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07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


24.04.2011 23:50    |    mingaa

@dieseldonner: Deine E10 Schauermärchen haben schon Unterhaltungswert. :p

 

Andernorts wird seit Jahren teilweise mit höheren Ethanolzahlen gefahren - ohne Probleme - und hier wird der Aufstand geprobt, wenn die Prozentzahl von 5 % auf 10 % angehoben wird. Der deutsche Wutbürger hat eben keine anderen Sorgen...

 

@testmal: Die Verteuerung der Lebensmittelpreise beträgt nur wenige Cent. Zudem wandert das Geld direkt zu den deutschen Bauern und nicht nach Saudi Arabien. Desweiteren nutzt der deutsche E10 Protest überhaupt nichts in Bezug auf die Lebensmittelpreise, da alle anderen Länder sukzessive ihren Bioethanolanteil erhöhen. Darunter die USA, Japan, China, Schweden, etc. Du glaubst doch nicht ernsthaft, wenn ein agrartechnisches Furzland, wie Deutschland, hier einen Sonderweg beschreitet, dass das Auswirkungen auf die Weltmarktpreise hätte. :D

 

Die Vorgaben der EU zur Biokraftstoffrichtlinie wurden von allen Mitgliedsstaaten einstimmig getroffen, auch von der damaligen deutschen Regierung. Diese Vorgaben sind umzusetzen und sie werden seit Jahren umgesetzt. Begonnen hat es mit E5.

 

Erdöl ist endlich, es gibt keine Alternativen! Da nutzt auch eure temporäre, trotzige Haltung gegenüber E10 nichts.


25.04.2011 01:49    |    Lehrranzen

e 10 nein danke,


Bild

25.04.2011 10:00    |    alpine-micha

Also langsam wird die Diskussion hier nivoulos,wenn ihr nichts mehr zum Thema beitragen könnt dann lasst doch das Sandkastengezicke.


25.04.2011 10:13    |    Lehrranzen

diese SUPPE ??????

 

NEIN, danke !!!

 

Die in der Regierung können die KaKe tanken!!!


Bild

25.04.2011 11:41    |    mingaa

@Lehrranzen: Du hast deinen Standpunkt vermittelt. Du musst das nicht zehnmal wiederholen. Ob du es glaubst oder nicht, hier interessiert sich keine Sau dafür was du tankst.


26.04.2011 07:43    |    mas20699

Habe gerade meine vierte Tankfüllung mit E10 angefangen. Bis jetzt keinerlei Probleme. Keine merkbaren Verbrauchsveränderungen feststellbar.

 

Ich bleib beim E10.


26.04.2011 07:43    |    bestaude

............Die Spritpreise sind immer noch hoch, ob Brüderle immer noch "verärgert" ist? Wenn wir weiter nicht E10 tanken verschwindet es wieder. Ist kurz davor!.......


26.04.2011 11:09    |    floky

tja, da ist nun schon sooo viel geschrieben worden, dass mir nur noch beleibt zu sagen, dass mein 12 Jahre alter Ford Focus mit E5 deutlich schlechter läuft als z.B. mit Super Plus. Die Oktanzahl macht es eben. Würde ich E10 tanken, würde er whrscheinlich gar nicht mehr starten.....

Die einen Autos fahren damit völlig problemlos, die anderen haben keinen durchzug mehr und müssen es lassen.

Ich für meinen Teil werde grundsätzlich auf E10 verzichten, auch mit einem neuen Auto. So ist das nun mal im Leben.

gruss floky


26.04.2011 12:09    |    Mac-64

Euch E10 befürworter ist doch klar das mit dieser Suppe direkt die Lebensmittelpreise gekoppelt werden!

 

Spähter solltet ihr die letzten sein die über steigende Lebensmittepreise sich hier auslassen!

 

Und der Grüne Abgeordneter der das im Europaparlament durch geboxt hat, den hat zuvor ein Pferd getreten und am Kopf getroffen!

 

Dürfen Politiker so Hirnlos sein?

 

NEIN zu E10, Essen gehört auf den Tisch nicht in den Tank.


