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27.01.2022 16:43    |    nick_rs    |    Kommentare (136)    |   Stichworte: 8 (CD), Elektroauto, Elektromobilität, Golf, GTE, VW

Was tun?

„Mit der Lieferung sind wir schon in 23.“

„Kalenderwoche 23?"

„Nein, 2023" antwortete der Audi Verkäufer letzten Dezember als ich meinte, ich möchte mich frühzeitig um einen Nachfolger meines im November 2022 auslaufenden Leasingvertrags kümmern.

 

Ein Elektroauto soll es werden. Das steht fest. Ich fahre so oft Kurzstrecke, da möchte ich keinen Verbrenner mehr anschmeißen. Und das ständige Aufladen des Hybrids nervt mich etwas. Aber neben den alltäglichen Kurzstrecken fahre ich auch oft gerne mal weiter weg. Ein Kleinwagen mit langsamer Ladeleistung kommt folglich auch nicht in Frage.

 

Q4 oder Mach-EQ4 oder Mach-EAudi (Q4) etron, VW ID 5, Skoda Enyaq Coupé sind ein paar Beispiele für Autos, die als Nachfolger des Golfs in Frage kämen. Audi Q4 etron und Audi etron SUV haben mir bei einer Probefahrt auch sehr gefallen, aber in Zeiten von Halbleitermangel aka Chipkriese ist die Nachfrage hoch und das Angebot gering. Das bedeutet, dass Leasingfaktoren weit über 1 herauskommen. Zum jetzigen Zeitpunkt definitiv nicht attraktiv.

 

Guter Verbrauch des Q4Guter Verbrauch des Q4

 

Polestar InnenraumPolestar InnenraumEgal ob Tesla oder Polestar 2, die Leasingangebote sind grundsätzlich unattraktiv. Da würde sich ein Kauf wohl eher anbieten. Einen Tesla kann man mit dem Umweltbonus-Trick quasi kostenfrei fahren. Aber das bekomme ich mit meinem Gewissen nicht vereinbart. Als eine Person, die so privilegiert ist, sich ein ~50.000€ Auto leisten zu können, sollte man nicht aus Steuergeldern Profit erzielen bzw. sich sein Luxusleben finanzieren lassen, während z.B. in Schulen die Mittel fehlen. Die Prämie selbst ist sinnvoll, um die Verkehrswende zu erziehen, aber nicht, um damit Profit zu erzielen. Nur weil es das Schlupfloch gibt, muss man es nicht nutzen.

Naja. Einen Tesla möchte ich sowieso nicht. Ich finde ihn optisch einfach nicht sonderlich hübsch. Ich verstehe auch nicht, warum er so gehyped wird. Wenn es ein gutes Angebot gibt, könnte ich mir einen Tesla vorstellen, aber grundsätzlich überwiegen die Nachteile.

PolestarPolestarAnders ist das mit dem Polestar. Die Probefahrt war wirklich klasse! Man merkt, dass in diesem Auto viel Expertise steckt. Er ist sehr leise und fährt sich fantastisch, vor allem als Dual Motor. Dazu sieht er sowohl von außen als auch von Innen äußerst schick aus. Einzig die Assistenzsysteme funktionieren nicht so ausgereift und umfangreich wie bei VW und Mercedes. Naja, no one is perfekt. Dafür ist es das Wertstabilste Auto (%). Grund genug, sich den Kauf zu überlegen und alleine wegen des Autos selbst, ist der Polestar mein großer Favorit.

Trotzdem sind rund 50.000€ sehr viel Geld. Gerade in einem Alter, in dem man ernsthafte Gedanken über den Kauf von Wohneigentum schmiegt. Die Freiheit in Verkauf & Tuning erkauft man sich im Vergleich zum Leasing mit finanziellem Risiko beim Restwert. Hat man Anfang 2020 einen Polestar gekauft, kann man ihn nun 2 Jahre später mit wenig Wertverlust wieder verkaufen. Aber das kann sich auch ändern. Viele Leasing-Rückläufer, ein Facelift oder eine große Errungenschaft in der Batterietechnik könnten schlagartig tausende Euro Wertverlust bedeuten. Puh.

