• Online: 2.534

18.05.2023 22:58    |    jennss    |    Kommentare (317)

Würdest du ein SUV beim Kauf ausschließen?

eqs
Eqs

SUVs haben hier im Forum, in Instagram-Kommentaren und bei Facebook eher einen üblen Ruf, weil nicht umweltfreundlich. In der Marktwirtschaft hingegen sind sie ziemlich beliebt und verdrängen zum großen Teil die Kombis. Bei E-Autos lässt sich das jetzt ganz gut prüfen, weil man die verbrauchsbedingte WLTP-Reichweite in den Konfiguratoren sehen kann. Durch Änderung der Räder sieht man z.B. auch sofort, wie viel Verlust es bei der Reichweite gibt. Hier ein paar Vergleiche:

 

Mercedes EQS und EQS SUV 450+ (das EQE SUV ist ja leider wieder aus dem Konfigurator raus):

EQS 450+: 235/50 R19, Höhe 151,2 cm, 742 km

EQS 450+: 265/40 R21, Höhe 151,2 cm, 723 km

EQS 450+: 265/35 R22, Höhe 151,2 cm, 681 km

 

EQS SUB 450+: 265/50 R20, Höhe 171,8 cm, 663 km

EQS SUB 450+: 275/45 R21, Höhe 171,8 cm, 644 km

EQS SUB 450+: 275/40 R22, Höhe 171,8 cm, 592 km

 

Hyundai Ioniq 5 und 6 RWD (beide mit 229 PS und Techniq-Paket):

Ioniq 5: 235/55 R 19, Höhe 160,5 cm, 507 km

Ioniq 5: 255/45 R 20, Höhe 160,5 cm, 476 km

 

Ioniq 6: 225/55 R 18, Höhe 149,5 cm, 614 km

Ioniq 6: 245/40 R 20, Höhe 149,5 cm, 545 km

 

ID.3, ID.4, ID.5 (alle 204 PS, 77 kWh):

ID.3 Pro S: 215/50 R 19, Höhe 156,4 cm, 559 km

ID.3 Pro S: 215/45 R 20, Höhe 156,4 cm, 551 km

 

ID.4 Pro: 235/55 R 19 vorn / 255/50 R 19 hinten, Höhe 163,4 cm, 528 km

ID.4 Pro: 235/50 R 20 vorn, Reifen 255/45 R 20 hinten, Höhe 163,4 cm, 520 km

ID.4 Pro: 235/45 R 21 / 255/40 R 21, Höhe 163,4 cm, 525 km

 

ID.5 Pro: 235/55 R 19 / 255/50 R 19, Höhe 161,6 cm, 534 km

 

Skoda Enyaq Coupe 204 PS mit 19" Aero-Laufräder, Höhe 162,1 cm, 553 km

 

Insgesamt lässt sich sagen, dass die bei SUVs üblichen großen und breiten Laufräder zusätzlichen Reichweitenverlust bzw. Mehrverbrauch bringen. Das Design der Felgen macht aber wohl auch einen Unterschied aus. Bei VW sind die Breiten der Räder bei einem Modell immer gleich, so dass die Reichweitenunterschiede durch verschiedene Räder eher gering sind. Die Coupe-Bauform bringt ca. 1 % mehr Reichweite (ID.5 vs. ID.4). Erstaunlicherweise hat der Skoda Enyaq deutlich mehr Reichweite als der ID.5. Vielleicht, weil er etwas länger ist? Mit ebenfalls 19" ist die Reichweite praktisch auf ID.3-Level.

 

Teilweise machen alleine die Räder ca. 70 km Differenz nach WLTP aus, also beim EQS SUV und Ioniq 6. Da dürfte man in der Beschleunigung auch eine Differenz merken. Diese 70 km sind es auch nochmal zwischen Ioniq 5 und 6 bei gleichgroßen Felgen. Beim Hyundai-Händler standen hier nur 18-Zöller an mehreren Ioniq 6 (Foto). Dagegen ist im Konfigurator kein Bild der 18-Zöller. Da sieht man nur die 20-Zöller.

 

Sind SUVs also weniger umweltfreundlich? Im Verbrauch schon, aber die Unterschiede sind auch nicht so riesig, wenn man sich mit kleinen Felgen begnügt. Man muss bedenken: SUV ist nicht gleich SUV. Ein EQS SUV ist ganze 20 cm höher als eine EQS Limousine. Bei Hyundai sind es 11 cm Differenz und ein ID.5 ist gar nur ca. 5 cm höher als ein ID.3, wobei der ID.3 aber auch schon eine erhöhte Karosserie hat.

