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14.01.2009 10:38    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (996)    |   Stichworte: Abwrackprämie, Umfrage, Umweltprämie, Verschrottungsprämie

2500 Euro Abwrackprämie - jetzt verschrotten?

Gestern Nacht konnte sich die SPD mit der Abwrackprämie, auch als Verschrottungsprämie bekannt, durchsetzen. Um als Autofahrer in den Genuss dieser Prämie von 2.500 Euro zu kommen, muss man sein mindestens 9 Jahre altes Auto, welches wenigstens 1 Jahr auf einen zugelassen ist, stilllegen und einen Neu- oder Jahreswagen kaufen. Diese Prämie soll jedoch nur bis Ende dieses Jahres gewährt werden.

 

Ziel dieser Aktion ist es unter anderem den Absatz von Neuwagen anzukurbeln und damit der deutschen Automobilindustrie unter die Arme zu greifen. Diese „Umweltprämie" soll auch als Beitrag zum Umwelt- bzw. Klimaschutz verstanden werden.

 

Wie sinnvoll ist nun diese Prämie wirklich? Ist sie Anreiz genug, um das alte geliebte Auto zu verschrotten und sich einen Neuwagen zu kaufen? Hilft es der Umwelt und der Automobilindustrie wirklich, oder sind die dafür geplanten 1,5 Milliarden Euro falsch angelegt? Wieviel Autofahrer unter Euch gibt es, die ein Modell fahren, welches älter als 9 Jahr ist, mal abgesehen von Young- und Oldtimern?


15.01.2009 17:43    |    Asheway

ich denke die regierung denkt noch nen schritt weiter. 2500 bedeuted zwangsläufig in den meisten gleichzeitig eine finanzierung eines neuen automobils. ich denke nicht das diese "anzahlung" einen barkauf möglich macht, ausser man plant schon längere zeit einen autokauf. nun kommen kredite, zinsen für die banken, steigende aktien - zumindestens nach meinem verständnis zahlt man am ende IMMER mehr und die gebeutelten banken gewinnen auch mit dran. ist doch ideal, deutschland lebt auf pump, warum nicht also auch die bürger in die richtung führen. irgendwann kriegt der staat keine neuen kredite mehr und da er eine gmbh ist wird er sanglos untergehen und all das schön eingezahlte geld ist weg - wenn kümmerts da also noch weiviel geld inwieviele maßnahmen fließen?


15.01.2009 17:47    |    hawkeye001

Fazit des ADAC

Ökologische Komponente: Mit dieser Maßnahme kann der Pkw-Bestand vor allem von älteren und damit aus Umweltgesichtspunkten schlechteren Fahrzeugen schneller befreit werden können. Damit werden Minderungen bei den Emissionen von schädlichen Luftschadstoffen erreicht.

 

Ökonomische Komponente: Eine Förderung der dauerhaften Stilllegung alter Fahrzeuge verbunden mit dem Kauf eines saubereren Fahrzeugs erzeugt auch einen gewissen beschleunigenden Effekt bei der Erneuerung des Fahrzeugbestandes und fördert damit auch die Konjunktur in der Automobilbranche.

 

Die dritte Komponente der Förderung, nämlich die soziale, kommt allerdings bei den jetzt vorausgesetzten Rahmenbedingungen nur bedingt zum tragen. Denn die Auszahlung erfolgt nur beim Kauf von neuen, maximal einem Jahr alten und damit relativ teuren Pkw.

 

Einzelheiten der Förderung

 

Das Kabinett hat am 14. Januar 2009 die Umweltprämie beschlossen. Die Prämienregelung soll ab diesem Zeitpunkt rückwirkend gelten.

 

Bislang sind jedoch lediglich folgende Eckpunkte bekannt:

 

Nur private Autohalter können die Umweltprämie beantragen.

Voraussetzung ist, dass das Altfahrzeug mindestens 9 Jahre alt ist und für mindestens ein Jahr auf den Halter zugelassen war.

 

Dieses Fahrzeug muss verschrottet werden.

Gleichzeitig muss ein umweltfreundlicher Neu- oder Jahreswagen ab Euro 4 gekauft und – wiederum auf den Namen des Halters des stillgelegten Pkw - zugelassen werden. Dabei ist ein „Jahreswagen“ ein Pkw, der nicht älter als ein Jahr ist.

 

Die Regelung gilt bis 31.12.2009.

Die Umweltprämie beträgt 2.500 Euro pro Vorgang.

 

Wie die Zertifizierung der Verschrottung erfolgen soll, ist im Detail noch nicht geklärt. Auf jeden Fall dient der entwertete Kfz-Brief des Altfahrzeugs als Nachweis der Haltedauer und der Stilllegung. Er sollte daher aufbewahrt werden. Muss das Original beim Verwertungsbetrieb abgegeben werden, empfiehlt es sich, eine Kopie zu behalten. Der Verwertungsnachweis dient dem Halter als Beweis für die umweltgerechte Entsorgung vom (anerkannten) Verwerter und sollte daher ebenfalls aufbewahrt werden.

 

Ebenfalls bedarf noch der Klärung,

wo man die Umweltprämie anfordern kann,

und wer sie wie auszahlt.

Die Umweltprämie wird vermutlich beim zuständigen Finanzamt beantragt werden müssen. Konkrete Informationen zu Antragsstellung und Auszahlung der Umweltprämie werden je-doch erst nach Erlass der erforderlichen Verordnung vorliegen, womit voraussichtlich im Februar zu rechnen ist.


15.01.2009 17:48    |    go_modem_go

Zitat:

2500 bedeuted zwangsläufig in den meisten gleichzeitig eine finanzierung eines neuen automobils.

Wer sich als Privatmann / Angestellter für einen Wertverlustbringenden Verbrauchs- & Konsumartikel wie ein Auto einen Kredit nehmen muss, ist wirklich selbst schuld.... Oder lebt definitiv über seine Verhältnisse... :rolleyes:


15.01.2009 17:49    |    Gnubbel

Ich hol schon mal Popcorn, wird immer unterhaltsamer hier. Mal sehen was noch für Verschwörungstheorien auf den Tisch kommen... :D:D:D

 

Ciao!


