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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

12.10.2018 12:51    |    jennss    |    Kommentare (303)

Elektrische Beschleunigung im AlltagElektrische Beschleunigung im Alltag

Smart wird ab 2020 rein elektrisch, Porsche (ausgenommen 911er) ab 2027, andere Hersteller werden sicher bald ähnlich entscheiden und den Bau von Verbrennern einstellen. Es scheint nur eine Frage der Zeit zu sein. In Norwegen wird der Verkauf von Verbrennern ab 2025 verboten, in Dänemark, Niederland, China und Irland ab 2030. In Frankreich und GB wird das Verbot voraussichtlich 2040 kommen. Deutschland ist noch unentschlossen. So oder so wird die Elektromobilität aber kommen und es wird nicht nur Auswirkungen auf die Abgase in Städten haben. Auch sehe ich die Verkehrsgeschwindigkeit verändert, vor allem in der Stadt (schneller) und auf der Autobahn (langsamer). Mit dem E-Auto ist das Beschleunigen eine so unspektakuläre Sache, dass man dazu neigt, oft ziemlich kräftig zu beschleunigen. Bei unserem 225xe drücke ich im E-Modus oft fast voll runter und er zieht trotz nur 88 PS mit 1,7 t Gewicht so gut ab, dass ich fast jedes Mal einen deutlichen Abstand zu den Hinterleuten habe. Dabei ist er nach Zahlen im E-Modus gar nicht so überragend und braucht wohl gut 13 Sekunden auf 100 oder noch mehr (Leider werden bei PlugIns nur die Zeiten der Gesamtleistung gemessen). Auch ist das Reagieren im Straßenverkehr schneller. Neulich las ich hier im Forum, dass jemand seinen eGolf bis 100 km/h subjektiv so schnell empfindet wie seinen GTI, obwohl der GTI ca. 100 PS mehr hat.

 

Ich denke, durch die Elektromobilität werden sich vor allem die Beschleunigungen der sonst langsamen Verkehrsteilnehmer verbessern. Wenn ich im Rückspiegel sehe, wie viel Meter das ausmachen kann, dürfte sich der Verkehrsfluss in vollen Innenstädten merklich verbessern bzw. der Durchfluss erhöhen, ohne dass die Maximalgeschwindigkeit sich ändert, und es kommen mehr Fahrzeuge bei einer Ampelperiode durch. Die Beschleunigung macht da erstaunlich viel aus. Wir haben hier Ampeln, wo regelmäßig nur ca. 3 bis 4 Autos rüberkommen. Worstcase sind dann auch mal nur zwei, weil die da vorne nicht aus den Puschen kommen. Die Hinterleute sind dann entsprechend genervt oder fahren noch bei rot mit rüber. Mit schnellerem Anfahren wären das sicher 20 bis 50% mehr Autos pro Ampelphase. Ich denke, dies kann man am besten Einschätzen, wenn man selbst bereits elektrische Antriebe gefahren ist. Es gibt keine Verzögerung durch das Schalten und kein Turboloch. Die Gaspedalaktion kommt immer sofort an die Räder.

 

Ein weiterer, kleiner Punkt für die Stadt ist, dass das Geräusch der Autos leiser wird. Wir haben hier Straßen, die wegen Lärm ab 22 Uhr nur noch mit 30 km/h befahren werden dürfen. Ich fahre der Gesetze wegen natürlich auch elektrisch nur 30, aber eigentlich gibt es dafür keinen technischen Grund, da das Auto sehr leise ist. Dies wirkt sich natürlich nicht auf den Durchfluss des Verkehrs aus, aber so ist man auch nachts ein wenig schneller. Lärmbedinge Geschwindigkeitsgrenzen werden wohl weitgehend überflüssig.

 

Umgewöhnen müssen sich in Städten und Ortschaften auch Fußgänger, die sich nun nicht mehr darauf verlassen können, ein Auto zu hören. Da aber auch (seltenere) Radler auf den Straßen leise unterwegs sind, ist diese Einstellung vielleicht sowieso nicht so schlecht. Gefährlicher wird es nicht. Als Gehörloser bin ich schon darauf eingestellt, mich als Fußgänger öfter umzusehen und bin bis heute noch nicht angefahren worden :). Wie sich die Situation für Blinde ändert, kann ich nicht einschätzen. Leichter wird es für sie ohne Motorgeräusch sicher nicht.

 

Auf der anderen Seite fahren viele E-Autos auf der Autobahn nicht mehr so schnell wie die Verbrennergeschwister. Ein E-Golf ist auf 150 begrenzt. Selbst der VW Neo soll ab 2020 trotz Minimum 170 PS nur 160 km/h maximal laufen. Ein Tesla läuft zwar auch einige Minuten 250 km/h, aber insgesamt werden solche Speedorgien auf der linken Spur sicher seltener werden. Für alle Länder außer Deutschland ist diese Einschränkung eh unbedeutend, aber hier dürfte man es schon merken.

