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Meehsters gesammelte Erfahrungen

Willkommen in Meehsters Welt! Hier ist Platz für Erfahrungen, Erinnerungen, Theorien, Gedanken und Gedankenexperimente aus dem Hause Meehster - und vor Allem für Verrücktheiten ;)

Mon Mar 29 01:39:47 CEST 2010    |    Achsmanschette51801    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: Autos, Efi, Ei, Erinnerungen, Knallertkørsel, Rängwagen, Spaß, Subwoofer, Tschüss, verkauft

Hallo, liebe Zielgriuppe!

Ich habe meinen Dicken verkauft. Meinen dicken Subwoofer, der mir lange treu war, der der erste eigene Subwoofer war. Es ist mir nicht sehr leicht gefallen, aber ich habe es getan. An dieser Stelle möchte ich einen kleinen Rückblick starten und mich an die Zeit mit ihm erinnern. [mehr]

[bild=2]Es war die Adventszeit 2002. Ich hatte vor Kurzem Efi bekommen und es stand fest: Da muß Musik rein, bessere (oder soll ich sagen "bässere"?) als bisher. Bis dahin vorhanden war mein Sony-MD-Autoradio, das ich seit dem Fiat 126 hatte, und meine Endstufe, die schon im ersten Honda CRX war und mich seitdem durch alle Autos begleitet hatte. Jetzt wollte ich aber mal richtig, ohne mich aber wirklich auszukennen 😉

Na ja, eine Subwoofer konnte ich berechnen und habe beim Material auch aus dem Vollen geschöpft. Ich habe erstmal geguckt, was in den Daihatsu-Kofferraum so reinpaßt. Ich habe mir dann einen Tieftöner mit 38 cm Duchmesser ausgesucht, den man in ein solches Volumen hineinpacken konnte. Eventuell wollte ich später noch aufrüsten, so kam einer für fast 300 € her.

Anfang Januar war er da und ich war erstmal begeistert 🙂

[bild=1]Ein knappes Jahr Später, zu Silvester 2003/2004, habe ich den Dicken mal mit in die Wohnung genommen und mein damaliges Wohnzimmer mit seiner Hilfe zur Disco gemacht 🙂 Das Fahren mit dem Daihatsu in der Zeit ohne das Gewicht im Kofferraum war als würde ich mit dem Dach voran fahren 😉

Eine weitere Anekdote: Er stand nach dem Hochbringen erstmal etwa einen Meter vom Fernseher entfernt und hat aus der Entfernung schon deutlich die Farben des Fernsehers verfälscht 😉

Nach Neujahr dauerte es dann einige Tage, bis ich ihn wieder ins Auto schleppte. Tragen konnte ich ihn sowieso alleine nicht wirklich 😉

Ich behielt den Subwoofer in Efi, bis sie dann im August 2005 nicht mehr durch die HU kam. Selbst als ich mit Efi 2004 meine alte Waschmaschine abholte, blieb er drin und ich habe den Beweis angetreten, daß man eine Waschmaschine auch durch die hintere Seitentür einladen kann 😁

[bild=8]Danach wurde das grüne Mazda-Ei angeschafft und wenig später fand der Subwoofer seinen Weg da rein und zog dessen Heck nach unten 😉

Ich weiß noch, durch die Kofferraumklappe paßte er gar nicht durch, deswegen mußte es hier die hintere Seitentür sein und über die umgelegten Rücksitze wurde er in den Kofferraum geschoben, der über 100 Liter größer war als der von Efi.

Dort machte er auch klanglich eine deutlich bessere Figur als in Efi. Ich glaube das große Faltdach hatte einen gewissen Anteil daran und öfters habe ich beim Warten das Dach aufgemacht und mich dann oben auf die Seite gesetzt, die Füße dabei auf die andere Seite gestellt und wenn ich das Radio bedienen wollte, machte ich das mit dem linken Fuß.

Als das Ei wegen Werkstattpfusch einen (öligen) Getriebeschaden hatte und nicht mehr durch die HU kam, wurde der Subbie erstmal bei meinen Schwiegereltern in Zetel (Landkreis Friesland) untergestellt. Efi war zwar schon wieder auf der Straße, aber HiFi-technisch anders aufgestellt, da war kein Platz mehr für den Dicken. Das war dann schon Ende 2007.