15.01.2009 17:50    |    es.ef

Wenn ich so die Beiträge lese, hätten sie dieses Geld lieber in die Bildung gesteckt.;)

Bis auf die Begrenzung der CO2-Emission ist das doch richtig gemacht. Also wer sein altes Auto behalten will, der soll es tun, wer tauschen will auch.

Ich finde die Mähr, dass die alten Autos zuverlässiger sind als die Neuen schon sehr komisch. Habt Ihr noch keinen TÜV- oder Dekrareport gelesen? Ihr müsst doch nicht allen elektronischen Schnickschnack kaufen, oder glaubt Ihr, vor zehn Jahren gab es noch keine Elektronik im Auto? Da muss mich die Werkstatt immer  betrogen haben, wenn sie ein Softwareupdate draufgespielt haben.

Ähnliches gilt zur Fahrzeugsicherheit. Mein alter hat zwar ABS und Airbag, ich möchte trotzdem nicht vom Weg abkommen. Gab auch mal ein Crash-Test zwischen Golf3 und Golf5, im alten Golf hätte der Fahrer keine Chance gehabt, im neuen nur paar Kratzer. Also nicht alles Neue ist schlecht.


15.01.2009 18:01    |    go_modem_go

@es.ef:

 

Sagen wir's mal so:

 

Mein altes 2002er Volvo Coupé (basiert immer noch auf uralter 1990'er Volvo 850 / V70 Plattform) ist immer noch definitiv wesentlich sicherer als eine Nagelneuer Renault Clio oder Neu-Twingo, die 5 Sterne beim EU Kleinwagencrash hinbekommen.

 

Selbst ein 1993 Volvo 850 wäre besser als ein neuer Renault Clio / Twingo oder von mir aus VW Polo... Denn die Crashtest Punktebewertung ist nach Fahrzeugklassen segmentiert und im relativem Vergleich zu gleichgroßen / gleichkleinen Autos zu sehen, und daher eigentlich Augenwischerei...

 

Daher würde ich rein vom Sicherheitsargument her keinen 9 Jahre Alten Wagen der oberen Mittelklasse gegen eine nagelneuen 5-NCAP Sterne Stadt-Hopser eintauschen.

 

Golf III gegen Golf VI ist natürlich was anderes. Da hat sich was getan -wobei der 3er Golf in etwa von der Größe als auch vom damaligem Neupreis (auch Inflationsbereinigt) eher einem neuem Polo / Clio / 207 entspricht - und genau die sollte man miteinander vergleichen, und nicht GolfIII mit GolfVI ;)


15.01.2009 18:04    |    Maakus

Man muss aber immer das Verhältnis sehen. Und ich bin überzeugt davon, dass 18 Jahre nach Produktionsende vom 5er Golf nicht mehr soviele davon rumfahren (relativ gesehen auf Stückzahlen natürlich) wie meinetwegen vom 2er Golf.

 

Klar, der ist unsicherer. Aber damit war es schon vor 20 jahren möglich mit einem Verbrauch von 5 Litern Diesel auf 100km auszukommen. So what?

 

Alle sicherheitstechnischen Einrichtungen am Auto kosten Geld und bringen Gewicht. Letzten Endes muss jeder selber wissen, wieviel ihm Sicherheit wert ist.

Wenn man weiß, dass man in einem alten Auto geringere Chancen hätte als ein Anderer in einem neuen Wagen, dann kann man nur so fahren, dass man sich selber nicht in diese Testsituation bringt. Ganz einfach. ;)

Deshalb werde ich keinen Gedanken daran verschwenden, meinen treuen Golf zu verschrotten... warum auch, wenn er die Werkstatt von innen nur zu Tüv und AU sieht? ;)

 

Grüße :)


15.01.2009 18:13    |    es.ef

@go_modem_go

 

Deine Aussage ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Es stimmt einfach nicht. Schau Dir mal diesen Beitragund das dazugehörige Video an.

Ebenso werden die Crashs NCAP mit genormten Gewichten und Geschwindigkeiten durchgeführt, immer die selben, egal ob Kleinwagen oder SUV. Es gibt auch einen Vergleich Fiat 500 gegen Q7, Audi wurde getadelt, da die Crashzone nicht der europäischen Norm entspricht. Vielleicht überzeugt es ja doch den Einen, dass alte Autos auch ein Sicherheitsrisiko sind.


15.01.2009 18:26    |    Gnubbel

Zitat:

Wenn man weiß, dass man in einem alten Auto geringere Chancen hätte als ein Anderer in einem neuen Wagen, dann kann man nur so fahren, dass man sich selber nicht in diese Testsituation bringt. Ganz einfach.

 

Na hoffentlich wissen das auch die anderen die mit Dir auf der Strasse sind und fahren noch vorsichtiger sobald sich eine alte Möhre in Sichtweite befindet... ;)

 

Ciao!


15.01.2009 19:05    |    schipplock

@es.ef

 

Danke fuer das Video. Ich wollte es auf den Kommentar von go* auch posten, aber du warst schneller.

Ich hatte mal ein aehnlich gelagertes Video mit einem Mercedes W123 gesehen und man hat festgestellt, dass die Karosserie bei einem Crash in der Tat eine Menge aushaelt und genau das ist auch der Fehler, denn die Insassen waeren alle tot :).


15.01.2009 19:31    |    Gnubbel

Ist aber immer wieder erstaunlich was moderne Karosserien von den Insassen abhalten können. Der Armaturenbereich des Volvo sah nach dem Crash schon recht erbärmlich aus, aber war halt damaliger Stand der Technik. Allerdings bestätigt mich dieses Video wieder in meiner Meinung das ich bei Autos nie eines dieser grossflächigen Glasschiebedächer haben will. Wenn ich sehe wie sich dieses beim Renault beim Crash in tausende Scherben zerlegt die dann ins Fahrzeug regnen kann ich darauf verzichten. Wie würden sich solche Dächer eigentlich bei einem Überschlag verhalten?

