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25.06.2010 17:38    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (1.060)    |   Stichworte: Geländelimousine, Geländewagen, MOTOR-TALK, SUV, SUVs, Umfrage

Findest Du SUVs auch als Stadtauto geeignet?

Vor 15 Jahren noch total unbekannt bzw. als „Exot“ auf unseren Straßen unterwegs – gerade auch im Stadtverkehr - heute ein alltägliches Bild neben Kleinwagen, Limousinen, Kombis und Co: Die SUVs - Sport Utility Vehicle, die zu Deutsch auch als Geländelimousinen bezeichnet werden.

 

1996 brachte Subaru mit dem Subaru Legacy Outback AWD das weltweit erste Sport Utility Vehicle auf den Markt, welches für gelegentliche Ausflüge abseits befestigter Straßen gut geeignet war und den weltweiten Trend der SUV Fahrzeuge auslöste. Mittlerweile gibt es kaum einen Fahrzeughersteller, der kein SUV in seinem Modellprogramm hat. Sie sind in ländlichen Räumen ebenso häufig unterwegs wie in der Stadt.

 

Neben den bekannten Kritikpunkten, u.a. dem erhöhten Verbrauch durch das höhere Gewicht, haben SUVs auch die Vorteile der besseren Sicht auf die Straße durch die erhöhte Sitzposition oder die höhere Einstiegskante, die nicht nur Ein- und Ausstieg, sondern auch die Beladung erleichtert. Nicht unerheblich gerade auch für die Nutzung als Familienauto.

 

Wir wollen von Dir nun wissen: Hältst Du SUVs auch in der Stadt für eine gute Alternative?


02.03.2011 09:01    |    ahaeu

Wenn sich´s lohnt: nein, das stört nicht!

 

Was uns allen etwas ausmachen sollte, sind die hohen Spritpreise. Da dies nicht nur an der Weltwirtschaft liegt, sondern auch von der Politik forciert wird, wird sich zumindest das Thema Kauf spritfressender Fahrzeuge weiterhin über den Benzinpreis und das verfügbare Einkommen regeln.

 

Also ist es jedem wirklich auschließlich selbst überlassen, wieviel er verbrauchen kann und will. Im übrigen ist das kein Thema SUV, denn die brauchen höchstens bei hohen Autobahngeschwindigkeiten bis zu 20% mehr als ein ähnlich großer Kombi oder Van. Aber das wurde ja hier schon des öfteren dargelegt, sodaß die Diskussion darüber müssig ist.


02.03.2011 10:27    |    wo|ve

Bei tiefen/großen Schlaglöchern mache ich mir aufgrund der Niederquerschnittsreifen eher Sorgen um meine Felgen (Höhenschlag oder sonstige mögliche Schäden). Karosserie und Bandscheiben befinde ich durch die Luftfederung (mit regelbarer Dämpferrate und verstellbarem Federweg) als optimal geschützt.

 

Und beim Befüllen meines 100-Liter-Tanks ärgere ich mich natürlich ebenso über die Preisentwicklung der Kraftstoffe, wie meine Frau (die einen sparsamen 3-Zylinder fährt) und jeder andere Autofahrer auch.

 

Hätte ich damit jedoch ein existentielles Problem, müsste ich entweder etwas an meinem Spritverbrauch oder meinem Einkommen ändern.

Selbst als damals relativ gut bezahlter Staatsbediensteter war es für mich absolut normal die familiäre Haushaltskasse durch Nebentätigkeiten aufzubessern. Allemal solider, als sich in seiner Freizeit faul vor die Glotze zu setzen oder anderen "wichtigen" Aktivitäten nachzugehen, aber währenddessen über das verfügbare Netto zu jammern und sich den schönen 2-Meter-Plasma auf Pump zu ordern.

 

Ich lebe nicht um zu arbeiten, sondern arbeite um zu leben ;)

 

Grüße,

wo|ve


02.03.2011 17:38    |    Antriebswelle238

Ok. Bei 2 mal tanken lande ich auch bei 120 bis 130 Euro. Wenn ich dann sparen muss, meide ich Geschwindigkeiten über 160. Dann reichen die beiden Füllungen für rund 1800 km. Ist doch nicht wirklich schlecht für nen kleinen "SUV", oder? 


02.03.2011 23:07    |    Manager2008

Die Frage nach den Kosten fürs Tanken ist natürlich auch eine Frage der Prioritäten.

Es soll ja auch Leute geben, denen viel daran liegt, über 160 zu fahren, und die dafür beim 20 Jahre alten Mini-CRT bleiben ;)

Jeder wie er will ;)

Aber wie gesagt, hoher Treibstoffverbrauch beeinflusst natürlich schon auch den Treibstoffpreis, denn je intensiver die Kämpfe um begrenzte Ressourcen werden, desto weniger lustig wird es für uns alle.

Und ja, natürlich kann man immer locker flockig allen Leuten mit angeblich zu geringem Einkommen das Fahren absprechen.

Das Argument mit Fleiß und Engangement hat zugegebenermaßen was für sich.

Ich bin auch der Meinung, daß jeder auch was leisten muss und nicht nur die Hand aufhalten darf.

Nur ist "die Reichen zuerst" auch nicht die Antwort auf alle Fragen.

Denn wenn irgendwann nur noch 5% der Bevölkerung ein Auto kaufen und fahren können, dann braucht auch keiner mehr Straßen.

Oder wir "Reichen" werden dann auf offener Straße abgestochen, weil jeder mit einem Auto muss reich sein, das muss ja was zu holen sein.

Das wollen auch die Reichen nicht.

 

Ich denke, Einflussnahmen im Sinne weiterer Senkung des Treibstoffpreise machen sehr viel Sinn.

Oder sind die EU-Initiativen zu diesem Thema nur das Werk von wahnsinnigen Ökos ?

Sind gar überhaupt alle EU-Befürworter wahnsinnig ?


02.03.2011 23:41    |    ahaeu

Jetzt musst Du mir nur noch eine einzige Einflussnahme oder Aktion der EU nennen, die sich günstig auf die Treibstoffpreise auswirken soll.

Ich sehe überall nur Maßnahmen, die mir entweder das Fahren vermiesen oder zumindest verteuern.

 

Öl wird irgendwann sowieso knapper, auch wenn die Knappheit derzeit eher herbeigeredet wird als daß sie mittelfristig tatsächlich eintritt.

Alleine das Reden über Knappheit macht das Öl teurer, die internationale Nachfrage und das unsägliche Spekulantentum, dem auch niemand entgegentritt, natürlich erst recht.

Das gegen diese Preisentwicklung irgendjemand in Europa etwas tut und die Spritpreise sinken-das sehe ich nicht. Und das ist tatsächlich unsozial und es wird immer mehr Menschen geben, die sich deshalb das Autofahren nicht mehr leisten können. Für dieses Ergebnis kann weder ein Reicher noch ein SUV.


03.03.2011 00:26    |    wo|ve

@ Manager

Zitat:

Die Frage nach den Kosten fürs Tanken ist natürlich auch eine Frage der Prioritäten.

Richtig. Aber wenn du auf deine Mobilität angewiesen bist, fällt die Entscheidung recht leicht. Da verzichte ICH zugunsten einer erforderlichen Tankfüllung auch mal auf einen Restaurantbesuch - vor allem, wenn der Kühlschrank zu Hause gut gefüllt ist.

Zitat:

...natürlich kann man immer locker flockig allen Leuten mit angeblich zu geringem Einkommen das Fahren absprechen.

Das würde mir nie einfallen wollen, weil es jedem selbst überlassen ist, was er mit seinem verfügbaren Netto anstellt. Nur sollten zuerst die Grundbedürfnisse ausreichend gedeckt werden.

Wenn ich mir ansehe, wie manche Eltern ihr "Haushaltsgeld" in der Kneipe durchbringen, während deren Kinder im Winter nicht einmal eine warme Jacke haben, geht mir das Messer in der Tasche auf.

Zitat:

Nur ist "die Reichen zuerst" auch nicht die Antwort auf alle Fragen.

Denn wenn irgendwann nur noch 5% der Bevölkerung ein Auto kaufen und fahren können, dann braucht auch keiner mehr Straßen.

Mich interessieren die "Reichen" nicht die Bohne, weil diese ohnehin in anderen Sphären schweben ;)

Aber wenn ich darüber nachdenke, wie groß das Verkehrsaufkommen vor 25 Jahren war, sehe ich nicht, dass die Individualmobilität ein Luxus wäre. Solange Azubis und Studenten Autos fahren, muss das Geld dafür ja irgendwo her kommen - selbst wenn die Fahrzeuge nur gesponsert sind.

 

@ahaeu

Zitat:

Öl wird irgendwann sowieso knapper, auch wenn die Knappheit derzeit eher herbeigeredet wird als daß sie mittelfristig tatsächlich eintritt.

Alleine das Reden über Knappheit macht das Öl teurer, die internationale Nachfrage und das unsägliche Spekulantentum, dem auch niemand entgegentritt, natürlich erst recht.

Volltreffer! Und den Öl-Brokern ist jede noch so kleine Krise als Rechtfertigung für steigende Preise recht. Daher werden sich die Kraftstoffpreise auch eher am höchsten zumutbaren Level orientieren, als am Preis eines Öl-Barrels...

 

Grüße,

wo|ve


03.03.2011 07:05    |    Manager2008

Also wenn die EU Initiative zeigt in Richtung von maximal 120 g co2 und maximalem Flottenverbrauch, dann verleidet das zumindest mir nicht den Fahrspaß.

Im Gegenteil, mit einem effizienten Fahrzeug macht es mir sehr viel mehr Spaß, die notwendigen Fahrten zur Arbeit zu tätigen.

Denn wenn man dem Spritmonitor glaubt, dann gibt es bereits Polo oder Golf Blue Motion, die man in der Praxis im Bereich von unter 4 Liter auf 100 km bewegen kann.

Das finde ich sehr positiv und darauf achte ich auch sehr beim Autokauf.

Mit einem Golf oder Polo Blue Motion würde ich mich jedenfalls nicht eingeschränkt fühlen, sondern im Gegenteil sogar gewissermaßen befreit, weil ich nicht dauernd an der Tankstelle stehe und mein Konto geschont würde.

 

Ich habe eigentlich immer auf den Treibstoffverbrauch geachtet.

Bereits am Beginn meines "Pendlerlebens" bin ich aus Verbrauchsgründen vom Audi Quattro auf einen der ersten Audi 80 TDI umgestiegen, ohne Groll und ohne Gefühl des großen Verzichtes.

Ich habe mich einfach am neuen und modernen und auch komfortablen Audi 80 erfreut.

Und später dann habe ich mich auch ohne Groll und ohne Gefühl des Verzichtes an den diversen Golf Tdis erfreut.

Und jetzt aufgrund der immer weiter steigenden Treibstoffpreise achte ich noch viel mehr auf den Verbrauch.

 

Auf zu viele Restaurantbesuche muss ich schon aus reiner Notwendigkeit verzichten, denn mit 6 oder 7 Leuten essen gehen kostet ein kleines Vermögen.

Mit einem Spritschlucker würde noch entsprechend was für die Fahrt dazu kommen, da würde ich dann noch mehr zu Hause essen und wahrscheinlich gar nicht mehr wegfahren.

Also wenn das jemand unbedingt als zusammenhängend sehen will, sehe ich jedenfalls nicht das Szenario "Essen gehen und SUV fahren" sondern "entweder Essen gehen oder SUV fahren".

