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25.06.2010 17:38    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (1.060)    |   Stichworte: Geländelimousine, Geländewagen, MOTOR-TALK, SUV, SUVs, Umfrage

Findest Du SUVs auch als Stadtauto geeignet?

Vor 15 Jahren noch total unbekannt bzw. als „Exot“ auf unseren Straßen unterwegs – gerade auch im Stadtverkehr - heute ein alltägliches Bild neben Kleinwagen, Limousinen, Kombis und Co: Die SUVs - Sport Utility Vehicle, die zu Deutsch auch als Geländelimousinen bezeichnet werden.

 

1996 brachte Subaru mit dem Subaru Legacy Outback AWD das weltweit erste Sport Utility Vehicle auf den Markt, welches für gelegentliche Ausflüge abseits befestigter Straßen gut geeignet war und den weltweiten Trend der SUV Fahrzeuge auslöste. Mittlerweile gibt es kaum einen Fahrzeughersteller, der kein SUV in seinem Modellprogramm hat. Sie sind in ländlichen Räumen ebenso häufig unterwegs wie in der Stadt.

 

Neben den bekannten Kritikpunkten, u.a. dem erhöhten Verbrauch durch das höhere Gewicht, haben SUVs auch die Vorteile der besseren Sicht auf die Straße durch die erhöhte Sitzposition oder die höhere Einstiegskante, die nicht nur Ein- und Ausstieg, sondern auch die Beladung erleichtert. Nicht unerheblich gerade auch für die Nutzung als Familienauto.

 

Wir wollen von Dir nun wissen: Hältst Du SUVs auch in der Stadt für eine gute Alternative?


08.01.2011 23:46    |    wo|ve

@ Caddynutzer

Zitat:

[...]ohne erkennbaren praktischen Nutzen.

Ich glaube nicht, dass ein Förster oder Jäger so ein Fahrzeug kaufen würde. I.d.R. sind die Ladekanten viel zu hoch, um beispielsweise geschossenes Wild drin zu verstauen.

Selbst für den täglichen Einkauf sind die Ladekanten zu hoch[...]

Der praktische Nutzen ist wie bei jedem anderen PKw gegeben - man kommt damit von A nach B.

Und der Förster mit dem nötigen Kleingeld wird sicherlich eher zu einem echten Geländewagen, wie bspw. dem G-Modell, greifen. In diesem Einsatzbereich zählen primär Robustheit, Bodenfreiheit und Geländegängigkeit. Punkte, die ein SUV nicht zwangsläufig mit sich bringt.

Was die Ladekante betrifft, ist sie bei meinem Dicken zwar höher als bei meinen Passats, aber Probleme beim Ein-/Ausladen hat mir dies bisher noch nicht bereitet. Zudem die Ladekante das selbe Niveau wie der Ladeboden hat und die Oberkante eines Einkaufswagens immer noch höher liegt...

 

@ ahaeu

Zitat:

Die Grenze zwischen einem "hochgelegten Kombi" und einem "Geländewagen" ist fliessend[...]

Sehr zutreffend! Es stört sich doch auch keiner an einem A6 Avant Allroad.

Das Äußere eines Q7 mag sicherlich Geschmacksache sein (meine erste Wahl wäre er auch nicht), aber letztendlich ist er vom Innenvolumen und der Sitzplatzanzahl nicht gravierend anders als ein Sharan, an dessen Vorhandensein in der Stadt sich auch niemand reiben würde.

 

@ MarkusM

So sehe ich das auch ;)

 

Grüße,

wo|ve


08.01.2011 23:59    |    Manager2008

Ich persönlich bevorzuge gleich einen Full-Size-Van wie den Sharan.

Da habe ich 7 Sitze und noch mehr Platz als im SUV.

Die allgemein genannten Vorteile des Suv habe ich ebenso.

 

Allerdings muss man für einen Sharan auch ein paar Tausend Euro mehr hinblättern als z.b. für einen Tiguan.

Alternative: Seat Alhambra, da ist der Preisunterschied im Vergleich zum Tiguan gar nicht mal so groß.

Oder gleich beim Skoda Yeti bleiben.

 

Was mich sehr überrascht:

http://www.volkswagen.at/modelle/tiguan/

Hinweis:

Der Tiguan des aktuellen Modelljahres ist aufgrund der hohen Nachfrage bereits ausverkauft. Für noch verfügbare Lagerfahrzeuge wenden Sie sich bitte an einen Volkswagen Partner Ihrer Wahl.

