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23.08.2021 14:32    |    nick_rs    |    Kommentare (135)    |   Stichworte: 8 (CD), Fahrbericht, Golf, Golf 8 Erfahrungen, Golf gte, Golf gte Erfahrungen, VW

111111111115.000 km/Jahr stehen im Leasingvertrag. Die sind nun geknackt, nach etwas mehr als einem halben Jahr. Autsch. „Ich fahre damit ja nicht zur Arbeit, da reichen 15.000 km Jahr“. Upsi. Naja, die Mehrkilometer sind günstig und dank Umzug fällt auch die Pendelei weg. Das sollte sich also wieder einpendeln. Aber darum soll es ja gar nicht gehen. Wir sind hier, weil es Zeit wird, ein kleines Zwischenfazit zu ziehen.

Einen ersten Eindruck habe ich ja bereits ein paar Wochen nach der Abholung geteilt. Ich empfehle, diesen Artikel nochmal zu lesen, um die Ergänzungen in diesem Zwischenfazit zu verstehen. Nun, einen halben Winter und halben Sommer später muss ich einige Punkte revidieren. Manche zum positiven, andere jedoch zum negativen. 

 

Bedienung & Alltag

 

Nach wie vor bin ich großer Fan des neuen Bediensystems. Ich hatte zwischenzeitlich mal das Vergnügen mit einem 2021er Polo, der aber noch das „alte“ System hat. Das empfand ich als unnötig verschachtelt und unintuitiv. Nervig ist nur, dass das Klimamenü lange zum hochfahren braucht. Möchte ich nach dem Start die Sitzheizung ausschalten (habe es so eingestellt, dass sie bei kalten Temperaturen automatisch an ist), tippe ich mit zwei Fingern auf den Temperatur-Slider - soweit intuitiv. Da sich aber dann sekundenlang die Anzeige nicht ändert, drückt man nochmal und macht seine vorab getätigte Eingabe quasi wieder rückgängig.

Auch die nette Dame von „Hallo Volkswagen“ und das Navigationssystem brauchen recht lange bis sie bereit sind. Radio, Touchscreen, CarPlay & co. kann man alle direkt bedienen, aber um ein Ziel einzugeben, muss man ca. 30 Sekunden lang „Navigation wird geladen“ abwarten. Ist es erstmal hochgefahren, geht die Routenberechnung und Stauumfahrung sehr schnell, aber wenn ich schon in der Parklücke nicht weiß in welche Richtung ich muss, dann wünsche ich mir ein schnelleres Hochfahren des Navis. Daher nutze ich bei kurzen Strecken Apple Karten über CarPlay. Das geht schneller, erlaubt aber leider nicht die Kartenanzeige im Tacho sowie die Einbindung der Route in die Assistenten. 

 

Aber auch ohne die Routeneinbindung funktionieren Effizienzassistenz & Co wunderbar. Warum mich die typischen Assistentzsysteme so überzeugen, habe ich im letzten Artikel bereits erklärt. Kurzum: Sie „denken“ einfach sehr wie ein Mensch, nicht wie ein stumpf programmierter Computer. Daher sind sie eine tolle Hilfe, ohne dabei zu nerven. 

Was ich später erst entdeckt habe, ist die automatische Rekuperation. Alles, was das ACC kann, macht die Rekuperation im Alltag ohne eingeschalteten Travel Assist bis zur größtmöglichen Verzögerung ohne Bremseingriff. 

Kurz erklärt: Geht man vom Gas, rollt der GTE grundsätzlich, um möglichst effizient die Energie zu nutzen. Läuft man auf ein vorausfahrendes Auto auf, ist eine Kurve voraus, überschreitet man die erlaubte Höchstgeschwindigkeit oder fährt auf eine Kreuzung zu, rekuperiert das Auto so, dass man bis auf die letzten 5kmh quasi nicht bremsen muss. Das funktioniert inzwischen sogar mit roten Ampeln, die Car2X unterstützen. Es wird nur noch das Gaspedal genutzt, um zu beschleunigen oder den Rekuperationsvorgang zu beeinflussen. Das ist sehr angenehm, aber auch ein bisschen gefährlich, wenn man wieder andere Autos fährt, die nicht selbstständig verzögern. 

Mit eingeschaltetem Travel Assist (bei Tesla heißt es AutoPilot) geht das auch mit Übernahme der Lenkung und Bremsen bis zum Stillstand. Das Auto fährt dann auch selbstständig wieder an. Allerdings hält er nur dann an roten Ampeln, wenn ein Auto vor einem ist. Seltsam, da es bei ausgeschaltetem Assistenten mittels Rekuperation bei Car2X Ampeln ja funktioniert. 

Ohne passende Überleitung: Die Lüftung zieht. Durch die tief angebrachten Luftausströmer ist es IMMER kalt am Knie. Selbst eine andere Ausrichtung der Düse hilft nicht. Und wenn man sie zudreht, wird es mir persönlich zu stickig. Ich mag den frischen Luftzug um die Nase, aber nicht am Knie. Dafür hilft es natürlich, dass man den GTE auch ohne zu Laden vorab heizen und kühlen kann. 

 

FahrsicherheitstrainingFahrsicherheitstraining Fahren

 

Ich muss zugeben, dass die Zeiten des typischen untersteuernden Golfs vorbei sind. In einem Fahrsicherheitstraining konnte ich das Fahrwerk mal an seine Grenzen bringen. Natürlich bleibt es ein sicher abgestimmter Frontkraxler, aber die erreichten Kurvengeschwindigkeiten können sich echt sehen lassen. Das ESP ist komplett abschaltbar und wenn man die Rekuperation auf „stark“ stellt und das Auto etwas aufschaukelt, sind im Schnee und auf der Gleitfläche des Fahrsicherheitszentrums kontrollierte Heckschwenker kinderleicht zu provozieren :D, wenngleich das natürlich kein Vergleich ist mit super spaßig ausgelegten HotHatches wie Focus ST oder Megane RS. 

