Sun Dec 28 09:43:47 CET 2008
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Achsmanschette51801
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Anwalt, Ärger, Gericht, Leben, Maschine, Mist, Peugeot, Werkstatt
Moin Moin! [bild=1]Ich habe schon lange nichts mehr von dem Ding erzählt, aber Die erste Zeit war es ein wirklich schönes Cruisen mit dem Peugeot,[more] ich habe die Luft genossen, die um mich strömte, den für einen 50er Roller doch sehr hohen Komfort. Daß ich nicht unbedingt den schnellsten Roller fuhr, störte mich kein Bißchen - und meinen Führerschein noch weniger 😉 [bild=2]Das erste Problem kam im September 2005 bei knappen 9900 km, da wollte er irgendwie nicht mehr. Die Fehlerquelle war schnell diagnostiziert: Es war die Wegfahrsperre, die auch mir das Wegfahren sperrte. Dasselbe hatte der Vorbesitzer auch schon einmal gehabt. Ihm die defekte Wegfahrsperre vorzuwerfen, das wäre doch sehr stillos und ich glaube auch nicht erfolgversprechend gewesen. Also biß ich in den sauren Apfel und ließ den Roller in der hiesigen Peugeot-Vertragswerkstatt *********&***** reparieren. Das kostete zwar 336,66 €, aber dafür fuhr der Roller dann wieder. Das gesamte Jahr 2006 brachte er mich (und oft auch eine Freundin auf dem hinteren Sitz) immer dahin, wo wir hinwollten/-mußten. Ich fand es schön, daß der Roller auch für den Soziusbetrieb groß genug ist, in das Helmfach zwei Helme passen und der Elyséo vor allem nicht so brüllt wie viele andere 50er. Obwohl Auto nicht nur vorhanden, sondern auch noch frei war, fuhr ich oft mit dem Peugeot. Irgendwann habe ich ihn auch mal bei spritmonitor eingetragen, wo meiner bis heute der zweitsparsamste Elyseo ist 🙂 Im Winter 2006/2007 habe ich den Kleinen recht wenig benutzt, auch weil Purzel Zweiräder grundsätzlich nicht mag und immer Angstzustände bekam, wenn ich damit unterwegs war. Im März 2007 war es dann wieder so weit: Der Peugeot sprang wieder nicht an. Wir fanden raus: Es war wieder die Wegfahrsperre. Ich fuhr also mit dem Auto zu *********&*****, um zu reklamieren. Einige Zeit lang stellte man stur, ich war fast jeden Tag da (lag ja auf meinem täglichen Weg 😉). Irgendwann im Mai 2007 erklärte man sich doch bereit, die Gewährleistung zu übernehmen, also ließ ich den Peugeot von denen hier abholen. Eine Woche später klingelte mein Telefon, sie wüßten jetzt, woran es liegt. Das Rausfinden kostet jetzt 104 €. Ich habe am Telefon gleich gesagt, daß ich es für mehr als eine Frechheit halte und daß ich bitteschön meinen Roller heil zurückhaben möchte - und das schnellstmöglich. Wie seht Ihr das? Wenn ich sage: "Die Wegfahrsperre ist kaputt, bitte austauschen, Gewährleistung ist noch drauf." und dann gesagt bekomme "Wir wissen jetzt, daß die Wegfahrsperre kaputt ist, die Untersuchung kostet 104 €", dann kann doch irgendetwas nicht ganz stimmen, oder? In der nächsten Zeit war ich auch wieder öfters da, um Druck zu machen, daß ich meinen Roller gern heil zurückhätte. Nachdem mir dann eine Kulanzantragsablehnung von Peugeot unter die Nase gehalten wurde und mir gesagt wurde, daß ich den Roller jetzt abholen und die 104 € bezahlen soll, schickte ich - mir ginge gerade körperlich nicht gut - Purzel und einen Bekannten mit Anhänger hin, um das Ding abzuholen. Die Herrschaften von *********&***** gabe den Roller aber dann nicht raus, verlangten zusätzlich zu den 104 € jetzt 5 € Stellplatzkosten pro Tag. Nun ja, seit Juni 2007 liegt die Sache beim Anwalt, ich habe über den Anwalt einige Vergleichsvorschläge getätig, bis hin zu "Ich bekomme den Roller vor die Tür gestellt und erhalte den 2005er Rechnungsbetrag i.H.v. 336,66 € zurück" Ich werde Euch hier auf dem Laufenden halten, was die Sache vor Gericht ergibt. Und: Ich will demnächst Motorradführerschein machen und mir dann eine bestimmte Yamaha kaufen. Dafür suche ich noch eine vertrauenswürdige Vertrgaswerkstatt in oder um Delmenhorst. Eines muß ich noch sagen: Das Bild oben zeigt nicht meinen Roller. Von meinem habe ich noch keins 🙁 |
