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07.03.2011 09:31    |    MOTOR-TALK    |    Kommentare (5.177)    |   Stichworte: Ausnahmen, Benzin, Biosprit, E10, E10 Kraftstoff, E10 Unverträglichkeit, E10 Verträglichkeit, Ethanol, Freigabe, Hersteller, Information, Kraftstoff, Marken, Modelle, MOTOR-TALK, Problematik, Umfrage, Verträglichkeit

Tankst Du E10?

Seitdem am vergangenen Donnerstag bekannt wurde, dass die Mineralölkonzerne die weitere Auslieferung vom Biokraftstoff E10 an die Tankstellen vorerst stoppen, ist das Chaos perfekt. Die Medien überschlagen sich, Schuldzuweisungen für den E10-Flopp gibt es nach allen Richtungen und keiner weiß so recht, welchen Meldungen man noch Glauben schenken darf und welchen nicht. Am Dienstag, 8. März 2011, soll nun in einem „Benzin-Gipfel“ eine Lösung gefunden werden, wie man aus dem E10 Debakel wieder rauskommt. Dabei soll es um Maßnahmen gehen, wie E10 von den Autofahrern angenommen werden kann. Der Aufschrei nach der kompletten Abschaffung von E10 wird dort allerdings laut aktueller Meldungen kein Thema sein. Wir gehen deswegen das Thema „E10“ hier mal etwas grundsätzlicher an, denn natürlich ist vor allem auf MOTOR-TALK das Interesse daran riesig.

 

E10 tanken oder nicht?E10 tanken oder nicht?Die Verunsicherung ist groß: Eine uneinheitliche und unwillige Informationspolitik seitens der Automobilhersteller und Mineralölkonzerne sorgt dafür, dass die deutschen Autofahrer den neuen Sprit lieber meiden – jedenfalls dort, wo er bislang verfügbar ist. Für Super oder Super Plus zahlen sie im Schnitt acht Cent mehr pro Liter – und der Nachschub der Tankstellen an Super E5 wird mittlerweile knapp. Dies hat dazu geführt, dass die Mineralölkonzerne am vergangenen Donnerstag den vorläufigen Produktionsstopp von E10 ausgerufen haben, um das E10 Versorgungssystem nicht platzen zu lassen, weil keiner den Biokraftstoff tanken will.

 

Auch auf MOTOR-TALK ist die Verunsicherung und das Interesse groß. Erste Nutzer haben schon dazu aufgerufen, E10 komplett zu boykottieren, um „die da oben“ zum Umdenken zu bringen. Was steckt aber wirklich hinter E10, und was ist Eure Meinung dazu? Das wollten wir mal wissen und sind das Thema deshalb etwas grundsätzlicher angegangen. Außerdem haben wir uns angeschaut, wie gut die Hersteller über E10 informiert haben.

 

Rechtlicher Hintergrund

 

Die Richtlinie 2009/30/EG des Europäischen Parlaments verpflichtet alle Mitgliedstaaten, ein System zur Überwachung und Verringerung der Treibhausgasemissionen einzuführen. Dies kann u.a. durch die Einführung eines Ottokraftstoffs mit maximal zehn Volumenprozent Kraftstoffethanol (Bioethanol) unter dem Branchenkürzel E10 (von Ethanol 10 %) erfolgen. Was immer man davon hält, die deutsche Regierung setzt damit letztendlich europäisches Recht um, und das sogar eher spät: In Frankreich z.B. wird E10 schon seit 2009 verkauft. Dadurch soll die Abhängigkeit vom Erdöl vermindert und der CO2-Ausstoß im Verkehr reduziert werden. Die entsprechenden Gutachten gehen von einem CO2-Vorteil von 35 Prozent aus, den Ethanol aus nachwachsenden Rohstoffen gegenüber Erdöl hat.