Zum Antrieb: Das Konzept der „kleinen“ VAG Hybride ist meiner Meinung nach eines der Besten. Während viele andere Hersteller ihre Plug-ins im Hybrid Modus starten lassen und selbst im „E-Mode“ nur im Teillastbereich rein elektrisch fahren, startet der GTE immer im E-Modus und schaltet auch bei Vollgas (ohne Kickdown-Widerstand) den Verbrenner nicht hinzu. Dabei hat er auch ordentlich Bums und fährt quasi wie ein Elektroauto. Das sofort verfügbare Drehmoment lässt unterhalb der Landstraßengeschwindigkeit selbst die C-Klasse (350 CDI 620Nm) langsam und träge wirken. Spontane Spurwechsel, Überholvorgänge oder das Einfädeln werden da zum Genuss. Auch in Kombination mit dem recht leisen und unaufdringlichen Benziner ändert sich das erstmal nicht. Lediglich über 140km/h wird die Abstimmung sehr unharmonisch. Hier schaltet das DSG unnötig früh runter und lässt den 1,4er unnötig hoch drehen. Das massive Drehmoment des E-Motors bleibt im Teillastbereich nahezu vollkommen aus, kommt aber umso überraschender, wenn man das Gas etwas weiter durchdrückt. Dann „boostet“ er und wird dabei so schnell, dass man wieder vom Gas gehen muss. Da lässt die Souveränität sehr zu Wünschen übrig. Spaß macht da nur, dass selbst jenseits der 180kmh der Motor immer wieder ausgeht und man ohne Kraftstoffverbrauch rollt. Bei Abschnitten, die bergab verlaufen, hat man auch gerne mal 2-3km mehr Reichweite im Akku, während reine Verbrenner mit dieser Energie nur die Felgen dreckig bremsen. 

Die Intelligente Steuerung des Hybridantriebs bei eingeschalteter Navigation und dem abgreifen der überschüssigen Energie beim Halten des Motors im idealen Lastbereich habe ich ja im letzten Artikel schon ausführlich erklärt. 

 

Verbrauch & Kosten

 

Der ganze Aufwand des Systems resultiert in wirklich guten Verbräuchen. Selbst mit leerem Akku auf der Langstrecke kommt man (mit meiner Fahrweise) nicht über 6L/100km. Mein Rekord mit leerem Akku lag bei 4,6L/100km auf 550km Strecke. Mit vollem Akku gibt es je nach Fahrstrecke nach unten hin ja keine Grenze, mehr als 5L/100km auf Langstrecken habe ich bisher aber noch nicht gebraucht. 

Reine Elektrofahrten sind im Sommer aber auch unter 16Kwh/100km möglich, im Schnitt sind es die letzten Monate ca. 19-20. Im Winter meckerte ich ja noch über den hohen Stromverbrauch und der daraus resultierenden geringen Reichweite. Das ist wohl auf die Heizung zurückzuführen, denn selbst mit Klimaanlage sind 60km innerstädtisch mit einer Akkuladung kein Problem. 68km bin ich bisher maximal rein elektrisch gekommen. Ich bin gespannt wie der Winter wird, wenn die Reichweite wieder unerwartet einbricht :D

Im Mix von Sommer & Winter liege ich aktuell bei 7,67€/100km für Kraftstoff. 

Zum Vergleich, laut Spritmonitor liegen die GT-Derivate da deutlich drüber: 

* GTD: 9,23€ (7,1L x 1,30€)

* GTI: 13,281111€ (8,8L x 1,51€)

auch die schwächer motorisierten Varianten verlieren hier:

* 2.0 TDI 150PS: 7,93€ (6,1L x 1,30€)

* 1,5 eTSI 150PS: 9,72€ (6,7L x 1,45€)

(BTW: interessant wie nah die Verbräuche des Diesels und des Benziners hier beisammen liegen)

 

Sicherlich vergleiche ich hier den Durchschnitt mit meinem persönlichen, recht sparsamen Fahrprofil, allerdings fahre ich sehr viel innerstädtisch und Kurzstrecken, was den Verbrauch eines reinen Verbrenners in die Höhe treiben würde. 

Des Weiteren darf man nicht vergessen, dass der GTE aktuell steuerbefreit ist. Im Falle der Diesel-Derivate kommen da bei 15.000km/Jahr nochmal rund 1€/100km oben drauf. 

Ein BEV könnte in der Stadt noch mithalten (ID3 13kWh), wäre aber auf langen Strecken dank der neuerdings überall gestiegenen Ladepreise deutlich teurer (11,96€ ID3 23kWh x 0,52ct DC Laden). 

 

Fazit  

 

Günstiger kann ICH mit MEINEM Fahrprofil und MEINEN Ansprüchen aktuell kaum fahren.

Dieser Vergleich zielt aber natürlich nur auf meinen persönlichen Bedarf ab. Sicherlich gibt es Autofahrende, die mit einem Diesel oder Kleinwagen besser bedient sind. 

Ab und zu denke ich, ein BEV wäre die bessere Wahl gewesen, da es doch nervt, nach jeder 2.-3. Fahrt wieder an eine öffentliche Ladesäule zu fahren und später wieder umzuparken, da man da nicht unbegrenzt lange stehen darf. Das wird sich aber demnächst in der neuen Wohnung dank Tiefgaragenstellplatz mit hoffentlich zeitnah einer Wallbox erübrigen.

