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25.06.2010 17:38    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (1.060)    |   Stichworte: Geländelimousine, Geländewagen, MOTOR-TALK, SUV, SUVs, Umfrage

Findest Du SUVs auch als Stadtauto geeignet?

Vor 15 Jahren noch total unbekannt bzw. als „Exot“ auf unseren Straßen unterwegs – gerade auch im Stadtverkehr - heute ein alltägliches Bild neben Kleinwagen, Limousinen, Kombis und Co: Die SUVs - Sport Utility Vehicle, die zu Deutsch auch als Geländelimousinen bezeichnet werden.

 

1996 brachte Subaru mit dem Subaru Legacy Outback AWD das weltweit erste Sport Utility Vehicle auf den Markt, welches für gelegentliche Ausflüge abseits befestigter Straßen gut geeignet war und den weltweiten Trend der SUV Fahrzeuge auslöste. Mittlerweile gibt es kaum einen Fahrzeughersteller, der kein SUV in seinem Modellprogramm hat. Sie sind in ländlichen Räumen ebenso häufig unterwegs wie in der Stadt.

 

Neben den bekannten Kritikpunkten, u.a. dem erhöhten Verbrauch durch das höhere Gewicht, haben SUVs auch die Vorteile der besseren Sicht auf die Straße durch die erhöhte Sitzposition oder die höhere Einstiegskante, die nicht nur Ein- und Ausstieg, sondern auch die Beladung erleichtert. Nicht unerheblich gerade auch für die Nutzung als Familienauto.

 

Wir wollen von Dir nun wissen: Hältst Du SUVs auch in der Stadt für eine gute Alternative?


11.07.2010 02:29    |    meehster

@ CheckyChan: Es hat vier Räder, eine Windschutzscheibe, Sitze und sogar einen Motor. Reicht das?


12.07.2010 14:16    |    Michaela7

ich habe die Option gewählt, dass ich einen Kleinwagen bevorzuge, aber jeder kann eigentlich machen was er will, wenn er damit zurechtkommt.

 

Es gibt ständig Unfälle, egal ob es um ein kleines Stadtauto oder um ein SUV handelt, man soll einfach immer und überall vorsichtig fahren.


13.07.2010 22:30    |    MikaelHB

Macht in der Stadt mehr Sinn als auf der Autobahn, Stauraum und hat bei Tempo 30 nicht die typische "Wand im Wind"-Eigenschaft.

 

Naja, ist halbpraktisch, viel Platz, jedoch für Parkplätze oft zu groß.


14.07.2010 08:43    |    PeGo11

Interessant finde ich auch folgendes:

Komme ich mit meinem SUV irgendwo hin, werde ich oft gefragt, ob ich damit auch regelmäßig ins Gelände fahre. Die kommt Frage meist von Fahrern mit bespoilerten und teils aufgemotzen Kleinwagen. Die Gegenfrage, ob sie mit ihren kleinen Rennsemmeln regelmäßig auf die Rennstrecke gehen wird dann mit "Nein, dafür ist mein Auto ja nicht gemacht" beantwortet. Auch Fahrer eines Kombis fahren öfter leer als voll beladen durch die Gegend.

 

Gruß

Pego11


14.07.2010 20:41    |    Kalliner

Wieviel Prozent der Porsche-Fahrer nutzen ihren Wagen auf der Rennstrecke?

Warum haben die Cabrio-Fahrer im Winter das Verdeck geschlossen? Da könnt man doch offen fahren ...

Die Frage nach Sinn und Unsinn eines SUV ist schon Unsinn genug. Soll doch jeder fahren, was er für richtig hält. Andernfalls müsste man Autos in der Stadt ganz verbieten (Öffentlicher Nahverkehr ist ja eine Alternative). Andererseits sind wir hier ja nicht im Fahrrad-Forum, oder?


14.07.2010 21:39    |    meehster

Öffentlicher Nahverkehr ist längst nicht immer eine Alternative. Ich kenne z.B. innerhalb einer Stadt mit mehr als einer halben Million Leuten Stellen, von denen es bis zur nächsten Haltestelle des ÖPNV über 10 km zu fahren sind.


15.07.2010 02:57    |    Horst E

@ wo|ve

 

Zitat:

Ist weder die Schuld des Herstellers, noch des Verkäufers - sondern ganz einfach Dummheit des Käufers.

