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25.06.2010 17:38    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (1.060)    |   Stichworte: Geländelimousine, Geländewagen, MOTOR-TALK, SUV, SUVs, Umfrage

Findest Du SUVs auch als Stadtauto geeignet?

Vor 15 Jahren noch total unbekannt bzw. als „Exot“ auf unseren Straßen unterwegs – gerade auch im Stadtverkehr - heute ein alltägliches Bild neben Kleinwagen, Limousinen, Kombis und Co: Die SUVs - Sport Utility Vehicle, die zu Deutsch auch als Geländelimousinen bezeichnet werden.

 

1996 brachte Subaru mit dem Subaru Legacy Outback AWD das weltweit erste Sport Utility Vehicle auf den Markt, welches für gelegentliche Ausflüge abseits befestigter Straßen gut geeignet war und den weltweiten Trend der SUV Fahrzeuge auslöste. Mittlerweile gibt es kaum einen Fahrzeughersteller, der kein SUV in seinem Modellprogramm hat. Sie sind in ländlichen Räumen ebenso häufig unterwegs wie in der Stadt.

 

Neben den bekannten Kritikpunkten, u.a. dem erhöhten Verbrauch durch das höhere Gewicht, haben SUVs auch die Vorteile der besseren Sicht auf die Straße durch die erhöhte Sitzposition oder die höhere Einstiegskante, die nicht nur Ein- und Ausstieg, sondern auch die Beladung erleichtert. Nicht unerheblich gerade auch für die Nutzung als Familienauto.

 

Wir wollen von Dir nun wissen: Hältst Du SUVs auch in der Stadt für eine gute Alternative?


29.08.2010 13:35    |    tsi102009

Also, ich habe u.a. auch einen SUV bzw. ITU (trifft m.E. voll zu..;-)), den vorwiegend meine Frau fährt, wenn ich ihn mir nicht gerade "geklaut" habe. Mein KIA Sportage - Benziner - ist ca. eine Handbreit länger als zB der aktuelle Fabia Kombi und ich komme in der Stadt durchaus gut zurecht damit. Allerdings geht das Einparken mit meinem alten E30 Cabrio erheblich leichter, womit wir aber bei den o.b. "Äpfeln und Birnen" wären. Ich habe daher eine Rückfahrkamera nachgerüstet, jetzt flutscht´s super.

Na, ja, der Verbrauch ist nicht gerade extrem niedrig, Werte unter 10 L in der Stadt illusorisch, eher mehr, über Land auch nie unter 8 L. Warum ich ihn aber fast lieber fahre als meinen aktuellen Golf 6 liegt daran, dass man eine sehr gute Sicht und Sitzposition hat, dass man super einsteigen kann und v.a. mir der KIA rein optisch immer besser gefällt. Und bei IKEA bin ich der König dank der umlegbaren Beifahrerlehne...;-)

Meine Frau wollte damals ein styliges Auto, das war damals das wichtigste, zugegeben, Weiber....Und jetzt gefällt ihr auf einmal mein Candyweisser G6 besser, verstehe einer die Frauen. Ok, haben wir getauscht, und ich freu mich jeden Tag über meinen SUV, ob in der Stadt oder anderswo. Ich bekommme heute noch Kommentare am Parkplatz wie "ach is der süß" oder "sieht schick aus", manchmal sogar "geile Kiste". Brauch ich nicht, freut einen aber dann doch.

Der KIA hat übrigens vor genau 3 Jahren - neu und fast voll ausgestattet - 18.000 € gekostet, erheblich weniger als der damals von mir anvisierte Golf 5 bei vergleichbarer Ausstattung. Und den Allradantrieb haben wir häufig schätzen gelernt, sind viel im Allgäu unterwegs.

Viele Grüße und denkt daran - wie sagte schon der alte Lateiner: Suum cuique, jedem das seine.


30.08.2010 12:43    |    Superungi

Na sicher und das Meiste für MICH!


13.09.2010 19:30    |    Flosa

1. Lieber ein SUV für alle Aufgaben als zwei (eins für die Stadt und eins für Waldeinsätze!

 

2. Im SUV fühle ich mich sicherer bei Unfällen.

 

3. Zum einen Teil ist es Unkenntnis, zum anderen Neid, wenn gegen SUV´s geredet wird!


13.09.2010 21:37    |    olli27721

Zitat:

2. Im SUV fühle ich mich sicherer bei Unfällen.

-

 

Und der Andere ????


13.09.2010 22:23    |    wo|ve

@ olli27721

 

Zitat:

Und der Andere ????

Ganz ehrlich?

Beim Thema "Sicherheit" geht mir das Wohlergehen meiner Familie, das meiner sonstigen Mitfahrer, wie auch das meine, absolut vor.

Und wenn der vermeintliche Unfallgegner beim Fahrzeugkauf am falschen Ende sparen wollte/musste, oder einfach anderes auf seiner Primär-Must-Have-Liste stehen hatte, liegt das nicht einmal annähernd in meiner Verantwortung.

Für den einen sind eben zusätzliche Airbags & Co. wichtig, und der andere verzichtet (meinetwegen) zugunsten der 1.000-Watt-Bassantrieb-Beschallung darauf.

Wer alt genug zum Erwerb der Fahrerlaubnis ist, sollte auch alt genug sein, Verantwortung für sich selbst, bzw. für seine eigene Sicherheit zu übernehmen.