26.04.2011 13:43    |    SUV-Fahrer

Zitat:

E10 ist nun mal aggressiver als "normales" Benzin.

Ich lese immer von angeblichen Folgeschäden durch die Nutzung von E10. Wer außer der ADAC behauptet so was?

 

Weshalb sollte es bei Verwendung von E10 auf einmal zu Schäden kommen, während dies bei E5 nicht der Fall ist? Wir sprechen hier von 50ml mehr Ethanol pro 1000 ml als bisher.

 

Zitat:

Spähter solltet ihr die letzten sein die über steigende Lebensmittepreise sich hier auslassen!

Wir haben eine Lebensmittelüberproduktion, warum sollte man die brach liegenden Felder nicht sinnvoll nutzen?

 

Gruß,

SUV-Fahrer


26.04.2011 14:15    |    Claudio007

Zitat:

Wir haben eine Lebensmittelüberproduktion, warum sollte man die brach liegenden Felder nicht sinnvoll nutzen?

In Deutschland wird eben nichts sinnvoll genutzt, dass ist ja eben das Problem. Der Hauptanteil von Bio-Ethanol für uns kommt aus Indonesien, da werden die Bauern enteignet und riesige Palmöl-Plantagen angelegt für unseren Sprit, und das auf Kosten von sowieso schon ärmlichen Bauern. Die flehen schon die Europäer an, auf ihr Palmöl zu verzichten.

Sorum wird nämlich ein Schuh draus, unsere Politiker machen es sich eben immer einfach, ohne das Volk zu fragen, ist halt eine Parteien-Demokratie

 

MfG Claudio

 


26.04.2011 14:57    |    Fu90

@Claudio007

 

Bitte informier dich etwas über das Thema, dann wirst Du nicht so einen Quatsch schreiben.

 

@SUV-Fahrer

"Weshalb sollte es bei Verwendung von E10 auf einmal zu Schäden kommen, während dies bei E5 nicht der Fall ist? Wir sprechen hier von 50ml mehr Ethanol pro 1000 ml als bisher."

 

Na weil das die Bild und der ADAC sagen. Dann ist das so. Punkt.

 

Anstatt sich selbst zu informieren, bzw. auf Menschen zu hören die durch Selbstversuche keine Schäden an ihren Fahrzeugen festgestellt haben.


26.04.2011 19:11    |    Claudio007

@Fu90

 

Ich habe mich informiert: (aus berufsgründen)

Die europäische Union, EU-25, verbrauchte 2004 240Mill T. Kraftstoffe. Die Mengenmäßig größten Verbraucher sind Deutschland mit 54 Mill. T. Frankreich mit 40Mill t und England mit 38Mill T, Spanien mit 29Mill t. Die Deckung des Kraftstoffbedarfs der EU erfolgt zu 98% durch importierte Rohstoffe.

 

Die Nutzungskonkurrenz zwischen der Nahrungsmittelproduktion

und der Herstellung von Biokraftstoffen der ersten Generation wird von Seiten der Ökologiebewegung kritisiert. Die Süddeutsche Zeitung bringt dies in ihrer Ausgabe vom

23.01.2007 in dem Beitrag "Fahren statt essen. Herstellung von Biosprit führt zu Tortilla-Krise in Mexiko" auf den Punkt. Dort wird die in den USA praktizierte Herstellung von

Bioethanol aus Mais für die stark gestiegenen Maispreise in Mexiko verantwortlich gemacht, mit entsprechenden sozialen Auswirkungen auf die ärmsten Schichten der Bevölkerung, deren Grundnahrungsmittel Mais ist (Piper 2007).

 

Ich arbeite in einem Amt, da muß ich das wissen, nur mal so zur Info, ich bin immer auf dem neuesten Stand

 

Dann gibt es hier Leute, die garnicht wissen, dass unsere Flächen für 80Millionen Bürger viel zu klein ist, um uns überhaupt zu ernähren, oder exportieren wir fast 2/3tel, weil wir noch ein Euro übrig haben oder wie?

Es müssen unbedingt mal ein paar Leute einkaufen gehen, und auf die Etiketten schauen, wo das Zeug überall herkommt, und dann glauben wir haben ja ein paar Rapsfelder übrig für unseren Biofusel, wie Blauäugig.

