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07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


19.03.2012 22:38    |    Roland0815

Du siehst das falsch: Es war 1990 bereits unüblich, verschiedene Gummi/Kunststoffmischungen vorzuhalten, nur weil nicht alle Kunden alle Prüfungen bestanden sehen wollten...


19.03.2012 23:26    |    testmal

Zitat:

Roland0815

 

Du siehst das falsch: Es war 1990 bereits unüblich, verschiedene Gummi/Kunststoffmischungen vorzuhalten, nur weil nicht alle Kunden alle Prüfungen bestanden sehen wollten...

Mon Roland 0815,

 

dass ich damals schon nicht mehr richtig sehen konnte, mag sein,

aber richtig hören, konnte ich schon immer nicht :D

Meine Firma, ein Weltmarktkonzern, hatte 1999 arge Bedenken,

wichtige Teile in Kunststoff auszuführen,

ok, das sind Fahrzeuge für die Industrie, und nicht für den Konsumerbereich.

- wer einmal erlebt hat, wie Kunststoffe, gegen alle möglichen Säuren

resistent sind, aber bei einem Glas Coke plötzlich zerplatzen,

glaubt seinen Augen nicht zu trauen :o:D

 

Gruß


19.03.2012 23:44    |    trixi1262

@mariosas !

Ich würde mich jedenfalls heutzutage, nach meiner damaligen, eher schnelleren und übereilten Methode bei VW, mich langsam in den Prozenten, nach oben bewegen / rantasten !

Solch einen Fehler macht man nicht 2 x !

Bzw., sollte man nicht ! ;)

Einige Steuergeräte müssen Lernen !

Hört sich eigenartig an, aber es ist so, nach meiner Erfahrung .

Ich spreche hier nur von mir

mfg trixi1262


20.03.2012 10:58    |    mariosas

Bis dato 70 Kilometer gefahren und nichts negatives zu bemerken.

(@trixi162)Ich tippe eher darauf das alle Teile die direkt mit dem E85 Zeug in Verbindung kommen, Schaden nehmen können.

Alle nur indirekt betroffen Steuerteile o.ä. kommen mit Ihrem Einsatzzweck nicht mehr klar, da sie was "kennenlernen" müssen was für Sie neu ist.

Wie gesagt, langsam den Anteil erhöhen. Wenn er noch ein Jahr hält, reicht das = ca. 12000 Kilometer. Verkaufswert dieses Sharans liegt bei 1.500 Euro.

 

Mfg

Mario


20.03.2012 11:20    |    trixi1262

@mariosas !

Naja, dein Auto hat ja auch schon ein paar Kilometer auf dem Buckel.

Schaden ?, sagen wir es mal so, wird nicht leicht, falls was sein sollte, Diesen in direkten Zusammenhang mit Ethanol zu bringen.

Leg Dir mal einen neuen Spritfilter hin, denn wenn er anfangen sollte zu husten, geht evtl. die Durchflussmenge zurück und dein Wägelchen bekommt zu wenig Sprit.

Dein Luftfilter und Kerzen sollten bei deinen Tests, in Ordnung sein !

Ansonsten, weitertesten auf eigene Gefahr und beobachten !;)

mfg trixi1262

PS:

Falls das Ethanol viel Dreck aus Tank und Leitungen löst, kann auch ein abruppter Stopp dem Filter ein Ende setzen.

Ist jedenfalls nicht auszuschliessen !


20.03.2012 14:22    |    marcu90

Mario: keine Sorge, da passiert nichts. Diese alten VW Motoren verbrennen Problemlos auch reines E85 - mit Zusatzmaßnahmen.

Über deinen 50:50 Mix habe ich stets gelesen, dass der noch problemlos geht, drüber wird es wohl Kritisch, da die Lambdasonde an ihre Regelgrenzen kommt.

Die 2.8 und 2.9er VR6 Motoren vertragen z.B. E85 auch uneingeschränkt Pur, da sie ein wesentlich Breiteres Regelfenster haben.


20.03.2012 19:44    |    -sepel-

Hallo Ich lass mein Auto jetzt auf LPG umbauen E 10 und das andere zeug sollen die Tankstellen Behalten.


20.03.2012 20:03    |    trixi1262

@-sepel- !

Hast du denn mal rumgefragt / Erkundigungen eingeholt ob sich ein Umbau ,Anhand deiner jährlichen Fahrleistung, in welcher Zeit rentiert ?

