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Sun Mar 24 22:17:57 CET 2024    |    jennss    |    Kommentare (254)

Ist Porsches harter Schnitt zum E-Antrieb ein guter Weg?

Porsche hat beim Macan einen harten Schnitt gemacht, weg vom Verbrenner, hin zum E-Antrieb. Genauso wird es auch beim Boxster und Cayman kommen. Dabei könnte man noch gut 10 Jahre neue Verbrenner verkaufen (abgesehen von Modellen speziell für eFuels - da geht es auch danach noch). Porsche ist von den prompten Bestellungen des e-Macans überwältigt gewesen, doch kann es sein, dass dies keine typischen Porsche-Käufer gewesen sind, sondern ein neuer Kundenkreis erschlossen wurde. Wie die bisherigen Porsche-Fans den harten Umbruch finden, sagt das noch nicht aus. Als Sportwagenfirma ist der E-Antrieb schon etwas anders als für einen Massenhersteller, denn Jahrzehnte lang war der Sound ein wichtiges Thema bei Sportwagen. Gibt es für Alltagsautos fast nur noch 3 und 4 Zylinder, so sind Sportwagen noch immer oft mit 6 und mehr Zylindern zu bekommen.

Wie seht ihr diesen harten Schnitt? Guter Zeitpunkt oder zu früh? Hätte Porsche besser noch parallel neue Modelle von Macan/Boxster/Cayman entwickeln sollen? Oder die alten Modelle auf den neusten Stand der Cybersicherheit bringen sollen? Letzteres war auch ein Grund für die Einstellung der Modelle. Sicher wäre es teuer gewesen, die neuen Anforderungen zu erfüllen, aber bestimmt nicht unmöglich. Porsche hat stattdessen seine ganzen Anstrengungen in den Elektro-Macan gesteckt. Komplett getrennte Plattformen würden zwei Produktionsstandorte erfordern, was wohl auch ein Argument gegen den weiteren Bau von Verbrennern war.

Ich denke, der ist schon sehr gut geworden, mit rund 600 km Reichweite nach WLTP bleiben noch genug km in der Realität übrig und dazu lädt er in 21 Minuten auf 80%. Der Macan 4 (387 PS) ist aktuell das günstigste Modell und rund 15000 € über dem günstigsten 4-Zylinder Verbrenner-Macan (265 PS). Allerdings ist der neue Macan 4 auch recht gut ausgestattet.

BMW macht es anders. Die haben viele Modelle zusammen mit Verbrenner und Elektro entwickelt. Der BMW i4 M50 ist z.B. das 2023 am besten verkaufte M-Modell gewesen, Verbrenner eingeschlossen. Dennoch kann man sehen, dass reine E-Plattformen in manchen Punkten konsequenter sind. So bietet ein BMW i5 z.B. nur maximal ca. 81 kWh an - nicht viel für ein Auto über 5 m. Eine gemeinsame Plattform wäre beim Boxster sicher möglich, da der Akku genau dorthin könnte, wo aktuell noch der Motor sitzt - hinter den Fahrer. So hat es ja auch Tesla gemacht, als sie aus dem Lotus Elise den Tesla Roadster bauten. Aber als reines E-Auto ist es eben doch einfacher und spart die Entwicklung neuer Verbrennungsmotoren, Getriebe etc..

Was beim Macan womöglich jetzt funktioniert, könnte beim kleinen Sportwagen anders aussehen. Der Boxster war zuletzt noch für etwa 65000 € nackt im Konfigurator. Mit Navi und PDK liegt er schon bei 70000 €. Beides ist bei E-Autos allermeist Serie. Ich denke, der kleinste Elektro-Boxster wird nicht unter 70000 € liegen. Und Sound wird es wohl nicht allzuviel geben, auch wenn manche E-Autos durchaus Sound aus Lautsprechern bieten... (Ioniq 5N, Taycan, e-Macan etc.). Für einen Sportwagen ist das ein nichtzuunterschätzendes Handicap.
j.

