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11.12.2020 18:37    |    nick_rs    |    Kommentare (46)    |   Stichworte: 8 (CD), Car2x, Elektro, Golf, Golf8, GTE, Hybrid, Pluginhybrid, Technologie, VW

In MotionIn MotionKnapp einen Monat ist es jetzt her, dass ich den Golf aus Wolfsburg abholen durfte. Zeit für ein erstes Zwischenfazit.

 

Abholung

 

Am 11.11. um 11:11 rollen mein Kumpel und ich auf den Parkplatz der Autostadt (kein Scherz). Leider gibts hier Aufgrund des Corona Lockdowns nichts zu erleben. Ist mir auch recht, ich bin sowieso viel zu aufgeregt. Nach deutlich kürzerer Wartezeit als angenommen darf ich den Golf in Empfang nehmen. Kilometerstand: 11km. :D

AbholungAbholungAuf dem Parkplatz der Autostadt wird erstmal alles erkundet und eingestellt. Und da gibt es reichlich Möglichkeiten. Sollen Sitz- und Lenkradheizung bei kalten Temperaturen automatisch eingeschaltet werden? Klar! Vorheizen, sobald man sich dem Auto nähert? Geil! Handy anlernen, die Ambientebeleuchtungsfarben anpassen, den „Homescreen“ personalisieren. Es gibt sehr viel Spielerei! Was aber sofort auffällt: das System ist selbsterklärend, intuitiv, sehr gut aufgelöst und super schnell. Darauf gehe ich später auch nochmal ein.

Erstmal machen wir uns auf den Weg zurück nach Hamburg. Der Verbrauch nach 250km Autobahn und 50km Stadtverkehr in Hamburg (Mutti und Kumpel wollten jeweils noch eine ausgiebige Probefahrt): 4,5L/100km.

 

InnenraumInnenraumPro & Contra

 

Nun, der Golf fährt wie ein Golf nunmal fährt. Der E Motor hat aber mit 110PS richtig bums, der Verbrenner muss noch eingefahren werden. Der GTE ist etwas härter, aber die sehr bequemen Sitze mit trotzdem guten Seitenhalt gleichen das wieder aus. Sehr schön wäre es, wenn sie wie beim 7er in Teil(Kunst)Leder wären, im 8er muss man sich mit Stoff und Microfaser zufrieden geben. Meine aus der C-Klasse heiß geliebten Memorysitze gibt es nur in Kombination mit Vollleder für mehrere Tausend Euro. Schade. Auch der Hartkunststoff in den Türen ist beim 8er weit hochgezogen. Sonst kann man aber über Verarbeitung und Materialien nicht meckern. So Kleinigkeiten, wie dass die Leselampen dimmbar sind oder das Innenraumlicht bei Ankunft erst an geht wenn man sich abschnallt erfreuen dagegen im Alltag.

 

Technologie im Alltag

 

by nightby nightDer Golf ist noch sehr neu auf dem Markt und nennt sich „der digitale Golf“. Da sind die Erwartungen sehr hoch. Wie schon angeteasert finde ich die oft kritisierte Bedienung sehr intuitiv. Mit zwei Fingern zoomen oder eine Mitteilungszentrale von oben reinwischen? Ging bisher nur bei Smartphones. Aber es ist nur logisch, mit diesen bekannten Gesten auch das Navi zu bedienen. Sogar die Gestensteuerung per Handbewegung ist im Alltag ganz praktisch. Bei der Klimaanlage brauche ich nicht mehr als wärmer und kälter. Den Rest kann das System gern automatisch machen. Beim Licht ebenso. Ich habe mal geschaut, welche Tasten ich in der C-Klasse benutze. All diese sind auch im Golf sofort erreichbar.Technik die BegeistertTechnik die Begeistert Dabei sind mir in der C-Klasse auch Tasten aufgefallen, die ich in all den Jahren noch nie wahrgenommen habe. Braucht man sie also? Nein. Wer ein Smartphone bedienen kann kommt im Golf wunderbar klar. Wer sein Handy in der linken Hand hält und es mit der rechten bedient, der kauft besser keinen Golf. Ob ein „Test“ in einer „Fachzeitschrift“, in welchem man vergeblich versucht die Umluftfunktion in einem Auto einzuschalten, dass man noch nie zuvor bedient hat (wozu brauche ich die Umluft-Funktion, wenn diese auch automatisch funktioniert?) wirklich aussagekräftig über die alltägliche Bedienung ist, sei also mal dahingestellt.

Dass Apple CarPlay wie im Golf kabellos funktioniert ist bei der Konkurrenz auch 2020 noch nicht selbstverständlich. Dabei finde ich es nur logisch. Bei kurzen Fahrten jedes Mal das Handy einzustöpseln wäre nervig und würde jegliche Vorteile des Systems vernichten. Im Golf kann man ebenso kabellos laden.

Übrigens hat sich bei mir bisher weder das Multimedia System aufgegangen, noch gab es irgendwelche Fehlermeldungen. Nach den vernichtenden Berichten über die Software bin ich darüber doch sehr froh. In entsprechenden Golf Gruppen betrifft es nämlich sehr viele Nutzende.