Es reichen ja nicht einmal unsere Weizenfelder nur für UNSER Brot......., mal ein bißchen nachdenken


26.04.2011 20:18    |    Fu90

@Claudio007

Sich informieren ist toll, sollte aber auch zum Thema passen.

 

Dein fettgedrucktes, in deinem Beitrag, sagt ja mal nix darüber aus wieviel Agrar-Sprit enthalten ist.

Die 98% werden wohl Erdöl sein. Dass wir das importieren müssen ist nicht neu.

 

Zu deinem Quatsch aus dem obigen Beitrag:

 

Ethanol wird NICHT aus Palmöl gewonnen. Zum x-ten mal.

Bitte mach Dich mal schlau wozu Palmöl hauptsächlich genutzt wird und zu welchen Prozentanteil er zur Energieerzeugung genutzt wird.


26.04.2011 22:50    |    MauiSven

@Claudio

Alles gut gemeint und ehrenhafter Versuch, danke und Respekt dafür.

Aber inzwischen (nach 65 Seiten Diskussion) müssen wir uns wohl damit abfinden, daß es einen merkwürdigen Zusammenhang geben muß zwischen E10 tanken und beratungsresistent werden, aber auch gegen Krebs ist ja noch kein vollends wirksames Kraut gewachsen...

Hier haben sich schon einige daran versucht, diese verkrusteten Meinungen aufzubrechen, no way :rolleyes:, endete jedesmal im Kindergarten oder off topic... :mad:


27.04.2011 06:49    |    Claudio007

@MauiSven

 

genau solche Menschen braucht Deutschland bzw. unsere Politiker, Scheuklappen, irgendeine These aufgestellt und total überzeugt......hurra Deutschland, wegen solchen Politikern und gutgläubigen Bürgern hinkt Deutschland bereits manchen Drittländern hinterher.

 

@Fu90

sage doch ganz einfach, wo die riesigen Anbaufächen in Deutschland für unseren Biosprit sind, ich fahre hin und schaue mir das an, für unseren Verbrauch müßten das Flächen sein, soweit das Auge reicht. Sogar unsere Windräder stellen Sie in die Nordsee, aber sicherlich NUR weil da der Wind so schick weht, oder gibt es evtl. doch noch andere Gründe?

Du bist bestimmt einer von den Leuten, die meinen alles wächst bei Bauer Huber auf'm Feld.......

In Deutschland gibt es ein paar Versuchfelder, aber mehr auch nicht!!!!!!!!


27.04.2011 07:10    |    hwgmf

Du bist auch so ein Versuch. Reitest hier ahnungslos auf irgendwelchen Feldern rum und weisst nicht erst das ein riesen Teil Bioskraftstoff aus Biomüll gewonnen wird. Braune Tonne? Schonmal gehört? Geh und sei still.


27.04.2011 08:15    |    Claudio007

@hwgmf

 

Wieviel ist denn bei dir ein riesen Teil, ich denke das du keine Ahnung hast, von was für Mengenverhältnissen gesprochen wird, und was tatsächlich zur Verfügung steht. Sicherlich wird aus allem möglichen Bio Sprit gewonnen, aber was bei uns zur Verfügung steht, reicht bei weitem nicht aus, ob ich nun still bin oder nicht, ändert an den Fakten auch nichts, es hat nämlich, dich eingeschlossen, keiner logisch erklärt, wo das alles herkommen soll. Ich denke das du auch nicht weißt, wo du überhaupt lebst, schon mal auf die Karte geschaut.

 

www.umkehr.de/Klima/Biokraftstoffe.html


27.04.2011 10:52    |    Claudio007

@Fu90

Dein Widerspruch

 

 

Zitat:

Ethanol wird NICHT aus Palmöl gewonnen. Zum x-ten mal. Bitte mach Dich mal schlau wozu Palmöl hauptsächlich genutzt wird und zu welchen Prozentanteil er zur Energieerzeugung genutzt wird.

 

Du hast eben ein Problem mit Mengenverhältnissen.