Man kann jemand auch für dumm verkaufen.

 

Zitat:

Wer nach einem geländetauglichen Fahrzeug sucht, und dort schon Erfahrungen gesammelt hat, wird häufig schon wissen, worauf es ankommt - egal was einem die Werbung oder der Verkäufer an die Backe labert.

Schon möglich. Oder auch nicht. Kommt auf den Kunden an. Mancher glaubt was ihm der Verkäufer erzählt, wenn der optische Eindruck vom Fahrzeug das bestätigt.

 

Zitat:

Bodenfreiheit ist aber keine Illusion, und da können wenige Zentimeter einen großen Unterschied machen. Den wirklichen Unterschied macht aber besonders im Gelände das fahrerische Können und Erfahrung.

Großer Radstand und große Spurbreite machen die Bodenfreiheit wieder zunichte.

 

Zitat:

Da ist nix getunt - der war ab Werk schon so geil :cool:, und wurde auch nicht für den Geländeeinsatz angeschafft.

Ich habe dir das auch nicht unterstellt. (im Übrigen: mein Beileid zu deinem Geschmack)

 

Zitat:

Zudem ist mir der Gedanke zuwider, für einen Gebrauchsgegenstand Geld auszugeben, der mir nichteinmal gefällt...

Kann ich gut nachvollziehen. Aus dem Grund fahr ich auch keinen Golf.

 

Zitat:

Sorry, aber eine Fahrwerkshöherlegung plus Allrad macht einen PKW vielleicht zum SUV, aber noch lange nicht zum Geländewagen. Schon einmal einen richtigen Geländewagen durch richtiges Gelände bewegt?

Die können aber mit jedem Suff mithalten. Und ich bevorzuge einen Traktor wenn ich durchs Gelände will.

 

Zitat:

Wie ein Golf mit dieser Motorleistung abgehen würde, weiß ich nicht, interessiert mich auch nicht wirklich und steht hier überhaupt nicht zur Debatte. Mit dem selben Motor würde er sich wahrscheinlich mit seinem Differenzialgetriebe im Asphalt eingraben - spätestens bei der erstbesten Bodenwelle...

 

Geht es hier nun um SUVs oder um Leistung?

Warum gibt es wohl so wenige Suffs unter 100PS? Ich kann mit meinen 98 PS locker in der Stadt mitschwimmen. Kannst du das auch mit deinem Schlachtschiff? Wie geil wäre der denn auf der Autobahn mit 100PS?

 

Zitat:

Das kann ich nicht erkennen. Man hat evtl. am cw-Wert rumgebessert, die Stirnfläche ist aber nicht wesentlich kleiner geworden. Ein richtiger Porsche (911) hat geschätzt etwa die halbe Stirnfläche und damit auch in etwa den halben Luftwiderstand.

Nicht? Dann muss einer von uns mal dringend zum Optiker ;)

Und? Hast schon einen Termin?

 

I

Zitat:

n einem 911er bekomme ich, vom Golfzubehör mal abgesehen, nicht wirklich etwas unter. Was nützt mir da dann dessen bessere Windschnittigkeit - außer dass ich meine Einkäufe schneller ratenweise zwischen Händler und Heim transportieren kann?

Nun, dann kannst du auch einen Kombi nehmen. VW-Passat, BMW touring...

 

Zitat:

Der Fußgänger könnte aber schon einen Unterschied zwischen einen Golf oder einem Cayenne merken.

 

[Scherz]Dann doch lieber den Cayenne - der hat wenigstens Stil und das würde für mich einen relativ angemessenen Abgang bedeuten.[/Scherz]

Na ich weiß nicht. Der Cayenne sieht für eh schon etwas verunglückt aus. Ob das dann schlimmer oder besser wird?

 

Zitat:

Wer der Werbung glaubt, hat ganz andere Probleme.

Werbung wirkt bei einfach gestrickten Persönlichkeiten, sonst würden die Firmen nicht so viel dafür ausgeben.

 

Zitat:

Natürlich ist das ein Scherz, auch wenn ich sehr stark bezweifle, dass dies nur 2-3% der Fahrzeuge betreffen würde. Gehe mal vorsichtig von 20-30% aus.

