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Brainwriting..

..by dodo32

29.03.2019 16:56    |    dodo32    |    Kommentare (471)    |   Stichworte: 7 (AU/5G), Golf, VW

Tempo 130 auf Bundesautobahnen - ja oder nein?

130? Nein Danke!130? Nein Danke!

Liebe Blogleser,

 

es ist wieder einmal an der Zeit, einen neuen Artikel zu verfassen. Hintergrund ist eine von der evangelischen Kirche eingereichte Petition, welche ein allgemeines Tempolimit von 130 km/h auf Bundesautobahnen fordert. Diese Forderung ist nicht neu und wurde auch hier auf MT schon häufiger diskutiert. Interessant ist die Anzahl an Mitzeichnungen und ich habe den Verdacht, dass dieses mal das Quorum von 50.000 Stimmen erreicht wird. Das heißt zwar im ersten Schritt noch nichts, aber man kann und sollte sich auch dagegen positionieren, wenn man dagegen ist. Und zwar auf folgender Seite: https://www.130-danke-nein.de

 

Der Betreiber ist auch auf Facebook recht aktiv und es gibt ein youtube Video, in welchem er auch persönlich zu Wort kommt. Das Thema wird und wurde schon immer kontrovers diskutiert. Ich selbst bin nach wie vor dagegen. Flexible Verkehrsleitsysteme machen in einer modernen Welt wie der unseren wesentlich mehr Sinn, als altmodische Blechtafeln. Die Fahrzeuge sind sicherer als je zuvor und wir haben das weltweit am besten ausgebaute Fernstraßennetz. Letzteres ist vor allem auch so konzipiert, dass hohe Geschwindigkeiten sicher gefahren werden können.

 

Mir persönlich geht es nicht darum, 300 zu fahren. Wer das will soll das tun, ich nicht. Es ist mir eher wichtig, mein Tempo selbst wählen zu dürfen. Wenn ich weite Strecken fahren muss, ist es für mich schlicht wesentlich angenehmer mit 180 bis 200 km/h zu reisen, als mit konstant 130 dahin zu schleichen. Insbesondere wenn die Bahn frei ist. Wer das nicht möchte, kann auch ohne allgemeine Beschränkung langsam(er) fahren.

 

Ich finde, dass man die gegebene Freiheit nicht kampflos aufgeben darf und daher seine Stimme auf der oben verlinkten Seite vergeben sollte.

 

Grüße

-dodo-

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15.10.2021 15:59    |    notting

https://www.heise.de/.../...empolimit-wird-es-nicht-geben-6219368.html

Zitat:

SPD, Grüne und FDP: "Generelles Tempolimit wird es nicht geben"

Die haben bis vor der Wahl auf Basis von uralten Daten argumentiert, wo die Effekte durch die starke BEV-/PHEV-Förderung noch nicht drin sind. Das schließt bzgl. BEV auch ein:

- 0g CO2/km

Vor allem:

- niedrigere v_max

- niedrigere Reichweite und ...

- höhere Geschwindigkeit haut stärker in die ohnehin niedrigere Reichweite rein und ...

- das "Tanken" ist viel langsamer

-> mehr Motivation nicht ganz so schnell zu fahren.

 

Außerdem immer mehr Sicherheitstechnik wie Not-Brems-Assis.

Zudem glaube ich, dass viele der angeblich unlimitierten Autobahn-Abschnitt durchaus limitiert sind - zu gewissen Uhrzeiten, bei Nässe, durch Baustelle, ...

 

Vielerorts konnte man bei viel Verkehr ohnehin nicht mal 130km/h im unlimitierten Bereich fahren. Bei wenig Verkehr ist der u.a. der Umwelt-Effekt eben geringer, weil weniger Verkehr ist.

 

notting

15.10.2021 16:49    |    dodo32

Die Meldung habe ich vorhin im Radio gehört. Gut so. Es wäre, wie schon x-fach gesagt wurde - sogar von Frau Neubauer - reine Symbolpolitik. Herr Habeck sowie Herr Hofreiter hatten ja schon angedeutet, dass es an diesem Punkt nicht scheitern soll, also kommt die Meldung nicht so sehr überraschend.

