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MOTORTESTS.de - Test und Erfahrungsberichte aus der MOTOR-TALK Community

07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


01.03.2012 19:28    |    trixi1262

@thommy104 !

MauiSven ist so ein typischer Kollege,welcher stets behauptet Alles zu wissen, hier mit Tabellen und Formeln rumwirft und von der Praxis nicht die leiseste Ahnung hat, was den Ethanolbetrieb angeht, egal um wieviele Anteilige Prozente von Ethanol.

Es werden Motorschäden vorrausgesagt, das willkürliche Verrecken von Benzinpumpen,google mal Test zum Opel... nach 27000km,ebenfalls die Benzinpumpe nach E10 Betrieb,dieser Schaden ist tatsächlich aufgetreten.

Das die E10 Einführung ,Verarsche von der übelsten Sorte war, bestreitet niemand,aber das Gestänkere von o.a. User und einigen Anderen ist

absolut daneben, aber normal !:confused:

mfg trixi1262


02.03.2012 06:01    |    Mobi Dick

Guten Morgen, zum Mehrverbrauch mit E10 habe ich zwar keine persönlichen Erfahrungen, zum Thema Verbrauch messen aber schon! Bis letzten Sommer fuhr ich einen BMW 523i. Damit habe ich nur E5 getankt! Als dann bei Kaufland E5 besonders günstig war, hatte ich dort voll getankt! Als ich dort weg fuhr, fühlte sich der Motor irgendwie schlapp an und ich konnte einen deutlichen Mehrverbrauch feststellen! Fakt ist, dass man aufgrund geringerer Leistung mehr Gas geben müsste und der Verbrauch laut BC um 1-2 Liter höher lag wie sonst! Als der Tank halb leer war, tankte ich Super Plus drauf und der Verbrauch wurde wieder besser und der Motor nahm wieder normal Gas an! Seit dem habe ich kein Benzin mehr bei Kaufland getankt! Inzwischen habe ich mir auch einen Diesel zugelegt und wie sollte es anders sein, mit der Kältewelle Probleme mit der Dieselqualitaet bekommen! Jetzt Tanke ich nur noch Aral Ultimat und habe dem Eindruck, dass der Verbrauch etwas besser ist! Somit hält sich der 7 prozentige Aufpreis in Grenzen! Ich kann mir das nur mit dem geringeren Bioanteil erklären! Soviel zum Thema, ob Verbrauch messbar ist oder nicht!


02.03.2012 07:01    |    Finn79

Nein bei Diesel kann man es nicht mit dem Bioanteil erklären, sonder mit dem Wasseranteil.


02.03.2012 09:08    |    Mobi Dick

Und was genau heißt dass?


02.03.2012 09:26    |    Finn79

Diesel enthält mehr Wasser wie Benzin und Ethanol zusammen, warum sind dann vor 3-4 Wochen die ganzen Dieselfahrzeuge unterm fahren aus gegangen? Richtig Wasser im Filtersystem ist gefroren. Bei mir sind reihenweise die Ivecos aus gefallen.

 

Um den Diesel zum Beispiel sauberer zu machen, wirkt Wasser genau dagegen, heisst mische ich dem Diesel Wasser bei wird das Abgas besser.

 

Ansonsten reichert sich in den Tanklager im Diesel Wasser an. Nicht ohne Grund hat jeder Diesel einen Wasserabscheider. Übersteigt aber der Wassergehalt ein gewissen grenze oder wird gepanscht, wird der Brennraum unterkühlt, somit Leistungsverlust. Ich brauche beim Diesel eine gewissen Brennraumtemoeratur, damit mein Gemisch durchzünden kann.


02.03.2012 15:19    |    MauiSven

Zitat:

01.03.2012 19:28 | trixi1262

MauiSven ist so ein typischer Kollege,welcher stets behauptet Alles zu wissen, hier mit Tabellen und Formeln rumwirft und von der Praxis nicht die leiseste Ahnung hat, was den Ethanolbetrieb angeht, egal um wieviele Anteilige Prozente von Ethanol.

Ach du Schreck, hier liegt ein großes Mißverständnis vor, was zu mehreren oben zitierten Falschaussagen führte.

1) Ich habe NIEMALS weder den Allwissenden gegeben noch mit Tabellen und Formeln geglänzt, das waren definitiv andere, die regelmäßig in Fachgesprächen versinken...

2) Ebenfalls richtig zu stellen: Ich habe durchaus Praxiserfahrung mit ethanolhaltigem Benzin, da ich seit Jahren Super E5 tanke.

