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07.05.2018 10:22    |    KaJu74    |    Kommentare (16)

Wer ist Spendenmitglied bei der DUH und wer beabsichtigt es zu werden?

Hallo

 

Ich würde gerne mal wissen, wie viele Motor-Talkler schon Spendenmitglied der DUH sind, oder vor haben, Mitglied zu werden?

 

https://www.duh.de/

https://www.duh.de/foerdermitglied/

 

Denn die DUH kämpft ja für die Rechte der Bürger und die der Kunden.

Das Recht auf saubere Luft.

Das Recht auf funktionierende Abgasreinigung bei gekauften Autos.

 

Ich könnt gerne was dazu schreiben oder einfach nur anonym abstimmen.

 

Freue mich auf Antworten.

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06.05.2018 09:05    |    KaJu74    |    Kommentare (4)

Ist euch dreckige Luft lieber, als ein Auto sauberer machen zu lassen?

Hallo

 

Dieses Thema hat mich wirklich zum grübeln gebracht:

Gutachten: Hardware-Nachrüstungen von Diesel-Fahrzeugen - Experten: Diesel-Nachrüstungen sind teuer und unwirksam

 

Dort vertreten viele die Meinung, dass die Hersteller die Autos nicht aufrüsten und sauberer machen sollten.

 

Ich habe dort versuche mal eine neutrale Zusammenfassung aufzustellen, bitte korrigieren wenn fehlerhaft.

 

1. Es gibt Thermofenster, wo die Abgasreinigung reduziert oder komplett abgeschaltet wird.

Das passiert bereits ab 18°C, also die Reduzierung und bei 10°C ist sie komplett abgeschaltet.

 

Das findet ihr gut.

 

2. Es gibt Abschaltvorrichtungen zum Motorschutz.

Also der Motor ist so konstruiert, dass er nicht dauerhaft die Abgase reinigen kann.

 

Das findet ihr gut.

 

3. VW (und vielleicht andere) hat zusätzlich eine Betrugssoftware verbaut, wo die Abgasreinigung auch deaktiviert wurde, wenn das Fahrzeug nicht auf einem Prüfstand war.

 

Das findet ihr nicht gut, habt aber damit kein Problem.

 

4. Die Software war ein Fehler eines einzelnen kleinen Mitarbeiters der die Software ohne Wissen der Chefs aufgespielt hat. Was die Chefs aber für nicht gut heißen.

Trotzdem werden neue Fahrzeuge weiterhin mit der Betrugssoftware gebaut und ausgeliefert.

 

Keine Ahnung wie ihr das findet, vermutlich normal.

 

5. Die Softwareänderung läuft mehr als schleppend.

 

Interessiert euch glaube ich nicht.

 

6. Die Fahrzeuge, die die geänderte Software haben, bekommen plötzlich Probleme.

Der Hersteller und einige User hier sagen dann, wer weiß ob das mit der Software zusammen hängt.

 

Also findet ihr das eher normal.

 

7. Die Fahrzeuge, die die geänderte Software haben, fallen jetzt aus und Teile gehen kaputt und VW weigert sich Garantie oder Kulanz zu geben.

Der Hersteller und einige User hier sagen dann, wer weiß ob das mit der Software zusammen hängt, denn es hätte auch ohne so kommen können.

 

Also findet ihr das eher normal.

 

8. Eine dauerhafte Einhaltung der Grenzwerte ist möglich, würde aber etwas Geld kosten

 

Das will hier scheinbar niemand, weil so beim Kauf nie zugesagt, obwohl ich auf keinem Prospekt je gelesen habe, dass die Schadstoffklasse nicht dauerhaft eingehalten werden kann.

 

9. Die Diesel erfahren jetzt einen Wertverlust.

Das ist das Problem der Kunden und nicht der Hersteller.

Man soll besser einen neuen Diesel der Hersteller kaufen.

Die sind dann garantiert sauber, wie auch schon immer versprochen wurde.

 

Stimmt das so in etwa?

 

Als erste Antwort kam:

Zitat:

@ahmettir schrieb am 5. Mai 2018 um 12:57:16 Uhr:

Bis auf den ersten Satz im Punkt 3 kann ich dir zustimmen :) ich finde es sogar gut, dass so eine Einrichtung eingebaut wurde. Das beweist mal, dass man sich als Autobauer nicht verarschen lässt :)

Er bestätigt die (schrecklichen) Aussagen, die ich getroffen habe.

Er geht sogar noch weiter, denn er findet es auch noch gut, das VW die Bertugssoftware eingebaut hat.

 

Später ergänzt er es nochmal wie folgt:

Zitat:

@ahmettir schrieb am 5. Mai 2018 um 23:16:01 Uhr:

Ich arbeite in einer Großstadt, wo die Luft in der Innenstadt manchmal abartig stinkt (die Rede ist nicht mal von Stuttgart, wer weiß wie es dort duftet). Das ist auch ein Grund, wieso ich die 3 km nicht mehr zu Fuß gehe, sondern mit meiner Dieselmühle.

Aber ganz ehrlich: Bevor die ganzen Autos abgeschafft oder verschrottet werden, atme ich lieber die ätzende stinkige Luft ein. Die Freude am Autofahren ist unser Recht, das wir uns von niemandem nehmen lassen werden :)

Und bevor man in seine Mühle kaputtgehen könnende Abgasreinigungstechniken einpflanzen lässt, atmet man doch lieber die würzige Abgasluft ein :D

 

Na ja, nicht jeder muss es verstehen. Ich bin seit eh und je schon immer ein autokranker Typ (auch Autonarr genannt). Daher interessieren mich Abgase grundsätzlich nicht.

....

Das Leben ist so ungerecht, nicht wahr? :) wer Autos nicht leiden kann, soll nicht an unseren würzigen und tödlichen Abgasen rumhacken, sondern aufs Land ziehen.

Dazwischen geht es nur um seinen Wunsch mit 300km/h zu fahren und das dort die Reinigung eh nicht funktionieren kann.

 

Denkt die Mehrheit der Deutschen oder auch andere wirklich so?

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02.01.2018 20:54    |    KaJu74    |    Kommentare (22)

Hallo zusammen,

 

ich wollte ein für alle mal mit den ständig wiederholten Mythen, oder sollte ich Lügen sagen, aufräumen.

 

Zum zigsten Mal wird gerade in NTV folgendes berichtet. (Selbstverständlich ohne Kommentarfunktion)

https://www.n-tv.de/.../...nicht-der-Heilsbringer-article20209602.html

 

Gehen wir den Text mal langsam und Stück für Stück durch.

 

Zitat:

Das Elektroauto wird gerne als Hoffnungsträger gepriesen, das helfen soll, einige der drängendsten Umweltprobleme in den Griff zu bekommen. Vor allem in Hinblick auf die Klimakrise sehen viele die Stromer als rettende Mobilitätslösung. Doch vieles spricht dafür, dass sich die E-Mobilität in Hinblick auf den Klima- und Umweltschutz als Trugbild entpuppen könnte.

Fängt ja schon mal prima an, aber lesen wir weiter.

