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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


20.11.2011 21:40    |    Roland0815

MaiuSven tippselte:

Zitat:

Was auch immer das ist, vielleicht.

Aber ich möchte keinesfalls auf meinen jetzigen Lebensstandard verzichten.

Dann gewöhne dich heute schon mal daran, dass du dafür in Zukunft sehr viel härter und länger arbeiten werden musst.


21.11.2011 10:59    |    MauiSven

Zitat:

20.11.2011 21:40 | Roland0815

Dann gewöhne dich heute schon mal daran, dass du dafür in Zukunft sehr viel härter und länger arbeiten werden musst.

DAS tue ich bereits, ich habe weder Scheu davor noch muß ich mich daran gewöhnen. Es ist schon 'ne Weile her, da meine jugendlichen Flausen aus dem Kopf geschlagen wurden... ;)

Aber was hat das mit dem von den Verursachern der Verwirrung verursachten großen E10-Verwirrspiel zu tun... :confused:

 

Kleiner Tip:

Nicht der Inhalt meines von Dir zitierten Posts war die Message,...

 

Ok, hier noch der große Tip hinterdrein, damits nicht so lang dauert:

...sondern die Schreibweise!!! :p

 

Mann, Ihr seid so aufgepumpt mit Adrenalin, daß Ihr jetwede Art von neutraler Kommunikation (z. B. Humor) als Angriff auf Eure Person bzw. alle anderen E10-Pros seht... :rolleyes:

Da fällt mir aber gerade eine interessante Frage zum Fred ein:

Wie verhält sich eigentlich die Explosionsgefahr mit zunehmendem E-Gehalt?

Wie ich meine, ist das eine sehr neutrale Frage, also bitte nicht explodieren... :D


21.11.2011 12:05    |    Roland0815

Du lebst also nur noch um zu arbeiten. Naja, wems gefällt. Wenn du heute schon länger und härter für deinen Lebensstandard arbeitest, wirst du ihn auf Dauer nicht halten können. Dein Körper wird vorher die Notbremse ziehen. Aber du kannst dir natürlich bis zu diesem Zeitpunkt gern weiter etwas vormachen.

 

Mir kanns egal sein. Ich richte mein Leben ganz bestimmt nicht darauf aus, ein Auto als Lebensmittelpunkt zu haben. Es ist und bleibt ein Fun-Sport-Gerät.

 

Der Flammpunkt von Ethanol ist niedriger als bei Benzin. Daher ja die höhere Klopffestigkeit höherer E-Blends. Allerdings brennt reines Ethanol farblos (ohne Rußanteil). Daher nicht hinfassen, wenn die Luft plötzlich seltsam flimmert :-D

 

Ich werte das nicht als Angriff auf "E10-Pros". Ich finde es nur peinlich für die ganzen E10-Suppenkasper, die wider besserer Faktenlage gegen E10 wettern. Dabei waren alle nur zu Engstirnig über ihr Konsumverhalten, die "beste Autoindustrie der Welt" rechtzeitig zu Flex-Fuelern zu zwingen. Stattdessen hat man ja lieber krebserregende Feinstaub-Nageleisen gekauft.

 

Die Kinderstube des Otto-Motors wird auch seine Zukunft: reines Ethanol. Da beisst die Maus keinen Faden ab.


21.11.2011 13:52    |    MauiSven

Zitat:

21.11.2011 12:05 | Roland0815

Du lebst also nur noch um zu arbeiten.

Woraus läßt sich denn dieser Schluß folgern... :confused::confused:

Ach ja, vermutlich die Sprachausbildung wiedermal.

Also gut, ich helfe ja gern:

"Länger" und "härter" (sorry, aber es geht hier immer noch um E10, also nicht so lange grinsen :)) sind die jeweiligen Komparative von "lang" und "hart". Damit wird lediglich ein vergleichender Sachverhalt ausgedrückt und keine Aussage über den Absolutwert getroffen (hier Länge bzw. Härte). Gaaaaaaanz einfaches Bsp. zum Verständnis: Mein fünfjähriger Sohn ist älter und größer als sein bester Freund.