 

Bitte um Bestätigung dieser Richtigstellung.

Ein ehrenhafter Foriker tut das, versehentliche Verwechslungen können ja mal passieren...

 

 

Zitat:

01.03.2012 19:28 | trixi1262

Das die E10 Einführung ,Verarsche von der übelsten Sorte war, bestreitet niemand...

Autsch, sehr wohl! Der ganze Mist wurde und wird doch hier seit nunmehr fast 100 Seiten von einigen der 10,nochwas% schöngeredet...


02.03.2012 16:35    |    trixi1262

@MauiSven !

Praxiserfahrungen,weil du E5 fährst,nun mach dich mal nicht lächerlich !

Das fahren ,so ca. 70%,der Autofahrer,wenn nicht sogar mehr.

Viele wussten nicht mal, das 5% Ethanol in Ihrem Sprit drin war/ist .

Und nun sollst du nicht die 100 Seiten durchkauen, aber du

schreibst ja nun mal, vom Schönreden !

Ein Beispiel würde ja schon reichen,aber nicht nur einfach den Usernamen, sondern ein direktes Zitat.

Und deine Richtigstellung ist angekommen,aber bei deinem öfteren Gift und Galle spucken/schreiben, kann man schon mal durcheinander kommen, werde ja auch nicht Jünger !;)

mfg trixi1262


02.03.2012 18:08    |    trixi1262

@Mauisven !

Nur mal am Rande !

Nur mal zur Info,bevor es wieder Missverständnisse geben sollte !

Folgendes von mir vom 09.03.2011

 

09.03.2011 13:11 | trixi1262

 

Selbstvertsändlich haben Ethanolbefürworter den eigendlichen Knackpunkt mitbekommen,Abzocke ,usw.

 

Und:Sicherlich unterstütze ich die E10 Blockade !

 

Tanke Super Plus und E85

 

Ein jeder soll tanken,was er für Richtig erachtet !

 

Es geht nur darum,gewisse Halbwahrheiten und: Ich habe gehört,usw.

 

durch unsere Selbsttest zu wiederlegen !

 

Ihr verlangt immer,das wir Euch belegen sollen,Haltbarkeit / Verbrauch

 

aber von Euch kommt ja ebenfalls nichts Handfestes an Schäden usw.

 

Wählt das Kruppzeug ab,da oben !

 

Schei.. Lobbyladen .

 

mfg trixi1262

 

Es gibt halt keine Langzeittests für Deutschland produzierte Fahrzeuge


02.03.2012 19:51    |    MauiSven

Zitat:

02.03.2012 16:35 | trixi1262

@MauiSven !

Praxiserfahrungen,weil du E5 fährst,nun mach dich mal nicht lächerlich !

Das fahren ,so ca. 70%,der Autofahrer,wenn nicht sogar mehr.

Siehst Du, und deshalb war es ausverschämt und überheblich zu behaupten, diese Mehrheit hätte keine Praxiserfahrung mit Ethanol - Achtung jetzt kommen Deine EIGENEN Worte - "egal ... wieviel anteilige Prozente von Ethanol".

(Widerspruch, gelle? Oder beginnt "egal" bei Dir erst bei 6 ??? Also wer macht sich hier lächerlich...)

 

Außerdem war diese Antwort gezielt ironisch auf Deine Meinung abgerichtet, daß nur die ach so tollen E50+ Tanker "Praxiserfahrung" hätten...

So ein Schmarrn, jeder macht damit Erfahrung, was er praktisch macht/erlebt, scheiß egal womit!


02.03.2012 19:53    |    Thommy104

Hi,

 

haut euch mal nicht die Köppe ein. Jeder hat mal ne schlechte Zeit und verhält sich nicht so, wie manche es gerne hätten. Es geht hier nur um Tote Materie.

Wenn manche zu sich selbst ehrlich sind, schwimmen sie doch nur mit dem Strom der anderen mit. Was ja nicht weiter schlimm ist. Der Mensch ist nunmal ein Herdentier. xD

 

Gruss Thommy


02.03.2012 19:59    |    trixi1262

lassen wir es, mauisven!

du denkst du deinen teil und ich mir,den meinen!

mfg trixi1262 und danke fürs gespräch!;)


04.03.2012 20:37    |    testmal

Zitat:

trixi1262

 

Es gibt halt keine Langzeittests für Deutschland produzierte Fahrzeuge

Moin Trixi,

 

das ist genau das Problem :rolleyes:

 

Und wenn dann einige ihre Erfahrungen zitieren,

gibt es von den E-Fans Probleme!

