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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


06.05.2012 23:09    |    Roland0815

Welche Bände? Dass ich die Behauptung von notting als Stammtischparole einstufe?

Geschwindigkeitsbegrenzungen können in DE immer noch nur mit einem triftigen Grund eingerichtet werden. Und die sind nunmal zwingend Vorraussetzung für Blitzer.

Auch wenn einige Vollpfosten beim durchrasen nicht kapieren, warum dort innerorts für 200m 30 angeschrieben ist. Der Kindergarten an der Ecke ist dann doch ein Grund. Mit Vernunft kann man bei den meisten Autofahrern nicht rechnen. Sonst hätte Zeichen 136 gereicht.

 

Blitzer stehen immer dort, wo die Leute denken, Verbote gelten nicht für sie. Ich finde das gut...

 

Aber die Ursache liegt doch einfach darin:

Das komische weiße runde Schild mit dem roten Rand und der schwarzen Zahl stellt "die erlaubte Höchstgeschwindigkeit" dar. Nicht die Mindest- oder Richtgeschwindigkeit.

Aber offenbar ist eine signifikante Anzahl von Autofahrern einfach zu dämlich, diesen einfachen Unterschied zu kapieren.

Da würde ich auch ne kostenpflichtige Mautstelle einrichten. Das ist Marktwirtschaft. Angebot und Nachfrage...

 

Ich sehe das in eigener Erfahrung.

Bsp hier: Innerorts 60 erlaubt. Mehrspurige Straße im Wohngebiet mit Fußgänger- und Radfahrerverkehr. Kein seperater Radweg. Wenn ich dort 65 (lt.Tacho) fahre, bin ich mit Abstand der langsamste. Selbst bei 80 (schon ausprobiert) bin ich ein Bremsklotz... Im Wohngebiet...

Aber wenn der Blitzer dort aufgebaut wird, ist das ja Abzocke. Alles klar...

 

Die gleichen Autofahrer, die bei erlaubten 60 nicht unter 80 kommen, schaffen bei vorliegender Blitzerwarnung plötzlich nicht schneller 50. Also am Zeitdruck kanns dann offenbar nicht liegen, mit der Raserei...

 

Zitat:

testmal tippselte

...

aber der bus zeigt mir gerade die Rücklichter,

 

20min warten oder zu Fuß gehen?

 

oder

 

- unsere Tochter hollt uns dann aus dem Bett,

 

- bitte abholen!

...

Ganz schön verwöhnt, die Tochter... :rolleyes: Dafür dass dann einer von euch die doppelte Strecke gurken muss, kann sie sich auch eine der Taxen vorm Bhf nehmen...

 

Aber vielleicht bin ja nur ich seltsam, dass ich >20 Jahre meines Lebens ohne eigenes Auto (in der Familie) in der dt. Provinz hinbekommen habe...


07.05.2012 16:21    |    Massa Tom

Zitat:

 

06.05.2012 15:08 | Roland0815

 

Zitat:

 

...(es ist bekannt, dass die meisten Blitzer nicht an Unfallschwerpunkten stehen).

 

Hast du auch Beweise für diese These?

 

Diese Frage spricht Bände...

-----------------------------------------------------------------------------------------

Da hast Du recht - eigentlich kein Kommentar erforderlich. Aber für die, die ohne Zeitung und Kontakte nach außen leben müssen, zur Aufklärung:

 

die Blitzaktionen werden allgemein drastisch gesteigert, um die Defizite der Kommunen auszugleichen. Neudings private Unternehmen, die an allen unmöglichen Ecken und Hecken lauern mit dem beauftragten Ziel, bitte ordentlich Kasse zu machen. Mit Sicherheit hat das nicht das geringste zu tun. Die einzigen, die sowas gut finden, sind Ökofaschisten mit Tretrollern.

 

Jedenfalls eine üble Raubrittermethode, die wieder ans Tageslicht gezerrt wurde.