 

Das ist doch unglaublich :eek:

Das Jahr beginnt erst grade, und der Tiguan ist schon ausverkauft.

Sowas habe ich noch nicht erlebt.

:eek:


09.01.2011 00:14    |    wo|ve

@ Manager

 

Sorry, aber wenn das Kaufargument die dritte Sitzreihe ist, wirst du diese beim Tiguan nicht einmal auf der Aufpreisliste finden. Ebensowenig beim größeren Touareg. Auf die Schnelle fallen mir da eigentlich nur der genannte Q7 oder der Qashqai+2 ein.

 

Was die Verfügbarkeitseinschränkung des Tiguan in Österreich betrifft, könnte es vielleicht daran liegen, dass das Face-Lift bereits in den Startlöchern steht.


19.01.2011 23:09    |    actiprom

ist schon belustigend was hier für Meinungen aufeinanderprallen und wie weit dann am Schluß die meisten vom Thema weg sind. Ich mußte erst mal mit "trifft auf mich nicht zu" stimmen. Grund: falsches Bild zum Thema!!! Der alte B-Bomber (Mazda ) ist zum einen ein absolut ehrlicher Arbeiter mit wenig Ambitionen auf die Stadt und SUV ist genauso wichtig wie "Tütensuppe". Kreiert von der Autoindustrie um Pseudogeländefahrern das Gefühl zu geben einen Allradler zu fahren. Absolut lächerlich. Schlimm für mich persönlich auch zu sehen, wie eine wichtige Nutzfahrzeugkategorie immer mehr für die Stadt "verweichlicht" wird (Amarok), nur im Sinne der Kundenaquise mit überflüssiger Elektronik vollgestopft die hier eigentlich keiner braucht. Deshalb mein Fazit: -bitte trennen-!!. Den echten SUV - DAS SIND ALL DIE DINGER OHNE RAHMEN (Ausnahme Lada Niva der kann es tatsächlich im Gelände) bitte nur für die Stadt. Und meine bitte an die Industrie, laßt ein paar Fahrzeuge so wie Ford-Ranger/Mazda Isuzu für Leute auf dem Markt, die nicht in der Stadt protzen müssen sondern eine gute Alternative brauchen zwischen Gelände, Zugfahrzeug und auch Personentransporter.

 

Am


20.01.2011 13:16    |    Tigi 202

Lieber actiprom!

 

Warum so verbissen? Locker bleiben und den anderen mal was gönnen, auch wenn es nicht Deinen Vorstellungen entspricht.

 

Das zeichnet unsere "freie" Gesellschaft aus, dass jeder seinen eigenen Vorstellungen nachgehen kann, auch wenn andere das nicht für gut halten.

 

Die Grenze ist immer da, wo ein anderer in seiner Freiheit eingeschränkt wird, was mit einem SUV ja wohl kaum der Fall sein dürfte.

 

Leben und Leben lassen!


20.01.2011 13:40    |    Manager2008

Das Problem ist, daß von der EU massive Strafzahlungen drohen, wenn wir die Feinstaub-Grenzwerte nicht einhalten.

Und das hat auch Gründe, weil von der Luftverschmutzung massive Gesundheitsrisiken ausgehen.

Sollte man da nicht von allen verlangen können, daß sie vernünftig handeln ?

Wie lächerlich mutet es da an, wenn sich jemand "was gönnen möchte" ?


20.01.2011 16:01    |    Tigi 202

Hallo Manager2008!

 

Mein SUV fährt mit EURO 5: also recht schadstoffarm. Könnte evtl. vernünftig sein.

 

Das gönne ich mir.


20.01.2011 16:47    |    MarkusM

Ich denke es wird schon jeder selber verantworten, was für ein Auto er fährt. Vernunft oder Unvernunft ausschließlich vom Verbrauch abhängig zu machen halte ich für zu kurzsichtig! Da gibt es alleine beim Auto noch andere Faktoren wie Fahrstil, Kilometerleistung, Abgasreinigung,... Von den anderen Bereichen wie Urlaub, Gebäude, Industrie usw. mal abgesehen.

 

Ob mein SUV da 1-2 Literchen mehr verbraucht bei meiner geringen Fahrleistung ist da so relevant wie der berühmte Sack Reis in China....


