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07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


10.04.2011 12:04    |    trixi1262

@cocker:

 

Zitat:

Ich trau denen ja zu, dass sie uns weismachen wir hätten "gewonnen" und jubeln uns heimlich E10 als E5 getarnt unter. Das wär ein Ding...

 

Wundern,würde mich das nicht,denn merken kann das ja Niemand und ich kenne auch Keinen,der trots

E10 Betankung,einen Schaden erlitten hat.

Und das Thema wird bei uns in der Firma,gross diskuitiert,bei 3600 Mitarbeitern !

Es ist ja auch kein E10 ,max. E7-8.

Und die 2-3% mehr,juckt keinem Motor.

Mich würde interessieren,wo bei der E5 einführung, die Gegner waren ? Obligatorische Frage !

Ich wusste es jedenfalls nicht,bevor ich mich,allgemein mit Ethanol beschäftigt habe !:(

mfg trixi1262


10.04.2011 12:35    |    cocker

hab gestern noch mit einem Kollegen gesprochen. Er fährt einen Astra F Bj 97, laut Opel eigentlich E10 geeignet - wurde ihm zumindest gesagt.

Er hat in seinen fast leeren Tank 20 Liter E10 getankt... Folge: Ruckeln, schlechte Gasannahme. Er zurück zur Tanke, knapp 30 Liter Super Plus dazu... Folge: Ruckeln weg.

Motor ist nicht kaputt... aber ruckelig möchte man doch ungern durch die Gegend fahren...oder??

Das ist nur ein Beispiel... es gibt genug davon. In minem Bekanntenkreis hab ich 2 Fälle...

Klar, gibt es keine oder kaum nachvollziehbare Motorschäden durch E10 -entweder ist garkein E10 im Tank, sondern E5 oder die Leute mit Problemen reagieren ähnlich wie mein Kollege und lassen das Auto stehen bzw. den Tank leerpumpen oder tanken E5 nach. Ich denke kaum, dass jemand auf Dauer mit seinem Auto rumfährt, wenn es ruckelt oder gar ausgeht.

Die meisten Autos haben wahrscheinlich auch garkein akutes Problem mit E10... noch nicht, evtl. auch niemals. Weiss niemand genau und genau diese Ungewissheit macht das Ganze so absurd und unprofessionell...

 

Klar kann auch niemand wirklich feststellen, welchen Sprit er grade getankt hat - wie auch ohne mobiles Klein-Labor. Da muss man den Mineralölgesellschaften vertrauen - und das tu ich nicht mehr 100%ig. Dazu wurde das Thema E10 zu exzessiv von mehreren Institutionen durchgeprügelt und zuviel Geld investiert, als dass man jetzt ml eben so kampflos klein beigibt.

Wär natürlich schön, aber ich traue diesem trügerischn Frieden noch nicht so ganz...


10.04.2011 12:56    |    Bastianiy

... zum Wohle der Natur, dass ich nicht Lache, heissen müsste es ... zum Wohle der Staatskassen. Und das schlimmste ist das die Politiker Denken das der Deutsche einfach zu Dumm ist und mit diesen alles zu machen ist. Jetzt auch noch E10 und wir dürfen wieder immer wieder drauf Zahlen, immer mehr, alle paar Monate neue Gesetze immer wieder tiefer in die Tasche des kleinen Mannes. Man Denke doch mal an die Plaketen ... das ich mich an dieser Stelle nicht Übergeben muss grenzt an ein Wunder, dass ich nicht Lache, ha, die sind doch alle nicht ganz sauber im Oberstübchen. Parke ich also das Auto mit der roten Plakete vor dem Ort dann geht dieses also nicht in die Luft ??? Städte damit sauberer ??? ( ich lache mich wech , man ... man ... man ) Wer von uns wohl Dumm ist, liebe Politiker, hört endlich auf uns zu Verarschen, glaubt mir, wir rücken immer näher Aufzustehen und dann sehen wir weiter ! Die Grenze ist erreicht, lasst uns in Ruhe unser Leben leben und vor allem, lasst die Finger von unser Geld das eh schon lange zu nichts mehr reicht !

 

Eines noch an unsere lieben Politiker, auch Ihr werdet früh oder später Rechenschaft ablegen müssen, dann nützt es nichts zu sagen " ich habe nur meinen Job getan ", denn an dieser Stelle wird es ua. darum gehen was Ihr Euch Zuflüstert, dass was die Bevölkerung nicht hören soll und hören darf, darum wird es gehen. Glaubt mir, viele von Euch werden ganz bitterlich Weinen !!!

 

Ich sage NEIN zu E10

Bastianiy


10.04.2011 14:41    |    Fu90

Ist schon komisch, jeder der gegen E10 ist kennt viiieele die sofort Probleme mit E10 haben.

Und die Ethanolbefürworter haben einen ruhigeren Motorlauf bzw. keine Veränderungen, ...und haben im Bekanntenkreis ähnliche Erfahrungen.