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Tue Aug 12 08:04:43 CEST 2025    |    Steffen_i4

@jo-1 Am Ende möchte ich so ein kindisches GTS-Gebratzl im Wohngebiet nicht hören und die Rückstände der 1,5..2l Sprit, die der Verbrenner Macan auf seinen ersten 10 km im Wohngebiet lässt, auch nicht mehr durch den Garten wabern wissen.

Du glaubst zwar, für alle Porschefahrer zu sprechen und behauptest zu wissen, wie wichtig BEV-Fahrern die Marke ist, aber du bist halt nur einer und nicht alle und schon gar nicht alle zukünftigen.

Tue Aug 12 10:09:55 CEST 2025    |    jo-1

Zitat:
@Steffen_i4 schrieb am 12. August 2025 um 08:04:43 Uhr:
@jo-1 Am Ende möchte ich so ein kindisches GTS-Gebratzl im Wohngebiet nicht hören

da sind wir schon zwei - nur der Vollständigkeit halber - ich finde schwerere Autos insbesondere SUVs absolut nicht attraktiv - alles über 2 to ist in Punkto Fahrverhalten grauenhaft und je leichter je besser - im Grunde sind nur Sportwagen wie mein Porsche ( vollgetankt 1390 kg ) agil und toll ( für mich ) - allerdings gibt es heute kaum noch Autos die diese Gewichtsklasse erreichen.

und die Rückstände der 1,5..2l Sprit, die der Verbrenner Macan auf seinen ersten 10 km im Wohngebiet lässt, auch nicht mehr durch den Garten wabern wissen.

Ich hab keinen Garten und fahre auch nicht extra in Deine Wohngegend mutmasslich im Speckgürtel - Du hast Kinder, die vor meiner Haustüre spielen und lärmen oder einen Holzkohlengrill auf dem Du billige Holzfäller-Steaks brätst ...

Wir sollten alle Egozentrik abrüsten - mich stört in den vergangenen Jahren mehr und mehr, dass mir andre vorschreiben wollen, was ich zu machen hätte - lustiger Weise sind das immer Dinge, die die vorschreibenden Personen selber nicht machen - nur bei den Dingen, die denen selber wichtig sind ist das natürlich anders.

Du glaubst zwar, für alle Porschefahrer zu sprechen

NEIN! Ich spreche immer für mich 🤪

Ich hab mir ein paar Deiner Kommentare durchgelesenen und jemand, der ein BEV als Nick hat braucht keinen weitern Kommentar 🤣

und behauptest zu wissen, wie wichtig BEV-Fahrern die Marke ist,

Dir ( Steffen_i4 ) scheint zumindest Dein Mittelklasse i4 wichtig zu sein - ich hingegen liebe schöne Motoren aus deutscher Produktion - habe derzeit zwei und ein dritter kommt Ende das Jahres hinzu. Alles wundervolle und betörende Ergebnisse deutscher Ingenieurkunst - macht mich jedes Mal glücklich wenn ich meine Wagen starte.

Bei Elektrofahrzeugen sind alle E-Motoren ziemlich gleich und die Technologie kommt i.d.R. aus Asien - kleine Seitenbemerkung - ich komme aus der Branche - privat hab ich eine gänzlich andre Meinung als beruflich - so lange mein Job alle Dinge, die mir wichtig sind bezahlt alles i.O.

aber du bist halt nur einer und nicht alle und schon gar nicht alle zukünftigen.

Ganz bestimmt so - und ich würde jede Wette eingehen, dass es genügend wie mich gibt, die sich über ähnliche Dinge freuen - ich lese seit Jahren, dass die BEVs zunehmen und demnächst alle Verbrenner ersetzen. Fakt ist, dass die Autoverkäufe massiv abgenommen haben und sich immer weniger ein neues Auto leisten können oder wollen.

Ein Schelm, der dabei böses denkt - für meine berufliche Zukunft ist alles gut - so lange ich noch arbeiten muss werden noch genügend Autos von meinen Kunden verkauft - je mehr Elektro, desto mehr steigt mein Bonus und meine RSUs werden mehr wert.