 

Matrix LEDMatrix LEDWas Assistenzsysteme angeht ist der GTE absolut beeindrucken. Matrix LED, ACC & Co sind nichts neues, aber es erfreut im Alltag unheimlich wie ausgereift die Systeme sind. Beispiele: Das Kurvenlicht leuchtet dank Navigationsdaten schon in die Kurve bevor man lenkt. Macht ja auch Sinn, wenn man lenkt, ist man ja schon in der Kurve. Der Abstandstempomat arbeitet sehr feinfühlig und rekuperiert automatisch auf Geschwindigkeitsbeschränkungen, Ortschaften, Kreuzungen oder Kurven runter. Er überholt bei höheren Geschwindigkeiten nicht rechts, wenn es in der Mitte langsamer läuft. Außerdem bremst er auch nicht ab, wenn ein schnelleres Auto in die Spur schneidet, auch nicht wenn’s knapp ist. Der Notbremsassistent hat noch keinen Mucks von sich gegeben, nicht so wie in älteren Autos, wo er ständig piepst, wenn man zum Beispiel auf ein abbiegendes Auto aufläuft. Der Travel Assist hält das Auto auch in Baustellen und bei unübersichtlichen Linien zuverlässig in der Spur. Man muss zur Bestätigung seiner Aufmerksamkeit keinen Widerstand in der Lenkbewegung machen, dank des kapazitiven Lenkrads reicht das simple Berühren aus, damit das System aktiv bleibt. Der Stau Assistent funktioniert auch an Ampeln in der Stadt sehr gut, da das Auto auch nach langer Standzeit noch selbständig ohne Bestätigung wieder los fährt.

Positiv überrascht hat mich auch die Car2X Technologie. Ich wurde bereits ein Mal auf ein Krankenwagen von hinten hingewiesen, obwohl ich nicht mal das Martinshorn hörte. Ein tolles System. Wenn jetzt noch wie bei Audi die Grünphasen angezeigt würden und das System in den Travel Assist integriert würde, sodass bei roten Ampeln Automatisch angehalten wird, wäre das der Hammer.

 

Car2XCar2XCar2XCar2X

 

HeckHeckVerbrauch & Reichweite

 

Im letzten Kapitel hören die Lobeshymnen auf und es wird etwas durchwachsener. Wir müssen über den Verbrauch sprechen! Die erste Tankfüllung nach 1119 km ergab 3,3 L/100km (Bitte berücksichtigen, dass neue Motoren die erste Zeit etwas mehr verbrauchen). Das finde ich gut, angesichts der Tatsache, dass ich den Hybrid nicht so nutze wie vom Erfinder angedacht. Zwar fahre ich in der Stadt ausschließlich elektrisch, da ich zur Arbeit aber das Rad nutze beschränken sich diese Fahrten auf einmal Einkaufen pro Woche und vielleicht noch einen kurzen Ausflug am Wochenende. Viele Kilometer kommen da nicht zusammen. Dafür fahre ich jedes zweite Wochenende 2x 160km nach Hannover und zurück mit dem Verbrenner. Das zerhaut mir mein E - Benzin Verhältnis natürlich gewaltig. Umso wichtiger ist hervorzuheben, wie gut der Effizienzassistent arbeitet. Abhängig vom Höhenprofil berechnet er bei aktiver Zielführung, wann er elektrisch oder mit dem Verbrenner fährt oder wie er die Systeme kombiniert. Läuft der Verbrenner nicht im effizientesten Lastbereich, wird mehr Last gegeben und mit dem Generator Strom erzeugt, um den Wirkungsgrad besser zu nutzen.

Laden auf der StraßenseiteLaden auf der StraßenseiteDoof ist die Positionierung der Ladebuchse auf der Fahrerseite wenn man öffentlich am Straßenrand lädt.

Nicht schönzureden ist der Stromverbrauch. Dass die Reichweite von offiziell 70km im Alltag eher auf 40km sinkt, war angesichts der Tatsache, dass ich das Auto gerne per App vorheize und Lenkrad- sowie Sitzheizung eigentlich immer an sind abzusehen.

Sogar etwas schockierend finde ich die errechneten Verbräuche, wenn man eine komplette Akkuladung ohne Verbrenner gefahren ist. Diese liegen gerne bei bis zu 40kwh/100km. Zum Vergleich: So viel verbraucht ein Audi Etron bei Vollgas auf der Autobahn. Das ist sicherlich der Tatsache geschuldet, das E-Motor und Batteriemanagement aufgrund des Bauraums des Verbrenners nicht so effizient konstruiert werden können wie bei einem rein elektrischen Auto.

Leider gleicht der GTE das auch nicht mit einer zeitgemäßen Ladegeschwindigkeit aus. Volladen dauert via AC 3-4 Stunden. Bei einem 40km Ausflug am Wochenende konnte der Hinweg elektrisch absolviert werden, aber 3 Stunden aufladen reichten nicht aus um den Akku für den Rückweg wieder voll zu bekommen. Dafür war die Ladung - wie so häufig - kostenlos. Auch an meinem Supermarkt kann ich kostenlos laden (auch wenn das dank der schlechten Ladeleistung meist nur den Hin- und Rückweg ausgleicht). Häufig vergessen auch die Anbieter der Ladekarten eine Akkuladung zu berechnen. So kam das jetzt schon sehr häufig vor, dass eine Stromfüllung komplett kostenfrei war, obwohl das gar nicht so vorgesehen war. Und das ist wiederum bombastisch!

