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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


13.09.2012 23:21    |    hn26

Hallo,

 

du bist der Meinung das es Schwachsinn ist.

Denke bitte darüber nach.

 

MfG


13.09.2012 23:34    |    Fu90

testmal schrieb:

Zitat:

ich werde E 10, E 5, weiter vermeiden!

Woher bekommst du denn Benzin ohne E-Anteil?

Würde mich mal interessieren.


13.09.2012 23:35    |    Drahkke

Vermutlich ein Diesel...;)


13.09.2012 23:40    |    testmal

Woher bekommst du denn Benzin ohne E-Anteil?

Würde mich mal interessieren.

 

 

 

Moin,

habe ich etwas versäumt?

- gibt es keinen Sprit mehr,

ohne Ethanol im Handel?

 

Ich, und Diesel,    unvorstellbar :rolleyes: hust

 

Gruß


13.09.2012 23:40    |    notting

@Drahkke: Ist Super Plus E5 oder E0? (brauche das Zeug nicht und kenne mich deswegen nicht damit aus)

 

notting


13.09.2012 23:55    |    Fu90

testmal schrieb:

Zitat:

habe ich etwas versäumt?

Ja, und guten Morgen, das wurde schon oft verlinkt, ...zumindest kann man es nachlesen. ;)

 

"Oktanbooster" zum reinen Benzin, welches "rein" ca. 90 Oktan hat:

ETBE wird analog zu Methyl-tert-butylether (MTBE) zur Verbesserung der Klopffestigkeit dem Ottokraftstoff zugesetzt (maximal 15 Vol.-%).

 

Diese 15 Vol.% werden zu ca. 47% aus -uiijj- Ethanol(!) hergestellt. Habe ich zumindest mittlerweile aus verschiedenen Quellen erfahren.


14.09.2012 17:22    |    Drahkke

Im Superplus wird der Ethanolanteil durch andere (teurere) biogene Stoffe ersetzt.

 

Edit: gerade gesehen, mein Vorposter beschrieb es gerade etwas detailierter.


14.09.2012 18:31    |    Kung Fu

In SuperPlus sind auch bis zu 5% reines Ethanol, ist also E5.


15.09.2012 09:45    |    Finn79

@hn26 Du redest von CO2 Ausstoss und Ethanol, ist dir bewusst das auch noch extra Co2 bei Benzin dazu kommt. Diese dumme Geschwätz was man überall so lies, ist unfassbar, weil man sagt ja Ethanol produziert bei Anbau, Abbau, Transport und Produktion auch noch Co2. Diese rechnet mann dann ein und stellt es reinem Benzin bei Auto gegenüber. Hallo Logik? Rechnen wir mal Benzin hoch, müsste dann das 2,5 Fache an Co2 gerechnet werden. Sorry aber sowas ist Propaganda im feinsten Sinn.

 

Desweiteren Hunger, liegt nicht an den Energiepflanzen, sonder an der Verteilung der Lebensmittel, die ganze Erde produziert mehr wie sie braucht.

 

Öl ist endlich, nur werden uns Hubkolbenmotoren nich min 30 Jahre in Auto begleiten. Und auch Windstrom ist nicht so co2 Neutral wie du sagst, rechne doch mal aus wie lange eine Windpark in der Nordsee braucht im CO2 Neutral zu werden. 15 Jahre ohne das Wartung und schäden entstehen.

 

Und wenn wir es mal richtig betrachten, keiner kenn die Langzeitschäde, Wind ist energie, nehme ich dem Wind die Energie bekommt alles was hinter dem Windrad ist weniger Energie, Strömung wird also geringer. Nun stelle man sich vor, es stehen 1 Mio von den Dinger somit könnte es sein das wir damit Luftströmungen und damit das Wetter beeinflussen. Mal daran gedacht, ich sage aber weder zum guten oder zum schlechten, aber sowas sollte man bedenken.


15.09.2012 13:27    |    ditre

Wind ist Energie, der aber nicht verbraucht sondern umgelenkt wird. Außerdem wird Wind in 200 höhen Meter Abständen Gemessen. Vom Windrad bis zur Tropopause ist so viel Wind dazwischen das deine Befürchtung völlig grundlos ist.


15.09.2012 15:58    |    marcu90

Die Energie des Windes nimmt durch Windräder durchaus ab - schließlich wird etwas Energie benötigt, um das Windrad zu drehen (Widerstände im Generator und in der Lagerung des Rades).


15.09.2012 18:50    |    Drahkke

Umweltschädlich ist das jedenfalls nicht.


15.09.2012 19:04    |    Roland0815

... Windberuhigung durch Windkraftanlagen...

 

Zitat:

Umweltschädlich ist das jedenfalls nicht.

Das dachte man 1800 auch von Kohle, 1950 von Atomkraft und bis vor ein paar Jahren auch von Rapsmethylester...


16.09.2012 00:44    |    testmal

Roland0815

... Windberuhigung durch Windkraftanlagen...

 

 

Zitat:

Umweltschädlich ist das jedenfalls nicht.

 

Das dachte man 1800 auch von Kohle, 1950 von Atomkraft und bis vor ein paar Jahren auch von Rapsmethylester...