Wed Dec 24 13:51:56 CET 2008
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Achsmanschette51801
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Alltag, Anfang, Brian, Heute, Kultur, Leben, Monty Python, Spaß, Weihnachten
denn ich habe mir "Life of Brian" angeschaut. Es macht jedes Jahr wieder Spaß, den Film zu gucken. Ich weiß noch, wie ich diese Tradition begonnen habe. Damals habe ich noch in Bremen gewohnt und als ich das erste Mal einen DVD-Player hatte, fuhr ich seinerzeit am 23.12. zu sämtlichen Videotheken, um diesen Film zu leihen. Erst nach Stunden fand ich ihn bei einer kleineren Videothek im Viertel. Danach habe ich mir eine eigene DVD gekauft. Über den Film als solchen denke ich, daß ich nicht viel zu sagen habe, da ihr den Film sicher fast alle kennt. Ein Film mit vielen schönen Details, witzigen Randszenarien. Ich erinnere mich da an den Rest der populären Front, die im Film auch vorkommt und von den Spitzenkräften der Volksfront von Judäa als "Spalter" direkt beschimfpt wird 🙂 Meine Lieblingsszene ist die Steinigung, die kann ich mir auch mehrfach geben. Aber der ganze Film ist sowas von genialer englischer Humor... Ich bin fast vor Lachen vom Sofa gefallen 🙂 Auf meiner DVD-Hülle steht etwas, was ich sehr treffend finde:
Meine Meinung: Wer den Film nicht kennt, hat eine klare Bildungslücke, die dringend geschlossen werden sollte 🙂 Zu meiner Tradition gehört es auch, daß ich mir den Film zweimal angucke, einmal auf Deutsch und einmal auf Englisch. So, jetzt bleibt mir, Euch ein frohes Fest zu wünschen. Vielleicht können wir ja noch etwas fachsimpeln 🙂 |
Sat Dec 20 15:48:49 CET 2008
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Achsmanschette51801
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2008, Sprache, Wissenschaft, Wort
Nachdem game-junkiez hier nach dem Unwort des Jahres 2008 sucht, dachte ich mir: Wenn es ein Unwort gibt, sollte es auch ein Wort des Jahres 2008 geben. Ich warte gespannt auf Eure Vorschläge, die ich bis zum Jahreswechsel sammeln werde und Anfang 2009 wird es bei mir eine Wahl geben, wo dann der schlußendliche sieger ermittelt und später auch gekürt wird. Das offizielle Wort des Jahres 2008 in Deutschland ist übrigens Finanzkrise, wie ich (google ist Dein Freund 😉) leicht ermiteln konnte. Hier gibt es den passenden Artikel von Zeit-online dazu. Nun bombardiert mich mit Vorschlägen zum Wort des Jahres 2008 hier auf motor-talk.de! Ich bin schon gespannt, was dabei rauskommt 🙂 |
Wed Dec 17 18:56:47 CET 2008
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Achsmanschette51801
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Alltag, Autoliebe, Charade, Daihatsu, dolce vita, Efi, klein, Leben, Lebenslauf, Mazda 121, Meehster, Porsche 944, Räng, schmal, schnell, Spaß, Technik, tuning
Ich weiß das noch, als wär das heute, als wir (Ex und ich) im September 2002 kein eigenes Auto hatten und auf der Suche waren. Zufällig gingen wir gegenüber vom Bahnhof Bremen-Burg die Straße lang und dort stand sie.[bild=8] [more] Gekauft war sie da nicht gleich. Sie hatte sich noch gegen einen silbernen Porsche 944 und einen roten Mazda 121 durchzusetzen. Das fiel aber nicht weiter schwer, da sie als einziges der drei Autos über hintere Türen und einen Kat verfügte, mit deutlichem Abstand die wenigsten Kilometer (125989) auf dem Buckel hatte, am gepflegtesten war und auch als Einzige beim Händler stand. Auf dem gezeigten Foto ist sie übrigens die zweite von oben unter denen, die schräg an der Straße stehen. Am 16.09.2002 habe ich diese kleine Kiste dann dort für 1600 € gekauft. Natürlich