 

Bei Hyundai (22 cm) und Mercedes (9 cm) sind die vergleichbaren SUVs kürzer, was der Umwelt bzgl. Stellfläche wiederum zugute kommt. Andererseits kann mehr Länge die Aerodynamik auch verbessern. Der Ioniq 6 hätte mit 22 cm weniger Länge wohl einen etwas schlechteren Cw-Wert als 0,21. Der ID.4 ist eigentlich ohnehin ein größeres Modell als der ID.3.

 

Ich denke, das Designs macht auch einiges aus. Besonders bullige Designs, also mit hoher Fronthaube, sind bei Kritikern eher weniger akzeptiert. Persönlich stehe ich nicht auf SUVs, aber ich denke auch, dass sie pauschal keinen so schlechten Ruf verdient haben. Die Reichweitenunterschiede sind teilweise recht gering, also es hängt von den jeweiligen Modellen ab und welche Felgen verbaut wurden.

j.

Hat Dir der Artikel gefallen? 6 von 12 fanden den Artikel lesenswert.

19.05.2023 00:32    |    Alexander67

Supersportwagen sind vermutlich schlimmer.

Es sei denn natürlich die stehen nur in der Garage.

 

Womit wir beim Problem sind.

Oder zumindest den ersten Teil des Problems.

Wieviel und mit welchem Zweck und mit welcher Fahrweise werden die SUV auf welchen Strecken gefahren.

Vom Zweck ist ja auch abhängig welche Alternativen es gäbe.

 

Und am Ende.

Wie kann man das fahrzeugübergreifend vergleichen?

 

SUV sind groß und "nicht unbedingt" für Städte geeignet.

Das sollte abschrecken.

 

SUV, insbesondere reine Verbrenner haben wegen der Masse die beschleunigt werden muss einen schlechten Verbrauch. Das sollte abschrecken.

19.05.2023 01:26    |    jennss

Vielleicht sind beim Verbrenner die SUVs kritischer zu betrachten, weil sie nicht rekuperieren und sich zusätzliche Masse negativer auswirkt.

 

"Groß und nicht unbedingt städtegeeignet" kann man eigentlich nicht sagen. SUVs sind ja oftmals kürzer als vergleichbare Limos oder Kombis. Und man hat einen guten Überblick.

 

Mir ging so durch den Kopf, ob mich die große Länge von Limos mehr stört als die Höhe mit Reichweiten-Einschränkungen bei SUVs. Schwer zu sagen.

j.

19.05.2023 01:44    |    Batterietester136517

Auch in der Stadt stört mich weniger die Länge des Autos als eine übermäßige Breite.

Der gute Überblick im SUV ist meiner Meinung nach nur eingebildet. Wenn es in der Stadt eng wird, sehe ich im hohen Fahrzeug schlechter auf nahe Hindernisse - auf Stoßstangen anderer Autos, auf Pfosten, niedrige Mauern etc. etc.

Trotzdem fahre ich mein Kompakt-SUV gerne.

19.05.2023 05:50    |    Maddin5e

wenn ich wirklich bedarf an einem solchen Fahrzeug hätte, also viel mit Anhänger fahren müsste z.B. könnte ich mir so einen SUV durchaus vorstellen. an sonsten finde ich für viele kandidaten die Bezeichung "So Useless Vehicle" garnicht so verkehrt. Aber wir leben in einem freien Land. Wer also meint, er bräuchte 3 Tonnen Auto, um 40 kg Kind zur Schule zu bringen oder 20 kg Einkauf vom Supermarkt abzuholen, soll dies bitte so machen...

 

was mich wirklich wirklich wirklich anätzt sind Leute, ich kenne mehrere, die so ne Karre fahren, sich aber gleichzeitig darüber beschweren, dass sie zu viel Sprit verbraucht.

19.05.2023 08:33    |    Dynamix

Zitat:

@Maddin5e schrieb am 19. Mai 2023 um 05:50:34 Uhr:

was mich wirklich wirklich wirklich anätzt sind Leute, ich kenne mehrere, die so ne Karre fahren, sich aber gleichzeitig darüber beschweren, dass sie zu viel Sprit verbraucht.

Das ist die gleiche Klientel die darüber motzt das die Dinger im Unterhalt so teuer sind. Haben sich vorher nicht mal bei der Versicherung schlau gemacht oder mal die Daten des Autos in den Steuerrechner eingegeben.

 

Und dann ist Facebook voll mit Anfragen wie:

 

Warum ist mein SUV so viel teuerer in der Versicherung wie mein 15 Jahre alter Kleinwagen der keinen Wert mehr hat?

 

Warum ist die Steuer plötzlich so viel teurer?

 

Warum frisst das Ding 13 Liter und nicht 5 wie mein Kleinwagen vorher?