 

Das Problem mit dem "Hinhauen" auf die Spekulanten ist:

Das interessiert die nicht, was wir wollen.

Wenn wir nicht bereit sind den geforderten Preis zu bezahlen, dann kriegen die kostbare Ware eben die Chinesen.

Das würdet doch ihr alle auch machen, warum tut ihr hier so, also würdet ihr eure Waren und Leistungen verschenken ?

Wie sonst kommt man zu Wohlstand ?

Haben nur wir in den sogenannten "zivilisierten Ländern" ein Recht auf Wohlstand und alle anderen sollen gefälligst weiterhin im Dreck herumwühlen ?

So ist das nun mal, die nehmen genauso wie wir, was sie kriegen können.

 

Nur gibt es vielleicht auch Leute, die sich nicht einschränkt fühlen, nur weil sie kein Auto mit 1000 Ps unterm Hintern haben, sondern vielleicht nur 100 oder sogar nur 75.

Sondern die einfach andere Wichtigkeiten sehen und die auch mit 100 kmh auf der Freilandstraße oder mit 130 kmh auf der Autobahn zufrieden sind.

"Gib Gas ich will Spaß" ist jedenfalls nicht das einzig glücklichmachende Lebensmodell.

Das haben besonders die jungen Leute erkannt und ich habe den Eindruck, daß das in Zukunft auch immer weniger wichtig werden wird.

Es würde auch ganz bestimmt die Lebensqualität nicht sinken, wenn unsere Autos irgendwann vielleicht alle unter 100 Ps haben würden.

Ja, es wäre eine Einschränkung, aber es macht uns ganz bestimmt nicht alle unglücklich.

Vielleicht macht es dann den Blick frei auf die wichtigen Dinge im Leben.


03.03.2011 12:20    |    ahaeu

Unglücklich ist ein großes Wort. Unzufrieden oder sauer wäre im Zusammenhang mit der Verordnung von Fahrzeugeinschränkungen wohl eher richtig.

Ich bekenne mich bei Autos zur Emotion, wie wenig zeitgeostig das manche auch empfinen mögen. Und Emotion beim Fahren hat nicht nur, aber auch mit den PS meines Wagens zu tun.

 

Ein ökologisches Vernunftmobil ist für viele sehr schön- ich versuche, das mit Leistung und Fahrspaß möglichst zu kombinieren und einen für mich zufriedenstellenden Kompromiß aus Emotion und Rationalität zu finden.

 

Das würde mir bei einem 75 PS Golf sicher nicht gelingen- und das Fahren eines solchen Autos wäre für mich bei meinen 35000KM Jahresfahrleistung eine starke Einschränkung meines täglichen Lebens.

Verstehe es oder nicht, aber mache jetzt bitte keine weitere Grundsatzdiskussion daraus. Ich bin durch die Medien schon genug mit Grünen belastet, hier in MT will ich letztlich lieber über die Freuden und nicht die political-correctness des Autofahrens reden.


03.03.2011 17:13    |    MarkusM

@ahae:

 

Du sprichst mir aus der Seele!

 

Mich nervt es hier langsam wirklich, ständig über Vernunft und Unvernunft von Autos zu diskutieren. Sobald man sich hier für Emotionen und Freude an leistungsstarken Autos ausspricht, geht das Theater los! Einige verstehen es einfach nicht, dass selbst für Autoliebhaber die Fahrzeuge nicht DAS Wichtigste im Leben sind. Bei aller Liebe zu einem Fahrzeug, aber wenn ich mich für einen Haufen Blech einschränken müsste, wurde ich die Prios anders setzen!

 

Interessant sind auch die Thesen, dass das Autofahren für alle erschwinglich bleiben soll und nicht nur für Gutbetuchte (und nein - zu denen gehöre ich auch nicht!). Ja was denn nun? Gehts ums Geld oder um die Rettung der Umwelt. Hier habe ich das Gefühl, das schwankt je nach Gemütslage und Geldbeutel.

 

Aber nun weiter mit der Endlosschleife hier ... :)


03.03.2011 17:53    |    Manager2008

@ahaeu

Ja natürlich ist das eine Grundsatzdiskussion.

Hast du schon mal den Titel dieses Threads gelesen ?

Was erwartest du bei so einem Topic ?

Wenn dich das nicht interssiert, musst du ja hier nicht reinschauen, oder ?

 

@MarkusM

Ja, natürlich, wenn wir es wirklich entschlossen angehen würen mit der "Rettung der Umwelt", dann müssten wir jeglichen Individualverkehr sofort verbieten, vor allem in der Stadt.

Jeder kann doch auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren.

Aber das würde dir schon gar nicht passen, oder ?

 

Ist es für dich möglich zu sehen, daß es auch so was wie ein sowohl als auch geben könnte, also einen Mittelweg oder Kompromiss ?

Oder gibts für dich nur "alles oder nichts" ?

Wäre es so schlimm, wenn man endlich EU-weit eine stärkere Förderung von umweltfreundlichen und sparsamen Fahrzeugen einführen würde, damit sich enstpannte Leute es leichter leisten könnten, auf ein sparsames Fahrzeug umzusteigen ?

Und andere die meinen, daß es unter 200 PS nicht geht, zahlen eben entsprechend mehr ?

Du hast doch offensichtlich sowieso so viel Geld, daß du dir ein starkes Auto locker leisten kannst und du musst doch trotzdem in keinster Weise einschränken ?

Oder wie soll man dein Posting anders verstehen ?


03.03.2011 18:06    |    MarkusM

a) Ich fahre gerne mit öffentlichen Verkehrsmitteln so es denn sinnvoll geht, was leider selbst in unserer Region nicht immer gegeben ist. Jetzt bist Du überrascht was? In einigen Großstädten wie z.B. Hamburg ist man mit der U-Bahn spitze angebunden. In anderen wie z.B. Düsseldorf ist es eher bescheiden. Ich brauche mit dem Auto 15 Min. zur Arbeit, mit dem Nahvekehr 1,5 Stunden... Was mich am ÖNV stört ist oftmals die völlig verdreckten Wagen und besonders zu später Stunde die zwielichtigen Gestalten.

 

b) Nö, es gibt auch Mittelwege - wie kommst Du auf den Unsinn, dass ich nur schwarz oder weiß sehe?! Daher nutze ich teilweise den Wagen, teilweise die Bahn - je nachdem was sinnvoller sprich schneller ist. Gerade die ICE angebundenen Ziele sind super! Ich wäre verrücht z.B. mit dem Wagen von Düsseldorf in die Frankfurter Innenstadt zu fahren, das geht mit der Bahn schneller und bequemer. Die Bahn ist mittlerweile aber leider sogar oftmals teurer als irgendwelche Flugangebote.

 

c) Bezüglich des Geldes hast Du was falsch verstanden, ich zähle mich nicht - wie bereits geschrieben - zu den "Gutbetuchten" oder gar Reichen! Ich will jedoch auch nicht klagen, aber ich arbeite für mein Geld viel und verantwortungsvoll! Aber ja, ich würde kein Auto fahren, welches mich finanziell so einschränkt, dass ich die wirklich wichtigen Dinge (und da gibt es einige!) nicht machen könnte! Ich habe da aber auch das Glück beruflich nicht viel mit dem Auto unterwegs zu sein oder große Strecken zu pendeln. Meine Jahresfahrleistung ist eher gering. Gesundheit, ein schönes Zuhause, Zeit mit der Familie und Sport haben für mich einen höheren Stellenwert für mich als ein Auto. Trotzdem ist für mich ein Auto keine völlig rationales Objekt, nein, ich habe durchaus Spass daran. Deshalb bin auch auch in diesem Forum aktiv!


04.03.2011 07:18    |    Manager2008

Also wenn du die Frage stellst

"Gehts ums Geld oder um die Rettung der Umwelt."

dann ist das schwarz/weiß malen.

Das eine schließt ja das andere nicht aus.

Man kann z.b. gleichzeitig Geld sparen und die Umwelt schonen, indem man einen Golf oder Polo Blue Motion kauft anstatt eines Tiguan oder gar Touareg oder Q7.

Man kann auch gleichzeitig Geld sparen und die Umwelt schonen, indem man die Steuern für weniger umweltschädliche Autos reduziert und für die verschwenderischen Fahrzeuge erhöht.

Jemand der also kein Monstrum von Auto braucht, der spart dann Geld.

Jemand der meint nicht ohne "Bigfoot" leben zu können, der würde mit erhöhten Steuern zumindest umweltschützende Maßnahmen unterstützen.

 

Ein Posting wie dein letztes sieht schon eher ausgeglichen aus.

Deine Situation verstehe ich sehr gut, so geht es leider sehr vielen.

Das mit dem dem völlig überteuerten öffentlichen Verkehr ist wieder so eine Sache, die man mit einem "Zuschlag für Benzvernichter" etwas erleichtern könnte.

Es wäre eine zutiefst soziale Maßnahme, wenn man den öffentlichen Verkehr billiger oder vielleicht sogar kostenlos machen würde, z.b. für alle Berufspendler genauso wie für Schüler.

Denn immerhin zahlt doch jeder, der im Beruf steht auch Steuern oder leistet zumindest einen Beitrag z.b. zur Sozialversicherung.

Oder vielleicht gleich ganz gratis.

Das wäre ein enormer Fortschritt in Richtung Umweltschutz und vor allem für sozial Schwache.

Und es würde sogar den Autofahrern nutzen.

Denn dann würden nur noch die fahren, die wirklich das Auto brauchen oder eben die Fanatiker die aus Prinzip niemals den öffentlichen Verkehr nutzen.

Weniger Staus, weniger Unfälle, weniger unnötig verschwendeter Treibstoff, wäre das nichts ?

 

Aber halt, ich träume wohl grade.

Unsere lieben Politiker sind leider sehr oft nur auf Stimmenkauf aus, mit solchen Maßnahmen machen sie sich nur unbeliebt bei diversen "gib Gas ich will Spaß"-Menschen, was einem politischen Todesurteil gleichkommen würde.

Da ist leider kein Platz für wirklich sinnvolle Maßnahmen wie den Umweltschutz.

Solange die nicht von der EU gezwungen werden, passiert diesbezüglich genau gar nichts.

Aber halt, ich träume wohl schon wieder.

Die EU zwingt natürlich nur kleine Länder, die haben zu kuschen und zu tun was man ihnen sagt.

Bei großen Ländern wie Deutschland hat die EU zu kuschen und zu tun was man ihr sagt.

Da passiert genau gar nichts, was den deutschen Politikern nicht in den Kram passt.

Was leider auch eine sinnvolle Weiterentwicklung der EU verhindert.

Denn ich kann mir nicht vorstellen, daß nicht viele andere Länder sehr wohl an umweltfreundlichen Maßnahmen in Richtung ensthafter Förderung sparsamer Fahrzeuge interessiert wären.


04.03.2011 07:33    |    Antriebswelle238

In einem hast du Recht: du träumst.

Du träumst von einer bösen Welt, in der das große mächtige Deutschland der armen kleinen EU die Marschrichtung diktiert. Wach auf und komm in die Realität zurück.

Und wenn du wirklich umweltfreundlich fahren willst, dann vergiss deinen Van, Golf und Polo, und fahr Fahrrad. 


04.03.2011 07:42    |    Trackback

Kommentiert auf: VW Sharan II:

 

Sharan II 4motion?