 

Moin,

 

das ist es!

- keine Hurricans mehr in den USA!

 

nur,... warum macht das keiner?

Kann man die Natur etwa nicht beeinflussen :rolleyes:

 

Seit ewigen Zeiten ist dieser Wind irgendwie schädlich!

Frage: Warum stehen die Windmühlen nicht dicht hinter einander,

sondern nebeneinander in die Hauptwindrichtung?

- wegen der Turbulenzen, erst in 1000m gibt es wieder genug Strömung,

arme Vögel, wenn ihr darein geratet.

Wer es nicht glaubt, lass mal was steigen, natürlich nur wenn weht,

- so bis Windstärke 7, danach wird gebremst, abgeschaltet, im Leerlauf betrieben,

sonst gehst kaput :rolleyes:

- echt tolle Technik


16.09.2012 02:53    |    Kung Fu

Da hängt die Wäsche ja ewig auf der Leine, wenn dir mir den Wind klauen. :-(


16.09.2012 16:47    |    ditre

@ marcu 90

Als wenn wir zum Segeln gehen hat jeder den gleich starken Wind. Wenn ich einen Sonnenbrand Grieg scheint die Sonne bei meinem Nachbar dann schwächer????

;-))


16.09.2012 18:45    |    Kung Fu

Wenn du auf deinem Nachbarn liegst, ja. Und im Windschatten eines anderen Seglers hast du sicher auch nicht den gleichen Wind.


16.09.2012 20:36    |    Roland0815

Zitat:

... Als wenn wir zum Segeln gehen hat jeder den gleich starken Wind.

Das stimmt so nicht: Beim Segelsport ist es tatsächlich möglich, dem vornewegfahrenden den Wind abzusegeln, in dem man sich in der Windrichtung direkt hinter den den vornwegfahrenden setzt.

 

Auch wenn sich jetzt hier einige vielleicht an den Kopf greifen, von wegen "das bischen Wind weniger...". Beim CO2-Gehalt der Atomspäre diskutieren unsere lieben Politiker auch über ppm-Anteile. (Teile per Million, also nicht mal in Promille ausdrückbar...). Die Ablenkung/Abschächung von Windströmungen im ppm-Bereich müssen dann also erst mal genauso gewertet werden, wie ein CO2-Ausstoß. Es ist also letztlich völlig Wumpe, welche Energieform wir Menschen heranziehen, um unsere Faulheit zu stützen, die Umwelt muss dafür bluten...

 

Letztlich beisst die Maus keinen Faden ab: Der Energieverbrauch von uns Menschen muss drastisch sinken, sonst wird das mit der "Weltrettung" nix mehr...


16.09.2012 22:34    |    BigErnstl

Das Problem ist die Überbevölkerung! 7 Mrd. sind eindeutig zu viel, die einzigen, die was dagegen tun sind die Chinesen mit restriktiven Maßnahmen bei der Familienpolitik. Wenn sich natürlich jeder "Depp" wie ein Karnickel vermehren darf, braucht man sich über die globalen Problem und einen sinkenden Durchschnitts IQ nicht wundern.

MfG BigErnstl


16.09.2012 22:35    |    Drahkke

Wir sollten uns klarmachen, daß die E10-Produktion in der EU und Hungersnöte in der 3. Welt nichts miteinander zu tun haben.


17.09.2012 12:25    |    Mac-64

Das bezweifle ich sehr sehr stark.

Das war früher! wenn in China en Sack Reis umfällt interesiert es niemanden.

Heute ist alles Global zusehen und alles ist von einander abhängig!


17.09.2012 18:48    |    Kung Fu

Genau, also bloß nicht bewegen - das könnte ja irgendwo ein Erdbeben auslösen!


17.09.2012 19:57    |    MauiSven

Zitat:

16.09.2012 22:35 | Drahkke

Wir sollten uns klarmachen, daß die E10-Produktion in der EU und Hungersnöte in der 3. Welt nichts miteinander zu tun haben.

Zitat:

02.09.2012 10:06 | Roland0815

Link?


17.09.2012 20:32    |    Finn79

Gerade wenn so Sachen wie china plötzlich Sprünge in der Entwicklung machen, vore 20 Jahren sind die alle Fahrrad gefahren und haben mit der Hand Reis geernete, heute fahren sie alle Auto.

 

Überbevölkerung: Komisch das umso ärmer ein Staat, desto grössere die Überbevölkerung! Einerseits sicherlich wegen fehlender Aufklärung und Verhütung, auf der anderen Seite müssen viele Kinder ihre Familie ernähren, somit sind viel Kinder vorteilhaft. Oft werden auch Mädchen heute noch, nach der Geburt direkt getötet.

 

 

Energieproblematik: Jeder braucht ein Smartphone, jeder braucht ein Notebook, ein PC, gleiche steht noch mal an der Arbeit. Der technische Vorsprung und auch der daraus resultierende Luxus, machen einen Grossteil aus. Jeder halbe Jahr ein neue SMartphone, alle zwei Jahre ein neues Auto. Umweltschutz und EInsparung fängt schon in der Produktion an. Wenn wir nicht so viel produzieren müssen, kostet es auch weniger Energie. Gerade in der Lebensmittelbranche sind extrem hohe Wegwerfzahlen, bis zu 30%.