 

Eine andere Sache ist, dass das Stadtbild sich auch ein bisschen durch die Ladesäulen ändern wird. Man wird sehen, wo sich diese am besten positionieren lassen.

 

Die Einsatzbereiche von Kleinwagen und größeren Autos dürften sich zudem aufgrund unterschiedlicher Reichweiten mehr unterscheiden als es bei Verbrennern der Fall war. Dies kann man als Nachteil sehen. Ein elektrischer Smart braucht länger von Hamburg nach Münschen als ein Verbrenner-Smart und ist nicht mehr so universell, aber man muss abwarten, wie sich die Reichweiten bei den kleinen Autos entwickeln werden. Da eine große Kapazität nicht nur Platz im Auto braucht, sondern auch eine Kostenfrage ist, könnte es sein, wird man kleine Autos tendenziell wohl auch nicht mit so großen Akkus ausrüsten. Wenn Akkus irgendwann sehr günstig werden, könnte so ein (einfach aufgebautes) E-Auto dann auch irgendwann deutlich unter den Verbrennerpreisen liegen.

 

Die E-Mobilität wird einiges ändern, zum Besseren und zum Schlechteren.

j.

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18.10.2018 21:11    |    bur2000

Interessanterweise fällt kein Wort (oder habe ich das überlesen?) zu LKWs... Wenn es für PKW-Vielfahrer schon schwierig ist heute e-Autos zu fahren (Stichwort: Reichweite - und bevor einer meckert, bitte mal informieren wie weit ein Tesla bei 130 km/h kommt), ist es für LKWs unmöglich. Und wenn es nicht einen unglaublichen Durchbruch in der Akkutechnologie geben wird, dann bleibt es auch dabei.

 

Meine Prognose ist ähnlich wie die manch anderer hier: auf absehbare Zeit wird sich nichts grundlegendes tun. Man muss sich nur mal angucken wie sich alle auf die dicken SUVs stürzen. Die soll die Politik dazu zwingen, auf einen kleineren E-Wagen umzusteigen? Glaube ich nicht. Wer genug Geld hat, der kauft vielleicht einen E-Zweitwagen für Touren in der Stadt. Aber das wars.

 

Ich lag 2009 schon Richtung mit der Vermutung dass das damals unglaublich gehypte iPhone seinen Marktanteil zum Großteil an Googles Android abgeben wird. Mal gucken ob ich in 10 Jahren den Thread hier ausgrabe... :D


18.10.2018 21:56    |    Gravitar

Es wird in Zukunft neue Möglichkeiten und Alternativen geben. Ich sehe den Anteil batterieelektrischer Fahrzeuge in ferner Zukunft bei einem Anteil von 20-30%. In nicht ferner Zukunft, etwa 10Jahre halte ich für realistisch, wird die Feststoffbatterie nochmals einige Innovationen in die elektrische Fortbewegung bringen. Die anderen vielen Nachteile werden in vielleicht abgeschwächter Form erhalten bleiben.

 

Meine Fahrt in der letzten Woche nach Meran hat es mir zu einem für Elektromobilität ungünstigem Zeitpunkt wieder vor Augen geführt. Die beiden gemachten Stops an Raststätten zeigten beide Male das gleiche Bild, und das, obwohl nicht einmal 1% der Fahrzeuge batterieelektrisch unterwegs sind: Die gesamte Raststätte war von LKW und PKW reichlich überfüllt, man musste schon mehrere Runden für einen Parkplatz drehen. 3 von 8 Ladesäulen waren von Kaffeetrinkern und Klobesuchern zugeparkt, die Elektrofahrer gaben mit hochroten Köpfen unflätige Bemerkungen zu den Rückkehrern, menschlich unterste Schublade. An den übrigen Ladesäulen herrschte Hochbetrieb. etwa 4-5 Fahrzeuge Wartezeit waren wohl für jeden einzukalkulieren. Einige waren mit 80% Füllung nicht zufrieden und luden zum Verdruß der wartenden weiter. Wieder wenig freundliche Kommunikation. Ich habe mir das aus der Ferne eine Weile beim Pausieren angesehen, geschmunzelt und mich gefreut, das nach 4min Tanken, einem Kaffee, einem netten Gespräch und ein wenig Belauschen der Elektrofahrer die Fahrt wieder weiter gehen konnte. 6,1l E10 habe ich mit Passfahrt, Autobahn, Stadtverkehr und etwas Stau über die 2180km im Schnitt verbraucht und war recht froh, kein innovatives Elektrofahrzeug zu bewegen. Solche Worte möchte ich mir im Urlaub nicht an den Kopf werfen lassen....

 

Gruß

 

Gravitar


18.10.2018 23:04    |    gerulf

Höhere Beschleunigung in der Stadt = mehr Auffahrunfälle = Mehr Stau.


