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25.06.2010 17:38    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (1.060)    |   Stichworte: Geländelimousine, Geländewagen, MOTOR-TALK, SUV, SUVs, Umfrage

Findest Du SUVs auch als Stadtauto geeignet?

Vor 15 Jahren noch total unbekannt bzw. als „Exot“ auf unseren Straßen unterwegs – gerade auch im Stadtverkehr - heute ein alltägliches Bild neben Kleinwagen, Limousinen, Kombis und Co: Die SUVs - Sport Utility Vehicle, die zu Deutsch auch als Geländelimousinen bezeichnet werden.

 

1996 brachte Subaru mit dem Subaru Legacy Outback AWD das weltweit erste Sport Utility Vehicle auf den Markt, welches für gelegentliche Ausflüge abseits befestigter Straßen gut geeignet war und den weltweiten Trend der SUV Fahrzeuge auslöste. Mittlerweile gibt es kaum einen Fahrzeughersteller, der kein SUV in seinem Modellprogramm hat. Sie sind in ländlichen Räumen ebenso häufig unterwegs wie in der Stadt.

 

Neben den bekannten Kritikpunkten, u.a. dem erhöhten Verbrauch durch das höhere Gewicht, haben SUVs auch die Vorteile der besseren Sicht auf die Straße durch die erhöhte Sitzposition oder die höhere Einstiegskante, die nicht nur Ein- und Ausstieg, sondern auch die Beladung erleichtert. Nicht unerheblich gerade auch für die Nutzung als Familienauto.

 

Wir wollen von Dir nun wissen: Hältst Du SUVs auch in der Stadt für eine gute Alternative?


17.08.2010 12:42    |    meehster

Zitat:

Original geschreibt von CheckyChan

Du Meehsterchen sitzt gerne dem Straßenbelag ein Bischen näher und deine Parkplatz ist nicht groß genug für ein Fullsize-SUV, darum hast du schon zwei gute Gründe, die für dich gegen ein SUV sprechen. ;)

Das sind subjektive Gründe, die die Anforderungen, die an echte Argumente gestellt werden, nicht gerecht werden.


17.08.2010 13:04    |    MarkusM

Objektive Argumnete gegen SUVs wären z.B.

 

- das i.d.R. höhere Fahrzeuggewicht inkl. dem damit verbundenen Mehrverbrauch

- das i.d.R. schlechteres Crashverhalten (normales Auto und Fußgänger)

 

Und ich fahre selber einen....

 

Allerdings ist das "i.d.R." zu beachten, da dies zwar auf viele SUVs zutrifft, jedoch nicht auf alle. Des weiteren sind diese Punkte auch (leider!) bei vielen anderen Fahrzeugen vorhanden bzw. stark verbesserungswürdig. Insofern sind das dann zumindest keine Argumente ausschließlich gegen SUVs.

 

Interessant sind die Verbrauchswerte identischer Motoren eine Herstellers z.B. Audi Q7 3.0 TDI und A6 Avant 3.0 TDI. Vor ein paar Jahren lagen dort ca. 1-1,5 Liter / 100 km zwischen zugunsten des Kombis. Schaut man heute auf die Herstellerseite verbraucht der SUV sogar weniger (kann ich allerdings selber nicht glauben...). In Deutschland dürften diese Dieselmotoren in den SUVs überwiegen. Die großen 8 Zylinder gibt es sicherlich, jedoch sind die bei weitem nicht so häufig anzutreffen - werden aber immer gerne zur Angabe von Verbräuchen herangezogen.

 

Die Frage ist nun, ob dieser geringe Mehrverbrauch und das Crashverhalten so gravierend einzustufen ist, um die SUVs zu verteufeln. Die Crashtests des ADAC zeigen wie schlecht Fahrzeuge aus allen Fahrzeugklassen abschneiden.

