• Online: 4.283

MOTORBASAR.de - Der MOTOR-TALK Fahrzeugmarkt mit über 400.000 Anzeigen

10.09.2017 01:00    |    nick_rs    |    Kommentare (221)    |   Stichworte: C, C-Klasse, Mercedes, S204, Spritsparen, Spritspartipps, Startstopp

Die Segelfunktion hilft beim SparenDie Segelfunktion hilft beim SparenHallo liebe Leser,

 

Beim Verbrauch gibt es immer Optimierungspotential, deswegen teste ich immer wieder ein paar Tricks und werde sie in meiner Reihe "Spritsparen" vorstellen.

 

 

Heute: Was bringt Start-Stopp?

 

Es wird mal wieder Zeit diese Blogreihe wiederzubeleben. In letzter Zeit bin ich quasi durchgängig mit unserer C-Klasse unterwegs. Da ich in den Semesterferien Vollzeit arbeite und jeden Tag die selbe Strecke zur Arbeit fahre bietet es sich doch an ein paar "Langzeit"-Experimente zu machen.

Im C-Klasse Forum sind immer wieder Stammtischweisheiten über die Start-Stopp Automatik zu lesen und so möchte ich in diesem Artikel ein wenig damit aufräumen und das ganze mit einer Statistik untermalen.

 

Meine Erfahrungen

 

Zuerstmal bin ich ein großer Fan der Start-Stopp Automatik. Ich mag die Ruhe im Stand und das gute Gewissen, dass ich gerade nicht unnötig Abgase in die Unwelt schieße. Das geht sogar so weit, dass ich auch das Cabrio (kein Start-Stopp) bei längeren Rotphasen ausschalte. Das lohnt sich ab 10 Sekunden, sagt der TÜV Nord. Bei Start-Stopp Systemen schon im Schnitt ab 3 Sekunden. Nichtsdestotrotz fordert das Fahren mit Start-Stopp Konzentration. Zum einen, müssen sich die "Ampelroller" diesesen Schwachsinn abgewöhnen - da es zu Missverständnissen kam: mit Ampelrollern sind die Leute gemeint, die mit schleifender Kupplung oder kriechendem Wandler an der Ampel stehen und Millimeter für Millimeter vorrücken –, zum Anderen muss man auch in normalen Situationen wachsam sein: Fährt man beispielsweise an eine Schlange an der Ampel ran während die Lichtzeichen schon wieder grün zeigen lohnt das Abschalten nicht, ebenso beim Abbiegen an Stoppschildern. Mercedes hat es in dem Fall gut gelöst und der Motor geht nur aus, wenn man das Bremspedal fest drückt. Dann nutzt man auch die praktische "Hold" Funktion. Überhaupt hat Mercedes laut Autobild das beste Start-Stopp System, da eine elektrische Getriebeölpumpe den Druck im Wandler der 7G-Tronic "Plus" aufrecht erhält und so keine Verzögerung beim Start mit ausgeschaltetem Motor messbar ist. Aber auch wenn man ein Auto eines anderen Herstellers fährt sind die Verzögerungen so gering, dass sie im Alltag kaum relevant sind. Also stellt sich die Frage: Warum nicht abschalten?

 

Und der Verbrauch?

 

Die Werte entnehme ich dem Boardcomputer. Eine interessante Auffälligkeit ist, dass das Auto auf dem Weg zur Arbeit mit einem Kaltstart am Morgen im Schnitt 0,5L mehr verbraucht als auf der Rückfahrt, auf der sogar dank der sonnigen Tage die Klimaanlage ordentlich arbeitet. Wenn ich nach 8h Arbeit ins Auto steige hat das Kühlwasser noch ~60°. Es ist schon erstaunlich wie lange ein V6 Diesel die Wärme hält.

 

HinfahrtHinfahrtRückfahrt (selber Tag)Rückfahrt (selber Tag)

 

Aber zurück zum eigentlichen Test. Mein Weg zur Arbeit ist 25km reiner Stadtverkehr mit roten Ampeln alle 100-300m. Da Hamburg das System der grünen Welle noch nicht ganz verstanden hat steht man wirklich viel, daher erhoffte ich mir eine klare Ersparnis durch das Start Stopp System.

 

KW 34 Start-Stopp aktiv

 

 

KW 35 Start-Stopp inaktiv

 

 

Unterm Strich haben wir also eine Einsparung von 0,91 L/100km.

 

Fazit

 

Das Start-Stopp System drückt den Verbrauch im Stadtverkehr also auf rund 7.5L, was ich für einen schweren 3.0L Diesel wirklich gut finde. 0,9L Ersparnis wären in meinem Fall nur für die Strecken zur Arbeit und zurück eine Ersparnis von 130€ pro Jahr. Mit zusätzlichen Freizeitfahrten dürfte die Ersparnis pro Jahr auf geschätzte 160-200€ ansteigen, je nach Nutzung und Fahrprofil.

 

Nun behaupten die Start-Stopp Gegner, dass der Verschleiß den Verbrauchsvorteil ja wieder wett macht. Anlasser, Batterie, Turbos,... alles würde frühzeitig kaputt gehen.