Noch ein Scherz! Als das anfing mit der Umweltzone waren es nur 5%. Inzwischen ist man noch etwas bescheidener geworden. http://www.welt.de/.../...and-im-rot-gelb-gruenen-Plakettenfieber.html

20-30% ist lachhaft! Da glaub ich noch eher, daß man SUFFs und andere Luxusfahrzeuge verbietet wenn man merkt daß man mit den Dummweltzonen nirgends hinkommt?

Vielleicht werden die Dinger auch wieder abgeschafft. Hatten wir schon mal. Großversuch wegen Ozon => Fahrverbot => Nie wieder was von gehört, weil es gar nichts gebracht hat.

 

PS: ich klink mich hier aus, was an sachlichen Argumenten da ist ist ausgetauscht.


16.07.2010 21:08    |    Antriebswelle238

Zitat: PS: ich klink mich hier aus, was an sachlichen Argumenten da ist ist ausgetauscht.

 

 

Was die zweite Hälfte des Satzes angeht: stimmt, auch wenn du nur wenig dazu beigetragen hast. Allein die Art, wie du SUVs bezeichnest, zeigt deutlich, das dir an einer ernsthaften Diskussion nicht gelegen ist.

Du hast deinen Senf dazu gegeben. Das muss reichen. Obwohl dann von Austausch ja wohl auch keine Rede sein kann.

Wer ein SUV für eine gute Alternative hält, wird seine ganz persönlichen Gründe dafür haben. Es steht uns nicht zu, das zu kritisieren, zumal es auch bei SUVs durchaus grosse Unterschiede gibt.

Wer ein SUV für nicht geeignet hält, wird ebenfalls dafür seine Gründe haben.

Diese Kommentare geben uns allen die Gelegenheit, einmal über den Tellerrand zu schauen, und die Intentionen "der Gegenseite" kennenzulernen.

Wer das nicht will - auch gut - ist halt wie draussen auf der Strasse ...


16.07.2010 23:06    |    checkyChan

Zitat:

Es steht uns nicht zu, das zu kritisieren, zumal es auch bei SUVs durchaus grosse Unterschiede gibt.

Kritik ist immer willkommen, verrät sie doch im Zweifel mehr über den Kritiker, als über den Kritisierten. ;) Zur Wahl eines Vehikels gibt es mehr als ein paar dutzend Gründe und keiner davon ist objektiv, weil es Objektivität nicht gibt. Denn die  Kriterien  um Objektivität messen zu können, sind subjektiv. ;)


16.07.2010 23:16    |    Antriebswelle238

@ checkyChan:

in diesem Fall - uneingeschränkte Zustimmung ;) 


19.07.2010 08:41    |    Opeltestfahrer

SUV als Stadtauto:confused::confused::confused:

 

Würde ja gehen wenn es denn lauten würde......

 

Hier gehts zum DriveIn :D


19.07.2010 19:53    |    nigTiguan

Auch wenn ich selbst einen Tiguan fahre, habe ich "3" angeklickt (Quatsch für die Stadt...).

Ich bin meist auf Landstraßen unterwegs, nie im Gelände o.ä. Hatte vorher einen Golf Variant TDI. Nachteile jetzt: mehr Sprit, weniger Platz, nicht mehr die gewohnte Beschleunigung. Aber trotzdem mag ich mein neues Auto irgendwie...

Blöd, was?

 

Jörg


19.07.2010 22:12    |    Antriebswelle238

wegen der Nachteile jetzt:

dann hast du oder VW was falsch gemacht ;)

 

habe jetzt meinen 18. Wagen oder so. Ausser Käfer, Kadett C, VW 1500 und Renault R10 Major ist mein jetziger kürzer als alle anderen. Ausser meinem F45 ist er höher als alle anderen. Egal ob er mehr oder weniger PS als die anderen hat - er ist schneller und trotzdem sparsamer im Verbrauch. Nur der Granada war komfortabler.

Alles in allem - mein jetziger ist in der Summe das beste Auto, das ich je hatte. Warum soll ich gerade in der Stadt darauf verzichten? :)


21.07.2010 13:01    |    fgordon

Wieso sollte Kritik nicht zulässig sein sind wir in Nordkorea? - gar nicht mitbekommen..... :eek: :D

 

SUVs find ich eigentlich ganz ok, stören die Sicht ja auch nicht wesentlich mehr als viele andere Fahrzeuge und ansonsten ist doch eh meist nur noch PKW Technik drunter mit einer anderen Haube. Wenn mich ein Tiguan stört dann müsste mich ja auch ein Golf stören oder was die Plattform vom Tiguan ist....

