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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

23.08.2021 14:32    |    nick_rs    |    Kommentare (135)    |   Stichworte: 8 (CD), Fahrbericht, Golf, Golf 8 Erfahrungen, Golf gte, Golf gte Erfahrungen, VW

111111111115.000 km/Jahr stehen im Leasingvertrag. Die sind nun geknackt, nach etwas mehr als einem halben Jahr. Autsch. „Ich fahre damit ja nicht zur Arbeit, da reichen 15.000 km Jahr“. Upsi. Naja, die Mehrkilometer sind günstig und dank Umzug fällt auch die Pendelei weg. Das sollte sich also wieder einpendeln. Aber darum soll es ja gar nicht gehen. Wir sind hier, weil es Zeit wird, ein kleines Zwischenfazit zu ziehen.

Einen ersten Eindruck habe ich ja bereits ein paar Wochen nach der Abholung geteilt. Ich empfehle, diesen Artikel nochmal zu lesen, um die Ergänzungen in diesem Zwischenfazit zu verstehen. Nun, einen halben Winter und halben Sommer später muss ich einige Punkte revidieren. Manche zum positiven, andere jedoch zum negativen. 

 

Bedienung & Alltag

 

Nach wie vor bin ich großer Fan des neuen Bediensystems. Ich hatte zwischenzeitlich mal das Vergnügen mit einem 2021er Polo, der aber noch das „alte“ System hat. Das empfand ich als unnötig verschachtelt und unintuitiv. Nervig ist nur, dass das Klimamenü lange zum hochfahren braucht. Möchte ich nach dem Start die Sitzheizung ausschalten (habe es so eingestellt, dass sie bei kalten Temperaturen automatisch an ist), tippe ich mit zwei Fingern auf den Temperatur-Slider - soweit intuitiv. Da sich aber dann sekundenlang die Anzeige nicht ändert, drückt man nochmal und macht seine vorab getätigte Eingabe quasi wieder rückgängig.

Auch die nette Dame von „Hallo Volkswagen“ und das Navigationssystem brauchen recht lange bis sie bereit sind. Radio, Touchscreen, CarPlay & co. kann man alle direkt bedienen, aber um ein Ziel einzugeben, muss man ca. 30 Sekunden lang „Navigation wird geladen“ abwarten. Ist es erstmal hochgefahren, geht die Routenberechnung und Stauumfahrung sehr schnell, aber wenn ich schon in der Parklücke nicht weiß in welche Richtung ich muss, dann wünsche ich mir ein schnelleres Hochfahren des Navis. Daher nutze ich bei kurzen Strecken Apple Karten über CarPlay. Das geht schneller, erlaubt aber leider nicht die Kartenanzeige im Tacho sowie die Einbindung der Route in die Assistenten. 

 

Aber auch ohne die Routeneinbindung funktionieren Effizienzassistenz & Co wunderbar. Warum mich die typischen Assistentzsysteme so überzeugen, habe ich im letzten Artikel bereits erklärt. Kurzum: Sie „denken“ einfach sehr wie ein Mensch, nicht wie ein stumpf programmierter Computer. Daher sind sie eine tolle Hilfe, ohne dabei zu nerven. 

Was ich später erst entdeckt habe, ist die automatische Rekuperation. Alles, was das ACC kann, macht die Rekuperation im Alltag ohne eingeschalteten Travel Assist bis zur größtmöglichen Verzögerung ohne Bremseingriff. 

Kurz erklärt: Geht man vom Gas, rollt der GTE grundsätzlich, um möglichst effizient die Energie zu nutzen. Läuft man auf ein vorausfahrendes Auto auf, ist eine Kurve voraus, überschreitet man die erlaubte Höchstgeschwindigkeit oder fährt auf eine Kreuzung zu, rekuperiert das Auto so, dass man bis auf die letzten 5kmh quasi nicht bremsen muss. Das funktioniert inzwischen sogar mit roten Ampeln, die Car2X unterstützen. Es wird nur noch das Gaspedal genutzt, um zu beschleunigen oder den Rekuperationsvorgang zu beeinflussen. Das ist sehr angenehm, aber auch ein bisschen gefährlich, wenn man wieder andere Autos fährt, die nicht selbstständig verzögern. 

