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06.11.2008 15:06    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (1.048)    |   Stichworte: Kfz-Steuer, Neuwagen, Steuer, Umfrage

Steuerbefreiung für "saubere Neuwagen" sinnvoll?

Die Regierung will ein 16-Punkte-Notprogramm beschließen, das die Wirtschaft ankurbeln, Arbeitsplätze sichern und die Konjunktur beleben soll.

 

Geplant ist unter anderem, dass für Neuwagen keine Kfz-Steuer fällig werden soll. In der Presse lässt sich folgendes schon nachlesen:

 

Käufern von Neuwagen wird die Kfz-Steuer zwölf Monate lang erlassen. Beim Kauf eines schadstoffärmeren Autos (Euro-5 und Euro-6), zahlt man 24 Monate lang keine Kfz-Steuer. Erst ab 2011 soll die Steuer von Hubraum auf Schadstoffausstoß umgestellt werden. Die Befreiung soll laut Presse bereits ab November gelten. Diese Regelung ist nicht nur auf Fahrzeuge deutscher Hersteller beschränkt.

 

Für diesen Vorschlag der Regierung gibt es nicht nur Zuspruch. Warum das so ist, sieht man an dem Rechenbeispiel des Bundesgeschäftsführers Deutsche Umwelthilfe (DUH) Jürgen Resch (gelesen im Spiegel):

 

Der Erwerb des spritsparenden Kleinwagens Smart würde mit 40,50 Euro subventioniert, der knapp drei Tonnen schwere Geländewagen Q7 mit 500 PS und 298 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer hingegen mit 1.852,80 Euro.

 

Das heißt, vom Steuernachlass wird wohl nur der Käufer von Neuwagen mit großen Hubraum und hohem Kraftstoffverbrauch profitieren. Statt also den Kauf von Autos mit geringem CO2-Austoß zu fördern, werden die Spritfresser bezuschusst und die Automobilindustrie noch dafür „belohnt“, dass sie den Anschluss an die Entwicklung von kraftstoffarmen Autos verpasst hat.

 

Zudem wirft es die Frage auf, ob man nur deswegen ein neues Auto für mehrere 1000 Euro kaufen will, weil man 100 oder 200 Euro Steurern sparen kann? Wohl kaum! Oder?

 

Wie siehst Du das? Findest Du das Paket der Regierung sinnvoll? Würdest Du Dir unter diesen Gesichtspunkten einen Neuwagen kaufen? Welche Lösung würdest Du bevorzugen?


16.11.2008 12:55    |    GeTI

Es kommt auch immer darauf an, wie man die alten und die neuen Autos miteinander vergleicht.

Von der Größe her müsste man eher einen aktuellen Polo mit einem Golf 1 vergleichen. Dann ist die Karre rund 50% schwerer geworden.

Das Schlimme sind die Unmengen an Firlefanz, die hinzu gekommen sind. Z.B. gibt es heutztage kaum noch Autos ohne eine Klimaanlage. Früher war sowas nur dicken teuren Auto vorbehalten.

 

Und mit dem Mehrgewicht werden dann auch immer stärkere Motoren nötig, die natürlich gefräßiger sind, als wenn man kleine moderne Motoren verbauen würde.

 

Und dann finde ich es auch ein Unding, dass man den Spritverbrauch zugunsten von Abgasreinigungen künstlich erhöht. Damit es weniger Stickoxide gibt, muss mehr Sprit eingeblasen werden, wodurch natürlich der CO2-Ausstoß erhöht wird.

Beim Kaltstart wird die Motordrehzahl unnötig erhöht und das Kühlwasser elektrisch beheizt, damit der Motor schneller seine Betriebstemperatur erreicht.

Das finde ich in etwa so sinnvoll, wie wenn man sein neues Auto mit einer Harke zerkratzen würde, damit bei einem möglichen Unfall nicht soviel Lack kaputt gehen kann.

 

Aber die Verbraucher haben auch selbst Schuld. Es gibt etwas sparsamere Autos, nur kauft die kaum jemand, sondern jeder, der es sich irgendwie leisten kann, nimmt Sondermodelle mit haufenweise Schnickschnack.


16.11.2008 13:00    |    dissifant

Ich persönlich halte nichts von solchen Programmen. Wer vorhat sich einen neuen Wagen zu kaufen wird wohl nicht auf 2-300 € angewiesen sein. Meiner Meinung nach ist das Hauptübel die Fehlverteilung des Kapitals, und das seit vielen Jahren. Auch ein Manager mit zig-Millionen kann nur ein Auto gleichzeitig fahren. Wir würden uns liebend gern ein neues Auto kaufen, leider haben meine Frau und ich uns vor Jahren entschlossen eine Familie zu gründen (3 Kinder) und ein Haus zu bauen. Dass uns die Finanzierung der Hütte wichtiger ist als ein neues Auto wird wohl (fast) jeder verstehen.

 

Was nützt es der deutschen Autoindustrie wenn sich jetzt viele Bürger ein neues Auto kaufen, aber 70% davon Japaner oder Chinesen o. ä.?

Sollte die Bundesregierung (=der Steuerzahler) Opel unterstützen, dann nur mit 100%iger Absicherung dass nicht wieder General Motors das Geld herauszieht um sich selber zu retten.

Um Missverständnisse zu vermeiden: Ich bin kein "Rechter"!!!


16.11.2008 13:35    |    GeTI

Was spricht denn gegen "Rechts" oder "Links"?

Die sogenannte Mitte bringt's doch nicht. Die netten Herren, die 16 Jahre an der Regierung waren und maßgeblich für unsere derzeitige Situation verantwortlich sind, haben uns mit so Sprüchen, wie: "Die Rente ist sicher", belogen und sind dann mit Koffern voll Kohle durch die Welt gelaufen, wofür die keine angemessene Strafe erhalten haben.