 

Viele Leute kaufen sich sowas nur um einem Trend zu entsprechen. Das sowas dann auch viel mehr Kohle kostet bleibt da irgendwie auf der Strecke. Und wenn sowas dann noch auf Leute trifft die eh schon nicht wissen wie man ressourcenschonend fährt oder einfach ein falsches Fahrprofil für solche Autos haben kommt halt die große Motzerei zustande. Sind dann immer die Anderen schuld. Der Hersteller der ja so einen Spritschlucker überhaupt auf die Räder gestellt hat, die Versicherung welche einen ja nur über den Tisch ziehen will oder am Schluss der Staat der einem sowieso permanent die Kohle aus der Tasche zieht. Und so verstärken die Leute diese Narrative, obwohl die Blödheit bei einem selbst zu suchen ist.

 

Warum schaffe ich es einen Kuga Allrad mit knapp 9 Litern zu fahren, während andere penetrant behaupten man könne sowas nicht unter 12 Litern fahren? Weil die entweder permanent voll auf dem Gas stehen oder damit permanent in der Stadt rumfahren und da sind 1,7 Tonnen, Allrad und fette Reifen nicht gerade dem Verbrauch förderlich.

 

Aber soweit denkt man auch nicht.

19.05.2023 08:56    |    Alexander67

Zitat:

@Dynamix schrieb am 19. Mai 2023 um 08:33:26 Uhr:

[....

 

Warum schaffe ich es einen Kuga Allrad mit knapp 9 Litern zu fahren, während andere penetrant behaupten man könne sowas nicht unter 12 Litern fahren? Weil die entweder permanent voll auf dem Gas stehen oder damit permanent in der Stadt rumfahren und da sind 1,7 Tonnen, Allrad und fette Reifen nicht gerade dem Verbrauch förderlich.

 

Aber soweit denkt man auch nicht.

Wobei ich 9 Liter schon als viel betrachte.

Den 3008 Diesel Hybrid kann man unter 5 fahren.

OK, Langstrecke mit Bundesstraße und hin und wieder eine Ortsdurchfahrt und...

 

Über 10l kann ich mir bei dem Fahrzeug kaum vorstellen.

19.05.2023 09:02    |    Dynamix

Naja, Diesel-Hybrid vs. Benziner ist jetzt schon Äpfel/Birnen ;)

19.05.2023 10:09    |    GaryK

Wobei einem eins klar sein muss:

* Masse muss man in der Stadt erst beschleunigen und dann abbremsen. Selbst wenn sowas ein reines Batteriefahrzeug ist, keine Rekuperation hat 100%. Übrigens auch ein guter Grund keine unnötig schweren / grossen Akkus einzubauen.

* Jede Masse hat einen Rollwiderstand, die Kraft ist recht exakt linear zu dieser.

* Stirnfläche kostet Windwiderstand. Die Kraft geht quadratisch mit dem Windwiderstand hoch und dieser ist proportional zu Cw x A. Ein guter Cw Wert alleine sagt ohne Angabe von A NICHT viel aus.

 

Heisst: In der Stadt ist das Ding unnötig schwer, auf der Autobahn unnötig breit und hoch. Hat nen Grund warum das VW "Ein Liter Auto" damals kein SUV war.

19.05.2023 10:22    |    Dynamix

Oder das 3-Liter Auto ein Lupo ;)

 

Und für den etwas größeren A2 hat Audi auch verdammt viel Aufwand betrieben um da den Verbrauch zu drücken. Gewichtsreduktion, möglichst windschlüpfrig, keine 235er Schlappen oder 200 PS Leistung. Die Leute haben halt bis heute nicht verstanden das niedriger Verbrauch auch irgendwo mit Verzicht einhergehen muss, zumindest beim Verbrenner.

19.05.2023 10:41    |    Alexander67

Zitat:

@Dynamix schrieb am 19. Mai 2023 um 09:02:52 Uhr:

Naja, Diesel-Hybrid vs. Benziner ist jetzt schon Äpfel/Birnen ;)

Stimmt schon.

Das Antriebskonzept spielt eine wichtige Rolle.

Deswegen hatte ich es hinzu geschrieben.

 

Aber ich denke Benzin Hybrid sollten da auch relativ gut da stehen.

19.05.2023 10:51    |    Alexander67

Übrigens kann man bei Hybrid Fahrzeugen schnell mit einer rein elektrischen Achse einen Allradantrieb ohne Kardanwelle und Zentraldifferential realisieren.

Das macht auch das Getriebe einfacher als es beim reinen Verbrenner mit Allrad sein muss.

19.05.2023 11:40    |    GaryK

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 19. Mai 2023 um 10:41:24 Uhr:

Aber ich denke Benzin Hybrid sollten da auch relativ gut da stehen.

