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07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


03.03.2014 16:09    |    Dr.S.Ranger

Hahaha, marcu90, das ist ja eine belustigende Rechtschreibung - hahaha !

 

Und die Argumente sind unbelegte bloße Behauptungen, deren angedachte Einrechnung in eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung völlig im Dunklen verbleibt. Dazu kommt ein offensichtliches Mißverständnis von Börsenspekulation.

 

Es dürfte wohl klar sein, dass ich mich nicht bemüßigt fühle, auf einen solchen "Beitrag" noch weiter als mit diesen Feststellungen einzugehen.


03.03.2014 16:10    |    Kung Fu

E10-Hersteller profitiert vom Biosprit-Boom

 

Die Presse hat immer für jeden Geschmack das Passende, ein alter Hut. Pech für den, der auf Schlagzeilenwissen angewiesen ist.


03.03.2014 16:34    |    Dr.S.Ranger

... ... Diese Presse-Mitteilung ist aber nicht gerade besonders aktuell und daher kaum tauglich als Beleg für den vorgetragenen Schluß ... !


03.03.2014 19:23    |    Drahkke

Haha, der war gut. :D

 

Hast du mal auf's Datum von den verlinkten Artikeln aus der Süddeutschen geschaut...?


03.03.2014 22:21    |    Dr.S.Ranger

... ... Na sicher doch, Drahkke :

1. : 28. Februar 2014,

2. : 3. Dezember 2013

und ein schon früherer Erkenntnis-Bericht, nämlich von

3. : 7. November 2012.

 

Der einzige von "Kung Fu" genannte Artikel ist von 09.01.2013, also schon fast so alt, wie der älteste von mir genannte Bericht und er beschreibt lediglich einen Zustand, ohne Ausblick zu geben auf neue Erkenntnisse zu grundlegenden Rahmenbedingungen.

"Kung Fu" schreibt allerdings "Die Presse hat immer ...", nicht "... hatte ...", womit nicht dieser doch deutliche Zeitabstand zu den jungen Berichten zu erwarten gewesen wäre, weshalb ich meinen Kommentar dazu so wie oben zu lesen gegeben habe.

Trefflicher wäre eben ein zeitnaher Artikel als Zitat gewesen, der den Sachverhalt anders sieht und glaubwürdig begründet argumentiert. Daran hapert es aber offenbar !

 

Ich hoffe, jetzt besser verstanden worden zu sein.


03.03.2014 22:36    |    marcu90

Zitat:

Dr.S.Ranger

der den Sachverhalt anders sieht und glaubwürdig begründet argumentiert.

Nach so etwas solltest du vielleicht auch mal suchen ;)

 

Aber was hast du gegen seinen Artikel? Sagt doch im Prinzip das gleiche wie dein Artikel aus: Klick. Nur halt ein Jahr früher.


04.03.2014 00:03    |    Dr.S.Ranger

Lies beide Artikel nochmals ganz langsam durch, marcu90, und erspüre die grundsätzliche Differenz. Ich glaube, das gelingt Dir. Falls meine Vermutung allerdings nicht zutreffen sollte, dann melde Dich aber bitte trotzdem dazu nicht wieder, denn meine Hilfe auf diesem Wege des Verständnis-Schaffens endet hiermit.


06.03.2014 09:26    |    Passini

Da hab ich noch was , Da hab ich noch was ,,,,

 

Wo Werner und sein Kumpl Andy ( Das muß Kesseln ) dehn Spetzialstoff für die Bullen gemischt hatt , :cool:

Und deren VW Bulli am ende dehn Motor ausgekotzt ,,,

 

E,v war das E10 ,,,, :D :D


06.03.2014 19:18    |    schelle1

:D:D:D

 

War doch klar, die E10-Fahrer hats voll ausgekesselt !!!

Wie mit dem scheiß Bio-Öl }> http://www.youtube.com/watch?v=PCa43DeG1G8&NR=1

 

:D:D:D


11.03.2014 15:25    |    cocker

... hehe ... ich tanke immer noch kein E10 :D


11.03.2014 22:39    |    Drahkke

Ich tanke bei gleichem Verbrauch nur noch E10 und finde es bedauerlich, daß dies nicht schon viel früher hier eingeführt wurde. Auch da waren uns die Amis (und einige andere Länder) mal wieder um Jahre voraus.