Wenn alle noch verfügbaren Ackerflächen in Deutschland mit Raps bebaut wären, würde das einen Bio-Kraftstoffanteil von 3,5% decken (relativ sehr wenig). Vom gesamten Palmöl werden 5% zur Bio-Kraftstoffherstellung verwendet, wenn wir aber

die 5% in Fläche darstellen, ist das relativ viel.

Wenn jetzt die Menschen kommen, und ihre Esel auf deinem Vorgarten grasen lassen würden, weil die kein Weideland mehr haben, dann möchte ich dich mal sehen.

Außerdem glaube ich nicht, dass du der auswählte bist, der mir Ratschläge geben soll, über was ich mich zu informieren habe.

Es ist ja schön, dass sich unsere oberen gedanken machen wie wir vomErdöl wegkommen, aber Fakt ist, dass wir in unserem (flächenmäßig kleinen) Land alle guten Ideen (Biomüll, Raps, Zuckerrüben etc...) nur bis zu wenigen Prozenten selber schultern können, für den Hauptteil brauchen wir andere exportierende Länder. Nicht einmal Amerika denkt dran, selber anzubauen, obwohl die solche Flächen hätten.


27.04.2011 12:13    |    Mac-64

Mach ruhig so weiter und streitet euch über prozentuale anteile ob Bio oder doch Weizen, die Nutzflächen wo der Biosprit wachsen soll hier oder doch Regenwaldrodung!

 

Die Quittung bekommt Ihr von mir wenn, die Lebensmittel Preise steigen und ich zum Frühstück auf Kaviar und Sekt verzichten muss ja dann könnt Ihr was erleben!

 

NEIN zu E10, egal ob Bio, Abfall oder sonst was!

 

Und der Politiker der uns das eingebrockt hat der sollte seinen Hut nehmen weil, wir den für den Rest seiner Tage nach Afrika abschieben dort kann der sich mal Gedanken machen über das was er verzapft hat!


27.04.2011 13:04    |    Kung Fu

@Claudio007

 

Offensichtlich hast du nicht mal ne Ahnung, aus welcher Pflanze Bioethanol in Deutschland überhaupt gewonnen wird. Das erklärt natürlich, daß du nichts gesehen hast. Die gibts hier nämlich überall.

 

Lies einfach mal ein paar Zeilen zum Thema, dann kannst du hier auch den Oberlehrer spielen und ein paar Leute beraten. Da finden sich hier ja genügend mit dem passenden Niveau, die es dringend nötig haben. ;)


27.04.2011 14:52    |    Claudio007

Kung Fu

Aha, wieder einer der sich auf'm Schlips getreten füllt, da bin ich aber froh das es dich gibt und du alles aufklären kannst,

und ich dachte schon hier wird es jetzt langweilig, denn deine Argumente zwischen 65 Seiten sind ja auch nicht gerade der brüller :rolleyes:

Es ist ja nicht die Frage, ob ich weiß welche Pflanze oder nicht, ich frage, wo sollen die denn alle wachsen.........

Biomüll ist ja auch ein Thema, aber das reicht auch nicht......, also wo die tollen Ideen verwirklichen und mit welchen Ländern. In Brasilien, ein riesiges Land, haben die Politiker eben nicht diesen krassen Platzmangel und Problem, um so eine gewalltige Umstrukturierung zu bewälltigen, die haben ja auch schon vor 30 Jahren angefangen, aber so einfach gehts bei uns eben nicht, und schon garnicht mit der Brechstange.


28.04.2011 23:59    |    testmal

Zitat:

Claudio007Kung Fu

Aha, wieder einer der sich auf'm Schlips getreten füllt, da bin ich aber froh das es dich gibt und du alles aufklären kannst,

und ich dachte schon hier wird es jetzt langweilig, denn deine Argumente zwischen 65 Seiten sind ja auch nicht gerade der brüller :rolleyes:

Es ist ja nicht die Frage, ob ich weiß welche Pflanze oder nicht, ich frage, wo sollen die denn alle wachsen.........