 

Sehr verwirrend das Ganze. :rolleyes::D


10.04.2011 15:30    |    dieseldonner

? 10.04.2011 14:41 | Fu90 Fu90

 

Ist schon komisch, jeder der gegen E10 ist kennt viiieele die sofort Probleme mit E10 haben.

Und die Ethanolbefürworter haben einen ruhigeren Motorlauf bzw. keine Veränderungen, ...und haben im Bekanntenkreis ähnliche Erfahrungen.

 

Sehr verwirrend das Ganze. :rolleyes::D

 

...genau darum geht es! Bei dem Einen funktioniert es, beim Anderen eben nicht. Und so lange das so ist, steht fest, dass die meisten Autofahrer diese Brühe meiden. Merkst Du es nicht selbst, dass hier etwas nicht stimmt? Wie sagst Du selbst so treffend? "Sehr verwirrend, das Ganze"! Das darf aber nicht sein...


10.04.2011 15:32    |    trixi1262

@Fu90 !

Da ist nichts Komisches dran,Verwirrung,klar und verständlich,bei den gesamten Wirrwarr um E10

und Ethanol,allgemein !

Viele,die hier ihre Meinung zum Besten geben,haben doch NIE,Ethanol in irgendeiner Konzentration,wissentlich getestet,ausser E5.

Hier wird von Schäden gesprochen,die aber in keinster Weise auf E10 Betrieb zurück zu führen sind.

Stottern,ruckeln usw.alles was jetzt mit dem Auto passiert,es liegt am E10 !

Das manche,ein Auto fahren ,welches älter ist als 10 Jahre,da kann schon mal ein Spritfilter dicht werden!

Meiner hat nicht mal eine Woche benötigt,um bei meinem Sprit,verstopft zu werden.

Ist doch logisch,Ethanol ist ein Lösungsmittel,in gewisser Hinsicht und alte Tanks sind dreckig !

Ganz einfach !

Und wenn die Düsen dicht sind,dann war wohl der Filter fertig und hat den gelösten Dreck durchgelassen.

Meine Meinung

mfg trixi1262


10.04.2011 15:49    |    dieseldonner

? 09.04.2011 23:29 | Luis_66 Luis_66

 

Zitat von Dieseldonner:

 

"Daher noch einmal extra für Dich: Motoren, die nicht mehr als 75 Meilen= 120Km/h laufen dürfen, sind nicht für deutsche Verhältnisse relevant."

 

So einen Quatsch habe ich noch nie gehoehrt. Denkst Du etwa, bloss weil es hier in USA eine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt, sind die Motoren weniger leistungsfaehig als in D? In jedem Land ausser in D gibt es Geschwindigkeitsbegrenzungen, auch in Italien, z.B. Deshalb sind ja wohl italienische Ferrari in Italien wohl nicht anders gebaut als in Deutschland verkaufte, oder? Ich fahre mit meinem M regelmaessig auf die Rennstrecke. Der laeuft seine 250 km/h ganz genauso wie in D. Steurgeraete sind an den EPA Fahrzyklus angepasst, weil die Kaltstartphase hier hinsichtlich Emissionen staerker beruecksichtigt wird als in D, das ist aber auch alles. Mein A4 2.0 TFSI Quattro mit 211 PS lauft genauso schnell, wie ein Deutscher

 

 

...merkwürdig finde ich, dass Du auf meinen Punkt 3 nicht eingehst. Ich denke mal, Du hast einen guten Grund dafür, oder? Du kommst mir schon vor, wie unsere Politiker. Sich immer nur das raussuchen, was einem gerade so passt. Klar, bei den Hartz4-konträren Autos, die Du fährst...

 

Ach so, Hartz4 kennt ihr ja in den "Staaten" nicht, sorry...bei Euch sind die Onkels aus Amica ja alle reich.


10.04.2011 15:49    |    mousejunkie

@ trixi: ich glaube, dass ist ein kampf gegen windmühlen. ich als e10-tanker lehne mich zurück und amüsiere mich darüber, dass sich so aufgeregt wird. was der bauern nicht kennt, tankt er nicht. :D 

 


10.04.2011 15:56    |    dieseldonner

? 10.04.2011 15:49 | mousejunkie mousejunkie

 

@ trixi: ich glaube, dass ist ein kampf gegen windmühlen. ich als e10-tanker lehne mich zurück und amüsiere mich darüber, dass sich so aufgeregt wird. was der bauern nicht kennt, tankt er nicht.

 

...aber achte bitte beim Zurücklehnen darauf, dass Du nicht nach hinten fällst. Du wärest nicht der Erste!


