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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


23.09.2011 08:06    |    Roland0815

Wen interessiert denn der alte Mann. Der passt doch gut in den Bundestag:

- Einmischung in private Angelegenheiten

- Beratungsresistent

- völlig Weltfremd

- ...

 

Schlimm ist, dass auch ich als Atheist den Sch****-Aufwand mitbezahlen muss, damit der seine überkommene Propaganda feiern darf.

 

Interessant ist für mich vielmehr: Hier sind ~25% der Bevölkerung einer christlichen Konfession zugehörig (Tendenz fallend). Aber in den Regierungsgremien sind es konstant ~50%. Wie sollen die denn die Interessen der Bevölkerung korrekt vertreten...?

 

@testmal: Es sagt schon viel aus, wenn Ethanol für dich ein Nahrungsmittel ist...


23.09.2011 08:11    |    trixi1262

Guten Morgen !

Bei mir kommst in den Tank und ich benutze Ethanol als Grillanzünder !:)

Sehr kostengünstiges Gebräu !

mfg trixi1262


27.09.2011 23:37    |    testmal

Zitat:

ich benutze Ethanol als Grillanzünder !:)

Moin,

soll auch als Marinade gut geeignet sein:D

Schließlich 85% bio, und nicht rein chemisch.:eek:

 

Gut schmakofass


28.09.2011 00:21    |    trixi1262

hallo testmal !

als marinade hab ich es noch nicht probiert,aber Grillanzünder ist ok.

die 15% Benzin müssen eh wegbrennen und ist wenn die Kohle glüht:D

mfg trixi1262


28.09.2011 16:28    |    cx500c_alex

Wer E10 tankt, soll es machen, ob es sein karre verträgt, wird sich zeigen.

Grundsätzlich ist aber anzumerken, daß mit dem gelumpe KEINERLEI einsparung in irgendeiner umweltstatistik statt findet.

Beweise habe ich genug, kann also gern aus meiner umfangreichen sammlung was zitieren, wird aber längere beiträge ergeben...ob die gelesen werden ?

Wenn man aus übersee ethanol, unter fragwürdigen bedingungen erzeugt, hier her "karrt" und dann behauptet das sei umweltfreundlich, muß ich mal klar die frage nach dem geisteszustand des "versapfers" stellen.

Wer E10 tankt, weil es um 3 cent billiger ist... bitte, seine sache, aber die rechung geht dennoch nicht auf. Private fahrversuche mit unterschiedlichen fzg haben bereits zwischen E5 und super plus andere ergebnis erbracht > mehrverbrauch deutlich meßbar.

Wenn selbst wissenschaftliche gremien den mist ad absurdum geführt und der regierung zum sofortigen ausstieg geraten haben, dann sollte dies ein weiterer punkt sein, das zeug einfach zu boykottieren > abzuschaffen.

Aber das ist nur meine meinung, die muß niemand teilen.

 

Gruß

Alex


28.09.2011 18:22    |    marcu90

Warum kommen in sämtlichen E10-Freds eigentlich immer dieselben Argumente, welche wahrscheinlich schon hundertfach wiederlegt wurden? :rolleyes::rolleyes::rolleyes:


28.09.2011 19:15    |    trixi1262

Weil wahrscheinlich viele sich nicht grossartig Mühe machen, alle Hintergründe und Gegebenheiten

zu recherchieren !

Es wird sehr viel nur die eigene Meinung eingebracht.

Ich fahre Bsp.W 70% Ethanol und habe 7,5 Liter Verbrauch,also 1 Liter mehr als sonst !

Und den Unterschied zwischen E5 und E10 kann man völlig vernachlässigen.

Wenn ich natürlich "WILL" , das E10 im Selbstversuch enorm mehr verbraucht,dann ist das halt so:confused:

mfg trixi1262


29.09.2011 06:51    |    Finn79

Es wird kein Ethanol aus Brasilien und den US and A importiert.

 

@Alex pack mal aus bitte mit Quellenangabe, auch gerne per PN.


29.09.2011 22:12    |    testmal

Zitat:

Weil wahrscheinlich viele sich nicht grossartig Mühe machen, alle Hintergründe und Gegebenheiten

zu recherchieren !

Es wird sehr viel nur die eigene Meinung eingebracht.