Bei anderen Crashtests mit Fahrzeugen die ebenfalls mit solchen Panoramadächern ausgerüstet waren hatte ich ähnliches beobachtet. Seltsamerweise wird auf diese Problematik der Panoramadächer nie eingegangen, auch nicht auf dessen Überschlagsicherheit. Für mich ist und bleibt ein Blechdach die einzige Alternative.

 

Ciao!


15.01.2009 19:37    |    Sachse69

2500€....na toll...und wer schenkt mir den Rest???

Ich nehme doch in diesen miesen Zeiten keinen Kredit für ein Auto auf, nur um irgendwelche Autohersteller zu retten!

Wenn ich meinen Job verlieren sollte und die Raten für mein Haus und mein neues Auto nicht mehr zahlen kann, wer rettet MICH dann, die Autohersteller? Kaufen Die dann das Auto zurück? Wenn ich keine Kohle mehr habe, und der Kühlschrank leer ist, kann man dann die Polster des neuen Autos an die Familie verfüttern? Müsste eigentlich gehen, ist ja alles umweltfreundlich und biologisch abbaubar an den neuen Autos!

Was passiert eigentlich, wenn ein Paar Autohersteller Pleite gehen, müssen wir dann alle sterben weil keiner mehr Autos baut die wir kaufen können und von denen wir uns ernähren können?

Mit Autokauf die Wirtschaftskrise beenden :o:o......Die haben doch nicht mehr alle Latten am Zaun, diese unsere Politiker!!

Die sollten mal lieber die Mehrwertsteuer drastisch senken, dann müssten Sie nicht Angst haben, das jemand die ach so hohen Steuergeschenke auf die Bank schafft!

Genauso der Witz mit zwei Jahren Steuerbefreiung für Neuwagen......was zahlt man denn noch im Jahr für ein umweltfreundliches Modell.....90€?.....das wären dann sage und schreibe 180€ Ersparnis!!! Da gehe ich mir doch gleich drei Autos kaufen, da spare ich um so mehr...LOL!

Die Umweltgeschichte mit CO2-Einsparung ist der nächste Lacher.....wenn ich mir ein neues Auto kaufe, das einen Liter auf 100Km weniger verbraucht als mein altes, dann muss ich 10 Jahre lang Jährlich 20000Km fahren, um durch den Minderverbrauch von einem Liter jenes CO2 einzusparen, das bei der Herstellung des neuen Autos in die Luft geblasen wurde! Soviel zum Thema Umweltschutz.....

Aber wer jetzt WIRKLICH unbedingt ein neues Auto braucht, für Den ist das natürlich eine super Gelegenheit und der sollte und muss ja sowieso zuschlagen, weil sein altes nicht mehr reparabel ist.

Viel Spaß beim Nachdenken und beim Autokauf wünscht

 

Sachse69


15.01.2009 19:39    |    Hippie-Killer

Zitat:

Ich finde die Mähr, dass die alten Autos zuverlässiger sind als die Neuen schon sehr komisch. Habt Ihr noch keinen TÜV- oder Dekrareport gelesen? Ihr müsst doch nicht allen elektronischen Schnickschnack kaufen, oder glaubt Ihr, vor zehn Jahren gab es noch keine Elektronik im Auto? Da muss mich die Werkstatt immer betrogen haben, wenn sie ein Softwareupdate draufgespielt haben.

 

Ähnliches gilt zur Fahrzeugsicherheit. Mein alter hat zwar ABS und Airbag, ich möchte trotzdem nicht vom Weg abkommen. Gab auch mal ein Crash-Test zwischen Golf3 und Golf5, im alten Golf hätte der Fahrer keine Chance gehabt, im neuen nur paar Kratzer. Also nicht alles Neue ist schlecht.

Natürlich gab´s vor 10 Jahren schon Elektronik im Auto, aber für meinen Begriff wäre ein 1998er Baujahr auch noch kein altes Auto.

 

In meiner Familie gibt es einen 21 Jahre alten VW Passat mit über 320tkm auf dem Tacho - erster Motor, erstes Getriebe.

Hör dich doch mal im Golf IV bzw. im Polo 6N Forum um, wie lange deren Getriebe im Schnitt halten.

Oder frag doch mal bei den VR6- und Pumpe-Düse-Piloten unter den 35i, bzw Golf IV und Passat 3B(G) Fahrern nach, wie lange deren Motoren im Schnitt halten.

 

Ich will damit nicht sagen, dass alte Autos zwangsweise zuverlässiger oder haltbarer sind. Es gibt auch unter den Neuwagen immer wieder hervorragende Modelle.

Allerdings scheinen sich die Prioritäten der deutschen Autohersteller in den letzten Jahrzehnten drastisch verschoben zu haben - vom Qualitätsprodukt "Made in Germany" hin zum profitmaximierenden Konsumartikel (incl. Reparatur- und Wartungskosten).

 

Bezüglicher der Sicherheit ist ein altes Auto natürlich deutlich unterlegen, keine Frage.


15.01.2009 19:44    |    coke2001

Wenn ich für mein 16 Jahre alten Mazda 323 (Saisonkennzeichen über Winter) 2500 € für ein Jahreswagen bekomme , könnte ich mein Sommerauto zum Winterauto machen. Nur habe ich das Geld für ein ordentlichen Jahreswagen? Nein, sonst hätte ich schon ein Jahreswagen. Vorallem brauche ich überhaupt ein neues Auto? Und was kann ich an ein so schönen neuen Auto noch selbst machen? Selbst das Auslesen eines Fehlers kostet schon 50€. Ich behalte mein Wagen noch 10 Jahre und bekomme vielleicht 2500€, wenn ich ihn im Jahr 2020 als Oldtimer verkaufe. Eine andere Theorie wäre dann noch das im Jahr 2020 die Gebrauchten mehr kosten wie die neuen (nach Frankreich schau und an die DDR denkend), da es kaum noch Autohersteller geben wird die Neuwagen produzieren. Es wird dann kaum noch eine Nachfrage für Neuwagen bestehen um auf die Energiereserven der Erde anzusprechen. Alles neue wird wohl zu teuer sein wenn es gebraucht wird, da die Forschung nicht wirklich aus den A... kommt.

