• Online: 12.079

Mon Oct 15 18:21:13 CEST 2018    |    KaJu74    |    Kommentare (5)    |   Stichworte: Abreitsluft, Außenluft, Feinstaub, Grenzwerte, synthetische Kraftstoffe, Wasserstoff, Wasserstoffantrieb

Hallo

 

Viele haben haben schon von Wasserstoffantrieben, Antriebe mit synthetischen Kraftstoffen, Arbeitsplatzgrenzwerten und Feinstaub gehört.

Leider machen sich die wenigsten die Mühe, sich die Sachen im Detail anzusehen.

 

Was mich besonders wundert, sind die Vermischung von Fakten/Werten.

 

Beispiele:

1. Wasserstoff und synthetischer Kraftstoff sind die Zukunft und nicht BEV:

Wasserstoff und synthetischer Kraftstoff sind keine Alternative, solange der Strom nicht komplett sauber ist:

http://www.manager-magazin.de/.../...-die-energiebilanz-a-1181147.html

Auf künstlichen Kraftstoffen ruht eine große Hoffnung für die Autoindustrie.

 

Würden alle Autos in Deutschland mit derartigem Sprit fahren, müsste die Stromproduktion um 206 Prozent gesteigert werden, wie die Grafik von Statista zeigt.

"Zusätzliche 110 Atomkraftwerke würden dafür benötigt", schreiben die Autoren der Untersuchung mit dem Titel "From CO2 neutral fuels to Emission-free driving".

 

2. Unterschied zwischen Außenluft- und Arbeitsplatzgrenzwert für NO2, außen ist er viel zu niedrig:

https://www.umweltbundesamt.de/themen/unterschied-zwischen-aussenluft

Zitat:

Arbeitsplatzgrenzwerte gelten nur für Arbeitende an Industriearbeitsplätzen und im Handwerk, bei denen aufgrund der Verwendung oder Erzeugung bestimmter Arbeitsstoffe eine erhöhte Stickstoffdioxid-Belastung zu erwarten ist.

Deshalb sind sie deutlich höher.

Aber die gelten natürlich nicht für alle, sondern nur spezielle:

Zitat:

Der Arbeitsplatzgrenzwert hat unter anderem einen anderen Zeit- und Personenbezug als der Grenzwert für die Außenluft: Der Wert gilt für gesunde Arbeitende an acht Stunden täglich und für maximal 40 Stunden in der Woche. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die berufsbedingt Schadstoffen ausgesetzt sind, erhalten zusätzlich eine arbeitsmedizinische Betreuung und befinden sich somit unter einer strengeren Beobachtung als die Allgemeinbevölkerung.

Der maximale Wert von 950 µg/m³ gilt natürlich nicht für Kindergartenarbeitsplätze, sollte logisch sein, obwohl hier im Forum schon mal als Basis genannt.

 

Anders ist das bei der Außenluft:

Zitat:

Stickstoffdioxid in der Außenluft sind hingegen alle Menschen rund um die Uhr ausgesetzt, wenngleich die Konzentration je nach Aufenthaltsort schwanken kann. Gerade empfindliche Personen wie Kinder, Schwangere, alte Menschen oder Menschen mit Vorerkrankungen wie Asthma reagieren zum Teil wesentlich sensibler auf Umwelteinflüsse.

Deshalb muss sie niedriger sein.

 

3. Feinstaub kommt viel mehr von Blumen als von Autos:

https://www.vcoe.at/.../...e-feinstaub-partikel-sind-am-schaedlichsten

Die Größe ist entscheidend und nicht die Menge:

Zitat:

Feinstaub ist nicht gleich Feinstaub. PM10 sind Partikel, deren Durchmesser kleiner als 10 ?m (Mikrometer) ist. PM2,5 sind Partikeln, deren Durchmesser kleiner als 2,5 ? m sind. Ultrafeinstaub sind Partikel, deren Durchmesser kleiner als 0,1 ?m ist (PM0,1).

Warum?

Zitat:

Während grobkörniger Feinstaub in der Nase „hängen“ bleibt, dringen die Kleinstteile bis in die Lungenbläschen und in den Blutkreislauf vor. Der besonders schädliche Dieselruß, der von der WHO als krebserregend eingestuft wird, enthält viele Ultrafeinstaubpartikel.

Den Rest lest selbst.

 

4. Wer mal etwas lachen will und Humor hat (wer nicht lachen will und keinen Humor hat, bitte nicht anklicken):

https://www.elektroauto-zoe.de/verbrenner-testfahrt/

 

5. Absichtliche Verdrehung der Tatsachen durch weglassen von Details:

In den letzten Tagen wurden mir auch Strecken genannt, die ein Tesla unmöglich fahren könnte:

1. 1.499km mit einem Schnitt von 88km/h.

Nur stellte sich später heraus, dass diese 1.499km an 3 Tagen gefahren wurden.

2. 520km zur Arbeit.

Nur stellte sich später heraus, das es Hin- und Rückweg waren und derjenige nur nicht zu Hause laden wollte.

Dann stellte sich heraus, dass der Arbeitgeber ihm zu Hause sogar eine Ladesäule installieren würde und die Probleme nur an den Wochenenden im Ferienhaus auftreten würden.

Wie gesagt, es geht nicht darum dass er dort nicht laden könnte, er will nur nicht, weil er den Strom bezahlen müsste.

 

Solche künstlich gebauten Gründe, warum sie kein Elektroauto fahren wollen finde ich komisch.

Sie können doch ruhig sagen, dass sie es einfach nicht wollen und gut.

Jeder hat seine freie Meinung/Wahl.

Aber warum werden extra künstlich Geschichten "erfunden" oder durch weglassen von Details so aufgebaut, dass das als Grund herhalten muss, warum es kein Elektroauto wird?

 

6. Dieselfahrverbote nur in Deutschland

Warum gibt es Dieselfahrverbote? Wegen dem Weltklima oder weil lokal zu viele Schadstoffe vorhanden sind und ich meine nicht CO2, sondern NOx und Feinstaub (siehe weiter oben).

 

Und die Dieslefahrverbote komme automatisch, wenn die Zulassungsverbote für Verbrenner greifen:

 

7. Rohstofflüge und Doppelmoral:

https://energiewende-rocken.org/leise-pr-leise-luegen-001/

Erst beim E-Auto werden der Abbau und die Bedingungen kritisiert. Vorher und aktuell fördern sie diese Stoffe aber mehr für andere Alltagsgegenstände.

 

Ich bin offen für eine Diskussion, werde die Kommentare aber schnell abschalten, wenn hier nur Blödsinn kommt.

Hat Dir der Artikel gefallen? 0 von 1 fand den Artikel lesenswert.

Thu Oct 11 10:41:30 CEST 2018    |    KaJu74    |    Kommentare (75)    |   Stichworte: Model S, Tesla

Hallo zusammen,

 

ich hatte dazu schon mal einen Blog: https://www.motor-talk.de/.../...2-wie-ich-zum-tesla-kam-t4797332.html

 

2013 fuhr ich ein Audi S5 Cabrio, welches ich recht teuer auf LPG umgebaut hatte.

Leider ging die Umbaufirma pleite und die Garantie bei Audi war durch den Umbau auch erledigt.

Die Zusatzgarantie wurde mir damals falsch verkauft und nach den 2 Jahren Seriengarantie bereits abgelaufen.

 

Das hat mich sauer gemacht und unsicher, wie es weiter geht.

 

Ich war wirklich am überlegen, ob ich mir einen gebrauchten Audi R8 V10 kaufen sollte.

Aber die Folgekosten haben mich dann schnell davon abgebracht.

 

Im Fernsehen lief dann ein Bericht und Test über Tesla, den ich mit großem Interesse angesehen habe.