 

Wie sieht es mit gebrauchten Autos aus?

Mercedes E-Klasse W213, C-Klasse W205 oder 5er BMW G30 gibt es als Plug in Hybrid käuflich zu erwerben. Kaum günstiger wären beispielsweise ein Audi A3 etron oder der Golf 7 GTE. Die VAG Fahrzeuge haben fast den gleichen Antrieb wie mein Golf 8 GTE, aber weniger Leistung, weniger Reichweite sowie ältere Infotaiments und Assistenten.

Will ich das wirklich? Was alle vereint ist, dass sie sehr viel teuerer als ihre nicht elektrifizierten Pendants sind.

Damit einher geht ein unkalkulierbarer Wertverlust —schwierig. Es wäre vielleicht noch eine Option den GTE rauszukaufen. Aber ein verbindliches Angebot bekäme ich dann erst Ende des Jahres. Aktuell werden die ersten Vorführer des Golf 8 GTE weit über den Listenpreis verkauft. Das wäre natürlich keine Option. Außerdem wird der Golf das Auto sein, dass ich am längsten im Alltag gefahren sein werde. Es fällt mir schwer, Autos lange zu halten, denn irgendwie möchte ich immer Abwechslung haben. Die Vorstellung nach den 10 Monaten Restlaufzeit des Leasings das Auto noch länger weiter zu fahren, langweilt mich irgendwie. Deswegen fällt auch ein Leasing eines Cupra Leon oder Formentor raus, da sie das gleiche Auto sind und sie mir optisch ebenfalls nicht gefallen. Einzig ein A3 oder Q3 als 40/45 TFSIe könnte ich mir vorstellen, aber auch hier gibt es aktuell keine attraktiven Angebote.

 

F11 MietwagenF11 MietwagenKommen wir zurück zur Überschrift.

Es gibt so viele Autos, die ich mir lange nicht leisten konnte und bei denen ich immer sagte: „In ein paar Jahren, wenn die Autos etwas älter sind, wären sie ein geiler Daily“. Dazu zählen der Audi A7 C7, Mercedes C63 AMG C204, Mercedes E-Coupé C238, Mercedes CLS Shooting Break X218 und allen voran der BMW 5er Touring der Baureihe F11. Ich habe mir vorgestellt, wie ich alle nacheinander mal besäße. Aber vor allem der F11 hat mich von Anfang an gecatcht. Während der E61 gerade im Innenraum noch sehr speziell war, ist der F11 sehr stimmig geworden. Mit seiner hohen und breiten Front und Schulter sieht er sehr bullig aus, im Innenraum versinkt man tief neben der opulenten Mittelkonsole. Bereits 2016 hatte ich mal einen schön ausgestatteten 530d als Mietwagen, innen mit Individualausstattung. Auch, wenn mir sofort der fehlende Punch im Vergleich zur unserer da noch neuen C-Klasse 350CDI auffiel, überzeugte der 5er dafür mit einer gleichmäßigen Kraftentfaltung und einem entspannten Getriebe. Geräuschkomfort und Gelassenheit sind des 5ers Stärke. Es stand fest, dass ich einen F11 unbedingt mal mein Eigen nennen möchte.

 

Dann kam der Fortschritt in der Elektromobilität und in meinem Fall privat der GTE. Ein Auto, das in der Stadt fast lautlos und so Drehmomentstark fährt, wie es kaum ein Verbrenner bei niedrigen Drehzahlen kann (wozu dann noch einen V8?). Bei dem man sich auf Kurzstrecken keine Gedanken über mechanischen Verschleiß, hohen Verbrauch und mangelnde Abgasreinigung machen muss. Mit gutem Gewissen fährt man auch kurze Strecken und parkt mit E-Kennzeichen auch noch kostenlos. Dank Leasing, Garantie und Wartungspaket verursacht es keine Kosten über die Fixbeiträge hinaus. Ein Auto, das man per App heizen kann und das beim Blinken dynamisch wischt. Dazu fährt es sehr zuverlässig und angenehm mit dem Travel Assist, quasi fast autonom. Dazu verbraucht er dabei fast nichts. Einzige Einbuße ist, dass man nicht so bequem und unaufgeregt schnell wie z.B. mit der C-Klasse fährt. Hier merkt man den Klassenunterschied hinsichtlich des Geräuschkomforts, Fahrwerks, Handlings sowie Motors. Das schont zwar das Portemonnaie in Sachen Sprit und Bußgeldern, schmälert aber die Lust auf weite Strecken, auf die ich mich früher immer gefreut habe, als ich die C-Klasse noch im Alltag fuhr.