 

Wenn ich aber mein Auto von 1961 abgebe, um die Prämie zu sichern würde ich wohl ein kräftigen Verlust machen.

 

Am besten alles so lassen wie es ist und vielleicht die Autos an sich billiger machen!!!! Wieviel Technik braucht der Mensch im Auto um auf Arbeit zu fahren. Ich fahre im Berufsverkehr kaum über 30kmh !!! ABS im Berufsverkehr? Airbag im Berufsverkehr? Klimaanlage bei einer Fahrt unter 15 km? Ich selbst brauche einfach nur ein Auto zum Dacia Logan Schaut!!!



15.01.2009 20:01    |    schipplock

im aktuellen System wird es immer jemanden geben, der Autos baut, sofern die Nachfrage danach besteht.


15.01.2009 20:12    |    toxicity

hab am 30.12.08 mein altes, unfallbeschädigtes auto (restwert unter 100€) zum verschrotten abgegen. am 13.01.09 ein euro-4 auto gekauft, dass nicht mal ein jahr alt ist.

gilt diese regelung auch in meinem fall? und wo soll ich diese abwrackprämie beantragen?


15.01.2009 20:16    |    schipplock

du bist zu spaet.


15.01.2009 20:26    |    C20NE-Cruiser

Zitat:

Und dann nochwas zur deutschen Automobilindustrie:

 

Toll, dass man heute aus nem 4,2Liter Motor 400ps rausholt. Komisch, das haben die Ingenieure beim 5Zylinder Turbo 1990 schon geschafft.

 

Fortschritt nenne ich das :rolleyes:

@Kleinheribert

 

Du hast keine Ahnung und davon sogar sehr viel!

Die Zeiten von verbleit tankenden Benzinern und Saugdiesel hast Du überhaupt nicht erlebt! Das nach dem Kaltstart die Suppe pur aus dem Auspuff wieder rausläuft und auch so stinkt. Heute kannst Du Dich hinter einem Auspuff stellen und fast sogar dran schnuppern, früher wurde einem bei den CO-Werten Kotzübel! Abgesehen davon das die Karren dank völlig anderer Ausstattungen und Sicherheitssystemen gegenüber früher viel schwerer sind und dennoch bei gleicher Leistung weniger Sprit verbrauchen und wesentlich strengere Abgasnormen erfüllen!

Das nächste mal bitte vorher nachdenken!


15.01.2009 20:26    |    Hippie-Killer

bzw. warst zu früh ;)


15.01.2009 20:42    |    schipplock

hehe, das auch.


15.01.2009 21:06    |    Cosworth4x4

ich kaufe kein neues Auto, selbst wenn ich 5000 euro bekomme. Jetzt werden wir nicht mehr gezwungen Autos zu kaufen, sondern gelockt. Klar, Neuwagen gab es schon immer, die Wirtschaft lebt davon. Aber seit dem man versucht uns durchsichtig zu machen betrachte ich die SACHE sehr skeptisch. Jetzt hat jeder ein Handy (abhörbar und ortbar), ein Navi (GPS), Punktekarten / Rabattkarten, und vieles mehr. Mit all diesen ganzen tollen Sachen sind wir doch kontrollierbar. Navi, Handy und neues Auto will jeder haben, bei der nächsten Generation Auto werden alle Sachen vereinfacht (miteinander verkoppelt).

Ich sage, das in wenigen Jahren die Bevölkerung abgescannt werden kann.

Tollkolekt gehört mit zur Entwicklung, und irgendwann schließt sich der Kreis. Was danach passiert daran denkt überhaupt keiner.

Vergangenheit: ASU für Diesel wurden nachträglich eingeführt, LKW-Maut als Kassenfüller, Umweltplaketten, Erhöhungen der KFZ-Steuer durch neue Schadstoffklassen, ...........

Zukunft: Kostengenaue Abrechnung der zurückgelegten Strecken, Einsicht der Identität, Fahrverhalten, Konsumverhalten ( wie bei Paybackkarten), Sonder-KFZ-Steuer bei einfahren von bestimmten Straßen, Auto ausschaltbar per Internet mit einem Zeitfenster von 10 min je nach Position und Verkehr von Versicherung, Finanzamt, Polizei und was weiß ich noch.

Science-Fiction oder Zukunft ? Und das alles damit wir noch mehr abgezockt werden können. Das die Wirtschaft einen Teifpunkt erreicht hat, ist meiner Meinung nach gewollt.


15.01.2009 21:12    |    boris221

Das past mir aber gut .Meine alte Honda Civec 1990 leuft Tüf ab und hätte vor ein Ford Fiesta 3-4 Jahre alt kaufe.Jetzt + 2500 € kann ich mir ein Jahres Wagen Fiesta kaufen. Nur wie und wann bekommt man das geld.


15.01.2009 21:17    |    _RGTech

Ich weiß auch nicht, aber irgendwie sind hier doch einige des Lesens nicht mächtig...

 

Es heißt: DER STAAT finanziert einem PRIVATMANN - nach Stellung eines Antrags, für den er selbst verantwortlich ist - 2500€ in die Tasche. Voraussetzung dafür ist:

- Neu/Jahreswagenkauf in 2009

- Entsorgung eines min. 9 Jahre alten KFZ, min. 1 Jahr im eigenen Besitz

+++ mehr nicht +++

 

Es kann also einem Händler oder Schrotthändler völlig wurscht sein, ob er euch noch nen Nachlass für Inzahlungnahme eines Kfz anbietet oder euch für die Entsorgung zur Kasse bittet. Das macht er wie bisher, frei nach eigener Entscheidung, denn er hat ja nichts von der Prämie! Einziges Problem ist eventuell der Stillegungsnachweis, der bei Inzahlungnahme eines höherwertigen Kfz wahrscheinlich nicht ausgestellt wird - weil's der Händler/Schrotti weiterverkaufen will. Ebenso ist man nicht dran gebunden, sein Auto komplett abzugeben (kann also auch ausgeschlachtet sein - hauptsache, die Rohkarosse geht in die Presse und die Fahrgestellnummer taucht nie mehr auf!). Und genausowenig ist es wichtig, WER das Altauto annimmt und den Verwertungsnachweis erstellt.