 

Da ich wusste, dass der kleine Roadster bereits deutlich über 120.000€ gekostet hat, dachte ich erst, dass ich mir das Model S nie leisten könnte.

 

Als ich auf der Homepage war, war ich aber positiv überrascht.

 

Dann wollte ich mir eine Probefahrt organisieren, aber die deutschen Händler waren dünn aufgestellt und Fahrten kaum möglich.

Also habe ich in den Niederlanden nachgefragt und hatte Glück und kurzfristig eine Probefahrt.

Es war damals noch ein US Modell.

Aber die Probefahrt hat mich einfach umgehauen.

 

Zu Hause ging es direkt an den PC und ich habe die verschiedenen Konfigurationen durchgespielt.

Dazu habe ich bereist Blogs geschrieben: https://www.motor-talk.de/.../...esla-model-s-bestellung-t4797903.html

 

Deshalb hier nicht noch mal.

 

Zum ersten Tesla, den S85 werde ich hier auch nicht mehr schreiben.

 

Ich habe 2016 dann entschieden, dass ich den Autopiloten und Allrad wollte und das als Flachlandemsländer.

 

Ich habe meinen gut verkaufen können und einen guten gebrauchten S70D gefunden.

Später habe ich dann das Upgrade auf S75D gemacht, als der Preis günstig war.

 

Hier mal ein paar Impressionen.

 

Bei der Abholung:

Erste Detailaufnahmen bei mir zu Hause.

Ein Satz Winterreifen incl. neuer Felgen:

Nach der Lackversiegelung:

Das Upgrade von S70D auf S75D sollte 3.600€ kosten. Das war es mit nicht Wert!

Später gab es eine Aktion, wo es nur 550€ gekostet hat. Da habe ich zugeschlagen.

Ein Klick und ich hatte einen größeren Akku. Krass. Allerdings auch 550€ weniger auf dem Konto.

Das ich noch ein Kind geblieben bin, zeigt der Name, den ich dem Tesla gegeben habe und die Sticker , die ich aufgeklebt habe.

Roadrunner. Meep Meep.

Der konnte auch nie eingefangen werden.

Und für mich war der Tesla der Roadrunner und die Verbrenner die Kojoten. ;)

Voll geladen mit Rated Range, was als Berechnungsgrundlage 200Wh/km bedeutet.

Es gäbe noch Rated Range, was als Berechnungsgrundlage 180 (oder 170) Wh/km bedeutet und für mich kaum erreichbar ist, außer im Sommer auf der Landstraße.

Der Ladeanschluss der nur so lange grün leuchtet, wenn er lädt, solange das Auto aufgeschlossen ist.

Bilder vom hinteren Kofferraum und der Mulde unterhalb.

Bilder vom vorderen Kofferraum.

Dort sieht man auch die einzige Flüssigkeit, die man nachfüllen/kontrollieren kann/soll.

 

Nur, weil auch bei Tesla nicht alles Perfekt ist, die Mängel, oder Dinge, die mir nicht gefallen:

- Vorderer Kofferraum ging nicht auf.

Die "Haube öffnete zwar in die erste Entriegelung, aber die zweite ging nicht auf. Man konnte das zwar mit einem Finger öffnen, war aber nicht richtig. Der Fehler wurde, da ich den vorderen Kofferraum selten nutze, bei einem geplanten Wartungsaufenthalt mit repariert.

- Bei der Übergabe war im Blech vor dem Schiebedach eine Beule die von innen nach außen geht, als ob eine Schraube zu weit rein geschraubt worden ist.

Ist mir aber mittlerweile egal, so erkenne ich meinen Wagen sofort.

- Die Lederverkleidung an der B-Säule

Da ich sehr groß bin und den Sitz sehr weit hinten habe, streife ich dort immer wieder dran vorbei und das Leder ist dort schon sehr abgewetzt.

- Internetverbindung in Grenzgebieten setzt öfters aus und dann hat man keine Karte im Display.

Das Problem ist auch im neuen, mit der LTE Verbindung nur teilweise besser geworden, aber natürlich auch eher ein Problem der Telefonanbieter. Nervt trotzdem. (verwackeltes Bild von meinem alten Tesla)

- Bei OTA Updates wird zwar angezeigt, dass es ein Update gibt und man wird gefragt, ob man es installieren will, aber man bekommt erst nach der Installation die Infos, welche Software und was sich ändert.

- Der Web-Browser ist immer noch untauglich.

- Keine Menüs, wo man den SOH (State-of-Health) abrufen kann.

Da sind andere Hersteller auskunftsfreudiger.

 

Aus Sentimentalitätsgründen hier noch mal 2 Bilder von meinem ersten Tesla.

 

Wollte jetzt nicht zu viele ZDF verwenden, denn diese Daten bekommt man im Internet ja schon zu genüge.

 

Wenn noch jemand andere Detail sehen wollen, schreibt es in die Kommentare.

Hat Dir der Artikel gefallen? 6 von 10 fanden den Artikel lesenswert.

Mon Oct 08 16:44:59 CEST 2018    |    KaJu74    |    Kommentare (36)    |   Stichworte: BEV, BHKW, E-Antrieb, E-Auto, E-Autos, E-Fahrzeug, Emissionsfrei, emissionslos, eMobilität, E-Mobilität, E-Mobility, Model S, PV-Anlage, PV-Strom, PV-Überschuss, Tesla, Tesla Motors, Teslas

Hallo zusammen,

 

ein Elektroauto emittiert jetzt, mit dem aktuellen Strommix in Deutschland, weniger Emissionen, als ein gleichwertiger Verbrenner.

 

Wie ihr wohl wisst, fahre ich seit 2014 nur noch elektrisch, dank Tesla.

 

Mit meinem Audi S5 Cabrio hatte ich über 13l Super Plus pro 100km verbraucht.

Vor dem Tesla hatte ich bereits einen Stromverbrauch von über 13.000kWh pro Jahr.

Grund, mein Koiteich, der zwar nicht geheizt wird, aber die Pumpen, Filter usw.. verbrauchen alleine 8-9.000kWh.

Bitte jetzt keine Diskussion über mein Hobby. Außer Fragen zum Teich.

 

Nach dem Tesla ist der Stromverbrauch auf +-16.000kWh gestiegen.

Allerdings verbrauche ich ja kein Beinzin/LPG mehr.

14,66 l/100km LPG oder 13,57 l/100km Super Plus, die nicht mehr verbrannt/verbraucht werden.

 

Als ich den Tesla bestellt hatte, fing ich mir Gedanken über die Energie zu machen.

 

In Folge habe ich mir diverse Dinge angeschafft.

- 2013 eine 22kWp PV-Anlage.

- 2014 einen Bleispeicher mit 47 nutzbare kWh.

- 2017 die Brennstoffzelle BlueGEN.

Damit habe ich meinen Stromverbrauch von über 13.000kWh (Über 16.00kWh mit dem Tesla) Stück für Stück senken können.

- 2014 noch 3.900kWh Netzbezug bei 10.650kWh Netzeinspeisung

- 2015 noch 3.550kWh Netzbezug bei 10.000kWh Netzeinspeisung

- 2016 noch 4.775kWh Netzbezug bei 8.890kWh Netzeinspeisung

- 2017 noch 2.700kWh Netzbezug bei 15.850kWh Netzeinspeisung

- 2018 (bis jetzt) nur noch 390kWh Netzbezug bei 17.450kWh Netzeinspeisung

 

Klar habe ich die idealen Bedingungen. Aber die haben sehr viele.

 

Es ist also viel möglich und die Technik bezahlt sich quasi von selbst.

Deshalb gibt es keinen Weg zurück mehr für mich.