21.01.2011 01:08    |    Manager2008

So gesehen darf sich jeder alles gönnen, solange es im Rahmen der Gesetze ist und solange er es sich leisten kann und will.

Wenns doch ein Problem gibt, dann muss sich eben der Gesetzgeber was einfallen lassen und zu härteren Maßnahmen greifen.

Was letztlich immer weitere Einschränkungen der persönlichen Freiheiten bedeutet.


21.01.2011 09:54    |    MarkusM

Nö, Eigenverantwortung und Vernunft spielt da schon mit, bevor alles in Gesetze gegossen werden muss. Das Problem scheint der fliessende und individuell unterschiedliche Übergang zwischen Vernunft und Unvernunft zu sein. Was für den einen ok ist, bereitet manchen Weltverbesserern halt Kopfschmerzen.

 

Dazu kommt dann noch die völlig komplizierte Herangehensweise einiger (böse SUVs, tolle Sportwagen, schicke Vans, böse Luxuswagen,.....). Wenn es wirklich so pressiert und wir in den bösen, bösen Klimaabgrund rutschen (wovon ich übrigens nicht ausgehe :D), dann ist es doch ganz einfach: Autos mit einer bestimmten Menge an Schadstoffausstoß dürfen nicht mehr zugelassen werden bzw. müssen stillgelegt werden! Gründe warum das nicht passiert fallen mir viele ein: Lobbismus, die breite Masse ist betroffen, Schädigung der Wirtschaft, uvm.... Und das nur für den Bereich des PKW-Verkehrs ungeachtet 1.000 weiterer Bereiche, die noch viel mehr Gewicht haben (Industrie, Gebäude, Güterverkehr,...) Das Ganze ist dann noch national betrachtet und müsste international durchgesetzt werden, ansonsten ist eh alles völlig wurscht...

 

Nüchtern betrachtet ist man halt gefangen in dem Dilemma - ungeachtet dessen, ob es nun eines ist oder nicht. Trotzdem kann vernünftiges Handeln nicht schaden, aber das nur an einem SUV festzumachen der vielleicht 10cm höher ist und 1-2 Liter mehr verbraucht, halte ich für völlig bestußt!


24.01.2011 22:47    |    actiprom

Hallo zusammen,

ich bring es noch mal auf den Punkt. Das Bild am Anfang paßt nicht zum Thema. Das Fahrzeug welches zu sehen ist- ist kein SUV. TiGi 202 würde den sich nicht gönnen. Weil das kein PKW ist wie er ihn fährt. Denn in seiner Zulassung steht "Kombilimousine" und damit ist er auf der "vernünftigen Seite" weil gar nicht so teuer in Versicherung und Steuer oder?

Am


25.01.2011 14:29    |    MarkusM

@actiprom:

Den Satz verstehe ich nicht: "Denn in seiner Zulassung steht "Kombilimousine" und damit ist er auf der "vernünftigen Seite" weil gar nicht so teuer in Versicherung und Steuer oder?" Oder soll der ironisch gemeint sein?

 

Selbst beim Q7 steht da "Kombilimousine" egal ob 3.0 V6 oder 6.0 V12......


01.02.2011 22:36    |    MB190E-w201

Die meisten der gegner von SUV haben doch noch nie einen gefahren.Ich habe nichts gegen die dinger würde mir aber keinen kaufen. Aber nicht aus dem grunde weil sie für die Stadt nicht geeignet sind ,sondern weil sie für mich nicht das richtige sind.Ich habe mir einen Range Rover gekauft und mit dem habe ich in der Stadt weniger probleme wie mit meiner S Klasse.Und man muß ja auch nicht immer über den Sinn solcher Autos reden,den welchen haben Sinn haben klein oder mittelklasse Autos mit über 200PS.Oder kann man damit durch die 200+PS besser einparken


02.02.2011 07:33    |    olli27721

Zitat:

. . . . . . welchen haben Sinn haben klein oder mittelklasse Autos mit über 200PS.

-

 

Dass man nicht übelegen muss, ob man überholen kann ?? :rolleyes::rolleyes: :D:D

 

-

 

Egal. Soll doch jeder fahren, was er will.

 

 

Nur Sie / Er sollte auch mit umgehen können

 

Z.B. anständig einparken, so dass andere auch noch Gelegenheit haben benachbarte Parkplätze zu nutzen.