Son Schröder hat bei Gazprom mitgemischt und hat in seiner Amtszeit schön seinen Ruhestand und den seiner ganzen Familie gleich mit abgesichert.

Diese sogenannte Mitte hat dafür gesorgt, dass Familien immer mehr bluten müssen, sodass sich immer weniger Leute für eine Familie entscheiden. Das ist mit ein Grund, warum du jetzt mit 3 Kindern alleine schon deswegen als fast asozial giltst. Du legst dich jetzt krumm, um die Blagen groß zu bekommen und zahlst damit den Bärenteil für die Rentner von morgen, während die sogenannte Mitte mit ihrem Steuersparprogramm den Bonzen in die Hände spielt.


16.11.2008 14:37    |    M.Hunter

Moin

@Boksaschorts

+

@GeTI

 

Ich wußte garnicht das hier so viel Weisheit und Intelligenz im Forum vertreten ist.

Und dies meine ich ehrlich.

 

Autos die 3L verbrauchen, gibt es bereits, wurden sogar schon vor 10 Jahren gebaut. Und damals wußte man schon das Gewicht ein wichtiger teil ist.

Nur warum meinen unsere Autohersteller es ist noch nicht möglich solche Auto zu bauen?

Warum meint VW sich wieder auf die Fahne schreiben zu müssen ein 1L auto bauen zu müssen, das dann wieder viel zu teuer ist für die Allgemeinheit und wieder zu Defekt anfällig?

 

VW könnte mit bestehender Technik, die man vielleicht robuster gestalten sollte, ein 3-3,5l Auto auf den Markt bringen, ohne große teure Entwicklung. Die Teile hat VW im Regal liegen.

Warum ist es nicht möglich den Lupo, Arosa wieder auf den Markt zu bringen, mit dem Motor aus dem 3L, der immer noch fährt im Polo nur keine 80PS, 70 oder 60 reichen doch.

Die vermeintliche Hightech mit Magnesiumfelgen und Magnesium in der Karosse mal rauslassen, ein normales konventionelles Schaltgetriebe, ohne dolle Extras.

Also den 3L ohne Schnickschnack.

Wenn man die nicht benötigten Entwicklungskosten einrechnet, rausrechnet, dann sollte es doch den Lupo für weniger als 10000 Euro auf den Markt zu bringen.

Wollen die Autohersteller dies?

 

Warum ist unsere so "grüne" Kanzlerin nicht in der Lage zu sagen, wer so ein auto kauft bekommt 1400€ Zuschuss, statt 10000 Managern 1400€ zu schenken wenn sie sich ne neue S-Klasse kaufen.

Warum will sie nicht sagen jeder deutsche Autohersteller muß so einen Wagen anbieten, ob er gekauft wird mal Nebensache.

Warum reden nur alle von CO² aber keiner macht wirklich was.

Wenn Opel eine Milliarden Bürgschaft will, sollen sie einen Corsa auf den Markt bringen ohne Fahrradträger, den ich so wieso nie nutze und der nur Gewicht mitbringt, und dieser Corsa hat dann nur 50PS und darf nur 3l verbrauchen.

 

Warum schaffen die es immer noch nicht zu sagen, wer in die Innenstadt fährt, dessen Auto darf max 5 Liter verbrauchen, oder es müssen mind. 2 Leute drin sitzen.

OHNE AUSNAHME REGELN

Ist zwar radikal aber ohne solche Mittel werden wir aus dem Schlamassel mit der Erderwärmung, die sich unsere "grüne" Kanzlerin in Ihr Lastenheft geschrieben hat, nicht rauskommen.

 

Muß man ein Auto fahren mit 500PS oder über 2t Gewicht, mit 500L Kofferraum den man eh nicht nutzt.

 

Was sollen Elektroautos, der Strom wurde zuvor mit Braunkohle erzeugt. Ok der Wirkungsgrad ist vielleicht etwas besser.

 

Ist Hybrid wirklich so doll?

Die Batterie wiegt viel, was war noch mal oben?

 

Energie geht immer verloren, wenn man sie umwandelt.

Strom wird aus Kraftstoff gewonnen, Energie geht verloren, und dann gespeichert, Energie geht verloren, die Energie wird wieder in Kraft umgewandelt im Motor und dann Energie geht verloren.

Manchmal glaube ich die die den Hybrid als Wundermittel sehen, glauben auch noch an Roswell und warten immer noch auf ein Wunder von oben.

 

Wer wirklich Energie Sparen will, sollte nicht von den Managern abhängig sein und sie schützen.

 

Mfg

Frank


16.11.2008 15:02    |    Schrotty59

Für die 12 Monate Steuerersparniss bekomme ich gerademal ein paar Fussmatten für mein Auto.

Denke nicht dass sich irgend jemand wegen einses solchen Minibetrages an Förderung ein neues Auto kauft .

Ich finde, man sollte das Geld besser anderweitig verwenden. Wir haben in Deutschland genug andere "Baustellen" die dringender auf Geld angewiesen sind als die Autoindustrie.


16.11.2008 15:18    |    tobistenzel

@M.Hunter

"Ist Hybrid wirklich so doll?"

Naja, wenn man alles herausholen will kommt man daran nicht vorbei...

 

"Die Batterie wiegt viel, was war noch mal oben?"

 

Die aktuellen Batterien wiegen je nach Auto 25-65kg. Das ist nicht wirklich viel... Und das ist noch ziemlich "alte" Technik, das geht noch viel besser.

 

"Energie geht immer verloren, wenn man sie umwandelt.

Strom wird aus Kraftstoff gewonnen, Energie geht verloren, und dann gespeichert, Energie geht verloren, die Energie wird wieder in Kraft umgewandelt im Motor und dann Energie geht verloren."

 

Schlauerweise versucht man aber diese Verluste zu minimieren und macht das nur, wenn es Sinn macht.

