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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


10.03.2011 19:13    |    trixi1262

hallo und guten Abend !

Von 94,3 RS2 noch keinerlei Reaktion :-((

mfg trixi1262


10.03.2011 19:15    |    endlich-platz

Hallo,

 

gestern zum ersten Mal E10 für meinen 96er A6 2,8l ACK-Motor getankt.

Daraufhin fast genau 200Km auf der Bahn mit 130-150Km/h abgerissen und daraufhin 10% höherer Verbrauch.

Ich werde dies noch 3,4 Mal testen müssen und hoffe daß das erste Mal ein Ausreiser war ...

Warm,Heißstart, kein Problem.

Ich bilde mir ein daß der Bock im Leerlauf (Motor warm/heiß) unruhiger läuft und nach dem Kaltstart (bisher 3x kaltgestartet) wesentlich unruhiger für ca 1min läuft.

 

Aber wie gesagt: Muss ich noch öfters testen.

Ansonsten: Ist doch egal ob die 3.Welt Länder was zu beißen haben.

Hauptsache der Tank ist voll !

(Für alle Lehrer: Das was sarkastisch gemeint)

 

rainer


10.03.2011 19:19    |    otto klettenhofer

Ich bin Kfz-Ingenieur und traue den Versprechungen der Hersteller

und Spritproduzenten in keinster Weise.

Wir sind eine "Grossfamilie" mit vielen Fahrzeugen.

In meiner Fahrzeugflotte die aus ( Suzuki Vitara Bj.92, Citroen XM 3,0 Bj. 92, Mercedes 300SE Bj. 89, Peugeot 206 Bj. 99, Mitsubishi Eclippse Bj. 93, und als Motorad Motoguzzi 850T3 California Bj. 79) besteht

Bei fast allen Fahrzeugen ist eine verbindliche Freigabe kaum zu erhalten.

Die Kilometerleistung bei meinen "Spritfressern" (Mercedes, Citroen)

bewegt sich um die 5000km im jahr.

Wenn man bedenkt wieviel CO2 bei der Produktion eines Auto`s anfällt wird jedewede Schadstoffdebatte at absurdum geführt.

 

Ich würde ja nichts einzuwenden haben, wenn irgenden ökologescher

Nutzen erkennbar wäre. Man holtzt Regenwälder ab (überwiegend

amerikanische Konzerne) um bei uns die Ökobilanz aufzubessern.

Bei uns steigen die Pachtpreise ins unermessliche um Mais für die

Äthanolproduktion zu bekommen.

Das kann es nicht sein!

Dadurch, dass meine Fahrzeuge auch zeitweise stillgelegt sind,

ergibt sich für mich die Frage, wie haltbar, bzw. wie korrosionsfördernd, der E10 Sprit ist.

Vorerst

E10

nein Danke!!!!!!!!!!


10.03.2011 19:25    |    scooby251

Meine Citroen´s die Simmi+Honda und der Rasenmäher dürfen nicht mein Voyager(USA)hat die Freigabe aber ob der Mitsubishi Motor im Voyager das verträgt konnte Chrysler Deutschland nicht bestätigen - die spinnen doch!!!

E10 nein DANKE


10.03.2011 19:30    |    m111 bj.2001

hallo mein c200 k verträgt laut ADAC das E10 MB Sindelfingen kam keine Rückmeldung!

Und zusätzlich fahre ich mit meinem Motor m111955 das LPG-flüssiggas (Benzin nur noch in warmlaufphase/2-3 benzintankfüllungen Jährlich).

Gruß m111


10.03.2011 19:34    |    MarekEOS

E10 ist vieleicht gut für die Umwelt, aber die Herstellung ist viel schlechter für die Umwelt !!!

E10 ist der größte Schwachsinn was die Politik beschlossen hat !!!

Aber was solls, wir lassen eh alles mit uns machen ! Wir Deutschen sind selber Schuld !!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 

MfG


10.03.2011 19:36    |    R208

Mit der Haltbarkeit haben auch Feuerwehren, DLRG etc. Probleme.

 

Am gravierendsten ist der Entzug von Anbauflächen für Nahrungsmittel, vor allem auch in der sogenannten Dritten Welt.

