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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


24.04.2014 20:01    |    Taxidiesel

Nun, und welches Benzin liegt dem Mischungsverhältnis zugrunde?


25.04.2014 10:07    |    ufgnuk

Diese Frage kann ich so nicht direkt beantworten, da ich nicht "normal" an die Tanke fahre, sondern einen mobilen "Lieferanten" habe. Dieser kümmert sich um die Mischung, die je nach "Wetterlage" bestimmt wird, if you know what I mean... ;)

Also insofern bin ich wohl Switcher und könnte mich als neutraler Beobachter zurücklehnen, aber was hier so an Intoleranz den E10-Kritikern entgegenschlägt, geht mir doch sehr auf'n Keks! :mad:


25.04.2014 12:17    |    Taxidiesel

Ich finde die Intoleranz hält sich in Grenzen, ich finde eher, dass deine Nachrichten häufig Trollcharakter haben, absichtliches falsch verstehen, unsachliche Antworten, viele Satzzeichen, Großschrift.

 

Auch die E10 Fahrer wissen, dass jeder fahren soll, was er will. Viele Vorurteile über E10 sind aber einfach Quatsch. Und zum Mehrverbrauch vom Golf: Mit Sicherheit hat er einen gemessen, aber das ist bei einer Tankfüllung - wenn überhaupt eine ganze - kaum für die Allgemeinheit gültig. Mein Auto schwankt im Verbrauch bisher zwischen 10,5 und 7,8 - das sind fast drei Liter. Und bisher hatte ich noch keine Tankfüllung, mit der ich ausschließlich in der Stadt gefahren bin, denn dann werden es sicherlich 12.

 

Ich jedenfalls habe gute Erfahrungen gemacht und empfehle es jedem, denn es spart Geld. Manche Leute müssen erst auf Vorteile hingewiesen werden, aber nicht alle wollen das.


25.04.2014 17:13    |    ufgnuk

Zitat:

25.04.2014 12:17 | Taxidiesel

..., viele Satzzeichen, Großschrift.

:confused:

Die Anzahl erforderlicher Satzzeichen wird durch die Gesetze der jeweils verwendeten Sprache bestimmt. Auch wenn sich (derzeit) viele dagegen zu wehren scheinen, so werde ich meine Muttersprache weiterhin pflegen. Dies hilft auch ungemein beim Verstehen von Inhalten und schützt somit vor Missverständnissen.

Mithin ist die Äußerung einer subjektiven Auffassung von "viel" oder "wenig" irrelevant. Akzeptabel hingegen wäre der Hinweis auf einen tatsächlich belegbaren Regelverstoß.

Wegen des Einwandes "Großschrift" habe ich einige meiner Beiträge zurückverfolgt. Als Ergebnis fiel mir zum einen "OMG" auf, was aber als Abkürzung statthaft ist. Des weiteren verwendete ich kürzlich je einmal "SIND" und "UND". Hier hatte ich die Schreibweise als besondere Betonung des jeweiligen Wortes verwendet, um auf die wesentliche Aussage hinzuweisen, sozusagen als Lesehilfe. Eine andere Möglichkeit wäre die Verwendung einer Formatierung (fett, unterstrichen) gewesen, aber beides ist durchaus im Rahmen des zulässigen Bereichs und verfremdet die Aussage nicht. Mithin sehe ich auch hier weder Anlass zu Kritik noch einen fatalen Regelverstoß, tut mir leid...


25.04.2014 18:00    |    Trackback

Kommentiert auf: Volvo C30, S40 II, V50, C70 II:

 

V50, 2005, 1,8: Habe E-10 getankt!

 

[...] Ich habe ja auch lange gezögert, aber dieser Blog hat mich dann überzeugt.

 

http://www.motor-talk.de/.../...s-gro-e-e10-verwirrspiel-t3156164.html

 

Hier wird auch die Relation eines Mehrverbrauchs diskutiert. Da gibt´s sogar eine Abhandlung über mögliche [...]

 

Artikel lesen ...


27.04.2014 02:27    |    schelle1

Jezze willst du nich im Ernst noch über Placebos diskutieren.:confused: Aber vielleicht ist das auch gar nicht vom Ursprungsthema entfernt ! Ergebnisse gibt es eh keine, also weitermachen. :D:D:D


30.04.2014 15:51    |    thesithlord

Fahre eine Toyota Prius+ und da merke ich keinen Unterschied ob Super oder E10 im Tank ist beim Verbrauch^^ also Tanke ich nur noch E10 :)


30.04.2014 19:15    |    ufgnuk

Zitat:

30.04.2014 15:51 | thesithlord

Fahre eine Toyota Prius+ und da merke ich keinen Unterschied ob Super oder E10...

Öhm, E10 gibt es aber nur als Super... :eek:


02.05.2014 08:35    |    X_FISH

Ich weiß wie es thesithlord gemeint hat. Ist das wirklich so schwer zu verstehen?

