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25.06.2010 17:38    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (1.060)    |   Stichworte: Geländelimousine, Geländewagen, MOTOR-TALK, SUV, SUVs, Umfrage

Findest Du SUVs auch als Stadtauto geeignet?

Vor 15 Jahren noch total unbekannt bzw. als „Exot“ auf unseren Straßen unterwegs – gerade auch im Stadtverkehr - heute ein alltägliches Bild neben Kleinwagen, Limousinen, Kombis und Co: Die SUVs - Sport Utility Vehicle, die zu Deutsch auch als Geländelimousinen bezeichnet werden.

 

1996 brachte Subaru mit dem Subaru Legacy Outback AWD das weltweit erste Sport Utility Vehicle auf den Markt, welches für gelegentliche Ausflüge abseits befestigter Straßen gut geeignet war und den weltweiten Trend der SUV Fahrzeuge auslöste. Mittlerweile gibt es kaum einen Fahrzeughersteller, der kein SUV in seinem Modellprogramm hat. Sie sind in ländlichen Räumen ebenso häufig unterwegs wie in der Stadt.

 

Neben den bekannten Kritikpunkten, u.a. dem erhöhten Verbrauch durch das höhere Gewicht, haben SUVs auch die Vorteile der besseren Sicht auf die Straße durch die erhöhte Sitzposition oder die höhere Einstiegskante, die nicht nur Ein- und Ausstieg, sondern auch die Beladung erleichtert. Nicht unerheblich gerade auch für die Nutzung als Familienauto.

 

Wir wollen von Dir nun wissen: Hältst Du SUVs auch in der Stadt für eine gute Alternative?


02.07.2010 14:52    |    feldkanzel

Hallo Leute

Ich fahre seit 9Jahren einen so genannten SUV. Vor grauer Vorzeit nannte man diese Autos "Geländewagen" Aber da wir ja alle

dummen Bezeichnungen für irgentwelche Sachen von den Amerikanern übernehmen,kommt es auf den " SUV" auch nicht mehr an!!

Ich habe manchmal das Gefühl ,das bei diesen Themen wie SUV der Neidfaktor bei manchen Leuten auch eine große Rolle spielt.

Wenn man bei SUV mit dem Gewicht und der Größe der Autos argumentiert, dann sollten diese ewiegen Nörgeler mal das Gewicht

und die Größe einer "dicken " Liemosiene erfragen!!Vom Verbrauch will ich garnicht erst sprechen.

Laßt doch diesen Menschen mit ihren SUV;s und "Geländewagen" ihren spaß. Sie bezahlen meist auch viel Geld für Ihr vergnügen.

Und vieleicht brauchen sie auch Beruflich oder aus Hobby ( Jäger) solche Autos. Und viele dieser Menschen können sich auch keinen

Zweitwagen leisten!!

Mit Gruß einer der sein "GELÄNDAUTO" liebt. oder ??


02.07.2010 15:10    |    Zephyroth

Wo|ve,

 

wenn du schon mit Zahlen um dich wirfst, dann bitte richtig. Denn 2.8Nm/kg kann nicht sein. Ich glaub dir zwar das dein Touareg R50 bärenstark ist, 6200Nm trau' ich ihm dann doch net zu. Was du meinst sind wohl eher 2.8kg/Nm. Trotz dieses Vorteils ist der Integra (der ganze 6kg/Nm zu schleppen hat) agiler. Diese Angabe ist die Abnutzung der Tasten net wert, mit denen sie getippt wurde. Und das hat dir hauptsächlich die Nominierung eingebracht....

 

Grüße,

Zeph


02.07.2010 15:31    |    meehster

Die Angabe des Motordrehmoments ist selbst wenn man sie ins Verhältnis zum Gewicht setzt so gut wie wertlos. Da kann man machen, was man will. Insofern kann ich Zephyroth nur zustimmen.

 

Und selbst wenn, sind 2,8 kg/Nm nicht so sehr viel, da kann schon Toyotas Prius II (die 2009 ausgelaufene Generation) fast mithalten. Seine 478 Nm (ist ein 1,5-Liter-Saugbenziner, ein Anlasser und eine Lichtmaschine ;)) müssen mit 1375 kg Leermasse klarkommen, das ergibt 2,88 kg/Nm. Wenn man den Prius etwas abspeckt und ihn auf 1330 kg bringt, schlägt er auch die 2,8 kg/Nm.


02.07.2010 16:16    |    Reachstacker

Zitat:

Ich fahre seit Jahren einen so genannten SUV. Vor grauer Vorzeit nannte man diese Autos "Geländewagen" Aber da wir ja alle dummen Bezeichnungen für irgendwelche Sachen von den Amerikanern übernehmen, kommt es auf den " SUV" auch nicht mehr an!!

Dann versuche ich das als MT "Haus Ami" mal zu erklären. :)

 

Nicht nur übernimmt man in D gerne "dumme Amibezeichnungen" nein man verwurstelt sie auch noch. :eek:

 

Die "Geländewagen" hiessen hier (USA) früher und Heute auch noch einfach Allrad Kombi.

 

Der Begriff SUV ist keine Werbeerscheinung sondern eine legale Bezeichnung die vom US Verkehrsministerium gemünzt wurde. Das passierte in den 80ern als die Sicherheitsbestimmungen (und ein paar andere Regeln) für PKW wesentlich verschärft wurden.

