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07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


14.11.2011 06:58    |    Massa Tom

Berlin kann wegen mir zuschneien, da sieht man das Chaos wenigstens nicht. Bei uns in BW wird morgens 5 h geräumt und nach jeder Schneeflockke nachgeräumt.

 

Ich bin der Aufassung, nicht ständig auf der Lauer liegen zu müssen, um den Abzockorgien des Staates im Verein mit schlauen Industriezweigen auszuweichen. Wir wollen einen ehrlichen Staat, der nicht den Bürgern laufend Geld aus der Tasche zieht, noch dazu für irrwitzige Projekte.

 

Aber das ist wohl zuviel verlangt, noch dazu wenn man die Verteidigungskommentare für Lug und Trug liest: da kann man nur sagen, haut drauf, die Deppen merkens nicht.


14.11.2011 15:48    |    Kung Fu

Zitat:

Es ist immer wieder erstaunlich, wieviel Leute auf diesen großen Bluff mit der Umwelt reinfallen. Nochmals, ganz langsam für schwerfällige Hirne: es geht nur um Geld, hier Steuermehreinnahmen. Ob die Giftlampen oder E10, Winterreifenpflicht ...

Dafür gibt es ja Blitzmerker wie dich, die immer den vollen Durchblick haben und uns alles erklären. :)


14.11.2011 17:05    |    neenee

Ich boykottiere E10 weil Lebensmittel nicht in den Tank sondern auf den Teller gehören


14.11.2011 18:11    |    Massa Tom

@ neenee

 

Bei Dir offensichtlich zwecklos!


14.11.2011 19:10    |    Finn79

Ich finde das witzig, e5 ist gut e10 schlecht. Rechne ich es auf die Masse aus, geht doch bei e5 wesentlich mehr Ethanol, ESSEN, drauf wie bei e10. Was eine Logik!

 

50mio Liter e5 zu evtl 1mio liter e10. Was ist nun schlimmer? Ohh für e5 wird ja wesentlich mehr Ethanol gebraucht.

Genauso Diesel da regt sich keiner auf das da Lebensmittel drin sind.

 

Und nein Supermärkte & Produzenten stiften ja alles gemeinnützig. Deshalb gibt es sogar schon Filme darüber, was so alles weg geworfen wird. Und das sich Leute mittlerweile davon ernähren können.

 

Komisch wenn es aber ums Auto geht, werden Argumente gebracht, die sich gar nicht halten lassen. Weil wie in der europäischen Verordnung ja steht, nur Ackerfläche genutzt werden dürfen, die genau dafür ausgewiesen worden sind.

 

Jetzt kommt gleich, mimimimi, da hält sich doch keiner dran. Sorry haltbare Fakten sind angesagt und kein Stammtischgewäsch, weil ja auch das Argument mit Brasilien und Urwald gnadenlos untergegangen ist.

 

Argumentionen laufen über Fakten, nicht über einen emotionalen Antrieb. Nur leider läuft es bei den meisten andersrum.

 

Im Endeffekt richtet sich alles was ich hier lese gegen die Politik. Dann frage ich mich ganz ehrlich warum, die Regierung immer noch tun und lassen kann was sie will und keiner von euch etwas tut. Man ist un zufrieden, bekommt aber nicht den Hintern hoch und macht was. Boykott ist das nicht, ihr macht ja weiter wie bisher, also tut ihr genau das was man von euch erwartet.

 

Btw bei uns ist e85 wieder billiger geworden, jippie.


15.11.2011 16:42    |    MauiSven

Zitat:

14.11.2011 19:10 | Finn79

Btw bei uns ist e85 wieder billiger geworden, jippie.

Na und, E5 war bei uns schon am Sonntag billiger geworden um ganze 10 in Worten zehn Cent je Liter im Vergleich zur Vorwoche.

Also was soll dieser "jippie-Ätsch-Bätsch-Scheiß", damit werden hier nur wenige bis niemand zum Ethanoltanken missioniert, genausowenig wie mit der Logik-Unlogik darüber... :rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes:


15.11.2011 18:44    |    marcu90

E85 ist deutlich Preisstabiler, daher können sich diejenigen, die das Tanken freuen, dass sie von der Vergünstigung ein Weilchen etwas haben :p

Und im Vergleich zur Vorwoche ist zumindest bei mir der Benzinpreis gestiegen.


15.11.2011 20:02    |    Finn79

Der Maui versteht keinen Sarkasmus............