 

Grüße, Martin


02.05.2014 14:39    |    schelle1

Wie sollte man bei 7 Milliarden verschiedenen Meinungen etwas verstehen.:confused:

 

Die Gesamtintelligenz der Welt ist konstant,

aber es werden immer mehr Leute !


02.05.2014 19:55    |    ufgnuk

Zitat:

02.05.2014 08:35 | X_FISH

Ich weiß wie es thesithlord gemeint hat. Ist das wirklich so schwer zu verstehen?

Ja, ja, schon gut. Entweder man versteht es oder missversteht es nicht.

 

Ich fahre jetzt nach Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien...

 

...ob's Dir gefällt oder nicht missfällt! :p


16.05.2014 11:34    |    60omecu8

ufgnuk schrieb

Zitat:

Zitat:

 

02.05.2014 08:35 | X_FISH

 

Ich wei� wie es thesithlord gemeint hat. Ist das wirklich so schwer zu verstehen?

 

Ja, ja, schon gut. Entweder man versteht es oder missversteht es nicht.

 

 

 

Ich fahre jetzt nach Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien...

 

 

 

...ob's Dir gef�llt oder nicht missf�llt!

sagen sie Sie mal.........sind ihre kognitiven Defizite wirklich so ausgeprägt oder simulieren sie das nur?


16.05.2014 11:36    |    Dr.S.Ranger

So clever war die E10-Einführung :

http://www.focus.de/.../...it-e10der-90-prozent-irrtum_id_3837681.html

 

... Die Intelligenz der Masse wirkt ! ;)


16.05.2014 11:38    |    andis hp

Oh man, gibts hier wirklich noch Leute, die hier schreiben?

Ich dachte der Thread wäre schon lange zu....:o

Naja, wirklich sinnvolles wird ja schon längere Zeit nicht mehr beigetragen, nur noch persönliches und beleidigendes...:rolleyes:

 

Mfg

Andi


16.05.2014 14:28    |    ufgnuk

Zitat:

16.05.2014 11:34 | 60omecu8

sagen sie Sie mal.........

Was bedeutet "sie Sie" ???

Hm, also wenn Sie "Sie sie" meinten, dann heißt das in meiner Muttersprache allerdings korrekt "Sie ihr".

 

Na jedenfalls hab ich's ihr nicht gesagt, da ich sie nicht kenne und ich davon ausgehe, dass ein "sie" zu viel war...

Mithin hab ich gerade "mal" gesagt. Aber was soll das bringen? Gehört hat's doch hier eh niemand, oder?

 

---

 

Zitat:

16.05.2014 11:34 | 60omecu8

sind ihre kognitiven Defizite wirklich so ausgeprägt oder simulieren sie das nur?

Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten, wenn man sie ("die große Unbekannte") nicht kennt.

Insofern bleibt ungewiss, ob sie das nur simuliert...

 

Dem zweiten Teil der Frage könnte man natürlich unterstellen, dass der Fehler sich nicht im Wort "simulieren" versteckt hatte sondern bei der Verwendung von "sie" (Hier ist aufgrund des Zitierens die ungebeugte Version natürlich zulässig.).

Unter der Annahme, dass zwar "sie" geschrieben steht, aber "Sie" gemeint war, müsste ich mich dann angesprochen fühlen.

Aber wie sollte ich denn das Verhalten von ihr simulieren können, wenn ich sie doch nicht kenne?

 

Ich schlage vor, dass Sie sie uns erst einmal vorstellen, damit wir uns besser verstehen, einverstanden?

 

Eine Bitte noch: Versuchen Sie's weitgehend ohne Fremdwörter, dann klappt's (womöglich) auch mit der Muttersprache...


16.05.2014 14:54    |    schelle1

Die Vorstellung, sich in Missverständnissen vorzustellen, missfällt mir nicht. :D

 

Zitat: andis hp

Oh man, gibts hier wirklich noch Leute, die hier schreiben?

Ich dachte der Thread wäre schon lange zu....:o

Naja, wirklich sinnvolles wird ja schon längere Zeit nicht mehr beigetragen, nur noch persönliches und beleidigendes...:rolleyes:

Mfg

Andi

 

...Ja, du schreibst hier ! - Und weil du dachtest..., hier ist zu ! :D:D:D

Warum sollte Wahrheit beleidigend sein :confused:

Viel Dummes wurde beigetragen aber persönliches :confused:

 

7 Milliarden Menschen können sich nicht irren, in ihrer Dummheit unübertroffen zu sein. (©P.S.)


17.05.2014 11:25    |    kc24

Kommt schon, die 5000 kriegt ihr doch noch voll, ehe die erste Karre wegen E10 auseinanderbricht :D


17.05.2014 14:09    |    schelle1

E10...? Es geht doch nicht ums E10 ! Es geht um die Verarsche der 7... !!! Aber wegen der Nichtirrung, merkts wieder keiner !


