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07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


16.04.2011 08:25    |    olli27721

Habe vor knapp 4 Jahren (nach 30 Raucherjahren) wg Herz mit dem Rauchen aufgehört.

 

Frage mich heute, warum ich eigendlich geraucht habe.

 

Den Spritpreis kann man m.M. nach gegenüber dem europäischen Ausland auch nicht zu weit nach oben treiben.

 

Sonst fährt irgendwann keiner mehr durch Deutschland.


16.04.2011 09:11    |    buratino4

@olli27721..........Den Spritpreis kann man m.M. nach gegenüber dem europäischen Ausland auch nicht zu weit nach oben treiben.

Sonst fährt irgendwann keiner mehr durch Deutschland.................

 

 

Genau wie 2008 mit dem Ölpreis wo auch nur ausgelotet wurde wie weit kann man gehen bis der Absatz einbricht weil der Preis zu hoch ist. Sobald ein Rückgang festgestellt wird der auch die Steuern trifft wird man reagieren, eher nicht. Und solang die Autofahrernation sich nicht gemeinsam entschließen kann z.B. über Ostern mal alle schön zu Haus zu bleiben und die Heimat genießt und nicht 350km quer durch Deutschelande eiert dann würde das auch mal bei denen weh tun. Stellt euch mal vor alle blieben über Ostern zu Haus ........das wär mal was.:p:p

 

Servus


16.04.2011 11:55    |    Roland0815

Jepp. Ostern, Pfingsten. Die ganzen "Brücken-Tagesreisen". Den halben Urlaub im Stau stehen... Das kann man sich ohne Probleme sparen. Echte Erholung gibt es in ganz DE in maximal 30km Umkreis von zu Hause. Nur irgendwie kapieren es die Leute nicht. Oder wollen es nicht...

 

Also ist der Sprit warscheinlich immer noch zu billig...

 

Mal nachdenken. Wir haben wir denn das bis '89 ganz ohne Auto gemacht. Achja: Da haben sich die Eltern mit uns Kindern beschäftigt. Wenn das Wetter passte wandern/radfahren gehen. Eis essen. Mal mit dem Zug in den Nachbarort fahren. ...


16.04.2011 15:05    |    cocker

@andi

ich hab 1,34 € bezahlt... dank Tabak und Kaffee hat es sich doch noch gelohnt... ich selber rauche seit 10 Jahren nicht mehr, aber leider meine Frau...

 

Wenn wir alle auf einma l mit rauchen aufhören würden, hätten wir ein Problem - woher sollen die ganzen Steuermilliarden dann kommen, die VAter Staat dann durch die Lappen gehen???

Dann dürfen wir Autofahrer noch mehr bluten...


16.04.2011 15:28    |    dieseldonner

@Roland0815

 

Das Auto ist nun mal das unabhängigste Verkehrsmittel, welches wir noch haben. Deswegen ist es auch des "Deutschen liebstes Kind."

 

Hat es mal "Schluckauf" (Zündaussetzer), stehen wir besorgt vor seinem großen Mäulchen (Motorhaube) und horchen ihn auf Herz und Nieren ab, kontrollieren seine Atemwege (vom Luftfilter bis zum Endtopf) und achten auch auf seinen Herzkreislauf (Motoröl und Filter). Fehlt da was, bekommt es sofort eine Infusion (frisches Öl) angelegt, mit exact dem richtigen Rhesusfaktor (Ölsorte). Schon früh bringen wir ihm bei, den richtigen Weg für uns zu finden (Navi) damit wir unbeschadet am Urlaubsort oder im "Grünen" ankommen und loben es dafür.

 

Vertut es sich mit Blinker und Scheibenwischer, bringen wir es zu Dr. Horch und Klopf (Werkstatt) und zittern um seinen "Herzschrittmacher" (Steuergerät). Unruhig, von einer Pobacke auf die andere rutschend, erwarten wir die Diagnose. Also gestatten wir ihm so gut wie alle Medikamente (Ersatzteile), die unser Bankkonto nur irgendwie hergibt. Haben dann die Scheinchen (Geld) ihren Besitzer gewechselt, nehmen wir es mit strahlenden Augen wieder in die Arme und gönnen ihm alsbald eine schöne Dusche (Wagenwäsche) und achten penibel darauf, dass auch der letzte Kuchenkrümel seine vermeintliche Wohnberechtigung in ihm verliert.