 

SUV (Sport Utility Vehicles) sind als leichte Nutzfahrzeuge zugelassen und fallen daher nicht unter einige der Regeln für PKW. Sie sitzen immer auf einem leichten LKW Rahmen. Sehr oft Baugleich mit dem LKW.

 

Entgegen den Meinungen die hier einige Seiten zuvor geäussert wurden hat Subaru noch nie ein SUV gebaut! Wohl aber einen der ersten "Crossover", nämlich den Subaru Allradkombi von 1970 miit Lloyd Arabella Motor. "Crossover" ist immer eine selbsttragende Karosserie (Unibody). Jeep dagegen, ähnlich Land Rover, baute praktisch nur SUV (immer auf Rahmen) egal was man sie nennen will und zwar seit 1942.

 

So gesehen war der Kübelwagen ein Crossover und der DKW Munga ein SUV.

Soviel zur Geschichte.

 

Was für ein Auto in der Stadt praktisch ist? Mein Sattelzug wahrscheinlich nicht. :D Trotzdem kurve ich damit in der Stadt rum. ;)

 

Viele der SUV (wurde hier ja schon oft genug angedeutet) sind weder länger, breiter noch schwerer als PKW vergleichbarer Grösse, mehr verbrauchen sie im Stadtverkehr dann auch nicht. Aber als Neidobjekt eignen sie sich Vorzüglich. :p Ein BMW 600 erscheint mir als das praktischste City Auto aber den haben die Leute ja nicht gekauft....

 

Neue Städte kaufen ist zu teuer und die Mehrheit kann sich auch nicht einen Drittwagen leisten den man nur in der Innenstadt benutzt. Alle nach Australien umziehen haut auch nicht hin.

 

Fazit: wir fahren daher in den Städten die wir haben, mit den Auto's die wir haben.

 

Gruss, Pete


02.07.2010 18:10    |    wo|ve

@ Zeph

 

[off topic]

Da habe ich wohl in der Tat die beiden Maßeinheiten verwurschtelt.

Und? Hast du in Mathe und Physik jede Klausur mit ner glatten eins geschafft - oder ist dir da nicht auch einmal ein Leichtsinnsfehler unterlaufen.

 

Wenn das aber der einzige wunde Punkt aus meinen inzwischen zahlreich zu diesem Thema geposteten Sätzen ist...

 

Ich finde es nur sehr mäßig von einigen der hiesigen Forenuser, so etwas als Anstoß zur allgemeinen Belustigung zu nehmen, nur weil man argumentativ nicht mehr weiter kommt.

 

Mir ist das eigentlich komplett einerlei, über was sich Mancher das Maul zerreisen kann, obwohl er sicherlich ausreichend eigene Leichen im Keller hat.

Aber das ist ja das schöne an einer anonymen Forenplattform. Da können sich auch mal die an den Leistungstägern der Gesellschaft reiben, die im realen Leben sonst nichts zu melden haben.

[/off topic]

 

Ich leiste mir, was ich mir gefällt - weil ich dafür selbst reichlich arbeite und arbeiten lasse.

Da juckt mich das Rumgeheule von ein paar missgünstigen Zeitgenossen nicht die Bohne.

 

*GÄÄÄÄHN*

 

@ meehster

[...]Wenn man den Prius etwas abspeckt und ihn auf 1330 kg bringt, schlägt er auch die 2,8 kg/Nm[...]

 

Für Puristen mag das ja interessant sein, aber ich würde ein abgespecktes Vehikel nichteinmal geschenkt haben wollen.

Ich stelle meine eigenen, persönlichen Anforderungen an mein Wunschfahrzeug. Werden diese auch hinsichtlich meines Nutzungsprofils erfüllt, und das Äußere entspricht meinem Geschmack, ist die Sache klar.

Ob dann paketbedingt irgendwelche nichtbenötigten Sperren und Untersetzungen mit an Bord sind, ist für mich kein K.O.-Kriterium.

 

Sorry, auch wenn meine (spaßige) Erwähnung des (richtigerweise) Masse-Drehmoment-Verhältnis den Eindruck erwecken könnte, ich würde auf derartige Zahlen einen gesteigerten Wert legen, muss ich dich leider dahingehend enttäuschen, dass mir automobile Phallus-Vergleiche absolut fern liegen.


02.07.2010 18:34    |    Ente Erpel

Die SUV sind praktisch und die einzigen Autos die man noch kaufen kann. Wenn man die Qualitäten sucht, die vor Jahren noch die Mittelklassewagen auszeichneten. Bequemer Einstieg, viel Platz, ordentliche Sitzposition auf breiten, bequemen Sitzen und akzeptable Fahrleistungen, bequemes Fahrwerk. Ich war lange ein Vertreter der Meinung braucht man nicht weil ..., seit ich Gelegenheit hatte etwas länger einen SUV in der Stadt zu Bewegen (Tiguan) bin ich nicht mehr sicher. Ob es nicht sogar doch die bessere Lösung ist, die Vorteile könnten überwiegen. Den Aerodynamik spielt da keine Rolle, Übersichtlichkeit und Handling schon. Und der Verbrauchsunterschied ist unerheblich (so etwa 0,5l mehr, verglichen mit einem Golf Variant).


02.07.2010 20:33    |    meehster

@ wo|ve: Mir sind automobile Phallus-Vergleiche auch völlig egal. Ich wollte nur verdeutlichen, wie lächerlich diese Angaben sind.