Bei niedrigen Leistungen haben Verbrennungsmotor sehr schlechte Wirkungsgrade, da ist es besser, bei guten Wirkungsgraden den Strom zu erzeugen und dann einzusetzen, wenn der Verbrenner schlecht wäre.

 

Die meiste Energie, die für den E-Motor eingesetzt wird stammt sowieso aus der Energierückgewinnung beim Bremsen. Der Fall, den du beschreibst ist eher selten.


16.11.2008 15:46    |    M.Hunter

Moin

Die Frage bei Hybrid ist doch ist dies rentabel, loht sich der Aufwand wirklich.

klar ist es sinnvoll die Energie beim Bremsen zu speichern um sie wieder zu verwenden.

 

Aber gewinnt man genug Energie um die Verluste durch das zusätzliche Gewicht wieder rein zu holen.

Es ist nicht nur die Batterie, Generatoren - Elektromotoren.

Was nützt dies wenn diese Bauteile vielleicht nach wenigen Jahren kaputt sind.

Ich habe nur gehört eine Batterie für Hybrid hält max. 7 Jahre und kostet dann einige Tausend Euro.

Wenn ich nur sehe, wie sich die Akkus in meinem Haushalt verhalten.

Memory-Effekt und was weiß ich nicht.

Klar muß diese Technik weiter entwickelt werden und bei heutiger Technik soll Memory keine Rolle mehr spielen.

 

Aber

Wie lange hält ein Akku fürs Handy?

Halten die 7 Jahre durch?

Lithium-Polymer Akku toll, leicht, viel Power.

Vor 20 Jahren beim Modellbau wären die Dinger super gewesen.

Nur in einem Modellhubschrauber den ich mir vor 2 Jahren gekauft habe, aus lauter Lust heraus, ist ein Lithium-Polymer Akku drin. Hält gut 20min bei null Gewicht, fast null.

Doch nach gut 5mal aufladen wäre mir das Ding fast verbrannt.

Der Akku wurde sehr heiß und war plötzlich 3mal so dick wie zuerst.

 

Wie wird sich dies im Auto verhalten.

Ich bin gespannt auf die Formel 1 nächstes Jahr.

 

Ich bin bestimmt keiner, der die neue Techniken ablehnt, nur glaube ich, ist der Nutzen lange das, was man uns glauben macht.

 

Ich fahre einen 3L und habe dort auch schon genug mitgemacht.

Was nütz die Technik, die nach einiger Zeit Defekte hervor bringt und keiner kann sie reparieren.

 

Ich denke Technik, die wirklich was bringen soll muß auch robust sein.

Wenn ich 1x im Jahr eine neue Batterie brauche, und die Herstellung CO² ohne Ende produziert, bringt die Ersparnis in Fahrbetrieb von 10% oder so nix.

 

Mfg

Frank


16.11.2008 16:02    |    robbyde2002

Ich bin auch der Meinung, das dieser "Steuer-Erlaß" ein hilfloser Schnellschuß eines unfähigen Ministers ist, der wieder nur den Reichen hilft. Denn wie schon geschrieben, wegen ca. 200.- für ein Mittelklasse Auto, oder soll es doch ein sparsamer Kleiner sein? dann spar ich ja noch weniger! Also doch lieber nen guten gebrauchten für weitaus weniger Geld als nen Neuen mit 200 Euro Spar Potenzial !!

Wenn ich in der Lage wäre, ein Auto für - ab 50.000.- Euro aufwärts zu kaufen, dann bräuchte ich auch das Steueralmosen nicht.


16.11.2008 16:11    |    tobistenzel

@ M.Hunter

 

"Aber gewinnt man genug Energie um die Verluste durch das zusätzliche Gewicht wieder rein zu holen."

Beim Prius sind es so etwa 70kg Mehrgewicht.

Bei konstanter Fahrt bewirken 70kg rechnerisch 0,07 Liter Mehrverbrauch. Wenn man die Geschwindigkeit öfter ändert ist man mit Energierückgewinnung sowieso im Vorteil.

 

"Was nützt dies wenn diese Bauteile vielleicht nach wenigen Jahren kaputt sind.

Ich habe nur gehört eine Batterie für Hybrid hält max. 7 Jahre und kostet dann einige Tausend Euro."

 

An E-Motoren kann schon mal quasi gar nichts kaputtgehen. Beim Rest zeigt die Erfahrung bis jetzt, dass es keine Probleme mit der Haltbarkeit gibt. Garantieren kann man nichts, aber Defekte gibt es bei normaler Technik auch oft genug...

Toyota und Honda haben schon 8 Jahre Garantie. Wenn man Batterien richtig einsetzt, halten die sehr lange. Es gibt eine ganze Reihe, die schon mehr als 300.000km geschafft haben. Im Prinzip spricht also nichts dagegen, dass man nie einen Ersatz braucht.

Meine ist wahrscheinlich auch schon über 7 Jahre alt und man merkt davon gar nichts.

 

Die Haushaltsakkus kann man damit nicht wirklich vergleichen. Die Technik ist nicht viel anders, aber der Umgang damit ist es.

Man lädt die Dinger nie voll auf, sondern nutzt einen mittleren Ladebereich und kurzen Ladevorgängen. Dadurch spart man sich den ganzen Ärger mit hoher Batteriealterung, schlechten Wirkungsgrad und hoher Wärmeentwicklung...

Bei Akkus in anderen Anwendungen macht man eher das komplette Gegenteil, also Volladen, Entladen und wieder von vorne.


16.11.2008 17:42    |    M.Hunter

Moin

@tobistenzel

Du fährst einen Hybrid?

Oder hast Du auch nur gehört?

 

Ich meine, ich habe vom 3L auch gehört zuerst wunderbar, man spart, und ich muß sagen ich hatte etwas Pech.