Biomüll ist ja auch ein Thema, aber das reicht auch nicht......, also wo die tollen Ideen verwirklichen und mit welchen Ländern. In Brasilien, ein riesiges Land, haben die Politiker eben nicht diesen krassen Platzmangel und Problem, um so eine gewalltige Umstrukturierung zu bewälltigen, die haben ja auch schon vor 30 Jahren angefangen, aber so einfach gehts bei uns eben nicht, und schon garnicht mit der Brechstange.

Moin, die Spekulanten der Getreidebörse bekommen doch mittlerweise mehr Kohle,

wenn sie auf Ethanol setzen.

Und das treibt die Lebensmittelpreise, man merkt es schon nach oben.

Immer mehr Lebensmittel erzielen bessere Preise, wenn man sie in den Tank packt!

Und jeder von uns muß das bezahlen, das ist das Problem,

und nicht, ob mein Kiste das verträgt!

Schönen Gruß


29.04.2011 00:17    |    dodo32

65 Seiten und nun? Wo kommt das Zeug her? Kann hier jemand mal ein klare Aussage treffen? Bitte, Danke! :)


29.04.2011 00:51    |    dieseldonner

? 29.04.2011 00:17 | dodo32

 

65 Seiten und nun? Wo kommt das Zeug her? Kann hier jemand mal ein klare Aussage treffen? Bitte, Danke!

 

 

3 Fragen, 3 Antworten:

 

1. Nach 65 kommt doch 66, oder hab ich mich da verzählt?

2. Das Zeug kommt von Shell, Aral, Esso, BP, Total, HEM, GO und von der Tankstelle...

3. War die Aussage gut genug?

 

Danke, bitte...:D:D:D


29.04.2011 12:40    |    Mac-64

Die Antwort auf alle Fragen die E10 betreffen ist eigentlich sehr einfach wenn, man sich die Situation vor Augen hält welche Auswirkungen es haben wird wenn auf Landwirtschaftlichen Flächen Kraftstoffe angebaut werden!

 

Ich denke: Tschernobyl und Fukushima sind dagegen Relativ, in Sachen Auswirkungen, gering zumal diese Flächen die nächsten Jahrtausende verstahlt bleiben werden.

 

Aber die Kopplung von Lebensmittel und Energieträger wird Globale Auswirkungen haben weil, Spekulanten (auch Parasiten genannt) sich mit nichts tun bereichern werden und somit die Preise für Lebensmittel unbezahlbar werden.

 

Dabei habe ich erheblich Ökologische Probleme und der gleichen weggelassen.

 

Es geht hier nicht um Verträglichkeit oder Effizienz und auch nichts anderes in der Richtung!

 

Nicht einfach stur NEIN zu E10, sondern sich die Auswirkungen vor Augen halten!

 

Es kommt auf die Menschheit etwas zu welches schlimmer ist als ein Weltkrieg!

Ja das denke ich!


29.04.2011 12:52    |    SUV-Fahrer

Zitat:

Moin, die Spekulanten

Wer ist der „Spekulant"? Ein Sparbuchbesitzer der für 1,5% Guthabenzins diese Aufgabe an seine Bank weitergibt oder ein Aktionär der sagt; Dass was die Bank kann, kann ich auch, jedoch auf eigene Gefahr.

 

Auch die Zinsen müssen von der Bank erwirtschaftet werden.

 

Zitat:

der Getreidebörse bekommen doch mittlerweise mehr Kohle,

wenn sie auf Ethanol setzen.

Wenn also die Aktionäre so exorbitant hohe Gewinne einstreichen, steht es doch jedem sich ausgebeutet fühlenden Konsumenten frei, ebenso selbst an den Profiten zu partizipieren.

 

Zitat:

Und das treibt die Lebensmittelpreise, man merkt es schon nach oben.

Beim Weizen handelt es sich um einen polypolen Markt. Somit erfolgt die Preisfindung durch Angebot und Nachfrage. Das Angebot wird durch Ernteausfälle und Exportbeschränkungen reduziert.

