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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

07.12.2015 23:47    |    nick_rs    |    Kommentare (48)    |   Stichworte: Fahrberichte

Hallo liebe Leser,

 

das Vorwort zu meiner Fahrbericht-Reihe findet ihr hier.

 

Heute geht es um einen Elektropionier: Das Tesla Model S

 

Den dazu gehörigen Fahrzeugtest findet ihr hier. Ich bitte um eine positive Bewertung, wenn euch der Test überzeugt :)

 

 

 

 

Die Vorgeschichte

 

Dieser Fahrbericht kommt spät. Sehr spät. Bereits 1,5 Jahre ist es her, dass ich das Auto gefahren bin. Trotzdem ist das Thema nach wie vor aktuell. Im März 2014 hatten Markus_95 und ich ein Termin im Tesla Autohaus Stuttgart. Eine Probefahrt stand an. Der nette Verkäufer und das Auto begleiteten uns knapp eine Stunde. Wir hatten viele Fragen, die wir alle geduldig beantwortet bekamen. Ein herzliches Dankeschön geht an dieser Stelle noch mal an den Service von Tesla, der uns beiden trotz des Wissens, dass wir kein Kaufinteresse haben, eine Probefahrt ermöglicht hat, die es inzwischen nur noch für über 25-jährige gibt. Außerdem bemerkenswert war, dass man uns trotzdem sehr höflich, geduldig und zuvorkommend behandelt hat.

 

 

Die Geschichte

 

Das Tesla Model S würde im März 2009 als Prototyp vorgestellt und ging im Juni 2012 in Serie. Es ist das erste Auto, welches fast komplett bei Tesla entwickelt wurde. Der Roadster basierte nämlich auf dem Lotus Elise. Außerdem ist es das erste rein elektrische Auto der Oberklasse. Mit dem Model S schaffte Tesla den Durchbruch und wird seit dem als Elektropionier bezeichnet. Mit kostenlosem Internet im Auto und Strom an den Schnellladestationen "Supercharger" bewiesen die Amrikaner sehr viel Mut. Auch mit der Reichweite von realen 400km ist Tesla führend.

 

Die subjektiven Eindrücke

 

Ausnahmsweise ziehe ich diesen Abschnitt mal nach vorne, denn der Tesla ist ein Auto, welches mich wirklich geprägt hat.

Freundlich wurden wir an diesem Donnerstagabend in dem Autohaus empfangen, welches eher den Charme einer Hinterhofwerkstatt hat, als ein Hauptautohaus eines großen Herstellers. In dem kleinen Showroom stand ein Skelett des Teslas, an welchem dessen Technik präsentiert und erklärt wird. Nach der kurzen Personalienaufnahme am iPad wurden uns die Komponenten des Skeletts erklärt. Hinten zwei kleine Motoren in der Größe eines öffentlichen Müllbehälters, im Boden die Batterien und vorne Heizung, Klimaanlage, Servolenkung, Bremskraftverstärker, und ein Kompressor für das Luftfahrwerk. DAS WARS AN TECHNIK! Wow. Es war sehr faszinierend zu sehen wie schlicht ein fahrendes Auto sein kann. Kein Kühlsystem, kein Abgassystem, kein Getriebe, keine Spritzufuhr, kein Öl, unzählige Sensoren, Ventile, etc. nichts braucht man wirklich.

Aus diesem Grund muss der Tesla auch nicht zum Service.

Der SchlüsselDer SchlüsselUns wurde ein Modellauto in die Hand gedrückt, mit dem wir erstmal nicht viel anfangen konnten.

Wir gingen nun zum Tesla und das Modellauto stellte sich als Schlüssel heraus. Wenn man sich den Türen nähert fahren plötzlich deren Griffe aus. Nach Begutachtung und Verwunderung über die beiden Kofferräume setzten wir uns ins Auto. Ich durfte Ca. 30km Stadt und Landstraße fahren, an einem Parkplatz tauschten wir und Markus fuhr zurück.