 

Aber so ist das ja inzwischen in unserer Gesellschaft. Schuld ist immer der böse Andere - man selbst hat stets den unanfechtbaren Anspruch auf eine weiße Weste...


13.09.2010 22:42    |    olli27721

Mit Verlaub - eine etwas egoistische Einstellung.

 

Nunja, zunehmend zu beobachten.

 

Von - leidlich nicht mit Reichtümern gesegneten - VTs zu verlangen in vollwertiger Sicherheit nachzuinvestieren, finde ich schon etwas daneben.

 

Immerhin gibt es Personen, die können sich nur was älteres Gebrauchtes leisten.

 

Soll nicht heissen, dass man SUV fahren darf - wie gesagt ich schliesse selbst einen Kauf nicht aus.

 

Nur obiger Beitrag ist mir doch etwas zu simpel.


13.09.2010 23:15    |    wo|ve

Egoistisch?

Wenn dir das Wohlergehen "Fremder" wichtiger ist, als das deiner Familie, würde ich dies als dein persönliches Privatvergnügen bezeichnen.

Ich begnüge mich lieber damit, dass es meiner Familie, meinen Angestellten und zuletzt mir den Umständen entsprechend gut geht. Ob das nun für einen Heiligenschein mit meinem Namen darauf reicht, ist mir sowas von Banane, das glaubst du gar nicht ;)

 

Ich finde es schon schlimm genug, dass ich mit meiner Arbeit eine stetig zunehmende Anzahl von Parasiten (die mitunter auch zahlreich über uns zu finden sind) subventionieren darf. Und da hört meine Opferbereitschaft fürs Kollektiv tatsächlich auf - quasi ein selektiver Egoismus. Niemand ist perfekt...

 

Zudem erachte ich individuelle Mobilität, in Form eines Autos, nicht als pauschales Grundrecht im Sinne eines Muss, sondern eines Kann.

Und wer nicht kann, der soll eben nicht - oder soll sich mit dem begnügen, was er eben kann.

Aber hier einen Anspruch auf "Waffengleichheit" zu erheben, finde ich schon recht überzogen.

Da könnte man auch gleich nach einem Einheitslohn verlangen... und nach dem Ende des Leistungsgedankens.

Mir haben 12 Jahre öffentlicher Dienst definitiv gereicht - danke, nie wieder! Denn entweder zügelst du deinen Enthusiasmus auf die gemächliche Rudelnorm, oder du drehst irgendwann komplett am Rad.

 

In der realen Leistungsgesellschaft fühle ich mich deutlich wohler, weil einfach etwas geht, wenn man Gas gibt - und man auch mehr davon hat. Selbst wenn das System endlich seine gierigen, klebrigen Tentakel an einem befriedigt hat...

 

Daher werde ich auch bei künftigen automobilen Anschaffungen dem Aspekt "andere Verkehrsteilnehmer" keine nennenswerte Entscheidungsgewichtung beimessen - weil es eben nicht "mein Bier" ist und ich sicherlich wichtigere eigene Kriegsschauplätze habe, die ich mittelbar zu beeinflussen habe.

 

Wenn sich für dich so Egoismus definiert, soll es eben so sein - ist mir eigentlich genau so Banane wie mein hypothetischer Heiligenschein...

 

Zuletzt ist der Genuss einen SUV zu fahren kein Privileg von Reichtum, wie das Beispiel von tsi102009 deutlich veranschaulicht.

 

 

PS: Man möge mir die undiplomatische Deutlichkeit meiner Worte bitte nachsehen - ich lese gerade "Deutschland schafft sich ab" :D


14.09.2010 19:18    |    Superungi

@ Flosa

Zitat:

3. ...zum anderen Neid, wenn gegen SUV´s geredet wird!

Das hättest du wohl gern! Ich bin sehr Neidresistent, sehr zum Ärger viele Zeitgenossen, die händeringend Bewunderungszwerge suchen. Neid ja klar HAHA du hast mir mit dem blöden Kommentar den Tag gerettet, trotz des ausgesprochen schlechten Wetters.

 

@ wo|ve

Zitat:

PS: Man möge mir die undiplomatische Deutlichkeit meiner Worte bitte nachsehen - ich lese gerade "Deutschland schafft sich ab" :D

Nun mal zu den sinnvollen Beträgen, wie ist das Buch? Lesenswert?!


14.09.2010 19:43    |    wo|ve

@ ungi

 

[off topic]

Komisch... hier im wilden Süden ist das Wetter eigentlich recht angenehm - kann aber auch an der exklusiven Sitzhöhe im SUV liegen :D

 

Was das Buch angeht, bin ich entgegen der Medienhetze, eigentlich eher positiv überrascht.

Bis zum Kapitel vier war auch nirgends etwas von der Unterstellung zu lesen, dass "Türken dumm" seien.

In Anlehnung zum Thema sei auch hier zu erwähnen, dass man eben nicht alles glauben sollte, was die da oben uns gerne glauben lassen würden ;)

Hier ist anzunehmen, dass Herr Sarrazin gezielt vorverurteilt werden, und wie üblich ein gesteuertes Meinungsbild in der Bevölkerung produziert werden sollte.

 

Eigentlich ein recht simples und erstaunlich gut funktionierendes Rezept: Ein Volk von beliebig beeinflußbaren Marionetten, geführt von Polit-Hampelmännern der Lobbies - während sich die Wirtschaftsbonzen aus lauter Dekadenz ihre Zigarren mit Blattgold veredeln lassen...