Auf weiten Strecken, die im letzten halben Jahr recht häufig gefahren wurden, ist es doch entspannter noch einen Benziner an Board zu haben, wenngleich ich mit den Ladepausen kein Problem hätte. Ein reiner Verbrenner hätte mich lange nicht so zufrieden gestellt. Es entspannt, sich auf meist kurzen Strecken keine Gedanken über die Umweltverträglichkeit dieser Fahrt, der Verbrauch sowie den erhöhten Verschleiß machen zu müssen. 

UpsUpsDer Golf hat für mich die richtige Größe (größer ist immer besser, aber eben auch teuerer) und gefällt mir nach meinen optischen Veränderungen so gut wie kein anderes elektrifiziertes Auto in diesem Preissegment. 

Einzig bei den Sitzen bereue ich, nicht die Variante mit Leder und Memory genommen zu haben. Zwar sitzt man unheimlich gut und bequem, jedoch nehmen die Stoffsitze dem Innenraum einen riesige Portion Wertigkeit. Und wenn man aus der Vergangenheit hauptsächlich Autos mit Leder gewöhnt ist, fällt die Umstellung schwer. 

 

Einen Punkt habe ich weggelassen: Zuverlässigkeit & Serive. Der Absatz hätte den Rahmen gesprengt, daher bekommt das Thema einem gesonderten Artikel in naher Zukunft. 

 

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04.10.2021 12:53    |    Dynamix

Nee, aber ich will dann doch mal die Möglichkeit haben eben etwas größere Strecken spontan zurückzulegen ohne halt unterwegs ne Ladesäule suchen zu müssen. Für die alltäglichen Strecken wären wohl 200-300km Reichweite ausreichend. Aber man will dann halt doch mal die Option haben was länger zu fahren. Ich schaffe es auch schon mal spontan so an einem Wochenende knapp 300km in der näheren Umgebung zu fahren.

 

Oder nehmen wir an ich würde Nick mal besuchen wollen, dass sind dann auch schon mal knapp 450km pro Strecke. Da käme ich dann mit 300km nicht so weit und ich müsste auf jeden Fall ne Pause machen und dann das Glück haben auf der Bahn ne passende Ladesäule zu finden. Nee, da wäre ein größerer Akku schon praktischer und den Strom für den Weg nach Hause klaue ich mir dann bei Nick :D

 

Oder auch wenn ich mal zu meinen beiden Schwestern ins Ländle fahre, das sind auch wieder ein paar 100km. Oder mal in den Urlaub runter Richtung Alpen. Alles nicht unrealistisch und da wären dann eben besagte 600km wieder ganz praktisch.

 

Und was man ja dabei nicht vergessen darf:

 

Ich muss auch erst einmal zusehen inwiefern ich mit der elektrischen Reichweite tatsächlich hinkomme! Katalogangaben sind ja immer schön und gut, aber realistisch ist halt oftmals auch was anderes. Beim i3 wurde aus den 150km Reichweite im Alltag ganz schnell 50 und da bin ich echt nicht gehackt sondern ganz normal zur Arbeit gefahren. Das sind knapp 70km insgesamt, also auch mit Rückweg. Auf dem Rückweg ist dann der RE angesprungen, ohne wäre ich ziemlich aufgeschmissen gewesen weil ich dann mitten auf der Bahn liegengeblieben wäre. Also ein bisschen Reserve darf es da in meinem Falle gerne sein. Eben weil die Infrastruktur hier in D noch nicht so der Bringer ist. Und man hört auch oftmals das die Ladesäulen dann entweder zugeparkt sind oder die Säule wieder nicht funktioniert. Da hab ich dann lieber einen größeren Akku und eben noch 200-300km mehr Reichweite als unbedingt nötig als dann irgendwo aufgeschmissen zu sein. Wie gesagt, finde ich jetzt nicht übertrieben anspruchsvoll.

 

Und seien wir ehrlich, niemand würde sich einen Golf kaufen wenn der Tank so winzig ist das man damit eben nur 200km weit kommt. Auch wenn es eben für die meisten ebenso ausreichen würde wie beim E-Auto. Und das Argument mit dem Tanken ist hier ja das selbe. Wer sein Auto zuhause an der Steckdose über Nacht laden kann, hat auch die Möglichkeit mal eben die 5 Minuten Umweg fürs Tanken einzuplanen und das geht sogar schneller als Aufladen.

 

Aber wir Menschen sind halt faul und Gewohnheitstiere und da nehme ich mich nicht aus. Also wenn E-Auto, dann muss es mir auch die gleichen Möglichkeiten bieten wie der Verbrenner der gerade die Garage blockiert. Nicht mehr, nicht weniger.

 

Und da sind wir ja wieder bei dem Punkt den du gerade angesprochen hattest:

 

Zitat:

...........es passt nicht immer und für jeden.

Was für einen Nick, Josy oder dich passt muss nicht zwangsläufig für mich passen. Dafür sind dann die Nutzungsprofile, Vorlieben und lokalen Gegebenheiten wieder zu unterschiedlich. Wenn es so einfach wäre hätten wir beim Verbrenner auch schon längst den Einheitsmotor. Haben wir aber nicht. Selbst hier gibt es massive Unterschiede. Der eine kommt mit dem Kleinwagen mit Minimotor und Minitank problemlos im Alltag hin. Dann gibt es den Vertreter der immer den fetten Diesel der gehobenen Mittelklasse mit mindestens 1200 km Reichweite pro Tankfüllung braucht, dann gibt es die Leute die den 500 PS Sportwagen wollen der dann auch nicht gerade sparsam ist. Ist halt nicht immer so einfach und aus dem Grund gibt es dann auch bei ein und dem selben Modell ein halbes Dutzend Motoren für die verschiedenen Nutzungs- und Anforderungsprofile. Die einen kaufen halt immer Basismotor weil die am wenigsten Fressen, den anderen ist eher wichtig das man beim Beschleunigen nicht einschläft. Dafür gibt es halt diese Vielfalt.

