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07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


05.12.2013 10:00    |    60omecu8

@X_FISH

 

oh da kann ich auch noch etwas dazu sagen.

 

ich habe mich vertrauensvoll mit einem Schreiben an die luxemburgische Wirtschaftsförderung und ans Transportministerium gewandt, hinweisend auf den Mangel an E85 Tankmöglichkeiten

 

Die Antwort des Transportministeriums (ist einer der grünen) war sinngemäß:

 

- Ja richtig es gibt keine Tankstelle

- Aber E85 is "Hungersprit" - einem Armen Menschen in Afrika fehlt das dann auf dem Teller

- Ausserdem muss für E85 Regenwald abgeholzt werden.

 

ich habe in meinem Antwortschreiben auf verschiedene EU-Direktiven hingewiesen, mit besonderem Nachdruck auf den in D hergestellten E85 Kraftstoff (sehr umweltfreundlich wie ich meine) des weiteren diesem "Dunning-Kruger-Kompetenzbolzen" anheim gestellt, doch einmal sich einen Termin bei der Südzucker AG (oder der Tochterfirma: CropEnergie) geben zu lassen..bevor er so einen Unsinn verzapft.

 

P.S: hat jemand gestern abend die Dokumentationen auf 3SAT gesehen über unsere tollen ölkonzerne allen voran SHELL in Nigeria und BP in Russland?

Wenn ich mir diese ungeheure Verschwendung des sogennanten Gas Flarings ansehe und die Miseren die dadurch entstehen, bin ich froh für jeden Tropfen Erdöl, den ich durch Ethanol ersetzen kann.

Hier würde ein zielgerichteter Boykott wesentlich mehr bringen, als dieses E10 negativ dumm gefasel.

 

 

Armes Luxemburg....


05.12.2013 12:59    |    Kung Fu

Obwohl es evt. auch EU-Richtlinien dazu gibt, sind die Nachhaltigkeitsvorschriften für Biosprit in deutschem Recht extra gesetzlich verankert worden. Wenn das in Luxemburg z.B. nicht der Fall ist, können die Konzerne dort auch Rohstoffe aus Raubbau etc. importieren und umsetzen. Da muß also erstmal die Politik bei euch ran, um das zu regeln.


05.12.2013 13:30    |    60omecu8

@Kung Fu

Nein die Nachhaltigkeitsvorschriften kommen von der EU und sind in L ratifiziert.

 

somit kein Problem.

 

es scheint mir eher daran zu liegen, dass dem Staat der ein oder andere Steuergroschen fehlen wird.


05.12.2013 14:10    |    Kung Fu

Dann liegts wohl schlicht an den Tankstellen, wenn nix angeboten wird. Es muß lokal auch erstmal ein Markt mit regelmäßigem Umsatz da sein, sonst bildet sich auch kein ernsthafter Marktpreis. Siehe z.B. Österreich, Holland wo es vereinsamte E85-Tankmöglichkeiten mit absurden Preisen bis zu 2€/l gibt.

Wahrscheinlich läufts aber nicht ohne eine staatliches Aufbaukonzept vernünftig an, s. Frankreich, Norwegen.


05.12.2013 17:33    |    schelle1

Wie immer, merkt wieder niemand, daß es im Grunde gar nicht um E-undsonstwas geht,

es geht immer ums Geld für den Staat und das Volk ist und bleibt verarscht und schlägt sich dann noch gegenseitig die Köpfe ein.

Was sollte sich denn auch plötzlich nach tausenden von Jahren ändern ? Da gibt es mit Sicherheit keine Hoffnung....Klugscheißer allerdings genug !


05.12.2013 17:44    |    MauiSven

Zitat:

04.12.2013 22:14 | GaryK

Die E10 Diskussion nebst deiner Argumentation ist ein 1a Beispiel für die praktische Relevanz des Dunning-Kruger Effekts.

Und was soll das sein bzw. was bedeutet das hier genau? :confused:


05.12.2013 18:49    |    X_FISH

Ich antworte dir mal:

 

a) q.e.d.

b) Das Google nicht dein Freund ist.

c) Das Wikipedia auch nicht dein Freund ist.

 

3/3 - volle Punktzahl.

 

Grüße, Martin


05.12.2013 18:58    |    schelle1

Kurz vereinfacht: "Kein Argument überzeugt einen Idioten". (Richard P. Feynman)


05.12.2013 22:21    |    MauiSven

Verstehe noch immer nicht.