12.03.2014 00:23    |    Fu90

Zitat:

... hehe ... ich tanke immer noch kein E10 :(

... hehe ... ich tanke von Anfang an E10 :D


12.03.2014 18:15    |    ufgnuk

Zitat:

12.03.2014 00:23 | Fu90

... hehe ... ich tanke von Anfang an E10 :D

Wieso ?

Und weshalb "hehe" ??

Und warum ":D" ???


20.03.2014 20:47    |    BKDUser

Ich habe das mal probiert, aber meinem Diesel bekam das nicht so gut, seit diesem Tage tanke ich das nichtmehr ;).

 

Spaß bei Seite, habe von etlichen Leuten gehört, die seit Jahren ein und das gleiche Auto besitzen, das mit dem E10 ihre Reichweite drastisch nach unten ging.

 

Diese Spritpunsherrei finde ich auch mehr als fraglich und wer denkt das E10 nicht gepunsht ist naja.

 

Der Industrie sind alle Mittel recht da bin ich fest von überzeugt.


20.03.2014 20:52    |    Drahkke

Sicherlich gibt es Zeitgenossen, die glauben, mit dem Tanken von E10 dem Motor mehr abverlangen zu können und dann folglich das Gaspedal noch mehr malträtieren. Daß daraufhin die Reichweite mit einer Tankfüllung stark sinkt, ist logisch. Das liegt dann aber nicht am Kraftstoff, sondern am Gasfuß des Fahrers.


21.03.2014 00:44    |    schelle1

Und wenn Rußland den Hahn zu dreht, was durchaus bei diesen dämlichen Politikern nebst Volk, möglich sein kann, waren die 121 Seiten auch nur Birnenmatsch. löööl


23.03.2014 13:21    |    ufgnuk

Zitat:

20.03.2014 20:52 | Drahkke

Sicherlich gibt es Zeitgenossen, die glauben, mit dem Tanken von E10 dem Motor mehr abverlangen zu können und dann folglich das Gaspedal noch mehr malträtieren. Daß daraufhin die Reichweite mit einer Tankfüllung stark sinkt, ist logisch. Das liegt dann aber nicht am Kraftstoff, sondern am Gasfuß des Fahrers.

Tja, wo kommt dieser (Irr)Glaube wohl her?

Wie auch immer, letztendlich ist dieses resultierende Verhalten weder dem Geldbeutel noch der Umwelt zuträglich. Ursächlich dafür bleibt die Einführung von E10 und die damit einher gehende Verwirrung. Da könnt Ihr das hier noch so oft und bis in Himmels Jahrmarkt schönreden und mit den Füßen stampfen...

 

Ergo: Ziel verfehlt, aber das war ja schon bekannt...


23.03.2014 13:52    |    Roland0815

Zitat:

ufgnuk sabbelte

...Wie auch immer, letztendlich ist dieses resultierende Verhalten weder dem Geldbeutel noch der Umwelt zuträglich. Ursächlich dafür bleibt die Einführung von E10 und die damit einher gehende Verwirrung.

Komisch, meinen Geldbeutel entlastet es schon, wenn der Liter statt 1,53 1,50 kostet. Und die "Verwirrung" hat der ADAC gestiftet, mit seinem rumgeheule das E10 (zwanzig Jahre nach der Einführung im Rest der Welt) so pöse für den Motor ist.

 

Richtig ist: E10 ist nur unwesentlich billiger als ROZ95 Benzolgemisch ohne Ethanol (Das liegt aber am staatlichen Alkholmonopol und den zugehörigen Steuern).

Wenn es beim E10 damals einen ähnlichen "Preisvorteil[1]" gegeben hätte wie beim RapsMethylester (vulgo Biodiesel), hätten verbaucher, Autoclubs und Werkstätten Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, damit E10 in *jedem* ROZ95-Auto funktionieren müsste.

 

Roland

[1]Dass alle Biodieselfahrer diesen Vorteil durch einen tätsächlich messbar höheren Verbrauch und gestiegene Wartungskosten mehr als aufgezehrt haben, interessierte damals keine Sau.


23.03.2014 14:34    |    Kung Fu

Naja es ist einfach unwesentlich mehr E drin, deshalb ist auch der Preisunterschied 'unwesentlich'.

Aber was solls, 4 Cent habn oder nicht habn? :)


24.03.2014 13:30    |    ufgnuk

Oh Mann, kann denn hier niemand richtig lesen bzw. die Diskussion RICHTIG verfolgen???

