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Yoshi`s Blog

Der Ultimative Blogsinn

11.09.2012 17:47    |    Yoshi007    |    Kommentare (53)    |   Stichworte: 1Liter Verbrauch, 2014, breaking, News, Sprit sparen, Spritsparer, Volkswagen, VW XL1

vw-xl1-4vw-xl1-4Im Januar 2011 präsentierte Volkswagen auf der Katar Auto Show in Doha das "Wunderauto" den VW XL1 Concept, dessen Serienfertigung im November 2011 offiziell bestätigt wurde. Nachdem es in den vergangenen Monaten ruhig um den Spritsparkünstler aus Wolfsburg wurde, zeigen nun neue Erlkönig-Bilder, dass der XL1 kurz vor seiner Serienreife steht.

 

Angetrieben wird der VW XL1 von einem Zweizylinder-Common-Rail-Turbo-Diesel mit 0,8 Litern Hubraum und 48 PS Leistung sowie 120 Nm Drehmoment. Ein 20 kW (27 PS) starker Elektromotor ermöglicht 100 Nm Drehmoment, dieser holt seine Energie aus einer vor dem Beifahrer platzierten 5 KWh starken und 60 Kilo schweren Lithium-Ionen-Akku aus dem Hause Sanyo, diese kann über eine übliche Haushaltssteckdose in einer Stunde geladen werden - mit Starkstrom soll die volle Energie vw-xl1vw-xl1bereits nach 30 Minuten wieder zur Verfügung stehen. Durch den elektro unterstützten Dieselmotor und der ausgefeilten Aerodynamik - der Cw-Wert beträgt lediglich 0,186 - soll das Plugin-Modell so einen Verbrauch von 0,9 Liter pro 100 Kilometer erreichen - das entspricht einem CO2-Ausstoß von 24 Gramm pro Kilometer. Mit einer Tankfüllung von zehn Liter und einem 90 Minuten lang geladenen Lithium-Ionen-Akku soll das Fahrzeug eine Reichweite von 550 Kilometer erreichen, wovon 35 Kilometer rein elektrisch zurückgelegt werden können. Damit wären aber die ab Werk angegebenen 0,9 Liter nicht haltbar, wie die Online-Enzyklopädie Wikipedia errechnet hat. Vielmehr entspräche dies einem Verbrauch von 1,82 Liter bei vollem und 1,94 Liter bei entladendem Akku. Via Bremsenergierückgewinnung lädt sich der Akku zudem beim Bremsen auf – der Elektromotor fungiert in diesem Fall als Generator.

 

vw-xl1-8vw-xl1-8Optisch wird die Serienversion der Konzeptstudie sehr nah kommen. Ein Heckfenster wird es nicht geben, dafür ersetzen Kameras den Innenspiegel und die Funktion der Außenspiegel. Durch ihren Verzicht soll der XL1 dem Wind kaum Angriffsfläche bieten, weshalb bei der Serienausführung die Hinterräder abgedeckt werden. Apropos Räder: Sie werden ungewohnt schmal sein, um den Rollwiderstand zu minimieren.

 

Der Serien-XL1 soll auf der IAA im Herbst 2013 sein Debüt feiern, beim Händler wird er dann für Anfang 2014 erwartet. Sein Preis soll etwa 50.000 Euro betragen.


11.09.2012 18:04    |    Gammler89

Interessantes Auto!

 

Ich hab ja mit nem happigen Preis gerechnet, aber 50 000€ sind wirklich abgefahren.


11.09.2012 18:12    |    mas20699

da kann man lange einen Up mit 6 Litern Verbrauch und vier Sitzen fahren....


11.09.2012 18:13    |    Bayernlover

Welchen Sinn hat dieses Auto? Beziehungweise welchen Nutzwert?

 

50.000€ :D


11.09.2012 19:12    |    sanosuke2012

Uh,ein VW, schick! :O ...Not. :D

Muss ich kaufen, nur 50.000,- €! *-* Not!!!

