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25.06.2010 17:38    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (1.060)    |   Stichworte: Geländelimousine, Geländewagen, MOTOR-TALK, SUV, SUVs, Umfrage

Findest Du SUVs auch als Stadtauto geeignet?

Vor 15 Jahren noch total unbekannt bzw. als „Exot“ auf unseren Straßen unterwegs – gerade auch im Stadtverkehr - heute ein alltägliches Bild neben Kleinwagen, Limousinen, Kombis und Co: Die SUVs - Sport Utility Vehicle, die zu Deutsch auch als Geländelimousinen bezeichnet werden.

 

1996 brachte Subaru mit dem Subaru Legacy Outback AWD das weltweit erste Sport Utility Vehicle auf den Markt, welches für gelegentliche Ausflüge abseits befestigter Straßen gut geeignet war und den weltweiten Trend der SUV Fahrzeuge auslöste. Mittlerweile gibt es kaum einen Fahrzeughersteller, der kein SUV in seinem Modellprogramm hat. Sie sind in ländlichen Räumen ebenso häufig unterwegs wie in der Stadt.

 

Neben den bekannten Kritikpunkten, u.a. dem erhöhten Verbrauch durch das höhere Gewicht, haben SUVs auch die Vorteile der besseren Sicht auf die Straße durch die erhöhte Sitzposition oder die höhere Einstiegskante, die nicht nur Ein- und Ausstieg, sondern auch die Beladung erleichtert. Nicht unerheblich gerade auch für die Nutzung als Familienauto.

 

Wir wollen von Dir nun wissen: Hältst Du SUVs auch in der Stadt für eine gute Alternative?


23.09.2010 16:32    |    Trackback

Kommentiert auf: Toyota News:

 

Toyota Urban Cruiser: SUV als Emissions-„Zwerg“

 

[...] Rohstoffe absolut richtig. Besonders in der Kritik steht immer wieder die Fahrzeugklasse der SUVs.

 

SUVs gelten wegen ihrem höheren Gewicht und damit ihrem oft höheren Verbrauch im Vergleich zu anderen PKW [...]

 

Artikel lesen ...


24.09.2010 23:49    |    wo|ve

Zitat:

[...]SUVs gelten wegen ihrem höheren Gewicht und damit ihrem oft höheren Verbrauch im Vergleich zu anderen PKW[...]

Unfassbar, und wieder diese gedankenlose (oder gewollte) Meinungsmache...

Mit was für anderen PKWs wurden denn die SUVs bezüglich ihres Verbrauchs verglichen?

Etwa ein Q7 W12 mit einem Lupo 3L???

 

Habe mal ganz spontan bei Audi nachgeschlagen, da hier die selben Motoren in unterschiedlichen Fahrzeugen verbaut werden.

Natürlich ist es wenig aussagekräftig, einen Q7 einem A3 gegenüber zu stellen - aber interessant allemal!

 

Alle Fahrzeuge mit 3.0 TDI quattro 176 kW / 240 PS tiptronic (A8 außen vor, da 184 kW / 250 PS)

Verbrauch in Liter auf 100 km städtisch / außerstädtisch / insgesamt

 

A4 (Leergewicht 1845 kg / zGG 2340 kg): 8,8 / 5,8 / 6,9

A6 (Leergewicht 1935 kg / zGG 2475 kg): 9,3 / 5,8 / 7,1

A6 allroad (Leergewicht 1955 kg / zGG 2510 kg): 9,7 / 6,2 / 7,5

Q5 (Leergewicht 1955 kg / zGG 2490 kg): 9,2 / 6,6 / 7,5

Q7 (Leergewicht 2345 kg / zGG 2995 kg): 8,6 / 6,7 / 7,4

 

Auffallend, dass gerade der schwergewichtige Q7 im städtischen Verbrauch deutlich unter den genehmen A6er Avanten liegt...

 

 

@ olli

 

Danke, danke, danke!

Endlich mal einer, bei dem das Leseverständis noch vorhanden und auch mit dem notwendigen Hintergrundwissen verbunden ist.

 

Wäre die Frage nämlich genau so formuliert gewesen (evtl. mit der Erweiterung "für den ausschließlichen Stadteinsatz"), hätte selbst ich für "unnötig" gestimmt - den Straßenzustand mancherorts mal außen vor gelassen ;)

Für mich sind die vorhandene(n) Getriebeuntersetzung und Sperren absolut verzichtbar und wurden bisher noch nicht einmal testweise genutzt - diese waren aber nicht abbestellbar.

 

Grüße,

wo|ve


25.09.2010 00:30    |    olli27721

@ wo|ve

 

Bitte - gerne geschehen.

 

BTW werden mittlerweile die meisten (Kompakt)-SUV auch mit 2WD angeboten - ich glaube da war in der vorletzten Auto & Strassenverkehr auch eine Aufstellung drin, mit dem (wachsenden) 2WD-Anteil.

 

Auch ich könnte auf den 4WD verzichten - nicht aber auf eine angenehme Sitzposition.


25.09.2010 11:05    |    wo|ve

@ olli

 

Sicherlich sind kompaktere SUV mit reinem 2WD eine logische und vernünftige Konsequenz im Sinne der Nachfrage von Lifestyle-Fahrzeugen für den innerstädtischen Einsatz.

Ich persönlich möchte aber auch hier nicht auf die Vorzüge von permanentem 4WD in Kombination mit reichlich Innenraum verzichten.

Die damit verbundenen Nachteile hinsichtlich des höheren Fahrzeuggewichts und ggf. eines höheren Verbrauchs nehme ich gerne in Kauf, bzw. sind für mich eher sekundär.

Meine eigene Messlatte beginnt bei meinem Passat Variant. Jedoch ist selbst mir bspw. der Q7 einen Tick zu überdimensioniert geraten, und höchstens wegen der optionalen zusätzlichen 6./7. Sitzplätze interessant. Diese Attribute bringt ein Touran aber auch zufriedenstellend, bei geringeren Außenabmessungen, mit.

 

Schließlich ist "Vernunft" kein Alleinmonopol von SUV-Gegnern ;)

 

Grüße,

wo|ve


02.10.2010 10:34    |    AMUMOT

Ich finde solche Fahrzeuge auch Quatsch, aber in D zählt inzwischen ja auch nur noch was teuer und protzig ist.

solche Fahrzeuge sollten mit einer Luxussteuer belegt werden.


02.10.2010 18:04    |    wo|ve

Zitat:

Ich finde solche Fahrzeuge auch Quatsch, aber in D zählt inzwischen ja auch nur noch was teuer und protzig ist.

solche Fahrzeuge sollten mit einer Luxussteuer belegt werden.

Ich kann ehrlich gesagt nicht ansatzweise nachvollziehen, was an einem SUV/Geländewagen protzig sein soll.

Hättest du diese Aussage bezüglich einer 40m-Yacht geäußert, wäre es mir sicherlich leicht gefallen...

Wenn hier eine Luxussteuer anwendbar wäre, dann würde ich gleichermaßen fordern, dass für Wohnmobile Grundsteuer zu zahlen ist ;)


02.10.2010 18:15    |    Finn79

Sie geben halt für die Mutties die ehh nicht parken können, ein gutes Sicherheitsgefühl. Zu 99,9% werden diese Fahrzeuge nicht mal eine Waldweg sehen. Das sind genau die Muttis die alles im Sakrotan einsprühen wegen der ganzen Bakterien.

 

Ich bin schon reihenweise mit solchen Muttis aneinander geraten. Kommen auf eine Zeltplatz und beschweren sich das da Wiese ist wo ja Zecken drin sein könnten und in gleichem Atemzug beschwere sie sich das in den Zelten kein Licht ist.


02.10.2010 20:22    |    wo|ve

Zitat:

Zu 99,9% werden diese Fahrzeuge nicht mal eine Waldweg sehen.

Könnte einen einfachen, hier schon mehrfach erwähnten Grund haben und für dich gerne zum 127ten Mal:

 

SUVs sind keine Geländewagen, und haben daher dort auch nicht mehr oder weniger zu suchen, als jeder andere "Normal"-PKW auch. Und selbst wenn sie noch so sehr aussehen mögen wie ein Geländewagen (was zu unterscheiden offensichtlich größte Schwierigkeiten bereitet), sind sie aufgrund fehlender Merkmale (Getriebeuntersetzung, Sperren & Co.) noch lange keine.

 

Ein D&W-verspoilerter-Yoghurtbecher-Polo ist ja schließlich auch kein Sportwagen - egal wie groß der Hecktresen oder wie laut der ESD auch sein mögen...

 

 

So viel geballtes Halbwissen auf einem Haufen ist ebenso unterhaltsam, wie dessen Zurschaustellung traurig...