Dann schauen wir uns ein modernes Start-Stopp System mal genauer an:

Start Stopp Systeme besitzen verstärkte Anlasser. Zum einen, damit die Motoren schneller anspringen, aber auch um die vielen Starts zu verkraften. Außerdem halten Motoren beim "Start-Stopp-Stopp" so an, dass der Anlasser nur 60° drehen muss - sprich 1/6 Umdrehung - bis der Motor wieder läuft. Einspritzung, Zündung & co. stehen ja noch wartend bereit. Mit einem vorzeitigem Verschleiß des Anlassers ist also nicht zu rechnen. Dazu haben die meisten modernen Autos garkeinen Anlasser mehr sondern starten über einen Elektromotor wie bspw. die Lichtmaschine. Elektromotoren arbeiten verschleißfrei. Desweiteren haben Start-Stopp Systeme (zumindest das von Mercedes) eine extra Start-Stopp Batterie die für viele kurze Stromstöße um das Auto zu starten ausgelegt ist. Außerdem umgeht man so einen Spannungsabfall im Boardnetz und damit ein flackern der Lampen beim Starten an der Ampel. Eine elektrische Wasserpumpe sorgt weiterhin für ausreichend Kühlung der Komponenten und das Argument, die Kette sei nicht gespannt ist bei solch kurzen Stopp-Phasen im warmen Zustand auch hinfällig, so schnell sackt der Öldruck nicht ab. Höchstens die Lager werden durch die geringen Drehzahlen beim Starten und Stoppen höher belastet. Das ist allerdings so marginal, dass es wohl kaum messbar ist. Und sind wir mal ehrlich: wie viele Autos erleiden einen Lagerschaden?

Fakt ist: Start-Stopp Systeme sind seit 10 Jahren häufig anzutreffen und seit 5 Jahren in praktisch jedem Neuwagen vorhanden. Von besonderen Ausfällen der Komponenten die die Start-Stopp Technologie auch nur im geringsten betreffen ist immer noch nichts zu hören. Sollten die Bauteile stärker belastet werden, müsste man doch irgendwann von einer Reihe von Defekten Wind bekommen?

 

Wir merken uns also: erhöhter Verschleiß ist nicht messbar, auf der "Haben" Seite steht aber ein deutlich geringerer Verbrauch. Damit verbunden eine deutliche Geldeinsparung und der Umwelt tut man auch was gutes. Mein Start-Stopp-System bleibt also eingeschaltet!

Hat Dir der Artikel gefallen? 46 von 60 fanden den Artikel lesenswert.

11.09.2017 14:46    |    HalbesHaehnchen

Zitat:

Tymo, was sagst du eigentlich zu der Qualität bei Fiat? :D

Die ist Weltklasse, wirklich absolute Weltklasse!


11.09.2017 15:50    |    Trennschleifer27

Ich denke immer an den ÖL-gekülten und geschmierten Turbo.

Dieser läuft jedesmal ohne Öldruck :)


11.09.2017 18:01    |    lore8

Ein V8 mit zwei Kurbelwellen. Hm, die Konstrukteure müssen alle wieder zur Schule


11.09.2017 18:12    |    Goify

Ja, Motoren mit zwei Kurbelwellen gibt es: http://www.motorradonline.de/.../yamahard500lcfahrtmotorjpg.jpg

Wobei das mit dem V8 nur ein Witz war, aber du hast es kurz geglaubt. :D


11.09.2017 18:30    |    Paradroid

Also ich habe eine errechnete Ersparnis von 0,02l/100Km bzw. 4 Euro im Jahr auf die bisherigen knapp 41000Km.

In gut 50 Jahren darf also der Anlasser oder die Batterie den Geist aufgeben ;)


11.09.2017 23:04    |    Gudolf

Und wie hoch ist jetzt nun der Verbrauchsvorteil? Wir wissen es nicht.

Mein Bordcomputer (zugegebener Maßen deutlich älter, aber auch von MB), zeigt immer zu wenig an und schwankt dabei zwischen 0,2l zu wenig und 1,4l zu wenig. Ich vermute, dass es was mit der Häufigkeit des Motorstarts zu tun hat, weiß es aber nicht. Ohne eine Verbrauchsmessung ist also der Test nicht mehr als ein interessantes Indiz.


11.09.2017 23:12    |    AE01a

Wenn ich mir das alles durchlese ziehe ich für mich das Fazit, das eine geringe Einsparung an Sprit tatsächlich durch die SSA erzielt wird. Dadurch sinkt der Normverbrauch mit all den günstigen Auswirkungen für den Hersteller. Auf der anderen Seite stehen einige negative Tatsachen. Durch den verlinkten Artikel ist für mich eindeutig, dass der Lagerschalenverschleiß höher ist und man dem jüngst durch aufwendige Beschichtung entgegenwirken kann. Dass Volvo angeblich die Zahnriemenwechselintervalle halbiert hat, was die Kosten verdoppelt, ist ein weiterer Hinweis. SSA geeignete Batterie und der verstärkte Anlasser kosten mehr. Letztendlich kostet die SSA am Ende des Tages mehr als sie an Treibstoff einspart. Das wird jedoch bei Typenzulassung nicht berücksichtigt, da zählt nur der Normverbrauch und der CO2 Ausstoß. Meiner Meinung nach werden die Autofahrer mit der SSA geprellt. Zum Schluss zahlen sie mehr. SSA bewirkt mehr Schaden als sie spart.