 

Also sollten wir das als Konsumenten mal unser Verhalten umstellen, anstatt über diverse Energieformen und deren Berechtigung zu diskutieren.


17.09.2012 20:52    |    notting

@Finn79: Ich muss dir zum Großteil heftigst widersprechen.

- Hast du eine Ahnung, wieviele Dienstreisen quer durch Deutschland mir schon dank moderner Telekommunikationstechnik erspart wurden?! Kostet auch alles viel Energie. Noch vor 10 Jahren war das alles zu langsam und/oder zu teuer, für das, was ich da machen muss!

- Mit dem Smartphone alle 6 Monate übertreibst du, viele nehmen subventionierte und da gibt's i.d.R. nur alle 2 Jahre eines, wenn man nicht entspr. draufzahlt. Ich werde meines wahrscheinlich solange behalten, bis es kaputt ist oder keine Sicherheitsupdates mehr gibt.

- Private und Daten vom Arbeitgeber muss man halt trennen. Oft werden an die Rechner auch total unterschiedliche Anforderungen gestellt. Privat will man eher mal einen Gamer-Rechner und auf der Arbeit eine teure Workstation, die man nur mit entspr. Spezial-Software (darunter keine Spiele) wirklich auslasten kann. Und mein Vater freut sich über meine alten Rechner, weil er dann endlich mal seine nicht mehr wirklich zu gebrauchenden uralten Rechner entsorgen kann.

- Beim Auto gibt's IMHO kein so riesiges Angebot, dass deswegen junge Gebrauchte vorsätzlich verschrottet werden. Es gibt immer Leute, die sich freuen, wenn am unteren Ende der Auto-Wiederkaufskette was günstiges, brauchbares ankommt, weil man es oft für den Job braucht und es gibt Leute auf den Zwischenstufen, die immer wieder mal was neues gebrauchtes wollen, wodurch es logischerweise nicht schlimm ist, wenn einige Leute öfters Neuwagen kaufen.

- Es wird heftig daran gearbeitet, die Wegwerfzahlen beim Lebensmitteltransport deutlich zu verringern, z. B. http://www.ipm.fraunhofer.de/.../land-der-ideen.html

 

notting


17.09.2012 22:46    |    Roland0815

Kommunikationstechnik braucht aber weniger Energie, als mit einem Auto (welches ja auch erst mal gebaut werden muss) auf Straßen (welche auch ausgebaut werden müssen) quer durch DE zu gurken.

(Smart)Phones werden nicht subventioniert. Eine Subvention wäre eine Umlage auf eine Gemeinschaft. Das passiert aber bei den Telefonanbietern nicht. In den 2 Jahres-Verträgen ist halt die Ratenzahlung für den Knochen enthalten. Also zahlt jeder Nerd sein eigenes Telefon komplett ab. Nicht umsonst machen die meisten Telefonfirmen das Telefon inzwischen vom Vertrag unabhängig, bis hin zur Möglichkeit es sofort gleich zu bezahlen/kaufen.

 

Und bei den Rechnern liegst du auch falsch. Auch für anspruchsvolle Büro-Tätigkeiten reicht ein alter Dualcore mit <4GB Ram von 2005 völlig aus. Noch Jahre. Selbst die SoHo-Server reichen Jahrzente, wenn sie mal angeschafft wurden.

Die Gamer brauchen immer das Neueste und Stärkste. Ein Gamer-PC von 2000 würde heute für die meisten Büroarbeiten völlig ausreichen. Wenn man eine Office Grafikkarte (für mindestens 2 Monitore und passiv gekühlt) einbauen würde und der Rechner insgesamt nicht so viel Strom brauchen würde...

 

Die bei Frauenhofer wissen auch nix besseres mehr, als noch mehr Energie und Resourcen zu verschwenden, um ein rein gesellschaftliches Problem zu lösen:

Das mit den 'Wegwerf'-Lebensmitteln fängt an jedem Verbrauchers Nase an: Wenn ich nach der Arbeit einkaufen gehe, und mir noch ne Banane in die Figur werfen will, muss die nicht pikobello gelb sein. Die darf (muss eigentlich) vollreif sein und auch schon den einen oder anderen braunen Fleck haben.

Interessanter Weise bin ich wohl der einzige Verbraucher weit und breit, der so denkt. Offenbar trifft das auch für Zwischenhändler zu und so fliegen die restlichen fleckigen Früchte abends weg.

Was für eine Verschwendung von Lebensmitteln und jeder Menge Energie...

 

Alternativ kann man auch zum Apfel vom Bauern aus dem eigenen Bundesland greifen, anstelle einen aus Österreich oder gar Neuseeland zu kaufen...

 

Naja. Frauenhofer ist halt ein öffentlich-nahes Institut. Auch nur eine ABM-Maßnahme für arbeitslose Akademiker. So ähnlich wie die TÜV/DEKRA-Organisationen. Man kriegt halt das Geld der Bürger quasi zugeteilt, und wenns nicht reicht, treibt man eine neue Sau durchs Dorf und kassiert dafür ab...