 

Ich hoffe, das sind jetzt nicht zu viele ZDF (Zahlen, Daten, Fakten)

Hat Dir der Artikel gefallen? 3 von 6 fanden den Artikel lesenswert.

Sat Oct 06 15:47:08 CEST 2018    |    KaJu74    |    Kommentare (90)    |   Stichworte: Model S, Tesla

Warum polarisiert Tesla so sehr?

Hallo zusammen,

 

hier mal ein Bild von meinem Wagen, nach der Lackversiegelung:

 

Es kommen sehr viele Nutzer, die andere Marken fahren, in die Tesla Themen, um dort zu erklären, warum sie keinen Tesla kaufen werden/würden.

 

So was ist mir früher, als ich totaler Audi Fan (heute wäre ich ein Audi-Fanboy) war, nie eingefallen.

Ich wäre nie in ein BMW oder Mercedes Forum gegangen und hätte dort erzählt, warum ich keinen BMW oder Mercedes kaufen würde.

 

Bei Tesla ist das anders.

 

Warum denkt ihr, ist das so?

 

Bei der Umfrage sind Mehrfachnennung möglich.

Gerne auch als Kommentar.

Hat Dir der Artikel gefallen? 1 von 7 fanden den Artikel lesenswert.

Thu Oct 04 16:21:56 CEST 2018    |    KaJu74    |    Kommentare (121)    |   Stichworte: Finanzielle, Firma, Model S, Tesla, Tesla Motors

Was erwartest ihr finanziell vom Q3 2018 von Tesla?

Hallo zusammen,

 

da es im Forum weniger erwünscht ist, mache ich jetzt einen Blogartikel daraus.

Tesla hat seine neuesten Produktions- und Auslieferungszahlen veröffentlicht. Im dritten Quartal 2018 stellten die Kalifornier demnach 80.142 Elektroautos her – 50 Prozent mehr als im vorangegangenen Rekordquartal.

Ausgeliefert wurden in den letzten drei Monaten 83.500 Stromer.

 

Von seinem neuen Mittelklassewagen Model 3 produzierte Tesla in Q3 2018 insgesamt 53.239 Einheiten – fast doppelt so viele wie im Vorquartal.

In der letzten Septemberwoche rollten endlich mal wieder über 5300 Model 3 von den Bändern, der Großteil davon in Form höherwertigerer Ausführungen mit Allradantrieb.

Tesla erreichte damit ein neues Fertigungshoch von über 10.000 Antriebseinheiten pro Woche.

 

Von den großen Premium-Elektroautos Model S und Model X wurden im dritten Quartal dieses Jahres 26.903 Einheiten hergestellt – etwas mehr als im vorangegangenen Quartal. Zeigt, das die Nachfrage nach den Jahren immer noch vorhanden ist.

 

Unter den insgesamt 83.500 ausgelieferten Batterie-Autos waren 55.840 Model 3, 14.470 Model S und 13.190 Model X.

Zitat:

“Nur in Q3 haben wir mehr als 80 Prozent der Fahrzeuge ausgeliefert, die wir in ganz 2017 ausgeliefert haben, und wir haben zwei Mal so viele Model 3 ausgeliefert wie in allen vorherigen Quartalen zusammen”, unterstrich Tesla.

3776 Model S und Model X sowie 8048 Model 3 befanden sich zum Quartalsende noch in der Überführung und fließen in das Ergebnis für Q4 ein, merkte Tesla an. Das ist aktuell ein Problem, es gibt wohl nicht genug PKW-Transporter.

 

Auch interessant die Mitbewerber.

“Unser Ziel von 100.000 Model-S und Model-X-Auslieferungen für 2018 besteht weiter”, so Tesla abschließend.

Die mit Spannung erwarteten Zahlen zu den jüngsten Umsätzen und finanziellen Details wird das Unternehmen in den kommenden Wochen bekanntgeben.

 

Und genau um diese Zahlen geht es mir.

Es gibt nicht wenige, die ja verkünden, das Tesla pro Verkauften Auto Verlust macht.

Das würde bedeuten, je mehr Autos Tesla verkauft, ja mehr Verlaust machen sie.

 

Deshalb die Umfrage. Ich würde mich auch gerne über einen Kommentar dazu freuen.

Aber die Umfrage ist ja anonym.

Hat Dir der Artikel gefallen? 2 von 3 fanden den Artikel lesenswert.

Mon May 07 10:22:45 CEST 2018    |    KaJu74    |    Kommentare (16)

Wer ist Spendenmitglied bei der DUH und wer beabsichtigt es zu werden?

Hallo

 

Ich würde gerne mal wissen, wie viele Motor-Talkler schon Spendenmitglied der DUH sind, oder vor haben, Mitglied zu werden?

 

https://www.duh.de/

https://www.duh.de/foerdermitglied/

 

Denn die DUH kämpft ja für die Rechte der Bürger und die der Kunden.

Das Recht auf saubere Luft.

Das Recht auf funktionierende Abgasreinigung bei gekauften Autos.

 

Ich könnt gerne was dazu schreiben oder einfach nur anonym abstimmen.

 

Freue mich auf Antworten.

Hat Dir der Artikel gefallen? 3 von 9 fanden den Artikel lesenswert.

Sun May 06 09:05:19 CEST 2018    |    KaJu74    |    Kommentare (4)

Ist euch dreckige Luft lieber, als ein Auto sauberer machen zu lassen?

Hallo

 

Dieses Thema hat mich wirklich zum grübeln gebracht:

Gutachten: Hardware-Nachrüstungen von Diesel-Fahrzeugen - Experten: Diesel-Nachrüstungen sind teuer und unwirksam

 

Dort vertreten viele die Meinung, dass die Hersteller die Autos nicht aufrüsten und sauberer machen sollten.

 

Ich habe dort versuche mal eine neutrale Zusammenfassung aufzustellen, bitte korrigieren wenn fehlerhaft.

 

1. Es gibt Thermofenster, wo die Abgasreinigung reduziert oder komplett abgeschaltet wird.

Das passiert bereits ab 18°C, also die Reduzierung und bei 10°C ist sie komplett abgeschaltet.

 

Das findet ihr gut.

 

2. Es gibt Abschaltvorrichtungen zum Motorschutz.

Also der Motor ist so konstruiert, dass er nicht dauerhaft die Abgase reinigen kann.

 

Das findet ihr gut.

 

3. VW (und vielleicht andere) hat zusätzlich eine Betrugssoftware verbaut, wo die Abgasreinigung auch deaktiviert wurde, wenn das Fahrzeug nicht auf einem Prüfstand war.

 

Das findet ihr nicht gut, habt aber damit kein Problem.

 

4. Die Software war ein Fehler eines einzelnen kleinen Mitarbeiters der die Software ohne Wissen der Chefs aufgespielt hat. Was die Chefs aber für nicht gut heißen.

Trotzdem werden neue Fahrzeuge weiterhin mit der Betrugssoftware gebaut und ausgeliefert.

 

Keine Ahnung wie ihr das findet, vermutlich normal.

 

5. Die Softwareänderung läuft mehr als schleppend.

 

Interessiert euch glaube ich nicht.

 

6. Die Fahrzeuge, die die geänderte Software haben, bekommen plötzlich Probleme.

Der Hersteller und einige User hier sagen dann, wer weiß ob das mit der Software zusammen hängt.

 

Also findet ihr das eher normal.

 

7. Die Fahrzeuge, die die geänderte Software haben, fallen jetzt aus und Teile gehen kaputt und VW weigert sich Garantie oder Kulanz zu geben.

Der Hersteller und einige User hier sagen dann, wer weiß ob das mit der Software zusammen hängt, denn es hätte auch ohne so kommen können.

