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Thu Jan 27 16:43:14 CET 2022    |    nick_rs    |    Kommentare (136)    |   Stichworte: 8 (CD), Elektroauto, Elektromobilität, Golf, GTE, VW

Was tun?

„Mit der Lieferung sind wir schon in 23.“
„Kalenderwoche 23?"
„Nein, 2023" antwortete der Audi Verkäufer letzten Dezember als ich meinte, ich möchte mich frühzeitig um einen Nachfolger meines im November 2022 auslaufenden Leasingvertrags kümmern.

Ein Elektroauto soll es werden. Das steht fest. Ich fahre so oft Kurzstrecke, da möchte ich keinen Verbrenner mehr anschmeißen. Und das ständige Aufladen des Hybrids nervt mich etwas. Aber neben den alltäglichen Kurzstrecken fahre ich auch oft gerne mal weiter weg. Ein Kleinwagen mit langsamer Ladeleistung kommt folglich auch nicht in Frage.

[bild=2]Audi (Q4) etron, VW ID 5, Skoda Enyaq Coupé sind ein paar Beispiele für Autos, die als Nachfolger des Golfs in Frage kämen. Audi Q4 etron und Audi etron SUV haben mir bei einer Probefahrt auch sehr gefallen, aber in Zeiten von Halbleitermangel aka Chipkriese ist die Nachfrage hoch und das Angebot gering. Das bedeutet, dass Leasingfaktoren weit über 1 herauskommen. Zum jetzigen Zeitpunkt definitiv nicht attraktiv.

[bild=3]

[bild=5]Egal ob Tesla oder Polestar 2, die Leasingangebote sind grundsätzlich unattraktiv. Da würde sich ein Kauf wohl eher anbieten. Einen Tesla kann man mit dem Umweltbonus-Trick quasi kostenfrei fahren. Aber das bekomme ich mit meinem Gewissen nicht vereinbart. Als eine Person, die so privilegiert ist, sich ein ~50.000€ Auto leisten zu können, sollte man nicht aus Steuergeldern Profit erzielen bzw. sich sein Luxusleben finanzieren lassen, während z.B. in Schulen die Mittel fehlen. Die Prämie selbst ist sinnvoll, um die Verkehrswende zu erziehen, aber nicht, um damit Profit zu erzielen. Nur weil es das Schlupfloch gibt, muss man es nicht nutzen.
Naja. Einen Tesla möchte ich sowieso nicht. Ich finde ihn optisch einfach nicht sonderlich hübsch. Ich verstehe auch nicht, warum er so gehyped wird. Wenn es ein gutes Angebot gibt, könnte ich mir einen Tesla vorstellen, aber grundsätzlich überwiegen die Nachteile.
[bild=1]Anders ist das mit dem Polestar. Die Probefahrt war wirklich klasse! Man merkt, dass in diesem Auto viel Expertise steckt. Er ist sehr leise und fährt sich fantastisch, vor allem als Dual Motor. Dazu sieht er sowohl von außen als auch von Innen äußerst schick aus. Einzig die Assistenzsysteme funktionieren nicht so ausgereift und umfangreich wie bei VW und Mercedes. Naja, no one is perfekt. Dafür ist es das Wertstabilste Auto (%). Grund genug, sich den Kauf zu überlegen und alleine wegen des Autos selbst, ist der Polestar mein großer Favorit.
Trotzdem sind rund 50.000€ sehr viel Geld. Gerade in einem Alter, in dem man ernsthafte Gedanken über den Kauf von Wohneigentum schmiegt. Die Freiheit in Verkauf & Tuning erkauft man sich im Vergleich zum Leasing mit finanziellem Risiko beim Restwert. Hat man Anfang 2020 einen Polestar gekauft, kann man ihn nun 2 Jahre später mit wenig Wertverlust wieder verkaufen. Aber das kann sich auch ändern. Viele Leasing-Rückläufer, ein Facelift oder eine große Errungenschaft in der Batterietechnik könnten schlagartig tausende Euro Wertverlust bedeuten. Puh.