Wirkungsgrad (g/kWh) ist im Vergleich zum Diesel bei Atkinson/Miller cycle quasi gleich. Da aber Diesel mehr Masse je Liter bietet und die Masse eben abbrennt - optischer Vorteil.

 

Würdest du die Energiesteuer von "je Liter" bei Diesel/Benzin auf je KILO CO2 umstellen -> Diesel wäre heute brutto rund 33 Cent/l teurer als aktuell eh schon.

 

IMHO ist der Diesel im PKW quasi tot. Alleine weil die Abgasreinigung aufwändig bis sauteuer ist. Ein Hybrid braucht aber eigentlich kaum mehr als 50PS wenn der stumpf als Range-Extender benutzt wird. Dauerstrich 150 braucht in einem 08/15 Kombi mit Cw 0.33 und A von 2.2 qm nicht mehr.

19.05.2023 13:08    |    notting

Mind. 99% der SUV-Hasser sind meiner Erfahrung nach IMHO ewiggetrige Leute, die nur nachplappern, aber nicht selbst denken können.

 

1. Von denen konnte mir noch keiner erklären, warum für sie genauso große bzw. noch größere Familien-Vans ok sind. Hier ein ironisches Video dazu: http://www.youtube.com/watch?v=Q-1DD3_LKXs

 

Als meinen Eltern 2014 der eher kleinere Familien-Van verreckt ist, standen sie vor der Wahl dessen aktuelles Nachfolge-Modell oder ein SUV zu kaufen. Sie haben das SUV gekauft, weil es kleiner(!) ist! Warum hätten sie also den größeren Familien-Van kaufen sollen?!

 

2. Wie du auch schon in deinem Artikel geschrieben hast: Gerade bei BEV können sich die Hersteller wg. der ohnehin meist schon geringeren Reichweite nicht noch viel Energie für Luftwiderstand wg. der SUV-Bauform verschwenden.

Zumal innerorts die Geschwindigkeiten meist so gering sind, dass der Luftwiderstand keine so große Rolle spielt.

Außerdem hat man mit einem BEV-SUV eher eine ungebremste Anhängelast von 500-750kg als mit BEV-Nicht-SUVs. Heißt man muss kein größeres Auto kaufen, weil man ab und zu mehr transportieren will, sondern kann dann einfach bei Bedarf einen Anhänger anhängen.

 

3. Weil global die Nachfrage nach BEV-Kombis so gering ist, wäre die Entwicklung insb. von vielen versch. BEV-Kombis wg. der geringen Stückzahlen eine große Resourcen-Verschwendung.

 

notting

19.05.2023 13:12    |    Typ-P1

Es liegt doch auf der Hand dass ein SUV per se umweltschädlicher ist als ein vergleichbares Normalfahrzeug.

Braucht mehr Ressourcen, verbraucht mehr Ressourcen im Betrieb, braucht mehr Platz zum parken und auch im Verkehr, und Gewicht und Stirnfläche beeinflussen den Verbrauch negativ. Welche der Stadt-Suvs sehen denn überhaupt jemals einen Feldweg von der Ferne, haben ja oft nichtmal Allrad. Platz ist im Vergleich zum Kompaktwagen auch kaum mehr im Innenraum.

Also die Frage nach der Umweltschädlichkeit ist einfach beantwortet.

 

Unbestritten haben die Fahrzeuge hier und da auch Ihre Vorteile, diese werden mMn aber viel zu selten genutzt um das Auto wirklich zu rechtfertigen.

19.05.2023 13:15    |    notting

Zitat:

@GaryK schrieb am 19. Mai 2023 um 10:09:27 Uhr:

Wobei einem eins klar sein muss:

* Masse muss man in der Stadt erst beschleunigen und dann abbremsen. Selbst wenn sowas ein reines Batteriefahrzeug ist, keine Rekuperation hat 100%. Übrigens auch ein guter Grund keine unnötig schweren / grossen Akkus einzubauen.

Du machst an der Stelle div. Denkfehler, weil du nicht das Ganze betrachtest:

- Kleinerer Akku = mehr Umwege zum Laden, wenn man z. B. wg. Langstrecke oder Laternenparker meist nicht da zu sinnvollen Konditionen laden kann, wo das Auto eh rumsteht. Insb. z. B. in Italien muss man zum Laden auf der Fernstrecke meist erst runter von der Autobahn und durch die Mautstelle und lädt dann ein paar km weiter auf einem Rasthof.

- Größerer Akku = schnelleres Laden bei gleichem Stressfaktor für den Akku (=BEV werden attraktiver) _und_ mehr Laufleistung, bis am Akku Zellen ersetzen werden müssen und das Auto deswegen in die Werkstatt muss. Es gibt aber tendenziell ein dichteres Netz an Werkstätten, die sich gut mit Verbrenner auskennen als Werkstätten die sich mit BEV gut aus kennen. Und das wird IMHO auch so bleiben, weil es an BEV tendenziell weniger zu reparieren gibt.