18.10.2018 23:40    |    XuQishi

Zitat:

An den übrigen Ladesäulen herrschte Hochbetrieb. etwa 4-5 Fahrzeuge Wartezeit waren wohl für jeden einzukalkulieren. Einige waren mit 80% Füllung nicht zufrieden und luden zum Verdruß der wartenden weiter

Ist ja Irrsinn, wer will denn locker 3 Stunden am Rastplatz rumhängen?


19.10.2018 06:40    |    thps

Also weder Lithium noch Cobalt werden dauerhaft zum Problem bei der Batterieproduktion. Erstens ist das nur ein sehr geringer Anteil der Batterie (1-3% der Gesamtmasse) und zweitens lassen sich die Batterien zu nahezu 100% recyclen.

 

Die Mengen sind so gering, da könnte man genauso argumentieren, das die Katalysatoren in den Öl-Raffinerien und PKWs die Reserven von Platin, Rhodium und Palladium minimieren. Unter welchen Umständen diese Edelmetalle gewonnen werden muss man gar nicht erst erwähnen.

 

Problematischer finde ich die Produktion der Elektromotoren und das darin verwendete Neodym. Aber dafür hat Tesla ja bereits Lösungen geliefert: Der Asynchronmotor im Model S kommt ganz ohne Neodym aus und der Reluktanzmotor im Model 3 hat nur sehr schwache und damit kleine Permanentmagneten verbaut und damit wohl nicht mehr als eine handelsübliche Waschmaschine.


19.10.2018 06:43    |    thps

Zitat:

Ist ja Irrsinn, wer will denn locker 3 Stunden am Rastplatz rumhängen?

Der "Tankstop" an einem Supercharger wird sich im Mittel auf 20 Minuten reduzieren. 3 Stunden wartet da keiner.


19.10.2018 08:25    |    XuQishi

Ich meinte die von Gravitar beschriebene Situation. Was der Supercharger irgendwann mal macht, ist ja aktuell egal. Wenn ich heute 40 Minuten da stehen muss für 80% Ladung und 5 Autos vor mir sind, sind 3 Stunden weg, bevor ich überhaupt das Kabel dranmachen kann. Da fängt der Urlaub schon spitze an ;).


19.10.2018 08:27    |    FWebe

Es geht um den Ist-Zustand und nicht zukünftig möglichen.

Wer mit der Steuerbefreiung bei Elektrofahrzeugen argumentiert, sollte das in dem Fall auch berücksichtigen.

Zumal 20 Minuten in dem Fall noch immer 60 Minuten Zwangspause entspricht, wenn halt nunmal vorher zwei andere dran hängen.


19.10.2018 08:28    |    Fritzibass

Insgesamt stimme ich jenns zu.

Allerdings wird es auf Autobahnen weiterhin Geschwindigkeitsbeschränkungen geben müssen, da bei höheren Geschwindigkeiten die Windgeräusche und Abrollgeräusche der Reifen am lautesten sind.

Der wegfall des Geräuschs eines Verbrenners spielt hier keine Rolle mehr. Anders sieht es in der Stadt bei niedrigen Geschwindigkeiten aus.


19.10.2018 09:43    |    thps

An welchem Supercharger soll man denn anstehen? Die Supercharger sind aktuell alle nahezu leer gefegt. Ich bin davon ausgegangen, das es bei dem Warteschlangenszenario um irgendwelche Tank und Rast Säulen geht...


19.10.2018 09:59    |    meehster

Zitat:

Original geschreibt von Fritzibass

Allerdings wird es auf Autobahnen weiterhin Geschwindigkeitsbeschränkungen geben müssen, da bei höheren Geschwindigkeiten die Windgeräusche und Abrollgeräusche der Reifen am lautesten sind.

Ich habe lange genug nahe einer unlimitierten Autobahn gewohnt. Das Lauteste auf der Autobahn sind die Getriebe der LKW. Inwiefern sollen Geschwindigkeitsbeschränkungen da weiterhelfen?


19.10.2018 11:27    |    Fritzibass

Zitat:

 

Original geschreibt von Fritzibass

 

Allerdings wird es auf Autobahnen weiterhin Geschwindigkeitsbeschränkungen geben müssen, da bei höheren Geschwindigkeiten die Windgeräusche und Abrollgeräusche der Reifen am lautesten sind.

 

Ich habe lange genug nahe einer unlimitierten Autobahn gewohnt. Das Lauteste auf der Autobahn sind die Getriebe der LKW. Inwiefern sollen Geschwindigkeitsbeschränkungen da weiterhelfen?

 

 

und wenn keine LKW fahren...war es da dann ganz still?


19.10.2018 13:58    |    meehster

Es gab noch die Landstraße - und Autos und Motorräder, die beim Beschleunigen hemmungslos ausgedreht wurden, die mit Sportauspuff waren auch gut zu hören.


19.10.2018 23:10    |    Roland0815

Ob Verbrenner oder nicht macht keinen Unterschied, solange die Fahrer nicht wissen, wozu das Pedal rechts da ist. Es macht von der Ampel bis Tempo 50 fast keinen Unterschied, ob ein Auto 50 oder 500 PS hat.


