Tue Apr 12 13:51:21 CEST 2022
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jennss
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Kommentare (244)
Mit welchem Preis rechnet ihr für den Smart #1 bei diesen Daten? (vor Abzug der Umweltprämie)Ihr dürft spekulieren 🙂. Mit welchem Preis für den neuen Smart #1 rechnet ihr? Die Frage ist also nicht, welchen Preis ihr für angemessen haltet (gerne in die Kommentare schreiben), sondern was ja glaubt, was Smart für den #1 verlangen wird, mit folgenden Daten: Zum Vergleich einige Preise der Konkurrenz: PS: Das Foto ist von der Smart Homepage, danke! ![]() |
Thu Apr 14 21:32:03 CEST 2022 |
Dynamix
Heißt es macht auf der Straße keinen wirklichen Unterschied ob der E-Motor 100 oder 1000 PS leistet, solange man das selbe Tempo hält?
Thu Apr 14 21:36:31 CEST 2022 |
Gravitar
Schön wäre es , die Kosten wären auch bei 100 und nicht bei 300kw. Außer Beschleunigen können die Stromer nämlich nix besser als Einstiegsmotoren. Diese können meistens sogar noch Tempo 200, bei hohen PS-Zahlen auch Tempo 330+. Das man das nicht braucht, ist unbestritten. Eine aberwitzige Beschleunigung ist aber mindestens genauso überflüssig....
Gruß
Gravitar
Thu Apr 14 22:26:20 CEST 2022 |
pcAndre
Morgen...!
Laut meinem schlauen Buch, Grundlagen der Elektromobilität, können bei größeren und leistungsstärkeren Elektromotoren mehr magnetische Felder den Rotor antreiben. Trotz höherer Masse und weiterer negativer Aspekte, würde dieser Motor weniger verbrauchen, als ein kleinerer und leichterer Motor mit weniger Leistung, wenn die selbe Leistung abgerufen wird.
Sprich, bei gleichem Modell, jedoch unterschiedlichen Motorisierungen und konstanter Geschwindigkeit, wird der größere Motor weniger verbrauchen.
Jedoch hat Hr. Bloch von der AMS mal gesagt, dass Elektromotoren bei Teillast nicht mehr soo effizient sind...😉
MfG André
Thu Apr 14 22:31:45 CEST 2022 |
Gravitar
Also zum Sparen digitales fahren..... da bekommt eine hohe Leistung noch einen ganz besonderen Touch: Nackenmuskeltraining.... heute schon genickt? Einfach maximale Beschleunigung und maximale Recuperation im Wechsel zur höchsten Effizienz. Den Reifenhändler wird es freuen und Feinstaub durch Abrieb und Mikroplastik in den Ozeanen gehen durch die Decke.....
Gruß
Gravitar
Thu Apr 14 22:58:15 CEST 2022 |
pcAndre
Morgen...!
Also die üblichen Diagramme vom Elektromotor weisen einen Wirkungsgrad von über 90% im mittleren Drehzahlbereich auf. Beim Ottomotor liegen wir ja zwischen 15 und 40% Wirkungsgrad über den gesamten Bereich. 😉
Von daher kein digitales Fahren notwendig. 😉
MfG André
Thu Apr 14 22:59:53 CEST 2022 |
Dynamix
Aber was ist dann der Punkt der dafür sorgt das E-Autos zum Teil so unterschiedlich effizient sind? Ist das allein der Aerodynamik geschuldet oder was sind da die größten Einflussfaktoren?
Fri Apr 15 06:08:21 CEST 2022 |
Swissbob
Unterschiedliche Elektromotoren.
Der neue ESM von BMW erreicht einen Wirkungsgrad von 93%, trotz Bürsten welche sich leicht wechseln lassen.
Asynchronmotoren wie im e-tron sind ineffizienter erlauben aber das Segeln.
https://www.youtube.com/watch?v=BFf6E-Aj5U4
Ein weiterer Punkt ist die Reibung im Getriebe, je stärker der Motor desto massiver muss das Differenzial gebaut sein.
Rollwiderstand, stärkere Motoren benötigen breitere Reifen. Breite Reifen haben einen höheren Rollwiderstand.