War vor fünf Wochen in Austin TX und bin in Summe 6x mit Waymo gefahren - für mich der Traum der urbanen Mobilität. Kost fast nix, Ladezustand juckt nicht die Bohne denn das Fahrzeug hat bei Fahrtantritt genügend für meine Fahrt geladen und wie viel Emotionen das Gefährt produziert ist einerlei - kein Duftbaum und/oder smelly Fahrer und super sanft und langweilig im Strassenverkehr - so komme ich gern von A nach B - genauer gesagt das ist für mich das Optimum an Transport im Stadtgebiet - vor allem wenn ich im Anzug zum Meeting fahre macht das super viel Sinn da ich nicht mal einen Parkplatz suchen muss.

In meiner Freizeit liebe ich deutsche Ingenieurkunst in Vollendung und das wird nicht mehr gebaut.

Unser GM fraget mich vor ein paar Wochen in einer privaten Unterhaltung was mich an BEVs stört - meine Antwort darauf war: "interessiert es Deine Frau welchen Elektro-Föhn sie nutzt - wüsstest Du die Marke?"

Und auf sein überraschtes Gesicht fügte ich noch hinzu: "Jetzt stell Dir mal vor was das mit dem Automarkt machen wird, wenn Nutzfahrzeuge statt Lustobjekte gekauft werden oder gar fallweise gemietet werden wie mit Waymo?"

Autos haben uns in Deutschland gross gemacht und ohne sie werden wir arm werden und die Wirtschaftsindikatoren sind eindeutig - BEVs sind für die deutsche Automobilindustrie ( fast ) der Untergang weil Autos in Zukunft rollende Infotainment Center werden - niemand will in einem Selbstfahrer Beschleunigung oder Fahrverhalten spüren - ist wie mit einem Rolls Royce - hier will jeder nur hinten sitzen und genau das wird passieren. Es macht auch keinen Unterschied welche Batterie oder wie viel Leistung ein Selbstfahrer hat - wichtig ist, dass es bequem und billig ist und das ist Waymo auf jeden Fall.

Ich fand Waymo perfekt für urbane Mobilität und bis das hier erlaubt sein wird fahre ich selber zu meinen Kunden und genieße noch die letzten Jahre für mich schöne agile und sportliche Fahrzeuge. Ein Elektro Macan war nie Bestandteil meiner feuchten Träume - ein Sportwagen schon und so ein Achtzylinder Macan wäre schon nett - zumindest Mal zum Mieten und um zu erfahren wie nett er wäre.

Reichweite selbst bei meinem Porsche sind > 550 km bis zum 3 .. 4 Minuten Nachfüllen und ich verbinde das immer mit einem Besuch beim Supermarkt mit angeschlossener Tankstelle. Also kein Umweg und kein Warten.

Ich denke beim Thema ob Porsches harter Schritt wrichtg ist hat jeder Porschefahrer das Recht seinen Kommentar abzugeben - Preis und Kosten interessieren den Porschefahrer nie sonst wäre die Marke auch völlig falsch. Viele hier reden nur über Kosten und Einsparungen - ich rede über Lust und Genuss.

Hat Liebe einen Preis?

Tue Aug 12 11:01:45 CEST 2025    |    Steffen_i4

Ich bin selbst deutscher Ingenieur und für mich bleibt unsere Kunst nicht einfach stehen, sondern wir entwickeln mit unserer Ingenieurskunst unsere Produkte, Firmen und Gesellschaft weiter. BMW hat das m.E. ziemlich gut gemacht. Sie sind beim Verbrenner konsequent beim R6 geblieben, dem besten was man rein mechanisch in dieser Leistungsklasse machen kann, auch wenn es ein kleinwenig teurer ist als ein V6. Keine andere Maschine ist rein mechanisch so ausbalanciert und erzeugt so wenig Schwingungen wie dieser. Auch haben sie konsequent auf ein ca. 50:50 Lastverteilung ausgewogenes Fahrzeug gesetzt. Schwingungen die nicht erzeugt werden muss man nicht wegdämpfen, und ein Auto was mechanisch gut auf der Straße liegt brauch weniger elektronische Korrekturen.