 

Weil unser Preis steigt nur einmal im Jahr und dann um 2 Cent. Und die ganzen Affen fahren alle zur Jet sobald der mal fällt und kloppen sich um den Sprit.


15.11.2011 23:55    |    Roland0815

Also hier hat E85 im Laufe des letzten halben Jahres einen "Preisbuckel" von 20cent gehabt. Inzwischen ist es zwar wieder auf 1,05 runter, aber es sah schon übler aus...


16.11.2011 06:57    |    Massa Tom

... und jetzt kommt die Nummer mit den ausgewiesenen Ackerflächen durch die EU. Zum einen ist dieser unfähige Moloch in Brüssel niemals in der Lage was Vernünfiges auf den Weg zu bringen, da abhängig von Regierungsvorgaben und zum anderen könnte man auf diesen Ackerflächen was für den Hunger in der Welt tun.

Es ist tatsächlich erstaunlich, daß es immer noch Leute gibt, die diese E10-Shice auch noch verteidigen. Aber wie wissen alle Politiker: das Volk ist in der Gemeinschaft so dumm, daß man ihnen alles verkaufen kann, es kommt nur auf die Verpackung an. Zitatende. Hier ist es Umwelt und das ganze Programm, da fahren die Blödel ab wie auf einen Lottogewinn.


16.11.2011 11:44    |    MauiSven

Zitat:

15.11.2011 20:02 | Finn79

Weil unser Preis steigt nur einmal im Jahr und dann um 2 Cent. Und die ganzen Affen fahren alle zur Jet sobald der mal fällt und kloppen sich um den Sprit.

Na wenn das so bei Euresgleichen zugeht, dann "komm" doch zu uns, die E5-Tanker sind da viel entspannter. :cool:

 

Btw: Warum nenntst Du Deine E85-Freunde "Affen", meintst Du, die finden das gut, wenn die das hier lesen... :confused:

 

Also entschuldige, aber mit Sarkasmus hat diese Art Kommunikation wohl nichts mehr gemein, viel Spaß noch damit. :eek:

 

PS: Die Wortkombination "Der Maui" suggeriert, dass ein bestimmter Maui aus einer Gruppe mehrerer gleichnamiger Personen gemeint ist. Ansonsten gilt im Deutschen, wie in unserem Fall hier, dass vor Personennamen bzw. -bezeichnungen KEIN bestimmter Artikel zu setzen ist, da der Name EINER Person für die eindeutige Bestimmung genügt.

Bei aller Unterschiedlichkeit unserer Meinung sollten wir zumindest gemeinsam und einig das geschriebene Wort in unserer Muttersprache pflegen, sie hat's schwer genug... :(


16.11.2011 19:57    |    Finn79

Ich sehe nur reine Fakten, 99,9% der Gegner setzen auf rein emotionale Argumente, siehe "Ich kippe doch keine Lebensmittel in den Tank."

 

Das ich streitbar bin, will ich gar nicht abstreiten und ja mein Umgangston ist schon mal derb und so bin ich halt so bin ich auch im normalen Leben und muss nicht im Internet den großen Macker schieben.

 

@Tom Massa hättest gestern mal Phoenix schauen sollen, da wurden die Konstrukte der Ölmultis dargestellt.

 

Das beste war eigentlich das die Preise nicht auf Grund der Inlandsnachfrage steigen, sonder erst dann wenn die durch Exporte künstlich verknappt wurden. Konnte man an Hand von Handelsnachweisen an Börsen darstellen.

 

Jedem sollte klar sein, das es an den Tankstellen keinen Wettbewerb gibt, somit ist es völlig egal wo man tanken fährt, irgendwie findet das Geld den Weg zu den großen Ölmultis.

 

Es gibt aus wissenschaftlicher Sicht keinen Grund nicht e10 zu tanken, wenn dann nur aus emotionaler Sicht. Es werden keine Ackerflächen weg genommen, weil wie gesagt wie ehh schon viel zu viel produzieren. Und auch werden keine Regenwälder abgeholzt, weil da wächst kein Zuckerrohr wächst. Etc

 

Und wie gesagt, die Leute die Hungersnöte an prangen wegen Ethanol im Benzin, sollten sich erst mal Gedanken über unser Überflussgesellschaft machen, ehe man sich wegen dem bisschen Ethanol aufregt.

 

Und die Hungersnot in Afrika und woanders liegt an unserem ganzen Weltwirtschaftssystem, nicht daran das irgendwer Ethanol in sein Auto kippt.