Ich fahre Bsp.W 70% Ethanol und habe 7,5 Liter Verbrauch,also 1 Liter mehr als sonst !

Und den Unterschied zwischen E5 und E10 kann man völlig vernachlässigen.

Wenn ich natürlich "WILL" , das E10 im Selbstversuch enorm mehr verbraucht,dann ist das halt so:confused:

mfg trixi1262

Moin Trixi,

na klar, Du hast recht,

wenn ich mit 100 Oktan richtig Gas gebe,

dann gibt es keine Ersparnis!

Aber mit E5 (E10, kenn ich nicht), geht das gar nicht! :rolleyes:

Also noch einmal:

- E5 gegenüber SuperSprit ohne Exx,

hat bei mir ca. 3 Liter/100km, im reinen Stadtverkehr gebracht, mit Staus, Stop a. Go! :rolleyes:

Mich kannst Du leider nicht überzeugen.

Ich bleib bei dem teuerem Sprit,

ich spar dabei kräftig, und hab Fahrspaß auf Abruf, scheiß Fuß.

 

Schönen Gruß

 

Sorry 3l/ 100km


29.09.2011 22:16    |    1.0815

hat dir 3 liter wovon gebracht?...milch? duchschnittsverbrauch? oder gar ersparnis?


29.09.2011 22:48    |    trixi1262

Testmal !

Ich will dich keineswegs überzeugen ! Meinetwegen kannst du Kerosin tanken !

Bloß,was du hier zum Besten gibst ist unrealistisch !

Der Unterschied zwischen E5 und E10 ist max. 2% und das haben mehrere Testreihen ergeben!

Offiziell !

Tank ,was du willst,ich schreibe nur meine Erfahrungen mit dem Clio,mehr nicht !

Was der Ein oder andere glaubt/ daraus macht, ist Jedem selbst überlassen !

mfg trixi1262


29.09.2011 22:56    |    testmal

Zitat:

Tank ,was du willst,ich schreibe nur meine Erfahrungen mit dem Clio,mehr nicht !

Moin Trixi,

ich auch!

- Eins hab ich noch vergessen, wenn`s dann mal richtig warm war,

( im Stau )

wollte die Kiste nicht einmal Gas annehmen, scheiß E-Gemisch!

Gruß

Testmal


29.09.2011 23:02    |    trixi1262

Gut, dann sind wir uns doch einig ! :)

mfg trixi1262


29.09.2011 23:11    |    trixi1262

Hast du evtl. auch mal nach anderen Fehlern gesucht ?

Will dir keineswegs die Butter vom Brot nehmen !

Als ich meine Versuche begann,allerdings noch mit dem Vorgänger des Clios,VW polo86c dachte ich bei 30%,es klappt nicht,also Zündung auf Früh !

Dann kam der Clio,weil der Polo das Zeitliche gesegnet hatte und ich mit ca.40% begonnen und schwupp,stand der Clio,nix ging mehr !

Dann viel mir Hacki ein,der irgendwann mal geschrieben hatte,Ethanol löst alten Dreck,o.ä.

Und Richtig,der Benzinfilter war völlig dicht,das wars !

Nun fahre ich über 10000km,ohne Probleme mit E70 !

Sorry,aber das 5% mehr Ethanol,derart Schwierigkeiten bedeuten,glaub ich nicht !

Wieviel km hat denn dein Wagen runter?

mfg trixi1262


29.09.2011 23:58    |    Roland0815

Jepp, das mit dem zugesifften Sprit-Filter kenne ich auch. Ich hab den damals zwei Monate nach dem Umstieg auf E50 auf blauen Dunst gewechselt...


30.09.2011 00:05    |    trixi1262

hallo Roland !

Darf ich fragen,was du mit blauen Dunst meinst ???

Du meinst, Sicherheitshalber !

Aber dann war Deiner noch nicht dicht,oder ?

mfg trixi1262


30.09.2011 07:32    |    Finn79

@Roland das ist aber bekannt, das man bei ethanol umstellung nach der zweiten Tankfüllung den Spritfilter wechseln sollte, weil Ethanol nun mal ein gutes Lösemittel ist.


30.09.2011 10:42    |    MauiSven

Zitat:

? 28.09.2011 18:22 | marcu90

Warum kommen in sämtlichen E10-Freds eigentlich immer dieselben Argumente...