 

Es ist schon schlimm genug, wenn sie durch unsere Autofahrerei allmählich auf den Südseeinseln absaufen. Aber ich will nicht auch noch ganz unmittelbar Hunger säen, wenn ich E10 tanke.

 

Die meißten Autofahrer kümmert das vielleicht nicht, oder verdrängen gekonnt:

Viele Bürger (ca. 3 Mio) haben vermutlich auch noch nicht verstanden, dass ihre alten Autos mit einem Schlag entwertet wurden. Ein Gebrauchter PKW, der keine E10 verträgt, ist praktisch unverkäuflich geworden! Nach dem schon 'Normal' und 'Super' abgeschafft wurden, muss man schließlich auch mit der Abschaffung von 'SuperPlus' rechnen.

Das ist massenhaft Vernichtung von Privateigentum durch die Bundesregierung. Wie schon bei den unsäglichen Umweltzonen und Alt-Dieseln.


10.03.2011 19:44    |    trixi1262

Das könnte man auch Abwracken nennen !

Kurbelt aber die Autolobby an und bringt Kohle ins Steuersäckel.

ein Hoch auf unsere Regierung,da hilft nur denen bei der nächsten Wahl eine Harke zu zeigen.

Aber es sind auch so viele Bürger, Wahlmüde,sieht man ja an der Wahlbeteiligung,alle 4 Lenze !

mfg trixi1262


10.03.2011 19:49    |    cocker

ich darf mal zusammenfassen:

 

E10 ist für den Po !

 

@NAMDMA

ok, ich behalt das im Auge ;)


10.03.2011 19:53    |    ditre

10.03.2011 18:21 | chris230379

 

Sollte ich auch machen

 

 

 

Ich hasse Diesel.

 

Ich habe zur Zeit zwei Autos angemeldet. Einen neueren T5 Diesel von VW und einen Sportwagen der in Nähe von Stuttgart gefertigt wurde, der braucht Benzin. Die Firma VW ist für mich das aller aller letzte, aber der Multivan fährt wenn ich nicht gerade wieder mal wegen einer Panne in der Werkstatt stehe mit einer Tankfüllung 1000 Kilometer weit. Das war ein Grund für mich den Diesel lieben zu lernen. Den Stuttgarter Benziner schaue ich zur Zeit nur noch verächtlich an. Natürlich wird oder kann sich das wetterbedingt auch bald wieder relativieren.

M.f.G.

ditre


10.03.2011 19:56    |    turboporter

Hallo

wir (meine Frau und Ich ) fahren mit unseren Autos nicht E-10 sondern E85 .Und dies schon ein Jahr.

Ich habe bei beiden Autos ein neues Steuergerät eingebaut und los gings.

Die preise für die Steuergeräte lagen bei 435,- für einen 6 Zylinder und 650,00 für einen 10Zylinder.

Der eine Wagen ist nun schon ein Yougtimer und der andere ist Bj 6/2000.

Keine Probleme.

MfG Schröder


10.03.2011 19:59    |    Bado 50

Also ich tanke den Scheiss nicht weil ich mir von unseren Politikern nicht vorschreiben lasse was ich tanken soll.:cool:

Kein Mensch will den Sprit, nur unser BUM N. Röttgen, der sich damit ein Denkmal setzen will und sich über den Willen des Volkes das ihn gewählt hat (ich nicht) hinwegsetzt. Dem Klima nutzt es im übrigen auch nicht, im gegenteil wie schon Wissenschaftlich bewiesen wurde.

Ich tanke teuer wenn es mir auch in der Seele weh tut das ich unserem Vater Staat, oder soll ich Mutter Staat sagen, damit noch mehr Geld in den Rachen werfe. Über 70% Steuern und meckern über die Mineralökonzerne. Dabei freuen die sich doch denn von jedem Cent den die den Sprit verteuern kassiert der Staat ja auch wieder 70%. Mein Kommentar dazu " Scheinheilig " wilkommen in unserer Bananenrepublik:mad:

 

Gruß Bado


10.03.2011 20:28    |    wwke2

Das ganze ist wieder auf typisch deutsche Art gelaufen.