 

PS: Und wenn man bei Frauenhofer mal was gescheites entwickelt kriegt (wie MP3), dann ist man dort dann zu blöd, um es zu Geld zu machen...


17.09.2012 22:59    |    DerMatze

das frauenhofer hat sich an mp3 dumm und dämlich verdient nur so als hinweis ;)


18.09.2012 07:02    |    Roland0815

Ja? Wo?

MP3 wurde von anderen vermarktet. Und die Kasse haben auch andere gemacht.

 

Aber egal, das og Problem, welches Frauenhofer da untersucht ist aber keines, wofür man technische Lösungen braucht. Passt aber leider in das gängige Muster unserer Technokraten Welt...


18.09.2012 18:14    |    Finn79

@Notting du musst das in absoluten Zahlen sehen, und ja der Betrieb macht weniger aus, aber die Herstellung, ich hab das bisl doof geschrieben. Schau mal wie viel Energie es kostet einen Reinraum zu betreiben.

Genauso beim Auto, wieviel CO2 zur Herstellung/Entwicklung verballert wird wäre mal höchst interessant.

 

Zu den Wegwerfsachen. Wenn ich mal 10 Jahre zurück denke, welches Angebot es in einem Supermarkt gab und was es heute gibt, muss man sich doch die Frage stellen wozu. Auch beim Bäcker vor Supermärkten gibt es abends um 10 noch das volle Angebot. Sorry "früher" gab es 3 Brötchen und 4 Brotsorten, heute stehe ich davor und weiss garnicht so recht was man kaufen soll. Prinzip Starbucks normalen Kaffee, ja mit oder ohne to go oder hier, flavor oder nicht!!! Hallo Kaffee ohne alles, zum trinken.

Genauso Autos, heute braucht Mann und Frau von Welt , Multimediasysteme, elektrisch bedienbare Sitze, mit 10facher Memoryfunktion dazu noch Klimatisiert, dazu noch 20 Assistenzsysteme, einparkhilfe, blah blah blah. Sorry da finde ich Dacia erfrischend anders, weil weniger ist mehr zieht wohl.

Rumjammern, der Sprit ist so teuer, aber bei nächsten Auto gerade mal die zweit grösste Maschine bestellen und Bis auf dem Hamsterhaken alles nehmen. Hallo Heuchlerei.

Genauso das macht die Konsumgesellschaft aus, man muss alles haben ohne es zu brauchen, Rest wirft man weg.

 

Und jedes Produkt was man weg wirft muss ja auch noch entsorgt werden, meisten in Müllverbrennungsanlagen, produziert also wieder CO2.

 

Das ist die Krux daran, also ist doch Umweltfreundlicher alte Sachen zu pflegen, wie ständig neue Sachen zu kaufen!?


18.09.2012 18:35    |    notting

@Roland0815:

Zitat:

Kommunikationstechnik braucht aber weniger Energie, als mit einem Auto (welches ja auch erst mal gebaut werden muss) auf Straßen (welche auch ausgebaut werden müssen) quer durch DE zu gurken.

Ich verstehe das "aber" in diesem Zusammenhang nicht. Hab doch nix gegenteiliges behauptet.

 

Zitat:

(Smart)Phones werden nicht subventioniert. Eine Subvention wäre eine Umlage auf eine Gemeinschaft. Das passiert aber bei den Telefonanbietern nicht. In den 2 Jahres-Verträgen ist halt die Ratenzahlung für den Knochen enthalten. Also zahlt jeder Nerd sein eigenes Telefon komplett ab. Nicht umsonst machen die meisten Telefonfirmen das Telefon inzwischen vom Vertrag unabhängig, bis hin zur Möglichkeit es sofort gleich zu bezahlen/kaufen.

Hab mal gerade bei Vodafone geschaut, weil T-Mobile wg. der Apple-Süchtigen gerade so scheiße lahm ist.

HTC One S mit SuperFlat Internet Plus: Einmalig 19,90EUR + 24 Monate lang 10EUR/Monat Tarifaufschlag bei vergünstigtem Handy = 259,90EUR.

Bei http://geizhals.at/de/741553?... kostet es mind. 396EUR.

Macht mind. 136,10EUR weniger, als wenn man das Gerät nicht bei Vodafone kauft.

 

Zitat:

Und bei den Rechnern liegst du auch falsch. Auch für anspruchsvolle Büro-Tätigkeiten reicht ein alter Dualcore mit <4GB Ram von 2005 völlig aus. Noch Jahre. Selbst die SoHo-Server reichen Jahrzente, wenn sie mal angeschafft wurden.

Wieso liege ich da falsch? Ich habe doch gar nicht geschrieben, wie alt die Rechner sind?! Das ist eine reine Mutmaßung von dir!

Außerdem gibt's in 2 Jahren keine Sicherheitsupdates für WinXP mehr und ich hatte schon einen Rechner von 2007, wo Win7 (Release Ende 2009) wg. Hersteller-Treiber-Problemen nicht lief! Und wie gesagt, ich schmeiße die Rechner nicht weg, die sind noch in Verwendung!

 

Zitat:

Die Gamer brauchen immer das Neueste und Stärkste.