12.09.2017 10:45    |    Kahlenberg

Schliesse mich dem Fazit von AE01a vollumfaenglich an. Dank an maxmosley, der das fachlich und gut fundiert herausgearbeitet hat (Ing.-Hintergrund?). Ein Freund ist im FIZ und hat mir das vom Tenor her ebenso ausgefuehrt. Letztlich geht es darum, immer strengere, staatlich vorgegebene Emissionsnormen einzuhalten. Sonst haetten noch viel mehr Leute Freude am Fahren mit Hinterradantrieb und einem R6-Sauger vorne, unabhaengig von 1-2 l mehr auf 100 km. Und es gaebe dann auch keine Boxster mit 4 Zyl oder einen 1er etc. mit deren 3. Zeiten aendern sich.. ^^


12.09.2017 14:30    |    nick_rs

Zitat:

Aber bei der SSA geht es um eine andere (zusätzliche) Komponente des Verschleiß, die nicht zwingend nötig ist. Das ist eine Break-Even-Rechnung, die für dich als Befürworter vielleicht positiv ausfällt, für Zweifler mit technischen Bedenken dann eben negativ.

Wenn hingegen irgendwer gerade Lust hat sportlich zu fahren...dann macht er das halt und der Verschleiß ist unabdingbar. Auch wenn Mutti keine Lust hat die 500m zum Bäcker zu laufen...dann ist das halt so und sie nimmt den Verschleiß des Kaltstarts in Kauf. An der Ampel jedoch muss der Motor nicht stoppen, sondern er kann. Das ist nicht das Gleiche wie die ersten beiden Szenarien. Wenn wer sagt "ich will an der Ampel unbedingt Ruhe haben und deswegen muss der Motor dringend aus", dann ist das okay so, aber dann sind wirtschaftliche Argumente die falschen.

Du hast recht, wenn du jeden Hauch an Verschleiß in Geld umrechnest. Die Frage ist aber, kostet der Verschleiß wirklich Geld? Damit einhergehend, gehen die Komponenten die die SSA belastet wirklich kaputt? Und wenn ja, sind es nicht eher andere Faktoren, die das deutlich stärker begünstigen als die SSA?

Wenn du über die NOS ballerst, verschleißt dein Motor unheimlich. Erleidest du deswegen frühzeitig einen Motorschaden? Wohl eher nicht. Klar, ist das nicht förderlich wenn du deinen Motor 2 Mio Kilometer fahren willst, aber wie schon gesagt, die allermeisten Motoren überleben ihre Autos.

 

Zitat:

Doch beim Starten des Motors wird an der Kette schon jedes Mal kräftig gerupft und nach dem Starten dauert es einen kleinen Moment bis sie wieder voll gespannt ist. Da sehe ich eine echte Mehrbelastung, die sich in meinen Augen tatsächlich auch in vermehrten Schäden äußert.

Die sehe ich nicht. Der Öldruck verpufft ja nicht schlagartig wenn der Motor ausgeht. Bei dem Stopps handelt es sich ja meinst um ~10sekunden. Ich bezweifle, dass der Öldruck in der Zeit so stark absinkt, dass die Kette wieder führungslos ist, zumal der Druck - im Gegensatz zum Kaltstart - auch sofort wieder da ist.

 

Zitat:

Ich denke immer an den ÖL-gekülten und geschmierten Turbo.

Ölgekühlte Turbos sind nicht mehr aktuell. Schon seit vielen Jahren werden Turbis über Kühlmittel gekühlt, dass dank elektrischer Pumpe weiter zirkuliert.

 

Zitat:

Ohne eine Verbrauchsmessung ist also der Test nicht mehr als ein interessantes Indiz.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass der BC bei jeweils 8 ähnlichen Werten plötzlich lügt. Klar, zum Realverbrauch werden es einige ml sein, aber das ändert an der Vergleichbarkeit nichts.

 

Zitat:

Letztendlich kostet die SSA am Ende des Tages mehr als sie an Treibstoff einspart.

Die bisherige Erfahrung lehrt aber was anderes. Nur weil Lagerschalen mehr belastet werden gehen sie nicht gleich kaputt. Wie gesagt, es gibt viele Szenarien im Alltag die die Komponenten deutlich mehr belasten als eine SSA. Und trotzdem sind Defekte an Lagerschalen bzw. den belasteten Komponenten Ausnahmefälle, siehe mein Beispiel mit Fahrern, die das Auto beruflich oft Starten, Taxifahrer etc.. Die Defekte von Motoren, Anlassern oder Batterien haben in der Zeit seit dem es SSA gibt nicht zugenommen. Nur weil es eine geringfügige Mehrbelastung gibt, heißt es nicht, dass die Komponenten auch kaputt gehen. Da gibt es andere Dinge die das eher begünstigen.

 

Klar, mein beispielhaftes Fahrprofil ist ein Extremfall und die Einsparungen für Autofahrer mit anderem Fahrprofil entsprechend geringer, aber dann ist auch der Verschleiß um den alle hier einen Aufstand machen um den selben Faktor geringer.