 

Für Fahrzeuge, die E10 nicht vertragen, muss laut EU-Richtlinie mindestens bis 2013 das bisherige Benzin als sogenannte Bestandsschutzsorte weiterhin angeboten werden. In Deutschland verkauftes Ethanol muss zusätzlich eine positive Umweltbilanz gegenüber Erdöl haben.

 

Kritik

 

Kritiker monieren vor allem, dass eine bessere Umweltbilanz von Super E10 gegenüber herkömmlichem Super sich nicht wirklich belegen lässt. Es wird den Regierungen vorgeworfen, Nebeneffekte wie Abholzung, Bodenverödung, -vergiftung etc. einfach auszublenden. Ein positiver Effekt von Ethanol im Sprit auf die Umwelt sei zudem, falls vorhanden, angesichts der Menge der Beimischung allenfalls marginal.

 

Klar ist, durch den niedrigeren Brennwert von Ethanol gegenüber Benzin aus Erdöl (65,5%) sinkt auch der Brennwert des gemischten Sprits. Dadurch sinkt die Leistung und steigt der Verbrauch. Der errechnete Mehrverbrauch ist allerdings marginal, er beträgt 1,7 % (bei bisher 6 l/100 km wären das 0,1 l/100 km mehr).

 

Weiter wird kritisiert, dass E10 manche Pkw schädigen kann. Deshalb sind alle Autohersteller verpflichtet, Auskunft über die E10-Verträglichkeit ihrer Modelle zu geben. Das DAT-Institut hat daher im Auftrag der bundesregierung eine Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10 erstellt.

 

Was steckt wirklich dahinter? E10 und die Risiken

 

Eine sehr vollständige Erklärung zu den Hintergründen und möglichen Risiken von E10 gibt es im Blog von Rotherbach. Wir haben die wesentlichen Infos daraus hier mal zusammengezogen.

 

Oft hört man, dass Ethanol sowohl Dichtungen als auch den Motor selbst schädigen kann. Das ist zwar nicht falsch, relativiert sich aber in den meisten Aspekten durch die verhältnismäßig geringe Beimischung. Seit 1980 befindet sich bereits ein 5%iger Anteil Ethanol im Benzin, der die Klopffestigkeit steigern und Bleiadditive ersetzen sollte. Die jetzige Verdopplung dieser Menge stellt nur in wenigen Ausnahmefällen ein Risiko dar.

 

 

Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen

 

Infos zu E10Infos zu E10Die Hydrophilie von Ethanol bewirkt, dass geringe Mengen Wasser mit korrosionsgefährdeten Teilen im Motor in Berührung kommen können, jedoch zu wenig, um Schäden zu hinterlassen. Auch eine Verdünnung des Motoröls und damit zusammenhängend eine Verkürzung des Ölwechselintervalls ist auszuschließen, da sich das Wasser absetzen und bei entsprechenden Motortemperaturen verdampfen würde. Riskanter ist die Säure-Base-Reaktivität. Es kann bei Leichtmetallen wie Aluminium zu einem „scheinbaren Auflösen des Bauteils“ kommen – ein schleichender Prozess, der durch Beschädigungen beschleunigt werden kann. Aus diesem Grund gibt es keine Freigabe für Benzindirekteinspritzer mit Hochdruckpumpen. Durch die Steigerung des Druckes erhöht sich die Reaktivität von Ethanol, bei entsprechenden Tests wurden Korrosionsspuren an Aluminiumverschraubungen festgestellt. Alle anderen Benziner bleiben hiervon weitgehend verschont, nur eine drastische Erhöhung des Ethanolanteils wäre gefährlich.

 

Da betroffene Leitungen und Dichtungen für den Kontakt mit Benzin ausgelegt sind, ist die Eigenschaft von Ethanol als Lösungsmittel zu vernachlässigen. Hier besteht das einzige Risiko darin, dass Weichmacher abgetragen werden können, was zu sprödem Material oder Rissen führen kann. Aber dieser Prozess verläuft so langsam, dass in der Regel eher der normale Verschleiß eintritt.