Wie sieht es mit gebrauchten Autos aus?
Mercedes E-Klasse W213, C-Klasse W205 oder 5er BMW G30 gibt es als Plug in Hybrid käuflich zu erwerben. Kaum günstiger wären beispielsweise ein Audi A3 etron oder der Golf 7 GTE. Die VAG Fahrzeuge haben fast den gleichen Antrieb wie mein Golf 8 GTE, aber weniger Leistung, weniger Reichweite sowie ältere Infotaiments und Assistenten.
Will ich das wirklich? Was alle vereint ist, dass sie sehr viel teuerer als ihre nicht elektrifizierten Pendants sind.
Damit einher geht ein unkalkulierbarer Wertverlust —schwierig. Es wäre vielleicht noch eine Option den GTE rauszukaufen. Aber ein verbindliches Angebot bekäme ich dann erst Ende des Jahres. Aktuell werden die ersten Vorführer des Golf 8 GTE weit über den Listenpreis verkauft. Das wäre natürlich keine Option. Außerdem wird der Golf das Auto sein, dass ich am längsten im Alltag gefahren sein werde. Es fällt mir schwer, Autos lange zu halten, denn irgendwie möchte ich immer Abwechslung haben. Die Vorstellung nach den 10 Monaten Restlaufzeit des Leasings das Auto noch länger weiter zu fahren, langweilt mich irgendwie. Deswegen fällt auch ein Leasing eines Cupra Leon oder Formentor raus, da sie das gleiche Auto sind und sie mir optisch ebenfalls nicht gefallen. Einzig ein A3 oder Q3 als 40/45 TFSIe könnte ich mir vorstellen, aber auch hier gibt es aktuell keine attraktiven Angebote.

[bild=6]Kommen wir zurück zur Überschrift.
Es gibt so viele Autos, die ich mir lange nicht leisten konnte und bei denen ich immer sagte: „In ein paar Jahren, wenn die Autos etwas älter sind, wären sie ein geiler Daily“. Dazu zählen der Audi A7 C7, Mercedes C63 AMG C204, Mercedes E-Coupé C238, Mercedes CLS Shooting Break X218 und allen voran der BMW 5er Touring der Baureihe F11. Ich habe mir vorgestellt, wie ich alle nacheinander mal besäße. Aber vor allem der F11 hat mich von Anfang an gecatcht. Während der E61 gerade im Innenraum noch sehr speziell war, ist der F11 sehr stimmig geworden. Mit seiner hohen und breiten Front und Schulter sieht er sehr bullig aus, im Innenraum versinkt man tief neben der opulenten Mittelkonsole. Bereits 2016 hatte ich mal einen schön ausgestatteten 530d als Mietwagen, innen mit Individualausstattung. Auch, wenn mir sofort der fehlende Punch im Vergleich zur unserer da noch neuen C-Klasse 350CDI auffiel, überzeugte der 5er dafür mit einer gleichmäßigen Kraftentfaltung und einem entspannten Getriebe. Geräuschkomfort und Gelassenheit sind des 5ers Stärke. Es stand fest, dass ich einen F11 unbedingt mal mein Eigen nennen möchte.

Dann kam der Fortschritt in der Elektromobilität und in meinem Fall privat der GTE. Ein Auto, das in der Stadt fast lautlos und so Drehmomentstark fährt, wie es kaum ein Verbrenner bei niedrigen Drehzahlen kann (wozu dann noch einen V8?). Bei dem man sich auf Kurzstrecken keine Gedanken über mechanischen Verschleiß, hohen Verbrauch und mangelnde Abgasreinigung machen muss. Mit gutem Gewissen fährt man auch kurze Strecken und parkt mit E-Kennzeichen auch noch kostenlos. Dank Leasing, Garantie und Wartungspaket verursacht es keine Kosten über die Fixbeiträge hinaus. Ein Auto, das man per App heizen kann und das beim Blinken dynamisch wischt. Dazu fährt es sehr zuverlässig und angenehm mit dem Travel Assist, quasi fast autonom. Dazu verbraucht er dabei fast nichts. Einzige Einbuße ist, dass man nicht so bequem und unaufgeregt schnell wie z.B. mit der C-Klasse fährt. Hier merkt man den Klassenunterschied hinsichtlich des Geräuschkomforts, Fahrwerks, Handlings sowie Motors. Das schont zwar das Portemonnaie in Sachen Sprit und Bußgeldern, schmälert aber die Lust auf weite Strecken, auf die ich mich früher immer gefreut habe, als ich die C-Klasse noch im Alltag fuhr.