 

[...] die eh nix. Die werden lieber mit 200 km/h über die BAB gescheucht. Siehe Touareg.

Poste das mal hier:

http://www.motor-talk.de/.../...dt-eine-gute-alternative-t2778602.html

Aber das wird man dort nicht so gerne hören, denn irgendwie muss man sich den SUV ja schönreden, und [...]

 

Artikel lesen ...


04.03.2011 07:48    |    Manager2008

Zitat:

Du träumst von einer bösen Welt, in der das große mächtige Deutschland der armen kleinen EU die Marschrichtung diktiert. Wach auf und komm in die Realität zurück.

Werde doch ein bißchen konkreter ?

Oder bist ein Politiker der nicht mehr draufhat als nichtssagende Floskeln herunterzubeten.

Was genau meinst du denn ?

Wie ist es denn deiner bescheidenen Meinung nach ?

Welche Dinge sind gegen den ausdrücklichen Wunsch von Deutschland passiert ?

Wie war es denn, als Deutschland die Konvergenzkriterien nicht erfüllt hat ?

Da wurde dann gleich über die Abschaffung dieser Kriterieren definiert.

Anderen Ländern entzieht man jeglichen Kredit und schraubt erstmal die Zinsen ordentlich in die Höhe, damit sie gleich wissen, wer hier das sagen hat.

Ist doch völlig verrückt.


04.03.2011 08:58    |    MarkusM

Zitat:

Also wenn du die Frage stellst

"Gehts ums Geld oder um die Rettung der Umwelt."

dann ist das schwarz/weiß malen.

Absolut nicht! Das nennt man schlicht konsequentes Handeln oder Gradlinigkeit! Wenn alles so dramatisch ist wie Du behauptest, müsstest Du auch dramatische Änderungen herbeiführen um der Sache Herr zu werden! So ein halbgares Zeug wie: "Ich spar jetzt mal hier und da ein bisschen Energie, wo es mit gerade passt..." dürfte da wenig zielführend sein. Außerdem merkst Du ja schon an Deinem Verhalten, dass der eigene Geldbeutel trotz der Verbesserungstheorien immer im Vordergrund steht, oder wie erklärst Du uns den Kauf eines steuersubventionierten Autos, welches sonst eine Nummer kleiner ausgefallen wäre (mal ist ein Golf der Wagen der Wahl, mal ein Polo und plötzlich fährst Du ständig mit 6-7 Personen im Van durch die Gegend?!?)? Wenn Du wirklich Angst hast, dass alles den Bach runtergeht, dann müsste das Geld eigentlich ziemlich weit hinten in Deiner Prioliste stehen!

 

Sorry, aber das sind die Schlimmsten, die Wasser predigen und Wein saufen!

 

Du musst Dich also entscheiden, wenn Du "wirklich" was bewegen willst - halbschwanger gibt es nicht bei Deiner Untergangstheorie und kostet Dich die Glaubwürdigkeit.

 

Das politisch nicht immer alles korrekt abläuft liegt leider im System. Aber es wurde keiner gezwungen in die EU einzutreten. Mag sein das Deutschland aufgrund der Wirtschaftskraft eine führende Rolle dort einnimmt und teilweise entsprechend behandelt wird. Nur sind es oft auch die Deutschen, die wieder mal die Tasche aufmachen, wenn irgendwo der Baum brennt! Aber ich denke, wir sollten hier keine politische Diskussion daraus machen.


06.03.2011 18:48    |    Manager2008

Ich habe grade zufällig eine Auto-Bild in die Hand bekommen.

Da war eine Liste der häufigsten Firmenwagen in Deutschland zu sehen.

Der Golf war mit Abstand das häufigste Auto.

Also ist damit schon bestätigt, daß die meisten Leute vernünftige und wirtschaftliche Autos bevorzugen.

Nur um wieder zum Titel des Threads zurückzukehren, gibts eben Leute die nicht so vernünftig sind, und die sollte man dann besser zu Kasse bitten.

 

Ein derart sinnvolles Gesetz gibts übrigens bereits in Österreich, nennt sich Nova.

Nur wo kämen wir da hin, wenn die EU sowas übernehmen würde ?

Wäre aber absolut gerechtfertigt und absolut im Einklang mit den Zielen der EU, den Co2-Ausstoß zu vermindern.

 

Bezüglich steuersubventioniertes Auto:

Dann müsstest du JEDES Firmenauto in Deutschland verbieten, denn dort gibts für ALLE Autos Vorsteuerabzug, oder nicht ?

Sind die jetzt alle steuersubventioniert, oder was meinst du genau ?

 

Wie gesagt, meine Meinung ist, daß man nicht nur Wasser predigt und Wein sauft, sondern daß man sinnvolle Gesetze macht und nur noch für sparsame Firmenautos den Vorsteuerabzug ermöglicht.

Dann würden sich die entsprechenden Policies der Firmen schnell ändern.

Und wer unbedingt meint einen Schlampenschlepper haben zu müssen, der zahlt dann eben entsprechend mehr Steuern.

Wer mit dem Treibstoff sorgsam umgeht, würde also auch steuerlich geschont.

Das ist nun mal die Verantwortung der Politik.

 

Bezüglich dem Argument

"Es wird ja keiner gezwungen der EU beizutreten"

übersiehst du leider, daß Deutschland alleine noch keine EU machen würde.

Eine EU macht erst Sinn, wenn möglichst viele Länder dabei sind.

Das Argument "wir zahlen, also schaffen wir an" ist Schwachsinn, denn Deutschland ist nicht der einzige Nettozahler.

Sich damit herauszunehmen, alles alleine bestimmen zu wollen, das schadet der EU am meisten.

 

Am schlauesten habens wohl die Schweizer gemacht.

Die verlangen für den Güterverkehr über Scheizer Straßen ordentlich Maut.

Also geht der Verkehr eben hauptsächlich über österreichische Straßen runter nach Italien.

Wir dürfen natürlich nicht verlangen was wir für richtig finden.

Denn da kommt dann gleich Deutschland in der Verkleidung der EU und schreibt uns vor, wie hoch unsere Maut sein darf.

 

Ich finde, daß eine EU in der Form wie sie jetzt besteht, also mit "Wasser predigen und Wein saufen", wie man am Beispiel von Deutschland und den Konvergenzkriterien sieht, absolut nicht nützlich ist.

Eine EU bringt erst dann was, wenn wir gemeinsame Ziele haben und wenn die Regeln für alle gleichermaßen gelten.

 

Andernfalls werden die großen reichen Länder nur noch reicher, und alle anderen können ja austreten, wenns ihnen nicht passt.

Aber vorher macht man sie noch richtig fertig, indem man ihnen gleich mal jeden Kredit streicht und die Zinsen so in die Höhe schraubt, bis ihnen die Luft ausgeht.


06.03.2011 18:52    |    olli27721

@Manager2008

-

 

Du glaubst im Ernst, was in der AutoBild steht ????

 

 

:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D


06.03.2011 18:54    |    Manager2008

Die werden doch eine Statistik der häufigsten Firmenwagen korrekt abschreiben können ?

Oder willst du jetzt behaupten, daß der Golf NICHT der häufigste Firmenwagen in Deutschland wäre ?

;)


06.03.2011 18:57    |    olli27721

Ist schon seltsam

 

Ich hätte auf den Passat getippt

 

Audi A4 ist auch mit obenan.

 

Golf höchstens als Behördenfahrzeug.


06.03.2011 19:25    |    Manager2008

Die Statistik kommt vom Kraftfahr-Bundesamt.

In dem Artikel wurde nicht genauer ausgeführt, inwiefern das Behördenfahrzeuge oder Fahrzeuge der Privatwirtschaft betrifft, es wurde nur allgemein von Firmenwagen geschrieben.

 

Hier ist der Artikel:

http://www.autobild.de/artikel/dienstwagen-hitliste-1565971.html

 

Wenn man durch die Bilder klickt, sieht man die Modelle und die Anzahl der Zulassungen.


06.03.2011 19:32    |    olli27721

Aha - da haben wirs:

 

DIENSTwagen - keine Firmenwagen.

 

Also doch die, die von Steuergeldern bezahlt werden.


06.03.2011 19:44    |    Uranos1

Fahr' ich in die/der Stadt, nutze ich überwiegend einen SMART, auf "Überlandtouren" mit mehr Gepäck, auch z.B. in Länder mit grossen Schotterstrassenanteilen, den TIGUAN.


06.03.2011 20:05    |    MarkusM

@Manager

 

Mein "steuersubventioniert" war auf Deine Fahrzeugwahl gemünzt. Wenn ich Deinen Beitrag richtig verstanden habe, hast Du den Sharan nur deshalb genommen weil der subventioniert war und sonst wäre es ein kleineren Wagen geworden, oder? Das hieße Du schlägst hier ne Welle wegen dem Weltuntergang und bist auch nicht besser, wenn Du ein paar Euros sparen kannst... Aber jetzt wirst Du baff sein, ich stimme vom Grundsatz mit Dir überein, dass das Streichen des Vorsteuerabzugs bei bestimmten Firmenwagen sicherlich einen merkbaren Effekt hätte! Wenn ich denn Deine Ängste ähnlich priorisieren würde, wäre dies neben der Benzinpreiserhöhung sicherlich ein Ansatz der logisch schlüssig ist.

 

PS: was ist den ein Schlampenschlepper? Ist das die österreichische Redensart für Van? ;)


06.03.2011 23:00    |    ahaeu

Wenn ich Manager so lese, wird mir ganz schlecht. Die Fahrer von Autos oberhalb eines Golf (oder aber eines Sharan, sich selbst kann er ja nicht meinen), werden auf kleinem Umweg als Schlampenschlepper bezeichnet.

Dazu noch Vorschläge wie verschärfte Nova, kräftige Maut für Strassenbenutzer und alle hirnrissigen EU-Regeln befolgen und initiieren, die wir auch meist noch hauptsächlich finanzieren. E10 lässt grüßen, neben vielen anderen blödsinnigen Gutmenschenvorschriften aus Brüssel.

 

Mann, ich wusste gar nicht, daß die Grünen hier hier Wahlprogramm für die Bundestagswahl 2013 durch Manager vorab veröffentlichen. Vielen Dank für die Warnung, ich habe begriffen!

 

Der Golf ist übrigens natürlich nicht der häufigste personengebundene Dienstwagen, sondern vor allem bei Handwerkern, Dienstleistern und Behrörden im Einsatz. Der firmenwagenberechtigte Besserverdiener fährt Passat, A4, BMW 3er und 5er- was sich an dem 80% Firmenwagen- Anteil dieser Modelle ersehen lässt. Privatleute leisten sich solche Wagen selten. Insofern fehlt tatsächlich bloss die Streichung des Vorsteuerabzuges und Manager hat sein Ziel fast erreicht.

 

Die deutsche Autoindustrie wird´s verhindern, vernünftigerweise.


07.03.2011 00:35    |    wo|ve

@ Manager

 

Wenn du glaubst, dass bei der Anschaffung von Dienstwagen/Behördenfahrzeugen die Vernunft und Wirtschaftlichkeit im Vordergrund steht, bist du leider ziemlich schief gewickelt...

 

Und die "vorbildliche" NoVa Österreichs ist nichts anderes als die deutsche Ökosteuer.

Nur mit dem Unterschied, dass die Ökosteuer fairerweise über den tatsächlichen Verbrauch erhoben wird, und die NoVa nur die trifft, die sich teures und leistungsstarkes Fahrzeug leisten möchten.