Zitat:

Die Ökobilanz stimmt nicht

 

Auch wenn Elektroautos keine Abgase aus einem Auspuff in die Umwelt pusten, handelt es sich keineswegs um klimatechnisch saubere Ökomobile. Zwar fahren die Stromer lokal emissionsfrei, doch in ihrer Gesamtbilanz sorgen sie für schädliche Emissionen, vor allem auch für einen hohen CO2-Ausstoß. Beispiel gefällig? Allein der Energiebedarf zur Herstellung einer Traktionsbatterie entspricht der Menge Treibstoff, mit der konventionell angetriebene Autos gut und gerne 50.000 bis 80.000 Kilometer weit fahren können. Es bedarf also einer hohen Laufleistung, damit die Ökobilanz eines E-Autos am Ende besser als die eines herkömmlichen Fahrzeugs ausfällt.

1. Die Annahme, dass der Energiebedarf zur Herstellung einer Traktionsbatterie so hoch ist, kommt von der längst widerlegten "schwedischen Studie".

- Die Studie hat übrigens keine eigenen Daten erhoben, sondern 4 alte Studien ausgewertet.

- Die Studie hat Akkutypen analysiert, die in aktuellen Elektroautos nicht verwendet werden.

- Die Studie hat Einzelfertigungswerte verwendet und Großserienproduktion außen vor gelassen.

- Die Studie hat auch die Nutzung von erneuerbaren Energien bei der Fertigung außen vor gelassen.

- Die deutsche Presse hat scheinbar vergessen, dass ein Verbrenner bei der Produktion auch CO2 verursacht.

- Die deutsche Presse hat scheinbar vergessen, dass die Rohstoffe für die Produktion der Teile, die ein E-Auto nicht hat, auch gefördert, verarbeitet, transportiert, verarbeitet und montiert werden müssen.

- Die deutsche Presse geht davon aus, dass ein Verbrenner keinen Akku hat, also mit 0gCO2 startet. Ganz clever.

2. Der meiste CO2 Bedarf für eine Traktionsbatterie entsteht nicht bei der Förderung der Rohstoffe sondern der Montage.

Was ist also, wenn die Montage mit 100% erneuerbarer Energie gemacht wird, wie in der Gigafactory geplant?

3. Wie lange wird ein Auto im Schnitt gefahren? Mehr oder weniger als 80.000km?

4. Wie viel CO2 entsteht bei der Herstellung der Verbrennerantriebs vom Motor über Getriebe und Auspuffanlage?

 

Also schon mal ganz am Anfang der erste Stammtischmythos. :(

Zitat:

Zumal der Strom zum Antrieb eines Elektroautos auch noch in vielen Jahren überwiegend aus klimaschädlichen Quellen stammen wird.

Hier mal eine Ausarbeitung, die von diversen Quellen geprüft wurde und alle Quellen enthält:

Also ist ein Elektroauto bereits jetzt deutlich schauberer, selbst mit dem deutschen Strommix.

 

Auch viel besser aufgearbeitet hat es dieser Bericht:

http://www.manager-magazin.de/.../...er-als-ford-fiesta-a-1177177.html

Zitat:

Wer ausschließlich über eine autarke Photovoltaikanlage sein E-Mobil mit Strom füttert, könnte tatsächlich eine nahezu klimaneutrale Nutzung realisieren.

Aha. :rolleyes:

Zitat:

Praktisch werden die allermeisten Fahrer von E-Autos die Energie jedoch aus öffentlichen Stromnetzen beziehen. Und hier stellt sich die Frage, wieviel Strom dann regenerativen Ursprungs ist.

Ich kenne keinen Elektroautofahrer, der keinen Ökostromvertrag hat und somit den Ausbau der Erneuerbaren Energien vorantreibt.

Zitat:

Im deutschen Netz liegt der Anteil derzeit bei gut einem Drittel. Im Umkehrschluss heißt das: Rund zwei Drittel der Energie zum Betrieb von Elektroautos in Deutschland kommt aus Müllverbrennungsanlagen, Atom-, Kohle- oder Gaskraftwerken.

2017 sind es sogar schon 38,5%.

Und wenn man den exportierten Strom nicht produziert hätte, wäre der Anteil sogar über 40%.

Aber die Regierung will ja die Kohlemeiler nicht abschalten oder drosseln, trotz mimmer mehr sauberen Strom. Das ist aber ein anderes Thema.

 

Was ist eigentlich mit dem Öl für die Verbrenner? Das Öl kommt nicht mehr so leicht aus dem Boden, deshalb wird jetzt Fracking und Ölgewinnung aus Ölsand vorangetrieben.

 

Habt ihr eine Ahnung, wie gefährlich und dreckig das ist?

Zitat:

Eigentlich soll das Elektroauto eine zentrale Rolle bei der Energiewende spielen. Doch um die Energiewende möglichst schnell zu erreichen, müssten Autos noch deutlich effizienter werden – auch Elektroautos. Die meisten derzeit bei Autokunden gefragten E-Mobile sind allerdings alles andere als effizient. Stattdessen handelt es sich um mächtige Luxusmobile mit ebenfalls mächtigen Batteriepaketen und enormer Motorleistung. Vom effizienztechnischen und ökologischen Ideal sind diese Fahrzeuge meilenweit entfernt. Dennoch darf sich ein Tesla Model X mit einem grünen Image schmücken, wenngleich die Ökobilanz für dieses Fahrzeug in Wahrheit schlecht ausfällt.

Ein Tesla Model S/X verbraucht in etwas 20-25kWh/100km.

Benzin und Diesel haben rund 10kWh/l.

Das bedeutet, das ein Tesla mit 2-2,5l/100km auskommt.

 

Und was verschwiegen wird, ein neues Unternehmen muss erst mit großen und teuren Fahrzeugen anfangen um Geld einzunehmen.

Jetzt kommt das Model 3, was deutlich effizienter ist.

Zitat:

Rohstoffe dürften knapp werden

 

Batterieelektrische Autos haben das Problem eingeschränkter Reichweite, was vor allem an der geringen Energiedichte der zudem sehr teuren Batterien liegt. Trotz vieler Ankündigungen: Bislang ist keine Superbatterie in Sicht, die bei kleinem Bauraum eine hohe Speicherkapazität erlaubt und auch noch günstig ist. Zwar gibt es immer wieder Berichte über Graphen-, Feststoff- oder Flusszellen-Batterien – doch keine dieser angeblichen Heilsbringer scheint reif für die Serienproduktion. Vorläufig setzen alle etablierten Elektroautohersteller entsprechend auf die Lithium-Technik, die im Vergleich zu anderen verfügbaren Batterievarianten die höchste Energiedichte und Lebensdauer verspricht. Allerdings sind bei dieser Technik auf absehbare Zeit keine großen Entwicklungssprünge zu erwarten. Experten gehen davon aus, dass mit einigen Innovationen in den kommenden Jahren die Energiedichte von Lithium-Ionen-Akkus lediglich moderat steigen wird.

Deshalb hat Tesla auch einen Roadster vorgestellt, der in 2,1s auf 100km/h beschleunigt, 200kWh haben wird und damit 1.000km bei Autobahntempo erreichen wird.

Mit heutiger Akkutechnik würde alleine der Akku 1,6t wiegen. Damit wären die Werte aber nicht machbar.