 

Lassen wir uns überraschen ob die kommende Koalition es schafft, die eingeleitete Energiewende vernünftig weiter zu gestallten.

16.10.2021 00:09    |    mr. mountain

Bin heute die A5 von Frankfurt in Richtung Kassel gefahren. Höchsttempo 150, meistens Baustelle oder individuelle Limits über die flexible Anzeige. Ich weiß nicht, was diese Grünen wollen…meistens kann ich gar nicht 130 fahren. und wenn, dann sollten wir uns dieses kleine Stückchen Freiheit nicht nehmen lassen.

Christian Lindner gehört heute Abend mein großer Dank und noch mehr Respekt, sich gegen diese beiden linken Parteien durchgesetzt zu haben.

16.10.2021 00:14    |    gianluca-fc

Auch von mir danke an die FDP. Da muss ich wohl doch mal einen Mitgliedsantrag ausfüllen, und das nicht nur wegen dem Tempolimit, sondern gerade zwecks Vereinbarkeit von Ökologie und Freiheit.

19.12.2021 18:28    |    notting

Die dt. Unsinnhilfe oder wie dieser Verein heißt, will nun klagen bevor wegen BEV (0g CO2/km) ein aTL endgültig keinen Umweltsinn mehr hat: https://www.heise.de/.../...-Tempolimit-vor-Gericht-gehen-6298843.html

 

Mit den "Argumenten" die die bringen müsste man eigentl. Züge erst recht stärker tempobegrenzen.

 

notting

20.12.2021 12:03    |    dodo32

Das geistert seit einiger Zeit bereits bei Facebook herum. Sollen sie klagen und unnötiger Weise unsere Gerichte beschäftigen. Wenn man sonst nichts zu tun hat.... :rolleyes:

20.12.2021 13:10    |    PHAETHOM

Zitat:

@gianluca-fc schrieb am 16. Oktober 2021 um 00:14:58 Uhr:

Auch von mir danke an die FDP. Da muss ich wohl doch mal einen Mitgliedsantrag ausfüllen, und das nicht nur wegen dem Tempolimit, sondern gerade zwecks Vereinbarkeit von Ökologie und Freiheit.

Dem kann ich mich nur anschließen. Die FDP ist das dringend nötige Korrektiv in dem rot-grünen Konglomerat.

 

Vor Augen führen muss man sich aber, dass nur 9 Sitze zu rot-rot-grün gefehlt haben.

 

Es wird also auch bei künftigen Wahlen auf jede gelbe oder schwarze Stimme ankommen, wenn man sich künftig nicht nur auf Blitzer-Apps verlassen möchte ;-)

06.02.2022 08:12    |    notting

Hatte auf weitere derartige Videos gewartet kam aber nix.

Stellt euch vor, ihr habt ein BEV, ein rein elektr. Auto. Ihr wollt schnell laden weil ihr z. B. auf Langstrecke unterwegs seid. Damit das funktioniert, muss der Akku auf Temperatur sein. Schafft er aber bei 130km/h nicht -> http://youtu.be/8eG-ICU0PYg

Also muss man entweder

- schneller fahren, was natürlich den Verbrauch erhöht, aber man spart tendenziell auch Zeit (wenn das geht, meist außerhalb der Pendlerzeiten, die meisten Langstrecke dürfte aber außerhalb der Pendlerzeiten gefahren werden)

- Energie aus dem Akku verheizen um ihn auf Temperatur zu bringen, was die Reichweite wie schneller fahren auch ebenfalls verringert

- Energie direkt aus der Ladesäule verheizen um ihn auf Temperatur zu bringen, was den Ladevorgang deutl. verlängert, also einen Zeitverlust bedeutet

 

Je effizienter ein Auto bei gleicher Akkugröße ist, desto mehr dürfte dieser Effekt sich auswirken.