17.05.2014 15:04    |    Fu90

Was heißt hier, ehe die erste Karre wegen e10 auseinanderbricht?

 

Es passiert Tag für Tag, Stunde um Stunde, Minute um Minute auf der ganzen Welt. !!!

 

Nur tauchen dann die MIG-Mitarbeiter (MenInGreen, von der "Biogenic Green Sprit Vertuschungs Agency") am Ort des Geschehens auf und "cleanen" den Tatort.

Alle beteiligten werden geblitzdingst und keiner kann sich mehr erinnern. !!

 

Eine riesen Verschwörung ist im Gange. !!!!111elf


19.05.2014 13:33    |    60omecu8

Herr ufgnuk

 

also doch....massivst kognitiv.........die Defizite.


19.05.2014 20:40    |    ufgnuk

Nee, Du sollst nicht Dich hier öffentlich einschätzen, sondern uns endlich jene "sie" aus Deinem Posting vom 16.05. vorstellen!


20.05.2014 08:30    |    60omecu8

Herr ufgnuk,

 

mit meiner Aussage sind ausschliesslich ihre kognitiven Defizite gemeint.

 

Ich hoffe inständig, dass Herr ufgnuk dies nun endlich begreift.


20.05.2014 10:55    |    ufgnuk

Zitat:

20.05.2014 08:30 | 60omecu8

... ihre kognitiven Defizite ...

Und da wird sie wieder genannt, wenn auch nur unbestimmt! Wir werden aber wohl nie erfahren, um welche weibliche Person es genau geht... :rolleyes:


20.05.2014 14:23    |    Kung Fu

Asperger-Variante "Möchtegern-Deutschlehrer", würde ich das Syndrom mal laienhaft diagnostizieren. Hatten wir hier doch schon mal, bei einem Herrn Sven.. irgendwas. Da ich weniger an solche Zufälle glaube, als eher an einen Doppel- (bzw.) Folgeaccount, würde ich dem Herrn Sven alias ufgnuk doch mal empfehlen, sich dazu anderweitig Rat zu holen. In diesem Board geht es um auto-motor-technisch bezogene Themen.


20.05.2014 15:24    |    ufgnuk

Zitat:

16.05.2014 11:34 | 60omecu8

sagen sie Sie mal.........sind ihre kognitiven Defizite wirklich so ausgeprägt oder simulieren sie das nur?

Na wie gut, dass der Inhalt o.g. Zitats außerordentlich "auto-motor-technisch bezogen" ist. :rolleyes:

Ach doch, der Verfasser ist ja pro E10, womit der Bezug natürlich gegeben ist. Alle anders denkenden (wie auch Autisten etc.) sind nicht daseinsberechtigt, machen alles falsch, haben niemals recht und gehören deshalb..., aber lassen wir das.

 

 

Zitat:

20.05.2014 14:23 | Kung Fu

Asperger-Variante ..., würde ich dem Herrn Sven alias ufgnuk doch mal empfehlen, sich dazu anderweitig Rat zu holen.

:confused:

Was immer Du auch nimmst, nimm weniger davon! :eek:


22.05.2014 03:07    |    schelle1

Zitat Kung Fu:

...In diesem Board geht es um auto-motor-technisch bezogene Themen....

.

.

.

...Welche seit 123 Seiten, leider niemand versteht. :D:D:D


22.05.2014 12:57    |    Kung Fu

Ich glaube hier handelt es sich um ein schwerwiegendes Wahrnehmungsproblem.

Der Großteil der Diskussionsteilnehmer versteht die Thematik hinreichend.


22.05.2014 16:54    |    60omecu8

Das sage ich doch schon die ganze Zeit.

Die beiden einzigen Disqualifikanten sind die Herren "schelle1" und "ufgnuk"


22.05.2014 20:02    |    ufgnuk

Zitat:

22.05.2014 16:54 | 60omecu8

Das sage ich doch schon die ganze Zeit.

Also ich hör nix von diesen ganzzeitlichen Selbstgesprächen... :p


22.05.2014 22:22    |    60omecu8

Also auch noch taub. O je


23.05.2014 14:33    |    ufgnuk

Zitat:

22.05.2014 22:22 | 60omecu8

Also auch noch taub. O je

Darfst mich dafür dann eben ein zweites Mal erschießen, oder was auch immer Du mit Andersdenkenden und/oder Versehrten am liebsten anstellen würdest... :rolleyes:

Gibt's noch irgendwas mit Hautfarbe? Komm schon, laß es raus, damit Du befriedigt bist...