- Größerer Akku = man kann mehr mit Strom aus eigener Überschussladung fahren. Heißt die Fahrenergiekosten werden tendenziell geringer, weil der Strom aus dem Stromnetz recht teuer und die Überschuss-Einspeisevergütung recht gering ist.

 

notting

19.05.2023 13:18    |    Brot-Herr

Bei mir sind SUV aus einem ganz anderen Grund raus - zumindest solange sie nicht flacher sind als mein tiefergelegter Prius. Ich habe nämlich echte Probleme, in zu hohe Autos reinzukommen.

19.05.2023 13:21    |    notting

Zitat:

@Brot-Herr schrieb am 19. Mai 2023 um 13:18:47 Uhr:

Bei mir sind SUV aus einem ganz anderen Grund raus - zumindest solange sie nicht flacher sind als mein tiefergelegter Prius. Ich habe nämlich echte Probleme, in zu hohe Autos reinzukommen.

Interessant. Meine recht kleine Oma (die schon damals auf einen Rollator angewiesen war und gesundheitlich alles andere als fit war) ist lieber in den Captur I meiner Eltern eingestiegen als in meinen Megane III.

 

notting

19.05.2023 15:06    |    Maddin5e

Zitat:

1,7 Tonnen, Allrad und fette Reifen

Das kommt ja noch dabei. so ne karre erzeugt alleine über den Reifenabrieb mehr Feinstaub als ein kompletter Golf IV TDI :-)

19.05.2023 15:42    |    Bohli

Ich denke mal das ist wie mit alllem im Leben..... Wenn Du ohne Hirn und Verstand agierst kann selbst der kleinste Kleinwagen eine "Umweltsau" sein. Für mich persönlich ist ein SUV das Nachfolgemodell des Kombis (Laderaum für Rolli). Bis vor einigen Jahren bin ich noch einigermaßen in ein Kombi rein und raus gekommen. Mittlerweile bin ich froh etwas höher Ein- bzw. Aussteigen zu können. Gleichzeitig ist der Laderaum auch passend für den Rolli. Am meisten gehen mir diese selbsternannten Blödmannsgehilfen auf den Sa.. die pauschal erstmal gegen Alles sind.

19.05.2023 17:15    |    Zarrooo

Mein nächstes Auto wird definitiv wieder ein SUV oder Crossover. Bin kürzlich vom Nissan Qashqai auf ein Model 3 umgestiegen. Ich fahre den Tesla ja gerne, aber das Ein- und Aussteigen in die flache Kiste ist wirklich nicht vergnügungssteuerpflichtig.

 

Mit dem Wissen von heute hätte ich das Model 3 letztes Jahr gar nicht bestellt, sondern dieses Jahr ein Model Y SR - aber leider war meine Glaskugel kaputt. :D

19.05.2023 17:22    |    Alexander67

Zitat:

@GaryK schrieb am 19. Mai 2023 um 11:40:33 Uhr:

....Ein Hybrid braucht aber eigentlich kaum mehr als 50PS wenn der stumpf als Range-Extender benutzt wird. Dauerstrich 150 braucht in einem 08/15 Kombi mit Cw 0.33 und A von 2.2 qm nicht mehr.

Kleine Zusatzrechnung.

Eine Achse rein elektrisch. 100PS.

 

Andere Achse Hybrid mit 50+50 PS.

Kann seriell und parallel Mode.

 

Macht im parallel Mode 200PS.

 

Ähm ja, das reicht vielen.

19.05.2023 17:45    |    Alexander67

Zitat:

@notting schrieb am 19. Mai 2023 um 13:21:09 Uhr:

Zitat:

@Brot-Herr schrieb am 19. Mai 2023 um 13:18:47 Uhr:

Bei mir sind SUV aus einem ganz anderen Grund raus - zumindest solange sie nicht flacher sind als mein tiefergelegter Prius. Ich habe nämlich echte Probleme, in zu hohe Autos reinzukommen.

Interessant. Meine recht kleine Oma (die schon damals auf einen Rollator angewiesen war und gesundheitlich alles andere als fit war) ist lieber in den Captur I meiner Eltern eingestiegen als in meinen Megane III.

 

notting

Ja, das merke ich auch langsam.

Und ich bin noch keine 60.

In hohe Fahrzeuge ein und aussteigen ist deutlich einfacher als in flache.

19.05.2023 21:16    |    schweik6

Ich habe auch orthopädische Probleme. Bevor ich jedoch so einen Blechhaufen ohne Mehrwert kaufe, gebe ich das Autofahren auf.