 

Nochmal für 0815 und Kung:

Es ging dieses mal NICHT um den Preis je Liter, sondern um das geänderte FAHRVERHALTEN mit E10, welches wohl - gemäß den weiter oben nachzulesenden Kommentaren einschließlich der durch Drahkke bestätigten Logik - zu höherem Verbrauch und DESHALB zu höherer Belastung von Umwelt und Geldbeutel führt!

Jetzt verstanden?


24.03.2014 18:31    |    Roland0815

Welcher Mehrverbrauch bitte? Selbst bei ~E45 ist der hier nicht aus dem Messrauschen rauslesbar.

 

Und selbst wenn, beim Literpreis von ca 1,30 kann ich knapp 1,5 Liter pro km mehr durchjodeln, bevor es zu einer "Belastung" für meinen Geldbeutel wird. Und ob der Sprit nun als der Erde gephrackt wird, oder ein paar Hektar Wald fallen ist gleich...


24.03.2014 19:05    |    marcu90

Mehrverbrauch wenn man vom Motor mehr Leistung fordert:

Zitat:

ufgnuk

...sondern um das geänderte FAHRVERHALTEN mit E10, welches wohl - gemäß den weiter oben nachzulesenden Kommentaren einschließlich der durch Drahkke bestätigten Logik - zu höherem Verbrauch und DESHALB zu höherer Belastung von Umwelt und Geldbeutel führt!

Ich kann mir zwar nicht vorstellen, wieso Leute mit E10 im Tank ihr Fahrverhalten ändern sollten aber gut...

Fakt ist auch, dass irgendwo die Mehrverbräuche, von denen man im Netz vereinzelt liest, herkommen müssen...


24.03.2014 19:44    |    Roland0815

Autos, die wirklich für ROZ95 ausgelegt sind, gehen im Verhältnis zum in DE verkaufen Super95 mit E10 (95) besser (kaum noch Klopfen und Klingeln). Das verleitet zum mehr Gas geben. Wenn man dann den Motor wie gewohnt hochdreht, anstatt früher zu schalten brauchts halt mehr.

 

Das Problem ist vielmehr, "dass sie ihr Fahr-Verhalten nicht an den Sprit anpassen".

 

Wenn man öfter mal im Ausland unterwegs ist (war), merkt man erst wie sehr der dt Tankkunde an den Zapfsäulen beim ROZ95-Sprit beschissen wird (wurde). Auch wenn die Brühe regelmäßig getestet wird, hat die niemals wirklich saubere 95 Oktan. Dazu klopft die Suppe viel zu sehr. Und nein, mein Auto braucht keine 98 Okten, laut Betriebsanleitung "müssen" es 95 sein.


26.03.2014 10:42    |    X_FISH

Ich habe ein ganz ein großes Problem: Direkt nach dem Tanken konnte ich nicht mehr weiterfahren. Natürlich passiert einem sowas nicht tagsüber bei hellem Sonnenschein, sondern nachts nach 21 Uhr an einer Tankstelle mit Automat. :(

 

Der Motor lief zwar noch kurz an, aber dann war auch schon wieder Schluss. Glücklicherweise ist mir das nicht weit von daheim entfernt passiert und ich habe meinen Audi A4 dann alleine in der Nacht auf einen Parkplatz geschoben und am nächsten Tag den ADAC angerufen.

 

Doch auch der ADAC konnte nichts machen. Die Weiterfahrt war ausgeschlossen. :(

 

Da half auch gutes Zureden nicht und auch keine leichten Schläge, Streicheleinheiten oder das Versprechen, dass er mal wieder Super Plus bekommt. Das Ende vom Lied: Ich bin 425,27 Euro ärmer, VW/Audi hat zwei Teile aus dem reichhaltigen Ersatzteilsortiment verkaufen können und die Werkstatt die übrigen knapp 300 Euro (inkl. Steuer) als Arbeitszeit abgerechnet.

 

Wo jetzt mein großes Problem liegt: Da die Wegfahrsperre jetzt urplötzlich nach 19 Jahren und ca. 191'000 km den Dienst quittiert hat: Ich fahre mit LPG, E10 und habe häufig in Österreich ethanolfreies Benzin getankt. Zudem wurde der Wagen von den beiden Vorbesitzern auch in nicht-E10-Zeiten bewegt.

 

Kann es nun sein das E10 schuld ist oder lag es am Super, welches früher mal getankt wurde? Kann ich jetzt Shell verklagen weil ich dort zuletzt E10 getankt habe? Gibt es da eine Hoffnung auf Kulanz?