12.09.2017 14:38    |    Wollschaaf

Für deine Aussage, dass die Defekte nicht zugenommen haben, hast du ja sicher eine belastbare Quelle?

 

Du teilst nur immer und immer wieder deine Meinung mit. Das kannst du tun, es unterstreicht aber nicht die Richtigkeit deiner Aussagen.


12.09.2017 14:48    |    nick_rs

Ich habe die Foren-Suche genutzt und nach Ausfällen von Anlassern und SSA Batterien gesucht. Es gibt verschwindend wenige Beiträge und davon sind 95% nur Befürchtungen wie hier mit der Frage "könnten sie kaputt gehen, wenn".

Des Weiteren bin ich der Meinung, dass wenn sich die Defekte durch SSA häufen würden es spezielle Beiträge und Diskussionen dazu in den Foren und vor allem in den Medien gäbe. Beides ist nicht der Fall.

 

Das unterstreicht auch die einfache Logik die ich hier schon mehrfach erwähnt habe. Die mechanische Belastung ist verschwindend gering, es gibt andere Belastungen die weitaus höhere Relevanz haben. Somit sind mechanische Defekte nicht zu erwarten. Der "Verschleiß" des Anlassers, der nur 1/6. Umdrehung zum Starten bei SSA benötigt ist ebenfalls hinfällig. Übrig bleibt die Batterie, die auch nicht verschleißt sondern höchstens altert. Auch hier bisher kaum Auffälligkeiten.

 

Wenn du so argumentierst, wo sind denn deine Belege, dass die Komponenten häufiger verschleißen? Batterie, Anlasser etc.? Nur weil zwei SSA Batterien von hunderttausenden Fahrzeugen einen Defekt erleidet lässt das keine Schlüsse auf deren Zuverlässigkeit zu. mMn sind defekte in den ersten Jahren Produktionsfehler und nicht Verschleiß.


12.09.2017 15:08    |    Wollschaaf

Ich muss nichts belegen. Ich tätige derartige Aussagen nicht. Bereits auf der ersten Seite hatte ich gesagt, dass du gerne dafür sein darfst, aber ich auch dagegen. Recht hat bei einer solchen Auseinandersetzung niemand ohne belastbare Zahlen. Und die haben wir beide nicht.

Noch immer bist du nur bei reiner Meinungsäußerung, nicht bei echter Beweisführung.

 

Auf die Aussagen, dass jemand bei seinem 1.2er Fiat lediglich 0,1l Ersparnis festgestellt hat, oder die sonstigen kritischen Aussagen auf Seite 2 bist du z.B. noch gar nicht eingegangen. Das passt wohl nicht in dein Konzept.


12.09.2017 15:32    |    nick_rs

Dass ich als Privatperson wohl keine belastbare Studie über die Ausfälle durchführen kann ist denke ich mal selbstverständlich. Nichtsdestotrotz sind die o.g. Argumente keine Meinung sondern ein Fakt. Gäbe es übermäßige Ausfälle, wäre mit etwas Suche davon zu lesen. Dies ist nicht der Fall, weswegen darauf zu schließen ist, dass sich die Ausfälle nicht häufen.

 

Ich habe bereits mehrmals gesagt, dass mein Beispiel sich nicht auf alle Fahrprofile - und natürlich dementsprechend nicht alle Autos - übertragen lässt. Dass ein 3L V6 im Stand mehr verbraucht und damit mehr Einsparungspotential hat als ein Zweizylinder in einem Kleinstwagen sollte auf für dich selbstverständlich sein.


12.09.2017 15:42    |    Goify

Die SSA ist ein noch so neues System, dass man über ausgefallene Komponenten noch nicht sprechen kann. Warten wir einfach mal 10 Jahre.


12.09.2017 15:57    |    Wollschaaf

Wenn das Fakten sind, dann ist meine Erfahrung, dass die Umfrage vermehrte Schäden bei N47 Handschaltern verglichen mit Automatikwagen ohne SSA ergeben hat, ebenfalls ein Fakt. Ein Zusammenhang zwischen Steuerkettenschäden und der SSA ist demnach zweifelsfrei bewiesen.


12.09.2017 16:16    |    Kahlenberg

Ich versuche mal nen neutralen Einwand.

 

Das Thema wurde mMn von allen Seiten beleuchtet und jeder hat eben seine Argumente vorgetragen, was einer breiten Meinungsbildung hilfreich war. Dann finde ich hat AE01a ein sachliches und ergebnisoffenes Fazit gezogen.

 

Alles was danach kam war der Versuch des Blogbetreibers seine Meinung durchzusetzen (er spricht von "Fakten", die im Wortsinn eben keine sind). Aber die Leute die sich bereits eine (abweichende) Meinung, aufgrund der vorangegangenen Diskussion hier, gebildet haben, wird er damit sowieso nicht erreichen. Schade, dass er das nicht versteht, somit endet es unnoetig im klein klein. Bin deshalb raus, fand es anfaenglich trotzdem interessant. Thx 4 input.