 

Hätte man den E10 paralell zu den anderen Kraftstoffen E5 eingeführt. Zum Preis des aktuellen E5 angeboten und die anderen um die berühmten 2ct angehoben. Nach einer gwissen Überganfszeit hätte sich der E10 etabliert. Die es hätten tanken können würden es tanken die anderen würden den E5 tanken. Das alles wäre völlig geräuschlos von statten gegangen.:)

 

 

Aber es geht ja auch komplizierter.:(

Erst mal wird eine Frist gesetzt. Dann erzählt uns die Regierung das das E10 das E5 ersetzt. Wer kein E10 tanken kann muss Super+ tanken. Und das ist alles nur gut für die Umwelt. Dieses Argument ist, wenn man den großen Umweltverbänden glauben schenkt, höchst zweifelhaft.

Die Ölmultis reagieren mit dem gewohnten Reflex und erhöhen erst einmal die Preise.

Die Autohersteller reagieren auch äußert zögerlich, konkrete Zusagen sind Fehlanzeige, die Freigabelisten teilweise unvollständig oder gar nachweislich falsch.

 

Und was macht der gemeine Bürger in der unklaren Gemengelage? Er tankt das Zeug einfach nicht. Ein Affront gegen die herrschende Kaste. Die Unterschicht verweigert sich.;) Das kann das Regime in Berlin nicht tolerieren.

 

Brüderle lädt zu einem "Benzingipfel".

Eingeladen dazu sind,wen wundert es, natürlich nur die Gewinner des Benzinmonopolys. In erster Linie die Ölmultis die Ihren Gewinn maximieren. Als zweites dann die Bundesregierung die sich über stegende Steuereinnahmen freut. Und an dritter Stelle die Automobilindustrie die auf steigenden Umsatz dank ansteigendem Ersatzteil und Neuwagenverkauf hofft. Man ist sich schnell einig und zeigt "Schulterschluss". Darüber wundert sich auch niemand. Die einzigen die diese Kuschelveranstaltung hätten stören können waren ja nicht eingeladen. Der Steuerzahler.

Die Deppen die das Spektakel bezahlen müssen. :eek: Wir. :eek:

 

Aber jetzt werden wir ja aufgeklärt. Darauf musste ich 48 Jahre warten. Ich bin nicht abgeneigt mich den Jungs von "Anonynimus" anzuschließen und mit DoS Attacken die oben genannten Figuren ein wenig ärgern.

Was können wir tun. Wir sollten uns weiter in zivilem Ungehorsam üben und das Zeug links liegen lassen. Vielleicht haben wir ja hier die Chance ein Exempel zu statuieren. Wenigstens können wir die Arbeit dem Regime in Berlin ein wenig erschweren. Sie müssen irgendwann begreifen das die Steuerzahler nicht alles klaglos hinnehmen.

 

In diesem Sinne

 

"HALTET DURCH"


10.03.2011 20:28    |    Maschinist112

Das ist mal wieder eine der dümmsten Entscheidungen die die Regierung getroffen hat. Da werden Felder bestellt nur um E10 herzustellen und wo anders haben die Menschen nix zum Essen und morgen soll ich dann wieder spenden oder was anderes das Lebensmittel für die Drite Welt geschickt werden können?!!!! Wie bescheuert ist das denn?

Ich habe E10 ausprobiert, ist das aller letzte. Nach 100km war mein Tank virtels lehr, reicht normaler weiße für 250km. Tolles Ergebnis!


10.03.2011 20:37    |    d01_

Zur Erinnerung :

 

Zitat:

Zitat:

Polizei darf Dienstwagen nicht mit E10 betanken ( Link )

...

Rückendeckung erhält die Polizei von Schleswig-Holsteins

Innenminister Klaus Schlie (CDU).

Damit sollten wir unsere Diskussionen einstellen...

und uns einfach anschliessen.

 

Pro / Contra ? --- Glaubt einfach der CDU / CDU ! --- :eek:

Zitat:

Opelukki

Das die Polizei in Schleswig-Holstein für ihre "Benzin-Fahrzeuge"

laut Befürwortung des CDU-Innenministers kein E10 tanken darf,

stimmt doch zumindest sehr nachdenklich. :confused:


10.03.2011 21:02    |    sebi1975

sucht bei euch im umkreis die günstigste super e5 oder superplus tanke

 

 

http://www.clever-tanken.de/detailsuche.asp


10.03.2011 21:43    |    waffentechnik

Hi,

 

ich mußte es heute tun ...... tanken gehen :).