 

Viele die seid einiger Zeit im Forum nach Hilfe suchen, haben vom 3L wohl auch nur das Gute gehört.

Jedenfalls bin ich überrascht wie viele scheinbar immer wieder mit alten Mängel Bekanntschaft machen.

Und nun böse Überraschungen erleben.

 

Ich bin halt der Meinung es ist sinnvoller leichte Autos mit einfacher Technik und geringem Verbrauch zu bauen, die sich auch jemand leisten kann, als an Autos festzuhalten, die das Moto haben immer größer und schwerer.

Und dann setzt man einen drauf und baut zusätzlich eine schwere Batterie rein.

 

Statt 2t schwere Hybrid ist es für mich viel sinnvoller 1t schwere sparsame Diesel zu bauen.

Oder sogar Autos die nur 700kg wiegen ohne zu viel Technik.

Bei uns sind die meisten doch zu sehr verwöhnt, ähnlich wie die Amis.

Schön große Autos mit großen Scheiben damit man alles sehen kann, doch durch die großen Scheiben kommt viel Sonne rein, also brauchen wir unbedingt eine Klima.

Und da wir eine Klima haben brauchen wir eine größere Batterie.

Größere Batterie, also etwas größere Lichtmaschine.

Schon haben wir 50kg mehr.

Ach dann müssen die Bremse etwas größer werden.

Da wir ja nun mittlerweile 75kg schwerer sind benötigen wir noch etwas mehr Leistung.

Statt 2,0L brauchen wir nun 2,2l Hubraum,

Nun brauchen wir statt 175er Reifen, 195er.

 

So kann man immer weiter machen.

Dann sind wir bei dem Thema warum ein Golf vor 20 Jahren 8,0l brauchte und ein Golf heute immer noch 8,0l braucht, weil er mittlerweile statt 800kg nun 1500kg wiegt.

 

Mfg

Frank


16.11.2008 19:02    |    tobistenzel

@ M.Hunter

 

Ja, seit etwas über 2 Jahren. Beschäftigt habe ich mich aber schon viel länger damit. Das hat mich technisch von Anfang an interessiert, als das Auto 2001 nach Deutschland kam.

 

"Statt 2t schwere Hybrid ist es für mich viel sinnvoller 1t schwere sparsame Diesel zu bauen."

Wie wäre es mit einem Kompromiss? 1t schwere Hybriden? ;)

Das Hybrid-Mehrgewicht entspricht etwa dem Unterschied Diesel-Benziner. Ist also nicht so dramatisch.

 

Das erste Hybridauto von Honda hatte 850kg und etwas über 3l Verbrauch(Benzin!). Das war zwar nur ein Zweisitzer, aber mit 1t könnte man einen schönen 5 Sitzer daraus machen.

 

Leichtbau ist halt auch nicht ganz billig und bei Hybriden ist der Effekt nicht so aufregend, weil eben viel Energie zurückgewonnen wird. Und beim konstanten Fahren macht Gewicht kaum etwas aus.

Sonst könnte man nur noch an der Sicherheit sparen. Das will ja auch keiner, zu Recht. Unterhalb der Mittelklasse macht die Komfortausstattung auch nicht allzu viel aus.

Bei Klimaanlagen ist weniger das Gewicht ein Problem, eher dass viele einfach nicht sehr effizient sind.

 

"Dann sind wir bei dem Thema warum ein Golf vor 20 Jahren 8,0l brauchte und ein Golf heute immer noch 8,0l braucht, weil er mittlerweile statt 800kg nun 1500kg wiegt."

Naja, zum Vergleich müsste man von der Größe her heute eher den Polo nehmen. Und die Sicherheit ist heute schon etwas höher, zum Glück.


16.11.2008 23:14    |    Christyaan

was für'n schwachfug, erst machen sich alle Wirtschaftsbosse und Politiker richtig die Taschen voll, und... und dann ... da fällt mir nix gescheites zu ein,:rolleyes:

 

und das Neuwagen erstmal Steuerfrei sind hat es immerwieder gegeben... wär ich so blöd wie ein Politiker hätte ich wohl auch deren verdienst...:):confused:


17.11.2008 11:42    |    Paulischy

Ob Steuerfrei oder nicht , das grösste Problem ist das Familienautos leider wegen Ihrer grösse halt mehr Co2 Ausstossen als ein Smart . Also sind wie immer die Leittragenden die Familien .


17.11.2008 18:07    |    M.Hunter

Moin

Es ist teils auch Klassen- /Statusproblem, heute muß teils ein Familieauto schon die Abmaße eines Vans haben.

Vor 20 Jahren war ein Golf 1 oder ein R5 OK. Heute fährt eine "Familie" vielfach eine T5, A4 Kombi, oder .....

 

Vielfach ja auch verständlich.

Mfg

Frank


17.11.2008 22:37    |    airbrush-acryl-arts

Also ich denke, das für neue PKW´s die Steuer nur erlassen wird, wenn es der Umwelt zu Gute kommt.

Gruß Tino


17.11.2008 23:34    |    Krach-Bumm

Der Umwelt- Gedanke steht hier wohl nicht im Vordergrund. Es gibt wieder Geschenke für die, die sowieso genug haben. Schaut euch doch die Hilfen für Opel an, sind die Politiker wirklich so blauäugig das sie glauben GM würde nicht Wege finden wie die deutschen Steuergroschen in den USA landen? Wenn Hilfen, dann nur nach Trennung von Opel und GM. Gelder ja aber nur für deutsche Arbeitsplätze.


19.11.2008 13:41    |    bruno violento

Ich hab da mal was ganz interessantes zu gelesen...


19.11.2008 18:35    |    Bonzo44

Lach......wegen 100 € im Jahr tun sich wohl nur Idioten mit 25.000 - 30.000 € verschulden.Und den Barzahler sind die 100 € wohl sowas von Egal!!!