Die Suche nach dem Startknopf blieb ergebnislos. “Der ist schon an” meinte der nette Probefahrtenbegleiter. Man muss nur D oder R einlegen und schon geht es los. Sobald das Auto geöffnet wird, sind Motor, Servo & co. nämlich schon bereit. Geräuschlos glitten wir los und schon an der ersten Ampel war das Gefühl, dass wir auch ohne “Start-Stop Automatik” kein bisschen Energie verbrauchen verblüffend. Auch Warm- und Kaltfahren ist kein Thema beim Elektroauto. Es könnte doch alles so einfach sein.

 

Das Cockpit mit großem 17" BildschirmDas Cockpit mit großem 17" BildschirmDie Karosserie und der Innenraum

 

Durch die wenige Technik bleibt viel Platz für Stauraum. Es gibt gleich zwei Kofferräume und beide fallen recht groß aus. Allerdings ist das Umklappen der Sitze recht aufwendig und ergibt eine unschöne Kante. Auch die Ladekante hinten gehört nicht zu den niedrigsten. Dafür verbirgt sich unter dem Ladeboden noch mal ein sehr großes Fach, wenn man nicht die 3. Sitzreihe bestellt hat, auf der allerhöchstens Kinder sitzen können. Etwas besser sitzt es sich auf der Rückbank, die 3 ausgeformte Sitzplätze bereit hält, welche dank fehlendem Mitteltunnel auch gut besessen werden können. Die Kopffreiheit ist trotz der abfallenden Dachlinie ausreichend und auch an den Knien hat man genug Platz. Vorne ist es ähnlich. Die Platzverhältnisse sind recht üppig und das Raumgefühl durch die fehlende Mittelkonsole sehr gut. Allerdings fehlt nicht nur die Mittelkonsole, sondern auch Ablagefächer. Auf der großen Fläche am Boden fliegen die Gegenstände hin und her. Eine nachrüstbare Mittelkonsole soll dagegen aber Abhilfe schaffen, meint der Verkäufer. Trotzdem fehlen Ablagen in den Türen oder den Sitzen. Die hinteren Passagiere haben keine einzeige Ablagemöglichkeit, nichts.

Im Innenraum enttäuschen außerdem die Sitze. Man erwartet bei einem Amerikaner bequemes Gestühl, allerdings bekommt man nur harte Sitze mit kurzen Sitzflächen und ohne nennenswerten Seitenhalt. Eine wirklich bequeme Sitzposition findet man auch aufgrund des doppelten Bodens nicht.

Dafür stimmt der Qualitätseindruck. Leder und Aluminium wohin man sieht, nur wenig Plastik und die Verarbeitung muss sich auch nicht verstecken. Allerdings kann man das bei einem 100.000€ Auto auch erwarten.

Durch die hohe Fensterlinie und das abfallende Heck ist die Übersichtlichkeit sehr eingeschränkt. Zum Glück gibt es eine Rückfahrkamera, die das Bild gleich auf den 17” Touchscreen überträgt. Dieser Bildschirm ist für ALLES zuständig, was nicht am Lenkrad bedient wird (Warnblinker ausgenommen). Selbst das Schiebedach wird über den Bildschrim gesteuert. Das hat einen entscheidenden Vorteil: Mit kann via Updates Features nachrüsten, ohne an der Hardware zu arbeiten. Auch die Bedienung ist einfach zu verstehen, allerdings sind die vielen Untermenüs doch recht nervig.

Ebenfalls über den Touchscreen steuert man Heizung und Klimaanlage. Diese sind nicht nur schnell, weil sie nicht auf die richtige Motortemperatur warten müssen, sondern können auch im Stand über Strom betrieben werden. Während des Ladevorgangs kostet das nicht mal Reichweite.

Das Model S ist ein Auto der Oberklasse. Es verbindet die in der Klasse üblichen geringen Windgeräusche mit den Vorzügen des fast nicht hörbaren Elektroantriebs. Somit ist es im Fahrzeug ungewohnt ruhig und man bekommt fast nichts von der Außenwelt mit.