30.05.2014 13:12    |    Dr.S.Ranger

Zitat aus der Wirtschaftswoche vom 29.5.2014 :

 

Zitat:

... „Damals wie heute ist fraglich, ob E10 in der Gesamt-Öko-Bilanz überhaupt Sinn macht“, kritisiert auch Stefan Bratzel. „Bisher gibt es keine Belege, dass das einst politisch motivierte Ziel auch erreicht werden kann.“ Um das eindeutig zu belegen, müsste es eine Gesamtumweltbilanz geben, die nicht nur die enge CO2-Sicht zulässt, sondern weitere Umweltkriterien mit einbezieht, wie zum Beispiel Nahrungsmittelpreise. Auch die Frage, ob die vorhandene Biomasse bei steigendem E10-Bedarf überhaupt ausreichen würde, sei noch nicht eindeutig geklärt.

 

Auch in der Politik ist die Begeisterung für den vermeintlich nachhaltigen und umweltfreundlichen Sprit aus Pflanzen längst geschwunden. Es gebe ernste Hinweise, dass Biokraftstoffe am Ende eine schlechtere Ökobilanz aufwiesen, sagte Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) erst kürzlich. Von daher seien die Ausbauziele der EU für den Verbrauch von Biokraftstoffen ernsthaft auf den Prüfstand zu stellen.

 

Hat E10 eine Zukunft oder nicht?

 

Entsprechend skeptisch ist Stefan Bratzel, was die Zukunft für E10 angeht. „Ich denke, dass das Thema durch ist. Es sollte eingestellt werden. Zumindest unter diesem Namen kann der Kraftstoff kein Erfolg mehr werden“, sagt er und bezeichnet E10 sogar als „Zombie, living dead“. ...

SO sieht es aus !

 

Quelle : http://www.wiwo.de/.../9962660.html

 

.


30.05.2014 14:08    |    Kung Fu

Hmm, hab ich den nicht vor 3 Jahren schon gelesen? Kurz vor dem hier:

 

E10-Hersteller profitiert vom Biosprit-Boom

 

Quelle: http://www.handelsblatt.com/.../7605566.html


30.05.2014 14:31    |    Dr.S.Ranger

@"Kung Fu":

... ... Das solltest DU selbst wissen ! :)

 

Übrigens scheint es der wirklich große Profit der Hersteller aber nicht zu sein, da der Markt auf vergleichsweise niedrigem Niveau im minimalen Anstieg des Absatzes stagniert. Und das gilt auch, wenn man den Gesamtabsatz von Bio-Diesel + Bio-Ethanol betrachtet (!) :

http://www.bdbe.de/branche/marktdaten_e10-verbrauch/

 

So, "Kung Fu", jetzt wieder Du ... ! ;)


30.05.2014 15:13    |    Kung Fu

Ob es nun "der wirklich große Profit" ist oder nicht. Die Bauern aus Deutschland und anderen europäischen Ländern möchten ihren Anteil an der Kraftstoffherstellung anscheinend nicht missen und ich wüßte keinen Grund, warum ich es den Ölscheichs und dem Mineralölkartell eher gönnen sollte, als meinen Nachbarn.


30.05.2014 16:06    |    marcu90

Zitat:

Kung Fu

...und ich wüßte keinen Grund, warum ich es den Ölscheichs und dem Mineralölkartell eher gönnen sollte, als meinen Nachbarn

Der eigentliche Grund für die Einführung war ja auch die gewonnene Unabhängigkeit von diesen Ländern und Konzernen. Nicht die bessere Umweltbilanz. Der Herr Bratzel in dem zitierten und verlinkten Artikel aus der Wirtschaftswoche erzählt also zumindest Teilweise Schwachsinn („Bisher gibt es keine Belege, dass das einst politisch motivierte Ziel auch erreicht werden kann.“...).


30.05.2014 18:02    |    ufgnuk

Zitat:

30.05.2014 16:06 | marcu90

... Herr Bratzel in dem ... Artikel aus der Wirtschaftswoche erzählt also ... Schwachsinn ...

Und aus welchem Grund sollte er das tun...? :confused:


30.05.2014 19:06    |    schelle1

...Aus Geldgier oder aus Dummheit oder aus beiden !

 

Der Scheich ist mir genau so scheich egal, wie der Bauer Lindemann von nebenan !!!

 

123 Seiten = 123 Seiten Falschmeldungen. :D :D :D

 

Europa ist wichtig !!! :cool:


30.05.2014 19:28    |    notting

@schelle1: Jede Seite hat ein paar dutzend Postings. D.h. wir haben hier abzgl. der 123 Falschmeldungen auch ein paar tausend korrekte Postings hier?

 

notting


30.05.2014 22:57    |    marcu90

Zitat:

ufgnuk

Und aus welchem Grund sollte er das tun...? :confused:

Woher soll ich das wissen :confused:


Deine Antwort auf "Nicht super: Das große E10-Verwirrspiel"