12.09.2017 16:30    |    Wollschaaf

Genau das (Fakten, die eben keine sind) wollte ich mit meiner Adaption seiner Diskussionsweise ebenfalls herausstellen. ;)


12.09.2017 16:42    |    nick_rs

@Wollschaaf

Ach, hör doch auf. Jetzt tust du genau das, was du mir vorwirfst. Klar ist die Häufung von Steuerkettenschäden ein Fakt, die Verknüfung mit der SSA aber nicht. Die Erklärung zu höheren Ausfällen bei Handschaltern habe ich dir geliefert. Die Tatsache, dass die Automatikfahrzeuge ohne SSA trotzdem auch Probleme haben widerlegt dein Argument, dass die SSA Schuld an den vielen Steuerkettenproblemen moderner Autos ist.

Es gibt keine Zahlen die das Gegenteil beweisen, insofern ist das ein Fakt. Dass das nicht in deine Argumentationsgrundlage passt tut mir leid.

 

@Kahlenberg

Jeder darf sein Fazit natürlich für sich selbst ziehen, neutral war das Fazit von AE01a aber auch nicht, siehe letzter Satz. Natürlich darf die Sinnhaftigkeit einer Start-Stopp Anlage in bspw. einem Fiat 500 wie hier von einem User als Beispiel aufgeführt angezweifelt werden, da das Sparpotential je nach und Auto und Fahrprofil zu gering ausfällt. Auch verstehe ich, wenn man von nicht durchdachten SSA genervt ist und sie deshalb nicht nutzt. Nichtsdestotrotz sollte man auch erkennen, dass es Autos und Fahrprofile gibt - wie mein Beispiel - bei dem die Einsparungen hoch sind und es sich so unterm Strich doch lohnt - trotz mehr Verschleiß. Des Weiteren halte ich das Argument, es würde real nichts bringen da die Innereien des Motors mehr verschleißen schlicht und einfach für falsch, denn dann sollte man sich auch fragen, ob der erhöhte Verschleiß wirklich auch zu einer Reparatur führt. Schließlich hat man nichts von einem weniger verschlissenen Motor, wenn man ihn nachher sowieso noch völlig intakt auf den Schrott wirft. Dann hätte man die Verbrauchsvorteile auch mitnehmen können.

 

Am Ende kommt es auf das Auto und das Fahrprofil an. Nichts anderes habe ich aber auch schon mehrmals erwähnt. Über einen weiteren Punkt wurde ebenso noch nicht gesprochen und das ist die Haltedauer. Wir z.B. Haben vor die C-Klasse noch 3 Jahre zu halten. Dann ist sie 7 Jahre alt und hat ~ 240.000km. Ich bezweifle, dass bis dahin Reparaturen im Umfeld der SSA auftreten.

 

Schlussendlich muss es jeder mit seinem Fahrprofil, Auto und Zukunftsplan selbst entscheiden. Pauschal zu behaupten, die Hersteller bauen das nur zu ihren eigenen Gunsten ein weil etwas kaputt gehen KANN ist aber ebenso kurz gedacht wie der reine Verlass auf die Spritersparnis.


12.09.2017 16:43    |    Kahlenberg

Nachtrag:

 

Ein faktisches Ergebnis nach 5 s Googlesuche:

 

Pro:

Potential fuer Kraftstoffersparnis, Reduktion von Schadstoffen, evtl. Laermreduktion

 

Contra:

Was sind die Nachteile einer Start-Stopp-Automatik

 

Neben dem zu schnellen Ausschalten des Motors und der verzögerten Anfahrt im Anschluss, spielt vor allem der Verschleiß der Batterie, des Anlassers und des Getriebeschwungrades durch die übermäßige Beanspruchung eine erhebliche Rolle, wenn es um die Nachteile der Start-Stopp-Automatik geht. Um den Verschleiß entgegen zu wirken, greifen viele Hersteller nach qualitativ höheren Anlassern, Lichtmaschinen und Batterien. Die betreffenden Baugruppen werden so teurer und nach der Garantie und Gewährleistung bleibt der Käufer auf den Kosten sitzen. Hinzu kommt, dass Radio, Klimaanlage, Heizung und Licht auch Energie ziehen, wenn der Motor ausgeschaltet ist und somit die Batterie des Autos in dieser Zeit beanspruchen. Durch das vermehrte Anlassen und Ausschalten des Motors wird das Motoröl beansprucht. Hier sollte man auf Spezial- oder Hochleistungsöle setzen. Meist sind diese Motoröle jedoch nicht ganz billig und das Sparpotential für Umwelt und Energie gering. Sollte der Anlasser und andere Bauteile von so hoher Qualität sein, dass der Verschleiß nur gering ist bzw. sehr spät auftritt, lohnt sich aber eine Investition in das Start-Stopp-Automatiksystem trotzdem, um Sprit und somit Geld zu sparen.

 

http://www.autohaus24.de/ratgeber/start-stopp-automatik#c21897


12.09.2017 16:49    |    Wollschaaf

Nick, du verstehst es nicht.

Das war kein echter Diskussionsversuch meinerseits. Ich habe lediglich deine Diskussionsweise und Faktendarstellung übernommen.

 

Dein Argument, welches du gebracht hast, ist abhängig davon trotzdem Quatsch. Nur weil Automatikautos auch Schäden haben, ist ein Zusammenhang ausgeschlossen? Das ist keinesfalls so. Praktisch herausfinden würde man das mit einer Häufigkeitsverteilung, also einer statistischen Erhebung, ob die SSA eine erklärende Größe mit hinreichender Wahrscheinlichkeit ist. Von sowas solltest du als angehender Ingenieur auf jeden Fall schon gehört haben. Deine Argumentationsweise hätten mir meine Professoren sowas von um die Ohren gehauen.