 

Also findet ihr das eher normal.

 

8. Eine dauerhafte Einhaltung der Grenzwerte ist möglich, würde aber etwas Geld kosten

 

Das will hier scheinbar niemand, weil so beim Kauf nie zugesagt, obwohl ich auf keinem Prospekt je gelesen habe, dass die Schadstoffklasse nicht dauerhaft eingehalten werden kann.

 

9. Die Diesel erfahren jetzt einen Wertverlust.

Das ist das Problem der Kunden und nicht der Hersteller.

Man soll besser einen neuen Diesel der Hersteller kaufen.

Die sind dann garantiert sauber, wie auch schon immer versprochen wurde.

 

Stimmt das so in etwa?

 

Als erste Antwort kam:

Zitat:

@ahmettir schrieb am 5. Mai 2018 um 12:57:16 Uhr:

Bis auf den ersten Satz im Punkt 3 kann ich dir zustimmen :) ich finde es sogar gut, dass so eine Einrichtung eingebaut wurde. Das beweist mal, dass man sich als Autobauer nicht verarschen lässt :)

Er bestätigt die (schrecklichen) Aussagen, die ich getroffen habe.

Er geht sogar noch weiter, denn er findet es auch noch gut, das VW die Bertugssoftware eingebaut hat.

 

Später ergänzt er es nochmal wie folgt:

Zitat:

@ahmettir schrieb am 5. Mai 2018 um 23:16:01 Uhr:

Ich arbeite in einer Großstadt, wo die Luft in der Innenstadt manchmal abartig stinkt (die Rede ist nicht mal von Stuttgart, wer weiß wie es dort duftet). Das ist auch ein Grund, wieso ich die 3 km nicht mehr zu Fuß gehe, sondern mit meiner Dieselmühle.

Aber ganz ehrlich: Bevor die ganzen Autos abgeschafft oder verschrottet werden, atme ich lieber die ätzende stinkige Luft ein. Die Freude am Autofahren ist unser Recht, das wir uns von niemandem nehmen lassen werden :)

Und bevor man in seine Mühle kaputtgehen könnende Abgasreinigungstechniken einpflanzen lässt, atmet man doch lieber die würzige Abgasluft ein :D

 

Na ja, nicht jeder muss es verstehen. Ich bin seit eh und je schon immer ein autokranker Typ (auch Autonarr genannt). Daher interessieren mich Abgase grundsätzlich nicht.

....

Das Leben ist so ungerecht, nicht wahr? :) wer Autos nicht leiden kann, soll nicht an unseren würzigen und tödlichen Abgasen rumhacken, sondern aufs Land ziehen.

Dazwischen geht es nur um seinen Wunsch mit 300km/h zu fahren und das dort die Reinigung eh nicht funktionieren kann.

 

Denkt die Mehrheit der Deutschen oder auch andere wirklich so?

Hat Dir der Artikel gefallen? 1 von 1 fand den Artikel lesenswert.

Tue Jan 02 20:54:52 CET 2018    |    KaJu74    |    Kommentare (22)

Hallo zusammen,

 

ich wollte ein für alle mal mit den ständig wiederholten Mythen, oder sollte ich Lügen sagen, aufräumen.

 

Zum zigsten Mal wird gerade in NTV folgendes berichtet. (Selbstverständlich ohne Kommentarfunktion)

https://www.n-tv.de/.../...nicht-der-Heilsbringer-article20209602.html

 

Gehen wir den Text mal langsam und Stück für Stück durch.

 

Zitat:

Das Elektroauto wird gerne als Hoffnungsträger gepriesen, das helfen soll, einige der drängendsten Umweltprobleme in den Griff zu bekommen. Vor allem in Hinblick auf die Klimakrise sehen viele die Stromer als rettende Mobilitätslösung. Doch vieles spricht dafür, dass sich die E-Mobilität in Hinblick auf den Klima- und Umweltschutz als Trugbild entpuppen könnte.

Fängt ja schon mal prima an, aber lesen wir weiter.

Zitat:

Die Ökobilanz stimmt nicht

 

Auch wenn Elektroautos keine Abgase aus einem Auspuff in die Umwelt pusten, handelt es sich keineswegs um klimatechnisch saubere Ökomobile. Zwar fahren die Stromer lokal emissionsfrei, doch in ihrer Gesamtbilanz sorgen sie für schädliche Emissionen, vor allem auch für einen hohen CO2-Ausstoß. Beispiel gefällig? Allein der Energiebedarf zur Herstellung einer Traktionsbatterie entspricht der Menge Treibstoff, mit der konventionell angetriebene Autos gut und gerne 50.000 bis 80.000 Kilometer weit fahren können. Es bedarf also einer hohen Laufleistung, damit die Ökobilanz eines E-Autos am Ende besser als die eines herkömmlichen Fahrzeugs ausfällt.

1. Die Annahme, dass der Energiebedarf zur Herstellung einer Traktionsbatterie so hoch ist, kommt von der längst widerlegten "schwedischen Studie".

- Die Studie hat übrigens keine eigenen Daten erhoben, sondern 4 alte Studien ausgewertet.

- Die Studie hat Akkutypen analysiert, die in aktuellen Elektroautos nicht verwendet werden.

- Die Studie hat Einzelfertigungswerte verwendet und Großserienproduktion außen vor gelassen.

- Die Studie hat auch die Nutzung von erneuerbaren Energien bei der Fertigung außen vor gelassen.

- Die deutsche Presse hat scheinbar vergessen, dass ein Verbrenner bei der Produktion auch CO2 verursacht.

- Die deutsche Presse hat scheinbar vergessen, dass die Rohstoffe für die Produktion der Teile, die ein E-Auto nicht hat, auch gefördert, verarbeitet, transportiert, verarbeitet und montiert werden müssen.

- Die deutsche Presse geht davon aus, dass ein Verbrenner keinen Akku hat, also mit 0gCO2 startet. Ganz clever.

2. Der meiste CO2 Bedarf für eine Traktionsbatterie entsteht nicht bei der Förderung der Rohstoffe sondern der Montage.

Was ist also, wenn die Montage mit 100% erneuerbarer Energie gemacht wird, wie in der Gigafactory geplant?

3. Wie lange wird ein Auto im Schnitt gefahren? Mehr oder weniger als 80.000km?

4. Wie viel CO2 entsteht bei der Herstellung der Verbrennerantriebs vom Motor über Getriebe und Auspuffanlage?

 

Also schon mal ganz am Anfang der erste Stammtischmythos. :(

Zitat:

Zumal der Strom zum Antrieb eines Elektroautos auch noch in vielen Jahren überwiegend aus klimaschädlichen Quellen stammen wird.

Hier mal eine Ausarbeitung, die von diversen Quellen geprüft wurde und alle Quellen enthält:

Also ist ein Elektroauto bereits jetzt deutlich schauberer, selbst mit dem deutschen Strommix.

 

Auch viel besser aufgearbeitet hat es dieser Bericht:

http://www.manager-magazin.de/.../...er-als-ford-fiesta-a-1177177.html

Zitat:

Wer ausschließlich über eine autarke Photovoltaikanlage sein E-Mobil mit Strom füttert, könnte tatsächlich eine nahezu klimaneutrale Nutzung realisieren.

Aha. :rolleyes:

Zitat:

Praktisch werden die allermeisten Fahrer von E-Autos die Energie jedoch aus öffentlichen Stromnetzen beziehen. Und hier stellt sich die Frage, wieviel Strom dann regenerativen Ursprungs ist.

Ich kenne keinen Elektroautofahrer, der keinen Ökostromvertrag hat und somit den Ausbau der Erneuerbaren Energien vorantreibt.