[bild=9]Anfang 2008 kauften wir einen Ford und in meinem ersten Denken war der wie geschaffen fr den Dicken. Dort kam er aber dann nie rein, da der Ford schon am ersten Tag seinen Geist aufgab. Über die Story Ford habe ich auch schon einen Artikel geschrieben. Hier ist er noch einmal: http://www.motor-talk.de/.../...d-du-kommst-nicht-wieder-t1912800.html

Letztendlich ist es gut, daß es so kam, denn ich wußte bei der Planung noch nicht, daß die Kiste so wenig zuladen darf. Mit mir und dem Subbie drin blieben noch ca. 185 kg Luft, mit dem Kram, den ich immer dabei habe (Wagenheber noch vom roten CRX, Reservekanister und weiterer Kleinkram) vielleicht noch 170 kg. Mein Schatz und mein Töchterlein hätten noch so gerade gepaßt, aber dann niemand sonst mehr... Schatz und Schwiegervater? Nein. Beide Schwiegereltern? Nein. Schatz und Schwiegermutter? Nein.

Dieses Bild ist übrigens das, wo ich den Ford zum Verschrotten gegeben habe. Danach ist er keine 100 Meter mehr auf eigenen Rädern gerollt. Der Subbie ist auf dem Bild auch dabei, aber ich will noch nicht vorgreifen.

[bild=4][bild=5]Als der Ford nicht lief, Efi nicht mehr wirklich wollte und ich in die Reha fahren mußte, mußte ein anderes Auto her, das man auch draußen abstellen kann (der grüne 323F würde bestimmt Angst kriegen nachts allein unter freiem Himmel 😉) und es wurde ein Fiat Panda. Am ersten Wochenende der Reha fuhr ich wieder heim und der Subbie fand neben einigen anderen Dingen seinen Weg in den Panda. Für den Panda hätte er ruhig breiter sein dürfen und auch von der Höhe her war noch Luft 🙂

Über diesen Einbau habe ich auch einen Artikel geschrieben: http://www.motor-talk.de/.../...test-musik-im-fiat-panda-t1874600.html

Mit dem Panda habe ich auf der Rückfahrt schon gut Spaß gehabt, vor allem, weil selbst bei Tempo 160 nach Tacho das Auto kaum zu hören war bei der Musik 😁
Die Rehaklinik habe ich damit auch noch aufgemischt, als ich den Panda da hatte 🙂😁

Ja, in dem Panda blieb das Ding bis Dezember drin, dann wurde dort der Kofferraum gebraucht.

[bild=3][bild=6]Aber ich hatte ja schon den roten Mazda 323, der Dicke kam dort rein und durfte seinen Dienst verrichten, was er auch nicht schlecht tat. Änderungsbedarf sah ich erstmal nicht wirklich - bis vor Kurzem. Aber darüber schrieb ich ja gerade erst: http://www.motor-talk.de/.../...abgeruestet-gleichzeitig-t2631964.html

In dem 323 fuhr ich die Kiste auch etwa ein Jahr spazieren.

[bild=7]Jetzt habe ich ihn aber verkauft. 130 € habe ich dem Kunden dafür abgeknöpft. Nicht überragend viel, aber für einen 7 Jahre alten, gebrauchten Subwoofer doch gutes Geld. Der jetzige Käufer hat das Ding in allen Autos, wo er drin war, gehört, ebenso auf der Silvesterparty damals. Er möchte ihn für sein Zuhause nutzen.

Eine Verkaufsbezeichnung müßte ich mir eigentlich noch ausdenken, aber das lasse ich bleiben. Immerhin handelt es sich bei dem Sub nur um einen Prototypen, der nie für den Verkauf gedacht war.

Auf jeden Fall wünsche ich dem Kunden viel Spaß damit 🙂


Sat Mar 27 00:11:33 CET 2010    |    Achsmanschette51801    |    Kommentare (10)    |   Stichworte: 323, Alltag, Anlage, Klang, Mazda 323, Musik

Hallo, liebe Zielgruppe!

Ich habe vor einiger Zeit schon mal einen Artikel über die Car-HiFi-Ausrüstung meines roten Mazda 323 geschrieben: http://www.motor-talk.de/.../...und-alltagstauglichkeit-t1879211.html.

Ich habe allerdings in der Zwischenzeit nicht nur einmal umgebaut. [mehr]

[bild=1][bild=2]Subwoofertechnisch konnte ich mich eine Zeit lang nicht wirklich entscheiden, ob ich den Canton Combi 400 oder den Axton AB20 dabeihaben sollte. Ich habe einige Male hin- und hergetauscht.

Die Tröten von der Heckablage flogen auch bald raus. Vielleicht bau ich damit ja noch etwas. Stattdessen kamen hinten in die eigentzlich dafür vorgesehen Plätze Lautsprecher, die ich irgendwann mal für 55 DM bei Conrad für damals meinen Fiat 126 kaufte.