 

Relevant für alle Modelle ist die höhere Betriebstemperatur bei der Verwendung von E10 im Vergleich zu herkömmlichem Super. Ethanol benötigt weniger Sauerstoff bei der Verbrennung, wodurch ohne Anpassung ein mageres Gemisch entsteht. Im normalen Betrieb wird dies aber durch die Lambdaregelung per Änderung der Einspritzmenge korrigiert. Bei älteren Fahrzeugen ohne geregelten Katalysator empfiehlt sich eine Anpassung mit Hilfe eines Abgastesters. Durch den geringen Ethanolanteil sind generell Schäden an Auslassventilen oder Katalysator aber unwahrscheinlich.

 

Die Hersteller: Desinformation aus Angst vor Garantieansprüchen?

 

Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Wie gut informieren die Pkw-Hersteller?Alle Hersteller waren verpflichtet, zum Marktstart von E10 verbindliche Angaben zu machen, welche Modelle sie für den neuen Kraftstoff zulassen. Die Qualität der Angaben ist aber sehr unterschiedlich. Die meisten deutschen Hersteller, wie z.B. VW und Opel, haben fast ihre gesamte Modellpalette für E10 freigegeben. Ausnahmen wurden meist klar benannt. Ebenfalls vorbildlich: Volvo testete alle Pkw bis 1976 rückwärts, Ford macht sogar Ausführungen zu Pkw vor Baujahr 1940. Andere Hersteller machen es sich dagegen eher einfach. So gibt z.B. Nissan pauschal alle Modelle ab Bj. 2000 frei. Ob sich da wirklich alle 2000er Modelle technisch so entscheidend vom 1999er Modell unterscheiden? Ist E10 in einem Modell Baujahr 1999 doch sicher – oder in einem Modell 2001 unsicher? Man weiß es nicht, und ohne entsprechendes technisches Hintergrundwissen ist man zwangsläufig verunsichert.

 

Auch Mazda gibt Freigaben nur für aktuelle Modellreihen (Mazda2-6) ab 2003. Die direkten Vorgänger Premacy oder Demio werden pauschal ausgeschlossen. Am einfachsten macht es sich Lada. Erst ab Modelljahr 2011 (Euro5) werden hier die Autos für den Betrieb mit E10 freigegeben.

 

E10 und die Motorrad-HerstellerE10 und die Motorrad-HerstellerNun ist es natürlich für Autohersteller eher unwirtschaftlich, 10 Jahre alte Autos gründlich auf E10-Verträglichkeit zu untersuchen bzw. zu testen. Der Verdacht steht im Raum, dass etliche Fahrzeugmodelle eigentlich kein Problem mit Ethanol haben – die Hersteller aber ein Problem damit, das für diese älteren Modelle zu bescheinigen. Aus Angst vor möglichen Garantieansprüchen? Die Frage darf erlaubt sein, ob es überhaupt möglich ist, die Restlebensdauer eines 15 Jahre alten Alltagsautos durch Betankung mit E10 noch zu verkürzen.

 

Auch auf Nachfrage bei den Herstellern erhält der Kunde übrigens keine andere oder genauere Aussage als die, die auch in den allgemein zugänglichen Listen steht. Andere Hersteller schicken OPR-Codes ins Rennen; ebenfalls nicht sehr kundenfreundlich.

 

Die Tankstellen: An der Grenze zum Betrug?

 

Die Verunsicherung der Autofahrer durch E10 wurde durch die Tankstellen und Mineralölkonzerne kräftig befördert. Obwohl der Stichtag lange bekannt war dauerte es zunächst mal Wochen, bis es überhaupt irgendwo ein Schild gab, auf dem E10 steht. Bis heute ist das nicht flächendeckend so. Seit nun die meisten Tankstellen E10 führen, zeichnen sich allerdings zwei unschöne Trends ab.