 

Für SUVs sprechen:

 

- hohe Sitzposition und bessere Übersicht (leider geht dadurch anderen die Sicht verloren)

- bequemes Einsteigen (insbesondere für Menschen mit gesundheitlichen Problemen)

- meist großes Ladevolumen (falls benötigt)

- meist hohe Zuglast (falls benötigt)

 

Es kommt halt auf die eigenen Anforderungen an. Wer jeden Tag alleine im SUV fährt, braucht den für diese Fahrten sicherlich nicht. Aber für die Urlaubsfahrten, das Hobby, den Sport usw. kann ein großer Wagen trotzdem hilfreich sein. Und da nicht jeder für jede Situation jeweils das passende Auto hat, fährt ein SUV eben auch mal durch die Stadt - ich nehme dafür lieber die A-Klasse meiner Frau ;) , aber manchmal ist es trotzdem der Q7.


17.08.2010 14:34    |    meehster

Genau das meinte ich. Keines der "Argumente" läßt sich auf SUV anwenden, ohne andere Fahrzeugklassen mit hineinzuziehen.

 

Ich finde, es soll jeder das fahren, was ihm paßt. Nur die luftverpestenden Direkteinspritzer sollen sich gefäligst aus Städten fernhalten.


17.08.2010 14:53    |    olli27721

Zitat:

Nur die luftverpestenden Direkteinspritzer sollen sich gefäligst aus Städten fernhalten.

-

 

Hä??

 

Meinst Du die TDIs ohne DPF ??


17.08.2010 19:37    |    Superungi

Ich bin mir nicht sicher, aber erzeugen solche Motoren wie z.B. die TSI Motoren durch ihre Turbo-Kompressoraufladung nicht auch schon Partikel die beim Sauger oder Saugrohrdirekteinspritzer so nicht auftreten? Ich glaube nämlich, dass mit der Zunahme von direkteinspritzenden Otto-Motoren eine neue Feinstaubquelle entstehen kann. Hab mal irgendwo dazu was gelesen und wenig später hat´s einer im Fernsehn erklärt.


17.08.2010 19:59    |    meehster

Dem ist so. Und Feinstaub ist nicht gleich Feinstaub. Die extrem feinen Feinstäube werden im Verkehr vor allem von Direkteinspritzern (Diesel und auch Benziner) ausgestoßen und die üblichen Partikelfilter verschlimmern das Problem noch, da dort vor allem die etwas gröberen Partikel hängenbleiben, an die sich sonst die krebserregenden Feinstpartikel heften.


17.08.2010 20:45    |    Superungi

Die DPF sind politischer Mist um der Autolobby besonders der deutschen mit ihren Dieselmotoren zu diensten zu sein. Partikel kleiner 3 µm sind die gefährlichen (laut Experten :o) und bis max. 5 µm werden gefiltert und was nützt der ganze Scheiß wenn der Q7 vor mir auf der AB beim sogenannten "Regenerationszyklus" mir einen schwarzen Furtz vors Auto setzt :confused: denn die Partikel außerhalb der Umweltzonen verstreuen ist ja erlaubt, wat für Quatsch!


17.08.2010 20:45    |    wo|ve

Das mit der größeren Gefahr durch Kleinstpartikel, welche die üblichen DPF passieren, habe ich auch schon mehrfach gelesen.

Zugegebenermaßen ist das suboptimal....

Ich würde aber mal behaupten, dass man täglich dermaßen viel Dreck absorbiert, dass solche Kleinstpartikel einen lächerlichen Witz von einem Nebenkriegsschauplatz darstellen.

Da gibt es tatsächlich Leute, die in Heulkrämpfe ausbrechen, weil sie geröntgt werden sollen - sitzen aber täglich mehrere Stunden press vor ihrem alten Röhrenfernseher, und sammeln fleißig harte Strahlung.

 

Mal ganz im Ernst:

[off topic]

Ich kann es keinem Verdenken, wenn er den Wunsch hegt, mit bestmöglicher Gesundheit ein respektables Alter zu erreichen.

Jedoch hat dieser seltsame "Gesundheitswahn" in den letzten Jahren Ausmaße angenommen, die für mein Empfinden wider die Natur sind.