 

Und die ganz übertriebenen wie Hummer & Co sterben ja eh von alleine aus, der Rest der SUVs sind doch ganz normale meist moderne "Kombis" mit halt ein bisserl anderem Blech drumrum..... Allrad gibt`s ja auch bei den meisten Wald und Wiesen PKWs optional.

 

Dagegen hätte ich nichts wenn alle weg wären aber hätte auch nichts dagegen wenn alle Fussgänger Radfahrer (ausser ich bin selbst zu Fuss oder mit dem Rad unterwegs) Golfs, BMW und Co weg wären :D


23.07.2010 14:44    |    matzhinrichs

Hallo!

 

Ich fuhr 4 Jahre lang einen Volvo XC 90, den wir nun gegen einen Campingbus eingetauscht haben. Ich mag den Transit, man sitz auch schön hoch, aber den Volvo vermisse ich schon ein wenig.

 

Wer einmal einen SUV hatte, wird sich nur noch unter Zwang in einen Kleinwagen setzen.

Die Autos sind einfach angenehm, praktisch und kommen überall durch, wo man als Mitteleuropäer hin will.

 

Was die Eignung für die Stadt betrifft: der XC 90 ist 5 cm kürzer als der Mercedes E, den ich vorher fuhr...

 

Gruß,

M.


24.07.2010 12:15    |    Sunny Melon

Wäre ich viel,oder überwiegend in der Stadt unterwegs,würde ich einen Kleinwagen vorziehen.

Ein SUV wäre mir für überwiegend Stadtverkehr,zudem zu teuer und zu schade.

Aber jedem das seine und mir das meine;)


25.07.2010 17:48    |    azemi18

Ich würde mir auch gern einen SUV zulegen, alleine wegen der hohen Sitzposition


25.07.2010 22:29    |    Antriebswelle238

@ Sunny Melon:

 

in der Stadt - wann hast du denn zum letzten Mal einen gut übersichtlichen Kleinwagen gesehen? Da wäre ja sogar ein kleiner Geländewagen, wie z.B. der Suzuki Jimny besser geeignet, noch besser der alte Samurai. Gerade bei den vergleichsweise geringen Geschwindigkeiten relativieren sich doch die Kosten für so ein Auto.

Es wird halt oft vergessen, das es durchaus auch kleine Mini-SUV gibt, die sich auch kostenmässig im Rahmen bewegen. ;)

 

@ azemi:

 

ja richtig, allein die Sitzposition ist schon ein Grund. Bequemes Ein- und Aussteigen weis man dann zu schätzen, wenn der Rücken nicht mehr so will. Und gerade in der Stadt, wenn zum Türaufreissen evtl. nicht so viel Platz zur Verfügung steht, weis man den bequemen Einstieg doppelt zu schätzen.


26.07.2010 15:06    |    azemi18

@Han_Omag F45

Genau! Du bringst es auf den Punkt! Da ich mit meiner Größe 1,93m!, es realtiv schwer hab in meinen Passat ein- und auszustiegen.


26.07.2010 19:52    |    olli27721

Ich habe für das erstere gestimmt, aber:

 

Nur, wenn es ein kompakter SUV ist und nicht übermotorisiert.

 

2WD reicht allemal.

 

Alles darüber gehört nicht in die Stadt.


29.07.2010 12:02    |    hanseat79

Ich denke, es kommt immer darauf an, was der Fahrer mit dem jeweiligen Fahrzeug anstellen will/muß bzw. für welchen Zweck er es sich angeschafft hat. Um mal eben Sonntags früh die Brötchen vom Bäcker holen zu können, brauche ich keinen Q7, das ist wohl klar. Und auch die Muttis die ihren Tuareg oder X5 nur dazu gebrauchen, um morgens "die Kleinen" zur 1,5 KM entfernten Schule zu fahren und sonst nur den Lidl-Parkplatz damit blockieren, sind wohl nicht die eigentliche Zielgruppe.