Nun kommen wir zum BMW i3: Das Auto hat extrem schmale Reifen mit grossem Durchmesser und niedrigem Querschnitt. Die optimale Lösung für niedrigen Rollwiderstand.
Starke Elektromotoren benötigen ausserdem grosse Batterien, da kleine Batterien unter hoher Last ansonsten sehr schnell überhitzen würden.
Um die Batterie und den Motor zu schonen steht die Spitzenleistung nur sehr kurz zur Verfügung.
https://insideevs.de/.../
Ix 50
Spitzenleistung 385kW, 30min Dauerleistung 130kW.
Die kleinere Batterie begrenzt beim 40er die Spitzenleistung auf 240kW.
Noch eine persönliche Anmerkung: Sowas geht mit einem Elektroauto nicht so einfach https://www.corvsport.com/1989-corvette-zr1/
Fri Apr 15 07:40:19 CEST 2022 |
pcAndre
Morgen...!
Sehr schön von swissbob beschrieben. Hinzu kommen noch:
- Wechselrichter
- Art und Qualität der Wicklungen im Motor sowie deren Anordnung
Mal so als Vergleich, der Mercedes EQXX hat einen Wirkungsgrad von 95%! Wohlgemerkt von Akku zum Rad.
Schau dir einfach mal an, was die dort alles optimiert haben, dann weißt du, wo die Verluste herkommen. 😉
MfG André
Fri Apr 15 10:31:08 CEST 2022 |
flex-didi
eben. der EQXX machte zuletzt gerade seine "reale" 1000km-Fahrt.
und um das gewicht war man auch sehr bemüht (carbon, hohlbohren, lastoptimierte strukturen,...!)!
die batterie zudem äußerst kompakt, bei viel mehr möglichem raum/radstand !
Fri Apr 15 11:16:19 CEST 2022 |
stna1981
Wie ist das eigentlich z. B. beim ID.3, den gibt's ja mit 204 PS und mit weniger. Ist das dann der gleiche Motor, nur einmal gedrosselt, oder sind das unterschiedliche Motoren? Kann man einen Elektromotor überhaupt drosseln in dem Sinne oder gibt's das nur bei Verbrenner?
Fri Apr 15 11:26:12 CEST 2022 |
notting
Ich weiß nicht, ob es der gleiche Motor ist. Aber du kannst definitiv ohne den E-Motor zu verändern den Strom begrenzen, der zwischen Motor und Akku fließt. Vermutlich ist hier oft der Akku das schwächste Glied in der Kette, weswegen man den Strom schon alleine deswegen begrenzt, damit er nicht so schnell kaputtgeht. Der C-Faktor ist das Verhältnis zwischen Akku-Kapazität und der Ent-/Ladeleistung. 2C haben schon die ersten Zoe vertragen (22kWh Akku mit max. 43kW Ladeleistung). Je höher der C-Faktor, desto stressiger ist es für den Akku bzw. die Degradation steigt.
notting
Fri Apr 15 11:39:00 CEST 2022 |
flex-didi
früher haben sog. autofachmagazine noch bohrung, hub, kompression etc. geliefert.
aber wo selbst das kaum noch kommt, geschweige ein youtuber dazu....
und was ein e-Auto wirklich "bewegt". tja. da wäre ja richtige/neue kompetenz nötig !
Fri Apr 15 12:09:19 CEST 2022 |
notting
https://www.youtube.com/watch?v=BFf6E-Aj5U4
https://www.youtube.com/watch?v=4H4UPMs2xMM (dort erzählt er auch was zu den dortigen E-Motoren, auch wenn's um ein spezielles Modell geht)
notting
Fri Apr 15 12:11:50 CEST 2022 |
flex-didi
die ausnahme 😉 und E-Technik studierter !
https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Bloch
Traf ich auf der letzten (richtigen) IAA in Frankfurt zufällig und plauderten.
Fri Apr 15 15:34:47 CEST 2022 |
Daimler201
Ich habe auf "unter 35.000 EUR" getippt - nicht weil ich das glaube, sondern weil meiner Meinung nach die Neuwagenlistenpreise einfach langsam utopisch sind.
Oder ist Euch so ein kleines Auto mehr als 35.000 EUR wert? Mir nicht mehr.