 

Dankend, mit pfiffig hellen Augen (Lampen) führt es uns nach Hause und darf anschließend dann in seinen "Kindergarten" (Garage) , wo es uns am nächsten Tag mit einem freundlichen "Piep, piep" die Türen öffnet und uns zur nächsten Ausfahrt begleitet.

 

Sorry, da soll ich mit der Bahn fahren? Da gönn ich ihm lieber einen guten Schluck vom "Feinsten" (Super) und verzichte dafür auf mein Eis. ALLES FÜR MEIN KIND! Und so leben wir beide noch heute in trauter Zweisamkeit und werden uns nie verlassen...


16.04.2011 15:35    |    deville73

Obwohl ich das nicht so sehe wie zuvor geschildert, achte ich doch darauf dass die Fahrzeuge für die ich verantwortlich bin, stets einsatzbereit sind und das so lange wie möglich auch bleiben.

Schon aus finanziellen Gründen.

Und mobil sein muss ich ja, zumindest hier bei uns in der tiefen Provinz geht es eben nicht anders.

Schon die einfachste Einkaufstour kostet fünf Kilometer einfache Fahrt und Öffis sind hier keine.

 

Aber ich will die Diskussion Land/Stadt nicht wieder anheizen.

Hier jedenfalls sind Autos unverzichtbar.

 

Und: Mein Sohn ist mein Sohn, meine Lebensgefährtin meine Lebensgefährtin und mein Auto mein Auto.

Ich kann das für mich prima auseinanderhalten. :)


16.04.2011 20:08    |    cocker

naja - es gibt da zwei grob einzuteilende Sorten Menschen:

für die einen ist das Auto ein Fortbewegungsmittel, für die anderen ein Statussymbol.

Ich gehöre eher zur ersteren Gruppe, pflege mein Auto aber trotzdem und gebe ihm "alles was es braucht". Hat aber eher den Zweck, dass das Teil möglichst lange hält ;)

Die neueren Autos sind m.M. nach eher seelenlos... mein B-Vectra hatte -von mir subjektiv empfunden - noch so was wie eine Seele. Der Toyota eher nicht mehr... kommt eher kalt und flichtbewusst rüber.

Der Vectra hatte zwar seine Macken (und davon viele) aber mit dem konnte man "reden" - und es schien fast, als hörte er zu.... der Toyota steht einfach nur da und glotzt kalt. Dafür hat er (noch) keine Macken :D


17.04.2011 00:09    |    Roland0815

@dieseldonner: Egal was du rauchst. Es tut nicht gut...

 

Ein Auto ist ein Gebrauchsgegenstand. Es benötigt angemessene Pflege und Wartung, und dann wird es erwartungsgemäß funktionieren.

 

Und nimms mir nicht übel. Wenn Auto fahren ein *so* wichtiger Punkt sein soll, klingt das für mich nach einem ziemlich armen Leben...


17.04.2011 05:51    |    andis hp

Hallo,

 

ich das von "dieseldonner" mit Humor gelesen. Ich vermute auch, er hatte den Text mit Ironie gemeint, aber nur vergessen es extra zu erwähnen:D.

 

Mfg

Andi


17.04.2011 09:36    |    Roland0815

Ich weiss. So was *kann* kein gesunder Mensch ernst meinen...


17.04.2011 13:38    |    Timaephie

da es für mich keine passende Antwort gibt.

 

1. mein auto verträgt E10 sogar mehr als dieses Mischverhältnis. außerdem ist im Super Benzin doch schon Ethanol beigemischt (5%) Super = E5

 

2. also bei uns an der Tankstelle gibt es E10 doch das kostet genau so viel wie Super, komisch!

wieso sollte ich E10 Tanken wenn es einen höheren verbrauch bei gleichen kosten pro Liter hat?