Kostet doch um die 2 Mille,so ein Umbau,oder ?

Alles in Allem, Einbau, Abnahme+Eintragung !

mfg trixi1262


20.03.2012 20:12    |    marcu90

E10 ist böse, aber LPG, immer rein damit :confused:

Hast du dich schonmal erkundigt, was LPG für lustige Sachen mit Motoren anstellen kann?


20.03.2012 20:24    |    Roland0815

Das ist doch egal. LPG ist ja ganz doll Umweltfreundlich und macht keine armen Kinder hungrig... Oder so.

 

(Smileys nach Bedarf selbst einsetzen)


20.03.2012 20:55    |    Kung Fu

Na jedenfalls freut sich die Auto-Industrie über die LPG-Umrüster, die dann reihenweise neben ihren verreckten Autos an der AB stehen (und sich ärgern, daß sie kein E10 tanken wollten, um ihre 3 Benzinschläuche nicht zu riskieren). :)


20.03.2012 20:58    |    Roland0815

Mir brauchst du das nicht sagen. Ich kenne die Ausfallhistorien vieler "Gaser". Egal ob LGP oder Methan (Erdgas). Es sind deutlich mehr, als E10er...


20.03.2012 21:10    |    Finn79

Und woraus wird LPG hergestellt? Erdöl...................


20.03.2012 21:21    |    notting

@Finn79: AFAIK ist LPG kein Erdöl-Produkt, sondern ein Abfallprodukt bei der Erdölförderung, d.h. die Alternative ist abfackeln, mehr Röhöl für Sprit etc. gibt's aber dadurch nicht.

 

notting


20.03.2012 21:25    |    trixi1262

Was jeder macht,muss er für sich entscheiden , in jeder Beziehung,ob nun Gas,Ethanol,

Hybrid, usw. !

Geht was in die Hose,dann hat er halt die Karte mit dem Fettem A, gezogen !;):D

Ich tanke bislang E70 und das ist auch gut so !!!!

mfg trixi1262

 

PS: Mag jetzt ne blöde Frage sein,aber baut man,kann man nicht auch Heizungen bauen und mit LPG betreiben?

Grosse Gastanks gibts doch bereits


20.03.2012 23:36    |    testmal

Also, ich geb Gas,

 

Woraus das hergestell wird, ist doch egal, hauptsache es ist günstig :D

 

Folgeschäden :confused:

 

Dafür gibt es Rechtsvertreter, oder :rolleyes:

 

Testmal


21.03.2012 08:58    |    mariosas

Bei dem E85 Versuch wird als erstes der Benzifilter zu sein = tauschen, schon vorbereitet.

Große Durchsicht wurde nach VW Vorschrift durchgeführt (Oktober 2011) und alle relevanten Teile wie Zündkerzen , Kühlmittelflüssigkeit usw. sind OK.

Die erste Hochrechnung für 50%/50% beläuft sich auf ca. 15 Euro Einsparung bei einer kompletten Tankfüllung incl. einer Mehrverbrauchseinrechnung von ca. 2 Liter auf 100 Kilometer.

 

PS: Ich tankte E10 schon vorher und will auch die 3 Cent pro Liter sparen, bei einem Verbrauch von ca. 12 Liter in der Stadt, macht sich das bemerkbar.

Die einzige Alternative für uns 6 wäre nur ein nagelneues Auto.


21.03.2012 10:22    |    -sepel-

Hallo zu sammen der Umbau auf LPG Rechnet sich für mich inerhalb von 10 Monaten wenn der Sprit noch auf 2,00 Euro steigt dann Rechnet es sich noch mehr und noch dazu mein Auto ist Gas Fest .Ich mach die Frau Merkel nich noch Reicher.


21.03.2012 11:18    |    trixi1262

Hier mal was zum LPG !

 

http://www.lpgautogas.net/autogas-verbrauch.html

 

mfg trixi1262


21.03.2012 15:10    |    Kung Fu

In 10 Monaten 2000€ an Sprit sparen - und danach ein Buch schreiben "Mein Leben auf der Straße". :D


21.03.2012 15:31    |    -sepel-

der umbau kostet 1500 Euro und hat jemandwas zusagen oder dagegen wenn mann Arbeitet:confused:


21.03.2012 18:20    |    marcu90

Naja, wenn man so viel fährt, kaufen sich 99% der Leute einen Diesel. Aber bei dir kam es ja vielleicht von jetzt auf gleich...