Mit eingeschaltetem Travel Assist (bei Tesla heißt es AutoPilot) geht das auch mit Übernahme der Lenkung und Bremsen bis zum Stillstand. Das Auto fährt dann auch selbstständig wieder an. Allerdings hält er nur dann an roten Ampeln, wenn ein Auto vor einem ist. Seltsam, da es bei ausgeschaltetem Assistenten mittels Rekuperation bei Car2X Ampeln ja funktioniert. 

Ohne passende Überleitung: Die Lüftung zieht. Durch die tief angebrachten Luftausströmer ist es IMMER kalt am Knie. Selbst eine andere Ausrichtung der Düse hilft nicht. Und wenn man sie zudreht, wird es mir persönlich zu stickig. Ich mag den frischen Luftzug um die Nase, aber nicht am Knie. Dafür hilft es natürlich, dass man den GTE auch ohne zu Laden vorab heizen und kühlen kann. 

 

FahrsicherheitstrainingFahrsicherheitstraining Fahren

 

Ich muss zugeben, dass die Zeiten des typischen untersteuernden Golfs vorbei sind. In einem Fahrsicherheitstraining konnte ich das Fahrwerk mal an seine Grenzen bringen. Natürlich bleibt es ein sicher abgestimmter Frontkraxler, aber die erreichten Kurvengeschwindigkeiten können sich echt sehen lassen. Das ESP ist komplett abschaltbar und wenn man die Rekuperation auf „stark“ stellt und das Auto etwas aufschaukelt, sind im Schnee und auf der Gleitfläche des Fahrsicherheitszentrums kontrollierte Heckschwenker kinderleicht zu provozieren :D, wenngleich das natürlich kein Vergleich ist mit super spaßig ausgelegten HotHatches wie Focus ST oder Megane RS. 

Zum Antrieb: Das Konzept der „kleinen“ VAG Hybride ist meiner Meinung nach eines der Besten. Während viele andere Hersteller ihre Plug-ins im Hybrid Modus starten lassen und selbst im „E-Mode“ nur im Teillastbereich rein elektrisch fahren, startet der GTE immer im E-Modus und schaltet auch bei Vollgas (ohne Kickdown-Widerstand) den Verbrenner nicht hinzu. Dabei hat er auch ordentlich Bums und fährt quasi wie ein Elektroauto. Das sofort verfügbare Drehmoment lässt unterhalb der Landstraßengeschwindigkeit selbst die C-Klasse (350 CDI 620Nm) langsam und träge wirken. Spontane Spurwechsel, Überholvorgänge oder das Einfädeln werden da zum Genuss. Auch in Kombination mit dem recht leisen und unaufdringlichen Benziner ändert sich das erstmal nicht. Lediglich über 140km/h wird die Abstimmung sehr unharmonisch. Hier schaltet das DSG unnötig früh runter und lässt den 1,4er unnötig hoch drehen. Das massive Drehmoment des E-Motors bleibt im Teillastbereich nahezu vollkommen aus, kommt aber umso überraschender, wenn man das Gas etwas weiter durchdrückt. Dann „boostet“ er und wird dabei so schnell, dass man wieder vom Gas gehen muss. Da lässt die Souveränität sehr zu Wünschen übrig. Spaß macht da nur, dass selbst jenseits der 180kmh der Motor immer wieder ausgeht und man ohne Kraftstoffverbrauch rollt. Bei Abschnitten, die bergab verlaufen, hat man auch gerne mal 2-3km mehr Reichweite im Akku, während reine Verbrenner mit dieser Energie nur die Felgen dreckig bremsen. 