 

F11 oder GTEF11 oder GTEDa die Vorteile der Elektromobilität, sei es als Hybrid oder als BEV, für mich immer überwiegen, beschäftigte ich mich die letzten Jahre nicht mehr mit den o.g. Business-Karren, bis mein guter Freund Sebastian einen F11 anschleppte. Schick ausgestattet in dunkelblau und mit M-Paket (ein Muss am F11). Da lies ich es mir natürlich nicht nehmen, eine kleine Reise damit zu unternehmen. Der Komfort ist eine ganz andere Liga als im Golf, auch wenn es Gewöhnung bedarf, dass man nicht einfach während der Fahrt das Lenkrad loslassen kann.

Auf der Contra Seite stehen natürlich die Unterhaltskosten. Verbrauch, Steuern und Versicherung fallen deutlich höher aus als beim Golf. Und es bleibt das Risiko, dass evtl. hohe Reparatur- und Servicekosten anfallen könnten.

Außerdem stellt sich die Frage, ob man einen neueren, gut ausgestatteten F11 nimmt, der mit LED Scheinwerfern, Assistenssystemen und Verbrauch punktet. Dann hätte man aber auch einen höheren Wertverlust und sollte den Service lieber in der Vertragswerkstatt machen lassen. Oder man greift unten ins Regal, hat weniger Wertverlust, kann Reparaturen selbst machen, muss aber Kompromisse bei der Ausstattung eingehen.

 

Jedenfalls ist es aktuell eine schwierige Situation. Bestelle ich jetzt einen Neuwagen, die aktuell wegen der hohen Nachfrage nicht wirklich attraktiv sind, oder warte ich und muss zur Not auf einen gebrauchten zurückgreifen, der mir emotional zwar besser gefällt, allerdings nicht so sehr in meinem Alltag passt und weniger finanzielle Sicherheit bietet? Oder gehe ich voll aufs Ganze und „gönne“ mir einen Polestar oder Tesla im Kauf, da sie kurze Verfügbarkeiten haben?

Wie würdet ihr entscheiden?


08.02.2022 17:32    |    PIPD black

Die MT-Startseite zeigte heute morgen einen Fisker mit fast 700 km Reichweite. Vllt. eher dein Geschmack?

 

https://www.fiskerinc.com/de-de/ocean

08.02.2022 17:44    |    MikeM3_1990

Zitat:

@nick_rs schrieb am 8. Februar 2022 um 15:33:34 Uhr:

Zitat:

@TheRealThing schrieb am 6. Februar 2022 um 09:38:49 Uhr:

 

 

nö, meine Einschätzung, sonst nichts. Postfaktisch sind die Utopien über unsere mobile Zukunft. Meine Meinung!

 

Wie dem auch sei, ich hatte lediglich Bezug zu nick_rs Teaser genommen, wenn Kommentare dazu unerwünscht sind, ist das wohl so, dann sollte er ihn vielleicht ändern und Missverständnisse vorbeugen.

Sei mir bitte nicht böse, nur ich habe keine Lust, in fast jedem Artikel in dem ein E-Auto auftaucht, über die allgemeinen Sachen der Elektromobilität zu diskutieren.

Der Titel ist irreführend, das gebe ich zu. Ich wollte da eigentlich eher darauf hinaus, dass die Vorteile (in meinem Fall) der E-Mobilität die Autowünsche mit verbrenner irgendwie unattraktiv machen, denn wenn man einmal ein elektrifiziertes Fahrzeug besessen hat, möchte man eigentlich nicht wieder zurück.

Deine Aussage ist halt einfach mal grundlegend falsch. Der Verbrenner hat (noch) immer zahlreiche Vorteile die ein E-Auto (noch) immer nicht hat.