 

Ich wünsch dir auf jeden Fall viel Erfolg mit deiner Gasanlage, und auch, dass du für 1500 eine vernünftige bekommst!


21.03.2012 18:47    |    Finn79

Diesel und rechnen, manche haben in Mathe nicht auf gepasst. Rechnet euch erst mal die Mehrkosten für Steuern und Versicherung aus, dafür kann man viel tanken. Beispiel B6 1.8T vs 2,5TDi beide 150PS, der Diesel ist in Versicherung und Steuern gut 500€ teuerer.

 

Gasanlage, wenn man die richtig einstellt, ist alles ok, aber viele billiganbieter kloppen die rein und dann winken sie dem Kunden zu.


21.03.2012 19:30    |    Kung Fu

Er hat ja sicher eine schriftliche Garantie vom Hersteller des Fahrzeugs, daß dieses gasfest ist, so daß evt. Schäden übernommen werden. :)


21.03.2012 19:39    |    trixi1262

Hier mal ein Link, ident. Fahrzeug mit LPG-Umbau !

Kombiniert als rein Benziner hat er 8,3 Liter / 100km.

 

http://www.autoscout24.de/Details.aspx?id=wbbggbbbbtok

 

Da muss -sepel- aber ne ganze Menge km runterspulen, damit sich der Umbau in 10 Monaten amortisiert hat.

Ich wünsche Ihn viel Glück und hoffe ebenfalls ,das man bei 1500,00€ inkl. Einbau+Eintragung auch eine vernünftige Einstellung vornimmt.

Ansonsten ist man laut meiner RECHERCHEN schnell mal bei 25% Mehrverbrauch.

mfg trixi1262

PS:

Ist nicht böse gemeint, aber es kam kürzlich erst ein Bericht, das sich durch die hohen Spritpreise ein paar Schwarze Schafe mehr, zu den Seriösen gesellt haben.


21.03.2012 21:29    |    testmal

@ trixi

Moin trixi,

 

wer beliefert uns mit Gas :rolleyes:

Sind es nicht die gleichen Ölmultis!

-Wenn genügend PKW umgestellt sind,

so größer 8%...10%, werden diese,

den Gaspreis erhöhen :D

 

So ist das leider mit allen, jetzt noch nicht lohnenden Ausnahmen!

 

Könnt ja mal testen


21.03.2012 21:49    |    Finn79

Der Gaspreis ist ehh an den ÖLpreis gekoppelt, deswegen verdienen die sich an Gas gerade dumm und dämmlich, weil es einfach ein Abfallprodukt ist.

 

Zur Garantie, frag mal wenn es so weit ist. Bekannter steht seit 2 Jahren mit dem Autohaus und dem Gasanlagenhersteller vor Gericht, weil 3 Motorenschäden passiert sind und nun es keiner gewesen sein will. Nun der Knaller, der Gutachter meinte nun man müsse noch mal einen neuen Motor einbauen und den zerfahren damit man raus finden kann warum........

 

Er fährt seit dem einen Opel auf e85 und ist zufrieden......


21.03.2012 22:04    |    trixi1262

@testmal

So sieht es aus !:mad:

Der krasse Gegensatz ist der Wasserpreis und dessen stetige Erhöhung !:confused:

Da denkst du als Otto-Normalo, jetzt spare ich Wasser und gut ist es und schon kommt die nächste Erhöhung.

Jetzt will die EU noch einen oben drauf setzen und Deutschland zum Wassersparen zwingen:confused:

Also wird es noch Teurer !:mad:

Warum:

Weil der geringe Wasserverbrauch dazu führt, das die Wartungskosten der Rohrleitungen in die Höhe schiessen und die Betreiber dies natürlich auf den Verbraucher umleiten.

Wasser muss Fliessen um weder zu Verschmutzen, noch Keime und anderer Kram sich bilden kann.

Paradox,oder ???:confused::rolleyes:

Und bei Ethanol bin ich ab 2015 gespannt,wenn Dieser anders Besteuert wird !

Wird die Steuer dem Benzin zu 100% angeglichen ????

mfg trixi1262

PS:

Mit dem Abwasser ist es ähnlich, zu wenig Wasser in den Kanälen , um so öfter müssen Diese gespült werden, um Verstopfungen zu vermeiden !!!