[bild=6][bild=5]Als mein Schatz vor inzwischen über einem Jahr für ein paar Wochen ins südöstliche Ausland (Bayern) fahren mußte, brauchte unser roter Fiat Panda den Kofferraum und so wurde da auch getauscht: Der Dicke kam in den Mazda und die beiden Kleinen wechselten sich im Panda ab. Je nach Musikrichtung war entweder der Eine oder der Andere besser geeignet.

Doch so richtig zufrieden war ich klanglich nie, weder mit einem von den Kleinen, noch mit dem Dicken. Natürlich war es mit dem Dicken besser als vorher, doch so ganz das Wahre war es nicht. Vor allem, weil die Frontlautsprecher noch direkt vom Radio angetrieben wurden.

Es verging Zeit. Massig Zeit. Um genau zu sein verging fast ein Jahr, bis sich (endlich) etwas tat.

[bild=3]Seit Ende letzten Jahres flog hier bei mir zu Hause ein neues Subwooferchassis herum: Ein Carpower Pulsar-10.

Eigentlich hatte ich den besorgt, um für den rosanen Panda einen Bandpaß zu bauen, der so flach sein sollte, daß er unter der Ladekante endet. Doch erstens kommt alles anders und zweitens als man denkt. Ich fahre keinen rosanen Panda mehr und das Chassis lag hier rum.

Zunächst brauchte ich aber erstmal wieder einen Kofferraum. Den dicken Subwoofer hab ich rausgestellt und erstmal wieder den Canton eingebaut, diesmal mit den Rohren nach oben durch die von einem Vorbesitzer für Lautsprecher ausgeschnittenen Löcher der Hutablage. Allein das hat schon sehr deutlich etwas gebracht und so wurde es auch schon vor dem Einbau einer Endstufe auch für vorn besser als jemals zuvor.

Es war schon Januar, als ich auf die Idee kam, doch den Alltags-Mazda aufzuwerten, es zog sich allerdings noch etwas weiter und es wurde schon Februar, als ich mich endlich aufraffte, tätig zu werden. Im hiesigen Car-Hifi-Bereich fragte ich nach, worauf ich beim Kauf einer Autoendstufe zu achten habe, schließlich wollte ich Nägel mit Köpfen machen und mein Frontsystem auch über einen Verstärker laufen lassen. Und: Der Pulsar hat zwei Schwingspulen mit je 2 Ohm, meine bisherigen Endstufen sind allesamt nicht 2-Ohm-Stabil. Nur mein Onkyo-Verstärker zu Hause ist es, daran habe ich den Pulsar auch schon mal probelaufen lassen. Das Ding macht auch ohne Gehäuse schon gut Rabatz.

Wo war ich? Ach ja: Endstufe. Ich ersteigerte in der Bucht eine Endstufe vom Typ Xetec Gravity 4G-300. Vier Kanäle, 70W an 4 Ohm oder 100W an 2 Ohm pro Kanal. Sollte reichen. Sie hatte nur einen leichten Defekt im Netzteil, den ein Bekannter reparierte. Mit dem Einlöten von Transistoren auf Platinen mache ich mich nicht so gut, das lasse ich dann besser von engeren Bekannten machen 😉 Bei einem Probelauf die Feststellung: Alles Bestens. Doch leider kam er beim Zusammenbau (den eigentlich ich machen wollte) mit dem Schraubendreher an eine falsche Stelle und jagte damit einen anderen Transistor durch. Tja, dumm gelaufen.

Glück im Unglück: Er ist versichert. Etwas später kaufte er mir eine neue Endstufe vom Typ Carpower HPB-604 mit ähnlichen Leistungsdaten und durfte dafür die jetzt wieder kaputte Xetec behalten. Sie läuft übrigens inzwischen wieder 🙂

Als die Endstufe eingebaut war und diese auch die vorderen Lautsprecher versorgte, habe ich fast nicht geglaubt, daß es die selben Lautsprecher in den Türen sind, so deutlich war die Verbesserung. Vergleicht mal ein Kofferradio mit einer High-End-Stereoanlage, dann könnt Ihr Euch die Dimension ungefähr vorstellen - aber auch wirklich nur ungefähr 🙂

Bis ein Gehäuse fertig war, sollte schon mal die Endstufe ins Auto. Das Schwierigste dabei war das Ziehen der Kabel nach vorn. In der Garage geht es nämlich doch ziemlich eng zu (ist ja auch nicht für so viele Autos gedacht 😉), aber weil ich nicht frieren wollte, fuhr ich den 323 dazu aus der Garage raus und andersherum wieder rein. Da mußte ich dann zwar auf der Beifahrerseite aussteigen, aber das ging dann. Danach mußte ich dann nur noch einstellen. Vier Potis für Hochpaß Frontsystem, Tiefpaß Subwoofer und jeweils Pegel. Nicht ganz einfach, vor allem weil es dafür kein Patentrezept gibt und man herumprobieren muß.