 

1. Trend: Super E5 ist keine Alternative mehr.

 

Zwar müssen Tankstellen zum Bestandsschutz weiterhin Super mit 5% Ethanol führen. Zu welchem Preis und mit wie viel Oktan max., da gibt es keine Vorschrift. Also kann das bisherige Super zum gleichen Preis wie Super Plus angeboten werden, oder es gibt gleich nur noch Super Plus. So soll natürlich der Absatz von E10 gestützt werden, die Einführung einer neuen Sorte ging schon immer nur über den Preis. Hintergrund: 2011 müssen die Tankstellen zu 6,25% Agrokraftstoffe verkaufen – das geht nur, wenn E10 billiger verkauft wird, als es ist. Und das geht nur, wenn herkömmliches Benzin teurer verkauft wird, als es ist.

 

Soweit ist das nachvollziehbar. Immer öfter wird aber der Vorwurf der Abzocke erhoben. Der VCD rechnet es vor: In der Herstellung ist E10 um rund 0,5 ct. je Liter teurer als E5. Nimmt man den Mehrverbrauch hinzu, der theoretisch durch E10 entsteht, dürfte es allenfalls 20 Cent je gefahrene 100 km zu kompensieren geben. Das wäre nicht mal die Hälfte der derzeitigen Preisdifferenz von 8 Cent im Bundesdurchschnitt.

 

2. Trend: Was man wirklich tankt, weiß man nicht.

 

Mit der Einführung von E10 kann man derzeit eigentlich nur bei Super Plus wirklich sicher sein, was man wirklich tankt. Der Grund: In den entsprechenden DIN-Normen zur Kraftstoffqualität gibt es zwar eine Höchstgrenze für Ethanol, aber keine Mindestgrenze. So kann dann 95 Oktan Benzin E5 zwischen einem und fünf Prozent Ethanol enthalten, Super E10 sogar zwischen einem und zehn Prozent. Zusätzlich kann sogar Super Plus als Super E5 verkauft werden – die Mindestoktanzahl ist gegeben.

 

Das alles wäre im Grunde nicht schlimm – würden nicht viele Autofahrer bewusst einen höheren Preis in Kauf nehmen, um E5 zu tanken. Dadurch wird es dann eigentlich zu einem legalen "Betrug". Schließlich hätte man in vielen Fällen den gleichen Sprit auch billiger haben können. Nach Untersuchungen des ADAC hingen in den letzten Wochen auch an mehreren Tankstellen unterschiedlich ausgepreiste Sorten am mutmaßlich gleichen Tank.

 

Und nun?

 

Wer also weder Zeit noch die Fachkenntnis für eine technische Analyse seines Kraftstoffes hat, dem bleibt nur, sich nach den Empfehlungen des Herstellers und den Ausschilderungen an der Tankstelle zu richten. Wer das tut, zahlt derzeit u.U. kräftig drauf.

 

Was können die Autofahrer daher erwarten? Sie können von den Autoherstellern erwarten, dass diese ihre Empfehlungen zum Thema E10 nach technischen Gesichtspunkten und nicht zuerst nach Gesichtspunkten der juristischen Risikoabwehr aussprechen, und dass sie sich damit die Mühe machen, die erforderlich ist. Sie können erwarten, dass offensichtliche Panikmache unterbleibt, und dass sie nicht die Versäumnisse der Konzerne nachträglich an der Zapfsäule finanzieren und dabei noch falsch informiert werden.

 

Was sagt Dein Hersteller zu E10?

 

Abarth, Alfa Romeo, Audi, BMW, Chevrolet, Chrysler, Citroen, Dacia, Daewoo, Daihatsu, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Lancia, Land Rover, Lexus, Mazda, Mercedes-Benz, Mini, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Porsche, Renault, Seat, Skoda, Smart, Subaru, Suzuki, Toyota, Volkswagen, Volvo, DAT-Liste der Herstellerangaben zur Verträglichkeit von E10


06.04.2011 21:12    |    hwgmf

100% Zustimmung. Keiner weiss was aber jeder möchte was dazu sagen.