 

Was das Thema angeht, bleibe ich dabei, daß es im reinen Stadtverkehrsbetrieb hauptsächlich auf eine kleine Grundfläche ankommt und da sind höher bauende Fahrzeuge, zu denen auch die SUV gehören, nicht von Nachteil.


02.07.2010 22:13    |    wo|ve

@ meehster

 

[off topic]

Dann sind wir uns in den beiden Punkten ja einig ;)

[/off topic]

 

Und über das Grundflächen- und Bauhöhenthema kann man wohl endlos argumentieren.

Denke, dass hier nicht außer Betracht gelassen werden sollte, wieviele potentielle Mitfahrer und sonstigen Nutzungsprofile für die jeweilige Fahrzeugentscheidung ausschlaggebend waren. Als Single hätte ich mich vielleicht auch mit einem Zweisitzer begnügt. Mit Frau, drei Kindern, "Autourlaub" und dem beruflichen Bedarf an Ladekapazität sieht die Geschichte heute für mich aber ganz anders aus.

Klar, hätte es hier auch bspw. ein Touran getan - nur gab es den nicht mit meinen Wunsch-Extras.

 

Möglicherweise sind Fahrzeuge ab bestimmten Außenabmessungen im Stadtverkehr nicht für jeden gleichermaßen opportun, was sich dann aber nicht auf SUV/Geländewagen beschränken lässt (ein Porsche GT2 wird aufgrund seiner Leistungsdaten ja auch nicht aus der Stadt auf die Nordschleife verbannt).

 

Ich habe damit jedoch noch nie Probleme gehabt - ebenso wie die anderen Verkehrsteilnehmer um mich herum.

Wenn man ausreichend Erfahrung im Lenken von großen Fahrzeugen hat und bedenkt, dass der genutzte Verkehrsraum nicht an den eigenen Stoßfängern endet, kann man sich mit einem SUV/Geländewagen genau so unauffällig im Stadtverkehr mitbewegen, wie jeder andere PKw auch.

 

Von mir aus soll doch jeder das durch die Stadt bewegen, was für in beherrschbar, sozialverträglich, seinem Nutzungsprofil oder Vorlieben entsprechend und wie/was auch sonst noch alles für wichtig hält.

 

Ich habe (wenn überhaupt) lediglich ein Problem damit, wenn ein abgrenzbarer Personenkreis vorverurteilt, gemaßregelt und abgeklatscht wird. Das ist nämlich auch nichts anderes, als wenn man ethnische Randgruppen, Raucher, Banker, Hartz-IV-ler, Ärzte, Soldaten, Beamte, Homosexuelle [ließe sich endlos fortsetzen] in jeweilige Säcke steckt und draufhaut, weil es ja alle tun, oder es gerade "modern" ist.

 

Darüber sollte man einfach einmal nachdenken, bevor man solche Umfragen von Zaun bricht.

 

Im Straßen- und besonders im Stadtverkehr steht für mich persönlich die gegenseitige Rücksichtnahme und aktives Mitdenken im Vordergrund. Wenn der querende Verkehr während seiner Grünphase in die Kreuzung einfährt, obwohl diese komplett dicht ist, ist es mir vollkommen egal, ob ich im Geiste einen Panda-, Integra-, Benz-, Touareg- oder Sonstwasfahrer als Vollpfosten beschimpfe, wenn ich wegen ihm nach Ampelumschaltung nicht über dieselbe Kreuzung komme, weil er immer noch da steht (der alltägliche egomanische Stumpfsinn an der Kreuzung Brauer-/Kriegsstr. in Karlsruhe).

 

Und da wäre ein großer SUV/Geländewagen wirklich von Vorteil, wenn er einen massiven Rammschutzbügel... naja, lassen wir das. ;)

 

In diesem Sinne - seid nett zueinander!


03.07.2010 00:39    |    TigraAC20XE

SUV´s sind sehr praktisch. Man bekommt auf jeden Fall einen Parkplatz weil sie so schön kompakt sind.

Ich versteh die Frage jetzt nicht.

SUV´s sind Fahrzeuge die die Menschheit nicht braucht.

Sie verbrauchen viel Sprit, haben einen hohen CO2 Ausstoß und die Fahrzeuge die aus Fernost kommen, würden meiner Meinung nach keinen Schönheitspreis gewinnen.


03.07.2010 01:48    |    wo|ve

@ TigraAC20XE

 

Ich kann mir gut vorstellen, dass für einen gewohnten Kleinwagenfahrer das Einparken eines SUVs als unlösbares Problem erscheinen mag.

Sieht man bspw. tagtäglich, wenn sich so jemand mit einem Umzugs-Mietlaster oder -Kastenwagen beim Rangieren die Seele aus dem Leib kurbelt und vor lauter Stress die richtigen Gänge nicht mehr findet.

Aber auch das Fahrradfahren lernt man nicht von jetzt auf nacher :D

 

Überhaupt schon einmal einen SUV über einen Zeitraum von > 2 Wochen in Nutzung (selbst- und nicht nur beifahrend) gehabt? Oder woher kommen all diese fundierten Tatsachen?

 

Mein Dicker braucht definitiv weniger Sprit, als mein Passat Variant. Letzterem würde aber keiner die Legitimation zur Teilnahme am städtischen Kraftverkehr streitig machen wollen.

 

Von daher entzieht sich mir der genaue Sinn dieser Umfrage - von der Schaffung einer weiteren Hetz-Platform für ewiggestrige Polemiker einmal abgesehen. Denn Ergebnis und Argumente waren schon vorab bekannt - weil bereits unzählige Male in allen möglichen Varianten durchgekaut.