Ich habe selbst ein Tesla Model 3 gefahren, habe aber zudem mehrere Verbrenner. Niemals würde ich einen davon dafür hergeben.

 

Gerade im Alltag ist die E-Mobilität noch lange nicht da wo sie sein muss um von Alltagstauglichkeit sprechen zu können- das fängt bei der Reichweite an und hört bei der Ladeinfrastruktur auf.

 

Deine Ausführungen diesbezüglich stimmen dahingehend deshalb absolut nicht!

08.02.2022 18:20    |    el lucero orgulloso

Zitat:

@MikeM3_1990 schrieb am 8. Februar 2022 um 17:44:00 Uhr:

Deine Aussage ist halt einfach mal grundlegend falsch.

[…]

Deine Ausführungen diesbezüglich stimmen dahingehend deshalb absolut nicht!

Und weil du das so feststellst, ist das die allgemeingültige Wahrheit?

Und die tausenden Tesla- bzw. sonstigen Alltags-E-Auto-Fahrer sind alle nur erfunden?

 

Wenn es eine Sache gibt, die eigentlich bei fast jedem Thema unmöglich ist, ist es: Pauschalisieren.

Es hängt so vieles von so vielen einzelnen Faktoren (und gar auch vom persönlichen Geschmack ab), dass da wenig "falsch" oder "richtig" ist (eher schon nachvollziehbar oder plausibel, oder eben nicht).

 

Ich für meinen Teil möchte mir bpsw. nicht mehr vorstellen, im Alltag einen reinen Verbrenner zu fahren.

Es gibt nur eines, was ich am Vollhybrid bereue: Dass ich nicht schon früher gewechselt bin. ;)

 

Und ohne jetzt Nick verteidigen zu wollen, aber bei aller Offenheit des Eingangsthemas kann ich verstehen, dass er eines hier nicht will: Eine Grundsatzdiskussion, denn diese führt regelmäßig zu nichts.

08.02.2022 19:12    |    PIPD black

So sehr mir der künstliche Hype (staatliche Föderung) der E-Mobilität nicht schmeckt, so sehr muss ich aber auch zugeben, dass die E-Autos vorallem im Nahbereich (am meisten) Sinn machen. Hätten wir nicht den Fall der täglich weiten Strecke ohne Zwischenlademöglichkeit, wäre der bestellte Mokka mit Sicherheit ein E-Mokka geworden und nicht die Diesel-Version. Es gibt einfach noch nicht für alle Anwendungsfälle die passende und für jedermann bezahlbare Lösung.

08.02.2022 19:19    |    Bayernlover

Am Ende des Tages gehts doch nur darum: dass ich recht habe.

08.02.2022 19:23    |    el lucero orgulloso

Zitat:

@Bayernlover schrieb am 8. Februar 2022 um 19:19:29 Uhr:

Am Ende des Tages gehts doch nur darum: dass ich recht habe.

Das würde ich niemals anzweifeln. Weißt du doch. :)

08.02.2022 21:25    |    PIPD black

Zitat:

@Bayernlover schrieb am 8. Februar 2022 um 19:19:29 Uhr:

Am Ende des Tages gehts doch nur darum: dass ich recht habe.

Nö. Es geht immer nur ums Geld.;)

09.02.2022 11:20    |    cmoss

Zitat:

@nick_rs schrieb am 8. Februar 2022 um 15:37:01 Uhr:

Zitat:

@cmoss schrieb am 7. Februar 2022 um 12:54:09 Uhr:

Wir haben seit Anfang November einen Mustang Mach-e, absolut geniales Auto! Und wir fahren in der Stadt mit rund 15 kWh/100 km

Ja, hmmmm. Irgendwas stört mich an dem Auto optisch. Es ist nicht ganz mein Fall.

Von vorne ist er auch nicht ganz mein Fall, da fehlt mir einfach der Kühlergrill, aber fahren tut das Ding echt super.

Außerdem gibt es hier in Wien etwa 1000 Ladesäulen auf der Straße, mit denen man derzeit sehr günstig laden kann, d.h. man kriegt in der Nacht 11 kWh um 0,7 Eur., Abrechnung nach Zeit, das soll aber logischerweise nicht für immer so bleiben.