 

Ich hoffe, ich konnte euch die Vor- und Nachteile des Golf 8 und des Plug-in Hybrids ein wenig näher bringen und freue mich auf Fragen, die ihr vielleicht noch dazu habt :)

 

 

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11.12.2020 18:49    |    dodo32

Hübsch. :) Nur wenn das Kombiinstrument ausfällt....., dann geht gar nichts mehr. :D :D ....schöne neue Welt ;)


11.12.2020 18:54    |    komford

Interessanter Bericht. Aber ich brauche die meisten modernen Features überhaupt nicht...

Und daß es sich rechnet, Elektromotor und Batterien mit zu bezahlen, das bezweifle ich auch.


11.12.2020 20:19    |    nick_rs

@dodo32 das ist bei alten Autos doch nicht anders wenn da das Kombiinstrument ausfällt sieht man auch nichts :D

 

@komford das kommt eben ganz auf das fahrprofil an. Fährt man elektrisch zur Arbeit und zurück kann sich das schon rechnen. Das ist halt eine Einzelfallentscheidung


11.12.2020 21:24    |    Dynamix

Waren die 3,x im reinen Verbrennerbetrieb oder im Hybridmodus?

 

Wenns im reinen Verbrennermodus wäre fände ich das für ein Auto von der Größe echt gut. Selbst im Hybridmodus wäre das immer noch sparsam, kann ein Prius auch nicht besser.


11.12.2020 21:31    |    dodo32

Zitat:

das ist bei alten Autos doch nicht anders wenn da das Kombiinstrument ausfällt sieht man auch nichts :D

Doch :D. Man kann die Heizung noch bedienen, das Radio geht noch, die Lüftung lässt sich einstellen, die Tankuhr geht etc. Die fallen bzw. können nicht komplett ausfallen bei mir und selbst wenn - beide haben eine Tachowelle :D:D:D. Ernsthaft: beim ehemaligen Firmenpassat der Dame ist das "Navi" ausgefallen. Alles tot bis auf das Kombi. Da waren zumindest die Zeiger noch analog. :rolleyes:. Über die Kosten schweige ich mich mal aus. Dafür kaufe ich fahrbereite Autos. Das Zeug schönreden geht nicht. Ich war heute dabei als bei einem BMW E 90, und der ist nicht einmal soooo neu, eine Standlicht Leuchtmittel getauscht werden musste. Kostet die Kleinigkeit von 60 Euro. Also das Leuchtmittel. Der Einbau? Gute Stunde. :D

 

Nene, das ultramoderne Zeug höchstens als Leasing und nach 2 Jahren schön zurück geben. :D Wer das kauft ist selbst schuld. ;) Hast Du doch nicht? :confused::eek:


11.12.2020 21:35    |    Dynamix

Das mit der Tachowelle ist aber schon lange nicht mehr so. Selbst mein Caprice hat keine Tachowellen mehr und die Kiste ist auch schon wieder 30 Jahre alt. Kann man also auch nicht verallgemeinern. Hab aber bisher noch keinen gesehen bei dem das System bisher komplett versagt hätte, weder bei neuen Autos noch bei alten.

 

Die ganze Elektronik ist gar nicht so unzuverlässig wie Sie immer gemacht wird. Ich für meinen Teil hatte mit meinen Autos bisher IMMER mechanische Probleme die aus Verschleiß oder einer Fehlkonstruktion resultierten.

 

Wenn ich dann mal elektrische Probleme hatte dann eher weil da vorher schon mal jemand dran gepfuscht hat.


11.12.2020 21:42    |    dodo32

Zitat:

Die ganze Elektronik ist gar nicht so unzuverlässig wie Sie immer gemacht wird

Stimmt. Nur wenn da was ist, dann... - mich hat es fast vom Stuhl gehauen was das an einem 3 Jahre alten Wagen kostet. Jeder wie er mag. Für einen Durchschnittsverdiener wäre Weihnachten ausgefallen. Und nur, das ein Navi (!!!!!) und damit auch das Radio geht. :rolleyes::rolleyes: Ne, da stimmen die Verhältnismäßigkeiten nicht. Standlicht Leuchtmittel 60 Euro plus eine Stunde Einbau?? Nene, das ist eine andere Welt. Und ja, Tachowellen sind schon lange nicht mehr üblich.

 

Ich bin regelmäßig in einer KFZ Werkstatt zugegen und was ich da zum Teil sehe und höre. Aber bitte. Wer "volle Hütte" braucht der kann oder sollte sich das auch leisten können. :) Alles gut :)


11.12.2020 21:45    |    Dynamix

Naja, wenn dir an deinem Auto der Motor um die Ohren fliegt bekommst du nen neuen auch nicht für ne Mark Fuffzig ;) Gleiches bei Getriebe, Differentialen oder auch dem Fahrwerk.