Die Intelligente Steuerung des Hybridantriebs bei eingeschalteter Navigation und dem abgreifen der überschüssigen Energie beim Halten des Motors im idealen Lastbereich habe ich ja im letzten Artikel schon ausführlich erklärt. 

 

Verbrauch & Kosten

 

Der ganze Aufwand des Systems resultiert in wirklich guten Verbräuchen. Selbst mit leerem Akku auf der Langstrecke kommt man (mit meiner Fahrweise) nicht über 6L/100km. Mein Rekord mit leerem Akku lag bei 4,6L/100km auf 550km Strecke. Mit vollem Akku gibt es je nach Fahrstrecke nach unten hin ja keine Grenze, mehr als 5L/100km auf Langstrecken habe ich bisher aber noch nicht gebraucht. 

Reine Elektrofahrten sind im Sommer aber auch unter 16Kwh/100km möglich, im Schnitt sind es die letzten Monate ca. 19-20. Im Winter meckerte ich ja noch über den hohen Stromverbrauch und der daraus resultierenden geringen Reichweite. Das ist wohl auf die Heizung zurückzuführen, denn selbst mit Klimaanlage sind 60km innerstädtisch mit einer Akkuladung kein Problem. 68km bin ich bisher maximal rein elektrisch gekommen. Ich bin gespannt wie der Winter wird, wenn die Reichweite wieder unerwartet einbricht :D

Im Mix von Sommer & Winter liege ich aktuell bei 7,67€/100km für Kraftstoff. 

Zum Vergleich, laut Spritmonitor liegen die GT-Derivate da deutlich drüber: 

* GTD: 9,23€ (7,1L x 1,30€)

* GTI: 13,281111€ (8,8L x 1,51€)

auch die schwächer motorisierten Varianten verlieren hier:

* 2.0 TDI 150PS: 7,93€ (6,1L x 1,30€)

* 1,5 eTSI 150PS: 9,72€ (6,7L x 1,45€)

(BTW: interessant wie nah die Verbräuche des Diesels und des Benziners hier beisammen liegen)

 

Sicherlich vergleiche ich hier den Durchschnitt mit meinem persönlichen, recht sparsamen Fahrprofil, allerdings fahre ich sehr viel innerstädtisch und Kurzstrecken, was den Verbrauch eines reinen Verbrenners in die Höhe treiben würde. 

Des Weiteren darf man nicht vergessen, dass der GTE aktuell steuerbefreit ist. Im Falle der Diesel-Derivate kommen da bei 15.000km/Jahr nochmal rund 1€/100km oben drauf. 

Ein BEV könnte in der Stadt noch mithalten (ID3 13kWh), wäre aber auf langen Strecken dank der neuerdings überall gestiegenen Ladepreise deutlich teurer (11,96€ ID3 23kWh x 0,52ct DC Laden). 

 

Fazit  

 

Günstiger kann ICH mit MEINEM Fahrprofil und MEINEN Ansprüchen aktuell kaum fahren.

Dieser Vergleich zielt aber natürlich nur auf meinen persönlichen Bedarf ab. Sicherlich gibt es Autofahrende, die mit einem Diesel oder Kleinwagen besser bedient sind. 

Ab und zu denke ich, ein BEV wäre die bessere Wahl gewesen, da es doch nervt, nach jeder 2.-3. Fahrt wieder an eine öffentliche Ladesäule zu fahren und später wieder umzuparken, da man da nicht unbegrenzt lange stehen darf. Das wird sich aber demnächst in der neuen Wohnung dank Tiefgaragenstellplatz mit hoffentlich zeitnah einer Wallbox erübrigen.

Auf weiten Strecken, die im letzten halben Jahr recht häufig gefahren wurden, ist es doch entspannter noch einen Benziner an Board zu haben, wenngleich ich mit den Ladepausen kein Problem hätte. Ein reiner Verbrenner hätte mich lange nicht so zufrieden gestellt. Es entspannt, sich auf meist kurzen Strecken keine Gedanken über die Umweltverträglichkeit dieser Fahrt, der Verbrauch sowie den erhöhten Verschleiß machen zu müssen. 