 

Zur Not muss man eben mal etwas hin- und herrangieren.


02.02.2011 09:24    |    Fliegzeuger

Parken... immer wieder ein leidiges Thema... Da könnte man Romane drüber schreiben. Wie dummfrech manche ihren Wagen stehen lassen, nach dem Motto: "ich habe ja einen Parkplatz", spottet jeglicher Beschreibung!


02.02.2011 10:02    |    Manager2008

Wenn diese dummefrechen Park-Künstler wenigstens den Anstand hätten, die anderen Wagen nicht zu beschädigen :mad:


02.02.2011 13:21    |    MarkusM

Parken ist mittlerweile irgendwo eine Charaktersache. Ich käme niemals auf die Idee so zu parken, dass ich andere beeinträchtige. Und ob Ihr es glaubt oder nicht, aber selbst mit dem Q7 schaffe ich das spielend!

 

Soweit ich das realisiere ist dies aber auch keine Sache die den SUVs zuzuschreiben ist. Das zieht sich nach meinem Empfinden durch wirklich alle Fahrzeugklassen.


02.02.2011 13:30    |    olli27721

Richtig - nur ist ein Q7 kein A1 und braucht eben mehr Platz.

 

Er ist breiter und länger und somit wird der Raum zwischen Fahrzeugen enger.

 

Drum sollte sich der Q7-Fahrer etwas sorfältiger abstellen, da dort die "Parkfehler" eher behindern.


02.02.2011 15:28    |    wo|ve

@ MarkusM

 

Sehe ich ebenso :rolleyes:

Aber da sich jeder selbst für unfehlbar hält, muss zwangsläufig ein anderer Schuld sein - da kommt der böse SUV-Fahrer, der unisono pauschal alle möglichen Verkehrs-, Öko- und Sozialsünden auf sich vereint, gerade recht...

 

@ olli

 

Ich würde mal frech behaupten, dass sich das Vertrautsein mit - bzw. das Bewusstsein über - seine(n) Fahrzeugabmessungen überwiegend proportional zur Fahrzeuggröße verhält. Denn wo Annemarie mit ihrem Fox gedankenlos durchflitzt, wird sich Paul mit seinem Auflieger vorher schon überlegen, ob das passt. Schnelles Abschätzen kostet nämlich weniger Zeit, als die ganze Gasse wieder rückwärts rangieren zu müssen.

 

Weiter sind nicht die Eigner größerer Fahrzeuge für die veraltete Größennormierung von eingezeichneten Parkflächen verantwortlich.

Der Q7-Fahrer kann bei ordnungsgemäßen Parken nämlich nichts dafür, dass das Straßenbauamt sich noch an den Größen eines Golfs aus den 70er Jahren orientiert!

Etwa 1997 wohnte ich in einem Stadtteil der ehemals von den amerikanischen Streitkräfte bevölkert war. Da konnte ich sogar aus meinem damaligen 2-türigen Supra bequem ein- und aussteigen. Zumindest so lange, bis die Parkflächen auf deutsche Norm verschmälert wurden.

 

Schon alleine um mir nicht die Blöse geben zu müssen, aufgrund meines Fahrzeugs denunziert zu werden, parke ich stets penibel und verordnungsgemäß ;)

Nach meiner Erfahrung wird das Parkverhalten asozialer, je kleiner und/oder schäbiger das Fahrzeug ist. Da hinzu kommen dann natürlich noch die egozentrischen "besseren Menschen"...

 

Grüße,

wo|ve


02.02.2011 18:49    |    olli27721

Zitat:

Nach meiner Erfahrung wird das Parkverhalten asozialer, je kleiner und/oder schäbiger das Fahrzeug ist.

-

 

Das kommt wohl so zu 70 - 80 % hin. :rolleyes:

 

Klar - die Parkplatzmarkierungen wachsen nicht mit den Fahrzeugen mit. :(

 

In Italien ist sogar noch enger, jedoch kann man die Italiener dabei beobachten, dass sie sich mehr Mühe geben, den Wagen sauber abzustellen (Und nein - nicht jeder fährt dort einen Fiat500 - mittlerweile tauchen vermehrt auch SUV auf vom Schlage X6).