[bild=4]Da die Vorteile der Elektromobilität, sei es als Hybrid oder als BEV, für mich immer überwiegen, beschäftigte ich mich die letzten Jahre nicht mehr mit den o.g. Business-Karren, bis mein guter Freund Sebastian einen F11 anschleppte. Schick ausgestattet in dunkelblau und mit M-Paket (ein Muss am F11). Da lies ich es mir natürlich nicht nehmen, eine kleine Reise damit zu unternehmen. Der Komfort ist eine ganz andere Liga als im Golf, auch wenn es Gewöhnung bedarf, dass man nicht einfach während der Fahrt das Lenkrad loslassen kann.
Auf der Contra Seite stehen natürlich die Unterhaltskosten. Verbrauch, Steuern und Versicherung fallen deutlich höher aus als beim Golf. Und es bleibt das Risiko, dass evtl. hohe Reparatur- und Servicekosten anfallen könnten.
Außerdem stellt sich die Frage, ob man einen neueren, gut ausgestatteten F11 nimmt, der mit LED Scheinwerfern, Assistenssystemen und Verbrauch punktet. Dann hätte man aber auch einen höheren Wertverlust und sollte den Service lieber in der Vertragswerkstatt machen lassen. Oder man greift unten ins Regal, hat weniger Wertverlust, kann Reparaturen selbst machen, muss aber Kompromisse bei der Ausstattung eingehen.

Jedenfalls ist es aktuell eine schwierige Situation. Bestelle ich jetzt einen Neuwagen, die aktuell wegen der hohen Nachfrage nicht wirklich attraktiv sind, oder warte ich und muss zur Not auf einen gebrauchten zurückgreifen, der mir emotional zwar besser gefällt, allerdings nicht so sehr in meinem Alltag passt und weniger finanzielle Sicherheit bietet? Oder gehe ich voll aufs Ganze und „gönne“ mir einen Polestar oder Tesla im Kauf, da sie kurze Verfügbarkeiten haben?
Wie würdet ihr entscheiden?

Polestar
Polestar

Tue Feb 01 20:25:02 CET 2022    |    Goify

@DerTeppich
Die Corsikaner sind für den Preis Benziner ohne Förderung: https://www.leasingtime.de/search/result?p=1
Es gibt auch einen Elektro, allerdings nur für 5.000 km im Jahr. Das schafft man auch mit dem Fahrrad.

Tue Feb 01 22:30:25 CET 2022    |    nick_rs

Der Post mit der id 63216708 von nick_rs wurde von nick_rs gelöscht.
Grund: .

nick_rs ist nicht Mitglied des MOTOR-TALK Teams

Tue Feb 01 23:24:23 CET 2022    |    Wollschaaf

Zum Corsa-e kann ich eine aktuelle Kondition beitragen, da am Montag ein Leasingvertrag hierfür unterschrieben wurde.

Privatleasing, 36M/15tkm p.a. für 157€ monatlich. Überführung, Zulassung etc. für 990€ einmalig.

Wed Feb 02 11:50:33 CET 2022    |    lecaro

Niemals Leasing ! Die Kosten sind zu hoch, die Rückgabe zu kompliziert. Der Wagen gehört einem nicht, es ist quasi ein Leihwagen.
persönliche Emotionen= 0% !
Ein Elektrofahrzeug ist eine gewaltige Ressourcenverschwendung. Wann amortisiert sich das ganze Konzept ?
Vermutlich nie. Ein günstiger, mittelgroßer Verbrenner ist derzeit (und auch die nächsten 20 Jahre) noch das stressfreieste Fortbewegungsmittel.
Fahrzeugbeispiele: Audi A3/Q3/A4 mit der letzten Gen3 TFSI Technik als Kauf-Fahrzeug.
Zweitwagen ? 4Takt Roller 125ccm

BOOM ! so mach ichs.

Wed Feb 02 11:56:05 CET 2022    |    Goify

Zitat:

@lecaro schrieb am 2. Februar 2022 um 11:50:33 Uhr:


Ein Elektrofahrzeug ist eine gewaltige Ressourcenverschwendung.

Kleiner Einwand: Jedes Auto ist eine Ressourcenverschwendung. Es gibt da kaum Unterschiede beim Antrieb - viel mehr bei der Größe: großes Auto, große Verschwendung; kleines Auto, kleine Verschwendung.