Selbstverständlich nur das gute SUPER 95 .... :D :D :D.

Allerdings leckte der Schlauch am Übergang Pistole zu Knickschutz,

da ging wohl schon der eine oder andere Liter E10 durch.....:confused:.

 

Ich halte durch ----- und die Plörre (E10) vergammelt schön.

 

mfg Andreas

 

Haltet durch, gemeinsam sind wir stark.


10.03.2011 21:44    |    chris230379

Der T5 ist ein schöner und praktischer VW.

 

} > Ich hasse Diesel und Minimize-Luftpumpenmotoren,

 

muss meinen Motor ausmachen können, ohne dass mir ´n Turbo verreckt.


10.03.2011 21:48    |    anschiii

Zitat:

zwanzigeins zwanzigeins

@Anschii

 

Also, normalerweise verfahre ich nach dem Motto: Leben und leben lassen. Wer das Zeug tanken will, soll es tanken.

 

Aber dich möchte ich doch etwas fragen: Was genau gedenkst du zu tun, wenn dir wegen dieser Brühe bei 250 km/h der Schmierfilm reißt? Genau das ist nämlich eine der nachvollziehbaren Befürchtungen, was die Langzeit - Tauglichkeit betrifft.

genausoviel Angst wie Fahrer

DIESES

Wagens, der übrigens einen Alublock hat :p

 

@Nomdada der ist schon mit Benzin mit 280PS eingetragen- da sollte es mit E85 locker reichen :p


10.03.2011 22:02    |    schmonses

Zitat:

Original geschrieben von chris230379

} > Ich hasse Diesel und Minimize-Luftpumpenmotoren,

 

 

 

muss meinen Motor ausmachen können, ohne dass mir ´n Turbo verreckt.

Ohje :rolleyes:


10.03.2011 22:08    |    dieseldonner

Die 28 Kandidaten, die bis zum heutigen Zeitpunkt mit:

 

Ja, obwohl es für nicht zugelassen ist (Auswirkungen auf mein Auto sind mir egal).

 

gestimmt haben, mögen bitte nicht mehr auf dieser Seite zu einem späteren Zeitpunkt über den Ausfall ihres Autos jammern. Schreibt dann bitte eine Mail an Euren Papierkorb. Danke für die Nachsicht.


10.03.2011 23:06    |    Franzl89

Leider habe ich nicht wie manche anscheinend die Zeit dazu, den ganzen Tag zu verfolgen was hier für Stuss geschrieben wird.

 

Jedem, der meint, durch E10 wird mehr Regenwald abgeholzt oder durch E10 müssen in Afrika Kinder verhungern, sei dieser Beitrag ans Herz gelegt (ich hab keine Lust, das alles nochmal zu schreiben):

http://www.motor-talk.de/.../...sse-e10-verwirrspiel-t3156164.html?...

 

Was ich aber noch sagen möchte: Bei den großen Mengen an Lebensmitteln (ca.40%), die letztlich weggeworfen werden, kann von Konkurrenz zwischen Nahrung und Sprit gar keine Rede sein! Diese Behauptung ist sowas von lächerlich und kann nur von Leuten stammen, die von der Ernährungsbranche keinen blassen Schimmer haben.

Außerdem können wir das Ethanol für E10 in Deutschland selbst erzeugen, gar kein Problem. Da wird gar nix importiert! Würde sich auch nicht rechnen!

 

Aufräumen muss ich auch mit der Behauptung, Landwirte bekämen für Stillegung von Flächen Geld. Das ist wiederum totaler Schwachsinn. Diese Regelung gibts schon Jahre nicht mehr. Jeder, der das Gegenteil behauptet, lügt. Weitere tiefergehende Erläuterungen spare ich mir, da sie offensichtlich von dem Publikum hier entweder sowieso nicht verstanden oder von vorne herein ignoriert werden.