So ein Vorschlag können nur Realitätsfremde Politiker machen. Gruss Bonzo (Opel Kadett E fahrer)


19.11.2008 19:12    |    Dr.Dennis

Mit einer solchen Maßnahme lockt man niemandem zum Neukauf - wie auch? Stünde ich vor der Wahl mir einen Neuwagen zuzulegen, die Steuerbefreiung hätte auf diese Entscheidung keinen Einfluss.

 

Die Ersparnis bei den einzelnen Personen ist so verschwindend gering...vielmehr gehen dem Staat abertausende Steuereuronos flöten (die dann wiederum an anderen Stellen fehlen und kompensiert werden müssen). Nur der Neuwagenkäufer, der es sich leisten kann einen neuen Wagen zu erstehen, reibt sich die pralle Faust und beisst vielleicht schon wenig später aus Ärger in selbige, wenn an anderer Seite zusätzliche Belastungen durch Steuerdefizite entstehen... aber dann kann ja wieder genug gemauschelt werden, weshalb der Bürger an anderen Stellen wieder tiefer in die Tasche gereifen muss...

 

Ich jedenfalls halte, so gut die Intention auch ist, nichts von dem Vorhaben.

 

Gruß

 

Der Doc


21.11.2008 18:20    |    quattro58

größter Blödsinn des Jahres! Als ob lemand wegen der par €ros einen neuwagen kaufen würde. Gebt dem Ottonormalis mehr Geld in die Tasche und es regelt sich alles von selbst:


21.11.2008 20:33    |    arny2002

Das ist ein absoluter Blödsinn unserer Bundesregierung!


22.11.2008 19:50    |    Markus B.

Unfähigkeit bekommt einen Namen: Deutsche Bundesregierung!

 

Da bricht die ganze Finanzwelt zusammen, die Wirtschaft bricht ein. Banken die daran Schuld sind bekommen Milliarden Unterstützung und der Bürger, das eigentliche Opfer, die Rechnung.

Und das einzige was unseren Abgeordneten und Bürger- Vertretern einfällt ist eine Idee, wie sie uns wieder mal vera.....n können.

Ich bezahle derzeit 334 Euro -Diesel- Steuer im Jahr. Sollte ich mir Aufgrund der Steuerersparniss heute ein neues Auto kaufen wollen, würde ich wieder auf Benziner umsteigen. Meine Steuerersparnis: ca. 200 Euro/Jahr.

Da ich aber derzeit keine 30´000 Euro* habe, für das Auto, das ich als Ersatz benötigen würde, müsste ich wieder einen Kredit aufnehmen, dessen Zinsen die Ersparniss völlig auffressen würde.

Ich hätte mir dadurch also nichts gespart. Für mich eher eine Verlustrechnung.

Durch die zu erwartende Steuererhöhung für Dieselfahrzeuge, der fast gleiche Literpreis für Diesel und Benzin,

kann ich einen massiven Wertverlust für mein Fahrzeug verbuchen, was die Verhandlungen bzw. den Verkauf erschweren.

 

- Nein, die Steuerersparniss für PKW- Neuwagen ist Betrug am Bürger,

zum einen weils nichts bringt

zum Anderern weil dadurch Steruergelder verloren gehen.

 

Das einzige was mich derzeit zu einem Autokauf bewegen könnte, sind die zur Zeit sehr hohen Preisnachlässe, weil die Autobauer derzeit doch Probleme haben ihre Fahrzeuge verkaufen zu können. Was mir aber auch nicht hilft, weil ich derzeit nicht das Geld habe ein Auto zu kaufen, und wenn ichs hätte würde ich aus "Trotz" keinen kaufen.

Meinen kleinen Toyota wollte/will ich auf Bio-Ethanol umrüsten hab aber es gibt da noch ein paar kleine Probleme, die vorher noch gelöst werden wollen.

 

LG markus B.

 

PS: *Ich brauche ein Auto mit einer Anhängelast ca. 2000 Kg, Platz für 5 Personen (Drei davon Ausgewachsen) und einen großen Kofferraum, das ganze bei einer Fahrleistung von 10´000 km/ Jahr.


23.11.2008 13:15    |    bollermichel

und nur mal zum beispiel

ich kaufe mir einen Passat 3B 1.9 Diesel 150Tkm Euro 2 ca. 6 Liter diesel/100km um die 5000 euro

baue einen Ruspartikelfilter ein ca 600€ spare mir auch ein jahr die Kfz Steuer für ein jahr

komme damit auf euro 4

da habe ich mehr gespart und nicht das problem einen haufen geld abzubezahlen!


23.11.2008 14:14    |    DieterRichard

Ich habe nichts gegen die Steuer-Befreiung.

 

Kaufe in den nächsten Tagen für meine Tochter einen BMW 118d. Gute Werte Spritverbrauch und CO² gegenüber dem Mercedes CLC. Als früherer Betriebsangehöriger hätte ich Mercedes in der schwierigen Zeit gerne unterstützt.

 

Aber die Entscheidung gemäß Prospekt-Unterlagen und den Probefahrten (auch mit AUDI A 3) fiel zu Gunsten von BMW aus. BMW z.B. mit Start-Stop-Automatik! Ferner: BMW wird in Deutschland, Mercedes in Brasilien gebaut. Möchte auch die Arbeitsplätze in Deutschland unterstützen.

 

Gruß - Dieter.

 

N.S. Ersetzt wird ein Mercedes-Sportcoupé 220 CDI, EZ: 07/2002, Km-Stand: 150.000.

Mein Fahrzeug zur Zeit : Mercedes B-Klasse B 200. Mein 24. Mercedes-Jahreswagen.