habe ich mich vorher etwas über das Auto belesen. Bis dahin wusste ich nicht, daß der Daihatsu unter dem Blech eng mit dem Toyota Starlet verwandt ist. In der ersten Zeit konnte ich mich mit Efi noch nicht so ganz anfreunden, mein Herz hätte den Mazda genommen, wohl weil ein solcher mein erstes Auto war 😉 Mein Ex hätte in seiner georgisch-angeberischen Art wohl am Ehesten den Porsche genommen 😉 [bild=12]Allerdings fing bei 127 tkm Efis Drehzahlmesser an, zu mucken. Das mit dem Drehzahlmesser war dann aber auch kein größeres Problem, es waren nur ein paar kalte Lötstellen. Als diese nachgelötet waren, war zumindest dahingehend bis zum Ende Ruhe 🙂 Die erste Zeit war dieses Auto sonst aber nur Mittel zum Zweck, brachte uns zur Arbeit und wieder nach Hause. [bild=15]Den ersten Aufstieg hatte der kleine Daihatsu Anfang des Winters 2003: Mein Ex war seinerzeit über Weihnachten und Neujahr bei meinen damaligen Schwiegereltern in Georgien. Ich nahm ca. 500 € in die Hand, um den Daihatsu musikalisch zu machen. Der hier zu sehende Subwoofer wurde genau so groß gebaut, daß er genau in den Daihatsu-Kofferraum paßte, sonst aber dann auch genau nichts mehr 😉 Schon machte es etwas Spaß, damit zu fahren… Noch mehr Spaß machte es dann, als ich bemerkt habe, was passiert, wenn man die Drehzahlmessernadel in kleineren Gängen an der 5000er-Markierung vorbeitrieb. Dann wachte der kleine Motor erst richtig auf. Noch mehr Spaß machte es, als ich das Rohrstück, das zum Luftfilter hin führte, entfernte. Der Klang war dann schon heftig, wenn man aufs Gas trat. Besonders ab ca. 4500/min – „Pervers“ ist gar kein Ausdruck 😁 [bild=1]Im Frühjahr 2003 wechselte ich den Job. Dadurch hatte ich dann mehr Geld und mehr Zeit, es auszugeben 🙂 Spaßfahrten wurden häufiger, wie z.B. hier, wo ich einfach so mit einem Bekannten an die Nordsee gefahren bin. Zur Walpurgisnacht sind wir zum Blockberg gefahren und noch viel mehr. Außerdem fing es an, mir Spaß zu machen, an den in Delmenhorst am Wochenende regelmäßig stattfindenden Ampelrennen teilzunehmen. Mit 90 PS, die reell ein paar mehr waren (😉) und nur 800 kg zu bewegen hatten, hatte ich doch sehr gute Chancen gegen viele – zumal die Kiste nun wirklich nicht schnell aussah. Da habe ich wohl einige Leute überrascht 😉 Der neue Job war Kurierdienst in Direktverkehr. Das will heißen, daß ich urplötzlich einen Anruf bekommen habe und mal eben nach wasweißíchwohin fahren sollte. So haben Efi und ich 14 deutsche Bundesländer gesehen (alle außer dem Saarland) und sogar im Ausland waren wir. Ich erinnere mich noch an die Auslandsziele Traunstein, Kaufbeuren, Schwabing und Ingolstadt 🙂 Im August 2003 bestand Efi ohne Mängel die HU, doch Ende August kam ein größeres Problem aus. Die Kombination aus einem Kühlerschaden vor meiner Zeit und meinem Geheize hat sie wohl geschafft. Daß Efi in der Werkstatt war, wäre eigentlich kein größeres Problem gewesen, doch leider erwischte mich in der Zeit die Polizei mit meinem frisierten 50er Roller, was mir ein Aufbauseminar einbrockte. Die Punkte sind erst im März 2009 weg 🙁 [bild=14]Mein Ex hat sich im Sommer 2003 auch noch ein Ding geleistet. Und zwar hatte ich für Efi noch einen zweiten Satz Räder mit Wintereifen, den mein Ex im Sommer „Du benutzt die ja nich!