20.10.2018 00:08    |    1BayernV8

Selten so einen Scheiß gelesen!


20.10.2018 00:35    |    jennss

@MikeEngine

 

Zitat:

Allerdings denke ich nicht, dass die Leute auf einmal in der Stadt alle schneller beschleunigen werden.

Das denke ich auch nicht. Nur, die, die sonst ziemlich langsam vom Fleck wegkommen, dürften dann schneller sein. Und schon geht die ganze Schlange schneller weg.

 

Zitat:

Jetzt, wo E-Autos noch neu sind, probieren das alle gerne aus, wie leise und doch stark die beschleunigen, aber wenn solche Autos, was ich nicht hoffe, alltäglich gebraucht werden, wird sich eine Fahrweise, wie heute einstellen. Schließlich ist es auch anstrengend, an jeder Ampel einen Kavaliersstart hinzulegen :)

Hm... ich würde sagen, dass gerade das ein Punkt ist: Beim E-Auto ist ein fixer Start so unauffällig und einfach, dass er eben vor allem im alltäglichen Gebrauch häufiger vorkommen wird als beim Verbrenner, bei dem es im Prinzip ja auch geht.

 

Zitat:

Die andere Sache ist: So schnell werden reine E-Mobile keinen signifikanten Anteil am Straßenverkehr haben.

Was heißt "So schnell"? Wenn das stimmt, was Motor-Talk in den News zum kommenden VW Neo (ab Anfang 2020, also in nur etwas über einem Jahr) schrieb und andere Hersteller es wohl ähnlich machen, spricht doch schon eine Menge für das "E-Auto für jeden". Der Golf 2,0 TDI ist derzeit ein ziemlich durchschnittliches Auto in der Gesellschaft und der Neo soll nicht teurer werden, bei immerhin schon ca. 300 km realer Reichweite. Was dann die ca. 500 km Aufpreis kosten, ist noch unklar, aber 300 km wird bei schnellen Ladezeiten schon recht vielen Leuten genügen. Selbst ggü. dem Diesel sind die Fahrkosten des E-Autos ja noch deutlich geringer. Über die Jahre hin macht das tausende Euro aus und warum sollten Menschen Geld verschenken? Die Ladesäulensituation wird ständig besser. Ich sehe hier in Hamburg immer wieder neue Säulen. Auf dem Land braucht es noch etwas länger, mal sehen.

 

Zitat:

Also ich bin sicher es ist für alle besser wenn 10 Hybridautos herumfahren als 1 E-Auto und 9 Verbrenner

Stimmt! Die kleinen Akkus der PlugIn-Hybriden erreichen erstaunlich hohe E-Anteile, da die ersten Kilometer nach dem Laden immer elektrisch sind und das reicht im Alltag schon weitgehend.

 

@chris_924

Zitat:

Naja ich persönlich bin der Meinung das es ein hartes Wettrennen zwischen E-Autos mit Brennstoffzellen und welchen mit Akku geben wird.

Ich denke, sie werden koexistieren. Das Akku-Auto wird mit Sicherheit nicht wieder verschwinden, denn es hat einen entscheidenden Vorteil: Die Fahrkosten liegen etwa bei der Hälfte des Brennstoffzellenantriebs. Oder anders: Das Brennstoffzellenauto ist ein Energieverschwender. Die Tankstellen für Wasserstoff sollen auch ziemlich teuer sein, aber es braucht natürlich nicht so viele wie Ladesäulen. Andererseits geht es nicht ohne Tankstellen in der Region, wo man lebt, während ein E-Auto in jedem Haushalt geladen werden kann.

j.


20.10.2018 06:18    |    FWebe

Zitat:

Stimmt! Die kleinen Akkus der PlugIn-Hybriden erreichen erstaunlich hohe E-Anteile, da die ersten Kilometer nach dem Laden immer elektrisch sind und das reicht im Alltag schon weitgehend.

Betrachte diesbezüglich mal allein schon normale Vollhybride, da fallen je nach Fahrprofil auch gerne mal 50 % elektrische Strecke an und diese brauchen nicht mal so große Akkus wie PlugIn-Fahrzeuge.


20.10.2018 08:24    |    tucson2.0

Ich kann mir nicht helfen, aber gibt es bei all der e-religlösen Diskussion keinen Austausch mehr über wissenschaftliche Experimente?

 

Meine hiermit öffentliche Prognose: die nächsten 30 Jahre wird die Erdtemperatur um 1,5 Grad fallen, übrigens bei steigendem CO2 Gehalt der Atmosphäre, und die Ökoreligionspolitiker werden das als ihr Werk verkaufen, obwohl sie nichts damit zu tun haben.

 

Die punktuelle Verminderung von Verschmutzung an einem Ort, also das Verschieben von Dreck vom Ort der Mobilität an andere Orte (NIMBY) wie bei den E-Autos mag für Bewohner übervölkerter Innenstädte attraktiv sein - bis es die die den Dreck erben merken.