 

ich sag da nur soviel zu E10 für mich nein DANKE. E85 oder Garnichts.


17.04.2011 14:50    |    MauiSven

Zitat:

? 17.04.2011 00:09 | Roland0815

Wenn Auto fahren ein *so* wichtiger Punkt sein soll, klingt das für mich nach einem ziemlich armen Leben...

Zitat:

? 17.04.2011 09:36 | Roland0815

So was *kann* kein gesunder Mensch ernst meinen...

Oje, da gehen aber jemandem mächtig die Argumente aus, und so bleibt nur noch der persönliche Frontalangriff... *kopfschüttel*

 

Aber lieber arm als 0815!


17.04.2011 15:31    |    Roland0815

Hast du auch was zu sagen, oder fühlst du dich nur gerade ertappt?

 

Ein "persönlicher Frontalangriff" sieht anders aus. Kannst du ruhig glauben.

 

Aber vielleicht bin ich einfach zu rational. Ich kann z.B.

- nicht verstehen, warum sich jemand seinen Wohnort so legt, dass er mit dem eignenen Auto pendeln muss. Und dann die Schuld bei anderen sucht...

- nicht verstehen, warum man sich in den letzten 5 Jahren ein Auto zulegt, welches kein Ethanol verträgt. Oder es in den letzten 10 Jahren nicht gebacken bekommt, sich mal schlau zu machen, was man für Flex-Fuell umbauen müsste.

- nicht verstehen, was am Kauf eines teuren Premium-Produktes ein Boykott sein soll

- nicht nachvollziehen, warum die Leute (hier) rumjammern. Wo wir doch in einem freien, demokratischen Land leben. Ihr habt das doch selber gewählt...

- mich nur ob der Reaktionen amüsieren, wenn man diesen Leuten dann mal einen Spiegel vorhält

 

Über die "Ökobilanz" braucht man nicht diskutieren. Siehe Kompaktleuchtstoffröhre (vulgo Energiesparlampe).

Da man in DE ja wiedermal alles im industriellen, zentralen Großprozess umsetzen muss, ist die erwartungsgemäß katastrophal.

 

Aber man kann die Ökobilanz ja prima an den Haaren herbeiziehen, wenn es um den Kreuzzug ins (persönliche) Glück geht...

 

Als Entwicklungsing. kann ich nur sagen: Freundet euch mit Ethanol als Benzin-Ersatz an, oder lernt laufen...


17.04.2011 17:13    |    Ratte-orschinool

"Nein, ich boykottiere E10, obwohl mein Auto es vertragen würde."

So lange anderswo die Menschen nix zum Essen haben, bzw. das bisschen was Sie

haben wegen unserem E10-Wahn auch noch teuerer und knapper wird, kommt mir kein E10 in den Tank.

Im Verhältnis zu den Problemen dieser Menschen ist der Mehrpreis von E5 oder Super Plus für uns ein Klacks.

Wenn gesichert ist, daß das Ethanol nicht aus Nahrungsmitteln sondern aus Müll erzeugt wird, sieht es anders aus, was aber noch zu beweisen wäre. Sicher ist im Moment aber gar nix mehr, letztens war ja auch noch Kernkraft "sicher", LOL


17.04.2011 18:45    |    MauiSven

Zitat:

? 17.04.2011 15:31 | Roland0815

Ich kann z.B.

- nicht verstehen, warum sich jemand seinen Wohnort so legt, dass er mit dem eignenen Auto pendeln muss.

Du hast sie ja wohl nicht mehr alle..., wo lebst Du denn???

Am liebsten würd' ich Dir jetzt alle Mitfünfziger (als Bsp., natürlich gibt es auch andere Arbeitssuchende) von heute und damals (seit 1990) auf den Hals hetzen, die ihre Arbeit verloren haben und froh sind/waren, wenn sie überhaupt wieder welche bekommen (haben), und wenn es Leiharbeit in 100 und mehr km Entfernung ist, Du Naseweis!!!