23.11.2008 18:53    |    Andreasx62

Entschuldigung für die folgenden harten Worte

 

Ich halte die Stuerbefreiung für absoluten quatsch

 

1. Hatten wir schon mal

 

2. Wieder werden die Bolidenkisten subventioniert ohne Ende und der "kleine Mann" muss sich mit Centbeträgen abfinden.

 

Es sollte lieber mal darüber nachgedacht werden LPG-Gasbetriebene Autos zu subventionieren

 

a. Anreiz zum Einbau ( Erlass der Mehrwertsteuer o.ä.)

 

b. Umweltfreundliche Verbrennung (Steuererlaß bis auf 3-5%). Wir haben unser Auto umgerüstet und benötigen nur noch 3-5% der herkömmlichen Benzinmenge bis der Motor bei Kaltstart die Betriebstemperatur erreicht hat und auf Gas umschaltet.

 

Das wäre mal ein genialer Erlass unserer Regierung und da könnte ich unsere Regierung auch mal wieder ernst nehmen.


25.11.2008 16:30    |    w.wiemann

Die Fahrzeuge die auf Halde produziert wurden und noch werden, will doch kaum jemand kaufen, auch wenn er könnte. Zurück aufs Band und umbauen. Zum Beispiel die größeren auf Gasantrieb, die kleinen auf E-Antrieb. Mann (Frau) braucht keinen Zweitwagen mit 200PS um den Nachwuchs zu kutschieren. Ein Auto mit 50Km Reichweite, an der Steckdose aufzuladen, ist wohl sinnvoller. Der Ausbau des Gastankstellennnetzes würde weitere Arbeitsplätze schaffen oder erhalten. Vom Staat muß es Anreize und Planungssicherheit in punkto Steuern für "die Bürger in unserem Land" geben.

 

Gruß W


25.11.2008 22:12    |    Tygrys

Hallo Leute 

Die in Berlin sollten es das Kleinfolk  mehr verdienen lassen ( Realnetto ) und nicht an jeder Ecke abzocken ! , klar daß die Menge machts aber wenn die Menge kaum was hat dann gibt es auch kaum W.Wachstum . So und die ca. 200 € die Die uns ´´schenken``sind lächerlich wenn mann für einen   ´´!! VOLKSWAGEN  !!´´ Golf mit normaler Ausstatung ca. 20000€ bezahlen muss ,   zur Erinnerung  20 000 € x 1,95583 DM =   39 116,6 DM !! ist das noch ein Volkswagen !?

Ich bin auch gespannt was wir dann  für die älteren Autos an Steuern bezahlen müssen denn Jemand muss ja wieder der Dumme sein  der die Aktion sponsort , oder haben die ´´Berliner´´ aus egener Tasche was auf die Seite gelegt , was meint Ihr ?

mfG


01.12.2008 07:54    |    hkl_kluesi

Die Paar € Steuerbefreiung sind wohl kaum ein Anreiz zum Neukauf eines Konsumgutes was einige ..zigtausend € an Investitionen bindet.

Das Thema Konjungturanreiz ist demnach gänzlich verfehlt !


01.12.2008 07:54    |    hkl_kluesi

Die Paar € Steuerbefreiung sind wohl kaum ein Anreiz zum Neukauf eines Konsumgutes was einige ..zigtausend € an Investitionen bindet.

Das Thema Konjungturanreiz ist demnach gänzlich verfehlt !


01.12.2008 08:39    |    wohnkabinencenter

Auf der einen Seite spricht man von KFZ Steuerbefreiung bei Neuwagen, auf der anderen Seite kommt genau in diesen angespannten Zeiten das Finanzamt und überprüft, ob einzelne Pick-Ups auch rechtmäßig gewichtsbesteuert werden. Wenn dann der kleine Beamte die Entscheidung zum Wohl oder Übel des Pickup fahrenden Kleinunternehmers entscheiden muß wird es schwierig. Währen in Berlin locker über zig Millionen Entlastungen gesprochen wird ist der einfache Beamte bei der Entscheidungsfindung im kleinen unter Druck. Schließlich muß er sich gegenüber zig Vorgesetzten verantworten. Als Selbstständiger nutze ich einen US Pick-Up zur Ausübung meines Geschäfts. Das Fahrzeug hat 4,2 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht, ich darf nur 80 fahren, habe aber drei Sitzplätze plus drei Notsitze. Nun ist die Entscheidung gefragt ob mein Fahrzeug vornehmlich ein Personenbeförderungsobjekt oder ein LKW ist. Trotz gewerblicher Nutzung, 1,3 Tonnen Nutzlast und zwei Metern Ladefläche eine nicht leicht zu entscheidende Sache. Würde das Fahrzeug (Diesel) statt nach Gewicht nach Hubraum besteuert kämen auf mich jährlich Mehrkosten von 2.800 Euro zu - und somit das Abmelden des Gewerbes und Eintritt ins Rentnerdasein. Konjunktur Programme sollten nicht nur oben gemacht werden, sondern auch die Spielräume unten sollten ausgenutzt werden. In schwierigen Zeiten dem Kleinunternehmer noch zusätzliche solche Belastungen aufzudrücken halte ich für schwierig. Besser bei 50 smarts auf den sinnlosen Anreiz von 60 Euro KFZ Steuer-Erlass beim Neuwagenkauf verzichten, und ein kleines Unternehmen damit überlebensfähig halten.


02.12.2008 10:11    |    -C-.

er Erwerb des spritsparenden Kleinwagens Smart würde mit 40,50 Euro subventioniert, der knapp drei Tonnen schwere Geländewagen Q7 mit 500 PS und 298 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer hingegen mit 1.852,80 Euro.

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Das sagt doch schon alles ! Es geht überwiegend darum , die Wirtschaft anzukurbel.

Für mich ist die Steuersubvention kein Grund ein Neuwagen zu kaufen.

Aber, man will die Bürger ja immer mehr dazu zwingen, neue Fahrzeuge zu kaufen, -- Thema Umweltzonen !!