Auch wird sicherlich keiner ernsthaft erwartet haben, dass hier noch sachlich und fundiert diskutiert werden würde, weil die Kontra-Hardliner sich hier tummeln, wie Fliegen auf dem Kuhfladen, und SUV-Fahrer müde lächelnd weiterklicken ohne auch nur den Ansatz eines Kommentars beizutragen.

 

Und noch einmal: ein SUV ist kein Geländewagen, auch wenn selbst manche derer Eigner in diesem Glauben sind - sondern ein Straßenfahrzeug wie jeder andere PKw auch. Was ein SUV im Gelände kann, schaffen die meisten PKw auch ohne Allradantrieb.

Unter die Kategorie "Geländefahrzeug" fallen bspw. der UniMog, das G-Modell, der Touareg/Cayenne (ausstattungsabhängig), Humvee, Discovery, Land Rover, Pajero und einige weitere Fahrzeuge, die sich in der Regel dadurch auszeichnen, dass sie über zuschaltbare Differenzialsperren (längs/quer) und entsprechende Getriebeuntersetzungen verfügen.


03.07.2010 02:52    |    meehster

Was "gern" vergessen wird: Mit dem Begriff "SUV", wie er hierzulande verwendet wird, ist die Größe nicht definiert. Man kann einen hierzulande erhältlichen SUV (Ich denke da gerade an den Suzuki Vitara) im Extremfall auch in Parklücken hineinfahren, in die man meinen Mazda 323F nicht einmal hineinheben könnte. Schlicht, weil der Mazda mit 4,23m zu lang dafür ist.

 

Dafür komme ich aber auch mit dem Fiat Panda 1000 mit Frontantrieb auf Wegen durch, wo man mit einem Mercedes G, einem Unimog oder einer Humvee gnadenlos steckenbleiben würde. Jedes Fahrzeug und jedes Fahrzeugkonzept hat gegenüber jedem anderen seine Vor- und Nachteile. Das gilt auch für die Motorenkonzepte. So ist z.B. ein Elektroantrieb was die direkten Abgase und damit die Menschen in der nahen Umgebung betrifft am saubersten von allen aktuell erhältlichen. Dafür ist die Richweite ro Tankvolumen und -gewicht (wenn man es dort auch so nennen kann) von diesen Konzeptesten am schlechtesten. Beim Diesel ist es genau umgekehrt: Die beste Reichweite pro Tankvolumen aber die meiste abgastechnische Schädigung der nahen Umgebung. Ottos liegen dazwischen und Zweitakter ohne Getrenntschmierung werden in Neuwagen nicht mehr verkauft ;)


03.07.2010 04:40    |    wo|ve

@ meehster

 

Der Vitara könnte vermutlich in die Kategorie Mini-SUV fallen - nagelt mich aber nicht darauf fest.

 

Wir schweifen hier ziemlich ab, daher

 

[off topic]

Ich habe in den Jahren meiner militärischen Laufbahn zahlreiche Geländefahrzeuge wie: Iltis, Wolf (G-Modell), Unimog, 1017GL, MAN 4x4/6x6 und TPz Fuchs unter allen möglichen klimatischen Bedingungen rund um den Globus in einer Vielzahl von Geländearten bewegt, oder Militärkraftfahrer darauf "eingewiesen".

Sehe es mir also bitte nach, wenn ich etwas skeptisch bei der Vorstellung bin, wie dein Panda sich - bei allem zugestandenen fahrerischen Können - durch Gelände wühlt, in dem ein UniMog (selbst mit Kabine) stecken bleiben würde. Enge, dichtbewachsene Waldpfade einmal ausgenommen (aber wir reden da von richtigem GELÄNDE, und nicht von Feld- oder Waldwegen). ;)

 

Natürlich gebe ich dir mit dem Elektroantrieb insoweit Recht, dass hier keine direkte Emmisionsbelastung für die unmittelbare Umgebung entsteht. Was bei diesem oft herangezogenen Öko-Parade-Beispiel aber gerne und bewusst unter den Teppich gekehrt wird, ist das Thema ökologische Gesamtbilanz, zu der man dann bitte auch ehrlicherweise die Herstellung und Entsorgung der Energiespeicher/Brennstoffzellen und die Herkunft und Gewinnung des Stroms für den Antrieb zählen sollte. Denn unser Hauptenergieträger zur Stromerzeugung ist nach wie vor die Braunkohle - also ein fossiler Brennstoff, wie auch das Öl zur Kraftstoffherstellung. Die Emmisionen werden also nur vom Fahrzeug zum Erzeugungsort verlagert. Ähnliches gilt auch für die Wasserstoffproduktion für Brennstoffzellen, die nach wie vor sehr energieintensiv ist.

 

Sicherlich sind alternative Antriebe das Konzept der Zukunft.

Doch steckt die Entwicklung autarker Systeme noch in den Kinderschuhen - weshalb ich diese Thematik als reine Augenwischerei, sogar als gezielte Fehlinformation zur Erzeugung einer gewollten Haltung in der Bevölkerung betrachte.

[/off topic]

 

Die ständigen Nörgeleien an SUVs haben den selben, oder zumindest einen ähnlichen Ursprung, weshalb ich Initiatoren solcher Diskussionen und deren Ja-Sager gerne und bewusst provozierend als "Medien-Marionetten" bezeichne.