Und wahnsinns Verbrauch 0,9 l, ach ne, doch nicht lt. Bericht. :-P

Höchstgeschw. 130? ^^

Aber naja,schauen wir mal, was uns da wieder schmackhaft gemacht werden soll. :>

 

MfG sano


11.09.2012 20:34    |    316!RHCP

mal schauen was 2014 das Benzin kostet, vielleicht lohnt es sich dann 50.000 zu investieren :D


11.09.2012 20:59    |    LingLing88

Die Zukunft kann beginnen.


11.09.2012 21:01    |    Bayernlover

Also wenn das die Zukunft sein soll, endet sie besser schnell ;)


11.09.2012 21:03    |    backbone23

Wenn die Räder so schmal bleiben, sollte die Hinterachse aber breiter werden. :D


11.09.2012 21:10    |    LingLing88

Ich bleibe bei dem was ich habe ^^


11.09.2012 21:24    |    BorisM

Reiner Technikträger, mehr nicht. Vielleicht kommt in ein paar Jahren das ein oder andere System in der Großserie zum Einsatz. Bis dahin hat man die Umwelt damit aber mehr belastet als entlastet.


11.09.2012 21:33    |    Maurer-Porsche

Das Ding rechnet sich vielleicht, wenn der Liter Diesel 10€ kostet. Dann werden die Energiekosten bei der Produktion aber so hoch sein, daß das Ding 100.000€ kostet. Ein Teufelskreis.

 

Bei einem solchen Szenario werden Pedelecs für den Normalbürger eine große Bedeutung erlangen. Und der gut Betuchte fährt dann einen 125er Roller mit 3L Verbrauch.

 

Produktion von Nahrung und Gütern und deren Verbrauch werden wieder sehr regional oder sogar lokal gekoppelt sein. Also die Kleinheppacher Bürger bekommen ausschließlich Kleinheppacher Apfelsaft im Laden, und Joghurt gibts beim Bauern mit der Kelle in die Milchkanne. Bier, Most und Wein, das macht man daheim. Einen Tusch auf diesen Reim.


11.09.2012 21:35    |    316!RHCP

Solange wir noch Bier, Most oder Wein haben sehe ich sowieso keinen Grund zur Panik :D


11.09.2012 21:36    |    Bayernlover

Beste Aussage :D


11.09.2012 21:50    |    flesh-gear

ja ganz nett aber der Verbrauch ist zum Nutzen des KFZ nicht die Wucht. Ein Lupo 3L braucht im Schnitt 2,7 Liter und man kann 4 Personen befördern wenn man möchte. Egal wie bequem oder unbequem es ist.


11.09.2012 21:58    |    Maurer-Porsche

Ein noch besseres Preis-Nutzwert-Verhältnis hatte der Audi A2 3L TDI. Mit Dimethylether (DME) als Kraftstoff und SCR-Kat ist der locker auf Euro 6+ zu bringen, ohne dummen Partikelfilter.


11.09.2012 22:20    |    Drahkke

Von wem stammt die Preisinformation?


11.09.2012 22:22    |    BorisM

Eins muss uns Allen klar sein: So ein Fahrzeug kostet Geld, gerade wenn es in Deutschland entwickelt und hergestellt wurde. Und das ist auch schon das größte Problem, denn selbst wenn VW ein marktreifes Fahrzeug zu einem niedrigeren Preis bringen würde, wäre die Konkurrenz aus Asien noch immer deutlich günstiger. Der A2 war z.B. ein ausgereiftes Fahrzeug und seiner Zeit um Jahre voraus, trotzdem fanden sich nicht genug Käufer um ein Weiterführen der Modellreihe zu rechtfertigen. Ausschlaggebend dafür war der Preis und nicht nur die Optik die vielen nicht gefallen hat. Keiner will bei sowas draufzahlen, weder der Hersteller noch der Kunde. Und so lange da kein Umdenken passiert, wird in diesem Bereich nicht viel neues kommen. Allein schon die Tatsache, dass man einen Diesel verbaut, nur damit der Verbrauch auf den ersten Blick niedrig ist, ist lächerlich.


11.09.2012 22:28    |    Drahkke

Ein sparsames Fahrzeug, bei dem man die mögliche Spritersparnis über die Nutzungsdauer beim Kaufpreis draufschlägt, ist nicht sparsam.