[bild=4]In der Zwischenzeit hatte ich ein Baßreflexgehäuse für den Pulsar berechnet, das wirklich genau in den dreitürigen BG paßt. Für ein anderes Auto müßte ich noch einmal neu rechnen , da dort andere Maße von Höhe und Breite anzutreffen sind. Für einen alten Fiat Panda z.B. dürfte das Gehäuse 4 cm breiter und 8 cm höher sein und bräuchte dann weniger Tiefe. Meins für den 323 mußte jetzt nur noch gebaut werden.

Ein paar Tage später war dann auch das Gehäuse fertig. Ich setzte den Pulsar ein und setzten den Subwoofer in den Wagen. Es war reichlich eng mit dem Spanngummi, ich hätte vielleicht doch etwas weniger Breite nehmen sollen. Aber es ging dann doch. Ich setzte die beiden Reflexrohre ein (vor dem einen steht auf dem Foto die Klappbox), schloß den Subwoofer an und dann wurde ein zweites Mal alles eingestellt.

Es ist auch schon wieder ein paar Wochen her, da war mein bester Kumpel aus Delmenhorst hier und ihm wollte ich meine Konstruktion vorführen. Wenn das Auto zu ist, hört man von der Musik da drin relativ wenig, als wir vor der offenen Heckklappe standen, sagte er mir, daß es eher enttäuschend wäre. Diese Enttäuschung verflog aber blitzartig, als wir drinnen Platz nahmen und ich wieder Musik anmachte. Jetzt ist es auch ihm aufgefallen. Das was ich früher im roten Panda hatte und wodurch dieser "akustisch das beste Auto, das du je hattest" wurde, war dagegen schon fast lächerlich. Nicht vom Druck her, sondern vom Klang.

Ach ja, das ist noch nicht ganz das Ende. In Planung ist noch ein anderes Radio, weil das alte noch immer das ist, das ich ursprünglich in diesem Auto eingebaut habe und ich gern eines mit USB hätte. Akustisch ist da in preislich akzeptablen Grenzen kaum noch Luft nach oben, denke ich.
Und um es wirklich perfekt zu machen soll auch noch irgendwann das Frontsystem ausgetauscht werden. Das vorhandene ist noch ein Koaxialsystem und das ist eben nicht soo perfekt.


Thu Mar 25 22:17:32 CET 2010    |    Achsmanschette51801    |    Kommentare (43)    |   Stichworte: Bild, Geschichte, Nachbar, Sozialamt, Umzug, Wahrheit

Hallo, liebe Zielgruppe!

[bild=1]In der Bild-Zeitung stand es beiläufig:

"Gröpelingen
Mann stürmte mit Axt ins Sozialamt

Große Aufregung beim Sozialamt West im Schiffbauerweg. Vormittags kam ein Mann (25) rein gestürmt.In der Hand eine Axt im Anschlag, suchte er die Sachbearbeiterin seiner Mutter. Sozialamts-Mitarbeiter riefen die Polizei, versuchten vergeblichden Mann in einem Büro einzuschließen. Er konnte flüchten, lief der Polizei aber direkt in die Arme. Zwangseinweisung in die Psychiatrie."

Ich gehöre zu den Leuten, die die Geschichte dahinter kennen und die will ich Euch jetzt erzählen. [mehr]

Vorgeschichte: Mutter und Sohn wohnten zusammen im selben Haus eine Etage unter uns in einer Zweizimmerwohnung mit gut 40 m². Beide waren auf dem Arbeitsmarkt chancenlos und so auf staatliche Unterstützung angewiesen. Die Miete für die Wohnung wurde direkt vom Amt gezahlt.

Eines Tagen starb die Oma (Mutter der Mutter) und vererbte ihnen ca. 18.000 €, von denen nach Abzug einiger Gebühren gut 16.000 € übrigblieben. Vom Amt kam die klare Ansage, daß die beiden die nächsten 21 Monate von diesen 16.000 € zu leben hätten und stellte die Zahlungen ein.