10.04.2011 15:58    |    mousejunkie

ich hab nen bürostuhl mit rollen und beweglicher lehne. das umkippen ist ausgeschlossen. safety first. :D


10.04.2011 16:02    |    dieseldonner

? 10.04.2011 15:58 | mousejunkie mousejunkie

 

ich hab nen bürostuhl mit rollen und beweglicher lehne. das umkippen ist ausgeschlossen. safety first. :D

 

Oh, oh, E10 - verträgliche Bürostühle sollen besonders anfällig sein. Und jetzt ich...:D:D:D:D:D


10.04.2011 16:25    |    Fu90

Zitat dieseldonner:

"...genau darum geht es! Bei dem Einen funktioniert es, beim Anderen eben nicht. Und so lange das so ist, steht fest, dass die meisten Autofahrer diese Brühe meiden. Merkst Du es nicht selbst, das hier etwas nicht stimmt? Wie sagst Du selbst so treffend? "Sehr verwirrend, das Ganze"! Das darf aber nicht sein..."

 

Sie meiden es nicht weil es bei manchen angeblich nicht funktioniert, (ich kann mir nicht vorstellen dass bei ca. 3-5% mehr Ethanol plötzlich die Motoren anfangen zu stottern oder gar kaputt gehen),

sondern weil sie die Bild nachplappern und meinen der Regierung damit eins auswischen zu können.

Oder gar den Öl-Konzernen indem sie SuperPlus und sonstigen SuperDuperPower -sonstwas Sprit tanken.

 

Sonst schreit man doch auch immer "die Ölmultis und die Regierung stecken unter einer Decke".

 

Und plötzlich kann man es ihnen heimzahlen, indem man den teuersten Sprit kauft. Haha.

 

Vielleicht sind die Politiker gar nicht so dumm, wie es mancher glaubt.


10.04.2011 16:56    |    trixi1262

@dieseldonner !

was hat dich denn geritten,das du plötzlich so grob,auf e10 Tanker reagierst ?

Ich hatte zum Anfang den Eindruck,das du E10 ablehnen tust,völlig Legitim,aber du musst doch nicht,mit Kanonen auf Spatzen schiessen !

Wenn jemand E10 tankt,ist das doch wohl seine Sache und wenn die Mühle,auch meine,die Hufe hoch reißen tut,das ist doch unser Bier ,oder ?

Komm Bitte wieder runter !!!

Du hast doch den eigendlichen Grund ,deines E10 Boykotts geschrieben,jetzt geht es um andere Sachen ??????

mfg trixi1262


10.04.2011 16:58    |    trixi1262

Fu90 !

die sind nicht blöd,die wissen genau,was sie machen ! Leider !

Die Blöden sind,wir,da wir uns alles gefallen lassen :(

mfg trixi1262


10.04.2011 21:24    |    emil2267

Zitat:

Mich würde interessieren,wo bei der E5 einführung, die Gegner waren ? Obligatorische Frage !

die waren da auch schon da,das drama gibts schon eher als die erste seite hier kommentiert wurde,drum wurde es ja auch erst anfang diesen jahres eingeführt ;)

 

das es in so kurzer zeit im fahrbetrieb zu problemen kommen kann,kann ich mir net vorstellen,langzeitschäden & vor allem standschäden dann aber schon eher & ich wollt sicher net so ne plörre in meinem auto rumschwimmen haben,wenn das auto mal nicht dauernd läuft ?!


10.04.2011 21:33    |    hwgmf

E5 kam jedenfalls zu einem günstigeren Zeitpunkt. Damals konnte die Autoindustrie ganz anders reagieren.Zudem waren damals weit weniger Fahrzeuge auf den Straßen und somit betroffen. Was die Schädlichkeit angeht so wird maßlos übertrieben. Was aber das aufzwingen und die brutale Preiserhöhung durch und mit E10 angeht ist das was wohl den meisten übel aufstösst.

 

Ich erinnere mich an einen relativ stabilen Preis von ca 1,35-140€ für den 95er. Und auf einmal kurz nach der Einfrührung sind wir selbst mit E10 bei 1,51€ und 1,61€ für den Super. Mal eben 15 Cent Aufschlag für den Super quasi über Nacht.


10.04.2011 22:12    |    dieseldonner

? 10.04.2011 16:58 | trixi1262 trixi1262

 

Fu90 !

die sind nicht blöd,die wissen genau,was sie machen ! Leider !

Die Blöden sind,wir,da wir uns alles gefallen lassen :(

 

mfg trixi1262

 

...sorry, aber so richtig schlau werde ich aus Dir auch nicht...(nicht zynisch gemeint)


10.04.2011 22:27    |    Andi B

"Ich erinnere mich an einen relativ stabilen Preis von ca 1,35-140€ für den 95er. Und auf einmal kurz nach der Einfrührung sind wir selbst mit E10 bei 1,51€ und 1,61€ für den Super. Mal eben 15 Cent Aufschlag für den Super quasi über Nacht."

 

Daran erinnere ich mich auch noch dunkel, als ich mit dem Autofahren angefangen habe...

 

Da habe ich Teilweise noch für 1,309€ getankt, und jetzt freue ich mich schon, wenn ich für unter 1,559€ wegkomme, wenn es richtig gut geht, zuletzt musste ich in den sauren Apfel beißen und für 1,579€ voll machen...