07.05.2012 16:28    |    Drahkke

Das Lustige daran ist, daß man dieses System nicht mitfinanzieren muß, wenn man sich brutal an die zulässige Höchstgeschwindigkeit hält...:D


07.05.2012 16:44    |    Roland0815

Zitat:

Das Lustige daran ist, daß man dieses System nicht mitfinanzieren muß, wenn man sich brutal an die zulässige Höchstgeschwindigkeit hält...:D

Wie jetzt. An die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten?? DAS geht nun wirklich nicht. [1]

 

Wo gips denn Sofas...

 

Es geht einfach in manche Köpfe nicht rein, dass Blitzerfotos eine freiwillige Spende an die Staatskasse sind.

 

[1] Vorhin hier in der 30Zone erst wieder erlebt. Autos können einfach nicht hinter einem Fahrrad herfahren, auch wenn ich 35 (lt Tacho) drauf hatte...


07.05.2012 20:40    |    notting

@Drahkke: Manche TLs sind so sinnvoll wie den Benutzername "Drahkke" zu verbieten und alle, die ihn trotzdem verwenden, 100 Jahre in den Knast zu stecken. Mal ganz davon abgesehen, dass die Blitzer es nie dokumentieren, wenn ich in dem Zusammenhang genötigt wurde. Wenn man ein echtes Interesse an Verkehrssicherheit hätte, würde man auch das dokumentieren und an sich unnötige Überholmanöver reduzieren, in dem man die Schleicher konsequent bestraft.

 

notting


07.05.2012 23:54    |    Druckluftschrauber13

Hallo Leute!

E10 bedeutet doch,das da zehn Prozent Alkohol drin sind,oder?

Das ist mir zum Verfahren viel zu schade!

 

Mit herzlichem Gruß

redzone 431


08.05.2012 00:57    |    testmal

@ redzone431

Hallo Leute!

E10 bedeutet doch,das da zehn Prozent Alkohol drin sind,oder?

Das ist mir zum Verfahren viel zu schade!

 

Mit herzlichem Gruß

redzone 431

 

Moin Rotlicht,

 

kann Dir nur voll zustimmen,

die wissen garnicht, was sie da anstellen,

Resourcenverschwendung ohne Ende :rolleyes:

 

schönen Gruß


08.05.2012 02:48    |    Kung Fu

Erst war euch euer Auto zu schade für das Zeug - nu wollt ihrs plötzlich lieber selber trinken oder wie?


08.05.2012 17:07    |    Roland0815

Da sieht man es mal wieder:

Dem deutschen Depp ist sein Auto wichtiger als seine Gesundheit...

:-D


08.05.2012 17:37    |    Massa Tom

... bald kommen wieder Bettelangriffe: in Afrika ist Hungersnot. Und hier werden Nahrungsmittel für völlig unsinnige Betriebsstoffe rausgeblasen.

 

Perverse Welt!


08.05.2012 17:41    |    Drahkke

Wenn wir die Hungersnot in Afrika bekämpfen wollen, dann müssen wir dort eine funktionierende Agrarwirtschaft installierten und nicht unsere Ackerflächen zur Verfügung stellen.


08.05.2012 18:31    |    Massa Tom

Ah so, die Philosophie eines Pharisäers...

 

Prost Mahlzeit!


08.05.2012 18:43    |    Drahkke

Das ist die schlichte Realität.


08.05.2012 22:47    |    testmal

Moin,

mit unserer Gülle erzeugen sie mittlerweile überteuerten Strom,

so um die 10% !!!

- daraus Alkohol erzeugen,

und entgültig verpuffen :D

 

schönen Gruß


11.05.2012 22:38    |    MauiSven

Zitat:

08.05.2012 17:07 | Roland0815

Dem deutschen Depp ist sein Auto wichtiger als seine Gesundheit...

Und zu welcher Deppen-Nation gehörst Du... ??? :confused:

...