10.02.2022 21:45    |    nick_rs

Zitat:

@el lucero orgulloso schrieb am 8. Februar 2022 um 18:20:15 Uhr:

Zitat:

@MikeM3_1990 schrieb am 8. Februar 2022 um 17:44:00 Uhr:

Deine Aussage ist halt einfach mal grundlegend falsch.

[…]

Deine Ausführungen diesbezüglich stimmen dahingehend deshalb absolut nicht!

Und weil du das so feststellst, ist das die allgemeingültige Wahrheit?

Und die tausenden Tesla- bzw. sonstigen Alltags-E-Auto-Fahrer sind alle nur erfunden?

 

Wenn es eine Sache gibt, die eigentlich bei fast jedem Thema unmöglich ist, ist es: Pauschalisieren.

Es hängt so vieles von so vielen einzelnen Faktoren (und gar auch vom persönlichen Geschmack ab), dass da wenig "falsch" oder "richtig" ist (eher schon nachvollziehbar oder plausibel, oder eben nicht).

 

Ich für meinen Teil möchte mir bpsw. nicht mehr vorstellen, im Alltag einen reinen Verbrenner zu fahren.

Es gibt nur eines, was ich am Vollhybrid bereue: Dass ich nicht schon früher gewechselt bin. ;)

 

Und ohne jetzt Nick verteidigen zu wollen, aber bei aller Offenheit des Eingangsthemas kann ich verstehen, dass er eines hier nicht will: Eine Grundsatzdiskussion, denn diese führt regelmäßig zu nichts.

Dem ist nichts hinzuzufügen. Danke :)

 

Zitat:

@PIPD black schrieb am 8. Februar 2022 um 19:12:00 Uhr:

So sehr mir der künstliche Hype (staatliche Föderung) der E-Mobilität nicht schmeckt, so sehr muss ich aber auch zugeben, dass die E-Autos vorallem im Nahbereich (am meisten) Sinn machen. Hätten wir nicht den Fall der täglich weiten Strecke ohne Zwischenlademöglichkeit, wäre der bestellte Mokka mit Sicherheit ein E-Mokka geworden und nicht die Diesel-Version. Es gibt einfach noch nicht für alle Anwendungsfälle die passende und für jedermann bezahlbare Lösung.

Es passt einfach noch nicht für Jede:n. Eine gute Freundin würde auch gerne ein E-Auto haben. Zwei Kinder, ein Labrador, eine Mietwohnung in der Vorstadt, die nächste Ladesäule ca 2km entfernt. Das geht einfach nicht. Weil die Autos (Zafira e, EQV, …) nicht bezahlbar sind und man mir zwei Kindern und Hund nicht die Zeit hat, noch zur Ladestation zu fahren. Da sind Langstrecken nicht mal das Problem. Mir zwei Kindern und Hund muss man eh ständig raus. Das ist eher der Alltag vor Ort.

11.02.2022 18:27    |    notting

Zitat:

@nick_rs schrieb am 10. Februar 2022 um 21:45:32 Uhr:

Zitat:

@PIPD black schrieb am 8. Februar 2022 um 19:12:00 Uhr:

[...]

Es passt einfach noch nicht für Jede:n. Eine gute Freundin würde auch gerne ein E-Auto haben. Zwei Kinder, ein Labrador, eine Mietwohnung in der Vorstadt, die nächste Ladesäule ca 2km entfernt. Das geht einfach nicht. Weil die Autos (Zafira e, EQV, …) nicht bezahlbar sind und man mir zwei Kindern und Hund nicht die Zeit hat, noch zur Ladestation zu fahren. Da sind Langstrecken nicht mal das Problem. Mir zwei Kindern und Hund muss man eh ständig raus. Das ist eher der Alltag vor Ort.

Ich wüsste gleich mehrere Ende 2021 in Goingelectric aufgenommene HPC-Standorte (alleine schon von Aral mehrere jew. 4x 300kW CSS), die gleichzeitig innerorts (oder supernah am Ortsrand sind) als auch ein ganzes Stück weg von der Autobahn sind (weiter weg als die meisten Autohöfe). Von ca. 20k Einwohner bis Großstadt ist da alles dabei.