Aber unabhängig von der Fairness, sind beide Erhebungen lediglich nur Mittel zum Zweck - nämlich der Erhöhung von Steuereinnahmen. Der Vorwand "Öko" ist doch reine Augenwischerei...

Ich kann zumindest nicht feststellen, dass seit Einführung der NoVa die Geranien meiner Frau gesünder wären.

 

Vorsteuerabzugsberechtigung und Steuersubventionierung sind grundsätzlich zwei verschiedene Paar Schuhe. Wenn eine Firma Ausgaben für ein Firmenfahrzeug tätigt, ist dies steuerlich genau so zu handhaben, wie wenn diese Firma Maschinen oder Geräte anschafft um damit Geld zu erwirtschaften. Oder bringst du etwa deine defekte Heizanlage zur Reparatur bei deinem Heizungsbauer vorbei?

Ob der Firmeninhaber nun einen Panamera als repräsentatives Chef-Fahrzeug braucht, um standesgemäß auf dem Golfplatz vorzufahren, steht auf einem anderen Blatt.

 

Das mit dem "Wasser predigen und Wein saufen" hast du leider nicht richtig einsortiert.

In deinem Fall geht es darum, dass du hier versuchst die SUVs schlechtzuschreiben, während du dich selbst für die größte verfügbare Dieselmotorisierung entschieden hast und wohl auch die Option Allrad gezogen hättest, wäre diese erhältlich gewesen.

 

Und auch die "Effizienz" kann man sich schön schreiben.

Bspw. liegt dein künftiger Sharan bei 0,0347 Liter/PS,

während der Touareg V6 TDI bei 0,0308 Liter/PS liegt.

Beim objektiven Faktor "Nutzen" wird wohl der Sharan leicht vorne liegen, beim subjektiven Faktor "Spaß" eher der Touareg. Wer die dritte Sitzreihe oder die ca. 100 Liter mehr Ladevolumen des Sharans nicht braucht, wird diesen Nutzmehrwert aber auch nicht berücksichtigen.

Ein Auto ist für manchen eben mehr als nur eine durchkalkulierte Kombination aus minimalem Verbrauch mit maximaler Anzahl von Sitzplätzen und Ladevolumen.

Wenn ich mich in einem Auto nicht rundum wohl fühle, wird es nicht meines...

 

Ähnlich sollte man auch den Aspekt "Umgang mit den Treibstoffressourcen" betrachten.

Da ist es nämlich ein nicht unerheblicher Unterschied, ob du bspw. mit deinen 5,9l/100km 40.000km/pa abspulst, oder Markus mit seinen 7,2l/100km gerade mal auf 20.000km/pa kommt.

Deshalb halte ich die NoVa-Lösung auch für absoluten Schwachsinn, weil hier wieder nur die dickeren Geldbeutel geschröpft werden, nicht aber die, die den meisten Treibstoff pro Jahr durchblasen.

Ich hätte in diesem Bezug auch keinerlei Probleme damit, wenn in Deutschland die KFz-Steuer entfallen und dafür auf den Kraftstoff umgelegt werden würde - selbst wenn ich als Mittel- bis Vielfahrer dadurch benachteiligt wäre. Aber das wäre IMHO Fairness in Anlehnung an das Verursacherprinzip...

Im Umkehrschluss solltest du dankbar dafür sein, dass überhaupt noch jemand mit seinem verpöhnten Luxusschlitten Geld in die NoVa-Kasse spült. Gäbe es diese Leute nicht, würde dein Staat nämlich DICH kräftiger zur Kasse bitten!

 

Und was soll das Gezeter mit der Maut?

Die 14-Monats-Vignette der Schweiz kostet gerade einmal 31,50 Euro, während für die Jahres-Vignette Österreichs 76,50 Euro berappt werden dürfen.

Beim Güterverkehr/Schwerverkehrsabgabe verhält es sich eben etwa umgekehrt.

 

Wer in der EU wieviel zu sagen hat, ist für mich eigentlich nicht so wichtig, solange dabei etwas Sinnvolles heraus kommt.

Doch woran will man die Gewichtung sonst fest machen, wenn nicht an der jeweiligen Bevölkerungszahl? Denkbar wäre vielleicht noch eine Gewichtung nach den Beiträgen, aber sicherlich nicht die Variante, dass bspw. Lettland gleichgewichtig mit Frankreich sein soll.

 

Wie auch immer.

Das ist dann doch zu sehr OffTopic und eher ein Thema für ein Polit-Forum.

 

Grüße,

wo|ve


07.03.2011 08:03    |    Manager2008

@MarkusM

Zitat:

Mein "steuersubventioniert" war auf Deine Fahrzeugwahl gemünzt. Wenn ich Deinen Beitrag richtig verstanden habe, hast Du den Sharan nur deshalb genommen weil der subventioniert war und sonst wäre es ein kleineren Wagen geworden, oder? Das hieße Du schlägst hier ne Welle wegen dem Weltuntergang und bist auch nicht besser, wenn Du ein paar Euros sparen kannst...

Meine Fahrzeugwahl ist grundsätzlich mal nicht meine Fahrzeugwahl, weil es nicht mein Fahrzeug ist.

Es ist einfach das Standardfahrzeug unserer Firma, es gehört auch nicht mir.

Wenn ich die Firma verlasse, kriegt das ein anderer.

Aber es macht für mich Sinn, weil ich eine große Familie habe.

z.b. ein Touareg wäre aber Schwachsinn, da könnte ich gleich beim Golf bleiben.

Wobei ich mir nicht mal sicher bin, ob ein Touareg überhaupt möglich wäre.

Mal abgesehen davon, daß der Privatanteil dafür immens wäre, würde das wahrscheinlich aufgrund des schlechten Eindrucks auf Kunden gar nicht genehmigt werden.

Stichwort "So gehen die also mit meinem Geld um ?" ;)

 

Zitat:

Aber jetzt wirst Du baff sein, ich stimme vom Grundsatz mit Dir überein, dass das Streichen des Vorsteuerabzugs bei bestimmten Firmenwagen sicherlich einen merkbaren Effekt hätte!

Und warum siehst du dann den Weltuntergang kommen und ängstigst dich zu Tode, nur weil jemand darüber nachdenkt ?

 

Zitat:

PS: was ist den ein Schlampenschlepper? Ist das die österreichische Redensart für Van? ;)

http://www.sprachnudel.de/woerterbuch/schlampenschlepper

 

Touareg und alle anderen Monster-SUVs passen also in dieses Schema ;)


07.03.2011 08:09    |    Manager2008

Zitat:

Mann, ich wusste gar nicht, daß die Grünen hier hier Wahlprogramm für die Bundestagswahl 2013 durch Manager vorab veröffentlichen. Vielen Dank für die Warnung, ich habe begriffen!

Mann, ich wusste gar nicht, daß wir eine grüne Regierung haben :D

Vielen Dank für die Warnung, ich habe begriffen!

 

Zitat:

Privatleute leisten sich solche Wagen selten. Insofern fehlt tatsächlich bloss die Streichung des Vorsteuerabzuges und Manager hat sein Ziel fast erreicht.

Wie gesagt, in Österreich gibts bloß für die Vans einen Vorsteuerabzug.

Könnte es sein, daß das auch nur im Interesse der deutschen Autoindustrie ist ?

;)

Könnte es sein, daß es wichtigere Interessen gibt als die der deutschen Autoindustrie ?

Ich glaube nicht, denn das ist der wirkliche Sinn der EU, nur das sagt natürlich keiner offen.


07.03.2011 08:43    |    Manager2008

@wo|ve

Du möchtest also ernsthaft behaupten, daß z.b. ein Touareg vernünftiger und wirtschaftlicher als ein Golf ist ?

Oder was genau möchtest du sagen ?

 

Aber vielleicht ist das das Problem.

In Österreich wird man mit einem Golf nicht schief angesehen und als Sozialfall gebrandmarkt.

Im Gegenteil, bei uns gilt ein Golf bei den meisten Leuten als solides und wirtschaftliches und klassenloses Auto.

 

Laut den Argumenten hier im Forum dürfte es aber in Deutschland nicht so sein ?

Was kommt als nächtes ?

Gratis-Golf für alle Hartz IV Empfänger :D

 

Zitat:

Nur mit dem Unterschied, dass die Ökosteuer fairerweise über den tatsächlichen Verbrauch erhoben wird, und die NoVa nur die trifft, die sich teures und leistungsstarkes Fahrzeug leisten möchten.

Ja, ich finde es fairer, wenn jemand mit einem 6-stelligen Jahresgehalt eine höhere Nova zahlt als ein Pendler eine höhere Ökosteuer.

Denn jeder hat es in der Hand, ein sparsameres Fahrzeug zu kaufen und das macht einen positiven Unterschied.

Jemand, der so tut als müsste er sterben, nur weil der Touareg mehr Steuern kostet, der ist einfach nur rücksichtlos und hat keinerlei Schonung verdient.

 

Zitat:

Vorsteuerabzugsberechtigung und Steuersubventionierung sind grundsätzlich zwei verschiedene Paar Schuhe.

Das ist mir durchaus bewusst.

Ich habe ja nicht mit dem Bullshit angefangen.

 

Zitat:

Wenn eine Firma Ausgaben für ein Firmenfahrzeug tätigt, ist dies steuerlich genau so zu handhaben, wie wenn diese Firma Maschinen oder Geräte anschafft um damit Geld zu erwirtschaften. Oder bringst du etwa deine defekte Heizanlage zur Reparatur bei deinem Heizungsbauer vorbei?

Ja, natürlich.

Es stellt sich nur die Frage, was man aus steuerlichen und umweltpolitischen Gründen als angemessen sieht und ab wann es sich um Privatvergnügen handelt.

 

Zitat:

Ob der Firmeninhaber nun einen Panamera als repräsentatives Chef-Fahrzeug braucht, um standesgemäß auf dem Golfplatz vorzufahren, steht auf einem anderen Blatt.

Richtig, oder ob man einen Touareg braucht oder ob nicht auch der Golf reicht, um seine Arbeit zu machen.

Aber das ist wohl in Deutschland anders, wie mir so langsam bewusst wird.

In Deutschland wäre wohl ein Golf als Firmenwagen geschäftsschädigend ?

 

Komischweise kommt der Teamleiter meiner deutschen Region aus Deutschland und hat einen Golf als Firmenwagen und er beklagt sich überhaupt nicht.

Er hat sich den sogar selbst ausgesucht, und er ist glücklich damit, nicht zuletzt aus steuerlichen Gründen, aber auch weil er zufrieden damit ist und kein Angeber-Fahrzeug braucht.

 

Zitat:

Das mit dem "Wasser predigen und Wein saufen" hast du leider nicht richtig einsortiert.

In deinem Fall geht es darum, dass du hier versuchst die SUVs schlechtzuschreiben, während du dich selbst für die größte verfügbare Dieselmotorisierung entschieden hast und wohl auch die Option Allrad gezogen hättest, wäre diese erhältlich gewesen.

Mit 10maliger Wiederholung wirds auch nicht sinnvoller.

 

Nochmals: Ein SUV ist für mich sinnlos, sowas bringt mir nichts.

Ein Van ist für mich persönlich sinnvoll, weil ich mehr als 5 Plätze brauche.

Das bei uns nur Vans den Vorsteuerabzug ermöglichen und das daher ein Van mein Standardwagen in der Firma ist, das steht auf einem anderen Blatt.

