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25.06.2010 17:38    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (1.060)    |   Stichworte: Geländelimousine, Geländewagen, MOTOR-TALK, SUV, SUVs, Umfrage

Findest Du SUVs auch als Stadtauto geeignet?

Vor 15 Jahren noch total unbekannt bzw. als „Exot“ auf unseren Straßen unterwegs – gerade auch im Stadtverkehr - heute ein alltägliches Bild neben Kleinwagen, Limousinen, Kombis und Co: Die SUVs - Sport Utility Vehicle, die zu Deutsch auch als Geländelimousinen bezeichnet werden.

 

1996 brachte Subaru mit dem Subaru Legacy Outback AWD das weltweit erste Sport Utility Vehicle auf den Markt, welches für gelegentliche Ausflüge abseits befestigter Straßen gut geeignet war und den weltweiten Trend der SUV Fahrzeuge auslöste. Mittlerweile gibt es kaum einen Fahrzeughersteller, der kein SUV in seinem Modellprogramm hat. Sie sind in ländlichen Räumen ebenso häufig unterwegs wie in der Stadt.

 

Neben den bekannten Kritikpunkten, u.a. dem erhöhten Verbrauch durch das höhere Gewicht, haben SUVs auch die Vorteile der besseren Sicht auf die Straße durch die erhöhte Sitzposition oder die höhere Einstiegskante, die nicht nur Ein- und Ausstieg, sondern auch die Beladung erleichtert. Nicht unerheblich gerade auch für die Nutzung als Familienauto.

 

Wir wollen von Dir nun wissen: Hältst Du SUVs auch in der Stadt für eine gute Alternative?


28.06.2010 17:55    |    wursti

Hi,

 

wie nicht anders zu erwarten, bei dieser reißerischen Aufmachung der Umfrage, findet hier eine Auflistung typischer Stammtischparolen ab. Das ganze gepaart mit trügerischen Halbwissen.

 

Da wird über Gewicht, Spritverbrauch und cw-Werte diskutiert ohne Fakten zu nennen.

 

Nur mal zum Spaß:

 

Vergleicht mal das Gewicht von einem Kompakt-SUV ohne Allrad mit einer hochgelobten Limousine (3er, C-Klasse,...)

 

Der cw-Wert spielt bei der Geschwindigkeit eine untergeordnete Rolle.

 

Denkt mal drüber nach.

 

Viele Grüße


28.06.2010 18:33    |    Antriebswelle238

SX4 Leergewicht: 1140–1325 kg

Golf VI Leergewicht: 1142–1399 kg


29.06.2010 10:17    |    rnevik

Ich habe gestern meinen "SUV" abgeholt... Bisher fühlte ich noch keine beänstigende Enge in der Stadt. Das einzige, worov ich mich fürchte, sind Ököchaoten, die mir wegen der Klimaschweinerei einen Kratzer reinmachen könnten. Deswegen wird jetzt ein Tiefgaragenplatz angemietet.

Der Wagen ist natürlich zu lahm für seinen großen Motor. Dafür steht der auf der Straße wie kein anderes Auto.. und cruisen macht damit endlich mal Spaß. Ein Sicherheitsgewinn, so finde ich, denn normalerweise fahre ich viel schneller


29.06.2010 13:27    |    cyborg200x

Da ist Wahres dran, an dem was wursti schreibt. Ich habe mich auch für einen Kompakt-SUV entschieden (Ford Kuga) und werde in selbstverständlich auch in der Stadt fahren. Deswegen muß ich hier mal eine Lanze für diese Fahrzeuggattung brechen.

 

Ich will nur mal einen Audi A4 Avant, als Stellvertreter für die massig vorhandenen Kombis dem Ford Kuga als Vertreter der Kompakt SUVs, die ja so derzeit so erfolgreich sind, gegenüberstellen.

 

Audi A4 Avant (2,0l Diesel, 105kw):

Länge 4703 mm

Breite 1826 mm

Höhe 1427 mm

Leergewicht 1535 kg

CO2 nach Herstellerangabe 134 g/km

 

 

Ford Kuga (2,0l Diesel, 103kw):

Länge 4443 mm

Breite 1842 mm

Höhe 1677 mm

Leergewicht 1573 kg

CO2 nach Herstellerangabe 156 g/km

 

 

Zum Vergleich noch der Golf VI (2,0l Diesel, 103kw):

Länge 4199 mm

Breite 1779 mm

Höhe 1512 mm

Leergewicht 1374 kg

CO2 nach Herstellerangabe 126 g/km

 

Daten sind aus dem ADAC Autokatalog .

 

Ich finde gerade die Kompakt-SUVs sind durchaus in der Stadt nutzbar, denn bei den Abmaßen sind sie doch noch sehr gut beherschbar. Sicher ein kleiner Kompaktwagen mag in engen Parksituationen geeigneter sein, aber man ist ja nicht auschließlich in der Stadt unterwegs und dann Lob ich es mir bequem reisen zu können.

Die großen Brüder wie Touareg, Q7 und Konsorten, sind dann nochmals ein anderes Thema. Ich denke hier muß man schon unterscheiden.

 

Ich denke beim Thema "SUV" wird schnell Klischeehaft gemeckert, aber so ist das nun mal ...

 

Grüße,

cyborg200x


29.06.2010 14:18    |    pete100

Das Thema SUV wird in den letzten Jahren leider für politische Zwecke oft rein polemisch und völlig unsachlich diskutiert - und trifft in unserer Neidgesellschaft auf fruchtbaren Boden.