Wer sind "Das Google" und "Das Wikipedia", Figuren aus Star Wars oder Harald Töpfer?

 

Und "q.e.d." ist dann wohl das uneheliche Kind von r2.d2 und c.3po...?

 

:confused::confused::confused:

 

Mussu schon genauer erklären, du kleiner knuddeliger ErklärBär!

 

Ach ja, 3/3 = 1, det weessch...

 

Aber Du solltest Dir Gedanken über eine möglichst in naher Zukunft schon liegende Sprachausbildung machen (denn diese scheint Deine Freundin nicht zu sein), sonst wir Dich nicht verstehen...


06.12.2013 01:59    |    Kung Fu

Das Beherrschen einer Sprache allein bringt einen nicht unbedingt sehr weit, wie du uns immer wieder anschaulich demonstrierst.


06.12.2013 07:41    |    60omecu8

Oh Je, Linguistik ist doch nicht so schwer.

 

q.e.d. (lateinisch) Quod erat demonstrandum = Was zu beweisen war.

Man(n) schliesst mathematische Beweise mit q.e.d. ab.

 

Aber das Zitat von Schelle1 ist hier nicht ganz zutreffend , Ich empfehle an dieser Stelle das Buch "das treffende Zitat" , erschienen im OTT Verlag, Thun

 

Bei Dunning Kruger, liegt das Problem darin das der Idiot felsenfest der Überzeugung ist, kein Idiot zu sein, sondern sich sicher ist, dass alle anderen Idioten sind - gepaart mit einer massiven Beratungsresistenz.

Somit kann das Argument einen Idioten nicht überzeugen, weil der Idiot ja gar kein Idiot ist (was ja dann auch wiederum im Auge des Betrachters liegt), bzw. er glaubt gar kein Idiot zu sein.

 

man gehe doch in diesem Blog zurück auf die seiten 113, 114.......Da legen sogar Marder Eier in der Farbe blau, oder grün glaube ich.....unfassbar


06.12.2013 12:41    |    marcu90

Zitat:

60omecu8

man gehe doch in diesem Blog zurück auf die seiten 113, 114.......Da legen sogar Marder Eier in der Farbe blau, oder grün glaube ich.....unfassbar

Das war ein vor sich hin Faulendes Hühnerei ;)

(Falls ich gerade Sarkasmus nicht verstanden haben sollte: Sorry, da tu ich mich manchmal schwer)


06.12.2013 17:26    |    MauiSven

Zitat:

06.12.2013 07:41 | 60omecu8

q.e.d. (lateinisch) Quod erat demonstrandum = Was zu beweisen war.

Man(n) schliesst mathematische Beweise mit q.e.d. ab.

DAS habe ich ja noch nie gehört, liegt wohl daran, daß wir damals nüscht hatten, nicht einmal Beweise... :D:D:D

 

Btw: In Deiner kleinen Welt dürfen Frauen das wohl nicht? :eek:

Aber klar, das paßt zur mittelalterlichen (Luxem)Burg... :rolleyes:

 

 

Zitat:

06.12.2013 07:41 | 60omecu8

Oh Je, Linguistik ist doch nicht so schwer.

 

Bei Dunning Kruger, liegt das Problem darin das der Idiot felsenfest der Überzeugung ist, kein Idiot zu sein, sondern sich sicher ist, dass alle anderen Idioten sind - gepaart mit einer massiven Beratungsresistenz.

Na doch, das q.e.d durch Dich selbst folgt doch auf dem Fuße, guckst Du hier:

Zitat:

Oh J(1)e, Linguistik ist doch nicht so schwer.

Bei Dunning Kruger,(2) liegt das Problem darin(3) das(4) der Idiot felsenfest der Überzeugung ist, kein Idiot zu sein...

Wow, was für eine Fehlerquote, aber heutzutage lechzen ja alle nach hohen Quoten, nun denn... *hüstel* *hüstel* *hüstel*

Guten Tag Herr Kruger! :D:D:D

 

Ach, eine Frage noch:

Was bedeutet "mathematisch"... :confused:


06.12.2013 19:05    |    GaryK

Herrmann's Law. You lost.


06.12.2013 20:21    |    MauiSven

Zitat:

06.12.2013 19:05 | GaryK

You lost.