Was wollt ihr eigentlich? Etwa alle 100 Jahre alt werden, damit euch so ein Zivi vier Mal am Tag die Windeln wechseln muss, während ihr debil vor euch hinsabbert?

Irgendwo muss doch bei jedem noch ein Rest an Vernunft übrig geblieben sein, der einem ehrlich sagt, dass man für die Gesellschaft ab einem gewissen Lebensalter nur noch eine Last darstellt, die sich gefälligst gar nicht schnell genug zu erledigen hat.

 

Bevor man mich, als Schatten meiner selbst, in eine solche Alteisen-Endlagerungsstelle bekommt, mach ich lieber selbst Schluss.

Das hat für mich definitiv mehr Stil, als mich täglich "vollzumachen" und nur noch mitleidige Angehörigenbesuche zu bekommen.

[/off topic]


17.08.2010 21:01    |    MarkusM

@superungi

 

Ach so, der Q7 und die SUVs sind nun auch noch das alleinige Übel des Feinstaubs... So langsam wird es abenteuerlich,


17.08.2010 21:14    |    Superungi

RE: Mal ganz im Ernst:

[off topic]

Ich mach mir ehrlich gesagt keine großen Sorgen das ich 100 werde und debil vor mich hin sabbere.

Da unser Gesundheitssystem seit Jahren demontiert (immer weniger Leistung / immer hoher Zuzahlungen, Beiträge, Eigenleistungen, Eigenversicherung) wird und für Renter die in 30 Jahren in Rente gehn kaum Rentengelder vorhanden sein werden, kann man schon froh sein wenn einen der Scharfrichter ab 60 nicht jedes Jahr besucht und sobald man nicht mehr arbeiten kann das Beil fällt.

[/off topic]


17.08.2010 21:49    |    Superungi

Nö der Q7 ist natürlich nicht der einzige Karren der schwarze Diesel Furtze lässt :D aber ich wollte ja wenigstens ein bissle beim Thema bleiben :)

Nun seid doch nicht immer gleich solche Mimosen :cool:


17.08.2010 21:57    |    wo|ve

@ Superungi

[off topic]

Mag schon sein - und eigentlich sehe ich es ebenso, dass meine (und die nachfolgenden) Generation(en) nichts mehr von einer Rente haben werden. Ist mir aber einerlei, weil ich gesetzliche Rentenansprüche nur bis ca. 2004 erworben habe - seitdem bin ich selbständig und muss ins Heute und Morgen investieren. Da bleibt nicht viel über fürs Übermorgen...

Was die Krankenkassen betrifft, war diese Entwicklung doch absehbar. Wir sind eine Freizeitgesellschaft - was bietet sich also mehr an, als nach einem Party-Wochenende einen auf Kasse zu machen? Nicht die gierigen Ärzte und Pharmaunternehmen machen unser Krankensystem kaputt, sondern diese Weicheier, die wegen nem lächerlichen Schnupfen zum Arzt rennen und sich dann auch gleich noch drei Tage krank schreiben lassen.

Wer zudem den Ansprüchen der Leistungsgesellschaft nicht genügen kann, schleppt sich zum Ledersofa und lässt sich Burn-Out oder Borderline attestieren.

Meine Meinung: dieses Volk hätte den Wiederaufbau nach '45 nicht einmal ansatzweise bewerkstelligt bekommen, weshalb ich besondere Achtung und Respekt vor dem verdienten Alter habe.

Generell nimmt sich der Einzelne heute viel zu wichtig und sollte sich einmal ins (Ur)Gedächtnis rufen, dass seine Zeit auf Erden keinem höheren Ziel dient, sondern einzig und allein der Evolution: Geburt -> Fortpflanzung -> Tod - und wenn man den Anforderungen entsprochen hat, schafft es das Erbgut in die nächsten Generationen. Schafft es das nicht, war das Dasein völlig für die Katz'.

Alles andere ist eigentlich albernes Beiwerk - so einfach ist das im Leben...

[/off topic]

 

Unter dieser Betrachtungsweise ist dieser Thread und dessen Anstoß zur Diskussion eine echte Farce, da es vollkommen egal ist, was für Autos du in deinem Leben gefahren hast.