 

Natürlich steigen hier auch einige Investoren ein, da Gewinne locken, und es nunmal die „Pflicht" eines Anlegers/Hedgefonds/Versicherers ist, diesen sicheren Gewinn mitzunehmen. Auch ein Endkunde, der sein Geld in eine Versicherung oder einen Fond anlegt, erwartet schließlich Gewinne für seine Anlage.

 

Zitat:

Und jeder von uns muß das bezahlen, das ist das Problem,

Falls die Preise einiger Lebensmittel dadurch moderat steigen sollten, kann man sich das auch leisten. Hier wird ja so getan, als würden sich durch E10 und die „bösen Spekulanten“ alle Preise im Supermarkt verzehnfachen, und man müsste verhungern :rolleyes: .

 

Wenn man jedoch die Einkommenssteigerungen in den letzten Jahren berücksichtigt, dann kann von einer „drastischen“ Verteuerung der Lebensmittel keine Rede sein, im Gegenteil, wir geben heute im Durchschnitt ca. 5% unseres verfügbaren Einkommens für Lebensmittel aus, in den 60er Jahren waren es noch 50%.

 

Gruß,

SUV-Fahrer


29.04.2011 13:23    |    bestaude

An den neoliberalen SUV-Fahrer:

 

 

"Auch die Zinsen müssen von der Bank erwirtschaftet werden"

... und wenns schiefgeht, dann zahlt der Steuerzahler!

 

"Beim Weizen handelt es sich um einen polypolen Markt. Somit erfolgt die Preisfindung durch Angebot und Nachfrage. Das Angebot wird durch Ernteausfälle und Exportbeschränkungen reduziert. "

 

...Essen muß jeder! Also ist es kein freies Spiel der Kräfte und keiner kann auf die Nachfrage verzichten!!!

 

"Wenn man jedoch die Einkommenssteigerungen in den letzten Jahren berücksichtigt, dann kann von einer „drastischen“ Verteuerung der Lebensmittel keine Rede sein, im Gegenteil, wir geben heute im Durchschnitt ca. 5% unseres verfügbaren Einkommens für Lebensmittel aus, in den 60er Jahren waren es noch 50%."

 

...Deutschland ist nicht der Nabel der Welt! Frag mal in den armen Ländern nach! Da können sich die Leute die preislich um 30% gestiegenen Lebensmittel nicht mehr leisten! Über Qualität der Lebensmittel bei uns rede ich lieber nicht!

 

Im übrigen gehört die Spekulation mit lebenswichtigen Gütern (Energie, Nahrungsmittel) schlichtweg verboten!


29.04.2011 14:16    |    Kung Fu

Zitat:

Nicht einfach stur NEIN zu E10, sondern sich die Auswirkungen vor Augen halten!

 

 

 

Es kommt auf die Menschheit etwas zu welches schlimmer ist als ein Weltkrieg!

 

Ja das denke ich!

Oh Hilfe! Rette sich wer kann! Das böse E10 kommt! :D

 

Welches teilweise nur 1%(vol.) mehr Beimischung hat, als der bisherige Sprit mit 5% Ethanol. Ein Klacks für die deutsche Ethanolwirtschaft.

 

Armes Deutschland. Nur noch ein Volk von planlosen Hysterikern, die lieber in der Vergangenheit leben wollen, aus lauter Angst vor der Zukunft. Perfekte Opfer für jede Abzock-Lobby, die noch kommen und sich an ihnen bedienen wird. Prost Mahlzeit!


29.04.2011 18:34    |    Mac-64

Weis du Kung Fu bis du das verstanden hast was ich gemeint habe ist es lange zu spät und danach hilft dir das Jammern auch nicht!

 

Ja der eine versteht mich der andere wiederum nicht, so ist das eben!


29.04.2011 19:02    |    trixi1262

Hallo,Allerseits und ein schönes Wochenende !

War schon ne Weile nicht bei diesen Thema,aber ganz schön was los hier !

Das mit dem Palmöl-Ethanol,einfach lächerlich,dies miteinander zu verbinden,aber nun gut :)

Das evtl. Verwendung von Lebensmitteln als Treibstoff,zu Preissteigerungen führen kann,ist aus meiner Sicht,völlig Wurscht ! Preissteigerungen würde es so ,oder so geben,ob nun Biosprit

hin oder her.