 

Komisch das nur wir Deutschen uns so anstellen, woanders scheint keiner solche Zweifel zu haben.


16.11.2011 20:02    |    marcu90

Da es hier leider nicht möglich ist: DANKE , Finn!


16.11.2011 20:15    |    1.0815

das war jetzt aber ein wenig zu rational argumentiert, das wird keiner verstehen...da fehlt noch ein etwas emotionales wischi-waschi...:rolleyes:

aber die wahrheit ist halt nüchtern...;)


16.11.2011 21:14    |    schwandtke1

Mittlerweile tanke ich auch E-10, weil ich es kann. Warum auch nicht.

In Brasilien sind rund 50 % des Kraftstoffverbrauchs Bioethanol, welcher in verschiedener Konzentration dem Sprit zugemischt wird. Man sollte es kaum glauben sogar e-100-Tanken gibts da. Wir reden uns die Köpfe heiss wegen verkackten 5% mehr oder weniger.

da kommen Ölmulötis ins Gespräch, was haben die von Bio? Nichts.

Im Gegenteil wir machen uns mit jedem Prozent mehr Bio im Sprit unabhängiger gegen Ölmultis und künstliche oder auch nicht Verteuerung des Erdöls.

Wieso denkt eigentlich keiner von den e10 gegnern mal über die Endlichkeit der Ölreserven, den steigenden Bedarf und damit (Angebot und Nachfrage) auch ständig steigende Preise.

Warum fragt keiner warum ein Golf in Brasilien seit 20 Jahren mit mindestens 25% Ethanol klarkommt und für den deutschen Markt gebaute Autos nicht. Wo liegt der Fehler?

An der Regierung? An den dummen Schafen im Volk die mangels Nachfrage ein Produkt nicht fördern?

denkt mal jemand an seine Kinder oder Enkel die in 50 Jahren auch noch Auto fahren wollen? Warum etwas tanken das in 50 Jahren verbraucht ist? Warum nicht was tanken was nachwächst? Oder mal ganz übel ausgedrückt: Warum eine Diktatur unterstützen (Lybien, Iran, ...)? Genau da sitzen die die mit dem Öl Geld verdienen. Das wenigste kommt aus demokratischen Ländern. (nagelt mich jetzt nicht fest ich weiss das Lybien mittlerweile "demokatie" hat)

Wir boykotieren einfach mal, weils was neues ist und die Hälfte der Leute die nein zu E10 sagen wissen nicht einmal richtig warum. Tankt ja eh kaum einer, dann tanke ich das auch nicht.

Macht wie ihr denkt, aber denkt eben auch mal nach.

Ich würde, wenn es das dann gäbe, auch e-20 und mehr tanken, solange der Motor das schluckt.

In diesem Sinne


16.11.2011 21:14    |    Roland0815

Man kann sich ja einen Guten Scotch in die Rübe gießen.

 

Dann ist nicht mehr so nüchtern :-D


16.11.2011 22:30    |    dieseldonner

@schwandtke1

 

Zitat:

....da kommen Ölmulötis ins Gespräch, was haben die von Bio? Nichts.

 

Zitat Ende.

 

Oh, da liegst Du aber völlig falsch. Je mehr Bio-Müll in den Sprit kommt, desto länger halten die noch vorhandenen Ölreserven. Ergo: Um so länger kann man den Verbraucher mit minderwertigerem Sprit abzocken. Und das ist die ganze Philosophie, die dahinter steckt.

 

Also haben die Ölmultis durchaus ein Interesse an Bio-Müll! Es füllt länger ihre Kassen...


16.11.2011 22:30    |    dieseldonner

@schwandtke1

 

Zitat:

....da kommen Ölmulötis ins Gespräch, was haben die von Bio? Nichts.

 

Zitat Ende.

 

Oh, da liegst Du aber völlig falsch. Je mehr Bio-Müll in den Sprit kommt, desto länger halten die noch vorhandenen Ölreserven. Ergo: Um so länger kann man den Verbraucher mit minderwertigerem Sprit abzocken. Und das ist die ganze Philosophie, die dahinter steckt.

 

Also haben die Ölmultis durchaus ein Interesse an Bio-Müll! Es füllt länger ihre Kassen...

 

Für den doppelt ausgeführten Beitrag bitte ich um Entschuldigung. Dieser lässt sich, warum auch immer, leider nicht mehr löschen.