06.04.2011 23:03    |    cocker

@Rufus24

dann lass dochmal hören, was wirklich geht...

Auf die Idee mit dem E10-Ausprobieren sind andere auch gekommen. Das ist nix wirklich neues.

Aber auch deine Ergebnisse bzgl. Verbrauch sind willkommen...


06.04.2011 23:24    |    escalator

Es geht doch bei E10 nicht ums Auto sondern um die Umweltzerstörung und die Steuerpolitik.


06.04.2011 23:32    |    Joeckel

E 10 muß vom Markt genommen werden.

Es muß schluß sein das Autofahrer von den Politikern nur verarscht werden.

Getreide, Mais. Zuckerrüben und Zuckerrohr dürfen nicht für die Herstellung von Benzin missbraucht werden.

Es ist eine Lüge wenn einer sagt E10 tanken der Umwelt zu liebe, genau das Gegenteil ist der Fall.

E10 tanken bringt nichts, heute lese ich in der WAZ der ADAC zeigt wegen E10 Ölkonzerne an.

Ich tanke SUPER-PLUS der Umwelt zu liebe


06.04.2011 23:40    |    Kung Fu

Zitat:

Ich tanke SUPER-PLUS der Umwelt zu liebe

Joa, darauf hat die Umwelt grad gewartet. :rolleyes:


07.04.2011 00:51    |    cocker

yop - der Spruch hat was ... ist genauso schwachsinnig wie "Ich tanke der Umwelt zuliebe E10"... wer die Umwelt liebt, tankt garnicht, sondern fährt mit dem Rad oder geht zu Fuss...

 

Mir persönlich gehts bei E10 weder um die Steuerpolitik, noch um die Umwelt. Auch nicht um die Technik...

Mir gehts ums Prinzip - darum, wie uns das E10 aufgezwungen werden soll und wie es verkauft wird.

Unter anderen Umständen (steuertechnisch und die Art der Einführung) wär ich sogar bereit E10 zu tanken... aber so ned!

Ich lass mir nicht unter fadenscheinigen, dahergelaberten Gründen etwas aufzwingen, was ich weder will noch brauche und was technisch auch nicht wirklich unbedenklich ist.

 

Ich - und zum Glück auch viele andere Autofahrer - bin nicht blöd genug, um das einfach so zu schlucken. Wir sind immer nur am Schlucken - sei es der Euro-Rettungsfonds, irgendwelche Steuererhöhungen, politische Fehlentscheidungen zu Lasten der Bürger und Autofahrer.

Jetzt haben wire die Chance zu zeigen, wer am längeren Hebel sitzt! Sie haben es auf die Spitze getrieben, haben uns für saudumm gehalten, hoch gepokert und verloren.

Jetzt müssen sie entweder Schwäche zeigen und zurückrudern oder mit noch mehr Gewalt das E10-Thema durchdrücken und beenden.

Bin gespannt, was da noch kommt...


07.04.2011 02:32    |    Kung Fu

Toll, nur nützt es dir auch nix - selbst wenn die E10-Einführung gestoppt wird. Die Abzock-Kartelle mit ihren korrupten Behörden bleiben fest im Amt und lachen sich einen über die Deppen, die ihnen endlich das nutzlose überteuerte SuperPlus aus den Händen reißen und dazu ein paar zusätzliche Preisrunden auf die anderen Spritsorten spendiert haben. Die Preise halten sie nun.

 

Mit den fetten Gewinnen kaufen sie sich weiter dick beim Staat ein und werden euch ahnungslosen Opfern bald wieder richtig einen überbraten.