Hm, daraus ein 0815-Schluß (sozusagen ein Kurzschluß :D) abgeleitet würde bedeuten, daß ich den ältesten und größten Sohn (der Welt, des Universums, ...) hätte..., aber nein, das wären dann ja Superlative... :eek:

 

Zitat:

Dein Körper wird vorher die Notbremse ziehen. Aber du kannst dir natürlich bis zu diesem Zeitpunkt gern weiter etwas vormachen.

Ich wüßte nicht, woran mein Körper da ziehen sollte. Es müßten mir beide Augen aus- oder mehr als 9 Finger abfallen. Ich bezweifle aber, daß das mein Körper jemals freiwillig tun wird.

Was mache ich mir denn vor??? Daß ich einer geregelten und meiner Leistung entsprechend gut bezahlten Tätigkeit nachgehe??? Wenn das gemeint war: bedauernswert, Du trauriger Gesell'...

 

Zitat:

Ich richte mein Leben ganz bestimmt nicht darauf aus, ein Auto als Lebensmittelpunkt zu haben.

Wer hat das verlangt oder von sich behauptet???

Mein Lebensmittelpunkt z. B. ist die Familie und meine Passion. Letztere hat primär nichts, aber auch gar nichts mit stinkenden und lärmenden Verbrennungsmotoren gemein. Das Auto bringt mich aber dankenswerter Weise zuverlässig und bequem an den entsprechenden Ort (darum kann ich es auch ganz gut leiden), es ist also dafür sekundär nützlich, nicht mehr und nicht weniger.

 

PS: Bitte ein Signal, ob das verständlich war, und bitte keine übereiligen Schlüsse ziehen.


21.11.2011 14:30    |    Roland0815

Ich weiss nicht, *was* du rauchst. Es ist auf jeden Fall nicht gut...

 

Die ursprüngliche Frage lautet:

Zitat:

Nun meine Frage, wollt ihr auf euren jetzigen Lebensstandart verzichten?

Diese Frage war zwar im Kontext E10 gestellt, betrifft aber unseren vollständigen Lebenswandel. Dazu gehört z.B. auch der Luxus, mit dem eigenen PKW zur Arbeit fahren zu können/müssen.

Da du darauf geantwortet hast, hast du dich offenbar angesprochen gefühlt:

Zitat:

Aber ich möchte keinesfalls auf meinen jetzigen Lebensstandard verzichten.

Darauf hin habe ich dir geschrieben, dass das in Zukunft sehr viel schwerer wird, weil wir alle in der industrialisierten Welt heute ein Vielfaches *über* unseren Verhältnissen leben. Und damit auch du. Mir als Realist ist durchaus bewusst, dass wir in Europa auf einen heftigen Einbruch des Lebenstandards zusteuern. Oder liest du keine Nachrichten? (Nein, die BLÖD enthält keinen Nachrichten)

 

Zitat:

DAS tue ich bereits, ich habe weder Scheu davor noch muß ich mich daran gewöhnen.

Diese Aussage impliziert, dass du bereits heute heute in der Situation bisst, dass du mit "normaler" Anstrengung (geregelter 8h Arbeitstag) deinen liebgewonnenen Standard nicht halten könntest. Wenn dem (noch) nicht so ist, freue dich. Das wird sich noch ändern.

 

Um mal einen Kreis zum Thema zu schlagen: Kannst du (deine Familie) auf ein Auto zu 100% (auch kein Taxi, kein Mietwagen) verzichten? Nein? Also ist das Auto *doch* (d)ein Lebensmittelpunkt. Die Wahrheit ist so frustrierend, ich weiss...

 

 

Die Anspielung, dass "Mehrarbeit" natürliche Grenzen gesetzt sind:

Zitat:

Dein Körper wird vorher die Notbremse ziehen. Aber du kannst dir natürlich bis zu diesem Zeitpunkt gern weiter etwas vormachen.