 

Ich finde das einfach nur Pervers, was man sich für das Geld, um sein Auto 1000km mit Sprit zu versorgen, alles kaufen könnte .... :(

Aber bei 60km täglich zur Arbeit/Schule geht da nicht viel mit dem Fahrrad, eher nur in Ausnahmefällen bei richtig gutem Wetter, auf Dauer ist das leider auch nix...

 

mfg Andi


10.04.2011 22:32    |    deville73

So ist das.

Die Energiepreise sind es, die uns das Genick brechen werden.

Und dabei geht es m.E. nicht um Knappheit oder Umweltprobleme, sondern um reine Profitmaximierung.

 

Alles andere ist in meinen Augen vorgeschoben.

 

Vergessen wird dabei immer wieder, dass jeder Cent der für Energie ausgegeben wird, nicht mehr für andere Branchen zur Verfügung steht. Man kann das Geld das da ist, nur einmal ausgeben.


10.04.2011 22:36    |    cocker

... ich schreibs nochmal - es kann jeder tanken, was er will.

Wer E10 tankt und keine Probleme hat, soll gerne E10 tanken, aber bitte auch bedenken, dass nicht aus jeder mit E10 beschrifteten Zapfpistole auch zwingend E10 rauskommt...

 

Die beiden Fälle in meinem Bekanntenkreis sind authentisch!

E10 getankt - Motorruckeln, Super Plus nachgetankt - Motorruckeln weg! Das eine Auto (ein 98er Corsa) bin ich selber gefahren. Es stimmt. Ich denke nicht, dass das Ruckeln hier von einem verstopften Filter oder Dreckablagerungen kommt, die dann plötzlich wieder verschwunden sind, wenn E5 nachgetankt wird...

 

Ich werd nicht schlau aus dem Ganzen. Auch deshalb verzichte ich auf E10 in meinem Tank...


10.04.2011 22:39    |    hwgmf

Es wird aber nicht glaubhafter nur weil dus oft schreibst. Das gern zu Lügenmärchen gegriffen wird um seine eigne Meinung zu dem Thema zu untermauern ist ja auch nicht sonderlich neu.


10.04.2011 22:48    |    trixi1262

@hwgmf:

Wie hat denn ,deiner Meinung nach,die Autoindustrie auf die E5 Einführung reagiert ???

Wenn du Hinweise haben solltest,auf evtl. Änderungen,der Dichtungen,o.ä.,dann Bitte zitiere diese Tatsache,oder gib "Links" darauf,Danke und gute Nachtruhe !

mfg trixi1262


10.04.2011 22:53    |    trixi1262

cocker:

ich glaub es ja,nun lass uns nicht mehr streiten,der eine wagen verträgt E10,der andere nicht!

meiner fährt ja auch nicht mit e10,das ist zu dünn :)

gute nacht

mfg trixi1262


11.04.2011 10:22    |    cocker

@trixi

es geht ja nicht ums streiten... Aber wenn hier behauptet wird (nur mal als Beispiel), dass ein Auspuff oder ein kompletter Motor duch E10 kaputtgegangen ist, kann ich nur höhnend lachen... Zündaussetzer und Motorruckeln dagegen können offensichtlich schon möglich sein... sollte man als Warnsignal des Motors sehen und kein E10 mehr tanken. Dann passiert imho auch nichts.

Es scheint auch so zu sein, dass Motoren gleicher Bauart oder gar gleichen Fabrikats teilweise unterschiedlich auf E10 reagieren - weiss der Geier warum.

Das ist mir alles zu schwammig und zu ungetestet.

 

Dem Kollegen mit dem Corsa hab ich zwei mal die Bremsen gemacht und beim Auspuffschrauben geholfen. Das Teil hat einen 1.4er Motor mit 60 PS und geht eigentlich ganz gut. Bin den Wagen auch Probegefahren nach den Schraubereien. Wie bockig das Teil auf E10 reagiert hat, hat mich überrascht. War erst vorige Woche. Der Kollege wollte mal E10 probieren und kam danach aufgeregt zu mir gefahren, damit ich mal fahre. Bin dann ruckelnd (fast wie Zündaussetzer) und mit Leistungseinbußen 1 km zur nächsten TOTAL-Tanke gefahren und hab schnell nachgetankt. Danach lief er wieder normal. War mir ein komplttes Rätsel, der Vorfall...

Hat mich aber in meinem Plan bestätigt, E10 weiterhin zu meiden...


11.04.2011 10:29    |    bestaude

Das ist doch mal eine harte Tatsache, dass manche Autos bockig werden! Es kann doch aber nicht sein, dass ich erst mal E10 tanken muss um das rauszufinden! Und das Bockigwerden hat ja sicher auch nichts damit zu tun, dass ich mal fremdgegangen bin und in eier Freien reparieren ließ! Ich meide E10 auch!


11.04.2011 10:48    |    MauiSven

Es gibt sie noch: die Orte, wo die Welt noch in Ordnung ist (siehe Bild, man beachte vor allem die angebotenen Sorten)... :cool:


Bild

11.04.2011 10:56    |    MauiSven

...naja, und die anderen eben... :mad:

 

Merken die E10-Tanker - die den Grund unserer Diskussion noch immer nicht verstanden haben bzw. nicht verstehen wollen, nur die - jetzt, daß wir ALLE zusammen verarscht werden und E10 tanken eben nicht billiger ist/bleibt???