 

Kofferraum vorneKofferraum vorneKofferraum hintenKofferraum hintenFach unter dem KofferraumFach unter dem KofferraumHinten ist es wenig luxuriösHinten ist es wenig luxuriösDie Platzverhältnisse sind üppigDie Platzverhältnisse sind üppigSicht des FahrersSicht des FahrersGroßes Ablagefach, leider das einzigeGroßes Ablagefach, leider das einzigeMercedes-Schalter und keine AblagemöglichkeitMercedes-Schalter und keine Ablagemöglichkeit

 

 

Markus fährtMarkus fährtDie Fahreigenschaften

 

Wir fuhren die Mittlere Motorisierung, das Tesla Model S85 mit 367 PS. Die - im Vergleich zu den anderen Motorisierungen - sehr schwachen 440NM sind präsenter als erwartet. Nach den ersten Metern in der Stadt, wo sich das Auto wie ein großvolumiger Benziner fuhr, durften wir es auf der Landstraße auch mal krachen lassen. "Heilige Scheiße". Das Model S beschleunigt in 5,4 sek. auf 100. Das ist nicht allzu schnell, aber wie es das tut, das ist unbeschreiblich. Egal bei welcher Drehzahl bzw. Geschwindigkeit man das Gaspedal durchdrückt, man wird sofort erbarmungslos in den Sitz gepresst. Und wer auf eine kleine Drehmoment-Verschnaufpause, z.B. durch einen Gangwechsel hofft, der wartet vergeblich. Der Tesla presst einen so lange erbarmungslos in den Sitz wie man auf dem Gas bleibt. Dabei gibt er kaum ein Geräusch von sich. Ein leises Surren des E-Motor unter Volllast, das war's.

Das Fahrwerk macht seine Sache dabei sehr gut. Das von uns gefahrene Luftfahrwerk lässt sich zwar verstellen, ist aber eher von der sportlichen Sorte. Auch die Bremsen lassen sich gut dosieren und packen ordentlich zu. Die Lenkung lässt sich wie das Fahrwerk verstellen, hier merkt man den Unterscheid zwischen Sport und Komfort sehr sehr deutlich. Von "man kann mit einem Finger lenken" bis "Bizepstraining" ist es der größte Unterschied in der Lenkung den ich bis jetzt bei einem Fahrzeug festgestellt habe. Das Ganze trägt dazu bei, dass dieses 2 Tonnen Auto sehr agil wirkt und eine erstaunliche Leichtigkeit ausstrahlt.

Auch der Wendekreis ist für ein fast 5m langes Auto überdurchschnittlich klein.

Zwar hat der Tesla mit über 400km mit die höchste Reichweite unter den Elektroautos, allerdings bedeutet das im Umkehrschluss nicht, dass wer wenig Strom verbraucht. Im Vergleich zu anderen Elektrofahrzeugen - zugegeben größtenteils Kleinwagen - liegt der Verbrauch doch deutlich höher.

 

 

Fazit

 

Es ist schwierig ein Fazit über ein Fahrzeug zu ziehen, das quasi keine Konkurrenz hat. Verglichen mit anderen Oberklassefahrzeugen wirkt der Tesla ein wenig unfertig. Zwar hat er alles was man braucht und nicht braucht, aber es fehlt doch deutlich an Komfort im Innenraum und beim Fahren, verglichen mit S-Klasse & Co. Ebenso ist fraglich, ob das Model S auf Langstrecke wirklich tauglich ist. Die Supercharger stehen schon an vielen Autobahnraststätten, aber bei einem langen Wochenende auf dem Land kann es mit dem Strom schon mal knapp werden, bedenkt man, dass es an einer üblichen Haussteckdose über 30 Stunden dauert, bis der Tesla voll ist.