 

Es soll aber auch Leute geben, die so ein Teil wirklich (ge)brauchen. Ein Freund von mir zieht alle paar Monate einen Bootsanhänger samt Boot von Berlin ins nördlichste Norwegen und wieder zurück. Soll er das mit ´nem Twingo machen? Anderes Beispiel: Ein Ex-Nachbar hatte damals den Tuareg weil er Inhaber einer Gartenbaufirma war und demenstsprechend häufig auf Baustellen und abseits befestigter Straßen unterwegs ist. Ein SUV leistet dabei alleine durch die größere Bodenfreiheit gute Dienste - auch wenn es eben kein lupenreiner "Geländewagen" ist.

 

Ich selber fahre einen Scenic RX4, wobei ich sagen muß, daß Plastikverkleidung aussen, Ersatzrad am Heck und Allradantrieb (im Winter auch in der Stadt wahnsinnig praktisch!) alleine nicht wirklich ein SUV ausmachen. Für mich ist und bleibt das ein kleinerer Familienvan - eben ein Scenic - und den würde ich auch gegen nichts eintauschen wollen.


29.07.2010 16:57    |    Superungi

Zitat:

Meiner Ansicht sind SUV's weder für die Stadt, noch Landstraße, noch Autobahn, noch Gelände geeignet. In der Stadt zu Groß, auf der Landstraße und Autobahn zu hoch und damit mächtig Windwiderstand und Verbrauch.

 

Und Allrad für den Winter gibt es auch in den meisten Limousinen.

 

Aber naja, kommt wie aller andere Mist aus Amerika, muss ja toll sein:rolleyes:

Dem kann man fast nichts hinzufügen, außer das durch ein gutes Marketing geplättetes Gehirn sich mit jedem Kaufwünsch formatieren lässt. Hoffentlich läuft da zu Hause kein 9Live sonst sind die Ratenzahlungen bald in Gefahr! :D


29.07.2010 17:17    |    olli27721

Bei vielen dient das Auto zur Selbstdarstellung (auch die Möchtegerns).

 

Argumente wie Rundumsicht / Winter / Sicherheit sind schnell gefunden.

 

 

Sein wir doch ehrlich: Wie viele Dinge hat man, die man eigentlich nicht braucht ??

 

Beispiel I-Phone und solche Sachen.

 

 

Andererseits lebt da eine Industrie von :rolleyes:


29.07.2010 19:57    |    KugaThor

Neid und Mißgunst wird in Deutschland vielfach gelebt. Nur traut sich kein Neider oder Mißgünstiger zu sagen. "ich bin neidisch, weil Du Dir so oder so etwas leisten kannst."

Dann wird der Neid in ein Mäntelchen gepackt und es heißt z. B die SUV Fahrer seien Ökoterroristen, die Frauen zu blöd zum Parken und und und. Man muss nur alles richtig verpacken.

Mir ist die Meinung anderer ziemlich egal, weil ich das mache, was ich will. Ich fahre SUV, wenn ich Lust dazu habe, wenn nicht, fahre ich einen Pkw. Aber ich lass mich nicht in eine Ecke stellen, weil ich mir leisten kann, was andere vielleicht nicht können. Was ist mit den Menschen, die in einer 400 qm Villa wohnen und diese im Winter heizen müssen??? Darüber wird kein Wort verloren.


29.07.2010 20:55    |    Superungi

@ KugaThor

Es gibt auch noch die dich sich so einen nutzlosen Schrott leisten können ihn aber trotzdem nicht kaufen.

Es gibt auch noch Leute (leider nicht sehr viele) die sich Gedanken machen über das was Sie ihren Kindern hinterlassen. Ein angemessenes Auto ist da nur eine Komponente.

Aber ich kann auch verstehen das manche Leute sowas nicht nachvollziehn können.

Bezüglich Missgunst kann ich nur sagen, auch wenn es sich die einige dieser Leute wünschen das Sie beneidet werden, ich tue es aus oben genannten Grund nicht.

 

Ich muss mein gutes Einkommen werder mit einem Auto, noch einem Haus, Boot oder Golfglubmitgliedschaft zur Schau stellen. Aber ich bin mir sicher das du sowas nicht verstehen kannst. Immer wenn man sinnlose Resourcenverschwendung anprangert bekommt man sofort den Neidfaktor unterstellt, so ein armseeliges Verhalten.


29.07.2010 23:02    |    wo|ve

@ KugaThor

 

Volle Zustimmung :D

 

 

Bei so vielen Pseudo-Gutmenschen kann ich inzwischen nur noch zwischen chronischer Übelkeit oder aufrichtigem Mitleid wählen.