...

Aber schon klar, habe mir diese Tatsachen natüüüüüüüüüüüüüüüürlich gerade nur ausgedacht und die Bilder dazu selbst entworfen, nu nu, Ihr Helden!


Bild

11.04.2011 11:11    |    r-o-b-e-r-t

Ich habe gestern für 1,52 Super getankt an einer kleinen Hinterhof Tanke.:):D

 

Ich bin stolz auf mich!!:D:D

 

An der Säule stand E10 und dann haben sie 2Zettel drüber geklebt, wo fett Super E5 drauf stand.:D:D :cool:

 

Ok heute hat die Tanke 1,51:mad: Aber auf den Cent ist gepfiffen.:D

 

Im übrigen kostet hier Super bzw Super+ zwischen 1,55 und 1,65...

 

Und E10 liegt normalerweise so bei 1,51...


11.04.2011 15:05    |    nova2003

Für die, die E10 aus Umweltschutzgründen tanken:

 

http://www.youtube.com/watch?v=3r_P9rKyEDw&feature=related


11.04.2011 20:32    |    trixi1262

nova2003 !

 

Für die, die E10 aus Umweltschutzgründen tanken:

 

Ich glaube,das tun die wenigsten !

E10 und auch mein Gebräu ist nicht Umweltgerecht,erst Recht nicht in der Herstellung.

Habe bereits mehrmals erwähnt,das ich Ethanol teste und trots allem,die Herstellung noch nicht Effektiv und Umweltgerecht ist,da bedarf es noch eine ganze Menge Arbeit und Forschung.

Die Erdölförderung wird seit Jahrzehnten betrieben und ist ebenfalls,völlig Unökologisch geblieben.

Siehe Nigeria,usw.

Ich tanke E10 nicht,"Wegen dem Zwang",versuche aber trotsdem zu sparen.

Klappt ja auch und mein Kleiner verträgt es "NOCH" und zur Zeit,sogar sehr gut.

Wie lange ???????????

Aber er wird 21,da geht so oder so wieder mal was kaputt.

Und wenn Jemand der Auffasung ist,er möge eine Garantie vom Hersteller haben ist in meinen Augen bei einem Fahrzeug mit ca. 10 Jahren auf dem Buckel,ist Naiv-Wunsch-Denken.

Bei Fahrzeugen,wo die Herstellergarantie noch gegeben ist,ist das was völlig anderes.

Das ist meine Meinung

mfg trixi1262

 

Und,liebe Forengemeinde !

Ich kann nur das wiedergeben,welche meine Erfahrungen sind,bin weder Chemiker,noch Wissenschafts-Guru !

Es mag sein,das der Eine oder Andere Wagen,E10 nicht verträgt,warum entzieht sich

meiner Kenntnis!

Es kann an der Empfindlichkeit der Lambda-Regelung liegen,dem Steuergerät,welches

nicht mit den Einspritzzeiten klar kommt,Spritfilter der dicht ist,bzw. kaputt und dadurch die Einspritzdüsen verstopfen,es gibt sicherlich viele Möglichkeiten,warum der eine Wagen,damit klar kommt und der andere eben nicht ?!

Kollege hat einen Audi A3 mit TFSI ????? da geht die Einspritzanlage,wegen der Komponenten in Eimer !

Also,es gibt tatsächlich Fahrzeuge,die E10 nicht vertragen,laut Hersteller !

Aber wohl auf längerer Sicht !

mfg


11.04.2011 22:44    |    dieseldonner

@trixi

 

Trixi, mein Guter, Du beschreibst es ja schon selbst. Der eine Wagen verträgt´s, der andere eben nicht. Schon aus dieser Ungewissheit, was mit dem eigenen Auto beim E10-Tanken passieren könnte (und manchmal auch tut), ist es doch verständlich, dass sich viele dagegen wehren, weil sie Angst haben. Für mich ist das durchaus nachvollziehber. Es darf doch nicht sein, dass unser ständiger Begleiter (Auto) mit etwas malträtiert wird, dessen Ausgang wir vorher nicht abschätzen können. Ich glaube, damit vielen Usern aus dem Herzen gesprochen zu haben. Das Auto ist uns nun mal "heilig" und des Deutschen liebster Freund. Es macht ja auch unglaublich frei, wenn man von einer Sekunde zur anderen frei entscheiden kann, wohin man gerade fahren will. Ob es nun 1 Km ist, oder 1.000. Das ist das letzte Stück Freiheit, was viele von uns nur noch haben. Und da muss unser "Baby" eben zuverlässig sein und keine Zicken machen. (und schon gar nicht wegen unverträglichem Sprit) Wir wolllen doch alle kein Versuchskaninchen werden (sein).