 

Bei den E-Autos wird sich das eher auf die Akkus als auf die Motoren verlagern, aber auch da gibt es ja schon im Ansatz verschiedene Akkugrößen. Denke das wird in Zukunft dann genauso ein Verkaufsargument werden wie heute der 100 PS Basismotor vs. 300 PS Topmotor in einem beliebigen Kompakten.


04.10.2021 13:23    |    Bayernlover

Das mit der Versicherung kann ich nicht nachvollziehen - 480 Euro im Jahr, VK300 mit 6 tkm/Jahr und SF13.

 

Ladesäulen zeigt dir der Tesla direkt im Navi an, bei Berechnung ;) und auch abseits der Supercharger gibts mittlerweile genug Saft.


04.10.2021 13:27    |    Dynamix

Ich beziehe das jetzt auf die Typklassen und da ist das Model 3 glaube ich bei 26 bei der Vollkasko. Wirklich billig ist das nicht, aber da kommt es ja auch wieder auf den Wohnort und so weiter an ;) Ich glaube bei dir da im Osten ist das günstiger als bei uns in Köln wo wir ja schon zu den Top 10 der Regionalklassen zählen. Da zahlt man schnell mal das doppelte im Vergleich zum ländlichen Raum. Würde ich irgendwo in der Pampa von NRW wohnen würde, könnte ich meine Versicherungskosten locker halbieren und das bei sonst gleichen Voraussetzungen wie SF-Klasse, Wohnsituation, jährlicher Laufleistung etc.

 

P.S.: Mit 6000 km pro Jahr komm ich beim Daily ganz sicher nicht hin. Das reiße ich ja mit den Hobbyautos pro Jahr zusammen schon ab. Rechne dir das mal auf 30.000km hoch mit Wohnort Köln, ich glaube dann wird aus den 480€ schnell was vierstelliges ;)


04.10.2021 13:34    |    Bayernlover

Na gut, 1077 im Jahr, fair point ;) dafür keine Steuer und geringerer Verbrauch


04.10.2021 13:36    |    Dynamix

Zitat:

@Bayernlover schrieb am 4. Oktober 2021 um 13:34:33 Uhr:

Na gut, 1077 im Jahr, fair point ;) dafür keine Steuer und geringerer Verbrauch

Bei mir sogar knapp 1200€ ;)

 

Beim Thema Steuer (da bin ich eh mal gespannt wie die das Thema zukünftig lösen wollen, so ganz ohne Hubraum und lokalen CO2 Ausstoß :D) und Verbrauch bin ich ich wie gesagt bei dir.


04.10.2021 15:13    |    nick_rs

Zitat:

@Dynamix schrieb am 4. Oktober 2021 um 12:53:26 Uhr:

 

Oder nehmen wir an ich würde Nick mal besuchen wollen, dass sind dann auch schon mal knapp 450km pro Strecke. Da käme ich dann mit 300km nicht so weit und ich müsste auf jeden Fall ne Pause machen und dann das Glück haben auf der Bahn ne passende Ladesäule zu finden. Nee, da wäre ein größerer Akku schon praktischer und den Strom für den Weg nach Hause klaue ich mir dann bei Nick :D

450km? Du weißt aber schon, dass ich umgezogen bin? :D

 

Mir geht es gar nicht darum, euch ein E-Auto anzudrehen. Das Thema hatten wir beim Fiesta-Kauf schon kurz.

Ich verstehe nur die Argumentation nicht ganz, dass er 600km schaffen soll und du im Gym nicht laden kannst. Ist dein Gym 300km weg?

Mit einer Lademöglichkeit zu Hause ist das Auto jedem morgen voll (bzw. im Idealfall nur 80%). Und 300km machen die meisten Autos mit. Schnellladesäulen finden sich an JEDER Raststätte in ausreichender Menge. Teilweise sogar an Parkplätzen ohne Tankstelle. Einmal auf Toilette und mit dem Hund auf die Wiese und schon sind 200km nachgeladen.

Die Argumente dagegen sind irgendwie so von 2018. Da hätte ich das noch unterschrieben. Aber inzwischen kann man auch mit Elektro-Kompaktwagen Kreuz und quer durch Deutschland fahren, ohne dass man viel mehr Zeit für benötigt (eUp, Twingo & co mal außen vor). Der Preis ist definitiv ein kritischer Punkt, ohne frage. In den TCO werden e-Autos ja meist mit neuen Verbrennern verglichen.


Bild

04.10.2021 15:24    |    Dynamix

Irgendwie dachte ich das HH von H nkcht so weit weg wäre :D

 

Gut, geschenkt. Aber es geht halt darum die Möglichkeit zu haben so eine Strecke mal am Stück durchzufahren. Das darfst du von mir aus auch gerne hirnrissig finden, ist aber eben mein Anspruch an das Thema und ein Auto kaufe ich immer noch für meine eigene Familie ;)

 

Und da muss es eben auch unseren Ansprüchen genügen. Wäre bei einem Verbrenner aber nicht anders! Das Gesamtpaket muss einfach stimmen.


05.10.2021 05:43    |    Maxi245

Den alten I3 kannst aber nicht mehr mit aktuellen Modellen vergleichen, da hat sich einiges getan.

Siehe den von mir immer wieder "zitierten" Ioniq5 den bestellt man als Dayli m.M.n. auf jeden Fall mit Wärmepumpe, somit sind auch im Winter ectr. deutlich mehr Strecke drin als ohne und du hast 300-400 KM sehr sicher. Und sind wir mal ganz ehrlich 300-400km am Stück ist schon eine Ansage, das ist kaum noch entspannt und mit Frau/Kind/Hund an Board sowieso nicht fahrbar.