Setzt du keine Kinder in die Welt, um den Fortbestand unserer Art zu sichern, brauchst du auch kein Auto, weil du dich eigentlich direkt postum Abtreiben lassen könntest...

 

Und ja, ich bin von Haus aus so provokativ!


17.08.2010 22:02    |    Superungi

Zitat:

Meine Meinung: dieses Volk hätte den Wiederaufbau nach '45 nicht einmal ansatzweise bewerkstelligt bekommen, weshalb ich besondere Achtung und Respekt vor dem verdienten Alter habe.

Exakt! Hmm hat aber nicht mehr mit dem Thema zu tun ;)


17.08.2010 22:10    |    wo|ve

@ Superungi

 

Im erweiterten Sinne sogar mehr als manch anderer Beitrag, der hier gepostet wurde, weil er diese Diskussion an sich schon im Ansatz ad absurdum führt ;)


18.08.2010 07:31    |    CopCar

9 Seiten unterhaltsames Lesematerial :)

 

Thumbs Up @ wo|ve!


18.08.2010 07:44    |    Maxjonimus

SUV ist nicht gleich SUV.

 

Schaut man sich den Skoda Yeti an, der auch als SUV gilt, sieht die Sache schon anders aus. Der ist nämlich kürzer als ein Opel Meriva und wiegt in etwa genauso viel. Den würde ich schon für Stadt-tauglich ansehen.

 

Ein Q5/Q7 und ähnliche sind dagegen für die Stadt ein, zwei Nummern zu groß.


18.08.2010 12:43    |    meehster

Stimmt, da hätte man auch gleich fragen können, ob einachsgetriebene PKW für den Stadtverkehr geeignet sind. Ich meine,wenn man schon Smart ForTwo und Maybach 62 in eine Kategorie schmeißt... ;)


18.08.2010 13:18    |    MarkusM

@meehster

Der war Klasse!!! :)

 

 

@Maxjonismus

Dann leg Du doch mal für uns alle fest, ab welchen Maßen ein Auto zu groß für die Stadt ist.

 

Ich persönlich finde schon den Touran zu groß und der nimmt mir genauso die Sicht wie ein SUV. ;) keine Sorge war nur ein Scherz :)


18.08.2010 13:26    |    meehster

Zitat:

Original geschrieben von MarkusM

@meehster

Der war Klasse!!! :)

Danke :)


18.08.2010 13:29    |    Maxjonimus

@MarkusM:

Ich wollte ja nur sagen, dass man nicht einfach pauschal über SUVs sprechen kann, stell doch mal einen Yeti mit 4,22m Länge neben einen Q7 mit 5m und dem doppelten gewicht eines Yeti oder so.

 

Das wäre so, wie wenn ich pauschal über Vans spreche und damit aber vom Opel Agila bis zum Galaxy oder Sharan alles abdecke.

 

Den Touran finde ich übrigens durchaus statttauglich, ist er doch mit 4,40m rund 12cm kürzer als ein Golf Variant oder ein Octavia Combi. Und es passen ein Fahrer und 6 Kinder rein, um zum Kindergeburtstag oder zum Fußballturnier zu fahren.


18.08.2010 13:54    |    MarkusM

@Maxjonismus

Keine Sorge, wie bereits geschrieben, war das mit dem Touran nur scherzhaft gemeint ;)

Der ist sicherlich von den Ausmaßen besser für die Stadt geeignet als der Q7 - keine Frage.

 

Und glaube mir, gerade in den Parkhäusern würde ich oft gerne mit Dir tauschen... Nun gut, bald wird es was "kleineres" und ich bin ja auch nur einer dieser SUV-Fahrer mit mangelndem Fahrfähigkeiten ;)

 

Vom Prinzip her hast Du völlig recht.


18.08.2010 14:47    |    wo|ve

@ MarkusM

Zitat:

@Maxjonismus

Dann leg Du doch mal für uns alle fest, ab welchen Maßen ein Auto zu groß für die Stadt ist.