 

Bald ist auch wieder Ostern. ;)


07.04.2011 06:45    |    Finn79

Also Oster sehe ich schon das wir die 1,70er MArke knacken.


07.04.2011 07:40    |    olli27721

Zitat:

Toll, nur nützt es dir auch nix - selbst wenn die E10-Einführung gestoppt wird. Die Abzock-Kartelle mit ihren korrupten Behörden bleiben fest im Amt und lachen sich einen über die Deppen, die ihnen endlich das nutzlose überteuerte SuperPlus aus den Händen reißen und dazu ein paar zusätzliche Preisrunden auf die anderen Spritsorten spendiert haben. Die Preise halten sie nun.

-

 

Richtig.

 

Und wer lässt sich das gefallen ????

 

Aha.

 

Also - bitte vortreten.

 

Wer am lautesten schreit, soll bitte auch das Auto als erster stehen lassen.

 

Oder zumindest eine Lobby gründen, die Macht genug besitzt dem Ganzen Einhalt zu gebieten.

 

Aber dafür muss man nun mal von der Couch hoch und was tun.

 

ADAC mit 17 Mio Mitgliedern - genauso ein Witz.

 

Die, die was machen könnten sind selber Spielball der Wirtschaft - so siehts doch aus. Weil jedes Auto mehr ein potentielles Mitglied ist.

 

 

Also - einzige Lösung: Boykott - und Durchhalten.

 

Klappt aber nicht. Dazu besitzt das Auto einen zu hohen Stellenwert in der Gesellschaft.


07.04.2011 08:24    |    texasmatze

Ich tanke auch kein E10, schon aus Prinzip nicht.

 

Es hätte vielleicht anders ausgesehen, wenn Super 95 so geblieben wäre und E10 anstelle von normal Benzin 2 Cent günstiger eingeführt worden wäre. So hätten die Autofahrer eine Echte Alternative gehabt, aber so ist das mal wieder die totale Abzocke von den Öl-Multis und der Staat kassiert kräftig mit über die Mwst und Ökosteuer ect.

 

Es ist zum kotzen, wenn mein Arbeitsweg nicht so weit wäre würde ich auch Fahrrad fahren

 

Hab übrigens schon lange nicht mehr so lange an ner Tanke warten müssen...

 

Vor ein paar Tagen hier: Super in ganz Dresden auf 1,619, E10 auf 1,539, und meine Kaufland-Tanke hat kein E10, dafür verkaufte sie das Super für 1,529... über 2 Stunden gewartet


07.04.2011 08:38    |    Andi B

Ich tanke auch weiterhin kein E10, mittlerweile sogar nur noch Super Plus, da es das gleiche wie Super kostet, und da ich nun mein Auto darauf eingestellt hab, gehts auch noch nen Ticken besser vorwärts und braucht weniger Sprit.

 

Zudem fahre ich 2 mal die Woche mit dem Fahrrad die 60km (!!!) Zur Schule hin und zurück, um wenigstens etwas Spritkosten zu sparen...

 

mfg Andi


Bild

07.04.2011 08:45    |    Ghia02

Als ich eben Tanken war und den Zapfhahn von der Säule abnahm hätte ich am liebsten den Schlauch von der Säule abgerissen. 1,57/l Super. Lansam platzt mir hier der Keagen in diesem verdammten Land. Deswegen kaufe ich mir auch ein Erdgasfahrzeug oder einen Diesel.

 

 

 

PS: @ Andi B wo bekommt man denn den wunderschönen Aufkleber her?


07.04.2011 08:52    |    bestaude

Wo gibts denn sowas: wenn die Multis nicht soundsoviel E10 verkaufen können, dann wird eine Strafe fällig! Ist das noch "freie" Marktwirtschaft" oder nicht eher Sozialismus?


07.04.2011 09:11    |    wdhartan

Und das restliche 1% (das sind die ganz Schlauen) probierens aus und schreien dann, wenns doch passiert ist?