03.10.2010 16:23    |    Antriebswelle238

@ wo|ve:

 

... und wenn du es noch 123 Mal wiederholst - Vorurteile wirst du nicht ausrotten können.

 

Auf ner Fahrt zu einer beruflichen Veranstaltung rutschte mein Beifahrer nervös auf dem Sitz hin und her.

Auf nen kurzen fragenden Blick: "man sitzt hier so hoch. Ich hab immer das Gefühl, wir kippen in der nächsten Kurve um."

Auf dem Rückweg hab ich gesagt: "du fährst."

Nach wenigen Kilometern: "der fährt sich ja wie ein normales Auto."

Meine Antwort: "der ist zwar 20 cm höher als deiner, aber 30 cm kürzer und hat trotzdem mehr Platz für die Insassen, dafür aber weniger Koferraum. Wenn ich mehr Kofferraum brauche, klapp ich die Rückbank um, oder nehme gleich den Laster."

 

30 cm kürzer - welches Auto ist in der Stadt wohl besser aufgehoben?

Sollte jetzt die Breite ausschlaggebend sein - mein 5 türer ist 4 cm schmaler als sein 4 türer.


03.10.2010 21:37    |    viczena

Komisch, im Winter, wenn alle Golfs nur noch rutschende Verkehrshindernisse sind, fragt keiner nach dem Nutzen von 4-rad SUVs, die ausreichend Motorisiert sind und bei denen man eine hohe und übersichtliche Sitzposition hat. Und heutzutage ist auch eine Stadt nicht mehr automatisch und immer gestreut....

 

Und ansonsten: bei schwierigen Fahrsituationen ist ein ausreichend motorisiertes Fahrzeug mit grossem Radstand und modernem Fahrwerk, am besten noch mit 4- Rad und Automatik, wesentlich besser zu beherrschen als ein untermotorisierter (schlimmer noch: übermotorisierter) Polo oder Fiat 500.


03.10.2010 21:47    |    olli27721

Die Golfs sind deshalb rutschende Hindernisse, da es an Reifen und Fahrkönnen hapert :p .

 

Statt sich mal einen schneebedeckten/eisigen Parkplatz zu suchen und in Ruhe auszuprobieren, was man selbst und die Kiste eigentlich kann, bemüht man sich, jegliche Rutscherei zu vermeiden.

 

Ergo kommt man nicht vom Fleck.

 

 

Das meiste Glatteis ist in den Köpfen der Fahrer :eek:


03.10.2010 22:59    |    wo|ve

@ Han

Naja, noch gebe ich mich nicht dem Vorurteil hin, dass Vorurteile nicht reversibel seien ;)

 

@ viczena

Gebe dir, abgesehen von der Notwendigkeit "ausreichender" Motorisierung (deute dies mal als leistungsstark), recht.

Und im worst-case-Szenario flöge auch ich lieber in meinem Dicken von der Bahn, als im Cuore aus dem Familienfuhrpark.

 

@ olli

Wobei der von viczena genannte Punkt "Allrad und Eis/Schnee" absolut stimmig ist.

Bin selbst schon in die unrühmliche Situation gekommen mit Sommerreifen von stark einsetzendem Schneefall überrascht worden zu sein (es sei aber anzumerken, dass hier in Karlsruhe die Winter i.d.R. schneefrei und ausgesprochen mild sind). Und einmal davon abgesehen, dass das Verzögerungsverhalten wirklich miserabelst ist, ist mein Passat dank Allrad zumindest problemlos von der Stelle gekommen. War trotzdem froh, als die Winterpneus dann aufgezogen waren...

Ansonsten kann auch ich nur empfehlen, sein Fahrzeug in regelmäßigen Abständen zu erFAHREN. Sei es nun auf einer großen, leeren Fläche, oder besser in einem der vielen angebotenen Fahrsicherheitstrainings.

Zitat:

Das meiste Glatteis ist in den Köpfen der Fahrer

Und da es sich hier um Feuchtbiotope, wenn auch selten um belebte, handelt, ist der Einsatz von Streusalz leider nicht erlaubt :D

 

Grüße,

wo|ve


13.10.2010 12:54    |    PickUp09

Muss mich selber korrieren.

Habe abgestimmt, dass die SUVs nicht für die Stadt geeigent sind.

Jedoch gerade hier und nicht fürs Gelände sind diese Fahrzeuge super.

Dadurch, dass die Sitzposition höher ist, hat man den besseren Überblick und kann Gefahrensituationen ggf. schneller erkennen.

 

Am Beispiel Audi muss ich jedoch sagen, dass sich ein Q5 eher eignet als ein Q7, einfach aufgrund der Ausmaße.


13.10.2010 15:30    |    UliCruiser

Ich wollte gerade in München aus einer Tiefgarage herausfahren. Da kommt so ein SUV an, bleibt mitten in der Zufahrt stehen und wartet, dass ich neben ihm herfahre. Ohne an mir vorüber fahren zu müssen sind noch etliche Parkplätze frei. So warte ich, dass er einen davon nimmt. Nichts passiert. Plötzlich steigt er aus und kommt auf mich zu. Ich verriegele schon mal vorsichtshalber alle Türen und lege einen Gang ein.

 

Recht freundlich bittet er mich, da durch zu fahren. Aus meiner Sicht ist es zu eng. Also warte ich. Da meint er, dann müssen wir also beide warten. Naja.

Er geht zu seinem Auto und fährt es recht forsch rückwärts weg. Er zeigt mir jetzt schon, dass er recht flott unterwegs ist. Nun kann ich passieren und davon fahren.

 

Fazit: Mit so einem riesigen Auto tut man sich schon recht schwer in einer Tiefgarage. Und die Aktionen, die noch dazu kommen, weil viele Fahrer offensichtlich Minderwertigkeitskomplexe haben, dauern auch noch zusätzlich Zeit. Zusätzlich halten sie den regulären Verkehr auf. Und alle Parkplätze können sie offensichtlich nicht anfahren. Sie brauchen halt zwei Stück auf einmal.

 

Gut, dass es nicht so viele Autos von dieser Sorte gibt, die in der Stadt unterwegs sind. Dann würde gar nichts mehr gehen.

 

Gruß

Ulicruiser


13.10.2010 16:22    |    Superungi

Ist doch mein reden, aber dass liegt ja nur am Fahrer! Haha


13.10.2010 18:17    |    wo|ve

Naja, ist hier auch nur die bekanntliche eine Seite der Medaille - daher gebe ich nicht viel auf solche Erzählungen oder subjektive Eindrücke, bzw. betrachte sie prinzipiell neutral. Vor allem wenn der Erzähler schon im Vorfeld auf eine ausgeprägte Voreingenommenheit schließen lässt.

Die erwähnten Minderwertigkeitskomplexe sehe ich tendenziell eher auf der Seite derer, die sich in ihren Vorurteilen festgefressen haben. Wer sich u.a. einen größeren SUV/Geländewagen anschafft, hat i.d.R. etwas mehr auf der Pfanne, als nur die Notwendigkeit eines übersteigerten Geltungsbedürnisses. Viele davon sind nämlich die, die den ewigen Nörglern jeden Monat das Gehalt überweisen.

 

Weiter ist das zahlenmäßige Aufkommen solcher Fahrzeuge regional sicherlich stark unterschiedlich. Hier in Karlsruhe macht man wegen großen SUVs, Porsches, Maseratis, Audi R8 & Co. recht wenig Aufheben, da sie (vom R8 mal abgesehen) schon aus Gewohnheit zum alltäglichen Straßenbild gehören.

Rund um dem Starnberger See gaffen ja auch nur die Touristen, wenn mal ein Lambo vorbeibrummelt...

 

 

Aber natürlich hat Ungi dahingehend Recht, dass es vornehmlich am Fahrer liegt. Nicht nur was das Beherrschen des gelenkten Fahrzeugs betrifft, sondern auch bezüglich des sozialen Verhaltens. Und Pappnasen gibt es hinter den Lenkrädern von Fahrzeugen aller Klassen - SUVs & Co. ausdrücklich NICHT ausgenommen!

 

Zugegebenermaßen nehme ich auch nicht immer den erstbesten freien Parkplatz. Was aber darauf zurück zu führen ist, dass mir die Unversehrtheit meines Lacks wichtiger ist, als etwas Weg oder Zeit zu sparen. Dementsprechend meide ich es in der Regel, neben Fahrzeugen zu parken die Kindersitze enthalten, oder offensichtlich mangelnde Zuwendung aufzeigen.

Und das kann garantiert jeder nachvollziehen, der in einem "Hochpreisfahrzeug" oder auch nur Neuwagen unterwegs ist.