Es sollte doch klar auf der Hand liegen, dass es keine "kritischen" Maße hinsichtlich der Stadttauglichkeit gibt.

Wenn überhaupt, ist das Auto entweder zu groß für die Person am Lenkrad, oder empfunden zu groß für Personen an Lenkrädern außerhalb des vermeintlich zu üppig dimensionierten Fahrzeugs.

Letzterer Personenkreis sollte sich etwas mehr auf den Straßenverkehr konzentrieren, als sich permanent den Kopf darüber zu zerbrechen, dass erstgenannte Person möglicherweise mit den Abmessungen des gelenkten Fahrzeugs überfordert sein könnte.

Ist mir ein(e) Fahrer(in) supekt, halte ich einfach einen größeren Sicherheitsabstand - und gut ist.

Da könnte ich mich sonst auch über Fahrschulfahrzeuge, den zugerauchten Rasta-Man am Steuer oder das unberechenbare Fahrverhalten von chronische Blinkmuffeln und ortsfremden Navi-Verweigerern aufregen.

Und auch hier wäre die Problemquelle nicht das Fahrzeug, sondern das Subjekt zwischen Lenkrad und Fahrersitz ;)


18.08.2010 17:05    |    olli27721

Nun ist es raus:

 

LKW raus aus der Stadt - Kleintransporter auch.

 

Busse und Strassenbahn auch.

 

Alles viel zu gross. :D:D:D


18.08.2010 17:22    |    wo|ve

@ olli

 

Eben...

Wenn schon, dann wenigstens konsequent ;)

 

Das wäre doch mal richtig spannend, dabei zuzusehen, wie ganze Städte in Nullzeit kollabieren...


18.08.2010 17:36    |    MarkusM

@wolve

 

Mein Beitrag war auch eher ironisch gemeint ;)

 

Wie so oft wurde im Vorfeld wieder von jemanden subjektiv geäußert welche Fahrzeuge stadttauglich sind und welche nicht. Daher meine Bitte an Ihn das mal zu definieren...


18.08.2010 18:05    |    meehster

Eigentlich einfach: Diesel- und Benzindirekteinspritzer sollten ganz raus, sonstige Diesel und Benziner dürfen bedingt rein, Gasbetriebene Fahrzeuge noch etwas eher und elektrisch oder durch Muskeln betriebene Fahrzeuge definitiv ja.


18.08.2010 18:48    |    MarkusM

Auch ein Elektro-SUV?


18.08.2010 18:57    |    Antriebswelle238

Das mit der versperrten Sicht kapiere ich immer noch nicht.

Wer genügend Abstand zu mir hält muss doch gar nicht wissen, was vor mir passiert.

Wenn doch, erfährt er es zeitnah durch mich.

Zu dem Zweck wurden doch die Blinker und Bremsleuchten erfunden ...

... immer diese Neugier :D

 

 

 

@ Markus M

 

 

nein - die nur mit Muskelkraft ;)


19.08.2010 11:52    |    wo|ve

@ Han_Omag F45

 

Zugegeben, ich finde es auch immer angenehmer, wenn ich sehe was vor meinem Vorausfahrenden geschieht.

So habe ich ausreichende Vorwarnzeit, sollte mein Vordermann mal wieder etwas pennen - oder mehr damit beschäftigt sein, die vielen bösen SUVs um ihn herum zu zählen...

(das waren jetzt aber viele "vor")

 

Aus einem höher gebauten Fahrzeug ist das dank "Vogelperspektive" aber eher selten das Problem ;)

 

Zitat:

nein - die nur mit Muskelkraft

Dann bin ich ja froh, keinen Hybriden zu haben - 2,7to wären mir zum Schieben eindeutig zu müßig...

 

@ meehster

Zitat:

Eigentlich einfach: Diesel- und Benzindirekteinspritzer sollten ganz raus, sonstige Diesel und Benziner dürfen bedingt rein, Gasbetriebene Fahrzeuge noch etwas eher und elektrisch oder durch Muskeln betriebene Fahrzeuge definitiv ja.