 

Würden, hätten, wären - Autofahrer mit verbrennungsgetriebenen Fahrzeugen so ökologisch bewusst gefahren wie sie jetzt in der Geschwindigkeit notwendig damit es überhaupt funktioniert reduzierten E-Autos tun müssen, dann wäre es nie zu einem Schmutztransportproblem gekommen.


20.10.2018 19:53    |    Cleandevil

Könnte auch passieren, dass sich das REINE E Auto als großer Rohrkrepierer rausstellt. Also erstmal Abwarten. Ich persönlich sehe mich noch in keinem E Auto.


21.10.2018 12:21    |    tucson2.0

Das reine E-Auto wird zwangsweise kommen. Wir leben in einer postfaktischen Zeit der religlösen Klimahysteriepolitik, da wird nichts mehr mit Fakten und Wissenschaft betrieben, das ist reine Menschenlenkung zu eigenem Vorteil.


21.10.2018 13:24    |    schleich-kaefer

Naja, sie mögen kommen, aber dann müssen sie noch massenhaft gekauft werden. Im Moment sieht es für mich überhaupt nicht danach aus. Jetzt kannst du sagen, die (religösen Klimahysteriepolitiker) werden schon dafür sorgen, dass den Leuten die Lust auf Verbrenner vergeht (z.B. extreme Steuererhöhungen, Zulassungsverbote) und das Stromspielzeug aufgezwungen wird. Wenn es aber das E-Auto nach wie vor keine echte Alternative sein wird, werden diese Spacken einfach abgewählt. Das geht manchmal schneller, als man es sich vorstellen kann.


21.10.2018 20:27    |    jennss

@Cleandevil

Zitat:

Könnte auch passieren, dass sich das REINE E Auto als großer Rohrkrepierer rausstellt.

Inwiefern? Welche Probleme wären da am ehesten nicht lösbar? Und was wäre ein "Rohrkrepierer"? Wenn das Auto z.B. keine 800 km ohne Nachladen schafft?

 

Mal angenommen, VW kommt wie angekündigt Anfang 2020 mit dem Neo mit 550 km nach WLTP und 125 kW Ladetempo. Wäre das noch ein Rohrkrepierer? Was wären die Bedingungen, bei denen du E-Autos interessant fändest?

j.


22.10.2018 01:29    |    Gravitar

Wann ist eine Neuerung interessant? Wenn sie etwas besser, komfortabler, schneller und günstiger macht, als die alte Variante, ist doch einfach. Im Falle des Autos derselbe Komfort, dieselbe Reichweite, identische Fahrleistungen (nicht nur der Beschleunigung) und Sicherheit, der gleiche Nutzwert zu günstigeren Konditionen und Unterhaltskosten. Bis es soweit ist, abwarten und andere als Betatester ansehen. Viele Kilometer haben ja einige Akkus schon geschafft, jetzt warten wir mal ab, welche Kapazität sie nach 20-30 Jahren Laufzeit noch haben. Erst dann gibt es ein H-Kennzeichen.

 

Gruß

 

Gravitar


22.10.2018 07:47    |    thps

Wir dürfen auch nicht vergessen, das in anderen Ländern E-Autos (und Roller) schon massenhaft verkauft werden. Tesla verkauft in den USA mehr Teslas als Mercedes ... mehr Model 3 als Prius.

 

In China werden jetzt schon 100.000 E-Autos im Monat verkauft.


22.10.2018 08:08    |    FWebe

Kein Wunder, weder verkauft Mercedes überhaupt irgendwelche Teslas, noch sind das Model 3 und der Prius nennenswert vergleichbar.

Aber wenn wir schon dabei sind, könnte man ja auch die Absatzzahlen von Tesla mit denen von z.B. Caterham vergleichen, Hauptsache man hat irgendwas verglichen.


22.10.2018 08:59    |    XuQishi

Zitat:

Tesla verkauft in den USA mehr Teslas als Mercedes .

Die haben sich da aber auch ganz gerissen ein Segment im Markt ausgesucht (kompakte Premium-Sedans), das da kaum jemand kauft, um zu vergleichen. Noch enger hätten sie es eigentlich nur umreißen können, wenn sie auch noch die Motorleistung angegeben hätten. ;) Die Amis kaufen keine C-Klassen und 3er. Die kaufen E und 5er. Das Model 3 schneidet in dem Segment wahrscheinlich recht gut ab, weil es nicht so sackteuer ist wie das Model S.


22.10.2018 09:08    |    Alubremslicht

@ FWebe: Ja, ja, die Antwort dass Tesla keine Mercedes verkauft lag mir auch schon im Ohr. Fairer Weise hättest du dann aber dazuschreiben sollen, dass dir schon klar war wie es von thps gemeint war. Seine Aussage ist im Prinzip, dass die Verkaufszahlen der sehr, sehr neuen Autofirma Tesla beeindruckend sind. In der Oberklasse spielen Model S und X eine Rolle bei der Verkaufszahlenanlyse. Die altehrwürdigen großen Player werden sich da schon ihren Reim drauf machen.