Die, die es nicht nachvollziehen können, sind eben die, neben denen ich es vermeide zu parken ;)


13.10.2010 19:17    |    UliCruiser

Das ist keine Erzählung. Ich habe wieder gegeben, wie sich dieser SUV- Fahrer verhalten hat. Ist schon ein komischer Fahrer, der vor dem Parken aussteigt?

 

Woher du das Wissen nimmst, dass, wie du sagst, der Erzähler schon im Vorfeld auf eine ausgeprägte Voreingenommenheit schließen lässt, bleibt sicher dein Geheimnis.

Ich wüsste nicht, dass wir uns schon mal gesprochen haben.

 

Übrigens, genau in dem Parkhaus war schon einmal ein SUV geparkt. Der Fahrer hat sich einfach erlaubt, sein Auto auf zwei Parkplätze zu stellen. Auch komisch, oder?

 

Der kann meinetwegen auch 5 fünf Parkplätze belegen. Wenn ich dann allerdings keinen bekomme, weil alle belegt sind, ist das schon schade.

 

Gruß

Ulicruiser


13.10.2010 20:10    |    Superungi

Zitat:

Wer sich u.a. einen größeren SUV/Geländewagen anschafft, hat i.d.R. etwas mehr auf der Pfanne, als nur die Notwendigkeit eines übersteigerten Geltungsbedürnisses. Viele davon sind nämlich die, die den ewigen Nörglern jeden Monat das Gehalt überweisen.

Das ist ja wohl die Härte dem anderen Voreingenommenheit vorwerfen und dann so einen Angebersatz vom großen Macher ablassen. Derartige SUV-Fahrer wie der hier haben sicher mächtig was auf der Pfanne genau wie die Deppen im Nadelstreifenanzug denen wir die Krise zu verdanken haben. Diese bekommen dann von dem Unternehmen einen fetten Firmenwagen den die Nörgler bezahlen. Denn auch die Autos von Selbstständigen werden vom kleinen Bürger per Steuervergünstigung bezahlt. Ich wage zu behaupten das die meisten Wagen dieses Segments Firmenwagen sind die von ATlern gefahren werden, die wenigsten sind da von Selbstständigen auf eigene Kasse und Risiko finanziert geschweige den bar bezahlt.

Also bitte nicht so überheblich die wenigsten mit dickem monatlichen Geld (Gehalteingang) sind die Kohle wert oder verdienen das. Ich würde eher davon sprechen das sie es bekommen. Aber von VERDIENEN kann oft nicht die rede sein. Zu sehen an den Schwachmaten von Geschäftsführern die per Bezahlung Firmen leiten verglichen mit den Familienbetrieben mit Chefs des alten Schlages die nicht der schnellen Rendite um jeden Preis hinterher hetzen und die Betriebe dabei ruinieren. Leider sterben die aus und die Goldmann and Sachs basierten Uni Handlampen gewinnen die Oberhand was zu oben genannten Problemen führt


14.10.2010 00:00    |    wo|ve

@ Uli

 

Ich spreche dir absolut nicht ab, dass du über ein gesundes Erinnerungsvermögen verfügst.

Aber aus meiner Erfahrung, kann es schon gravierend unterschiedlich sein, wie ein anderer dein gerade gezeigtes Verhalten wertet und was du damit eigentlich nach außen kommunizieren wolltest.

Sprich: was du aus dieser Situation schließt, muss nicht zwangsläufig deckungsgleich mit dem sein, was der andere zeitgleich erlebt.

Da gehört nämlich noch einiges mehr dazu, als der augenblickliche visuelle Eindruck.

Schonmal daran gedacht, dass der andere möglicherweise nicht der regelmäßige Fahrer des SUVs war, es sich hierbei um ein Leihfahrzeug (gewerblich oder privat), oder vielleicht sogar um eine Probefahrt handelte.

Und gerade wenn man diese Möglichkeiten nicht einmal ansatzweise in seine Überlegungen einbezieht, sondern diese erlebte Situation ohne einen Blick nach links oder rechts in einen solchen Thread schreibt, weil es gerade so opportun ist, erlaube ich mir sehr wohl und begründet, eine gewisse Voreingenommenheit zu unterstellen.

Weiter passt es dann auch, wenn du hier von einen SUV schreibst, der in der Zeit zuvor schon einmal so dreist war, zwei Parkplätze in Beschlag zu nehmen. Auch hier bewertest du eine Momentaufnahme, ohne wirklich zu wissen, wie sich diese Situation überhaupt ergab. Vielleicht musste er sich ja so dämlich hinstellen, weil die angrenzenten Parkplätze durch "Diagonalparker" belegt waren? Klar, muss so nicht gewesen sein, aber weißt du das mit Sicherheit?

Wieviele stadtverträgliche Klein- und Kleinstwagen, die kreuz und quer standen, hat dein selektiver Blick erst gar nicht wahrnehmen wollen?

Verstehst du, worauf ich hinaus will???

...und wir haben uns sehr wohl bereits "gelesen" ;)

 

@ Ungi

 

Häh! Angebersatz vom großen Macher??

Keine Ahnung, wie du auf diesen Schluss kommst...

Ich schrieb (bewusst) i.d.R., weil ich keineswegs beabsichtige ein pauschales Fähnlein für oder gegen irgendjemanden zu brechen. Aber deine herangezogenen Beispiele klassischer "SUV-Fahrer" zeigt doch recht deutlich, mit welchen Klischees du diese vornehmlich assoziierst. Wobei ich den Nadelstreifen eher in anderen Fahrzeugen sehe.

Zudem empfinde ich deine Wahrnehmung als bedenklich verzerrt.

  • Es sind nicht die Nörgler, die den Firmenfuhrpark finanzieren - sie erarbeiten ihn höchstens! Überspitzt ausgedrückt könnte man auch schreiben, dass sie den Fuhrpark erarbeiten dürfen, statt sich mit staatlichen Leistungen begnügen zu müssen.
  • Würde es mich interessieren, wie du auf die Idee kommst, dass die Fahrzeuge von Selbstständigen vom kleinen Bürger per Steuervergünstigung finanziert werden? Solche Behauptungen sind reine Polemik, und zeugen von kompletter Unkenntnis! Ein Selbständiger kann die Ausgaben für ein Firmenfahrzeug gegen die Einnahmen rechnen um seinen steuerrelevanten Gewinn und etwaig fällige Steuern zu reduzieren. Da ist nichts mit subventionieren! Man zahlt als Selbstständiger entweder mehr oder weniger Abgaben, Steuern, etc. Selbst vortragsfähige Verluste sind nichts anderes als "Nichtgewinne" aus vorangegangenen Geschäftsjahren. Wer keinen Gewinn macht, zahlt nichts - und wer Verlust macht, hat Pech gehabt. Mehr als bereits vorgeleistete Steuern kann man nämlich nicht wieder reinbekommen!
  • Sind natürlich die überwiegende Zahl solcher Fahrzeuge in Firmenbesitz und nur selten bar bezahlt, weil es für viele Selbstständige einfacher ist, ein Fahrzeug zu leasen und die Raten als Ausgaben zu verbuchen, als dass man sich mit Abschreibungen und Restwerten herumschlägt, oder gar versucht einen Firmenkredit bei einer Bank zu bekommen, die sowas zwangsläufig unter "Risikokapital" verbuchen will und hierfür auch noch eine Komplettoffenbarung der Geschäftsfinanzen fordert. Dafür sind meine Mitarbeiter aber auch im Passat mit verkehrssicherem Sortimo-Einbau unterwegs, statt mit einem Low-Budget Dacia Logan Express, bei dem Material und Werkzeug im hinteren Abteil herumrutschen und bei jeder Vollbremsung zur Lebensgefahr werden.
  • Auch wenn die "schwarzen Schaafe" regelmäßig in der Boulevard-Presse an den Pranger gestellt werden, sind sie noch lange nicht repräsentativ für das gesamtdeutsche Unternehmertum. Die Selbstständigen und die Großzahl der Mittelständler sind Inhaber ihrer Unternehmen und somit (je nach Geschäftsform) die Alleinträger des unternehmerischen Risikos. Hier liegt ein gravierender Unterschied zur medienbekannten Prominenz, die als Vorstände & Co. mit dem Geld anderer zocken, und zugunsten eines Bonus auch schmerzfrei mal ein paar Arbeitsplätze über die Klinge springen lassen.
  • Zuletzt leiste ich mir nur insoweit einen Hauch von Überheblichkeit (wenn man es unbedingt so nennen will), dass ich meine Firma aus dem Nichts und nur mit eigenem Kapital (keine Ich-AG, keine Bankkredite) aus dem Boden gestampft habe, bis heute erfolgreich betreibe und jedes Jahr einen weiteren (unsubventionierten) zusätzlichen Arbeitsplatz schaffe. Dafür maloche ich dann aber auch 6,5 Tage pro Woche und gönne mir vielleicht alle zwei bis drei Jahre mal 2 Wochen Urlaub. Ja! Mit Verlaub bin ich darauf stolz.
  • Wenn mir dann irgendwelche Bildleser oder Hanfpulliträger, die (wenn überhaupt) ihre 35~40-Stunden-Woche runterspulen und 30 Tage Jahresurlaub plus x Krankheitstage abfeiern, vorschreiben wollen, was für ein Auto ich nicht zu fahren habe, weil es ihnen nicht genehm ist, könnte mir glatt der Kamm schwellen!