UpsUpsDer Golf hat für mich die richtige Größe (größer ist immer besser, aber eben auch teuerer) und gefällt mir nach meinen optischen Veränderungen so gut wie kein anderes elektrifiziertes Auto in diesem Preissegment. 

Einzig bei den Sitzen bereue ich, nicht die Variante mit Leder und Memory genommen zu haben. Zwar sitzt man unheimlich gut und bequem, jedoch nehmen die Stoffsitze dem Innenraum einen riesige Portion Wertigkeit. Und wenn man aus der Vergangenheit hauptsächlich Autos mit Leder gewöhnt ist, fällt die Umstellung schwer. 

 

Einen Punkt habe ich weggelassen: Zuverlässigkeit & Serive. Der Absatz hätte den Rahmen gesprengt, daher bekommt das Thema einem gesonderten Artikel in naher Zukunft. 

 

SteckdoseSteckdoseBootyBootyLadenLadenMitfahrerMitfahrer

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10.10.2021 22:18    |    el lucero orgulloso

Erstens das, und zweitens ziehe ich die Schleicherei auf Langstrecken und mit Passagieren an Bord natürlich nicht durch – das ist reines Privatvergnügen, wenn die Verhältnisse es zulassen. ;)


11.10.2021 06:07    |    Maxi245

Ich finde es immer lustig wie abfällig darüber gesprochen wird mit nur 9x hinter einem LKW her zu fahren.

Es ist garnicht sooo schlimm wie es sich anhört und so viel Langsamer gesehen auf die durchschnittlichen Strecken die gefahren werden ists auch nicht, aber extrem sparsam.

Habe das früher auch immer mal wieder total gern gemacht, nach einem sehr langen Tag auf Arbeit. Tempomat mit Distanz an, ab hinter einen LKW und die Strecke nach Hause einfach rollen lassen. SO hat mein 3L 6ender von BMW auch nur 4-4,5 Liter/100KM verbraucht, also locker nur 50% von dem Verbrauch, wenn ich ihn habe "fliegen" lassen, was hier auf der A2 mit den üblichen Verdächtigen vor einem nie eine Freude war. Zeitlich war´s kaum spürbar, aber sehr viel entspannter, viel weniger Puls und Zuhause die Ruhe selbst und nicht noch angestauten Frust/Aggression.

 

Ich fahre zwar auch gern mal 200 und mehr, aber es macht zunehmend immer weniger Freude, da man permanent wieder Ankern muss. Das bringt rein garnichts!

Ergo von mir, Vote für Tempolimit auf 140-150 km/h einheitlich auf deutschen "Rennstrecken" und gleichzeitig rauf mit den Strafen für "Temposünder" ;) dann wirds ruhiger auf den Strecken.

Obwohl, wenn wir eh bald "alle" Elektro fahren wird sich das auch sehr schnell geben.


11.10.2021 08:58    |    Bayernlover

Ich fahr immer 140, wenn es geht und bilde mir ein, damit schneller zu sein als nur mit 90 - ohne, dass es mich besonders nervt :-)


11.10.2021 17:46    |    el lucero orgulloso

Zitat:

@Bayernlover schrieb am 11. Oktober 2021 um 08:58:01 Uhr:

Ich fahr immer 140, wenn es geht und bilde mir ein, damit schneller zu sein als nur mit 90 - ohne, dass es mich besonders nervt :-)

Ich habe den relevanten Textteil mal ein wenig hervorgehoben. :p ;)

Macht es eigentlich einen Unterschied, ob man 140 mit oder ohne Hose fährt?

 

Back to serious: Ich wollte tatsächlich mal ausprobieren, wie groß die Zeitunterschiede konkret so sind, je nachdem, ob man 100, 120, 150 etc. fährt.

