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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


17.04.2012 23:00    |    blackisch

man sollte vorher nachdenken bevor man postet, hast aber schön gerechnet, haste fein gemacht :)

 

das ist ein Durchschnittsverbrauch aufgestellt bei über 20000km Distanz, und jetzt kannst du dir sicher denken das der Verbrauch nie konstant ist da wie der Name schon sagt ein Schnitt ist von 100km auf 20000km errechnet.

 

Die Schwankungen umfassen Bereiche von 6,8L/100km mit E10 über 7,1 bis 7,4L auf 100km... und der Schnitt ist Achtung jetzt sagt uns das der Spritmonitor...7,35L Juhuu.. OK ?

 

Soweit solltest du ja jetzt mitbekommen sein, dann rechne mal ein wenig mit den Zahlen und erhalte den Betrag und beachte die Preisdifferenz von je 4cent/L

 

aber um das geht es ja nicht, es geht um den Vergleich von einem Jahr mit E10 und mit E5

 

und jetzt kommt die ultimative Knobel checker Aufgabe für dich:

 

Wie hoch fällt der preisliche Unterschied aus, zwischen E10 und E5 auf einer jährlichen Fahrstrecke von 44000km im Jahr..einfaches Grundschulniveau

 

E10: 1,659€/L

E5: 1,699€/L

 

Menge die wöchentlich getankt wird: 74L im Schnitt für 1000km = 4000km im Monat = 44000km im Jahr

 

Jetzt rechne und man erhalte 130,24€ pluuuuuuuuuuuuuuuus den ersparten Betrag zwischen den Minderverbrauch zwischen E10 und Super den du mir ja so schön ausgerechnet hast

 

ich habe jetzt mal einen Monat weggedacht und die wöchentliche Litermenge niedrig gehalten um fairerweise den Unterschied so gering wie möglich zu halten, nicht wenn du dann frustriert feststellst, wie der ersparte Betrag immer weiter steigt umso mehr ich tanke und km reisse und u.s.w. blablubb und logisch das es für Vielfahrer mehr lohnt als der "20 euro im Monat Stadttanker"

 

und wenn jetzt noch das coole E85 zu E20 oder E40 wird, dann spare ich im Jahr noch mehr und schlägt auf die 130,24€+mind 20€ Minderverbrauch+E20 nochmal paar Euro drauf so das ich auch mal 40 euro mehr gespart habe im Jahr

 

 

kapische ?


17.04.2012 23:10    |    MauiSven

Wieso jetzt auf einmal 30.000 km E10, im Ursprungstext werden 20.000 km E10 mit 10.000 km E5 verglichen!!

Vlt. nochmal selbst nachlesen?


17.04.2012 23:25    |    blackisch

danke für die Aufklärung aber ich rechne von den Unterschied im Jahr gerechnet auf meine jährliche km Leistung, die 30T habe ich letztes Jahr ab März statistisch im spritmonitor aufgenommen wo ich vorher schon über 10000km gerissen habe wo noch das E10/Super Ding lief und bin wie du rausgelesen hast nicht komplett E10 gefahren

 

jetzt aber fahre ich mit den coolen E10 und auch mehr als die 20Tkm im Jahr nämlich nochmal neu berechnet mit den Fairness Bonus von mir die 44000km, obwohl diese Zahl bei weitem überschritten wird..ok soweit?

 

also spare ich wie so nen cooler Sparfuchs das macht und du kannst das ja auch mal machen wennde Böcke hast


18.04.2012 09:39    |    Dr.S.Ranger

... besonders @ Drahkke :

 

Das ist mein Insider-Wissen, das ich leider nicht konkretisieren kann. Es ist jedoch 100% so geschehen und die Fälle, in denen Fahrzeugbesitzer Ansätze zu Hartnäckigkeit zeigten, sind alle über Kulanz-Reparaturen weitgehend abgearbeitet worden, so dass keine großen Wellen geschlagen wurden.