Andererseits macht der Tesla in Sachen Elektromobilität einen sehr großen Schritt von (fast) Null bis zur Ernst zu nehmenden Alternative zum Verbrenner. Die Raumausnutzung ist genial, das Fahren und Bedienen einfach, der Motor bärenstark und dank regelmäßigen Updates wird der Tesla auch nicht so schnell alt. Außerdem hat er ja für ein Elektrofahrzeug eine wirklich alltagstaugliche Reichweite und wenn man mal ehrlich ist, die 45 min am Supercharger kann man auch noch aufbringen.

Übrigens, die Batterie des Tesla lässt sich in 90 Sekunden ausbauen. Das lässt hoffen auf eine Batteriewechselstation, dann wäre das Problem mit dem Tanken auch gelöst.

 

Ich bin elektrifiziert!Ich bin elektrifiziert!

 

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Bei gefallen des Artikels bitte ich um eine positive Bewertung :)

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08.12.2015 00:11    |    Markus_95

Schön geschrieben ;)

Ergenzen möchte ich noch das man hinten eine Sache leider sehr stark merkt...Die Batterie im Boden...wodurch der Sitz nur halb so hoch wie bei konventionellen Fahrzeugen über dem Boden ist. Das führt dazu, dass man bei längeren Fahrten seine Beine Kreuzen muss um bequem zu sitzen und dann kann man nur noch zu 4 hinten sitzen...aber ob man wirklich Langstrecke mit dem Tesla zu 5 fährt....

und wenn, dann will ich wieder fahren!!! :D

Hat mega Spaß gemacht ;)

 

PS: Wer dich wohl an den Tesla erinnert hat :D


08.12.2015 00:57    |    nick_rs

Danke, ich habe es noch ergänzt ;)

 

Ich habe dich erinnert, mein lieber ;)


08.12.2015 08:04    |    Dynamix

Ehm, 5,4 Sekunden auf 100 und DAS nennst du ERNSTHAFT langsam bzw. "nicht allzu schnell" ?!

 

So dämmerts mir wie Ihr auf den Trichter kommt das 200 PS für den Alltag maximal die Untergrenze für angenehmes vorankommen darstellen :D

 

Um was sinnvolles zum Artikel beizutragen: Ich bin vor ein paar Monaten mal den BMW i3 unserer Firma gefahren. Dessen Beschleunigung bis 120 fand ich bei 170 PS schon ziemlich beeindruckend. Das Teil zieht ohne große Verzögerung wie am Gummiband gezogen voll durch. Fand ich persönlich wahnsinnig beeindruckend und selbst unser von seinem Motorrad verwöhnter Azubi fands ziemlich geil wie der abging. Da sollte sich so ein Tesla ja bei gut 1,5 Sekunden weniger auf 100 noch deutlich stärker anfühlen.


08.12.2015 08:16    |    nick_rs

Das tut er auch, keine Frage. Deswegen verwundert es auch, dass er deutlich langsamer ist und deutlich weniger Drehmoment hat als der schwächere 70D. Darum das "nur"


08.12.2015 08:34    |    PIPD black

Genau das Gleiche hab ich auch gedacht @Dynamix :p

Ich bin bisher nur e-Golf und e-up! in Berlin Tempelhof gefahren und fand, dass die schon tierisch abgehen. Beim i3 oder Tesla würde mir wohl einer abgehen.:D


08.12.2015 08:36    |    Telsch

Netter Bericht.

Ich bin das gleiche Modell auch schon gefahren. Der Tesla konnte mich durchaus überzeugen.

Dass du mindestens 25 für ne Probefahrt sein musst, ist nur die offizielle Aussage der Zentrale. Wenn du die Händler direkt kontaktierst ist das überhaupt kein Problem.

V.a. die Straßenlage dank des extrem niedrigen Schwerpunktd wegen des Akkupakets im Unterboden ist begeisternd.

Das Model S tritt übrigens nicht in der S-Klasse Liga an, daher auch der Rückstand dort. Es ist viel mehr vergleichbar mit Audi A7 und Mercedes-Benz CLS ;)


08.12.2015 09:30    |    nick_rs

Deine Probefahrt ist sicher auch schon etwas her, das mit den 25 Jahren ist neu. Müsste man ausprobieren, ob es aktuell immernoch funktioniert. Wie man es direkt über den Händler macht weiß ich nicht, ich kenne es nur über die zentrale.

