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07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


31.08.2011 08:44    |    KineticDesign

mal ein Link zu der Verarsche, die die mit uns treiben:

 

http://www.kfz-betrieb.vogel.de/index.cfm?...

 

Also doch schädlich für manches Auto :-(


31.08.2011 08:51    |    bestaude

"Außerdem kam die ADAC Sprecherin zu Wort und meinte, daß die Strafe von den Ölfirmen schon längst eingepreist worden sei, als man damals die neue Spritsorte einführte, da seien die Preise nämlich bereits entsprechend erhöht worden. Eine nochmalige Erhöhung sei unberechtigt."

 

Da fehlen einem die Worte, die Konzerne haben schon mal höchst vorsorglich abgezockt! Und wenn die Strafzahlungen unterbleiben (wann hätten die in Berlin jemals gegen Konzerne regiert?) ist das unser Geld samt Steuern eingesackt und weg!


31.08.2011 09:01    |    Brunolp12

Zitat:

KineticDesign

mal ein Link zu der Verarsche, die die mit uns treiben:

http://www.kfz-betrieb.vogel.de/index.cfm?...

Also doch schädlich für manches Auto :-(

:confused:

Liest du das, was du uns verlinkst?

Es handelte sich bewusst um den Test mit einem nicht freigegebenen, älteren Opel. Dieser lief 27.000 km und dann wurde die Benzinpumpe undicht. Diskussionen dazu findest du auf Motor- Talk mehrere.

Der ADAC Test zeigte auch, daß man durch einmalig falsch getanktes E10 keine Panik zu bekommen braucht und die Hersteller empfehlen inzwischen bloß noch "schnellstmöglich E5 oder E0 nachtanken" ... früher konnte man meinen, es hilft bloß noch absaugen gegen den sofortigen Motorschaden.

Die Angst ums heilige Blech bei freigegebenen Fahrzeugen ist und bleibt eines der schwächeren Argumente zu E10.


31.08.2011 09:37    |    KineticDesign

@Brunolp12

 

sorry, wollte hier nur darauf hinweisen, dass tatsächlich Schäden auftreten könnten: Wo doch fast alles runtergespielt und verharmlost wird. Aussage eines Mechanikers auf die Frage, ob ichs meiner Barchetta tanken darf: "ach Quatsch! Kann doch jeder fahren, fehlt doch nix... "

 

@bestaude:

 

hier ein Link, in dem sie schreiben, dass alles auf den Autofahrer abgewälzt wird und der ADAC warnt vor weiteren Preiserhöhungen:

 

http://www.kfz-betrieb.vogel.de/wirtschaft/articles/328378/


31.08.2011 09:40    |    bestaude

...schlimmer noch! Die haben es schon seit Jahresbeginn auf den E5 Kraftstoff draufgeschlagen, sozusagen vorsorglich!


31.08.2011 10:08    |    Brunolp12

Dazu schreibt SPON, daß eigentlich "nur" der Volumenanteil von Biosprit am insgesamt verkauften Sprit 6,25% betragen muß (man hätte die Erreichung dieses Wertes auch anders -ohne E10- umsetzen dürfen).

 

Ob diese 6,25% unterschritten werden, das weiß man erst, wenn das Jahr abgeschlossen und die Bilanz gezogen ist. Das wird bis Frühjahr 2012 dauern.

Interessanterweise zählt auch B100 Biodiesel mit zu der Rechnung. Im Jahre 2010 soll die verkaufte Menge dazu geführt haben, daß der geforderte Anteil insgesamt erreicht werden konnte. Aber nun vertragen wohl auch nicht mehr alle LKW den 100% Biodiesel und dessen Anteil konnte somit ebenfalls nicht gehalten werden.


31.08.2011 11:00    |    bestaude

31.08.2011 11:04    |    Brunolp12

das ist aber keine "Rolle Rückwärts" sondern einfach Politik: Der eine sagt so - die andere Interessengruppe stellt es anders dar.