 

Meine Mutter sagt immer:

 

Auto fängt mit AU an und endet auf O!

 

Billig ist da gar nix wenns was schlimmes ist, egal ob Elektrik oder Mechanik. Man darf halt auch nicht vergessen das Autos meist die zweitteuerste Anschaffung im Leben des Durchschnittsbürgers ist. Da hängen dann auch entsprechende Kosten im Falle eines größeren Schadens dran.


11.12.2020 21:53    |    dodo32

Zitat:

Meine Mutter sagt immer:

Auto fängt mit AU an und endet auf O!

Das hat mein Opa vor 25 Jahren auch immer zu mir gesagt. Und die beiden haben Recht! Die Frage ist eben nur, wie hoch die Kosten sein könnten. Ich mach das nur noch unter wirtschaftlichen Aspekten. Zugegeben: ich habe die Muße und somit den Vorteil, vieles selbst machen zu können - keine Frage. Sollte ich jemals in die Situation kommen neu kaufen zu müssen lease ich, stelle das "Ding" nach 2 Jahren wieder hin und fertig. Für die alten Kisten (70er / 80er / 90er) bin ich gerne bereit selbst Hand anzulegen und auch zu bezahlen. Für ein rollendes Smartphone gebe ich maximal die Leasingrate. Heute Tiguan der Frau gefahren. Frage von ihr weil eingeparkt: kommst Du da raus? Antwort: ja. Rein ins Auto piiiiiiiiiiep, piiiiiiiiiiep :rolleyes: Ich: mach den Scheiß aus sonst fahr ich keinen Meter weiter mit dem Karton :D


11.12.2020 22:35    |    nick_rs

Es ist halt wie bei allem die Frage, ob man sich auf sowas einlässt uns es mal probiert, oder ob man es von vorn herein verweigert. Bei letzterem ist es kaum verwunderlich, dass es einen dann nervt.

 

Was das Navi kostet ist völlig irrelevant. Am Ende des Tages zeigen nur die TCO was das Auto gekostet hat. Und dann ist die Frage, was einem die Vorzüge des Autos im Vergleich zu einem günstigeren wert sind.


11.12.2020 22:48    |    dodo32

Das ist richtig, Nick. Ich verweigere im übrigen nicht. Für mich ist ein Auto nur noch ein Rechenexempel. Daher schrieb ich ja, dass Leasing die einzige Option wäre. Sofern es um einen Neuwagen geht. Und ja, die TCO. Auch vollkommen richtig. Es ist immer eine Frage dessen, was es einem Wert ist. Einziger Einspruch: die Kosten für ein Navi etc. sind bei modernen Fahrzeugen (und das war schon immer so) dann relevant, wenn es nicht mehr durch die Garantie gedeckelt ist. Denn dann wird "TCO" schnell ein Thema, welches einen Familienvater mit 3 Kindern überfordern kann. :) Da geht es dann nicht mehr darum was es einem wert ist oder sein könnte sondern darum, ob man es sich leisten kann. Beim Leasing sind die Kosten klar. Als Gebrauchtwagen nach 3 Jahren kann das ein Abenteuer sein ;)


11.12.2020 22:53    |    dodo32

Edit: zum "probieren"..., ich habe einiges "probiert" da ich 20 Jahre lang Firmenwägen hatte. "Piiiiiiiiiep" zählte dabei nicht unbedingt zu meinen Favoriten beim ausparken. :D Die Querverkehrserkennung schon eher. Bei unübersichtlichen Fahrzeugen tatsächlich ein interessantes, wenn nicht sogar notwendiges Feature, wenn man sich kaum vom Smartphone loseisen kann. Aber nicht nur dann. Beim S-Max war das gut gelöst. Man läuft eben Gefahr sich daran zu gewöhnen. So war es bei mir. Und wenn die Technik mal versagt...., tja, dann hat man den Fußgänger eben dennoch erwischt. Aus der ganzen Verantwortungskiste kommt man eben nicht so leicht raus also habe ich mich für die manuelle Variante entschieden so lange das möglich ist und für mich Sinn macht. Werde ja auch nicht jünger. ;)


11.12.2020 23:04    |    dodo32

Nochmal ein Edit :D:

Zitat:

Ob ein „Test“ in einer „Fachzeitschrift“, in welchem man vergeblich versucht die Umluftfunktion in einem Auto einzuschalten, dass man noch nie zuvor bedient hat (wozu brauche ich die Umluft-Funktion, wenn diese auch automatisch funktioniert?) wirklich aussagekräftig über die alltägliche Bedienung ist, sei also mal dahingestellt.