 

Schlimm genug, so zu denken, aber so eine Frechheit, oben zitierte Aussage überhaupt auch noch öffentlich kund zu tun... *mir_wird_übel*


17.04.2011 19:29    |    Roland0815

Das musst du mir jetzt mal erklären. Wenn ich eine Arbeit in 100km Entfernung antrete[1], bezahlt die AA oder der AG den Umzug. Wo ist da jetzt das Problem?

 

Wer nicht nachrechnet, und erkennt, dass ein 2.Wohnsitz[2] billiger wird, als tgl. pendeln, ist selbst schuld.

 

Wir leben nicht mehr in der Zone, in der Wohnraum zugeteilt wurde...

 

Das Problem ist vielmehr, dass die meisten Leute ein Problem damit haben, ihren Wohnort der Arbeit wegen zu verändern. Das sind irgendwelche (mir unverständliche) psychologischen Gründe. Es gibt dazu auch statischtische Untersuchungen, die besagen, dass 90% der Menschen innerhalb eines 40km-Radius geboren werden, leben und sterben. Aber schon die Rechtsgrundlage in diesem Land fordet "berufliche Mobilität". Damit ist aber *nicht* ein Auto gemeint...

 

[1]Wer wirklich arbeiten will um seinen Lebensunterhalt daraus zu bestreiten, bekommt auch Arbeit am Wohnort, oder zumindest in unmittelbarer Nähe. Natürlich gibt es genügen Leute, die der Meinung sind, Arbeitsplätze fliegen wie die berühmten gerillten Hähnchen herum, und mann muss nur den Mund aufmachen. Diese Sorte "Arbeitssuchende" kenne ich auch...

[2] Es muss ja nicht nochmal eine 3-Zimmerwohnung mit 100qm sein. Ein 1,5-Zi Appartment reicht völlig...

 

P.S: 100km Arbeitsweg, bei 35ct/km reelle Fahrtkosten sind 70Euro/Tag Fahrtkosten. Es kann mir keiner erzählen, dass es für weniger als 70*4*4 Euro (4Tage/Woche*4Wochen) kein arbeitsplatznaher Wohnraum zu finden ist. 4 Tage deshalb, weil am WE ja zur Familie gefahren werden soll...


17.04.2011 19:39    |    Thommy104

Moin,

 

für alle, die E-10 Tanken. Ihr Tankt Lebensmittel, die woanderst fehlen. E-10 ist nur beschränkt (30 Tage) Haltbar, danach beginnt es auszuflocken. Seid stolz drauf und Tankt es weiter.

Viele können sich den Wohnort nicht in der nähe ihres Arbeitsplatzes aussuchen.

 

Ich rüste meinen Benziner gerade auf Gas um. Die Umrechnungskosten haben sich innerhalb eines halben Jahres Amortisiert. Und ich fahre Umweltfreundlicher als mit E-10.

 

 

Gruss Thommy


17.04.2011 19:42    |    Roland0815

Jaja. Das Märchen von wegen Welthunger durch Exxx kennen wir alle. Mache dich mal schlau, *warum* wirklich Hunger in der 3. Welt herrscht. Hint: Das steht sogar in diesem Thread...

 

Was soll an E10 "ausflocken"? Es ist kein Rapsmetylester oder Pflanzenfett.

 

Im schlimmsten Fall sammelt sich in deinem Tank am Boden 1..3l E100. Naund? In dem Moment, wo die Benzinpumpe anspringt, wird es wieder durchgemischt. Und selbst wenn die Kiste mal reines Ethanol ansaugt, die 103Oktan schaden garantiert nicht...

 

P.S: Ich warte darauf, bis genügend Leute Gas (LPG) tanken, dann wird dort die Steuerschraube auch schön angezogen werden. Das wird lustich. Siehe "Biodiesel"...

 

P.P.S: Bezahl mal schön für deine Umrüstung. Die meisten modernen PKW vertragen bis E100 ohne Umbau...