“ einfach zum Bruder nach Georgien schickte. Als ich die dann im Oktober aufziehen wollte, waren sie weg. Wie doof… Lassen wir das. Das wohl ereignisreichste Jahr im Zusammenleben von Efi und mir war 2004. Im Februar 2004 begann ich mit dem Abendgymnasium, was mir sehr viel Spaß machte, allerdings auch ein paar potentielle Arbeitsstellen versaute. Im Endeffekt war es klar besser, daß ich die Schule bevorzugte, jetzt habe ich das Abitur 🙂 [bild=2]2004 war auch das Jahr des Umzuges nach Delmenhorst. Wenn das Haus in Bremen, wo ich vorher gewohnt habe, nicht an die „Wohnungshilfe für Drogen- und Suchtkranke“ verkauft worden wäre, würde ich da vielleicht noch immer wohnen, so kam ich aber zu meinem ersten Delmenhorster Kennzeichen. Meinem Ex gefiel das Wohnen in Delmenhorst nicht, er war immer seltener zu Hause. Irgendwann bekam ich mit, warum genau. Daß ich diesen Menschen deswegen genau am 24.12.2004 nachmittags aus meiner Bude rausgeschmissen habe, ist Zufall. Aber er sollte doch zur neuen Flamme (auch verheiratet 😉) gehen 😉 Reparaturen 2004 bei Efi? Keine 🙂 [bild=3]Wir schrieben das Jahr 2005, als ich begann, mich mit einem gewissen Vooosn abzugeben, den ich besonders durch Efis Drehfreude manchmal regelrecht beeindrucken konnte. Er war es auch, der dieses Bild bei echten 176 km/h geschossen hat und der mir diesen Toyota schenkte 🙂 [bild=13]Es war Anfang Mai 2005, als die Bremsklötze vorn fällig waren. Efi hatte da schon 197 tkm auf der Uhr. Bei einer Pause beim Wechsel ist dieses Bild entstanden. Da hatte ich mal richtig ein Rad ab 😉 Wenig später lernte ich Purzel kennen. Purzel zog sehr schnell bei mir ein und für den langen Arbeitsweg (65 km pro Richtung) gab ich Efi mit, da ich Purzels Polo nicht über den Weg traute. ich wollte, daß Purzel heil zurückkommt. Die HU im August 2005 bestand Efi dann leider nicht 🙁 Sie hatte leider einige Durchrostungen. Ich konnte mich aber nicht von ihr trennen, deshalb blieb sie bei mir, die Monate vergingen, es wurde 2006. Im Mai 2006 lernten wir am Unisee in Bremen jemanden kennen, der eine Werkstatt hatte und sehr günstig war. Er bekam Efi in die Hand uns den Auftrag, sie für kleines Geld wieder flott zu machen. Wir gaben ihm auch genügend Zeit. Es war der 1. September 2006, als Efi nun als „Notfallauto“ wieder angemeldet werden konnte. 800 € hat der Spaß gekostet und meiner Meinung nach war es das wert. 211 tkm hatte sie da schon auf der Uhr. [bild=5]Das letzte Foto, das ich von Efi machte, war dieses hier. Da machten wir die 222222,2 km voll und ehrlich gesagt habe nicht ich, sondern Purzel dieses Bild gemacht. Die 226 tkm waren voll, als Efi Anfang 2008 rummuckte und Purzel mich überredete, einen Ford zu kaufen. Nun ja, ein neuer Hallgeber wäre billiger gewesen. Von den 1510 €, die der Ford effektiv gekostet hat, wäre nach dem Kauf eines Hallgebers noch Einiges übriggeblieben. Hätten wir das in Efi gesteckt, würde sie noch immer fahren und wir hätten davon noch immer Geld übrig. Heute wäre Efi also 18 geworden, ich hatte viel Spaß mit ihr und gern mit ihr heute die Volljährigkeit gefeiert. Möge sie in Frieden ruhen, die treue Seele. Efi, ich werde Dich und die schöne Zeit mit Dir nie vergessen. In meinem Herzen wirst Du immer weiterleben. |
Tue Dec 02 13:28:13 CET 2008
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Achsmanschette51801
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Kommentare (46)
| Stichworte:
Krieg, POLITIK, Terrorismus, USA
Moin Moin! Ich habe mich schon länger gefragt, wann US-Amerikaner politisches Asyl in Deutschland beantragen. Daß sie das irgendwann tun werden, war mMn abzusehen. [more] [bild=1]Nachdem ich ein Interview auf Spiegel-online gelesen hatte, war eigentlich alles für mich klar. Ich fragte nach weiteren Informationen und kam so aufs Antikriegsforum Heidelberg , wo mich insbesondere diese Geschichte erschütterte. Vielen Dank an Purzel für die Arbeit im Hintergrund. Ich wollte diese Sache jetzt gern hier zur Diskussion stellen. Ich möchte Eure Meinungen lesen. Liebe Grüße |
Wed Dec 31 17:26:01 CET 2008 |
Achsmanschette51801
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Kommentare (43)
| Stichworte:
Anwalt, Ärger, eng, Erfahrungen, Mazda 323, Mist, Unfall
Oder doch eher eine Zielscheibe? Meine Erlebnisse lassen dann doch irgendwie Letzteres vermuten...