 

Sauber dokumentiert sind nur wenige Fälle; es ist ja gerade die Schwierigkeit, Schäden auf Ethanol zurück zu führen, die die öffentliche Dokumentation i.d.R. verhindert. Und richtig ist natürlich auch, dass lange nicht alle Autos unverträglich für E10 sind; Unverträglichkeiten gibt es jedoch oft bei älteren Wagen und das eben auch bei Modellen, die Hersteller nicht auf ihrer Gefährdungsliste führen (nicht viele, aber es gibt sie offensichtlich - jedenfalls gibt es entsprechende Kunden-Beschwerden, denen teils entsprochen wurde (auch wieder Insider-Wissen, dass ich nicht konkretisieren kann).

 

Hier ist ein offiziell vorgestellter Fall :

http://www.handelsblatt.com/.../4750790.html

Das hätte ich zumindest nicht erwartet, da dieser Wagen noch nicht zu den wirklich älteren gehört.

 

Deutlich wird hierdurch jedenfalls, dass Schäden auch nach längerer Zeit auftreten können - vielleicht sogar erst nach mehreren Jahren oder einigen 10.000 km. Eine Beweisführung auf Ethanoleinfluß dürfte in solchen Fällen seeeeehr schwer werden und die Kosten dürften durchaus die Größenordnung der gehabten Kostenersparung durch E10-Nutzung erreichen.

 

Gleich, was hier an geringen Verbrauchsunterschieden berichtet wird, es ist TATSACHE, das der E10-Kraftstoff geringeren Energieinhalt hat als normales Super, d.h. bei wirklich EXAKT gleichen Bedingungen von Testfahrten wird man einen Mehrverbrauch von E10 im Vergleich zum normalen Super feststellen, der etwa 2 Cent/l entspricht. Damit beträgt der Vorteil je Liter nur noch 2 Cent oder bei einem Auto mit 7 Liter je 100 km Verbrauch schlappe 140 Euro auf 100.000 km ! Ja soll ich mir denn über einen sooo minimalen Mehrkostenaufwand für ordentlichen Kraftstoff wirklich große Gedanken machen ??? Eine KLEINE Reparatur oder 2 Ölwechsel weniger gemacht wegen Nicht-E10-Nutzung über diese Strecke und man hat schon gleichgezogen mit dem E10-Fahrer und jeder durch E10 möglicherweise weitere Zusatzaufwand läßt den Alt-Kraftstoff-Fahrer besser abschneiden!!!

 

Übrigens : Wenn ich meinen Wagen verkaufen will, habe ich alle Benzin-Quittungen parat und kann gewiß ein besseres Verkaufs-Argument anführen, wenn ich damit nachweise, nur E5-Kraftstoff gefahren zu sein, was die Verkaufschancen erhöht und ggfs. auch einen höheren Verkaufspreis bringt gegenüber dem Wagen, der diesen Nachweis nicht hat !!!

 

So, mehr als diese Informationen gibt es zu diesem Thema jetzt nicht mehr von mir. Jeder weitere Aufwand in dieser Sache ist mir zu viel; ich habe mein Wissen dazu hier umfangreich dargelegt, so dass jetzt jeder für sich entscheiden möge, was er tanken will.

 

Viiiel Glück allen E10-Tankern, die ältere Autos fahren !


18.04.2012 09:50    |    MauiSven

@blackisch

Aha, ok, so wurd's am Ende klar, danke.

 

PS: "kapische" sollte korrekterweise aber wohl so aussehen: "capisce" ;)


18.04.2012 14:32    |    blackisch

Zitat:

Gleich, was hier an geringen Verbrauchsunterschieden berichtet wird, es ist TATSACHE, das der E10-Kraftstoff geringeren Energieinhalt hat als normales Super, d.h. bei wirklich EXAKT gleichen Bedingungen von Testfahrten wird man einen Mehrverbrauch von E10 im Vergleich zum normalen Super feststellen, der etwa 2 Cent/l entspricht.

wie ich schon geschrieben habe, ich fahre die gleiche Strecke unter den gleichen Bedingungen (Wetter,Luftdruck, Steigung, Jahreszeit, Geschwindigkeit) und besonders deutlich war es nachdem ich von E10 auf E5 in der gleichen Woche gewechselt bin und ich ein erhöhten Verbrauch von 0,4L/100km hatte, danach auf E10 und schon war der verbrauch wieder geringer

 

also bullshit

 

@MauiSven

 

leb ich in Italien ? für dich die Übersetzung:

 

http://de.wiktionary.org/wiki/kapische


18.04.2012 14:56    |    trixi1262

Schön das dieses E10 Kasperle immer noch am Laufen ist :-))

Naja, Pro und Contra, wegen knapp 5% mehr Ethanol im Benzin.:confused:

Gibts ja nücht Anderes, wo man sich gegenseitig mürbe machen kann.