Zitat:

Ich wüßte nicht, woran mein Körper da ziehen sollte. Es müßten mir beide Augen aus- oder mehr als 9 Finger abfallen. Ich bezweifle aber, daß das mein Körper jemals freiwillig tun wird.

leuchtet mir einiges ein. Du musst Beamter sein. Keine andere Berufsgruppe ist so merkbefreit, und ist gleichzeitig derart unausgelastet, dass sie ihr Arbeitspensum grenzenlos erhöhen kann...

 

Für mich ist somit hier EOT.


21.11.2011 17:26    |    MauiSven

Zitat:

21.11.2011 14:30 | Roland0815

Die ursprüngliche Frage lautet:

Zitat:

Nun meine Frage, wollt ihr auf euren jetzigen Lebensstandart verzichten?

 

Da du darauf geantwortet hast, hast du dich offenbar angesprochen gefühlt:

Zitat:

Aber ich möchte keinesfalls auf meinen jetzigen Lebensstandard verzichten.

Oje, er hat's noch immer nicht kapiert, daß sich die Antwort nicht auf den Inhalt, sondern HUMORVOLL auf die fehlerhafte Schreibweise eines Wortes in der gestellten Frage bezog, aber mehr Hinweise geb ich jetzt nicht mehr, etwas mehr Eigeninitiative bitte, sind doch hier nicht in der Vorschule!

 

Aber was dann noch kam, ist ja an Fehleinschätzungen kaum zu überbieten:

1) Alle, die keine Nachrichten lesen, können nur Bild-Leser sein. :rolleyes:

Genau dieses Blättchen ist eine der westdeutschen Errungenschaften, um die ich seit der Übernahme einen aber sowas von großen Bogen mache!

2) Es gibt nur Jobs mit geregelten 8h-Tagen.

Mein lieber Mann, was für eine aus realer Erfahrung nur so strotzende Aussage...

3) Meine eindeutige Aussage war, dass sich alles andere um meine Familie und mein Hobby dreht, somit können z. B. Arbeit und Auto nicht zum Mittelpunkt gehören, sondern sind lediglich radial an diesen gebunden in mehr oder weniger großer Entfernung.

4) Die Krönung:

Alle, die nicht mit dem Hammer in der Hand arbeiten sind unausgelastete Beamte...

Ganz dolles *autsch*!

 

Aber schon klar: Der Strom kommt aus der Steckdose und die Software aus dem Computer.

Leg Dich wieder hin oder fahr weiter Roller!


22.11.2011 01:23    |    eckix

Antwort für FINN79 !

 

Wollt Ihr Euren Lebensstandard erhalten ?

Diese Frage wirft zusätzliche Fragen auf !

Das hängt vom Willen nicht ab !

In der Diskission über E10 wurde viel berichtet.

Da ging es um Umweltschutz, Ackerflächenvernichtung, verordente Verteuerung, kaputte Autos....

 

Die einzige und richtige Antwort ist: Unsere Chaotenregierung ist nicht in der Lage, nach ehrlichen. kaufmännischen Gesichtpunkten, mit Geld umzugehen.

Sie haben Neudeutschland derart über 30 bis 40 Jahre in die Schuldenfalle getrieben und tun es freudig weiter und das Dumpfvolk läßt sich das gefallen.

Um ihre willkürlichen Staatsausgaben erfüllen zu können, werden ständig neue Abgabengründe gesucht und gefunden. Es sind Verteuerungen in allen Bereichen des täglichen Lebens, die man der Bevölkerung auferlegt ( nicht freiwillig, sondern zwangsläufig )

Vor gar nicht so langer Zeit hat ein Teill des deutschen Volkes gezeigt wozu es fähig ist.

Es wurde der Schlachtruf laut ( nicht hinter vorgehaltener Hand )

 

WIR SIND DAS VOLK

 

Das wurde nicht einfach so dahin gesagt. Es wurde danach gehandelt.