 

Es ist nämlich oftmals sehr aufschlussreich, wenn man sich von soufflierten und altbackenen Vorurteilen frei macht...


03.07.2010 09:10    |    SRAM

Zitat:

Dafür komme ich aber auch mit dem Fiat Panda 1000 mit Frontantrieb auf Wegen durch, wo man mit einem Mercedes G, einem Unimog oder einer Humvee gnadenlos steckenbleiben würde.

Lächerlich. Ich kann dir gerne einen Termin auf der Unimog-Teststrecke in Gaggenau/Ötigheim beschaffen. Aber nur wenn du deinen Fiat Panda nimmst, einen Haftungsausschluß unterschreibst und dich vorher in deinem Vehikel mit Gurt und Schutzhelm festzurren läßt.......ich bin nämlich ziemlich sicher, daß das Teil uns spätestens auf der Rampe entgegenkullert......

 

Gruß SRAM

 

http://www.youtube.com/watch?v=TDdE2q3ViV8


03.07.2010 09:41    |    wo|ve

@ SRAM

 

Ich vermute, meehster bezog sich mit dieser Aussage auf die Fahrzeugaußenabmessungen.

Vergleichsweise käme er mit dem Panda auch durch den einen oder anderen Fußgängertunnel, in den ein G-Modell oder ein UniMog nichteinmal bis zur Frontscheibe einfahren könnten.

 

Quasi als Bezug zum Topic.


03.07.2010 11:30    |    Trackback

Kommentiert auf: VW Tiguan:

 

Lieferzeit Tiguan

 

[...] fahren... ;)

Für dieses Thema kann ich die folgende Umfrage wärmstens empfehlen. Sehr unterhaltsam.

 

Findest Du SUVs auch als Stadtauto geeignet?

 

Viele Grüße

 

Alex

[...]

 

Artikel lesen ...


03.07.2010 11:35    |    meehster

wo|ve liegt richtig. Wobei ich eigentlich keine Tunnel meinte, sondern Abkürzungen durch recht enge Wege und Sackgassen, in die ich am einen Ende reinfahre und am anderen Ende wieder raus. Und ich bezog mich auch nicht auf die Höhe, sondern auf die Breite. Mit dem Panda kann ich mir nämlich die Tatsache zunutze machen, daß ein Radweg in Deutschland 1,50m breit sein muß, um ein solcher zu sein. Der Panda kommt auf 1,47m Breite.

 

Da gibt es sogar einen Blogartikel zu -> Klick :D


03.07.2010 13:30    |    wo|ve

@ meehster

 

[off topic]

Du Schlingel!

Mich darauf hinweisen, dass ich mit meinem Dicken den 2-Meter-Fahrsteifen in Autobahnstellen nicht nutzen darf (wieder etwas dazugelernt. Habe ich mir, wie die Meisten, nie wirklich Gedanken drüber gemacht), aber selbst mit einem PKw Radwege benutzen. Tzztzztzz ;)

Dazu gibt es im Radfahrerforum sicherlich auch eine Umfrage...

[/off topic]


03.07.2010 14:15    |    meehster

Mit dem roten Panda habe ch das an genau einem Tag gemacht. Dabei hat mein Beifahrer das Video gedreht. Früher mal mit dem noch schmaleren Fiat 126 oder dem Daihatsu Cuore eines Nachbarn (beide Jahrgang 1988) habe ich durch diese Abkürzung tatsächlich einige Liter Sprit eingespart :) Damals wohnte da auch noch jemand, den ich regelmäßig besucht hab ;)

Der Sprit war dabei allerdings relativ egal. Viel wichtiger waren die Sekunden, die ich auf dem unbequemen Fahrersitz einsparen konnte ;)

 

Bei der Breite in den Autobahnbaustellen zählt übrigens die tatsächliche Breite und nicht die (meist kleinere) in den Fahrzeugpapieren.

 

Im Alltag fahre ich jetzt Mazda 323 und damit gehen die Abkürzungen nicht. In den Papieren steht da übrigens eine Breite von 1675 mm, tatsächlich sind es knapp 1860mm. Wenn da also eine Breite von nur 1,85m erlaubt wäre, dürfte ich damit auch nicht.

 

Um den Kreis zum Topic zu schließen: Mir ist kein SUV bekannt, das hier regulär verkauft wurde oder wird und durch die Pfeiler paßt. Es gibt aber mir bekannte LKW, Roadster (u.A. Morgan 4/4) und sechssitzige Kleinbusse, die da durchpassen. Zumindest von einem davon weiß ich, daß er auch Allradantrieb hat und auch über schlechtere Wege kommt, wo ich mit einem einachsgetriebenen Auto eiskalt steckenbleiben würde. Ich bin nicht sicher, aber ich glaube, der Subaru Libero hat auch eine Geländeuntersetzung.

 

Ein so schmales SUV wäre allerdings herstellbar.


03.07.2010 15:22    |    wo|ve

Den Cuore (MJ2001) haben wir auch im Familenfuhrpark. Für mich kein Alltagsauto, in dem ich mich wohlfühlen kann. Denn auch wenn das Außenmaß-Innenraum-Verhältnis wirklich die Note 1 verdient, ist mir da alles viel zu eng und zu klapprig.

Einen guten Spassfaktor hat das Teil allemal - trotz seinem 3-Zylinder-"Rasenmähermotor" geht das Teil gefühlt ab wie ein Sport-Cart, und ist bestens geeignet um mal schnell die Tagespost einzuliefern.