Ergo: Also immer weiter schön fleißig "Supernanny", "Big Brother", "Bild" & Co. konsumieren und dabei die restliche Denkgrütze ins Nirvana entsorgen. Dann schaffen wir die von Sarrazin prognostizierte finale Volksverblödung garantiert noch lange vor der anstehenden Jahrhundertmitte.

 

Wer sich mal die ungeschönten Tatsachen über den Zustand unserers Landes antun möchte, statt immer nur vor allem die Augen zu verschließen, wird bei dem Buch sicherlich auf seine Kosten kommen.

Anzumerken ist natürlich, dass die Wahrheit irgendwo zwischen diesem Buch und der rosaroten Medien-/Parteienbrille zu vermuten ist.

[/off topic]

 

Grüße ;)


19.09.2010 19:36    |    CopCar

Zitat:

Und der Andere ????

Bei einem Crash kommt erstmal meine Frau und die packe lieber in ordentlich viel Stahl. Wenn der Andere meint sich und seine ganze Familie in eine Dünnblechbüchse quetschen zu müssen, fällt das ganz sicher nicht in meinen Verantwortungsbereich, sondern in seinen. Das ist nicht egoistisch sondern gesunder Menschenverstand.


20.09.2010 12:37    |    Superungi

Oh ja genau in Litauen oder Kirgisistan kann man bestimmt noch den ein oder anderen BTR kaufen und dann ist man sicher vor den Wahnsinnigen in ihren Dünnblech SUV-Wägelchen die nicht die nötige Kohle in vernüftigen Panzerstahlschutz investieren. Am besten noch ein paar Euro in sinnvolle Extras investieren, damit lassen sich dann doofe Öko-Fahrer die auf der Linken- und der Mittelspur trödeln zu Konfetti verarbeiten und man ist immer der Erste, der Beste, der Tollste super gut geschützte und blablabla. Immer noch dem Motto "die Hauptsache ICH...". Der Verbauch dieses Gefährts dürfte auch kaum über denen eines (Scherz) SUV´s liegen.


20.09.2010 18:05    |    wo|ve

Mein lieber Superungi,

 

nicht, dass ich deinen Standpunkt nicht tolerieren könnte, aber im "Ego-Sicherheitsbezug" wünschte ich mir auch etwas Zugeständnis von dir.

Und jetzt versuche mir ja nicht zu erzählen, dass dir die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer wichtiger wäre, als die deine, oder die deiner Familie. Denn so etwas würde ich nicht einmal dem größten Anti-SUV-Hardliner abkaufen.

Die Ökofraktion soll von mir aus mit dem Rad fahren - vorausgesetzt, dieses ist zu 100% biologisch abbaubar.

 

BTW verbraucht mein Dicker sogar weniger als mein roter Windel-Blitzbomber (Passat 3B 2.8 4M)!

 

Grüße,

wo|ve

 

PS: Hand aufs Herz... wer wünscht sich denn nicht ab und an ein paar nette Bond-Extras am/im Auto? ;)


20.09.2010 19:15    |    olli27721

Also dann "Wettrüsten" - oder was ??

 

JEDER ist sich wichtig - und JEDEM seine Familie.

 

Kann den Standpunkt immer noch nicht verstehen und werde es auch nicht.

 

Hatte letztes Jahr einen Totalschaden und muss sagen, dass der Astra H einen sehr guten Schutz besitzt. Mir ist nicht in den Sinn gekommen "nachzurüsten".


20.09.2010 20:35    |    wo|ve

Mag ja gut sein, dass du dies als "Wettrüsten" empfindest. Steht dir auch absolut frei.

Ich für meinen Teil, entscheide mich nicht für ein Auto X(XL), weil ich damit beim potentiellen Unfallgegner einen Duke-Nukem-Ultrakill verursachen will. Wem so ist, der sollte sich dringenst fachkundig helfen lassen, oder gleich morgen seinen "Lappen" in finale Verwahrung geben.

 

Wenn dir ein Astra H einen zufriedenstellenden Schutz bietet, freut mich das ganz ehrlich für dich.

Aber wie so oft im Leben, sind die Ansprüche recht individuell.

Uns reicht bspw. immer noch der alte 84cm-Röhrenfernseher, während ich so etwas nur noch selten in den Wohnzimmern meiner Kunden (im Schnitt etwa 80 pro Tag) vorfinde. Wegen all der (i.d.R. überdimensionierten) LCD-/Plasma-/LED-Geräte bekomme ich aber nicht einmal im Ansatz etwaige auch-haben-will-, sonstige Phallus-Neid-Anflüge, oder gar den Drang zum Öko-Oberlehrer zu mutieren.

 

Wer will und kann, der soll machen, wie er denkt. Schließlich leben wir (noch) in einem (einigermaßen) freien Land.

 

Ich für meinen Teil, interessiere mich nicht die Bohne dafür, was Dritte über mich denken. Sei es nun wegen meines vorsintflutlichen Fernsehers oder des von mir gefahrenen Autos. Und erst recht nicht, ob sich hier jemand wegen meiner Zeilen an bodennahe Extremitäten uriniert oder gar in seinem ureigensten Weltbild erschüttert fühlt.

Ganz im Gegenteil, empfinde ich es als recht amüsant, worüber sich manch einer seinen Kopf derart ausdauernd zerbrechen kann.