Ich tanke E50 bis jetzt E70 und das mittlerweile weit über 20000km

und ausser meinen zugesifften Spritfilter ging noch nix kaputt.

Was nun Fahrzeuge im Rahmen von Garantie betrifft, da wäre ich sicherlich auch vorsichtiger, aber das viele solch ein tam-tam machen, wo ihre Kisten keinerlei Garantieanspruch mehr haben, ok muss Jeder selbst wissen.

Ach doch, mein Hitzeschutzblech vom Kat ist abgerostet und der Anlasser war kaputt !

Bestimmt vom Ethanol ! :D:D:D :cool:

mfg trixi1262

PS:

Macht 1 Liter mehr Verbrauch / 100km , jetzt 7,5 L


18.04.2012 15:09    |    trixi1262

Und noch was zu E10 !

Es lohnt doch fast nicht mehr, E10 zu tanken, wenn man Unschlüssig ist.

Das bissl Unterschied, zu E5 macht doch den Kohl nicht mehr fett

Wenn ich sehe, das an allen Tanken von E5 zu E10 gerade mal 3-4 cent Unterschied sind, lächerlich bei 40 Liter zublasen.

Ich habe trotz Ethanolbetrieb , ewig E10 Boykottiert, habe ja Anfangs gemischt.

Aber nur wegen der Zwangseinführung !

War auch Einer der Wenigen in und um Berlin, welcher ein

"E10 Nein Danke" als Aufkleber hatte.

Eigenartiger Weise haben soooo viele E10 abgelehnt ;)

mfg trixi1262


18.04.2012 16:28    |    Dr.S.Ranger

@ blackisch:

 

Diese meine Bemerkung :

 

} Gleich, was hier an geringen Verbrauchsunterschieden berichtet wird, es ist TATSACHE, das der E10-Kraftstoff geringeren Energieinhalt hat als normales Super, d.h. bei wirklich EXAKT gleichen Bedingungen von Testfahrten wird man einen Mehrverbrauch von E10 im Vergleich zum normalen Super feststellen, der etwa 2 Cent/l entspricht. {

 

wurde von "blackisch" kommentiert mit :

 

} wie ich schon geschrieben habe, ich fahre die gleiche Strecke unter den gleichen Bedingungen (Wetter,Luftdruck, Steigung, Jahreszeit, Geschwindigkeit) und besonders deutlich war es nachdem ich von E10 auf E5 in der gleichen Woche gewechselt bin und ich ein erhöhten Verbrauch von 0,4L/100km hatte, danach auf E10 und schon war der verbrauch wieder geringer {

 

und

 

} also bullshit { .

 

Dazu kann ich nur sagen :

Herzlichen Glückwunsch, es ist gelungen, die Naturgesetze zu brechen ! Das Auto sollte wissenschaftlich untersucht werden, es macht aus weniger Energie-Input mehr Output - SENSATIONELL !

 

... Oder ist diese Nachricht in Wirklichkeit doch "bullshit" ??? ... ;)


18.04.2012 17:07    |    Fu90

@Dr.S.Ranger

 

Den Minderverbrauch gibt es aber, selbst auf einem Prüfstand.;)

Energiegehalt ist nunmal nicht alles.


18.04.2012 17:10    |    Drahkke

Eben. Es wird doch nur ein geringer Prozentanteil der im Kraftstoff enthaltenen Energie in Vortrieb umgesetzt; der Löwenanteil verpufft als Wärmeenergie.

 

Daher verstehe ich jetzt nicht, was mit der Herumreiterei auf dem etwas geringeren Energiegehalt von E10 nun ausgesagt werden soll.

 

Der Wirkungsgrad eines Motors ist doch nicht vom Energiegehalt des Kraftstoffs abhängig.


18.04.2012 17:38    |    trixi1262

@Dr.S.Ranger

 

ich häng mich jetzt ehrlich gesagt nicht auf, bei einem Preisunterschied von 2cent/liter !:eek:

Aber es gibt ja Autofahrer ,welche an der leeren Tanke vorbei fahren und an der kommenden brechend vollen Tanke sich anstellen, weil der Sprit dort 2cent billiger ist.