Zitat:

Im deutschen Netz liegt der Anteil derzeit bei gut einem Drittel. Im Umkehrschluss heißt das: Rund zwei Drittel der Energie zum Betrieb von Elektroautos in Deutschland kommt aus Müllverbrennungsanlagen, Atom-, Kohle- oder Gaskraftwerken.

2017 sind es sogar schon 38,5%.

Und wenn man den exportierten Strom nicht produziert hätte, wäre der Anteil sogar über 40%.

Aber die Regierung will ja die Kohlemeiler nicht abschalten oder drosseln, trotz mimmer mehr sauberen Strom. Das ist aber ein anderes Thema.

 

Was ist eigentlich mit dem Öl für die Verbrenner? Das Öl kommt nicht mehr so leicht aus dem Boden, deshalb wird jetzt Fracking und Ölgewinnung aus Ölsand vorangetrieben.

 

Habt ihr eine Ahnung, wie gefährlich und dreckig das ist?

Zitat:

Eigentlich soll das Elektroauto eine zentrale Rolle bei der Energiewende spielen. Doch um die Energiewende möglichst schnell zu erreichen, müssten Autos noch deutlich effizienter werden – auch Elektroautos. Die meisten derzeit bei Autokunden gefragten E-Mobile sind allerdings alles andere als effizient. Stattdessen handelt es sich um mächtige Luxusmobile mit ebenfalls mächtigen Batteriepaketen und enormer Motorleistung. Vom effizienztechnischen und ökologischen Ideal sind diese Fahrzeuge meilenweit entfernt. Dennoch darf sich ein Tesla Model X mit einem grünen Image schmücken, wenngleich die Ökobilanz für dieses Fahrzeug in Wahrheit schlecht ausfällt.

Ein Tesla Model S/X verbraucht in etwas 20-25kWh/100km.

Benzin und Diesel haben rund 10kWh/l.

Das bedeutet, das ein Tesla mit 2-2,5l/100km auskommt.

 

Und was verschwiegen wird, ein neues Unternehmen muss erst mit großen und teuren Fahrzeugen anfangen um Geld einzunehmen.

Jetzt kommt das Model 3, was deutlich effizienter ist.

Zitat:

Rohstoffe dürften knapp werden

 

Batterieelektrische Autos haben das Problem eingeschränkter Reichweite, was vor allem an der geringen Energiedichte der zudem sehr teuren Batterien liegt. Trotz vieler Ankündigungen: Bislang ist keine Superbatterie in Sicht, die bei kleinem Bauraum eine hohe Speicherkapazität erlaubt und auch noch günstig ist. Zwar gibt es immer wieder Berichte über Graphen-, Feststoff- oder Flusszellen-Batterien – doch keine dieser angeblichen Heilsbringer scheint reif für die Serienproduktion. Vorläufig setzen alle etablierten Elektroautohersteller entsprechend auf die Lithium-Technik, die im Vergleich zu anderen verfügbaren Batterievarianten die höchste Energiedichte und Lebensdauer verspricht. Allerdings sind bei dieser Technik auf absehbare Zeit keine großen Entwicklungssprünge zu erwarten. Experten gehen davon aus, dass mit einigen Innovationen in den kommenden Jahren die Energiedichte von Lithium-Ionen-Akkus lediglich moderat steigen wird.

Deshalb hat Tesla auch einen Roadster vorgestellt, der in 2,1s auf 100km/h beschleunigt, 200kWh haben wird und damit 1.000km bei Autobahntempo erreichen wird.

Mit heutiger Akkutechnik würde alleine der Akku 1,6t wiegen. Damit wären die Werte aber nicht machbar.

 

Zitat:

Da es vorläufig bei Lithium-Ionen-Batterien bleiben wird, für deren Produktion unter anderem die Metalle Lithium und Kobalt benötigt werden, könnte es zu massiven Rohstoffengpässen kommen. Beide Materialien dürften angesichts ambitionierter E-Mobilitäts-Pläne vieler Autohersteller in den USA, China und Europa schon bald knapp werden. Bereits jetzt gilt der Weltmarkt von Lithium und Kobalt als leergefegt. Den Abbau der Rohstoffe deutlich zu steigern, dürfte jedoch Probleme bereiten.

 

So kommt mehr als die Hälfte des weltweit geförderten Kobalts etwa aus der politisch instabilen Demokratischen Republik Kongo. Etwas besser dürfte es um die Versorgung mit Lithium stehen. Neben einigen Ländern in Südamerika fördern auch China und Australien in größeren Umfängen Lithium. Sollte der Bedarf in den kommenden Jahren drastisch steigen, und dafür sorgen schon allein die Expansionspläne deutscher Hersteller, wird es allerdings auch hier zu Engpässen kommen. Gut möglich, dass der Kampf um die Rohstoffe manchen Autobauer vor schwer lösbare Problem stellt.

Die Rohstoffe werden nicht knapp.

https://ecomento.de/.../

Nur haben die deutschen Hersteller, trotz ihrer zahlreichen Ankündigungen wohl vergessen, sich Rohstoffe zu sichern.

VW Versuch #1:

https://ecomento.de/.../

VW Versuch #2:

https://ecomento.de/.../

 

Außerdem wird das Thema Recycling total ignoriert:

https://www.erneuerbareenergien.de/.../

 

Auch der Mythos, dass die Akkus schnell nachlassen und kaputt gehen, ist und bleibt ein Mythos:

https://www.teslarati.com/.../

Tesla Akku haben im Schnitt noch über 90/95% nach 250.000km und 80% Kapazität nach 840.000km.

Zitat:

Was ist mit der Brennstoffzelle?

 

Die derzeit verfügbaren Batterien sind ein alles andere als optimales Speichermedium, weshalb viele das Brennstoffzellenauto als eigentlichen Königsweg sehen, um der E-Mobilität zum Durchbruch zu verhelfen.

Vor allem die Hersteller, die Werkstätten und die Ölproduzenten.

Zitat:

Wasserstoff eignet sich in vielfacher Hinsicht besser als Speichermedium.

700 bar und Hochentzündlich, ja das bessere Speichermedium.

Zitat:

Doch auch hier wartet die Technik seit Jahrzehnten auf den Durchbruch für den Massenmarkt. Immer wieder wurden in der Vergangenheit kleine Versuchsflotten auf die Straße gebracht sowie hier und dort neue Wasserstofftankstellen eröffnet, doch der Siegeszug dieser Technik scheint in weiter Ferne. Um der Brennstoffzelle zum Durchbruch zu verhelfen, bedarf es unter anderem gewaltiger Investitionen in die Infrastruktur. Den globalen Bedarf bis ins Jahr 2030 hat eine kürzlich von McKinsey veröffentlichte Studie auf rund 280 Milliarden US-Dollar beziffert.

Bezüglich der Infrastruktur, also der Tankstellen verweise ich mal auf meinen eigenen Blog aus 2016:

https://www.motor-talk.de/.../...elle-und-h2-tankstellen-t5665627.html

Das brauche ich hier nicht alles zu wiederholen.

Zitat:

Da der Strom für E-Autos oftmals nicht aus regenerativen Quellen stammt, werden die Stromer als lokal emissionsfrei bezeichnet. Doch auch dieser Vorteil, der zum Beispiel dabei helfen soll, Luftgrenzwerte in Städten einzuhalten, ist nur bedingt wahr. Unter anderem setzen Elektrofahrzeuge schädliche Emissionen wie Feinstäube auch lokal frei, beispielsweise durch Reifen- und Bremsabrieb. Will man dem Feinstaubproblem konsequent entgegnen, müsste man auch eine massenhafte Nutzung von Elektroautos in Städten hinterfragen.

Reifenabrieb haben alle Fahrzeuge, die nicht schweben, also kein Unterschied.