 

Ich persönlich sehe die Industrie in der Pflicht, mehr Forschung auf eigene Kosten zu betreiben, um dem Verbraucher mehr Sicherheit zu geben. Und genau daran hapert es. Wenn ich als Verbraucher die Kosten (Konsequenz) dafür tragen muss, was die Industrie versäumt hat, dann ist was faul im System und die Industrie lässt sich schon vorher dafür mehr als gut bezahlen. Die verdienen und wir sollen das Risiko tragen? Das kann es wohl nicht geben, oder?

 

Den Rest meiner Meinung kannst du den letzten Beiträgen von "cocker" entnehmen!


11.04.2011 22:54    |    Roland0815

Wenn ich mir die Leute in ihren Blechbüchsen jeden Tag anschaue, habe ich auf meinem Fahrrad irgenwie mehr "Freiheit".

 

Ich weiß jetzt auch nicht, warum ausgerechnet mit dem Auto ein "Freiheitsgefühl" verbunden wird. Eingezwängt in Verkehrsregeln und zwischen Metallblechplanken. "Freiheit" geht irgendwie anders...

 

Jeder hat die Freiheit, sich in einen klimatisierten Zug[1] zu setzen, und irgendwohin zu fahren.

 

Jeder hat die Freiheit, seinen Wohnort selbst zu wählen. Jammert also nicht, von wegen "Pendler". Wer im (Grünen) Dorf leben will, aber in der Stadt arbeiten, muss es halt bezahlen.

 

Ich zum Beispiel habe die Freiheit, jeden Tag an der örtlichen Tanke vorbeizufahren, und mich über die Preise zu amüsieren. Mein Fahrrad fährt ganz ohne E-irgendwas. Und die TRAM fährt mit Strom...

 

[1]Bus, Straßenbahn, Taxi...


11.04.2011 23:04    |    K4540

Für euch Radfahrer hab ich nur ein müdes Lächeln übrig. Ihr habt die Freiheit, jeder Wetterlage ausgesetzt zu sein und glaubt, euch nicht an Verkehrsregeln halten zu müßen.

Und das nerfigste ist das nachts ohne Licht auf der Landstraße fahren, obwohl nur 20m neben der Straße ein vorbildlich ausgebauter Radweg vorhanden ist. Ich finde das verhalten vieler Radfahrer einfach nur unverantwortlich und fordere auch, daß da schärfere Kontrollen eingeführt werden, damit die Fahrräder zumindest einen geringen Sicherheitsstandard erfüllen.

Zurück zur Freiheit: Mit einem Fahrrad sind 50km nicht mal schnell in ner halben Stunde gefahren, wo ist da die Freiheit, wenn man doch nur eine so geringe Reichweite hat...


11.04.2011 23:10    |    testmal

Zitat:

cocker

... ich schreibs nochmal - es kann jeder tanken, was er will.

Wer E10 tankt und keine Probleme hat, soll gerne E10 tanken, aber bitte auch bedenken, dass nicht aus jeder mit E10 beschrifteten Zapfpistole auch zwingend E10 rauskommt...

 

Die beiden Fälle in meinem Bekanntenkreis sind authentisch!

E10 getankt - Motorruckeln, Super Plus nachgetankt - Motorruckeln weg! Das eine Auto (ein 98er Corsa) bin ich selber gefahren. Es stimmt. Ich denke nicht, dass das Ruckeln hier von einem verstopften Filter oder Dreckablagerungen kommt, die dann plötzlich wieder verschwunden sind, wenn E5 nachgetankt wird...

 

Ich werd nicht schlau aus dem Ganzen. Auch deshalb verzichte ich auf E10 in meinem Tank...

Ja, ich bin leider ein sehr sensibler Typ,

habe das ganze schon bei der Einführung von E5 fest gestellt.

Super-plus getankt, oh Wunder, er lief viel besser und verbrauchte auch noch weniger.

Das Motormanagement war wohl dafür nicht ausgelegt, wie auch, wie einige hier behaupten, dass bei Sprit > 98 Oktan, das auch nicht möglich ist!!!

Also, alles nur ein Software Problem???

Für die E 10- Fans empfehle ich Chip-Tuning :rolleyes:

Dann läuft der Motor noch optimaler!

Die Leistung geht zwar etwas weiter in den Keller, aber ihr fahrt dann günstiger,

macht etwas für den sogenannten Umweltschutz, rollert noch gemütlicher durch die Gegend,

so wie die Liegeradfahrer!

Schönen Gruß


11.04.2011 23:16    |    hase48499

ICH HABE EIN HYUNDAI ACCENT x3 bj 1995

Fahre E10 und auch E 85 keine Probleme seit 15000 Km


11.04.2011 23:31    |    testmal

Zitat:

Roland0815

Wenn ich mir die Leute in ihren Blechbüchsen jeden Tag anschaue, habe ich auf meinem Fahrrad irgenwie mehr "Freiheit".            

K4540

Für euch Radfahrer hab ich nur ein müdes Lächeln übrig. Ihr habt die Freiheit, jeder Wetterlage ausgesetzt zu sein und glaubt, euch nicht an Verkehrsregeln halten zu müßen.