 

Zitat:

Da es vorläufig bei Lithium-Ionen-Batterien bleiben wird, für deren Produktion unter anderem die Metalle Lithium und Kobalt benötigt werden, könnte es zu massiven Rohstoffengpässen kommen. Beide Materialien dürften angesichts ambitionierter E-Mobilitäts-Pläne vieler Autohersteller in den USA, China und Europa schon bald knapp werden. Bereits jetzt gilt der Weltmarkt von Lithium und Kobalt als leergefegt. Den Abbau der Rohstoffe deutlich zu steigern, dürfte jedoch Probleme bereiten.

 

So kommt mehr als die Hälfte des weltweit geförderten Kobalts etwa aus der politisch instabilen Demokratischen Republik Kongo. Etwas besser dürfte es um die Versorgung mit Lithium stehen. Neben einigen Ländern in Südamerika fördern auch China und Australien in größeren Umfängen Lithium. Sollte der Bedarf in den kommenden Jahren drastisch steigen, und dafür sorgen schon allein die Expansionspläne deutscher Hersteller, wird es allerdings auch hier zu Engpässen kommen. Gut möglich, dass der Kampf um die Rohstoffe manchen Autobauer vor schwer lösbare Problem stellt.

Die Rohstoffe werden nicht knapp.

https://ecomento.de/.../

Nur haben die deutschen Hersteller, trotz ihrer zahlreichen Ankündigungen wohl vergessen, sich Rohstoffe zu sichern.

VW Versuch #1:

https://ecomento.de/.../

VW Versuch #2:

https://ecomento.de/.../

 

Außerdem wird das Thema Recycling total ignoriert:

https://www.erneuerbareenergien.de/.../

 

Auch der Mythos, dass die Akkus schnell nachlassen und kaputt gehen, ist und bleibt ein Mythos:

https://www.teslarati.com/.../

Tesla Akku haben im Schnitt noch über 90/95% nach 250.000km und 80% Kapazität nach 840.000km.

Zitat:

Was ist mit der Brennstoffzelle?

 

Die derzeit verfügbaren Batterien sind ein alles andere als optimales Speichermedium, weshalb viele das Brennstoffzellenauto als eigentlichen Königsweg sehen, um der E-Mobilität zum Durchbruch zu verhelfen.

Vor allem die Hersteller, die Werkstätten und die Ölproduzenten.

Zitat:

Wasserstoff eignet sich in vielfacher Hinsicht besser als Speichermedium.

700 bar und Hochentzündlich, ja das bessere Speichermedium.

Zitat:

Doch auch hier wartet die Technik seit Jahrzehnten auf den Durchbruch für den Massenmarkt. Immer wieder wurden in der Vergangenheit kleine Versuchsflotten auf die Straße gebracht sowie hier und dort neue Wasserstofftankstellen eröffnet, doch der Siegeszug dieser Technik scheint in weiter Ferne. Um der Brennstoffzelle zum Durchbruch zu verhelfen, bedarf es unter anderem gewaltiger Investitionen in die Infrastruktur. Den globalen Bedarf bis ins Jahr 2030 hat eine kürzlich von McKinsey veröffentlichte Studie auf rund 280 Milliarden US-Dollar beziffert.

Bezüglich der Infrastruktur, also der Tankstellen verweise ich mal auf meinen eigenen Blog aus 2016:

https://www.motor-talk.de/.../...elle-und-h2-tankstellen-t5665627.html

Das brauche ich hier nicht alles zu wiederholen.

Zitat:

Da der Strom für E-Autos oftmals nicht aus regenerativen Quellen stammt, werden die Stromer als lokal emissionsfrei bezeichnet. Doch auch dieser Vorteil, der zum Beispiel dabei helfen soll, Luftgrenzwerte in Städten einzuhalten, ist nur bedingt wahr. Unter anderem setzen Elektrofahrzeuge schädliche Emissionen wie Feinstäube auch lokal frei, beispielsweise durch Reifen- und Bremsabrieb. Will man dem Feinstaubproblem konsequent entgegnen, müsste man auch eine massenhafte Nutzung von Elektroautos in Städten hinterfragen.

Reifenabrieb haben alle Fahrzeuge, die nicht schweben, also kein Unterschied.

Bremsen müssen Elektroautos aber dank Rekuperation fast nicht mehr, anders als beim Verbrenner, wo Bremsenergie nur in Wärme umgewandelt wird, gewinnt das Elektroauto sogar Strom zurück.

Zitat:

Elektroautos sind außerdem aus sicherheitstechnischer Sicht für den Menschen gefährlich. In China spricht man seit Jahren in Zusammenhang mit der E-Mobilität auch vom "leisen Tod". Unter anderem, weil viele E-Roller-Nutzer für mehr Reichweite im Dunkeln oftmals ohne Licht fahren. In der Dunkelheit sieht man sie nicht, hören kann man sie ohnehin nicht, was eine große Gefahr für Fußgänger darstellt.

Das ist natürlich das geilste Argument.

Das Verbrenner ihre Abgasreinigungen zeitweise abschalten gefährdet auch Menschen und das auch am Tag.

 

Wie es mit der Energieeffizienz aussieht zeigt der Link und das Bild.

http://www.manager-magazin.de/.../...-energiebilanz-a-1181147-amp.html

Zitat:

Kein nennenswerter Beitrag zum Klimaschutz

 

Selbst wenn Elektroautos in den nächsten Jahren boomen, werden sie keinen nennenswerten Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Eine im Herbst 2017 von der Internationalen Energieagentur (IEA) veröffentlichte Studie geht davon aus, dass vor allem der weltweit unvermindert wachsende Transportsektor für einen Anstieg des Ölverbrauchs von derzeit 94 Millionen Barrel auf 105 Millionen Barrel im Jahr 2040 sorgen wird. Prophezeit wird eine Verdoppelung der globalen Autoflotte bis ins Jahr 2040 auf rund zwei Milliarden Fahrzeuge.

Deshalb bringt Tesla den Semi Truck und andere Hersteller bringen auch Elektro LKW.

VW hat für seine Elektro-Crafter bereits Preise, obwohl er zu dem Zeitpunkt noch nicht mal gebaut wurde.

Mercedes bringt den e-Vito.

Und die Post hat den Streetscooter.

Zitat:

Dabei soll die E-Auto-Flotte den Berechnungen zufolge auf 280 Millionen Fahrzeuge wachsen. Doch angesichts der mehr als 1,7 Milliarden Verbrenner wird der Beitrag der Elektromobile zur Verringerung globaler CO2-Emissionen, selbst wenn diese mit viel regenerativ erzeugtem Strom betrieben werden, kaum ins Gewicht fallen.

Also weil man nicht alle Verbrenner sofort ersetzen kann, sollte man es ganz lassen?

Zitat:

Derzeit deutet also vieles darauf hin, dass das Elektroauto auch in den nächsten Jahrzehnten keinen substanziellen Beitrag zum Klimaschutz leisten wird. Vermutlich werden sich deshalb viele die Frage stellen, was denn geschehen muss, um individuelle Massenmobilität und Klimaschutz in Einklang zu bringen? Die meisten Autofahrer werden die ehrlichen Antworten als unbequem empfinden.

Unbequem, weil man seine Gewohnheiten ändern muss und wer will das schon.

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07.12.2017 09:55    |    KaJu74    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: Fastnet, Greencars, Günstiger, Hybrid & Elektro, Ladestation, ohne Vertrag, Preis, Tesla

Die Niederlande fördern im Gegensatz zu Deutschland kaum noch Plug-In-Hybride, sondern vor allem reine Elektroautos. Der Ladesäulen-Betreiber Fastned will nun von den Niederlanden nach Deutschland expandieren. Interessant ist dabei das flexible Preismodell.