 

Was völlig außer Acht gelassen wird ist, dass SUV nicht gleich SUV ist, genauso wie Limousine nicht gleich Limousine oder Kombi nicht gleich Kombi ist. Klar ist ein Q7, X5, Tuareg, Range etc. für die Stadt alles andere als das ideale Fahrzeugkonzept. Allerdings gilt das für die nicht in der Kritik stehenden großen Kombis, Limousinen, Vans genauso. Mit einem sparsamen, kompakten SUV bin ich allemal umweltschonender und platzsparender unterwegs als mit einem leistungsstarken großen Kombi zum Beispiel.

 

Ich fahre einen kompakten SUV mir vernünftiger Motorisierung. Ich verbrauche das Gleiche wie mit meinem A4 Dieselkombi den ich davor hatte. Ich habe den nötigen Platz im Innenraum den ich brauche (Hund), durch die erhöhte Bauart spare ich mir aber Außenlänge - um das gleiche Raumangebot zu bekommen, bräuchte ich einen deutlich längeren Kombi (der dann auch nicht weniger verbraucht).

 

Zusätzlich habe ich Vierradantrieb für den Winter in den Bergen und Schlechtewegetauglichkeit für unsere Urlaube in den weiten Norden. Für mich das ideale Konzept.

 

Und hey nochwas - ich habe leider nicht die Kohle mir ein eigenes Fahrzeug extra für die Stadt zu kaufen. Hätte ich sie, wäre ein kleiner Flitzer nur für die Stadtfahrten (ohne Hund) schon was Feines, aber ich brauche nun mal ein Fahrtzeug für mehrere Anwendungsmöglichkeiten. Und deshalb bin ich mit meinem konpakten SUV nicht nur aber auch in der Stadt unterwegs.


29.06.2010 17:38    |    Schnapsmax

SUV - Super Unsinniges Vehikel.

Klingt natürlich provokant und gemein. Bei dem Großteil der Besitzer dieser Gefährte trifft es aber meiner Meinung nach den Nagel auf den Kopf.

- die Möglichkeiten des Konzepts werden nur seltenst genutzt

- bei der Fahrzeuggröße könnte man mit einem Van auch richtig Platz haben

- viele Fahrer sind mit der Größe überfordert (gut - das ist ein Fahrerproblem, nicht das des Autos)

- der Mehrverbrauch macht nur dann Sinn, wenn ich die leichte Geländegängigkeit benötige

-

-

-

 

wer die Vorteile dieser Autos allerdings nutzen kann und das auch macht, hat damit sicher ein tolles Auto


29.06.2010 17:47    |    kappa9

Für die Stadt sicherlich nicht, obwohl ich keine Probleme mit meinem 5,16m langen und 1,96m breiten Fahrzeug habe.

Naja, ich hatte auch selten mit einem Sattelzug in den Innenstädten Probleme - eher mal eine sportliche Herausforderung ;-)

 

Für die Stadt nutzen wir meist unseren Mittelklasse Zweitwagen.

 

Ich nutze mein SUV-ähnliches Fahrzeug nahezu ausschließlich für 2*300km am Stück mit sechs Personen inkl. Fahrer - das macht einen Verbrauch von 1,5 L Diesel /100km und Person - und das bei erster Klasse Komfort, 6 verstellbaren Einzelsitzen mit genug Beinfreiheit und Dreizohnenklimatisierung.

Konsequent mit der Fahrgemeinschaft genutzt ist das eine durchaus sinnvolle Alternative, die vor allem auch hohe Sicherheiten bietet (wir müssen auch bei Schnee an Sauerland und Bergischem Land vorbei - 4-Matik ist da schon oft hilfreich gewesen.

 

Zudem habe ich festgestellt, dass mein Fahrstil sehr viel ruhiger geworden ist. Ich fahre verbrauchsärmer und gleite dahin, wie nie zuvor.

Man hat es einfach nciht mehr nötig überall an jeder Ampel auf dicke Hose zu machen - quietschende Reifen beim Anfahren haben eh nur Deppen...


30.06.2010 07:30    |    Sunface

hallo

ich fahre seit drei Jahren selbst einen SUV, bis jetzt Hyundai Santafe nächste Woche bekomme ich einen Kia Sorento, warum ich einen SUV fahre hat natürlich den Grund dass ich in Tirol lebe, also mitten in den Bergen. Besonders im Winter wenn am Morgen die Straßen noch nicht oder nur teilweise geräumt sind, ist es einfach ein sicheres fahren. Wenn ich in einer Stadt leben würde, dann würde ich mir sicher kein SUV Fahrzeug kaufen. Was den Verbrauch betrifft so kann ich sagen, dass ich um die 8 Liter unterwegs bin, trotz des relativ hohen Gewichts des Autos.

Grundsätzlich sollte aber jeder, der sich ein KFZ anschafft, selbst bestimmen können welches er kauft, egal ob er in der Stadt oder auf dem Land lebt.

Gruß Sunface


30.06.2010 07:31    |    ktmwe

Die Fähigkeiten der Fahrer(innen) dieser Fahrzeuge liegt in etwa mit dem des SUV gleichauf.

Kann nix richtig aber das dafür umso nachhaltiger.

 

Reine Prestigeonanie ohne wirklichen Mehrwert.

 

Wer Platz im Fzg. braucht holt sich 'nen kleinen Bus, übersichtlich ist der auch.


30.06.2010 07:33    |    t3ter

SUV sind keine Geländewagen => ab ins Gelände spielt es bei den meisten nicht.