Wed Feb 02 12:09:47 CET 2022    |    el lucero orgulloso

Zitat:

@lecaro schrieb am 2. Februar 2022 um 11:50:33 Uhr:


BOOM ! so mach ichs.

Na zum Glück bedeutet das nicht, dass jeder das so machen muss. 🙂

Wed Feb 02 12:46:33 CET 2022    |    PIPD black

Gerade bei so einem Roller könnte man eher zu einer E-Version greifen, verbreiten die noch verhältnismäßig mehr Lärm und Gestank als es ein normales Auto tut. Und die E-Reichweite dürfte auch nicht so viel niedriger liegen. Auch im Kaufpreis tun sich beide nix, wenn ich das so richtig sehe.

Wed Feb 02 14:10:52 CET 2022    |    Wollschaaf

E-125er haben mit ganz viel Wohlwollen vielleicht mal 100km Reichweite, die meisten eher nur 60-70.
Das ist dann wirklich nur was für absolute Stadtfahrer.

Wed Feb 02 14:29:33 CET 2022    |    nick_rs

Zitat:

@Wollschaaf schrieb am 2. Februar 2022 um 14:10:52 Uhr:


E-125er […] ist dann wirklich nur was für absolute Stadtfahrer.

Was anderes würde mir mit einem Roller auch nicht einfallen…

Wed Feb 02 14:38:20 CET 2022    |    Goify

Gibt Leute, die mit ner Vespa die Welt umrundet haben. Ist aber eher nicht das typische Einsatzgebiet und verbraucht einige Motoren.

Wed Feb 02 15:47:46 CET 2022    |    Standspurpirat135679

Zitat:

@Goify schrieb am 2. Februar 2022 um 11:56:05 Uhr:


Kleiner Einwand: Jedes Auto ist eine Ressourcenverschwendung.

Vor allem jedes neu produzierte Auto. Wenn es wirklich um die Umwelt ginge, könnte die Regierung so Einiges fördern, aber ganz sicher keine Neuwagen. Aber klar, kurzfristig finanziell betrachtet sind Neuwagen für den Staat super.

Thu Feb 03 15:22:16 CET 2022    |    lecaro

OK gut Danke für die durchaus konstruktive Kritik und Meinungen.
Ist klar...das ist ja auch nur mein persönliches Ding.

Mit Ressourcenverschwendung meinte ich den Bezug auf die ganze Thematik um Akkuherstellung/Recycling/Entsorgung.
Dinge, von denen alle nur eine dilettantische Zukunftsvorstellung haben.
Atomausstieg, keine vernünftige Umsetzung erneuerbarer Energien, Ladesäulenkapazität im einstelligen Bereich in D.
...und alle fahren schön mit Ihren E-Autos über den Brennerpass bei 30°C, vollbesetzt mit Urlaubsgepäck.
okay., bin etwas abgeschweift.... ;-)

...aber genau für diese Dinge brauche ich doch meinen Wagen :-O

Thu Feb 03 15:37:54 CET 2022    |    Goify

Rohöl wächst aber nicht auf Bäumen, kommt also nicht mit dem Trecker zu uns und die Umwandlung in Sprit ist jetzt auch nicht gerade voll öko. Das vergisst man leider zu oft. Und aus dem Auspuff kommt nicht sauberere Luft, als angesaugt wird.
An die diversen Ölkatastrophen möchte ich mal nicht erinnern, sonst werden wir hier im Forum alle zu militanten Radfahrern.

Fri Feb 04 16:05:36 CET 2022    |    GaryK

Wobei die Massenbilanz einer Raffinerie nicht so übel ist. Etwa 95 wt% des Öls wird zu einem Produkt umgewandelt. Zudem ist die kWh Antriebsleistung eines regelkonformen ottos bzw. 6D Diesels sauberer als die kWh Strom eines statistischen Kraftwerks, selbst "Gaskraftwerke" kommt da nicht ran.

Und ja, ich denke dass dem seriellen Hybriden die Zukunft gehört. Also etwa 10-20 kWh Batterie bzw. 100 km rein elektrisch (reicht für fast alle täglichen Strecken aus, kann über Nacht an 240V/16A geladen werden) und das ganze mit einem Range Extender befeuert. Damit man eben nicht nach 100-300km für 1-2h an einer Schnelladestation stehen muss. Dass sowas wegen "Ladestation @Home erforderlich" eher was für Vorstadt-Juppies ist als die Innenstadt-Laternenparker, mir ist das klar.