Ich habs eben gut getroffen, weil ich das Auto auch brauche, es macht für mich Sinn.

Richtig finde ich es aber nicht, meiner Meinung sollte man den Vorsteuerabzug nur für Fahrzeuge unter 120 g Co2 ermöglichen.

Das wäre konsequentes Handeln, wenn man es wirklich ernst meinen würde mit dem Umweltschutz.

 

Und nochmals:

Es gibt für den Sharan genau 2 Dieselmotorisierungen.

Der größere der zwei Dieselmotoren mit DSG hat in der Stadt sogar einen leicht geringeren Verbrauch.

Und nein, ich werde mir ganz sicher keinen Allrad-Van nehmen, ist doch Schwachsinn.

Wie kommst du nur auf den Unsinn ?

Meinst du nicht, daß du dich hier nur künstlich aufregst ;)

 

Zitat:

Und auch die "Effizienz" kann man sich schön schreiben.

Bspw. liegt dein künftiger Sharan bei 0,0347 Liter/PS,

während der Touareg V6 TDI bei 0,0308 Liter/PS liegt.

Also das was du hier machst ist genau das, du schreibst dir den Touareg schön.

Und lass mich raten, so richtig schön ists erst mit dem Touareg bei über 200 auf der Autobahn.

Ich sage lieber nichts, sonst bist du noch beleidigt :p

 

Zitat:

Beim objektiven Faktor "Nutzen" wird wohl der Sharan leicht vorne liegen, beim subjektiven Faktor "Spaß" eher der Touareg. Wer die dritte Sitzreihe oder die ca. 100 Liter mehr Ladevolumen des Sharans nicht braucht, wird diesen Nutzmehrwert aber auch nicht berücksichtigen.

Ein Auto ist für manchen eben mehr als nur eine durchkalkulierte Kombination aus minimalem Verbrauch mit maximaler Anzahl von Sitzplätzen und Ladevolumen.

Wenn ich mich in einem Auto nicht rundum wohl fühle, wird es nicht meines...

Die entscheidende Frage ist in diesem Zusammenhang nur, ob man sowas nicht als Privatvergnügen wertet, ohne die Möglichkeit des Vorsteuerabzugs.

Du gibts es ja selbst zu, daß es einfach um den Spaß geht.

 

Zitat:

Die 14-Monats-Vignette der Schweiz kostet gerade einmal 31,50 Euro, während für die Jahres-Vignette Österreichs 76,50 Euro berappt werden dürfen.

Beim Güterverkehr/Schwerverkehrsabgabe verhält es sich eben etwa umgekehrt.

Und was soll das Gezeter mit der Maut?

Genau der Güterverkehr geht doch aufgrund der höheren Maut in der Schweiz hauptsächlich über Österreich.

Oder willst du was anderes behaupten ?

 

 

Zitat:

Wer in der EU wieviel zu sagen hat, ist für mich eigentlich nicht so wichtig, solange dabei etwas Sinnvolles heraus kommt.

Doch woran will man die Gewichtung sonst fest machen, wenn nicht an der jeweiligen Bevölkerungszahl? Denkbar wäre vielleicht noch eine Gewichtung nach den Beiträgen, aber sicherlich nicht die Variante, dass bspw. Lettland gleichgewichtig mit Frankreich sein soll.

Es sollte meiner Meinung nicht darum gehen, wo jemand wohnt.

Sondern um die Interessen der EU als ganzes.

Wenn Deutschland immer nur geschont wird, weil es ein wichtiges Land ist und die kleinen Länder immer nur in der Luft zerrissen werden, nur weil sie was machen, was "den Großen" nicht passt, wo liegt dann für die kleinen Länder noch der Sinn der EU ?

Sollte es nicht der Sinn einer EU sein, daß wir alle zusammen wachsen, das die Grenzen auch in unseren Köpfen verschwinden und das wir EU-Bürger uns auch als EU-Bürger fühlen ?

Nur mit dem dauernden Vorrang der Eigeninteressen der großen Staaten wird die EU langfristig sterben.

Gerade kleine und zentrale Länder wie Österreich leisten einen enorm wichtigen Beitrag für die EU.

Also sollte man es sich nicht so einfach machen mit Argumenten wie "Geht doch, wenn ihr nicht mehr wollt".

Es könnte nämlich wirklich mal passieren, und das wird sicher nicht gut für die EU sein, auch nicht für Deutschland.

 

Was kommt als nächstes ?

Griechenland weg, Irland weg, dann Spanien, Italien usw.

UK war sowieso nie richtig dabei, die haben den Euro bis heute nicht.

Was bleibt dann letztendlich noch übrig von der EU, wenns so weiter geht ?

Irgendwann steht Deutschland alleine da, willst du das ?

 

Und was kommt in letzter Konsequenz ?

Kein Erdöl mehr für Deutschland, denn Deutschland macht die Grenzen komplett dicht.

Alles Böse kommt ja immer von außen.

Willst du das ?

 

Zitat:

Wie auch immer.

Das ist dann doch zu sehr OffTopic und eher ein Thema für ein Polit-Forum.

Dann darfst du nichts dazu schreiben, wenn du das nicht gut findest.


07.03.2011 09:12    |    MarkusM

Zitat:

Und warum siehst du dann den Weltuntergang kommen und ängstigst dich zu Tode, nur weil jemand darüber nachdenkt ?

Du hast irgendwie die Angewohnheit, den Leuten das Wort im Munde herum zu drehen! ICH habe nicht die Sorgen, die DICH umtreiben! MICH ängstig hier auch nichts zu Tode, außer vielleicht die Intolleranz und Arroganz einzelner! DU und zwar DU alleine schwankst hier zwischen Umweltschutz der über allem stehen muss und bringst sogar den Ölverbrauch direkt mit dem Töten von Menschen in Zusammenhang. Zwei Beiträge später geht es dann damit weiter, dass nur die Besserverdienenden zur Kasse gebeten werden müssen, weil das ja fairer ist, als den 100km pro Tag Pendler zu belasten. Demnach macht es also einen Unterschied wer die Luft verpestet, oder was????

 

Ich verstehe nicht, wieso Du nicht in Deinen Kopf reinkriegst, dass es Leute gibt die ein Auto nicht ausschliessich nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten aussuchen! Wenn das jemand macht, dann ist der aus Deiner Sicht natürlich völlig verrückt und nur darauf aus anderen zu imponieren! Und das ist die Leier die Du hier nun echt seit Monaten runterbetest - und anderen dabei fröhlich vorhälst, dass die sich immer wiederholen.

 

Komm mal wieder runter und überlege mal was Du hier von Dir gibst! Über was reden wir hier denn überhaupt? Über Autos die 10cm höher sind als normale PKWs und im Schnitt 1-2 Liter mehr verbrauchen - und nun? Das ist die Unvernunft??? Viellicht solltest Du Dir ein Forum für Umweltaktivisten suchen.....


07.03.2011 18:24    |    wo|ve

@ Manager

 

Zitat:

Touareg und alle anderen Monster-SUVs passen also in dieses Schema

So langsam begreife ich, dass du nur das liest, was du lesen willst.

Da steht eindeutig:

Ein "Schlampenschlepper" ist ein aufgemotztes Auto, der in der Männerwelt gerne genutzt wird, um Frauen zu beeindrucken. (Anmerkung: was man auch immer von einer "Definition" halten möchte, die von einem Grammatik-Legastheniker verfasst wurde)

Dazu zählt eher der Polo mit D&W-Applikationen (ugs. auch Yoghurtbecher), als ein Auto, dass schon von Werk ab mit einem ansprechenden Äußeren ausgeliefert wird.

Nebenbei erwähnt, können wir SUV-Liebhaber nichts dafür, dass du in einem biederen Sharan herumkurven musst, weil

  • dein Arbeitgeber deine Auswahl eingrenzt
  • deine Frau dir nichts anderes erlaubt
  • dein übersteigertes Ökogewissen es dir so vorgibt
  • Österreich Familienpolitik über Fahrzeugsubventionierungen betreibt

 

Zitat:

Du möchtest also ernsthaft behaupten, daß z.b. ein Touareg vernünftiger und wirtschaftlicher als ein Golf ist ?

Wo habe ich das so geschrieben???

Du liest offensichtlich nicht nur das, was du lesen willst, sondern bedienst dich bei deinem Lesenwollen auch noch deiner Fantasie. Soll ich dir etwas über rosa Einhörner auf saftigen grünen Wiesen schreiben?

 

Zitat:

Ja, ich finde es fairer, wenn jemand mit einem 6-stelligen Jahresgehalt eine höhere Nova zahlt als ein Pendler eine höhere Ökosteuer.

Aha, da haben wir es doch!

Wer viel verdient, hat deiner Meinung nach die zu sponsern, die sich nach ihrer zermürbenden 35h-Woche lieber einen faulen Lenz machen, oder aus tränenrührenden familiären Gründen nicht näher an ihren Arbeitsort ziehen möchten.

Fazit: wenn Missgunst leuchten würde, könnte ich dich sogar noch mit geschlossenen Augen sehen...

(wo ist hier bitte das kotzende Smiley?)

 

Zitat:

Es stellt sich nur die Frage, was man aus steuerlichen und umweltpolitischen Gründen als angemessen sieht und ab wann es sich um Privatvergnügen handelt.

Häh? Auf welcher Alm haben sie dich denn eingefangen?

Ein (reines) Firmenfahrzeug (so wie ich das kenne), wird nicht primär nach irgendwelchen steuerlichen oder ökologischen Aspekten ausgewählt, sondern nach dessen Funktionalität und Nutzen.

Was soll ich denn bitte mit einem Kundendienstfahrzeug aus der Golfklasse, wenn schon mein 2-sitziger Passat mit dem großen Sortimo-Rüstsatz aus allen Nähten platzt?

Das Ladevolumen und die Zuladung eines Golfs deckt nichteinmal annähernd meinen wöchentlichen Bedarf an Warenbewegung.

Nicht jeder verdient sein Geld damit, dass er einen Laptop und eine handvoll Musterkataloge von Kunde zu Kunde karrt.

Und was ich als angemessen betrachte, darfst du gerne mir überlassen.

Als Firmeninhaber trage ich das alleinige Unternehmesrisiko. Wenn du als kleiner Angestellter mit deinen Brötchen glücklich bist, ist das schön für dich. Und wenn ich mir für meine tägliche Ar***aufreißerei einen SUV mit Luxusausstattung gönnen kann, ist das schön und absolut angemessen für mich.

Da können meinetwegen noch so viele Neidbolzen daherlabern und sich feige hinter dem Vorhang "Öko" verstecken - ich weiß, wie ich mein Geld verdiene, und ich weiß sicherlich auch, wie ich es ausgebe. Und bevor ich eine zunehmende Zahl von Sozialschmarotzern durchfüttere, haue ich meine Kohle lieber anderweitig FÜR MICH, MEINE FAMILIE und MEINE MITARBEITER auf den Kopf weil diese maßgeblich an meinem Erfolg mitGEARBEITET haben.

 

@ all

Sorry, aber bei so einem selbstgerechten Geschwätz muss mir ja mal das Messer in der Hose aufgehen.

 

@ Manager

 

Auf deine restlichen Zeilen will garnicht erst weiter eingehen, weil ich ALS MÜNDIGER BÜRGER ohnehin schon nahe der Weißglut bin.