    Und wenn ich dann zur Krönung auch noch mit Halbwissen und abgedroschenen Vorurteilen konfrontiert werde, bin ich vor lauter Kopfschütteln dem Würfelhusten gefährlich nahe...

 

 

 

 

 

Ich nehme mir hier mal die Freiheit den allgemeinen Tonus aufzugreifen und analog einfach ein paar Wörter auszutauschen. Im Ergebnis folgende Pauschal-Behauptung:

Kleinst- und Kleinwagenfahrer wählen diese Fahrzeugklasse, weil sie beim Führen eines Fahrzeugs genau so unsicher sind, wie in allen anderen Belangen ihres Lebens. Sie haben chronisch Angst vor großen Dingen - seien es nun andere Fahrzeuge im Straßenverkehr, oder alltägliche Herausforderungen des Lebens. Regelmäßig sind sie es, die im Stadtverkehr andere Teilnehmer behindern und einschränken, indem sie entweder ihr Fahrzeug an der Ampel abwürgen, oder die grüngeschaltete Lichtzeichenanlage dermaßen langsam (und spritsparend) passieren, dass statt der 25 möglichen Fahrzeuge nur 4 nachfolgende Fahrzeuge die selbe Grünphase zum passieren der Leichtzeichenanlage nutzen können. Grundsätzlich fallen Kleinst- und Kleinwagenfahrer dadurch auf, dass sie vornehmlich Parklücken so nutzen, dass zwischen ihnen und ihrem Vordermann, sowie ihrem Hintermann ausschließlich jeweils ein weiterer Kleinstwagen ausreichend Platz findet (vorausgesetzt es handelt sich hierbei um einen Smart4two, der dann möglichst senkrecht zum Bordstein parkt). Treffen mehr als zwei Kleinst-/Kleinwagenfahrer aufeinander, sind die Gesprächsthemen überwiegend die gleichen: es wird sich über zu kurze Ampelschaltzeiten beschwert, oder darüber, dass man wieder einmal in der Rush-Hour minutenlang neben einem SUV stand, der einem mit seinem auf Kleinst-/Kleinwagenfensterhöhe liegenden Auspuff ins Auto blubberte und dabei den Bio-Salatkopf auf dem Beifahrersitz ruinierte, oder man erzählt sich grenzdebil lachend, wie man nach dem letzten Kinobesuch stundenlang sein Autochen suchte - weil der kleine Schlingel sich mal wieder hinter einem Golf versteckte...

Wirksam für die Familienfinanzen sind sie nur deshalb, weil die glutenfrei-haferkekssüchtigen Kinder für den Einkauf zu Hause bleiben müssen, da sonst die Einkäufe keinen ausreichenden Platz im Autochen fänden. Statt dem 10er-Pack Eier aus Bodenhaltung muss das 6er-Pack reichen, alternativ müsste sonst die Becel-Margarine wieder zurück ins Kühlregal. Ein Kofferraum wie ein Handschuhfach hat demnach eine ähnliche Wirkung, wie die Entfernung des halben Magens.

Ähnlich verhält es sich auch beim Bilden von Fahrgemeinschaften - man darf immer bei anderen mitfahren, ohne je selbst Taxi spielen zu müssen, weil Oma am Zielort keine Lust hat zu warten, bis man Opa (der derweil zu Hause warten muss) auch endlich dort nachliefert.

Im Gegenzug gestalten sich die Fahrzeugpflege und -Wartung als erfreulich einfach. Bei Aufleuchten der Warnleuchte für den Motorölstand reicht die von Omas Nähmaschine bekannte Öl-Pipette um den Stand wieder auf Max zu bringen. Für die gründliche Handwäsche genügt die 5-Liter-Gießkanne vom Balkon (inkl. Auffüllen von Kühl- und Scheibenwaschwasser) und das Aussaugen dauert nicht länger als das Absaugen des Fußabtreters vor der Wohnungstür...

 

Denkt lieber mal zwei, drei Schritte weiter.

Deutschland kann sich den forcierten Ökowahn nichteinmal ansatzweise leisten!

 

Was wäre denn wirklich, wenn auf deutschen Straßen nur noch Blechflöhe, Hybrid & Co. unterwegs sind?

Die Ökos würden sich Blumen ins Haar stecken und Hand in Hand im Kreise tanzen - herrlich.

Saubere Luft, glückliche Kühe und leere Taschen!

Warum? Ganz einfach: weil unser Staat die Einnahmeneinbrüche aus Mineralöl-, Öko- und Mehrwertsteuer garnicht verkraften könnte, bzw. diese anderweitig wieder reinholen müsste. Öl als Rohstoff würde sich um ein Vielfaches verteuern, weil die Saudis auf eine fallende Nachfrage mit einer Reduzierung der Forderquoten reagieren müssten, ohne dabei ihre Gewinne in Gefahr zu bringen.

 

Analog ließe sich der Preis für eine Schachtel Zigaretten nennen.

Die wird auch alle drei Monate um 10 Cent teurer.

Warum? Nicht weil der Rohstoff Tabak sich verteuert oder zur Neige geht, sondern weil die zunehmende Anzahl von Ex-Rauchern rückläufige Umsatzzahlen bedeuten, und damit verbundene Mindereinnahmen für das "Staatssäckl" bei stetig größer werdenden Haushaltslöchern.

 

Während manch einem nach Feiern ist, wird Restdeutschland in warme Pullis und Recycling-Papiertaschentücher investieren, weil die Heiz- und Warmwasseranlage des Hauses wegen der unbezahlbaren Rohstoffpreise nur noch sonntags zwischen 08.00h und 10.00h läuft...

Wird das zur globalen Seuche, brauchen wir uns zumindest keine Sorgen mehr ums "global warming" machen...

 

 

Und das macht mir weitaus mehr Sorgen, als der alltägliche Verkehrskollaps oder die Suche nach einem freien Parkplatz!

So krank das auch klingen mag, solltet ihr ebenso froh über jeden überdimensionierten Spritvernichter auf unseren Straßen sein, wie ich unter dieser Betrachtungsweise erscheinen mag.

 

Übrigens ist diese graue Feuchtmasse im Schädel nicht als Nährboden für Haarwurzeln gedacht.

Denn noch mehr Sorgen macht mir, dass im Land der Dichter und Denker scheinbar keiner mehr eine eigene und gründlich selbst durchdachte Meinung hat, sondern sich stattdessen mit dem Nachplappern vorgesetzter Meinungen anderer begnügt. Da kommt man sich oft vor wie im Papageienhaus des Zoos...


14.10.2010 10:19    |    UliCruiser

@ wo|ve

 

Sorry, den ganzen Text von dir habe ich nicht durchgelesen.

 

Lass mich auf zwei deiner Statements antworten:

Als der SUV-Fahrer sein Auto rückwärts wegstellte, war mir klar, dass er damit verwachsen ist; will heißen, dass es sicher kein seltener Ausflug in einem Leihwagen in die Tiefgarage gewesen ist.

 

Bitte lies meinen Text genau und du wirst erkennen, dass ich von "einem" SUV-Fahrer geschrieben habe. Es war ein anderes Fahrzeug.

 

Sei so gut und blättere einige Seiten zurück. Du wirst sehen, dass ich nicht grundsätzlich die SUV-Fahrer verurteile. Ich beschreibe nur, wie sich einige SUV-Fahrer gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern verhalten. Sorry, da kann ich nun wirklich nichts dazu.

 

Fazit: Aus meiner Sicht stellt es sich so dar, dass man schon ein wenig behindert ist, wenn man so ein Auto mit in die Tiefgarage nehmen muss. Besser wäre da schon ein Kleinwagen. (Zum Verständnis des Begriffs behindert: Wenn ich allein eine Waschmaschine mit auf die Rolltreppe nehmen muss, bin ich auch behindert.)

 

Gruß

Ulicruiser


14.10.2010 17:31    |    Superungi

@ wo|ve

 

Oh man nicht so viel Text im Forum stöbern ist nicht mein Beruf! :D

 

Zunächst mal ist niemand 100%ig neutral und objektiv und niemand hat das Monopol auf die Wahrheit und den vollen Durchblick. Du nicht, ich nicht und auch sonst niemand!