17.04.2011 19:51    |    Thommy104

Sers,

 

@Roland0815, sowas([2] Es muss ja nicht nochmal eine 3-Zimmerwohnung mit 100qm sein. Ein 1,5-Zi Appartment reicht völlig...) kann nur jemand schreiben, der absolut fern der Realität ist.Sorry, ist aber so. Du kommst wohl aus einem gut behütetem Heim mit gut Bezahltem Job.

Du kannst ja Ruhig deine Freunde und deine Familie aufgeben, andere wollen das nicht. Das hat mit der "Zone" nichts zu tun. Und Arbeit gibt es zwar, nur in was für einen Umfang?

Du kannst mir Erzählen, was du willst. Bist wahrscheinlich selbst einer von diesen Versagern.

Ich Arbeite mein halbes Leben lang und habe schon viel mit Leasing-Personal zu tun gehabt. Sklaverei, ist Müll dagegen. Dann lieber zuhause bleiben.

Man darf nie vergessen, was gewünscht wird. 20 Jährige(r) mit bester Ausbildung und 30 Jahre Berufserfahrung. Am besten geeignet sind Personen, die unseren Chef in den Hintern kriechen.

 

Gruss

 

Thommy


17.04.2011 19:52    |    Thommy104

2018


17.04.2011 19:53    |    Thommy104

In deinem Hasenhirn, ist wohl nicht genügend Platz ausser für E-10. Informier dich besser du Pfeife. xDD


17.04.2011 20:09    |    cocker

so Leute,ich klink mich hier mal elegant aus dieem Blog aus, weil mir das Niveau hier zu kindergartenmäßig wird - unglaublich, wie sich hier vermeintlich erwachsene Leute postpubertierend beharken und beleidigen... machts gut, streitet schön weiter.

Ich tank in der Zeit weiterhin kein E10...


17.04.2011 20:13    |    Thommy104

Hy,

 

tschuldigung. Ist mir so rausgerutscht. Tanke auch nie E-10.

Machts gut. Auf das E-10 vom Markt verschwindet.

 

Gruss Thommy

 

 

P.S.: Bei unserer Tankstelle, wird der E-10 Sprit wieder abgesaugt, wegen mangelnder Abnahme und der HALTBARKEIT.


17.04.2011 20:17    |    MauiSven

Zitat:

? 17.04.2011 19:51 | Thommy104

@Roland0815, sowas([2] Es muss ja nicht nochmal eine 3-Zimmerwohnung mit 100qm sein. Ein 1,5-Zi Appartment reicht völlig...) kann nur jemand schreiben, der absolut fern der Realität ist.Sorry, ist aber so. Du kommst wohl aus einem gut behütetem Heim mit gut Bezahltem Job.

Du kannst ja Ruhig deine Freunde und deine Familie aufgeben, andere wollen das nicht. Das hat mit der "Zone" nichts zu tun. Und Arbeit gibt es zwar, nur in was für einen Umfang?

...

Ich Arbeite mein halbes Leben lang und habe schon viel mit Leasing-Personal zu tun gehabt. Sklaverei, ist Müll dagegen. Dann lieber zuhause bleiben.

Man darf nie vergessen, was gewünscht wird. 20 Jährige(r) mit bester Ausbildung und 30 Jahre Berufserfahrung. Am besten geeignet sind Personen, die unseren Chef in den Hintern kriechen.

Dem ist wenig bis nichts hinzuzufügen, danke Thommy!


17.04.2011 20:25    |    Roland0815

Genau. Und weil ich so ein Versager bin, fahre ich mit dem Fahhrad auf Arbeit, und halte mir mein Auto nur noch zum Spass... :-)

 

Ich sprach von Arbeit. Dass sie von Rot/Grün eingeführte Sklaverei^W Leiharbeit keine ist, weiss ich selber. Die Trulla bei der AA konnte auch nicht lachen, als sie mich 70km weg für 3,5/h 'arbeiten' schicken wollte. Als ich ihr sagte, dass ich den Job nicht nehme, weil ich garantiert nicht auf Pump arbeiten gehe bekam sie Schnappatmung.

 

Dass ich zu dem Zeitpunkt mir schon etwas besseres in Fahrradnähe selber gesucht hatte, hab ich ihr dann erst mit der Abmeldung verraten...