Wenn hier einer ein ignoranter Egoist ist, dann bist das für jeden leicht erkennbar DU.

Du schmarotzt dich durch deine Gesellschaft und raffst an dich, was nicht niet- und nagelfest ist. Mimst aber zeitgleich den Oberheiligen, indem du jeden verurteilst, der mehr kann/darf/will.

 

Du hast das Thema (und auch das passende Forum) komplett verfehlt - setzen, sechs!

 

Ich gehe derweil mal würfelhusten...

wo|ve


07.03.2011 18:59    |    MarkusM

Ich hole schon mal Popcorn... Die Komödie (oder doch eher ein Drama) nähert sich dem Ende ;) Mal sehen, wem zuerst der Draht aus der Mütze fliegt.

 

Aber nun erstmal Vorhang auf für die nächtsten 10 aufeinanderfolgenden Beiträge vom Manager2008....


07.03.2011 19:22    |    olli27721

@manager

 

Zitat:

Meine Fahrzeugwahl ist grundsätzlich mal nicht meine Fahrzeugwahl, weil es nicht mein Fahrzeug ist.

Es ist einfach das Standardfahrzeug unserer Firma, es gehört auch nicht mir.

-

 

Aha - da haben wirs ja.

 

Ich würde sagen, Du machst erst den Mund wieder auf, wenn Du auch von einem von Dir bezahlten Auto sprichst.

 

Du bist einer von vielen Leuten, die an allem rummaulen, aber selbst nur die Rosinen aus dem Kuchen pulen.

 

Wenn Du bereit bist, auch den Wertverlust eines Fahrzeuges zu tragen, werde ich anfangen Dich ernst zu nehmen.

 

-

 

Hmmm - ich glaube ich mach' mal im Mai auf dem Weg nach Italien einen Bogen um Österreich :rolleyes: :D


07.03.2011 22:36    |    Manager2008

Zitat:

Aha - da haben wirs ja.

Was haben wir da ?

Kannst du dich bitte etwas klarer ausdrücken ?

 

Zitat:

Ich würde sagen, Du machst erst den Mund wieder auf, wenn Du auch von einem von Dir bezahlten Auto sprichst.

Wenn Du bereit bist, auch den Wertverlust eines Fahrzeuges zu tragen, werde ich anfangen Dich ernst zu nehmen.

Ich bin doch bereit dazu.

Ich habe einen Golf und ich bin sehr zufrieden damit.

Ist das ein Problem für dich ?

Und warum darf jemand, der kein überdimensioniertes Auto braucht, den Mund nicht aufmachen ?

 

Zitat:

Hmmm - ich glaube ich mach' mal im Mai auf dem Weg nach Italien einen Bogen um Österreich :rolleyes: :D

Genau, am besten immer über die Schweiz fahren.

Ist immer noch besser als wie so viele, die gerne auf mautpflichtigen Straßen die Vignette vergessen und dann blöd herumlabern, wenn sie erwischt werden.


07.03.2011 23:19    |    Manager2008

@wo|ve

Ich behaupte, daß man mit einem Touareg mehr Schlampen abschleppen kann, aber bitte.

 

Zitat:

Nebenbei erwähnt, können wir SUV-Liebhaber nichts dafür, dass du in einem biederen Sharan herumkurven musst, weil

* dein Arbeitgeber deine Auswahl eingrenzt

* deine Frau dir nichts anderes erlaubt

* dein übersteigertes Ökogewissen es dir so vorgibt

* Österreich Familienpolitik über Fahrzeugsubventionierungen betreibt

Alles falsch, setzten, 6.

Mein Arbeitgeber grenzt meine Auswahl nicht ein, aber das ist ein Standardfahrzeug, und da ist natürlich alles einfacher als bei einem Wunschfahrzeug.

Meine Frau liebt den Sharan und ich finde den auch wunderbar, weil er meine Bedürfnisse optimal erfüllt.

 

Mein übersteigertes Ökogewissen ist nicht übersteigert, sondern ich würde mir ein Minumum an ökosozialer Marktwirtschaft wünschen.

Und ein Minimum an Konsequenz bei der EU, wenn sie solche Worthülsen wie "max 120g CO2" in den Mund nehmen.

Diese Wörter nehmen Politiker zwar gerne in den Mund, aber Autofanatiker wie du flippen völlig aus, wenn jemand auch nur den Vorschlag macht, das man das auch ernsthaft vorantreibt und nur noch Fahrzeuge fördert, die wirklich treibstoffsparend sind.

Du tust ja grade so, als müsstest du sterben, nur weil du mit dem Touareg nicht mehr mit über 200 über die Autobahn rasen kannst.

 

Österreich betreibt keine Fahrzeugsubventionierung, bei uns wird einfach nur für nur einen kleinen Anteil an Fahrzeugen der Vorsteuerabzug gewährt.

Und wir haben die sogenannte Nova, wo sparsame Fahrzeuge deutlich weniger Steuern kosten.

Da schneidet der Sharan übrigens für einen Van vorzüglich ab, ist ja nicht umsonst der sparsamte Van weltweit und nicht umsonst ist er daher so erfolgreich.

Der Sharan lässt bezüglich des Verbrauchs sogar viele Pkw hinter sich.

 

In Deutschland wirds wohl noch einige Jahre dauern, bis ihr aufwacht und den "Vorsteuerabzug für alle" endlich auf ein sinnvolles Maß einschränkt.

Warte nur ab, du wirst es sehr bald miterleben, was noch alles passieren muss, bis unbelehrbaren Fanatikern wie dir die Augen aufgehen.

Es wird nicht mehr viele Jahre dauern, dann bleibt kein Stein mehr auf dem anderen.

Leute wie du erkennen die Zeichen der Zeit leider nicht, du wachst erst auf, wenn "der Pöbel" vor deiner Tür steht.

 

Kennst du die Geschichte mit der Marie Antoinette ?

Die hat ja gefragt, warum das Volk vor dem Palast rumort.

Darauf wurde ihr gesagt: Majestät, die Armen können sich kein Brot kaufen.

Ihre Antwort: Dann sollen sie doch Kuchen essen, wenn sie kein Brot haben.

 

So kommen mir deine Reaktionen auch vor.

 

Zitat:

Wo habe ich das so geschrieben???

Ja, hast du.

Lies mal deine eigenen Beiträge.

Wenn jemand mit dem Argument kommt, daß ein Touareg pro PS weniger verbraucht als ein Sharan, da könnte man ja jeden Porsche genauso als ökologisch sinnvoll darstellen.

Du selbst kamst doch mit dem Argument "schönreden".

Reflektieren ist offensichtlich nicht deine Stärke.

 

Zitat:

Aha, da haben wir es doch!

Wer viel verdient, hat deiner Meinung nach die zu sponsern, die sich nach ihrer zermürbenden 35h-Woche lieber einen faulen Lenz machen, oder aus tränenrührenden familiären Gründen nicht näher an ihren Arbeitsort ziehen möchten.

Fazit: wenn Missgunst leuchten würde, könnte ich dich sogar noch mit geschlossenen Augen sehen...

(wo ist hier bitte das kotzende Smiley?)

Ehrlich gesagt, wenn ich deine Grauslichkeiten hier lesen muss, dann kommt mir gleich das Kotzen.

Nicht jeder, der weniger verdient als du, hat eine 35-Stunden-Woche und macht sich einen faulen Lenz.

Wenn das nicht Missgunst in Reinkultur ist, was du hier absonderst, was dann ?

 

Zitat:

Was soll ich denn bitte mit einem Kundendienstfahrzeug aus der Golfklasse, wenn schon mein 2-sitziger Passat mit dem großen Sortimo-Rüstsatz aus allen Nähten platzt?

Ein Passat ist aber kein SUV.

Was sollst du mit einem SUV, wenn der 2-sitzige Passat aus allen Nähten platzt ?

Da wäre wohl die nächste "Größe" der Sharan und dann der T5, oder nicht ?

 

Zitat:

Und was ich als angemessen betrachte, darfst du gerne mir überlassen.

Das ist doch dir überlassen.

Oder hat dich irgendjemand daran gehindert, dein Fahrzeug zu kaufen ?

 

Zitat:

Als Firmeninhaber trage ich das alleinige Unternehmesrisiko. Wenn du als kleiner Angestellter mit deinen Brötchen glücklich bist, ist das schön für dich. Und wenn ich mir für meine tägliche Ar***aufreißerei einen SUV mit Luxusausstattung gönnen kann, ist das schön und absolut angemessen für mich.

Da können meinetwegen noch so viele Neidbolzen daherlabern und sich feige hinter dem Vorhang "Öko" verstecken - ich weiß, wie ich mein Geld verdiene, und ich weiß sicherlich auch, wie ich es ausgebe. Und bevor ich eine zunehmende Zahl von Sozialschmarotzern durchfüttere, haue ich meine Kohle lieber anderweitig FÜR MICH, MEINE FAMILIE und MEINE MITARBEITER auf den Kopf weil diese maßgeblich an meinem Erfolg mitGEARBEITET haben.

Na dann ist ja alles gut.

Dann kannst du dich ja weiterhin wohlfühlen, dann ist dein Weltbild ja weiterhin in Ordnung.

 

Ich persönlich bin sicher nicht neidisch, mir fehlt nur das Verständnis für den Unsinn und ich verstehe einfach nicht, warum die EU nicht endlich entschlossen gegen solche Betonköpfe auftritt und endlich Schluss macht mit den Bonzenfahrzeugen auf Staatskosten.

Gegen freie Fahrzeugwahl muss man grundsätzlich auch nicht mit einem absoluten Verbot vorgehen, aber warum muss das mit Hilfe einer Subvention für übersättigte Wohlstands-Egoisten sein ?

 

Übrigens, ich glaube dir gerne, daß du das Geld für dich und deine Familie ausgibst.

Ist doch wohl nur natürlich, würden wohl die meisten so machen.

Wobei andere vielleicht die Familie zuerst nennen würden, aber bitte, da muss man ja nicht so kleinlich sein.

 

Aber was ich dir nicht glaube ist, daß du dein Geld für deine Mitarbeiter auf den Kopf haust.

So ein GROSSER Unternehmer von deinem Schlag wäre mir noch nicht begegnet, der freiwillig Gehaltserhöhungen rausrückt, wenn er nicht genau wüsste, daß er für qualifzierte und motivierte Mitarbeiter auch ein angemessenes Gehalt zahlen muss.

Vor allem wenn man sich deine Wortwahl "kleiner Angestellter" vor Augen führt, da muss man sehr froh sein, nichts mit dir zu tun zu haben.

Das ist doch ziemlich weit davon entfernt von "für die Mitarbeiter auf den Kopf hauen".

Du hast doch selbst geschrieben, daß du für 35-Stunden-Leute, die sich einen faulen Lenz machen, nichts übrig hast.

Die fliegen natürlich hochkant raus bei dir und kriegen sicher kein Geld nachgeworfen, oder ?

 

Bleib also bitte bei den Tatsachen und verkauf dich nicht besser als du bist.

 

Zitat:

Auf deine restlichen Zeilen will garnicht erst weiter eingehen, weil ich ALS MÜNDIGER BÜRGER ohnehin schon nahe der Weißglut bin.

Wenn hier einer ein ignoranter Egoist ist, dann bist das für jeden leicht erkennbar DU.