 

Und auch die Aussage, dass der E-Automarkt in China abgeht wie sau - die ich eben da herausgelesen habe - entspricht der Tatsache. Deutsche Hersteller tun also gut daran, Tesla ernst zu nehmen und Entwicklungsausgaben vom Verbrennungsmotor auf Elektromobilität umzuschichten. Sonst könnten sie ganz schnell untergehen.


22.10.2018 09:42    |    FWebe

Ich wüsste nicht, wo ein Model S mit einem Oberklassefahrzeug verglichen werden könnte. Das Segment was du meinst, nennt sich obere Mittelklasse.

Entsprechend geben die etablierten Hersteller da ziemlich wenig drauf.

 

Wie gesagt, Hauptsache man hat irgendetwas verglichen.


22.10.2018 09:50    |    Alubremslicht

Sorry - in diesen Regionen kenne ich mich halt nicht aus. Ein Familienvan a la Opel Zafira ist für uns das obere Ende unseres Budgets... bzw. jetzt eben noch ein gebrauchter i3.

 

Das heißt, du bist der Meinung dass Tesla kein ernsthafter Konkurrent für Mercedes und BMW ist? Die sollten weiterhin TOP-Verbrennungsmotoren entwickeln und das unbedeutende Segment der E-Fahrzeuge eher links liegen lassen? Vielleicht ein paar Pseudomodelle wegen Flottenverbrauch und so komischen Vorschriften in USA und China... aber doch nicht mit richtig viel Entwicklungspower... Sähest du das (hoher Entwicklungsaufwand für E-Fahrzeuge) als nachteilig an?


22.10.2018 09:54    |    FWebe

Ich weiß nicht, auf welcher Basis du dir das jetzt aus den Fingern gesaugt hast.

Ich schrieb lediglich, dass ein Model S kein Oberklassefahrzeug ist und deshalb der Vergleich Model S mit einer S-Klasse Mercedes auch nicht ansatzweise interessiert.


22.10.2018 09:56    |    schleich-kaefer

Zitat:

Mal angenommen, VW kommt wie angekündigt Anfang 2020 mit dem Neo mit 550 km nach WLTP und 125 kW Ladetempo. Wäre das noch ein Rohrkrepierer? Was wären die Bedingungen, bei denen du E-Autos interessant fändest?

Eigentlich hast du meiner Aussage "Solange die E-Autos in Punkto Anschaffungspreis, Reichweite, Ladezeit, Unterhaltungskosten, Verfügbarkeit am Gebrauchtmarkt mit Verbrenner nicht mithalten können, werden sie sich ZU RECHT nicht als Massenprodukt durchsetzen." ein paar Beiträge früher zugestimmt. Welche dieser Punkte werden mit dem Neo in 2020 erfüllt? Ich bin mir fast sicher, dass 2020 die Ladeinfrastruktur nicht massenmarkttauglich sein wird. An der Haushaltssteckdose werden die Ladezeiten lächerlich lange sein. Was er tatsächlich kosten wird, weiß auch keiner - VW ist für Schnäppchenpreise auch nicht bekannt. Und 550-WLTP km sind zwar keine Katastrophe, aber vom Hocker hauen sie auch nicht um. Unter realen Bedingungen werden es vielleicht 450 km sein, vielleicht sogar nur 400. Das ist nicht sooo viel. Die große Mehrheit der Kunden kann sich einen Neuwagen nicht leisten. Es bleibt wie es ist - ein teuers Spielzeug für Reiche. Rohrkrepierer? Gut möglich.


22.10.2018 10:14    |    Alubremslicht

Sorry FWebe - nur weil ich von dir las: "Entsprechend geben die etablierten Hersteller da ziemlich wenig drauf." Es ging ja aber auch gar nicht darum, ob Tesla nun was bedeutendes erreicht hat oder nicht... da habe ich wohl in den Post von thps überinterpretiert.

 

Und sowieso: Im ganz ursprünglichen Beitrag geht jennss ja eh davon aus, dass sich E-Mobilität durchsetzt und fragt sich, ob dadurch der Verkehr in der Stadt flüssiger wird? Nun sind wir wieder bei der Grundsatzdiskussion "ob überhaupt?" ... und es kommen Gegenargumente, die erkennen lassen, dass der Unterschied oft nicht verstanden wird. Wieso z. B. sollte ein Elektroauto auf gleiche Reichweiten wie ein Verbrenner kommen sollen bevor es attraktiv wird? In der Regel lädt man da, wo das Auto eh steht... und fährt dazwischen keine hunderte von Kilometern. Aber es gibt viele Zweifler, und meist sind die dann auch recht unzugänglich für Argumente. Insofern bringt es eher nichts, mit diesen Personen darüber zu diskutieren - irgendwann kaufen die dann halt auch was fast alle kaufen - nämlich E.