 

 

Zitat:

Schon alleine um mir nicht die Blöse geben zu müssen, aufgrund meines Fahrzeugs denunziert zu werden, parke ich stets penibel und verordnungsgemäß ;)

-

 

So sollte jeder denken.


03.02.2011 00:06    |    Sonntagnachtsfahrer

Hm, SUVs..ich nenne die Teile verächtlich "Kleinbusse". Gemein ist ihnen, dass sie ohne einen monströsen Motor nicht auf brauchbare Endgeschwindigkeiten kommen und wie fahrende Schrankwände aussehen. Hauptsächlich fahren die wohl Rentner, damit sie sich beim Einsteigen nicht bücken brauchen, hähä.

 

Wer Kleinbus fahren will, bitte.. im Vergleich zum groben Unfug, den das Prinzip Auto außerhalb dünn besiedelter Gebiete sowieso darstellt, macht das auch keinen Unterschied mehr.

 

Immerhin bin ich mit dem A8 jetzt nicht mehr alleine mit den Problemen auf zu schmalen Parkstreifen usw.. da hat der Kleinbustrend mir schon mal genützt. :D


03.02.2011 00:49    |    olli27721

Zitat:

Hauptsächlich fahren die wohl Rentner, damit sie sich beim Einsteigen nicht bücken brauchen, hähä.

-

 

Mal sehen, was Du fährst, wenn Du mal alt bist.

 

 

BTW: Ich habe noch nie ein Auto tiefergelegt und werde es auch nicht tun - eher höher. :D

 

Selbst als junger Mensch bin ich gerne mit T3 und LT sowie Transit unterwegs gewesen. Waren zwar nicht meine, aber man muss kein Rentner sein um eine hohe Sitzposition zu mögen.


03.02.2011 01:30    |    wo|ve

... wenn ich recht überlege, fahren die hiesigen Rentner eher selten SUVs.

 

Die, die ihre Midlife-Crisis verpennt haben, kommen recht sportlich zweisitzig daher.

Andere wiederum bedienen sich der Limousinen-Angebotspalette des Sterns oder der vier Ringe.

Und die Bodenständigen fahren Volkswagen, oder das auf, was sie bereits vor Jahren angeschafft hatten.

 

Habe vor geraumer Zeit auch mit einem A8-V10 geliebäugelt.

Aber irgendwie fühlte ich mich dann doch noch viiiiiel zu jung für dessen Image ;)

... von der mangelnden Flexibilität beim Ladevolumen einmal ganz zu schweigen.

Schade eigentlich, dass es vom A8/Phaeton keinen Avant/Variant gibt.


03.02.2011 11:44    |    Schnapsmax

A8 als Basis und nen Van draus gemacht. Das wär was :rolleyes:


03.02.2011 14:16    |    MarkusM

Irgendwann war wirklich mal von einem A8 Avant die Rede. Ist aber anscheinend nichts geworden ;)


03.02.2011 21:46    |    Manager2008

Womit wir wieder beim Thema SUV wären, Luxus-Probleme eben ;)


03.02.2011 21:54    |    MarkusM

Liegt da Dein Problem???


04.02.2011 03:01    |    CopCar

Zitat:

Schön wäre es, wenn einfach alle ein wenig mehr Toleranz aufbringen könnten und nicht ständig sinnlos auf anderen rumhacken würden. Ich denke, wenn jeder vor seiner eigenen Türe kehren würde, hätten wir alle genug zu tun

Klingt so schön aber das geht nicht. Es ist ihr unsäglicher Neid gegenüber allen, denen es igendwie besser geht, der sie dazu bringt in Themen wie diesem ihr kleines Ventil aufzudrehen.

 

- Wobei dieser armeseelige Thread aber auch auf nichts anderes abzielt :D


04.02.2011 06:46    |    Manager2008

Also mein Problem ist, daß Verschwendung von Treibstoff auf Kosten anderer geht.

Denn immerhin ist der Vorrat an Treibstoff begrenzt und außerdem zerstören wir damit unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder.

Also es das absolut kein Privat-Thema.

Vor allem, wäre es zumindest für denkende Menschen im eigenen Interesse, den Treibstoffpreis durch sinnlose Verschwendung nicht noch weiter in die Höhe zu treiben.

Aber ich weiß was jetzt gleich kommt:

Es sind immer die anderen Schuld und verantwortlich für alles, wir selbst können natürlich immer so weitermachen, wir selbst haben alle Rechte.