Was soll die Frage, möchtest Du, daß jedesmal neue Argumente erfunden werden, über die Du Dich dann sowieso wieder aufregst, diese seien nicht haltbar usw. ... :confused:

 

Zitat:

...welche wahrscheinlich schon hundertfach wiederlegt wurden?

Und??? Hast Du Dich inzwischen informiert, um das "wahrscheinlich" in eine eindeutige Aussage umwandeln zu können...?

 

Oder wolltest Du hier einfach nur mal etwas "Wichtiges" einwerfen, was wohl eher wahrscheinlich ist! :rolleyes:


30.09.2011 10:58    |    MauiSven

Zitat:

29.09.2011 23:11 | trixi1262

Hast du evtl. auch mal nach anderen Fehlern gesucht ?

Wenn ein System hinreichend lange mit den immer gleichen Parametern fehlerfrei und/oder zur Zufriedenheit läuft, ist es stabil.

Eine Änderung am System erhöht dann die Wahrscheinlichkeit des Eintretens eines unerwünschten Effekts (z.B. Fehler).

Ergo: Es ist hochgradig wahrscheinlich, daß plötzlich auftretende instabile Zustände durch kurz zuvor vorgenommene Änderungen am System verursacht wurden!

Die hier gern genommene Vermutung, es könne ja auch (ausgerechnet dann) an etwas anderem liegen, ist einfach nur der Versuch, sich selbst in die Tasche zu lügen bzw. den anderen zu denunzieren!

(Ja, schon gut, schweres Wort, aber es bringt den gemeinten Fakt in aller Kürze auf den Punkt.)


30.09.2011 19:03    |    cx500c_alex

http://www.wbgu.de/.../wbgu_jg2008.pdf

http://www.green-motors.de/autonews/110322385

http://www.reuters.com/.../us-eu-biofuels-idUSTRE76726B20110708

http://www.nzz.ch/.../dann_gibts_nichts_mehr_zu_essen_1.693850.html


30.09.2011 19:39    |    trixi1262

Punkt 1-3 geht es um Diesel,oder nicht :confused:

Punkt 4: Schmeissen wir täglich Tonnenweise Lebenmittel weg !

Spende doch: Brot für die Welt .

Hier gehts um Ethanol

Wo liegt der Sinn im Ganzem ?

Was ins Netz stellen kann jeder !

Zitieren ebenfalls, gut gebrüllt: Löwe :)

mfg trixi1262

Und:

Einen fast 3 Liter Diesel fahren und was von Umwelt faseln :)

Dein Sprit ist CO2 Neutral !:D:D:D

Und noch was zu Punkt 4 !

Der hat Angst,das seine Rohstoffe für seinen Laden noch teurer werden und er

sich keinen 3.Luxus-Liner kaufen kann !


30.09.2011 20:40    |    1.0815

ich langweile mich langsam in diesem fred :(


30.09.2011 20:57    |    trixi1262

Dann kommen wir zur Namensänderung: statt "Fred", evtl. OTTO :D:D:D

mfg trixi1262


30.09.2011 21:12    |    trixi1262

Nein,mal im Ernst !

das ist doch ein politischer Schachzug gewesen,im Zusammenhang mit dem EU-Co2 Gelaber !

Es geht doch darum,den Mischel,mich inbegriffen, verrückt zu machen mit dem Klimawandel.

Diesen gibt es doch seit tausenden von Jahren,mal mehr mal weniger !

Das soll jetzt nicht heissen ,das wir Menschen Unschuldig sind, aber das Thema Umweltzerstörung und Klimawandel wird derart hoch gepuscht !

Ich bin weiterhin der Meinung das es sich um eine Weltweite ABM-Maßnahme handelt.

Man muss kein POLITOLOGE sein,um Zusammenhänge erkennen zu können !

Wohin mit den Arbeitslosen (WELTWEIT) welche durch Modernisierung der Industrie und Wirtschaft anfallen ???

Nehmen wir mal an,Einer liesst das hier von Uns Kleinen,was würde man tun als Politiker um einigermaßen Ordnung unter der Bevölkerung zu haben, machen ?

Erzählen , das wir auf Grund der Technologie in Deutschland 15-20 mill. Arbeitslose haben ???

Ist Übertrieben und nur ein Beispiel !!!

Wie würde der Rest der Bevölkerung reagieren, Arbeitnehmer ,AL-Lose und Rentner ???