Nee, das wurde heute in Costa do Sauípe getan... :p

 

(My Law: Never follow a link, if its character length exceeds the remain of the message!)

 

PS: Schaut mal auf pro 7, im Film "Troja" spielt D. Kruger mit... ;)


06.12.2013 20:46    |    Kung Fu

§ 2

Es macht nichts, wenn man thematisch nichts beitragen kann, solange man es richtig schreiben kann.


07.12.2013 02:35    |    schelle1

Die Gesamtintelligenz der Welt ist konstant, aber es werden immer mehr Leude !

( d = t)

.

.

:D :D :D


07.12.2013 13:07    |    Roland0815

So ein Mist, das Zitat auch noch falsch abgeschrieben...


07.12.2013 13:14    |    schelle1

Wie wäre es denn richtig ?


07.12.2013 20:34    |    MauiSven

Zitat:

07.12.2013 13:07 | Roland0815

So ein Mist, das Zitat auch noch falsch abgeschrieben...

Zitat:

07.12.2013 13:14 | schelle1

Wie wäre es denn richtig ?

Da hier einige Fans von Links ihr Unwesen treiben, hier mal eine Auswahl (es gibt viel mehr unterschiedliche davon).

Sucht Euch eines raus, viel Spaß dabei (auf den Seiten ggf. per Textsuche vorgehen)... ;)

 

Variante 1

Variante 2

Variante 3

 

Also Schelle, alles ist gut, das war wieder nur ein sinnloser Versuch von Verunglimpfung... :p


08.12.2013 01:09    |    schelle1

War mir schon klar, MauiSven, ich wollt ihm ne Chance geben. :D

 

Das ganze Dilemma liegt aber daran, daß diejenigen, welche zu der nun mehr gewordenen Gruppe von Leuden gehören, Dinge, welche mehr wie 2 Möglichkeiten zulassen, nicht mehr auf die Reihe bekommen.

Wenn man so diese ganzen Foren im Überblick sich mal durch den Hinterkopf gehen läßt, bleibt einem gar kein anderer Schluß übrig. Meistens trift auch immer 10-11-13 zu und da passen dann wieder unzählige Sprichwörter - welche nun mal eh das Leben geschrieben hat.

Also, es muß sich jezze aber gar keiner nich angesprochen fühlen ! ;)


08.12.2013 02:48    |    Kung Fu

Oh, da sind der Welt wohl 2 große Philosophen verloren gegangen, die sich herablassen, ihre unendliche Weisheit an ein Motortalk-Board zu verschwenden. :D


08.12.2013 08:47    |    Roland0815

Wenn man Deppen Poster wie schelle1 und MauiSven in den Filter packt, wird das Board sogar wieder übersichtlich und lesbar... ;-)


08.12.2013 09:47    |    60omecu8

@Roland

 

das würde ich auch so unterschreiben.


08.12.2013 17:18    |    MauiSven

Zitat:

08.12.2013 02:48 | Kung Fu

Oh, da sind der Welt wohl 2 große Philosophen verloren gegangen...

Wieso "verloren", wir sind doch (noch) am Leben???

 

Oder hast Du bereits Aktionen initiiert, um (mindestens) uns beide aus der Welt zu schaffen...? :eek:

Meine Güte, wie krank ist das denn? Das Wort "Totschlagargument" ist doch nur ein geflügeltes Wort und nicht bei Fehlen von Argumenten im Wortsinne tatsächlich anzuwenden... *kopfschüttel*

 

Also gut, wenn dem so ist, tanke ich ab jetzt E10 und Du kannst die Killer zurückrufen.


08.12.2013 18:36    |    Fu90

Mal was zum Thema. :D

 

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08.12.2013 21:25    |    schelle1

Du mußt doch nicht gleich den ganzen Foreninhalt kopieren. :D :D :D


09.12.2013 19:56    |    Drahkke

Man merkt deutlich, daß bei den E10-Gegnern hinsichtlich technischer Argumentation nun entgültig die Luft 'raus ist. Da ist auch kein Trumpf mehr in der Hinterhand drin.


09.12.2013 22:21    |    schelle1

Wenn der Gegenspieler seine Niederlage noch nicht wahrhaben will, spielt er mit gezinkten Karten.