 

Meine Aussage bezüglich der Flachzangen die, teilweise das Sagen haben beruht auf Beobachtungen, bei Vorgesetzten, deren Vorgesetzten, der Geschäftsführung und vielen diversen sogenannten (selbstständigen) Unternehmensberatern. Hierbei kann ich aufgrund meine Position (Abt.) und Aufgabe im Betrieb deren sogenannte Verbesserungen, Optimierungen und KVPs, technisch und kalkulatorisch ganzheitlich bewerten und zwar über den Zeitabschnitt der Boniausschüttung und der teilweise engen Betrachtungsgrenzen hinaus. Hier wird soviel Mist verzapft der erst ein paar Jahre oder Monate später spürbar wird, das seinem schlecht wird. Dann sind die Verursacher aber schon wieder weg, oder wurden gar befördert, was noch schlimmer ist, weil sie nochmehr Schaden anrichten können. Meine Beobachtung hierbei ist, dass man ab einer bestimmten Stufe auf der Karriereleiter die Herren (oder auch Damen) nur noch aufwärts fallen egal wie dämlich und unfähig die sind. Beispiellsweise sollte man als Chef in der Technologieabt. eines Unternehmens nicht nur Ahnung von Toyota Management Schlagwörtern und Organisationssystemen haben, sondern auch von der Technik, Technologie (zumindest oberflächlich) und von Grundsätzen der Physik und technischen Mechanik, sonst kann man in jeder Besprechung von den Fachabt. vorgeführt und verarscht werden und macht sich bei seinen Untergebenen zur Vollkerze. Aber leider ist das oft die Realität, es gibt zunehmend Powerpoint Kasper und immer weniger die Wissen wie was funktioniert und die eigentliche Arbeit und Wertschöpfung machen!

 

Wenn das in der Finanzwirtschaft auch so abgeht wie in den Betrieben in die ich bisher Einblick bekommen habe, liege ich für gute 2/3 dieser Herren mit meinen sogenannten "Stammtisch" Meinungen garnicht so falsch und ich kann diese Behauptungen im Gegensatz zum Stammtischnörgler auch mit ZDF (Zahlen, Daten, Fakten) untermauern.

 

Was das reduzieren des Verbrauchs an Ressourcen jedlicher Art angeht, kann ich deine Bedenken bezgl. Deutschland verstehen. Sie sind aber in sofern haltlos, als das sie einen kalten Entzug unterstellen. Diesen vermeidet aber jede Regierung, weil es hierdurch zu Revolten, Panik und Zusammenbruch kommt. Vielmehr wird alles langsam und schleichend durchgezogen.

 

Egal wieviel wir in Deutschland oder der EU einsparen der Energiehunger der BRIC Staaten frist alles wieder auf, dass solltest du eigentlich wissen. Der Oil Peak ist wenn man die Daten nüchtern betrachtet längst überschritten.

Ich verzichtet jetzt darauf einige Quellen zu nennen die kannst du selbst recherchieren und bewerten.

Die Saudis und die arabischen Emirate haben jedenfalls seid 40 Jahren ihrer Zahlen bezüglich der vorhandenen und vermuteten Quellen nicht mehr aktuallisiert. Das heißt sie pumpen den Eimer leer, ohne das dieser jemals leerer wird. Komisch oder? Mit anderen Ländern ist es ähnlich und keiner kann wegdiskutieren, dass wir seid Jahrzenten keine nennenswerten Lagerstätten gefunden haben, die denen in den 60igern entsprechen. Die größten waren Pfützen die allenfalls den golbalen Ölhunger von ein paar Tagen stillen können.

Ob wir nun noch was in der Tiefsee oder der Arktis finden (ganz zu schweigen von der Ökologischen Folgen dieses Wahnsinns) bleibt abzuwarten. Das wir es im Moment aus Mangel an Alternativen müssen ist unstrittig. Das wir obwohl wir die Wahl haben die Ressourcen verschleudern, weil wir faul und bequem geworden sind und nur um dem Götzen des Kapitals und der Rendite um jeden Preis zu dienen ist streitbar!


15.10.2010 10:41    |    MarkusM

@ wo|ve

Du hast echt Ausdauer, Dich mit denen und deren Äußerungen auseinander zu setzen. Ich fürchte nur Deine Mühen sind umsonst...

 

@ UliCruiser

Allein die Aussage "Da war mal ein SUV Fahrer in der Tiefgarage...", aber der soll ja nicht alle SUV Fahrer widerspiegeln sondern nur den "EINEN", muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Ja, was denn nun? :confused: Soll der nun ein Beispiel sein für alle SUV-Fahrer, oder nur für einen verwirrten Menschen, der nicht in der Lage ist mit dem Fahrzeug umzugehen? Was soll uns den Dein Beitrag über den EINEN Menschen sagen???

 

Ich habe da mal einen Radfahrer erlebt, der fuhr bei rot über die Ampel! Und jetzt? Schließe ich daraus, dass das alle Radfahrer machen? Nö, ich meinte ja nur den einen! Was will ich hiermit bitte aussagen? Das Wetter ist schön, der Rasen ist grün, blablabla....

 

Wie sich EINER verhält ist nun wirklich völlig irrelevant für dieses Thema. Oder ich kann einfach deiner völlig wirren Denke nicht folgen.


15.10.2010 23:11    |    UliCruiser

@MarkusM

Lies doch mal den Titel dieses Threads nach. Du wirst erkennen, dass es um SUV-Fahrer in der Stadt geht. Warum bringst du jetzt Beispiele mit Radfahrern?

 

Weiters solltest du richtig zitieren, und nicht durch deine verzerrten Zitate versuchen andere Inhalte zu suggerieren.

 

Es haben auch schon SUV- Fahrzeuge in dieser Garage richtig gestanden. Die fallen allerdings nicht so sehr auf, da sie nicht unverschämterweise den anderen Parkinteressenten den Platz wegnehmen.

 

Der "Eine", wie du sagst, ist sicher uninteressant. Du musst allerdings zugeben, dass du nicht überall sein kannst!

 

Gruß

Ulicruiser


16.10.2010 12:46    |    MarkusM

Hä??? Was willst Du mir sagen? Ich verstehe die Aussage nicht, die der eine SUV Fahrer dem Du begegnet bist ausdrücken soll??? und was hat der jetzt mit mir zu tun??? WiSo sollte ich überall sein?

 

Und richtig, es geht hier um SUVs in der Stadt und nicht um EINEN bestimmten SUV Fahrer den Du mal getroffen hast. Aber du sagst dann ja selber der sei nicht repräsentativ, aber was willst Du uns dann mitteilen?

 

Ist mir jetzt aber auch egal, so ein wirres Zeug habe ich selten gelesen...


16.10.2010 14:17    |    wo|ve

@ MarkusM

 

Mach dir nichts daraus.

Ich habe mich mittlerweile auch daran gewöhnt, dass ich manchen Beitrag hinsichtlich dessen Aussageinhalte im gegenseitigen Satzbezug nicht immer vollumfänglich erfassen kann - selbst mit viel Fantasie und unter Berücksichtigung von kleineren Rechtschreibfehlern (bspw. einer <-> keiner) ist es oftmals unmöglich. Hier nehme ich es verwundert einfach hin, dass sich der Beitragersteller selbst widerspricht.

Ähnliches gilt natürlich auch dafür, dass man bemüht ist, getroffene Aussagen verständlich gegen zu argumentieren, aber als Antworten darauf nur die Punkte angeführt werden, die dem Diskussionsgegner am genehmsten sind.

 

Frustlos nehme ich es einfach als gegeben, dass Zitate gerne aus dem Zusammenhang gerissen dargestellt werden, weil er Zitierende entweder den Bezug nicht erkannt hat, oder er dies womöglich tut, damit es besser zu seiner gegenargumentativen Meinung passt.

Wer diverse Gesprächsrunden in den Medien hinsichtlich derer Diskussionskultur analysiert, wird feststellen, dass es sich hier auch selten anders verhält. Entweder wird beabsichtigt und gezielt beschnitten zitiert, oder gar kurzum das eigentliche Thema gewechselt.

Solch armseelige Manipulationsversuche würde ich sogar belächeln, wenn es nicht so viele Menschen gäbe, die darauf leichtfertig hereinfallen.

In Foren mag der potentiell anrichtbare Schaden ja noch gering sein, weil einfach deren Leserschaft zahlenmäßig begrenzt ist.

Aber stelle dir mal diese Diskussionsrunde im Fernsehen vor! Zudem noch zur besten Sendezeit, wenn auf alternativen Kanälen wieder einmal nur Müll ausgestrahlt wird!!