19.05.2023 21:32    |    Alexander67

Besser ein- und aussteigen zu können hat für mich einen Mehrwert.

19.05.2023 21:50    |    Swissbob

Ich finde den Einstieg vom Q8 e-tron sogar besser als beim EQS SUV weil er rund 10cm flacher ist. Er ist allerdings auch einfacher als bei der EQS Limousine weil er 10cm höher ist.

19.05.2023 22:41    |    bronx.1965

Zitat:

Ich denke, das Designs macht auch einiges aus. Besonders bullige Designs, also mit hoher Fronthaube, sind bei Kritikern eher weniger akzeptiert. Persönlich stehe ich nicht auf SUVs, aber ich denke auch, dass sie pauschal keinen so schlechten Ruf verdient haben. Die Reichweitenunterschiede sind teilweise recht gering, also es hängt von den jeweiligen Modellen ab und welche Felgen verbaut wurden.

Und wieder nur 'Clickbaiting'. . . :o

Das Thema ist so dermaßen abgemolken, aber Hauptsache man steht auf der Headline mal wieder ganz oben.

19.05.2023 22:49    |    schweik6

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 19. Mai 2023 um 21:32:34 Uhr:

Besser ein- und aussteigen zu können hat für mich einen Mehrwert.

... und dafür in Kauf nehmen, dass man weder im Innen- noch im Kofferraum mehr Platz hat wie in einem Kombi. Dazu kommt das Mehrgewicht mit Mehrverbrauch, die Abmessungen, die deutlich mehr Verkehrsraum in Anspruch nehmen, die Unübersichtlichkeit usw.

Wie gesagt, ich habe auch orthopädische Probleme, ich kann jedoch häufig besser in Kleinwägen ein- und aussteigen wie in einen SUV.

19.05.2023 22:54    |    Standspurpirat133916

Du glaubst jetzt aber nicht wirklich, dass die 1 cm breiteren Felgen bzw. Reifen DEN Unterschied machen? Ist doch Käse... ganz ehrlich... :D

 

Das EQS SUV ist 200 kg, also beinahe 10 %, schwerer und 20 cm höher!

 

Aber ja, doch, wenn bei diesen fetten Kisten - nochmal - 10 % mehr Energie für Schnickschnack draufgehen, mag das relativ gesehen nicht viel sein, effektiv aber eben doch - allein mit den 3 kWh könnte ein Kleinwagen rund 25 km fahren!

 

Aber wie sagt man so schön: Immerhin kein Benziner oder Diesel! :o

19.05.2023 22:54    |    Dynamix

Es gab ja auch immer schön diese leicht höhergelegten Varianten von Autos. Dacia Stepway, Ford Active, Audi Allroad, VW Allrack usw.

 

Und heutzutage sitzt man in Autos eh deutlich höher als noch vor ein paar Jahrzehnten. Da braucht es den SUV fürs einsteigen nicht zwangsläufig.

 

Meine Caprice sind auch hoch wie ein Bus. Da fällt man nur rein wenn man ihn tieferlegt.

20.05.2023 09:30    |    Rainer_EHST

Zitat:

@jennss schrieb am 19. Mai 2023 um 01:26:25 Uhr:

Vielleicht sind beim Verbrenner die SUVs kritischer zu betrachten, weil sie nicht rekuperieren und sich zusätzliche Masse negativer auswirkt.

 

"Groß und nicht unbedingt städtegeeignet" kann man eigentlich nicht sagen. SUVs sind ja oftmals kürzer als vergleichbare Limos oder Kombis. Und man hat einen guten Überblick.

 

Mir ging so durch den Kopf, ob mich die große Länge von Limos mehr stört als die Höhe mit Reichweiten-Einschränkungen bei SUVs. Schwer zu sagen.

j.

Das macht absolut keinen Unterschied.

Du kanst beim Verzögern nicht mehr Energie rekuperieren, als du beim Beschleunigen verbraucht hast.

Und ein Verbrenner, der schwerer ist, der rollt dann einfach weiter aus. Du kannst mit ihm also längere Rollstrecken im Schubbetrieb zurücklegen.

 

Und der allergrößte Spareffekt ist eh der Segelmodus. Beim Verbrenner mit abgestelltem Motor und bie Elektro ohne Rekuperation.

20.05.2023 09:47    |    Alexander67

Zitat:

@Rainer_EHST schrieb am 20. Mai 2023 um 09:30:56 Uhr:

[....

 

Das macht absolut keinen Unterschied.

Du kanst beim Verzögern nicht mehr Energie rekuperieren, als du beim Beschleunigen verbraucht hast.