Mir scheinen auch in diesem Falle mal wieder die Ölkonzerne die Lügner zu sein, die nutzen das "Kuddelmuddel" aus, das hier angestoßen wurde (und das sie selbst mit verschlimmert haben) und verschleiern damit recht geschickt, wer die eigentlichen Gauner sind.

Aber das sehen andere vielleicht anders.


31.08.2011 19:52    |    digitalberge

Hallo wieder mal,

also heute neueste ADAC-Zeitschrift mit Bericht zu einem "kurzen" Langzeittest - E10 zerstört bestimmte Aluminium-Sorten, die in diversen Aggregaten und Teilen verbaut sind - hier die Hochdruckpumpe - Benzin schleicht sich unter Hochdruck durch die poröse Wand... Wer als Fackel durch Deutschland fahren will, soll E10 tanken - dann nimmt er wenigsten der Auto-Abfacklern in ganz Deutschland die Grundlage und den Spass... Wieviele Regierungsfahrzeuge tanken eigentlich E10? Die wissen garantiert um die Schäden, die schon nach wenigen Wochen auftreten, deshalb tanken die das nicht - es reicht ja, wenn der DOOF sein Auto zu Schrott ökologisiert ... also die in Südamerika zerstörte Umwelt in Deutschland wieder rettet, während es ringsherum weiter stinkt und knallt... Ich dachte immer aus den Zeiten wären wir raus, wo Deutschland die ganze Welt retten muß - oder war das nur finanziell gemeint und mein Geschichtslehrer hat mich verarscht...

Fazit: wenn Aluminiumteile nach weingen Wochen poröse werden, was passiert mit Gummi, Plastik... allem, wo der E10 hinträufelt oder durchfliest?

Hallo Künast und Trettin - vielleicht äußert Ihr Euch mal zu den E10-Quellen in Südamerika - oder woher bezieht Ihr Eure Lorke...? Ich jedenfalls bin gegen Menschenverachtung und Umweltzerstörung in anderen Ländern/Kontinenten, nur weil ich fett und satt auf meinem Posten sitzen will - solche Politiker kosten Geld, sind unnütz und hoffentlich - wenn das Volk endlich aufwacht schon bald weg!

digitalberge


31.08.2011 20:08    |    Brunolp12

Zitat:

digitalberge

also heute neueste ADAC-Zeitschrift mit Bericht zu einem "kurzen" Langzeittest - E10 zerstört bestimmte Aluminium-Sorten, die in diversen Aggregaten und Teilen verbaut sind - hier die Hochdruckpumpe - Benzin schleicht sich unter Hochdruck durch die poröse Wand... Wer als Fackel durch Deutschland fahren will, soll E10 tanken

ich möchte nochmals daran erinnern, daß das Problem in dem ADAC Versuch bei einem nicht freigegebenen Fahrzeug auftrat. *Hier* der Motor-Talk Aufsatz und eine 14seitige Diskussion dazu, zu deiner Hintergrundinfo.

Meiner Ansicht nach sollte man die Benzinpumpe des Versuchsfahrzeugs ersetzen und den Versuch durchaus weiterführen.

 

Zitat:

digitalberge

Wieviele Regierungsfahrzeuge tanken eigentlich E10? Die wissen garantiert um die Schäden, die schon nach wenigen Wochen auftreten

Was isn das schon wieder für ein Verschwörungs- Quatsch?

und:

im ADAC Test mit dem nicht freigegebenen Fahrzeug trat der Fehler nach 27.000 km auf.

 

Zitat:

digitalberge

also die in Südamerika zerstörte Umwelt in Deutschland wieder rettet, während es ringsherum weiter stinkt und knallt(...) Ich jedenfalls bin gegen Menschenverachtung und Umweltzerstörung in anderen Ländern/Kontinenten

Hier stimme ich im Prinzip zu. Die Wirkung für Umwelt und Lebensbedingungen sind höchst fragwürdig.

Allerdings lautete die Vorgabe der Politik 6,25% Biosprit, gemessen als Anteil am Gesamtvolumen. Die Art und Weise der Umsetzung wäre den Ölfirmen im Grunde freigestellt gewesen.