07.04.2011 09:26    |    buratino4

ja und 1,57Super? paahhhh da lach ich drüber....ist wieder mal Ostern?? Gestern E10 1,619 und S+ 1,669 und was machst jetzt. Ostern wird die 1,75 geknackt....wetten?

 

Servus


07.04.2011 10:48    |    anntike

Erst zu Ostern?

 

http://bilder.bild.de/.../2,h=343.bild.jpg


07.04.2011 11:31    |    Ghia02

Ich kriege das Kotzen echt!!! Können wir den Staat und den Ölmultis nicht mal eine reinhauen :D !!!

 

Kann man nicht irgendetwas tuen um den Staat dazuzubringen die Steuern auf Sprit zu senken? Ich meine dass alle Autofahrer das benzin boykottieren wird wohl nicht funktionieren aber wir könnten mehr zufuss gehen oder das Fahrrad benutzen.


07.04.2011 11:37    |    r-o-b-e-r-t

Wir könnten uns zusammen tun und eine Tankstellenkette gründen.:D

 

Und dann den Sprit so günstig wie möglich verkaufen. Die Leute rennen uns die Bude ein und ARAL&Co guckt nur blöd aus der Wäsche.

 

:p


07.04.2011 11:39    |    Ghia02

:D:D:D:D:D Das wäre sowas von geil :D:D. Ich möchte dann aber die dummen gesichtern von den Ölbossen sehen :D:D Ich krieg micht nicht mehr ein. hast du ein Startkapital?


07.04.2011 11:41    |    r-o-b-e-r-t

Joa...:D Wenn wir zusammelegen könnte das reichen.:D


07.04.2011 11:42    |    Ghia02

Ein ganz bekannter Diktator sagte mal: Wir wollen nicht lügen wir wollen nicht schnwindeln. Ich habe deshalb es abgelehnt vor diesen Volk hinzutreten und billige Versprechungen zu geben! Ihr kennt ihn mit sicherheit. Also liebe Politiker. Lasst euch den Satz mal durch den kopf gehen und denkt mal drüber nach.


07.04.2011 11:43    |    Ghia02

Alkso ich könnte 100000 beisteuern


07.04.2011 12:02    |    trixi1262

@Ghia02 !

 

100000 Hosenknöpfe / Reiskörner , Haferflocken ?? :D:)

 

mfg trixi1262


07.04.2011 12:03    |    Ghia02

€uronen meine liebe


07.04.2011 12:05    |    r-o-b-e-r-t

Wenn ich meine 1,5L Flasche nachher ausgetrunken habe, kann ich noch 25ct beisteuern.;):D


07.04.2011 12:08    |    Ghia02

Kleinvieh macht auch misst. Wenn jedes Mitglied nur 100€ beisteuern würde dann hätten wir 179.066.700€


07.04.2011 12:09    |    r-o-b-e-r-t

Glaubst du, du kannst die 1,5mil Karteileichen dazu zählen?:D


07.04.2011 12:11    |    Ghia02

:D wieso karteileichen? Ich weiß zwar was das ist aber trotzdem.


07.04.2011 12:12    |    trixi1262

Berlin Baumschulenstrasse / Sonnenalle ist auf der Ecke noch ne kleine Privattanke aus den 60igern,da liegen die Tanks sicherlich noch drin.

Da kann man mit 100000 Öcken,bei dem Stadtbezirk Neuköln

evtl. sich Einigen :)

mfg trixi1262 /männlich Ghia02, trixi ist unsere Hündin :)


07.04.2011 12:12    |    Mac-64

Politiker können nicht Denken und schon gar nicht Nachdenken Liebe Ghia02, das haben die fast alle überbord geworfen weil das in Ihrem Beruf sehr hinderlich.

 

Denkmal! ne menge Scharfe wollen geleitet werden die Staatsgeschäfte müssen weitergehen und und und.