Nur die anderen müssen sich einschränken.


04.02.2011 07:53    |    olli27721

Zitat:

Denn immerhin ist der Vorrat an Treibstoff begrenzt und außerdem zerstören wir damit unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder.

-

 

Wenn einer Sprit sparen will, soll er doch seine Flagge irgendwo anders (USA/China oder noch weiter) aufhängen.

 

Ich sehe nicht ein, mich einzuschränken, solange Andere noch aus dem Vollen schöpfen.

 

Deutschland nimmt schon eine Vorreiterstellung in Sachen Spritkonsum ein, wird aber alleine den Planeten auch nicht retten.

 

Wenn der Sprit dann eher alle ist, dann ist das so.

 

Desto eher werden andere Technologien gefördert.


04.02.2011 08:48    |    PeGo11

Erst informieren, dann labern!

 

 

Zitat:

Also mein Problem ist, daß Verschwendung von Treibstoff auf Kosten anderer geht.

Mein SUV braucht nicht mehr oder weniger Diesel als ein vergleichbarer Kombi oder eine Limusine.


04.02.2011 09:07    |    MarkusM

@Manger2008:

 

ICH gebe gar keinem die Schuld für irgendwas! Wenn Du glaubst mit etwas weniger Verbrauch die Erde zu retten, dann ist Dir das freigestellt. Es gibt aber noch Leute die glauben nicht an den menschgemachten Klimawandel, seit Jahrzehnten sich erschöpfende Ressorcen und einen Ölpreis, welcher ausschliesslich von Angebot und Nachfrage bestimmt wird. Und sorry, aber das ist mein gutes Recht!

 

Im Umkehrschluss heisst das aber nicht, dass ich unterm Strich NICHT verantwortungsvoll handle. Da ich kein Wissenschaftler bin kann ich einige Sachverhalte nicht abschliessend beurteilen, daher schadet es nicht sich über SINNVOLLE alternative Antriebe und Energien nachzudenken. Ich bin dabei! Aber über ein Auto was ich eh sehr wenig bewege und dessen Verbrauch etwas über der Norm liegt mache ich mir keinen Kopf. Und in anderen Bereichen habe ich gerade Unsummen investiert (Heizanlage und Dachsanierung, Solar war leider nicht effizient genug).

 

Kehr vor Deiner Türe, ich bin mir sicher du findest was!!!


04.02.2011 09:20    |    wo|ve

@ CopCar

Zitat:

Wobei dieser armeseelige Thread aber auch auf nichts anderes abzielt

Selbst wenn nicht vom Threadersteller so beabsichtigt, geht dessen Formulierung zwangsläufig in genau diese Richtung. Da ließe sich Bezeichnung "SUV" sogar beliebig durch "zweisitzige Sportwagen", "PS-Boliden" & Co. ersetzen, ohne dass sich am Diskussionsverlauf etwas ändern würde...

 

@ Manager2008

Zitat:

[...]daß Verschwendung von Treibstoff auf Kosten anderer geht.

Erstens tragen die Kosten nicht nur die anderen, sondern alle - somit auch der "Verursacher".

Und wenn man nicht gerade einen Humvee fährt, ist der Verbrauch nicht nenneswert abweichend von einem vergleichbaren Kombi. Da fällt eine unwirtschaftliche Fahrweise wohl eher ins Gewicht.

Zitat:

Denn immerhin ist der Vorrat an Treibstoff begrenzt und außerdem zerstören wir damit unsere Zukunft und die Zukunft unserer Kinder.[...]

Vor allem, wäre es zumindest für denkende Menschen im eigenen Interesse, den Treibstoffpreis durch sinnlose Verschwendung nicht noch weiter in die Höhe zu treiben.

Ach ja? Wenn der Rohstoff zur Kraftstoffgewinnung so begrenzt wäre, wie unsere Medien uns das immer glaubhaft machen wollen, müsste er schon längst aufgebraucht sein.

Dies wird doch hauptsächlich nur deshalb als Vorwand gebracht, damit die, die mit Öl/Kraftstoff Unmengen von Geld verdienen, eine Legitimation haben, um ständig an der Preisschraube drehen zu können. Und zu den Profiteuren gehört natürlich auch jeder Staat, der über Öl-Produkte Steuereinnahmen erzielt.