Guckt Euch unsere AL-Zahlen mal an und recherchiert was da alles Raugerechnet wird !:confused:

In meinen Augen ist die Talsohle noch lange nicht erreicht ! LEIDER !!!!

mfg trixi1262


30.09.2011 21:16    |    Kung Fu

Zitat:

ich langweile mich langsam in diesem fred :(

Tja, als man noch ein richtiges Leben hatte, konnte man einfach raus gehen, wenn man nix beizutragen hat und sowieso nix mehr lernen will, nä. ;)


30.09.2011 21:31    |    testmal

Hi Trixi,

sehr gut, kann Dir nur voll zustimmen,

aber wir werden in den Firmen ja dazu gezwungen,

alles so zu modularisieren, damit jeder Ungelernte nach Einweisung,

es zusammen bauen kann!

Du hast recht, gehst mal wieder bergab,

kannst Du alles in ne Kiste packen,

und irgendwo, wo es kostengünstiger ist,

wieder auspacken,

und weiter produzieren lassen!

Na ja, Nokia hat da wohl etwas verkehrt gemacht?

---

mein Pkw - ca. 80 tkm, nein keine Probleme mit Filtern usw.

eher die SW  der Motorelektronik!

 

Schönen Gruß


03.10.2011 12:33    |    cx500c_alex

Daß E10 irgendwas zur CO² reduktion beiträgt (jemals beitragen wird) ist schlicht gelogen. Da stimm ich dir (trixi) voll und ganz zu. Diese klimahysterie hat nur den einen sinn, ein paar leuten (konzernen) die taschen zu füllen.

Klimaveränderungen hat es imm schon gegeben, nur konnten diese halt nicht aufgezeichnet werden, bzw. wurde nicht aufgezeichnet.

Daß zufällig die aufzeichungen mit dem beginn der industrialisierung einher ging... pech.

Das wäre, als würde man ein physikalisches oder chemisches experiment OHNE grundvoraussetzung starten und dann noch an 2 "stellschrauben" gleichzeitig drehen. Da kommt IMMER das raus, was man vorher haben will.


03.10.2011 12:54    |    1.0815

aha, du meinst also, dass die verbrennung von aberwitzigen mengen uralten kohlenwasserstoffes, der auf natürlichem wege niemals den weg zum feuer gefunden hätte, absolut keine künstliche veränderung der atmosphäre nach sich zieht?

 

...freu dich, bald kommt der weihnachtsmann, der bringt geschenke mit dem rentierschlitten....du glaubst doch an den weihnachtsmann, oder?


03.10.2011 14:28    |    Roland0815

Und, was machen denn die paar Promille mehr Kolenstoff in der Atmosphäre?

 

Richtig. Pflanzen wachsen besser. Boah.

Bis her ist das Ganze "Klimawandel durch CO2" nur Gelaber. Egal wie viele Statistiken aufgestellt werden, ein schlüssiger Beweis für einen tatsächlichen Effekt von mehr CO2 auf die Temperatur steht noch aus.

 

Ich kann auch eine Zählung machen, wie viele Leute im Baggersee baden gehen, und dann behaupten:

Je mehr Leute baden, desto wärmer wird das Wetter.

Ist in etwa die gleiche "Beweisführung", die die Klimawandel-Apostel zur Zeit machen.

 

Wenn CO2 eine Atmospäre tatsächlich aufheizen würde, wär es auf dem Mars deutlich wärmer...

 

Wer selber denkt, kommt irgendwann darauf, dass die freigesetzte Wärme selbst das Problem ist[1]. Die globale Erwärmung wird solange weitergehen, wie wir immer mehr fossil gespeicherte Sonnenenergie freisetzen. Das CO2 ist dabei nur ein Indikator.

 

Roland

[1] Im Prinzip ist es sogar egal, woher die Fossile Energie kommt, Kohl, Öl, Gas oder Uran. Alles trägt zur Erwärmung der Atmospäre bei. Um 1kWh elektrische Energie zu erzeugen, werden momentan ca 2kWh Wärme in die Atmospäre abgeleitet. Und zwar direkt im Kraftwerk...

Das Paradoxe daran: Die mit mehr Energie aufgeladene Atmosphäre macht Windkraftanlagen effektiver, weil die Windereignisse zunehmen. Nicht dass Windkraftanlagen jemals subventionsfrei Effektiv werden...