Ach nee, wieder nicht nachgedacht vor'm Schreiben, daß er ja selbst dazu gehört... *an_den_Kopf_ faß* und :rolleyes:


19.06.2012 06:57    |    Z4Zampano

Super: E10 bleibt weiterhin Ladenhüter. Weiter so, Jungs und Mädelz ! :D

 

http://www.mdr.de/nachrichten/biokraftstoff100.html


19.06.2012 10:11    |    MauiSven

@Zampano:

Danke, aber ich befürchte, hier geht gleich wieder das Geschrei (von gaaaaaaanz bestimmten Pappenheimern) los, Du selbst hättest diese Umfrage manipuliert und dann die Nachrichtenseite gehackt... :D

 

Los Jungs, nun fallt schon drüber her, wer wird wohl der Erste sein... ? :p

Es lohnt sich: 1. Preis ist ein Tankgutschein für E1000 (weitere Nullen können gern hinzugefügt werden) im Wert von der Mühle, den diese noch hat, bevor das Zeug in diese rein geschüttet wird...! :eek:


19.06.2012 12:16    |    marcu90

Wieso sollte die Umfrage manipuliert sein? Mir doch egal, wer E10 tankt und wer nicht...


19.06.2012 13:26    |    Z4Zampano

@MauiSven

 

Zitat: ...von gaaaaaaanz bestimmten Pappenheimern...

 

Macht nix. Ich kenne meine Pappenheimer - können mir aber nicht anpappen, sondern sollen heim gehen :D (gefällt mir saugut, das Wort) :D


19.06.2012 21:50    |    Drahkke

Solange E10 ein Ladenhüter bleibt, ist die Preisdifferenz zu E5 gesichert und besteht die Chance, daß diese noch weiter ausgebaut wird. Soll mir recht sein, denn dann bleibt mir die Ersparnis gegenüber E5 weiterhin gesichert. :)


20.06.2012 06:11    |    Massa Tom

Hoffentlich verschwindet dieser flopp bald vom Markt. Es ist aber trotzdem erstaunlich, daß es Leute gibt, die diese Brühe tanken. Am Geld kanns nicht liegen, da ist genug da bei den meisten.


20.06.2012 11:09    |    BigErnstl

Jedenfalls, ist der geringere Verbrauch meines Benz bei Verwendung von Super-Plus so hoch, das die Mehrkosten von Super-Plus gegenüber E10 mehr als wett gemacht wird! Zudem läuft er ruhiger!

Wenn man dann noch berücksichtigt, das bei weniger Verbrauch auch weniger CO² produziert wird, dann tut man auch wirklich effektiv was für den Umweltschutz!

Auch wenn's den "ökopathischen Nanointelligenzen" nicht passt!


20.06.2012 18:28    |    MauiSven

Zitat:

20.06.2012 11:09 | BigErnstl

Jedenfalls, ist der geringere Verbrauch meines Benz bei Verwendung von Super-Plus so hoch, das die Mehrkosten von Super-Plus gegenüber E10 mehr als wett gemacht wird! Zudem läuft er ruhiger!

NEIN, is nich wahr, niemals, da war bestimmt E10 in der Säule, viel andere Erklärungen dafür kann es nich geben, kann nich sein, weils ökopathisch gesehen nicht sein darf...!!!

 

:p:p:p:p


20.06.2012 19:30    |    notting

@Drahkke: Mein Bauchgefühl sagt mir, dass wenn E5 vom Markt verschwindet, E10 dessen Preis/-abstand übernehmen wird.

 

notting


23.06.2012 00:13    |    testmal

Zitat:

notting

 

@Drahkke: Mein Bauchgefühl sagt mir, dass wenn E5 vom Markt verschwindet, E10 dessen Preis/-abstand übernehmen wird.

 

notting

Moin notting,

 

das ist nicht genug, nahe beim heutigen  Super Plus,

 

alles andere wird entsprechend erhöht,

 

geht schon!


15.08.2012 15:44    |    Trackback

Kommentiert auf: Verkehr & Sicherheit News:

 

Verkaufsstopp für E10?

 

[...] Ethanolbeimischung von zehn Prozent Anfang 2011 eingeführt, seither wird der Kraftstoff von vielen Deutschen boykottiert. Gerade deshalb sei es sinnvoll, den Kraftstoff auszusetzen.

 

Das Umweltministerium äußert sich nicht [...]

 

Artikel lesen ...