Falsch. Es gibt zwar so Leute, die das meinen, aber die zahlen sich dumm und dämlich.

 

Zitat:

Ein Gamer-PC von 2000 würde heute für die meisten Büroarbeiten völlig ausreichen.

Falsch, wir haben schon solche Rechner entsorgen müssen, weil sie für Büroarbeiten viel zu langsam waren und alles ewig gedauert hat.

 

Zitat:

Wenn man eine Office Grafikkarte (für mindestens 2 Monitore und passiv gekühlt) einbauen würde und der Rechner insgesamt nicht so viel Strom brauchen würde...

Versuche mal heute noch sowas für so alte Rechner zu kriegen...

 

Zitat:

Die bei Frauenhofer wissen auch nix besseres mehr, als noch mehr Energie und Resourcen zu verschwenden, um ein rein gesellschaftliches Problem zu lösen:

 

Das mit den 'Wegwerf'-Lebensmitteln fängt an jedem Verbrauchers Nase an: Wenn ich nach der Arbeit einkaufen gehe, und mir noch ne Banane in die Figur werfen will, muss die nicht pikobello gelb sein. Die darf (muss eigentlich) vollreif sein und auch schon den einen oder anderen braunen Fleck haben.

 

Interessanter Weise bin ich wohl der einzige Verbraucher weit und breit, der so denkt. Offenbar trifft das auch für Zwischenhändler zu und so fliegen die restlichen fleckigen Früchte abends weg.

 

Was für eine Verschwendung von Lebensmitteln und jeder Menge Energie...

Da ging es doch um die Probleme auf dem Transportweg! Eine Frucht steckt die andere an -> Kettenreaktion.

 

Zitat:

Alternativ kann man auch zum Apfel vom Bauern aus dem eigenen Bundesland greifen, anstelle einen aus Österreich oder gar Neuseeland zu kaufen...

... der sein Zeug in halbleeren Sprintern durch die Gegend karrt - sehr effizient... :rolleyes:

 

Zitat:

Naja. Frauenhofer ist halt ein öffentlich-nahes Institut. Auch nur eine ABM-Maßnahme für arbeitslose Akademiker. So ähnlich wie die TÜV/DEKRA-Organisationen. Man kriegt halt das Geld der Bürger quasi zugeteilt, und wenns nicht reicht, treibt man eine neue Sau durchs Dorf und kassiert dafür ab...

 

 

 

PS: Und wenn man bei Frauenhofer mal was gescheites entwickelt kriegt (wie MP3), dann ist man dort dann zu blöd, um es zu Geld zu machen...

So ein Unsinn...

 

http://www.fraunhofer.de/de/ueber-fraunhofer.html

Zitat:

Fraunhofer ist die größte Organisation für anwendungsorientierte Forschung in Europa.

[...]

1,8 Milliarden Euro Forschungsvolumen jährlich, davon 1,5 Mrd € im Leistungsbereich Vertragsforschung.

Über 70 Prozent dieses Leistungsbereichs werden mit Aufträgen aus der Industrie und mit öffentlich finanzierten Forschungsprojekten erwirtschaftet.

Knapp 30 Prozent wird von Bund und Ländern als Grundfinanzierung beigesteuert.

"Öffentlich finanziert" heißt, dass genauso gut Firmen diese Gelder hätten bekommen können (gibt da Bewerbungsverfahren usw.). Desweiteren ist die Fraunhofer Gesellschaft ein e.V., darf also logischerweise unterm Strich keine Gewinne machen, sondern muss das Geld bis auf Rücklagen irgendwie ausgeben (Infrastruktur, Kosten für Mitarbeiter etc.).

 

http://www.fraunhofer.de/.../Vertragsforschung.html

Zitat:

Insbesondere die Einnahmen aus der mp3-Technologie überraschten mit einer deutlichen Zunahme auf 92 Millionen €. Die sonstigen Lizenzerträge erhöhten sich auf 33 Millionen €.

Es ist davon auszugehen, dass die Auftraggeber natürlich auch an den Lizenzeinnahmen beteiligt sind und deswegen Fraunhofer keine 100% der Gesamt-MP3-Einnahmen kriegt.

 

notting


18.09.2012 20:18    |    Roland0815

Also gut, notting, da du ja gerade an Gedächtnisschwund und Leseschwäche leidest:

Zitat:

- Hast du eine Ahnung, wieviele Dienstreisen quer durch Deutschland mir schon dank moderner Telekommunikationstechnik erspart wurden?! Kostet auch alles viel Energie. Noch vor 10 Jahren war das alles zu langsam und/oder zu teuer, für das, was ich da machen muss!

Impliziert, dass (d)ein Telefon mehr (oder zumindest ähnlich viel) Energie braucht, wie dein Auto. Kannst du mir verraten, welches Auto mit rd 1500Ws (1500s lang 1W, eine durchschnittliche Händie-Akkuladung) quer durch Deutschland kommt..? Ein Telefon, welches 103kW/h[1] verbraucht möchte ich nicht haben...

 

Zitat:

Zitat:

- Mit dem Smartphone alle 6 Monate übertreibst du, viele nehmen subventionierte und da gibt's i.d.R. nur alle 2 Jahre eines, wenn man nicht entspr. draufzahlt. Ich werde meines wahrscheinlich solange behalten, bis es kaputt ist oder keine Sicherheitsupdates mehr gibt.