Laut Zulassung schwimmt der Tesla mit A8, S-Klasse und 7er in einem Pool und wird mit diesen auch verglichen. Ich würde ihn auch ein halbe Klasse weiter unten einordnen, aber wir haben das nicht zu bestimmen, Telsch ;)


08.12.2015 09:32    |    Dynamix

Der 70D hat Allrad, der P85 erst als D Version, das erklärt vielleicht warum der 70D besser durchzieht ;)

 

Dazu kommt das die Unterschiede in der Leistung minimal sind. Der P85 braucht gerade mal 0,2 Sekunden Länger. Vielleicht musst man bei den größeren Modellen auch einfach nur das Drehmoment irgendwie begrenzen, seis wegen des Akkus oder des Antriebs ansich.


08.12.2015 09:36    |    Goify

Sobald die Leasingrate für den Tesla S mit meinem Umsatz übereinstimmt, kommt dieser ins Haus. Aktuell reicht es nur für nen Heizölbrenner aus dem Ostblock.


08.12.2015 09:59    |    nick_rs

Vielleicht gibt es bis dahin ja auch schon das günstigere Model 3 ;)


08.12.2015 10:04    |    Dynamix

Schade das man das Model 3 nicht Model E nennen durfte sonst hätte man eine interessante Modellpalette gehabt :D

 

Model S

Model E

Model X

 

:D


08.12.2015 10:06    |    Goify

"Dahin" wären genau 4 Jahre, denn dann läuft das Leasing aus. Müsste also mit dem Model 3 klappen, wenn Tesla mal ein paar Kohlen nachlegt. Auf das SUV warten wir ja noch immer, obwohl es vor gefühlt 10 Jahren marktreif war.


08.12.2015 11:27    |    Ascender

Zitat:

wenn Tesla mal ein paar Kohlen nachlegt.

Genau das sollen sie ja nicht tun. :D


08.12.2015 11:54    |    PIPD black

@Dynamix genau DAS war SO geplant.


08.12.2015 11:56    |    Goify

Und warum nicht Model E? Welcher Hersteller proklamierte den Buchstaben E für sich?


08.12.2015 12:16    |    nick_rs

"Ursprünglich sollte das neue Elektro-Auto, das ab 2016 als Konkurrenz für den BMW i3 auf den Markt kommt, Model E heißen. Doch Ford hat erfolgreich sein Markenrecht an dem Namen durchgesetzt. "Ford is killing sex", erkläre Musk damals in Anlehnung an seine Baureihenbezeichnungen: Model S, Model E und Model X. Nun wird alles anders. Nachdem aus S-E-X schon S-3-X wurde, wird nun aus S-3-X bals S-3-X-Y, denn Elon hat über seinen Twitter-Account ein neues Model Y angekündigt."

AMS


08.12.2015 12:22    |    Dynamix

@PIPD black Ne, wirklich? :D


08.12.2015 12:40    |    dean7777

Der Model S 85 wie hier beschrieben war mein erster Tesla...5,5 s bist 100 km/h ist schon perfekt, mein jetziger P85+ schafft mit etwas breiteren hinteren Reifen sogar glatt in 4 s die gleiche Geschwindigkeit.

 

In März 2014 gab es in Deutschland gerade 4 aufgebaute Supercharger! Heute bald über 50 und in EU 204, Tendenz steigend! Einfach hier nachschauen:

 

supercharge.info

 

oder:

 

https://www.teslamotors.com/de_DE/supercharger scrollen bis die Karte sichtbar ist und einfach auf die klicken...


08.12.2015 12:54    |    Ascender

Glatt 4 = 4,0 Sek.?

 

Bist du dir da sicher? Mit "etwas breiteren" Reifen? Das waren jetzt aber keine Slicks, oder?