 

schönen Gruß


06.03.2012 21:56    |    testmal

Moin,

in Brasilien, mit ihrem Cachaca-Sprit, gibt es bei den

meisten Pkws Probleme. Sie sind nur am reparieren und

umbauen.

Bei den importierten Fahrzeugen, wie z.B. VW

Golf, Passat......... gibt es keine konkreten Aussagen,

da diese Personen soviel Geld verdienen,

dass alles die Werkstatt erledigt!

 

Die Kosten spielen da eine ungeordnete Rolle,

da meist die Firma alles bezahlt!

 

Außerdem rechnet man in Brasilien nicht xx Liter/pro 100km,

sondern, wie weit kann ich mit einem Liter E85 fahren!

 

schönen Gruß


06.03.2012 22:01    |    trixi1262

Brasilien wird auch keinen genormten Sprit haben, bei Uns gibt es gesetzliche Vorgaben !

Wer weiss, was das für Plürre ist ?

mfg trixi1262


06.03.2012 22:06    |    Drahkke

Warum sollte es in Brasilien keine Kraftstoff-Norm geben? :eek:


06.03.2012 22:12    |    testmal

Zitat:

trixi1262

 

Brasilien wird auch keinen genormten Sprit haben, bei Uns gibt es gesetzliche Vorgaben !

 

Wer weiss, was das für Plürre ist ?

 

mfg trixi1262

Moin Trixi,

 

es riecht, wenn Du als Fußgänger an 

stark befahrenden Straßen  lang gehts,

immer nach Schnaps.

- Damit will ich keinen beleidigen, im Gegenteil,

die Brasilianer strahlen eine Lebensfreude aus,

da ist unser old-germany,

ein Gefängnis!

 

Ich find dieses Land Klasse

 

Was ich vergessen hatte, auch in Brasilien gibt es

kalte Jahreszeiten, (geht sogar manchmal unter 0°C)

und dann wird mit Benzin gefahren!

Die meisten Fahrzeuge haben zwei Tanks!

Cachaca-Sprit funktioniert nur bei höheren Temperaturen!

 

Bei uns ?

 

Gruß


06.03.2012 22:19    |    trixi1262

drahkke !

Ich meinte nach internationaler Norm !

Welche sicherlich evtl. noch von Europäischer abweichen wird !

 

@testmal !

das kann ich mir vorstellen, das die Brasilianer ein strahlendes lebensfrohes Volk sind .

Sind ja nur ,die deutschen so bekloppt und machen sich mit hektik und stress völlig alle :(

mfg trixi1262


06.03.2012 22:19    |    Drahkke

Dem verlinkten Artikel ist zu entnehmen, daß es in Brasilien für (Bio-)Diesel eine Norm gibt. Das läßt darauf schließen, daß es auch für den Alkoholsprit eine Norm gibt.

 

http://www.uni-kassel.de/.../Kurzfassung_Almeida_Neto.pdf


06.03.2012 22:25    |    trixi1262

du willst wieder recht behalten ,ist ok !

ich lass mir doch jetzt nicht das Ohr abnuckeln !:rolleyes:

Einfach:

D: Ethanol ist anders als in Brasilien,da geh ich mal von aus und dann kommt es evtl. auch noch darauf an,aus was gebrannt, destelliert wird !

Mir egal ich tanke hier .;)

mfg trixi1262


06.03.2012 22:26    |    testmal

Was ich vergessen hatte, auch in Brasilien gibt es

kalte Jahreszeiten, (geht sogar manchmal unter 0°C)

und dann wird mit Benzin gefahren!

Die meisten Fahrzeuge haben zwei Tanks!

Cachaca-Sprit funktioniert nur bei höheren Temperaturen!

 

Bei uns ?

 

Gruß 


06.03.2012 22:46    |    trixi1262

ich fahre im winter mit ca. 65% ethanolanteil und im letzten sommer waren es 70%

kommenden sommer will ich 85% versuche, das höchste in D: an der tanke.

alles ohne umbau :p

mfg trixi1262


17.03.2012 20:09    |    cocker

... Muhaha ... gut dass es in Luxembourg kein E10 gibt - da muss ich mir keine Gedanken machen. Die haben mit dem Scheissdreck garnicht erst angefangen :D

97 Seiten - was gibt es zu E10 noch gross zu schreiben ???


17.03.2012 21:47    |    testmal

Zitat:

cocker

 

... Muhaha ... gut dass es in Luxembourg kein E10 gibt - da muss ich mir keine Gedanken machen. Die haben mit dem Scheissdreck garnicht erst angefangen :D

 

97 Seiten - was gibt es zu E10 noch gross zu schreiben ???

Moin,

 

also, ab sofort ist die Großschreibung verboten :D

 

Wahrnung

- e10 -

 

schönen Gruß


18.03.2012 10:20    |    Massa Tom

Die haben ja auch nicht so eine Abzockerregierung und so dämliche Bürger.