...

HTC One S mit SuperFlat Internet Plus: Einmalig 19,90EUR + 24 Monate lang 10EUR/Monat Tarifaufschlag bei vergünstigtem Handy = 259,90EUR.

 

Bei http://geizhals.at/... kostet es mind. 396EUR.

 

Macht mind. 136,10EUR weniger, als wenn man das Gerät nicht bei Vodafone kauft.

Schon mal drüber nachgedacht, dass die Telefongebühren für den Telefonbetreiber die Einnahmequelle sind, und er das Telefon damit mit nur minimaler Gewinnspanne rüberrückt, um dich als Kunden anzufixen? Der jenige, welcher nur den Knochen verkauft, will ja auch von was leben.

 

Zitat:

Oft werden an die Rechner auch total unterschiedliche Anforderungen gestellt. Privat will man eher mal einen Gamer-Rechner und auf der Arbeit eine teure Workstation, die man nur mit entspr. Spezial-Software (darunter keine Spiele) wirklich auslasten kann. Und mein Vater freut sich über meine alten Rechner, weil er dann endlich mal seine nicht mehr wirklich zu gebrauchenden uralten Rechner entsorgen kann.

Nein, du schrubst nicht, das ein alter PC nicht mehr als Bürocomputer taugt, aber du schrubst irgend welches Gefasel von "teuren Worksations". Die "teueren Worksatations" übersetze ich mal mit zB einer SUN Sparc2. Die sind seit 20 Jahren ausgestorben. Heute tut an jedem Arbeitsplatz ein Wald+Wiesen+IBM-Pc Marke Auslaufmodell. Auch wenn ein Apfel draufgedruckt ist, steckt seit >4Jahren ein IBM-Komatibler drin. Und die sind nicht (mehr) teuer.

Bennene doch mal deine tolle "Spezialsoftware". Ich arbeite als Hard/Softwareentwickler mit <2GHz und 2GB Ram. Und ich bezeichne eine KEIL-Umgebung, Altium und SPICE jetzt mal als Spezialsoftware. Und selbst ein AutoCAD 3D geht auf der Kiste annehmbar. (Ein Kollege entwickelt mit C++ für Windows, und der hat einen baugleichen Rechner).

Für reines M$ Office reichen locker 250Mhz (in einer Citrix-Umgebung) oder 1GHz (native) dicke aus. Und 99,9% der Bürohengste brauchen nicht mehr als ein Office. Diese Anforderungen erfüllt ein "Gamer-PC" seit 15 Jahren. Es muss also nix "Speziales", und schon gar nichts "teures" im Büro sein...

 

Zeige mir mal den "Gamer", welcher heute mit 2GHz, 2GMRam und einer 128MB-Grafiikarte hinkommt...

 

Deine Behauptung Aussage mit der teueren Workstation vs "billigerer" Gamer-PC ist also schon mal grundfalsch. Das einzig Richtige an deiner Aussage ist, dass die Rechner völlig verschiedene Anforderungen erfüllen müssen. Nur waren die Anforderungen von Spielen schon immer Größenordungen höher als die der "sinnvollen" Anwendungen.

 

Als Home-Server (Router/NAT/Paketfilter und in Zukunft auch WLAN-Hotspot) tut hier übrigens ein ~15? Jahre alter PC seinen Dienst. 230MHz und 396MB Ram. Dürfte jetzt so um die 370Tage Uptime haben. Nicht mehr zu gebrauchende uralt-Rechner gibt es praktisch nicht. Ausser sie sind kaputt.

 

Ich sehe das zum großen Teil wie Finn79: Energiesparen fängt an der eigenen Nase an. Jedes gekaufte Teil, auch Lebensmittel, sind in unserer Gesellschaft verschwendete Energie. Und sei es die Verpackung drumrum, die Reise um den halben Globus oder in Zukunft noch seltene Erden, Edelmetalle und (giftige) Kunststoffe in irgend welchen Sensoren. Nur weil die Händler zu blöd/geizig sind mal ordentlich zu planen oder geeignete Lager/Transportwege zu nutzen.

Komisch, die kleinen Äpfel von Uromas Streuobstwiese haben weder Druckstellen, noch Braunfäule gekriegt, selbst wenn sie vom Baum gefallen sind und ein paar Tage im Gras lagen. Sie sind halt nicht so groß wie ein "PinkLady" oder ein "GoldenDelicious" und werden nach ein paar Wochen in der Obstschale etwas hutzelig. Aber sie schmecken besser, und man kann leckeren Apfelkuchen draus machen.

 

Roland

[1]Mein Auto mal als Kenngröße dazu. Aktuelle Neuwagen sollen ja im Durchschnitt angeblich ähnlich liegen...


18.09.2012 20:51    |    notting

@Roland0815:

Zitat:

Also gut, notting, da du ja gerade an Gedächtnisschwund und Leseschwäche leidest:

 

Zitat:

 

- Hast du eine Ahnung, wieviele Dienstreisen quer durch Deutschland mir schon dank moderner Telekommunikationstechnik erspart wurden?! Kostet auch alles viel Energie. Noch vor 10 Jahren war das alles zu langsam und/oder zu teuer, für das, was ich da machen muss!