Da aber die Mutter aus der Beziehung mit dem Vater des Sohnes einen Haufen Schulden mitbekommen hatte (Betrag war weit über 20.000 €), ließ der Gerichtsvollzieher nicht lange auf sich warten und pfändete, was er pfänden konnte. So konnten sie die zweite Monatsmiete schon nicht mehr zahlen. Also meldeten sie sich wieder beim Amt und ersuchten um Hilfe. Diese bekamen sie allerdings nicht, auch nicht, nachdem sie der Sachbearbeiterin mitteilten, was mit dem Erbe geschehen war. Die Sachbearbeiterin berief sich darauf, daß sie ja geerbt hätten und sich die nächsten jetzt noch 20 Monate nicht blicken zu lassen haben.

Es kam, was kommen mußte: Die Miete konnte nicht weiter gezahlt werden und so erfolgte die fristlose Kündigung durch den Vermieter. Erneut versuchten die beiden, vom Amt Hilfe zu bekommen. Immerhin drohte jetzt Obdachlosigkeit. Aber die Sachbearbeiterin blockte rigoros ab.

So kam es nach inzwischen 9 Monaten zur Räumung der Wohnung und die beiden standen auf der Straße. Da alles gute Zureden an die Sachbearbeiterin fruchtlos blieb, reagierte der Sohn am 6.März sagen wir etwas ungehalten und die Zeitungsnotiz entstand.

[bild=2]Er selbst war es übrigens, der am darauffolgenden Tag seine inzwischen ehemaligen Nachbarn (uns) besuchte und die Bild-Zeitung mitbrachte, die ich dann fotografierte.

Da wir gerade einen Geburtstag feierten (nicht meinen, ich habe ja erst 9 Tage später), luden wir ihn ein, damit der völlig abgemagerte Junge (maximal 60 kg bei gut 1,80 m Größe) endlich mal wieder etwas zu essen bekommt. In der ganzen Zeit haben wir ihm häufiger etwas zu essen gegeben, seine Mutter hat auch immer etwas bekommen, wenn wir es entbehren konnten.

Zum Amt begleiten konnten wir die beiden damals leider nie, wir haben beide von 7:30 bis 16 Uhr gearbeitet und ich bin abends beim Abendgymnasium gewesen. Es wäre sicher anders verlaufen, wenn ich da hätte helfen können.

Das ist jetzt schon ein paar Jahre her, das war noch vor der Zusammenlegung vor Arbeitslosen- und Sozialhilfe.
Die Sitouation insgesamt hat sich verschlimmert. Inzwischen gibt es Wachschutz in einigen ARGEn, weil durch rücksichtsloses Vorgehen mancher Sachbearbeiter Verzweiflung in den Betroffenen generiert wird. Und wenn man verzweifelt ist und nichts mehr zu verlieren hat, dann kommt es schneller zu Übergriffen, die Hemmschwelle sinkt.


Thu Mar 25 00:03:13 CET 2010    |    Achsmanschette51801    |    Kommentare (21)    |   Stichworte: Anlage, Friesland, grenzdebil, Haus, laut, Mickey Finn, Musik, Onkyo, Strom, T A

Hallo, liebe Zielgruppe!

Wie Ihr vielleicht wißt, höre ich gern etwas lauter Musik. Nicht immer, aber oft genug.

Vor einiger Zeit habe ich auch schon meine HiFi-Komponenten vorgestellt. Heute geht es um etwas in diesem Zusammhang. [mehr]

Und zwar ist mir vor weit über 10 Jahren schon bei meinem ersten Onkyo-Verstärker (A9310, 2 x 80W DIN) aufgefallen, daß beim Einschalten das Licht an der Decke kurz dunkler wurde. Niedlicher 80-Watt-Verstärker und das Licht wird dunkler? Ja, wir haben mit einem Multimeter damals einen Spannungsfall auf 170 V hinab gemessen.
Ein so schlechtes Stromnetz wie damals Am Lehester Deich in Bremen hatte ich danach auch nie wieder 😉

Irgendwann war ich da mal wieder laut am Musikhören, da ist mir aufgefallen, daß man bei genauem hinsehen auch während der Musik die Leuchtkraft der Glühlampe an der Decke etwas schwankt. Passenderweise hieß das Stück, das ich da grad laufen hatte "Energy of light" 😁

[bild=1]Die Jahre vergingen, mein HiFi-Equipment wuchs auch (verstärkerseitig Onkyo A-9310-> Onkyo A-9510, 2x100 W -> Onkyo A-8870 Integra, 2x160W, jeweils DIN an 4 Ohm) und bei den besseren Stromnetzen in meinen anderen Bremer Behausungen sowie der in Delmenhorst wurde das Licht zwar beim Einschalten kurz dunkler, bei der Musik mußte man aber wirklich drauf achten, um es überhaupt mitzubekommen. Außer in HB-Horn-Lehe hatte ich auch immer nur ein Lautsprecherpaar am Verstärker.