Auf irgendjemand muss ja geschimpft werden, und da kommen dem ungebildeten Volk die Landwirte wieder gerade recht....also ob die den Sprit eingeführt hätten....:rolleyes:

 

Mich wunderts schon, wie sich die Leute hier von der BLÖD Zeitung aufhetzen lassen.

 

 

Hier hat auch jemand behauptet, in Südamerika würde Getreide angebaut. Das stimmt auch nicht, große Teile dieses Kontinents sind gar nicht für den Getreideanbau geeignet, da wachsen andere Kulturen. Mais ist übrigens kein Getreide.

 

 

Ich kann nur drüber lachen, wie hier immer und immer wieder zum E10-Boykott aufgerufen wird. In Deutschland sollte man andere Sachen boykottieren, gäbe genug Möglichkeiten, aber nein, man protestiert gegen solch eine Nebensächlichkeit, hat Deutschland denn wirklich keine anderen Probleme? Ziemlich armselig.

Da wird lieber der teure Sprit getankt und sich dumm und dämlich gezahlt :D :D :D Macht nur so weiter, am Ende seid ihr sowieso die dummen, denn E10 wird kommen, da könnt ihr nix ausrichten, aber sowas von gar nix.

 

 

Und jemandem, der zu doof ist, einen Turbomotor ein paar Sekunden nachlaufen zu lassen, ist sowieso nicht mehr zu helfen.


10.03.2011 23:06    |    Pingback

10.03.2011 23:49    |    flodder-jo

Hallo,

ich verstehe die Aufregung nicht wirklich.

5-7 % Athanol habe wir sowie im Super 95 bzw. Super 98.

Nun geht es um 10 % . In vielen anderen Ländern wird Äthanol in Ottomotoren getankt (Brasilien, Südafrika etc.) Warum sollen wir in Deutschland das Problem nicht lösen können.

M.E. geht es hier um knallharte Interessen der Ölindustrie, die kein Interesse an dem Verkauf von Biosprit hat. Ich denke in wenigen Monaten wird die Akzeptanz ansteigen.


11.03.2011 00:04    |    RavenNRW

www.e10-gegner.de

 

Das wir Autofahrer die beste Einnahmequelle sind war ja schon klar

aber jetzt sollen wir auch noch zu den Dummis der Nation werden?

Kein Schluck von dieser Brühe kommt in meinen Tank.

 

www.e10-gegner.de


11.03.2011 00:06    |    Andi B

@flodder-jo:

Ich hoffe nicht, denn dann weiss die Politik, dass die uns wirklich jeden Scheiß aufdrücken können.

 

Es geht doch nicht darum, was andere Länder machen. Viele der Boykottierer hier würden sogar E85 tanken, wenn es mehr Tankstellen gäbe, oder E10 eben, wenn es wirklich günstiger wäre....

 

Aber die E10 Einfphrung so anzukündigen, dass es billier wird, als E5, dann aber E5 einfach nur gnadenlos teurer zu machen, und Super E5 gleich auch noch abzuschaffen, und einem nur noch die Wahl zwischen Hundsteurem Super Plus E5 und E10 zu lassen, das kanns einfach nicht sein. Da zwingt einen der Staat regelrecht dazu, diese Plörre zu tanken. Der Verbraucher hat nur nachteile dadurch. Also warum sollen wir uns das gefallen lassen?

 

Verstehst? ;)

 

mfg Andi - Haltet den Boykott durch, ich schreibe weiter fleißig an die Medien, um den Boykott mehr in den Mittelpunkt der Berichterstattung zu rücken!


11.03.2011 03:22    |    dxer_de

Benzin pur, oder Alkohol pur. Das ist o.K. und auch machbar, aber bei dem Gepanschten verbrennt das Eine schneller als das Andere und ab einer bestimmten Motordrehzahl kommt das Andere nicht mehr mit und gelangt unverbrannt bis zum Kat. Dort wird es dann endlich doch entzündet und schon ist der Kat hin. Da kann dann auch die Lambdasonde und deren Regelkreis nicht mehr viel ausrichten. Zum anderen habe ich selbst bei E5 einen erhöhten Ausfall von Zylinderkopfdichtungen so wie Unterdruckschläuchen die sich in direkter Verbindung mit dem Ansaugtrackt befinden. Und ich fahre seit 1992 die nicht freigegeben 1.3 Skoda Alumotoren. Als Fazit, so richtig verträgt keiner den Alk im Benzin, weder die Motoren noch die Umwelt. Da war es besser für Dieselfahrer reines Rapsöl zu fahren, da profitierte wenigstens auch die heimische Wirtschaft von und nicht gerade die großen Konzerne wie jetzt. Die da Oben wissen mal wieder nicht was sie tun, oder doch?