Da kannst du unter Garantie davon ausgehen, dass du am folgenden Morgen stümperhafte Kunstwerke in deinem Autolack vorfinden wirst, weil irgendwelche unterbelichteten Neidhammel dankbarer Nährboden für Pauschalisierungen und Hetzkampagnen waren.

 

Das hat in meinen Augen dann auch eher etwas mit gezielter Meinungsmache, als mit freier Meinungsbildung zu tun und grenzt fast schon an "Volksverhetzung". Im Ergebnis muss man sich dann auch nicht mehr wundern, wenn in einem einschlägigen Forum ein Mitglied entrüstet davon berichtet, dass er angespuckt wurde, nur weil er am Steuer seines Humvee saß.

 

Anspucken!?!

Ich kann mir kaum etwas Verächtlicheres vorstellen, und fühle mich bei solchen Schilderungen ins Mittelalter oder dunkelste Epochen der Geschichte zurück versetzt, in denen die Menschenwürde entweder noch völlig unbekannt war, oder diese keinen interessierte...

 

Viele machen sich einfach keinerlei Gedanken über das, was als Konsequenz aus ihrem Handeln oder ihren Aussagen folgen kann.

 

Daher auch meine unermütliche Ausdauer in der sachlichen Auseinandersetzung mit u.a. diesem Thema. Aber festgefahrene Vorbehalte gegenüber SUVs und deren Fahrer ist nur einer meiner "geliebten Kriegsschauplätze" und sicherlich nicht der wichtigste ;)

 

Grüße,

wo|ve


16.10.2010 15:10    |    MarkusM

Na, das stimmt mich aber froh, dass ich nicht der Einzige bin, der den Inhalt einiger Aussagen nicht versteht. Da kriegt man schon Selbstzweifel.

 

Bei dem was hier einige von sich geben, dürften SUVs im Stadtverkehr noch das geringste Problem sein, welches wir in unserem Land haben. Und nein, im Fernsehen möchte ich mir diese Diskussionsrunde nicht vorstellen, obwohl mich manchmal interessieren würde, wie so eine Diskussion von Angesicht zu Angsicht verlaufen würde und nicht in der Anonymität eines Forums.

 

Soll doch bitte jeder machen was er will, solange das im Rahmen der Gesetze erlaubt ist. Von mir aus kann einer zu Fuss oder mit einem Hummer durch die Stadt fahren - kratzt mich nicht. Ich weiß eh nicht, über was sich einige so alles aufregen und was die in alles Mögliche reininterpretieren müssen. Wer ist eigentlich schlimmer dran? Derjenige der ein Auto für sein Ego fährt, oder derjenige, der dies jedem Fahrer eines großen Autos unterstellt? Ich finds nur noch lustig, über was sich einige Gedanken machen... Ich habe Spass an Autos, aber die kaufe ich für mich und nicht für andere - ich bin aber auch kein Typ der sich durch Äußerlichkeiten blenden lässt. Idioten gibt es viele, aber ich glaube nicht, dass die in irgendeiner Fahrzeugklasse besonders häufig vorkommen.

 

Wenn man versucht die Mobilität vernünftig zu handhaben ist das nicht so einfach. Eigentlich bräuchte man für jeden Zweck ein geeignetes Fahrzeug. Ich käme sicher nicht aug die Idee, einen SUV zu kaufen, den ich ausschließlich in der Stadt fahren wollte. Hier wäre ein Kleinwagen sicher sinnvoller, oder am besten die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel (die ich auch tagsüber häufig und gerne nutze). Deshalb haben wir neben dem SUV, der auf Urlaubsfahrten sehr angenehm ist, auch noch einen kleinen Zweitwagen den meine Frau fährt. Nur passiert es teilweise trotzdem, dass sich der SUV mal durch die Stadt bewegt - was mir auch keine großartigen Probleme beim Fahren und Parken bereitet. Parken ist heute doch oftmals auch Charaktersache. Mich kotzt das immer an, wenn jemand mit seinem Auto (und ja, ich sehe das bei allen Fahrzeugklassen!) mehrere Parkplätze beansprucht. Ich finde das einfach nur egoistisch und asozial.

 

Interessant ist allerdings auch die mangelnde Toleranz der Menschen neuen Konzepten gegenüber. Leih dir beispielsweise mal ein Segway und fahr damit angemessen durch die Gegend - dass heißt nicht mit 20 Sachen durch eine Fussgängerzone - und hör Dir die Sprüche an. "Zu faul zum Laufen." "Fahr doch Fahrrad",.... Über die Teile kann man bestimmt unterschiedlicher Meinung sein, aber je nach Gegebenheit kann so ein Gefährt schon Sinn machen. Auf jeden Fall ist das aus meiner Sicht wenigstens mal ein Vorstoss etwas neues auszuprobieren. Und was passiert? Es wird herumgekackt! Manchmal habe ich einfach das Gefühl, dass einige Leute sofort anfangen etwas schlecht zu reden, wenn dies aus der Norm fällt.


18.10.2010 16:04    |    Mobius 1

SUV's gehören ins Gelände und nur dahin! Echt mal wenn man in der Stadt hinter so ner Karre her fährt, sieht man nich, aufer Bahn hinter so nem Ding sieht man nix. Und mal ehrlich mit 280 in nem Koffer dessen CW Wert bei 99 liegt is nich gerade umweltfreundlich.....


18.10.2010 16:54    |    wo|ve

Komme mir langsam aber sicher vor, wie der gute alte Sisyphos...

 

So viel geballtes Expertenwissen ist schier zum davonlaufen!

 

@ Mobius 1

1. Ein SUV ist kein Geländewagen - nicht einmal im Ansatz (warum das so ist, darfst du dir gerne selbst erarbeiten).

2. Wenn du hinter einem SUV nichts sehen kannst, liegt das wohl am zu geringen Abstand zum Vordermann und ist als Problem gleichfalls auf jedes Fahrzeug der Größe ab MiniVan anwendbar.

3. 280 km/h schafft kaum ein SUV, und selbst ein windschnittiger Porsche GT2 bewegt sich in diesem Geschwindigkeitsbereich sehr unökologisch ;)

 

Fazit: Erst Wissen aneignen - dann posten. Alles andere dient lediglich der Forenbelustigung...


19.10.2010 12:09    |    PeGo11

@ Mobius 1:

Bei zuwenig Abstand zum Vordermann sieht man bei keinem Fahrzeug, was davor los ist.

Zudem stellt sich mir die Frage, wozu Du 131PS in der Stadt brauchst? Die kannst Du doch nie ausfahren!

 

Und so weit weg vom SUV bist Du aufgrund Deiner Beiträge auch nicht. Oder warum interessiert Dich ein A3 1.8T QUATTRO???

 

Respekt an wo|ve , der sich hier seit Ewigkeiten mit dem Stammtischgesülze rumschlägt und anscheinend nicht die Nerven verliert! Die Fahrten mit Deinem SUV scheinen Dich echt zu entspannen...

 

Gruß

PeGo11

 

... und ich fahre jetzt erstmal mit meinem Dicken in die Stadt :D


20.10.2010 20:42    |    UliCruiser

Wo|ve sagt, ein SUV sei kein Geländewagen. Dass er dafür nicht taugt, wissen wir bereits. Das ist so, wie der Manta mit 90 PS, der vorn und hinten mit Spoiler versehen ist.

Ich hatte vermutet, dass man diesen SUVs, dieses Merkmal nicht auch noch abspricht.

Wir stellen in diesem Forum gerade fest, dass er auch nicht für die Stadt taugt.

Für die Autobahn taugt er auch nicht, da er nachweisbar einen zu schlechten CW-Wert hat. Bei dieser Motorleistung sind eigentlich bessere Werte möglich.

 

Wofür ist nun dieses Auto konzipiert?

 

Gruß

Ulicruiser


20.10.2010 21:44    |    Superungi

Für Jäger und für alle die ein ausgeprägten Hochsitzkomplex haben.

Dann noch die Erfolgreichen, die Abenteurer, die in denen ein kleiner Ami wohnt, die mit zu kurzem naja... analog siehe hier, die mit Pferd, Crossmaschine, Segelboot, Bauernhof ganz ganz oben auf der Alm, die die im Hindukusch Deutschlands leben (wo immer das ist), die Ausprall- und Crashtestbewussten uswusf...


20.10.2010 22:29    |    wo|ve

@ PeGo

Zitat:

...und anscheinend nicht die Nerven verliert! Die Fahrten mit Deinem SUV scheinen Dich echt zu entspannen...