MFG,
Sven
Fri Apr 15 16:51:56 CEST 2022 |
Goify
Sehe ich ähnlich. Andererseits haben wir eine recht krasse Inflation. Ich erinnere mich noch daran, dass mein Papa recht stolz auf seinen neuen Passat 3B war, der über 40.000 DM gekostet hatte. Für das Geld bekommst du heute kaum noch einen Polo.
Fri Apr 15 17:41:15 CEST 2022 |
notting
Dafür hat der heutige Polo viele Features, die der Passat damals nicht hatte.
notting
Fri Apr 15 18:26:52 CEST 2022 |
Goify
Das stimmt, aber durch die Produktivitätssteigerung braucht man auch nur noch halb so viele Menschen wie früher. Eigentlich müssten Autos von Jahr zu Jahr immer billiger werden.
Fri Apr 15 18:29:48 CEST 2022 |
flex-didi
in der fertigung ja - geben sie nur halt nicht so weiter 😉
Fri Apr 15 18:54:51 CEST 2022 |
Goify
Liegt auch mit an den Gewerkschaften. Die Lohnkosten sind trotz halbierter Mitarbeiterzahl nicht gesunken.
Fri Apr 15 21:15:55 CEST 2022 |
flex-didi
im übrigen, von wegen kaufpreis-raterei...
https://www.motor-talk.de/.../smart-1-t7006363.html?...
Fri Apr 15 23:22:39 CEST 2022 |
Gravitar
Oh Mann! Es sind nur noch Leasingraten interessant, und so zwischen 200 und 350€ soll sich alles abspielen.... Schöne neue Welt! Kauft nach Ablauf des Leasing dann jemand das Trumm oder wird es 1-2x im Gebrauchtwagenleasing verschachert und anschließend verramscht? Das soll nachhaltig sein? 300€ monatlich wären 36.000€ in 10 Jahren und 72.000€ in 20 Jahren. Unterstelle ich meinem XC40, größer und gediegener mal eine Laufzeit von 20 Jahren und Reparaturkosten von 5.000€ so käme ich auf 30.000€ statt 72.000€. Natürlich nicht ständig was neues, aber wer will das schon? Ich nicht! Im Laufe der Inflation werden die Raten wohl auch nicht über 20Jahre konstant bleiben. Kostet dann wohl realistisch das Dreifache, die Mobilität über 20 Jahre, grob gerechnet, in einem kleineren Fahrzeug, das einem nicht gehört, das man nicht individualisieren darf, bei dem man auf bestimmte Kilometer festgelegt ist, wenn es nicht sauteuer werden soll. Bei dem man brav alle 2-4 Jahre nen Tausender für Überführung abdrückt und bei dem mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit bei Rückgabe Zusatzkosten entstehen....
Gruß
Gravitar
Sat Apr 16 01:04:24 CEST 2022 |
bermuda.06
Die Rechnung geht vorne und hinten nicht auf. Das fängt schon damit an, dass eine Leasingrate von 300€ nicht zu einem Neuwagen passt der 25.000€ neu kostet.
In dem Fall wäre die Rate eher bei 200-250€.
Die Wartungskosten werden auch extremst unterschätzt. Im Schnitt braucht man nach 5 Jahren neue Reifen. Wären bei 20 Jahren 8 Sätze (SR + WR) a 600€. Also wären die 5000€ schon für Reifen weg.
Sat Apr 16 10:50:30 CEST 2022 |
Gravitar
Versuche doch, einen etwas besser ausgestatteten XC40 mit Leder, evtl., und nicht nur mickrigen 10.000km für 200-250€ zu bekommen. Mir gelingt das derzeit nicht. Und Wartung ist bei Leasing oft teurer, man wird nämlich regelmäßig dazu gezwungen, noch dazu in eine Fachwerkstatt. Gehört einem das Fahrzeug, kann man Wartung selbst machen oder eine freie Werkstatt günstiger beauftragen. Man braucht keine Garantiebedingungen mehr einhalten, weil man keine mehr hat. Mein CLA hat über knapp 8Jahre und 130.000km etwa 750€ Wartung und Reparatur gesamt verbraucht. Etwas Eigenleistung und ja, beim Verkauf waren noch die ersten herstellerseitig montierten Erstreiten, fast abgefahren auf dem Fahrzeug, hatten abzüglich Winterreifen 85.000km auf der Uhr.