 

D.h. bei >130km/h ist der behauptete Energiespareffekt unterm Strich garnicht so hoch _und_ man spart noch Zeit. Soweit ich das z. B. beim UBA sehe, haben die diesen Effekt nicht mit einkalkuliert, obwohl gerade die Anzahl der BEV massiv steigt und immer mehr Menschen die nicht daheim oder auf der Arbeit laden können (z. B. mangels eigener Stellplätze an diesen Orten). Und alles mit Ladesäulen zupflastern ist auch Resourcen-Verschwendung. Bei den Lahmladesäulen gibt's meist lokale Monopole (z. B. pro Parkplatz oder Straßenabschnitt), was auch nicht für attraktivere Preise sorgt.

 

notting

11.03.2022 16:34    |    dodo32

11.03.2022 22:28    |    notting

Klingt vielleicht böse und geringere Energiepreise fände ich auch schöner, aber: https://www.adac.de/.../

Zitat:

Das teuerste Tankjahr ist bisher das Jahr 2012. 159,8 Cent pro Liter Super E10 und 147,8 Cent pro Liter Diesel mussten die Autofahrer im Jahresdurchschnitt zahlen.

Bei einer normalerweise angestrebten Inflation von 2%/Jahr müsste man heute ca. 1,948EUR/l zahlen, wobei da noch keine CO2-Steuer drin ist. In der selben Quelle steht, dass der selbe Sprit im 2022 im Jan. 1,670EUR/l und im Feb. 1,742EUR/l gekostet hat. Wir wären wenn die Inflation wie angestrebt gewesen wäre also immernoch _deutlich_ unter den Preisen von vor 10 Jahren.

Kann mich nicht erinnern, dass es 2012 derartige Forderungen wie aktuell gab so mit Tempo 100/80 etc.

Und es gibt inzw. einigermaßen Konkurrenz durch E-Autos, die (auch) mit Strom aus dem Stromnetz oder idealerweise mit Strom aus der eigenen Solaranlage fahren können und auch Wärmepumpen für zu Hause, die ggf. auch Strom aus der eigenen Solaranlage nutzen.

Zudem wird nun dank Corona viel mehr im Home-Office gearbeitet, also weniger mit dem Auto gefahren.

Beim Diesel hatten wohl zuviele Öl-Zentralheizungsbetreiber zu lange gewartet, weswegen dort die Nachfrage gerade besonders hoch ist, sodass Diesel pro Liter gerade teurer als übl. Benzinsorten sind. Das wird sich bald wieder erledigt haben.

 

Fazit: Das Problem ist aktuell eher, dass sich die Leute an die günstigen Spritpreise Mitte/Ende der 2010er bzw. Corona-bedingt Anfang der 2020er Jahre gewöhnt haben. Und statt sich zu freuen, dass die Spritpreise jetzt erst wieder sich dem annähern, wie es bei einer normalen Preisentwicklung ungefähr gelaufen wäre, meckern sie, dass es jetzt so schnell geht.

 

notting

12.03.2022 09:14    |    dodo32

Notting, soweit alles richtig. Nur

Zitat:

Und statt sich zu freuen, dass die Spritpreise jetzt erst wieder sich dem annähern, wie es bei einer normalen Preisentwicklung ungefähr gelaufen wäre, meckern sie, dass es jetzt so schnell geht.

:confused: das glaubst doch selbst nicht, dass sich jemand außer den Grünen "freut", wenn der Spritpreis sich erhöht? Egal ob normal entwickelt oder nicht.