02.12.2008 10:11    |    -C-.

er Erwerb des spritsparenden Kleinwagens Smart würde mit 40,50 Euro subventioniert, der knapp drei Tonnen schwere Geländewagen Q7 mit 500 PS und 298 Gramm CO2-Ausstoß pro Kilometer hingegen mit 1.852,80 Euro.

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Das sagt doch schon alles ! Es geht überwiegend darum , die Wirtschaft anzukurbel.

Für mich ist die Steuersubvention kein Grund ein Neuwagen zu kaufen.

Aber, man will die Bürger ja immer mehr dazu zwingen, neue Fahrzeuge zu kaufen, -- Thema Umweltzonen !!


02.12.2008 13:59    |    Schenko2

Beantragt doch für Eure Kleinwagen Kindergeld. Jeder will Geld, für keine Leistung. Wenn der Staat an der Leistung

der Leistungsträger verdient, haben wir wenigstens Alle gleich wenig davon.


02.12.2008 15:44    |    IHC1056XL

Hallo,

 

Also ich kann dazu nur sagen, es gibt keinen größeren Schwachsinn als diese Idee mit der Steuerbefreiung, und generell das Kaufen von Neuwagen zu unterstüzen bzw. zu fordern!! Weil wenn man was für die Umwelt tun will, gibts nur einen Weg, die Wirtschaft darf nicht wachsen, man sollte alles Drosseln, weniger Herstellen, weniger Arbeiten, jeder muss sich ruhiger verhalten bezüglich dem Wachstum.

Zum Thema Auto, das eigentlich nur ein Nebenthema der Umwelt darstellt: Für die Umwelt ist es viel schonender den wie er obwohls nicht so ist alten "Stinker" bezeichnet ist zu fahren bis er auseinanderfällt, weil um einen Neuwagen herzustellen, werden sooviele schädliche CO²-gaß- tonnen ausgestoßen, das das sicher nicht der richtige Weg ist um die Umwelt zu schonen.

Fahrt eure alte Autos weiter und seid Glücklich, denn sinnvollere und sparsamere wirds nicht wirklich geben!!!

 

Gruss Michael

(Ps: Ich fahre einen Golf 2 Turbodiesel mit 5l/100km, und etwas besseres kann man wenn man Mobil sein will für die Umwelt nicht tun!!


04.12.2008 23:37    |    DDF-BK

In der ADAC Motorwelt Dezember 2008 steht ganz fett und groß: 10 Gründe, jetzt ein neues Auto zu kaufen.

Da steht doch glatt, man solle sich einen Neuwagen unter den Christbaum stellen!

Unfaßbar! Die Gründe sind sowas von seicht, daß ich sie hier mal der Reihe nach auseinander nehme:

Zitat:

1. "Autos sind so günstig wie nie"

Falsch: Neuwagen sind total überteuert. U.a. deswegen, weil die Verbrenner stetig komplexer werden. Aber trotz der teuren Technik kaum effizienter und noch weniger umweltfreundlich.

Zitat:

2. "Finanzierungen sind attraktiv"

Was nützt das, wenn man die Liquidität zur Ratenzahlung mittelfristig nicht sicherstellen kann, ohne das Risiko einer Zahlungsschwierigkeit einzugehen?

Zitat:

3. "Inzahlungnahme lohnt sich"

Lieber noch ein oder 2 Jahre ein altes Auto fahren und dann ein neues Hybrid Fahrzeug. Wer jetzt noch ein neues Verbrenner-Auto kauft, und dann vielleicht noch ein teures (wegen der Höhe des Steuergeschenks s.4) und dann auch noch ein vermeintlich wertstabiles, der wird in einigen Jahren ein böse Überraschung erleben. Der Wiederverkaufwert wird drastisch sinken, wenn die Hybride erst in Serie sind.

Zitat:

4. "Der Staat unterstützt den Kauf"

Um dann später die doppelte Steuer zu kassieren, wenn die Hybridfahrzeuge da sind bzw. die Besteuerung nach CO2 Emission erfolgt. Außerdem: ein Smart Käufer spart gerade mal 40 Euro. Unterstützt wird hier nur der Kauf von großen schweren und teuren Klimaschleudern.

Zitat:

5. "Die Autos werden immer besser"

Die Autoindustrie verschleudert jedes Jahr Millionenbudgets für "Facelift" / "Modellpflege". Könnte man besser als Verschlimmbesserung bezeichnen. Die Autolobby gibt ja selber zu, daß keine Quantensprünge beim Verbrenner mehr machbar sind. (s.a. Formel1). Die Leistungsausbeute eines Verbrenners (130 Jahre Otto-Motor reichen ja wohl) läßt sich nichr mehr signifikant verbessern. Um die Klimaschutzziele einfach zu erreichen, müssen dringend Hybridantriebe (serielle Hybride= E-Antrieb+Rangeextender) her. Statt rumzuheulen, daß die Ziele nicht erreichbar sind, heißt das einzige Motto: Ärmel hoch und den Hybrid auf die Montagebänder!

Zitat:

6. "Immer mehr PKW kosten unter 10.000 Euro"

Und die Steuerersparnis für solche kleinen Klimaschleudern ist Peanuts. (s. zu 4.) Bravo!

Zitat:

7. "Unterhaltskosten sind kalkulierbar"

Das kann nicht sein. Der Peak Oil ist nach Expertenmeinung längst überschritten, die Spritpreise gehen mittelfristig unweigerlich hoch. Ein Ölwechsel wird dann nicht mehr so preiswert wie heute sein. Die zukünftigen Ersatzteil- und Werkstattkosten sind genauso wenig kalkulierbar wie die derzeitige wirtschaftliche Entwicklung. Wenn zunehmend Hybridfahrzeuge hergestellt werden, wird der klassische Kfz-Meisterbetrieb bzw. die Vertragswerkstatt zwangsweise die Preise für alte Klimaschleudern anheben müssen.