 

Damit sollten sich doch 50% der angeblich noch offenen Fragen erledigt haben, beispielsweise auch die von i need nos, elle75, deville73 (und das sind nur 3 ausgesuchte von Seite 5). Wie der Antrag aussieht, wo er hingeht, was drinstehen muss und welche Belegkopien gebraucht werden - die Formalitäten also - sind halt noch offen, das sollte aber kein Problem darstellen. Einfach mal alle Unterlagen aufheben.

 

Ist doch gar nicht so schwer...

 

EDIT: Wenn wie vom ADAC genannt, der entwertete KFZ-Brief schon als Verwertungsnachweis gilt, na um so einfacher! Dann kann die alte Karre nie mehr in den Straßenverkehr, und gegessen ist.


15.01.2009 21:26    |    korona

45 war alles kapputt, heute iss nicht alles kapputt und für Euro 4 brauchts keine neuen Sponsor-Autos.

Wir Deutschen sind da die Außnahme, woanders wird gestreikt und wir kaufen uns neue Autos. Woanders gibt es Generalstreik und wir sollen wählen gehen.

Auf den Punkt gebracht, wir brauchen nur die 7% Steuer auf Sprit und Energie.

Alles andere sollen sich die Politiker selber machen!

P.S. Wozu brauchen wir Politiker? Geld kann man auch anders vernichten...

 

Fazit: Generalstreik in Oldgermany, jetzt und sofort, alles andere ist nur Zeitverschwendung!


15.01.2009 21:51    |    deville73

Zitat:

Ich weiß auch nicht, aber irgendwie sind hier doch einige des Lesens nicht mächtig...

 

...

 

Damit sollten sich doch 50% der angeblich noch offenen Fragen erledigt haben, beispielsweise auch die von i need nos, elle75, deville73 (und das sind nur 3 ausgesuchte von Seite 5).

:D

Na, da bin ich aber froh, dass Du wenigstens lesen kannst.

Vielleicht erklärst DU mir dann jetzt mal, wie das mit der versicherungstechnischen Abrechnung von Totalschäden nach Unfällen gehen soll?

Würde die Versicherung den Restwert voll ausbezahlen und der Unfallbeteiligte dazu noch die Abwrackprämie bekommen, würde das dem Versicherungsbetrug doch Tür und Tor öffnen.

Und alle Anständigen würden das mit enorm erhöhten Versicherungsprämien bezahlen müssen.

Das kann ja nicht richtig sein, oder?


15.01.2009 21:58    |    316!RHCP

typisch deutsch, alle am meckern hier

freut euch halt!

in frankreich hat es doch auch geklappt. den französischen automobil herstellern geht es seitdem viel besser. und die prämie war nicht so hoch wie hierzulande!!!!!!!!!!!!


15.01.2009 21:58    |    coke2001

Hauptsache es werden erstmal Autos verkauft!!! Übrigens die amerikanischen Modelle sind zur Zeit sehr günstig!!! Oder fallen ausländische Modelle nicht in die Prämie???

 

Ja und seitdem in Frankreich die Prämie eingeführt wurde sind Jahreswagen sogar teurer wie Neuwagen!!

 

Wieso eigentlich? `Nachdenk!`

 

Danke für den Tip mit der Versicherung!!!! :-)))))


15.01.2009 22:06    |    Buick-Fan

Neues Auto an sich wäre schon nett. Denke oft darüber nach und habe mir bisher auch noch nie ein neues gegönnt.

Ok, den Saratoga habe ich nun 2 Jahre. Allerdings ist er erst wieder seit ca. 4 Monate zugelassen, war dies zuvor aber schon über 1 Jahr. Gehen wir mal davon aus, ich bekäme die 2500€ für ihn, fahre ihn in die Presse und hole mir meinen neuen "umweltfreundlichen" Neu- oder Jahreswagen

Ok, ausgeben möchte ich so wenig wie möglich. Möchte dann aber endlich meinen ersten Neuwagen. Da ich aber möglichst viel Auto fürs Geld haben möchte, entscheide ich mich für einen Sandero oder Lada Priora 2172. Habe beide schonmal konfiguriert. Der Sandero kostet ohne Zulassung 10150€ so wie ich ihn gerne hätte ausgestattet. Letzerer 11800€ nach meinem Geschmack. Dumm nur, dass ich damit nicht gegen die Kurzarbeit in den deutschen Automobilwerken angehe. :rolleyes:

Gehen wir davon aus, dass ich darüber hinaus noch 1000€ für "meinen Alten" bekommen würde. Dann ziehen wir mal 3500€ ab. Dann bleiben noch 6650€ bzw. 8300€ die ich noch dazu auf den Tisch legen müsste. Und wo bekäme ich die her?

Ach richtig, die Bank hat´s ja. Die will aber auch wiederum Zinsen sehen dafür sehen. Dann müsste ich um die Garantie fürs Auto nicht aufs Spiel zu setzen auch 1x jährlich zur Inspektion. Kostet auch wieder Kohle. Muss ich bei meinem Fuhrpark nicht. Schaue regelmäßig danach. Wenn was ist, wird es repariert. Kann man bei den alten Autos ja noch ohne Probleme. Wertverlust habe ich auch kaum noch. Und der ist bei einem Neuwagen ja wiederum enorm in den ersten 3 Jahren. Vor allem wird der beim Sandero und vor allem Lada nicht unerheblich sein. Und dann müsste ich die Neuwagen ja auch noch Vollkasko versichern. Mache ich bei meinem aktuellen Fuhrpark auch nicht. Wozu auch bei dem Zeitwert?

Mein Fazit: 2500€ alle schön und gut, aber a) will ich keins meiner Autos in die Presse schicken b) müsste ich die Karre vollends auf Pump finanzieren (und dann auch noch in diesen schwierigen Zeiten) c) hoher Wertverlust d) höhere Versicherungsprämien da Vollkasko. Die Euro 4 Steuerbefreiung sind eh Peanuts und rechne ich garnicht erst mit ein.