Du befndest dich im Irrtum, wenn du denkst, das Ziel, in Deutschland mehr Biosprit zu haben, würde nur in den Köpfen einiger Politiker herumspuken. Ich kenne dazu keine Umfrage, glaube aber, daß es sicher Zustimmung gibt.


31.08.2011 20:37    |    1.0815

mein gott, da wird ein ausdrücklich ungeeignetes fahrzeug kaputt gefahren und sofort geht die hysterie wieder los. ich möchte mal bezweifeln, dass der schaden zweifelsfrei dem E10 zuzuschreiben ist...direkteinspritzer bzw. deren pumpen sind nunmal recht anfällig, gilt genauso für diesel fahrzeuge...


31.08.2011 20:43    |    trixi1262

@1.0815 !

Das kann man so nicht sagen,es handelt sich doch hierbei um das "BÖÖÖÖÖSE ETHANOL":D:D

mfg trixi1262


31.08.2011 20:52    |    trixi1262

Und was ich nie verstehen werde,wie manch Einer ,eine Garantie haben will,Zwecks E10 !

Wenn mein Eimer aus der üblichen Garantie raus ist,dann kann man vielleicht noch auf Kulanz

hoffen und das wars !

Schuld an den Mist ist die fehlerhafte Info durch politik und Lobby !

Und die Hersteller haben sich viel zu spät auf Ethanolbetrieb in Deutschland eingestellt !

mfg trixi1262


31.08.2011 21:01    |    oppagolffahrer

Ich finds nachwievor drollig was in den Medien dazu kommt und wie ein Großteil der Bevölkerung darüber denkt/redet. Generell lässt sich beobachten: Die Gruppe derer, die E10 verteufeln, ist am größten. Und die Argumente dieser Gruppe sind auch am lustigsten, bzw. oftmals haltlos. Es gibt zwar einen gewissen Anteil in dieser Gruppe, die aus nachvollziehbaren Gründen gegen E10 sind, aber insgesamt ist der Anteil doch eher gering.

Andersrum sieht es bei denen aus, die E10 gutheißen (oder zumindest tolerieren/akzeptieren). Insgesamt sind das weniger Leute, aber dafür meistens mit Hintergrundwissen und mit einer klaren Vorstellung davon, was E10 überhaupt ist. Auch diese Leute müssen nicht zwingend E10 tanken, aber vertreten halt eine ganz andere Einstellung.

 

Und noch ein gravierender Unterschied: Die E10-Gegner "schreien" wesentlich lauter.

 

Ach was ist das doch schön^^ Ich freue mich übrigens seit einem halben Jahr über günstigeren Sprit. Habe auch wirklich einen Verbrauchsunterschied festgestellt, so wie bei jeder Tankfüllung... ;) Ich tanke es allerdings auch nur dann, wenn es gerade günstiger verkauft wird als normales Super, wenn es gleich teuer ist(also auch nur normales Super in den Tanks ist), dann greife ich interessanterweise auch zu dem normalen "Super" Hahn. Warum das so ist? Keine Ahnung^^


31.08.2011 21:17    |    trixi1262

hallo,oppagolffahrer !

Unker heinrich,fährt een Astra Cope ! :D:D

Hast du mit deinem Astra,mal 50% Ethanol versucht ?

mfg trixi1262


31.08.2011 21:21    |    oppagolffahrer

Nö habe ich nicht. Mit noch keinem meiner Autos ;) Auch kein E85. Alleine schon weil die nächste Tankstelle 40km entfernt ist. Das war zumindest so, als ich da vor zwei-drei Jahren mal nachgeguckt habe. Wieso fragst du? ;)


31.08.2011 21:34    |    marcu90

Zitat:

Und noch ein gravierender Unterschied: Die E10-Gegner "schreien" wesentlich lauter

Das liegt wohl daran, dass wir günstiger tanken :)

Ich greife auch immer zum günstigsten Benzinhahn, aber bei mir ist immer E10 dahinter. Und falls E10 irgendwann mal teurer sein sollte als E5 tank ich halt das wieder.