Z. B. Aldi stellt auch immer öfter 75 oder 150kW Ladesäulen auf, auch abseits von Großstädten.

 

Da müsste man immer wieder mal bei Goingelectric vorbeischauen.

 

Ja, preislich muss sich bei den BEV noch einiges tun. Hoffe dass vor allem der Chipmangel bald zu Ende ist und sich ein vernünftiger Gebrauchtwagenmarkt etabliert. Aber man darf auch z. B. nicht die oft geringeren Wartungskosten vergessen.

 

notting

11.02.2022 22:55    |    eMove

Hätten wir nicht den Fall der täglich weiten Strecke ohne Zwischenlademöglichkeit, wäre der bestellte Mokka mit Sicherheit ein E-Mokka geworden und nicht die Diesel-Version. Es gibt einfach noch nicht für alle Anwendungsfälle die passende und für jedermann bezahlbare Lösung.

Ja aber warum ein Diesel?

Wie weit sind denn die Strecken?

Da man ja nicht nur Langstrecke fährt, hätte man ja auch einen Plugin-Hybrid bevorzugen können.

Das Problem ist ja nicht die Technologie, sondern eher, das die Besitzer sie nicht laden.

Kaufen solche Autos nur wegen der Förderung.

Ich hoffe, die fällt bals weg, bin da nicht auf dem neuesten Stand.

11.02.2022 23:24    |    eMove

Grundsätzlich ist der einzige Vorteil eines Verbrenners, das man an jeder Ecke tanken kann.

Da die Automobil Lobby jahrzehntelang die Fahne von Boliden, Prestige und schnellem fahren aufrechterhalten hat,besonders in Deutschland,gab es da keine Probleme.

Erdölproduktion ist welweit eines der mit umweltschädlichsten Ausbeutungsmethoden, die es neben dem Braunkohleabbau gibt.

Ich verstehe das ehrlich gesagt nicht,das man dem immer noch nachhängt, zumal es eklatant teuer geworden ist.

Wir haben jetzt einen Ioniq 5 und einen 22 Jahre alten BMW Z3 2.0 Roadster, den ich alleine fahre, hat ja auch nur 2 Plätze;)

Der braucht Super Plus, morgens schon 2€ pro Liter gesehen, der E kostet pro Füllung mit Ökostrom 25 €

Na? Überwiegen die Vorteile des Verbrenners da immer noch?

Viel wichtiger ist doch,das man sich nicht ständig neue Autos zulegt, CO2 Bilanz und ein Auto mehrere Jahre fährt.

E-Autos lassen sich durch Software Updates anpassen und verbessern.

Ich liebe ja meinen Zetti auch, aber selbst bei 100 Km/h auf der BAB liegt der 6-Zylinder bei min 9,4 Liter auf 100.

Da ich ein sportliches Auto haben möchte, hoffe ich auf die E-Alpine, denke gutes Gewicht und Cw-Wert.

Das mit dem laden sehe ich als geringfügiges Problem an , da gibt es genug simple Planungsmöglichkeiten, im Ioniq5 kein Problem über die Navigation.

 

Mehrere Autos? Na hoffentlich stehen die auf Privatgelände und nehmen nicht den anderen den Parkraum weg.

 

Und noch eine Unart der Verbrenner-Fraktion, da man ja überall tanken kann, wird der Umweltaspekt vollkommen zurückgedrängt.

Auto bei jeder Gelegenheit laufen lassen, am Kiosk ist mir das besonders aufgefallen, No Go!!!!

 

Zitat:

Deine Aussage ist halt einfach mal grundlegend falsch. Der Verbrenner hat (noch) immer zahlreiche Vorteile die ein E-Auto (noch) immer nicht hat.

Ich habe selbst ein Tesla Model 3 gefahren, habe aber zudem mehrere Verbrenner. Niemals würde ich einen davon dafür hergeben.

 

Gerade im Alltag ist die E-Mobilität noch lange nicht da wo sie sein muss um von Alltagstauglichkeit sprechen zu können- das fängt bei der Reichweite an und hört bei der Ladeinfrastruktur auf.