Davon abgesehen will ich eine Eigentumswohnung. Das ist immer noch die beste Geldanlage und Wertverlust ist da auch nicht.

Spricht eigentlich alles dafür, meinen bisherigen Fuhrpark beizubehalten bzw. gar auszudünnen (ohne einen davon in die Presse zu schicken). Die gehören mir, kosten wenig Unterhalt und Wertverlust ist da auch kaum mehr zu erwarten.

Ich sollte mit dem Neuwagenkauf eher warten, bis die Wohnung dann mir gehört. :D


15.01.2009 22:22    |    coke2001

Um vom Auto zur Immobilie zu kommen!! Eigentumswohnung ist da wohl die schlechtere Variante, wenn man bei der amerikanischen Wirtschaftskrise den Immobilienmarkt anschaut. Die ganze Krise begann doch mit Immobilien. Oder liege ich falsch? Also wenn schon eine Immobilie dann ein altes kleines Haus auf´m Land mit großen Garten. Da kann man sein Auto drauf stelle und Kartoffeln pflanzen. Hat also ein Dach über den Kopf und verhungert nicht.

 

!!!Bitte nicht wirklich ernst nehmen!!!

 

Kann das Diskussionsniveau hier irgendwie verbessert werden? Vielleicht mit fakten fakten fakten? Es muß nicht jeder sein Privates Leid hier einbringen. Mir geht es auch schlecht aber trotzdem verkaufe ich keines von mein 5 Autos die bei mir in den Garagen stehen.

 

Ich finde Steuer runter und weg mit der MwSt auf die Mineralölsteuer und wer viel fährt soll viel Steuern zahlen. Diese kann er ja als Pendlerpauschale ab den 1.Kilometer wieder absetzen. Nebenher kann man die KFZ Steuer auf den Benzinpreis umlegen. Wer ein großes Auto hat, der verbraucht viel, wer viel verbraucht kann viel bezahlen. Hat doch die ganzen Jahre in Frankreich funktioniert. Warum da Brüssel was dagegen hat? Wer im Grenzgebiet wohnt hat so oder so immer billiger getankt, geraucht oder gesoffen. Also was ändert sich?

 

Ich behalte einfach meine Autos!!! Oder will jemand kaufen? Für 2500€ gebe ich es nicht in die Presse.

kein Bremskraftverstärker

keine Servolenkung

Keine Zentralveriegelung

Kein Airbag

Kein ESP und kein ABS

3 Gang Schaltgetriebe

kein KAT ---> niemals eine Plakette

 

Und es wird keiner glauben es fährt!!

 

http://www.youtube.com/watch?v=Dw0CpmxhiHk


15.01.2009 22:56    |    papajan

Gut, wer gerade einen neuen Wagen kaufen wollte und dem aber gerade 2500 bisher gefehlt haben, der hat jetzt gut lachen. Es sei ihm gegönnt. Aber leisten muss man sich´s trotzdem können.

 

Ein neues Auto zu kaufen kann ich mir leider nicht leisten, auch nicht, wenn mir jemand 2500 schenkt. Da müssen erst mal die Einkommen in den Sozialberufen steigen...

 

Das mit dem umweltfreundlichen Deckmäntelchen geht mir inzwischen tierisch auf den Zeiger. Gerade dürfen viele von uns die nicht erfolgte Umsetzung von EU-Richtlinien ausbaden (Feinstaub und Umweltzonen), jetzt erzählt man uns, dass es umweltfreundlich sei, ein 9 Jahre altes Auto zu verschrotten - wo doch jeder weiß, dass die Herstellung die Energiebilanz erst mal in den Abgrund drückt und nur eine lange Nutzungsdauer sie da wieder raus holt.

Scheiße, wenn das Vertrauen schwindet, und schlimm, wenn man dann Kinderfragen beantworten muss: "was ist Demokratie?"


15.01.2009 23:56    |    chris_h** B3

Ich denke das die Produktion eines neuen Autos viel mehr C02 austoßt als mein 16 Jahre alter Ibiza noch produzieren kann ! Ich galube dann muss ich ihn noch lange fahren:D


16.01.2009 00:19    |    VW 1303

zum Erfolg der Abwrackprämie in Frankreich:

In Frankreich wurden zum Jahreswechsel mehr Fahrzeuge denn je abgefackelt.

Da kommt bei mir der Verdacht auf, daß mancher sich so seinen Neuwagen finanziert hat. Die Versicherung ersetzt den Schaden und man kassiert dazu noch die Abwrackprämie.

 

Ich persönlich werde mich nicht von meinem Punto I trennen. Auch wenn der Zeitwert niedriger liegt als 2500 Euronen, fahre ich in den nächsten Jahren mit ihm günstiger als mit einem Neuwagen. Zudem gibt es momentan bezüglich Platzangebot und Übersichtlichkeit keine wirkliche Alternative bei den aktuellen Modellen. Auch der Verbrauch von durchschnittlich 7,5 L/100km ist noch zeitgemäß. Bei sparsamer Fahrweise sind 5,5 Liter möglich, da sind neue Fahrzeuge nicht wesentlich besser.

Zudem sehe ich nicht ein, daß ich die Millionengehälter der Autokonzernbosse finanziere.

 

Quelle: Regierungspräsidium Stuttgart

Pressemitteilung vom 19.03.2007 / Regierungspräsident Dr. Udo Andriof erörtert Stand der Umsetzung (der Luftreinhaltepläne) mit Vertretern der Kommunen nördlich von Stuttgart

Zitat: Der Regierungspräsident betonte, dass eines der zentralen Ziele die Erneuerung der Fahrzeugflotte insgesamt sei ... Zitat Ende

 

Nachdem die Kennzeichenverordnung nur kurzfristig den Verkauf von Neuwagen angekurbelt hat, soll dies nun mit der Abwrackprämie bis zur nächsten Bundestagswahl erreicht werden

nach dem Motto: unsere Regierung - die tun was.