Ist ähnlich unterhaltsam, wie unsere Kleinste (3te Klasse), wenn sie mit mir (Informatikstudium) über die Ergebnisse ihrer Mathe-Hausaufgaben diskutieren will - nur dass es da weitaus sachlicher zu geht...

 

Wenn hier eine(r) seine/ihre seelischen Antipathien gegen SUVs & Co. nicht ergiebig befriedigen kann, würde ich diesem/r den "democratic way of life" nahelegen: Gründet doch einfach eine Ultra-Universal-Anti-Partei (UUAP) und geht auf Wählerfang. Meine Stimme ist euch so sicher, wie Weihnachten im europäischen Sommer ;)

 

In diesem Sinne...


20.09.2010 21:25    |    olli27721

Ehrlich gesagt ist es mir auch reichlich egal, was jemand für einen Fernseher besitzt und für ein Auto fährt.

 

Wie ich oben schon schrieb, schliesse ich selbst irgendwann einen SUV-Kauf nicht aus.

 

Schönreden kann man alles - und wenn man sich rechtfertigen muss - bitte.

 

Ich brauche das nicht - ich bin alt genug.


20.09.2010 23:10    |    wo|ve

Schon irgendwie lustig.

 

Sobald man aus dem Pro-SUV-Lager kommend, vernünftige Argumentationen in den Raum wirft, wird einem gerne "Schönreden" und "rechtfertigen" unterstellt.

Komischerweise hat hier aber noch kein einziger SUV-Verteufler (auf inzwischen ZEHN Seiten) auch nur ein konkretes und unwiderlegbares Argument zustande bekommen, warum SUVs nicht stadttauglich wären - und darum ging es hier doch ursprünglich, oder?

 

Wie war das doch gleich?

Wenn du mit deinen Argumenten nicht punkten kannst, verlagere einfach das Thema. Klappt es da auch nicht, verlagere weiter und weiter und weiter...

So kommt man bei jeder Diskussion irgendwann vom Kuchenbacken zu den Pobacken.

 

Bei so dürftiger Substanz braucht man sich dann wirklich nicht wundern, dass viele nur noch entnervt Neid und Missgunst als Antrieb entgegnen.

 

@olli

Würde mich wirklich interessieren, inwieweit sich deine "Neutralhaltung" ändert, sobald deine potentielle SUV-Kauf-Erwägung entsprechend Vorzeigbares generiert ;)

Kannst mir gerne glauben, dass man recht schnell abstumpft, wenn man sich immer wieder aufs Neue zig mal durchgekaute, substanzlose Vorhaltungen wegen seinem zu groß geratenen Auto anhören muss.

Oftmals hilft da nur noch eine ordentliche Portion Galgenhumor - und immer schon lächeln.

 

Ich werde es auch weiterhin eher sportlich sehen, und meinen Spass haben.

Natürlich am Auto, wie auch an solchen Diskussionen...


20.09.2010 23:22    |    olli27721

Vernünftige Argumentation ???

 

Habe ich doch gesagt: Ich verstehe die zumindestens nicht.

 

Aber muss ich das denn ?? - Nö.

 

Wie gesagt - ich bin kein SUV-Verteufler.

 

Und ich habe gar kein Argument gebracht - ich habe lediglich zu bedenken gegeben, dass der maximale Familienschutz für den Einen negativ für einen Anderen sein kann.

 

Und verwechsle mich bitte nicht mit Superungi


20.09.2010 23:27    |    UliCruiser

Ich habe den kompletten Thread nicht gelesen. Wenn es so ist, wie du sagst, dann hat sicher noch keiner geschrieben, dass die SUVs viel zu groß und unpraktisch beim Einparken sind.

Es kommt durchaus vor, dass diese Fahrzeuge an freien Plätzen zum Glück für kleinere Autos vorbeifahren, weil sie sich nicht trauen oder auch wirklich nicht herein passen.

Die Autos sind schön, aber welchen Nutzen habe ich in der City beim Einkaufen. Die breiten Schlappen bringen es hier sicher nicht, da alles asphaltiert ist.

Wer Spaß daran hat, soll das Fahrzeug in der Stadt fahren, aber bitte nicht die anderen behindern, weil er selber stundenlang versucht, in den Parkplatz herein zu rangieren.

 

Gruß

Ulicruiser


20.09.2010 23:33    |    wo|ve

@ Uli

 

Der von dir erwähnte Punkt wurde tatsächlich schon vorgebracht.

Und sicherlich ist es so, dass manch einer mit den Abmessungen seines Fahrzeugs nicht ausreichend vertraut ist.

Dies aber unabhängig davon, ob es sich beim gelenkten Fahrzeug um einen Polo, oder einen Hummer handelt.

Dementsprechend ist dieses Argument auch allgemeingültig und nicht ausschließlich auf einen SUV anwendbar.

 

@ olli

 

Mein Edit kam wohl etwas zu spät für deine Antwort.

Hatte dich da nämlich explizit herausgenommen. Daher betrachte ich deinen letzten Post einfach mal als relativ...

 

Einzige Anmerkung: Ich verwechsle nicht, und Ungi ist gar nicht mal so verkehrt - auch wenn er einen ganz anderen Standpunkt zum Thema vertritt als ich, macht ihn das in meinen Augen in keinster Weise abwertungswürdig!