Es dauert zwar einige Zeit, bis das Volk sich sicher war, dass die Staatsmacht ihnen nichts mahr anhaben kann, aber es bewirkte eine weltumwerfende Tatsache !

 

DIE STILLE REVOLUTION

 

Der normalen Bevölkerung Neudeutschlands wird auch anders nicht übrigbleiben als diesem Beispiel zu folgen.

Wird weiterhin nur geplappert wie bisher, wird es auch nicht aufhören weiterhin nach Abzockergründen zu suchen um neue Gründe zu finden, das Volkes Taschen zu leeren.

 

Die jetzige Wirtschafts-und Finanzkrise wird als Begründung herhalten müssen um nie dagewesene ( sogenannte Sparmaßnahmen zu verordnen ) also Abzockerei bis zum erbrechen !

Bisher ging das immer abschätzend nach Chema " F "

Behutsam um das Volk nicht zu erzürnen !

Klappte ja auch über 30 Jahre so.

Die zu erwartetnden Abzockermaßnahmen werden so drastisch ausfallen, das aus dem Ruf: WIR SIND DAS VOLK !

Eine Wut und Sturmwelle entsteht, die das ganze Politsystem hinwegfegt.

Dieses fremdgesteuerte Politsystem hat Neudeutschland schon jetzt in den Ruin geschleudert, ohne dass das Dumpfvolk es merkte !

 

Deshalb ist das Geschwätz über E 5 oder E10 eine Lachnummer, welche mit der kommenden Wirklichkeit in Vergessenheit geraten wird.

Es werden gewaltige Probleme erzeugt, welche die ganze Wut der Neudeutschen Bevölkerung hervorzaubert !

 

Leider ist dann der Staat ( Neudeutschland ) auch pleite oder sogar auf zig Jahre extrem verschuldet.

Eine Wohlstandserzeugung wie nach dem Krieg wird dann lange auf sich warten lassen.

 

Ecki, Hannover


22.11.2011 11:00    |    marcu90

Zitat:

Sie haben Neudeutschland derart über 30 bis 40 Jahre in die Schuldenfalle getrieben und tun es freudig weiter und das Dumpfvolk läßt sich das gefallen

Du weißt aber schon, dass Neudeutschland mit einem Riesen-Schuldenberg angefangen hat?


22.11.2011 11:02    |    mingaa

Zitat:

Du weißt aber schon, dass Neudeutschland mit einem Riesen-Schuldenberg angefangen hat?

Vermögen = Schulden!

 

Wenn eine Seite stark verschuldet ist, dann ist eine Seite stark vermögend. Darüber sollte man mal nachdenken.


22.11.2011 11:35    |    Roland0815

Ja, den Schwachsinn wollte man mir in BWL auch erzählen.

 

Aber die Bilanz enthüllt: Schulden bleiben Schulden.


22.11.2011 11:39    |    marcu90

Ich glaube, das ist eher ein Philosophischer Ansatz ;)

Denn wenn es niemand armen auf der Welt gibt, gibt es auch keinen Reichtum.

 

Dennoch resultiert der riesige Schuldenberg Deutschlands größtenteils aus der Zeit, als es die BRD noch nicht gab.

Wer weiß, wenn am Anfang des Jahrhunderts etwas anders Gelaufen wäre, hätten wie vielleicht gar keine Schulden ;)


22.11.2011 11:52    |    Roland0815

Stimmt nicht.

 

Die Staatsverschuldung wurde 1945 mit der Währungsreform ebenfalls auf 0 gesetzt.

 

Dagegen hat ja u.a. Griechenland vor ein paar Wochen gewettert, weil u.a. die Schulden des 3.Reiches einfach gestrichen wurden.

 

 

Und was hier zu lesen ist, stimmt bedenklich.


22.11.2011 12:10    |    marcu90

Das stimmt sehr bedenklich, ja.

Dennoch haben wir noch bis letztes Jahr wegen dem 1. WK Zahlen müssen ;)

Vielleicht haben wir uns Mißverstanden: zählen die Reparationszahlungen auch zu den Staatsschulden? Die meinte ich nämlich.