31.08.2011 21:38    |    trixi1262

@oppagolffahrer ! Sorry ! war eben falsch !

 

Dann würdest du dich noch mehr freuen,wenn du Bsp.w. E60-E70 fahren könntest !

Allerdings sind 40 km,je Strecke schon beachtlich.

Ich habe den Vorteil und fahre täglich 2x dran vorbei.

Guck doch einfach mal im Biotreibstoff-Thread vorbei,vielleicht findest du ja etwas,bezüglich deiner Maschine :)

mfg trixi1262


31.08.2011 21:42    |    trixi1262

Ätsch und ich tank für 1,30€

lalalalalalaaaa! :D

mfg trixi1262


01.09.2011 15:31    |    Xaven1978

ADAC:

 

Zitat:

Kein E10 ohne Hersteller-Freigabe

 

Lange Zeit sah es so aus, als würde alles gut gehen. Doch nun ist es vorbei: Nach 27 000 Kilometern Fahrt, in denen der ADAC einen Opel Signum mit dem neuen Kraftstoff E10 betankt hat, obwohl dieses Auto dafür vom Hersteller nicht freigegeben war, ist der Wagen kaputt. Diagnose: undichte Benzinpumpe. Damit ist nachgewiesen, dass der höhere Ethanolgehalt im E10 tatsächlich ungeeignete und dafür nicht freigegebene Motorenteile angreift.

Mehr unter

http://www.adac.de/.../E10-Falschtank-Dauertest.aspx?...


01.09.2011 16:00    |    trixi1262

Naja,wie schon erwähnt,nachtanken und nicht wie so oft erzählt

wurde:

Um Gottes Willen,sofort Leerpumpen,Reinigen,usw.

Panikmache und nur für Werkstätten gut.

Es geht dabei nur um einzelne Komponenten und garnicht mal um den Motor selbst.

Da haben die Hersteller keinen 7.Sinn in Richtung Ethanol gehabt,oder es war gar Absicht !?

mfg trixi1262


01.09.2011 16:10    |    deville73

Zitat:

31.08.2011 21:42 | trixi1262 trixi1262

Ätsch und ich tank für 1,30€

Schön für Dich, aber an sich immer noch 50 Cent zu teuer.


01.09.2011 17:03    |    trixi1262

Nun gut,deville73 !

Kann ja jetzt nicht sehen ,was du für ein Auto hast,aber ich komme nur auf Gas !?

Da Ethanol im Schnitt ca. 1,00€ kostet,tippe ich auf o.a. !

Oder du tankst,keine Ahnung wo ?:):confused:

mfg trixi1262


02.09.2011 16:26    |    Finn79

Hab letztens wieder einen Artikel gelesen in der zeitung. Da wird nicht von Kraftstoff geredet sonder von Plöre, Alkoholsaft, Spiritus, niemand nennt das Kraftstoff.


02.09.2011 18:11    |    Roland0815

Du darfst die BLÖD nicht mit "Zeitung" verwechseln...


02.09.2011 19:04    |    Finn79

Nur schau dir die Auflage an, so "Bild"et man Meinung.......


02.09.2011 19:28    |    Roland0815

Scheisse muss auch ganz prima schmecken. Millionen Fliegen können sich nicht irren ...

 

:-D

Naja, als Unterlage für Kleintiere ist sie ganz gut...


04.09.2011 20:36    |    Trackback

Kommentiert auf: Biotreibstoffe:

 

Position des ADAC zu E10 / Neuer Name für E10

 

[...] Die Pro- und Kontra-E10-Diskussionen laufen ja nun schon viele Monate, hier z.B. bei

http://www.motor-talk.de/.../...-kraftstoff-sammelthread-t3108284.html

http://www.motor-talk.de/.../...-grosse-e10-verwirrspiel-t3156164.html

u.v.a.m.

Da wurden sämtliche Argumente schon [...]

 

Artikel lesen ...