Du schmarotzt dich durch deine Gesellschaft und raffst an dich, was nicht niet- und nagelfest ist. Mimst aber zeitgleich den Oberheiligen, indem du jeden verurteilst, der mehr kann/darf/will.

Ich zahle meine Steuern auf Punkt und Beistrich.

Wie ist das bei dir ?

Hast du eine Buchhaltung, wo du das eine oder andere "unterbringen" kannst ?

Reflektieren dürfte ein blinder Fleck sein bei dir, anders kann ich mir deinen Hass nicht erklären.

Das muss wohl der Hass auf deine eigene Gier sein.

 

Zitat:

Du hast das Thema (und auch das passende Forum) komplett verfehlt - setzen, sechs!

Jeder, der nicht deiner Meinung ist, hat das Thema verfehlt, richtig ;)

Wenn es um einen Thread zum Thema "SUV - sinnvoll" geht, dann sind natürlich nur zustimmende Meinungen erlaubt ?

Sag, wo bist du denn entkommen ?

 

Ich lege übrigens Wert darauf, daß das leider dein Niveau ist, denn du verstehst offensichtlich keine andere Sprache.

Zitat "Häh? Auf welcher Alm haben sie dich denn eingefangen?".

 

Es tut mir leid, aber Geld macht noch keinen Menschen.

Da gehören auch noch andere Dinge dazu, wie Anstand und Vernunft.

Großkotzig herumzutun ist übrigens ein Zeichen von Schwäche, das hat ein wirklich großer Mensch nicht nötig.

 

Zitat:

Ich gehe derweil mal würfelhusten...

Jetzt fehlt nur noch die Erkenntnis, daß 90% des Ärgers der Ärger über dich selbst ist.

Wenn du dann zu reflektieren beginnen wüdest, dann wäre das der nächste Schritt in deiner persönlichen Entwicklung.

Aber lass mich mal raten:

Du hast das gar nicht nötig, du musst dich gar nicht weiter entwickeln.

Das haben gefälligst deine kleinen Angestellten zu tun, die werden dafür bezahlt, daß sie sich weiter entwickeln.

Richtig ?


07.03.2011 23:41    |    wo|ve

@ Markus

 

Och, jetzt geht es eigentlich wieder.

Bin mit dem Dicken mal flink beim China-Mann vorbeigefahren, und habe mir gebratene Nudeln plus eine Frühlingsrolle mitgenommen.

Der Sicherungsdraht ist also wieder sicher ;)

 

@ Olli

 

Im ersten Augenblick würdest du mit deiner Österreichverweigerung ein Lächeln auf Managers Lippen zaubern, weil er nicht peilt, dass Ösi-Land auf seine Einnahmen als Transit-Land angewiesen ist.

Ohne Transit- und Durchreiseverkehr und die damit auch verbundenen Einnahmen aus dem Kraftstoffumsatz, würde es wohl ziemlich düster zwischen den Bergen.

Die derzeit prognostizierte Steuerquote von 44,3 (vom BIP 2011) würde innerhalb kurzer Zeit die 50%-Marke knacken...

Staatshaushalte sind eben weitaus filigraner, als es in feuchtlüsternen Ökoträumen scheint.

Da kann man nicht einfach mal so an einem Ende herumschnipfeln, ohne dass auf der anderen Seite etwas den Bach runter geht.

 

@ Manager

 

Zurück zu dir - schließlich sind Prügel auch eine Art der körperlichen Zuwendung...

Zitat:

Ich habe ja nicht mit dem Bullshit angefangen.

Nee, aber du hast deine Finger gierig damit spielen lassen, und grinsend stinkende Häufchen daraus geformt. Blöde nur, dass hier keiner deine Bewunderung für die Eleganz deines Schaffens teilt.

Zitat:

Es gibt für den Sharan genau 2 Dieselmotorisierungen.

Ist bekannt. Und nun?

Zitat:

Der größere der zwei Dieselmotoren mit DSG hat in der Stadt sogar einen leicht geringeren Verbrauch.

Preisfrage: ist der 2.0TDI größer als der 2.0TDI, oder ist der 2.0TDI größer als der 2.0TDI?

Aber schon echt Wahnsinn, was deutsche Automobilbauer technisch so alles auf die Beine stellen...

Bleibt nur noch die Frage, ob sich die Werksangaben bewahrheiten, wenn du ständig vollbesetzt unterwegs bist (schließlich brauchst du die sieben Sitze).

Zitat:

Und nein, ich werde mir ganz sicher keinen Allrad-Van nehmen, ist doch Schwachsinn.

Ich kann mit diesem Schwachsinn gut leben, hat mich der Allrad in den letzten beiden Wintern doch bestens durch die ungeräumten innerstädtischen Straßen gebracht.

Zitat:

Meinst du nicht, daß du dich hier nur künstlich aufregst

Nö, phasenweise finde ich dich und deine schrägen Zukunftsvisionen sogar recht amüsant.

Zitat:

Also das was du hier machst ist genau das, du schreibst dir den Touareg schön.

Den muss ich mir nicht schön schreiben, weil er es schon ist ;)

Zitat:

Und lass mich raten, so richtig schön ists erst mit dem Touareg bei über 200 auf der Autobahn.

Zugegeben, ist das im Touareg ein recht angenehmes Tempo. Selbst bei 240 hat man da noch keine Todesängste, weil alles um einen herum flattern würde. Fühlt sich wahrscheinlich so an, wie wenn du in deinem Sharan mit ökologisch vertretbaren 80km/h über die Bahn bretterst...

Zitat:

Ich sage lieber nichts, sonst bist du noch beleidigt

Mich beleidigst du noch lange nicht - wohl aber die Intelligenz der hiesigen Forenuser.

Zitat:

Komischweise kommt der Teamleiter meiner deutschen Region aus Deutschland und hat einen Golf als Firmenwagen und er beklagt sich überhaupt nicht.

Ob das komisch ist, dass der Teamleiter deiner deutschen Region aus Deutschland kommt, kann ich nicht beurteilen.

Vielleicht wurde er aufgrund dessen eingestellt, weil er fließend deutsch spricht?

Zitat:

Er hat sich den sogar selbst ausgesucht, und er ist glücklich damit, nicht zuletzt aus steuerlichen Gründen, aber auch weil er zufrieden damit ist und kein Angeber-Fahrzeug braucht.

Wahrscheinlich wollte er keinen vorsteuerabzugsberechtigten Sharan fahren, und damit blieb ihm nur noch der Golf als Option "kleineres Übel". Hätte er für die gleiche Geldbeutelfüllung einen A5 oder A6 gestellt bekommen können, wäre er sicherlich auch nicht traurig gewesen.

Zitat:

Die entscheidende Frage ist in diesem Zusammenhang nur, ob man sowas nicht als Privatvergnügen wertet, ohne die Möglichkeit des Vorsteuerabzugs.

Wenn du damit darauf abzielst, dass sich meine privaten Momente zum Großteil auf der Fahrt von Kunde A zu Kunde B abspielen, gebe ich dir sogar recht. Dazu müsste ich aber beim Einsteigen das Handy ausschalten.

Zitat:

Du gibts es ja selbst zu, daß es einfach um den Spaß geht.

Pfui Teufel, wenn ich beim Autofahren Spaß hätte, wäre das ja so, als würde ich mit meinem Schatz in die Kiste springen, ohne die ernsthafte Absicht Nachwuchs zu zeugen.

Zitat:

Genau der Güterverkehr geht doch aufgrund der höheren Maut in der Schweiz hauptsächlich über Österreich.

Dafür solltest du dankbar sein. Würde der ganze Verkehr über die Schweiz fließen, wäre Österreich der Staatspleite nahe.

Zitat:

Es sollte meiner Meinung nicht darum gehen, wo jemand wohnt.

Interessant... und warum jammerst du dann ständig über dein geschundenes Österreich?

In meinem Stadtteil ist es sogar von Bedeutung in welcher Straße du wohnst...

Und im Schwabenländle wollte ich als Badener nichteinmal tot über dem Zaun hängen ;)

Zitat:

Und was kommt in letzter Konsequenz ?

Kein Erdöl mehr für Deutschland, denn Deutschland macht die Grenzen komplett dicht.

Wenn du das so vorher sagst, wird es sicherlich zwangsläufig so kommen...

Zitat:

Ich behaupte, daß man mit einem Touareg mehr Schlampen abschleppen kann, aber bitte.

Sicherlich mehr als mit einem Sharan, sollte man darauf angewiesen sein.

Zitat:

Meine Frau liebt den Sharan...

Genau! Ebenso liebt sie deinen Waschbärbauch und deine Nasenhaare. Du bist ja nicht gerade ein Frauenversteher.

Zitat:

Du tust ja grade so, als müsstest du sterben, nur weil du mit dem Touareg nicht mehr mit über 200 über die Autobahn rasen kannst.

Keineswegs. Aber zumindest weiß ich, wie sich solche Geschwindigkeiten anfühlen.

Zitat:

Warte nur ab, du wirst es sehr bald miterleben, was noch alles passieren muss, bis unbelehrbaren Fanatikern wie dir die Augen aufgehen.

Fanatiker??? Verrate mir doch mal, was du dir über den Tag so alles einwirfst.

Zitat:

Es wird nicht mehr viele Jahre dauern, dann bleibt kein Stein mehr auf dem anderen.

Wird ja immer besser - jetzt sprichst du schon vom Niedergang der menschlichen Zivilisation.

Zitat:

Leute wie du erkennen die Zeichen der Zeit leider nicht, du wachst erst auf, wenn "der Pöbel" vor deiner Tür steht.

Nee, lass mal gut sein. Mir reicht es schon wenn die Zeugen Jehovas bei mir klingeln. Denen sage ich auch nur, dass ich kein Interesse an einem Zeitschriftenabo habe, oder dass sie mich gerade bei einer Seance stören.

Zitat:

Lies mal deine eigenen Beiträge.

Wenn jemand mit dem Argument kommt, daß ein Touareg pro PS weniger verbraucht als ein Sharan, da könnte man ja jeden Porsche genauso als ökologisch sinnvoll darstellen.

Ich habe von "Effizienz" geschrieben, nicht von ökologischer Sinnhaftigkeit.

Zitat:

Ehrlich gesagt, wenn ich deine Grauslichkeiten hier lesen muss, dann kommt mir gleich das Kotzen.

Steht auf dem Beipackzettel! Nicht die blauen zeitgleich mit den grünen Drops einwerfen. Sei froh, dass du die Roten nicht gefunden hast - sonst müsstest du dir jetzt die Augen neu auswuchten lassen.

Zitat:

Nicht jeder, der weniger verdient als du, hat eine 35-Stunden-Woche und macht sich einen faulen Lenz.

Habe ich so ja auch nicht geschrieben.

Zitat:

Wenn das nicht Missgunst in Reinkultur ist, was du hier absonderst, was dann ?

Klar, ich neide jedem die 35-Stunden-Woche und das ökoverträgliche Auto.

Das wird dir hier jeder Mitlesende sofort bestätigen können.

Zitat:

Was sollst du mit einem SUV, wenn der 2-sitzige Passat aus allen Nähten platzt ?

Da wäre wohl die nächste "Größe" der Sharan und dann der T5, oder nicht ?

Danke, ich befürchtete schon, ich müsste auf einen Golf umsteigen, um deine wertvolle Gunst zu erlangen. Warum denn nicht gleich einen Kastenwagen?

Zitat:

Oder hat dich irgendjemand daran gehindert, dein Fahrzeug zu kaufen ?