 

Subaru Libero stimmt. Haben einen solchen auch in der Nachbarschaft... Meine Große nennt das Teil immer "Toastbrot", weil das Höhen-Breiten-Verhältnis dermaßen ungewohnt ist, dass es fast schon Augenkrebs verursacht.

 

Mein Ding sind beide nicht - Jedem das Seine :cool:


03.07.2010 16:09    |    meehster

Für mich wären auch beide nichts. Mir ist der Dreizylinder des Cuore auf Dauer zu rappelig, auch wenn das geringe Gewicht (für die Leistung) zu relativ guten Fahrleistungen verhilft. Für kurzfristigen Spaß gut ist er allemal und ich muß den Cuores (allen Baureihen) neben der guten Raumausnutzung auch bescheinigen, daß auf dem Fahrersitz für mich genug Platz ist. Das schafft auch nicht jedes Auto. In nem alten Panda muß ich auch schon auf meine Plateauschuhe verzichten, sonst paß' ich da nicht rein. Den Panda gibt es übrigens auch als 4x4 und der ist sogar halbwegs geländegängig. Reicht das für die Bezeichnung "SUV"? Dann gibt es nämlich doch einen SUV, der bei den Pfeilern durchpaßt :D

 

Die Bezeichnung "Toastbrot" für den Libero finde ich auch passend :D

Mir würde das etwas pervers anmutende Verhältnis Breite/Höhe auch unbehaglich sein ;)

 

Für mich persönlich kann ein Auto kaum flach genug sein. Von der Straße zum Fahrersitz noch eine Treppe abwärts, das wär es ;):D Das ist aber mein persönlicher Geschmack.


03.07.2010 16:15    |    Antriebswelle238

@ meehster:

dann würdest du dich vielleicht in unserem Ascona wohl fühlen. Aus dem kannst du sogar zu Panda-Fahrern hoch schauen. :D


03.07.2010 16:29    |    meehster

Kann ich aus den beiden Mazda 323 auch. Der 323F ist nur 1,335m hoch. Nicht schlecht für einen Fünftürer wie ich finde :)


03.07.2010 16:54    |    jomihi

Kann mir leider keine 2 Autos leisten, muß aber manchmal einen 2t Hänger schleppen, daher SUV.

Bei mir war´s also eine reine lösungsorientierte Entscheidung


03.07.2010 17:05    |    wo|ve

@ meehster

 

[...]Den Panda gibt es übrigens auch als 4x4 und der ist sogar halbwegs geländegängig. Reicht das für die Bezeichnung "SUV"?[...]

Würde für dich in dieser Umfrage ja keinen wirklichen Unterschied machen, da du dich nicht als SUV-, sondern als Diesel-Gegner zu erkennen gibst.

 

[...]Für mich persönlich kann ein Auto kaum flach genug sein. Von der Straße zum Fahrersitz noch eine Treppe abwärts, das wär es[...]

Ging mir früher genau so. Inzwischen empfinde ich das Ein- und Aussteigen aus meinem Passat eher als unangenehm - mag aber eine Ent-/Gewöhnungssache sein.


03.07.2010 17:56    |    meehster

Zitat:

Original geschrieben von wo|ve

@ meehster

 

[...]Den Panda gibt es übrigens auch als 4x4 und der ist sogar halbwegs geländegängig. Reicht das für die Bezeichnung "SUV"?[...]

 

Würde für dich in dieser Umfrage ja keinen wirklichen Unterschied machen, da du dich nicht als SUV-, sondern als Diesel-Gegner zu erkennen gibst.

Das liegt daran, daß ich die Abgaswerte kenne. Deswegen bezeichne ich ja auch einen Mecedes G mit Benziner als umgebungsfreundlicher als eine Dreckschleuder á la VW Lupo 3L.

 

Für mich persönlich käme beides eigentlich nicht in Frage.

Auch wenn der Diesel sauber wäre, wäre ein Dieselmotor einfach nicht elastisch genug für meine schaltfaule Alltagsfahrweise. Für zwischendurch kann auch ein relativ unelastischer Motor Spaß verbreiten, aber für mich nicht auf Dauer.

 

Zitat:

Original geschrieben von wo|ve

[...]Für mich persönlich kann ein Auto kaum flach genug sein. Von der Straße zum Fahrersitz noch eine Treppe abwärts, das wär es[...]

 

Ging mir früher genau so. Inzwischen empfinde ich das Ein- und Aussteigen aus meinem Passat eher als unangenehm - mag aber eine Ent-/Gewöhnungssache sein.

Das auch. Zudem eine Sache von Gelenkigkeit und vor allem Geschmackssache.


03.07.2010 18:55    |    Reachstacker

Zitat:

(Meehster)

Den [Fiat] Panda gibt es übrigens auch als 4x4 und der ist sogar halbwegs geländegängig. Reicht das für die Bezeichnung "SUV"?

Nicht wenn kein Leiterrahmen drunter ist...

Ansonsten wäre er bestenfalls ein "Crossover"".