Denn die Diskrepanz zwischen 5,5 und 4,0 Sekunden ist schon sehr gewaltig (aus eigener Erfahrung).

 

Du musst auch bedenken bei den Werksangaben handelt es sich um Werte, die mit Serienbereifungen unter den besten Bedingungen ermittelt worden sind (Reifendruck, Temperaturen, etc.).


08.12.2015 13:10    |    pico24229

Bin bis jetzt nur den Twizy gefahren ::D kann man wohl schwer vergleichen.

Das geringe Maß an Technik ist beeindruckend.

Aber dieses glecihmäßige Drehmoment.... würde mir nicht gefallen. Ich liebe es wenn man zwei Gänge zurückschaltet und das Drehmoment losbricht! :D alles andere ist nicht das selbe :D:D


08.12.2015 13:12    |    Telsch

Was die Zulassungbehörden sagen ist immer eine andere Sache.

Vergleichstests finden aber gerne mit anderen Modellen der gleichen Klasse statt

Siehe bspw. hier:

http://www.autozeitung.de/.../tesla-model-s-p85d-audi-rs-7

http://www.auto-motor-und-sport.de/.../...amg-s-vergleich-9421772.html


08.12.2015 13:40    |    nick_rs

@Ascender er spricht vom P85+ im Vergleich zum "nur" 85. der P85+ hat fast 100PS mehr.


08.12.2015 13:40    |    Ascender

Achso! My bad! Das habe ich wohl übersehen. ;)


08.12.2015 13:46    |    HalbesHaehnchen

Ein neues Model Y? Na da bin ich mal gespannt :D :D :p


08.12.2015 13:47    |    dean7777

Ich fahre einen P85+ mit knapp 430 PS auf der Hinterachse, einen Sportfahrwerk und etwas stärkeren Entlademöglichkeiten als S85. Mich hat es genervt das die Räder beim Vollbeschleunigung am Anfang durchgerutscht sind...und statt 245er kamen 295er ins Spiel... Laut Tesla sind 4,3 s von 0-100 km/h möglich...jetzt auf jedem Fall 4,0 ...im Sommer probiere ich mit neuen Reifen ob sich das ändern wird.


08.12.2015 13:59    |    Goify

295er? Da fahren manche Lastwagen mit schmaleren Reifen.

Für mich sind 205er schon ganz schön breit und nah an der Sinnlosigkeit.


08.12.2015 14:30    |    pico24229

Naja wenn man ordentlcih Leistung auf die Straße bringen will müssen da auch breite Reifen hin :)

Mir reicht aber auch immer die Kleinstmögliche größe.


08.12.2015 14:41    |    Ascender

Danke für die Klärung. Wie gesagt, hatte überlesen, dass du einen P85+ fährst.

Die Walzen hinten (295er) sind in gewissen Kreisen keine Seltenheit mehr, und auch sicherlich nicht unsinnig.


08.12.2015 14:58    |    Goify

Acscender, das stimmt. Trage ich Pelz, arbeiten für mich einige Miezen und fahre ich nen 7er BMW aus vergangenen Tagen, erwartet die Gesellschaft von mir möglichst breite Reifen. :p


08.12.2015 15:06    |    Ascender

Ich kenne das auch aus Performance-Gründen, und nicht nur zum flanieren.

Ein Beispiel sind viele Corvette-Fahrer. Ein Geschäftspartner von mir fährt einen XJ-R - vorne 265er, hinten 295er. ;)

Die Karren haben eines gemeinsam: Extrem hohes Drehmoment.