 

Das ist sogar sehr aussagekräftig wenn man auf dem Land wohnt und die Elektronik den Kuhdung in der Luft nicht erkennt. :D Oder den Trecker der gerade Kiloweise Ruß herauspustet. Das ist zwar nicht so ungesund wie Feinstaub, stinkt aber ohne Ende. Ein Griff an einen Hebel und die Butze ist dicht. Zumindest bei Fahrzeugen die noch einen Hebel oder wenigstens einen Taster haben. Das kann man ins unendliche weiter führen. Heute ist die Kompatibilität zum Smartphone wichtig. Die ganze Zeit die meine Freundin, 10 Jahre jünger, braucht, um sich zu sortieren, bin ich schon lange losgefahren. :D Jeder halt wie er mag. Ich rede nur gerne drüber. Und wenn man mir plausibel erklären kann warum ich erheblichen Zeitaufwand investieren soll um einfach nur aus einer Parklücke zu fahren, dann bin ich ganz Ohr :)


12.12.2020 01:00    |    Schlawiner98

Schön, dass du überwiegend zufrieden mit dem Golf bist, Nick! Ich muss gestehen, dass ich mich allmählich an das Design des VIII gewöhnt habe und es gar nicht mehr so schlimm finde :D

Das Bedienkonzept müsste ich tatsächlich mal während der Fahrt testen, um es tatsächlich einschätzen zu können. Zum Vergleich mit dem Smartphone möchte ich nur einmal anmerken, dass dies zu 99% dazu ausgelegt ist, sehend bedient zu werden (wenn man von Unterstützungen für Blinde absieht). Beim Auto sollte es aber auch möglich sein, grundlegende Dinge, wie die Temperatur, einstellen zu können, ohne den Blick von der Straße abzuwenden. In meinem Auto funktioniert das einwandfrei. Möchte ich von 22°C auf 20,5 °C wechseln, so brauche ich nur den Regler der Klimaautomatik um drei Stufen nach links zu drehen. Aber wie gesagt: Ich müsste mal ein Auto mit Display Overkill fahren, womöglich würde es mir sogar gefallen :D

 

Zum Thema Verbrauch: Dass die Benziner aus dem VAG-Konzern sehr effiziente Aggregate sind, ist ja unlängst bekannt. Umso enttäuschender ist da ja wirklich die Ineffizienz des Elektroantriebs. Würde ich das mal auf mein Fahrprofil umrechnen, das zu etwa 70% aus Fahrten von über 50 km besteht, käme ich vermutlich sehr selten dazu, Strecken rein elektrisch zu fahren und wäre nur im normalen Hybridmodus unterwegs. Wahrscheinlich hätte ich deshalb auch keine Lust, das Auto zu laden und würde es wie einen Vollhybriden nutzen. Deshalb meine Frage: Wenn man den Wagen überhaupt nicht an der Steckdose lädt, ist es dann vom Fahrzyklus her mit einem Vollhybriden (z. B. Toyota) vergleichbar? Der Auris meiner Mutter lässt sich auf Fahrten über Land mit etwa 4,5-5 Litern bewegen. Im reinen Stadtverkehr steht auch mal eine 3 vor dem Komma, auf der Autobahn liegt er im Bereich zwischen 6 und 7 Litern. Der Vorteil des Vollhybriden, der im Vergleich mit dem Plug-In gern vergessen wird, ist ja der rein selbst produzierte und somit kostenlose Strom...


12.12.2020 01:19    |    newt3

"Und daß es sich rechnet, Elektromotor und Batterien mit zu bezahlen, das bezweifle ich auch."

 

wenns rein um den finanziellen aspekt geht dann hilft mitunter mal selbst rechnen anstelle solcher stammtischparolen. mal eine beispielrechnung (tsi e-hybrid vs 1.5 tsi dsg)

 

- was kostet die karre steuerlich? vermutlich dei nächsten 5 jahre, danach 30€. der verbrenner dagegen ca 108€ (1.5er tsi). mal 8 jahre gesehen, was eine vernünftige haltedauer für ein neu gekauftes "gutes" kfz wäre, also 90€vs846€ also eine differenz von 756€

- kraftstoffkosten: in den 8 jahren 150tkm gefahren wären das mit dem 1.5er verbrenner 6 liter / 100km x 150000km x 1,35€/liter = 12150€. mit dem plug in dagegen macht er vieleicht im verbrennerbetrieb 120000km x 4,7 liter / km x 1,35€ = 7614€ und elektrofahrten 30000 x 0,30€ / kwh x 20kw/h/100km = 1800€ stromkosten. differenz dann 12150-7614€-1800€ = 2736€

(ich habe bei den stromkosten mal ausgeblenden das man ggf auch noch hin und wieder kostenlos tankt und bei von ca 20kwh ausgegangen was ca 50% übern normwert ist)

- danach realisiert man im wiederverkauf nach 8 jahren und 150tkm vielleicht 1500€ mehr an restwert

- versichung sind beim verbrenner hp13/vk20 und beim plug-in hybrid hp13/vk21 jährlich vielleicht 25€ unterschied also in 8 jahren -200€

- in den 150tkm habe ich ca 5 wartungen (wenn ich die letzte überhaupt machen lassen) in der der phev ggf jeweils 40€ mehr kostet, also in summe -200€

- verschleiß reperaturen in etwa gleich. der phev wiegt zwar etwas mehr was ggf höheren bremsenverschleißt mancht. ggf gleicht er einen teil davon aber durch rekuperieren aus

 

nun mal zusammensummiert:

756€ steuer + 2736€ kraftstoffkosten + 1500€ besserer restwert - 200€ versicherung - 200€ mehrkosten bei der wartung =4592€

 

listenpreis golf tsi e-hybrid 39780€ - 7830€ prämie = 31950€

listenpreis golf 1.5 tsi dsg style 32840€

differenz 990€

 

zeigt doch eigentlich gut, dass sich der plug in hybrid rechnet. nach prämie sind beide nur noch 990€ auseinander. vielleicht gibt es beim verbrenner 3000€ mehr rabatt wären mit 4592€ vorteil während der nutzung immernich 600€ an vorteil....

austatungsvergleich hab ich jetzt nicht gemacht vermutlich hat der plug in dinge drin die eine style austattung nicht bietet bzw diese hier extra bezahlt werden müssen.