Das sind bei 40 Liter, 80cent, dafür stehn die denn ne halbe Stunde !:confused:

Mich würde es mächtig ärgern wenn E70 urplötzlich von 1,099€ auf 1,399€ klettern würde !:mad:

mfg trixi1262


18.04.2012 17:51    |    Dr.S.Ranger

@ Fu90 und @ Drahkke :

 

Den Kommentar von "Fu90" mit

 

}Den Minderverbrauch gibt es aber, selbst auf einem Prüfstand.;)

Energiegehalt ist nunmal nicht alles.{

 

verstehe ich richtig, dass E5 gegenüber E10 Minderverbrauch bringt, wie das in diesen Prüfungen - beispielsweise (siehe nachstehende Links) - gefunden und auch so von mir festgestellt wurde, oder wie soll ich o.g. Kommentar sonst verstehen ?

 

- http://www.bild.de/.../...brauch-mit-bio-benzin-a_b-16047076.bild.html

- http://www.auto.de/.../...t-E10-steigert-Spritverbrauch-um-1-5-Prozent


18.04.2012 17:55    |    trixi1262

E10 steigert den Verbrauch um 1-5% !:eek::eek::eek:;)


18.04.2012 18:14    |    Fu90

Dr.S.Ranger schrieb:

Zitat:

verstehe ich richtig, ... ?

Leider nein, bitte meinen und Drahkkes Beitrag nochmal lesen.

 

edit:

 

Hier: http://auto.t-online.de/.../index


18.04.2012 18:25    |    MauiSven

Zitat:

18.04.2012 17:55 | trixi1262

E10 steigert den Verbrauch um 1-5% ! :eek::eek::eek:;)

Ich gehe mal davon aus, daß ich Deinen Sarkasmus bzgl. dieser geringen Differenz erkannt habe.

Allerdings hat blackisch in seinem Beitrag über Minderverbrauch mit E10 wegen 1,1% (ja, mehr war's nicht) auch ein RIESEN Faß aufgemacht. Nur dieser steht eben auf Deiner Seite, da nimmst Du's mit den Inhalten eben nicht so genau, sehr objektiv... :rolleyes:


18.04.2012 19:39    |    Dr.S.Ranger

@ Fu90

 

Ja, dieser Stern-"Test" ist mir bekannt. Dort hatte man allerdings erst große Schwierigkeiten, E10 in korrekter Mischung überhaupt zu finden, und eine später erfolgte Untersuchung des zum "Test" genutzen Kraftstoffs ergab, dass es sich um bessere Qualität als das normale E10 handelte. Wahrscheinlich, so die Vermutung, wurde der Tank der Tankstelle, aus dem der Stoff stammte, erst unmittelbar zuvor umgestellt von Super-Plus auf E10, wobei Reste des Vorgänger-Kraftstoffes in die Mischung gerieten !

Dass damit natürlich andere Ergebnisse kommen, ist selbstverständlich ! Leider finde ich den Artikel, in dem dies beschrieben war, nicht mehr.

 

Aber auch auf diesem Forum hier hatten viele Teilnehmer große Störgefühle, was diesen "Test" angeht :

http://www.motor-talk.de/.../...-stern-tv-bericht-zu-e10-t3173036.html

 

Alle späteren Untersuchungen und Prüfstands-Test-Ergebnisse hatten gegenteilige Aussage, also wiesen Mehrverbrauch bei E10 nach. Den Stern-Test von März letzten Jahres nennt nicht einmal der Stern selbst in neuester Kommentierung :

http://www.stern.de/.../...st-dran-an-den-e10-vorurteilen-1780525.html

 

Das war also eben doch höcht-wahrscheinlich eine ENTE ! - Tut mir leid, aber das hat einfach auch die bessere Logik !


18.04.2012 20:14    |    Kung Fu

Es gibt Leute, die wollen selbst nicht ganz ernst genommen werden.

 

Zitat:

Original geschrieben von Dr.S.Ranger

So, mehr als diese Informationen gibt es zu diesem Thema jetzt nicht mehr von mir. Jeder weitere Aufwand in dieser Sache ist mir zu viel;....