[bild=4]Bis jetzt. Hier draußen in Friesland habe ich zwei Paare und das Phänomen wieder deutlich sichtbar. Allerdings muß man dazu noch sagen: Meine T+A-Lautsprecher haben einen ziemlich perversen Impedanzfrequenzgang, teilweise geht es bis unter 2 Ohm runter - und das auch noch im Baßbereich, wo eh die größeren Leistungen abgerufen werden. Egal, der Verstärker kann den Strom liefern 🙂

[bild=2]Und das auch dann noch, wenn ich mein anderes Paar Standlautsprecher parallel dran laufen lasse 🙂 Warum auch nicht? Für den Integra existieren ja auch Leistungsangaben an 2 Ohm 🙂

Jetzt komme ich von einer anderen Seite ans Thema: Vor ein paar Tagen hab ich mich mal gegoogelt und dabei ist mir fogender Fred in die Hände gefallen: http://www.motor-talk.de/.../...t-407-jbl-und-407-sw-jbl-t1389948.html
Dort sprach ich von dem Phänomen mit den Spannungsschwankungen im Stromnetz und ein User glaube das aus dem Grunde nicht, weil anscheinend in seinem Gedankenbild ein 160-Watt-Verstärker auch nur 160 Watt braucht.

Dem ist natürlich nicht so. Ich will jetzt nicht unbescheiden sein, aber der Integra ist eben nur mit 160 Watt angegeben, allerdings eben pro Kanal und an 4 Ohm und als Dauerleistung. In den Spitzen und an weniger Ohm insgesamt ist es schon deutlich mehr. Die höchste Leistungsangabe ist 2x303 Watt Ausgangsleistung an 2 Ohm. Mit meinen 4 Standlautsprechern kommt allerdings auch noch eine teils geringere Impedanz als 2 Ohm zustande. Gehen wir von 600 Watt Ausgangsleistung in Spitzenzeiten aus, würde das bei einer Leistungsaufnahme von 160 Watt einen Wirkungsgrad von 375% bedeuten. Utopisch, gelle?

[bild=3]Bevor jemand fragt: Ja, ich habe mehr Leistung in die Lautsprecher reingejagt als sie offiziell aushalten. Und? Wenn es wirklich zu viel wird, höre ich das deutlich und außerdem war das ja auch nicht unendlich lang.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich habe ein Video gedreht, es bei youtube hochgeladen und jetzt könnt Ihr es Euch hier anschauen.

Als Musik habe ich ein Stück von Mickey Finn ausgewählt, weil das das Phänomen mit den Spannungsschwankungen relativ deutlich erkennen läßt. Leider kommt es auf dem bearbeiteten Video bei youtube nicht so gut rüber wie auf dem originalen Video hier und dort auch schon lange nicht so gut wie in der Realität. Am deutlichsten zeigt es sich ab 2:45, wo ich die Tapete gefilmt habe, die indirekt beleuchtet wurde.

Aber seht selbst! Viel Spaß!

<iframe class="video youtube-player" width="425" height="355" type="text/html" src="https://www.youtube.com/embed/PJw5UI8RleU" allowfullscreen="1" frameborder="0"></iframe>

Ach ja, gegen Ende in dem Video greife ich mir noch eine CD, die ein Bekannter für mich gebrannt hat: Tchaikowkis Ouvertüre 1812 für Orchester und Kanonen 😁 Ihr könnt Euch sicher denken, daß ich danach damit meinen Spaß hatte 😁
Jungle ist eigentlich nicht meine Lieblingsmusikrichtung 😉

Nun Feuer frei für Eure Kommentare


Wed Mar 24 00:34:57 CET 2010    |    Achsmanschette51801    |    Kommentare (37)    |   Stichworte: Bushido, Dieb, Musikklau

Hallo, liebe Zielgruppe!

Ich habe bei spiegel-online etwas gelesen, was mich doch zugegebenermaßen erheitert hat. Eine gewisse Schadefreude schwingt da tatsächlich mit 🙂

Aber lest selbst: [mehr]

Zitat:

Plagiatsurteil

Gericht lässt Bushido-Alben schreddern
DPA

Bushido muss Schadensersatz zahlen: Laut einem Gerichtsurteil aus Hamburg hat der Rapper für insgesamt 13 Songs plagiierte Songteile benutzt - geklaut bei einer kaum bekannten französischen Gothic-Band. Mehrere Alben sollen nun aus dem Verkauf genommen und vernichtet werden.
[bild=1]Hamburg - Zuletzt machte Bushido Schlagzeilen mit einem Film, seiner Biografie und natürlich mit Beleidigungen - nur von der Musik des Rappers war wenig die Rede. Nun kommt sie wieder ins Gespräch, allerdings auf eine Weise, die Bushido nicht gefallen dürfte.