An der Börse wird nun mal gezockt,was das Zeug hält,aus der Bankenkrise haben

die NIX gelernt.

Abgezockt werden wir doch überall,egal ob Lobby oder Politik !

Und an Diejenigen die sich über 10% Ethanolanteil aufregen,ich tanke ab gestern E60 ! :D:D:D

mfg trixi 1262

 

PS: Ich hab gerade gelesen,claudio007 ist Beamter,oder ,dann wundert mich nix mehr :)


29.04.2011 19:41    |    dieseldonner

@trixi1262

 

An der Börse wird nun mal gezockt,was das Zeug hält,aus der Bankenkrise haben die NIX gelernt.

 

 

 

Hallo trixi,

 

Eben, eben. Durch die Zockerei wird ja der Weltmarkt derart künstlich hochgepuscht, dass für viele Menschen auch die allernotwendigsten Lebensmittel nicht mehr bezahlbar sind.

 

Und genau da sollte man international ansetzen: Sofortiges Handelsverbot auf Lebensmittelpapiere und Grundversorgungsprodukte in Papier. (Wertpapiere, Aktien, Fonds usw.) Zu guter Letzt noch die Limitierung der Preisobergrenzen der vorgenannten Emissionen jeweils landesbezogen. Das würde der Menscheit wirklich helfen und zu gerechterer Verteilung führen. Alles Andere ist Zockerei!


29.04.2011 20:38    |    SUV-Fahrer

Guten Abend!

 

Zitat:

Spekulanten (auch Parasiten genannt) sich mit nichts tun bereichern werden und somit die Preise für Lebensmittel unbezahlbar werden.

Spekulanten investieren ihr zuvor in der Real- oder Finanzwirtschaft erworbenes Geld, um es zu vermehren. Im Gegensatz zu den Parasiten (ALG-Beziehern), die keine Leistungen erbringen, sondern auf Kosten der Steuerzahler leben.

 

Es gibt keineswegs ein Grundrecht darauf, möglichst ohne Gegenleistungen am Ort der eigenen Wahl leben zu können und dafür vom Steuerzahler alimentiert zu werden.

 

Das ist genau diese verquere Weltsicht, die Deutschland einen Sockel von 7,3% Arbeitsunwilligen beschert, die glauben, es gäbe einen Anspruch auf Grundversorgung.

 

Zitat:

Im übrigen gehört die Spekulation mit lebenswichtigen Gütern (Energie, Nahrungsmittel) schlichtweg verboten!

Die Spekulation beginnt beim Landwirt, der in Erwartung steigender Preise seine Ernte zurückhält oder diese erst Monate später verkauft. Ebenso versucht der Mühlbetrieb, seine Rohstoffe möglichst günstig zu beziehen, und nach dem Erwerb zwischenzulagern. Auch jeder nachfolgende Zwischenhändler verfügt über eine Bevorratung.

 

Im Gegensatz zu einem Konsumenten, der im Supermarkt Lebensmittel für den eigenen Verzehr erwirbt, und dadurch dem Realmarkt physische Ware entzieht, wird an der Börse keine Ware verbraucht, denn man ist nicht am physischen Rohstoffmarkt tätig, sondern gibt seine Position an den Future-Märkten ein, wo auf Termin gehandelt wird.

 

Gruß,

SUV-Fahrer


29.04.2011 23:06    |    Joshua2go

Ich hoffe, du meinst nicht alleinstehende Frauen mit Kinder und ich wünsche dir, das du mit 50 Jahren arbeitslos wirst.

Leider wirds hier sehr off Topic, vielleicht sollten wir zum eigendlichen Thema, E10, zurückkehren.


29.04.2011 23:34    |    SUV-Fahrer

Zitat:

und ich wünsche dir, das du mit 50 Jahren arbeitslos wirst.

Ich fürchte, diesen Wunsch werde ich dir nicht erfüllen, da ich heuer 51 Jahre alt werde, und die Auftragsbücher meiner Firma gut gefüllt sind ;) .