Absolut! Und das (fast) jeden Tag ;)

 

 

@ Uli

 

Na na na! Wir wollen doch mal richtigstellen, dass ein SUV ebenso tauglich ist im Gelände wie jeder andere PKw auch. Durch den oftmals vorhandenen 4WD und besonders durch die größere Bodenfreiheit vielleicht noch einen Tick mehr.

Aber ein SUV ist de facto kein Geländewagen per Definition. Und auch bei der Bezeichnung "Gelände" wird es unterschiedlichste Auslegungen geben. Für den einen fällt hierunter schon der gewöhnliche Feldweg, beim anderen beginnt Gelände in den Regionen eines Panzer-Übungsparcours.

Ähnlich ist es ja auch beim Rasen. Der eine bekommt schon bei 130 km/h feuchte Hände, und ein weiterer nagelt entspannt mit 250 km/h über die Bahn.

 

Gelände fordert besonders die Fertigkeiten des Fahrers und dessen Kenntnisse über die Möglichkeiten des gelenkten Fahrzeugs. Man braucht daher nicht über die Tatsache zu diskutieren, dass ein geübter Fahrer einen handelsüblichen Golf über eine Strecke bewegt, bei der es andere schaffen, einen G-Benz festzufahren...

 

Ich spreche dem SUV daher keineswegs ein Merkmal ab, wenn er dieses (in Form von Getriebeuntersetzung und Sperren) von Haus aus nicht mitbringt.

Weiter wird in diesem Fred nicht festgestellt, dass er für die Stadt untauglich wäre. Dies wird lediglich von manchen Leuten behauptet, die aus Ermangelung eigener Erfahrungen nicht wirklich wissen, was sie da schreiben. Ist quasi so, als würde die Kuh dem Huhn erklären wollen, wie man Eier zu legen hat.

Gleiches übrigens gilt für deine Unkenntnis bezüglich der Autobahntauglichkeit. Aber dir dies zu erläutern, wäre wohl so, als würde das Huhn versuchen der Kuh die Grundlagen des Eierlegens zu vermitteln ;)

Was jedoch funktionieren würde, wäre der Kuh das Fliegen beizubringen, weil fast alles fliegen kann - ausreichend Schub vorausgesetzt.

Bei meinem Dicken ist wohl eher das hohe Fahrzeuggewicht (2,7 to), als der cw-Wert ausschlaggebend für die "schlechtere" Performance. Jedoch würde ich da auf recht hohem Niveau jammern, weil nur mein ehemaliger Supra vernachlässigbar zackiger auf 100 km/h war.

 

Wofür ein SUV also konzipiert ist?

Vereinfacht könnte man sagen, dass es sich hierbei einfach um einen höher ausgelegten Kombi handelt.

Und rückblickend auf meine bisherige Fahrzeughistorie, behaupte ich sogar, dass mein Dicker die Vorzüge all meiner vorangegangener Fahrzeuge vereint, und dabei vergleichsweise die wenigsten Nachteile/Einschränkungen besitzt.

 

Dies mal als Statement von jemandem, der aus erster Hand weiß, von was er schreibt!

 

 

@ Ungi

 

Zitat:

Oh man nicht so viel Text im Forum stöbern ist nicht mein Beruf

Meiner auch nicht, aber dennoch nehme ich mir immer die Zeit aufmerksam und vollständig zu lesen, bevor ich meinen Senf dazu gebe.

Zitat:

Zunächst mal ist niemand 100%ig neutral und objektiv und niemand hat das Monopol auf die Wahrheit und den vollen Durchblick. Du nicht, ich nicht und auch sonst niemand

Naja, zumindest arbeite ich hart an den 100%, und bin denen sicherlich näher als den 0% die andere schamlos zur Schau stellen.

Mag aber auch daran liegen, dass ich in der Lage bin, die Klappe zu halten, wenn ich bei einem Thema nicht ganz firm bin. Denn auch wenn mein Schreibpensum dies vermuten lässt, leide ich nicht an Logorrhoe ;)

Zitat:

Meine Aussage bezüglich der Flachzangen die, teilweise das Sagen haben beruht auf Beobachtungen, bei Vorgesetzten, deren Vorgesetzten, der Geschäftsführung und vielen diversen sogenannten (selbstständigen) Unternehmensberatern. Hierbei kann ich aufgrund meine Position (Abt.) und Aufgabe im Betrieb deren sogenannte Verbesserungen, Optimierungen und KVPs, technisch und kalkulatorisch ganzheitlich bewerten und zwar über den Zeitabschnitt der Boniausschüttung und der teilweise engen Betrachtungsgrenzen hinaus.

Typisches Aussagemuster von Leuten, die solche Vorgänge aus der Froschperspektive betrachten. Also von der Basis der (unteren) Hierachieebenen aus, wo Gesamtzusammenhänge und Abhängigkeiten nicht einmal ansatzweise vollumfänglich erdacht werden können. Mache ich auch keinem zum Vorwurf...

Zitat:

Hier wird soviel Mist verzapft der erst ein paar Jahre oder Monate später spürbar wird, das seinem schlecht wird. Dann sind die Verursacher aber schon wieder weg, oder wurden gar befördert, was noch schlimmer ist, weil sie nochmehr Schaden anrichten können. Meine Beobachtung hierbei ist, dass man ab einer bestimmten Stufe auf der Karriereleiter die Herren (oder auch Damen) nur noch aufwärts fallen egal wie dämlich und unfähig die sind.

Naja, nicht ganz. Eigentlich fällt man in hierarchischen Systemen nur so lange die Leiter nach oben, wie man geeignet ist - also seinen Kompetenzzenith noch nicht überschritten hat. Das ganze wird sehr ausführlich unter dem Thema "Peter-Prinzip" abgehandelt, worüber ich das Buch von Peter & Hull sehr empfehlen kann.

Zitat:

Beispiellsweise sollte man als Chef in der Technologieabt. eines Unternehmens nicht nur Ahnung von Toyota Management Schlagwörtern und Organisationssystemen haben, sondern auch von der Technik, Technologie (zumindest oberflächlich) und von Grundsätzen der Physik und technischen Mechanik, sonst kann man in jeder Besprechung von den Fachabt. vorgeführt und verarscht werden und macht sich bei seinen Untergebenen zur Vollkerze. Aber leider ist das oft die Realität, es gibt zunehmend Powerpoint Kasper und immer weniger die Wissen wie was funktioniert und die eigentliche Arbeit und Wertschöpfung machen

Sollte... ist aber immer seltener der Fall, weil höhere Positionen zuletzt zunehmend mit frischen BWLern, statt mit erfahrenen firmeninternen Querumsteigern besetzt wurden. Von fachlicher oder sozialer Führungskompetenz selten eine Spur...

 

 

Sorry, aber der Niveaugehalt deiner Zwischenbeiträge halbiert sich jedes Mal erneut.

Dir unterstelle ich, dass du von Fahrzeugen jenseits deines persönlichen Erlebnishorizonts null Ahnung hast - was aber auch auf manch anderen zutrifft!

 

Weiter befinde ich dein ständiges Unterstellen von zu kompensierenden Komplexen - sei es nun Hochsitz, Phallus oder sonstwas - als sehr bedenklich. Da brauche ich keine Promotion in Psychologie, um festzustellen, wo der Schuh wirklich drückt.

Phalluskomplexe unterstellen i.d.R. die, die selbst einen ausgeprägten Phalluskomplex haben. Ein "gesund gewachsenes Mannsbild" käme nämlich nie auf die Idee, sich mit anderen zu vergleichen, weil er für sich einfach weiß, dass alles seine Richtigkeit hat.

Ist doch wie früher an der Schule: die Größten und Coolsten kamen meist aus den asozialsten Familienverhältnissen, wo es statt Nestwärme trocken den Frack voll gab. Die Wenigsten davon haben es bis heute zu etwas gebracht, geben sich nach Außen immer noch großspurig, sind hinter den Kulissen aber schon komplett durch und befassen sich erst gar nicht mehr mit dem abgefahrenen Zug "Lebensziele".

 

Aus verbliebenen Sympathiepunkten würde ich dir zur Besonnenheit raten, sonst machst du dich hier nur weiter lächerlich - wenn nicht sogar zum Troll...

 

 

Grüße,

wo|ve


21.10.2010 09:49    |    Superungi

@ wo|ve

 

Der obrige Betrag war mehr ein Joke als ein ernst gemeintes Statement, wie durch Inhalte wie "...Bauernhof ganz ganz oben auf der Alm, die die im Hindukusch Deutschlands..." oder das Bulli Video zu sehen ist. Man wir Deutsche sind wirklich echt humorlos!

 

zum Thema Froschperspektive:

Nur komisch das die von den Froschen befürchteten und zu bedenken gegebenen Dinge dann mit regelmässiger Häufigkeit eintreten und diese nennen wir sie mal "Weissagungen" nur sehr selten ausbleiben.