Dieser empört sich zwar regelmäßig über Kartelle mit ihren Preisabsprachen (siehe auch Strom), wird aber einen Teufel tun wirksame Mechanismen dagegen zu etablieren - weil mit sinkenden Preisen auch die resultierenden Steuereinnahmen geringer werden würden.

 

Auf diese Schlußfolgerung kommst du, wenn du nicht nur denkst ein denkender Mensch zu sein, sondern tatsächlich mal nachdenkst ;)

 

Nachtrag:

Ähnliches erlebe ich fast tagtäglich.

Ich bin im Dienstleistungsbereich Messtechnik zur Verbrauchserfassung / Abrechnung tätig und bekomme ständig den Vorwurf zu hören, dass wir Jahr für Jahr die Wohn-Nebenkosten in die Höhe treiben würden. Mittlerweile entgegne ich darauf nur noch lapidar, dass die Preise durch die Energiekonzerne gemacht werden und die Kosten durch das eigene Heiz-/Lüftungsverhalten und den Leitungswasserkonsum verursacht werden.

Und die, die am lautesten meckern, sind in der Regel die, die höchsten Verbräuche durch Verschwendung (bspw. dauergekippte Fenster) verursachen.

Und ich rede hier von ca. 60% deutscher Haushalte!

Da werden dann auch mal gerne hunderte Euro für Heizkosten nachgezahlt, anstatt einen ursächlichen defekten Heizungs-Thermostat für 20 Euro auszutauschen...

 

@ olli

Zitat:

Deutschland nimmt schon eine Vorreiterstellung in Sachen Spritkonsum ein, wird aber alleine den Planeten auch nicht retten.

So sieht es aus!

Und wenn alle ihr Handeln derart an ihren Möglichkeiten und ihrer Verantwortung orientieren würden, ginge es uns allen besser. Dann gäbe es nämlich keine Manager-Millionengehälter, während der Arbeiter am Band des selben Unternehmens gegen Ende des Monats nicht mehr weiß wo er das Geld für seine Kosten hernehmen soll...

 

Grüße,

wo|ve


04.02.2011 09:34    |    olli27721

Ihr habt - glaube ich - aber den Manager nicht richtig verstanden.

 

Er spiegelte lediglich die Unterstellung wieder, am Weltuntergang beteiligt zu sein.

 

Er ist doch ein Pro-SUVler. :cool:

 

 

Oder ???


12.02.2011 11:18    |    MadVampire

Hi @all,

 

primär gings wohl um den SUV als Stadtauto... getz sind wir schon wieder beim Weltuntergang ;)

 

Ich habe letztens mit jemanden über den Sinn und Unsinn der SUV's diskutiert... und in der Diskussion ist meinem Gegenüber immer mehr "der Kamm geschwollen" ob meiner Argumente contra dem SUV. Nun, zuletzt wusste ich auch warum: Sein letzter Satz lautete "... mein X6 kommt im Herbst zu mir nach Hause... " Nun, da wusste ich wenigstens Bescheid, warum er die SUV's so vehement verteidigt hatte :D

 

Aber sei's drum. Meiner Meinung nach ist der SUV eine "leidige" Modeerscheinung, die (hoffentlich/vielleicht) mal wieder verschwindet... oder auch nicht. Meine Meinung ist contra-eingestellt. Für mich sind sie für die Stadt nicht geeignet aufgrund der Größe/Gewicht bei dem Verbrauch und der Frage: Wozu in aller Welt brauche ich in der Stadt ein SUV (genauso brauche ich keine "Rennsemmel" oder Schwerlasttransporter für meine Stadtfahrten als Privatmann).

Auf der (Auto)Bahn finde ich diese Wagen auch nicht brauchbar. Ich sehe die Porsches, BMW's und Audi's auf der linken Spur vorrüberziehen und denke halt: Wer's braucht!? Wenn ich auf der Autobahn glänzen will, kauf ich mir nen "richtigen" Sportwagen!

 

Ich bin mit meinem Kombi (übrigens auch Kombilimousine) super zufrieden und brauche auch keinen anderen. Wenn ein Manager den als Statussymbol braucht oder eine Hausfrau zum Einkaufen bei Aldi: Wenn's schee' macht ;) Bei manchen Leuten kommt es einem großkotzig vor (und so geben diese sich dann wohl auch), die anderen finden den Wagen aus irgendwelchen persönlichen Gründen vom Aussehen her klasse...