Und das nerfigste ist das nachts ohne Licht auf der Landstraße fahren, obwohl nur 20m neben der Straße ein vorbildlich ausgebauter Radweg vorhanden ist. Ich finde das verhalten vieler Radfahrer einfach nur unverantwortlich und fordere auch, daß da schärfere Kontrollen eingeführt werden, damit die Fahrräder zumindest einen geringen Sicherheitsstandard erfüllen.

Zurück zur Freiheit: Mit einem Fahrrad sind 50km nicht mal schnell in ner halben Stunde gefahren, wo ist da die Freiheit, wenn man doch nur eine so geringe Reichweite hat...

 

Genau,

wann wird endlich auch hier eine Kennzeichenpflicht eingeführt :rolleyes:

Man kann ja abends nicht einmal sorglos einen Fußweg betreten, da kommt ein Radler

ohne Licht, und fährt mich fast an.

Wann bekommen die einen Soundgenerator, die hört man nicht, bei normalen Stadtlärm!!!

 

Also Radler, (schmeckt auch nicht mal), haltet euch zurück, sonst liest vielleicht

ein Politiker

eure Äußerungen

und hat wieder ein gefundenes Fressen für weitere Gebühreneinnahmen.

Schönen Gruß


11.04.2011 23:39    |    dieseldonner

? 11.04.2011 22:54 | Roland0815 Roland0815

 

Wenn ich mir die Leute in ihren Blechbüchsen jeden Tag anschaue, habe ich auf meinem Fahrrad irgenwie mehr "Freiheit".

 

1. Bei 50 Kilometern Arbeitsweg reden wir noch einmal drüber, wenn Deine Hämorrhoiden sich melden und Dir die Kimme auf dem kalten Sattel juckt, bis Dir die Ohren schlackern und die Nase plötzlich ihren eigenen Weg geht...

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Ich weiß jetzt auch nicht, warum ausgerechnet mit dem Auto ein "Freiheitsgefühl" verbunden wird. Eingezwängt in Verkehrsregeln und zwischen Metallblechplanken. "Freiheit" geht irgendwie anders.

 

2. Auch bei der Bahn gibt es Vorschriften, die für jeden Benutzer zu beachten sind. Eingezwängt in übervollen Waggons, überteuerten Mitropa-Abteilen und festgelegten Haltestellen (von stundenlangen Verspätungen mal abgesehen) ist mir das Auto aber lieber. Ja, "Freiheit " geht wirklich irgendwie anders...z.B. mit dem Auto...

______________________________________________________

 

Jeder hat die Freiheit, sich in einen klimatisierten Zug[1] zu setzen, und irgendwohin zu fahren.

 

3. Richtig. Nur, wenn die Bahn (wie so oft) nicht pünktlich ankommt und ich deswegen meinen Anschluss verpasse, ist Schluß mit klimatisierter "Freiheit". Das kann ich im Sommer auch mit einem Knopfdruck im Auto haben. Und bei den Preisen schlemmer ich lieber mit 5 Personen auf einer gediegenen Raststätte und habe immer noch etliche Euro für meinen nächsten Urlaub übrig. Ganz zu schweigen von den "Grillpartys" mit Ohnmächtigkeitsfaktor 80 in liegengebliebenen Zügen auf freier Strecke, wegen reihenweise ausgefallener Klimaanlagen und nicht zu öffnenden Türen und Fenstern...O-Ton der Bahn: "Dafür sind unsere Klimaanlagen nicht ausgelegt"! Das war bei lächerlichen 28° C AUßENTEMPERATUR!!!

 

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Jeder hat die Freiheit, seinen Wohnort selbst zu wählen. Jammert also nicht, von wegen "Pendler". Wer im (Grünen) Dorf leben will, aber in der Stadt arbeiten, muss es halt bezahlen.

 

4. Jeder? Und jeder hat natürlich auch das Geld dafür, weil er eben aus finanziellen Gründen an den "Rand" der Stadt gedrängt worden ist und sich die teuren Mieten in der Stadt einfach nicht mehr leisten kann, ohne dem Staat zusätzlich auf der Tasche liegen zu wollen?

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Ich zum Beispiel habe die Freiheit, jeden Tag an der örtlichen Tanke vorbeizufahren, und mich über die Preise zu amüsieren. Mein Fahrrad fährt ganz ohne E-irgendwas. Und die TRAM fährt mit Strom...

Bus, Straßenbahn, Taxi...

 

5. Glückwunsch! Viele Menschen haben eben nicht das Glück wie Du und können nach 500 Metern wieder vom Drahtesel absteigen, weil ihr Weg zur Arbeit 20 Kilometer und mehr beträgt und Öffentliche nicht (oder nicht rechtzeitig) zur Verfügung stehen. Deine Äußerung ist mir zu pauschal, als dass ich sie ernst nehmen könnte. Es gibt auch noch Menschen, (Ältere, Mütter mit Kindern u.a.) die dieses Verkehrsmittel nicht so nutzen können, wie Du es kannst...Sind sie deswegen schlechtere Menschen als Du?