 

Grüße, Martin

 

PS: ;)


26.03.2014 14:35    |    Kung Fu

Die entscheidende Frage ist, ob dein Auto eine Freigabe für E10 hat? ;)


26.03.2014 14:55    |    X_FISH

Ja, hat es. Dann weiß ich jetzt also was zu tun ist! ;)

 

Grüße, Martin


26.03.2014 17:40    |    schelle1

Und den getankten Diesel willste nicht erst abpumpen :confused:


26.03.2014 18:09    |    X_FISH

Da war Diesel im Tank der LPG-Tankstelle?

 

Grüße, Martin


27.03.2014 01:14    |    schelle1

Da mußte mal reinguggen, ich habs nicht gesehen.


07.04.2014 09:13    |    Passini

Hi hi , Das muß doch an der Säule beschrieben sein ob es Diesel ist oder nicht ,,,

Und da ist gleich mal die Frage , wie hast du dehn Zapfhahn da rein bekommen , :confused:

Denn Dieselzapfhähne haben ein etwas Stärkeren Rohr als Benzin , so das normaler weiße NICHT in die Tanköffnung passen sollten ,

Außer man macht Presspassung ,,,, :D

 

Und wenn es doch das E10 war bist du jest Schlauer geworden ,

Das dein Auto sowas doch nicht Verträgt ,,,

 

Egal ob der Billig Spritt 2 Cent wehniger kostet ,

Am ende Zahlst du dann das Doppelte oder das Dreifache von dem was Gespart wurde , für Ersatzteile , Motor und Reperatur ,,,

 

Oder für ne neue Karre , Weil einem die Karre Abgefackelt ist ,,, :p

 

 

 

 

 

Gruß Passini


07.04.2014 09:20    |    X_FISH

Zitat:

[...] Das muß doch an der Säule beschrieben sein ob es Diesel ist oder nicht ,,,

Und da ist gleich mal die Frage , wie hast du dehn Zapfhahn da rein bekommen ,

Denn Dieselzapfhähne haben ein etwas Stärkeren Rohr als Benzin , so das normaler weiße NICHT in die Tanköffnung passen sollten ,

Außer man macht Presspassung ,,,, [...]

Da es ausschließlich eine LPG-Tankstelle ist, bin ich jetzt total verwirrt. Haben die mir evtl. einen falschen Adapter angedreht? Einen von Diesel auf LPG? Das würde dann auch den etwa 10 ct höheren LPG-Preis an der Zapfsäule erklären...

 

Grüße, Martin


10.04.2014 11:32    |    Taxidiesel

Martin, du kannst doch nicht verlangen, dass die Leute einen Beitrag komplett durchlesen und verstehen ;)

 

Ich habe mir ein neues altes Auto gekauft. Der Vorbesitzer tankte stets E5 ("Ist der Wagen für E10 frei gegeben?" "Ich weiß nicht, habe immer Super getankt"). Auto natürlich mit leerem Tank gekauft, mit E10 aufgefüllt und einmal nachgetankt. Verbrauch liegt im Spritmonitordurchschnitt. Muss vielleicht mal mit E5 gegentesten.

 

Laut Tankklappe braucht der Wagen einfach bleifreies Benzin (=Normalbenzin).

 

Mal sehen, ob meine E10-Erfahrungen so gut werden, wie in dem anderen Auto (2001er Volkswagen 1,4).

 

Zum Geldsparen: Man spart 4 Cent pro Liter. Das ist schonmal etwas. Andrerseits bei 8 Litern/100km und 15.000km im Jahr macht es weniger als 50 Euro im Jahr aus. Witzig aber, dass E10 ja angeblich teurer in der Herstellung sei, die Tankstellen es aber trotzdem günstiger anbieten können - und sicherlich immer noch Gewinn damit machen. Vielleicht ist deshalb an jeder E10-Säule ein Panikaufkleber "Verträgt ihr Auto E10? Tank lieber Super E5 oder Super Plus!" angebracht ;)


10.04.2014 15:25    |    ITpassion

Zitat:

Zum Geldsparen: Man spart 4 Cent pro Liter. Das ist schonmal etwas. Andrerseits bei 8 Litern/100km und 15.000km im Jahr macht es weniger als 50 Euro im Jahr aus.

Ohne die allergeringste Anstrengungen sind 50 Euro mehr haben doch die nicht vorhandene "Mühe" wert.

Mein Wägelchen benötigt 8,8 Liter und ich fahre 25tkm p.A., da reden wir schon von geschenkten 90 Euro p.A. ohne das ich irgendwas mehr oder weniger machen muss. Also eine Tankfüllung für Lau. Wenn es in allen Lebensbereichen so leicht wäre Geld zu sparen oder zu verdienen wäre ich reich :) .