08.10.2021 12:55    |    Bayernlover

@Dynamix ich muss dich leider enttäuschen, nachdem die Typklassen bei Tesla massiv sinken werden in 2022, würde der für dich und deine Daten nur noch 877 Euro jährlich kosten - wieder ein Argument weniger ;) ich lande in 2022 bei ganzen 355 Euro jährlich


08.10.2021 13:03    |    Dynamix

Zitat:

@Bayernlover schrieb am 8. Oktober 2021 um 12:55:47 Uhr:

@Dynamix ich muss dich leider enttäuschen, nachdem die Typklassen bei Tesla massiv sinken werden in 2022, würde der für dich und deine Daten nur noch 877 Euro jährlich kosten - wieder ein Argument weniger ;) ich lande in 2022 bei ganzen 355 Euro jährlich

Wenn das so kommt wäre das schön!

 

Wo ich dich gerade mal am Wickel habe:

 

Wie ist das mit der Ausstattung bei Tesla? Optionen gibt es ja außer Antrieb, Felgen und Farbe nicht wirklich. Was hat der denn dann so ab Werk drin? Auf der Seite von Tesla finde ich da nix zufriedenstellendes.


08.10.2021 14:27    |    Dynamix

@Bayernlover Wo hast du überhaupt die "neuen" Typklassen her? Im Tool der GDV sind das für das Model 3 immer noch die selben wie die Tage. Und die Daten sind Stand Anfang September was laut GDV schon die Typklassen für 2022 sind.

 

Ich will dich ja nicht enttäuschen, aber ich glaube dein Vergleich hinkt etwas :D

 

Laut GDV sind die aktuellen Typklassen 19/23/26. Wenn du da günstigere gefunden hast bitte ich um eine Quelle.


08.10.2021 15:09    |    Bayernlover

Ausstattung:

 

- ACC, Lenkassistent

- Memorysitze

- LED mit FLA

- Rückfahr- und seitliche Kameras

- Dashcam

- Klima, Standlüftung, Standheizung

- 18-Zoll-LMF

- "großes" Navi

- Soundsystem

 

Bzgl. der HUK habe ich die neue Abrechnung schon hier, von 480 im Jahr falle ich auf 355 EUR, das kannst du jetzt glauben oder nicht ;)

Die neuen Typklassen sind 17/19/24, Auto ist 1480/AAQ


08.10.2021 15:18    |    Dynamix

Merkwürdig, die bekommen Ihre Daten normalerweise auch von der GDV und auf deren Seite sind die Typklassen mit Stand Anfang September und das ist auch haargenau das Datum wo dann die neuen Typklassen herausgegeben wurden. Mich wundert es bloß, ich hab auch von der Huk bisher noch keinen Brief für den Fiesta bekommen.

 

Wenn der kommt, kann ich das mal abgleichen. Wenn da auch ne Abweichung drin ist ruf ich da mal an. Nicht das die sich da bei dir vertan haben oder die GDV falsche Zahlen veröffentlicht hat. Im Anhang mal der Screenshot von der GDV, wir wollen ja transparent bleiben ;)


Bild

08.10.2021 15:19    |    Dynamix

Zitat:

@Bayernlover schrieb am 8. Oktober 2021 um 15:09:37 Uhr:

Ausstattung:

 

- ACC, Lenkassistent

- Memorysitze

- LED mit FLA

- Rückfahr- und seitliche Kameras

- Dashcam

- Klima, Standlüftung, Standheizung

- 18-Zoll-LMF

- "großes" Navi

- Soundsystem

Gibt es Sitzheizung und Schibidach?


08.10.2021 15:27    |    Bayernlover

Ach komm, so schwer ist das bei der GDV nicht und im HUK24-Portal sieht man es auch, GDV-Screenshot anbei. Nebenbei berichten alle Tesla-Fahrer das gleiche, aber wahrscheinlich hat sich da die Versicherung auch nur geirrt.

 

Sitzheizung ist natürlich auch drin, für 300 EUR extra sogar hinten (beim LR glaub Serie), Schiebedach gibt's ein Glasdach, das sich nicht öffnen lässt. AHK, Farben, weißen Innenraum und erweitertes ACC kann man noch bestellen, dann ist Ende.


Bild

08.10.2021 15:31    |    Dynamix

Zitat:

@Bayernlover schrieb am 8. Oktober 2021 um 15:27:42 Uhr:

Ach komm, so schwer ist das bei der GDV nicht und im HUK24-Portal sieht man es auch, GDV-Screenshot anbei. Nebenbei berichten alle Tesla-Fahrer das gleiche, aber wahrscheinlich hat sich da die Versicherung auch nur geirrt.

Ja, dann stehen da aber immer noch die 19/23/26. Das sind ja scheinbar die aktuellen Typklassen. Das Minus zeigt ja nur an das es im Vergleich zum Vorjahr weniger geworden ist. Mein Punkt:

 

Die 1200€ hatte ich bereits mit den 19/23/26 ausgerechnet und du unterstellst mir ja das würde nicht stimmen und ich würde nur krude Argumente gegen das E-Auto an sich suchen. Ich kann mich ja auch nur an den Daten orientieren die mir die Verischerung gibt und wenn mir die gleiche HUK was von 1200€ sagt dann muss ich das so hinnehmen. Meinst du nicht?

 

Zitat:

Sitzheizung ist natürlich auch drin, für 300 EUR extra sogar hinten (beim LR glaub Serie), Schiebedach gibt's ein Glasdach, das sich nicht öffnen lässt. AHK, Farben, weißen Innenraum und erweitertes ACC kann man noch bestellen, dann ist Ende.