Gruß
Gravitar
PS: (Marken-) Reifen haben für meinen CLA etwa 50€ pro Stück gekostet (Winter, Bridgestone), für das Aufziehen und Wuchten nochmal 40€, sind dann 240€ für einen Satz Winterreifen, die im übrigen beim Verkauf noch gut für 1-2 Winter waren.
Sat Apr 16 14:22:54 CEST 2022 |
bermuda.06
Man vergleicht aber Neuwagen mit Neuwagen oder Gebrauchte mit Gebrauchten. Alles andere ist ein Vergleich zwischen Birnen und Bananen.
Und wenn man dann noch Werkstattkosten vs. Eigenschrauberkosten vergleicht wird es noch schlimmer.
Es gibt gute Gründe für dein Modell, aber das heißt nicht dass es die einzig überlegene Art ist, sondern auch ein Leasing kann sehr sinnvoll und vorteilhaft sein. Hat nämlich auch was für sich einen Neuwagen für 33 kk für 200€ zu leasen und genau zu wissen, dass die einzigen Kosten 2-3 Inspektionen sein werden und sonst gar nichts. Und alles von der Garantie abgedeckt - einfach bequem, kalkulierbar und stressfrei. Und man hat immer ein neues Auto.
Sat Apr 16 15:09:42 CEST 2022 |
cookie_dent
Was aber nur so lange funktioniert wie sich ein Käufer für das alte neue Auto findet.
Ich kaufe gern Leasingrückläufer, den größten Wertverlust hat jemand anderes bezahlt, das Fahrzeug wurde in einer Hersteller Werkstatt gewartet, ich hingegen kann in die Werkstatt meiner Wahl gehen, das Fahrzeug hat zwei Jahre Garantie und ist, last but not least, mein Eigentum.
Ich kann mich einfach nicht mit Miet- oder Leasingmodellen anfreunden.
Sat Apr 16 15:32:53 CEST 2022 |
Gravitar
At bermuda.06
Ich verstehe deinen Post nicht! Ich spreche auch von Neuwagen, nur von längerer Haltedauer. Für mich kam Leasing trotz Selbständigkeit nie in Frage. Es verdienen einfach zu viele daran. Hersteller, Banken/Leasinggesellschaften, Fachbetriebe, Händler im An- und Verkauf, Überführung. Dieses Geld, in meiner Rechnung grob das Dreifache gegenüber einer langen Haltedauer, behalte ich lieber für tolle Urlaube oder mir ansonsten wichtige Dinge....
Gruß
Gravitar
Sat Apr 16 15:40:21 CEST 2022 |
flex-didi
eben. es bleibt dahingehend sehr überschaubar. ist freilich auch ein komfort-/luxus-gut und bleibt nicht "unbezahlt".
Sat Apr 16 15:41:55 CEST 2022 |
flex-didi
??? du gibst den wagen nur ab. es ist nicht dein problem.
Sat Apr 16 15:42:59 CEST 2022 |
flex-didi
das merkt man. dein neuwagen wird doch eben über die längere haltedauer eben zu jenem gebrauchtwagen mit seinen folgekosten, risiken etc.
Sat Apr 16 17:17:08 CEST 2022 |
Gravitar
Das will ich auch gar nicht bestreiten. Ich fahre Fahrzeuge halt lange und kann aus Erfahrung sagen, wie hoch Kosten über die Zeit sein/werden können. Meist 8 Jahre oder länger, unser Golf4 ist jetzt schon fast 20 Jahre und 380.000km gefahren, davon knapp 18Jahre und 350.000km bei uns. Wer hat noch solche Erfahrungen über so einen langen Zeitraum in einer Hand (der eigenen) zu bieten? Kann man nicht verallgemeinern aber wohl in eigene Erfahrungen und Kaufgewohnheiten ummünzen. Ich bleibe bei etwa einem Drittel der Kosten im Vergleich zu Leasing und ständigem Wechsel, eher sogar noch niedriger....