01.12.2011 23:27    |    snooopy365

@marcu90

 

Les dir mal bitte durch was du selbst schreibst ;)

 

Zitat:

1.: Schlagen die Multis natürlich alle zusätzlichen Kosten auf den Verbraucher ab, sodaß die weiterhin ihre Gewinne einfahren können.

 

 

 

2.: dadurch, dass so viele Deutsche weiterhin E5 Tanken, obwohl es (teilweise) deutlich teurer als E10 ist bekommen sie ein saftiges Plus an Einnahmen.

Bei erstem könnte man sagen: Stimmt... allerdings sind auch die Ölkonzerne nicht völlig blöd, der Preis wird ja künstlich auf dem Level gehalten wo der Gewinn am höchsten ist. Ach... gibt das keiner zu? Wundert mich aber :P

 

2. Genau das ist der Punkt, deswegen haben die Ölkonzerne nicht über E10 aufgeklärt.

Da sie nicht wollen das es jemand kauft.

Vorallem schaffen sie ihre Bio-Quoten über B7 und E5 auch schon zu erfüllen, warum auch immer oftmals anderes behauptet wird.

 

Wenn ich das richtig sehe bist du aber "kontra" E10? oder vertue ich mich?

Dabei ist dein Argument pro E10.

Tankt E10 damit die Mineralölkonzerne nicht noch mehr an euch verdienen.

 

Ich persönlich fahre im Sommerfahrzeug E85 pur und im Winterfahrzeug ohne umbau irgendwas richtung E60.

Warum?

Warum nicht... es verbrennt sauberer, ist günstiger, ich schicke mein Geld weder den reichen Russen, noch in die Wüste.

Und schäden? weder am E85 Mobil noch am E60 Mobil ;)

 

Einzig das Benzin zutanken beim Winterauto geht mir doch ein bisschen auf den Sack, denke zum nächsten Winter baue ich das ding acuh auf E85 um.


02.12.2011 00:20    |    trixi1262

hallo snooopy365 !

nun übertreibst du ja een bissl,oder ?:)

Das bissel zutanken von Benzin ist ja nun aus meiner Sicht nicht unbedingt ein Beinbruch.;)

Ob sich der Umbau rechnet, kann ich natürlich nicht sagen !

mfg trixi1262 und angenehme Nachtruhe


02.12.2011 03:03    |    Fu90

Original geschrieben vonsnooopy365

Zitat:

ich schicke mein Geld weder den reichen Russen, noch in die Wüste

"Support your local Landwirt" , sozusagen. :D


02.12.2011 10:08    |    Roland0815

Den Spruch leben die Amis schon seit '88. :-D


02.12.2011 13:36    |    marcu90

@Snooopy:

Zitat:

Wenn ich das richtig sehe bist du aber "kontra" E10? oder vertue ich mich?

Dabei ist dein Argument pro E10

Ja, du vertust dich. Ich stehe E10 Neutral gegenüber - tanke es seit dem es das bei mir gibt, einfach nur, weil es günstiger als Normalbenzin ist.

Ich gehöre zu denen hier im Threat, die den E10 Gegnern aufzuzeigen versuchen, wie lächerlich ihre Argumente gegen das E10 sind ;)


02.12.2011 16:21    |    Massa Tom

Lächerlich ist dein Argument, aus purer Borniertheit E10 Jauche tanken - dazu fällt einem nix ein.


04.12.2011 23:53    |    dieseldonner

@Finn79

 

Zitat:

...Btw bei uns ist e85 wieder billiger geworden, jippie.

 

Zitat Ende.

 

....warum tankst Du nicht gleich am Güllefass bei einem Dir vertrautem Bauern? Das schont die Felder und Gewässer, gibt Deinem Ökowahn den erforderlichen Auftrieb und schont obendrein (aber nicht lange) Deinen finanziellen Etat und schafft zudem noch einen hervorragenden Duft in Deiner Garage.