Hmm, schade das man das Dach nicht öffnen kann aber immerhin besser als gar kein Glasdach. Sitzheizung hinten hätte was.


08.10.2021 15:42    |    Bayernlover

Du kannst ausrechnen was du willst, ich hab es heute bei der HUK nachgerechnet mit Versicherungsbeginn 31.12.21 und 01.01.22 und oh Wunder, der Preis ging genau um das herunter, was in meiner Abrechnung steht. Aber du darfst der HUK sicher auch die Differenz zum höheren Preis zahlen, wenn dich das glücklich macht ;)

 

Das Minus zeigt übrigens die neuen Typklassen für 2022 an - passt mit dem zusammen, was die auf ihrer Website schreiben. Aber wie gesagt, du darfst das gern anders sehen und ich freue mich über 125 gesparte EUR ab nächstem Jahr, die ich in viele kW Strom investieren kann :)


08.10.2021 15:48    |    Bayernlover

08.10.2021 15:49    |    Dynamix

Zitat:

@Bayernlover schrieb am 8. Oktober 2021 um 15:42:43 Uhr:

Du kannst ausrechnen was du willst, ich hab es heute bei der HUK nachgerechnet mit Versicherungsbeginn 31.12.21 und 01.01.22 und oh Wunder, der Preis ging genau um das herunter, was in meiner Abrechnung steht. Aber du darfst der HUK sicher auch die Differenz zum höheren Preis zahlen, wenn dich das glücklich macht ;)

So ganz blöd bin ich nicht, auch wenn du das gerne glaubst ;)

 

Versicherungsbeginn ist der 01.01.2022 und oh Wunder, es kommen bei mir immer noch keine 8xx€ pro Jahr raus. Da kann ich noch so oft irgendein Datum in 2022 als Versicherungsbeginn angeben. Also entweder hast du "meine Daten" lediglich geraten und kommst so nicht auf meinen Betrag oder du liegst einfach falsch.

 

Um dich mal selbst zu zitieren:

 

Zitat:

@Dynamix ich muss dich leider enttäuschen, nachdem die Typklassen bei Tesla massiv sinken werden in 2022, würde der für dich und deine Daten nur noch 877 Euro jährlich kosten - wieder ein Argument weniger ;) ich lande in 2022 bei ganzen 355 Euro jährlich

Und genau dieser Betrag stimmt halt vorne und hinten nicht. Vielleicht wenn ich da bei dir irgendwo wohnen würde, aber ganz sicher nicht in meiner Stadt, mit meiner Fahrleistung und meiner SF Klasse.


08.10.2021 15:58    |    Bayernlover

Zitat:

P.S.: Mit 6000 km pro Jahr komm ich beim Daily ganz sicher nicht hin. Das reiße ich ja mit den Hobbyautos pro Jahr zusammen schon ab. Rechne dir das mal auf 30.000km hoch mit Wohnort Köln, ich glaube dann wird aus den 480€ schnell was vierstelliges ;)

Ich zitiere dich mal, denn genau das habe ich getan. Meine 480 EUR von DD auf Köln und von 6 auf 30 tkm geändert. Da kamen für dieses Jahr 1.077 EUR raus und ab nächstem Jahr 872 EUR - deine Daten kenne ich nicht.

 

Ich finde beides nicht teuer bzw. gegenüber der ursprünglichen Aussage "Tesla ist in der Versicherung so teuer" nicht haltbar, wenn man sogar noch die gesparte KfZ-Steuer mit in die Waagschale wirft. Mal abgesehen von den geringeren Wartungs- und Stromkosten, Bremsen etc. Kosten sind für mich also kein Argument gegen ein E-Fahrzeug, eher im Gegenteil.

 

Ich bin jedenfalls zufrieden und freue mich weiterhin auf jeden Kilometer, den ich elektrisch mit dem Fahrzeug abreißen kann, verstehe aber, wenn es aus verschiedenen Gesichtspunkten für weite Teile der Bevölkerung aktuell noch nicht praktikabel ist. Aber das kommt noch, da bin ich mir sicher :)


08.10.2021 16:40    |    Dynamix

Jetzt fängst du wieder mit deiner üblichen Schönrechnerei an :D

 

Das der "Kraftstoff" und die "Steuer" deutlich günstiger sind habe ich nie abgestritten, habe dir da mal davon ab auch schon mehrfach zugestimmt. Es ging mir hier NIE um die TOC, sondern nur um den Punkt das die Kasko beim Model 3 auch immer noch mehr als ordentlich ist. Aber das ist eben auch einfach meine Wahrnehmung.

 

Und selbst wenn, zwischen leisten KÖNNEN und leisten WOLLEN liegt noch einmal ein Unterschied. Klar könnte ich es mir auch leisten wenn die Kiste 2000€ pro Jahr kosten würde. Nur WILL ich mir das gar nicht leisten. Ich lebe schließlich nicht nur für meine Autos.