...blahh.. blah..

 

Also wieso tut ihr ihnen nicht einfach den Gefallen.:rolleyes:


18.04.2012 20:15    |    där kapitän

Mein Auto tankt LPG, da macht es die 0,3 Liter E10 auf 100 km auch nicht mehr fett.

Fährt wie immer. Was soll also der Terz.

 

cheerio


18.04.2012 20:34    |    Fu90

@ Dr.S.

Zitat:

Ja, dieser Stern-"Test" ist mir bekannt. Dort hatte man allerdings erst große Schwierigkeiten, E10 in korrekter Mischung überhaupt zu finden,

Haben se aber. Daß das ein "besserer" Spritt war bleibt leider erstmal eine Vermutung. So ohne Beleg.

Woran machst du aber den besseren Spritt fest? Am Energiegehalt? Soweit mir bekannt, ist der Energiegehalt von SuperPlus niedriger als der von Super.

 

Zitat:

Alle späteren Untersuchungen und Prüfstands-Test-Ergebnisse hatten gegenteilige Aussage, also wiesen Mehrverbrauch bei E10 nach

Wo.

Zitat:

Das war also eben doch höcht-wahrscheinlich eine ENTE !

Soso, DEKRA Prüfstandstest, der dir nicht passt, ist eine Ente. Kommst aber mit einem BILD-TEst an. :D

Dann ist der Test vom TÜV Rheinland dann auch eine Ente gewesen.

http://data.motor-talk.de/.../e10-vergleich-3659899611800212899.JPG

 

Und liest man so durch die Foren, haben viele User keinen Verbrauchsunterschied.

Nachtrag:

Den meisten Mehrverbrauch hatten die Menschen, gleich zu Anfang der Einführung, als es eben noch kaum echtes E10 gab. :)


18.04.2012 20:54    |    Dr.S.Ranger

@ Fu90 :

 

- zu 1. ... habe ich alles Nötige geschrieben !

 

- zu 2. ... selber suchen ...!

 

- zu 3. ... ist mir zu polemisch und daher meinen weiteren Kommentar nicht wert !

 

- zum letzten Satz : Da wird es langsam religiös; "Glaube versetzt Berge" und so offenbar auch anderes.

 

Meine Kommentierung endet hiermit - ebenso, wie ich Neu-Information zum Thema schon eingestellt habe und nur noch abschließend auf Kommentare eingagangen bin !

 

Weiterhin viiiel Spaß also allen hier - mit Glauben und Polemik zu diesem Thema !


18.04.2012 20:57    |    Thommy104

Allein der Glaube versetzt Berge


18.04.2012 21:31    |    Finn79

Die Test sind in meinen Augen nicht repräsentativ. Ich nehme ein Auto und teste das, heisst aber auch, ich muss ihn nach tanken, Umwelteinflüsse spielen hier mit rein. Die Frage ist doch wie gross der Messfehler ist, bei dem test. 1,5% liegt im regulären Toleranzfeld, somit nicht aussage kräftig, deswegen müsste man um es richtig zu machen, mit min 10 gleichen Fahrzeugen einen Test machen.

 

Zumal da auch immer der Motor eine sehr wichtig rolle spielt, reine Saugmotoren reagieren anders auf Ethanol wie aufgeladene Motoren.


18.04.2012 23:01    |    testmal

Moin;

 

Seit der Einführung von E 5, habe ich 5 verschiedene Pkws gehabt.

- Jedesmal, wenn ich auf   E - Frei , umgestellt habe, getankt habe,

sank der Verbrauch auf bis zu 2 Litern!

Ich habe keine Spritsparende Fahrweise, aber der Mix aus Stadtverkehr

und Schnellstrassen, ist immer wieder gleich.

 

Und ein Mehrpreis von 5 €, eine Schachtel Zigarretten,

mmm.. .... muß halt weniger rauchen, wegen der Umwelt,

nein,

das spar ich, für eine Schachtel mehr!

 

Ich glaube keinen Tests, wo ich nicht anwesend war,

und ich nicht eingewiesen wurde!

Mein täglich Brot :D

- wenn auch, auf einem ähnlichen Gebiet!