15.08.2012 19:43    |    Pongoline

Das ist wie bei der Praxisgebühr oder den gifigen Enegiesparlampen u.a.m., Einsicht führt nicht gleich zu einer Änderung. So auch hier: da E10 in 1. Linie der Abzocke diente und sich jetzt noch obendrein herausstellte, daß es ein grandioser Teufelsdreck ist, wird es nie verschwinden, denn da müßte man einräumen, Shice gemacht zu haben. Die Einfalt der Menschen gepaart mit Dummheit ist grenzenlos!


16.08.2012 16:48    |    Roland0815

Zitat:

Massa Tom tippselte:

 

... bald kommen wieder Bettelangriffe: in Afrika ist Hungersnot. Und hier werden Nahrungsmittel für völlig unsinnige Betriebsstoffe rausgeblasen.

Komisch, als vor ~10 Jahren geplärrt wurde, weil jeder Dieseltreter plötzlich Rapsöl/Palmöl in den Tank wollte hat es keine Sau interessiert, dass in Afrika Hunger, und in Indonesien der Kahlschlag grassiert. Im Gegenteil, es wurde den Autoherstellern die Hölle heiß gemacht, damit das Lebensmittel unbedingt in den Tank passt...

Zitat:

Perverse Welt!

Stimmt. Ihr verkappten Ökos seid pervers. Wobei pervers ist das falsche Wort. Bescheuert trifft es eher...


17.08.2012 10:30    |    Kung Fu

Das ist einfach die Bequemlichkeit der Einfalt bei der Generation BLÖD-Zeitung.

Wozu diese ganze kleingedruckte Schrift unter den Bildern und Schlagzeilen lesen - die Mehrheit wird schon die richtige Meinung haben, also hab ich die auch.:)


18.08.2012 12:00    |    Mac-64

Heute bei PIN-OEL 1 Liter Super Plus 1,80 Euro!

 

Danke an alle Politiker die sich so um das Volk sorgen!

 

Ich hoffe bei den nächsten Wahlen wird DAS VOLK euch Danken!

 

PS

 

E 10 bei Fahrzeugen mit Vergaser NICHT Tanken, ich habe letztens einem Kollegen die Plörre aus dem Tank und Vergaser entleert und mit Superplus zum laufen gebracht!

 

Boykottiert E 10 es bringt mehr Schaden als nutzen!


18.08.2012 12:54    |    Roland0815

Zitat:

E 10 bei Fahrzeugen mit Vergaser NICHT Tanken, ich habe letztens einem Kollegen die Plörre aus dem Tank und Vergaser entleert und mit Superplus zum laufen gebracht!

An solchen Stammtischparolen sieht man mal wieder, wie weit die Generation BLÖD schon gekommen ist.

 

Gerade bei Vergasermotoren ist es egal, wie viel Alkohol im Sprit ist. (Ab 50% muss nur etwas angefettet werden).

 

Unkost der Sprit auch zweimarkzehn, scheissegal wird schon geh'n...

Dann tank halt kein Superplus, wenns dir zu teuer wird. Die Sorge der Politiker ist viel mehr: Woher nur das ganze Geld nehmen, um all die sozialen Wohltaten weiter zu finanzieren, nach denen die Bevölkerung dauernd kräht:Pendlerpauschalen, Wohnkindergeld, Riester... (um mal die autorelevanten zu nennen)


18.08.2012 15:29    |    Drahkke

Eben. Wenn die Dichtungen entsprechend ausgelegt sind, kann mit mit Vergasermotoren bedenkenlos E10 tanken (Herstellerfreigabe vorausgesetzt).


18.08.2012 17:19    |    Pongoline

Die Welt hat nix zu fressen und allein schon deshalb ist E10 eine hirnverbrannte Idee mit null Nutzen. Oder glaubt jemand im ernst, daß sich das Weltklima verbessert?

Aber Fanatiker sind resistent gegen jede Vernunft und zugegeben, daß sie Mist verzapfen, fällt halt narrisch schwer: sh. die Verteidungsverkrampfungen für diese elende Jauche.


18.08.2012 17:21    |    Drahkke

Solange sich hier niemand schämt, wenn er an sieben (!) Tagen in der Woche Fleisch auf dem Teller hat, ist das Hunger-Argument gegen E10 für mich reine Polemik.