SUV können aber bei schlechten Wegen und bei schlecht geräumten Winterstraßen sehr angenehm zufahren sein.

Die hohe Sitzposition wird vor allem von älteren Menschen sehr geschätzt.

Für Anhängerbetrieb wird vom Gesetz ein schweres Fahrzeug vorgeschrieben, da kann man dann zwischen SUV, Van oder Geländewagen wählen.

Unsinnig finde ich SUV-Optik ohne Allradantrieb. Aber wenn es Käufer gibt wird sich das Angebot danach richten.

Für den reinen Stadtbetrieb, den es meiner Meinung nach sehr selten gibt, macht ein SUV wenig Sinn.

 

Wenn nur eine Achse angetrieben wird, muß ein Fehler vorliegen!!!


30.06.2010 07:47    |    bjoern1980

Weder mit meinen beiden G-Mercedes, noch mit dem GL und dem inzwischen dritten Range Rover habe ich Probleme, im Parkhaus zu parken.

Dies tun leider die Wenigsten, insbesondere die oekologisch korrekten Kleinwagenfahrer.


30.06.2010 08:50    |    Laske

Wurde zwar schon geschrieben, aber auch für mich sind SUVs die überflüssigste Fahrzeugklasse die es gibt. Spritschleudern mit geringen

praktischen Nutzen, momentan aber gerade deshalb so hipp weil sie so unvernünftig sind.


30.06.2010 08:52    |    Dany303

Die Dinger versperren einem ständig die Sicht, zudem sind die Scheinwerfer dieser Autos so hoch angebracht, dass sie anderen Autos innenraum komplett ausleuchten.

 

Schaut man sich so ein Fahrzeug in Benutzung an, sieht man meist ne Frau mit ner Handetasche auf dem Beifahrersitz...... Aber naja, ich fahre im Corolla auch meist alleine - der ist somit auch fast schon überdimensioniert..

 

Was ich aber noch anmerken möchte, vorallem den begeisterten Winterfahrern.. Ein ganz normaler Corolla ohne Allrad, kommt auch wunderbar RICHTIGE Berge rauf. Da standen die lieben Golfs am Fuße des Berges - nicht, dass die es nicht auch schaffen würden, aber manche Leute sind einfach zu blöd zum rumfahren. Alle Autos bremsen gleich, nur manche wiegen 2 Tonnen.... ;)

 

 

Grüße


30.06.2010 09:04    |    mike95

Wir haben einen DACIA Duster als Stadtauto bestellt. Er ist leicht, kompakt, bietet den meisten Platz für seine Größe, hat erhöhte Sitzposition, große Bodenfreiheit (Bordsteine, Bodenwellen, Parkhäuser) kostet nicht viel mehr als ein Kleinwagen und kommt mit den Schlaglöchern auf Mönchengladbachs Strassen bestens zurecht.


30.06.2010 09:07    |    cignolino

Ein SUV als reines Stadtauto ist natürlich absoluter Quatsch.

Aber ich muss zugeben, dass es als Status-Symbol schon toll wirkt, und es macht auch Spaß das Überlegenheits-Gefühl durch die Abschottung von der Umwelt, die hohe Sitzposittion, die Übersicht, das Premium Gefühl, die gefühlte Sicherheit und "Unverletzbarkeit", ...

Von Landrover kommt bald ein Hybrid SUV, von Porsche gibt es dieses bereits, und der BMW X5 braucht nur ca. 1-2 liter mehr Diesel als ein BMW 5er Kombi...

Also alles in allem sind SUV's nicht mehr die Dinosaurier, sondern eine echte Alternative sofern man sich ein neues Modell anlacht und der hohe Anschaffungspreis, Wertverlust, hohe Versicherungs- und Haftpflichtkoste, stattliche Wartungskosten, teure Reifen etc. es einem Wert sind.


30.06.2010 09:25    |    jeeptec

Na eigentlich hat Jeep mit dem Cherokee XJ

schon 1984 das erste SUV gebaut.

Dieser ist durch die amerikanischen Arme-angehörigen auch

alsbald in Deutschland unterwegs geweswn.


30.06.2010 09:28    |    Lothar9

Um ein paar Brötchen zu holen, oder zum Frisör zu fahren sind die Dinger doch prima.

Ein "Geländewagen" mit Automatik, Klima und Parkpilot???

Fehlt nur noch die Staubzuckerdüse für den Fahrersitz.


30.06.2010 09:48    |    Biker Wolle

Habe ein neues Hüftgelenk und einen Bandscheibenschaden, da fühle ich mich in so ein Auto wegen der Sitzpositition recht wohl.


30.06.2010 09:53    |    kipferl

Ein SUV ist weder für die Stadt noch fürs Gelände geeignet.;)


30.06.2010 11:00    |    Drops55

Ich habe für "Quatsch" gestimmt, und das ist auch tatsächlich meine Meinung.

Allerdings fahre ich einen SUV (Kuga), da ich ein entsprechnendes Zugfahrzeug für meinen Wohnanhänger benötige.

Ich fahre ihn aber auch in der stadt, da ich mir keine 2 Autos leisten will (kann).


30.06.2010 11:10    |    kovalenkop

Für mich kommen nur noch Geländewagen und SUVs für die Stadt in Frage. Die Geländeeigenschaften sind bei der Strassenqualität unerlässlich. Also Mütter, kauft nur noch ordentlich SUVs - Eure Kinder werden es Euch danken!