17.11.2011 06:32    |    Massa Tom

Völlig korrekt dargestellt.

 

Die Verlautbarungen vom Regierungs-TV sind grundsätzlich eingefärbt und tendenziell falsch: wer es noch nicht gemerkt hat, eine Propagandamaschine zur Volksumerziehung.

 

Sie - die Regierungsfuzzis - hätten ja ruhig wegen mir 100er Biosprit anbieten können, aber nicht als Zwangsmaßnahme und obendrein durch die Bank weg mit saftigen Preiserhöhungen. Schon vergessen? Dann zuviel Geld!

In 50 Jahren? Ha, ha, ha, da fährt keiner mehr so rum wie heutzutage.

E 10 ist Shice!


17.11.2011 11:20    |    schwandtke1

Zitat:

In 50 Jahren? Ha, ha, ha, da fährt keiner mehr so rum wie heutzutage.

 

E 10 ist Shice!

Es gibt heute sogar Wagen die älter sind, aber egal wem sag ich das.Hat jeder seine Meinung und auch ein Recht darauf.

Der Widerspruch in der Argumentation: Wenn die Öler unbedingt Geld verdienen wollen und das künstlich durch beimischen von Ethanol verlängern wollen (absolut unsinnig übrigens) dann wollen sie auch keine Autos die ohne ihr profitables Öl fahren. Warum sollten wir dann nicht für immer bei der vorsintflutlichen Technik des Verbrennungsmotors bleiben? Die Öler haben Einfluss auf unser ganzes Leben und bestimmen sogar das Nahrungsmittel in den Tank sollen. Dann schaffen sie es auch die verbrauchende Maschine lange genug am leben zu halten.


17.11.2011 18:13    |    dieseldonner

Das große E10-Verwirrspiel

 

E10? Ich bin jetzt total verwirrt...


17.11.2011 21:31    |    Kung Fu

Zitat:

Oh, da liegst Du aber völlig falsch. Je mehr Bio-Müll in den Sprit kommt, desto länger halten die noch vorhandenen Ölreserven. Ergo: Um so länger kann man den Verbraucher mit minderwertigerem Sprit abzocken. Und das ist die ganze Philosophie, die dahinter steckt.

:D Achso läuft das. Ich verkaufe mal ein bischen weniger von meiner Ware, damit die Konkurrenz und meine Nachfolger mehr verdienen können. Und das macht für mich Sinn, weil ääääääh...

 

Da mußte ich jetzt wirklich mal laut lachen. Sicher die schwachsinnigste Verschwörungstheorie seit 9/11. Mehr davon! :D


18.11.2011 19:12    |    Finn79

Zumal Qualitätstechnisch gesehen Ethanol der besser Kraftstoff ist! Weil besserer Wirkungsgrad, geringer Abgasausstoss ,..... Irgendwie wird das immer abstruser. Verschwörungen ui jui jui.

 

Ich finde das sehr witzig wie teilweise argumentiert wird mit Argumenten die noch nicht mal ansatzweise bestand haben können.

 

Abzocken abzocken lese ich immer und immer wieder. Und ihr macht noch schön mit und heult dann hier rum wegen e10. Sorry sowas glaubt doch keiner, das ist nur rum jammern, aus Gründen die eher mit der eigenen Person zutun haben wie mit der Sache an sich.

 

Und anstatt e10 zu tanken, wo die Konzerne weniger dran verdienen, tank ihr schön e5 weiter. Naja jedem das seine.


18.11.2011 20:16    |    schwandtke1

soviel dazu


Bild

18.11.2011 20:54    |    Finn79

Ach mir ist noch was eingefallen zu unseren Moralaposteln. Ihr müsste demzufolge auch Handys, PC etc abgeben, weil dies fördert ja Kinderarbeit in Afrika zu Abbau von seltenden Erden. Die ehh schon nichts zu essen haben. Das können wir ewig weiter machen das Spiel. Wenn wir hier schon ein auf moralisch machen


18.11.2011 22:43    |    schwandtke1

Aber hier gehts ums Benzin oder?

Was glaubst du wieviel China in deinem Golf steckt?

Also lassen wir das doch lieber und bleiben beim Sprit.


18.11.2011 23:14    |    dieseldonner

@KungFu

 

Zitat:

Achso läuft das. Ich verkaufe mal ein bischen weniger von meiner Ware, damit die Konkurrenz und meine Nachfolger mehr verdienen können. Und das macht für mich Sinn, weil ääääääh...