20.09.2010 23:43    |    UliCruiser

Das ist alles schön und gut. Es gibt viele Parkplätze, in die ein Polo passt, ein SUV allerdings nicht. Das hat nichts mit der Fähigkeit des Fahrzeuglenkers zu tun.

Das von dir vorgebrachte Argument kann man als Ablenkungsmanöver einstufen.

 

Gruß

Ulicruiser


20.09.2010 23:47    |    wo|ve

@ Uli

 

Warum Ablenkungsmanöver?

Genau so (oder auch nicht) wie ein Polofahrer (m/w) abzuschätzen weiß, ob eine Parklücke ausreichend groß ist, kann dies auch (oder eben nicht) ein SUV-Fahrer (m/w). Ich habe mich auch schon flux in Lücken gequetscht, an denen Lenker weitaus kleinerer Fahrzeuge gescheitert sind - zugegebenermaßen dank Parkdistanzkontrolle und Bordsteinstellung des rechten Außenspiegels.

 

Rechnet man die Fähigkeit des richtigen Abschätzens zu den notwendigen fahrerischen Fertigkeiten, hat es sehr wohl etwas mit dem "fahrerischen Können" zu tun.

Ansonsten wäre ja jeder Fahrer eines Aufliegers vollkommen verloren, oder?


20.09.2010 23:54    |    UliCruiser

Sorry, du musst dich nicht mit anderen vergleichen. Du bist der tolle Einparker, die anderen können es nicht.

Wenn du mit dem SUV toll einparken kannst, dann kannst du das auch mit dem Polo. Wenn die Parklücke zu klein ist, dann kommst auch du mit dem SUV nicht herein, allerdings mit dem Polo.

Hier liegt eindeutig eine wesentliche Schwäche des SUV.

 

Gruß

Ulicruiser


20.09.2010 23:58    |    olli27721

Zitat:

. . . . dann kommst auch du mit dem SUV nicht herein, allerdings mit dem Polo.

Doch - mit Gewalt :D:D:D

 

Sicherlich passen mehr Smart in eine Stadt als Tuareg.

 

Es würde aber schon reichen, wenn sich alle anständig hinstellen.

 

Da ich gerade in Italien bin fällt mir auch hier auf, dass der wenige Parkraum wesentlich besser genutzt wird, als in D.


21.09.2010 00:02    |    UliCruiser

Bist aber ganz schön hartnäckig. Kauf ihn dir und fertig.

 

Aber bitte nicht zwei Parkplätze gleichzeitig einnehmen, wie ich es erst kürzlich in einer Tiefgarage gesehen habe.

 

Gruß

Ulicruiser


21.09.2010 00:07    |    wo|ve

@ Uli

 

Da gibt es nichts zu entschuldigen, weil ich mich keineswegs mit anderen vergleiche. Wozu auch?

Weiter passt bspw. ein Touareg in die selbe Parklücke, die auch für einen Passat ausreichend Raum bietet.

Ist ja nicht so, dass es auf Deutschlands Straßen nur Kleinstwagen und SUVs gäbe...

Die Schwäche ist definitiv nicht das Fahrzeug, sondern das, was sich zwischen Fahrersitz und Lenkrad befindet.

Ansonsten habe ich auch keinerlei Problem damit, einen adäquaten Parkplatz zwei Straßen weiter zu nutzen. Wozu sonst hat man denn zwei gesunde Füße?

 

@ olli

 

Nee, sicherlich nicht mit Gewalt. Dazu wäre mir mein Blechkleid entschieden zu Schade ;)

Und das mit dem richtig hinstellen, trifft auf wahrscheinlich alle Verkehrsteilnehmer zu.

 

Zu Italien: ist mir auch schon des öfteren aufgefallen. Weiter finde ich es erstaunlich, dass sich da kaum jemand (nach deutschem Maßstab) an Verkehrsregeln hält und es dennoch kaum kracht.


21.09.2010 00:13    |    olli27721

Bin zum Beispiel heute vom Parkplatz auf vielbefahrene Strasse. Nach ein paar Autos lässt Dich einer rein. In D stehst Du Dich dumm und dusselig, denn da hält man sich an die STVO und die heisst Vorfahrt :rolleyes::rolleyes:

 

Ich bin der Meinung, dass in I doch noch einiges mehr an Rücksicht herrscht, als in D.

 

Das Chaos hat System.


21.09.2010 00:14    |    olli27721

Übrigens verzeiht jeder jedem schneller seine Fehler - so scheint es zumindest.

 

Sollte man mal drüber nachdenken.


21.09.2010 00:21    |    wo|ve

@ olli

 

Hängt wohl stark mit der italienischen Mentalität zusammen. Die sehen vieles nicht so eng, wie der deutsche Michel.

Dafür wartest du dort gerne mal 2 Wochen auf den Elektriker... Man hat halt Zeit.

 

Aber das scheinbare Chaos hat dort sicherlich System. Da jeder fährt wie der Henker (dort wird auf der Landstraße, mit einem Fahrstreifen je Richtung, auch gerne mal der Überholende zeitgleich ebenfalls überholt - und das bei Gegenverkehr!), ist man dort wohl auch um ein vielfaches aufmerksamer als bei uns.

Die Autostrada ist selbst zur Rushhour entspannender als eine Autobahn bei uns nachts, weil dir nicht jeder ständig seinen Phallusersatz in deinen Kofferraum schieben muss ;)

 

Ich fahre gerne (angepasst) in Italien - muss mich aber ziemlich am Riemen reissen, wenn ich die ersten Tage wieder auf heimischen Straßen unterwegs bin.