Neulich war vor EDEka wieder ein Bettelangriff für " Hunger in der Welt ".Getreide und Ackerflächen für E 10, da langt man sich nur an den Kopf. Außerdem bekommt mein Auto nur erstklasiges Futter für erstklassige Leistung. Der Hintergedanke ist nämlich obendrein, wenn mehr kaputtgeht gibts mehr Steuern - sh. sh. Glühlampenbetrug!


18.03.2012 16:50    |    Kung Fu

Deine "hochintelligenten" Luxemburger brauchen ja auch keine Steuern von den eigenen Bürgern, da sie von den hinterzogenen Steuern aus anderen Ländern leben. Die super Idee funktioniert aber leider nur für so kleines Dorf wie Luxemburg oder Liechtenstein, wo sich ein paar Leutchen die Beute teilen, aber nicht für richtige Länder.


18.03.2012 19:45    |    testmal

Zitat:

Massa Tom

Die haben ja auch nicht so eine Abzockerregierung und so dämliche Bürger.

Neulich war vor EDEka wieder ein Bettelangriff für " Hunger in der Welt ".Getreide und Ackerflächen für E 10, da langt man sich nur an den Kopf. Außerdem bekommt mein Auto nur erstklasiges Futter für erstklassige Leistung. Der Hintergedanke ist nämlich obendrein, wenn mehr kaputtgeht gibts mehr Steuern - sh. sh. Glühlampenbetrug!

Moin Massa,

 

meiner bekommt auch nur erstklassisches Futter,

mit den Glühlampen sehe ich das genau so,

habe z, B. meine Außenbeleuchtung auf Power-Led umgestellt,

Lebensdauer 25. 000h, haben nicht einmal den warmen Winter überlebt :rolleyes:

so ein bißchen Regen und sogar mal Frost :D

- Im Namen der Öko-Fanatiker wird immer mehr Schrott in Umlauf gebracht :mad:

 

schönen Gruß


18.03.2012 19:55    |    trixi1262

sucht mal in "Gugel":D, unter 100jährige Glühlampe in Feuerwache USA.

Und dann unter general electric und der vorgabe in der 30igern oder 40igern,die Aufgabe an die Ing.

die Lebensdauer Ihres Produktes erheblich zu verkürzen.

mfg trixi1262


18.03.2012 20:07    |    notting

@trixi1262: Du willst doch nicht ernsthaft so eine dunkle Funzel mit etwas vergleichen, das richtig Licht macht?!

 

notting


18.03.2012 20:11    |    testmal

Zitat:

Zitat:

trixi1262

sucht mal in "Gugel":D, unter 100jährige Glühlampe in Feuerwache USA.

Und dann unter general electric und der vorgabe in der 30igern oder 40igern,die Aufgabe an die Ing.

die Lebensdauer Ihres Produktes erheblich zu verkürzen.

mfg trixi1262

Moin Trixi,

 

das weiß eigentlich jeder, nur,

da kannst Du doch gegen steuern.

- Alle normalen Glühlampen mit Unterspannung betreiben :rolleyes:

Leg nur die halbe Spannung an, schalte zwei in Reihe,

mit höherer Leistung, damit Du was siehst,

- komisch, die leben ja ewig :D

 

kannst ja mal testen


18.03.2012 21:12    |    trixi1262

hallo testmal !

Danke für den Tipp, das werde ich mal testen !;););)

mfg trixi1262

 

@notting !

Es geht dabei um die eingebaute Verkürzung der Lebensdauer im Allgemeinen.

Aller Geräte,ob Drucker mit eingebautem chip,welche bei erreichen einen gewissen Druckvolumens ,Irreparabel, (für den Laien) einfach abschaltet,obwohl das gerät Top i.o. ist.

Radlager mit begrenzter Laufleistung, usw. !