Und ein Verbrenner, der schwerer ist, der rollt dann einfach weiter aus. Du kannst mit ihm also längere Rollstrecken im Schubbetrieb zurücklegen.

 

Und der allergrößte Spareffekt ist eh der Segelmodus. Beim Verbrenner mit abgestelltem Motor und bie Elektro ohne Rekuperation.

Wer lässt denn sein Fahrzeug mehrere 100m lang rollen ohne zusätzlich zu verzögern?

Energie rekuperieren ist die beste Bremse da man hier noch sehr viel Energie zurück bekommt und ganz nebenbei die Bremse schont.

20.05.2023 09:48    |    Dynamix

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 20. Mai 2023 um 09:47:23 Uhr:

Zitat:

@Rainer_EHST schrieb am 20. Mai 2023 um 09:30:56 Uhr:

[....

 

Das macht absolut keinen Unterschied.

Du kanst beim Verzögern nicht mehr Energie rekuperieren, als du beim Beschleunigen verbraucht hast.

Und ein Verbrenner, der schwerer ist, der rollt dann einfach weiter aus. Du kannst mit ihm also längere Rollstrecken im Schubbetrieb zurücklegen.

 

Und der allergrößte Spareffekt ist eh der Segelmodus. Beim Verbrenner mit abgestelltem Motor und bie Elektro ohne Rekuperation.

Wer lässt denn sein Fahrzeug mehrere 100m lang rollen ohne zusätzlich zu verzögern?

Energie rekuperieren ist die beste Bremse da man hier noch sehr viel Energie zurück bekommt und ganz nebenbei die Bremse schont.

Ich ;)

 

Deshalb halten meine Bremsen auch 100.000 km. Netter Nebeneffekt: Die Schubabschaltung drückt den Verbrauch. Man müsste dafür nur vorausschauend fahren.

20.05.2023 09:58    |    Alexander67

Zitat:

@jennss schrieb am 19. Mai 2023 um 01:26:25 Uhr:

....

"Groß und nicht unbedingt städtegeeignet" kann man eigentlich nicht sagen. SUVs sind ja oftmals kürzer als vergleichbare Limos oder Kombis. Und man hat einen guten Überblick.

 

Mir ging so durch den Kopf, ob mich die große Länge von Limos mehr stört als die Höhe mit Reichweiten-Einschränkungen bei SUVs. Schwer zu sagen.

j.

Ist wohl auch von den Parkgewohnheiten abhängig.

Den Laternenparker der am Straßenrand parkt den stört die Länge des Fahrzeugs weil er mit einem langen Fahrzeug nicht mehr in jede Parklücke passt.

 

Wer aber an klassischen Parkplätzen (egal ob Tiefgarage oder Supermarktparkplatz oder...) parkt der benötigt zumindest auf der Fahrerseite genug Platz um aussteigen zu können. Oder einen Kofferraum den er von innen öffnen kann um dort auszusteigen. Was wohl eher unüblich ist.

Jedenfalls ist auf klassischen Parkplätzen die Breite die eher limitierende Abmessung.

20.05.2023 10:04    |    notting

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 20. Mai 2023 um 09:58:49 Uhr:

Wer aber an klassischen Parkplätzen (egal ob Tiefgarage oder Supermarktparkplatz oder...) parkt der benötigt zumindest auf der Fahrerseite genug Platz um aussteigen zu können. Oder einen Kofferraum den er von innen öffnen kann um dort auszusteigen. Was wohl eher unüblich ist.

Jedenfalls ist auf klassischen Parkplätzen die Breite die eher limitierende Abmessung.

Dafür gibt's immer mehr Autos, die man per Fernbedienung in die enge Lücke und auch wieder heraus fahren lassen kann.

 

notting

20.05.2023 10:22    |    Brot-Herr

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 19. Mai 2023 um 21:32:34 Uhr:

Besser ein- und aussteigen zu können hat für mich einen Mehrwert.

Deswegen ist für mich als Gehbehinderten flacher gleich besser. Noch deutlich einfacher als bei meinem Prius ist es für mich bei Nachbars Corvette oder Schwesterchens Porsche 928.

Mein Prius ist nur zu dem Zweck tiefergelegt. Das hat leider leichte Komfortnachteile. Immerhin habe ich noch die 195/65R15-Ballonreifen.

20.05.2023 10:52    |    Alexander67

Zitat:

@Brot-Herr schrieb am 20. Mai 2023 um 10:22:47 Uhr:

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 19. Mai 2023 um 21:32:34 Uhr:

Besser ein- und aussteigen zu können hat für mich einen Mehrwert.

Deswegen ist für mich als Gehbehinderten flacher gleich besser. Noch deutlich einfacher als bei meinem Prius ist es für mich bei Nachbars Corvette oder Schwesterchens Porsche 928.