 

schönen Gruß


19.04.2012 04:50    |    Kung Fu

Also bist du mal einer Hexe auf die Füße getreten, die dich daraufhin mit einer Art "Ethanolfluch" belegt hat - oder was soll man jetzt von der seltsamen Geschichte halten? :confused:


21.04.2012 18:08    |    ichmitlexus

Ich bin Deutscher und lebe in Österreich. Aber ich fahre jedes Jahr mindestens 1 mal im Jahr in meine Heimat nach Norddeutschland. Dann fahre ich immer E 10. Der E10 scheind die "Lieblingsspeise vom IS 200 zu sein. Der läuft super damit. Vom angeblichen höheren Spritverbrauch usw. zeigt der keine Spur, hab ich getestet.

Aber eines ist gut zu wissen: Der Motor muß sich erst an den anderen Spriet gewöhnen. Beim der ersten Tankfüllung hörte er sich etwas anders an usw. Nach einer Stunde Fahrt mit rund 180 auf der Autobahn war das vorbei.

Ich kann über E10 nich klagen. Aber ich kann unter anderem den Ölmultis einen ganz klein bisschen "Schnippchen" schagen.

Besser währe den Preis E10 in der Steuer weiter zu senken, dann würden auch mehr Leute diesen Sprit tanken.


21.04.2012 18:12    |    Drahkke

Ja, die Preisdifferenz könnte ruhig etwas mehr als 4 Cent pro Liter betragen.


21.04.2012 19:05    |    marcu90

Aber dann bitte E10 günstiger, und nicht Super teurer...


21.04.2012 19:08    |    Drahkke

Logisch. ;)


21.04.2012 20:19    |    MauiSven

Zitat:

21.04.2012 19:05 | marcu90

Aber dann bitte E10 günstiger, und nicht Super teurer...

Zitat:

21.04.2012 19:08 | Drahkke

Logisch.

Schöner Traum, widerspricht aber leider der Marktwirtschaft.

E10 wird niemals das ach so billige Zeug sein, als das es hier gern sooft dargestellt wird.

Es wird immer soviel kosten wie E5, wenn es die zwanghafte Einführung von E10 nicht gegeben hätte.

Also wird die Freude über 2,00 Euro für E10, nur weil E5 dann 2,05 Euro kostet (nänänänänänä) - bei gesundem Menschenverstand - nicht von Dauer sein...


22.04.2012 02:35    |    Kung Fu

Ich glaube, dass so ziemlich jedem klar ist - ähm sagen wir mal, klar sein müßte - dass E5 wie E10 zum allergrößten Teil aus der gleichen Ölsuppe bestehen, die stetig knapper und teurer zu beschaffen werden wird.

 

Bestätigt hat sich aber - was die "E10-Gegner" anscheinend so gar nicht glauben oder wahr haben wollten - dass der Rohstoffpreis für Ethanol dagegen konstant geblieben ist - womit nun offensichtlich ist, dass die E-Beimischung den Sprit billiger macht.

 

Also noch mal einfacher: Je mehr Ethanol beigemischt wird, desto langsamer steigt der Spritpreis. Groschen jetzt gefallen?! ;)


22.04.2012 14:21    |    MauiSven

Zitat:

22.04.2012 02:35 | Kung Fu

Bestätigt hat sich aber - was die "E10-Gegner" anscheinend so gar nicht glauben oder wahr haben wollten - dass der Rohstoffpreis für Ethanol dagegen konstant geblieben ist - womit nun offensichtlich ist, dass die E-Beimischung den Sprit billiger macht.

Und genau das ist doch der Beschiß, auf den Ihr reinfallt, denn dieses Zeug wird trotzdem teurer verkauft, Ihr Helden! :rolleyes:

 

Zitat:

Je mehr Ethanol beigemischt wird, desto langsamer steigt der Spritpreis.

Laaa lee luuuu, und der Mann im Mond schaut zu... :D:D:D


22.04.2012 15:30    |    Drahkke

Zumindest führt die Beimischung von Ethanol zu einer Streckung der Mineralölreserven. Und genau das ist das erklärte Ziel dieser Aktion.


22.04.2012 18:21    |    Finn79

Das will/kann der normale Bürger nicht verstehen. Kam doch heute bei n24 einen Umfrage, die Mehrheit meinte dort erst bei 2€ wäre die schmerzgrenze erreicht.