 

Neben Norwegen gelten die Niederlande als weiteres Beispiel, wie sich Elektromobilität in Europa durchsetzen kann. Zwar gab es zuletzt einige Fehlanreize, etwa die staatliche Subventionierung ineffizienter Plug-In-Hybride - mittlerweile hat die Regierung das aber korrigiert. Reine E-Fahrzeuge steigen weiter in der Käufergunst, vor allem weil man mit ihnen als Dienstwagen erheblich Steuern sparen kann.

 

Mit seiner kleinen Fläche hat das Land natürlich bei der E-Mobilität einen Vorteil, weil ein flächendeckendes Ladenetz leichter zu installieren ist. Durch eine koordinierte Förderung - etwa der Installation von Ladesäulen entsprechend den Vorschlägen von E-Auto-Besitzern selbst - gelingt das zudem besser als in Deutschland, wo es eine Vielzahl unkoordiniert nebenher laufender Lade-Initiativen gibt. Der Ladesäulen-Betreiber Fastned will zumindest das Laden im öffentlichen Raum einfacher machen und im kommenden Jahr nach Deutschland expandieren. Bislang betreibt das Unternehmen 63 Stationen in den Niederlanden.

 

Neu ist dabei, dass man zum Aufladen seines Stromers keine Karte oder Verträge mit Energieversorgern braucht. Auch eine App sei nicht nötig, so das Unternehmen - der Ladevorgang beginne sofort nach dem Anstöpseln wie bei einer normalen Tankstelle. Fastned setzt ähnlich wie bei einem Handy-Vertrag auf verschiedene Abo-Modelle mit oder ohne Grundgebühr, bei denen dann der Strompreis variiert. Die Firma hofft, in Deutschland die gleiche Preisstruktur anzuwenden wie in den Niederlanden - noch ist das aber nicht fix.

 

"Wir wollen vor allem das Laden pro Kilowattstunde (kWh) berechnen und nicht pro Minute", heißt es von dem Unternehmen.

Bezahlt werde mit Kreditkarte oder EC-Karte, der eingekaufte Strom stamme zu 100 Prozent aus regenerativen Energien.

Geladen wird mit mit drei möglichen Steckerarten: CCS, CHAdeMO sowie Typ 2 (Wechselstrom mit maximal 43 kW).

 

Die Preisstruktur soll folgendermaßen aussehen:

  1. Laden ohne Grundgebühr: 59 Cent pro kWh
  2. Grundgebühr von 9,90 Euro pro Monat bei einem kWh-Preis von 35 Cent
  3. Grundgebühr von 29,99 Euro pro Monat bei einem kWh-Preis von 19 Cent

 

Bedeutet:

2. ist günstiger als 1. ab der 42.ten kWh.

3. ist günstiger als 1. ab der 75.ten kWh.

3. ist günstiger als 2. ab der 126.ten kWh.

 

Kosten für 100kWh bei den drei Systemen:

1. 59,00€

2. 44,90€

3. 48,80€

Aber was sind 100kWh? Das sind gerade man rund 500km.

 

Also 500kWh oder 2.500km:

1. 295,00€

2. 184,55€ (Ersparnis: 110,45€)

3. 124,99€ (Ersparnis: 182,01€)

 

Umgerechnet bedeutet das, dass ein Diesel folgendes verbrauchen darf, bei 1,17€/l Diesel:

1. 10,09l/100km

2. 6,31l/100km

3. 4,27l/100km

 

Umgerechnet bedeutet das, dass ein Benziner folgendes verbrauchen darf, bei 1,38€/l Benzin:

1. 8,55l/100km

2. 5,35l/100km

3. 3,62l/100km

 

Es bleibt jedem selbst überlassen, mit welchem Auto er es vergleichen möchte. Ist ja nur eine Anregung.

 

Der Haken am Fastned-Modell: "Leider ist die Berechnung pro kWh in Deutschland derzeit nicht möglich, weil es auf dem deutschen Markt (noch) keine Gleichstromzähler gibt, die den Anforderungen des deutschen Eichamts entsprechen", so die Niederländer. Man hoffe aber, dass das künftig möglich werde.

 

Exakt das gleiche Problem, mit der Abrechnung (nach kWh nicht möglich) hat auch Tesla.

In Deutschland muss auch bei Tesla nach Zeit abgerechnet werden.

 

PS: Sobald man bei Variante 2 oder 3 die Grundgebühr "reingefahren" hat, fährt man ja noch günstiger.

Bedeutet bei 20kWh/100km:

2. 7,00€/100km, das entspricht 5,98l Diesel/100km oder 5,07l Benzin/100km

3. 3,80€/100km, das entspricht 3,25l Diesel/100km oder 2,75l Benzin/100km :eek:

 

Und nur zur Erinnerung Variante 3 ist ab 127kWh die günstigste Variante.

Also 2 Tesla Ladungen.

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25.09.2017 10:00    |    KaJu74    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: BHKW, elektrische Energie, Gas, H2, Strom, thermische Energie, Wasserstoff, Winter

Hallo

 

Auch wenn es nicht so ganz in ein Autoforum passt, wollte ich euch an meinen Erfahrungen teilhaben lassen.

 

Ich habe ja bereits ein Elektroauto, eine PV-Anlage und einen PV-Speicher.

Aber im Winter, vor allem wenn Schnee liegt, bringen PV und Speicher nichts und ich musste immer noch "viel" Strom kaufen.

Nur zur Info, ich habe einen Koiteich der rund 1.000W zieht. Rund um die Uhr. Das sind alleine rund 9.000kWh pro Jahr!

 

Also wollte ich ein BHKW.

Aber ich wollte keinen Verbrenner im Keller haben. Sonst wäre es ein Ecopower 1.0 geworden.

Diese wurde aber auch bereits vom Hersteller eingestellt.

Außerdem wären die Daten für mich sehr unschön gewesen. Nur 1kW elektrisch, aber 2,5kW thermisch.

Wo sollte ich in einem EFH mit 2,5kW thermisch hin?

 

Dann kam die Brennstoffzelle von SolidPower.

Die bietet 1,5kW elektrisch, aber nur 0,6kW thermisch.

Somit 13.000kWh Strom jährlich. Perfekt für mich.

Ich habe sie im letzten Jahr bestellt und beantragt, da gab es auch noch gute Förderbedingungen.

- 10 Jahre 5,41Cent pro produzierter kWh.

- Fast 4.000€ von der BAFA.

 

Der Einbau durch eine Fachfirma lief auch Problemlos.

 

Am 9.3.2017 wurde es von extern gesteuert, langsam hoch gefahren, bis die Betriebstemperatur anlag.

Seit dem 13.3.17 läuft es jetzt.

Und was soll ich sagen, es läuft komplett Sorgenfrei.

Kurz nach der Installation wurde ein Wasserfilter getauscht. Vermutlich ist bei der Schornsteinmontage zu viel "Dreck" zurück geflossen.

Seit dem läuft es wieder ohne Störung.

 

Vor Ort kann man überhaupt nicht regeln/steuern oder sehen.

Das Blockheizkraftwerk ist eigentlich nur ein kleiner Kühlschrank.