Zitat:

8. "Neue Autos sind so sicher wie nie"

Wenn die Hersteller endlich mal längst vorhandene Technologie, wie z.B. Fahrerassistenzsysteme, zu erschwinglichen Preisen auch in Kleinwagen einbauen würden und nicht nur in die sündhaft teuren Premiummodelle!

Zitat:

9. "Autos werden immer umweltfreundlicher"

Solange die Autoindustrie auf Ottomotoren als Antriebsquelle setzt, kann von umweltfreundlich gar keine Rede sein! Noch nicht einmal die EU Klimaschutzziele sind nach eigener Aussage realisierbar.

Zitat:

10. "Neue Autos haben weniger Pannen"

Man verfolge hier nur mal den Blog "Rückrufaktionen", dann weiß man wie anfällig die aktuellen Verbrenner sind. Die Komplexität ist kontinuierlich gestiegen. Die möglichen Fehlerquellen bzw. Pannengründe sind in den letzten Jahren exorbitant gestiegen. Die Einfachheit und Robustheit eines E-Antriebes verglichen mit einem heutigen Ottomotor mit Lambdasonde, Motormanagement, Kühlsystem, Rußpartikelfiltern, Ölkreislauf, Turbolader, Ladeluftkühler, Kupplung, Getriebe, (...........) spricht für sich. Wenn dagegen ein Ottomotor als Generatorantrieb nur für den Rangextender läuft, dann tut er das sehr viel umweltschonender und spritsparender, weil er im optimalen Dehzahlbereich mit maximalem Drehmoment betrieben wird. Kennt jeder vom Notstromaggregat: wenig Verbrauch und praktisch unkaputtbar. Und er läuft ja nur, wenn die Reichweite nicht ausreicht. Was zu 90% beim Durchschnittsfahrer im Jahr nicht zutrifft. In der Stadt keine Abgase und kein Lärm. Auf dem täglichen Weg zur Arbeit keine Abgase und kein Lärm.

Ein E-Antrieb hat einen Wirkungsgrad von deutlich mehr als 90 % gegenüber dem Verbrenner mit etwa 25%. Ein E-Motor hat eine Ausfallrate, die wesentlich niedriger als beim modernen Verbrenner ist. Schlecht für das Inspektions- und Wartungsgeschäft der Kfz-Betriebe, und das wird dann für einen Preisanstieg für Wartungskosten bei dem alten Verbrenner sorgen.

 

Abschließend kann festgehalten werden, daß das sog. "Steuergeschenk"

1. eine Mogelpackung ist und

2. den gewünschten Effekt (Absatz von neuen Klimaschweinen ankurbeln) drastisch verfehlen wird.

Die Steuermitnahmen erfolgen durch diejenigen, die Dienstwagen fahren oder sich fette Autos leisten könenn. Sozial ungerecht.

Grüße Theo


05.12.2008 09:26    |    Spade_aka_Crazy

In eine sicht find ich das ok aber in der anderen net so es kann sich heute zutag nicht jeder sich ein neue auto leisten icht jeder kriegt ein kreidte von der bank und man muss an die leute wo kleine shulden haben die kriegen so wie so nicht so in der sicht finde ich es scheisse,mir ist es so wie so egal was die jetzt fur gesetze raus kommen geh so wie so in der army von american


06.12.2008 09:54    |    Leonthegreat

Mir kommt es ganz gelegen! Ich habe sowieso vor mir einen Neuwagen zu leisten!

Ganz gerecht ist es natürlich nicht wie man sehr gut an dem Smart/Q7 beispiel sieht.

Und wirklich viel helfen wirds auch nicht!


07.12.2008 19:38    |    gl1

Hallo Ihr lieben

was soll die STEUERBEFREIUNG denn bitte bringen- nichts! Hier wird das Pferd von hinten aufgezäumt,denn von dieser Maßnahme Profitieren doch nur wenige denn wer kann sich noch ein Neuwagen leisten? Wo soll der Anreiz zum Kauf eines neuen Autos liegen?Die Kfz-Steuer ist ja eh schon gering für diese Autos wegen der erfüllten Abgasnorm!


07.12.2008 20:00    |    Spurverbreiterung142

Ist für mich alles geistiger Dünnschiss. Der Mitnahmeeffekt ist natürlich da, ganz klar. Aber wirklich bringen tut das ganz sicher nichts...

 

Über alternative Antriebsmethoden braucht man im Moment auch nicht diskutieren, denn die wenigsten können sich heute noch einen Neuwagen leisten, geschweige denn einen mit Alternativantrieb, die in der Regel teurer sind als ihre Normalo-Pendanten...

 

Und da nicht einmal nur Käufer deutscher Hersteller gefördert werden würden verläuft der Sinn des Ganzen eh im Sande. Von daher wieder einmal viel Wind um was? Um "Nichts"...


07.12.2008 20:29    |    juki111

Hi,

die Zeiten sind vorbei. Die schönen Zeiten wo wir ohne Sorgen und unbekömmert über die Strassen in unseren lieben Autos.

Nun ist die Zeit vorbei!!!!!!!!

Auf Ewig,

aber nicht Europaweit oder Weltweit.

Hier machen die POLITIKER son Aufstand und nichtmal 1000 Km, von hier (BRD Umkreis) kümmert es kein SCHWEIN oder OCHSEN um die Umwelt oder Steuern oder CO2 oder überhaupt sowas.

Das gibts nur Made Germany.

Dann mal auf die Umwelt in BRD und der Rest der Welt kann noch mit unseren CO2-Spritschleudern gute 10-20 Jahre rumheitzen.

Aber wir sind SAUBER und UNSCHULDIG?????????????????????????????

Gruß an alle, und ach an die Grünen

Goran


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