 

Ich wundere mich eher denn

Zitat:

Benzin wird teurer, jetzt ein bisschen, in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts wird es richtig teurer", sagte der CDU-Politiker im ARD-"Morgenmagazin

Quelle: https://www.n-tv.de/.../...en-Spritpreis-erhoehen-article22612098.html

 

Denn, wenn "richtig teuer" schon in 3 Jahren sein soll, verstehe ich die Aufregung auf der einen Seite auch nicht. Problem ist eher, dass dieses "richtig teuer" nun in einem verhältnismäßig kurzen Zeitraum eingetreten ist. Da kann man sich als Wenigfahrer kurzfristig drauf einstellen aber frag mal die, die richtig Sprit verfeuern. Zum Beispiel Speditionen. :eek:

 

Wenn man sieht, wie viele Mitzeichnungen die Petition seit vergangenem Jahr hat, kann das Thema unter dem Strich für die meisten nicht so dringlich sein. :D

 

Mein Omega A fasst 70 Liter. Das sind schlanke 154,70 Euro beim aktuellen Preis hier in der Ecke. Das ist nichts worauf ich mich einstellen konnte sondern das ging quasi über Nacht. Aber gut, was muss das muss. Weniger fahren ist keine Option denn ich muss täglich 11 Kilometer zurücklegen und meine Post abliefern. Ich möchte mir im Moment nicht ausmalen wie es die trifft, die 50 Kilometer + zur Arbeitsstelle pendeln müssen.

12.03.2022 11:21    |    notting

Zitat:

@dodo32 schrieb am 12. März 2022 um 09:14:19 Uhr:

Notting, soweit alles richtig. Nur

Zitat:

@dodo32 schrieb am 12. März 2022 um 09:14:19 Uhr:

Zitat:

Und statt sich zu freuen, dass die Spritpreise jetzt erst wieder sich dem annähern, wie es bei einer normalen Preisentwicklung ungefähr gelaufen wäre, meckern sie, dass es jetzt so schnell geht.

:confused: das glaubst doch selbst nicht, dass sich jemand außer den Grünen "freut", wenn der Spritpreis sich erhöht? Egal ob normal entwickelt oder nicht.

[...]

Ich will damit sagen, dass die Politik es versäumt hat, praktikablere Lösungen zu schaffen. Eine Spritpreis-Bremse ist nur eine Krücke.

Die Politik hätte schon längst:

- mehr Akzeptanz für mehr Home-Office und praktikablere steuerliche Regelungen schaffen können. Das Pflänzchen kam aber erst durch Corona hoch und muss noch eine ganze Zeit gepflegt werden, bevor man es "Akzeptanz" nennen kann.

- dafür sorgen können, dass Jobs nicht mehr so sehr sinnfrei in Großstädten konzentriert werden. Das würde auch die Situation am Wohnungsmarkt entschärfen.

- bei AlgI/II die Bezugdauern erhöhen bzw. die max. verlangte Pendelentfernung reduzieren, insb. das nur ein Zeitvertrag ist, auf den man sich bewerben soll oder absehbar z. B. auch (Groß-)Eltern die nahe des eigenen Wohnorts wohnen in einem Alter sind, wo sie absehbar mehr Hilfe brauchen oder die Wohnungsmarkt-Situation in der betreffenen Stadt schlecht ist.

 

notting

12.03.2022 12:10    |    mozartschwarz

Na klar und weiter den Facharbeiter unterbezahlen wollen und wundern das es keiner mehr machen will. Kannst ja dann den Laptop aufs Dach stellen. Kann der Dachdecker aus dem Homeoffice deine Solaranlage bauen. Das Homeoffice überhaupt eine Rolle spielen kann, liegt an der überbordenden Bürokratie. 2/3 der Jobs könnte man abschaffen, hab ich den Eindruck.

12.03.2022 12:20    |    notting

Zitat:

@mozartschwarz schrieb am 12. März 2022 um 12:10:47 Uhr:

Na klar und weiter den Facharbeiter unterbezahlen wollen und wundern das es keiner mehr machen will. Kannst ja dann den Laptop aufs Dach stellen. Kann der Dachdecker aus dem Homeoffice deine Solaranlage bauen. Das Homeoffice überhaupt eine Rolle spielen kann, liegt an der überbordenden Bürokratie. 2/3 der Jobs könnte man abschaffen, hab ich den Eindruck.