11.09.2012 22:38    |    Maurer-Porsche

Zitat:

Der A2 war z.B. ein ausgereiftes Fahrzeug und seiner Zeit um Jahre voraus, trotzdem fanden sich nicht genug Käufer um ein Weiterführen der Modellreihe zu rechtfertigen. Ausschlaggebend dafür war der Preis und nicht nur die Optik die vielen nicht gefallen hat.

Die Optik vom A2 finde ich immer noch erträglicher als die vom Toyota Prius.

 

Ein Traum wäre die Karosse vom Opel Calibra (cw-Wert nahezu gleich dem Prius) mit dem HSD vom Prius, das ganze hochskaliert auf 180PS Systemleistung. Ein Rätsel, warum sowas Leckeres nicht am Markt erscheint.


11.09.2012 22:43    |    Bert Benz

Ist das der neue VW Ferdinand?!


11.09.2012 23:12    |    Yoshi007

die Preisinformation stammt von google... Ein Schnäppchen sind die konzeptionell ähnlichen i-Modelle von BMW aber leider ja auch nicht


11.09.2012 23:21    |    Drahkke

Mir erscheint es äußerst ungewöhnlich, ein Fahrzeug bereits fast 2 (!) Jahre vor der Markteinführung einzupreisen.


11.09.2012 23:36    |    Chris492

Drahkke bringt es auf den Punkt.

 

So ein Fahrzeug ist nicht Wirtschaftlich...


11.09.2012 23:50    |    Maurer-Porsche

Um ein billiges 1L-Fahrzeug zu konstruieren, sollte man sich an einem Motorroller orientieren. Da hält man sich den NCAP-Crashtest vom Hals und die Abgasbestimmungen sind lascher.

 

Die Bastellösung Royal Enfield mit 325er Lombardini Baumaschinen Diesel bringt es immerhin auf 1,5L/100km. Mit Vollverkleidung und Carbonrahmen sollten locker 1L drin sein, bei deutlich unter 10.000€ NP.


12.09.2012 00:00    |    Goify

Eine Information aus Goolge? Das ist aber schwach, denn ein Medium/Suchmaschine kann keine Quelle sein, nur Vermittler. Denn der Briefkasten schreibt mir auch keine Briefe, sondern der Absender. Nur mal so als Denkanstoß.

 

Der Wagen wird wohl nicht kommen, auch wenn er vielleicht recht sinnvoll sein kann. Bei dem niedrigen Verbrauch halte ich die im Raum stehenden 50.000 € für deutlich sinnvoller investiert, als in einen vergleichsweise schluckfreudigen Volt/Ampera zum gleichen Kurs.


12.09.2012 00:27    |    derhuy

Habe den Wagen letztens bei uns am VW-Werk gesehen.

Sieht schon ganz nett aus. Ist ein Interessantes Concept.

 

Mal schauen was VW daraus macht ;)

 

Anbei mal ein Foto von hinten :D , leider nur mit einem Handy aus weiter Entfernung gemacht


Bild

12.09.2012 01:03    |    Markus Knoll

Entschuldigung, aber

 

Zitat:

Ein 20 kW (27 PS) starker Elektromotor ermöglicht 100 Nm Drehmoment, dieser holt seine Energie aus einer vor dem Beifahrer platzierten 5 kW starken und 60 Kilo schweren Lithium-Ionen-Batterie

wäre es möglich, das etwas umzuformulieren?

 

z.B. in

 

"...aus einem LiIo-Akku mit 5 KWh Kapazität?"

 

Dass eine ist Leistung, das andere (gespeicherte) Arbeit.

...nur damit sich meine Zehennägel wieder etwas entspannen können ;-)

 

Ansonsten: Sehr interessant. Abonniert ;-)


12.09.2012 09:38    |    Käfer1500

ok, also in der Praxis eher 2l Diesel = 3€/100km. Aber bei 50t€ kann ich da SEHR lange Passat fahren (mit LPG 6,50€/100km), bis sich das lohnt ...


12.09.2012 09:42    |    Goify

Genau genommen etwa 500.000 km muss man fahren, um es wieder rein zu bekommen. Faktisch also nie.

Daher schrieb ich ja, dass der Wagen in den nächsten fünf Jahren nicht in Serie gehen wird.