Letztendlich muss es jeder selbst wissen und so fahren, wie es ihm am angenehmsten erscheint. Ich hab' mich an das Geschleiche genauso gut gewöhnt, wie sich andere ans schneller fahren gewöhnen und manchmal fahre ich ja auch noch 'n Ründchen etwas flotter. Immer wie es gerade gut passt. :)


11.10.2021 18:01    |    Dynamix

Ich hab das mal mit meiner Frau über eine Strecke von jeweils knapp 400km probiert. Die Frau durfte hacken wie doof, ich bin piano gefahren. Auf die Strecke war Sie gerade mal 15 Minuten schneller. Dafür hat Sie eine komplette Tankfüllung durch den Turbo geblasen, während ich mit einer halben hingekommen bin.

 

Auf 400km finde ich 15 Minuten nahezu nichts. Von dem übertriebenen Verbrauch abgesehen.


11.10.2021 18:04    |    Bayernlover

@Dynamix ich höre immer mehr Argumente für ein E-Auto bei dir raus :P

 

@el lucero orgulloso Hose vs. keine Hose, den Versuch habe ich nie gestartet (trage nie eine)


11.10.2021 18:06    |    Dynamix

@Bayernlover Wie gesagt, grundsätzlich hab ich nix gegen E-Autos ;)

 

Wobei ich Sonntag ne Strecke fahren muss, wo ich um den Verbrenner wohl nicht herumkomme.


11.10.2021 18:17    |    el lucero orgulloso

Zitat:

@Dynamix schrieb am 11. Oktober 2021 um 18:01:04 Uhr:

Die Frau durfte hacken wie doof, ich bin piano gefahren.

Nenn' mal Zahlen, bitte. :)


11.10.2021 18:27    |    Dynamix

Puh, war mit nem Mietwagen. Da hab ich nicht genau Buch geführt. Wo ging ist die Frau halt Vollstoff gefahren was auf der A3 ja stellenweise erlaubt ist. Ich bin da eher so meinen 100-120er Stiefel gefahren. Bei Ihr war der Tank nach der Nummer halt leer, bei mir zeigte die Nadel noch halbvoll an.

 

War jetzt nicht wissenschaftlich protokolliert, aber für eine eindeutige Tendenz reicht es dann doch aus ;) War zumindest vom Verkehr vergleichbar.


12.10.2021 09:19    |    Maxi245

Ja genau das ist es, mein e91 hat mir auch gern mal über 1200km Reichweite bei nem 60L Tank angezeigt, hat es aber auch geschafft den selben Tank in unter 600km zu leeren. Ob das einem Wert ist, muss jeder für sich selber entscheiden.

 

An Dyn seinem Beispiel käme jetzt noch das tanken der Frau hinzu, also mal gut und gern 5-10 Minuten komplett, dann ist der Vorsprung noch geringer + nach 400km Vollgas auf der Bahn sollte jeder "normalo" Fix und alle sein, vielleicht noch nicht sofort, weil Adrenalin und so, aber definitiv nicht so entspannt wie ein anderer der einfach nur "gesegelt" ist.


12.10.2021 09:26    |    Dynamix

Kommt auch immer ein wenig auf das Auto und das Fahrwerk an. Mein Peugeot 207 war knüppelhart, da halfen auch die gut ausgeformten Sportsitze nicht mehr viel. Wenn du da mal längere Strecke mit 200 gefahren bist, warst du danach wirklich geschlaucht. Das Auto ist durch das harte Fahrwerk, den kurzen Radstand und die nervöse Lenkung dann einfach nur anstrengend zu fahren und das merkt man dann auch. Beim Fiesta ist das Fahrwerk besser abgestimmt ohne unsportlicher zu sein. Allerdings sind die Sitze nicht so dolle und die Lenkung ist immer noch sehr spitz. Da muss man bei hohem Tempo auch wieder aufpassen. Wie anstrengend Langstrecke wird, werde ich dann am Sonntag sehen. Da darf ich dann 1200km an einem Tag mit der Kiste abreißen, wobei ich mir die Strecke vermutlich mit nem Kumpel teilen werde.