 

 

Gruss, Pete


03.07.2010 19:44    |    Antriebswelle238

Original von meehster: Der 323F ist nur 1,335m hoch. Nicht schlecht für einen Fünftürer wie ich finde

 

 

 

ich biete 1,32m = 1,395 m 70mm tiefergelegt und noch etwas gesetzt ;)

nicht schlecht für ne alte Mittelklasse-Limo aus den 80ern


03.07.2010 20:39    |    meehster

Die 1,335m des Mazda sind serienmäßig :)

 

@ Reachstacker: Ich meinte eigentlich nicht die US-Bezeichnungen, sondern die deutschen ;)


03.07.2010 22:18    |    Picaschaf

Meiner Meinung nach stellt sich die Frage "geeignet" oder "ungeeignet" nicht. Wenn jemand ein großes Auto in der Stadt will, soll er es fahren - mit all seinen Konsequenzen. Ich bekomme auch jedes mal in der Münchner Innenstadt alle möglichen Zustände zwischen Verzweiflung und Hass, trotzdem fahre ich einen halben Panzer weil ich es einfach geil finde.


04.07.2010 01:06    |    Black Biturbo

Nach lagnem mal wieder hier:

 

In meinen augen eine dämliche Frage! Was ist denn für die Stadt geeignet? Nur ein Smart oder sonstige Gehilfen? Für mich ist der SUV ( in meinem Falle eine Cayenne D) natürlich für die Stadt geeignet. Hier hat er die Pluspunkte des moderaten Verbrauchs ( im Gegensatz zu den anderen Autos im Haus), die überaus schöne Automatik, die optimale Sitzmöglichkeit für den Hund, das Image ( welches wenn überhaupt nur in der Stadt wo einen die Leute kennen eine rolle spielt), und natürlich der Platz für Einkäufe.

 

Gruß

BB

 

PS: und außerdem sieht man die Fahnen so besser :D


04.07.2010 11:48    |    o2bo

Sicher: Ein SUV verbraucht mehr als ein Kleinwagen. Aber: Abgerechnet wird zum Schluss: Beim derzeitigen Straßenzustand verabschieden sich bei gewöhnlichen PKW Querlenker und andere Fahrwerkskomponenten immer früher. Ich hab' auch schon eine Idee, wer wohl die Reparaturen zahlen wird. (Das Straßenbauamt sicher nicht.)

Tanken kann ich selber; Querlenker wechseln ist WS Arbeit.

PS: Noch fahr ich einen normalen Kombi, aber so ein neuer Spar SUV mit 2WD ist schon eine interessante Alternative...


04.07.2010 11:54    |    Antriebswelle238

Ganz deiner Meinung. Es geht nicht darum, durch die Schlaglöcher mit Absicht zu brettern, wie Einzelne hier wohl denken, sondern darum,  nicht wegen jeder Unebenheit gleich in Panik zu geraten und Angst um das Fahrwerk haben zu müssen. Natürlich hält auch das nicht ewig, aber es sollte dafür gebaut sein, so etwas besser weg zu stecken, etwas mehr Gummi auf den Felgen kann dabei auch nicht schaden.


04.07.2010 14:56    |    Reachstacker

Ich denke es geht um Innenraum, ein SUV ist einfach ein geräumiger und bequemer Kombi.

 

Wobei die neueren "Spar" und Mini SUV sich hinter den sonst üblichen Limo's wohl kaum zu verstecken brauchen, egal ob das Wenderadius, Gewicht, Verbrauch oder sonstwas ist.


04.07.2010 23:19    |    Speedhase

Wenn man die richtigen SUV`s, machen die auch in der City spass....Wenn sich alles umdreht und es heisst: boah, ein Amy....Geil......

So wie bei diesem hier:

 

http://www.mycarclip.de/mediadetails.php?...

 

oder den hier:

 

http://www.mycarclip.de/mediadetails.php?...

 

Leider wird man auch von Älteren beschimpft: die sollen an ihren abgasen ersticken!!!!...Die aber steigen in einem 80 mercedes benz diesel der mehr stinkt als ein amy!!!!!!!!!!!!!!!!!!1


05.07.2010 09:16    |    Emmet Br0wn

Zitat:

Original geschrieben von wo|ve

 

Ich finde es nur sehr mäßig von einigen der hiesigen Forenuser, so etwas als Anstoß zur allgemeinen Belustigung zu nehmen, nur weil man argumentativ nicht mehr weiter kommt.

 

 

 

Mir ist das eigentlich komplett einerlei, über was sich Mancher das Maul zerreisen kann, obwohl er sicherlich ausreichend eigene Leichen im Keller hat.

 

Aber das ist ja das schöne an einer anonymen Forenplattform. Da können sich auch mal die an den Leistungstägern der Gesellschaft reiben, die im realen Leben sonst nichts zu melden haben.

 

[/off topic]

Darum ging es hier nirgendwo.

 

Ich hab dich für den NM-Award nominiert. Ich fahre übrigens einen X3 30d mit sagenhaften 500 Nm (! :p) bei "nur" ca. 1800 kg... also bitte keine Diskussion um mißgünstige Nicht-SUV-Fahrer, die den Drehmomentverliebten Dichschiff-Fahrern mal ans Pein pinkeln wollen ;)

 

Die meisten Nominierten oder Preisträger nehmen's übrigens mit Humor und einige der Ex-Nominierten sind jetzt in meiner Freundesliste. :)

 

Die etwas unsouveräne Reaktion lässt doch darauf schliessen, dass hier das Vorurteil der SUV-Kritiker, so manch einer müsse durch die Fahrzeuggröße ein mangelndes Selbstbewußtsein kompensieren, möglicherweise zutreffen könnte. ;)


05.07.2010 10:40    |    wo|ve

@ Lieber Emment!

 

[off topic]

Hätte ich ein mangelndes Selbstbewußtsein, würde ich mich weder an solchen Debatten beiteiligen, noch solch ein Auto fahren.