 

Einziger Nachteil: Wenn Du morgens nicht laut grunzend Dein Auto startest, könnte man Dich als Mensch verwechseln....

 

PS: Habe ich jetzt an Deinem Ego gekratzt?


05.12.2011 02:09    |    Kung Fu

Fein, dann nehmen wir jetzt wieder das Schäufelchen und das Förmchen und backen noch ein schönes Sandküchlein. Dann ärgert sich der doofe Finn ganz doll. :)


05.12.2011 06:27    |    Finn79

Ihr seit voll gemein, ich geh mich jetzt erst mal ritzen udn danach schreib ich ein Gedicht.

 

@dieseldonner Achtung Achtung eine kellerwohnung ist frei geworden, das Niveau ist ein Stock tiefer gezogen. Sinnloser Beitrag vom Herrn. Was du mal machen solltest ist mal ein Malbuch lesen, das bildet ungemein.


05.12.2011 10:10    |    Ventochen

Hallo Leute,

 

was geht denn hier ab? Immer noch Aufregung wegen E10? Nachdem mein schöner gepflegter VW Vento Bj. 1996 den Geist aufgegeben hat, hab ich mir einen TDCI zugelegt und hab ihm einen Wasserstoffzusatz eingebaut! Nun fahre ich ziemlich sauber und sparend durch die Gegend. Mit 45 Litern Diesel ca. 1000 Km ist doch mal eine Hausnummer oder? Aus dem Auspuff kommt kein Dreck und der Mensch freut sich! Wenn ich sehe, dass immer noch sehr viele Autofahrer an die teuren Markentankstellen fahren um zu Tanken, nur weil sie glauben der Sprit wäre besser, dann bitte schön. Dann sollen sie sich aber auch nicht Beschweren wegen der Preise! Man kann doch nur was erreichen, wenn man diese Tankstellen meidet. Was glaubt ihr, was passiert, wenn dort kein Umsatz mehr gemacht wird? Hier bei uns gibt es noch ca. 6 Markentankstellen und 5 freie Tankstellen. Jedesmal, wenn der Sprit bzw. Diesel etwas günstiger wird (unter 1,40Euro/Liter) und ich unterwegs bin, tanke ich voll. Allerdings nur bei einer freien Tankstelle! Auf diese Art und Weise ist mein Tank immer gut und "günstig" befüllt.

Irgendwann kommt jemand vielleicht dahinter, dass es nicht (zumindest nicht nur) die Kraftfahrzeuge sind, die den hohen CO² Ausstoß verursachen, sondern die vielen Menschen auf unserem Planeten. Und dann? Wie wird man dann dem Übel begegnen? Bei dem was unsere Politiker da in ihrem Plenarsaal in Berlin an CO² von sich geben, müssten die alle mit einer roten Umweltplakette auf der Stirn rumlaufen und dürften erst garnicht in die Stadt reinkommen (weil ja Umweltzone)!

 

Gruß

ventochen


05.12.2011 13:11    |    Roland0815

Wasserstoff und sauber. Haha. Der ist gut, den muss ich mir merken.

Schön dass sich so viele Menschen selber in die Tasche lügen, ohne es zu merken.

 

Aber ich weiss. Aus den Augen, aus dem Sinn.

 

Hint: Wie wird H2 hergestellt? Neinein, nicht die grünen Utopien. In der echten Welt...


05.12.2011 13:14    |    r-o-b-e-r-t

Das ist wie 0% Emissionen bei E-Autos^^

 

Am besten wär ein Auto, das nur mit Wasser fährt. Also Gartenschlauch reinhalten und losdüsen.:D


05.12.2011 13:31    |    MauiSven

Zitat:

05.12.2011 13:14 | r-o-b-e-r-t

Am besten wär ein Auto, das nur mit Wasser fährt. Also Gartenschlauch reinhalten und losdüsen.

Nee, nee, sooooo einfach nun auch wieder nicht:

Gartenschlauch <- Kunststoff <- Erdöl :eek:

(und dazu noch viiiiiiieeeele Energieumwandlungs- und Transportprozesse sowohl bei der Herstellung wie auch vor und bei der Nutzung...)