 

Die ganze Aktion ist undurchdachter vom Steuerzahler finanzierter Aktionismus der letztendlich nur der gesamten Welt- Autoindustrie nützt und nicht der deutschen.


16.01.2009 00:46    |    Gnubbel

Zitat:

Cosworth4x4 schrieb:

ich kaufe kein neues Auto, selbst wenn ich 5000 euro bekomme. Jetzt werden wir nicht mehr gezwungen Autos zu kaufen, sondern gelockt. Klar, Neuwagen gab es schon immer, die Wirtschaft lebt davon. Aber seit dem man versucht uns durchsichtig zu machen betrachte ich die SACHE sehr skeptisch. Jetzt hat jeder ein Handy (abhörbar und ortbar), ein Navi (GPS), Punktekarten / Rabattkarten, und vieles mehr. Mit all diesen ganzen tollen Sachen sind wir doch kontrollierbar. Navi, Handy und neues Auto will jeder haben, bei der nächsten Generation Auto werden alle Sachen vereinfacht (miteinander verkoppelt).

 

Ich sage, das in wenigen Jahren die Bevölkerung abgescannt werden kann.

 

Tollkolekt gehört mit zur Entwicklung, und irgendwann schließt sich der Kreis. Was danach passiert daran denkt überhaupt keiner.

 

Vergangenheit: ASU für Diesel wurden nachträglich eingeführt, LKW-Maut als Kassenfüller, Umweltplaketten, Erhöhungen der KFZ-Steuer durch neue Schadstoffklassen, ...........

 

Zukunft: Kostengenaue Abrechnung der zurückgelegten Strecken, Einsicht der Identität, Fahrverhalten, Konsumverhalten ( wie bei Paybackkarten), Sonder-KFZ-Steuer bei einfahren von bestimmten Straßen, Auto ausschaltbar per Internet mit einem Zeitfenster von 10 min je nach Position und Verkehr von Versicherung, Finanzamt, Polizei und was weiß ich noch.

 

Science-Fiction oder Zukunft ? Und das alles damit wir noch mehr abgezockt werden können. Das die Wirtschaft einen Teifpunkt erreicht hat, ist meiner Meinung nach gewollt.

Wenn das Dein Ernst sein sollte, warum treibst Du dich noch im Internet rum? Bist Du wahnsinnig, soviele Spuren zu hinterlassen? Merkst Du nicht das sie schon lange hinter Dir her sind?

Schalte ab, sonst haben sie Dich gleich!!! :D:D:D

 

Ciao!


16.01.2009 00:57    |    coke2001

Wir leben in einer Gesellschaft in der Demokratie und Meinungsfreiheit ein sehr großen Stellenwert hat. Nicht Umsonst ist der Werbeslogan unseres staatl. Anerkannten und akzeptierten Mediengurus "BILD dir deine Meinung" :- ) !!!

 

 

Demokratie hin und Demokratie her, letztendlich entscheidet die Wirtschaft über politische Entscheidungen. Über was diskutieren wir denn hier?

 

Über eine politische Entscheidung um die Wirtschaft zu stabilisieren!!

 

Ich gebe cosworth durch und durch recht!!!

 

Die innerdeutschen Sicherheitsorgane heißen ja nicht mehr Staatssicherheit sondern BND und die beobachten und belauschen nur.


16.01.2009 00:58    |    uwbiker

Und wenn ich für meinen alten Bock 5000 EUR bekäme, die Differenz für den Kauf eines Neuwagens ist nicht leistbar.


16.01.2009 01:04    |    _RGTech

@deville73: Doch, es scheint so zu sein. Den Staat interessiert ja offenbar auch nicht, wie viel Geld man mit dem zum Verschrotten gebrachten Auto noch verdient hat. Kann ja, wie gesagt, auch was halbwegs wertvolles sein. Dann bekommst du vom Verschrotter Geld, der muss das eigentlich noch nutzbare Auto unsinnigerweise zerlegen, und dafür kannst du dir die 2500€ anfordern. Warum soll das bei Versicherungsabrechnungen nicht genauso sein?

 

Und - war's nicht mal so, dass alles erlaubt ist, was nicht ausdrücklich verboten wurde? ;)


16.01.2009 01:30    |    immernochunterwegs

Um mal zur Frage des TE zu kommen:

 

verschrotten würd ich nen alten nur dann, wenn ich völlig unabhängig von finanziellen Aspekten ohnehin gerade vor hatte, mir nen neuen zu kaufen, UND mir den neuen auch wirklich leisten kann, sowohl was die höheren Betriebskosten (Vollkasko, Zwangsservice in der Werkstatt wg Garantie, etc) als auch was die Finanzierung betrifft. An diese Leute: Herzlichen Glückwunsch !

 

Wenn man sich die Kosten aber mal anschaut, dann ist das billigste Auto fast immer ein altes, was noch fährt, und der Neuwagenkauf lohnt sich fast nie. Allein schon wegen des Wertverlustes. Am besten mit nem teuren Privatleasing, die nötigt einen dann auch schön zur Vollkasko und auch zum teuren Fachwerkstattservice. Oder noch besser mit so nem Wucher-Restschuld-Versicherungs-Kredit in Höhe von 15-20 % pA bei der Gettopenner-City-Abzockbank, jawoll ! So ne arme/dumme Sau darf dann 15 Jahre lang an nem 0815 Golf abstottern, falls er es bis dahin ohne Privatinsolvenz überhaupt schafft, nur damit ein par Politiker für sehr kurze Zeit ne bessere Bilanz zur Wahl vorzeigen können. Liebe Abgeordnete: Das kann ja wohl nicht euer Ernst sein.

 

Auch wem das zugute kommt: Bei uns bestenfalls Opel und Ford in den ganz kleinen Modellen. Die die so jammern und grad ihre Leiharbeiter massenweise rausgeschmissen haben (BMW, Benz), werden davon nichts haben, denn ihre für den BRD-Privat-Markt völlig überzogenen Preisvorstellungen (65% ihrer Verkäufe in BRD sind Firmenwagen) bei gleichzeitig weggebrochenem Ami-Markt sind der Grund für ihre Misere, und die verbleibende Privait-Klientel wartet i.d.R. nicht, bis der Untersatz 10 Jahre alt ist, sondern kauft sich alle 2-4 Jahre den nächsten neuen.