22.04.2012 18:35    |    Drahkke

Das bedeutet die Mehrheit würde bei einem Literpreis von 2 € rigoros auf E10 wechseln?


22.04.2012 19:20    |    Finn79

Nöö die würden trotzdem weiter fahren, weil wir ja verlernt haben, nicht mit dem Auto jeden Meter zu fahren. Und 5 grosse Firmen finden das auch gut so.


22.04.2012 19:44    |    kimbatz

Ich hab E10 auch lange boykottiert, aber dann dachte ich mir, ich teste es einfach mal. Und ich muss sagen ich habe keinen Mehrverbrauch festgestellt, bei 60 PS merkt man sowieso nicht mehr, wenn 2 bis 3 PS fehlen :D Und wenns dann auch noch günstiger ist, wieso nicht? Als Student (naja, auch als jeder andere Bürger..) muss man sehen, wo die Kohle bleibt. Bei 100 km + am Tag find ich 4 cent pro Liter Ersparnis schon ganz nett..

 

Schönen Abend euch :)


24.04.2012 00:54    |    testmal

Zitat:

Finn79

Das will/kann der normale Bürger nicht verstehen. Kam doch heute bei n24 einen Umfrage, die Mehrheit meinte dort erst bei 2€ wäre die schmerzgrenze erreicht.

Moin Finn, 

 

die " grünen haben die Grenze bei 5 DM~2,50€ gesetzt,

- da fehlt noch etwas  :D ein wenig

 

Die Preise zu erhöhen :D

Das ist doch die einzige Möglichkeit, für die Öl-Multis,

- den auferlegten €U-Strafen zu entkommen.

 

Immer mehr müssen zum " shit sprit " greifen,

und wohlmöglich verrecken :D


25.04.2012 15:18    |    Kung Fu

Ich glaube auch nicht, daß 2€ ein Problem sind. Da werden noch genausoviele Dreckschleudern unnütz durch die Gegend gondeln wie bei 1,70.

Die 2,50 sind schon realistischer angesetzt. Erfolg wird sich aber kaum unter 3€ einstellen. Der deutsche Michel ist ja sehr leidensfähig, wie man sieht. Solange er nur den ganzen Tag herzzerreißend jammern kann - tut alles weniger weh als einmal nachzudenken.


25.04.2012 16:35    |    Z4Zampano

Apropos "Bürger". Irgendwie (und Irgendjemand ?) hat man dies Wörtchen zu wörtlich genommen.... der Bürger muss halt hierzulande für ALLES bürgen. :eek: Aber irgendwann, wenn es dem Bürger zu bunt wird, wird er selbst zum Würger. Dafür verbürge ich mich. :D

Traurig aber wahr !

 

... und apropos E10: Habe neulich einen erfahrenen Automechaniker gesprochen und der rät von E10 ab. Er meint über 5 % Ethanol wird's zum Problem... für alle Fahrzeuge. Insbesondere die Langzeitauswirkungen bzgl. Lebensdauer, die man aber nicht nachweisen kann. Das ist in etwa so, wie wenn der Mensch regelmässig Alkohol konsumiert...

 

Ist heutzutage zu einem echten Spissrutenlauf geworden, den Motor überhaupt noch auf 200.000 - 300.000 km Laufleistung zu bekommen, auch im Hinblick auf die dubiosen Longlifeintervalle des Motoröls und den lauen von den Gleitlagern her hart an der Grenze dimensionierten Motorkonstruktionen ab ca. 2005. Die Insider unter Euch werden das sicher wissen. ;) und hoch lebe z.B. das Fuel Economy Motoröl, was ja soviel Spritersparnis bringt aber die Motoren weit vor der Zeit sterben lässt. Wenn man sich Wasser als Motorölersatz einfüllt, wäre es wohl fast das gleiche.

 

Man kann konstruktionsbedingt in einem Verbrennungsmotor die Reibung nicht drastisch reduzieren ohne noch drastischer an der Lebensdauer zu kratzen. Der Verbrennungsmotor ist nun mal ein Relikt aus vergangenen Tagen und im Hinblick auf die Energieausbeute (Bewegung) nicht besser als eine Glühbirne in Bezug auf die Lichtausbeute.


Deine Antwort auf "Nicht super: Das große E10-Verwirrspiel"