Es gibt nur ein Onlineportal, wo man die Werte der Vergangenheit einsehen kann.

 

Da ich bereits eine PV-Anlage und einen PV-Speicher hatte, war das Anklemmen des BHKW in Verbindung mit den beiden anderen Geräten eine kleine Herausforderung.

 

Vor allem der Bürokratieapparat war sehr nervig.

 

Bei dem folgenden Bild nicht wundern, warum ich mehr Ausgabe als Einnahmen habe, das liegt daran, dass ich den "Gewinn" durch die PV-Anlage "verbuche".

Auch schaffe ich es jetzt nicht, die komplette thermische Energie zu nutzen.

Nur 0,4kW der 0,6kW werden von mir genutzt. Der Rest geht einfach durch den Schornstein raus und hat für den Betrieb keine Nachteile.

 

Was wäre dann mit dem Ecopower geworden, der die 2,5kW Wärme los werden muss.

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11.08.2017 09:41    |    KaJu74    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: BHKW, Blog, Brennstoffzelle, E-Auto, E-Autos, E-Fahrzeug, E-Fahrzeuge, Elekroautos, Elektoautos, Elektroauto, Elektroautoladung, Elektroautos, Elektromobilität, Elektro-Mobilität, eMobilität, E-Mobilität, E-Mobility, KaJu74, KaJu74`s, Loxone, PV-Anlage, PV-Strom, PV-Überschuss, Speicher, Wallbox

Hallo zusammen,

 

hier möchte ich euch den aktuellen Zustand meiner Loxone Smart Home Einbindung näher bringen.

 

Ich hatte ja die hier beschriebene Steuerung:

https://www.motor-talk.de/.../...eugs-mit-pv-ueberschuss-t5173964.html

 

Die funktioniert super.

 

ABER.

 

Durch das BHKW, welches Nachts zu viel Strom liefert, und nicht abgeschaltet werden kann, da eine Feststoffbrennstoffzelle, musste ich den Speicher tagsüber irgendwie teilweise entleeren.

 

So bin ich zur Loxonesteuerung gekommen.

Hier bekommt man erst mal eine dumme Anlage, die nichts kann.

Aber man kann quasi alles selbst erstellen, was man will.

Solange man passende Signale/Informationen bekommen kann.

 

Da sind die SMA Geräte aber perfekt für.

Auch die KEBA Wallbox ist dafür perfekt (was für ein Glück)

 

(Bitte nicht erschrecken, wenn ihr die Schaltbilder seht, das habe ich alles dank perfekter Unterstützung in nicht mal einem Monat geschrieben und ich hatte vorher 0 Ahnung):

Dann mal zur Ladesteuerung von mir.

Ich habe einen Schalter (aus einem alten Eierkocher :rolleyes:) genommen, der die Wahlmöglichkeiten 0, 1 und 2 hat.

  • Bei 0 wird der Wagen nicht geladen.
  • Bei 1 wird der Wagen nur mit PV-Überschuss geladen.
  • Bei 2 wird der Wagen mit PV-Überschuss und zusätzlich aus dem Speicher geladen (wie viel aus dem Speicher ist auch einstellbar)

Folgende Dinge werden überprüft/überwacht, für die automatische Ladung:

1. Ob Strom verkauft wird.

2. Wie hoch die aktuelle Ladeleistung ist. (Ist erst bei aktiven Ladevorgang wichtig)

3. Ob aus dem Speicher geladen werden darf (Stellung auf 2 oder nicht)

Wenn ja wird noch überprüft, ob der Speicher noch über 60% SOC hat.

4. Diese Werte werden dann addiert (Höhe Stromverkauf, Höhe aktuelle Ladeleistung und ob aus dem Speicher entladen werden darf und mit welcher Stärke)

5. Davon ziehe ich noch die aktuelle Leistung des Sunny Island ab und erhalte dann die aktuell verfügbare Ladeleistung.

6. Jetzt wird geprüft, ob diese über 3,5kW ist, denn nur dann kann das 3phasige Laden gestartet werden.

Dabei gibt es noch eine Ein- und Ausschaltverzögerung, damit die Ladung nicht ständig gestartet und unterbrochen wird.

 

Unten links im Bild sieht mal Symbolisch die Wallbox.

  • Wenn am Eingang "Ie" Ein angelegt wird, darf die Wallbox laden.
  • Am Eingang "ALL" wird die verfügbare Ladestärke angelegt.
  • Die anderen sind nur fixe Werte.
  • Wenn das Auto jetzt aufnahmebereit ist kann er laden.
  • Im Bild sieht man, dass der Ausgang "Q1" Ein ist und der Ausgang "Q2" auch.
  • Das bedeutet, der Wagen ist mit der Wallbox verbunden (Kabel angeschlossen) und die Wallbox will laden.
  • Da aber der Ausgang "AQp" auf 0,00kW ist, ist das Auto bereits voll geladen.

Das sind einzelne Zähler die ich angelegt habe, für meine Statistiken.

Hier sieht man meine Datensammler Seite.

  • Hier wird oben links die Leistung der WR live ausgelesen.
  • Daraus wird die aktuelle Erzeugung (incl. der konstanten 1,5kW des BHKW) erfasst.
  • Der Status zeigt in der App, ob der Speicher geladen, entladen oder inaktiv ist.
  • Darunter ist vermutlich die Leistungsdaten eines zweiten Energymeters, welches ich aber bald abbauen will.
  • Darunter ist die gesamte Produktionsmenge aller Geräte. (Auf dem Bild sind es 82.467,285kWh :cool:)
  • Oben rechts habe ich 2 Zähler, die erfassen, wie viel Strom ich in den Speicher und aus dem Speicher geladen habe.
  • Damit kann ich einen Wirkungsgrad errechnen.
  • Dann kommt die dynamische Wirkleistungsbegrenzung.
  • Und zu Letzt kommt die Überprüfung, ob ich mehr erzeuge, als Verbrauche.

 

Die Regelung des Speichers, lasse ich hier mal außen vor, da sehr individuell und so kaum für jemand anderen Nutzbar.

Ich habe auch einen Müllabfuhrplan erstellt, der mir aufs Handy sendet, wann ich welche Tonne an die Straße stellen muss.

Auch einen Wetterdienst habe ich eingebunden.

 

Aktuell plane ich den Trommelfilter meines Teiches über die Loxonesteuerung zu kontrollieren.

Mal sehen.

 

Gruß

 

KaJu

 

PS: Wer mit so was anfängt, wird schnell süchtig. Nur als kleiner Hinweis.

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08.06.2017 17:39    |    KaJu74    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: Autobauer, Automobilindustrie, E-Auto, Elektroauto, Elektroautos, Elektromobilität, Elektro-Mobilität, Elektro-Prämie, Elon, emissionsfrei, E-Mobilität, E-Mobility, Gigafabrik, Giga-Fabrik, Gigafactory, Ladeadapter, Lademöglichkeiten, laden, Ladenetzwerk, Ladesäule, Ladesäulen, Ladestationen, Model 3, Model S, Musk, PV-Anlage, PV-Strom, Speicher, Supercharger, Tesla, Tesla Motors, X, Zukunft

Ich möchte hier mal meine Erfahrungen und Sichtweisen aus diversen Gesprächen mit anderen E-Auto Fahrern (nicht nur Tesla Fahrern) zusammenfassen.