03.10.2011 19:20    |    cx500c_alex

@ 1.0815:

Genau das meine ich ! Denn diese angeblichen UNMENGEN sind genau 3 (in worten: DREI) prozent des gesamt CO2 haushalts !

Knapp 90% kommen aus ozeanen, welche die größten co2 speicher darstellen.

Klimatische veränderung, bzw temperaturrelevante vorgänge in der luft finden zu 2/3 durch h2O (also wasser > wasserdampf) statt. CO2 hat thermodynamisch gar nicht die möglichkeit derart (wie immer behaupter) hohe energien zu speichern und wieder abzugeben.

Leider wurden/werden diese 2/3 in KEINER statistik eingerechnet und kommen auch im ach so tollen klimacomputermodel vor..... warum wohl ?

Genau.... schon mal eine wettervorhersage gesehen, die über 3 wochen 100% genau ist (außer ggf bei einem stabilen azorenhoch...aber da brauch ICH auch keine vorhersage) ?

Eben, denn diese 2/3 sind schlicht unser wetter...... und dann wollen hier ein paar klimatiker ein PC-modell für die kommenden 1-4 jahre errechnen ?

Wenn mir 2/3 relevanter daten fehlt, würde ich klar sagen: sorry leute, aber hier eine sichere aussage treffen ist genauso gut wie kaffesatzlesen.

@roland: genau so íst es. Derzeit haben wir gerade mal 0,037 % CO2 in der luft. Das ist laut botaniker quasi die unterkante, wenns noch weniger wird, können wir alle einpacken, weil nix mehr g´scheit wächst. Seinerzeit.... zur zeit der saurier wars um einges mehr (eisbohrkerne!), war auch notwendg, damit der bronto was zu futtern hatte ! Immerhin brauchten die "kollegen" bei der größe auch unmengen planzliche nahrung.

 

Und nochwas: JA es findet eine erwärmung statt..... aber NICHT weil wir mitm auto fahren, sondern weil sich die globale temperatur zyklisch ändert und wir gerade am beginn einer warmphase stehen. Auch das ist mit den bohrkernen beweisbar.

Noch was "recht lustiges": warum heißt grönland wohl so ? Hmmm..... richtig , weils früher GRÜN war ! Nur mit dieser bewohnbaren, fruchtbaren insel konnte leif erikson nach amerika.

Daß man früher in nordengland wein angebaut hat, wissen auch viele nicht.

Warum ging das ? Nein, nicht, weil rübezahl die wurzeln angeheizt hat, sondern weils einfach überall wärmer war. Tja leute, weder die wikinger noch die angelsachsen hatten industrie und autos..... und trotzdem wars wärmer als jetzt

Sorry leute, aber klimahysterie.... NICHT MIT MIR !!!!


03.10.2011 20:59    |    Finn79

@ Alex

 

Man redet ja auch nur durch die Erderwärmung durch Treibhausgase. Gibt es Daten dazu wie wir Wärme abgeben. Jede Heizung, jede Auto setzt ja die Mehrheit der rein gesteckten Energie in Wärme um. Das wäre mal interessant .

 

Und ansonsten kann ich dir nur zustimmen, irgend eine Deutsche Uni hatte per Satellitenuntersuchung raus gefunden das es sogar kälter geworden ist. Weil 90% beziehen ihre Daten von der Nasa, die streicht alle Messwerte raus, die gleich geblieben sind bzw kälter geworden sind. Künstlich produzierte Klimaerwärmung würde ich sagen.

 

Und ja die Erde befindet sich ständig im Umbruch, das kleine Teilstück was wir immer betrachten, ist mit solchen Messfehler belegt, das die Aussagen nur falsch sein können. Keiner stellt die Frage was wäre wenn der mensch nichts dazu beigetragen hätte.


03.10.2011 21:30    |    anschiii

Sicher. Und den steigenden Meeresspiegel begründet ihr mit kürzen der Meßlatten.

Ebenso das Abschmelzen des Eises...

Und England... was war da nochmal mit dem Golfstrom?:confused:

 

Der Witz ist ja, durch die Klimaerwärmung wird der geringer und bei uns wird es dadurch mittelfristig erstmal kälter werden.

