gelesen habe. Ergo muss der extra bestellt werden -> zusätzl. Transportaufwand, ich brauche ggf. länger ein Ersatzfahrzeug = müssen mehr Fahrzeuge auf Halde produziert werden für solche Notfälle = mehr Resourcenverbrauch etc.

 

Es bringt nix, wenn eben auf Gedeih und Verderb in eine Richtung optimiert wird und die Folgen unterm Strich mehr Schaden bringen als die Optimierung nutzt :rolleyes:

 

notting


23.09.2017 10:04    |    draine

Ich glaube nicht das man sich in der heutigen Zeit um einen erhöhten Transportaufwand sorgen machen muss. Der Netz ist so eng, da wird die Batterie einfach auf einen Wagen geschmissen der die Tour sowieso gefahren wäre. Mitlerweile gibt es die Batterien aber auch im Baumarkt.


23.09.2017 10:27    |    the_WarLord

Der Teufel sollte sich das an die Wand malen mal bezahlen lassen... :D


23.09.2017 10:36    |    ME212

Ich fahre einen Mercedes e mit SSA Bj 12/2011 den habe ich gekauft mit einer herkömmlichen Batterie (keine VLRA), damit fahre ich seit einem Jahr meistens Kurzstrecke (7 KM einfache fährt) alles ohne Probleme.


23.09.2017 10:46    |    notting

@draine: Denk mal nicht nur an hier und heute mit neuen Fahrzeugen, sondern auch an die zukünftige Situation bei div. Spezial-Ersatzteilen für etwas zu alte Autos! Sind ja auch Lagerkosten! Oder das Zeug wird weggeschmissen, wenn's nicht rechtzeitig verkauft wird, weil's eben z. B. nur in recht wenige Fahrzeuge reinpasst.

 

Ich bezweifle auch, dass die S&S-Systeme zwischen "Akku bricht schon bei etwas unterhalb von voll bei typ. Last wie z. B. Anlassen schnell zusammen oder nicht" unterscheiden können. D.h. das Risiko ist höher, dass man einen Abschlepper braucht, weil das S&S den Motor abgestellt hat obwohl der Akku eigentl. mit sowas gerade nicht unnötig belastet werden sollte.

Und ganz allg. bzgl. neuer Akku-Technologien hat man ja schon vor S&S gesehen, dass die achso tollen "wartungsfreien" Akkus schneller kaputtgehen als wenn man sie pflegt (was natürl. nur geht, wenn man sie entspr. Pflegen kann, was aber verhindert wird).

 

notting


23.09.2017 10:49    |    draine

In wenige Fahrzeuge rein passt? Die Gleichteilestrategie war nie stärker ausgeprägt als heute. Überlege mal was du auf MQB Basis heute alles kaufen kannst. Ohne zu zählen sicher mind. 50 Autos (über alle Marken). Früher war Golf Golf und Passat Passat. Trotz der langen Einsatzzeit von Start/Stop gibt es nicht mehr Mängelberichte dazu als früher mit Standard-Anlassern.


23.09.2017 14:32    |    Antriebswelle254

Aktuell habe ich noch einen VW Caddy ohne SSA. Der nächste Caddy (Liefertermin in ca. 4 Wochen) hat dieses Feature serienmäßig.

 

Allerdings habe ich je nach Implementierung und nach Anwendungsfall dennoch Bedenken wegen dem zu erwartenden zusätzlichen Verschleiß.

Wenn ich beispielsweise meinen Arbeitsweg betrachte:

Ca. 70 km Autobahn, davon mindestens die Hälfte der Strecke Stop & Go wegen hoher Streckenauslastung (Fahrzeit i.d.R. > 2 Stunden). Kürzlich hatte ich mal einen Firmenwagen (Nissan Qashqai mit SSA / keine Ahnung, ob abschaltbar), da ging tatsächlich bei jedem Stop der Motor aus.

-> Motor aus, Motor an, ich fahre eine Autolänge nach vorn, Motor wieder aus, ...

Das sind dann pro Tag in Summe mehrere hundert Startvorgänge. :eek:

 

Ok, die meiste Zeit fahre ich aus Kosten- und Zeitgründen mit der Bahn zur Arbeit. Dennoch ist das so ein Beispiel, wo ich mir Gedanken mache, ob das auf Dauer gut sein kann?

 

Bei hohem Stadtverkehranteil mag die SSA durchaus eine Berechtigung haben. Da ist bei mir aber das Einsparpotential nahe 0, da mein Streckenprofil zu ca. 90 - 95% Autobahn beinhaltet.

 

Und ein zweiter Punkt ist für mich auch noch fragwürdig. Szenario:

Wenn man bei uns von der Autobahn runterfährt, landet man direkt vor einer Ampel. Jetzt bin ich mit 160 km/h über die Autobahn gefahren, bremse innerhalb von wenigen Metern auf 0 km/h ab und stehe an der Ampel. Wenn jetzt tatsächlich der Motor ausgeht, sind die Tage meines Turboladers doch auch schon gezählt, oder? :confused:

 

Ich gehe davon aus, dass ich mir aufgrund dieser Punkte und des nahezu nicht vorhandenen Sparpotentials bei meinem Fahrprofil angewöhnen werde, bei jedem Fahrzeugstart direkt die SSA zu deaktivieren.


23.09.2017 14:52    |    BravoI

"Wenn man bei uns von der Autobahn runterfährt, landet man direkt vor einer Ampel. Jetzt bin ich mit 160 km/h über die Autobahn gefahren, bremse innerhalb von wenigen Metern auf 0 km/h ab und stehe an der Ampel. Wenn jetzt tatsächlich der Motor ausgeht, sind die Tage meines Turboladers doch auch schon gezählt, oder?"