 

nimmt man einen GTE (also 245ps) und vergleicht ihn mit einem GTI wird das ganze noch viel deutlicher.

nicht nur bei den preisen

->der gti kostet mehr als ein gte abzüglich prämie. nach rabatt ist der gti aber vielleicht 1000 oder 2000€ günstiger das kann schon sein

->sondern auch beim verbrauch (wohlwollende 7 liter/100km x 150000tkm x 1,45€(keine ahnung was super plus gerade kostet) =15525€ - 7614 - 1800 = 5811€ differenz

->und der kfz steuer (nach wtlp ca 170gr/co2 bei 2 litern hubraum bedeutet zugelassen ab 2021 dann 217€ steuern. sind in 8 jahren dann 1736€ - 90€ (phev) =1649€ differenz.

---->sprich mit dem gte bist du langfristg betrachtet wesentlich günstiger als mit einem gti. allerdings hat der gti auch etwas bessere fahrleistungen (und evtl auch austattung....keine ahnung)

 

klar haben viele eine kürzere haltedauer. da spart es nicht soviel steuern und kraftstoffkosten aber die differenz im restwert ist ggf deutlich was das ganze quasi auch wieder ausgleicht.

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nur wird es so sein dass viele die karren leasen. dann guckt man sich die raten an und einem fällt auf dass ein e-tsi vermutlich nicht teurer ist als ein 1.5 tsi? (keine ahnung habs nicht vergleichen). ist auch klar die prämie rückt die beiden dicht zusammen, der restwert nach 3 jahren leasingdauer bei ggf wenig kilometern des plug in ist erheblich besser also von einem reinem verbrenner. etwas sprit und steuer spart der kunde auch noch aber das ist in 3 jahren leasingdauer gar nicht viel.

beim gti vs gte sollte das noch viel deutlicher werden. der gti wird 30-50% steuer in der leasingrate sein.

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sobald die prämie abgeschafft ist geht so eine rechnung ggf nicht mehr auf. man wird sehen ob es dann weiter phev geben wird oder eben nicht. ich vermute ja und wenn sie dann höher rabattiert sind und der mehrpreis für diese zusatztechnik auch weiter fällt gleicht sich das irgendwo auch wieder an.

auch das mehrgewicht wird langfristig langsam verschwinden.

die e-motoren wiegen kaum was, der verbrennermotor kann etwas kleiner ausfallen und braucht ggf keinen turbo+llk, baut man einen seriellen hybrid (siehe honda jazz) spart man gleich noch ca 40-50kg an getriebe, 12v starterbatterie wird man sich auch irgendwann sparen (ca 20kg) und die akkus werden auch leichter (bei 400wh/kg wiegt ein 20kwh akku dann lediglich 50kg).....

man wird ggf auch verschiedne e-reichweiten anbieten. 50kg (20kwh) mehr akku und eben keine 100 sondern 200km rein eltrisch erhöht den e-anteil der fahrten sehr deutlich (und sofern die politik es hinbekommt das stromern in den kraftstoffkosten günstiger ist als benzin verbrennen wird der fahrer hier mehr sparen....was die hersteller natürlich gerne in mehrpreis bei der anschaffung verpacken werden....auch wenn die kosten je kwh akku ja auch noch deutlich am fallen ist).


12.12.2020 11:51    |    nick_rs

@newt3

Danke für die ausführliche Rechnung. Ich denke, der Kraftstoffkostenvergleich geht sogar noch mehr zu Gunsten des Plug in. Ich liege bei 3,3L und 14,3kwh, also beide Werte deutlich niedriger. Und das trotz meines Hybrid-Unfreundlichen Fahrprofils. Dazu kommen gelegentlich kostenlose lademöglichkeiten.

 

@Schlawiner98

Auch wenn man im Hybridmodus unterwegs ist, kann ein geladener Plugin ja deutlich mehr unterstützen als ein normaler Vollhybrid. Bei 70-80km wärst du dann wohl bei 1,XL im Schnitt plus eben Strom.

Der Golf produziert auch wie der Toyota Hybrid Strom, wenn der Verbrenner mehr Last bekommt um im idealen Bereich zu arbeiten (wird mal ein einem Bloch erklärt Video toll beschrieben). Plus eben rekuperation etc. Allerdings sind Toyotas Hybrid-Verbrenner im Vergleich zu den normalen ja auch noch bei Kompression etc. mehr auf Effizienz getrimmt. Der TSI entspricht weitestgehend dem normalen Verbrenner.