Du vergisst die ganze Software, die du (un-)wissentlich benutzt oder die Teile der Hardware-Entwicklung die schon länger am Computer stattfinden, wo man sehr viel auch prima im Home-Office erledigen kann.

Außerdem: Bei weniger Nachfrage (z. B. nach Sprit, weil mehr im Home-Office gearbeitet wird) sollten die Preise tendenziell sinken...

 

Was die Bürokratie angeht, muss ich dir aber auch recht geben. Hier man nur bei der Bundeswehr:

2022: https://www.tagesspiegel.de/.../28140042.html

2021: Wohl wegen Corona keine mediale Aufmerksamkeit bekommen.

2020 relativ kurz vor Corona-Lockdown: https://www.spiegel.de/.../...n-a-3b5b4f43-e834-4038-b433-7afb9c424872

2019: https://www.dw.com/.../a-47273415

2018: https://www.sueddeutsche.de/.../...r-wehrbericht-deutschland-1.3874956

 

notting

12.03.2022 14:14    |    mozartschwarz

Deshalb funktioniert die Gesellschaft aber nicht im Homeoffice. Mobilität muß bezahlbar bleiben.

13.03.2022 08:24    |    notting

Zitat:

@dodo32 schrieb am 11. März 2022 um 16:34:37 Uhr:

Aus aktuellem Anlass: https://www.openpetition.de/.../...zin-und-diesel-von-maximal-1-50-eur

https://www.gmx.net/.../...ebergehend-kraeftigen-rabatt-sprit-36685410

Zitat:

Frankreich reagiert auf die hohen Kraftstoffpreise.

Ab April soll Sprit vier Monate lang 15 Cent pro Liter weniger kosten.

[...]

Die Ermäßigung werde erst bei der Zahlung an der Kasse oder per Bankkarte an der Zapfsäule vorgenommen und sei daher nicht von Anfang an auf den am Eingang der Tankstelle angezeigten Preisen sichtbar, erläuterte Castex.

Ich gehe davon aus, dass sich das auch auf die Preise auf der dt. Seite nahe der Grenze auswirken wird.

https://carbu.com/france/ ist eine Webseite, wo User Spritpreise von Hand eintragen können. Also sowas wie es auch in D vor MTS-K gab.

Achtung, in Frankreich ist Super 95 E10 üblicher als Super 95 E5.

 

notting

13.03.2022 17:43    |    notting

https://www.heise.de/.../...dsee-Tempolimit-als-Ausgleich-6547467.html

Zitat:

Finanzminister Christian Lindner (FDP) schlägt vor, mehr Erdgas und Erdöl aus der deutschen Nordsee zu fördern, um die Abhängigkeit von russischen Energieimporten rasch zu verringern – und stößt dabei auf Zustimmung von den Grünen. Die fordern im Gegenzug aber die Billigung von Maßnahmen, die den Verbrauch senken können, insbesondere ein allgemeines Tempolimit auf deutschen Autobahnen. Das berichtet der Tagesspiegel.

Da geht die Scheiße schon wieder von vorne los.

 

notting

13.03.2022 17:52    |    mozartschwarz

Na klar. Die grüne Energiewende basiert doch nur auf weiteren Energieeinsparungen . Mehr haben die ganzen kleinen Mädchen und Sozialisten halt nicht drauf.

30.03.2022 16:03    |    PHAETHOM

Es darf halt auf Bundesebene nie (wieder) für rot-grün oder rot-rot-grün reichen.

 

Schwarz oder gelb müssen zumindest beteiligt sein.

30.03.2022 16:25    |    dodo32

Zitat:

@PHAETHOM schrieb am 30. März 2022 um 16:03:04 Uhr:

Es darf halt auf Bundesebene nie (wieder) für rot-grün oder rot-rot-grün reichen.

 

Schwarz oder gelb müssen zumindest beteiligt sein.