09.12.2013 22:39    |    GaryK

Sag mal, sonst gehts noch? Es spricht außer der Springer-Presse nichts gegen E10, sofern die Kiste wie 99% des Bestandes dafür freigegeben ist. Weder in der Literatur noch in der Praxis gibts Auffälligkeiten, nach dem Stand der Literatur nahezu nur Vorteile. Motorschäden? Wo sind die denn? Selbst der ADAC hat mit dem 2.2DI Motor nur die Kraftstoffpumpe geschrottet. Was dieser Typ auch ganz ohne E10 nicht gerade selten ganz alleine schafft.


09.12.2013 23:56    |    ufgnuk

Hallo Leute, alles recht interessant, aber:

 

Ihr schlagt Euch hier die Köpfe ein und redet von "gewinnen" und "verlieren".

Das ist doch aber kein Spiel oder Wettkampf, zumindest in der Realität. Dort macht jeder das, was er - entsprechend seiner Möglichkeiten - für richtig hält: Wer es sich leisten kann, der verhält sich standhaft eben wie vorher (geschuldet der zugegebenermaßen plumpen Einführungspolitik), und die anderen laufen eben ohne Überlegung sogleich mit. C'est la vie. Mit Gewinn oder Verlust für jeden einzelnen hat das nichts zu tun.

 

Aber hier im Cyberspace "kämpfen" offenbar inzwischen nur noch gekränkte Eitelkeiten und unverstandene Hobby-Wissenschaftler gegeneinander (anfangs zwar lustig, wenn man so nachliest, aktuell aber dann nicht mehr, weil die vermeintlich "Unwissenden" regelmäßig "auf's Maul" kriegen). Wer am Ende "Recht" hat, bekommt wohl von den "Unrechten" eine Tüte Gummibärchen, oder was? Das ist nicht nur albern, sondern auch noch vom Thema abweichend.

Man hat den Eindruck, dass demnächst ein Kreuzzug gestartet werden könnte gegen die "Ungläubigen" (kommt uns doch allen bekannt vor...).

Aber Fakt ist doch, dass man Politikern im allgemeinen und den "Verwirrung" stiftenden im speziellen tatsächlich nicht alles abkaufen sollte (auch wenn es billiger scheint, Betonung liegt auf scheint!).

 

Deshalb wäre es besser, wenn der Unmut hier einheitlich Richtung dieser Herren und Damen und nicht gegeneinander geäußert würde. Vertragt's Euch und respektiert das Handeln des anderen, auch wenn nicht jeder die Chance oder die Gelegenheit hatte, Fahrzeug-Maschinenbau zu studieren... ;)

 

Meine Meinung.

Wünsche allseits unfallfreie Fahrt, egal mit welchem Kraftstoff.


10.12.2013 00:20    |    Kung Fu

Anscheinend ein wahrhaft philosophisches Thema, der Sprit. Wer hätte das gedacht. :)


10.12.2013 08:06    |    60omecu8

Zitat:

ufgnuk philsophierte

 

Aber Fakt ist doch, dass man Politikern im allgemeinen und den "Verwirrung" stiftenden im speziellen tatsächlich nicht alles abkaufen sollte (auch wenn es billiger scheint, Betonung liegt auf scheint!).

Nein Die Verwirrung kam aus dem Hause Springer und dem ADAC.

Der ADAC genießt in Deutschland eine hohe Glaubwürdigkeit. (Wieso eigentlich?)

 

Fakt ist jedoch, dass aus eben diesem Hause das Unwort "Motorschaden" im Zusammenhang mit E10 verlautete.

Da der "mündige" Bürger nun mal nicht die Lust verspürt sich physikalische Abhandlungen über z.B. Verbrennungskinetik zu Gemüte zu führen, bzw. gar aus kognitiven Gründen dazu vllt. auch gar nicht in der Lage ist, verhält es sich ähnlich wie bei "stille Post". Was dort dann am Ende herauskommt steht größtenteils dann hier niedergeschrieben.

 

Dieter Nuhr hat mal wissen lassen: "Wenn man keine Ahnung hat....einfach mal die Fresse halten"

 

Diese Aussage richtet sich insbesondere an alle die mit gefährlichem Halb- oder Unwissen hier brillierten.

 

Wenn jemand hier schreibt, dass er E10 boykottiert, so kann er das gerne tun.