12.12.2020 17:13    |    nick_rs

@dodo32 zum Thema piepen :D


Bild

12.12.2020 17:20    |    CarFan_77

Ah, ein PlugIn!

 

Würde ich mir nie kaufen ;)


12.12.2020 21:18    |    Lumpi3000

Das schlimmste an solchen Autos sind die Früher-war-alles-besser und die Mein-Fiat-Panda-verbraucht-nur-zwei-Liter Spinner ...


12.12.2020 23:33    |    Adribau

Du hast den ja sogar in Wolfsburg abgeholt, da hättest du doch auch mal bei mir vorbei kommen können ;)

 

Ich hoffe, du wirst viel Spaß damit haben :)


14.12.2020 00:21    |    dodo32

Zitat:

zum Thema piepen :D

Ich erkenne: muss noch üben im interpretieren der Anzeige(n) :D.

 

Definitiv ein interessantes Gefährt. Wie sind die Fahreigenschaften? Vom Tiguan bin ich bei hohen Autobahntempi recht überzeugt wenngleich er sich auf der Landstraße eher "störrisch" verhält. Die heutigen Kompromisse im Fahrverhalten sind durchaus bemerkenswert! War früher undenkbar.


14.12.2020 20:58    |    nick_rs

Naja, es ist halt ein Golf. Man merkt, dass er schwer ist - im positiven Sinne. Er fährt sich sehr satt. Abgesehen davon, dass er als GTE etwas zu hart ist fährt er sich aber sehr gut. Nicht emotional, aber gut. Es fällt mir schwer das in Worte zu fassen :D


14.12.2020 21:00    |    Dynamix

Angenehm? Zufriedenstellend? Unaufgeregt? Solide?


14.12.2020 21:42    |    dodo32

Zitat:

Man merkt, dass er schwer ist - im positiven Sinne. Er fährt sich sehr satt. Abgesehen davon, dass er als GTE etwas zu hart ist fährt er sich aber sehr gut. Nicht emotional, aber gut. Es fällt mir schwer das in Worte zu fassen :D

Passt. Diese Aussage könnte im Bezug auf unseren Tiguan von mir sein. :D Ich weiß was Du meinst. ;) Ging mir genau so. Mann kann zusammenfassend sagen: fährt gut :D:D


16.12.2020 12:23    |    Turbotobi28

Zitat:

Sogar etwas schockierend finde ich die errechneten Verbräuche, wenn man eine komplette Akkuladung ohne Verbrenner gefahren ist. Diese liegen gerne über 40kwh/100km.

Scheinbar haben viele Plug In Hybride das Problem das der Stromverbrauch im reinen E Betrieb deutlich höher ist als bei einem reinen Stromer.

 

40kwh würde bei meinem Strompreis von 0,30€ kwh bedeuten das 100km 12€ kosten! Macht wirtschaftlich also nicht den geringsten Sinn da wäre sogar ein reiner Verbrenner wahrscheinlich günstiger von einem Hybrid ohne Plug In ganz zu schweigen.


16.12.2020 13:57    |    CarFan_77

Also ich habe auch einen PlugIn. Der ist wirklich nicht so sparsam wie ein BEV. Allein das Getriebe frisst hier einiges auf. Mehr als 23 kWh / 100 km habe ich aber noch nie geschafft. Minimalster Verbrauch waren 14 kWh bisher.


16.12.2020 23:43    |    STFighter

Grundgütiger. 40kWh?! Ich dachte die 28 kWh meines E300de sind relativ hoch...aber das Auto wiegt fast 2,3 Tonnen, hat Hinterradantrieb und ist deutlich größer und vor allem hat die Kiste hinten 275er schlappen.

 

40 kWh schaffe ich nicht mal im extremsten Kurzstreckenbetrieb bei voller Heizung. Sobald die Temperaturen über 10°C sind, schaffe ich aber sehr deutlich unter 20 kWh...

 

Also sorry, aber was zum Geier hat VW denn da für einen Müll produziert?


17.12.2020 15:50    |    nick_rs

Langsam langsam!

 

BIS ZU 40kwh. Außerdem habe ich den Golf bisher nur bei einstelligen Temperaturen bewegt und da ich die Reichweite sowieso nicht ausnutze, heize ich quasi jedes Mal per App vor. Dazu sind die meisten Strecken (abgesehen von den 160km nach Hannover) unter 5km. D.h., alle 5km wieder den Innenraum aufheizen, das Auto hochfahren etc... würde ich jetzt täglich die Batteriekapazität ausreizen, wäre der Verbrauch nicht so hoch.

Des Weiteren sind das errechnete Verbräuche, also mit Ladeverlusten. Macht beim E-Verbrauch auch nochmal einen gewaltigen Unterschied.


18.12.2020 07:45    |    sycotec1400

Hm.

Hört sich ja alles schön an. Aber ich fahre 50-60 tkm im Jahr. Da sind 40km (in der Praxis) Akku Reichweite bei 4 Std. Ladezeit indiskutabel. Und wenn man mit dem Verbrenner fährt schleppt man Akku und E-Antrieb als Ballast mit. Da kann mir keiner erzählen daß der Karren nicht mehr Kraftstoff verbraucht als ohne diesen Ballast wenn man 500km Tagesstrecke bei 150 kmh zurücklegt.