30.06.2010 11:20    |    imork

fahre seit 7Jahren den X5 E53 von BMW und bin damit Super zufrieden und habe mir jetzt einen Neuen X5 E70 Diesel bestellt. Warum?

Habe das ganze Leben,trotz meiner als Kind erlittenen Kriegsverletzung, hart gearbeitet und gönne mir und meiner Frau eben dieses Auto nutze das Fahrzeug nicht im Gelände sondern nur auf der Straße. Nicht nur die Sitzposition auch das Bequeme fahren über lange Strecken haben mich begeistert, der Diesel Verbrauch liegt bei 115 000Km bei 9,5Ltr. Auch in der Stadt ist es ein tolles Auto. Da ich auf dem Land lebe muss ich in die Stadt um fast alle Bedürfnisse des täglichen Lebens ein zu kaufen und habe bis dato noch keine Schwierigkeiten beim Parken gehabt.

Seit ich das Auto fahre gibt es auch in der Verwandschaft Neider, aber wer sich so ein Auto erlauben kann, hat es sicher verdient.

Gruß imork


30.06.2010 11:26    |    neunter

;)

 

SUV sind heutzutage mehr als angebracht - die (Gross)Stadt - ein einziger riesiger wirrer Dschungel:D Man will ja doch mal durch kommen, oder?!:cool:

 

;)


30.06.2010 12:12    |    Schwaatter

SUVs sind eigentlich zu nix zu gebrauchen,

 

außer sehr gut wegen

- besserem Überblick nach vorne in der Stadt

- besserem Überblick über Leitplanken beim Abbiegen überall

- viel Platz für Hund, Gepäck, Kinder

- viel Platz für den Kram, wenn man zu Kunden unterwegs ist

- Limousinenkomfort auf Langstrecke

- stabiler sicherer Karosserie, wenn's mal kracht (ja, ich denke da zuallererst an meine Familie und mich! So egoistisch bin ich.)

- bequemem Ein- und Ausstieg, vor allem für Beifahrer und hinten (die Bordsteine werden immer höher - schonmal zugeschaut, wie viele sich da rausquälen, Sitzfläche fast auf Gehweghöhe?)

- starkem Motor, weil es damit immer voran geht

- starken und langzeitstabilen Bremsen, wenn hinten mehr als 2 Tonnen Pferd oder Boot dranhängen oder es schnell von 180 auf Null gehen muß (viele SUV haben erheblich kürzere Bremswege als Kleinwagen - Tests lesen!; der ML zumindest schafft das)

- Allrad, wenn bei Schnee der Schneepflug mal wieder geparkte Autos zugeschippt hat

- wenn in Herbst und Winter bei "Glitsch" Allrad nicht so schnell ins schlingern kommt

- der besseren Übersicht und Vortrieb in bergigem Umfeld, wo Haarnadelkurven mit Leitplanken einem in Linousinen alle Sicht stehlen

- noch viel mehr an Vorteilen, die normale Limousinen oder Kombis nicht in dieser Zusammenballung erfüllen können, prinzipbedingt.

 

Ich fahre einen W164 ML350 (natürlich Benziner; ich will niemanden mit NOx aus dem Auspuff einem erhöhten Krebsrisiko aussetzen, umgerüstet auf LPG der Umwelt und dem Geldbeutel zuliebe).

 

Dieser nicht gerade kleine Wagen verbraucht zwischen 11 und 12 Liter Super auf 100 km, wenn er mit Verstand vorausschauend gefahren wird. Da verbrauchen viele kleinere Wagen ähnlich viel.

Und bis zur Stadt habe ich erst mal wenigstens 25 km Überlandfahrt, Kreis-, Land-, Bundesstraßen. Im Winter mit Hinterrad-Limousine (z.B. letzten Winter) eine Herausforderung, obwohl mein 740 da auch eine gute Figur macht mit spitenmäßigen Winterreifen. Aber der ML ist da um Welten besser.

 

Ich fahre viel (beruflich), und auf Langstrecke liebe ich den 740er, der einen entspannt und komfortabel über den "Kriegsschauplatz Autobahn" trägt.

Aber der ML kann das auch, und ich muß kein Werkzeug auf die Rücksitze legen, weil der Kofferraum schon vollgepfropft ist.

Was das heißt, das kann jeder gerne ausprobieren: Bei Starkregen auf eine Baustelle fahren, und Sachen aus dem Kofferraum heraussuchen, die "ganz vorne" verstaut sind.

Oder mal was "schnell abgestelltes, um die Tür aufzumachen" auf die Rücksitze gewuchtet. Bei Sandboden geht das ja noch, bei Lehm ist es eine Sauerei.

Auch Schneematsch mit viel Salz macht da Freude, trotz Ledersitzen.

Die Hundematte hilft da wenig, der Dreck findet seinen Weg zum Polster.

Im Laderaum des ML-SUV ist das keine Sache: Laderaumwanne oder stabile Plane, und der Dreck läßt sich "ausladen" und der Wagen ist wieder für edlere Dinge zu gebrauchen.

(Klar, ein Kombi könnte das oft auch. Aber der wäre mit der kleineren Ladehöhe dann wieder bloß ein 2- oder 3-Sitzer. Im ML stehen auch 120-Liter Kautex-Fässer aufrecht und müssen nicht gelegt werden!)

 

Sicher, ich könnte auch einen Bus, egal welcher Marke, nehmen.

Da käme weniger Neid auf.

Mit Allrad und einem Motor, der diese Fuhre gut voranbringt, sind wir aber wieder bei den gleichen "Nachteilen", die der SUV in der Stadt angeblich haben soll (s.o. - ich kenne keine SUV-spezifischen Nachteile in der Stadt).