 

Bei solche Fahrweise geht nicht nur Turbo kaputt, sonder auch andere Bauteile am Auto.

Wenn du nur 130km/h schnell bist, kommst du nur 1 Minute speter zu Ziel aber Sparrst du mehr Sprit, Material und Nerven.

 

Schone Gruß.


23.09.2017 14:56    |    draine

Mein Motor geht NICHT aus wenn ich längere Zeit schnell auf der Autobahn fahre. Auch geht er bei Stop+Go der Motor nur einmalig aus, beim langsamen schleichen bleibt er dann an (bis wieder Geschwindigkeit X überschritten wird).


23.09.2017 14:59    |    notting

@draine: Falscher Denkansatz, denk mal Hersteller-übergreifend! Wieso geht z. B. der Trend zu Spezial-LED-Rücklichtern statt zu hersteller-übergreifend universellen Lampen, die man z. T. sogar im Supermarkt bekommt?

 

notting


23.09.2017 15:01    |    Antriebswelle254

@BravoI Danke für Deinen extrem hilfreichen Kommentar. Wie schnell oder langsam ich auf der Bahn fahre, darfst Du aber gerne mir überlassen. ;)

 

@draine Hm, danke für den Hinweis. Ich habe da bisher wenig Erfahrung, wie gesagt, der Nissan ging tatsächlich jedes Mal wieder aus. Mal schauen wie das bei VW ist...


23.09.2017 15:07    |    notting

@Caddy-vom-Daddy: Leider hast du die Situation nicht gut genug beschrieben.

Ich sage jetzt einfach mal: Auch ohne S&S versuche ich nicht gleich die frisch entstandenen 1m-Lücke zuzumachen, schon wg. der Kupplung.

Und ich versuche auch nicht mit 1m Abstand die Beschleunigung und das Bremsen mitzumachen, lieber die Lücke mal etwas größer und beim Ausrollen auch wieder kleiner werden lassen. Spart auch ohne S&S Sprit.

Würde da S&S aber tendenziell auch ausmachen. Ist zumindest bei Renault sehr gut verständl. beschriftet, links unten vom Lenkrad wo u.a. die Scheinwerfer-Verstellung ist für den Fall, dass du hinten gut beladen bist.

Desweiteren ist S&S meist inaktiv während man die Kupplung gedrückt hat. Ok, geht auf das Ausrücklager...

 

Dumm ist nur, dass sich bei sowas div. VT gerne mal reinquetschen, man also einen Kompromiss zwischen Lückengröße und Reinquetschwahrscheinlichkeit finden muss.

 

notting


23.09.2017 15:12    |    Antriebswelle254

Aufgrund der "Lückenspringer" sind in diesen Situationen Abstände größer als eine Fahrzeuglänge definitiv nicht empfehlenswert. Mehr als 10 bis max. 15 km/h fährt man da sowieso nicht.

 

Beim Neuen hat sich das Thema dann durch ACC sowieso erledigt. Dann hält er automatisch die 5 m Abstand, egal, was der Vordermann gerade macht ;)

 

Bei VW ist die Deaktivierung der SSA einfach über einen Schalter in der Mittelkonsole möglich. Während man den Automatikhebel auf "D" stellt kann man den schon mit dem Zeigefinger drücken und gut... :p


24.09.2017 11:34    |    the_WarLord

Bei der geschilderten Situation würde ich ebenfalls Start/Stop deaktivieren, zumindest, wenn das Schlag auf Schlag mit dem zumachen der Lücke geht. Bei der Abfahrt von der Bahn habe ich den Motor immer auf 100° C Öltemperatur abkühlen lassen, danach durfte Start/Stop wieder ran.

 

Ausprobieren, ob's eine ordentliche Ersparnis gibt oder nicht.


24.09.2017 11:43    |    draine

Zitat:

Falscher Denkansatz, denk mal Hersteller-übergreifend! Wieso geht z. B. der Trend zu Spezial-LED-Rücklichtern statt zu hersteller-übergreifend universellen Lampen, die man z. T. sogar im Supermarkt bekommt?

Bei Frontscheinwerfern bin ich tatsächlich skeptisch, da diese nun mal in einem Gefahrenbereich liegen (Auffahrunfall, Steinschlag etc.). Aber bei Rückleuchten? Ich habe seit ca. 10 Jahren LED Lampen im Inneneinsatz und bis heute ging keine einzige davon kaputt. Nenne mir auch mal einen Hersteller, außer VW, der Probleme mit LED-Rückleuchten hätte.

 

Zitat:

Bei der Abfahrt von der Bahn habe ich den Motor immer auf 100° C Öltemperatur abkühlen lassen, danach durfte Start/Stop wieder ran.

Solche Parameter werden doch sowieso vom System erfasst. Wie gesagt, ich bin mal ~30 km mit ~140 km/h gefahren und nach der Abfahrt ging der Motor nicht aus. Im Display wurde auch angezeigt das der Motor nicht bereit für S/S ist. Erst nach ein paar Landstraßenkilometern ging es wieder.


24.09.2017 14:52    |    Mario_G7

Ich denke mal, die paar Meter von der Autobahnabfahrt bis zur nächsten Ampel reichen schon, um den Turbolader soweit wieder abkühlen zu lassen.

 

Oder fährt jemand mit Vollgas 200 km/h bis zur Abfahrt und macht dann eine Vollbremsung?


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