 

Darin wird es darum gehen, wie dankbar ich/wir Tesla sind, weil sie die E-Mobilität in den Alltag gebracht haben.

 

Auch wenn andere wie Nissan und Renault viel früher mit E-Autos aufgewartet haben, brachten es diese Autos nicht aus dem Schatten und wurden leider zu Unrecht belächelt.

 

Was hat sich jetzt geändert?

 

Tesla hat das E-Auto sexy gemacht.

So sexy, dass sogar Ford den Plan von Tesla blockiert hat, indem die das Model E für sich reserviert haben.

Model S

Model E

Model X

Model Y

Jetzt wird es eben S3XY.

 

Tesla hat den Wagen ein „normales“ aber hübsches Aussehen verpasst. Elektroautos müssen nicht futuristisch aussehen, sie müssen nur futuristisch sein.

Tesla hat gezeigt, dass Elektroautos alltagstauglich sein können, in der Leistung mit fast jedem mithalten können.

 

Und in den Gesprächen kam folgendes heraus.

Egal wie es mit Tesla weiter geht:

  • Sie werden zu einem erfolgreichen und gewinnbringenden Unternehmen, welches Millionen Fahrzeuge, dazu Solardächer, Hausspeicher und Großspeicher verkauft.
  • Sie werden von Apple, Google oder einem anderen Hersteller aufgekauft und weiter betrieben.
  • Sie werden aufgekauft und eingestellt.
  • Sie gehen Pleite.

die meisten sind Tesla dankbar, dass sie die E-Mobilität aus dem Schatten geholt haben und die großen dazu „genötigt“ haben, auch endlich E-Mobile zu bauen.

Zitat:

@jennss schrieb am 8. Juni 2017 um 15:36:10 Uhr:

Die Frage wäre, wo die Elektromobilität heute ohne Tesla wäre. Musk hat viele Zweifel abgebaut.

Tesla hat das ganze System angegangen, welches nicht nur aus dem Auto besteht.

Es geht um das Auto, die Schnellladefähigkeit und -möglichkeit unterwegs und das Laden am Ziel/zu Hause.

Und im Fall von Tesla, was aber nicht für andere Hersteller gelten soll, auch die Solardächer und PV-Stromspeicher.

 

Ich freue mich ganz ehrlich auf die ganzen Ankündigungen.

Wenn die das bringen, was Versprochen wurde, werde ich sie mir auf jeden Fall ansehen.

Jedoch ist der Vorteil des Tesla Ladenetzwerk nicht zu unterschätzen.

 

Wir gehen einer "spannenden" Zukunft entgegen und das meine ich so doppeldeutig wie ich es geschrieben habe.

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16.01.2017 15:56    |    KaJu74    |    Kommentare (52)

Hallo zusammen,

 

da in einem Beitrag im AMS-Forum über "E-Fahrzeuge, die Mär von der sauberen Zukunft" geschrieben wird, will ich mal ganz sachlich die andere Sichtweise der E-Mobilität, die es ja auch real in Deutschland gibt, abbilden.

 

Zu mir:

 

Ich bin aktuell 42 Jahre alt. Bin 193 groß und übergewichtig. (Für alle, die es interessiert)

Ich bin in Berlin geboren und gelernter Kfz-Mechaniker.

Ich lebe jetzt im Emsland und arbeite als geprüfter Industriemeister - Fachrichtung Papiererzeugung in einer Papierfabrik auf Schicht als Schichtmeister.

Meine Hobbys sind Autos, Technik im allgemeinen und mein Garten und da vor allem mein Koiteich. Der Koiteich ist es auch, der meine Stromrechnung in einem 2 Personenhaushalt auf über 12.500kWh hochgetrieben hat. Aber was soll man sagen Hobby ist Hobby.

Ich fahre jetzt seit 3 Jahren rein elektrisch.

Dabei ist mein aktuelles Auto bereits das zweite. Und nein, ich habe den ersten nicht verkauft, weil der Akku schwach wurde.

 

In den 3 Jahren konnte ich viel erleben, testen und das möchte ich jetzt gerne wiedergeben.

 

Zu den Fahrzeugen:

 

Der erste war ein Tesla Model S 85 Bj.02/2014

Verbaut ist ein 85kWh Akku.

Er wird von Tesla angegeben mit einer Normreichweite (NEFZ) von 502km.

Einer Beschleunigung von 5,6 Sekunden auf 100km/h

Hat 367 System PS und im Fahrzeugschein waren 95PS eingetragen.

Vmax war auf 200km/h begrenzt.

 

Der zweite ist aktuell ein Tesla Model S 70D, Bj.07/2016

Den habe ich im September mit rund 6.000km auf dem Tacho von Tesla gekauft.

Verbaut ist übrigens ein 75kWh Akku, der nur per Software limitiert ist.

Er wird von Tesla angegeben mit einer Normreichweite (NEFZ) von 442km. (Ich könnte die 75kWh jederzeit freischalten lassen, dann hätte ich 490km NEFZ Reichweite)

Einer Beschleunigung von 5,4 Sekunden auf 100km/h

Hat 334 System PS und im Fahrzeugschein sind 215PS eingetragen.

Vmax ist auf 225km/h begrenzt.

 

Ich möchte hier nicht über Reichweiten diskutieren, denn die sind nun mal zu größten Teil vom Fahrer abhängig.

 

Ich werde hier nur von meinen Werten erzählen. Und von meinen Kosten.

Das ist also eine persönliche Betrachtung.

 

Sie ist ebenso wenig allgemein gültig, wie die andere Betrachtung im anderen o.g. Beitrag.

 

Planen muss man beim Tesla nichts mehr.

Man gibt das Ziel ins serienmäßige (allerdings schlechte, da keine Zwischenziele möglich und keine Alternativen Routen angeboten werden) Navi ein.

Er berechnet dann von selbst, was die beste Strecke ist, zeigt alle nötigen Ladestopps an und auch die Ladedauer.

Ich habe mir unterwegs angewöhnt, immer so lange zu Laden, bis ich einen Puffer von 100km habe. Dann kann man auch mal ordendlich Strom geben, ohne sich Gedanken machen zu müssen.

 

Laden tut ich nur wie folgt:

 

- Während der Langstrecke lade ich nur an Tesla Superchargern. (Ich habe 2014 mal eine Fahrt machen dürfen/müssen, wo ich an einem 22kW Ladepunkt zwischenladen musste, ätzend, die Warterei. Bei der Hinfahrt konnte ich es mit einem Restaurantbesuch kombinieren, bei der Rückfahrt aber nicht, dort half mir nur die Sky Übertragung eines Bundesligaspiels.)

- Vor Ort (unterwegs) lade ich an EWE Ladesäulen. Dafür musste ich eine Karte für 120€/Jahr kaufen. Jetzt kann ich so viel laden wie ich will.

- Zu Hause habe ich eine 22kW KEBA Wallbox. Die ermöglicht das Laden von 1,38kW (6A einphasig) bis zu 22kW (32A dreiphasig).