Beim E-Motor nehmen sie wie beim R6 einen kleinen Mehraufwand im Vergleich zu den meisten anderen in Kauf - fremderregte Synchronmaschine - um eben den Freilauf per se zu haben und nicht elektrisch erzeugen zu müssen und zusätzlich mit dem steuerbaren Magnetfeld eine weiteren Freiheitsgrad direkt an der Basis zu haben.

Ich bin nicht Porsche-begeistert, erkenne aber deren Know how im Fahrzeugbau an. Wobei ich das eher bei Fahrwerk und Gesamtpaket sehe als bei Motor. Einen 3..4l großen Motor als hochdrehenden oder aufgelasenen leistungsstarken Sportmotor auslegen, ist heute nix besonderes mehr.

Leider lasse ich mich auch ab und zu verleiten die geringen Betriebskosten als Vorteil zu beschreiben. Mein Hauptgrund pro BEV zu schreiben sind aber gerade Fahrspaß, weil der Bumms eben immer da ist ohne pupertären Stöhnen, Spratzeln oder Kreischen, egal ob beschleunigen oder Schiebebetrieb. Die Ladepause auf der Langstrecke ist nur kleiner Preis für diesen Gewinn an Genus. Der zweite Punkt ist die technologische Weiterentwicklung. Das die dt. Autoindunstrie in den letzten 30..40 Jahren so stark geworden oder geblieben ist, hat m.E. viel mit den Rahmenbedingungen und erst in zweiter Instanz mit uns als Ingenieuren zu tun. Erste Rahmenbedingung: Kein Tempolimit auf dt. Autobahnen. Wir mussten die Autos für den wichtigen heimischen Markt so gut bauen, dass sie mit 200..250+ heizen können. Ohne das, hätten spätestens nach der 2 Generation Controller Einsparungen bis zur Oberklasse und darüber hinaus durchgesetzt und wir wären mindestens bis 100k auch Fahrwerkstechnisch nicht mehr von den Asiaten zu unterscheiden. Zweite Rahmenbedingung: über die Dienstwagenregelung u.ä. extrem starker Premium-Heimat-Markt. Auch deswegen konnten wir Premium so gut in die ganze Welt verkaufen.

Technisch entwickeln Autos sich weiter, BMW musste weg vom Barockengel, VW weg vom Käfer, und Porsche brauchte zum Überleben und groß werden, wassergekühlte Motoren und SUV und alle mussten ab den 90ern hin zum Diesel (ich hasse Diesel)... Das bleibt nicht stehen. Aktuell haben die dt. Probleme vor allem in CN. Nicht wegen unserer BEV Offensive, sondern wegen der stärkeren Autoindustrie in CN. Ich persönlich glaube nicht, dass wir in CN weiter mit Premiumverbrennern eine Chance haben, mit Premium BEV, nur, wenn sie wirklich Premium sind, mit einem starken Heimatmarkt. Wenn Porsche jetzt über einen neuen Verbrennermacan nachdenkt, haben sie sicher das Trump-Amerika im Blick.

Tue Aug 12 12:07:05 CEST 2025    |    jo-1

@Steffen_i4 schrieb am 12. August 2025 um 11:01:45 Uhr:
Leider lasse ich mich auch ab und zu verleiten die geringen Betriebskosten als Vorteil zu beschreiben. Mein Hauptgrund pro BEV zu schreiben sind aber gerade Fahrspaß, weil der Bumms eben immer da ist

warum nur erinnert mich das an die vielen Diesel-Dieter in meinen früheren Firmen wenn es um fremdbestimmte Leasing Fahrzeuge ging?

.

  • Der Diesel hat viel mehr Bumms
  • Der Diesel hat viel mehr Ausstattung weil der Sprit in die maximale monatliche Rate eingeht => mehr Kohle für Austattung
  • Der Diesel macht viel mehr Fahrspass weil ich an der Ampel jeden Sportwagen stehen lasse
  • Der Diesel hat viel weniger Betriebskosten

Alles schon mal da gewesen - sorry Steffen_i4

Selbstverständlich sind Kosten in Relation zu Einkommen wichtig - deshalb sollte jeder nach mehr Einkommen statt nach weniger Kosten streben - nach oben ist der Himmel offen.