 

 

Und in deiner "Erklärung" für Kahlenberg haust du schon wieder eine Menge Annahmen und Schätzungen raus und stellst sie als Fakten dar. DAS SIND ABER KEINE FAKTEN. Echte Fakten haben wir alle nicht. Die Diskussion ist also müßig, sie kann nicht wirklich zu einem Ergebnis kommen.


12.09.2017 16:50    |    nick_rs

@Kahlenberg

Der zitierte Artikel hat es mMn gut zusammengefasst. Mehr Verschleiß - ja. Aber trägt der schlussendlich auch zu Mehrkosten bei? Das ist eben die Frage. Und da bleibe ich mit meiner MEINUNG bei nein.


12.09.2017 16:54    |    nick_rs

@Wollschaaf

Um das nicht unnötig in die Länge zu ziehen erkläre mir bitte, warum die unumstritten einzigen verfügbaren Informationen - und zwar die, dass es bisher keine Ausfallhäufung gibt - haltlos sind und damit meine Argumentationsweise hinfällig machen?!


12.09.2017 16:58    |    Wollschaaf

Weil du deine nicht existente Ausfallhäufung überhaupt nicht belegen kannst.

Du willst das so glauben und somit ist das Ende des Denkprozesses erreicht. Das sind Annahmen und Schätzungen, mehr nicht und damit keine Diskussionsgrundlage.

 

Goify hatte da eigentlich schon den richtigen Ansatz, dass keiner echte Zahlen und damit eine Diskussionsgrundlage hat. A) ist das Thema bislang zu jung und b) müsste man irgendwie eine echte Erhebung machen. Und das meint nicht "ich suche halbherzig auf MT und finde nichts". Es bräuchte eine Erhebung, die wir beide nicht leisten können.


12.09.2017 17:00    |    Kahlenberg

@Wollschaaf

Angehend. Ing.? Haette bei der Argumentationsweise auch eher auf Geistes- bzw. Kulturwissenschaften getippt. Nun gut. Mich hat er weiterhin nicht ueberzeugt, lehne SSA, aus vielerlei Gruenden, nach wie vor ab.


12.09.2017 17:23    |    Goify

Ich finden den Beitrag von nick_rs schon sehr interessant und bin erstaunt, was er da rausfährt, nur frage ich mich, ob an den Tagen, an denen er mit SSA fuhr, besonders sparsam unterwegs war, wenn auch unbewusst? Oder wurde in Schwarz-Weiß-Manier die SSA entweder für die gesamte Fahrt an oder aus-geschaltet, was ja eher unrealistisch ist, da man ja an sehr langen Wartephasen immer den Motor ausschaltet? Wenn beides hineinspielt, ist die Ersparnis vielleicht nur noch halb so hoch.


12.09.2017 17:29    |    nick_rs

Wie gesagt, klar sind das keine belastbaren Zahlen, aber belastbare Zahlen sind nicht im Rahmen unserer Möglichkeiten. Nichtsdestotrotz halte ich die angewandte Recherche für repräsentativ, immerhin ist MT das größte Autoforum und auch sonstige Medien wurden sich die Finger nach solchen Informationen lecken.

Ob du/ihr das nun glauben magst oder nicht, steht auf einem anderen Blatt. Wenn du der Meinung bist, dass das nicht repräsentativ ist - okay. Ich halte das Argument aber sehr wohl für ein wichtiges Indiz. Was man daraus macht ist jedem selbst überlassen.

 

Nur verstehe ich den Sinn hinter der Diskussion nicht. Entweder willst du mich persönlich nur für meine Argumentationsweise angreifen (warum auch immer) oder du glaubst nicht an eine geringe Ausfallquoten und lieferst Gegenbeweise, von mir aus auch in ähnlicher "Meinungsunterstützender" Form.


12.09.2017 17:32    |    nick_rs

@Goify Danke für BTT ;)

Ich habe versucht darauf zu achten die Fahrweisen vergleichbar zu halten. Auf einem routinierten Arbeitsweg fährt man sowieso meist gleich. Der Verkehr war auch ähnlich, siehe die Dauer der Fahrten.

Ich habe in der Woche mir SSA natürlich darauf geachtet, wann der Motor ausgeht und wann nicht, da es auf dem Weg Situationen gibt, wo ich weiß, dass die Ampel in den nächsten Sekunden grün wird.


12.09.2017 18:10    |    Feinstauben

2 Kleinigkeiten meinerseits, die ich als sehr störend empfinde und ich auch aufgrund dieser die SS-Automatik bei meinem Wagen ausprogrammieren habe lassen;

 

- im Sommer und/oder in wärmeren Gegenden wird die Klima während der Stopp-Phase unangenehm gedrosselt. Während der Wartephase z.B. an der Ampel kommt man fast in's Schwitzen. Gilt sicher nicht für alle Autos mit SS-Automatik, ist mir aber bei den meisten negativ aufgefallen.