 

Impliziert, dass (d)ein Telefon mehr (oder zumindest ähnlich viel) Energie braucht, wie dein Auto. Kannst du mir verraten, welches Auto mit rd 1500Ws (1500s lang 1W, eine durchschnittliche Händie-Akkuladung) quer durch Deutschland kommt..? Ein Telefon, welches 103kW/h[1] verbraucht möchte ich nicht haben...

Häh?! Ich habe ihm doch widersprochen, dass moderne TK-Technik hauptsächlich Nachteile hätte bzgl. dem Energieverbrauch (ständig neues Smartphone usw.). Ergo bezieht sich der Satz mit dem "auch" auf die Rumfahrerei! Lies nochmal, was er geschrieben hatte!

 

Zitat:

Schon mal drüber nachgedacht, dass die Telefongebühren für den Telefonbetreiber die Einnahmequelle sind, und er das Telefon damit mit nur minimaler Gewinnspanne rüberrückt, um dich als Kunden anzufixen? Der jenige, welcher nur den Knochen verkauft, will ja auch von was leben.

Bei der Konkurrenz unter Internetversendern bezweifle ich, dass die eine größere Marge haben als der Mobilfunk-Anbieter. Außerdem hast du dir die Tarifbedingungen wohl nicht durchgelesen:

Zitat:

Unendlich ins deutsche Vodafone- und Festnetz telefonieren

Inklusive 3.000 SMS in alle deutschen Netze

Unbegrenzt im Internet surfen (500 MB Highspeed-Inklusivvolumen mit bis zu 7,2 MBit/s, danach bis zu 64 KBit/s) und E-Mails empfangen und versenden

Erfahrungsgemäß gelten diese Angaben pro Monat (500MB Highspeed-Volumen in 24 Monaten würden nicht viel sinn machen und z. B. bei Edeka Mobil (Prepaid im selben Netz) kostet die gleiche Internet-Flat als Option 9,99EUR/30 Tage und beim nächsten Buchungszeitraum fangen die 500MB wieder von vorne an).

Also viele Möglichkeiten, Telefongebühren zu erzeugen, gibt's da nicht.

 

Zitat:

Nein, du schrubst nicht, das ein alter PC nicht mehr als Bürocomputer taugt, aber du schrubst irgend welches Gefasel von "teuren Worksations". Die "teueren Worksatations" übersetze ich mal mit zB einer SUN Sparc2. Die sind seit 20 Jahren ausgestorben. Heute tut an jedem Arbeitsplatz ein Wald+Wiesen+IBM-Pc Marke Auslaufmodell. Auch wenn ein Apfel draufgedruckt ist, steckt seit >4Jahren ein IBM-Komatibler drin. Und die sind nicht (mehr) teuer.

Mein Büro-Kollege kotzt sich gerade über ein derartige altes Maschinchen in Kombination mit CAD aus. Da werden allerdings auch teilweise recht komplexe Sachen konstruiert.

 

Zitat:

Bennene doch mal deine tolle "Spezialsoftware". Ich arbeite als Hard/Softwareentwickler mit <2GHz und 2GB Ram.

Da braucht alleine schon VisualStudio 2010 ewig, um überhaupt mal zu starten!

 

Zitat:

Und ich bezeichne eine KEIL-Umgebung, Altium und SPICE jetzt mal als Spezialsoftware. Und selbst ein AutoCAD 3D geht auf der Kiste annehmbar. (Ein Kollege entwickelt mit C++ für Windows, und der hat einen baugleichen Rechner).

S.o. Dazu noch richtig schnelle parallel Bildverarbeitung (ein paar dutzend 1,3Mpx-Bilder auf bestimmte Arten von Objekten untersucht, die aber doch recht unterschiedlich aussehen können), Video-Rendering aus 3D-Modellen, etc., wo man den Unterschied zwischen einer Core 2 Duo Bürokiste und einen Xeon-System mit >1 Prozessoren und 16 (virtuellen) Kernen im Thread heftigst merkt (und womöglich noch von einer fetten Geforce- oder Tesla-Karte unterstützt wird), weil ganz fix über längere Zeit alle >90% ausgelastet sind und man sich mit der Abluft die Haare fönen kann!

 

Zitat:

Für reines M$ Office reichen locker 250Mhz (in einer Citrix-Umgebung) oder 1GHz (native) dicke aus. Und 99,9% der Bürohengste brauchen nicht mehr als ein Office. Diese Anforderungen erfüllt ein "Gamer-PC" seit 15 Jahren. Es muss also nix "Speziales", und schon gar nichts "teures" im Büro sein...

Welchen Teil von "eher mal" hast du nicht verstanden?! Auf Arbeit i.d.R. nix Gamer-Rechner (weil zu teure Graka) und zu Hause i.d.R. nix Workstation (weil die Software für zu Hause die CPU-Power nicht wirklich nutzen kann). Und du hast offensichtlich keine Ahnung, wie stark recht alte Festplatten (2005 reicht da heute schon) das System bremsen, auch wenn es für damalige Verhältnisse recht schnelle Platten waren...