12.09.2012 10:33    |    Jan0815

Warum nicht? Käufer, die nicht rechnen können, gibt es doch genug. Siehe Prius ;) .


12.09.2012 10:57    |    blackhawk3k

Bei den Ladedauer Angaben passt auch was nicht oder?

"diese kann über eine übliche Haushaltssteckdose in einer Stunde geladen werden"

 

und weiter unten "Mit einer Tankfüllung von zehn Liter und einem 90 Minuten lang geladenen Lithium-Ionen-Akku soll das Fahrzeug"

 

Oder kann man die Batterie überladen? ;)


12.09.2012 11:02    |    Shibi_

Warum gibt es nicht endlich mal Vorschriften für vernüftige Verbrauchsmessungen bei Hybridfahrzeugen? Ich lese schon wieder vollgeladenen Batterie... Und wenn ich 1000km in den Urlaub fahre? Halte ich dann alle 50km an um sie aufzuladen damit ich den angebenen Verbrauch erreichen kann?

 

Warum sie dieses Auto in Serie bauen wollen verstehe ich auch niocht ganz. Das wird sich doch kaum verkaufen da es viel zu teuer ist. Für 50.000€ kaufen sich die meisten wohl lieber z.B. einen BMW 316d und fahren diese mit unter 5L durch die gegend, haben noch ordentlich was an Ausstattung im Auto, etwas mehr Leistung die auch auf der Autobahn mehr als ausreichend ist, eine Heckscheibe und vernüftige Reifen. Davon abgesehen, dass sie dann auch mal problemlos 4 Personen mitnehmen können, während der VW auf mich eher nach einem Zweisitzer oder höchstens 2+2 aussieht.

 

Ein Auto das die Welt (als Serienauto) nicht braucht...


12.09.2012 11:19    |    Marodeur

@Maurer-Porsche:

Nicht sicher genug, so eine Opel-Toyota-Kombi. CW-Wert mag gleich sein aber man hat doch dann nicht mehr so viele Sterne im Crashtest wie bisher und das ist heutzutage nunmal gaaanz wichtig. Der Calibra hat zu viel Fenster und zu wenig Blech. :D


12.09.2012 11:43    |    pieb

Zitat:

Also die Kleinheppacher Bürger bekommen ausschließlich Kleinheppacher Apfelsaft

Und wir Remshaldener haben zum Glück unseren Weinanbau oberhalb er Kelter ;)


12.09.2012 12:49    |    rossikan

Das Auto ist für mich nur ein grünes Feigenblatt um mit dem ersten in Serie gefertigten "1-Liter-Auto" Schlagzeilen zu machen. Wenn von "Serienfertigung" die Rede ist, dann muss man aber auch dazu sagen, dass es sich um eine Kleinserie von nicht mehr als angeblich 100 Stück handelt! Damit erklärt sich auch der hohe Preis - wobei VW da wahrscheinlich immer noch drauflegt.

 

Eine Leistung wäre es, solch ein Auto nicht nur im Rahmen eines einmaligen Projekts, sondern dauerhaft in größeren Stückzahlen anzubieten. Dann könnte man wirklich vom ersten 1-Liter-Auto reden.


12.09.2012 12:50    |    Yoshi007

derhuy danke für das Bild, finde die Rückleuchten sehr stylisch :D

 

 

Markus danke für den Hinweis, ist überarbeitet :D


12.09.2012 15:22    |    Twinni

Die Batterie ist ganz schön schwer für High Tech. Zwei LKW-Batterien mit derselben Kapazität wiegen gerade mal das Doppelte. Aber man könnte ja woanders noch sparen. Schließlich reicht ein 10-Liter-Tank für gut 1000 km. ;)

 

Andreas


12.09.2012 20:48    |    Markus Knoll

Ich nehme an, die werden, wie Toyota, lange nicht die volle Kapazität ausnutzen, um die Lebensdauer des Akkupacks zu erhöhen.


13.09.2012 16:49    |    dieselschwabe

Was hat es denn mit dem Navigon auf sich?

 

Bedeutete die Taste "Fahrzeug" dass es eine Schnittstelle mit dem Wagen gibt?

 

Becker bietet sowas ähnliches ja bei Mercedes an


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