 

Aber das ist auch immer das Problem mit solchen Diskussionen und auch das was ich bei Nick und gerade auch bei dir immer sehe. Da wird dann aus der eigenen Bubble heraus diskutiert und das ist dann der Standard an dem sich alle anderen, die mit euch diskutieren, messen lassen müssen, egal wie völlig unterschiedlich da die Voraussetzungen bei jedem Einzelnen sind. :rolleyes:

 

Wenn du mir da latent irgendwelche Abneigungen gegen das E-Auto unterstellst weil du irgendeine Zahl in den Raum wirfst die einfach mal nicht stimmt um mir dann mit einem süffisanten Grinsen unter die Nase zu reiben das du ja gerade wieder eins meiner angeblich nicht validen Gegenargumente pulverisiert hast, obwohl es eben nicht stimmt, find ich da ehrlich gesagt nicht okay. Zeugt davon ab auch nicht von gutem Diskussionsstil. Und gerade dieser arrogante Unterton ist es immer der solche Diskussionen, besonders im Netz, schnell eskalieren lässt. Sehe ich auf Social Media mittlerweile täglich. E-Auto Fans die mit den Ewiggestrigen diskutieren und jeder suhlt sich da in der eigenen Arroganz und dem Gefühl es ja eh besser zu wissen als alle anderen. So erstickt man jegliche, sachliche Diskussion direkt im Keim :rolleyes:

 

Und mal davon ab:

 

Selbst WENN ich jetzt einen Tesla kaufen würde, müsste ich immerhin noch für ein paar Monate den "alten" Betrag zahlen. Darum ging es ja und selbst wenn wir von 2022 als EZ ausgehen bin ich halt immer noch nicht bei 8xx€. Da kannst du dich auf den Kopf stellen und noch so sehr über DEIN gespartes Geld freuen ;)

 

Und mir fällt gerade auf, dass ich bei dem Model 3 wohl noch ein ganz anderes Problem bekäme:

 

Wenn es blöd läuft bekomme ich den Tesla gar nicht in die Garage rein. Der Kuga war ja schon ne ganz knappe Nummer und das Model 3 legt da nochmal knapp 20cm drauf. So eine Wallbox IN der Garage macht nicht viel Sinn wenn das Auto DAVOR stehen muss. Und nein, wenn ich sowas mache MUSS der Wagen in der Garage aufladbar sein und das Tor lasse ich fürs Laden ganz sicher nicht offen stehen. Und ich diskutiere auch nicht über die folgenden tollen Alternativen zur heimischen Wallbox:

 

- Fitnessstudios (da fahre ich mit dem Fahrrad hin, wer da mit dem Auto hinfährt hat das Prinzip nicht verstanden)

 

- Lidl-Parklpätze (wie lange parkt Ihr da?! Ich stehe da nicht mal ansatzweise so lange das der Akku auch nur annähernd voll würde)

 

Vielleicht kommt Tesla ja bald mal mit dem Model 2 um die Ecke das unterhalb der 4,5 Meter liegt. Das wäre dann auch vom Neupreis durchaus bezahlbar, vorausgesetzt die 25.000$ die da immer durch die Medien geistern stimmen! Wobei das 35.000$ Model 3 auch Jahre gebraucht hat bis es auf den Markt kam. Wenn das Model 2 im üblichen Tesla Tempo auf den Markt kommt bin ich bis dato vermutlich schon zwei Jahre E-Auto Fahrer von irgendeiner anderen Marke die bis dato hoffentlich was passendes auf den Markt geworfen hat.

 

Und noch einmal fürs Protokoll:

 

1. Ich hab nichts gegen E-Autos

 

2. Ich finde das Model 3 völlig okay und käme meiner Vorstellung von einem guten Daily schon sehr nahe.

 

3. Nein, so ganz 100%ig passt das bei uns noch nicht mit dem E-Auto, ich hoffe aber das die Rahmenbedingungen spätestens dann passen wenn der nächste Daily ansteht. Die Vorteile sind ja unbestritten da.

 

4. Nein, man muss mich wegen meiner momentanen Situation und meinen Anforderungen nicht in die Nähe von automobilen Querdenkern rücken. Das ist schlechter Stil!

 

5. Nein, selbst wenn ich die Daten für 2022 eingebe komme ich immer noch auf keinen hübschen 3-stelligen Betrag. Ja, auch dann wenn ich da schon die nächste, niedrigere SF-Klasse mit einbeziehe. Das macht gerade mal 40€ pro Jahr aus. Wenn es bei mir wirklich nur die 8xx€ wären, würde ich mir für den nächsten Daily einen Tesla ganz oben auf die Wunschliste schreiben! Momentan sind es aber eben noch über 1000€ und das finde ich viel. War so, ist so und wird in meiner Wahrnehmung auch so bleiben.

 

Und wer den Planeten retten will tut das ganz sicher nicht mit einem Auto, egal ob Verbrenner oder elektrisch. Die Produktion kostet bei beiden verdammt viel Rohstoffe und CO2 und die Umweltfreundlichkeit ist bei dem momentanen deutschen Strommix, der auch mal eben knapp 40% unserer Gesamtemissionen (winke, winke Herr "Mein Vater war Bergmann!") ausmacht auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Und solange da die Erneuerbaren nicht ausgebaut werden, wird das mit dem flächendeckend sauberen Strom auch nichts. Die EE haben letztes Jahr gerade mal 26% am deutschen Strommix ausgemacht. Das ist bestenfalls ein Anfang!

 

Aus dem Grund auch meine Überlegungen das man sich da eine Solaranlage, natürlich mit einem gewissen Speicher, ins Haus baut um dann das Auto und den Haushalt zu einem gewissen Grad autark versorgen zu können. Das wäre wohl immer noch die bessere Alternative zum reinen Verbrenner oder zum laden von schmutzigen Strom aus dem momentanen Strommix. Aber da sind wir wieder bei den Voraussetzungen. Sowas kostet Geld, das Haus gehört nicht mir und gebaut werden muss der ganze Kram ja auch erst einmal. Ideal ist das bei uns eben momentan alles noch nicht.


08.10.2021 16:48    |    Bayernlover

Gut, damit sind die Standpunkte hinreichend ausgetauscht und damit bin ich beim Sport - ohne Auto ;)


08.10.2021 16:49    |    Dynamix

Zitat:

@Bayernlover schrieb am 8. Oktober 2021 um 16:48:19 Uhr:

Gut, damit sind die Standpunkte hinreichend ausgetauscht........