07.09.2011 00:01    |    anntike

Ich guck grad spaßeshalber Pkw-Inserate durch und im Anzeigentext eines Fiesta steht "Das Auto ist voll fahrbereit und wurde noch nie mit E 10 betankt ."

:D:D:D


07.09.2011 00:46    |    Joeckel

E10 Jauche.

E 10 Jauche flißt nun auch im Ennepe Ruhr Kreis in die Tanks, die E10 tanken.

Da werden Tausende von Tonnen Getreide, Mais, Zuckerrohr vernichtet um Benzin und Dieselkraftstoffe zur beimischung herzustellen und dann soll man spenden weil andere Völker nichts zu Essen haben. welch ein Irrsinn.


07.09.2011 11:52    |    Mac-64

Da kann einer Sagen was er will die verschärfung der Hungersnot in Afrika ist das resultat des E10!

 

Ob sich das Schwein der der Menschheit dies eingebrockt hat sich in seiner Haut wohlt fühlt?

 

Ja er fühlt sich Sau wohl dieser kurzsichtige schwachkopf!


07.09.2011 12:13    |    Finn79

@ Mac bist du wirklich so leicht gläubig? Nicht E10 ist daran schuld sondern der Mensch. Als erstes können die sich ungehemmt vervielfälltigen. Pabst sagt auch noch, Verhütung ist dreck. Dann ist wenn man es global betrachtet genug zu essen da, nur die Regierungen geben lieber das Geld für waffen aus.

 

Dann alles was ihr spendet muss erst mal ankommen, mein Vater lebt seit 10 Jahren in Kenia und macht da auch Aufbauhilfe. Wenn der mal was erzählt wie es da mit den ganzen Hilfsorganisationen abgeht, dann schlägst du dir an den Kopf.

 

Ursprung ist immer der Mensch.


08.09.2011 12:52    |    MauiSven

Zitat:

07.09.2011 12:13 | Finn79

 

@ Mac bist du wirklich so leicht gläubig?

Also, Finn, mal abgesehen von den ganzen Unzulänglichkeiten in Sprache und Satzbau... :rolleyes:

 

Wir müssen hier nochmal klar herausheben, dass es die E10-Befürworter sind, die (leicht) glauben, dass durch ihr von der Regierung diktiertes Verhalten alles zum Guten für die Natur wenden wird... :rolleyes:

 

Macs Äußerungen folgend gehört er mitnichten dazu, egal aus welchem Grund oder mit welcher Argumentation auch immer!

Also, Leute: Diskutieren: ja, bitte. Tatsachen umkehren: nein, danke!

 

Und hört's mir auf, E10 sei billiger, dieses Argument ist seit vielen Wochen schon nicht mehr haltbar. Wer in der Realität angekommen ist, kann einmal pro Woche zu stark gefallenen Preisen E5 tanken oder - regional abhängig - sogar E5 zum selben Preis wie E10 bekommen; Internet oder Mundpropaganda sei Dank.


08.09.2011 13:16    |    Finn79

Um noch mal auf das Thema zurück zukommen, Lebensmittel vertanken.

 

Gestern Abend kam ein toller Bericht bei Stern TV. Jeder deutsche Bürger wirft im Jahr für 330€ essbare Lebensmittel weg. Dazu kommen noch die Überproduktion der Firmen, weil dem Konsumenten keine 3 unterschiedlichen Brötchen mehr genügen. Heißt die müssen soviel produzieren damit auch jeder das bekommt was er will und nicht zur Konkurrenz rennt. Das bedeutet im Gegenzug für uns wir zahlen die Entsorgung gleich mit.

 

Im Supermarkt zum Beispiel wird eine ganze Schale Obst weg geworfen, nur weil eine Frucht eine Schaden hat und die anderen noch gut sind.

 

Wir produzieren produzieren mehr wie die ganze Welt Bevölkerung bräuchte und fahren es lieber auf die Deponie und machen Blumenerde daraus, wei es den Bedürftigen zugeben.