Sehe ich auch so. Interessant an dem Interview finde ich, dass er durchaus bei den Realitäten angekommen ist. Wahlkampf ist ja bekanntlich immer eine andere Sache und beim koalieren muss man Kompromisse eingehen. So auch beim hier diskutierten Tempolimit.

 

Wenn ich die beiden lese :rolleyes::rolleyes::rolleyes: => https://www.faz.net/.../...r-und-vettel-im-interview-17908096.html?...

 

Den Vettel könnte ich für voll nehmen, wenn er unverzüglich alle Aktivitäten einstellt. Die Dame nur wenn sie anstatt permanent an die Politik zu appelieren auch einmal konkrete, realistische und damit auch umsetzbare Vorschläge machen würe.

30.03.2022 16:35    |    PHAETHOM

Es bleibt auch immer unklar, warum CO2-neutral geladene E-Autos (Anzahl steigend) nicht auch mal 160 oder 170 fahren dürfen sollen oder weshalb man auch 2022 noch an der 1978 in Kraft getretenen Richtgeschwindigkeit(sverordnung) von 130 km/h festklebt. Warum nicht wenigstens 140 (Polen machts vor !) oder 150 ? Warum immer noch der Wert aus der Käfer & Kadett - Ära ?

30.03.2022 17:20    |    notting

Zitat:

@PHAETHOM schrieb am 30. März 2022 um 16:35:21 Uhr:

Es bleibt auch immer unklar, warum CO2-neutral geladene E-Autos (Anzahl steigend) nicht auch mal 160 oder 170 fahren dürfen sollen oder weshalb man auch 2022 noch an der 1978 in Kraft getretenen Richtgeschwindigkeit(sverordnung) von 130 km/h festklebt. Warum nicht wenigstens 140 (Polen machts vor !) oder 150 ? Warum immer noch der Wert aus der Käfer & Kadett - Ära ?

Für 150km/h könnte man ein paar Streckenabschnitte in I heranziehen.

Dazu immer mehr Sicherheitstechnik im Auto (auch wenn quasi als Rebound-Effekt insb. Radfahrer und Fußgänger immer rücksichtsloser werden).

 

Da wo's ansatzweise Gründe gibt zu limitieren wurde das schon gemacht.

 

notting

31.03.2022 17:44    |    notting

31.03.2022 18:58    |    PHAETHOM

Zitat:

@notting schrieb am 31. März 2022 um 17:44:02 Uhr:

Der ACE käut wieder: https://www.heise.de/.../...-Signal-zum-Energiesparen-vor-6658956.html

 

notting

Aus mir unerklärlichen Gründen gehen diese Kräfte stets davon aus, dass ein Tempolimit auch von allen eingehalten würde. Das ist aber nicht der Fall, wie die Flensburger Kartei zeigt.

31.03.2022 19:05    |    notting

Zitat:

@PHAETHOM schrieb am 31. März 2022 um 18:58:32 Uhr:

Zitat:

@notting schrieb am 31. März 2022 um 17:44:02 Uhr:

Der ACE käut wieder: https://www.heise.de/.../...-Signal-zum-Energiesparen-vor-6658956.html

 

notting

Aus mir unerklärlichen Gründen gehen diese Kräfte stets davon aus, dass ein Tempolimit auch von allen eingehalten würde. Das ist aber nicht der Fall, wie die Flensburger Kartei zeigt.

Vor allen Dingen: An den bislang unlimitierten Abschnitten gibt's keinen Blitzer.

 

notting

31.03.2022 19:21    |    dodo32

Zur Ölkrise gab es bekanntlich auch ein zeitlich befristetes Tempolimit. Lächerlich ist heute der Gedanke, damit auch nur im Ansatz etwas gegen Putin ausrichten zu können. Aber bitte, wenn sie meinen. Die Aida darf auch weiterhin auslaufen :rolleyes:. Sinnbefreit auf den Weltmeeren herumschippern ist ok. Aber wenn meine Lebensgefährtin am Sonntag wieder 500 Kilometer auf Köln fahren muss um ihre Einarbeitung weiterzuführen soll sie 100 fahren. :rolleyes: Muss man nicht verstehen :rolleyes:

31.03.2022 22:39    |    mozartschwarz

Zumal es sich mir entzieht wie man mit einem Tempolimit Erdgas sparen soll? Die paar CNG oder E Autos (Strom aus Erdgas) machen da den Bock nicht fett.