21.09.2010 09:13    |    olli27721

Zitat:

Ich fahre gerne (angepasst) in Italien - muss mich aber ziemlich am Riemen reissen, wenn ich die ersten Tage wieder auf heimischen Straßen unterwegs bin.

-

 

Geht mir auch so.

 

Aber man merkt auch gleich, wenn man wieder in D ist. Gleich hinter der Grenze könnte man meinen, da hat jemand einen Startschuss abgegeben und jeder nagelt das Gaspedal ans Bodenblech.

 

Ich fahre da immer noch ein paar km mit 110/130 weiter, um mich zu "akklimatisieren".

 

 

Zitat:

Da jeder fährt wie der Henker (dort wird auf der Landstraße, . . . .

-

 

Der Rückspiegel ist in I wichtiger als in D. Besser ist, man beobachtet seinen Hintermann etwas, dann gibts weniger "Überraschungen".

 

 

 

Sorry für OT


21.09.2010 12:23    |    Superungi

Mein Betrag mit dem BTR war eine Überspitzung bzgl. der Sicherheitsfanatiker und eine Anspielung auf ein meiner Meinung nach vorliegendes Wettrüsten diesbezüglich, nicht mehr und nicht weniger, ach ja etwas unterhaltsam sollte er auch noch sein.

 

Bond Extras:

So eine Vierlingsflak könnte man auf Deutschen ABs ab und an mal gebrauchen, da wiederspricht hier glaub ich keiner. Da die 360° schwenkbar ist kann sie für Trödler und Drengler gleichermaßen genutzt werden, was ihren Wert noch erhöht! :D

 

Zu Thema:

 

SUV´s sind durch ihrer Abmessung in der Stadt klar unterlegen was deren Übersichtlichkeit, Parkplätze und oft auftrettende Engstellen (z.B. 3. Reihe LKW-Parker) angeht. Auch in den Tiefgaragen der meisten Großstädte haben diese Autos schlechtere Karten. Diese Tatsachen kann auch der beste Einparkkönig nicht wegreden. Die Dimension des Autos und die einer Parklücke, Tiefgarageneinfahrt oder Parktasche sind fix. In BW werden (scheinbar aus schwäbischen Geiz) abartig enge Zufahrten in Tiefgaragen gebaut, dass so mancher SUV nur in mehreren Zügen ums Eck kommt und die Parktaschen sind so klein bemessen, das nur der schlanke dynamsiche graumelierte Herr aus der Werbung auf seiner Seite noch rauskommt und seine ebenso gertenschlanke 20 jahre jüngere Bekleindung schon vorher aussteigen muss. Wie oft dieser Typ SUV Nutzer am Steuer und auf dem Beifahrersitz sitzt und wie oft besonders in unseren Ballungsräumen das ganze Gegenteil auf den Sitzen platz nimmt, sieht jeder selbst wenn er mal in diese Statussymbole reinschaut. Wer das nicht glaubt kann es gern in Tübingen, Stuttgart oder Heidelberg testen. Auf Anfrage kann ich gern ein paar Parkhäuser zu Testzwecken namendlich mitteilen (als ein besonderer Service für all die Weltbesten SUV-Einparker ihr im Forum) .

 

DAS IST EIN WESENTLICHER NICHT ABSPRECHBARER NACHTEIL EINES SUV´s!


21.09.2010 15:25    |    tsi102009

Also, bei sieht´s so aus:

Mein SUV, der Kia Sportage ist 4,35 m lang und 1,80 m breit, Wendekreis 10.8 m

Mein Golf 6 ist 4,20 m lang und 1,78 m breit, Wendekreis 10,9 m.

Soviel zu den Abmessungen und der Beweglichkeit meiner Autos.

Ein- und Aussteigen fällt mit dem Kia erheblich leichter, weil 4-türig im Gegensatz zum Golf mit seinen doch sehr voluminösen Türen.

Grüße


21.09.2010 15:54    |    Superungi

Der Golf ist seid dem 4-er für mich kein Kompaktwagen mehr und somit auch nicht sonderlich gut stadttauglich. Bevor jetzt alle mini SUV-Fahrer ala Qashqai ihre Abmessungen mit über die Jahre fett gewordenen (komisch den gehts wie vielen Menschen) Kompakten vergleichen.

Hier mal ein paar (richtige :D) SUV Beispiele:

Porsche Cayenne

Hummer H3

BMW X5 und X6

Audi Q7

VW Touareg

Mercedes-Benz M- und GLK-Klasse

Range Rover

Toyota Land Cruiser

Mitsubishi Pajero

Nissan Pathfinder

 

schönen Tag noch...


21.09.2010 16:10    |    UliCruiser

Und wie breit sind die jetzt, wenn man sie nebeneinander stellt?

 

Gruß

Ulicruiser


21.09.2010 16:18    |    Superungi

Och wenn ich heute noch Langeweile habe such ich dir das raus, ich glaubs aber eher nicht :p


21.09.2010 16:50    |    wo|ve

@ olli

Zitat:

Der Rückspiegel ist in I wichtiger als in D. Besser ist, man beobachtet seinen Hintermann etwas, dann gibts weniger "Überraschungen".