 

Da mußte ich jetzt wirklich mal laut lachen. Sicher die schwachsinnigste Verschwörungstheorie seit 9/11. Mehr davon!

 

Zitat Ende.

 

Mehr davon? Kannst Du gerne haben.

 

Zu 1)

Irrtum. Es wird mitnichten weniger "Ware" verkauft. Durch das Panschen mit Ethanol wird die ganze Sache gestreckt. Also wird das fossile Depot dadurch weniger belastet. Schön, dass es für Dich dann "Sinn" macht....ääääh....

 

Zu 2)

Auch schön, dass ich Dich mal zum Lachen bringe, obwohl 9/11 wahrlich nicht zum Lachen ist. So, wie es aussieht, beherrschst Du eben nicht einmal die einfachste Mathematik. Wenn ich 1 Liter Essig-Essenz mit 3 Litern Wasser mische, habe ich 4 Liter Essig, aber immer nur 1 Liter Essenz verbraucht. Das kannst Du meinetwegen drehen, wie Du willst. Am Schluss kommt immer das Gleiche raus. Ob es Dir nun passt, oder nicht.


19.11.2011 00:59    |    Fu90

Das Essig-Wasser Beispiel is ja irgendwie nonsens. ->weil nicht ersichtlich ist ob du nun Essig oder Wasser verkaufst/produzierst.

 

Bleib doch mal beim Thema. Die Mineralölindustrie möchte Benzin verkaufen. Die Ethanol-Beimischung wurde denen verordnet, Ethanol welches sie nicht selbst produzieren.

Dh: Pro verkauften Liter Spritt, verkaufen sie nun keine 1.0 Liter sondern nur noch 0.9 Liter. Das Ethanol dafür müssen sie dazukaufen, somit sollten sie kein Interesse daran haben.

Ist das so schwer?

Ich mag mich ja täuschen, aber wäre ich Benzinverkäufer oder Produzent und mir würde jemand vorschreiben ich solle mein Produkt mit einem Konkurrenzprodukt strecken, (welches ich einkaufen muss) ... nun, ich wäre angepisst, solange ich nur ein paar Bohrtürme besitze und keine Ländereien, auf denen ich Energiepflanzen anbauen kann.


19.11.2011 01:23    |    Kung Fu

Angepißt wäre ich als Öli spätestens, wenn ich dazu noch gezwungen werde, das teuer bezahlte Konkurrenzprodukt billiger weiterzuverkaufen als meine eigenen Produkte - und so den Verlust auf die Preise meiner alten Produkte (Super, Super+) aufschlagen muß. :D


19.11.2011 01:25    |    marcu90

Das Essig-Wasser Beispiel ist für den Angedachten Zweck perfekt (Zeigen, dass unsere Benzinreserven länger halten, wenn man Ethanol dazugibt). Du bringst einen anderen Aspekt mit rein.

Ja, Theoretisch ist E10 für die Mineralölindustrie in Deutschland schlecht - warum hast du ja auch schon schön begründet - aber:

 

1.: Schlagen die Multis natürlich alle zusätzlichen Kosten auf den Verbraucher ab, sodaß die weiterhin ihre Gewinne einfahren können.

 

2.: dadurch, dass so viele Deutsche weiterhin E5 Tanken, obwohl es (teilweise) deutlich teurer als E10 ist bekommen sie ein saftiges Plus an Einnahmen.

 

Also kann man letzendlich sagen, dass E10 für die Mineralölkonzerne einen Fetten Gewinn eingefahren hat.


19.11.2011 07:03    |    Finn79

Ich glaube man sollte mal dazu sagen, das die wenigsten Gewinne an der Zapfsäule gemacht werden.

 

Gewinn von Aral an der Zapfsäule letzte Jahr 1 Milliarde Euro, gesamt aber 150Milliarden. Das meiste wird durch Förderung , Lagerung und Raffinieren gemacht.

 

Wie macht man mit Lagerung Geld? Man Bunkert Kraftstoff und wirft es auf den Markt wenn die Spekulationen hoch gehen.

 

Genauso macht es wenig Sinn bei Zweit und Drittanbieter zu kaufen, weil der Sprit kommt zu 99% von den Ölmultis, egal wie rum man es dreht, du bezahlst sie immer. Viel besser noch, das einige Raffinieren einem Verbunde aus den eigentlich Konkurrenten gehören. Ich frage mich wo da der Wettbewerb sein soll.