Aber bei der Verbreitung von Unwahrheiten hört es dann auf, zumal diese auch noch auf mangelndem Wissen basieren.


10.12.2013 14:30    |    GaryK

"Wer es sich leisten kann, der verhält sich standhaft eben wie vorher (geschuldet der zugegebenermaßen plumpen Einführungspolitik), und die anderen laufen eben ohne Überlegung sogleich mit. "

 

Genau andersrum kommt Sinn raus. Wer es sich leisten kann und will, der läuft der BILD als damaligem Meinungsführer ohne Überlegung hinterher ...


10.12.2013 15:22    |    schelle1

Die Kirche wird doch auch nicht abgeschafft, obwohl nachgewiesener Weise nichts nachgewiesen werden kann. Sogar Wissenschaftler glauben an diesen Unfug ! Wer will denn da ein Urteil über wahr oder unwahr des E10 Gottes abgeben. :confused:

Ganz einfach, wer dem dummen Volk das meiste Geld aus dem Kreuz pressen kann, hat Recht ! Auch wenns keiner wahr haben will, das Gesetz der Evolution ist noch nicht gebrochen und trifft nach wie vor auf ALLES zu.

Amen. :D


10.12.2013 16:42    |    ufgnuk

Zitat:

10.12.2013 08:06 | 60omecu8

"ufgnuk philsophierte"

"Wenn man keine Ahnung hat....einfach mal die Fresse halten"

"Diese Aussage richtet sich insbesondere an alle die mit gefährlichem Halb- oder Unwissen hier brillierten."

Also ich weiß nicht, aber mit dieser Arroganz, die auch noch in einem eines Erwachsenen unwürdigen Ton proklamiert wird, werdet Ihr niemals Freunde bzw. "Anhänger" und erst recht keine Glaubwürdigkeit gewinnen. Da könnt Ihr mit noch so vielen Fachbegriffen um Euch werfen. In der Realität würdet Ihr wahrscheinlich schon längst mit "Bauklötzern" werfen und mit den Füßen stark auf den Boden stampfen, ach da fällt mir ein, dass ich jetzt meinen Sohn vom Kindergarten abholen muss...

 

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Zitat:

10.12.2013 14:30 | GaryK

"Wer es sich leisten kann, der verhält sich standhaft eben wie vorher (geschuldet der zugegebenermaßen plumpen Einführungspolitik), und die anderen laufen eben ohne Überlegung sogleich mit. "

Genau andersrum kommt Sinn raus. Wer es sich leisten kann und will, der läuft der BILD als damaligem Meinungsführer ohne Überlegung hinterher ...

Hm, nein, man kann sich doch nur etwas Neuem (hier E10) anschließen bzw. daraufhin sein Handeln ändern. E5 gab es vorher genauso wie jetzt. Also keine Änderung für jene, die jetzt auch E5 tanken. In diesem Sinne war das gemeint.

 

Anschaulich:

Wenn jemand seit Jahren jeden Tag 5 Äpfel gegessen hat und dann plötzlich eine Zeitung schreibt: "Esst mehr Äpfel", und dieser jemand dann weiterhin wie gewohnt 5 Äpfel am Tag isst, dann tut er dies völlig unbeeindruckt von dieser Forderung und darf nicht als Mitläufer einer Zeitung beschimpft werden.

Wenn jemand seit Jahren jeden Tag Äpfel gegessen hat und dann plötzlich jemand verkündet: "Esst jetzt Birnen", und dieser jemand dann tatsächlich SOFORT seine Gewohnheit ändert, dann sieht das irgendwie schon anders aus.

 

Mir ist schon klar, dass der Stolz irgendwann einem verbietet, trotz Einsicht seine geänderte Meinung zu verkünden, aber das sollte man mit sich klären und nicht anderer Meinung in den Schmutz ziehen...

 

Es ist schon schade, wie aggressiv hier gleich auf einen neutralen Beobachter der bisherigen Diskussion losgegangen wird.

 

Da wird hier z.B. gefragt, weshalb der ADAC eine große Glaubwürdigkeit besitzt. Nun ja, weil die wenigsten Leute von ihm beschimpft worden sind vielleicht?


10.12.2013 17:33    |    60omecu8

Zitat:

Da wird hier z.B. gefragt, weshalb der ADAC eine große Glaubwürdigkeit besitzt. Nun ja, weil die wenigsten Leute von ihm beschimpft worden sind vielleicht?