05.12.2011 13:41    |    r-o-b-e-r-t

:rolleyes: Ich nehme natürlich ein Bambusrohr, rein ökologisch angebaut natürlich und klemme dieses an das Fallrohr der Regenrinne. :o


05.12.2011 13:46    |    Roland0815

Ich kann mich noch an Naturkautschuk-Schläuche erinnern... :-D

 

Die müssen nur einmal warm gemacht werden.


05.12.2011 14:47    |    dieseldonner

@Finn69

 

Zitat:

@dieseldonner Achtung Achtung eine kellerwohnung ist frei geworden, das Niveau ist ein Stock tiefer gezogen. Sinnloser Beitrag vom Herrn. Was du mal machen solltest ist mal ein Malbuch lesen, das bildet ungemein.

 

Zitat Ende.

 

....wusst ich´s doch. Nun ist Dein Ego hin... nach dem ich mein Lesebuch vollgemalt habe, durfte ich im Malbuch dann nicht mehr lesen. Kellerwohnung? Wozu? Ich hab doch eine Tiefgarage...


05.12.2011 14:55    |    Kung Fu

Zitat:

Am besten wär ein Auto, das nur mit Wasser fährt. Also Gartenschlauch reinhalten und losdüsen.:D

Aber, aber! Du willst doch wohl keine Lebensmittel verheizen? Weißt du nicht, wieviele arme kleine Kinder in der dritten Welt verdursten?


05.12.2011 14:56    |    r-o-b-e-r-t

Hast recht:rolleyes: Mist! :D


05.12.2011 15:37    |    trixi1262

Wir sollten uns alle ein altes Russisches Auto zulegen, die wurden nähmlich aus einem Stück gefeilt, hervorragende CO2 Bilanz:D:D:D

Die Dinger konnte man sogar gepanschten Wodka andrehen und sind gelaufen :)

mfg trixi1262


05.12.2011 15:57    |    MauiSven

Zitat:

05.12.2011 14:55 | Kung Fu

Aber, aber! Du willst doch wohl keine Lebensmittel verheizen? Weißt du nicht, wieviele arme kleine Kinder in der dritten Welt verdursten?

Nein, aber Du wirst uns natürlich sofort und in aller Ernsthaftigkeit davon in Kenntnis setzen können. :rolleyes:

Du kannst ja während der Festtage einmal täglich über Deinen sehr geschmackvollen Witz herzlich lachen, Hauptsache Dir gehts gut dabei, frohes Fest!


05.12.2011 16:38    |    Roland0815

Es wird dir vielleicht nicht gefallen, aber:

Das ist das Gesetz des Lebens.

 

Jeder Lebensraum kann nur eine bestimmte Anzahl Individuen pro Spezies erhalten. Verdurstende (verhungernde) oder durch Seuchen dahingeraffte Individuen sind lediglich ein Anzeichen, dass die betreffende Spezies sich über das natürliche Maß hinaus vermehrt hat, und der Lebensraum ausgeschöpft ist.

 

Natürlich kann man sich den Sachverhalt verleugnen, schönreden, oder einfach ignorieren...

 

P.S: Ja ich weiss, es klingt makaber. Aber Naturgesetze sind meistens nicht angenehm...

 

P.P.S: Ich würde mir Sorgen machen, wenn ich aus einem Fluss XY Wasser entnehme, und flussabwärts dann Dürre ausbricht. Aber solange wir hier Obst und Gemüse aus z.B. Israel oder Ägypten importieren, kann auch *das* nicht wirklich schlimm sein...


05.12.2011 16:48    |    MauiSven

Zitat:

05.12.2011 16:38 | Roland0815

Es wird dir vielleicht nicht gefallen, aber:

Das ist das Gesetz des Lebens.

Es ging nicht um Gesetzmäßigkeiten, sondern um Taktlosigkeit gegenüber Hilfsbedürftigen!!!

Muß man denn hier immer alles zweimal erklären!