Sehr schön :)

 

Zitat:

und damit bin ich beim Sport - ohne Auto ;)

Vorbildlich! ;)


08.10.2021 22:08    |    nick_rs

habt ihr nicht mehr einander Nummer? :D


09.10.2021 08:54    |    Bayernlover

Die Welt kann viel hier draus lernen!


09.10.2021 09:45    |    Dynamix

Um Mal irgendwie die Kurve zurück zum Thema zu bekommen:

 

Was zahlt ihr pro KWH an einer öffentlichen Säule? Da kursieren ja ne nach Anbieter die wildesten Zahlen. Darunter Zahlen die, falls Sie stimmen, auf 100km gerechnet ja teurer wären als Sprit zu tanken was ich mir nicht vorstellen kann.


09.10.2021 10:02    |    Bayernlover

Ich habe die Karte von Hamburg Energie https://www.hamburgenergie.de/elektromobilitaet/ - da steht zwar "Laden in Hamburg", aber wenn man mal rauszoomt, sieht man, dass da deutlich mehr Stadtwerke mit dranhängen, unter anderem meine. Da bezahle ich 29,5 Cent/kWh, auch an den Schnellladern. Alternativ gibt's einige Säulen, wo das Stromticket http://stromticket.de/zugang-ueber-stromticket/ funktioniert, da geht es nach Zeit; das kann je nach Ladung noch günstiger sein.

 

Ansonsten halt am Supercharger für 40 Cent, allerdings habe ich noch reichlich 1.000 km frei durch die Bestellung über einen Referral-Link. Für Vielfahrer lohnen sich dann andere Tarife bis hin zur Flatrate.

 

In Köln finde ich die Rheinenergie https://www.rheinenergie.com/.../tarif_fuer_ladestrom.html für 39 Cent, aber das geht sicher noch günstiger ;)


09.10.2021 10:10    |    Dynamix

Gut, dass ist ja quasi auf dem Niveau des Hausstroms. Das ist okay.

 

Ich hab unter anderem bei Jenss im Blog schon Werte um die 70 Cent gehört was ich schon arg teuer finde. Im Netz kursieren zum Teil Werte über 1€. Spätestens da wäre es ja völlig unwirtschaftlich im Vergleich zum Verbrenner. Deshalb bin ich bei solchen Werten auch "etwas" skeptisch ;)


09.10.2021 10:38    |    Bayernlover

Die Schnelllader von Ionity auf der Autobahn kosten zum Beispiel 79 Cent - bestimmte Autohersteller haben aber Kooperationen mit denen, dann ist es wieder günstiger. Man muss sich wie beim Handy vorher kurz informieren, dann geht's eigentlich. Klar, so einfach wie Tanken ist es nicht, aber das kommt sicher noch. Dafür ist es deutlich günstiger, wenn man den richtigen Tarif hat. 15 kWh Verbrauch mal 0,295 Cent machen 4,43 EUR/100 km - mit über 300 PS und nicht zwanghaft langsam gefahren (ich fahre sicher nicht mit 90 km/h irgendwelchen Lastern hinterher)


09.10.2021 10:42    |    Dynamix

Jepp, dass ist völlig in Ordnung. Da muss man dann eben wirklich im Vorfeld schauen wo es wie teuer ist. Bin ja eh mal gespannt wie sich die Strompreise entwickeln sobald sich das E-Auto mal flächendeckend durchgesetzt hat.

 

Das Verbrauchsthema beim E-Auto finde ich auch immer spannend weil es da ja wohl auch auf die Effizienz des Motors ankommt. Die Teslas sollen, gemessen an Ihrer Leistungsfähigkeit, ja relativ effizient sein. Hab auch schon Tests gelesen wo der Verbrauch dann über 20 kwh lag was dann nicht mehr ganz so wenig ist.


09.10.2021 10:59    |    el lucero orgulloso

Zitat:

@Bayernlover schrieb am 9. Oktober 2021 um 10:38:16 Uhr:

(ich fahre sicher nicht mit 90 km/h irgendwelchen Lastern hinterher)

Warum nicht? :confused::confused::confused:


09.10.2021 11:14    |    Bayernlover

Weil ich nicht aus dem Saarland komme :D


09.10.2021 11:20    |    Dynamix

Saarland? War das dieses Fussballfeld unterhalb von RLP? :D


09.10.2021 11:21    |    el lucero orgulloso

Zitat:

@Bayernlover schrieb am 9. Oktober 2021 um 11:14:09 Uhr:

Weil ich nicht aus dem Saarland komme :D

Jetzt werd' mal nicht wieder unsachlich. :p


10.10.2021 10:06    |    Lumpi3000

Man kann auch mit 100 hinterm nem LKW her fahren ... Dann gehts eigentlich :D


10.10.2021 11:14    |    el lucero orgulloso

Kann man nicht.

Ich hab' jedenfalls noch keinen LKW gefunden, der 100 fährt. Tacho 90 (meinetwegen 92 oder so) ist da schon gut. :)


10.10.2021 15:13    |    Schlawiner98

Das ist dann aber kein Fahren, sondern Herumeiern :D


10.10.2021 22:07    |    el lucero orgulloso

Nee nee, das ist schon wunderbar so. :)


10.10.2021 22:08    |    Dynamix

Fahrt mal ins Ausland, da kann es durchaus vorkommen das dich ein LKW mit 100 aufwärts noch über die rechte Spur schiebt. Alles schon erlebt :D

 

Technisch sind die Dinger ja durchaus in der Lage dreistellig mit voller Beladung zu fahren wenn die nicht gerade gedrosselt sind.


10.10.2021 22:11    |    Lumpi3000

Ich dachte bei @el lucero orgulloso wär schon Ausland ... ?! :D


Deine Antwort auf "GTE - 15.000 km im Auto, das ich nie wollte"

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