Du kannst die 10.000€ Gebrauchtwagenpreis ja mal auf eine monatliche Mobilitätskostenrechnung umlegen und die 3.500€, die der Golf in 18Jahren und 350.000km verschlungen hat, einbeziehen. Man fährt irgendwann ein angegrautes Fahrzeug, dessen Solidität man zu schätzen weiß, mit einem guten Gefühl der Nachhaltigkeit....
Ob der Smart auch in der Lage sein wird, das zu schaffen? Immerhin sollte technischer Fortschritt Dinge besser und ausdauernder machen, nicht teurer und kurzlebiger. Ansonsten ist der Fortschritt keiner, sondern ein Rückschritt....
Gruß
Gravitar
Sat Apr 16 17:39:21 CEST 2022 |
flex-didi
klar hast du für dich eben jenes beispiel.
Sat Apr 16 17:44:45 CEST 2022 |
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Doch, ist es.
Finden Leasingrückläufer nur noch schlecht einen Käufer steigt unweigerlich die Leasingrate.
Dieses Risiko lässt sich die Leasinggesellschaft bezahlen.
Auch das "ich gebe den Wagen nur ab" Argument ist eigentlich keins, das gilt auch auch für die Garantie Leasing vs. Barkauf.
Ich hatte noch nie ein Problem damit gehabt ein bar bezahltes und 3 Jahre altes Auto in Zahlung zu geben oder privat zu verkaufen, ich hatte das dann auch "einfach nur" abgegeben, der Weg ist halt ein anderer.
Ich bin da eher auf @Gravitar´s Seite, ich habe bis jetzt meine Autos immer bar bezahlt weil es in der Summe günstiger ist und ich die Kisten normaler Weise länger fahre als 2-3 Jahre, es sei denn es ist ein Montagsauto. Da bin ich als Käufer sogar besser dran, weil ich die Möhre dann jederzeit verkaufen kann.
Heist nicht das ich gegen Leasing bin, ich habe mir die Möglichkeiten aber bereits mehrfach durchgerechnet und das Ergebnis war für mich klar.
Sat Apr 16 18:08:29 CEST 2022 |
flex-didi
nun ja, das erfährst du ja bereits VOR dem antreten eines Leasing. Ob die Leasingrate passt.
Oder aus besagte oder anderen Gründen gestiegen ist.
Abgeben beim Leasing ist das eine, weil einem das Fahrzeug nicht gehört und eben tatsächlich zu seinem Eigentümer geht.
In Zahlung geben oder (privat) verkaufen sind Vorgänge, die nicht grundsätzlich selbstverständlich über die Bühne gehen.
Als Eigentümer bis du auftretend und willst es aber loswerden und brauchst Interessenten.
Sat Apr 16 20:11:27 CEST 2022 |
Gravitar
Unkomplizierter ist immer das Leasing, keine Frage! Monetär vorteilhafter fast immer der Kauf, erst recht, wenn es Rabatte über 30% gibt, was in der Vergangenheit gar nicht so selten war, wenn man bei Modell oder Zeitpunkt eine gewisse Flexibilität hatte.
Mittlerweile ist es so, bei mir zumindest, das einem ältere Fahrzeuge 1.Hand fast aus den Händen gerissen werden, weil es nur noch wenige davon gibt. Ein CLA, 1.Hand und knapp 8 Jahre alt, 2.000€ teurer angeboten als die beste Händlerinzahlungnahme, hat genau 4h gedauert, da war die Anzeige in mobile gelöscht und das Fahrzeug verkauft. Ein WE steht das Handy nicht still, aber das kann man nach dem Verkauf ja auf Flugmodus stellen....
Gruß
Gravitar
Sat Apr 16 21:05:59 CEST 2022 |
bermuda.06
Also bei unserem letzten Leasing haben wir dran "verdient" weil wir weniger bezahlt haben als der tatsächliche reale Wertverlust. Nur der Händler hat drauf gezahlt weil der Marktpreis 1.500 € niedriger war als der Buchrestwert.