Dann mal hierzu meine Gegenüberlegungen:

  • muss dann der gesamte Dienstleistungs- und Handwerksbereich neue Fahrzeuge anschaffen, die den Stadttauglichkeitskriterien entsprechen? Und wer bezahlt das dann?
  • ähnliches gilt übrigens auch für den staatlichen Fuhrpark, der dann ausgesondert werden müsste. Auch wenn man einer gerne auf die Polizei verzichten würde, auf die Feuerwehr sicherlich nicht (obwohl es auch die geben soll...)
  • wer prüft, ob der Gaser auch Gas im Tank hat, und nicht etwa doch gerade direkteinspritzend Benzin verbrennt?
  • wenn nur noch Radfahrer die Innenstädte dominierten, wäre das so, als würden Ratten am Ende der Nahrungskette stehen

Soooo einfach wird das sicherlich nichts!


19.08.2010 15:34    |    meehster

Das erfordert natürlich eine gewisse Umstellungszeit. Und Fahrzeuge mit H-Kennzeichen sollten auch reindürfen, das betrifft derzeit auch nur Benzindirekteinspritzer und keine Dieseldirekteinspritzer.


19.08.2010 19:19    |    olli27721

Dann aber bitte auch wieder Kamin- und Kachelöfen verbieten (Holzfeuerung).

 

Ölbrenner womöglich auch.

 

Die Vollökos mit den ältesten Karren schreien wieder am lautesten :D


19.08.2010 20:03    |    wo|ve

Dann aber auch Haus-, Industrie-, Waldbrände und Grills per Gesetz verbieten - die machen nämlich auch einen Mordsdreck in der Luft.

 

... und die Methanfilter nicht vergessen! Natürlich mit patentiertem und TÜV-geprüftem Einsteck-Dreh-Arretierungs-Anschluß für Kuh-After :D

 

Ach du liebe Sch*** - wenn man darauf Ökosteuern erheben würde, wäre der Staatshaushalt innerhalb kürzester Zeit saniert und jeder Bürger bekäme ein zweisitziges, ionengetriebenes Witz-von-Auto-Gefährt mit der nächsten großzügigen Steuererstattung geschenkt - dafür werden Steaks und Milchprodukte zu unerschwinglichen Luxusartikeln :D :D :D

 

Mist! Ich denke, ich bin so langsam wirklich urlaubsreif....


20.08.2010 11:39    |    Superungi

Wow 3 Tage nix geschrieben und dann sowas?! Da war ich ja noch richtig harmlos mit meinen Äusserungen.


20.08.2010 12:06    |    wo|ve

@ Superungi

 

Galoppierender Wahnsinn kennt eben keine Grenzen ;)

Und mancher Argumentationsversuch in diesem Thread lässt sich nur mit einer großzügigen Portion Humor verdauen...


20.08.2010 12:51    |    meehster

Ich habe meine "Forderung" von Anfang an mit etwas Humor gemeint ;)


28.08.2010 01:30    |    baumi70

Da so ein Auto nict wirklich ein Sportwerkzeug ist, würde ich es nicht mit SUV bezeichnen, sondern mit ITU = Image Transport Utility. Angesichts der Nutzlosigkeit dieser Fahrzeuge in Relation zu deren Anschaffungspreis kann es um nichts anderes gehen. Wer's braucht...


28.08.2010 07:13    |    Superungi

@ baumi70

 

guter Einwand


29.08.2010 00:54    |    Nuddel88

Habe Option 4 genommen, natürlich ist es Unsinn so ein Fahrzeug nur in der Stadt zu fahren. Jedoch macht so ein Q5 zb. schon richtig Spaß. Aber wenn man weiß, dass es nur ein Auto für hauptsächlich für die Stadt ist sollte man sich meiner Meinung nach was anderes einfallen lassen. Und das übelste an der Sache ist, dass das weder ein Stadtauto noch ein Geländefahrzeug ist, sieh X5 bei dem sie schon nen Geländetest abbrechen mussten, weil es einfach untauglich dafür ist..


Deine Antwort auf "SUV – auch in der Stadt eine gute Alternative?"