 

Als Abschluss fällt mir beim Anblick eines SUV's immer der folgende Spruch ein: Zu allem bereit, zu nix zu gebrauchen :D

 

Aber da hat wohl doch jeder seine eigene Meinung.

 

MfG

 

MadVamp

 

P.S. Nein, ich möchte in keine Neiddiskussion mit einsteigen! Nein, ich habe noch keinen SUV gefahren, sehe aber auch keinen Grund dazu! Und ja, ich habe schon mal einen Smart Probegefahren: Der gefällt mir auch nicht! :D


12.02.2011 20:12    |    MarkusM

Was Du schreibst ist doch Dein gutes Recht, wenigstens hast Du die Toleranz anderen gegenüber - das hebt dich schonmal von den anderen hier ab.

 

SUVs haben schon ihre Vorteile und sei es nur das bequeme ein- und aussteigen. Nachteile gibt es natürlich auch, aber die hat eigentlich jeder Fahrzeugtyp....


13.02.2011 10:54    |    Fliegzeuger

@MadVampire: finde Deine Meinung Klasse... obwohl ich zu den Leuten gehöre, die gerne große Autos fahren... fahren würde. :D Wir haben einen Kombi und sind auch sehr zufrieden. Wenn mein Konto genug Haben aufweisen würde, hätte ich für jede Gelegenheit das "passende" Auto! :D Ich mag diese großen Kisten einfach. Finde den Style genial. Ob man sie braucht, ist eben eine andere Frage. Aber für's Gelände würde ich mir noch immer einen Defender zulegen, wozu er auch gemacht ist! Da wir aber zur Normalschicht gehören, bleibt uns der Besitz von einem Hauptfahrzeug und einem Kleinwagen. Manche erfüllen sich eben auch den Traum eines SUVs. Bei manchen ist dieser SUV das einzige Fahrzeug und man fährt eben damit auch mal in die Stadt! Man kann das halt nicht pauschalisieren. Wenn man nur ein Fahrzeug hat und das sein Traumwagen ist, geht es nicht anders. Für jede Kategorie von Fahrzeugen gibt es Abnehmer... Ob sie nun alle sinnvoll sind oder nicht, muß jeder für sich beim Kauf entscheiden. Und wenn die Umwelt so gefährdet ist, warum werden dann solche Fahrzeuge noch hergestellt? Warum gibt es nicht von Haus aus 1 L-Fahrzeuge? Es werden immer mehr und mehr Spritfresser hergestellt.. und warum? Weil die Industrie daran verdient, verdient, verdient.... Aber dies gehört hier nicht her.


13.02.2011 12:42    |    Manager2008

Also was ich tragisch finde ist, wenn Leute sich durch ihr Auto definieren.

Ich brauche kein Deppenauto und keinen Schlampenschlepper, um mich gut zu fühlen.

Und wenn wir ehrlich sind, wird das auch kein komisches Auto bringen.

Entweder man findet sich als Mensch in Ordnung oder auch nicht.

 

Wenn man eine entspannte Haltung zum Auto hätte, dann würde man naturgemäß zu einem wirtschaftlichen Fahrzug mit geringem Treibstoffverbrauch greifen.

Was ja zugegeben auch viele machen, aber leider viel zu wenige.

Und ja, natürlich muss man auch akzeptieren, wenn ältere Menschen mit ortphoädischen Problemen ein spezielles Fahrzeug mit einer höheren Sitzposition benötigen, weil sie aus einem normalen Auto nicht mehr alleine aussteigen könnten.


13.02.2011 12:43    |    Manager2008

Zitat:

Mein SUV braucht nicht mehr oder weniger Diesel als ein vergleichbarer Kombi oder eine Limusine.

Welcher SUV ist das und was braucht er ?


13.02.2011 12:55    |    aLpi82

Ich hab ein bekannten der sich vor 2 Jahren ein neuen Toyota Land Cruiser gekauft hat, der Wagen wird Mo-Sa zum Arbeitsplatz (2 km) bewegt und wieder zurück :D

 

Zum glück darf das arme Auto 1-2 Monate in den Ferien dann auch mal lange Strecken fahren, sonst würde das Teil verrosten glaube ich :rolleyes:

 

Solche leute sind einfach krank in der Birne


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