Ab er glaubt was ihr wollt:D

 

LG Anja


03.10.2011 21:47    |    cx500c_alex

@ anschi: wenns überall wärmer wird wrid der golfstom über kurz oder lang immer "weniger" und bei uns "kurzfristig" kälter......das stimmt.

Aber langfristig betrachtet (über mehrere 1000jahre) wirds auch bei uns WIEDER wärmer.

Das war auch damals so, als es schonmal so "warm" war...... ist leider belegbare tatsache. Auch wenns nicht in die derzeitige hysterie paßt.

Steigende meeresspiegel.... ja no, ich hab bisher noch KEINE abgesoffene insel gesehen. Die einzigen, die bisher "gezeigt wurden", bzw. von denen berichtet wurden, waren sandbanken.... leider auch kein echter beweis.

Aber egal..... ich bitte alle nur: schaltet das hirn ein, überlegt wer daran profitiert und macht auch mal kundig auf NICHT-mainstream seiten.


03.10.2011 22:01    |    eckix

Klimaerwärmung durch Co2 ?

 

Ecki denkt auch, dass es eine große Lüge ist und viele darauf hereingefallen sind.

Bezahlen muß jeder, der ein Auto fährt !

Jeder der heizen muß sogar doppelt ! ( zusätzliche gesetzliche Hausisolierungen und neue Heizanlagen )

Jeder zahlt die Verteuerung der Lebensmittel, wegen höherer Transportkosten und höheren Herstellungs -und Lagerungskosten.

Offentliche Verkehrsmittel als " Klimaschützer" sind ebenfalls teurer geworden.

Die zusätzliche Erwärmung durch Sonneneinwirkung entstand in erster Linie durch die gesetzliche Vermeidung von Luftverschmutzung aller Art. Schmutzige Luft ( Staub und Rauch) läßt die Sonnenstrahlen ( Wärme) weniger auf die Erdoberfläche durchdringen als blitzblank reine Luft !

 

Richtig ist, dass wir auch in den 50er Jahren 30 bis 40 Grad Temperatur in Deutschland messen konnten. Allerding nur kurzfristig und ganz selten.

Heute haben wir extreme Wetterbedingungen welche durch die extreme Sonneneinstrahlung ( hohe Wasserverdunstung, extreme Regenfälle ) Hohe Sonnenstrahlung extrem viele Waldbrände mit sich bringen !

 

Das sind die Folgen der extremen Luftreinigung und z.T. auch der zusätzlich angestiegenen chemischen Dämpfe/ Gase im allgemeinen !

 

Früher konnten Holz- und Kohleöfen heizen, Bauern konnten ihre Felder abbrennen, Gartenbesitzer ihren Kompost verbrennen.

Fabrikschornsteine qualmten was sie hergaben.

All dies Dinge wurden abgstellt

 

Da braucht es doch nicht zu wundern, das die schöne klare

( allerdings auch gesündere Luft) jetzt ordentlich einheizt !

 

Das ganze Übel der sogenannten Umweltverschmutzung ist die unkontrollierte Überbevölkerung mit all seine Folgen, für diese kleine Erde !

Jetzt bin ich gespannt, welche Einwände erheblich schlauere Leser , gegen meine Erklärung haben !

 

Ecki, Hannover


03.10.2011 22:09    |    1.0815

ich finde es beschähmend, wie einige die verantwortung von sich weisen.

an allen ecken und enden dieser erde werden unfassbare umweltverschmutzungen hingenommen, das trinkwasser verschmutzt, die ozeane übersauern auf kurz oder lang - über die folgen kann sich jeder selbst informieren - und dann heisst es hier "nein, dass bisschen menschgemachte verschmutzung tut nichts zur sache". ich find es ist das "i"-tüpfelchen...


03.10.2011 22:25    |    cx500c_alex

Ich habe den eindruck, daß "wir" E10 gegner immer in die "kopf-in-den-sand" schublade gesteckt werden.

Fakt ist:

1. es wird wärmer (werden)

2. durch die erwärmung kommt es zu wetterveränderungen (LOGISCH)

3. wir gehen mit der welt um, als hätten wir eine 2. im kofferaum (alter 80´er spontispruch)

4. Offenbar haben es ein paar wenige momentan extrem eilig noch richtig kohle zu machen

Das alles leugne ich nicht, das ist belegbar.....