Bremsen müssen Elektroautos aber dank Rekuperation fast nicht mehr, anders als beim Verbrenner, wo Bremsenergie nur in Wärme umgewandelt wird, gewinnt das Elektroauto sogar Strom zurück.

Zitat:

Elektroautos sind außerdem aus sicherheitstechnischer Sicht für den Menschen gefährlich. In China spricht man seit Jahren in Zusammenhang mit der E-Mobilität auch vom "leisen Tod". Unter anderem, weil viele E-Roller-Nutzer für mehr Reichweite im Dunkeln oftmals ohne Licht fahren. In der Dunkelheit sieht man sie nicht, hören kann man sie ohnehin nicht, was eine große Gefahr für Fußgänger darstellt.

Das ist natürlich das geilste Argument.

Das Verbrenner ihre Abgasreinigungen zeitweise abschalten gefährdet auch Menschen und das auch am Tag.

 

Wie es mit der Energieeffizienz aussieht zeigt der Link und das Bild.

http://www.manager-magazin.de/.../...-energiebilanz-a-1181147-amp.html

Zitat:

Kein nennenswerter Beitrag zum Klimaschutz

 

Selbst wenn Elektroautos in den nächsten Jahren boomen, werden sie keinen nennenswerten Beitrag zum Klimaschutz leisten können. Eine im Herbst 2017 von der Internationalen Energieagentur (IEA) veröffentlichte Studie geht davon aus, dass vor allem der weltweit unvermindert wachsende Transportsektor für einen Anstieg des Ölverbrauchs von derzeit 94 Millionen Barrel auf 105 Millionen Barrel im Jahr 2040 sorgen wird. Prophezeit wird eine Verdoppelung der globalen Autoflotte bis ins Jahr 2040 auf rund zwei Milliarden Fahrzeuge.

Deshalb bringt Tesla den Semi Truck und andere Hersteller bringen auch Elektro LKW.

VW hat für seine Elektro-Crafter bereits Preise, obwohl er zu dem Zeitpunkt noch nicht mal gebaut wurde.

Mercedes bringt den e-Vito.

Und die Post hat den Streetscooter.

Zitat:

Dabei soll die E-Auto-Flotte den Berechnungen zufolge auf 280 Millionen Fahrzeuge wachsen. Doch angesichts der mehr als 1,7 Milliarden Verbrenner wird der Beitrag der Elektromobile zur Verringerung globaler CO2-Emissionen, selbst wenn diese mit viel regenerativ erzeugtem Strom betrieben werden, kaum ins Gewicht fallen.

Also weil man nicht alle Verbrenner sofort ersetzen kann, sollte man es ganz lassen?

Zitat:

Derzeit deutet also vieles darauf hin, dass das Elektroauto auch in den nächsten Jahrzehnten keinen substanziellen Beitrag zum Klimaschutz leisten wird. Vermutlich werden sich deshalb viele die Frage stellen, was denn geschehen muss, um individuelle Massenmobilität und Klimaschutz in Einklang zu bringen? Die meisten Autofahrer werden die ehrlichen Antworten als unbequem empfinden.

Unbequem, weil man seine Gewohnheiten ändern muss und wer will das schon.

Hat Dir der Artikel gefallen? 7 von 9 fanden den Artikel lesenswert.

Thu Dec 07 09:55:56 CET 2017    |    KaJu74    |    Kommentare (12)    |   Stichworte: Fastnet, Greencars, Günstiger, Hybrid & Elektro, Ladestation, ohne Vertrag, Preis, Tesla

Die Niederlande fördern im Gegensatz zu Deutschland kaum noch Plug-In-Hybride, sondern vor allem reine Elektroautos. Der Ladesäulen-Betreiber Fastned will nun von den Niederlanden nach Deutschland expandieren. Interessant ist dabei das flexible Preismodell.

 

Neben Norwegen gelten die Niederlande als weiteres Beispiel, wie sich Elektromobilität in Europa durchsetzen kann. Zwar gab es zuletzt einige Fehlanreize, etwa die staatliche Subventionierung ineffizienter Plug-In-Hybride - mittlerweile hat die Regierung das aber korrigiert. Reine E-Fahrzeuge steigen weiter in der Käufergunst, vor allem weil man mit ihnen als Dienstwagen erheblich Steuern sparen kann.

 

Mit seiner kleinen Fläche hat das Land natürlich bei der E-Mobilität einen Vorteil, weil ein flächendeckendes Ladenetz leichter zu installieren ist. Durch eine koordinierte Förderung - etwa der Installation von Ladesäulen entsprechend den Vorschlägen von E-Auto-Besitzern selbst - gelingt das zudem besser als in Deutschland, wo es eine Vielzahl unkoordiniert nebenher laufender Lade-Initiativen gibt. Der Ladesäulen-Betreiber Fastned will zumindest das Laden im öffentlichen Raum einfacher machen und im kommenden Jahr nach Deutschland expandieren. Bislang betreibt das Unternehmen 63 Stationen in den Niederlanden.

 

Neu ist dabei, dass man zum Aufladen seines Stromers keine Karte oder Verträge mit Energieversorgern braucht. Auch eine App sei nicht nötig, so das Unternehmen - der Ladevorgang beginne sofort nach dem Anstöpseln wie bei einer normalen Tankstelle. Fastned setzt ähnlich wie bei einem Handy-Vertrag auf verschiedene Abo-Modelle mit oder ohne Grundgebühr, bei denen dann der Strompreis variiert. Die Firma hofft, in Deutschland die gleiche Preisstruktur anzuwenden wie in den Niederlanden - noch ist das aber nicht fix.

 

"Wir wollen vor allem das Laden pro Kilowattstunde (kWh) berechnen und nicht pro Minute", heißt es von dem Unternehmen.

Bezahlt werde mit Kreditkarte oder EC-Karte, der eingekaufte Strom stamme zu 100 Prozent aus regenerativen Energien.

Geladen wird mit mit drei möglichen Steckerarten: CCS, CHAdeMO sowie Typ 2 (Wechselstrom mit maximal 43 kW).

 

Die Preisstruktur soll folgendermaßen aussehen:

  1. Laden ohne Grundgebühr: 59 Cent pro kWh
  2. Grundgebühr von 9,90 Euro pro Monat bei einem kWh-Preis von 35 Cent
  3. Grundgebühr von 29,99 Euro pro Monat bei einem kWh-Preis von 19 Cent

 

Bedeutet:

2. ist günstiger als 1. ab der 42.ten kWh.

3. ist günstiger als 1. ab der 75.ten kWh.

3. ist günstiger als 2. ab der 126.ten kWh.

 

Kosten für 100kWh bei den drei Systemen:

1. 59,00€

2. 44,90€

3. 48,80€

Aber was sind 100kWh? Das sind gerade man rund 500km.

 

Also 500kWh oder 2.500km:

1. 295,00€

2. 184,55€ (Ersparnis: 110,45€)

3. 124,99€ (Ersparnis: 182,01€)

 

Umgerechnet bedeutet das, dass ein Diesel folgendes verbrauchen darf, bei 1,17€/l Diesel:

1. 10,09l/100km

2. 6,31l/100km

3. 4,27l/100km

 

Umgerechnet bedeutet das, dass ein Benziner folgendes verbrauchen darf, bei 1,38€/l Benzin:

1. 8,55l/100km

2. 5,35l/100km

3. 3,62l/100km

 

Es bleibt jedem selbst überlassen, mit welchem Auto er es vergleichen möchte. Ist ja nur eine Anregung.