 

Also, meine Hoffnungen wären schon, dass der Verkehr flüssiger wird (ich glaube aber nicht so sehr daran, weil der Schwachpunkt immer noch der Mensch bleibt - und die Ablenkungen vom Fahren an sich werden ja eher mehr, ergo wird es immer mehr Fahrer geben, die bei grün nicht gleich reagieren) und dass die deutschen Hersteller die E-Mobilität nicht ganz verschlafen und zumindest viele Arbeitsplätze erhalten bleiben und dass die Luft sauberer wird. Das würde mir persönlich dann schon reichen.


22.10.2018 10:47    |    schleich-kaefer

Zitat:

Und sowieso: Im ganz ursprünglichen Beitrag geht jennss ja eh davon aus, dass sich E-Mobilität durchsetzt und fragt sich, ob dadurch der Verkehr in der Stadt flüssiger wird? Nun sind wir wieder bei der Grundsatzdiskussion "ob überhaupt?" ...

Wundert es dich? Das ist so, als wir heute schon die Grundstücke auf dem Mars teilen und verkaufen wollten. Noch haben wir da nicht mal den Fuss gefasst, geschweige denn, Menschen in nennswerten Anzahl angesiedelt ;-) OK, ein bisschen überspitzt, aber da du dich von der E-Mobilität so kritiklos verblenden lässt, muss es so sein.

 

 

Zitat:

Wieso z. B. sollte ein Elektroauto auf gleiche Reichweiten wie ein Verbrenner kommen sollen bevor es attraktiv wird?

Ehmm... weil es mit mickrigen Reichweiten für die meisten eben nicht wirklich attraktiv ist? Gegenfrage - warum sollte man freiwillig seine eigene Mobilität verschlechten? Dazu noch zu höheren Preisen!

 

Zitat:

In der Regel lädt man da, wo das Auto eh steht...

Es wäre sehr schön, wenn das gehen würde. Aber es geht eben heutzutage nicht. Wieder beiweist du, dass du nur theoretisierst und Realität geflissentlich ausblendest. Lass uns von der TATSACHEN reden und nicht von HOFFNUNGEN. Sonst macht es keinen Sinn.

 

 

Zitat:

Aber es gibt viele Zweifler, und meist sind die dann auch recht unzugänglich für Argumente. Insofern bringt es eher nichts, mit diesen Personen darüber zu diskutieren

Das ist wirklich ein Dummgeschwätz und pure Frechheit!!! Wie soll man angesichts so vielen Unannehmlichkeiten und ungelösten Probleme nicht zweifeln?!?! DU bist unzugänglich für sachliche Kritik am E-Auto A.D. 2018! Einfach rosarote Brille.


22.10.2018 11:08    |    Alubremslicht

Hey! Zügle deine Worte! Mir "Dummgeschwätz und pure Frechheit" an die Rübe zu werfen ist nicht nett - ist dir das klar?

 

Deine Argumente bestätigen ganz genau meine These, dass die Diskussion eben nichts bringt. Die Emobilität ist Realität, das weiß ich genau, schließlich fahre ich so ein Dingsbums. Halt nur nicht auf dem Mars.

 

Das mit den höheren Preisen (du meinst Anschaffungskosten, der Unterhalt ist ja billiger) stimmt - die Frage ist was es jemandem persönlich wert ist. Dir natürlich nichts, das ist schon klar.

 

Nun ja, manche haben ihr Auto über Nacht in der Garage. Manchmal geht es also heute schon, das Auto da zu laden wo es eh steht. Und es kommen immer mehr Möglichkeiten dazu. Ja, ja, ich weiß, bei dir geht es nicht. Dann fahr den Verbrenner, ist schon okay.

 

Oh, du hast mich falsch verstanden. Dass es Zweifler gibt ist natürlich berechtigt. Nur ist meine Erfahrung, dass diese oft so unzugänglich für Argumente sind und es deshalb für mich sinnlos erscheint, ausgerechnet mit denen darüber zu diskutieren. Deren Brille scheint oft so verrußt zu sein, dass der Durchblick noch schlechter ist als bei der rosaroten - aber klaren - Brille. Mir allerdings konkret vorzuwerfen ich sei unzugänglich für sachliche Kritik am E-Auto Anno Domini 2018... also bitte, das ist ja wohl deinerseits einfach mal so und unüberlegt dahingeworfen. Und genau weil du so unüberlegt hier schreibst gehörst du genau zu den Personen, mit denen ich nicht diskutieren will, sorry.


22.10.2018 11:22    |    HunderterAudi

Habe mir ein E-Auto zugelegt. Technische Daten: Vmax. 15 Km/h in 2 Sekunden!

Ferngesteuert.

 

LG Ossi


22.10.2018 11:43    |    schleich-kaefer

Zitat:

Hey! Zügle deine Worte! Mir "Dummgeschwätz und pure Frechheit" an die Rübe zu werfen ist nicht nett - ist dir das klar?