 

P.S. E10 kann gern wieder verschwinden. Hauptsache es gibt weiter E85...


17.04.2011 21:11    |    Druckluftschrauber50

Ich find E10 klasse!

Ich tanke es schon seit Jahren (in USA) und meine Autos laufen top.


17.04.2011 22:48    |    1.0815

nur gut, dass mir keiner das E10 wegtankt, sonst hätte ich an der tanke alt ausgesehen...:rolleyes:


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17.04.2011 23:22    |    testmal

Zitat:1.0815nur gut, dass mir keiner das E10 wegtankt, sonst hätte ich an der tanke alt ausgesehen...:rolleyes:

 

Moin,

ich trauer mit Dir

Schönen Gruß


17.04.2011 23:52    |    dieseldonner

? 17.04.2011 14:50 | MauiSven

 

Zitat:

 

? 17.04.2011 00:09 | Roland0815

Wenn Auto fahren ein *so* wichtiger Punkt sein soll, klingt das für mich nach einem ziemlich armen Leben...

 

Zitat:

 

? 17.04.2011 09:36 | Roland0815

So was *kann* kein gesunder Mensch ernst meinen...

 

Oje, da gehen aber jemandem mächtig die Argumente aus, und so bleibt nur noch der persönliche Frontalangriff... *kopfschüttel*

 

Aber lieber arm als 0815!

 

Hey, MauiSven,

ich glaube, Du bist einer der Wenigen, die verstanden haben, was ich damit meinte. Viele Autobesitzer verhalten sich genau so, wie ich es beschrieben habe (und schlimmer), würden es aber niemals zugeben. Wenn das Auto so einen niedrigen "Stellenwert" in unserer Gesellschaft hätte, wären die Straßen gähnend leer. Aber trotz stetig steigender Unterhaltskosten werden es immer mehr.

 

Beobachte doch mal folgende, sich oft wiederholende Szene: Ein Autofahrer stellt sein Auto ab und schließt es zu. So, nun rate mal, wie viele sich mindestens noch 2-3 Mal danach umdrehen. Genau da fängt es schon an... Damit ich nicht wieder "falsch" verstanden werde, setze ich einen Smylie...:p


18.04.2011 00:22    |    dieseldonner

@Roland0815

 

sorry, nicht nur Dein Skipname ist 0815, sondern Deine ganzen letzten Beiträge. Offensichtlich hast Du vom Arbeitsmarkt von über 40-Jährigen nicht den blassesten Schimmer, sonst würdest Du solch einen geistigen Müll hier nicht verbreiten. Wenn Du mit einem Job Glück hattest, dann sei zufrieden, die meisten Betroffenen haben dieses Glück leider nicht. Auch nicht, wenn Du Deine unqualifizierten Kommentare dazu abgibst.

 

Fahre weiter mit Deinem Fahrrad und vergiß nicht den Radiergummi, damit Du die Radwege nach Deiner ÖKO-Benutzung wieder reinigen kannst...Du gehst uns mächtig auf den Geist....


18.04.2011 00:47    |    XxNilsxX

BIO NEIN DANKE

 

ESSEN SOLLTE AUF DEN TISCH UND NICHT IN DEN TANK!!!


18.04.2011 00:54    |    Kung Fu

Naja ich hab noch nie versucht, ne Pizza durch den Tankstutzen zu kriegen. Aber trotzdem danke für den Tipp, du scheinst dich da ja auszukennen. ;)


18.04.2011 05:42    |    Z4Zampano

Zitat: So, nun rate mal, wie viele sich mindestens noch 2-3 Mal danach umdrehen.

 

Ach, das ist doch nur wegen dem Licht... ob es auch wirklich ausgeschaltet ist. :D


18.04.2011 07:34    |    bestaude

Immerhin sagt der Brüderle, er sei "verärgert" über die Benzinpreise! Und der Ramsauer hat schon drei Modelle für eine Maut in der Schublade! Also die da oben tun was!

Schöne Grüße, ich tanke kein E10!