Und ja - ich achte auch auf Kosten wo es keine Umstände macht. Eine Bonuskarte vors Lesegerät halten und gleich schnell tanken ist z.B. so ein Ding oder E10 statt unnützem Premium Spirt ... es gibt vieles das ohne jegliche Einbussen wie bspw. Bonusprogramme Nutzen bringen kann.

Als ich mir meinem Porsche vor 15 Jahren kaufte war das beliebteste Argument: "da wirst spitzn' was Dich das kostet" und "der wird wegen vieler Reparaturen nur in der Werkstatt stehen"

Mit Verlaub gesagt waren mir das damals wie heute die Kosten egal und diese Art Kunden werden in Zukunft eben andre Dinge für ihr Geld nutzen. Ist wie im HiFi Markt - wenn es das nicht mehr gibt was ich mir wünsche gibt es auch noch andre Hobbies :D

Deshalb finde ich Porsches harten Schritt falsch - schliesslich wollen die an mir was verdienen und das haben die auch erkannt und steuern aktiv um - gut so.

Ich hab vor 20 Jahren zum Unverständnis meiner Kolleg*Innen den Benziner mit kräftig Aufzahlung genommen - ein wundervoller BMW Reihensechszylinder - V8 fahre ich erst jetzt mit Car Allowance - war vorher einfach nicht politisch korrekt genug.

Tue Aug 12 12:27:26 CEST 2025    |    jennss

Zitat:
@jo-1 schrieb am 11. August 2025 um 12:11:14 Uhr:
Eben - der harte Schritt war falsch.

Ja, kann man so sehen. Mit mehr Modellen erreicht man auf jeden Fall auch mehr Umsatz. Ich würde eher ein kleines E-Auto ergänzen, quasi ein neuer 924* elektro statt nochmal einen Verbrenner. Aber es gibt noch viele Leute, die Elektro schlicht ablehnen, warum auch immer, und die erreicht man mit Elektro bisher nicht. Daher könnte ein Verbrenner Sinn machen.

j.

*ID.3 GTX Performance als zweitüriges Coupe mit Porsche-Design und vielen Optionen/Farben, vielleicht auch als "VW-Porsche" wie damals der 914.

AMS, leider nur wenig lesbar ohne Abo:

HUK E-Barometer 2025
Mangelnde Erfahrung führt zu Ablehnung von E-Autos

Tue Aug 12 12:51:03 CEST 2025    |    jo-1

Zitat:
@jennss schrieb am 12. August 2025 um 12:27:26 Uhr:
Mit mehr Modellen erreicht man auf jeden Fall auch mehr Umsatz.

Ich glaube nicht, dass Umsatz jemals das Ziel von Porsche war, außer vielleicht in den schlimmen Zeiten wo selbst der 11er keinen Absatz mehr fand.

Möglichst hoher Gewinn war schon immer das Ziel von Porsche und das wird mit mehr Modellen, die nicht aus Vernunft Gründen gekauft werden erreicht insbesonderes wenn die Kunden sie mögen.

Das ist derzeit offensichtlich nicht gegeben. Um es klar zu sagen, es geht Porsche desaströs.

Sun Aug 17 19:42:43 CEST 2025    |    jo-1

Und jetzt plant Porsche Panzer statt BEVs - ich lach mich schlapp! 🤣

Thu Aug 21 16:33:55 CEST 2025    |    jo-1

Zitat:
@Swissbob schrieb am 21. August 2025 um 15:56:20 Uhr:
https://www.n-tv.de/wirtschaft/Bericht-Porsche-will-Batterie-Tochter-Cellforce-weitgehend-abwickeln-article25976683.html

Hatte ich auch gelesen 🤐

Was ich immer wieder erstaunlich finde, dass sich Menschen als Petrolheads bezeichnen und dann Elektroautos kaufen oder wahlweise Elektrofahrer sind und dann Verbrenner kommentieren oder gar die Attitüde Man müsse nur mal einen Verbrenner fahren, um dann sofort begeistert zu sein.