Anderen ihr erarbeitetes Gefährt schlechtschreiben, aber selbst oftmals mit vorsintflutlicher Antriebstechnik unterwegs sein - wahrscheinlich, weil solche besser mit Salatöl zurecht kommen.

 

Was für ein scheinheiliges Gezeter...

 

Und dann schreibt auch noch einer vom "Gedanken an die Hinterlassenschaft für ihre Kinder", welcher wahrscheinlich selbst gar keine hat, und sich trotz all dieser Überlegungen ein Fahrzeug mit Klimaanlage leistet.

Das sind aber selbstverständlich die Leute, die energieautark gebaut haben wollen, ihren Haushaltsmüll maximiert kompostieren, im Winter Hanf-Pullis stricken, den Urlaub im Garten oder beim Zelten verbringen, um Mitternacht kontrollieren, ob die Nachbarn ihren Müll auch vorschriftsmäßig getrennt haben und noch niemals im Leben bei Rot die Straße überquerten.

 

Manch einem möchte man da freundlich die Einwanderungspapiere für Unihomostan in die Hand drücken. Dort gibt es per Gesetz ausschließlich ausstattungsbereinigte Minimalstfahrzeuge und neuerdings auch das Recht zwischen zwei Farben wählen zu können.

Natürlich ist dort auch von der kompletten Leibwäsche, bis hin zum möbilierten Wohnklo mit solarbetriebener Kochnische alles uni - es soll sich ja schließlich keiner selbst darstellen können ;)

 

Wenn ich mir ständig so viele unangebrachte Gedanken über das Privatvergnügen anderer machen würde, hätte ich morgens schon keine Lust überhaupt aus dem Bett zu steigen zu wollen.

Da scheinen die eigenen Alltagssorgen ja fast schon wie ein Luxusgut...


29.07.2010 23:25    |    Superungi

Och wie süss und wenn man den Neidfaktor nicht mehr überzeugend in Szene setzen kann kommt wieder so ein blamabeler allerwelt Öko-Vorwurfskram. Getroffene Hunde...

Man kann ja mal mit kleinen Dingen anfangen, eh man überhaupt nichts ändert, dafür muss man nicht gleich zum langhaarigen Ökö-Typ werden. Egal is eh sinnlos mit der FB-Generation hier.

 

Übrigens ich hab ein Kind bald zwei :D was tust du für den Generationenvertrag?


30.07.2010 00:06    |    wo|ve

@ ungi

 

Auch da wirst du noch etwas nachlegen müssen - selbst wenn ich vom antiquierten Generationenvertrag genau so wenig halte, wie von Plastik-Dixies auf Rädern, ist unsere Dritte inzwischen schon acht Jahre alt.

Natürlich kann man fünf Personen auch in einen Yaris quetschen - und bekommt diese mit einem Schuhlöffel auch wieder heraus - aber ich stehe nicht wirklich auf ein Dasein als Sardine mit Kühlbox auf dem Schoß der Beifahrerin, sondern reise vorzugsweise mit bequemem Wohnzimmerkomfort.

Mit dem bei dir anstehenden Familienzuwachs, wird wahrscheinlich auch bald das Auto Richtung Kombi wachsen müssen, was auch nichts anderes als ein flacher, einachsgetriebener SUV ist - könnte man dann unter Lernprozess und Blickfelderweiterung verbuchen, weil es oftmals die Größe der Familie macht...

 

Das Anfangen mit den "kleinen Dingen" habe ich bereits vor Jahren abgeschlossen ;)

 

Und den Öko-Vorwurfskram ala "Hinterlassenschaft" habe nicht ich in die Runde geworfen, sondern du.

Wer ist denn da wohl am Bellen?

 

Ich jedenfalls spare mir solch hündische Vorwarnungen.

Wer sich mit halbseidenen und ausgelutschten Anti-Großfahrzeug-Argumenten in solche Debatten wirft, hat den fälligen Biss vorsätzlich in Kauf genommen.


30.07.2010 00:48    |    Capricornx92

meeensch, sind einfach geile dinger:)

aber leider weder für stadt noch für gscheids gelände geeignet


30.07.2010 10:33    |    hanseat79

@Superungi:

 

Zitat:

Ich muss mein gutes Einkommen werder mit einem Auto, noch einem Haus, Boot oder Golfglubmitgliedschaft zur Schau stellen.