Was nutzt es auch Wirtschaft und Politik,wenn alles auf Langlebigkeit getrimmt wäre ?;)

Und ja, diese Funzel arbeitet aber noch mit Wolfram, wenn ich mich nicht irre !

mfg trixi1262


18.03.2012 21:24    |    marcu90

Das Birnchen lebt auch so lange, weil es genau ein mal eingeschaltet wurde ;)


18.03.2012 21:28    |    Roland0815

Narva kannte schon lange den Trick, eine Glühbirne mit >10.000h Lebensdauer herzustellen. Das war aber Osram und Philips 1990 zu langlebig...

 

...und wie langlebig LEDs sind, sieht man an den VW-Passat-Rückleuchten. :-D


18.03.2012 21:42    |    testmal

Zitat:

marcu90

 

Das Birnchen lebt auch so lange, weil es genau ein mal eingeschaltet wurde ;)

Moin, ja und nein,

klar, wenn der Glühfaden kalt ist, ist er sehr niederohmig,

aber er brennt nicht sofort durch!

Er wird durch den Einschaltvorgang nur immer dünner,

weil der hohe Einschaltstrom , für einige Millisekunden, Material verdampft!

Gruß


18.03.2012 22:01    |    trixi1262

Hier mal ein Bsp.,was sich Hersteller einfallen lassen, damit man keine kostengünstigen Druckerpatronen benutzen kann !

Also nur Original !:confused:

 

http://www.tintenalarm.de/.../Tintenpatronen-Druckerpatronen-mit-Chip

 

Auch so ein linkes Ding im "Namen der Kundenbindung"

Ich nenne das Abhängigkeit und Kaufzwang :mad::mad::mad:

 

mfg trixi1262


18.03.2012 22:22    |    testmal

Zitat:

Hier mal ein Bsp.,was sich Hersteller einfallen lassen, damit man keine kostengünstigen Druckerpatronen benutzen kann !

Also nur Original !:confused:

 

www.tintenalarm.de/.../Tintenpatronen-Druckerpatronen-mit-Chip

 

Auch so ein linkes Ding im "Namen der Kundenbindung"

 

Ich nenne das Abhängigkeit und Kaufzwang :mad::mad::mad:

 

mfg trixi1262

Jo trixi,

genau so eine Abhängigkeit wie vom Sprit :D

- Hast Du mal den Preis pro Liter ermittelt :D :D:rolleyes:

Das lohnt sich richtig :D

 

schönen Gruß


18.03.2012 23:53    |    trixi1262

jo,für mich lohnt es sich richtig!;)

Unterschied zwischen meinem Sprit:D und Benzin 1,099€ zu 1,689€ :mad:zur Zeit:D

mfg trixi1262


19.03.2012 00:11    |    testmal

@ trixi

 

Jo, es ging um Tinte,

Tinte fürn Fühler, oder Drucker,

- und :confused:

was kostet nun der Liter,

war doch Dein Beispiel :rolleyes:

 

schlaf schön :o


19.03.2012 09:55    |    ditre

Hallo Roland 0815

 

Zum besseren Verständnis: Außer einer Eintagsfliege hält alles länger als ein Auto aus dem VW Konzern.

m.f.G.


19.03.2012 13:37    |    mariosas

Nicht nur labern. Sondern machen.

Ich fahre jetzt , zum Start, mit E85 und E10 im 50% Mix. Nachweislich!

Ich muß sparen, ich kann mir kein neues Auto kaufen.

Ich gehe das Risiko zu 100% ein. Mal sehen. Zu finden im Sharan 7M Forum.

 

Mario

 

PS: Drei mal "Ich" am Satzanfang, na toll.


19.03.2012 22:31    |    testmal

Zitat:

mariosas

 

Nicht nur labern. Sondern machen.

 

Ich fahre jetzt , zum Start, mit E85 und E10 im 50% Mix. Nachweislich!

 

Ich muß sparen, ich kann mir kein neues Auto kaufen.

 

Ich gehe das Risiko zu 100% ein. Mal sehen. Zu finden im Sharan 7M Forum.

 

Mario 

 

PS: Drei mal "Ich" am Satzanfang, na toll.

Moin Mario sas,

wenn ich mich recht erinnere, war es 1999 noch nicht üblich,

wichtige Verbindungen, wie zum B. Spritleitungen,

aus kostengünstigen Kunststoff herzustellen :D

 

Du wirst warscheinlich Glück haben,

ich gönne es Dir :)

 

Schönen Gruß


Deine Antwort auf "Nicht super: Das große E10-Verwirrspiel"