Als Besonderheit habe ich eine Steuerung eingebaut, die das Laden mit reinem PV-Überschuss ermöglicht. Dafür nutze ich folgendes System/Software (ist hoffentlich keine Werbung, da die Software kostenlos ist.): http://www.eb-systeme.de/?page_id=209

 

Kommen wir zum Verbrauch:

 

Bei Fahrzeug #1 hatte ich einen Verbrauch, welchen ich am Tripmeter abgelesen habe, von 22,80kWh/100km.

http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/605379.html

 

Rechnen wir jetzt mal 25% Ladeverluste hinzu, kommen wir auf 28,50kWh/100km. (Sommer-Wintermix)

 

Bei Fahrzeug #2 hatte ich einen Verbrauch, welchen ich am Tripmeter abgelesen habe, von 23,37kWh/100km.

http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/786325.html

 

Rechnen wir jetzt mal 25% Ladeverluste hinzu, kommen wir auf 29,21kWh/100km. (hauptsächlich Winter)

Die realen Ladeverluste von 22,08% habe ich hier ermittelt:

 

Entsprechend dieser Formel:

Datenquelle: http://www.hho-generator.de/vergleic...-vergleich.htm

 

Zitat:

Benzin:

1 m3 (=1000 l) liefern die Energie von 9,2·103 kWh ? 1,0 l liefern ein Tausendstel von 9,2·103 kWh also ca. 9 kWh

Diesel:

1 m3 (=1000 l) liefern die Energie von 9,7·103 kWh ? 1,0 l liefern ein Tausendstel von 9,7·103 kWh also ca. 10 kWh

bedeutet das, dass ich incl. der Ladeverluste bei den Fahrzeugen folgende Verbräuche gehabt hätte:

Fahrzeug #1 hätte 3,10l Benzin/100km oder 2,91l Diesel/100km verbraucht.

Fahrzeug #2 hätte 3,18l Benzin/100km oder 2,98l Diesel/100km verbraucht.

Wir reden hier von einem fast 5m langen, 2,3to schweren 5-7 Sitzer.

 

Kommen wir zu den Abgasen (wobei ich die reine Ladung mit PV bei mir im Sommer mal ignoriere):

 

Datenquelle: https://www.umweltbundesamt.de/theme...gung-in-zahlen

(Ich rechne das E-Auto also schlechter, als 5d49, der mit 500gCO2/kWh ausgeht)

Fahrzeug #1 hat bei 285Wh/km und 535gCo2/kWh also 152,48gCO2/km ausgestoßen.

Fahrzeug #2 hat bei 292Wh/km und 535gCo2/kWh also 156,22gCO2/km ausgestoßen.

Klingt nach viel, aber ich muss es nicht gegen ein Sparwunder rechnen, sondern (von mir aus, die letzten 2) Verbrenner, die ich gefahren habe.

 

Das wären:

Datenquelle: http://www.deutsche-handwerks-zeitun...150/3097/57956

Das letzte Fahrzeug vor dem ersten Tesla war ein Audi S5 Cabrio:

http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/450297.html

13,57 l Super Plus/100km bedeuten 322,97gCO2/km.

14,66 l LPG/100km bedeuten 260,95gCO2/km.

Das Fahrzeug vor dem S5, war ein Audi TT Roadster 3.2:

http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/229696.html

11,60l Super Plus/100km bedeuten 276,08gCO2/km.

 

Vergleichen wir mal:

322,97gCO2/km zu rund 155gCO2/km bedeuten nur noch 47,99% an CO2 Ausstoß.

260,95gCO2/km zu rund 155gCO2/km bedeuten nur noch 59,40% an CO2 Ausstoß.

276,08gCO2/km zu rund 155gCO2/km bedeuten nur noch 57,39% an CO2 Ausstoß.

 

Klar kann man jetzt auch ein Fahrzeug dagegen rechnen, der nur 3l Diesel/100km verbraucht, und dann würde der keine 80gCO2/km ausstoßen, wäre aber realitätsfremd.

Und wenn ich dir reine Ladung mit PV-Energie bedenke (dank meiner Schichtarbeit super möglich), sinkt der CO2 Anteil bei mir nochmal deutlich.

 

Kommen wir zu den Kosten:

 

Hier muss ich leider schätzen, da ich erst vor ein paar Tagen wieder einen Zähler

Ich hatte 2011 10.936kWh Strom verbraucht, 2012 waren es 11.265kWh und 2013 11.520kWh. Im Mittel also 11240kWh.

Jetzt nehme ich das Jahr, wo ich am meisten Strom verbraucht habe, seit ich den Tesla habe.

Das war 2016. Dort habe ich 16.238,27kWh verbraucht.

Sind rund 5.000kWh mehr.

Bedeutet bei einem Arbeitspreis von 21,76 ct/kWh also 1.088€/Jahr.

Meinen Arbeitspreis habe ich zeige ich hier:

Ich bin in den letzten 3 Jahren etwas über 50.000km gefahren.

Macht im Schnitt also 16.667km/Jahr.

 

Macht also 6,53€/100km. (Alles im Sommer-/Wintermix)

 

Den Rest habe ich an EWE Ladesäulen oder am Supercharger geladen, also kostenfrei.

Wenn jetzt jemand meint, ich habe ja für die Supercharger und die EWE-Tankkart bezahlt und das wäre somit unfair dann folgende Gedanken:

Wenn ich jetzt nicht am Supercharger geladen hätte, wie viel hätte mich das jetzt gekostet?

0€

Wenn ich jetzt NUR am Supercharger geladen hätte, wie hoch wären dann meine Stromkosten fürs fahren gewesen?

Auch 0€

Wenn ich jetzt nicht an EWE-Ladesäulen geladen hätte, obwohl ich die Ladekarte gekauft habe, wie viel hätte mich das jetzt gekostet?

120€

Wenn ich jetzt NUR am EWE-Ladesäulen geladen hätte, weil ich die Ladekarte habe, wie hoch wären dann meine Stromkosten fürs fahren gewesen?

Auch 120€

Also ist es keine Milchmädchenrechnung. Sondern Fakt.

 

Aber wie du willst.

Nehmen wir die aktuellen 29,21kWh incl. Ladeverluste und nehmen meinen Arbeitspreis von 21,76 Cent/kWh und ignorieren, das ich im Sommer für 0,1385€/kWh lade (die entgangene Einspeisevergütung), dann komme ich auf:

 

Trommelwirbel:

 

6,36€/100km

 

Also sogar noch weniger! Klasse.

 

Im Vergleich:

Das Audi S5 Cabrio:

http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/450297.html

13,57 l Super Plus/100km bedeuten bei 1,35€/l Super Plus 18,32€/100km.

14,66 l LPG/100km bedeuten bei 0,50€/l LPG 7,33€/100km.

Der Audi TT Roadster 3.2:

http://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/229696.html

11,60l Super Plus/100km bedeuten bei 1,35€/l Super Plus 15,66€/100km.

 

Das sind jetzt Werte aus 3 Jahren praktischer Erfahrung.

Ich fahre übrigens sparsam, aber nicht mit 80km/h hinter einem LKW, nur um das sagen. Ich fahre auf der Autobahn meistens mit 130km/h, teilweise mit 150km/h. Zum Überholen natürlich auch mal schneller.

 

Ich kenne übrigens kein Auto, was den Platz und die Leistung des Tesla erbringt, der dann maximal 3,18l/100km verbraucht.

Von daher kann ich mit ruhigem Gewissen weiter Tesla fahren.