08.12.2015 15:55    |    dean7777

Das Drehmoment beim Elektroauto ist immer da...ab 0,01 km/h bis Endgeschwindigkeit. Da Tesla Model S keine Getriebe besitzt sonder nur einen Differential (beim Dualdrive oder Allrad dann zwei) wirkt das wie ein Tornado auf die Reifen. Mehr Fläche verteilt die Kraft besser und das Auto kommt nicht ins rutschen. Reifenverbrauch ist niedriger. Leider ist Stromverbrauch um 2-4 % höher. Beim bremsen auf trockenen Fahrbahn sind Breitreifen in Vorteil, beim nassen ziemlich mies... Das an dem Bild bin ich beim Fahrsicherheitstraining mit abgeschaltete Traktionskontrolle beim bremsen aus 120 km/h bei ziemlich nassem und teilweise rutschigen Fahrbahn ... Der Model S ist kurz ausgebrochen aber war sehr gut kontrollierbar und drehte sich wieder gerade... Bremsweg war deutlich länger als mit eingeschalteten Traktionskontrolle. Ab 140 km/h wird aber auch die überfordert!


Bild

08.12.2015 15:59    |    PIPD black

So breite Walzen hat der Audi R8 doch auch.

Und im Winter muss dat Dingens stehen bleiben, weil es keine passenden Winterreifen in der Dimension (Leistungsklasse/Größe) gibt.

JA, es gibt Leute, die wollen so ein Auto ganzjährig nutzen und dürfen es nicht.


08.12.2015 16:10    |    Ascender

Zitat:

JA, es gibt Leute, die wollen so ein Auto ganzjährig nutzen und dürfen es nicht.

Dabei war genau das doch das Hauptargument der R8-Fahrer weshalb sie den Allradantrieb so toll finden. :D:rolleyes:


08.12.2015 16:17    |    Dynamix

Vielleicht ist genau das der Trick an der Sache. Der Allrad soll die nicht erhältlichen Winterreifen kompensieren :D


08.12.2015 17:26    |    PIPD black

Gehört zwar alles nicht hier hin, aber ....

 

Das Lustige daran ist, dass man die WR ab Werk mitbestellen konnte, im freien Handel und auch über Audi sind sie aber nicht zu beziehen. Wobei ich nicht weiß, ob sie ab Werk tatsächlich jemals lieferbar gewesen sind. Nur weil es im Konfigurator steht, heißt es ja noch nicht, dass es das auch für Geld und gute Worte gibt.


08.12.2015 17:39    |    Goify

Habe ich nen Audi mit Allrad, brauche ich mich um so einen Quatsch wie Winterreifen wirklich nicht zu kümmern. :D

 

Bogen zurück zum Tesla: Es gibt diverse Tests des teilautonomen Teslas und dort gibt es verschiedene Abstände zum Vordermann einzustellen. Diese lauten bei manchen Testern "Toyota" für ganz großen Abstand bis hin zu "Audi" für wenige Zentimeter. :p

Das ist mein Bogen von Audi zu Tesla.


08.12.2015 18:34    |    St. Abilus

Ich würde auch mal gerne einen Tesla probieren, irgendwie fasziniert mich das Auto.:cool: Ein sehr mitteilsamer Herr (manche kennen ihn vielleicht) stellt Videos von seinem Tesla (und anders Zeug :rolleyes:) bei youtube ein. Die Teslavideos gefallen mir gut, Beispiele.

 

https://www.youtube.com/watch?v=vK_zHyast5A

 

https://www.youtube.com /watch?v=mLCUtbSUvVs

 

https://www.youtube.com/watch?v=AAX7HmYftNI


08.12.2015 19:32    |    SXE10

Achja der Herr Whisky Lüning :D

Auch sehr empfehlenswert sind die Videos von Bjørn Nyland. Ein Norweger, der auf englisch über sein Model S P85 Videos macht, mit dem er soweit ich weiß mittlerweile schon 200k km gerissen hat. :)


08.12.2015 20:16    |    Goify

Abilus, mich interessiert hauptsächlich der Rest von Horst Lüning als seine ständigen Lobpreisungen von Tesla. Mag ja sein, dass Elon Musk ein Vorbild für ihn ist, weil er vieles richtig machte, aber sobald es um Strom oder Verkehr geht, lobt er seinen mittlerweile zweiten Tesla jedes Mal in den Himmel als die Lösung aller Probleme dieser Welt.


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