 

6. Möchte ich Dir abschließend noch sagen, dass Du als Radfahrer hier im völlig falschen Forum bist. Hier geht es um ganz andere Themen. Wenn Du also Deine Freiheitserfahrungen mit dem Rad kundtun möchtest, rate ich Dir, auf die Seiten der "Grünen" zu gehen. Da bekommst Du sicherlich Dein erwartetes "Echo" und ein Kännchen BIO-ÖL für Deine Fahrradkette dazu, vielleicht auch noch ein Schlückchen ÖKO-Luft in die Reifen. Aber bitte verschone UNS damit, ok?

 

7. Und jetzt komme mir bloß nicht an mit: "Und was ist, wenn Dein Auto liegen bleibt?" Dann rufe ich den ADAC und lasse mich ins vom ADAC bezahlte Hotel mit meiner ganzen Familie bringen und warte, bis mir die Werkstatt mein Auto zurück bringt. DAS ist FREIHEIT pur! Nichts gegen Fahrräder, aber alles zu seiner Zeit, ok? Und diese Zeit bestimme ICH!

 

In Dankbarkeit für Deinen überzogenen Beitrag verneigt sich meine ganze Familie vor Dir und ist nun glücklicher, als je zuvor. Dank unseres Autos!


12.04.2011 06:54    |    trixi1262

Hallo und guten Morgen,an Alle !

Mir geht es ebenso,bin nicht freiwillig hier her gezogen!

Wenn man trots 160-180h / Monat , so bezahlt wird ,das man mit hängen und würgen.gerade mal

zum nächsten Zahltag kommt,dann muss man halt umziehen,wenn die Bleibe in der Stadt zu teuer wird,ob man nun will,oder nicht.

Dann gibt es ja auch noch Leute,die ein Häuschen haben,das kann man unter Umständen nicht einfach mal so verlassen.

Es gibt viele Gründe auf dem Lande zu wohnen und pendeln zu müssen !

Was die Löhne betrifft,so muss man wohl nicht stärker darauf eingehen und es dauert nicht mehr lang,dann gibt es nur OBEN und Unten,die Mitte bricht weg !

Ich fahre auch nicht freiwillig ,einen fast 21 Jahre alten Kleinwagen.

Aber es ist nun mal so und ich versuch das Beste daraus zu machen !

Mir ist es Lieber ,den Kleinen zu fahren, ca.35min. zur Arbeit / 27km je Strecke,als fast 2,5h mit Bus und Bahn,wobei das meiste der Zeit,aus Warten besteht. Vernünftige Anbindung,schön wäre es :(

Nur mal so,am Rande,würde ansonsten auch auf Öffentliche umsteigen,aber so ??? Nein,Danke !

mfg trixi1262


12.04.2011 07:19    |    cocker

tja - die sog. Hüttenbusse, mit denen die Mitrbeiter von Saarstahl früher zu Arbeit gebracht wurden, fahren schon sehr lange nicht mehr. Die normalen Linienbusse haben Zeiten, die nicht mit meinem 4-Schicht-System vereinbar sind. Noch dazu kostet eine Monatskarte mehr, als ich wegen den Fahrten zur Arbeit an Sprit verfahre... also hier bei mir Essig mit ÖPNV...

 

Ich spiele mal mit dem Gedanken, bei der nächsten Betankung - nur zum Testen ! - mal 10 Liter E10 in den Tank zu schütten, mal rumzufahren und zu schaune, ob ich irgendwas merke... nur damit ich auch behaupten kann, dass ichs mal probiert ab... aber irgendwie kann ich mich mit dem Gedanken nicht so richtig anfreunden...


12.04.2011 08:58    |    andis hp

Hallo "cocker",

 

na dann mußt du dich aber beeilen. Aral und Shell wollen jetzt mangels Nachfrage von E10 wieder das "normale" E5 einführen!

Beim Preis herrscht allerdings noch von beiden Marken stillschweigen, einzige Aussage: "Es wird teurer als E10 aber billiger als Super+".

 

Zu den Hüttenbussen: ähnliches gabs bei uns auch. Die Busse zu Villeroy&Boch in Mettlach und Merzig. Die sind auch weggefallen. Wenn ich in die Stadt will, z.B. nach Merzig, muss ich morgens mit dem Schülerbus fahren. Wenn der aber voll ist, sagt der Fahrer: Sie dürfen nicht mitfahren, Schüler haben vorrang. Das ist die einzige Verbindung morgens! Und wenns mal klappt, dauert die Fahrt rd. 35 Minuten, mit dem Auto sind 15 und ist deutlich billiger. Achso und mittags um 17.00 Uhr wenn der normale Mensch Feierabend hat, kommt man nicht mehr heim, weil kein Bus mehr fährt! Bei Schichtdienst geht mit dem ÖPNV gar nix!

 

Mfg

Andi


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