Der weitläufig unbekannte Rückspiegeltrick funktioniert sogar in D bestens. Leider sind aber die Meisten schon durch den Schilderwald, oder den Abmessungen und Bedienelementen ihres Fahrzeugs komplett überfordert...

 

@ Ungi

 

Jetzt mal Butter bei die Fische!

Wenn man dich so schreiben liest (andere übrigens auch - aber die sind mir nicht so symbadisch wie du ;) ), könnte man ja fast annehmen, dass du in den letzten Jahren regelmäßig mit einem SUV unterwegs gewesen bist. Wie sonst könntest du derart ausgiebig über deren schlechte Übersichtlichkeit und Manövrierfähigkeit philosophieren?

Vielleicht liegen meine Kompakten (ja, auch ich fuhr einst einen Corolla) auch schon zu lange zurück, aber ich habe hier in Karlsruhe wirklich keine Probleme bei der Verkehrsteilnahme - und das soll was heißen. Ist schließlich eine Beamtenstadt, in der jeder mit dem offenen Messer im Auto sitzt.

Hier ist mir auch nur ein Parkhaus bekannt, welches ich meide. Aber nicht, weil ich Angst vor Engstellen hätte, sondern weil da Fahrzeuge über 2,5 Tonnen nicht rein dürfen. In Heidelberg und Stuggi bisher keine Probleme...

 

 

 

Und hört doch bitte mit diesem kindischen "Super-Einparker"-Gestänkere auf (geht besonders an UliC.).

Wenn mir einer von euch erzählen will, dass er als ursprünglicher Polofahrer nach bereits 3 Jahren Golf-Erfahrung immer noch Probleme mit dessen Abmessungen hat, sollte dieser besser per Dreirad oder Tretroller zur Arbeit.

Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass jeder Aufofahrer unfähig dazu wäre, sich mit den Eckpunkten seines Fahrzeugs vertraut zu machen. Da könnte ja niemand mit B-Führerschein je einen LKW-Führerschein erwerben.

 

Wie bereits beschrieben, soll es sogar Leute geben, die Ihren Smart in keine Parklücke bekommen.

Eine explizite Nachteil-Sonderstellung von SUVs kann ich hier definitiv nicht erkennen, bzw. müsste diese pauschal auch für jeden größeren Kombi, Mini- und Maxi-Van, Kastenwagen & Co. gelten. Und Busfahrer sind zwangsläufig die Götter am Lenkrad - weil sie sogar einen Gelenkbus sicher durch die Stadt bugsieren!

 

Als Statussymbole empfinden solche Fahrzeuge übrigens nur die, die sich solch ein Fahrzeug nicht leisten können/wollen/dürfen, oder hauptberuflich Sonnenblumen züchten und Hanf-Pullis stricken (oder war's umgekehrt?).

Für mich ist mein Dicker auch nichts anderes, als meine bisherigen Fahrzeuge - nur eben besser ausgestattet...

 

Und wenn der aktuelle Golf nicht mehr in die Kompaktklasse gehört, wohin denn bitte dann???

 

Also manches hier nimmt wirklich skurile Formen an - Tendenz steigend...


21.09.2010 17:31    |    tsi102009

Na ja, es gibt eben große und kleinere SUVs...;=)), genauso wie bei den "normalen" Autos, und mein Golf 3 Familienkobi war exakt so lang wie mein jetziger Kia...und bei dem ist wie gesagt das Handling mindestens genausogut wie bei meinem Golf 6. Ergo fahr ich lieber mit dem Kia als dem Golf nach München in die Innenstadt oder zum Möbelhaus.

Und ich glaube nicht, dass ich mich mit einem zB X5 schwerer tue als mit zB einem Vectra Kombi. In diesem Sinne nochmals: Jedem das Seine...;=))

Grüße


22.09.2010 00:00    |    Superungi

@ wo|ve

 

Ich hab halt Augen nicht Knöpfe wie Mister Beans Bär im Köpf und da kann man in den Parkhäusern und Tiefgaragen so seine Beobachtungen machen.

 

"Hier ist mir auch nur ein Parkhaus bekannt, welches ich meide. Aber nicht, weil ich Angst vor Engstellen hätte, sondern weil da Fahrzeuge über 2,5 Tonnen nicht rein dürfen. In Heidelberg und Stuggi bisher keine Probleme..."

 

Zja Glück gehabt bisher oder doch so ein toller Fahrer ;-)

 

"Ihr glaubt doch nicht ernsthaft, dass jeder Aufofahrer unfähig dazu wäre, sich mit den Eckpunkten seines Fahrzeugs vertraut zu machen. Da könnte ja niemand mit B-Führerschein je einen LKW-Führerschein erwerben."

 

Ich bestreite nicht das Können der Fahrer, sondern sage das man mehr schauen und rangieren muss, was die Wahrscheinlichkeit erhöht doch mal etwas zu übersehen.

 

"Eine explizite Nachteil-Sonderstellung von SUVs kann ich hier definitiv nicht erkennen, bzw. müsste diese pauschal auch für jeden größeren Kombi, Mini- und Maxi-Van, Kastenwagen & Co. gelten. Und Busfahrer sind zwangsläufig die Götter am Lenkrad - weil sie sogar einen Gelenkbus sicher durch die Stadt bugsieren!"

 

HALLO schwer, groß, weniger übersichtlich, teilweise zu große Aussenabmessungen! UND JA das gilt auch für diverse Vans und Transporter aber das war nicht die Frage dieses Beitrags.