Spielerei fü in der Stadt zu fahren. Aber dafür zu teuer...


18.12.2020 08:30    |    Kracksn

schön zusammengefasst und tolle Bilder.

freu mich auf weitere Texte :)

Hatte letztens den Passat Facelift GTE als Leihwagen, ich war sehr angetan vom Antriebsstrang und vom Passat allgemein.

Ich hoffe immernoch das es irgendwann den R-Line als e-hybrid gibt. Der Style ist mir zu bieder und beim 8er GTE finde ich den roten Bremssättel optisch leider not so geil :D Die Reichweiten würden bei mir perfekt reichen für den Arbeitsweg - Wochenendtripps gibts dann im Hybridmodus. Bei ~30.000 km jährlich voll i. O. und allemal "günstiger" als die 9,5 l/100km im TCR :D


18.12.2020 08:49    |    nick_rs

@sycotec1400 dann passt er eben nicht auf dein Fahrprofil, deswegen ist er aber noch kein schlechtes Auto ;)

 

@Kracksn der e-Hybrid als R-Line wird nicht kommen, dann wäre nämlich der Unterschied zum GTE zu gering. Da wäre es wohl einfacher einen GTE zu nehmen und die Bremssättel zu bearbeiten ;)


19.12.2020 08:59    |    boecki

PHEV sind Mogelpackungen für Dienstwagenfahrer.

 

3-4 Stunden laden um 40km zu fahren, wer packt denn da das Kabel aus? Aber Hauptsache ein E auf dem Kennzeichen und Förderung mitnehmen.


19.12.2020 17:42    |    CruiserX

Ich habe doch tatsächlich zuerst beim Lesen des Topics gedacht, es seien hier über 1000km in einem Stück gefahren worden. Das wäre in der Tat bemerkenswert. Aber so ist das ganze ja prinzipiell ins unendliche ausweitbar und hat Null Aussagekraft. Maximal erfährt man hier etwas über das Fahrprofil (viel Kurzstrecke).

Genauso ist die Aussage des Spritverbrauches auf 100km durch die Hersteller nichts als Vernebelungstaktik. Es müsste einfach der Verbrauch des Verbrenners in l/100km und der Verbrauch des E-Motors in kWh/100km angegeben werden, ohne die beiden zu vermischen. Dazu Größe des Akkus und Rauminhalt des Tanks. Daraus könnte dann jeder ganz einfach seine Schlüsse ziehen. Dass dies nicht vom Gesetzgeber so angeordnet wurde, zeigt wieder einmal technische Inkompetenz und dadurch folgende Beeinflussbarkeit der dort sitzenden Leute.


19.12.2020 18:16    |    CarFan_77

Ist das ein Dienstwagen?


19.12.2020 21:47    |    komford

Beeinflußbarkeit der "dort sitzenden Leute"?

 

Naja, vielleicht in gewisser Weise, um das allerschlimmste abzuwenden. Wenn sich die "dort sitzenden Leute" wirklich beeinflussen ließen, dann gäbe es Abgasgrenzwerte, die sich mit Verbrennungsmotoren sinnvoll einhalten lassen. Dann gäbe es auch keine übertriebenen Flottenverbrauchsvorgaben. Dann könnten die Automobilhersteller uns ordentliche Autos anbieten ohne die ganzen unwirtschaftlichen Spritspartechniken. Aber da das so nicht ist, wird heute gespart, koste es was es wolle. Planwirtschaft eben.


22.12.2020 18:02    |    nick_rs

@boecki ICH packe da das Kabel aus ;)

 

@CarFan_77 Nein, ist privat


14.01.2021 15:52    |    Kracksn

@nick_rs ich hätt halt gern den Kombi :P muss ich wohl zum Seat greifen :D


15.01.2021 21:57    |    nick_rs

Der kommt auch bald als e Hybrid. Der Seat ist optisch gar nicht meins. ;)


02.02.2021 17:53    |    Daemonarch

Es ist sicher immer spannend und sinnvoll, wenn neue Technik entwickelt und weiterentwickelt wird.

Für mich persönlich ist so ein Fahrzeug allerdings so gar nicht erschwinglich, noch Zielführend.

 

Ich fahre im Jahr derzeit etwa maximal 6.000km, da ist es im Grunde egal, ob ich meinen alten CLK fahre, nen kleinen alten Polo oder ein Dinosaurier-Schlachtschiff aus den 80ern.

 

Wenn ich mir solche Fahrzeuge wie dieses finanziell leisten könnte, kommen die grossen Maläste. Akku am Ende, Elektronikzicken, und den TSI-Motoren traue ich auch nicht weiter, als ich sie schmeissen kann.

Im Grossen und Ganzen eher was für Leasingkunden oder 4 Jahre-Finanzierer und dann neu.

 

So lange ich "darf", werde ich meine Young und Oldtimer weiterfahren, und dann bin ich hoffentlich weder auf KFZ oder arbeit noch angewiesen.


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