 

Mein Fazit:

 

Wer sich einen Tesla kaufen kann und eine PV-Anlage sein eigen nennt, fährt jetzt schon, auch in Deutschland, günstiger und sauberer als mit vergleichbaren Autos.

Sinn macht als E-Autofahrer noch der Abschluß eines RWE ePOWER DIRECT Vertrages (ohne monatliche Kosten!), oder/und New-Motion Ladekarte (ohne monatliche Kosten!).

Dort wird man nicht so über den Tisch gezogen und lädt für 0,35€/kWh.

 

Wie gesagt, dass ist mein Beispiel, alles mit realen und belegbaren Zahlen.

Die treffen weder für 100% der deutschen Bevölkerung zu, genausowenig wie 18-36€/100km (aus dem anderen Beitrag) für alle gelten.

 

Eine PV-Anlage rechnet sich bei einem E-Auto quasi von selbst, da Eigenverbrauch ja besser ist, als verkaufen. (12 Cent Verkauf und über 21 Cent zurück kaufen)

Und eine PV-Anlage darf man ja nicht nur für das E-Auto rechnen, man spart ja auch bei der normalen Stromabrechnung.

Ich habe in den letzten 3 Jahren über 10.000€ an Stromkosten gespart, durch weniger Stromkauf und Stromverkauf. (Den PV-Speicher lasse ich mal außen vor, weil es nur ein Spaßprojekt ist und Finanziell keinen Gewinn machen wird.)

Das bedeutet, wenn der Strompreis nicht steigt, hat sich die PV-Anlage in nicht mal 10 Jahren nach der Anschaffung bezahlt und macht mir dann Gewinn, wenn er steigt, noch früher.

 

Und somit habe ich glaube ich ganz deutlich gezeigt, das es kein Märchen ist, sondern faktisch Realität.

Und dabei bin ich nicht mal auf das Second-Life der Traktionsakkus eingegangen, wodurch mehr saubere Energie tagsüber gespeichert werden kann/wird.

Und auch nicht auf die Recyclebarkeit der Akkus.

Und ich bin nicht auf die wegfallenden Ölwechsel Filterwechsel, Zündkerzen, Katalysatoren, Adbluekosten usw... eingegangen.

 

Gruß

 

KaJu74

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06.12.2016 10:46    |    KaJu74    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: Akku, E-Mobility, Energierückgewinnung, Model S, P85, P85D, Realität, Reichweite, S85, Stromverbrauch, Tesla, Tesla-Fahrer, Teslafahrers, Tesla Motors, unterschiedliche Fahrweise, Verbrauch

Ist dieser Blog hilfreich und entsprechen die Reichweiten den Erwartungen?

Hallo

 

Da der eigentliche Reichweitenbeitrag zu unübersichtlich geworden ist und es nur diskussionen gibt, was eine angemessene Fahrweise ist, werde ich hier die reinen Fakten mit Daten sammeln und für alle sichtbar machen.

 

Derzeit gibt es (Stand 06.12.2016) 46 dokumentierte Strecken.

 

Alle gleich Glaubhaft.

 

Von 165km theoretischer Reichweite bis 710km theoretischer Reichweite ist alles vertreten.

 

Wenn man die obersten und untersten 10 Werte als extreme ausschließt, bleiben theoretische Reichweiten von 328km bis 410km übrig.

 

Hier ist immer die aktuellste Datei. (Stand 07.12.2016)

http://www.file-upload.net/.../RealeReichweitenTeslaModelS.xlsx.html

 

In der Datei sind auch Links zu den einzelnen Beiträge, damit jeder sehen kann, das die Werte stimmen.

 

Hier seht ihr eine theoretische Kurve der Reichweite eines Model S

 

Hier hebe ich versucht, die Werte in eine Excel-liste zu übertragen

 

Hier ein Bild mir der Abweichung in %.

 

Eine Bitte an alle, die Werte beitragen wollen:
Ich brauche folgende Daten:
- Strecke
- Fahrzeit
- Verbrauchte Energiemenge
- Fahrzeug
Der Rest wird automatisch berechnet.

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30.10.2016 16:28    |    KaJu74    |   Stichworte: Akku, Degeneration, Garantie, Kapazitätsverlust, Tesla

Hallo

 

Bei Tesla gibt es (Stand 30.10.2016) folgende Akkugrößen:

 

  • 60 kWh
  • 70 kWh
  • 75 kWh
  • 85 kWh
  • 90 kWh
  • 100 kWh

Aktuell sind 60 und 70 kWh nur per Software gedrosselte 75 kWh Akkus, die später auch frei geschaltet werden können.

 

Es gibt zwei Arten der Degeneration:

 

Die Kilometerdegeneration und die Altersdegeneration.

- Hier ein Bericht über ein Model S, welches in einem Jahr 320.000km gefahren ist und dann einen neuen Akku brauchte, er hatte nur 6% Degeneration/Reichweitenverlust:

http://www.goingelectric.de/.../...-320-000-km-fahrbericht-t19126.html

- Hier ein Bericht über ein Taxi mit 160.000km

http://www.zeit.de/.../...-klaus-broecheler-erster-taxifahrer-muenchen

- Hier eine Liste mit den "Kilometerkönigen" des Tesla Forums:

http://tff-forum.de/viewtopic.php?t=7464

Stand 30.10.2016 die Top 5:

Platz 1: hans63, 348.700 km (24.10.2016)

Platz 2: Eberhard, 275.000 km (24.10.2016)

Platz 3: trimaransegler, 187.000 km (23.10.2016)

Platz 4: Johann Koeber Nbg, 161.300 km (22.06.2016)

Platz 5: Talkredius, 158.112 km (05.04.2016)

 

Dann zur Garantie:

 

Tesla bietet 8 Jahre auf den kompletten Antrieb, also Motor, Getriebe, Powerunit, Akk usw.. und das ohne Kilometerbegrenzung.

Was die Garantie nicht enthält ist eine garantierte Kapazität nach x Kilometern.

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Über mich

Ich bin, wie mein Username verrät Baujahr 74.

Ich habe Kfz-Mechaniker bei VW/Audi gelernt und war damals Jahrgangs bester.

Beim Landeswettbewerb wurde ich dann 5.ter.

Nach meinem Umzug ins Emsland habe ich dann in einer Papierfabrik angefangen.

Vom ungelernten Arbeiter habe ich mich bis zum geprüften Industriemeister Fachrichtung Papiererzeugung hochgearbeitet.

 

Ich bin Auto und Technik verrückt.

Ich hatte bereits 13 Autos und das in 26 Jahren.

 

Nach einem Problem mit Audi habe ich mich anderweitig umgesehen und bin durch einen Fernsehbericht bei Tesla gelandet.

 

Seit dem schwärme ich für E-Mobilität und erneuerbare Energie.

 

Ich werde NIE wieder einen Verbrenner kaufen.

Hybrid schon gar nicht.

 

Ich wünsche der deutschen Autoindustrie nicht den Untergang, sie sollen bloß endlich brauchbare Elektroautos bauen und nicht diese CO2-Flottenverbrauchs-Alibi-Autos.

 

Ich bete auch nicht Elon Musk an, sehe ihn aktuell (Oktober 2018) eher als Gefahr, als als Lösung für Tesla.

 

Ohne ihn hätte es Tesla in der Form aber nie gegeben und deshalb werde ich ihm immer Dankbar sein.

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