 

- mit Automatikgetriebe stoppt der Motor für unnötig kurze Zeiten, oft nur für eine halbe Sekunde oder ein paar Sekunden. Absolut unnötig. Beim manuellen Getriebe ist das was anderes - da bleibe ich halt auf der Kupplung stehen.

 

Verstärkter Anlasser hin oder her, heißt für mich, dadurch dass er angeblich "verstärkt" ist, dass er nun noch länger hält als vorher. Hat auch mit deaktivierter SS-Automatik einen Vorteil ;)

 

Desweiteren konnte ich bei meinem Fahrprofil keinen nennenswerten Verbrauchsvorteil bei aktivierter SS-Automatik beobachten. Ich fahre aber auch relativ wenig im Stadtverkehr, vielleicht 5-10% von meiner jährlichen Gesamtfahrleistung.

 

Abschließend möchte ich sagen, ist es vielleicht zielführender das Auto einfach mal stehen zu lassen.

Die Besorgung irgend einer Kleinigkeit 1-2km entfernt kann ich auch zu Fuß oder mit dem Fahrrad vornehmen. Das mal aufs Jahr hoch gerechnet spart mehr als jede Verbrauchsoptimierung beim KFZ...


12.09.2017 18:15    |    Wollschaaf

Nick, ich wollte dich nicht angreifen. Wenn du es mir nicht glaubst, sieh dir mein erstes Posting an. Null Feindseligkeit.

 

Allerdings hast du im Laufe der Diskussion deine Annahmen laufend als Fakten und unantastbar dargestellt, was so nicht richtig ist. Das wollte ich so nicht stehen lassen (und haben dir auch mehrere andere inzwischen so mitgeteilt).

Da dieser Gegenwind jedoch von mir kam, warst du sofort im Rage Mode und einfach pauschal dagegen ohne drüber nachzudenken.

 

Zu deiner Beruhigung: ich bin jetzt raus hier. Vielleicht guckt Joseph ja nochmal vorbei, wenn wieder alternative Fakten vorherrschen. :D


12.09.2017 21:32    |    nick_rs

Oh ja, Josy fehlt noch :D

 

Ich bleibe aber dabei, dass die Tatsache, dass man nichts von erhöhtem Ausfall hört meine Thesen unterstützten und wüsste auch nicht, warum das anders sein sollte. Darauf rumzureiten finde ich kleinkariert.


12.09.2017 23:17    |    BravoI

Ich fahre (noch) Honda Jazz 3GK schon seit 45k km immer mit Start-Stopp. Ich lebe und arbeite in Stadt, da wo "Grune Welle" unbekannt. Bis jetzt nix kaputt gegangen. Langzeit Verbrauch, laut BC - 4,7L/100km.

 

Gruß. I.


13.09.2017 00:30    |    Turboschlumpf6

Über dieses Thema habe ich mal mit einem Ingenieur gesprochen, der in der Motorenentwicklung ist. Sein Spruch dazu war: "Lass die SSA bloß aus, wenn es Dir nicht zu viel Mühe macht und Du deinen Motor lieb hast". Ich glaube das sagt alles. Genauso verfahre ich auch. :)


13.09.2017 07:29    |    Rogger@6L

Ich glaube untern Strich ist die SSA kostenintensiver. Ich denke da nur an die zusätzliche Batterie. Bei meiner E-Klasse ist diese nach 3 Jahren defekt gewesen und der Wechsel hat mich bei Mercedes gut 400 € gekostet. Das habe ich sicher nicht an Spritkosten eingespart. Die errechnete 130 € pro Jahr sind schon unter Extrembedingung erreicht (viele Ampeln und ausschliesslich Stadtverkehr. Und dann habe ich in drei Jahren gerade einmal 390 € gespart. Demnach bleibt alleine beim Verschleiss der Zusatzbatterie ein Minus. Da ich überwiegend Langstrecke fahre ist die Differenz sicher dreistellig. Wenn man dann noch die Mehrbelastung der anderen Bauteile hinzuzieht sind wir weit im 4 stelligen Bereich.

Mir stellt sich die Frage, wie der Themenersteller bei der Strecke (alle 100-300m Ampel) überhaupt die Start-Stopp-Automatik betriebsbereit bekommen hat. Dazu sollte der Test einmal im Winter wiederholt werden. Dann sieht die Differenz sicher deutliche knapper aus, da die SSA erst ab einer gewissen Kühlmitteltemperatur/Motortemperatur arbeitet.


13.09.2017 09:29    |    astra33

Hat mich schon immer irritiert wenn man als Fussgänger unterwegs ist, dass wenn ein Auto am Fussgängerstreifen anhalten tut, der Motor oftmals abschaltet auch wenn es nur für 2-4 Sek. ist. Seit ich ein Fz. mit SSA besitze, ist es mir bewusst dass es nur am Fahrer/-in liegt der das Bremspedal in den Wagenboden wuchtet.

 

Grundsätzlich schalte ich die SSA nach jedem Anlassvorgang ab. Nur bei längerem Stau oder Stop&Go wird aktiviert. Mir ist es in einer Phase, als ich mal die "Vorzüge einer SSA" austesten wollte, 2 mal passiert dass der Motor sich abgeschaltet hat und praktisch im gleichen Vorgang wieder angesprungen ist, weil ich eher unbewusst den Druck auf das Bremspedal reduziert habe. Das dabei auftretende harte metallische Geräusch aus dem Motorraum möchte ich lieber nicht noch mal hören....