Wegen Urheberrechtsverletzungen muss Bushido nämlich Schadenersatz in noch unbekannter Höhe an eine französische Band und deren Plattenfirma zahlen. Das Hamburger Landgericht sprach den 31-Jährigen am Dienstag schuldig, in insgesamt 13 Liedern Songfragmente der Gothic-Band Dark Sanctuary ohne entsprechende Erlaubnis verwendet und damit deren Rechte als Komponisten, Künstler und Inhaber der Verwertungsrechte verletzt zu haben. Die elf Alben, Singles und Sampler, auf denen die Songs veröffentlicht worden waren, dürfen laut Beschluss der Richter ab sofort nicht mehr verkauft werden. Bereits ausgelieferte Tonträger muss die Plattenfirma zurückrufen und vernichten.

Bushido muss den Klägern 63.000 Euro sogenannte Billigkeitsentschädigung als Gegenleistung für ihre "immateriellen" Schäden zahlen. Zudem stellte das Gericht fest, dass er wegen der unerlaubten Verwendung auch "materiellen" Schadenersatz leisten muss, teilte die Gerichtspressestelle mit. In welcher Höhe steht noch nicht fest. Der Berliner Musiker muss laut Maßgabe der Richter zunächst Angaben über die Einnahmen aus dem Verkauf der Lieder mit den rechtswidrig übernommenen Tonfolgen machen, damit Schadenersatzansprüche ermittelt werden können.

"Da hätte man fünfmal fragen müssen"

Zu den beanstandeten Tonträgern gehört Bushidos Erfolgs-Platte "Von der Skyline zum Bordstein zurück". Allein auf diesem Album, das dem deutschen Rapper eine Platin-Auszeichnung für mehr als 200.000 verkaufte Alben einbrachte, erkannten die Franzosen demnach bei acht Musikstücken ihre eigenen Titel wieder. Aus dem Handel genommen werden sollen neben "Von der Skyline zum Bordstein" unter anderem auch die Sampler "Bravo Hits 56", oder "The Dome Vol. 41". Die geklauten Songs sind laut Gericht unter anderem: "Sex in the City", "Bloodsport", "Goldrapper", "Es ist ok", "Träne aus Blut" oder "Wieder von der Skyline zum Bordstein zurück". Bei "Janine" zum Beispiel bediente sich Bushido bei dem Song "Les Memoires Blessées" von Dark Sanctuary (siehe Videos unten).

"Bushido hat sich mit fremden Federn geschmückt", sagte der Vorsitzende Richter Bolko Rachow. Bushido hat nach Überzeugung der Richter in 13 der 16 umstrittenen Titel sogenannte "urheberrechtlich geschützte Tonfolgen" benutzt, unter Musikern Loops genannt. Die Loops hat Bushido laut Gericht dann mehrfach hintereinander geschnitten und einen neuen Text darübergelegt. Die Richter sprachen den französischen Künstlern auch deshalb Schadensersatz zu, weil Bushido ungefragt seine teils brutalen Texte über ihre Musik gelegt hatte. "Da hätte man fünfmal fragen müssen", sagte Richter Rachow.

Das Urteil des Hamburger Landgerichts gegen Bushido ist noch nicht rechtskräftig. Der Musiker und seine Verteidiger können vor dem Hamburger Oberlandesgericht in Berufung gehen.

Im November 2008 hatte der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden, dass bereits derjenige in die Urheberrechte eingreift, "der einem fremden Tonträger kleinste Tonfetzen entnimmt". Allerdings könne die Benutzung fremder Tonträger ohne Zustimmung erlaubt sein, wenn ein eigenständiges Werk mit großem musikalischem Abstand zur ursprünglichen Tonfolge entstehe.

Schon 2007 hatte Bushido Ärger in Urheberrechtsfragen: Die norwegische Metalband Dimmu Borgir hatte seinerzeit Passagen ihrer Musik bei Bushido entdeckt. Der Streit wurde seinerzeit außergerichtlich geklärt.

Quelle:

http://www.spiegel.de/kultur/musik/0,1518,685251,00.html

<iframe class="video youtube-player" width="425" height="355" type="text/html" src="https://www.youtube.com/embed/6Rc1COufSBI" allowfullscreen="1" frameborder="0"></iframe>

Wie gesagt, ein gewisses Schmunzeln konnte ich mir wirklich nicht verkneifen. Immerhin war es auch Bushido, der ziemlich heftig gegen Musikklau, Filesharing usw. gewettert hat.