Fri Feb 04 19:50:08 CET 2022    |    nick_rs

Ich wiederhole: es geht hier nicht darum, das Konzept Elektromobilität zu diskutieren. Ich kommentiere ja auch nicht unter jeden Verbrenner-Blog, dass das Verbrauchen endlicher Stoffe und Abgase scheiße sind. Wir sind im Jahre 2022, in dem Batterien recycled werden und hunderttausende Stadtbewohner und Langstreckenfahrer ihr Elektroauto nicht mehr hergeben wollen. Wenn ich Argumente von 2012 lesen will, von langen Ladezeiten, Kobalt und e-Fuels, dann schaue ich in die Kommentare bei Focus Online, dazu brauche ich kein MotorTalk 😉

Fri Feb 04 23:58:14 CET 2022    |    Standspurpirat135679

Wohin geht deine Tendenz denn nun? BEV oder V8?

Sat Feb 05 00:32:38 CET 2022    |    nick_rs

Zitat:

@judyclt schrieb am 4. Februar 2022 um 23:58:14 Uhr:


Wohin geht deine Tendenz denn nun? BEV oder V8?

V8 auf keinen Fall. Der C63 wäre wirklich nur als Zweitwagen interessant. Zu öft würde es mich ärgern, solch einen großen, viel verbrauchenden Motor anzuschmeißen im Verhältnis dazu, wie oft er mich erfreuen würde. Wenn Verbrenner, dann einen 4 Zyl oder weil das Angebot passt einen 6 Zyl Diesel.

Sat Feb 05 10:15:10 CET 2022    |    nick_rs

Der Post mit der id 63236308 von TheRealThing wurde von nick_rs gelöscht.
Grund: Nicht an Blogregeln gehalten

nick_rs ist nicht Mitglied des MOTOR-TALK Teams

Sat Feb 05 13:25:33 CET 2022    |    Goify

TheRealThing, ist das jetzt wieder sowas Postfaktisches?

Sat Feb 05 14:24:15 CET 2022    |    nick_rs

Der Post mit der id 63237741 von MikeM3_1990 wurde von nick_rs gelöscht.
Grund: Nicht an Blogregeln gehalten

nick_rs ist nicht Mitglied des MOTOR-TALK Teams

Sat Feb 05 14:26:14 CET 2022    |    nick_rs

„Zum 3. mal, bitte lasst uns hier nicht über Elektromobilität diskutieren“

„Hier sind wiederholt Argumente, die seit Jahren widerlegt sind“
Supi. Dann greife ich mal durch.

Sun Feb 06 09:38:49 CET 2022    |    TheRealThing

Zitat:

@Goify schrieb am 5. Februar 2022 um 13:25:33 Uhr:


TheRealThing, ist das jetzt wieder sowas Postfaktisches?

nö, meine Einschätzung, sonst nichts. Postfaktisch sind die Utopien über unsere mobile Zukunft. Meine Meinung!

Wie dem auch sei, ich hatte lediglich Bezug zu nick_rs Teaser genommen, wenn Kommentare dazu unerwünscht sind, ist das wohl so, dann sollte er ihn vielleicht ändern und Missverständnisse vorbeugen.

Sun Feb 06 19:46:45 CET 2022    |    mousi

Kannst du den Trick mit der Umweltprämie und Tesla erläutern? Ich kenne ihn noch nicht. VG

Sun Feb 06 20:09:57 CET 2022    |    PIPD black

Tesla kaufen, Bafa-Prämie kassieren und nach 6 Monaten (verpflichtender Haltezeit des Herstellers????) nach DK verkaufen. Da bekommst du angeblich mehr Geld als es dich neu abzgl. Prämie gekostet hat.

Sun Feb 06 21:14:55 CET 2022    |    Standspurpirat135679

Mon Feb 07 07:40:36 CET 2022    |    Bayernlover

Zitat:

@PIPD black schrieb am 6. Februar 2022 um 20:09:57 Uhr:


Tesla kaufen, Bafa-Prämie kassieren und nach 6 Monaten (verpflichtender Haltezeit des Herstellers????) nach DK verkaufen. Da bekommst du angeblich mehr Geld als es dich neu abzgl. Prämie gekostet hat.