 

Der Haken am Fastned-Modell: "Leider ist die Berechnung pro kWh in Deutschland derzeit nicht möglich, weil es auf dem deutschen Markt (noch) keine Gleichstromzähler gibt, die den Anforderungen des deutschen Eichamts entsprechen", so die Niederländer. Man hoffe aber, dass das künftig möglich werde.

 

Exakt das gleiche Problem, mit der Abrechnung (nach kWh nicht möglich) hat auch Tesla.

In Deutschland muss auch bei Tesla nach Zeit abgerechnet werden.

 

PS: Sobald man bei Variante 2 oder 3 die Grundgebühr "reingefahren" hat, fährt man ja noch günstiger.

Bedeutet bei 20kWh/100km:

2. 7,00€/100km, das entspricht 5,98l Diesel/100km oder 5,07l Benzin/100km

3. 3,80€/100km, das entspricht 3,25l Diesel/100km oder 2,75l Benzin/100km :eek:

 

Und nur zur Erinnerung Variante 3 ist ab 127kWh die günstigste Variante.

Also 2 Tesla Ladungen.

Hat Dir der Artikel gefallen? 3 von 3 fanden den Artikel lesenswert.

Mon Sep 25 10:00:24 CEST 2017    |    KaJu74    |    Kommentare (8)    |   Stichworte: BHKW, elektrische Energie, Gas, H2, Strom, thermische Energie, Wasserstoff, Winter

Hallo

 

Auch wenn es nicht so ganz in ein Autoforum passt, wollte ich euch an meinen Erfahrungen teilhaben lassen.

 

Ich habe ja bereits ein Elektroauto, eine PV-Anlage und einen PV-Speicher.

Aber im Winter, vor allem wenn Schnee liegt, bringen PV und Speicher nichts und ich musste immer noch "viel" Strom kaufen.

Nur zur Info, ich habe einen Koiteich der rund 1.000W zieht. Rund um die Uhr. Das sind alleine rund 9.000kWh pro Jahr!

 

Also wollte ich ein BHKW.

Aber ich wollte keinen Verbrenner im Keller haben. Sonst wäre es ein Ecopower 1.0 geworden.

Diese wurde aber auch bereits vom Hersteller eingestellt.

Außerdem wären die Daten für mich sehr unschön gewesen. Nur 1kW elektrisch, aber 2,5kW thermisch.

Wo sollte ich in einem EFH mit 2,5kW thermisch hin?

 

Dann kam die Brennstoffzelle von SolidPower.

Die bietet 1,5kW elektrisch, aber nur 0,6kW thermisch.

Somit 13.000kWh Strom jährlich. Perfekt für mich.

Ich habe sie im letzten Jahr bestellt und beantragt, da gab es auch noch gute Förderbedingungen.

- 10 Jahre 5,41Cent pro produzierter kWh.

- Fast 4.000€ von der BAFA.

 

Der Einbau durch eine Fachfirma lief auch Problemlos.

 

Am 9.3.2017 wurde es von extern gesteuert, langsam hoch gefahren, bis die Betriebstemperatur anlag.

Seit dem 13.3.17 läuft es jetzt.

Und was soll ich sagen, es läuft komplett Sorgenfrei.

Kurz nach der Installation wurde ein Wasserfilter getauscht. Vermutlich ist bei der Schornsteinmontage zu viel "Dreck" zurück geflossen.

Seit dem läuft es wieder ohne Störung.

 

Vor Ort kann man überhaupt nicht regeln/steuern oder sehen.

Das Blockheizkraftwerk ist eigentlich nur ein kleiner Kühlschrank.

Es gibt nur ein Onlineportal, wo man die Werte der Vergangenheit einsehen kann.

 

Da ich bereits eine PV-Anlage und einen PV-Speicher hatte, war das Anklemmen des BHKW in Verbindung mit den beiden anderen Geräten eine kleine Herausforderung.

 

Vor allem der Bürokratieapparat war sehr nervig.

 

Bei dem folgenden Bild nicht wundern, warum ich mehr Ausgabe als Einnahmen habe, das liegt daran, dass ich den "Gewinn" durch die PV-Anlage "verbuche".

Auch schaffe ich es jetzt nicht, die komplette thermische Energie zu nutzen.

Nur 0,4kW der 0,6kW werden von mir genutzt. Der Rest geht einfach durch den Schornstein raus und hat für den Betrieb keine Nachteile.

 

Was wäre dann mit dem Ecopower geworden, der die 2,5kW Wärme los werden muss.

Hat Dir der Artikel gefallen? 3 von 3 fanden den Artikel lesenswert.

Fri Aug 11 09:41:23 CEST 2017    |    KaJu74    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: BHKW, Blog, Brennstoffzelle, E-Auto, E-Autos, E-Fahrzeug, E-Fahrzeuge, Elekroautos, Elektoautos, Elektroauto, Elektroautoladung, Elektroautos, Elektromobilität, Elektro-Mobilität, eMobilität, E-Mobilität, E-Mobility, KaJu74, KaJu74`s, Loxone, PV-Anlage, PV-Strom, PV-Überschuss, Speicher, Wallbox

Hallo zusammen,

 

hier möchte ich euch den aktuellen Zustand meiner Loxone Smart Home Einbindung näher bringen.

 

Ich hatte ja die hier beschriebene Steuerung:

https://www.motor-talk.de/.../...eugs-mit-pv-ueberschuss-t5173964.html

 

Die funktioniert super.

 

ABER.

 

Durch das BHKW, welches Nachts zu viel Strom liefert, und nicht abgeschaltet werden kann, da eine Feststoffbrennstoffzelle, musste ich den Speicher tagsüber irgendwie teilweise entleeren.

 

So bin ich zur Loxonesteuerung gekommen.

Hier bekommt man erst mal eine dumme Anlage, die nichts kann.

Aber man kann quasi alles selbst erstellen, was man will.

Solange man passende Signale/Informationen bekommen kann.

 

Da sind die SMA Geräte aber perfekt für.

Auch die KEBA Wallbox ist dafür perfekt (was für ein Glück)

 

(Bitte nicht erschrecken, wenn ihr die Schaltbilder seht, das habe ich alles dank perfekter Unterstützung in nicht mal einem Monat geschrieben und ich hatte vorher 0 Ahnung):

Dann mal zur Ladesteuerung von mir.

Ich habe einen Schalter (aus einem alten Eierkocher :rolleyes:) genommen, der die Wahlmöglichkeiten 0, 1 und 2 hat.

  • Bei 0 wird der Wagen nicht geladen.
  • Bei 1 wird der Wagen nur mit PV-Überschuss geladen.
  • Bei 2 wird der Wagen mit PV-Überschuss und zusätzlich aus dem Speicher geladen (wie viel aus dem Speicher ist auch einstellbar)

Folgende Dinge werden überprüft/überwacht, für die automatische Ladung:

1. Ob Strom verkauft wird.

2. Wie hoch die aktuelle Ladeleistung ist. (Ist erst bei aktiven Ladevorgang wichtig)

3. Ob aus dem Speicher geladen werden darf (Stellung auf 2 oder nicht)

Wenn ja wird noch überprüft, ob der Speicher noch über 60% SOC hat.

4. Diese Werte werden dann addiert (Höhe Stromverkauf, Höhe aktuelle Ladeleistung und ob aus dem Speicher entladen werden darf und mit welcher Stärke)

5. Davon ziehe ich noch die aktuelle Leistung des Sunny Island ab und erhalte dann die aktuell verfügbare Ladeleistung.

6. Jetzt wird geprüft, ob diese über 3,5kW ist, denn nur dann kann das 3phasige Laden gestartet werden.

Dabei gibt es noch eine Ein- und Ausschaltverzögerung, damit die Ladung nicht ständig gestartet und unterbrochen wird.

 

Unten links im Bild sieht mal Symbolisch die Wallbox.