Frag doch nal einen der Leiharbeiter bei BMW in Leipzig, ob er jetzt seine letzte Penunse zusammenkratzt, und sich für den Rest nen Kredit nimmt, um sich nen neuen 3er zu kaufen. Oder Opel: Ein Leiharbeiter verdient dort grad mal 7,50 Eur die Stunde, das sind etwa 1200 Brutto. Ich frag mich, wie sich so einer überhaupt noch ein Auto leisten kann.

 

Die Herren haben den Bogen mit ihrer Preistreiberei in den letzten Jahren halt überspannt, und müssen sich langsam halt entscheiden, ob sie die Preise hochhalten wollen, und sich auf die Neureichen in China, Indien oder Russland konzentrieren und dafür aber in Zukunft kleinere Umsätze hinnehmen müssen, oder ob sie im Massenmarkt bleiben wollen, dafür aber ihre Palette preislich mal nach unten hin zu erweitern. Bis jetzt ist nur bei Audi der Groschen gerutscht, soll nen A1 geben.

 

Immer teurer, schwerer, grösser, blödsinniger, anfälliger...irgendwann ist jede noch lange Fahnenstange mal zu Ende.

Wenn man wirklich den Absatz fördern will, hätte man statt 2500 eben 10 oder 15Tsd für einen begrenzten Zeitraum auf nen neuen drauf geben können, unabhängig davon, wie alt der alte Wagen ist. Das hätte einen ordentlichen Schub wenigstens für kurze Zeit gegeben, aber wie auch das 2500 Eur Programm letztlich nur eins bewirkt: Dass das Problem nur hinausgezögert, aber nicht gelöst wird. Entweder die Löhne steigen, oder die Preise sinken, sonst wird das nix mehr mit dem Autoabsatz hier.

Und sollte die nächste Regierung auf die glorreiche Idee kommen, die Firmenwagen mal steuerlich ordentlich teuer zu machen, geht für Audi, BMW Benz und Co bei iher derzeitigen Modell- und Preispolitik hier bei uns endgültig das Licht aus.

 

Und wenn man sich die jüngsten angekündigten Preiserhöhungen bei BMW und Benz ansieht: Da scheint nicht die allergeringste Not zu herrschen. Nur Opel hat offiziell 3% nachgegeben, das ist immer noch ein Witz, wenn es denn wirklich so schlimm wäre. Die einzigsten, die mir leid tun sind die Arbeiter in den Werken, die ihren Job verlieren. Denen sollte man das Geld für Umschulungsmaßnahmen geben, anstatt es dieser insuffiizienten Arroganzindustrie in den A.. zu blasen.

 

Was solls, Angebot und Nachfrage werden das ganz von alleine lösen.

Die Abwrackprämie würd ich übrigens für das Verschrotten von fabrikneuen Vernunftkarossen wie Q7, X5, Cayenne u Touareg empfehlen, da spart man viel Sprit und CO2 und der Betrag wird zudem noch dem wahren Wert dieser Egoschlitten gerecht... :D

 

MfG

 

iuw


16.01.2009 01:37    |    Gnubbel

Zitat:

Demokratie hin und Demokratie her, letztendlich entscheidet die Wirtschaft über politische Entscheidungen. Über was diskutieren wir denn hier?

 

 

 

Über eine politische Entscheidung um die Wirtschaft zu stabilisieren!!

 

 

 

Ich gebe cosworth durch und durch recht!!!

 

 

 

Die innerdeutschen Sicherheitsorgane heißen ja nicht mehr Staatssicherheit sondern BND und die beobachten und belauschen nur.

 

Wenn es Euch so zuwider ist dann unternehmt doch endlich was dagegen.

Ihr habt in diesem Land das Recht, politisch aktiv zu werden, Gleichgesinnte zu suchen, evtl. sogar eine Partei zu gründen und so aktiv an den Geschicken dieses Landes mitzuwirken. Ihr müsst nur euren Hintern in die Hose stemmen und es machen, auch wenn es vielleicht viel Ausdauer und viel persönlichen Einsatz und Ehrgeiz dazu braucht. Aber einfach nur hinstellen und meckern ist ja soviel einfacher und vor allem vieeeel bequemer....

 

Ansonsten ist alles was derzeit hier geschrieben wird im Thread teilweise schon mehrfach durchgekaut worden. Es dreht sich momentan nur noch im Kreis.

 

Ciao!


16.01.2009 01:55    |    coke2001

Demokratie hin und Demokratie her, letztendlich entscheidet die Wirtschaft über politische Entscheidungen. Über was diskutieren wir denn hier?

 

Wer was wann wie unternimmt wird nichts ändern!!

 

Es sei dem der bereits angesprochene Generalstreik oder Wahlboikott. Dann müssten viele aber auf das wenige oder auf den Wohlstanfd verzichten!!

 

Wer will und sollte nun etwas ändern???


16.01.2009 02:00    |    seerose

Also bei mir ist das so:

ich fahre einen alten Chrysler Voyager Baujahr 1991 Automatik,tiefer gelegt, breite Reifen,Anhängerkupplung 183 tausend Km draufm Tüv bis 7/10.

Jetzt habe ich einen Getriebeschaden, die Intrumentenanzeige ist ausgefallen, das ganze soll in der Vertragswerkstatt etwa 3.000 Euro an Reparatur kosten.

Die Überlegung ist jetzt: Verschrotten und 2.500 Euro kassieren für einen Dacia Mcv Laureate, (wäre in bar machbar) oder 3tausend Euro Reparatur, und warten, was geht als nächtes kaputt, was irre teuer ist, bei Chrysler, wenn man selbst nichts am Fahrzeug machen kann??

Eine Überlegung, zwar kein Vergleich, wie etwa, was man hat, weiß man, was man bekommt, ist fraglich

Mfg seerose


Deine Antwort auf "2500 Euro Abwrackprämie - jetzt verschrotten?"