13.09.2017 09:29    |    komford

Und nicht zu vergessen: der Wagen mit Start-Stopp ist bereits bei der Anschaffung teurer. Sieht man bloß nicht mehr, weil sie serienmäßig ist. Es sollte sich jeder einfach überlegen, wieviele Stunden die Start-Stopp den Motor ausschaltet und das mit ca. 1 Liter Verbrauch multiplizieren. Das rechnet sich vermutlich für fast niemanden.


13.09.2017 09:40    |    the_WarLord

Der Diskussionsstil einiger Teilnehmer ist interessant...

 

nick denkt praktisch, ehrt ihn für einen Ingenieursanwärter... :D


13.09.2017 09:46    |    pagra90

Das SSA in meinem Hyundai i30 nervt mich nur, und wird sofort nach Start des Motors deaktiviert!

Das fängt schon an das der Wagen nach 10 Meter fahrt an der Grundstücksgrenze ausgeht, und 3m Meter weiter weil ich auf die Haupstrasse abbiegen möchte sofort wieder. Überhaupt, der Wagen steht noch nicht richtig, geht er aus. Besonders nervig beim abbiegen wo man mal einen Sekundenbruchteil anhalten muss. Und ist er dann aus und man muss den Hintern mal schnell wegbekommen um den Vekehr nicht zu behindern.... ^^ So träge das ganze. Der Oberhammer ist aber das mir der Wagen nicht mal Zeit lässt zu halten und in den Rückwärtsgang zu schalten ohne auszugehen. Wohlgemerkt ich habe ein Direktschaltgetriebe.

Andererseits, stehe beim goldenen M am Driveschalter in der Schlange geht er nur beim ersten halten aus, um dann beim in der Schlange vorrücken nicht mehr auszugehen. Was soll das?!

Wegen Kraftstoff sparen oder was? Dann fahre ich Fahrrad und lass den Wagen stehen. Damit ist allen mehr geholfen. Dem Wagen, mir und der Umwelt!


13.09.2017 10:16    |    komford

Beim WLTP sollen doch weniger Standzeiten sein. Ich hoffe, daß Start-Stopp dann wieder verschwindet, weil es sich dann weniger rechnet.


13.09.2017 11:19    |    BravoI

Ich habe neue Hyundai i30 1,4T Probe gefahren. SSA, für mich, funktioniert harmonisch, werde in Zukunft immer mit SSA fahren.

 

SSA funktioniert erst dann, wann Motor warm ist. Und das dauert bissl mehr als 3m.

 

In meine Leben habe ich viele "Fach" Leute getroffen, auch mit Diplomme, welche habei keine Ahnung von seine Fach.

Und wann ein "Fach"Ingenieur sagt - es schadet dem Motor, - ich sehe aufs Toyota Hybriden, welche schaltet dem Motor ständig an und aus, alle wissen heut zu tage, wie langlegig sind Toyota Motoren.

 

Gruß. I.


13.09.2017 11:32    |    nick_rs

Zitat:

Mir stellt sich die Frage, wie der Themenersteller bei der Strecke (alle 100-300m Ampel) überhaupt die Start-Stopp-Automatik betriebsbereit bekommen hat.

Mercedes verbaut einen Dreiteiligen Kühlkreislauf. Das Wasser zirkuliert anfangs noch garnicht, daher wird der Motorblock schnell warm. So geht der Motor meist an der 2.-3. Ampel aus (zuvor muss ich noch ca. 2-4min durch Seitenstraßen gurken und dort teils länger Vorfahren achten). Bis das komplette Kühlwasser warm ist dauert es bei einem solchen Motor natürlich, aber die wichtigen Komponenten haben relativ früh ausreichend Temperatur.


Deine Antwort auf "Spritsparen die Fünfte - Was bringt Start-Stopp?"

Blogempfehlung

Mein Blog hat am 03.01.2014 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

Über diesen Blog

Herzlich Willkommen

...in meinem Blog, den ich versuche möglichst abwechslungsreich zu gestalten.

Von Fahrbereichten und Impressionen, über Reihen wie z.B "Spritsparen" oder "Meine möchtegern Sammlung" und Spam- bzw Unterhaltungsblogs bis hin zu Schraubergeschichten und Alltagsberichte über meine vielen Autos findest du hier fast alles. Damit du dich auch zurechtfindest, kannst du über die Stichworte im Blogheader durch die Artikel navigieren.

 

Wenn es dir gefällt, darfst du den Blog gerne abonnieren ;)

 

Viel Spaß! :)

 

 

AB 2014 SIND DIE ARTIKEL AUF GRÖßE L AUSGELEGT

ARTIKEL AUS 2013 SIND AUF GRÖßE M AUSGELEGT

Viel Spaß

Das bin ich

nick_rs nick_rs

Offen unterwegs


 

Blogs, in denen ich außerdem mitwirke

Letzte Gäste

  • anonym
  • seeboot
  • Dynamix
  • schuto08
  • MD1911
  • Alderan
  • freak25
  • lelouis
  • jennss
  • GeradeOnline

Treue Leser (356)