Allrad gibt es bei den Kleinbussen auch, somit wäre das auch kein Problem.

Und bei 20 cm mehr Höhe vom Bus - passt manches Parkhaus in der Stadt nicht mehr.

Patsch - k.o.-Kriterium.

Übrigens auch für manchen echten Geländewagen.

Mit dem ML kam ich noch überall rein; der G oder ein Defender früher bedeuteten oft Slalomfahrt um die Leuchtstoffröhren an der Decke...

 

So groß der SUV in den meisten Fällen ist - trotzdem ist z.B. ein ML oder X5 noch ein "kompakter", sowohl von der Länge wie Breite (Fläche einer 5er oder E-Klasse der älteren Baureihen oder eines Passat oder Mondeo; ein A6 ist erheblich länger).

Die Teile wirken größer, als sie vom Flächenbedarf her tatsächlich sind.

Und auch der Wendekreis ist kaum größer, als bei vielen kleinen Fronttrieblern.

Klar, mit meinem 740er-Wendekreis kann der ML nicht mithalten.

Aber auch kein Golf oder V70...

Aber der ML ist schmaler als der 7er, was in Parkhäusern angenehm auffällt.

 

Aber - das Schlüsselwort habe ich schon vorher geschrieben.

Hauptnachteil des SUV ist Neid.

 

Kaum jemand, der die Dinger kritisiert denkt daran, dass kaum ein Fahrzeugnutzer dieselben Anforderungen an sein Fahrzeug hat.

 

Dem Solo herumfahrenden SUV sieht man nicht an, was der am Wochenende "schleppen" muß.

Der Frau, die damit die Kinder in den Kindergarten fährt, ist im SUV auch nicht anzusehen, was die danach damit zu transportieren hat. Und sei es am Wochenende der Pferdehänger.

Und es macht keinen Sinn, mit einem Kleinwagen in die Stadt zu fahren, den SUV in der Garage zu lassen, und dann mit den Einkäufen "verstaumich" zu spielen.

Wenn man überhaupt einen zusätzlichen Kleinwagen hat!

Ich habe keinen, da das für mich keinen Sinn macht.

Also nehme ich schon aus diesem Grund den SUV auch für die Fahrt in der Stadt.

 

Wer über die SUV herfällt (ich falle auch über meinen ML350 her, aber nicht, weil der ein SUV ist, sondern weil er fehlkonstruktive Macken hat, die ich in der Preisklasse einfach als inakzeptabel ansehe), der hat noch keinen mit flüsterndem starkem Benziner und luftgefedertem Fahrwerk über unsere Schlaglochpisten, die von Politikern hochtrabend "Straßen" genannt werden, gefahren.

 

Mir sind im SUV die hochstehenden oder abgesunkenen Kanaldeckel genauso "wurscht", wie die weggepflügten Fahrbahnbeläge oder Plattenstöße auf der Autobahn auf der rechten Spur.

Schlagloch? War da eins?

 

Der SUV ist im Gelände dem echten Geländewagen unterlegen (aber ich habe damit keine Hemmungen, meine hängigen Wiesen auch bei Nässe zu befahren). Dafür fährt er auf der Straße wie eine gute Limousine (immer mit der Einschränkung: Der Hersteller des SUV muß sein Handwerk verstehen und was ordentliches auf die Räder stellen.).

Im 7er fahre ich lieber die linken Spuren, dem Fahrwerk zuliebe.

Im SUV wird das weggesteckt, was die Lkw mit der rechten Fahrspur machen, dank volumigen Reifen und Luftfederung (ich fahre keine Riesenfelgen mit Gummikondom, denn da hat auch Luftfederung bald ihre Grenze erreicht; ein bisschen Gummi mit Luft sollte noch zwischen Straße und Felge sein.).

 

Warum soll ich über solche "Straßen" mit einem anderen Fahrzeug fahren, wenn ich in die Stadt will? Mein Kreuz ist es mir wert, und auch ein stabiles Fahrzeug hält das länger aus.

In der Stadt geht es weiter mit abgesackten Gullies, Bordsteinen und Parkbuchten mit so hohen Bordsteinen als Begrenzung, dass bei manchem Kleinwagen bis hin zu A4, 3er oder ähnlichem der Spoiler dagegenschrappt, wenn das Fahrzeugheck nicht mehr in die Straße ragen soll.

 

Es gibt bestimmt idealere Fahrzeuge für die Stadt.

Aber in dem Gemisch dort aus Transportern, Bussen und Lkw, die die Sicht verstellen, kommt der SUV dem Idealfall schon sehr nahe.

Was besser geeignetes kenne ich nicht - ich bitte um Belehrung.

 

Ich schlage denen, die über SUV meckern vor, doch mal so ein Teil probezufahren.

Und zwar keinen "Möchtegern-SUV", sondern einen richtigen mit Komfort und starkem Benziner (wer unbedingt Diesel will, sollte auch entsprechende Abgasreinigung achten - NOx sind hochtoxisch! Nicht nur beim SUV, sondern auch beim Kleinwagen.).

Es ist ein entspanntes Fahren ohne Streß.

Nicht mal beim Einparken mit Streß verbunden, da die Übersichtlichkeit der Kleinwagen mittlerweile auch bescheiden ist.

Und die elektronischen Helferlein müssen halt mit "drin" sein. Wer an Einparkhilfen spart, der spart am falschen Ende.

 

Dann einen Tag mit "Sauwetter" nehmen.