 

Deine Ausführungen diesbezüglich stimmen dahingehend deshalb absolut nicht!

11.02.2022 23:53    |    eMove

Also ich finde, Du bist sehr gespalten.

F11 und Golf kann mann doch überhaupt nicht vergleichen.

Das gleiche gilt für Elektroautos, ein EQS in Vollausstattung kostet 180000€

Wir haben selbst einen F12 gefahren , jetzt einen Ioniq5 mit Uniq Paket, also Vollausstattung.

Wir fahren den Ioniq 5 aus Überzeugung und glaube mir, am Anfang ist man echt angepisst, vor allem wenn

man das Auto im Winter bekommt, wird aber so langsam besser, weil es eher wärmer ist und im Frühling /Sommer wirds noch besser.

Es ist halt die geringe Reichweite im Winter, die einen schier schlechte Laune bereitet, sobald die Temps bei ca 8°C angelangt sind, bessert sich dieses Laune extrem:)

Zumal, lass es Dir gesgt sein, ein EV fährt sich sehr entspannt.

Grüße

12.02.2022 07:46    |    Bayernlover

Mich nervt das Model 3 im Winter auch. Mit ein bisschen Reserve und eingeschalteter Heizung etc. (ich sitze bestimmt nicht mit Mütze und Handschuhen im Auto) kommt man mit dem SR+ auf der Autobahn bei Richtgeschwindigkeit ganze 200 km weit. Auch das ist ein Grund, warum das Auto in ein paar Wochen weg ist.

 

Mittlerweile gibts auch R6-Modelle, die bei 100 km/h eher bei 7 Litern liegen. Schau dich doch mal in der 40i-Palette von BMW um @eMove - die Zeiten, wo diese Autos mindestens 12 Liter konsumiert haben, sind lange vorbei.

12.02.2022 14:42    |    TheRealThing

der 40i ist auf der AB locker mit 7-7,5 fahrbahr und man ist dann immer noch erheblich schneller als die E-Wanderdünen. Mit dem 320D Mild Hybrid habe ich 4,5 zuletzt gebraucht (450km), das war schon gut. Ohne zur Düne zu werden übrigens, viele Etappen mit 140-160. Reichweite um die 1000 i.d.R., dabei geht es nicht darum, die durchzuhämmern, sondern einfach seltener zur Tanke zu müssen und nicht die Abzockphasen mitzunehmen (sondern gezielt zur Tanke fahren, wenn es günstig ist . gel. 10-15 Cent Unterschied/Tag). Das war übrigens der Verbrauch im Januar...

21.02.2022 13:47    |    DerTeppich

Servus, wir sind ja irgendwie vom Thema abgekommen, hast dich denn mittlerweile entschieden?

Was ist, wenn du den GTE nochmal least oder ggfs. ablöst?

 

Ich bin mittlerweile für mich von der Option "Tesla Model 3" wieder abgerückt. Hatte mich nochmal mit der Reichweite beschäftigt. Dachte, da sind locker auf der AB 250km drin, dann mach ich auf unserer 450km "Stammstrecke" eine Pause von 30min und weiter gehts. Haut aber nicht hin, inbesondere im Winter, ziemlich interessant bei dem Thema ist der ABRP :-)

 

Also wollte ich schon nochmal 2-3 Jahre beim PHEV bleiben.

Leasing-Angebote für ein äquivalentes Nachfolgefahrzeug sind aber schon deftig - 30% teurer als der jetzige plus die "Lotterie" mit der Lieferung in 2022.

 

Ich werds wohl riskieren mit der Übernahme, muss mir halt nur ein Limit überlegen und nen Plan B.

 

vg

22.05.2022 18:07    |    nick_rs

Zitat:

@DerTeppich schrieb am 21. Februar 2022 um 13:47:38 Uhr:

Servus, wir sind ja irgendwie vom Thema abgekommen, hast dich denn mittlerweile entschieden?

Was ist, wenn du den GTE nochmal least oder ggfs. ablöst?

Ja, habe ich. Hier gibt es weitere Eindrücke zu meiner Autosuche :)

Deine Antwort auf "Was die Elektromobilität alles kaputt macht."

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