 

Gruß,

SUV-Fahrer


30.04.2011 00:50    |    testmal

Zitat:SUV-Fahrer

Zitat:

Zitat:

und ich wünsche dir, das du mit 50 Jahren arbeitslos wirst.

Ich fürchte, diesen Wunsch werde ich dir nicht erfüllen, da ich heuer 51 Jahre alt werde, und die Auftragsbücher meiner Firma gut gefüllt sind ;) .

 

Gruß,

SUV-Fahrer

Moin SUV-Fahrer,

meinen Glückwunsch!

Womit macht den Deine Firma gut gefüllten Umsatz?

- Mit E 10 ?

Außerdem bist Du ja eher Diesel-Fan.

Für was steht eigentlich SUV?

- Sucht unser Verständnis

- Super Umwelt Verträglich

- Sugeriert Unser Vermögen

Fiel mir grad so ein,

schönen Gruß


30.04.2011 09:50    |    SUV-Fahrer

Zitat:

Womit macht den Deine Firma gut gefüllten Umsatz?

Meine Firma macht ihre Umsätze mit Elektronik- und Baugruppenfertigung. Nebenberuflich bin ich als Unternehmensberater tätig.

 

Gruß,

SUV-Fahrer


30.04.2011 10:39    |    M.Hunter

Moin

@SUV-Fahrer

Jedem ist ja seine Meinung gestattet und jeder muß mit seinem Gewissen leben können.

Ich habe mal Fragen an Dich, die nicht böse gemeint sein sollen.

Brauchst Du ein großes Auto, ein SUV wirklich für die Arbeit, für die Familie?

Oder hat Du den Untersatz weil es halt schön groß ist und man damit Auffällt und vermeintlicherweise gleich beim Vorfahren Respekt und Anerkennung von Anderen bekommt.

Ist es eher ein Statussymbol oder ein Nutzfahrzeug für Dich?

Und wenn Du beim dem Thema Erderwärmung mit Deinem "SUV" unterwegs bist, kommt Dir dann mal die Idee, ob Du nicht auch mit einem kleineren Auto (sparsameren) die Fahrten erledigen kannst, weil es reicht um von A nach B zu kommen.

 

Mfg

Frank


30.04.2011 10:48    |    SUV-Fahrer

Zitat:

Brauchst Du ein großes Auto, ein SUV wirklich für die Arbeit, für die Familie?

Mit dem Geländewagen fährt mittlerweile meine Frau, ich bin auf eine BMW-Limousine umgestiegen, da sie auf Langstrecken erheblich komfortabler ist und meinen Kindern mehr Platz im Fond bietet ;) .

 

Gruß,

SUV-Fahrer


30.04.2011 13:21    |    Mac-64

Sicherlich gibts es Leute die dem Staat also uns auf der Tasche liegen, aber man sollte nicht alle über einen Kamm Schären!

 

Ich denke der Begriff "Parasit" passt zu allem was keine Leistung für die allgemeinheit bringt, keine Steuern zahlt und wenn alles den Bach runtergeht waren die es nicht oder machen sich mit der Beute aus dem Staub!

 

Es ist nicht von der Hand zuweisen das der Kapitalismus den Sozialismus und Komunismus den Gar ausgemacht hat, ist vielleicht auch gut so aber die Super Kapitalisten die werden doch immer gieriger.

 

Die haben soviel Geld angehäuft es gibt Länder die haben soviel Schulden.

 

Aber Hauptsache dem Kapitalreichen gehts gut das Fußgesindeln wird schon irgentwie sich durchschlagen.

 

Alles was weder Direkt noch Indirekt eine Leistung bringt und soviel Geld Zockt wie eine Firma die mit Ihren Beschäftigten nicht einmal im Jahr verdient das kann nur ein Parasit sein!

 

Nun zu unseren Parasiten: es sieht so aus als würde das Super wieder da sein, heute habe ich Super für 1,59 bekommen.

 

Man was für scheiß Zeiten sind das? wir freuen uns über den Preis von 1,59 Euro, ich habe Zeiten gesehen da habe ich 67 Pfennige für den Liter bezahlt!


Deine Antwort auf "Nicht super: Das große E10-Verwirrspiel"