Entweder, dass es schüttet aus Kübeln (und der Wagen unbeirrt seine Bahn zieht, ohne, dass eine Pfütze viel Einfluß hat).

Oder die Sonne herunterbrät (und die Klimaanlage eine Wohlfühlatmosphäre aufrecht hält, die entspanntes Fahren ermöglicht, dank des Volumens im Wagen auch keine Enge).

Oder in der Nacht, mit mitlenkenden Xenons eine kurvige Bergstrecke.

Oder in der Stadt eine Hausnummer suchen. (In den beiden letzten Fällen bringt die Augenhöhe einiges.)

Winterlich ist auch nicht schlecht, mit Neuschnee auf der Fahrbahn auf irgendeiner Nebenstrecke, weil auf der Autobahn ein paar Lkw querstehen.

Oder mal zu einem Möbelhaus fahren und "Bastelregale" einkaufen.

 

Und dann ausprobieren, wie das mit einem "akzeptierten Stadt-Kleinwagen" ist.

Und dann mit einem Kleinbus.

Und dann einem Kombi der oberen Kategorie.

 

Und dann nochmal den Vergleich machen, wo mehr abgedeckt ist an Einsatzfällen.

 

Zum Zigarettenholen am Automat 300 Meter weiter reicht vermutlich auch ein Kleinwagen, ich gebe es ohne Murren zu.

 

Das ist ja das Schöne an der Sache: Jeder darf selbst entscheiden, was ihm wichtig ist.

Ich würde freiwillig nichts anderes mehr fahren, als einen SUV.

Und 7er, natürlich.

Der 5er GT wäre vielleicht auch eine passable Mischung, aber nicht statt SUV, sondern statt 7er.

Bald soll es den 5er GT ja mit xDrive geben...

 

Allzeit gute Fahrt

Schwaatter

 

P.s.: Wer Tippfehler findet oder anderer Meinung ist - sofort kundtun! Spätere Reklamationen sind ausgeschlossen.


30.06.2010 12:21    |    grisu112bf

Wer Auto fahren kann, braucht keine Parkversuche..auch nicht mit einen SUV.

Ich finde ein SUV ist Altagstauglich..der Tiguan ist nicht länger als mein Golf V Kombi.

Galaxi, Sharan, Alhambra..sind größer...

Und ich mag den Tiguan, weil ich dort mit meinen Rückenproblemen, gut ein und aussteigen kann..

Habe den Tiguan  nicht wegen Rumprollen oder sonstige Angebereien, wie einige über SUV Fahrer schreiben, sondern weil er ein sehr geeignetes Zugfahrzeug für unseren 1800 kg schweren Wohnwagen ist.

 

@Spatenpauli:

Wow, mit dem gesparten Geld beim Tanken machst Du lieber Kreuzfahrten...

Schau Dir mal den Verbrauch der meisten SUV an....

Da kannste eher mit dem eingesparten Geld nach 5 Jahren mit der Santa Monica auf den Datteln-Hamm-Kanal fahren´..*lol*:D;)

 

So nun Feuer frei...

 

Lg,Roger


30.06.2010 12:26    |    jagys

Also ich bin auch der Ansicht das jeder das Auto fahren soll, das er möchte.

Für mich selbst sehe ich keinen Vorteil in einem SUV.

Wenn ich mal vergleiche zwischen einem BMW 530d Touring und einem X5 3.0d, spricht wenig für den X5.

> Preis: der X5 kostet einige Tausender mehr.

> Verbrauch: beim X5 1,5 L mehr

> Fahrleistungen: X5 deutlich schlechter

> CO2 Ausstoß: X5 höher

> Ausmaße:Platzangebot annähernd gleich, außer man braucht die 15 cm mehr Kopffreiheit für einen Hut

> Ladevolumen: beim Touring höher

 

Denke dies waren die sachlichen Kriterien, die für über 90% zutreffen, die einen X5 fahren und sprechen eigentlich deutlich für den Touring

 

Dann gibt es noch die weniger als 10% die sehr spezielle Anforderungen an so ein Auto haben, wie z.B.

 

> Allradantrieb: für echten Geländeeinsatz, nicht nur zum an einer Böschung zu parken. Vorteil X5

> Wintertauglichkeit: Vorteil X5, wenn man dann auch Winterreifen kauft und in den Bergen wohnt. Fahre seit 25 Jahren zum Skilaufen

und habe bisher 5 Mal Schneeketten gebraucht. 2 Mal davon hätte es der X5 auch nicht geschafft ohne.

> Zugmaschine: Klarer Vorteil X5, bis zu 3,5t (als Extra) gegen 2,0t beim Touring

 

Diese Kriterien sprechen deutlich für den X5

 

Wie Eingangs gesagt "Jeder was er will", aber für 90% der X5 Fahrer währe unter wirtschaftlichen und ökologischen Gesichtspunkten der Touring das bessere Auto. Ähnliche Vergleiche kann man sicher auch bei anderen Marken anstellen.

 

Der Rest ist Geschmacksache.

 

Viele Grüße


30.06.2010 12:30    |    D1400

Hi, ich bin inzwischen über 70 und habe bisher nur normale PKW's gefahren.

Warum ich jetzt ein SUV fahre? Ganz einfach: Man sitzt höher und das hat gerade für ältere Menschen einen immensen Vorteil beim Ein- und Aussteigen.