18.08.2012 17:59    |    notting

@Drahkke: Wieso? An wievielen Tagen in der Woche Fleisch gegessen wird, sagt rein gar nichts darüber aus, wieviel Fleisch pro Kopf und Jahr gegessen wird - darauf kommt es an! Zudem ist Fleisch im Vergleich zu Gemüse recht teuer, sodass gerade in Kantinen beim Fleisch eher gespart wird, wenn es nicht nach Gewicht geht. Warum sollte sich also ein Wenig-Fleisch-Esser schämen, der womöglich noch Grünkost-effizienteres Fleisch bevorzugt? Ein paar Tiere braucht man schließlich für Milch, Wolle, etc. - soll man die alle nur deshalb beerdigen und nicht essen (und noch auf Milch, Kleidung, etc. verzichten), weil es so ein paar verblendete Hardcore-Ökos gibt?

 

notting


18.08.2012 18:04    |    Drahkke

@notting

Sicherlich. Aber es läßt sich nicht bestreiten, daß Deutschland beim Fleischverbrauch zur Weltspitze zählt.

 

Hier noch ein paar Zahlen zum Thema:

 

http://www.vegan.at/warumvegan/umwelt/wieviel_fleisch.html


18.08.2012 18:08    |    Foonming

Hallo Drakke,

...und dazu bemüht sich die deutsche Hühnerindustrie in Afrika mit Hühnerklein die örtlichen traditionellen Märke mit dumping-Preisen noch zu zerstören. Würde mich nicht wundern, wenn es dazu auch noch Subventionen aus Brüssel gibt, um der armen deutschen Landwirtschaft unter die Arme zu greifen. Schluß damit!

Das gesamte Thema E10 ist eine Farce. Engergiegewinnung durch

Fermationsprozesse haben immer eine negative Bilanz, egal ob man dieses komische CO2-Spielchen als Argument einer sogenannten Elite hinzuzieht und es sich immer wieder anhören muß.

Anreiz könnte sein, die etwas älternen Autos mittels dieser Moethode

aus dem Verkehr zu ziehen. Die nächste Aktion werden Subventionen

für ältere Heizungsanlagen sein, das System hat Methode.

Brasilien entschloß sich in den 80-er Jahren dazu, weil angeblich kein

Erdöl vorhanden und heute fällt es im Meer in großen Mengen an!

Nur von alledem hat der deutsche Michel keine Ahnung, siehe diese

großen Allradkisten, mehr Schein als Sein und nach mir die Sinflut:)

Gruß Foonming


18.08.2012 18:15    |    notting

@Drahkke: Die beziehen sich aber mehr auf Österreich als auf Deutschland.

Und schau mal, was ich hier gefunden habe: http://www.bvdf.de/zoom/europa_fleischverzehr_bild_gross (von 2008)

Wie soll D zur Spitze gehören, wenn es sie schon in Europa nur mit Müh und Not in die Top10 schaffen?!

 

notting


18.08.2012 18:17    |    Drahkke

@notting

Erweitere diese Statistik um den Rest der Welt und du wirst feststellen, daß wir immer noch ziemlich weit oben plaziert sind.


19.08.2012 01:01    |    Roland0815

@notting: Du beweist gerade wieder volles Programm, wie sehr du der Generation BLÖD angehörst.

 

Natürlich ist e sbedauerlich, dass in Afrika der Hunger grassiert. Der grassiert aber nicht, weil wir E10 tanken, sondern weil die Märkte/Landwirtschaft dort in den letzten 30 Jahren mit den Abfällen/Spenden unserer billigen Lebensmittelindustrie zerstört wurden.

 

Richtigerweise heißt es:

E10 ist jetzt nur ein Mittel der Wahl, um den dortigen Märkten eine Gesundung zu ermöglichen, bis hin zu dem Punkt dass Afrika sich selbst wieder ernähren kann. Denn durch die Umsetzung unserer Lebensmittelabfälle in Energie zerstören unsere Lebensmittelkonzerne nicht weiter die Markpreise dort.


Deine Antwort auf "Nicht super: Das große E10-Verwirrspiel"