 

 

Da regt ihr euch auf das wir Lebensmittel vertanken! Sorry das steht in keinem Verhältnis dazu. Der sich über e10 aufregt, sollte sich selber erst mal an die Nase fassen und bei sich selber da suchen anfangen, eher den mit dem Finger auf andere zeigt.

 

Und nochmal, e10 war nie zum Verkauf von den Konzernen vorgesehen, sieht man ja so schön an deren Informationspolitik. Dann zur Einführung, wurde E10 nicht billiger gemacht, nein Super einfach teuer, geschickter Schachzug. Nun heißt es Strafzahlungen müssen umgelegt werden, auf Super. Ich wette die schlagen da auch gleich wieder kräftig auf.

 

Die Bilanzen von den Ölkonzernen steigen jedes Jahr und sie können mit dem Autofahrer tun und lassen was sie wollen, weil sie genau wissen das wir auf unsere Mobilität angewiesen sind. Ich wette mal in 2 Jahren sind wir auf 2 € dem Liter.


08.09.2011 13:28    |    trixi1262

hallo finn79 !

genau so ist es !

Und die Strafzahlungen sind schon längst drauf,mindestens seit 14 Tagen !

Ich tanke genau,wegen diesen Zwangsmaßnahmen kein E10 ,

Nicht wegen den gesamten öko und Hungersnot-Gedöhns.

Ich tanke E70 !:D

Verarschung auf ganzer Linie und im weltweitem Stil !

mfg trixi1262

Bsp. Heute morgen Benzinpreis von Super 95 E5 = 1,599€


08.09.2011 14:02    |    Finn79

Also tankst du ja trotzdem teueres Super bei, also ist das nur ein Topfen auf dem heissen Stein.


08.09.2011 14:27    |    trixi1262

finn!

Würde ich nicht behaupten,denn:

Der reguläre Sprit kostet jetzt 1,60 im schnitt

Ethanol= 1,099

Mein Spritpreis liegt Gemischt bei 1,30€ macht 0,30cent Unterschied

mfg trixi1262

Und da ist der 1 Liter Mehrverbrauch schon drin.

PS: Ich drück das mal in Zahlen aus:

40 Liter Tank

Davon 30 Liter Ethanol =32,97€

10 Liter Benzin=16,00€

=48,97€ je Tankfüllung

 

Bei Benzin wären das 64,00€

Also 15,03 Unterschied je Füllung und 4 x im Monat fahr ich tanken

Rechne das aufs Jahr aus


08.09.2011 16:39    |    anntike

Finn, ich glaub die Thematik der Wegwerfgesellschaft wird immer mehr in den medialen Fokus gerückt, es gibt auch ne ganze "Bewegung" von Leuten, die die Müllcontainer bspw. von Supermärkten nach essbarem "Müll" durschsuchen..."dumpster diving" bzw. eingedeutscht Containern/ Dumpstern nennt sich das dann. Deutschland-Basher könnten das dann noch als "typisch deutsch" bezeichnen, dass es in Deutschland Gerichtsverfahren gegen Containerer gibt, wohingegen es bspw. in der Schweiz oder in Österreich - glücklicherweise? - soweit keine Straftat darstellt.

 

Auch wenns langsam eher offtopic wird, möchte ich noch was einschieben - die Orsons bzw. ein paar Lines aus ihrem Titel "Zum Mond":

"Die 104 Milliarden haben sich echt gelohnt,/

man kann den Hunger der Welt stillen oder man fliegt zum Mond/"


08.09.2011 16:46    |    Finn79

@anntike

 

Nein es ging mir nur um das Geheule der e10 gegner. Jeder von uns wirft Kiloweise Lebensmittel in die Mülltonne und dann rumwaynen, man kann doch keine Lebensmittel vertanken.

 

Da sollte man eher e10 tanken und immer fleissig aufessen bzw nicht soviel kaufen, ich glaube das wäre besser.


08.09.2011 17:04    |    anntike

Jo, da haste auch recht, gibt ne Menge Dinge, die man tun kann.


Deine Antwort auf "Nicht super: Das große E10-Verwirrspiel"