Selten so viel Unsinn in einem Satz gelesen. :rolleyes: Für Dich sind also SUV-Fahrer, Eigenheimbesitzer, Bootseigner und Golfspieler alles nur Leute, die nichts besseres zu tun haben, als ihren vermeindlichen Reichtum öffentlich zur Schau zu stellen?

 

Ich habe nicht promoviert, bin weder Dr. noch Prof., habe auch keine wohlhabenden Eltern, habe nicht im Lotto gewonnen, zahle pünktlich meine Miete, gehe einer legalen und geregelten Arbeit nach und würde mein Einkommen als durchschnittlich bezeichnen. Und trozdem: Ich fahre SUV, mache demnächst meinen Bootsführerschein, für nächstes Jahr ist der Kauf eines Bootes geplant und in meiner Freizeit trifft man mich gerne mal auf der Driving-Range. Wo liegt Dein Problem?

 

Haben nicht evtl. die Leute, die sich einen abgewrackten Golf, Polo, Astra oder Calibra holen und dort Tausende von Euros in vergoldete Motorblöcke, TFTs in den Rücksitzkopfstützen, Bling-Bling-Felgen, Flip-Flop-Lackierungen und sonstigen unnützen Schei** stecken und ihre Freizeit mit Party, Party, Party verbringen das viel größere Geltungsbedürfnis?

 

Ich weiß nicht, wie das bei DIR ist, aber ICH betreibe meine Hobbies, weil sie mir Spaß machen und ich darin einen gewissen Ausgleich zum sonst ziemlich schlauchenden Alltag finde. Nicht um irgendwem irgendwas zu beweisen oder irgendjemanden auf meinen (nicht vorhandenen) Reichtum neidisch machen zu wollen. Und um zurück zum Thema zu kommen: Ich fahre SUV, weil mir ein Twingo (der in unserem Haushalt im Übrigen auch vorhanden ist!) bei manchen Hobbies eben nicht reicht.


30.07.2010 12:29    |    KugaThor

Zitat:

29.07.2010 20:55 | Superungi

 

@ KugaThor

 

Es gibt auch noch die dich sich so einen nutzlosen Schrott leisten können ihn aber trotzdem nicht kaufen.

Diese Satz disqualifiziert Dich eigentlich für weitere Diskussionen.

 

Ich fahre übrigens SUV, weil es riesig Spass macht und nicht, um den Neidfaktor anderer steigen zu lassen.

 

 

einen sonnigen Tag wünscht

 

KugaThor

 

 

Anmerkung:

Manchmal habe ich das Gefühl, es wäre einfacher, den Ozean mit einem Wasserglas zu leeren, als hier Argumente auszutauschen.


30.07.2010 20:27    |    chrisiiboy

schrottkisten


31.07.2010 11:32    |    Superungi

@ hanseat79

 

1. Erst lesen dann wilde allgemein Anschuldigungen verteilen!

2. Diese Aussage habe ich für mich getroffen, um den mir unterstellten Neidfaktor zu beantworten.

3. Habe ich damit dann auch eine bestimmte Person (KugaThor) in dieser Diskussion angesprochen und nicht die Allgemeinheit.

 

@ wo|ve

 

Was ein "Gutmensch" (übrigens ein voll bescheuertes Wort) ist entscheidet wie immer die aktuelle Mehrheit der offentlichen Meinung. Aber ich will nicht wieder gegen "Godwins Gesetz" verstossen um das zu veranschaulichen.

Fakt ist weil man meine Sache seiner Meinung nach vermeintlich richtig macht ist man noch lange kein "Gutmensch" da gehört schon mehr dazu. Fakt ist auch immer mehr Menschen der neuen Generationen der westlichen Welt wollen alle Rechte haben, aber keine Pflichten akzeptieren, so wird es auf dauer auch nicht weiter gehen, daran kann die Gesellschaft zerbrechen "Gutmenschen" Gelapp ihn oder her.

 

Achso und der Yaris bleibt natürlich auch mit zwei Kindern das Familien Auto, für die 3 oder 4 Fahrten im Jahr wo mehr Gepäck an Bord muss hab ich eine große Dachbox.