 

Zitat:

Als Home-Server (Router/NAT/Paketfilter und in Zukunft auch WLAN-Hotspot) tut hier übrigens ein ~15? Jahre alter PC seinen Dienst. 230MHz und 396MB Ram. Dürfte jetzt so um die 370Tage Uptime haben. Nicht mehr zu gebrauchende uralt-Rechner gibt es praktisch nicht. Ausser sie sind kaputt.

Ein Atom-System dürfte deutlich stromsparender und nebenbei schneller sein. Und wieviele derartige Systeme hast du in Betrieb? Mehr als eines braucht man ja i.d.R. nicht. Und wohin mit den restlichen alten Rechnern?

 

notting


18.09.2012 22:23    |    Roland0815

Wenn M$ VS2010 zu lange zum starten braucht, setzt es halt nicht ein. ;) Es gibt bessere und schnellere C/C++-Kompiler.

 

Und da ich auch hin und wieder ein Windoofs-Tool mit VS2010 hacke, weiss ich das dein"ewig" nicht mal reicht, um nach der Kaffetasse zu greifen und sie wieder abzustellen. Ist also im praktischen Einsatz völlig irrelevant. Und dabei ist die Kiste nur ein AMD... (Oder dein Kollege macht was flasch.)

 

Und wie viele Büroanwender rendern den ganzen Tag Bilder, oder machen OCR? Im Verhältnis zu den tatsächlich in DE installierten Büroarbeitsplätzen lässt sich das wohl in Promille beschreiben. Die von dir beschrieben Szenarien sind kein typischer Büroarbeitsplatz. Und *so* viel reissen 16 virtuelle Kerne jetzt auch nicht. 4 echte bringen mehr. Braucht aber ausser extremen Randgruppen praktisch keiner auf Arbeit. Das sind eher Anforderungen für eine Gamer-PC.

 

Zitat:

Welchen Teil von "eher mal" hast du nicht verstanden?! Auf Arbeit i.d.R. nix Gamer-Rechner (weil zu teure Graka) und zu Hause i.d.R. nix Workstation (weil die Software für zu Hause die CPU-Power nicht wirklich nutzen kann)...

Was an "ein Gamer-PC hat viel höhere Hardware-Anforderungen als ein üblicher Büro-PC" willst du nicht verstehen?

Was will ich zu Hause mit einem PC der nicht zum zocken taugt? Einen Briefbeschwerer oder eine Elektroheizung gibt es billiger...

 

[EOD]


20.09.2012 20:10    |    notting

@Roland0815:

- VS2010 ist eine IDE. Der Compiler an sich ist fix.

- Es soll Leute geben, die in C# entwickeln müssen. Ich wüsste nicht, dass es da eine ähnlich komfortable Alternative gäbe (wenn der Rechner nicht so ultra-langsam ist).

- VS2010 braucht auf einem Core 2 Duo defintiv sehr lange zum Starten. Hab das mehrfach ausprobiert und die Geschichten dann entnervt auf einen anderen Rechner verschoben. VS2008 startet auf dem selben Rechner deutlich schneller. Outlook braucht aber auch immer nach dem Start mehrere Minuten, bis er zu dem Punkt ist, dass er gerade die neuen E-Mails geholt hat - obwohl ich regelmäßig Auto-Archivierung machen.

- Ich sehe, du das mit "eher mal" immer noch nicht verstanden. EOD

 

notting


23.09.2012 15:31    |    Chris135

Gehts hier noch um E10 oder PCs? ;) Ich hoffe, die Plörre verschwindet rasch wieder aus den Tankstellen.


23.09.2012 15:39    |    Drahkke

@Chris135

Welchen Stoff schlägst du denn zum Substituieren vor? :eek:


23.09.2012 15:44    |    Chris135

Ich suche gerade eine gute Kompaktkamera (bis 250€) - eine Kaufberatung wäre nice. ;)


23.09.2012 15:45    |    notting

@Drahkke: In der Nähe meiner Arbeitsstelle gibt's eine H2-Tanke, die wohl mit Solarmodulen gespeist wird. IMHO ist es keine schlechte Idee, temporäre Überschüsse an elektr. Energie durch regenerative Energien vornehmlich z. B. in E-Auto-Akkus oder in Form von Wasserstoff, der dann als leichter netzunabh. übertragbare Energieform verwendet werden kann, gespeichert wird, wenn effizientere Stromspeicher (Pumpkraftwerke?) die Energie gerade nicht sinnvoll nutzen können.

 

notting


23.09.2012 15:46    |    Drahkke

Ja, das wäre sicherlich eine Alternative, wenn mehr Fahrzeughersteller entsprechende Fahrzeuge anbieten würden. Leider ist hier aber z.B. BMW wieder aus der Entwicklung ausgestiegen.


23.09.2012 15:49    |    notting

@Drahkke: Insb. die dt. Hersteller haben sich ja beim Themen wie Hybrid oder E-Autos nicht gerade mit Ruhm bekleckert, was serienmäßig gefertigte Fahrzeuge angeht...

 

notting


Deine Antwort auf "Nicht super: Das große E10-Verwirrspiel"