Schließlich war mir die allgemeine Meinung über diese Fahrzeugkategorie schon vor dem Kauf bekannt, und ich stehe - wie in allen anderen Bereichen meines Lebens - stets zu den Konsequenzen meines Handelns.

Weiter mangelt es mir garantiert nicht an Humor, Situationskomik, bis hin zum trockenen Sarkasmus - auch über mich selbst.

Daher sehe ich die Nominierung an sich auch relativ "sportlich" ;)

 

Ich bin aber auch ein vehementer Gegner von Wegsehen, Vorurteilen/Schubladendenken oder das oftmals damit verbundene Belustigen auf Kosten Dritter. Bei aller inneren Ruhe und Ausgeglichenheit, bringt mich so etwas meist und ansatzlos in Rage, was für dich auch als zutreffend "unsouveräne Reaktion" erscheinen mag - nur eben mit anderem Hintergrund...

Denn ich fahre solch ein Fahrzeug nicht, weil ich es für mein Selbstbewußtsein dringend bräuchte, sondern weil ich u.a. mit den damit zwangsläufig verbundenen Vorurteilen leicht umgehen kann. Mein gesundes Selbstbewußtsein fundiert nämlich nicht auf dem Vorhandensein von "Statussymbolen", sondern auf nicht meßbaren Faktoren wie Familie, Erfolg, Wissen, Soft-Skills und aus Vorgenanntem resultierender sozialer Anerkennung.

Ein "du hast aber tolle Kinder", "danke für deine Hilfe", "das hätte ich mich nicht getraut" oder "du bist ein guter Chef" ist mir weit mehr wert, als ein bewunderndes "tolles Auto".

 

Daher mag deine Annahme auch möglicherweise unzutreffend sein ;)

[/off topic]

 

Davon abgesehen, habe ich hier noch kein einziges objektiv und allgemeingültig zutreffendes Argument lesen können, warum SUVs nicht als Alternative für den Stadtverkehr legitim sind.


05.07.2010 11:21    |    Emmet Br0wn

/Streitthema Ende

 

Zitat:

Davon abgesehen, habe ich hier noch kein einziges objektiv und allgemeingültig zutreffendes Argument lesen können, warum SUVs nicht als Alternative für den Stadtverkehr legitim sind.

Spricht auch absolut nix dagegen. Der X3 z.B. ist super wendig, hat (subjektiv) einen extrem geringen Wendekreis, ist durch die kubische Form sehr übersichtlich und man hat während des Verkehrs durch die höhere Sitzposition einen guten Überblick.

 

UND zusätzlich fährt der sich mit geringer Seitenneigung und direkter Lenkung immer noch sportlicher als z.B. ein Passat. Best of both worlds :D

 

Ein X3 ist z.B. nur 10-15 cm länger als ein aktueller Opel Astra, ein Touareg ist kürzer als E-Klasse und 5er.

 

 

Man darf natürlich nicht den Fehler machen und einen SUV mit einem Kleinwagen vergleichen. Der Vergleich ist nur mit einem Mittel- oder Oberklasse-Fahrzeug zulässig und da sieht es rein objektiv oft gar nicht so schlecht für das SUV aus.


05.07.2010 12:28    |    meehster

@ Emmet: Natürlich kann man kleinere SUV auch mit kleineren sagen wir "Normal-PKW" vergleichen. Daß es SUV gibt (und nicht nur theoretisch möglich sind), die in Parklücken passen, die kürzer sind als mein Mazda 323F, sollte man auch nicht ausblenden ;)


05.07.2010 12:30    |    Emmet Br0wn

Klar, ein Suzuky Jimny ist ja auch ein SUV und kürzer als ein Polo.

 

Nur ist der sehr selten und kein typisches Beispiel für das, was der Volksmund unter SUV versteht. ;)


05.07.2010 14:22    |    soarkam

SUV oder nicht SUV- schwer zu beantworten. Auf der positiven Seite für die SUV´s steht die höhere Insassensicherheit durch die höhere Sitzposition (bei Unfällen mit Pkw´s ist die Sitzposition aus dem Aufprallbereich herausverlagert, besonders interessant bei seitlichen Unfällen), auf der negativen Seite stehen hohes Gewicht und hoher Spritverbrauch und, bei älteren SUV´s ( z.B.Nissan Patrol und allen anderen mit nicht selbsttragender Karosserie) durch die steife LKW- Bauweise im Schadenfall hohe Beschädigungen bei den Unfallgegnern (Grund für die hohen Haftpflicht- Prämien).

 

Durch die hohe Sitzposition im SUV ist gerade im Stadtverkehr eine vorausschauendere Fahrweise möglich, da man Hindernisse früher erkennt und ihnen ggf. auch früher ausweichen kann, was zu einer ruhigeren und entspannteren Fahrweise führt (sicher auch nicht uninteressant im Hinblick auf die Sicherheit).

 

Offensichtlich macht VW mit dem Angebot des Touareg als Hybrid einen guten Weg in Richtung auf sichere Autos mit niedrigen Verbräuchen. Ansonsten sind alle anderen leistugsstarken Autos ( Porsche, AMG, BMW M3/M5 usw.) mit hohem Stadtverbrauch innerorts genauso fehl am Platz wie die SUV´s. Für 50 km/h braucht kein Mensch mehr als 30kW! Hier gilt: Jedem das Seine! Wenn´s Spaß macht...


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