31.07.2010 13:56    |    meehster

Das sehe ich dann wieder ähnlich. Für mich wären die SUV alle nichts. Nicht in der Stadt und nicht außerhalb. Für mich kann ein Auto (fast) nicht flach genug sein. Ich schaue halt lieber von unten auf andere herab ;):D

 

Das ist und bleibt allerdings Geschmackssache.


31.07.2010 14:00    |    wo|ve

@ ungi

 

"Pseudo-Gutmenschen" sind für mich die, die selbst (nach eigener Definition, vermeintlich) alles "richtig" machen, mit dem dadurch resultierenden und natürlich (ungefragt) postuliertem Anspruch, dass alle anderen deren festgefahrenen Meinungen ebenso zu sehen haben. Gegenteilige, sachliche Argumentationen stoßen bei Pseudo-Gutmenschen auf taube Ohren, womit diese i.d.R. eine Belehrungsresistenz besitzen, die einen weltoffenen und gebildeten Menschen (der Themen vorausgehend pro-contra-erörtert) an den Rand der Verzweiflung treiben können.

Häufig sind diese in politischen Randparteien, regelmäßig in Stammtischrunden und neuerdings zunehmend in Foren (oftmals Vielposter oder Trolle) vertreten.

 

Ich finde Pseudo-Gutmenschen eigentlich recht praktisch.

Zum einen haben sie einen recht hohen Belustigungsfaktor, und weiter dienen sie mir gerne als Negativbeispiel für die geistige Erziehung meiner Kinder.

 

Wenn es deiner Meinung nach in der heutigen Bevölkerung immer mehr Menschen gibt, die für sich Rechte in Anspruch nehmen, ohne dabei auch die (daraus resultierenden) Pflichten wahrzunehmen, ist dies IMHO das Ergebnis von mangelhafter Erziehung und fehlenden Positiv-Vorbildern.

[;)]Was genetisch versaut ist, bekommt man auch durch Schläge nicht mehr hin.[/;)]

Sitzen solche verzogenen Plagen dann in den Vorständen großer Unternehmen, sorgen diese häufig für Negativschlagzeilen. Aber eine Gesellschaft wird daran, aufgrund entsprechender Eigendynamiken, nur seltenst zerbrechen - daran ändern weder die Bild, noch andere verblödende Medien oder irgendwelche selbsternannten Weltuntergangspropheten etwas...

 

Fazit: Ich fahre gerne SUV/Geländewagen, weil für mich (neben einem Großkombi) keine andere Fahrzeugklasse so viele Pros bei so wenigen Contras (dazu zähle ich auch die langweilenden Nörgeleien) in sich vereint.


31.07.2010 15:50    |    chrisiiboy

alleine wie die spastis die die kisten fahren moped / motorrad / rennradfahrer übersehen.


31.07.2010 16:28    |    KugaThor

@ chrisiiboy

 

Deine beiden letzten Posts disqualifizieren auch Dich!!

Aber ich antworte Dir trotzdem mal. Kradfahrer werden meistens übersehen, weil sie die gesetzlichen Höchstgeschwindigkeiten nicht einhalten (übrigens eine Hauptunfallursache). Damit haben SUV-Fahrer nun wirklich nichts zu tun.

 

Die SUV Fahrer sind sicherlich keine Spastis, da sie ansonsten keinen Führerschein hätten. Körperliche und geistige Mängel sind je nach Grad der Krankheit ein Versagungsgrund für die Erteilung der Fahrerlaubnis.

 

Ich denke mal eher, dass Du ein Troll bist. Oder eine Person die mit den fahrzeugansteckenden Chaoten in Hamburg oder Berlin sympathisiert.

 

 

PS. Verabschiede mich jetzt für ein paar Tage. Fahre mit meinem SUV in die Wildnis zum Fischen und Jagen.


31.07.2010 16:44    |    meehster

Och, ich kenne einen spastisch Gelähmten, der hat einen Führerschein und fährt auch Auto. Ein SUV wäre aber auch für ihn nichts, weil er den Sitz schlechter erklimmen könnte.


31.07.2010 17:03    |    KugaThor

Ich kenne auch jemanden. Aber ich hatte geschrieben, das je nach Grad der Krankheit ein Versagungsgrund vorliegen könnte.


31.07.2010 17:12    |    meehster

Stimmt, so sieht es aus.


Deine Antwort auf "SUV – auch in der Stadt eine gute Alternative?"