Wenn man in einer Parklücke steht und die Türe kaum aufbekommt, dann fällt es selbst jungen Leuten schon schwer, sich von unten hochzuhieven und auszusteigen, älteren noch viel mehr. Nun aber sitze ich erheblich höher und das Aus- und Einsteigen ist kein Problem mehr. Und was den Verbrauch anbelangt. Ich fahre meinen SUBARU-Forester mit 11,5 L AUTOGAS bezw. 9,5 L Benzin (Aber nur wenn es sein muß). Die Karre würde zwar ca. 180 km/h fahren, wird aber von mir zu 90 % im Bereich 130 gefahren (dies aus langjähriger Erfahrung - ca. 1,7 Mio km - ) weil ich weiß, daß die Raserei nichts bringt außer hohen Spritkosten und angespannten Nerven. Also nicht immer nur schimpfen auf die SUV's, sondern mal daran denken, daß es auch vernünftige Gründe dafür gibt (Anzumerken wäre allerdings noch, daß ich in einer sehr kleinen Stadt lebe und in einem schneereichen Gebiet (8 Monate Winter - 4 Monate ist es kalt :-)) Daher ist auch der Allrad nicht zu verachten.


30.06.2010 12:42    |    Tigi 202

...für mich war der gute Einstieg und das "hohe" über der Straße sitzen entscheidend. Bei 7Liter Diesel und mit EURO 5 Norm ist er auch nicht verbrauchsstark.


30.06.2010 12:45    |    Karl-Heinz Greiner

Wenn man grundsätzlich in der Stadt unterwegs ist,finde ich einen Kleinwagen handlicher (einparken u. rangieren). Fahre selbst einen SUV ,wohne aber auf dem Land. Habe langen Arbetsweg u. baldige Anfangszeiten.Im Winter ist der SUV von Vorteil mit seinem Allrad.


30.06.2010 12:49    |    V70_D5

Ich hielt immer SUVs fuer Unsinn und ich halte es fuer viele Leute nach wie vor fuer Unsinn. Vor allem fuer die unbedarften Muttis vor den Schulen, die nur die Durchfahrt verstellen.

 

Da ich einen Civic, der an staendiger Verstopfung des DPFs litt, ohne finanziellen Schaden gegen einen anderen Honda tauschen konnte und mir der Civic nicht mehr gefiel, der Accord ein Auslaufmodell war, so blieb nicht mehr viel als der CR-V.

 

Was toll ist an diesen Autos, ist der leichte Ein-und Ausstieg und das Raumangebot. Wobei das sehr am Modell liegt. Der Touareg I oder alte X5 waren eher mickrig in der Raumausnutzung.

Es sind auch Autos wie der Cayenne absurd. Man sieht fast nur Blondies damit fahren, weil das Auto ist sonst einfach unsinnig. Wer glaubt schnell fahren zu muessen, der sollte sich eher einen Sportwagen kaufen. Warum muss so ein Elephant 250 laufen.

Prinzipiell sind SUV aber wenn sie in Leistung und Groesse Mass halten, und die ersten Modelle waren auch eher bescheiden, siehe RAV4 und CR-V durchaus praktisch. Es mussten natuerlich die Amis und auch die Deutschen in Gigantomanie verfallen und den Ruf ruinieren.

 

Gerade in Osteuropa profitiert man von der Schelchtwegetauglichkeit. Ich bin viel in CEE unterwegs und weis das zu schaetzen.

Was ein Nachteil aller dieser Kisten darstellt, ist der hohe Luftwiderstand. So gesehen sind SUVs keine Autobahnautos und daher gerade in der Stadt gut einsetzbar, wenn nicht zu gross. Im Gegenteil, man kann in einem 4,5m SUV, sofern vernuenftig gebaut, das gleiche Innenraumangebot darstellen wie bei einem 4,8m Kombi.

 

Leider wie gesagt hat man es mit Leistung und Groesse etwas uebertrieben.


30.06.2010 13:32    |    el_dude

Ein SUV ist doch ein Stadtauto :confused:

Also fürs Gelände is er sicher nicht :)

 

Naja, jeder soll fahren was er will :)


30.06.2010 13:34    |    vik365

Keiner von diesen mini Traktoren könnte mich überzeugen. Absolut überflüssige Erfindung! Meiner Meinung nach. :) Obwohl man berücksichtigen soll, dass unsere Gesellschaft immer älter wird und die alten brauchen solche Kutschen wegen Rücken und Gelenkproblemen. Für sie ist es wirklich eine gute alternative.... :)


30.06.2010 13:49    |    ernest47

Allgemeine Gegenfrage zu diesem Thema.

 

Was halten Sie von der Geländetauglichkeit des BMW X6 mit folgender Bereifung?

 

Vorne: 295/30 ZR 22

Hinten: 335/25 ZR 22

 

Soeben gesichtet, natürlich in der Mitte von zwei Parkplätzen.

 

Sagt eigentlich mehr als viele Worte.


30.06.2010 13:52    |    Spatenpauli

Hallo Grisu, damit meine ich nicht speziell die Krafstoffkosten. der Unterschied bei den Anschaffungskosten reicht dann für 5 Jahre Kreuzfahrten und nach 3 bzw 4 Jahren brauche ich schon wieder einen NEUEN. :D

MfG aus Bremen 


30.06.2010 14:50    |    drsteelhammer

Also ich würde meinen SUV (Jeep Commander) nie wieder hergeben.Sitzposition perfekt mit anständig Raum um den Fahrer rum. Ich bin ein stattlicher Mensch und mag nicht Schulter an Schulter sitzen. Der Verbrauch bei diesem Riesenauto ist mit 11 Litern vollkommen ok und das bei sehr entspannter Fahrweise.