 

Wenn die dann noch Denken müssen können die kein Geld verdienen, das was die bekommen heist ja Diäten und das kann ja wohl nicht sehr viel sein oder?


07.04.2011 12:12    |    r-o-b-e-r-t

Ich finde es etwas gewagt, Leute in die Rechung einzubeziehen, die schon 6Jahre nicht mehr online waren.:D


07.04.2011 12:16    |    trixi1262

ghia,weil davon auszugehen ist,das es sich dabei um alle Mitglieder handelt,die sich Jemals bei MT angemeldet haben ,nehme ich jedenfalls an

mfg trixi1262


07.04.2011 12:31    |    Ghia02

@ triexie sorry Ich bin auch männlich sehr sogar :D


07.04.2011 12:33    |    MauiSven

Zitat:

? 07.04.2011 12:12 | trixi1262

mfg trixi1262 /männlich Ghia02, trixi ist unsere Hündin

Übernimm doch diese Info endlich mal in Deinen Nick oder Deine Signatur!

Verständlich, daß jeder "Neue" hier darauf reinfällt, so wie wir alle zuvor eben auch ... ;)

 

ERINNERUNG!

 

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?...


07.04.2011 13:49    |    trixi1262

So nun habe ich es mit ins Bild geschrieben,im Profil steht es ja schon ewig !

mfg trixi1262


07.04.2011 14:25    |    Andi B

Die Anti E10 Aufkleber bekommt man zu hauf bei ebay.de in allen möglichen Varianten ;)

 

Hier ist seit heute auch der Preis explodiert, von jetzt auf Nacher 10 Cent steigerung! Diese scheiß wucherer, ich könnte so kotzen...

 

mfg Andi


07.04.2011 15:03    |    dieseldonner

@Rufus24

 

Zitat:

...99 % der Beiträge beruhen auf Nichtwissen, Vermutungen, Spekulationen und sonstigen Nonsens.

 

Zitat Ende.

 

...genau das ist der Grund warum wir solche "Fachleute" wie Dich hier hören wollen (müssen). Wenn Du so über Andere redest, wird man Dich hier wahrscheinlich genau so behandeln. Dein Beitrag zeugt ja nun auch nicht gerade von "Fachwissen". Nachvollziehbare Fakten täten da schon kleine Wunder...


07.04.2011 16:05    |    hwgmf

Die Wahrheit kann manchmal ganz schön weh tun nicht wahr dieseldonner?


07.04.2011 16:05    |    trixi1262

Rufus24 ist ähnlich,wie hwgmf !

Erst rummotzen,anstatt Selbstversuch unternehmen !

Wobei Rufus ja wenigstens noch einen Selbsttest durchführen will.

Nur zur Info,rufus24, ich fahre,wie du vielleicht bemerkt hast,mit

E50 :)

"hwgmf" quasselt bloß gequirlte Knete,gibt seltsame,bzw. manchmal auch beleidigende Kommentare ab und das war es aber auch schon

Aber so was,wird es immer geben,leider !

mfg trixi1262

 

PS: Zum Thema:

"habe-wie-gewöhnlich-mist-formuliert"

 

man kennt es von dir nicht anders , hwgmf !!!

 

mfg trixi1262


07.04.2011 16:13    |    derkleinesaddam1

Also E10 kommt weder in m,einen Golf2 noch in meinen 528i

Nicht wegen der eventuellen Schäden , nein ich sehe es nicht ein das man Lebensmittel ( bzw. Anbaufläche dafür)

für Sprit missbraucht.

 

Und die paar Cent sind mir egal, fahre ja sowieso einmal die Woche nach Österreich und da Tanke ich eben noch billig UND DAS BESTE ES GIBT DORT KEIN E10 :-)

So geh jetzt zu meinem BMW und blass ein paar Klima-schädliche Gase in die Luft (und hab Spaß dabei)


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