6 Monate wegen der BAFA, sonst sind die 6k weg.

Mon Feb 07 08:21:12 CET 2022    |    Goify

Das Spiel könnte man dieses Jahr zwei Mal betreiben. Ob nächstes Jahr E-Autos noch gefördert werden, wird man sehen.

Mon Feb 07 08:52:01 CET 2022    |    Bayernlover

Momentan scheitert es allerdings an den Lieferzeiten bei Tesla, mittlerweile ist man da auch bei mehreren Monaten

Mon Feb 07 10:42:29 CET 2022    |    the_WarLord

Brauchen die V8 wirklich noch soviel? Ich wär jetzt davon ausgegangen, dass ein hinterradgetriebener V8 um die 10 Liter auf 100 km durch die Ventile jagt.

Selbst einen uralten R36 FSI mit 4Motion und DSG (wahrlich nicht effizient mit dem Antrieb) kann man um die und unter 9 Liter fahren, wenn man möchte.

Mon Feb 07 10:46:22 CET 2022    |    Goify

Mon Feb 07 11:17:26 CET 2022    |    the_WarLord

Respekt. Da kann man nen älteren Ami fahren. 😁

Mon Feb 07 12:54:09 CET 2022    |    cmoss

Wir haben seit Anfang November einen Mustang Mach-e, absolut geniales Auto! Und wir fahren in der Stadt mit rund 15 kWh/100 km

Tue Feb 08 00:18:03 CET 2022    |    eMove

Hi,

Du hast die Laternenladesäulen vergessen.

Ich habe allerdings bei diesem Artikel auch keine Ahnung, wann der rauskam, ich sehe da nichts 😉

Zitat:

@k-hm schrieb am 28. Januar 2022 um 08:28:55 Uhr:


Ich bin F11 Fahrer (530d 210kW, Bj 08/2015, 156Tkm, sehr gut ausgestattet) und beobachte in der letzten Zeit einen sehr angenehmen Effek:
Das Fahrzeug wird als Gebrauchter teurer statt billiger.
Ich habe ihn in 2016 als Jahreswagen gekauft, und jetzt im Jahre 2022 hat er noch mehr als die Hälfte des damaligen Wertes.

Fast wie mein geliebtes 1996er MB 124 Cabrio... das wird auch immer teurer 😁

Ein neues Elektrofahrzeug will ich nicht, weil ich kein Wohneigentum habe... ich kann es nicht vernünftig laden.
Solange also keine Brennstoffzellen-Fahrzeuge herumfahren, gibts für mich derzeit wenig Alternativen.

Da der große BMW-Diesel einer der letzten seiner Art ist und so dermaßen gut, geschmeidig und lautlos läuft, bleibt der. Auch wenn man den schweren Brocken hier im Süden nicht unter 8-9 Liter fahren kann.

Vielleicht kommt irgendwann ein kleiner Elektro-Stadtflitzer, den ich an der Steckdose in der Garage mit kleiner Leistung laden kann und der nur auf Kurzstrecken bewegt wird.
Und wenn Verbrenner irgendwann nicht mehr herumfahren, kommt der dicke Diesel weg und das 124er Cabrio wird zum Elektro-Fahrzeug umgebaut.

Es bleibt die eigentliche Problematik:
Für Akku-Autos flächendeckend haben wir keine Infrastruktur. In jeder Stichstraße in der Stadt können nur ganz wenige leistungsfähige Ladestationen versorgt werden, denn das örtliche Stromnetz gibt den Strom für mehr Stationen einfach nicht her. dazu müsste man in jedem Haushalt Puffer-Batterien vorhalten.

Solange also nicht jeder genug Solarzellen auf dem Dach hat oder zumindest eine Vorrichtung im Keller, die riesige Energiemangen speichern kann, ist das mit Akku flächendeckend nicht zu machen.

DAS ist der große Irrtum unserer Zeit und unserer Politiker:
Die haben keine Ahnung, dass man für Akku-Autos eine Infrastruktur braucht, die bei uns niemals Realität werden kann, denn bei uns ist die Wohneigentumsrate dafür viel zu niedrig.