Parken war für mich noch nie ein Problem, da der Commander vorne und hinten Radarabstandswarner hat und ich den Wagen spielend parke.

 

Ueberhaupt erübrigt sich eigentlich diese Umfrage. Diejenigen die es sich leisten können fahren doch sowieso ihren dicken Schlitten und diejenigen die es sich nicht leisten können, meckern halt eben darüber herum. Mir würde nicht einfallen über jemanden zu urteilen, der ein kleines Auto fährt, was auch selten unter 8 Liter machbar ist. Die einen geniessen die Uebersicht, den Luxus und den Neid Vieler Mitbürger, die anderen mögens spartanisch.

 

In diesem Sinne werde ich mein SUV, was übrigens unter anderem ein fantastischer Geländewagen ist, weiterhin würdevoll geniessen. Nebenbei bemerkt macht es mir nichts aus manchmal anderthalb Parkplätze zu benutzen, den ich bezahle Fahrzeugsteuern für 5 Kleinwagen.


30.06.2010 15:25    |    Pepper4

Stimmt! Diese Fahrzeuge sind nichts für die Stadt und nichts fürs Gelände. Lustig finde ich die Mütter die mit ihren Riesen-Schüsseln die Kids zur Schule/Kindergarten bringen.

Immer ein sehenswerter Slapstick an unserer Münchner Schule!!!!

 

Grüße Pepper4


30.06.2010 15:50    |    rienesl

Mein "Senf" zu dieser Sache: Ich verachte SUVs! Nicht Fisch, nicht Fleisch, völlig ungeeignet für richtiges Gelände und "Onroad" eher ein Prestige-Objekt (Hallo? Tiefer gelegt auf Alufelgen?! Geht's noch?!). Ich fahre für die Stadt 'n Mini und wenn ich mich abseits der normalen Straßen bewege, dann fahre ich Defender. Dieser ist, abgesehen vom Toyota HiLux (okok, Unimog mal außen vor), auch wirklich fürs Gelände gemacht. Bei Daihatsu (Gesundheit!) steht sogar im Handbuch drin, daß man mit dem SUV nich abseits befestigter Straßen fahren _DARF_ Völlig Sinnbefreit. Genauso wie ich in irgendeiner Möhre mal mitgefahren bin, der Besitzer auf einen Knopf gedrückt hat (Tacho wurde rot) dann 150 Meter (!!) fahren mußte (Tacho wurde wieder grün) und dann erst die Diff-Sperre drin war! Hallo? Wenn ich in der Mocke stecke dann is da nix mit 150m irgendwo hin fahren, dann brauche ich die Sperre SOFORT! Ach, ich reg' mich schon wieder auf. Sollen die Leute doch zur Eisdiele mit Ihren Schiffen fahren, aber dann sollen Sie für den Schwachsinn aber auch richtig kräftig vom Staat zur Kasse gebeten werden!


30.06.2010 15:53    |    winni2601

@ drsteelhammer

Erstens stellst Du Dich nicht auf 1 1/2 Parkplätze sondern auf 2 Parkplätze, da der weitere Parkplatz nicht mehr für andere VT bei allgemeiner Parkplatznot im städtischen (insbesondere großstädtischen Bereich) nutzbar ist.

 

Zweitens hat die KFZ-Steuer nun so überhaupt nichts mit der Parkplatznutzung zu tuen. Parkhäuser sind zudem meist nicht in kommunaler sondern in privater Hand. Die KFZ-Steuer zahlst Du dafür dass Du ein Fahrzeug mit entsprechendem Hubraum und CO2-Ausstoß fährst = Schadstoffbelastung der Umwelt.

 

Bei der Einstellung, die du hier auch noch als völlig normal hinstellen möchtest, wundert es mich nicht, dass so eine negative Einstellung zu diesen Fahrzeugen bzw. deren Fahrern besteht.

 

Im Grundsatz ist es mir völlig egal, ob jemand einen Rolls-Royce oder einen Fiat 500 fährtl. Aber Deine Einstellung.... - nee, da fällt mir nix mehr zu ein.


30.06.2010 16:00    |    Pepper4

Hallo rienesl,

ich habe meinen Wrangler, der richtig vom Gelände verdreckt war, bei Mercedes hingestellt (hatte damals noch eine E-Klasse) und mich für eine Probefahrt mit so einer SUV-Mühle angemeldet.

Die Jungs von Mercedes haben dann ausdrücklich darauf hingewiesen, das diese Schleuder

NICHT für das Gelände geeignet ist. Auf meine Nachfrage was ich dann damit machen soll, kam

die Antwort: Pferdeanhänger ziehen.... DAS IST KEIN WITZ!

Grüße Pepper4


30.06.2010 16:01    |    meehster

Wie ich schon mal sagte: Im Stadtverkehr (es soll ja hier um reinen Stadtverkehrsbetrieb gehen) sollte die Grundfläche (Länge und Breite) möglichst klein sein. Ob darauf nun ein Van, ein Coupé, ein Roadster oder ein Geländewagen steht, ist für das Prinzip völlig egal.

Auf der Autobahn ist ein zu großes Auto auch unpraktisch. Was nützt mir ein Riesenschlitten wie z.B. ein aktueller Audi A4, wenn ich damit in Autobahnbaustellen nicht mehr überholen darf, weil die Schleuder zu breit ist um auf die Überholspur fahren zu dürfen?


Deine Antwort auf "SUV – auch in der Stadt eine gute Alternative?"