Jetzt sieht es auch nicht viel schlechter aus... Finanzierung mit Leasingcharakter und ich kann den Wagen dieses Jahr übernehmen. Der Wertverlust war nur halb so hoch wie meine Leasing/Finanzierungsraten. Auch der Gewinn geht wieder in meine Tasche 😉
43.000€ Listenpreis (33k Barpreis) Auto für 4 Jahre für 160€ pro Monat gefahren. Tatsächlich läuft das unterm strich sogar genau auf die Kosten hinaus die ich für die selbe Nutzungsdauer zuvor für einen 9 Jahre alten BMW bezahlt habe. Wertverlust war nur die Hälfte aber dafür ca. 1000€ pro Jahr für Wartung bzw Reparaturen rausgeworfen.
Aber tatsächlich werde ich mein jetziges finanziertes Auto nach der Übernahme noch lange weiter fahren. Gibt einfach keinen würdigen Ersatz bzw. Es gäbe einen aber das ist viel zu teuer insb vor der Hintergrund, dass man das Auto durch HO maximal nur noch halb so viel fährt.
Sat Apr 16 21:16:03 CEST 2022 |
bermuda.06
Die Rabatte hast du beim Leasing auch. Aus dem Grund gibt es ja auch die saugünstigen Leasingverträge mit einem Leasingfaktor von bspw 0,6(%).
Sun Apr 17 10:57:35 CEST 2022 |
Daimler201
Kaufen ist eigentlich mometär immer besser als Leasing. Wenn man das Geld in der Summe übrig hat fährt man mit einem Kauf immer besser.
Dazu kommt noch: Wenn es so läuft wie jetzt, wo praktisch zum ersten mal seit langer Zeit Gebrauchtwagen sozusagen im Wert steigen, kann man unter Umständen sogar noch einen kleinen Gewinn machen. Falls die Sache anders herum läuft, behält man die Kiste halt einfach länger und macht dadurch auch kein Geld mehr kaputt.
Beim Leasing zahlst Du immer, was der Markt gerade hergibt - und nach der Leasingdauer brauchst Du wieder ein Auto, und wenn Du dann gerade in eine Hochpreiszeit ohne besondere Angebote kommst hast Du die nächsten paar Jahre ein realtiv teures Fahrzeug an der Backe.
Sun Apr 17 11:29:04 CEST 2022 |
bermuda.06
Da passt mein Lieblingsspruch: Pauschale Aussagen sind immer falsch 😉
1. Gerade bei E Autos oder Hybriden macht Kaufen gar keinen Sinn, weil man die super billig leasen kann, da man alle 2-3 Jahre die Eprämie bekommt.
2. Gibt es einfach richtig richtig gute Leasingangebote, wo man richtig profitieren kann. Selber schon genutzt. Eine Bekannte hat sich kürzlich einen Kleinwagen (Listenpreis so um die 17.000 €) für 66€ im Monat geleast. Den Barkauf will ich sehen, der da mithalten kann.
Man darf nicht vergessen, dass manche Hersteller Autos auch im Leasing verramschen (ok im Moment eher seltener), um Stückzahlen abzusetzen und verdienen hinterher noch mal beim Gebrauchtverkauf. Gab ja bspw. Auch bei Mercedes massenweise AMG mit einem LP von 100-120 k die für 600-700€ Im Leasing verramscht wurden.
3. Meine Liebste Autokauf Option: 0% Finanzierung mit Rückkaufvereinbarung (sind meist Aktionen). Man erhält den gleichen Preis/Rabatt wie Barzahler. Man hat das Geld weiterhin auf dem Konto und fährt das Auto quasi im Leasing. Am Ende der Laufzeit profitiert man darüber hinaus, egal wie der Retswert ist: wenn der Restwert niedriger ist, gibt man den Wagen an den Händler zurück. Wenn der Restwert höher ist verkauft man den Wagen mit Gewinn weiter oder fährt ihn weiter.
Mit den letzten 3 Neuwagen sind wir mit den o.g. Optionen im Nachhinein nachweislich kostengünstiger gefahren als mit einem Barkauf.
Sun Apr 17 12:22:36 CEST 2022 |
jennss
Kann man nicht pauschal sagen 🙂. Das Model 3 konnte man lange für 6 Monate kostenlos fahren (Verkauf nach Dänemark). Leasing ist beim Model 3 teuer.
j.
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