11.03.2011 03:50    |    Reachstacker

Komisch was VW so alles kann, ach und Fiat auch. ;)

 

Zitat:

Hacki81:

Sehr schöner neutraler (über 30 Jahre alter!!) Bericht zu dem Thema: http://www.youtube.com/watch?v=j_Gk7NR0z58

Seltsamerweise redet da keiner von Materialunverträglichkeiten ;D

Gruss, Pete


11.03.2011 03:55    |    Reachstacker

Zitat:

flodder-jo:

Hallo, ich verstehe die Aufregung nicht wirklich.

5-7 % Ethanol haben wir sowie im Super 95 bzw. Super 98.

 

Nun geht es um 10 % . In vielen anderen Ländern wird Ethanol in Ottomotoren getankt (Brasilien, Südafrika etc.) Warum sollen wir in Deutschland das Problem nicht lösen können.

Na ja, in den USA laufen die Deutschen Wagen seit 1978 mit E10.

 

Allerdings will ich zugeben das einige dieser Fahrzeuge inzwischen doch kaputt gegangen sind... ;)

 

 

Gruss, Pete


11.03.2011 06:13    |    muk1

@ 10.03.2011 23:06, Franzl89

 

1.) 40% wirft bestimmt nicht der Private weg! Da geht's wohl eher um Tourismusbetriebe...

2.) Natürlich wird in Südamerika Getreide angebaut.


11.03.2011 07:07    |    peterg.

@ 10.03.2011 23:06, Franzl89

 

:confused:

"Was ich aber noch sagen möchte: Bei den großen Mengen an Lebensmitteln (ca.40%), die letztlich weggeworfen werden,........".

und dafür soll jetzt schön E10 getankt werden, das ist doch Schwachsinn ;-((

Der Otto-Normalverbraucher tut dies definitiv nicht, und der soll ja letztendlich dafür bluten. Diejenigen, die für diesen Sche..ß verantwortlich sind, können sich ja schön jedes Jahr einen neuen Daimler, BMW oder Audi leisten, ICH ABER NICHT :(

 

Über das Niveau der BLÖD-Zeitung will ich mich nicht weiter äußern, aber ihre Macht die Menschen zu manipulieren, ist (war) sehr groß (siehe Guttenberg). Dank neuer Medien (Twitter, Facebook etc.) hat aber auch der einfache Bürger jetzt die Möglichkeit seine Meinung wirkungsvoll äussern zu können.

 

E10 ist für mich nur ein verzweifelter Versuch der großen (mächtigen) Automobilherstellern, die neuen EU Grenzwerte ab 2012, umschiffen zu können.

http://www.sueddeutsche.de/.../...macht-deutsche-autos-teurer-1.324224


11.03.2011 07:11    |    peterg.

? 11.03.2011 07:07 | peterg

 

um ein evt. Missverständniss vorzubeugen

 

Der Ottonormalverbraucher wirft definitiv keine 40% seiner Lebensmittel weg:D


11.03.2011 07:29    |    Reachstacker

Weg geworfen wird eh nix, es handelt sich da nur um normalen Schwund. ;)

 

Staatliche Programme zur Vernichtung von Butterbergen sind aber bewusstes "wegschmeissen". Dann kann man auch E85 damit herstellen und gut ists.


11.03.2011 07:33    |    bestaude

Man hat uns den Euro aufgezwungen: alternativlos, wir konnten uns nicht wehren, dann hat man uns das Normalbenzin genommen, alternativlos, wir konnten uns nicht wehren, bald kommt die Haushaltsabgabe (statt GEZ), wir können uns nicht wehren! Und das alles, um unser Bestes zu wollen: unser sauer verdientes Geld, das dann irgendwo in der Welt verplempert wird. Jetzt haben wir das Glück, dass viele Autos das E10 nicht vertragen (sind es 3 Millionen oder 300Tausend?) und E5 angeboten werden muss. Das gibt uns die Möglichkeit uns zu wehren!