18.04.2011 17:15    |    andi_sco

Zitat:

Genau. Und weil ich so ein Versager bin, fahre ich mit dem Fahhrad auf Arbeit, und halte mir mein Auto nur noch zum Spass... :-)

 

Ich sprach von Arbeit. Dass sie von Rot/Grün eingeführte Sklaverei^W Leiharbeit keine ist, weiss ich selber. Die Trulla bei der AA konnte auch nicht lachen, als sie mich 70km weg für 3,5/h 'arbeiten' schicken wollte. Als ich ihr sagte, dass ich den Job nicht nehme, weil ich garantiert nicht auf Pump arbeiten gehe bekam sie Schnappatmung.

 

Dass ich zu dem Zeitpunkt mir schon etwas besseres in Fahrradnähe selber gesucht hatte, hab ich ihr dann erst mit der Abmeldung verraten....

nicht jeder hat das glück, 5min von zu hause zu arbeiten. das hatte ich jahrelang, jetzt bin ich quer durch deutschland unterwegs. das sogar für nen relativ großes unternehmen:cool:, ja und? wohnung is nich, dafür is man nirgends lange genug.

und leider is es im osten teilweise so, das du bei auswärtiger leiharbeit mehr bekommst, als am heimatort.


18.04.2011 17:17    |    Kung Fu

Mehr als verärgert sein darf Brüderle auch nicht. Wenn er zu frech wird, erhöht das Ölkartell mal kräftig die Spritpreise und schon ist Brüderle am A***. Inflation, Wirtschaftskrise, Arbeitslosenzahlen, Euro-Stabilität und und und. Alles wird man ihm anlasten. Da hält er lieber brav seine Schnauze und darf dafür noch ein bischen weiterspielen.


18.04.2011 17:23    |    Roland0815

Des einen freud, ist des anderen Leid. Der altersstarre Rolli-Fahrer reibt sich die Hände...


18.04.2011 21:00    |    bigyob

Ich tanke kein E10 weil überall behauptet wird das es billiger sein soll als E5, doch habe ich vom ersten Tag an keine Tanke gesehen an der E10 u. Super nicht gleich teuer waren.

Wegen dieser Verlogenheit tanke ich nur Super, da ich ja den besseren Kraftstoff für den gleichen Preis bekomme.

Währe E10 wirklich billiger verkauft worden als Super hätte es mit der Einführung warscheinlich weniger Probleme gegeben. Die meisten Menschen sind halt sehr Preisbewust.

Mein KIA-Rio darf E10 tanken, das habe ich schriftlich vom Hersteller.


19.04.2011 07:34    |    bestaude

Zitat: "Mehr als verärgert sein darf Brüderle auch nicht. Wenn er zu frech wird, erhöht das Ölkartell mal kräftig die Spritpreise und schon ist Brüderle am A***. Inflation, Wirtschaftskrise, Arbeitslosenzahlen, Euro-Stabilität und und und. Alles wird man ihm anlasten. Da hält er lieber brav seine Schnauze und darf dafür noch ein bischen weiterspielen."

 

Ihr könnt euch schon mal darauf einstellen, dass alles den Bach runter gehen wird! Und dann fangen wir neu an: Bestimmen wieder selbst und lassen uns von der EU nicht vorschreiben, dass wir E10 tanken sollen!

Schöne Grüße


19.04.2011 07:41    |    andiwi12

Roland 0815 schrieb.

"P.P.S: Bezahl mal schön für deine Umrüstung. Die meisten modernen PKW vertragen bis E100 ohne Umbau..."

 

Das ist sehr optimistisch. Doch zwischen E50 und E85 (außer FSI Motoren) ist alles drin. Muss jeder selbst ermitteln.

 

Natürlich muss jeder selbst entscheiden was er tanken will! Nur die Leute die behaupten E10 ist schädlich und verursacht "Großen Mehrverbrauch" würden es gar nicht merken, dass Sie E10 im Tank haben, wenn es nicht gekennzeichnet wäre!!!!


Deine Antwort auf "Nicht super: Das große E10-Verwirrspiel"