Es mag sein, dass es nicht nett war, aber warum soll ich es nicht sagen, wenn ich das so empfinde? Ich habe es begründet. Wir sind hier nicht im Streichelzoo und es ist keine Beleidigung. Wenn du eine E-Bestätigung suchst, gehe am bestem zu einem E-Stammtisch. Hier wird kontrovers über ein polarisierendes Thema diskutiert. Wenn du mit mir nicht reden willst, reagiere nicht auf meine Beiträge.


22.10.2018 11:45    |    Alubremslicht

Okay schleich-kaefer - dann machen wir das so.


22.10.2018 11:55    |    jennss

Zitat:

Ich schrieb lediglich, dass ein Model S kein Oberklassefahrzeug ist und deshalb der Vergleich Model S mit einer S-Klasse Mercedes auch nicht ansatzweise interessiert.

Das stimmt wohl. Allerdings suggeriert hier die Bezeichnung "Model S", es wäre mit der S-Klasse vergleichbar. Maße:

Mercedes: https://de.automobiledimension.com/...ssungen-autos-mercedes-benz.html

Testla: https://www.autoscout24.de/auto/tesla/tesla-model-s/technische-daten/

 

E-Klasse Limo L x B x H: 4923 x 1852 x 1468 mm

S-Klasse Limo L x B x H: 5141 x 1905 x 1498 mm

 

Tesla Model S L x B x H: 4979 x 1964 x 1445

 

Die Länge ist also näher an der E-Klasse. Die Breite ist allerdings noch deutlich über der S-Klasse. Insgesamt muss man das Model S wohl zu 2/3 in der Klasse der E-Klasse sehen und zu 1/3 in der Klasse der S-Klasse.

j.


22.10.2018 11:59    |    FWebe

Die Standardabmessungen sind ja nicht der einzige Punkt. Da kommen noch so Sachen wie eine Langversion, Komfort im Innenraum (insbesondere hinten rechts), das Geräuschniveau, Ausstattung etc. hinzu.


22.10.2018 12:10    |    jennss

@schleich-kaefer

 

Zitat:

Eigentlich hast du meiner Aussage "Solange die E-Autos in Punkto Anschaffungspreis, Reichweite, Ladezeit, Unterhaltungskosten, Verfügbarkeit am Gebrauchtmarkt mit Verbrenner nicht mithalten können, werden sie sich ZU RECHT nicht als Massenprodukt durchsetzen." ein paar Beiträge früher zugestimmt. Welche dieser Punkte werden mit dem Neo in 2020 erfüllt?

 

Ich bin mir fast sicher, dass 2020 die Ladeinfrastruktur nicht massenmarkttauglich sein wird. An der Haushaltssteckdose werden die Ladezeiten lächerlich lange sein. Was er tatsächlich kosten wird, weiß auch keiner - VW ist für Schnäppchenpreise auch nicht bekannt. Und 550-WLTP km sind zwar keine Katastrophe, aber vom Hocker hauen sie auch nicht um. Unter realen Bedingungen werden es vielleicht 450 km sein, vielleicht sogar nur 400. Das ist nicht sooo viel.

Fast alle Punkte werden erfüllt sein. Beim Anschaffungspreis gibt es zumindest zur 330 km-Version Preishinweise, also unter 30000 € und preislich auf dem Level eines TDI, wobei MT hier schrieb, dass wohl der 2,0 TDI, der derzeit 27xxx € kostet, vergleichbar sein dürfte. Schon diese Version wird reichweitenmäßig recht vielen genügen. Wie viel Aufpreis die 550 km kosten werden, steht allerdings in den Sternen.

 

Bzgl. Ladezeit sind 125 kW schon besser als Tesla. Die 330 km-Variante dürfte in ca. 30 Minuten aufgeladen sein, aaber… und hier hast du Recht... die Infrastruktur liegt noch zurück. Gerade Ladesäulen mit mindestens 125 kW gibt es (ausgenommen Teslas Supercharger) noch kaum. Aber auch hier: Vielen wird das, was jetzt schon bzw. in 2020 möglich ist, genügen. Bei den Unterhaltskosten dürfte der Neo klar unter TDIs liegen und weit unter Benzinern. Ladezeiten an der Haushaltssteckdose sind praktisch unbedeutend. Da lädt man nur die Differenz über Nacht nach, was man am Tag verfahren hat. Das geht locker. Wichtig ist eine Lösung für Laternenparker und wenn ich Hamburg ansehe, ist das mit öffentlichem Laden kein Problem. Alle paar Tage mal 30 Minuten irgendwo einkaufen, wo eine Ladesäule ist, kann wohl jeder. Dafür spart man sich die Fahrt zur Tankstelle. Die andere Sache sind dann Reisen. Wer das oft macht, wird eher die 550er-Variante kaufen. Damit dürfte man auch ganz gut und vor allem sehr günstig reisen können. Nur muss man die Region, in die man fährt, vorher abchecken.

j.


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