05.12.2011 17:04    |    Roland0815

Was ist denn bitte hilfsbedürftig? Wo ziehst du die Grenze?

 

Taktlos ist für mich eher das pausenlose Gebettel unter Vorgabe der angeblichen "Hilfsbedürftigkeit". Beim genaueren Hinsehen kommt dann raus: Selber schuld.


05.12.2011 17:47    |    MauiSven

Zitat:

05.12.2011 17:04 | Roland0815

Was ist denn bitte hilfsbedürftig? Wo ziehst du die Grenze?

Taktlos ist für mich eher das pausenlose Gebettel unter Vorgabe der angeblichen "Hilfsbedürftigkeit". Beim genaueren Hinsehen kommt dann raus: Selber schuld.

Sag mal, geht's noch???

Es ging hier um, ich zitiere: "... arme kleine Kinder ...", da muß niemand eine Grenze ziehen, eher einen Zaun um Leute wie Dich... :mad:

 

Also nach dem Beitrag ist klar, daß E10 besoffen macht, ein halbwegs intelligenter erwachsener Mensch kann sowas nicht in vollem Bewußtsein ernst meinen, vergebt ihm...!


05.12.2011 17:49    |    Kung Fu

Zitat:

Du kannst ja während der Festtage einmal täglich über Deinen sehr geschmackvollen Witz herzlich lachen, Hauptsache Dir gehts gut dabei, frohes Fest!

Welcher Witz?

"Keine Lebensmittel in den Tank" - das ist doch exakt die Argumentation der E10-Gegner, wie 100fach aus dem Thread hier zu entnehmen. Wenn die für dich ein Witz ist - nur weil sie lächerlich und dumm klingt, ok.


05.12.2011 18:00    |    Roland0815

Die einzige Frage die zählt ist: "Warum?"

 

Wenn ich dann recherchiere und lese:

"... innerpolitische Probleme...", "... Überweidung...", "...Korruption..." sehe ich keinen Grund von Hilfsbedürftigkeit zu reden. Das ist Hausgemacht. Und da ist es völlig egal, wie alt die betroffenen sind. Die "... armen kleinen Kinder..." haben auch Eltern. Und die sind ja wohl groß genug, um sich zu kümmern.

 

Ich sehe auch keinen Grund, die dort agierende Autorität von ihren sozialen Pflichten zu entbinden, und mich in deren innere Angelegenheiten einzumischen.

 

Wenn du Gutmensch das nicht so sehen möchtest, sei dir das überlassen. Dann erspare dir aber die Kommentare über Menschen, die sich nicht von irgend welchen Phrasen bequatschen lassen.


05.12.2011 18:30    |    MauiSven

Zitat:

05.12.2011 17:49 | Kung Fu

Welcher Witz?

Ich helfe ja gern, hier nochmal zur Erinnerung:

 

Zitat:

05.12.2011 14:55 | Kung Fu

Aber, aber! Du willst doch wohl keine Lebensmittel verheizen? Weißt du nicht, wieviele arme kleine Kinder in der dritten Welt verdursten?

Und das sollte wohl der Brüller werden hier am heutigen Tag, einer hatte ja denn auch sogleich mit einem ":D" geantwortet. Sollte es kein Witz gewesen sein, sondern eher ein ernsthafter Hinweis auf die Probleme der dritten Welt, dann kannst Du das gern so nochmal bestätigen, also bitte, trau Dich, ist ja schön anonym hier...

 

Zitat:

05.12.2011 17:49 | Kung Fu

"Keine Lebensmittel in den Tank" - das ist doch exakt die Argumentation der E10-Gegner, wie 100fach aus dem Thread hier zu entnehmen.

Zum eintausendundersten Mal: Nein, das ist nicht exakt, Stein des Anstoßes war und bleibt vordergründig "Das große E10-Verwirrspiel" einschließlich Preispolitik bei der Einführung. Schön, daß ich das nach 85 Seiten Diskussion nochmal wiederholen darf. :rolleyes:


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