Ach so, erst retten wir die Griechen, dann das Klima, dann.... Sind wir noch zu retten?


11.03.2011 07:42    |    wwke2

Man muss schon staunen.:( Da verschreibt uns der Staat E10 und seine eigenen Fahrzeuge werden aus Angst vor Schäden nicht mit E10 betankt.

Welchen Eindruck soll der Bürger denn da gewinnen. Wenn alles so harmlos ist warum macht die Autoindustrie nicht ganz klare Ansagen.

Bisher hab ich nix davon gehört.

 

Gruß


11.03.2011 08:00    |    olli27721

Ich verstehe die Panik nicht.

 

Bin der Meinung, dass die Bürger zum grossen Teil wissen, was ihr Auto verträgt.

 

Und jedem ist es freigestellt, welchen Zapfhahn er denn nun nimmt.

 

 

DAS ABSTIMMUNGSERGENIS FINDET ALSO AN DER ZAPFSÄULE STATT.

 

 

Und wenn 43,5 % es NICHT tanken, ist das die Mehrheit.

 

 

So ein Ergebnis wünscht sich jede Partei. :D:D:D


11.03.2011 08:02    |    Nanotech

Schaut Euch das mal an und tankt weiter Biosprit

 

http://www.youtube.com/watch?v=iogLGQBv36Y&feature=related


11.03.2011 08:06    |    olli27721

Kenne ich schon.

 

Der Hauptgrund, warum ich beim "normalen" Super bleibe.

 

 

Meiner würde E10 vertragen.


11.03.2011 08:19    |    KineticDesign

an alle Diesel-Fahrer:

 

wusstet Ihr denn eigentlich, dass auch in Diesel mittlerweilen 7% E10 drin ist (bis Ende 2010 warens noch 5%)?????

Davon schweigt sich unsere liebe Regierung aus!!

Also mein Firmen-Diesel hat sich da heuer auch schon verschluckt, denn Bio-Diesel ist von FORD für alle Fahrzeuge nicht freigegeben!!!


11.03.2011 09:16    |    Buchtelino

Ich boykottiere E10 ganz bewusst ! Ein Rechenbeispiel:

 

100km mit 6,0 Liter Super zu 1,569 € = 9,41€/100km

100km mit 6,17 Liter E10 zu 1,489 € = 9,19€/100km

=> E10 erspart mir ganze 2,20 Euro pro 1000km. Wahnsinn.

 

Dafür habe ich tolle Nebeneffekte hinzunehmen:

- mehr Wasser im Motoröl und Brennraum

- einen kürzeren Ölwechselintervall

- mehr Feuchtigkeit in der Auspuffanlage

- minimal längeren "kalten" Motorbetrieb

- schlechtere Schmierung der mechanischen Teile

- ungeklärtes Risiko der Motorhaltbarkeit

- eventuelle Mehrkosten durch neue Leitungen

 

Wirtschaftliche Aspekte:

- hohe Subventionskosten mit meinen Steuergeldern

- weniger Steuereinnahmen durch billigen Endpreis

- höhere ökologische Belastung

- der höhere Import belastet das Bruttosozialprodukt

- zusätzliche Umweltbelastung durch Transport/Produktion

- usw, usw.

 

Unter Strich wird es IMMER eine Milchmädchenrechnung bleiben, deren Bezahlung IMMER am Steuerzahler hängen bleibt. Das sind entweder wir mit z.B. höherer KFZ-Steuer oder auch einfach nur unsere Kinder. Das Geld könnte sich die EU bzw der Staat ganz einfach mal in den Allerwertesten stecken oder vielleicht auch mal die Entwicklung von alternativen Energien oder ganz banal in Motoren mit geringerem Benzinverbrauch inverstieren. Wo ist das Problem einen Motor zu bauen, der mit 6,0 Liter anstatt mit 6,2 Liter Verbauch auskommt ???

 

Leute, denkt doch mal nach: Man kann nicht sparen wenn man mehr ausgeben muß ! Die Rechnung geht für den Steuerzahler immer nach hinten los !


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