Nö, du hast dich ja nicht blicken lassen, als ich beim Verkaufsleiter alle Extras klar gemacht habe.

Zitat:

Dann kannst du dich ja weiterhin wohlfühlen, dann ist dein Weltbild ja weiterhin in Ordnung.

Absolut.

Zitat:

Ich persönlich bin sicher nicht neidisch

Das hätte dir hier auch niemand unterstellt.

Zitat:

mir fehlt nur das Verständnis für den Unsinn

Nicht nur dafür.

Zitat:

...und endlich Schluss macht mit den Bonzenfahrzeugen auf Staatskosten.

Bonzenfahrzeug auf Staatskosten?

a) was ist dann ein Maybach für dich?

b) was für Staatskosten?

Zitat:

Gegen freie Fahrzeugwahl muss man grundsätzlich auch nicht mit einem absoluten Verbot vorgehen, aber warum muss das mit Hilfe einer Subvention für übersättigte Wohlstands-Egoisten sein ?

Lass das mal deinen Chef lesen, der dir deinen Sharan zur Verfügung stellt ;)

Zitat:

Vor allem wenn man sich deine Wortwahl "kleiner Angestellter" vor Augen führt

Dein Argumentationsverhalten lässt leider darauf schließen, dass du in der Hierarchie deiner Firma eher dort anzusiedeln bist.

Zitat:

Du hast doch selbst geschrieben, daß du für 35-Stunden-Leute, die sich einen faulen Lenz machen, nichts übrig hast.

Nö, habe ich so nicht geschrieben. Lies den Absatz noch mal im Zusammenhang, vielleicht erschließt sich dir dessen Sinn dann.

Zitat:

Hast du eine Buchhaltung, wo du das eine oder andere "unterbringen" kannst ?

Hatte bisher eigentlich keine Probleme bei Buchprüfungen.

Zitat:

Das muss wohl der Hass auf deine eigene Gier sein.

Jetzt bin ich aber platt. Neben einem Magister in Ökologie, Weltwirtschaft und Europapolitik bist du auch noch Psychologe?

Zitat:

Wenn es um einen Thread zum Thema "SUV - sinnvoll" geht, dann sind natürlich nur zustimmende Meinungen erlaubt ?

Der Grundsatz nennt sich Meinungsfreiheit. Somit habe ich keinerlei Probleme mit deiner Anti-SUV-Haltung. Wer nicht mit einem SUV am städtischen Verkehr teilnehmen möchte, muss dies auch nicht.

Nur muss sich hier keiner von dir vorschreiben lassen, was für ein Auto er fahren darf, oder sich gar für seine Fahrzeugwahl von dir dumm anmachen lassen!

Zitat:

Es tut mir leid, aber Geld macht noch keinen Menschen.

Was dir aber dann egal ist, wenn sie mit ihrem Geld die NoVa-Kassen füllen.

Zitat:

Da gehören auch noch andere Dinge dazu, wie Anstand und Vernunft.

Wofür du ja auch ein Paradebeispiel bist.

Zitat:

Großkotzig herumzutun ist übrigens ein Zeichen von Schwäche, das hat ein wirklich großer Mensch nicht nötig.

Vielleicht solltest du mal deine eigenen Beiträge reflektieren.

Du bekommst hier nur zurück, was du austeilst.

Zitat:

Du hast das gar nicht nötig, du musst dich gar nicht weiter entwickeln.

Das haben gefälligst deine kleinen Angestellten zu tun, die werden dafür bezahlt, daß sie sich weiter entwickeln.

Richtig ?

Falsch! Jedoch wäre der Versuch, dir das verständlich zu erläutern, Perlen vor die Säue.

 

GN8,

wo|ve


07.03.2011 23:49    |    ahaeu

Cool, meine Popcorntüte ist inzwischen leer gegessen und ich besorge mir bestimmt eine weitere, bevor ich dieser köstlichen Aufführung weiter beiwohne.

 

Irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, daß wir hier schon lange nichts mehr über Autos lesen, sondern der gesellschaftspolitischen Realität im Mikrokosmos MT beiwohnen.

 

Hier der erfolgreiche, mittelständische Firmeninhaber, der sich für sein erarbeitetes Geld etwas leisten will, ohne sich dafür vor der Gesellschaft rechtfertigen zu müssen. Und dort der Mann aus der angestellten Mittelschicht, der von Ökologie, political correctness und dem Mittelschicht-Mainstream geprägt ist- der typisch linksökologische Bürger, dem es Angst um die Zukunft wird, weil immer noch nicht alle Mitbürger den Ernst der Gesamtlage erkannt haben, von der TAZ, Süddeutsche, Franfurter Rundschau und Spiegel dauernd und warnend schreiben.

 

Egoisten sind irgendwie beide, wobei ich dem Unternehmer zugute halten muss, daß er für die Gesellschaft durch das Schaffen von Arbeitplätzen und die Zahlung hoher Steuern und Abgaben sicher bereits jetzt mehr getan hat als die meisten Spaßbremsen der grünen Mittelschichtfraktion. Daher hat er sich jedes Recht verdient, ohne Mißgunst oder Anfeindungen ein paar Liter mehr Sprit zu verfahren, wenn ihm danach ist- Punkt!

 

Manager gebe ich allerdings darin recht, daß die Kosten für die Allgemeinheit beim Vorsteuerabzug gedeckelt sein sollten. Ein ordentlicher privat genutzter Firmenwagen deutlich oberhalb der Armutsgrenze ist für unter 40.000 Euro zu bekommen- also sollte dies das Limit sein, bis zu der ein Auto absetzbar ist. Den Luxus darüber könnte man ja als Gutverdiener selbst bezahlen. Echte Spritfresser liegen im Preis alle drüber- egal ob Van, Limo, Kombi oder SUV. Für diese Deckelung könnten sich also Ökologen und Ökonomen erwärmen, solange sie nicht der deutschen Autoindustrie angehören.


08.03.2011 01:17    |    wo|ve

@ ahaeu

 

Ein vorzügliches Zwischenresümee.

 

Selbst die kleinen Spitzen in meine Richtung nehme ich gerne entgegen ;)

 

Grüße,

wo|ve


08.03.2011 08:56    |    MarkusM

Zitat:

Manager gebe ich allerdings darin recht, daß die Kosten für die Allgemeinheit beim Vorsteuerabzug gedeckelt sein sollten. Ein ordentlicher privat genutzter Firmenwagen deutlich oberhalb der Armutsgrenze ist für unter 40.000 Euro zu bekommen- also sollte dies das Limit sein, bis zu der ein Auto absetzbar ist. Den Luxus darüber könnte man ja als Gutverdiener selbst bezahlen. Echte Spritfresser liegen im Preis alle drüber- egal ob Van, Limo, Kombi oder SUV. Für diese Deckelung könnten sich also Ökologen und Ökonomen erwärmen, solange sie nicht der deutschen Autoindustrie angehören.

Auch hier volle Zustimmung - hätte ich nix gegen, genauso wie gegen generelle Steuererhöhungen, sofern diese mal mit einem ordentlichen Konzept zum Abbau der Staatsschulden verbunden sind. Und damit stehe ich sicher nicht alleine da! Wenn alle an einem Strang ziehen, um den Karren aus dem Dreck zu ziehen bin ich dabei!

 

Fraglich ist nur, ob wir mit dieser finanziellen Mehrbelastung dem Untergang durch die vom Manager prophezeite Umweltapokalypse wirkungsvoll entgegentreten.... Gesellschaftspolitisch mag das sicher sinnvoll sein, aber ob der Umweltschutz davon stark profitiert wage ich mal zu bezweifeln, von daher kann ich der Argumentation unseres Managers leider immer noch nicht ganz folgen und weiß nicht wo Ihm der Schuh drückt: gesellschaftspolitische Probleme oder Umweltschutz über alles. Da dreht er sich leider wie die Fahne im Wind.... Aber ich bin bestimmt mal wieder begriffstuzig ;)


08.03.2011 11:35    |    wo|ve

@ ahaeu

Zitat:

Ein ordentlicher privat genutzter Firmenwagen deutlich oberhalb der Armutsgrenze ist für unter 40.000 Euro zu bekommen- also sollte dies das Limit sein, bis zu der ein Auto absetzbar ist. Den Luxus darüber könnte man ja als Gutverdiener selbst bezahlen.

Habe mir mal spaßeshalber einen Sharan Comfortline 2.0TDI/DSG (170PS) im Konfigurator zusammengestellt. Das Ganze im reinen Familientrimm, ohne Nettigkeiten wie Standheizung, Sportausführungen oder sonstigem elekt(on)ischen Luxus.

Ergebnis: knapp unter 45.000 Euro! Sollte er meinen eigenen Anforderungen genügen, käme ich mit Leichtigkeit über die 50.000 Euro.

Selbst den Passat Variant mit selber Motorisierung und vergleichbarer Ausstattung an grundlegenden Extras (Vertreter-Trimm) sehe ich im Konfigurator zum Kurs von ca. 42.000 Euro.

 

@ Markus

Bei den Staatsschulden würde ich eher an der anderen Seite ansetzen: den Ausgaben.

Leider ist es nämlich so, dass im Staatshaushalt jeder mehr eingenommene Cent irgendwo im Nirvana verschwindet. Steigen die Einnahmen um 10%, steigen auch die Ausgaben proportional um 11%, weil "da oben" keiner die erforderliche Angemessenheit als Maßstab berücksichtigt, die er bei seinen Privatfinanzen selbstverständlich anlegt.

Daher bekenne ich mich offen zu weniger Staat, weniger Bürokratie und mehr Eigenverantwortung.

 

@ Manager

Eines will mir nicht in den Kopf.

Auf der einen Seite brüstest du dich damit, was für ein toller Barzahler du bist.

Und auf der anderen Seite räumst du ein, dass dein künftiger Sharan ein Firmenwagen (vermutlich) mit Privatnutzung wird.

Selbst wenn man deine Beiträge themenbezogen selektiert, kommt da wenig Handfestes bei raus.

Mal Hüh - mal Hott, oder eben wie das von Markus erwähnte Fähnlein...

 

Da nützt es auch nichts, wenn du hier den fanatischen Weltuntergangspropheten abziehst oder dich zeitweise aufführst wie Rumpelstilzchen auf Speed.

Die Reaktionen sind für mich entsprechend nachvollziehbar:

  • kaum einer nimmt dich mehr ernst, bestenfalls erntest du noch Mitleid
  • andere machen sich den Spaß, deinen Fehdehandschuh aufzunehmen, um ihn dir "ins Maul" zu stopfen
  • der Rest gähnt kurz, und setzt dich auf die Ignore-Liste

Schau dir einfach mal die Beiträge zum Thema seit Beginn durch und erstelle eine Userliste nach pro-SUV und kontra-SUV. Du wirst feststellen, dass die Kontra-Liste erheblich länger ausfällt (was auch die laufende Abstimmung wiederspiegelt). Aber wo bitte bleibt die Zustimmung für deine Beiträge? Selbst einfacher Beifall bleibt dir verwehrt.

 

DAS würde MIR wirklich zu denken geben...

 

Ich gestehe auch gerne ein, dass meine Art dich anzugehen zuletzt weder fair noch (für meine Verhältnisse) angemessen war. Andererseits kannst du aber auch nicht erwarten, dass man dir hier für deine Proklamationen freundlich den Kopf tätschelt.

 

 

Grüße,

wo|ve


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