Aber mal zurück zum Anfang: Nachdem mein Autochen schon im September teuer über sehen wurde ( Meehster berichtete ), sollte es das natürlich nicht gewesen sein. OK, für die ersten paar Monate war es das, aber danach... [more]
Am 24.12. wollte mich jemand abschießen. Ich fuhr mit ca. 210 nach Tacho über die recht leere A28 und mir zieht jemand einfach so vors Auto, ich mußte eine Vollbremsung hinlegen. Etwas Ähnliches hatte ich am 25.12. auf der A27, als ich nach Hagen fuhr. Nur dieser jemand zog einfach nur auf die linke Spur, der vom Tag davor wollte immerhin noch jemanden überholen...
Normalerweise wäre beides nicht in meinem Blog aufgetaucht, aber der dritte Fall hatte dann einen Sachschaden zur Folge.
[bild=1]Diesmal war es nicht auf der Autobahn, diesmal fuhr ich nicht über 200. Nein, ich fuhr überhaupt nicht.
Die Geschichte: Ich war mit ein paar Leuten in Bremen verabredet, ziemlich innenstädtisch. Wer sich auskennt: Hillmannplatz. Ich parkte dort ein, stellte dann aber fest, daß ich viel zu früh dran war. Also blieb ich im Auto , setzte mich auf den Beifahrersitz (deutlich gemütlicher, weil nicht so durchgesessen und keine Pedale im Fußraum 😉), um zu warten, daß es später wird. Kurz bevor ich eigentlich aussteigen wollte, kam die Frau, der der Golf hinter mir gehörte, zu ihrem Auto, schaute, wieviel Platz noch zwischen ihrem und meinem Auto ist, stieg ein und parkte aus. Ich sah noch einen Rückfahrscheinwerfer (der andere war wohl kaputt) und dann hörte ich sie auch schon meinen Kleinen touchieren. Und weil es so schön war, fuhr sie noch einmal dagegen. Danach konnte sie wohl so aus der Lücke raus und das tat sie dann auch. Sie fuhr einmal um den Kreisverkehr dort herum und kam dann wieder an mir vorbei. Ich stieß die Fahrertür auf und gab Handzeichen zum Anhalten. Angehalten wurde, doch dann einfach weitergefahren.
Bevor ich nachgeguckt habe, was sie an meinem Kleinen hinterlassen hatte, habe ich erstmal die Polizei gerufen und im Auto (war arschkalt gestern...) gewartet. Als die Polizei dann kam, sagte man mir schon, daß Kollegen nach ******-********** unterwegs waren, wo der Golf gemeldet war/ist. Man begutachtete den Schaden, schätzte ihn auf 200 €, mit dem Hinweis "Wir sind auch keine Sachverständigen".
Sie gaben mir noch einen von den "berühmten" gelben Zetteln mit, schrieben das Kennzeichen des unfallgegnerischen Golf noch auf die Rückseite. Danach verabschiedeten sich die beiden noch und ich konnte zu meinen Leuten gehen und die Geschichte brühwarm erstmal erzählen, ich war ja inzwischen auch schon spät dran 😉
Über das weitere Vorgehen habe ich mir noch nicht so viele Gedanken gemacht. Auf jeden Fall will ich das jetzt endlich und schnellstmöglich reparieren. Daß an meinem Auto Reste eines BMW 5er hängen, ist vielleicht nicht schön, aber damit kann ich zumindest kurzfristig ganz gut leben. Aber Reste eines silbernen VW Golf V TDI? Nee, das muß dringend weg 😉