Fakt ist dass Porschefahrende, lieber zum Verbrenner greifen und dass die Marke ihren Nimbus wenig entfalten kann, sobald ein Elektromotor drin ist. Oder andersherum? Wenn ich schon ein Elektroauto will, spielt die Marke ( fast ) keine Rolle mehr.

Ist nur konsequent, wenn sich Porsche von der ohnehin defizitären Batteriezellen Fertigung in Europa verabschiedet.

Ich bin weder ein Patrolhead noch ein Krawallmacher. Ich liebe einfach schöne Autos und ich hab noch kein schönes Elektroauto für mich entdeckt. Wahrscheinlich muss das noch gebaut werden und ich bin mir sicher, dass irgendwann eins gebaut wird das nett ist ob ich mir dann das leisten kann oder will ist eine völlig andere Frage.

ende des Jahres kommt ein dritter Verbrenner hinzu, den ich behalten werde. Schließlich muss man ja vorsorgen für die Zeit, wenn keine mehr gebaut werden. Defacto gefallen mir schon die heutigen Verbrenner kaum noch mit wenigen Ausnahmen.

Thu Aug 21 17:40:02 CEST 2025    |    Steffen_i4

Zitat:
@jo-1 schrieb am 21. August 2025 um 16:33:55 Uhr:
Fakt ist dass Porschefahrende, lieber zum Verbrenner greifen und dass die Marke ihren Nimbus wenig entfalten kann, sobald ein Elektromotor drin ist.

Das trifft auf Dich zu, aber nicht auf alle. Trotz der (kleinen) Probleme waren in den letzten Jahren mehr als 20% der Porscheverkäufe BEV. Die alten Porschfahrer werden älter und sterben irgendwann aus. Die Marke geht den Bach runter, wenn sie sich nicht erneuert. Auch für mich war Porsche immer nur Autos für alte Männer, designtechnisch im letzten Jahrhundert hängen geblieben mit einem Boxer im Heck und zum Geld verdienen 2 SUV draufgemacht. Seit e-Macan S4 habe ich das erste mal auf die Porsche Webseite geschaut und den Konfigurator bedient.

Oder andersherum? Wenn ich schon ein Elektroauto will, spielt die Marke ( fast ) keine Rolle mehr.

Auch das ist wieder eine Verallgemeinerung. Das trifft auf dich zu, zu anderen eben nicht. Ich war immer ein bissel BMW Fan und hätte es den i4 nicht gegeben würde ich wohl GLC Hybrid fahren, weil wenn schon SUV, dann ist auch die Marke egal, Scherz. Der i4 z.B. ist zuerst BMW und erst dann BEV, die E-Maschine der bessere R6.

Fri Aug 22 06:58:16 CEST 2025    |    jo-1

Die Elektromobilität in Deutschland steht aktuell im Spannungsfeld zwischen offiziellen Erfolgszahlen und einer eher ernüchternden Realität im Autohandel.

Eigenzulassungen verdoppelt gegenüber 2024

Das Problem trifft die gesamte Branche - über die Gründe könnte man trefflich streiten - doch wozu?

Wed Aug 27 15:12:16 CEST 2025    |    jo-1

Ein weiterer Paukenschlag - Oliver Blume verlässt Porsche.

... ist es Porsche nicht gelungen, mit seinen elektrischen Modellen Kunden anzulocken

Wed Aug 27 21:38:12 CEST 2025    |    Swissbob

Gut so.

War eigentlich überfällig.

Wed Aug 27 21:49:10 CEST 2025    |    400volt

Eine Blamage, dass Porsche trotz der Milliardengewinne nicht in der Lage ist, die Batteriefabriken aufzubauen!? Es braucht einen langen Atem, nicht nur von Quartal zu Quartal!

Thu Aug 28 08:39:34 CEST 2025    |    jo-1

Zitat:
@Swissbob schrieb am 27. August 2025 um 21:38:12 Uhr:
Gut so.
War eigentlich überfällig.

Yep!

Porsche Kunden suchen was andres.

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