 

Bei meinen Caprice kann ich problemlos 600km am Stück ohne große Pause abreißen. Das ist wie 6 Stunden auf dem Sofa hocken und rumhängen.


12.10.2021 09:43    |    Maxi245

Meine längste Strecke an einem Tag 1380km mit dem e91, bei kurz vor 700km kurz höhe Neuenburg in Frankreich wieder voll getankt und dann zurück und Abends noch mit meiner Frau essen, danach tanzen gewesen. ;)


12.10.2021 12:48    |    el lucero orgulloso

Zitat:

@Dynamix schrieb am 11. Oktober 2021 um 18:27:22 Uhr:

Da hab ich nicht genau Buch geführt.

[…]

War jetzt nicht wissenschaftlich protokolliert, aber für eine eindeutige Tendenz reicht es dann doch aus ;) War zumindest vom Verkehr vergleichbar.

Ja klar, das passt schon.

Ich frage nur, weil ich bei meinem aktuellen Auto beobachte (bei anderen habe ich es zugegebenermaßen noch nicht ausprobiert), dass es durchaus noch 0,5l/100Km ausmachen kann, ob ich 100 auf freier Strecke fahre, oder mit 90 im Sicherheitsabstand hinter'm LKW.

Mit dem LKW komme ich recht problemlos unter die 7 Liter, ohne LKW wird das richtig schwierig.

Da geht's dann schon um Nuancen.


12.10.2021 13:16    |    Dynamix

Hinter einem LKW sind wir jetzt in beiden Fällen nicht gewesen. Schon relativ normal gefahren. Ich hab mir halt nur die Vollgasorgien verkniffen und das war dann schon sehr deutlich. Wie gesagt, halbe Tankfüllung muss man nicht umrechnen, dass sieht man schon sehr deutlich an der Nadel :D


13.10.2021 06:09    |    Maxi245

Zitat:

@el lucero orgulloso schrieb am 12. Oktober 2021 um 12:48:35 Uhr:

Zitat:

@Dynamix schrieb am 11. Oktober 2021 um 18:27:22 Uhr:

Da hab ich nicht genau Buch geführt.

[…]

War jetzt nicht wissenschaftlich protokolliert, aber für eine eindeutige Tendenz reicht es dann doch aus ;) War zumindest vom Verkehr vergleichbar.

Ja klar, das passt schon.

Ich frage nur, weil ich bei meinem aktuellen Auto beobachte (bei anderen habe ich es zugegebenermaßen noch nicht ausprobiert), dass es durchaus noch 0,5l/100Km ausmachen kann, ob ich 100 auf freier Strecke fahre, oder mit 90 im Sicherheitsabstand hinter'm LKW.

Mit dem LKW komme ich recht problemlos unter die 7 Liter, ohne LKW wird das richtig schwierig.

Da geht's dann schon um Nuancen.

Klar Tempo ist das eine, aber hinterm LKW hast du auch andere aerodynamische Gegebenheiten durch Verwirbelungen ggf etwas Sogwirkung, je näher dran umso deutlicher wirds.

7 Liter ist aber schon nicht wenig, was hast du für einen Wagen?


13.10.2021 09:39    |    el lucero orgulloso

Wie gesagt, den Sicherheitsabstand halte ich schon noch ein. ;)

Spritsparen darf nicht zulasten der Sicherheit gehen.

 

Der Wagen ist ein Lexus RX450h Bj. 2011, und angesichts eines Lebendgewichts von 2,3 Tonnen sowie des 3,5l-V6, der da mitarbeitet, bin ich mit dem Verbrauch sehr zufrieden.


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