 

Das die immer ihr Geld verdienen werden, war von vorne rein klar. Genauso das sie die Strafzahlungen umlegen werden. Die sind weiß Gott nicht auf den Kopf gefallen.

 

Genauso wie sie ja auch, immer und immer wieder an ihren eigenen Tankstellen, die Preise unter die MArke senken, wie sie das an freien Tankstellen verkaufen.

 

Fest steht, sie haben uns am Sack egal wie wir es drehen. Sie wissen das wir sie brauchen, ohne sie würde die ganze Zivilisation einfach unter gehen. Und genau deswegen können sie tun und lassen was sie wollen und niemand wird sie bremsen.

 

Genau deswegen habe ich mit e85 angefangen, weil ich mich diesem Diktat nicht hingebe.


19.11.2011 08:34    |    1.0815

mich hat keiner am sack...ich hab auch noch ein fahrrad, und das hat letztes und dieses jahr ~6t km sprit gespart :D


20.11.2011 09:35    |    wunstock

hier mal ein zitat für die in berlin und in den länderparlamenten

 

»Man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen und das ganze Volk einen Teil der Zeit.

Aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen.«

- Abraham Lincoln -


20.11.2011 10:13    |    1.0815

um "fünf nach zwölf" kommt man mit historischen zitaten auch nicht mehr weiter...:rolleyes:


20.11.2011 10:27    |    Finn79

Das irgendwas passieren muss ist uns allen klar. Nur die Frage ist was soll man tun. Wir können einfach nicht die ganze Gesellschaft umstrukturieren und sie zwingen direkt an ihren Arbeitsplatz zu ziehen oder sich eine Arbeit in ihrer Wohnnähe zu suchen. Das wäre Strukturen wie in der DDR. Desweiteren ist das eine Auswirkung der Politik. Vor nicht all zulanger Zeit war ein Auto ein Luxusgegenstand, heute ist es Lebensnotwendig.

 

Genauso müssten wir unser Konsumverhalten einschränken. Im Prinzip braucht keiner von uns von jedem Artikel 10 oder noch mehr Varianten. 2 oder 3 würden reichen.Aber dann passt das Warenangebot ja wieder in einen Tante Emmaladen.

 

EIns geht in das andere über, und eins bedingt das andere.

 

Nun meine Frage, wollt ihr auf euren jetzigen Lebensstandart verzichten?


20.11.2011 10:40    |    est1958

Wir haben 2 Subarus mit Autogas (LPG), die Startbenzin brauchen.

 

Ich tanke alle paar Monate kein E10, obwohl von Subaru zugelassen, weil ich fürs Startbenzin hochwertiges Super+ nehme.


20.11.2011 13:47    |    Kung Fu

Und ich trinke jede Woche keine Cola, obwohl ich dafür zugelassen bin, weil ich fürs Trinken hochwertiges Wurstwasser nehme.


20.11.2011 14:48    |    andis hp

:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:p!

mfg

Andi


20.11.2011 18:44    |    MauiSven

Zitat:

20.11.2011 10:27 | Finn79

Nun meine Frage, wollt ihr auf euren jetzigen Lebensstandart verzichten?

Was auch immer das ist, vielleicht.

Aber ich möchte keinesfalls auf meinen jetzigen Lebensstandard verzichten.


20.11.2011 20:23    |    1.0815

Zitat:

20.11.2011 10:40 | est1958

 

Wir haben 2 Subarus mit Autogas (LPG), die Startbenzin brauchen.

 

 

 

Ich tanke alle paar Monate kein E10, obwohl von Subaru zugelassen, weil ich fürs Startbenzin hochwertiges Super+ nehme.

du zwingst mich mit deiner äusserung, dir deinen widerspruch aufzuzeigen:

 

dein LPG-konzept fusst aller wahrscheinlichkeit nach auf einem sparwillen...warum tankst du dann nicht auch das preiswertere E10?

 

und warum tankst du alle paar monate voll...tank lieber alle paar wochen viertel voll, dann sparst du dir zusätzlich eine menge benzin-gewicht, das du sinnlos durch die gegend fährst...

 

...nur so 'n gedanke.

 

 

BTW: ich esse täglich keinen billigen aldi-joghurt, obwohl der lecker ist und ich dafür zugelassen bin...nein, ich bevorzuge zum tagesstart landliebe-joghurt, weil der keinen kunststoffmüll verursacht...:D


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