  • Wenn am Eingang "Ie" Ein angelegt wird, darf die Wallbox laden.
  • Am Eingang "ALL" wird die verfügbare Ladestärke angelegt.
  • Die anderen sind nur fixe Werte.
  • Wenn das Auto jetzt aufnahmebereit ist kann er laden.
  • Im Bild sieht man, dass der Ausgang "Q1" Ein ist und der Ausgang "Q2" auch.
  • Das bedeutet, der Wagen ist mit der Wallbox verbunden (Kabel angeschlossen) und die Wallbox will laden.
  • Da aber der Ausgang "AQp" auf 0,00kW ist, ist das Auto bereits voll geladen.

Das sind einzelne Zähler die ich angelegt habe, für meine Statistiken.

Hier sieht man meine Datensammler Seite.

  • Hier wird oben links die Leistung der WR live ausgelesen.
  • Daraus wird die aktuelle Erzeugung (incl. der konstanten 1,5kW des BHKW) erfasst.
  • Der Status zeigt in der App, ob der Speicher geladen, entladen oder inaktiv ist.
  • Darunter ist vermutlich die Leistungsdaten eines zweiten Energymeters, welches ich aber bald abbauen will.
  • Darunter ist die gesamte Produktionsmenge aller Geräte. (Auf dem Bild sind es 82.467,285kWh :cool:)
  • Oben rechts habe ich 2 Zähler, die erfassen, wie viel Strom ich in den Speicher und aus dem Speicher geladen habe.
  • Damit kann ich einen Wirkungsgrad errechnen.
  • Dann kommt die dynamische Wirkleistungsbegrenzung.
  • Und zu Letzt kommt die Überprüfung, ob ich mehr erzeuge, als Verbrauche.

 

Die Regelung des Speichers, lasse ich hier mal außen vor, da sehr individuell und so kaum für jemand anderen Nutzbar.

Ich habe auch einen Müllabfuhrplan erstellt, der mir aufs Handy sendet, wann ich welche Tonne an die Straße stellen muss.

Auch einen Wetterdienst habe ich eingebunden.

 

Aktuell plane ich den Trommelfilter meines Teiches über die Loxonesteuerung zu kontrollieren.

Mal sehen.

 

Gruß

 

KaJu

 

PS: Wer mit so was anfängt, wird schnell süchtig. Nur als kleiner Hinweis.

Hat Dir der Artikel gefallen? 4 von 4 fanden den Artikel lesenswert.

Thu Jun 08 17:39:47 CEST 2017    |    KaJu74    |    Kommentare (1)    |   Stichworte: Autobauer, Automobilindustrie, E-Auto, Elektroauto, Elektroautos, Elektromobilität, Elektro-Mobilität, Elektro-Prämie, Elon, emissionsfrei, E-Mobilität, E-Mobility, Gigafabrik, Giga-Fabrik, Gigafactory, Ladeadapter, Lademöglichkeiten, laden, Ladenetzwerk, Ladesäule, Ladesäulen, Ladestationen, Model 3, Model S, Musk, PV-Anlage, PV-Strom, Speicher, Supercharger, Tesla, Tesla Motors, X, Zukunft

Ich möchte hier mal meine Erfahrungen und Sichtweisen aus diversen Gesprächen mit anderen E-Auto Fahrern (nicht nur Tesla Fahrern) zusammenfassen.

 

Darin wird es darum gehen, wie dankbar ich/wir Tesla sind, weil sie die E-Mobilität in den Alltag gebracht haben.

 

Auch wenn andere wie Nissan und Renault viel früher mit E-Autos aufgewartet haben, brachten es diese Autos nicht aus dem Schatten und wurden leider zu Unrecht belächelt.

 

Was hat sich jetzt geändert?

 

Tesla hat das E-Auto sexy gemacht.

So sexy, dass sogar Ford den Plan von Tesla blockiert hat, indem die das Model E für sich reserviert haben.

Model S

Model E

Model X

Model Y

Jetzt wird es eben S3XY.

 

Tesla hat den Wagen ein „normales“ aber hübsches Aussehen verpasst. Elektroautos müssen nicht futuristisch aussehen, sie müssen nur futuristisch sein.

Tesla hat gezeigt, dass Elektroautos alltagstauglich sein können, in der Leistung mit fast jedem mithalten können.

 

Und in den Gesprächen kam folgendes heraus.

Egal wie es mit Tesla weiter geht:

  • Sie werden zu einem erfolgreichen und gewinnbringenden Unternehmen, welches Millionen Fahrzeuge, dazu Solardächer, Hausspeicher und Großspeicher verkauft.
  • Sie werden von Apple, Google oder einem anderen Hersteller aufgekauft und weiter betrieben.
  • Sie werden aufgekauft und eingestellt.
  • Sie gehen Pleite.

die meisten sind Tesla dankbar, dass sie die E-Mobilität aus dem Schatten geholt haben und die großen dazu „genötigt“ haben, auch endlich E-Mobile zu bauen.

Zitat:

@jennss schrieb am 8. Juni 2017 um 15:36:10 Uhr:

Die Frage wäre, wo die Elektromobilität heute ohne Tesla wäre. Musk hat viele Zweifel abgebaut.

Tesla hat das ganze System angegangen, welches nicht nur aus dem Auto besteht.

Es geht um das Auto, die Schnellladefähigkeit und -möglichkeit unterwegs und das Laden am Ziel/zu Hause.

Und im Fall von Tesla, was aber nicht für andere Hersteller gelten soll, auch die Solardächer und PV-Stromspeicher.

 

Ich freue mich ganz ehrlich auf die ganzen Ankündigungen.

Wenn die das bringen, was Versprochen wurde, werde ich sie mir auf jeden Fall ansehen.

Jedoch ist der Vorteil des Tesla Ladenetzwerk nicht zu unterschätzen.

 

Wir gehen einer "spannenden" Zukunft entgegen und das meine ich so doppeldeutig wie ich es geschrieben habe.

Hat Dir der Artikel gefallen? 2 von 2 fanden den Artikel lesenswert.

Über mich

Ich bin, wie mein Username verrät Baujahr 74.

Ich habe Kfz-Mechaniker bei VW/Audi gelernt und war damals Jahrgangs bester.

Beim Landeswettbewerb wurde ich dann 5.ter.

Nach meinem Umzug ins Emsland habe ich dann in einer Papierfabrik angefangen.

Vom ungelernten Arbeiter habe ich mich bis zum geprüften Industriemeister Fachrichtung Papiererzeugung hochgearbeitet.

 

Ich bin Auto und Technik verrückt.

Ich hatte bereits 13 Autos und das in 26 Jahren.

 

Nach einem Problem mit Audi habe ich mich anderweitig umgesehen und bin durch einen Fernsehbericht bei Tesla gelandet.

 

Seit dem schwärme ich für E-Mobilität und erneuerbare Energie.

 

Ich werde NIE wieder einen Verbrenner kaufen.

Hybrid schon gar nicht.

 

Ich wünsche der deutschen Autoindustrie nicht den Untergang, sie sollen bloß endlich brauchbare Elektroautos bauen und nicht diese CO2-Flottenverbrauchs-Alibi-Autos.

 

Ich bete auch nicht Elon Musk an, sehe ihn aktuell (Oktober 2018) eher als Gefahr, als als Lösung für Tesla.

 

Ohne ihn hätte es Tesla in der Form aber nie gegeben und deshalb werde ich ihm immer Dankbar sein.

Blogleser (142)

Besucher

  • anonym
  • sasisoli
  • Hellhound1979
  • welbach
  • Goify
  • KaJu74
  • Scorpio 94
  • 850R96
  • hybridhippie
  • nellymops