Wie erklärt sich das? Selbsterfüllende Prophezeiung oder so?

 

Zitat:

Dir unterstelle ich, dass du von Fahrzeugen jenseits deines persönlichen Erlebnishorizonts null Ahnung hast - was aber auch auf manch anderen zutrifft!

Richtig! Ich kann natürlich nur über Autos berichten die ich selbst fuhr oder zumindest als Beifahrer erlebt habe. Da ich kein AB Tester, Testfahrer oder Berufskraftfahrer bin betrifft das keine mehrere DINA4 Seiten füllende Liste. Aber bei wem hier im Forum ist das schon so?!

 

PS: Bissle mehr Humor bitte, andere Länder können das doch auch!


28.10.2010 22:15    |    Antriebswelle238

@ wo|ve:

 

Respekt! Du kämpfst immer noch unermüdlich gegen den Wind. Da aber Einzelne bereits zugeben, gar nicht alles zu lesen, aber trotzdem ihren Senf dazu geben müssen, kannst du wohl von einer zunehmenden Ignoranz ausgehen.

 

@ Superungi:

 

 

Wenn du schon zugibst mit SUVs keine eigenen Erfahrungen welcher Art auch immer zu haben, aber alle Argumente der "Gegenpartei" chronisch ignorierst, nennt sich das Humor? Ah ja :rolleyes:


29.10.2010 08:03    |    UliCruiser

Meines Erachtens braucht man den SUV nicht selber gefahren zu haben, um zu wissen, welche Lärmbelästigung, auch in der City, von diesen Autos ausgeht.

 

Gruß

Ulicruiser


29.10.2010 08:22    |    wo|ve

@ Uli

 

Jetzt wirst du aber wirklich albern, bzw. das glaubst du doch selbst nicht...

 

a) objektiv beurteilen, was man nicht kennt (oder nur vom Hörensagen) - meinen Kindern bringe ich genau das Gegenteil bei.

b) erhöhte Lärmbelästigung durch SUVs - dass ich nicht lache.

 

Selten so einen Schwachsinn gelesen.


29.10.2010 08:36    |    UliCruiser

Sorry,

sei so gut und lese meinen Text gründlich!

Ich habe nichts von "erhöhter" Lärmbelästigung geschrieben. Ich sage nur ganz neutral, dass diese Autos Lärm erzeugen, ohne dieses zu werten. Ist diese Aussage falsch?

 

Es geht doch darum, aufzuzeigen, dass man in der Lage ist, bestimmte Eigenschaften zu beurteilen, ohne jemals selber damit gefahren zu sein!

 

Ich vermute, du verteidigst das Auto, egal, ob es kritisiert wird oder auch nicht.

Die Verteidigung muss heraus, koste es, was es wolle.

 

Gruß

Ulicruiser


29.10.2010 15:44    |    wo|ve

Nein, ich verteidige keineswegs pauschal. Aber dieses "Herumgesabbel" von Ahnungsbefreiten geht mir zunehmend auf den Keks.

BTW: brauche ich nicht zu verteidigen, was nicht kritisiert wird - deine Vermutung ist demnach absoluter Nonsens!

 

Ist ja leider zum deutschen Volkssport geworden, dass sich jeder als sachkundig geben will.

Damit darf ich mich auch jeden Tag erneut auseinandersetzen - Leute, die nichteinmal ansatzweise Ahnung von der Materie haben, aber irgendwo etwas gelesen oder gehört haben. Und wenn man denen dann kindgerecht den Sachverhalt, oder technischen Hindergrund erklärt, sieht man in deren Augen nur "Tüt-tüt-tüt... kein Anschluss unter dieser Nummer" - Perlen vor die Säue!

 

Weiter bin ich sehr wohl in der Lage "gründlich" zu lesen - schließlich kann ich auch Schreiben, ohne mir innerhalb eines Absatzes selbst zu widersprechen.

 

Daher: wenn du SUVs in deinem Post mit Lärmbelästigung in Verbindung bringst, wird dies zwangsläufig dahingehend interpretiert, dass diese vermeintlich höher sein muss - ansonsten würde das Geschriebene ja keinen Sinn ergeben, weil alle Fahrzeuge mehr oder weniger Lärm erzeugen.

Deine Aussage ist daher nicht falsch - jedoch absolut sinnfrei.

Genau so gut könntest du schreiben, dass eine Kuh auf vier Beinen steht - das ist zwar richtig, hat aber als Information ebenso keinen geistigen Nährwert.

 

Was hier aufzuzeigen versucht wird, ist, dass SUVs nicht für die Stadt tauglich wären. Also geht es der Contra-Fraktion darum, Argumente zu finden, die genau dies belegen und ausschließlich auf SUVs anwendbar sein sollten - totale Fehlanzeige...

Konkretes konnte hier bisher nicht angeführt werden, was für mich ursächlich leicht darauf zurück zu führen ist, dass die meisten "SUV-Gegner" einfach keine Ahnung von dem haben, über das sie mitdiskutieren wollen.

Und ich sehe sehr wohl einen nicht vernachlässigbaren Unterschied zwischen handfesten eigenen Erfahrungen, und subjektivem Möchtegernwissen. Oder würdest du mit einer frigiden Jungfrau ernsthaft über Sexualpraktiken philosophieren wollen???

 

Vielleicht solltest du deine Texte etwas sorgfältiger ersinnen und formulieren, oder dich aufs Lesen beschränken, wenn du außer Halbwissen und Vorurteilen nichts Verwertbares zum Thema beizutragen hast.

 

Retourkutsche: Hauptsache mitreden wollen, ohne Rücksicht auf eigene Verluste ;)

 

In diesem Sinne...


29.10.2010 16:38    |    Reachstacker

Was heisst "Alternative" ?

 

Soll ich mir einen Sattelschlepper kaufen damit ich bei meiner Fahrt durch Europa immer das passende Fahrzeug benutzen kann, je nach Strassenzustand???

 

Freiburg Stadt: Mini Cooper

Schwarzwald + Schnee: SUV

AB nach Frankfurt: Porsche

 

??????

 

Tatsache ist das die meisten Familien 1 oder auch 2 Auto's haben, da ist es mit Alternativen nicht so weit her.

 

Wie geeignet ist ein SUV für die Stadt? Mindestens so gut wie ein Audi A8, 7er BMW oder ein E oder S Klasse, VW Bus oder sonstwas.

 

Was ist denn ein SUV?

 

Ein bequemer Kombi aus dem auch ältere Fahrer bequem ein und aussteigen können. Mit etwas Glück hat er sogar Allrad. :D Die nächste Generation nennt sich Crossover und vereinigt die Nachteile aller Konstruktionen in einem Fahrzeug. ;)

 

Motoren sind die selben als in gleichgrossen PKW der jeweiligen Marke. Verbrauch in der Stadt wird auch nicht mehr sein als der eines gleichschweren PKW, Windwiderstand wird wohl im Kriechverkehr am Ku-Damm keine grosse Rolle spielen.

 

Wenns Euch denn soviel stört und ihr grün sein wollt könnt ihr euch ja neue Schuhe kaufen und laufen. :p

Goggomobil mit Strampelantrieb ginge auch. :p

 

Es zwingt euch keiner mit zu machen. Niemand muss heiraten, keiner is verpflichtet katholisch zu sein und keiner 'muss' bei Opel arbeiten.

 

Fazit: Jeder soll nach seiner Fasson selig werden, aber bitte hört auf den Nachbarn mit der Bratpfanne aufn Kopp zu hauen nur weil er Labskaus nicht mag....

 

Die Zeiten von alle im: "Gleichschritt Marsch" sind vorbei? Oder doch nicht?

 

 

Gruss, Pete


29.10.2010 19:45    |    Superungi

Zitat:

Fazit: Jeder soll nach seiner Fasson selig werden, aber bitte hört auf den Nachbarn mit der Bratpfanne aufn Kopp zu hauen nur weil er Labskaus nicht mag....

 

Die Zeiten von alle im: "Gleichschritt Marsch" sind vorbei? Oder doch nicht?

Zja sag das mal der islamischen Welt die wird dir erzählen was du darfst und was nicht. Mach mal die Augen auf wenn du durch Städte und Dörfer in BW fährst, eigentlich reicht es schon sich jede in den alten Bundesländern liegende Großstadt anzuschauen. Die Geburtenrate der jeweiligen Volksgruppe wird langfristig darüber entscheiden, ob Deutschland ein freies Land bleibt oder nicht. Ich seh da aber ziemlich schwarz!!!

 

KLICK


Deine Antwort auf "SUV – auch in der Stadt eine gute Alternative?"