Der ADAC ist ja auch nicht in der Position zu schimpfen, da ja noch etwas verdient werden soll.

 

Er verdingt sich aber sehr gut als Sprachrohr der Autoindustrie und Mineralölwirtschaft.

Ich habe mir dort heute eine Abhandlung über E85 angelesen.....unfassbar.

 

Sachlich und fachlich falsch........

 

Seltsamerweise schreibt der ADAC über Autogas nicht ganz so viel Unsinn.

 

Waren die Sponsoren da besser?

 

 

Des weiteren bezog sich mein Kommentar auf die massiven Unwahrheiten, welche hier verbreitet werden und auf "Nullter Näherung" beruhen.


10.12.2013 18:06    |    GaryK

Der ADAC glänzt in weiten Teilen durch praktizierte Inkompetenz. Habe dort vor Jahren "Artikel" zu LPG gelesen, da dreht sich jedem mit nur etwas Sachverstand nicht alleine der Magen um. Erdgas wurde in den Himmel gelobt, Autogas stiefmütterlich behandelt. Mittlerweile ist man von 1000 auf auf 6000-7000 LPG Tanken hoch, Erdgas steht nach wie vor bei ca 1000 Stück. Der Kunde hat entschieden und das ohne sich um den ADAC zu stören.

 

Noch bin ich in dem Club, aber sehr lange wird das vermutlich nicht mehr sein. Einen "Schutzbrief" gibts für wenige Euro vom eigenen Versicherer, die Zeitschrift liest kein Mensch und ist in weiten Teilen für den Durchschnittsmenschen inhaltlich unbrauchbar.

 

Zudem kam das Thema E10 nicht gerade über Nacht. E20 wäre aus Sicht der Verbrennungstechnik auch ok gewesen, dieser Mix vereint das beste der beiden Welten. Für den Schritt hat man leider keinen "Mut" gehabt.


10.12.2013 19:24    |    Kung Fu

Zitat:

Da wird hier z.B. gefragt, weshalb der ADAC eine große Glaubwürdigkeit besitzt. Nun ja, weil die wenigsten Leute von ihm beschimpft worden sind vielleicht?

Achso ja, na dann ist das ja auch geklärt. Wer mich am nettesten anlächelt, dem glaub ich alles. Logisch, der kann ja nur mein Bestes wollen. :)

 

Hach ich sollte es mit den Naturwissenschaften lassen und auch Philosoph werden. Da ist ja alles so einfach.


10.12.2013 19:56    |    MauiSven

Zitat:

10.12.2013 17:33 | 60omecu8

...ADAC...

...Sachlich und fachlich falsch...

Zitat:

10.12.2013 18:06 | GaryK

Der ADAC glänzt ... durch praktizierte Inkompetenz.

Zitat:

10.12.2013 19:24 | Kung Fu

Hach ich sollte es mit den Naturwissenschaften lassen und auch Philosoph werden. Da ist ja alles so einfach.

Ha ha, unsere 3 Weisen aus dem Morgenland (über)pünktlich zur Weihnachtszeit... :D

 

Wie arm ist das denn, statt auf den Kern der Aussage von ufgnuk (Respekt!) einzugehen, geilen die sich an dem Nachsatz auf, der nur als Beispiel diente (für die Blinden: guckst Du im Beitrag nach "z.B.") und auch noch Bezug auf die Aussage eines der 3 Schlaupis selbst nahm... :rolleyes::rolleyes::rolleyes:

 

Super, mit Euren 3 Eigentoren gewinnt jeder Eurer "Gegner" das Spiel (um mal Euer Gewinn-Verlust-Gehabe nochmal aufzunehmen)...

 

Da habt Ihr Euch aber sauber um eine Konfrontation mit dem wahren Inhalt herumgewunden, das sagt am Ende alles... :p:p:p

 

:D:D:D

 

Danke für diese Offenbarung, ganz großes Kino, Entertainment pur, danke, weiter so, you made my day guys... :D:D:D

 

Ohne Euch würde sich die Welt nicht drehen, ach nein, sogar andersherum, denn Gott allein war ja zu inkompetent dazu, das sachlich und fachlich richtig zu machen... :D:D:D


Deine Antwort auf "Nicht super: Das große E10-Verwirrspiel"