Das Öl aus Russland kann recht leicht ersetzt werden. Das wirkliche Problem ist das Erdgas und das die Energiewende ausgerechnet darauf als Übergangslösung gebaut hat.

01.04.2022 12:03    |    PHAETHOM

Die Bremser greifen nach jedem Strohhalm, weil sie genau wissen, dass ihnen die Felle davon schwimmen. Denn Elektroautos sind heute keine spartanischen Schnarchmobile mehr, sondern bei der Vmax den Verbrennern ebenbürtig.

 

Wie soll man also in 5 oder 10 Jahren noch ein Tempolimit begründen, wenn überwiegend abgasfrei schnell gefahren wird ?

 

Die Zeit drückt und die Hofreiters und Kühnerts dieser Republik kommen ins Schwitzen.

06.04.2022 12:27    |    dodo32

22.04.2022 09:29    |    dodo32

Nachfolgend wieder einmal eine Umfrage an der man ohne Anmeldung etc. teilnehmen kann:

 

https://www.unermuedlich.blog/.../?...

22.04.2022 11:31    |    notting

@dodo32: Danke für den Blog-Link.

 

notting

26.04.2022 19:15    |    notting

Recht sachliches Video zum Thema Tempolimit, auch wenn auf div. Dinge nicht eingegangen wird: https://www.youtube.com/watch?v=0KXRcyHxdDk

 

Vor allen Dingen wird dort gesagt, dass Medien häufig Studien falsch wiedergeben.

 

notting

27.04.2022 17:02    |    dodo32

27.04.2022 17:34    |    PHAETHOM

Zitat:

@dodo32 schrieb am 27. April 2022 um 17:02:34 Uhr:

https://www.tagesspiegel.de/.../28277784.html

Wie viele der 50.000 Unterzeichner wohl tatsächlich auf Autobahnen unterwegs sind bzw. wie viele von denen wohl überhaupt ein Auto haben :rolleyes:

27.04.2022 18:02    |    dodo32

Interessante Frage

27.04.2022 19:01    |    notting

Zitat:

@PHAETHOM schrieb am 27. April 2022 um 17:34:28 Uhr:

Zitat:

@dodo32 schrieb am 27. April 2022 um 17:02:34 Uhr:

https://www.tagesspiegel.de/.../28277784.html

Wie viele der 50.000 Unterzeichner wohl tatsächlich auf Autobahnen unterwegs sind bzw. wie viele von denen wohl überhaupt ein Auto haben :rolleyes:

Richtig. Schade, dass man bei solchen Petitionen nicht explizit "dagegen" sagen kann, damit sich ein realistischeres Bild ergibt.

 

notting

29.04.2022 13:11    |    notting

Zitat:

@PHAETHOM schrieb am 27. April 2022 um 17:34:28 Uhr:

Zitat:

@dodo32 schrieb am 27. April 2022 um 17:02:34 Uhr:

https://www.tagesspiegel.de/.../28277784.html

Wie viele der 50.000 Unterzeichner wohl tatsächlich auf Autobahnen unterwegs sind bzw. wie viele von denen wohl überhaupt ein Auto haben :rolleyes:

Ein Artikel dazu: https://www.heise.de/.../...n-Volker-Wissing-die-Schilder-7069177.html

 

notting

29.04.2022 13:25    |    dodo32

Zitat:

3,8 Prozent der im Verkehrssektor verbrannten Kraftstoffe

Seeeehr wirksam also :rolleyes:

29.04.2022 16:34    |    mozartschwarz

Symbolpolitik. wenn überhaupt. Grün halt..

Deine Antwort auf "Gegen Tempo 130 abstimmen!"

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