A B E R > > > mit E10 ist NIEMANDEM geholfen, es ist schlicht verarsche auf seeeeeehhr großer ebene.

Wir müssen umdenken, wir können nicht so weiter machen ! ! !

Ich (und auch viele andere) wollen sich einfach nicht permanent als vollidiot behandeln lassen, während alle möglichen regierungsoberen und großindustiellen GENAU das gegenteil von dem machen, was sie predigen.

Solang die "anschi ausm osten" zu einem fußballspiel mit versammelter manschaft nach südafrike fliegen kann, solang sich die G8´er in irgendeinem ort PERSÖNLICH treffen müssen, anstat das klimaverträglicher per videokonferenz u machen, solang es noch motorsportveranstaltungen (sogar noch bei flutlicht) gibt, solang KOHLEKRAFTWERKE gebaut werden, anstatt in vernünftige energiequellen zu investieren, solang, solang, solang........

SOLANG braucht mir keiner dieser selbsternannten klimachaoten erzählen, daß man mit E10 irgendwas verändern kann


03.10.2011 22:29    |    Finn79

Wir jammern wiedermal auf hohem Niveau. Es ist doch völlig klar das der Mensch sich immer nur so verhält wie es im am besten dient.

 

Genauso finde ich es sinnlos Dämmungen zu verbauen, die in der Herstellung unglaublich viel CO2 produzieren um danach 15Jahre zubrauchen um das zu armotisieren.

 

Genauso was bringt aller Fortschritt in Deutschland wenn wir nicht mal 5% der Anteile der Restlichen Welt haben? Toll wir sind vorreiter.....

 

Alles was dort angestellt wird, wird auch von uns hier in D Land gefördert, Tropenholz bei Ikea, Coltan für Handy und PC, die durch Kindersklaverei in Afrika in Minen abgebaut werden.

 

Keiner von uns kann sich frei sprechen, wir alle verursachen das und das sollte uns mal klar werden.

 

Ich bin weis Gott kein Umweltschützer oder sowas, aber ich versuche das ganze grosse zusehen.


03.10.2011 22:31    |    1.0815

...und solang alle sagen "lass mal die anderen den ersten schritt machen" wird sich NIE was daran ändern!


03.10.2011 22:35    |    marcu90

Zitat:

"anschi ausm osten"

Das hätteste stecken lassen können :rolleyes:

 

E10 ist eh nicht der Richtige Weg, um die Umweltverschmutzung stark zu verringern, im gesamten Idividualverkehr steckt einfach viel zu wenig Potential. Das was wir hier einsparen, wird in China ganz schnell durch ein neues Kohlekraftwerk nachgeholt...

 

Ihr Vergesst aber auch immer, dass E10 uns vom Öl unabhängiger macht - was auch immer uns das für die Zukunft bringt... :rolleyes:


03.10.2011 23:03    |    cx500c_alex

Nein, laß ich nicht stecken..... ist ein fakt. Wer sich negativ angesprochen fühlt: WARUM ?

Horst ausm Süden, Oskar ausm westen, christoph ausm norden,...... die liste ist lang. Ende gelände.

 

Das mit den kraftwerken in china ist absolut richtig.... aber auch die aussage:

...und solang alle sagen "lass mal die anderen den ersten schritt machen" wird sich NIE was daran ändern!

Ich finde es nur mehr als traurig, daß unsere obrigen mit wehenden fahnen, in vorauseilendem gehorsam sofort in blinden aktionismus verfallen und dem "kleinen mann" was aufdoktrinieren, was sie selber um kein stück selber leben wollen !

 

außerdem: E10 macht uns um keinen dutt´n unabhängiger.....Da wir die mengen gar nicht anbauen können..... auch das ist erwiesen.

Ob wir unser öl aus rußland bekommen und davon abhänging sind und das ethanol aus "weiß-der-geier-woher" (brasilien, USA, Indonesien) und von denen.... ist doch jacke wie hose.

Die abhängigkeit bleibt.... und NEIN, nur aus deutschen zuckerrüben, mais und weizen werden wird die beimischungsmenge nicht erzeugen können. Sie wird auch noch nicht erzeugt...... ein bestimmter teil kommt bereits aus D, das leugne ich nicht, aber eben nur ein teil.

Und das als schritt in die unabhängigkeit zu "feiern". sorry, aber das ist schonein bissl blauäugig.


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