 

"Als Statussymbole empfinden solche Fahrzeuge übrigens nur die, die sich solch ein Fahrzeug nicht leisten können/wollen/dürfen, oder hauptberuflich Sonnenblumen züchten und Hanf-Pullis stricken (oder war's umgekehrt?)."

 

Natürlich sind große Autos Statussymbole, so werden sie auch beworben, darüber werde ich nicht weiter diskutieren.

 

Kompaktklasse bis 4 m (Oh man das sagt doch schon der Name!), Kleinwagen bis 3 m, Kleinstwagen unter 3 m. So stell ich mir das vor und diese Abmessungen sollten halbwegs fix sein sonst sind wir in 2020 bei Kompakten die 5 m messen. Die SUVs werden dann wohl schon bei 7,5 m sein und eine selbstlenkende Hinterachse haben ;-)

 

Ob wir das wollen? Ich will jedenfalls nicht ständig großere Kompakte, weil ich den gekauften Motorentechnischen Fortschritt nicht an der Tanke abgeben will, sondern in der Brieftasche behalten will, bzw. die ein oder andere Resource für meine Kinder übrig lassen will. Aber das kennst du ja schon von mir.


22.09.2010 01:19    |    wo|ve

@ Ungi

 

Ebenfalls HALLO...

Hast die eigentliche Kernfrage nicht beantwortet.

Schon mal länger als einen Tag am Steuer eines SUVs gesessen, oder sind das alles nur subjektive Eindrücke, die du hier zum Besten gibst?

 

Zugegebenermaßen habe ich mich am ersten Tag auch nicht wirklich sicher gefühlt, was die Fahrzeugabmessungen betrifft. Vor allem, weil man die vorderen Kotflügel nicht sehen kann. Nach inzwischen (fast auf den Tag genau) 21 schönen Monaten aber kein Problem mehr.

 

Würde dich ja glatt mal ne Runde in meinem drehen lassen - aber ich hab da so meine Bedenken, dass du ihn aufgrund deiner Negativhaltung nicht wirklich liebevoll behandeln würdest ;)

 

Und ich kann tatsächlich einen Negativpunkt bei meinem Dicken nennen: Leider verwandelt der schwere "Schiffsdiesel" die Pneus auf der Vorderachse innerhalb von 30.000km in Semi-Slicks :eek:, und für den Kurs eines Reifens kann ich jedes x-beliebige Fahrzeug aus meinem Fuhrpark mit einem kompletten Satz neuen Qualitäts-Schuhwerks bestücken (bei LowBudget-Pneus sogar mit Kompletträdern).

 

Grüße,

wo|ve


22.09.2010 09:33    |    Superungi

Nööö bin selber noch keinen SUV gefahren, nur mit. Das Problem mit den vorderen Reifen ist mir bekannt, mein Kumpel heult auch rum das sein

Land Cruiser die teuren Reifen frisst.

 

Ich würde es sicher gut finden mit so einem Auto zu fahren, da ich hin und wieder beruflich auch mit "großen" Autos fahre bin ich da ganz ehrlich, aber aus Vernuftgründen mach ich das Privat nicht. Prinzipiell ist das so wie 800 m zum Bäcker mit dem Auto zu fahren. Da muss ich mich auch immer erinnern "Hey du Idiot das kurze Stück läufst du mal schön!". Der Mensch ist halt im Grunde ein dummes faules Stück. Die 6 km zur Arbeit sind eigentlich auch mit dem Fahrrad zu bewältigen, zumindest wenn keine representativen Meetings anstehen. Aber da bin ich in letzter Zeit wieder etwas nachlässig gewesen (Es hat ja auch dauernd geregnet ;)).

 

Kurzum es ging vorher ohne SUV oder schwere Limo ala A6 und wird auch zufünftig gehn. Das bissel Anstrengung und Aufwand steht in keinem (schlechten) Verhältnis zum Nutzen. Leider sind die Leute überwiegend zu bequem geworden, zja kann man nix machen, ausser selbst was zu tun.


22.09.2010 15:17    |    olli27721

Das ein grosses Auto nun mal i.d.R. hohe Kosten verursacht, sollte jedem klar sein.

 

Ein schweres Auto - nehmen wir mal einen 7er oder einen A6 - hat natürlich mehr Masse zum Federn, Bremsen, Beschleunigen etc.

 

Wer das Fahrzeug länger hat und pflegt, der kommt um einige wichtige Ersatzteile nicht herum (Buchsen an der Vorderachse / Traggelenke, Reifen und Bremsen sowieso).

 

Das weiss man VOR dem Kauf.

 

Die aufgezählten Fahrzeuge ala Q7 und ML / X5/6 sowie Landy sind für mich keine SUV sondern schon reinrassige Geländewagen.

 

Ich denke bei SUV mehr in Richtung Kia Sportage, Honda HRV, GLK, Tiguan und Antara.

 

Also alles, was eigentlich keinen 4WD braucht und kompakt gebaut ist.

 

Zu den Abmessungen: Bin zwischen R4 und 7,5-Tonner mittlerweile jede Grösse gefahren und man hat sich mit den Abmessungen sehr schnell arrangiert.

 

Also sollte die Frage eigentlich lauten:

Braucht man ein geländegängiges Fahrzeug für die Stadt ?


Deine Antwort auf "SUV – auch in der Stadt eine gute Alternative?"