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Yoshi`s Blog

Der Ultimative Blogsinn

13.02.2013 13:54    |    Yoshi007    |    Kommentare (16)    |   Stichworte: Chevrolet, Corvette C/, Crash, kaputt, News, Premiere, Stingray, Unfall

2014-vette-crash-zoom-13607237112014-vette-crash-zoom-1360723711Vor wenigen Wochen erst feierte die siebte Generation der Chevrolet Corvette auf der Detroit Motor Show seine Weltpremiere und nun feiert die neue Vette eine weitere, wenn auch etwas unrühmliche Premiere, denn wie man auf dem Bild sehr gut erkennen kann, wurde die erste C7 Stingray gecrasht. Wie es zu diesem Unfall kommen konnte, ist bislang noch nicht geklärt. Ob die genaue Unfallursache auch jemals an die Öffentlichkeit gelangen wird, dürfte ebenso fragleich sein, da es sich hierbei mit großer Wahrscheinlichkeit (siehe Nummernschild) um ein Fahrzeug aus dem Chevrolet Entwicklungszentrum handelt.

 

Aufgetaucht ist dieses Bild vor wenigen Tagen in einem amerikanischen Chevrolet-Forum , dass der Poster wiederum von einem guten Freund aus Arizona erhalten haben will. Neben dem Foto berichtet der User gpetry auch, wie es wohl zu diesem gekommen ist. Demnach soll der Pilot auf einer kurvenreichen Strecke Irgendwo im Nirgendwo von Arizona die Kontrolle über den 450 PS starken Sportwagen verloren haben und von der Straße abgekommen sein. Dabei soll die Corvette eine Leitplanke durchbrochen haben und gegen eine Felswand geprallt sein.

 

Sollte es sich aber wirklich um ein Pre-Production-Auto handeln so dürfte der Verlust zu verschmerzen sein, da diese Fahrzeuge mit großer Wahrscheinlichkeit nach der Entwicklung sowieso verschrottet werden. In diesem Fall könnte man sogar von einer sehr effektiven Vernichtung sprechen.


09.02.2013 19:24    |    Yoshi007    |    Kommentare (33)    |   Stichworte: CLA, Deutschland, Mercedes, News, Preis, Super-Bowl, USA


Nach etwas längerer Zeit mal wieder etwas neues von mir. In diesem Artikel soll es heute mal nicht über irgendwelche Videos oder News aus der weiten Welt der Automobilindustrie gehen, wobei letzteres nicht ganz richtig ist, da dieses Thema auch gerade in anderen Foren heiß diskutiert wird. Diesmal geht es um das liebe Geld. Ein Thema wo bekanntlich die Freundschaft aufhört. Um genau zu sein um die eklatanten Preisunterschiede zwischen dem nordamerikanischen und dem deutschen Automarkt.

 

Am letzten Wochenende wurde ja bekanntermaßen das Finale der National Football League (Super Bowl) ausgetragen, welcher von knapp einer Milliarde Menschen weltweit verfolgt wurde. Nicht weniger dürften während der Werbepausen auch den neuen Clip zum demnächst erscheinenden Mercedes CLA gesehen haben. In diesem Werbespot geht es um Satan (gespielt von US-Filmstar Willem Dafoe) der einen jungen Mann verführen möchte. Natürlich hat die moderne Dr. Faust Story ein Happy-End, denn den Mercedes CLA - so die Aussage des Film - kann sich jeder leisten und so werden alle Wünsche eines jungen Mannes wahr, auch ohne sich mit dem Teufel einlassen zu müssen.

 

Nachdem ich das gesehen hatte wollte ich natürlich mehr wissen. Also schnell das Tablet in die Hand genommen und auf die amerikanische Webpräsenz des deutschen Autobauers gesurft. Scheinbar hatten aber in diesem Moment auch andere die Idee sich weitere Informationen auf der Seite zu holen, weshalb der Seitenaufbau doch recht langsam war. Nachdem dann die Seite fertig geladen war, erschien er auch gleich auf der Startseite. Neben dem groß angekündigten Preis von 29,900 US-Dollar (rund 22.440 Euro) gab es auch eine Microseite mit weiteren Details und Bildern.

 

Anfangs dachte ich mir nur, wow der Preis ist echt eine Ansage wusste damals aber noch nicht, dass es sich dabei tatsächlich um den CLA 250 handeln sollte. Dies hatte ich erst vor wenigen Tagen durch Zufall von einem guten Freund gehört und war doch danach ziemlich entsetzt, was der deutsche Kunde dagegen bezahlen muss. Zum Vergleich: in Deutschland steht der CLA 250 ab 38.675 Euro in der Liste. Das sind fast 42 Prozent Unterschied! Doch wie rechtfertigt Mercedes diesen Aufschlag?

 

Dafür gibt es verschiedene Gründe: Es ist natürlich hinlänglich bekannt das der Amerikaner es gewohnt ist, dass die Autos gut ausgestattet, stark motorisiert und diese sehr preiswert sind. Darüber hinaus werden die meisten Autos ausländischer Marken nicht in den USA gebaut, sondern importiert. Deshalb können die Hersteller nicht nachträglich auf individuelle Wünsche ihrer Kunden eingehen. Die Fahrzeuge werden also reichhaltig vorkonfektioniert in bereits geschnürten Austattungspaketen angeboten. Das erklärt aber noch nicht die günstigen Preise. Hier kommt dann der -derzeit günstige- Dollar-Euro-Kurs ins Spiel. Ein weiterer Grund für die günstigen Preise sind auch die Mitbewerber aus Asien, welche auf dem nordamerikanischen Markt ein besseres Ansehen als zum Beispiel bei uns genießen und deshalb die deutschen Autobauer in den Preiskampf zwingen.

 

Werden wir Deutsche also über den Tisch gezogen? Nicht unbedingt, denn oft bestücken die Hersteller ihre US-Modelle mit schlechterer Materialqualität und weniger aufwendiger Technik als bei Fahrzeugen in unseren Breitengraden. Doch, ob der CLA nun mit Trommelbremsen und einer weniger üppigen Sicherheitsausstattung vom Band rollt kann ich mir auch nicht vorstellen. Ich glaube eher, dass Mercedes genau weiß was dessen Kunden bereit sind zu bezahlen und dieses auch dementsprechend ausnutzen. Das es sich hier gerade ausschließlich um die Marke mit dem Stern dreht, sei beispielhaft genannt. Bei den anderen ausländischen Herstellern ist dieses Prozedere leider auch gängige Praxis.

 

Wie ist eure Meinung zu diesem Thema? Sind die Preise gerechtfertigt? Wird der Deutsche ausgeblutet? Schreibt es in die Kommentare.

 


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