10.04.2014 16:47    |    ufgnuk

Zitat:

10.04.2014 15:25 | ITpassion

Mein Wägelchen benötigt 8,8 Liter und ich fahre 25tkm p.A., da reden wir schon von geschenkten 90 Euro p.A. ohne das ich irgendwas mehr oder weniger machen muss. Also eine Tankfüllung für Lau. Wenn es in allen Lebensbereichen so leicht wäre Geld zu sparen oder zu verdienen wäre ich reich :) .

Mein Tip:

Verbrauche mehr auf 100 und/oder fahre mehr km im Jahr und Du wirst noch reicher!

Am besten, Du läßt den Motor einfach laufen, auch wenn Du ihn nicht benötigst. Wenn er dann keinen Sprit mehr hat, so what, tankst halt mit dem geschenkten Geld wieder nach und sammelst emsig weiter Geschenke...


10.04.2014 18:54    |    Drahkke

Die 50 € für E5 zu verprassen ist auch nicht sinniger... :rolleyes:


10.04.2014 19:13    |    marcu90

Zitat:

ufgnuk

...Wenn er dann keinen Sprit mehr hat, so what, tankst halt mit dem geschenkten Geld wieder nach und sammelst emsig weiter Geschenke...

Die Einsparung mit E10 ist Real, egal wie sehr du es versuchst in den Dreck zu ziehen :rolleyes:


10.04.2014 20:19    |    X_FISH

Ich *hüstel* lasse einfach mal die Buchstaben »P«, »G« und »L« fallen. Die dürfen dann sortiert werden und ergeben auch eine Variante zur Kostensenkung an der Zapfsäule.

 

Und: Man kann sich sicher sein, dass man auch im Kreis der ca. 110'000 Fahrzeuge, welche diesen Kraftstoff laut KBA 2013 genutzt haben, der eine oder andere Defekt dabei ist. Trotzdem ist es wie bei E10: Die Straßengräben liegen noch immer nicht mit Wracks liegengebliebener Exemplare voll. ;)

 

Und das mit dem Mehrverbrauch... Den haben sogar Dieselfahrer. Hängt vom Einsatz vom rechten Fuß ab... Immer... Egal welcher Superduperdiesel getankt wird (oder eben nicht).

 

Grüße, Martin


10.04.2014 23:50    |    Roland0815

Stimmt. aus einer LPG (Landwirtschaftliche ProduktionsGenossenschaft) kommt Alkohol, den man in den Tank kippen kann. Jeder vernünftige Benziner funktioniert damit hervorragend. Zumindest besser als mit dem Klingelwasser, welches hierzulande als "Benzin" oder "Super" verkauft wird.

 

Worüber diskutiert ihr jetzt eigentlich seit 121 Seiten?


11.04.2014 09:53    |    ufgnuk

Zitat:

10.04.2014 18:54 | Drahkke

Die 50 € für E5 zu verprassen ist auch nicht sinniger...

Zitat:

10.04.2014 19:13 | marcu90

Die Einsparung mit E10 ist Real, egal wie sehr du es versuchst in den Dreck zu ziehen

Ach, was seid's für lust'ge Gesellen. :rolleyes:

Mensch Leute, diese kolportierten 50 Euro sind über ein ganzes Jahr lang bzw. eine bestimmte Fahrstrecke aufsummiert, d.h. Du hast diesen Betrag NIE in Reinform auf einmal in der Hand, geschweige denn zur Verfügung... ! Du kannst Dir nach jedem VOLLTANKEN vllt. ein Eis kaufen, das war's dann aber auch schon... und das "Gesparte" is wieder weg, haha, toll, super, yippieh, ach wie ist das schön... :p

Also hier von "verprassen", "einsparen" oder gar "geschenkt" und "reich werden" zu sprechen ist doch sowas von deplaziert und unsinnig (dafür gäbe es alternative Wörter, die vermeide ich aber aus Gründen der Nettiquette hier mal). :mad:


11.04.2014 12:01    |    Kung Fu

Wieder was gelernt. Nur Geld, das man in der Hand hält, ist was wert. Das werde ich jetzt sofort meinem Boß mitteilen, damit er mich nicht mehr mit diesen wertlosen Kontobuchungen abspeist. Danke! :)


Deine Antwort auf "Nicht super: Das große E10-Verwirrspiel"