Damit ist der Fahr-Akku im Auto bei uns praktisch tot, bevor er sich durchsetzt. Ganz einfach, weil der Infrastruktur-Aufwand bei uns nicht machbar ist.

Solange alle einseitig auf eine faktisch garnicht umsetzbare Technik setzen, statt Alternativ-Krafststoffe, Brennstoffzellen und dezentrale Erzeugung von Wasserstoff (in gebundener Flüssig- oder Pulverform, auf Wohneinheits- oder kommunaler Ebene) zu fördern, wird das nichts mit der Mobilitätswende.

Der Akku ist so lange eine Totgeburt, wie nicht jeder ihn Zuhause laden kann.
Außerdem müssen wir das Problem umgehen, dass nachts Aushilfs-Kraftwerke (Öl, Gas) anspringen.

Also entweder die dezentrale Stromerzeugung mit Zwischenspeicherung in Wohneinheiten großflächig umsetzen oder Brennstoffzellen und Wasserstoffspeicher fördern. Die Technik gibt es längst, man muss das nur mal fördern.

Aber es gibt nicht DIE Lösung. Jede Region, jeder Haushalt hat eigene Vor- und Nachteile.
Man muss ALLE Alternativen fördern, statt sich auf die einzige zu konzentrieren, die NICHT großflächig umsetzbar ist.

Gruß
k-hm

Tue Feb 08 15:33:34 CET 2022    |    nick_rs

Zitat:

@TheRealThing schrieb am 6. Februar 2022 um 09:38:49 Uhr:



Zitat:

@Goify schrieb am 5. Februar 2022 um 13:25:33 Uhr:


TheRealThing, ist das jetzt wieder sowas Postfaktisches?

nö, meine Einschätzung, sonst nichts. Postfaktisch sind die Utopien über unsere mobile Zukunft. Meine Meinung!

Wie dem auch sei, ich hatte lediglich Bezug zu nick_rs Teaser genommen, wenn Kommentare dazu unerwünscht sind, ist das wohl so, dann sollte er ihn vielleicht ändern und Missverständnisse vorbeugen.

Sei mir bitte nicht böse, nur ich habe keine Lust, in fast jedem Artikel in dem ein E-Auto auftaucht, über die allgemeinen Sachen der Elektromobilität zu diskutieren.
Der Titel ist irreführend, das gebe ich zu. Ich wollte da eigentlich eher darauf hinaus, dass die Vorteile (in meinem Fall) der E-Mobilität die Autowünsche mit verbrenner irgendwie unattraktiv machen, denn wenn man einmal ein elektrifiziertes Fahrzeug besessen hat, möchte man eigentlich nicht wieder zurück.

Tue Feb 08 15:35:32 CET 2022    |    nick_rs

Zitat:

@the_WarLord schrieb am 7. Februar 2022 um 10:42:29 Uhr:


Brauchen die V8 wirklich noch soviel? Ich wär jetzt davon ausgegangen, dass ein hinterradgetriebener V8 um die 10 Liter auf 100 km durch die Ventile jagt.

Selbst einen uralten R36 FSI mit 4Motion und DSG (wahrlich nicht effizient mit dem Antrieb) kann man um die und unter 9 Liter fahren, wenn man möchte.

Das kommt eben ganz auf das Fahrprofil an. Auf der Autobahn ist der Unterschied zwischen kleinem und großen Motor gering, aber auf Kurzstrecken geht die Schere weit auseinander.

Tue Feb 08 15:36:22 CET 2022    |    nick_rs

Zitat:

@the_WarLord schrieb am 7. Februar 2022 um 11:17:26 Uhr:


Respekt. Da kann man nen älteren Ami fahren. 😁

Ein C63 Sauger hat auch nicht wirklich weniger Hubraum 🙂

Tue Feb 08 15:37:01 CET 2022    |    nick_rs

Zitat:

@cmoss schrieb am 7. Februar 2022 um 12:54:09 Uhr:


Wir haben seit Anfang November einen Mustang Mach-e, absolut geniales Auto! Und wir fahren in der Stadt mit rund 15 kWh/100 km

Ja, hmmmm. Irgendwas stört mich an dem Auto optisch. Es ist nicht ganz mein Fall.

Deine Antwort auf "Was die Elektromobilität alles kaputt macht."

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