Mein Prius ist nur zu dem Zweck tiefergelegt. Das hat leider leichte Komfortnachteile. Immerhin habe ich noch die 195/65R15-Ballonreifen.

OK, evtl. liegt es ja an der Art der Probleme.

Aber für mich ist es ein Problem wie ich mich zusammenfalten muss damit ich mit dem Hintern möglichst nahe am Boden bin, dann ohne mit dem Kopf anzustoßen anzustoßen auf die Sitzfläche und letztlich dann noch die Beine in das Fahrzeug.

Und das aussteigen noch schlimmer.

Die Beine raus und dann unter schlechtem Winkel mit entsprechend viel Kraftaufwand den Hintern hoch und den Rest vom Körper natürlich auch. Wieder nicht den Kopf stoßen....

Und das bei nur ca. 1.70 höhe.

Aber ein paar Kilo zu viel.

 

Bei höheren Fahrzeugen wie SUV ist die Sitzfläche in einer halbwegs passenden höhe, kein den Körper komplett zusammen falten. Einfach ein wenig auf den Sitz plumpsen lassen, Beine rein ziehen und fertig.

 

Selbst ein T3 ist einfacher als viele normale Pkw.

Da muss man zwar hoch klettern, aber das zusammen falten fällt hier auch weg.

20.05.2023 13:19    |    Bohli

Tja so unterschiedlich sind die körperlichen Befindlichkeiten/Einschränkungen. Mir sind Pkws zu flach und Modelle wie ein "Bulli" zu hoch. Ergo jedem Tierchen sein Blessierchen bzw. soll doch jeder mit dem Fahrzeugtyp glücklich werden mit dem er am Besten klar kommt.

20.05.2023 13:55    |    Rainer_EHST

Zitat:

@Dynamix schrieb am 20. Mai 2023 um 09:48:42 Uhr:

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 20. Mai 2023 um 09:47:23 Uhr:

 

 

Wer lässt denn sein Fahrzeug mehrere 100m lang rollen ohne zusätzlich zu verzögern?

Energie rekuperieren ist die beste Bremse da man hier noch sehr viel Energie zurück bekommt und ganz nebenbei die Bremse schont.

Ich ;)

 

Deshalb halten meine Bremsen auch 100.000 km. Netter Nebeneffekt: Die Schubabschaltung drückt den Verbrauch. Man müsste dafür nur vorausschauend fahren.

Ich habe ebenfalls eine sehr vorausschauende Fahrweise und brauchte noch nie etwas an den Bremsen wechseln lassen. Und das, obwohl ich meine Autos so lange fahre, bis ein Weiterverkauf keinen Sinn mehr ergibt.

Bei einem e-Auto hätte ich diesbezüglich Bedenken, das mir mit der Fahrweise die Bremsen wegrosten.

 

Und was mich an E-Autos aktuell so richtig abschreckt, das mit ihnen die SUV-Manie noch alsso richtig angefeuet wird, wenn man sich mal durch den Kopf gehen lässt, was da in lezter Zeit für Straßenpanzer auf den Markt kommen.

 

Wird hier abermals eine umweltfreundliche Technologie mit der Verschwendungssucht mehr als kontakarriert, so das auch mit dieser das Gegenteil von Schonung der Umwelt passiert.

Zieht sich ja, seit gut 60 Jahren, mit so jeder Umwelttechnologie hindurch. So hervorragent der technologische Fortschritt dieszeüglich war und ist. Noch hat er bisher nicht dazu geführt, das der Ressourcenverbrauch und die damit verbundene Umweltzerstörung abgenommen haben.

20.05.2023 20:06    |    jennss

Zitat:

@Alexander67 schrieb am 20. Mai 2023 um 09:58:49 Uhr:

Wer aber an klassischen Parkplätzen (egal ob Tiefgarage oder Supermarktparkplatz oder...) parkt der benötigt zumindest auf der Fahrerseite genug Platz um aussteigen zu können.

Ein SUV ist doch nicht unbedingt breiter als eine Limousine. Der Ioniq 5 ist nur 1 cm breiter als der Ioniq 6, aber 22 cm kürzer. Das sind beim 6er die cm, die hinten über den Parkplatz stehen.

j.

Deine Antwort auf "Wie umweltschädlich sind SUVs?"

Blogempfehlung

Mein Blog hat am 06.02.2020 die Auszeichnung "Blogempfehlung" erhalten.

Blogautor(en)

jennss jennss


 

Besucher

  • anonym
  • Blad
  • hoschie
  • jpk0665
  • jo-1
  • windelexpress
  • mxnbMTJXEN
  • FarmerG
  • J3J3
  • Mirms

Archiv