Wed Mar 03 21:38:12 CET 2010    |    Achsmanschette51801    |    Kommentare (113)    |   Stichworte: Arge, Niedriglohn, Schmarotzer

Hallo, liebe Zielgruppe!

Ich weiß ja nicht, wie Ihr das seht, aber ich finde, gegen asoziale Sozialschmarotzer muß vorgegangen werden. [mehr]Schließlich verschwenden diese Leute (nicht nur) von mir gezahlte Steuergelder und sorgen für Mindereinnahmen der Sozialversicherungen, namentlich Bundesagentur für Arbeit, Rentenversicherungen und Krankenversicherungen.

[bild=1]Am 1.3.2010 gab es beim ARD-Magazin einen mMn interessanten Beitrag dazu. Leider ließ sich der Beitrag hier nicht einbetten, aber ich habe ihn verlinkt. Seht selbst:

<iframe class="video youtube-player" width="425" height="355" type="text/html" src="https://www.youtube.com/embed/i16d7LXNXTo" allowfullscreen="1" frameborder="0"></iframe>

Die Schriftform gibt es hier: http://www.swr.de/.../index.html

Die Frage, die der Moderator nach dem Beitrag stellt, würde ich uneingeschränkt mit "Ja" beantworten. Es ist für mich eindeutig Schmarotzertum, wenn ein Arbeitgeber sich seine Mitarbeiter von uns Steuerzahlern finanzieren läßt, anstatt selbst einen ausreichenden Lohn zu zahlen.

Ich finde, ein Arbeitgeber hat einen ausreichend hohen Lohn zu zahlen, daß ein Single mit einer Vollzeitstelle (151,67 Stunden pro Monat) damit mindestens die Pfändungsfreigrenze (derzeit knapp 990 € im Monat) erreicht. Mit den 3 € brutto pro Stunde, die laut der ARGE-Dienstanweisung deutlich unterschritten sein sollen, damit die ARGEn reagieren, kommt man in Vollzeit auf gerade einmal 455,01 € brutto im Monat. Sorry, ich finde das pervers.

Leider ist aber genau das das, was die Rechtskommunisten, die aktuell die deutsche Regierung darstellen, wollen. Armes Deutschland!
Meine kapitalistische Meinung ist, daß Firmen, die ihre Mitarbeiter nicht ausreichend entlohnen können, auf dem Markt nichts zu suchen haben.


Wed Mar 03 04:23:44 CET 2010    |    Achsmanschette51801    |    Kommentare (69)    |   Stichworte: Spiegel, Wahl, Wahl 2009

Hallo, liebe Zielgruppe!

[bild=1]Ihr kennt es vielleicht: Man trifft eine Entscheidung und stellt hinterher fest, daß man sich falsch entschieden hat. Manchmal hat das fatale Konsequenzen.

Im Netz, genauer auf http://twitpic.com/161sn4 ist ein interessanter Zeitungsausschnitt, der dort auch schon ein paar Mal kommentiert wurde. Er stammt aus der Spiegel-Ausgabe 09/2010 vom 1.3.2010 und zeigt einen Leserbrief, den ich hier zitieren möchte:

Zitat:

Ich möchte mich beim deutschen Volk entschuldigen und hoffe, daß es mir 14 Prozent gleichtun. Mein Schuldeingeständnis: Ich habe Westerwelle gewählt, und das ist mir mittlerweise sehr peinlich; und ich verspüre Schuld an der Misere, in die dieser spätpubertierende Schreihals die deutsche Politik manövriert.Hoffen wir, das die Nordrhein-Westfalen, die ihn im September 2009 wählten, ihm im Mai nicht wieder auf den Leim gehen.
Westerstede (Niedersachsen) Hans Hofmann

Meine Meinung dazu: Einsicht ist der erste Schritt zur Besserung. Und daß der Schreiber des Leserbriefes die Größe besitzt, öffentlich zu dem Fehler zu stehen, stimmmt gnädig.

An dieser Stelle muß ich mich aber auch schuldig bekennen: Ich selbst habe die FDP auch einmal gewählt und ja, ich schäme mich dafür. Allerdings war das nicht 2009, sondern zu einer Zeit, als Möllemann noch da war. Damals war ich offenbar noch nicht wirklich zurechnungsfähig. Zum Glück hat meine Stimme seinerzeit nicht zu einer Regierungsbeteiligung beigetragen.


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