22.03.2012 08:42    |    -sepel-

Die EU hat nur Misst gebracht wo aders wird geholfen wie Griechenland und andere müssen Bluten für die EU wie immer sind die Deutschen die Bluten Müssen ,die Deutschen müssen doch für jeden Scheiß Bluten was Die EU für Gesetze Rausbringt wie Hilfen, E10 und und..... . Aber uns Fragt Keiner.


22.03.2012 10:01    |    Drahkke

Was hat die Einführung von E10 jetzt mit der Finanzhilfe für Griechenland zu tun? :confused:


22.03.2012 10:37    |    trixi1262

@drahkke !

Hauptsache man hat wieder was geschrieben !:confused:;)

Aber für Dich zum Verständnis .

Es war als allgem. Feststellung gedacht, das die EU eher selten was gescheitest zu Stande bringt !:rolleyes:


22.03.2012 23:29    |    testmal

@ Finn

Je nach Gas, z.B. Propan, hat die doppelte Energiedichte!

- Das erhöht den Druck im Brennraum, oder?

 

@ trixi

Das mit dem Wasser ist eine echte Katastropfe!

- In Hamburg liegen wir schon bei 6,50€ pro m hoch 3!

 

Das nächtste wird der Strom sein, weil die windparks, die

ja noch keine Landanbindung haben :confused:

Da wird zur Zeit gepockert, es geht nicht um die beste Lösung,

auch kostengünstigere Lösungen unter der Erde,

welche vor allem, den betroffenen Anwohnern entgegen kommen würden,

werden politisch ignoriert :rolleyes:

 

Hier gehts nur um Aufträge für die langjährigen, vertrauten

Freunde!

 

@ Drahkke

 

E10 ist doch besten dazu geeignet, die Bankschulden,

von uns allen einzukassieren!

 

Schönen Gruß

 

an Alle


22.03.2012 23:31    |    Kung Fu

Interessante Idee. Und wie soll das funktionieren?


23.03.2012 08:34    |    -sepel-

Erst die Abfrackprämie da haben wir unser Auto verschrotten lassen dann E 10 ,schlecht sagt der Hersteller das Auto Können Sie nicht mit E 10 Fahren Dumgelaufen und was Kommt noch ales macht die Regierung aber uns Autofahrer Fragt Keiner wird Zeit das bald Wahlen Kommen.


23.03.2012 08:50    |    notting

@-sepel-: Was für ein Auto soll das sein, das man AWP-gefördert kaufen konnte und kein E10 verträgt?!

 

notting


23.03.2012 17:23    |    Roland0815

Bestimmt ein Diesel...


23.03.2012 17:33    |    Finn79

@testmal es hängt ja nicht immer nur von einem Faktor ab, sonder meist von mehreren. Ja Gas hat eine höhere Oktanzahl, bringt dir aber nichts, wenn du eine Verdampferanlage hast, wo du durch das Verdampfen Wärme auf nimmst. Dann ist es ja auch so, das die Zündkennfelder suboptimal sind, weil die ja für Benzin sind, gleiches gilt ja auch für E85. Da steckt halt die Krux. Hier müsste wesentlich mehr opimiert werden, dann wäre auch das Potenzial höher.

 

Und du hast natürlich völlig Recht mit unseren Energieriesen, die teilen sich das schön ein und halten die Bürger an der langen Leine. Keiner will etwas gutes tun, sondern nur Geld verdienen. Die juckt das auch nicht, wegen der Umwelt, die sind leider so kurzsichtig.


29.03.2012 15:00    |    gradesk

Ich habe in Januar neue Auto gekauft, Autohausverkäufer mir erwähnt: Motor überträgt E10, aber wir grundsätzlich nur E5 tanken.


29.03.2012 17:42    |    kaiuwehein

Leute, das ist ein Forum. Bitte schreibt deutsch und in ausformulierten Sätzen.


29.03.2012 18:03    |    Drahkke

Wenn man einen Online-Translator verwendet, ohne die geringste Ahnung von der Sprache zu haben, in die übersetzt wird, dann kommen schon mal solche sinnentstellten Ergebnisse dabei heraus...:D


Deine Antwort auf "Nicht super: Das große E10-Verwirrspiel"